Presseschau vom 12.04.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

de.sputniknews.com: Russische Militärs desinfizierten in Serbien 25 medizinische Einrichtungen
Russische Militärspezialisten haben in der serbischen Hauptstadt Belgrad und nahe gelegenen Ortschaften 25 medizinische Einrichtungen desinfiziert. Das gab das russische Verteidigungsministerium am Sonntag bekannt.
„Es wurden 50 Gebäude und Bauten mit einer Gesamtfläche von mehr als 380.000 Quadratmetern und mehr als 20 Straßenabschnitte mit fester Fahrbahndecke mit einer Gesamtfläche von rund 65.000 Quadratmetern bearbeitet“, heißt es.
Am Samstag hatten russische Spezialisten die Desinfektion von 13 Polikliniken in Belgrad, wo Patienten auf Sars-Cov-2 getestet werden, vorgenommen.
Insgesamt hatten russische Spezialistengruppen mehr als 50 medizinische Einrichtungen in 15 serbischen Ortschaften desinfiziert.
Am 3. und 4. April hatten elf Transportflugzeuge vom Typ Il-76 des russischen Verteidigungsministeriums 87 Militärvirologen und -ärzte, Technik, Spezialausrüstungen, Schutzmittel sowie 16 Einheiten Militärtechnik in das Balkanland gebracht. Sie erweisen Serbien Hilfe bei der Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus.

In Serbien gibt es nach Angaben der Johns Hopkins University (Stand: 12. April) 3380 bestätigte Covid-19-Infizierungen. 74 Menschen sind an dem Erreger bereits gestorben. …

mil-lnr.info: Nach Angaben der Beobachter der Vertretung der LVR im GZKK hat der Gegner in den letzten 24 Stunden einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Gestern um 8:05
Uhr haben Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Donezkij und Golubowskoje mit Granatwerfern und Schützenpanzerwaffen beschossen, insgesamt wurden 34 Geschosse abgefeuert.
In
folge des Beschusses auf Golubowskoje wurden 14 Wohnhäuser beschädigt. …


de.sputniknews.com:
Das größte Flugzeug der Welt fliegt Corona-Einsatz
Die An-225 Mriya, die als das größte Transportflugzeug der Welt gilt, wird nun den Kampf gegen das Coronavirus unterstützen. Die letzten Testflüge des Fliegers vor dem ersten Einsatz beleuchten diese Aufnahmen.
Am Samstag startete die An-225 vom Internationalen Flughafen Kiew-Antonov-2.
Das Video des Konzerns Antonow zeigt, wie das Flugzeug vom Boden abhebt.
Laut dem Konzern soll die An-225 humanitäre Hilfsgüter von China nach Europa bringen.
Im März war berichtet worden, dass die An-225 erstmals seit 18 Monaten nach der Wartung wieder in die Luft stieg. Laut Medienberichten soll das Flugzeug neben neuen Triebwerken des Typs Ivchenko-Progress auch eine neue Avionik bekommen haben.
In der Ukraine liegt die Zahl der Todesfälle nach letzten Berechnungen der Johns-Hopkins-Universität bei 73. 2511 Infektionsfälle wurden bislang registriert. 79 Patienten gelten als genesen.

de.sputniknews.com: Moskau führt umfassende Desinfektion zur Corona-Bekämpfung durch
Moskau führt am Sonntag nach Angaben der Stadtverwaltung die dritte umfassende Desinfektion durch, um das Coronavirus einzudämmen.
Besonders sorgfältig sollen medizinische Einrichtungen, U-Bahn-Eingänge, Haltestellen, Umsteigeknotenpunkte, öffentliche Bedürfnisanstalten, Trinkwasserwerke, Abfallwasserreinigungsanlagen und Einrichtungen zur Abfallverwertung sowie anliegende Räume desinfiziert werden.
Auch Straßen, Gehwege, Höfe und Parkplätze sowie Fußgängerübergänge und -überführungen sollen mit Desinfektionsmittel bearbeitet werden.
Damit werden die dritte Woche in Folge in der russischen Hauptstadt umfassende Desinfektionsmaßnahmen vorgenommen.
In Moskau wurden bislang 8852 Covid-19-Infizierungen bestätigt. 449 Menschen gelten als genesen und konnten aus den Krankenhäusern entlassen werden, 72 Infizierte sind gestorben. Insgesamt sind mehr als 13.500 Corona-Erkrankte in Russland registriert worden (Stand 11. April).

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 11. April 3:00 Uhr bis 12. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 5.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Dolomitnoje, Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Wesjoloje, Staromichajlowka, Signalnoje.
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern um 13:40 Uhr das Feuer in Richtung Signalnoje eröffnet. Infolge des Beschusses wurden folgende Schäden festgestellt:
– Puschkin-Strßae 7 (Zaun, Fassade, Fensterverglasung);
– Puschkin-Straße 9 (Fensterverglasung).
Opfer unter de
r Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 77.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 504.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Russische ISS-Crew gratuliert zum Tag der Kosmonautik
Die russischen Mitglieder der Expedition 62 haben von Bord der Internationalen Weltraumstation ISS zum Tag der Kosmonautik gratuliert. Der Tag erinnert an den ersten bemannten Flug in das Weltall, den der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin am 12. April 1961 absolviert hat.
„Vor genau 59 Jahren ist der sowjetische Kosmonaut Juri Alexejewitsch Gagarin als erster Mensch ins All geflogen“, sagt ISS-Mitglied Oleg Skripotschka in einem Video, das von der russischen Raumfahrtbehörde veröffentlicht wurde.
Sein Kollege Anatoli Iwanischin ergänzt:
„Nach dem Sieg in dem schwierigen und ermattenden Krieg hat unser Land der ganzen Welt sein Forschungs- und technologisches Potenzial gezeigt, unsere Forscher stellten ihre Fähigkeit unter Beweis, komplizierteste Aufgaben in kürzester Zeit meistern zu können.“
„Für alle Bewohner unseres Planeten wird Juri Gagarin immer der Erste bleiben, jeder wird sein Gesicht mühelos erkennen und sein Lächeln wird neue Kosmonauten- und Astronauten-Generationen inspirieren. Einen schönen Tag der Kosmonautik! Wir wünschen Ihnen neue Erfolge, Siege, beste Laune und Feiertagsstimmung“, fügte Iwan Wagner hinzu.
Der Tag der Kosmonautik wurde seit 1962 in der Sowjetunion und dann auch in Russland begangen. 2011 erklärte die Vollversammlung der Vereinten Nationen den 12. April zum Internationalen Tag der bemannten Raumfahrt.

de.sputniknews.com: Russische Ärzte nehmen rund um die Uhr Corona-Erkrankte in Italien auf
Russische und italienische Militärärzte nehmen rund um die Uhr Coronavirus-Patienten in einem Feldlazarett in Bergamo auf. Vier Menschen sind bereits genesen und nach Hause entlassen worden. Das gab das russische Verteidigungsministerium am Sonntag bekannt.
„In einem Feldlazarett in Bergamo haben Ärzte und Krankenschwester einen Tagesdienst zur Aufnahme und Behandlung von an Covid-19 erkrankten Menschen organisiert. Derzeit sind im Hospital 24 Patienten untergebracht, die von russischen und italienischen Militärärzten behandelt werden (…). Es gibt bereits positive Erfahrungen: Vier Patienten, bei denen die Krankheit in leichter Form verlief, sind aus dem Hospital entlassen worden“, heißt es in der Mitteilung.
Im Feldlazarett seien von russischer Seite acht Brigaden aus Ärzten und Krankenschwestern tätig, die Patienten in allen Bereichen der Intensivtherapie behandeln und sowohl Kranke mit leichtem als auch schwerem Verlauf aufnehmen würden. Die Mediziner sind demnach in drei Schichten rund um die Uhr im Einsatz.
Insgesamt würden dort 32 russische Militärärzte und Krankenschwestern arbeiten.
„Alle Abteilungen des Lazaretts verfügen über die nötige medizinische Ausrüstung. Alle Mitarbeiter des internationalen Ärzteteams wurden im städtischen Krankenhaus ‚Papa Giovanni XXIII‘ ausgebildet. Das Lazarett verfügt über 142 Betten“, heißt es.
Seit 8. April nehmen russische und italienische Militärärzte Coronavirus-Patienten im Feldlazarett in Bergamo auf. …

nachmittags:

de.sputniknews.com: Corona-Pandemie: 2186 Neuinfektionen in Russland an einem Tag
In Russland sind an einem Tag 2186 neue Infektionsfälle mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Die höchsten Fallzahlen weist die Hauptstadt Moskau auf, wie der zuständige Einsatzstab am Sonntag mitteilte.
Den Angaben zufolge wurden in 52 Regionen des Landes neue Infektionen entdeckt. Die meisten Neuinfizierungen entfielen auf die Stadt (1306) und das Gebiet (278) Moskau. Aus Sankt Petersburg wurden 69 neue Fälle gemeldet, aus dem nordwestlichen Gebiet Murmansk 61.
Die Gesamtzahl der Infizierten liegt in Russland mittlerweile schon bei 15.770 (ein Tagesanstieg von 16,1 Prozent), 130 Patienten sind gestorben, weitere 1291 genesen. Rund 146.000 Menschen werden medizinisch überwacht.
In den meisten Regionen ist Selbstisolierung angesagt. Man darf seine Wohnung nur noch in Ausnahmefällen verlassen, so unter anderem zum Einkaufen oder für den Gang zur Apotheke. Empfohlen ist eine Distanz von mindestens einem Meter zu anderen Menschen.
Mindestens 1,6 Millionen Infizierte weltweit
Das Virus SARS-CoV-2, das erstmals im Dezember 2019 in China entdeckt worden war, hat sich schnell über den Globus ausgebreitet. Nach den jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es weltweit bereits mehr als 1,6 Millionen Infektions- und mehr als 99.000 Todesfälle. Betroffen sind 185 Länder.
Die Johns Hopkins University (JHU) in Baltimore zählt weltweit bereits mehr als 1,77 Millionen Infektionen, rund 108.900 Todesfälle und 404.000 Genesene.
Am schlimmsten betroffen sind demnach die USA: Dort sind 20.508 Infizierte gestorben. Weiter folgen Italien, Spanien, Frankereich, Großbritannien, der Iran, Belgien und China.


a
rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 12.04.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden fünfmal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kriegsverbrecher der 58. Brigade unter Kommando von Kaschtschenko Dolomitnoje mit Granatwerfern beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 28., 54. und 57. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Martschenko, Majstrenko und Mischantschuk Staromichajlowka, Wesjoloje, Signalnoje und das Gelände des Donezker Flughafens mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Die ukrainischen Kämpfer der 28. Brigade der BFU unter Kommando von Martschenko haben ein weiteres Verbrechen begangen und das Feuer mit Schützenpanzerwaffen auf Signalnoje eröffnet. Infolge des Beschusses wurden zwei Wohnhäuser in der Puschkin-Straße 7 und 9 beschädigt.
Zusätzliche Informationen über Schäden an ziviler Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Der Zynismus, mit dem die ukrainischen Politiker und militärischen Leiter höheren Ranges regelmäßig ihre Absichten bekunden, Frieden in den Donbass zu bringen, erschüttert milde gesagt. Während sie von ihrem Bestreben nach Frieden spricht, beendet die ukrainische Seite die Aggression gegen die friedlichen Einwohner der Republik nicht. Man muss feststellen, dass die Führer der westlichen Länder und die einflussreichen internationalen Organisationen sich oft bemühen, die verbrecherischen Handlungen Kiews nicht zu bemerken. In der Folge löst ein Gefühl der Straflosigkeit den ukrainischen Kämpfern die Fesseln.
Ein deutliches Beispiel für einen „Pseudofriedensstifter“ ist der Präsident der Ukraine Selenskij. Anstatt eine Umsetzung der Minsker Vereinbarungen durch die Kämpfer durchzusetzen, stimuliert er sie auf jegliche Weise und spornt sie zu neuen Verbrechen an.
Gestern hat Selenskij Mörsermannschaften und Mannschaften von Antipanzerraketenkomplexen aus Verbänden in der OOS-Zone für „herausragende Errungenschaften“ im Kampf gegen die Einwohner des Donbass ausgezeichnet. Es muss angemerkt werden, dass unter den ausgezeichneten Kämpfer sich eine Mannschaft eines Antipanzerraketenkomplexes „Stugna-P“ befand, die am 16. März während der Wasserausgabe in Sachanka das Feuer auf friedliche Bürger eröffnet hatte. Infolge des hinterhältigen Beschusses starb ein Mensch, zwei wurden verletzt.
Außerdem geschahen während des Besuchs Selenskij
s im Gebiet des Trennungsabschnitts Nr. 3 „Petrowskoje“ eine Reihe von kuriosen Ereignissen.
So
verlor der Pressedienst Selenskijs aufgrund nicht abgestimmter Aktivitäten von Einheiten der elektronischen Kriegführung in der Zone der 128. Brigade und von Vertretern der Wachmannschaft des Präsidenten der Ukraine die Herrschaft über eine Drohne, die eine Aufnahme machte.
Interessant ist, dass der Besuch des Trennungsabschnitts durch Selenskij von der Aktivität eines Komplexes der elektronischen Kriegführung „Bukowel-AD“ begleitet war, der auf Befehl des Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppe „Ost“ Sokolow die Funkverbindung einer Drohne der OSZE-Mission blockieren sollte.
Unter diesen Aktivitäten litten in hohem Maße Einwohner von Bogdanowka, die für einen Tag ihre Mobilfunk-, Radio- und Fernsehverbindungen verloren.
Außerdem erlitt ein örtlicher Einwohner beim Versuch, sich mit einer Beschwerde über die Stationierung von Militärtechnik durch Kämpfer der 128. Brigade in der Nähe seines Hauses an Selenskij zu wenden, Verletzungen durch die Wachmannschaft des Präsidenten.
Uns wurden Fälle
der Verheimlichung von Informationen über die wachsende Zahl von Viruserkrankungen in der 10. Gebirgssturmbrigade im Vorfeld des Besuchs des Präsidenten Selenskij in der OOS-Zone bekannt, darunter auch Coronaviruserkrankungen.
Vor der Ankunft des obersten Kommandeurs führte eine Kommission des Stabs der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“, zu der Militärmedizinier gehörten, unter persönlicher Leitung des Kommandeurs Sokolow eine Kontrolle des Zustands der Feldisolierstation der 10. Brigade durch. Bei der Überprüfung entdeckte das medizinische Personal vier Fälle von Tuberkuloseinfektionen bei den Kämpfern der Brigade. Die Isolierstation wurde eilig geschlossen, alle Kranken in das 61. militärmedizinische Hospital in Mariupol überführt. Ein Soldat, bei dem Tuberkulose entdeckt wurde, starb
später im 61. militärmedizinischen Hospital an einer Coronavirusinfektion.


de.sputniknews.com:
Erstmals in der Geschichte: „Katastrophe größeren Ausmaßes“ in allen US-Bundesstaaten erklärt
US-Präsident Donald Trump hat alle 50 US-Bundesstaaten wegen der Ausbreitung der Covid-19-Epidemie zu Ausnahmegebieten erklärt.
Am Samstag gab Trump dem Antrag der Regierung Wyoming statt, wegen der Folgen des Coronavirus das Territorium des US-Bundesstaats zum Gebiet einer „Katastrophe größeren Ausmaßes“ zu erklären.
„Dadurch, dass er den Katastrophenzustand im Bundesstaat Wyoming ausgerufen hat, hat der US-Präsident zum ersten Mal in der Geschichte erklärt, dass in allen 50 Staaten gleichzeitig eine Katastrophe größeren Ausmaßes vorliegt“, twitterte Trumps Sonderberater und stellvertretender Pressesprecher des Weißen Hauses, Judd Deere, am Samstag.
Nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Samstagabend (Ortszeit) haben die USA in absoluten Zahlen weltweit die meisten Corona-Toten zu beklagen – und damit Italien überholt.
In den Vereinigten Staaten wurden demnach mehr als 530.000 Coronainfizierungen bestätigt. Mehr als 20.600 Menschen starben in Folge der Pandemie, in Italien wurden 19.468 Tote registriert. Bislang hatte das südeuropäische Land bei der Gesamtzahl der Toten international an erster Stelle gelegen.
Erstmals wurden bis Freitagabend (Ortszeit) binnen 24 Stunden in den Vereinigten Staaten mehr als 2000 Tote registriert. Dabei handelt es sich um den höchsten Anstieg an verzeichneten Toten binnen eines Tages in einem Land seit Beginn der Pandemie.

de.sputniknews.com: „Gemeinheit“: Marschall Konews Enkelin zum Abriss seines Denkmals in Prag
Jelena Konewa, Enkelin des sowjetischen Marschalls Iwan Konew, dessen Denkmal am 3. April in der tschechischen Hauptstadt Prag abgerissen wurde, hat in einem Gespräch mit dem TV-Sender RT dieses Vorgehen als Gemeinheit bezeichnet. Für die Familie des Marschalls war das ihr zufolge ein Schock.
„Zentral ist auch, welchen Zeitpunkt die Munizipalbehörden für die Demontage des Denkmals gewählt haben: Während der Quarantäne, wo in Prag keiner das Recht hat, sich in Gruppen, die aus mehr als zwei Menschen bestehen, zu versammeln. Meiner Meinung nach ist das eine Gemeinheit“, so Konewa.
Ihren Worten zufolge haben die Behörden den Denkmal-Abriss damit begründet, dass es „oft zu Vandalismusakten kommt“.
Das Denkmal sei mehrmals mit Farbe beschmiert worden. Dennoch habe niemand nach Tätern gesucht, so Konewa.
„Ich erhalte jetzt viele Mitteilungen von Bewohnern Prags. Die Leute regen sich auf und entschuldigen sich für das Vorgehen der Behörden. Es gibt mehrere Gegner des Denkmal-Abrisses. Von tschechischer Seite gibt es eine Petition mit der Forderung der Bewohner, das Denkmal an seinen früheren Platz zurückzubringen“, betonte sie.
Dabei sprach sich Konewa dagegen aus, das Denkmal ihres Großvaters im Museum des 20. Jahrhunderts (in Prag – Anm. d. Red.) aufzustellen.
„Iwan Konew war der Befreier von Prag. Ich bin, wie auch jene, die sich zumindest ein wenig mit Geschichte auskennen, grundsätzlich nicht damit einverstanden, dass das Denkmal mit dem Schild ‚Eroberer‘ aufgestellt wird. Das Denkmal muss nach Hause gebracht werden. Dieses ‚Museum‘ ist nicht der Platz, an dem der Marschall unseres Sieges stehen muss“, meint Konewa.
Der tschechischen Gesetzgebung nach gehörte das Konew-Denkmal dem Bezirk Prag-6. Daher könnten weder das Verteidigungsministerium Tschechiens noch das Außenministerium, noch der Präsident selbst eine Willensentscheidung treffen und das Denkmal an Russland übergeben.
Am Freitag leitete das russische Ermittlungskomitee ein Strafverfahren nach dem Paragraphen 354.1 Teil 3 des Strafgesetzbuches „Schändung von Symbolen des russischen Militärruhms, die öffentlich begangen wurde“ ein. Wie die Sprecherin des Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, mitteilte, wolle die Behörde jene ausländische Beamten, die den Abriss der Denkmäler für sowjetische Soldaten zugelassen haben, zur strafrechtlichen Verantwortung ziehen.
Reaktion des russischen Außenministeriums
Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärt, dass der Abriss des Denkmals für Marschall Iwan Konew in Prag zu einem langfristigen Reizfaktor in den Beziehungen zwischen Russland und Tschechien werden könne. Dieses Vorgehen wird ihr zufolge nicht unbeantwortet bleiben.
Konew-Denkmal
Das Konew-Denkmal wurde Ende der 1970er – Anfang der 1980er Jahre auf Initiative der Stadtverwaltung in Prag errichtet. Es wurde auf Kosten der Einwohner aus Dankbarkeit dafür gebaut, dass der Heerführer befohlen hatte, während der Befreiung der Stadt von den Nazis im Mai 1945 keine schwere Artillerie einzusetzen, um die Gebäude zu erhalten.
Im September 2019 beschlossen die Behörden des Bezirks Prag-6, in dem sich das Denkmal befand, es zu verlegen oder an private Eigentümer zu übergeben. Am 3. April wurde das Konew-Denkmal vom Sockel entfernt.
Der Sprecher des tschechischen Präsidenten Milos Zeman, Jiří Ovčáček, bezeichnete den Abriss des Denkmals als eine Schande für das Land. Ovčáček wies darauf hin, dass der Marschall das Vernichtungslager Auschwitz und die Tschechoslowakei von den deutschen Nazis befreit habe.
Die russische Botschaft drückte wiederum dem tschechischen Außenministerium entschiedenen Protest aus.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Nach Informationen von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK
hat der Gegner in den letzten 24 Stunden einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Das Kommando der Besatzungskräfte gibt bewusst Anweisungen zum Beschuss von Ortschaften, um zu versuchen, die Einheiten der Volksmiliz zur Erwiderung des Feuers zu provozieren und
dann der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung zu beschuldigen, und führt damit eine Politik des Genozids an den friedlichen Einwohner der Republik durch.
So haben Gestern Kämpfer der 93. mechanisierten Brigade in
Richtung Slawjanoserbsk auf Befehl des Kriegsverbrechers Bryshinkij um 8:05 Uhr Donezkij und Golubowskoje mit Schützenpanzerwaffen und Antipanzergranatwerfern beschossen. Insgesamt wurden 34 Geschosse auf die Ortschaft abgefeuert.
In
folge des Beschusses wurden in Golubowskoje 14 Wohnhäuser in der Molodjoshaja-Straße2, der Schirokaja-Straße 9, 11, 13, 15, 26, der Posochow-Straße 17, 21, 27, 36, der Schewstschenko-Straße 12, der Jubilejnaja Straße 38, 61a und der Nabereshnaja-Straße 82 beschädigt, in Donezkij ein Wohnhaus in der Parchomeko-Straße 14/2.
Der weitere Fall von Verbrechen auf Befehl des Kommandeurs der 93. Brigade gegen Einwohner unserer Republik ist dokumentiert, die Materialien werden an die Generalstaatsanwaltschaft der LVR übergeben, um ein Strafverfahren aufzunehmen sowie eine Klage beim internationalen Strafgerichtshof einzuleiten, um Bryshinskij nach § 6, Genozid, und § 7, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, zur Verantwortung zu ziehen.
Wir rufen die internationalen Beobachter auf, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen und von der ukrainischen Seite eine Einhaltung Waffenstillstands zu erreichen!
Der Besuch des Präsidenten der Ukraine Selenskij in der OOS-Zone hat der ganzen Welt auf deutlichste Weise die Unfähigkeit des Kommandeurs der OOS demonstriert, die ihm unterstellten Verbände zu kontrollieren. In Schmu
ggel verstrickt und Korruption versunken, verkaufen die an ihren Sesseln klebenden Brigadekommandeure militärisches Material unter der Deckung der Konflikts, den sie selber auch durch verbrecherischen Beschuss des Territoriums der LVR entfachen.
Die Zerstörung von Wohnhäusern, die Beschädigung von Infrastruktur und der Tod friedlicher Einwohner sind unwiderlegbare
Beweise für die ukrainische Aggression im Donbass. Die Tatenlosigkeit des Präsidenten der Ukraine und seines Stabes werden ihren Ausdruck in der Weltgeschichte als größter Fehler der freiwilligen Willensäußerung des ukrainischen Volkes finden, das, der Lügen müde, den Wahlkampfversprechungen zur Herstellung von Frieden im Donbass geglaubt hat.
Neben dem kriminellen Beschuss der Republik nutzen die BFU weiter den Waffenstillstand zur Umgruppierung von Kräften und Mitteln, um ihr militärisches Potential in der Zone der Strafoperation zu konzentrieren und Militärtechnik in der Nähe von Objekten der zivilen Infrastruktur zu stationieren und so die Bevölkerung in Lebensgefahr zu bringen.
Im Verantwortungsbereich der 30. Brigade hat unsere Aufklärung in Wohngebieten von Solotoje die Stationierung von zwei Schützenpanzerwagen, eines Panzertransporter und eines 120mm-Mörsers 2B11 „Sani“ festgestellt. In Nowoswanowka wurde auch die Stationierung eines Schützenpanzers bemerkt.
Im Verantwortungsbereich der 93. Brigade hat unsere Aufklärung in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern in Krymskoje drei Schützenpanzer und einen 82mm-Mörser 2B14 „Podnos“ entdeckt, außerdem wurde am Rand dieser Ortschaft auf dem
Gelände eines Viehzuchtbetriebs die Stationierung von drei Abwehrgeschützen und drei Schützenpanzerwagen entdeckt. In der Nähe Bobrowo wurden Kampfpositionen von zehn Schützenpanzern und einem Panzertransporter entdeckt.
Diese Sachverhalte werden auch von Beobachtern der OSZE in offiziellen Berichten bestätigt….


de.sputniknews.com:
Vorerst kein sicherer Hafen: Auf See gerettete Migranten sollen dort in Quarantäne
Für das private deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ mit knapp 150 Migranten an Bord zeichnet sich eine vorläufige Lösung ab. Laut dem italienischen Verkehrsministerium sollen die Geretteten „in den nächsten Stunden“ auf ein anderes Schiff verlegt und dort unter Quarantäne gestellt werden.
Bei der Verlegung soll die italienische Küstenwache „technische Unterstützung“ leisten. Auf dem Schiff würden die Migranten vom italienischen Roten Kreuz und von Gesundheitsbehörden untersucht, teilte das italienische Verkehrsministerium am Sonntag mit. Wegen der Corona-Pandemie könnte dies nicht in einem italienischen Hafen erfolgen.
Der Sprecher von Sea-Eye, Gorden Isler, begrüßte die Übernahme der Migranten. „Wenn die italienische Küstenwache die geretteten Menschen an Bord der ‚Alan Kurdi‘ übernähme, würde diese Pattsituation endlich ein Ende haben“, sagte Isler der DPA am Telefon. Die großen Schiffe der italienischen Küstenwache seien viel besser geeignet und die Geretteten dort sicher. „Wir wären für eine solche Lösung sehr dankbar“, sagte Isler weiter.
Die „Alan Kurdi“ der Organisation Sea-Eye hatte am vergangenen Montag vor der libyschen Küste insgesamt 150 Menschen aus zwei Holzbooten übernommen. Einen der Migranten hatte die italienische Küstenwache bereits aus gesundheitlichen Gründen abgeholt.
Deutschland in der Pflicht
Unklar bleibt, wo die Migranten letztlich an Land gehen können. Die Regierung in Rom sieht Deutschland als Flaggenstaat der „Alan Kurdi“ in der Pflicht. Italien und Malta hätten schon frühzeitig private Seenotrettungsorganisationen gewarnt, dass ihre Häfen für Flüchtlingsschiffe wegen der Corona-Krise geschlossen seien.
Die Bundesregierung habe die EU-Kommission um „koordinierende Unterstützung“ gebeten bei der Frage, wo die Flüchtlinge an Land gehen könnten, sagte ein Sprecher am Freitag. Laut dem Bundesinnenministerium prüft die Bundesregierung alternative Orte, an denen die Menschen eventuell an Land gehen könnten und steht dazu in Kontakt mit verschiedenen europäischen Partnern. Deutschland sei bereit, einen „konstruktiven Beitrag“ zu leisten.

abends:

de.sputniknews.com: Verfassungsschutz will „intensivierte Propaganda” Chinas in Corona-Krise registriert haben
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat in der Corona-Krise nach eigenen Angaben eine „gesteigerte Informations- und Propagandapolitik” von chinesischen Offiziellen registriert.
Peking versuche, die Rolle Chinas als Ursprungsland des Virus in Zweifel zu ziehen und Chinas Einsatz als Hilfeleistender für westliche Länder hervorzuheben, „um die Volksrepublik als verlässlichen Partner und besonnenen Krisenbewältiger darzustellen“, teilte das Bundesamt der „Welt am Sonntag“ auf Nachfrage mit.
Grundsätzlich würden sich die die Aktivitäten chinesischer Nachrichtendienste in Deutschland „unverändert und unabhängig von der aktuellen Corona-Krise auf einem hohen Niveau“ befinden. Hierzu zählten auch Bemühungen, „Entscheidungsträger aus dem politischen Umfeld als ‚Lobbyisten‘ für chinesische Interessen einzuspannen und über diese in Deutschland Einfluss im Sinne der politischen Agenda der Kommunistischen Partei“ auszuüben.
Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Stephan Thomae, äußerte sich dazu wie folgt:
„Nachdem China wochenlang den Ausbruch und das Ausmaß der Corona-Epidemie in Wuhan verheimlichte und verschleierte, bemühen sich chinesische Offizielle jetzt, den Eindruck zu erwecken, das autoritäre chinesische System sei besser als die freiheitlichen Demokratien des Westens in der Lage, die Pandemie in den Griff zu bekommen.“
Tatsächlich habe das chinesische System mit schwersten Repressalien gegen die eigene Bevölkerung versucht, die Folgen des eigenen Versagens in den Griff zu bekommen. „Ob das gelungen ist, darf angesichts des Desinformationsverhaltens der Chinesen bezweifelt werden.“
Pekings Stellungnahme
In Bezug auf die chinesische Berichterstattung über das Coronavirus hatten US-Außenminister Mike Pompeo und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg unter anderem Peking vorgeworfen, Desinformation zu betreiben. Bei einem Treffen Ende März hatten die beiden Maßnahmen besprochen, mit denen die Nato den Bemühungen Chinas bei der Verbreitung von Desinformation und Propaganda entgegenwirken könne.
Daraufhin nahm Peking Stellung. „Ich weiß nicht, welche Informationen sie (Vertreter der US-Regierung – Anm. d. Red.) für falsch halten. Die Erfolge Chinas im Kampf gegen die Epidemie oder Chinas humanitäre Hilfeleistung gegenüber anderen Ländern?“, erklärte Hua Chunying, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums.
Sie betonte, dass sich China seit dem Ausbruch der Epidemie an eine offene, transparente und verantwortungsvolle Position gehalten habe und die Informationen über die Epidemie mit der WHO und anderen Ländern, einschließlich der USA, rechtzeitig geteilt habe. „Wir haben weder Kräfte noch den Wunsch, eine sogenannte Kampagne zur Desinformation zu führen“, fügte die Sprecherin damals hinzu.

de.sputniknews.com: „Niederträchtige Methode”: Facebook-Posting von State Department empört Russlands Außenministerium
Der Facebook-Posting des US-Außenministeriums zum Internationalen Tag der bemannten Raumfahrt ohne Erwähnung von Juri Gagarin ist nach Angaben des russischen Außenministeriums eine „Desinformation” und eine „niederträchtige Methode der Epoche der Post-Wahrheit”.
„Wir erinnern die Kollegen vom State Department daran, dass der erste Mensch im Weltraum ein sowjetischer Astronaut war. Er hieß Juri Alekseevitsch Gagarin“, schrieb das Außenministerium auf seiner offiziellen Facebook-Seite.
Zuvor hatte das US-Außenministerium auf seiner russischsprachigen Facebook-Seite einen Glückwunsch-Posting zum Internationalen Tag der bemannten Raumfahrt veröffentlicht. Darin heißt es: „Vor 59 Jahren wurde der erste bemannte Flug ins Weltall abgeschlossen“.
Seit 1962 wurde in der Sowjetunion und dann auch in Russland der Tag der Kosmonautik begangen. 2011 erklärte die Vollversammlung der Vereinten Nationen den 12. April zum Internationalen Tag der bemannten Raumfahrt.

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