Presseschau vom 04.04.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

Alexander Boos: Wie „Blackrock“ an der Corona-Krise verdient
Die Krise um Covid-19 spitzt „gefährliche Entwicklungen im Kapitalismus zu, die ohnehin seit langer Zeit zu beobachten sind“. Das sagt der Kölner Finanzexperte Werner Rügemer im Sputnik-Interview. Er kritisiert dabei die Weltgesundheitsorganisation und „Blackrock“. Der Chef des US-Fonds erklärt aktuell, wie Blackrock mit der Krise Geld verdient. …
https://sptnkne.ws/BV29

deutsch.rt.com: Regime-Change um jeden Preis: USA schicken Kriegsschiffe für „Antidrogeneinsatz“ Richtung Venezuela
Erst setzte Washington ein millionenschweres Kopfgeld auf den venezolanischen Präsidenten Maduro aus. Der Vorwurf: Maduro sei in den südamerikanischen Drogenhandel verwickelt. Jetzt legen die USA vor der Küste Venezuelas massiv nach. Doch im Hintergrund lauert China. …
https://de.rt.com/25j8

Liudmila Kotlyarova: Alle Kritiker von Verbotspolitik „vom Kreml finanziert“? Was bei Corona-Diskussion verheimlicht wird
Die harten Maßnahmen wegen der Corona-Krise gelten voraussichtlich bis zum 19. April. Wie es weitergeht, will im Moment kein nüchterner Experte vorhersagen – manche Polizisten rechnen mit einem Weiterso bis zum Ende Mai. Parallel häufen sich Zweifel an der Zweckmäßigkeit der Politik, es wird nach dem eigentlichen Teufel des Problems gesucht. …
https://sptnkne.ws/BV9s


abends/nachts:

dnronline.su: Das Gesundheitsministerium der DVR teilt mit, dass am 3. April im Ergebnis einer Untersuchung der dritte Fall einer Erkrankung mit COVID-19 bei einem Einwohner der DVR gefunden wurde, der im März vom Territorium der Ukraine einreiste.
Der Kranke ist 62 Jahre alt, er ist in der Infektionsabteilung, sein Zustand ist zufriedenstellen
d, die Körpertemperatur 37,1, Husten und Atemnot hat er nicht.
Seine Frau, eine Rentnerin, ist isoliert, die Ergebnisse ihres Tests werden
gesondert mitgeteilt. Es wurde der Kontaktbereich des Infizierten ermittelt, um auch diese Personen zu isolieren und zu testen. Alle die mit diesen Bürgern in Kontakt waren, befinden sich in Selbstisolation. Am Wohnort wurden antiepidemische Maßnahmen eingeleitet.


Lug-info.com: „Wir waren bereit, einen Austausch durchzuführen, aber die ukrainische Seite hat den Austausch im Rahmen des Verhandlungsprozesses abgelehnt, weil
ihnen die Listen der festgehaltenen Personen nicht gefallen hat, die von den Republiken des Donbass vorgeschlagen wurden. So kommt es, dass die Ukraine die Menschen, die sie gestern gesucht hat, heute nicht annehmen will“, erklärte heute die Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe der Kontaktgruppe Olga Kobzewa.
Dabei verbreiten ukrainische Medien Informationen, dass nicht die Ukraine, sondern angeblich die LVR und die DVR einen Austausch verweiger
ten.
„Die von uns vorgeschlagenen Listen für einen Austausch sind veröffentlicht, und jetzt wenden wir uns an die Familien dieser Menschen“, sagte Kobzewa.
„Da wir Ihre Gefühle verstehen, das Unverständnis teilen, das durch die Verweigerung des Austauschs durch die Ukraine hervorgerufen wird, können wir
Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Verwandten in den Haftanstalten zu besuchen, damit sie sich selbst davon überzeugen können, dass mit Ihren Verwandten, die sich in der LVR befinden, alles normal und ihr Leben nicht bedroht ist“, sagte Kobzewa.


Armiyadnr.su:
Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 3. April 2020
Vor dem Hintergrund des weltweiten Kampfs gegen die Coronavirusepidemie setzen die ukrainischen Kämpfer den Terror gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass fort.
Die Straftruppen wählen als Ziel ausschließlich Wohngebiete von Ortschaften der Republik, da sie wissen, dass die Mehrheit der Einwohner sich in ihren Häusern befindet, um sich selbst zu isolieren die die Verbreitung der Krankheit zu verhindern.
Heute um 17:40
Uhr haben Kämpfer aus der 57. Brigade der BFU unter Kommando des Kriegsverbrechers Mischantschuk Spartak mit 120mm-Mörsern beschossen. Infolge dieses weiteren terroristischen Akts der ukrainischen Kämpfer wurde eine Gasleitung in der Lutlowskaja-Roschtscha-Straße 16 beschädigt, 240 Verbraucher haben kein Gas. Die Notfalldienste können wegen des anhaltenden Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte nicht an den Ort des Schadens gelangen.
Zusätzliche Informationen über Schäden an ziviler Infrastruktur und Verletzte unter der
Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, sich in das Geschehen einzumischen und Einfluss auf die BFU auszuüben, um sie zur Einhaltung eines nachhaltigen Regimes der Feuereinstellung und zur Beendigung des Genozids an der friedlichen Bevölkerung der Republik zu zwingen.


vormittags:

de.sputniknews.com: Elf Flüge: Russische Anti-Corona-Hilfe in Serbien eingetroffen
Transportflugzeuge Il-76 der russischen Luftwaffe haben russische Militärärzte und Virologen der Abc-Abwehrtruppen Russlands sowie entsprechende Ausrüstung nach Serbien befördert. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor. Zu diesem Zweck haben die Transportflugzeuge insgesamt elf Flüge durchgeführt.
Demnach begann der Einsatz zur Beförderung von russischen Militärs sowie der Ausrüstung zur epidemiologischen Auswertung und Entseuchung am Vortag. Am frühen Samstagmorgen seien die letzten drei Maschinen in Serbien eingetroffen.
Der Einsatz war bei einem Telefonat des russischen Präsidenten, Wladimir Putin, mit seinem serbischen Amtskollegen, Aleksandar Vucic, vereinbart worden, das am Donnerstag stattgefunden hatte.
Bei einem Treffen serbischer Militärs mit Beamten des Gesundheitsministeriums sollten Einrichtungen gewählt werden, in denen in erster Linie russische Fachleute eingesetzt werden müssten, hieß es aus dem russischen Verteidigungsministeriums.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium bekanntgegeben, Moskau werde 87 Militärvirologen und -ärzte im Rahmen der Hilfe bei der Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nach Serbien verlegen. Unter anderem sollten Schutzmittel, Ausrüstung und 16 Militärfahrzeuge in das Balkanland geschickt werden, hieß es.
In Serbien gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums derzeit 1476 bestätigte Covid-19-Infizierungen (Stand 14.00 Uhr am 3. April). 39 Menschen seien dem Erreger bereits erlegen.

de.sputniknews.com: Trump hält Zölle auf saudisches Erdöl für möglich
Vor dem Hintergrund des Ölpreisverfalls kann sich US-Präsident Donald Trump nach eigenen Worten vorstellen, Zölle auf Erdöl aus Saudi-Arabien zu verhängen. Diese könnte es geben, wenn Riad Amerika „unfair“ behandle.
„Zölle bringen unserem Land viel Geld. Ich habe sie gegen China und andere Länder verhängt. Auch andere Länder verhängen Zölle gegen uns, um von den Vorteilen zu profitieren“, sagte Trump am Freitag auf einer Pressekonferenz in Washington.
„Werde ich das in Bezug auf das Erdöl tun? Ja, ich könnte es. Werde ich das jetzt tun? Nein“, so der US-Präsident weiter. „Aber wenn man mit uns unfair umgeht, ist das ein Instrument in unserem Arsenal.“
Nach dem Ende des Opec-Plus-Deals über die Förderbremse und wegen des beispiellosen Rückganges der Rohstoffnachfrage auf dem globalen Markt rechnen Experten laut Bloomberg mit einem „apokalyptischen“ April für den Ölmarkt.
Öl produzierende Länder würden jetzt schon vor dem Hintergrund des billigen Öls auf das Problem mangelnder Speicherkapazitäten stoßen. Im April würde die Ölnachfrage um weitere 15 bis 20 Millionen Barrel pro Tag zurückgehen, hieß es. Das Unternehmen Energy Aspect Ltd. prognostiziert den Fall des Ölpreises auf zehn US-Dollar je Barrel – das würde der tiefste Stand seit 20 Jahren sein.


telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am
3. April 2020 wurden zwei Beschießungen von Seiten der BFU festgestellt.
Donezkij wurde mit Schützenpanzerwaffen beschossen (10 Schüsse) – infolge des Beschusses wurde ein Wohnhaus in der Lesnaja-Straße 81 beschädigt (Fassade des Hauses, Zaun);
Nishneje-Losowoje wurde mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen (insgesamt 39 Geschosse).
Informationen über Verletzte unter der
Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.


deutsch.rt.com:
„Verbrecherische Blockade“ – US-Firma stoppt Hilfsgüterspende von Alibaba-Chef Jack Ma an Kuba
Praktisch in letzter Minute verhinderte eine US-Firma die Lieferung von dringend benötigten Hilfsgütern des chinesischen Internetkonzerns Alibaba an Kuba. Ein weiterer Beleg dafür, dass die US-Regierung weiter an ihrem unmenschlichen Sanktionsregime festhalten will.
Nach Angaben des kubanischen Botschafters in China, Carlos Miguel Pereira, lehnte ein US-Logistikunternehmen die Lieferung von Atemmasken und Diagnosesets nach Kuba „in letzter Minute“ ab. Das Unternehmen berief sich dabei auf die Bestimmungen des US-Blockadegesetzes gegenüber dem sozialistischen Kuba.
Es handelt sich dabei um das sogenannte Helms-Burton-Gesetz, das 1996 erlassen wurde und die seit 1960 bestehende Blockade Kubas weiter verschärfte. Wesentliche Elemente des Gesetzes wurden allerdings erst im Mai 2019 durch Präsident Donald Trump zur Umsetzung freigegeben.
„Trotz der enormen und lobenswerten Anstrengung des Gründers von Alibaba und der Jack-Ma-Stiftung, die es geschafft hat, mehr als fünfzig Länder mit Schutzmaterial zu versorgen, können die Lieferungen nach Kuba nicht stattfinden“, erklärte Pereira.
Dabei würden diese Ressourcen zur Bekämpfung der Pandemie unter den erschwerten Bedingungen der US-Blockade dort dringend benötigt. Kuba hat laut der Johns-Hopkins-Universität aktuell 233 bestätigte COVID-19 Fälle. Sechs Menschen sind bislang an der Viruserkrankung gestorben.
Auch Präsident Miguel Díaz-Canel zeigte sich erbost und twitterte am Mittwoch:
„Die verbrecherische Blockade der imperialen Regierung verletzt die Menschenrechte des kubanischen Volkes.“
Alibaba-Gründer Jack Ma hatte am 22. März über den Kurznachrichtendienst Twitter die Lieferung von zwei Millionen Masken, 400.000 Diagnosereagenzien und 104 Beatmungsgeräten in 24 Länder Lateinamerikas und die Karibik angekündigt, darunter auch Kuba.
„Eine Welt, ein Kampf“, schrieb er und ergänzte, dass sein Unternehmen die Ladung unter anderem auf die Großen Antillen, nach Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador, Peru und in die Dominikanische Republik verschiffen werde.
Der Internetkonzern und die Stiftung von Jack Ma versandten zudem Hilfsgüter an Länder in Asien, Afrika, Europa und in die Vereinigten Staaten. Angesichts der weltweiten Ausbreitung des Corona-Virus hatten zahlreiche Regierungen an Washington appelliert, die Sanktionen gegen Kuba, Venezuela und den Iran aufzuheben, um den Zugang zu humanitärer Hilfe und den von der Bevölkerung dringend benötigten Produkten zu ermöglichen.
Doch davon will man in Washington nichts hören. Im Gegenteil: Die Trump-Regierung drohte sogar mit einer Verschärfung der Sanktionen.


de.sputniknews.com: Corona-Pandemie: Russischer Arzt nennt Fehler bei Virus-Bekämpfung in Italien
Italien hat nicht von Anfang an notwendige Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus eingeleitet, sodass sich dessen Übertragung exponentiell entwickelte. Dies sagte Alexander Semjonow, Vizedirektor des Pasteur-Instituts in Sankt Petersburg (Forschungsinstitut für Epidemiologie und Mikrobiologie), der russischen Zeitung „Kommersant“.
China habe rechtzeitig reagiert und trotz seiner riesigen Bevölkerungszahl und -dichte die ersten Plätze in Bezug auf die Todesfälle verlassen, so der Forscher. „Was Russland betreffe, so ist es meiner Meinung nach ein Glück, dass wir diesen Prozess gebremst, die Grenze zu China und den entsprechenden Transitverkehr auf Antrag des Sanitätsoberarztes geschlossen und dadurch mehrere Monate Zeit gewonnen haben.“
Italien habe mit mindestens drei Wochen Verspätung Schutzmaßnahmen angeordnet, fügte der Arzt hinzu. „Wir haben gesehen, was falsches Handeln ist. Nun wissen wir viel mehr, als vor zwei Wochen, als wir hier zu arbeiten und zu helfen begannen.“
Zudem hätten sich die Einwohner Italiens nur langsam den Quarantäne-Bedingungen angepasst und unter anderem keine Distanz zu anderen Personen bewahrt sowie die Sicherheitshinweise nicht befolgt.
Russland sei ein Spitzenreiter bei der Zahl der Intensivbeatmungsgeräte, auch gebe es im Land ein „weit verzweigtes System der Verbraucherschutzbehörde (Rospotrebnadsor)“, so der Arzt. Deshalb hält er das italienische Szenario in Russland für kaum möglich.
Nach dem Stand vom Freitag hat Italien erneut Spanien bei der Zahl der Infektionsfälle übertroffen. Aktuell gibt es in Italien etwa 120.000 Infizierte. Innerhalb von 24 Stunden sind dort 766 Corona-Kranke gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle auf der Apenninenhalbinsel liegt bei 14.681.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 3. April 3:00 Uhr bis 4. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 14.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Sajzewo Jushnoje, Spartak, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Staromichajlowka, Petrowskoje, Kominternowo.
Wie schon mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern das Feuer auf Sajzewo mit Mörsern des Kalibers 82mm und automatischen Granatwerfern eröffnet.
In
folge des Beschusses wurde ein Gebäude in der Rybalko-Straße 212 beschädigt (Dach, Fensterverglasung, Wände) sowie ein Auto.
Auße
rdem wurde durch Beschuss der BFU auf Vorstädte von Donezk eine Mitteldruckgasleitung in der Putilowskaja-Roschtscha-Straße 16a beschädigt, 240 Verbrachten hatten kein Gas.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 138.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 398.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


deutsch.rt.com: OPEC+ will dringende Sitzung zur Stabilisierung des Ölmarktes abhalten
Am Montag soll eine Videokonferenz zwischen den Mitgliedern der Organisation der erdölexportierenden Länder und anderen großen Ölproduzenten stattfinden. Dabei sollen Berichten zufolge die Situation auf dem Ölmarkt und eine neue Kooperationserklärung diskutiert werden.
Die Mitglieder der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) und andere große Ölproduzenten werden ihr erstes Treffen nach dem Scheitern des vorherigen Abkommens abhalten. Das kündigte das Nicht-OPEC-Mitglied Aserbaidschan an.
Während der Gespräche, die am Montag per Videokonferenz stattfinden sollen, werden die Teilnehmer die Situation auf dem Ölmarkt und eine neue Kooperationserklärung diskutieren, so das aserbaidschanische Energieministerium in einer Erklärung am Freitag. Es fügte hinzu, dass das Treffen auf Einladung des De-facto-Anführers des Ölbündnisses, Saudi-Arabien, stattfinden wird. Das Königreich rief zuvor alle OPEC+-Teilnehmer zu einer Dringlichkeitssitzung auf, „um zu versuchen, eine faire Vereinbarung zur Wiederherstellung des Gleichgewichts auf dem Ölmarkt zu erreichen“.
Der Schritt Saudi-Arabiens folgte auf ein Telefongespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Trump erklärte später, er hoffe, dass Moskau und Riad auf dem Weg zu neuen Kürzungen der Ölproduktion um zehn bis 15 Millionen Barrel seien, gab jedoch nicht an, von welchem Zeitraum die Rede ist. Der US-Präsident verwies auf angebliche Gespräche zwischen dem saudischen Kronprinzen und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, doch der Kreml bestätigte die Kürzungen der Ölförderung nicht.
Trump begrüßte zwar das potenzielle Abkommen zwischen Russland und Saudi-Arabien, gab jedoch nicht an, ob die USA ihre eigene Ölproduktion reduzieren würden. Während die USA sich in der Vergangenheit weigerten, die Maßnahmen der OPEC zur Ankurbelung des Marktes zu unterstützen, sind die niedrigen Rohölpreise für die US-amerikanischen Schieferöl-Produzenten schädlich und könnten zum Zusammenbruch des Großteils der Schieferöl-Unternehmen führen.
Das frühere OPEC+-Abkommen lief am 1. April aus, was den ehemaligen Unterzeichnern erlaubte, die Produktion anzukurbeln, wodurch die Ölpreise schließlich ins Trudeln gerieten. Der seit 2017 geltende Pakt zur Fördermengenkürzung brach zusammen, als sich Russland und Saudi-Arabien am 6. März nicht auf neue Bedingungen einigen konnten. Riad beharrte auf tieferen Drosselungen, und Russland wollte sie auf dem bestehenden Niveau halten. Das Scheitern einer Einigung löste einen vermeintlichen „Ölpreiskrieg“ aus, bei dem Saudi-Arabien mit einer Steigerung der Produktion drohte. Die Rohölpreise erreichten dadurch Tiefststände, die sie mehrere Jahrzehnte nicht erreicht hatten.
Die Nachrichten über die geführten Gespräche und mögliche Drosselungen ließen die Ölpreise am Freitag ansteigen, wobei die Sorte Brent bei über 31 US-Dollar pro Barrel und die Sorte WTI bei fast 26 US-Dollar pro Barrel gehandelt wurde.


nachmittags:

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 5:45 Uhr das Feuer aus Richtung Marjinka in Richtung Alexandrowka mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
In
folge des Beschusses wurden in Alexandrowka das Dach und eine Wand eines Hauses in der Tscheljuskinzew-Straße 10a beschädigt.
Opfer unter de
r Zivilbevölkerung konnten vermieden werden. Genauere Informationen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com:
Nach Ukraine-Affäre: Trump feuert Generalinspekteur der Geheimdienste
US-Präsident Donald Trump hat den Kongress über seine Absicht informiert, den Generalinspekteur der Geheimdienste, Michael Atkinson, zu entlassen. Dies berichtet die Zeitung „The Washington Post“ am Samstag unter Verweis auf ein Schreiben Trumps an den Geheimdienstausschuss des US-Senats.
Es sei „lebenswichtig“, dass er Vertrauen in Generalinspektoren habe, und dies sei in Bezug auf Atkinson nicht mehr der Fall, schrieb Trump an den Senat am späten Freitagabend.
Auf die Details ging Trump nicht näher ein. Allerdings äußerte er, es sei „äußerst wichtig, dass wir die Sparsamkeit, Effizienz und Wirksamkeit der föderalen Programme und Aktivitäten fördern“. Die Generalinspektoren seien für diese Ziele von entscheidender Bedeutung.
Atkinson werde in 30 Tagen seines Amtes enthoben, die nach der Unterrichtung des Kongresses abzuwarten seien. Zu einem späteren Zeitpunkt werde er eine Person nominieren, die sein „volles Vertrauen“ habe, so der US-Präsident.
Atkinson war der erste, der den Kongress über eine Beschwerde eines anonymen Whistleblowers im vergangenen Jahr informiert hatte, in der Trump Druckausübung auf die Ukraine vorgeworfen wurde. Trump habe seinen ukrainischen Amtskollegen, Wladimir Selenski, unter Androhung der Aussetzung von Finanzhilfen aufgefordert, gegen den Demokraten Joe Biden und seinen Sohn zu ermitteln, hieß es. Die Beschwerde löste Ermittlungen des Repräsentantenhauses aus, die schließlich ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump zur Folge hatten. Trump behauptete, er habe die Kiewer Behörden lediglich zur Korruptionsbekämpfung aufgerufen.
Im Februar 2020 wurde Trump von dem republikanisch geprägten US-Senat in den beiden Anklagepunkten, Amtsmissbrauch und Behinderung des Kongresses, freigesprochen.
Im November hatte 2019 die Zeitung „The New York Times“ unter Verweis auf eine Quelle berichtet, Trump erwäge Atkinsons Entlassung. Der US-Staatschef habe kein Verständnis für Atkinsons Handlungen gezeigt, hieß es. Gleichzeitig hätten andere Quellen gegenüber der Zeitung mitgeteilt, die Entlassung von Atkinson sei nie ernsthaft in Betracht gezogen worden, obwohl eine solche Idee zum Ausdruck gebracht worden sei.


a
rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 4.04.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden 14-mal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kriegsverbrecher der 59. Brigade unter Kommando von Schapowalow Sajzewo mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Dabei wurden ein Haus in der Rybalko-Straße 212 und ein zivieles Fahrzeug beschädigt.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 28., 54. und 57. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Martschenko, Majstrenko und Mischantschuk Spartak, Alexandrowka, Staromichajlowka, die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks und das Gelände des Flughafens von Donezk mit 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Infolge des Beschusses auf Alexandrowka wurde ein Haus in der Tscheljuskinzew-Straße 10a beschädigt.
Infolge von Beschuss auf Spartak durch ukrainische Kämpfer der 57. Brigade wurde eine Gasleitung in der Putilowskaja-Roschtscha-Straße 16a beschädigt, 240 Verbraucher hatten kein Gas. Die Notfalldienste haben die Gasversorgung wieder in Betrieb genommen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 128. und der 10. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Gontscharuk und Subanitsch Petrowskoje und Kominternowo mit 82mm-Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Zusätzliche Informationen über Schäden an ziviler Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Trotz der großflächigen Verbreitung der Coronavirusinfektion in der Zone der Operation der Besatzungskräfte bereichern sich geschäftstüchtige kriminelle Brigadekommandeure weiter an der Epidemie und realisieren Korruptionsschemata beim Verkauf von Treibstoff.
Durch Informationen von örtlichen Einwohnern
wurde uns bekannt, wie das Kommando der 58. Brigade der BFU seine Fertigkeit bei kommerziellen Aktivitäten vervollkommnet, indem es Treibstoff, der für die Aufrechterhaltung der Gefechtsbereitschaft vorgesehen ist, an Einwohner von Konstantinowka verkauft. So konnten örtliche Landwirte allein in der letzten Woche mehr als 20 Tonnen Dieseltreibstoff beschaffen.
Die Massenhysterie im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus und unbedachte Versuche der obe
rsten militärischen Führung, die katastrophale Situation in der Zone der Strafoperation in Ordnung zu bringen, führen oft zu tragischen Folgen.
So hat nach Informationen aus dem Stab der sogenannten OOS der vor kurzen ernannte Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ General Sokolow die ihm unterstellten Verbände und Truppenteile angewiesen, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung der Coronavirusinfektion zu verstärken und durch ABC-Schutzeinheiten Punkte zur speziellen Bearbeitung von Technik an allen Checkpoints zur Einreise in die Donezker Oblast und den Kontroll- und Passierpunkten an den Stationieungsorten von Truppenteilen der OOS einrichten zu lassen.
Wie uns bekannt wurde, erlitt im Verantwortungsbereich der 59. Brigade der Fahrer eines Autos, der Brüger Woronowskij, aufgrund der Verletzung der Sicherheit
sbestimmungen bei der Bearbeitung des zivilen Fahrzeugs mit unbekannten Chemikalien eine Vergiftung, er wurde mit der Diagnose starke Vergiftung in die Bachmuter städtische Notaufnahme in Artjomowsk eingeliefert.
Wir stellen weiter
massenhafte Unzufriedenheit mit der rückwärtigen Versorgung der Soldaten der 54. Brigade, die zur Ablösung der 92. Brigade in der OOS-Zone eingetroffen sind, fest.
Das Fehlen elementarer Bedingungen der Unterbring
ung, insbesondere das Fehlen von Betten, Heizöfen, Brennholz und Kohle, hat zu einem Ausbruch von Krankheiten unter dem Personal geführt. Zahlreiche Beschwerden über die Hotlinie des Verteidigungsministeriums und des Stabs der OOS führen zu Aktivitäten, in die Brigade wurde eine Inspektionskommission der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ geschickt. Bei der Kontrolle wurde eine Reihe gröbster Verstöße bei der Versorgung des Personals mit Material festgestellt, was ein Anwachsen von Atemwegs- und Infektionserkrankungen unter den Soldaten nach sich zog. Besonders bedauerlich ist die Situation in den Einheiten des 46. Sturmbataillons „Donbass“.
Von der der Kommission wurde ein Kontrollprotokoll zur Weiterleitung an das übergeordnete Kommando erstellt, gemäß dem dem Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Majstrenko eine strafrechtliche Verantwortung droht. Wir schließen nicht aus, dass es dem Kriegsverbrecher auch dieses mal gelingen wird, sich mit den Kontrolleuren zu
arrangieren.


de.sputniknews.com:
Russlands Anti-Terror-Behörde: Anschlagsplan in Murmansk vereitelt
Russische Sicherheitskräfte haben nach Angaben der Anti-Terror-Behörde NAK einen Anschlag in Murmansk im Norden des Landes vereitelt und den mutmaßlichen Terroristen getötet.
„Heute Nacht hat der FSB in Murmansk den Aufenthaltsort eines bewaffneten Banditen lokalisiert, der einen Terrorakt verüben wollte“, teilte NAK am Samstag mit.
„Bei dem Festnahmeversuch eröffnete der Extremist das Feuer auf die Sicherheitskräfte und wurde neutralisiert.“
Vor Ort seien eine einsatzbereite selbstgebaute Bombe, Waffen und Munition sichergestellt worden.
Nach Angaben der Ermittler war der Mann ein Anhänger der Terrororganisation IS und hatte vor, nach dem Terroranschlag in den Nahen Osten auszureisen. Bei dem Einsatz seien weder Sicherheitskräfte noch Zivilisten zu Schaden gekommen.
Diese Woche hatte der Inlandsgeheimdienst FSB mitgeteilt, weitere Anschläge in Russland vereitelt zu haben.
In der südlichen Region Stawropol sei eine IS-Schläferzelle ausgehoben worden, ein mutmaßliches Mitglied wurde getötet, ein weiteres festgenommen. In der Stadt Ljantor, Autonomer Kreis der Chanten und Mansen, seien drei mutmaßliche Angehörige der verbotenen Terrororganisation „Imarat Kawkas“ festgenommen worden, die einen Terroranschlag auf ein Einkaufszentrum geplant haben sollen.


Mil-lnr.info:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Die BFU verletzen weiter die Minsker Vereinbarungen. Nach Informationen von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK hat der Gegner
in den letzten 24 Stunden zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Von den Positionen der 93. Brigade im Gebiet von Nowotoschkowskoje aus wurde
Donezkij mit Schützenpanzerwaffen beschossen. Infolge des Beschusses wurden ein Zaun und die Fassade eines Wohnhauses in der Lesnaja-Straße 81 beschädigt. In diesem Gebiet wurde die Anwesenheit von Filmteams der ukrainischen Fernsehsender „1+1“ und „ICTV“ bemerkt, um provokative Videos über angeblichen Beschuss von Seiten der LVR zu drehen sowie um die kriminellen Handlungen der der Kiewer Truppen zu rechtfertigen.
Außerdem haben Untergebene des Kriegsverbrechers Schapowalow aus der 59. Brigade
Nishneje Losowoje mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Der Zynismus und die Hartnäckigkeit, mit der die ukrainischen Verbrecher zivile Infrastruktur beschießen und friedlichen Einwohnern Schmerz und Leid bringen erschreckt. …
Die BFU gefährden weiter örtliche Einwohner, indem sie Militärtechnik in Wohngebieten von Ortschaften stationieren.
So sind im Verantwortungsbereich der 30. Brigade im privaten Sektor von Nowoswanowka von unserer Aufklärung ein Abwehrraketenkomplex Strela-10 und drei Schützenpanzerwagen entdeckt worden.
Im Verantwortungsbereich der 93. Brigade in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern in Orechowo hat unsere Aufklärung zwei Schützenpanzerwagen entdeckt.
Um die Entdeckung der Technik zu verhindern, schaffen die Verbrecher der 30. Brigade weiter Hindernisse für die Drohnen der OSZE-Mission, die Flüge über von den BFU besetzten Territorien absolvieren.
Nach Informationen unserer Aufklärung haben Kämpfer der 30. Brigade im Gebiet von Solotoje-5 die Leitungskanäle einer Drohne der OSZE-Mission unter Einsatz einer Störstation „Bukowel-AD“ einer mobilen Gruppe des 20. Bataillons für elektronische Kriegführung blockiert, dadurch waren die Mitarbeiter der Mission gezwungen, die Beobachtung des von ukrainischen Einheiten besetzten Territoriums einzustellen.
Ein weiteres Mal rufen wir die Einwohner der von der Ukraine besetzten Territorien des Donbass auf, keine Stationierung von Waffen und Militärtechnik der BFU in der Nähe ihrer Häuser und von Objekten der zivilen Infrastruktur zuzulassen und über alle Fälle die Beobachter der OSZE-Mission zu informieren. …


de.sputniknews.com:
Staatstrauer in China für COVID-19-Opfer
Das chinesische Volk gedenkt am Samstag der Opfer der Coronavirus-Epidemie, darunter der Ärzte, die bei der Bekämpfung des neuartigen Virus gestorben sind.
Im Land ist für den heutigen Tag Staatstrauer angeordnet. Am Tienanmen-Platz in Peking und über allen Regierungsgebäuden im Land wie auch über allen Botschaften und Konsulaten Chinas im Ausland sind die chinesischen Staatsflaggen auf Halbmast gesetzt. Alle Unterhaltungsveranstaltungen in China sind abgesagt.
An der offiziellen Trauerzeremonie in der Staatsresidenz Zhongnanhai haben die ranghöchsten Vertreter der Partei- und der Staatsführung teilgenommen, darunter der Vorsitzende der VR China, Xi Jinping, der Vize-Vorsitzende des Landes, Wang Qishan, und der Premier des Staatsrates, Li Keqiang.
Um 10.00 Uhr Ortszeit (03.00 Uhr MEZ) ertönte ein Luftalarmsignal. Darauf wurden die Opfer der Epidemie mit drei Schweigeminuten geehrt.
Die chinesischen Behörden haben wiederholt darauf verwiesen, dass die COVID-19-Epidemie die schwerste Notstandssituation in der VR China seit deren Gründung im Jahr 1949 gewesen ist.
Die Staatstrauer für die COVID-19-Opfer fällt zeitlich mit dem traditionellen Gedenktag für die Toten zusammen. An diesem Tag werden Trauerrituale vollzogen und die Gräber der verstorbenen Angehörigen besucht. Wegen der Epidemie haben die Behörden die Bürger des Landes aufgefordert, an diesem Tag zu Hause zu bleiben.
Zuvor hatte die Regierung der chinesischen Provinz Hubei, die als Herd der Coronavirus-Infektion gilt, beschlossen, 14 Ärzte, die bei der Bekämpfung der Krankheit starben, mit dem Titel „Gefallener Held“ zu würdigen.
Die chinesischen Behörden hatten am 31. Dezember 2019 die Weltgesundheitsorganisation über den Ausbruch einer Lungenkrankheit mit unbekannter Ursache informiert. Fachleute ermittelten den Krankheitserreger. Die Pneumonie erhielt später die Bezeichnung COVID-19.

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie gerade mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 14:55 Uhr das Feuer aus Richtung Slawnoje in Richtung Signalnoje mit Schützenpanzerwaffen eröffnet.
In
folge des Beschusses auf Signalnoje wurden ein Wirtschaftsgebäude und die Verglasung eines Hauses in der Gagarin-Straße 16 in Signalnoje beschädigt.
Opfer unter de
r Zivilbevölkerung konnten vermieden werden. Genauere Informationen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com:
Corona-Ausbruch auf Flugzeugträger: Abgesetzter US-Kapitän von Soldaten als Held gefeiert
Wegen eines an die Öffentlichkeit gelangten Beschwerdebriefs über Corona-Fälle auf der „USS Theodore Roosevelt“ hat die US-Regierung den Kapitän des US-Flugzeugträgers, Brett Crozier, seines Amtes enthoben. Ein Video zeigt, wie Hunderte Besatzungsmitglieder ihren Kapitän beim Abschied wie einen Helden feiern.
Die ins Netz gelangten Aufnahmen zeigen, wie der abgesetzte Kapitän zunächst durch die schweigenden Besatzungsmitglieder des US-Flugzeugträgers läuft. Doch dann beginnen die Seeleute zu klatschen und rufen seinen Namen.
In seinem Brief an das Militärkommando, der in der Zeitung „San Francisco Chronicle” erschien, hatte der Kapitän Brett Crozier gebeten, dringende Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie auf dem Schiff einzuleiten und 4000 Crewmitglieder in Sicherheit zu bringen.
Das Auftauchen derartiger Briefe in den Medien lasse den Eindruck entstehen, als würde „bei den Seestreitkräften Panik herrschen und sie keinen Ausweg aus der Situation finden können, was unwahr ist“, so der kommissarische Minister der Seestreitkräfte der USA, Thomas Modly.

Lug-info.com: (Zusammenfassung mehrerer Meldungen zur Coronovirusepidemie in der LVR)
In der LVR wurde
der zweite Fall einer Coronavirusinfektion festgestellt, teilte der leitende staatliche Sanitärarzt der LVR Dmitirj Dokaschenko mit. Der Patient befindet sich in einem Infektionskrankenhaus, es wurden sofort Maßnahmen ergriffen, um seine Kontaktpersonen zu identifizieren.
Der Erkrankte kam aus Moskau. Nach wie vor gilt, dass alle auch aus Moskau eintreffenden Bürger mindestens für zwei Wochen in häuslicher Quarantäne bleiben müssen und ihren Gesundheitszustand kontrollieren und im Bedarfsfall einen Arzt nach Hause rufen.
Die Außerordentliche sanitär-antiepidemiologische Kommission bei der Regierung der LVR hat
Beschränkungen für die Bewegungsfreiheit der Einwohner und des Verkehrs in Krasnyj Lutsch und Antrazit eingeführt. In diesen Orten leben die Kontaktpersonen des zweiten infizierten Patienten. Um Mitternacht von Samstag auf Sonntag wird zeitweilig der inner- und außerstädtische Verkehr eingeschränkt und ein Regime der Selbstisolation für die Einwohner der Ortschaften eingeführt.


de.sputniknews.com:
Pentagon verlegt Bestattungsbrigade nach New York
Vor dem Hintergrund der schwierigen epidemiologischen Situation aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat das Pentagon eine militärische Beerdigungsbrigade zur Unterstützung der Stadtbehörden nach New York City geschickt. Dies berichtete der TV-Sender CNN.
Die 42 Soldaten, die dem Team angehören, sollen demnach der Stadtverwaltung bei der Beerdigung der während der Corona-Pandemie Verstorbenen helfen, teilte der Sender am Freitag mit.
Darüber hinaus würden zusätzliche Militäreinheiten auch in andere Regionen des Landes verlegt.
Medienberichten zufolge waren vor einer Woche Kühllastwagen auf den Straßen der Stadt New York aufgestellt worden, in denen Leichen untergebracht werden sollten, falls städtischen Leichenhallen aufgrund der Opfer der Coronavirus-Pandemie überlastet sein sollten.
Nach Angaben der Johns Hopkins University wurden in den Vereinigten Staaten mehr als 278.000 Menschen mit Covid-19 infiziert (Stand 15:03 am 4. April), mehr als 6900 Infizierte starben. Allein in der Stadt New York gibt es mehr als 57.000 Infizierte und 1867 Corona-Tote.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK:
Wie gerade mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 17:10 Uhr das Feuer aus Richtung Kamenka in Richtung Wasiljewka mit Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
Unter Beschuss geriet das Gebiet der
Wasiljewker Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke, deren Mitarbeiter gezwungen waren, sich im Schutzraum in Sicherheit zu bringen.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer
oder Schäden an ziviler Infrastruktur. Genauere Informationen werden ermittelt.


abends:

de.sputniknews.com: Radioaktiv belasteter Wald bei Tschernobyl steht in Flammen
In der Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl sind nach Angaben des ukrainischen Katastrophenschutzes etwa 20 Hektar Wald in Brand geraten. Rund 90 Feuerwehrleute versuchten das Feuer zu löschen.
Zudem seien zwei Löschflugzeuge und ein Hubschrauber im Einsatz. Erschwert würden die Löscharbeiten durch die radioaktive Strahlung. Gefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht, hieß es.
In den Wäldern in der Sperrzone kommt es immer wieder zu Bränden.
Tschernobyl-Katastrophe 1986
Am 26. April 1986 explodierte im Atomkraftwerk Tschernobyl in der damaligen Sowjetunion der 4. Reaktor. Das Dach des Gebäudes wurde zerstört und Tonnen hochradioaktiver Trümmer wurden kilometerweit verstreut.
Der unmittelbaren Explosion fielen 31 Menschen zum Opfer. Tausende Menschen kämpfen bis heute mit den Spätfolgen der Katastrophe – wie beispielsweise die so genannten Liquidatoren, die anfangs mit bloßen Händen radioaktive Trümmer wegräumten, sowie die früheren Einwohner von Prypjat.
Die Geisterstadt Prypjat, in der auch die Mitarbeiter des Atomkraftwerkes lebten, zählt zu den Haupt-Touristenattraktionen in der Sperrzone von Tschernobyl. Zum Zeitpunkt des Super-GAUs wohnten in der Stadt rund 50.000 Menschen.
Obwohl sich die Katastrophe vor mehr als drei Jahrzehnten ereignete, sind die Folgen noch bis heute spürbar – und zwar nicht nur unmittelbar rund um Tschernobyl. So hatte beispielsweise das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Oktober 2019 mitgeteilt, dass einzelne Wildpilzarten in Bayern immer noch stark radioaktiv belastet seien.

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s