Presseschau vom 30.03.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp
:

Gert Ewen Ungar: Der EU-Gipfel in Zeiten der Corona-Pandemie: Keinen Fingerbreit Solidarität
Am vergangenen Donnerstag fand der EU-Gipfel statt. Dass darüber kaum berichtet wird, liegt nicht nur daran, dass die Staats- und Regierungschef per Videokonferenz tagten. Es liegt sicher auch daran, dass sich Deutschland jeder Bereitschaft zu Solidarität verweigert. …
https://de.rt.com/259x


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Moskau verhängt Ausgangssperre ab 30. März
Für alle Einwohner Moskaus unabhängig von ihrem Alter gilt ab dem 30. März häusliche Selbstisolation. Dies geht aus einer Erklärung auf der Webseite des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin hervor.
Die Bürger dürfen ihre Wohnungen nur aus zwingenden Gründen verlassen, wenn beispielsweise dringend medizinische Hilfe benötigt wird oder Lebensgefahr besteht. Außerdem können Moskauer weiterhin zur Arbeit fahren, falls Homeoffice nicht möglich ist.
Auch das Einkaufen von Lebens- und Arzneimitteln in den nächstgelegenen Geschäften ist erlaubt. Das gilt auch für das Ausführen von Hunden, allerdings dürfen sich die Hundebesitzer nicht weiter als einhundert Meter von ihrem Haus entfernen. Das Rausbringen von Müll ist ebenfalls möglich.
Moskauer dürfen ihre Häuser in den kommenden Tagen nur mit Sondergenehmigung verlassen.
Die Moskauer dürften sich „nicht mehr ohne Grund in der Stadt bewegen”, meinte der Bürgermeister. Bislang gab es eine Ausgangssperre für Menschen im Alter von über 65 Jahren.
Am Sonntag wurde bekannt, dass die offizielle Zahl der Corona-Infizierten in Moskau bereits bei 1014 liegt.

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainischen Besatzer destabilisieren weiter die Lage an der Kontaktlinie.
In Verletzung der Minsker Vereinbarungen haben die ukrainischen Kämpfer aus der 128. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Gontscharuk um 16:17
Uhr zielgerichtet Jasnoje mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen und 20 Mörsergeschosse abgefeuert.
In
folge des Beschusses wurde ein Haus in der Walow-Straße beschädigt.
Zusätzliche Informationen über Opfer unter de
r Zivilbevölkerung und Schäden an ziviler Infrastruktur durch feindlichen Beschuss werden noch ermittelt.
Es ist wichtig anzumerken, dass sich nach uns vorliegenden Informationen
auf den Positionen der ukrainischen Besatzer Filmteams der ukrainischen Fernsehsender „ICTV“ und „UA Donbass“ befinden, um Videoreportagen zu erstellen, die die Volksmiliz der Verletzung der Minsker Vereinbarungen beschuldigen.
Wir rufen die internationalen Beobachter, die sich im Donbass befinden, auf, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen und den Genozid an den friedlichen Einwohnern zu stoppen.


vormittags:

de.sputniknews.com: Nordkorea testet „supergroßen“ Mehrfachraketenwerfer
Nordkorea soll einen Mehrfachraketenwerfer getestet haben. Dies berichten am Montag internationale Medien unter Berufung auf die Staatsagentur KCNA.
Dabei handle es sich um einen „supergroßen“ Mehrfachraketenwerfer. Bei der Übung seien vor allem technische und taktische Eigenschaften des Systems geprüft worden. Die Tests waren demnach erfolgreich.
Das jüngst getestete System solle in nächster Zukunft an Einheiten der Streitkräfte geliefert werden.
Nordkorea unternimmt ballistische Raketentests
Am Sonntag war berichtet worden, dass Nordkorea nach Angaben der südkoreanischen Armee zwei Kurzstreckenraketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert haben soll.
Reaktion aus Berlin
Später kommentierte das Auswärtige Amt die jüngsten Raketentests Nordkoreas:
„Die Bundesregierung verurteilt den heute erfolgten erneuten Test zweier ballistischer Kurzstreckenraketen durch Nordkorea. (…) In einer Zeit, in der weltweite Solidarität und Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie gefordert sind, gefährdet das Land die internationale Sicherheit mit den Tests in unverantwortlicher Weise.“


wpered.su: Auf Forderung der KPRF wurde ein Angehöriger der Miliz des Donbass aus Tschechien freigelassen
Der Angehörige der Miliz des Donbass tschechischer Herkunft Oldrich Grund („Tschech“), der an Tschechien ausgeliefert werden sollte, wurde freigelassen. Jetzt befindet er sich in Russland und sein Leben ist außer Gefahr, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Ich will all den Menschen und gesellschaftlichen Organisationen danken, die in den Massenmedien bezüglich der gesetzwidrigen Festnahme Oldrichs Krach geschlagen haben und Rechtsschützer und Abgeordnete des Staatsduma darüber informiert haben. Großen Dank einem der führenden Persönlichkeiten der KPRF, Sergej Schargunow, der auf meine Bitte am ersten Tag der Festnahme von „Tschech“ eine dringliche Anfrage an das Innenministerium und die Generalstaatsanwaltschaft gestellt hat, dem bekannten Milizangehörigen aus Kriwoj Rog und jetzigem Bürger Russlands Filipp Wenediktow, der Partei „Drugaja Rossija“, dem Aktivisten der KPRF Dmitrij Sarajew, der Union der Freiwilligen des Donbass, Igor Strelkow, den ehemaligen Kameraden Oldrichs“, erklärte das Mitglied des Donezker Stadtkomitees der KP der DVR Benes Aijo.
Wir erinnern daran, dass russische Behörden „Tschech“ am 22. März beim Passieren der Grenzen DVR-RF festgenommen hatten und vor hatten, ihn auf Anfrage Tschechiens auszuliefern. Dank der gesellschaftlichen Unterstützung wurde er freigelassen.


de.sputniknews.com:
93 Prozent der Coronavirus-Erkrankten in China wieder gesund
Die Zahl der Corona-Erkrankten in China verringert sich täglich: Derzeit befinden sich 2396 Menschen in Krankenhäusern, wie aus Angaben der Staatlichen Kommission für Gesundheitswesen und Familienplanung hervorgeht.
Laut den jüngsten Angaben erreichte die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle auf dem chinesischen Festland 81.470. 75.700 davon, also 93 Prozent von der gesamten Zahl der Erkrankten, sind wieder gesund und aus den Krankenhäusern entlassen. 322 Menschen wurden demnach innerhalb der letzten 24 Stunden gesund.
Während der Epidemie wurden insgesamt 3304 Todesfälle im Land registriert. Am Sonntag starben laut der Behörde vier Personen. Alle vier Todesopfer kommen aus der Provinz Hubei, wo bislang 67.801 Corona-Fälle registriert wurden. …


telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK:
Am 29. März wurden zwei Feuerangriffe von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.
Beschossen wurden
Kalinowko und Beresowskoje.
Geschossen wurde mit 120mm-Mörsern und Schützenp
anzerwaffen (insgesamt 34 Geschosse).
Informationen über Verletzte unter der
Zivilbevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com:
Trump nennt 200.000 Corona-Tote in den USA „guten Job“
In der Corona-Krise hofft US-Präsident Donald Trump, dass die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Virus in den Vereinigten Staaten dank den Eindämmungsmaßnahmen nicht die Marke von 200.000 überschreiten wird. Dies wäre laut ihm ein gutes Ergebnis – im Vergleich zu den Prognosen von mehr als zwei Millionen Toten.
Wenn die Regierung keine Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen hätte, könnte es in den USA laut Prognosen bis zu 2,2 Millionen Corona-Tote geben, sagte Trump auf einer Pressekonferenz am Sonntag.
„Wenn es uns gelingt, die Zahl der Toten auf 100.000 bis 200.000 zu begrenzen, dann haben wir einen guten Job gemacht“, sagte Trump.
Er erwarte, dass die Zahl der Toten in der Corona-Krise in zwei Wochen ihren Höhepunkt erreiche. Ab dem 1. Juni könnte dann eine Erholung beginnen. Trump verfügte eine Verlängerung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bis zum 30. April.
Die USA haben bisher mehr als 143.000 Corona-Fälle, wie die in Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität mitteilte. Mehr als 2500 Menschen sind demnach an dem Virus gestorben. Weltweit zählt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits mehr als 638.000 Infektionen und über 30.000 Todesfälle.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 29. März 3:00 Uhr bis 30. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der
Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 10.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse;
Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Dolomitnoje, Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Shelesnaja Balka), Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Staromichajlowka, Jasnoje, Luganskoje, Petrowskoje.
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern um 16:17 Uhr das Mörserfeuer aus Richtung Beresowoje in Richtung Jasnoje eröffnet, dabei wurden folgende Häuser und Infrastrukturobjekte beschädigt:
– Walow-Straße 1 (Dach beschädigt, ein Brand ist entstanden);
– Pobeda-Straße 22 (Gasleitung beschädigt);
– Pobeda-Straße 21 (Dach, Fensterverglasung von drei Fenster, Wirtschaftsgebäude beschädigt);
– Heizwerk, Leninstraße 1b (Wärmeleitung beschädigt, in der Folge ist das Heizwerk außer Betrieb).

Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 152.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 158.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Können gegen Coronavirus helfen: Drei Präparate in Russland entwickelt
In Russland sind unter Mitwirkung der Fachleute der Russischen Akademie der Wissenschaften drei Präparate entwickelt worden, die potentiell bei der Behandlung der Covid-19-Erkrankung genutzt werden können. Dies teilte gegenüber Sputnik der Vizepräsident der Akademie, Wladimir Tschechonin, mit.
Tschechonin verwies darauf, dass vor einigen Jahren Spezialisten des Instituts für organische Synthese der Uralischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften das antivirale Medikament namens Triazavirin entwickelt hätten, für das sich nun chinesische Fachleute im Zusammenhang mit seiner möglichen Nutzung für die Behandlung der Coronavirus-Infektion interessierten.
„Aber jetzt ist eine besondere Inhalationsform dieses Präparats fertig, die nur für die Behandlung einer respiratorischen Virusinfektion genutzt werden kann. Ich bin mir sicher, dass diese passender für die Behandlung der COVID-19-Infektion sein wird. Und natürlich ist eine solche Variante sehr wichtig in der aktuellen Situation“, sagte Tschechonin.
Er betonte dabei, dass das Medikament zur Übergabe für Tests an spezialisierten Institutionen fertig sei.
Ferner teilte er mit, das Institut für organische Synthese und das Moskauer Institut für organische Chemie hätten „ein ziemlich effektives“ Schema der Synthese des antiviralen Präparats Favipiravir geschaffen, das „allen Anforderungen der russischen pharmazeutischen Industrie entspricht“. Das Präparat sei zuvor in Japan für die Behandlung von sogenannten RNA-Viren (zu diesen gehört auch das aktuelle Coronavirus) entwickelt worden. Das Medikament sei auch für weitere Tests bereit.
Ein anderes Präparat, Fortepren, wurde ihm zufolge von Spezialisten des Gamaleja-Zentrums für Epidemiologie und Mikrobiologie und des Instituts für organische Chemie auf Basis des Medikaments Phosprenyl entwickelt, das für die Behandlung der Coronavirus-Infektion bei Tieren genutzt wird. Dabei handle sich um ein klinisch erprobtes Präparat, „dieses wurde sogar an Menschen getestet“. Ferner sagte Tschechonin: „Fortepren befindet sich auf der Etappe der Registrierung.“ Danach könne es für weitere Tests freigegeben werden, um seine Wirkung bei COVID-19 festzustellen.
Laut Tschechonin haben diese drei Präparate „unser Gesundheitsministerium interessiert und sind jetzt zur Priorität in der Arbeit der Chemie-Abteilungen der Akademie der Wissenschaften und des Bildungsminsiteriums“ geworden.
Unter anderem betonte er, dass in Russland unter Mitwirkung der Fachleute der Akademie der Wissenschaften drei Impfstoffe gegen die neuartige Infektion entwickelt würden. Neben dem Forschungszentrum „Vektor“ in Nowosibirsk arbeitet man daran am biologischen Lehrstuhl der Moskauer Staatlichen Universität, am Institut für bioorganische Chemie von Schemjakin und Owtschinnikow und am Wawilow-Institut für allgemeine Genetik.
Die Föderale Agentur für Medizin und Biologie Russlands (FMBA) hatte am Samstag ein Präparat gegen das neuartige Coronavirus präsentiert. …
In Russland wurden bislang (Stand: 29. März) 1534 Coronavirus-Fälle registriert. Es gibt acht Tote.

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie schon mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 8:50 Uhr das Feuer auf Alexandrowka eröffnet.
In
folge des Beschusses wurden Schäden an folgenden Wohnhäusern festgestellt:
– Tscheljukinzew-Straße 6a (Fensterverglasung);
– Tscheljukinzew-Straße 5 (Fassade, Dach, Decke).
Opfer unter de
r Zivilbevölkerung konnten vermieden werden. Genauere Informationen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com:
Explosion in Südafghanistan gemeldet – Quelle
In der afghanischen Provinz Kandahar soll es laut einer Quelle zu einer Explosion gekommen sein.
Die Detonation ereignete sich demnach in einer Siedlung des Distrikts Arghandab in Südafghanistan. Dabei soll ein Zivilist ums Leben gekommen sein. Ein Militärangehöriger sei verletzt worden.
Laut der Quelle der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti explodierte eine Fougasse auf der Straße.
Keine auf dem Territorium tätige Terrorgruppierung übernahm bislang die Verantwortung für die Explosion. Auch gibt es bisher keine näheren Einzelheiten zu der Explosion.
Zugleich berichtet der TV-Sender „Tolo News“, dass am Sonntagabend mindestens sechs Militärs bei einer Taliban-Attacke in der südafghanischen Provinz Zabul getötet worden seien.

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU das Feuer in Richtung der Wasiljewker Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke eröffnet.
Zur
zeit läuft an der Station der Schichtwechsel. Durch glücklichen Zufall konnten Opfer vermieden werden.


de.sputniknews.com:
Timoschenko: Kiew plant „Schwindel des Jahrhunderts“
Die Chefin der ukrainischen Oppositionspartei „Batkiwschtschina“ (dt. „Vaterland“), Julia Timoschenko, hat vor Gefahren einer von der Regierung geplanten Agrarreform gewarnt, die den Handel mit Ackerland freigeben soll.
„Die Staatsmacht benutzt die Epidemie als Aushängeschild und bereitet sich darauf vor, morgen einen ‚Schwindel des Jahres‘ durchzuführen“, schrieb Timoschenko auf Facebook am Sonntagabend. Außerdem postete sie eine entsprechende Videoansprache.
„Sie planen, in einer Sondersitzung des Parlaments ein Gesetz über den Handel mit ukrainischem Agrarland zu verabschieden. Ein Gesetz, das Ausländern ermöglichen wird, unsere Schwarzerde in einigen Jahren aufzukaufen. Und unser Land wird nicht Ukrainern Gewinne bringen, sondern internationalen Holdings, die schon längst ein Auge darauf geworfen haben“, äußerte Timoschenko.
Gerade zu diesem Zweck sei eine Sondersitzung des ukrainischen Parlaments geplant, betonte sie.
Die Staatsmacht werde der Bevölkerung einreden, das umstrittene Gesetz sei die einzige Möglichkeit, einen weiteren Kredit zu bekommen und die Staatspleite zu vermeiden, warnte die Politikerin: „Das ist Betrug und eine zynische Manipulation!“
„Uns sollen einige Milliarden (US-Dollar) geliehen werden. Im Gegenzug soll uns eine Ressource genommen werden, die unschätzbar ist“, hob Timoschenko hervor und versprach, den Behörden in dieser Frage entgegenzuwirken.
Sie verwies unter anderem darauf, dass die ukrainischen Behörden die Situation missbrauchen: Wegen der Quarantäne hätten die Bürger keine Möglichkeit, zu protestieren.
Sondersitzung des Parlaments
Zuvor hatte der Vorsitzende des ukrainischen Parlaments Dmitri Rasumkow mitgeteilt, während der Sondersitzung würden die Abgeordneten Gesetzentwürfe zur Bewältigung der Ausbreitung des Covid-19 sowie zu Änderungen des Haushalts behandeln.
Am Vortag hatte der ukrainische Premierminister Denis Schmygal bekanntgegeben, die Regierung verhandle aktiv mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über die Bereitstellung von Finanzhilfen zur Bekämpfung des neuartigen Coronavirus.
Später verkündete der ukrainische Präsident Wladimir Selenski, der IWF und Kiew hätten sich über die Erhöhung des neuen finanziellen Unterstützungsprogramms von fünf auf acht Milliarden US-Dollar geeinigt.
Als Voraussetzungen für die finanzielle Unterstützung nannte Selenski die Verabschiedung von Gesetzen, die das Bankensystem und den Grundstücksmarkt betreffen. Der ukrainische Staatschef forderte die Abgeordneten auf, für diese Gesetze zu stimmen.
Moratorium für Handel mit Agrarland
In der Ukraine gilt seit 18 Jahren ein Verbot des Handels mit Agrarland. Viele Politiker wollen keine Freigabe und lehnen eine Agrarreform strickt ab, weil sie eine mögliche Hungersnot befürchten.

nachmittags:

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainischen Kämpfer, die keinen Erfolg an der Front haben, sind zu einer Taktik des hinterhältigen Feuerns auf zivile Objekte und friedliche Bürger übergegangen.
Heute um 8:50
Uhr haben Kämpfer der 28. mechanisierten Brigade auf Befehl des Verbrechers Martschenko das Feuer mit Antipanzergranatwerfern aus Richtung Marjinka in Richtung Alexandrowka eröffnet, dabei wurden Fassaden und Fensterverglasungen bei zwei Häusern in der Tscheljukinzew-Straße 5 und 6a beschädigt.
Die Materialien zum Fall von Beschuss werden den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafangelegenheiten gegen den Brigadekommandeur der BFU Martschenko hinzuzufügen.
Wir lenken die Aufmerksamkeit
der internationalen Beobachter auf den weiteren Fall von Verbrechen der ukrainischen Seite gegen die Zivilbevölkerung des Donbass.


de.sputniknews.com:
UN-Generalversammlung ruft zur Aufhebung von Sanktionen wegen Covid-19 auf
Der Präsident der UN-Generalversammlung, Tijjani Muhammad-Bande, hat sich für die Aufhebung der Sanktionen ausgesprochen, die die Lage der vom Coronavirus besonders betroffenen Länder noch schwieriger machen.
Vergangene Woche rief auch der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, die G-20-Länder zur Aufhebung von Sanktionen auf, die die Lieferung von Nahrungsmitteln, medizinischer Hilfe und Bedarfsartikeln erschweren.
Am Tag danach richteten die UN-Vertretungen Russlands, Chinas, des Iran, Syriens, Chinas, Kubas, Nicaraguas und Venezuelas eine Bitte an Guterres, „die einseitigen Sanktionen, die dem Kampf gegen den Coronavirus im Wege stehen, unverzüglich und komplett abzuschaffen.“
„Ich denke, dass der Aufruf der Uno in Bezug auf die Aufhebung von Sanktionen klar ist, insbesondere von Sanktionen, die die Situation der am stärksten gefährdeten Länder erschweren“, sagte Muhammad-Bande.
Es sei sehr wichtig, dass die Länder, die in einer besonders schwierigen Lage sind, garantiert Hilfe bekommen.
Die Zahl der Coronavirus-Infizierten steigt weltweit. Laut den jüngsten Angaben der Johns Hopkins University gibt es derzeit etwa 723.000 Corona-Fälle. 34.018 Menschen sind an Coronavirus gestorben.


D
nronline.su: Zum Stand am 30. März ist in der DVR kein einziger Fall von Coronavirusinfektion offiziell registriert, teilte die Gesundheitsministerin der DVR Olga Dolgoschapko mit.
Die epidemiologische Situation in der DVR ist stabil. Insgesamt befinden sich 7984 Personen unter Beobachtung. Darunter sind 118 stationär untergebracht, in häuslicher Quarantäne befinden sich 7866
(davon 7302 Personen, die die Staatsgrenze der Republik vom 27. bis 29. März überquert haben).
Die Gesundheitsministerin rief die Bürger der Republik auf, die Regeln der häuslichen Quarantäne einzuhalten.
„Wenn Sie die Regeln der häuslichen Quarantäne verletzen, gefährden Sie vor allem
Ihre Verwandten, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen und einfach Bürger der DVR. Schauen Sie, was in der Welt passiert, welche Zahl von Menschen wegen der Vernachlässigung einfacher Regelungen der häuslichen Quarantäne leiden. Die Menschen sterben zu Tausenden, dieses Unglück kann zu uns nach Hause, in unsere Republik kommen. Bisher ist es uns gelungen, die Situation auf einem guten Niveau unter Kontrolle zu halten“, sagte Dolgoschapko.
Wir erinnern daran, dass in der Republik eine Hotline des Gesundheitsministeriums in Betrieb ist, ….
Im Fall von ersten Anzeichen einer ernsten Virusinfektion der Atemwege – erhöhte Körpertemperatur, Husten,
Schnupfen und vor allem Atemnot – müssen Sie einen medizinischen Mitarbeiter nach Hause rufen. Abhängig von den Symptomen entscheidet der Arzt, ob der Kranke zur Hause oder stationär behandelt wird. Denken Sie daran, Eigenbehandlung schadet Ihrer Gesundheit.


L
ug-info.com: Die Schulen von Rowenki haben Kosultationspunkte geschaffen, wo Materialien für im Fernunterricht zu vermittelnde Fächer in gedruckter Form ausgegeben werden.
Die Eltern werden einen Zeitplan für die Ansprechbarkeit der Lehrer erhalten, wo sie Beratung zum Fernunterricht über Telefon oder Internet erhalten können.
Jeder Schüler soll beim Fernunterricht individuell unterstützt werden.
Die Lehrer haben Aufgaben zu den zu vermittelnden Inhalten erarbeitet, teilweise auch Videos. Die gesamten Materialien und zusätzliche Links werden auf der Seite der Schulen veröffentlicht.
„Erfahrung bei der Durchführung von Fernunterricht in allgemeinbildenden Schulen gibt es in der Stadt nicht. Deshalb werden die Schulen gemeinsam mit Eltern und Schülern sind eine solche Erfahrung jetzt erarbeiten“, erklärte die Schulabteilung der Stadtverwaltung von Rowenki.
(Ähnliche Überlegungen gibt es aus vielen Orten der LVR; Anm. d. Übers.)


de.sputniknews.com:
Iran wirft USA „medizinischen Terror“ vor
Die Corona-Ausbreitung macht es dem Iran schwer: Die Islamische Republik hat bereits mehr als 38.000 Infektionen und mehr als 2500 Todesfälle zu beklagen. Die Regierung in Teheran macht die USA mitverantwortlich und nennt die anhaltenden Wirtschaftssanktionen „medizinischen Terrorismus“.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO habe bestätigt, dass der Iran ein starkes Gesundheitswesen habe, schreibt der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif in einem Beitrag für die russische Tageszeitung „Kommersant“.
„Doch die rechtswidrige Blockade der iranischen Finanzquellen durch die umfassenden Sanktionen der US-Regierung macht den Zugang zu Medikamenten und medizinischer Ausrüstung unmöglich. Das führt zu einer humanitären Katastrophe.“
Laut Sarif wollen die USA mit ihren Sanktionen im Bereich Navigationsanlagen und Software den Iran daran hindern, von seinen Flugzeugen Gebrauch zu machen und Informationstechnologien im Kampf gegen Covid-19 einzusetzen.
Die amerikanische Sanktionspolitik verurteilt der iranische Außenminister in dem Beitrag als „wirtschaftlichen und medizinischen Terrorismus“ und als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“.
In der vergangenen Woche hatten Russland, China und mehrere weitere Staaten an UN-Generalsekretär António Guterres appelliert, Staaten zur Beendigung der Sanktionen aufzufordern, die den Kampf gegen das Coronavirus Covid-19 bremsen. …

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 30.03.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern der Vertretung der DVR im GZKK erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden zehnmal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kriegsverbrecher der 58. Brigade unter Kommando von Kaschtschenko Dolomitnoje, Shelesnaja Balka und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks in Gorlowka mit 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 28. und 57. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Martschenko und Mischantschuk Staromichajlowka, Luganskoje, das Gelände des Flughafens und die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks von Donezk mit 122mm-Artillerie, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 128. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Gontscharuk Jasnoje und Petrowskoje mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Kämpfer aus der 128. Brigade destabilisieren weiter die Lage am Abschnitt zur Trennung von Kräften und Mitteln Nr. 3 „Petrowskoje“.
Gestern haben unsere Beobachter des GZKK 85 Schüsse mit Schützenpanzerwaffen aus Richtug Bogdanowka in Richtung Petrowskoje innerhalb des Trennungsabschnitts festgestellt. Außerdem setzten die ukrainischen Kämpfer zielgerichtet die Beschüsse von ziviler Infrastruktur fort.
So haben ukrainische Kämpfer
aus der 128. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Gontscharuk in Verletzung der Minsker Vereinbarungen um 16:17 Uhr zielgerichtet das Gebiet von Jasnoje mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen und 20 Geschosse abgefeuert.
In
folge des Beschusses wurden zwei Häuser in der Walow-Straße 1 und der Pobeda-Straße 21 beschädigt. Außerdem wurden eine Gasleitung und eine Heizleitung beschädigt, dadurch ist das Heizwerk in der Leninstraße 1b außer Betrieb.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer das Feuer mit Granatwerfern auf Alexadrowka eröffnet, dabei wurden Fassaden und Fensterverglasung von zwei Häusern in der Tscheljuskinzew-Straße 5 und 6a beschädigt.
Außerdem haben die Straftruppen um 9:45
Uhr das Feuer mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf das Gebiet der Wasiljewker Pumpstation während des Schichtwechsels eröffnet. Zusätzliche Informationen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung und Schäden an ziviler Infrastruktur werden noch ermittelt.
Um sich für die Verbrechen gegen das Volk des Donbass zu rechtfertigen, unterlässt das Kiew Regime die Versuche nicht, die Weltgemeinschaft und die eigenen Bürger in die Irre zu führen. Dazu arbeiten in der Zone der Strafoperation Journalisten kontrollierter Massenmedien, die sich mit der Erstellung von inszenierten Videoreportagen befassen, die auf die Diskreditierung unserer Republik gerichtet sind. In den letzten 24 Stunden haben wir den Aufenthalt von Korrespondenten der ukrainischen Massenmedien „5. Kanal“ und „ICTV“ im Verantwortungsbereich der 54. Brigade im Gebiet von Awedejewka bemerkt, woher unsere Beobachter Schüsse mit Schusswafen bemerkt haben.
Im Zusammenhang mit der Stopp der geplanten Ablösung der Einheiten aus der OOS-Zone, was durch die Coronavirusepidemie bedingt ist, haben die Soldaten der 10. Brigade aktiv zum Alkoholkonsum gegriffen, was zu einer Reihe von außerordentlichen Vorfällen führte.
Auf einem Zugstützpunkt des 108. Bataillons im Gebiet von Wodjanoje erlitt der Soldat A.Je. Jablunow nach dem Trinken von A
lkohol während eines Wortgefechts mit Kameraden eine Schussverletzung; außerdem erlitt der Soldat P.W. Storoshilzew auf einem Beobachtungspunkt im Gebiet von Orlowskoje, wo er sich in betrunkenem Zustand aufhielt, infolge von unvorsichtigem Umgang mit einer RGD-5-Granat Splitterverletzungen.
Außerdem haben wir Informationen erhalten, dass sich in den Einheiten der 57. Panzergrenadierbrigade
Militärkapläne aufhalten, die mit einer Predigt gekommen sind in der Hoffnung, den Kampfgeist der Kämpfer der Brigade zu heben.
Gemäß einem Erlass des Präsidenten der Ukraine vom 12. März gilt auf dem gesamten Territorium des Landes im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus eine Quarantäne, seit dem 25. März gilt der Notstand. Durch einen Erlass des Kommandeurs der OOS Krawtschenko gilt seit dem 27. März ein Verbot für jeglichen Verkehr von Fahrzeugen und Personal in der OOS-Zone. Aber aufgrund einer besonderen Verfügung des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte hat die für die planmäßige Ablösung in der Zone der Strafoperation eingetroffene 54. Brigade Einheiten in ihrem Bestand, die eine dreimonatige Ausbildung im 169. Ausbildungszentrum „Desna“ (Oblast Tschernigow) durchlaufen haben. Wie zuvor mitgeteilt wurde, wurden in diesem Zentrum Todesfälle von auszubildenden Soldaten aufgrund des Coronavirus festgestellt und bestätigt. Das Personal der 54. Brigade, das dort eine Ausbildung durchlaufen hat, hat vor der Ankunft in dem Verband keine Kontrolle und keine 14tägige Quarantäne durchlaufen, obwohl sie unmittelbar Kontakt mit mit dem Virus COVID-19 Infizierten hatten. Im Zusammenhang mit der deutlichen Verschlechterung der Situation hat das Brigadekommando eine Zeltstadt aufgebaut, in der der Soldaten mit Coronavirussymptomen untergebracht sind. Bis heute hat sich die Zahl der Infizierten auf 30 erhöht. Zur Vermeidung eines öffentlichen Aufsehens wird diese Information sorgfältig verheimlicht. Um ein Heraussickern zu vermeiden arbeiten in dem Verband Mitarbeiter des SBU.


de.sputniknews.com:
Innerhalb von 24 Stunden: Russland und Türkei registrieren keine Verletzung der Waffenruhe in Syrien
Russland und die Türkei haben im Rahmen der russisch-türkischen Kommission zur Kontrolle der Einhaltung der Waffenruhe in Syrien innerhalb der letzten 24 Stunden keine Verletzungen der Waffenruhe registriert, wie Russlands Verteidigungsministerium am Montag mitteilte.
„Im Rahmen der Erfüllung des Memorandums über die Einrichtung von vier Sicherheitszonen in Syrien, das von Russland, der Türkei und dem Iran am 4. Mai 2017 unterzeichnet wurde, wird von Kontrollgruppen das Monitoring zur Einhaltung der Waffenruhe fortgesetzt“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium registrierte die russische Seite keine Verletzung der Waffenruhe in den letzten 24 Stunden. Auch die türkische Seite stellte keine Verletzungen fest.
Unter anderem teilte das Ministerium mit, dass im Laufe des Tages das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien keine humanitären Aktionen durchgeführt habe. Bislang wurden demnach 2420 humanitäre Aktionen durchgeführt, in Rahmen derer mehr als 4000 Tonen Hilfsgüter geliefert wurden.

Mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Die BFU unterlassen die Versuch, die Situation an der Kontaktlinie durch eine Steigerung der Intensität der Beschüsse des Territoriums unserer Republik zu destabilisieren, nicht. Nach Informationen von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK hat der Gegner in den letzten 24 Stunden zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Kämpfer der 59. Brigade haben von den Positionen im Gebiet von Luganskoje das Gebiet von
Kalinowka mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen und dabei neun Mörsergeschosse auf die Ortschaft abgefeuert.
Später haben Untergebene des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der 93. Brigade Bryshinskij das Gebiet von
Beresowskoje mit Schützenpanzerwaffen beschossen und fünf Geschosse abgefeuert. Informationen über Zerstörungen und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt. …


de.sputniknews.com:
Syrien mahnt Türkei, EU nicht mehr mit Flüchtlingen zu erpressen
Ankara soll laut dem stellvertretenden Außenminister Syriens Faisal Mekdad die in Richtung EU ziehenden Flüchtlinge nicht mehr als Vorwand nutzen, um Brüssel unter Druck zu setzen.
„Nicht alle, die die Türkei benutzt hat, um sie in westliche Länder zu schicken, sind Syrer. Die meisten von ihnen sind Afghanen und Vertreter anderer Länder, daher sollte die Türkei aufhören, Europa zu erpressen“, sagte Mekdad.
Ihm zufolge hat die Türkei selbst die Bedingungen geschaffen, weswegen sich in den letzten Wochen Flüchtlinge an den Grenzen der Türkei und Griechenlands sammelten. Er bemerkte auch, dass diese Situation nicht zur Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat beitragen würde:
„Die Türkei und ihre Agenten im Nordosten Syriens erlauben Syrern nicht, auf speziell dafür geschaffenen Wegen nach Syrien zurückzukehren“, fügte der Diplomat hinzu.
Hintergrund
Griechenland erlebt einen Ansturm von Flüchtlingen und Migranten, seit Präsident Erdogan die Grenzen seines Landes zur EU geöffnet hatte. Dabei gilt der sogenannte Flüchtlingsdeal zwischen der Türkei und der EU. Das Abkommen sieht vor, dass die Türkei keine Migranten illegal in die EU weiterziehen lässt. Im Gegenzug erhält sie von der EU finanzielle Unterstützung.
Mittlerweile hat die Türkei aber etwa 3,6 Millionen Menschen aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufgenommen. Zu noch mehr sieht sich Ankara nicht in der Lage, befürchtet aber einen weiteren erheblichen Zuzug angesichts der eskalierten Gewalt in dem an die Türkei grenzenden Norden Syriens.


dan-news.info:
Kommentar der Außenministerin der DVR und bevollmächtigten Vertreterin der DVR in der Minsker Kontaktgruppe Natalja Nikonorowa zu den Äußerungen des Vizepremiers der Ukraine über den Konsultationsrat
Vertreter der Ukraine geben weiter aufsehenerregende aber absolut von der Realität entfernte Erklärungen ab, die
in keiner Weise den Frieden im Donbass näher bringen, sondern eher im Gegenteil irgendwelche wesentlichen Bewegungen in die Ferne rücken.
Die ukrainische Seite nimmt die Tatsache, dass bei der im Format einer Videokonferenz erfolgten Sitzung der Kontaktgruppe keinerlei Entscheidungen erreicht wurden, als eine Errungenschaft auf – obwohl dies grundlegend den Vereinbarungen vom 11. März widerspricht, die in einem Protokoll mit der Unterschrift des offiziellen Vertreters der ukrainischen Delegation in Minsk festgehalten sind. Mehr noch, wir hören von Kiew eine offene Lüge darüber, dass das
Normandie-Format die Schaffung eines Konsultationsrats im Rahmen der politischen Gruppe vereinbaren müsste. Im Protokoll heißt es, dass mit den Garantenstaaten Konsultationen bezüglich der Beteiligung ihrer Vertreter an diesem Rat geführt werden müssen, aber die prinzipielle Vereinbarung über die Schaffung dieses Beratungsorgans war bereits erreicht. Dennoch versuchen die ukrainischen Vertreter, die Arbeit der Kontaktgruppe als „Kind des Normandie-Formats“ darzustellen und ignorieren dabei die Priorität der Vereinbarungen im Rahmen des Minsker Prozesses, wo sich die Seiten direkt treffen und in gegenseitiger Vereinbarung vorhandene Fragen der Regelung des Konflikts lösen können.
Zu demselben Zweck wer
ten die ukrainischen Beamten das Thema einer angeblichen Beteiligung Russlands am Konflikt im Donbass als Teilnehmer auf – dabei wird in den Dokumenten des Minsker Pakets deutlich drauf verwiesen, dass die Konfliktseiten Kiew und der Donbass sind, und Russland, genauso wie die OSZE, vermittelnde Funktionen erfüllt. Aber der ukrainischen Seite wird es wohl nie gelingen, sich mit dieser einfachen und offensichtlichen Wahrheit abzufinden, dass der aufgekommene Konflikt ein ausschließlich interner ist, der durch die große Menge an Widersprüchen und Beschwerden gegenüber die Regierung, die das Volk des Donbass nach dem gesetzwidrigen militärischen Staatsstreich in Kiew und der darauf folgenden Willkür hatte, hervorgerufen wurde. Deshalb muss der Führung der Ukraine endlich klar gemacht werden, dass die Situation ausschließlich durch direkte Zusammenarbeit mit den Vertretern des Donbass geregelt werden kann und dass irgendwelche Mantren über eine „Besetzung“ von Seiten Russlands und das Fehlen der Subjekteigenschaft der Vertreter der Republiken keineswegs am Platz sind. Sogar offizielle ukrainische Publikationen schreiben schon im Klartext über die Unterschriften der Vertreter der Republiken in den Minsker Vereinbarungen und dem Protokoll der Vereinbarungen vom 11. März, die klar darauf hinweisen, dass sie Vollmachten haben, den Donbass im Minsker Format zu vertreten.
Außerdem rufen bei uns die Fristen Unverständnis hervor, die wir von den Vertretern Kiews als Kontrollzeitraum zum Erreichen eines Fortschritt
s im Minsker Prozess hören, andernfalls würden irgendwelche anderen Pläne zu zur Lösung der Situation kommen. Wir lenken die Aufmerksamkeit der ukrainischen Regierung ein weiteres Mal darauf, dass das Fehlen wesentlicher Resultate voll und ganz ihre Schuld und Verantwortung ist. Die Vertreter der Republiken ihrerseits tun seit mehr als fünf Jahren alles Notwendige dafür, die auf der Tagesordnung stehenden Fragen konstruktiv und offen zu erörtern. Im Unterschied zur ukrainischen Seite und deren Bestreben, mit allen Kräften eine Vereinbarung selbst der kleinsten Fragen zu vermeiden, und wenn dann eine solche Vereinbarung erzielt wird, so wird sie danach von Kiew sabotiert.
Wir haben bereits demonstriert, welche unserer Vorschläge Kiew sabotiert, indem wir die Entwürfe von Dokumenten, die von den ukrainischen Vertretern am 26. März abgelehnt wurden, veröffentlicht haben.
Statt alle Anstrengungen, Zeit und Redevermögen zur Erreichung konkreter, auf ein Ergebnis gerichteter und mit uns vereinbarter Lösungen im Rahmen des Minsker Prozesses zu richten, zieht es die Führung der Ukraine vor, Energie auf eine unbegründete Polemik mit den ukrainischen Massenmedien zu verschwenden.
Wir unterstreichen ein weiteres Mal – dies ist eine äußerst sinnlose und kontraproduktive Zeitverschwendung, denn für eine reale Regelung des Konflikts muss die Diskussion nicht mit den Medien, sondern mit den Vertretern des Donbass geführt werden.


de.sputniknews.com:
Komplettes Beatmungsgerät aus dem 3D-Drucker – Meilenstein polnischer Ingenieure
In Italien herrscht ein Mangel an Beatmungsgeräten, in anderen Ländern weltweit könnte dieser Mangel ebenfalls bald eintreten.
Eine neue Entwicklung aus Polen macht Hoffnung: Ein komplettes Beatmungsgerät aus dem 3D-Drucker. Der Bauplan ist frei verfügbar.

Lug-info.com: Die Ukraine lügt, wenn sie von angeblichen Plänen redet, den Republiken des Donbass über internationale Missionen humanitäre Hilfe für den Kampf gegen den Coronavirus zu schicken, erklärte heute die Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe der Kontaktgruppe Olga Kobzea.
Zuvor hatte der Vizepremierminister, zuständig für Fragen der nicht von der Ukraine kontrollierten Territorien Alexej Resnikow erklärt, dass die Ukraine internationale Organisationen bitten w
erde, humanitäre Konvois mit Schutzmitteln gegen das Coronavirus in den Donbass zu schicken.
Kobzewa erinnerte daran, dass die ukrainische Seite noch kein einziges Mal humanitäre Hilfe in die Republiken des Donbass geliefert hat.
„Die internationalen Mission
en arbeiten in den Republiken im Rahmen ihres internationalen Mandats und haben humanitäre Hilfe vom Territorium der Ukraine gebracht, aber das ist keine Hilfe der Ukraine für uns“, unterstrich sie.
„Resnikow lügt, wenn von dem Wunsch spricht, humanitäre Hilfe von der Ukraine über internationale Missionen zu schicken, weil die internationalen Mission im Rahmen eines internationalen Mandats arbeiten und sich auf dem Territorium der Ukraine nur wegen des internen militärischen Konflikts befinden“, sagte sie.
„Resnikow ist unzureichend informiert, wenn er meint, dass die Ukraine
vor dem Hintergrund des Zerfalls des Gesundheitssystems, vor dem Hintergrund des finanziellen Defizits, uns humanitäre Hilfe für den Kampf gegen das Coronavirus schicken wird“, sagte Kobzewa.


abends:

de.sputniknews.com: Corona-Ausbreitung in Russland: 17 Kinder unter Neuinfizierten in Moskau
Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen in Moskau ist nach Angaben des Operativstabs zu Vorbeugung und Bekämpfung der Corona-Infektion an einem Tag um 212 gestiegen. 17 davon sind Kinder.
Demnach macht die Anzahl der Patienten unter 40 Jahren mehr als die Hälfte der Neuinfizierten aus: 102 Menschen sind im Alter von 18 bis 39 Jahre, 58 Infizierte sind 40- bis 64-Jährige. 35 Patienten sind älter als 64 Jahre.
43 Infizierte sollen in den vergangenen zwei Wochen europäische Länder besucht haben.
„Alle Patienten sowie Personen, die mit ihnen in Kontakt waren, werden bereits von den Medizinern beobachtet“, heißt es in der Mitteilung.
Insgesamt sind in Russland 1836 Menschen in 71 Regionen mit dem Coronavirus infiziert, 1226 davon in Moskau (Stand: 12:00 Uhr, am 30. März). Neun Infizierte sind gestorben. 66 Menschen sind bereits genesen.
Am Montag hat in Russland eine arbeitsfreie Woche begonnen, die Präsident Wladimir Putin wegen der Ausbreitung des Coronavirus angeordnet hatte, damit die Bürger bis zum 3. April in Selbstisolation zu Hause bleiben. Lebensmittelgeschäfte, der öffentliche Nahverkehr, Banken, Rentenfonds, soziale und andere Einrichtungen sind davon ausgenommen, ebenso wie Ärzte oder Apotheker.

de.sputniknews.com: Trump telefoniert mit Putin: Gespräche über Ölmarkt vereinbart
Russlands Präsident Wladimir Putin und sein US-Amtskollege Donald Trump haben am Montag in einem Telefongespräch angesichts der Coronavirus-Pandemie Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit besprochen. Dies berichtet der Kreml-Pressedienst. Außerdem wurden Gespräche auf Ministerebene über den Ölmarkt vereinbart.
Die Staatschefs hätten sich besorgt gezeigt und sich über die Lage in ihren Ländern beim Kampf gegen die Lungenkrankheit Covid-19 ausgetauscht, teilte der Kreml in Moskau mit. Zudem sei es bei dem Gespräch auf Initiative Trumps um die Situation mit Öl gegangen. Putin und Trump haben nach Angaben der Regierung in Moskau Gespräche auf Ministerebene über die Situation am Ölmarkt vereinbart.
Russland und Saudi-Arabien liefern sich derzeit einen Kampf um Ölfördermengen. Der Streit hatte Anfang März zu einem Crash beim Ölpreis geführt. „Die haben beide verrückt gespielt“, sagte Trump früher am Montag über die zwei Länder in einer Sendung des TV-Senders Fox News.
Trump erklärte, er wolle nicht, dass die Ölindustrie Pleite gehe. Die USA sind inzwischen ebenfalls ein sehr großer Öl- und Gasproduzent. Analysten zufolge können die meisten amerikanischen Produzenten bei den gegenwärtigen Marktpreisen jedoch nicht rentabel produzieren. Anders als in Russland und Saudi-Arabien sind die meisten Ölförderer in den USA unabhängig vom Staat, weswegen sie bei anhaltenden Verlusten wohl bald die Produktion drosseln dürften.
Der Petro-Pakt
Das Börsenblatt „The Wall Street Journal“ hat kürzlich geschrieben, das US-Energieministerium wolle Trump dahin bewegen, zur Stabilisierung der Ölpreise einen Pakt mit Riad einzugehen – zu Lasten Russlands.
Der US-Präsident hatte vor circa einer Woche erklärt, Russland und Saudi-Arabien kämpften um Anteile am Ölmarkt, weshalb der Ölpreis auf den tiefsten Stand seit Jahrzehnten gefallen sei. Die USA würden aber „zur richtigen Zeit“ intervenieren. Bis dahin müsse man einen Mittelweg finden zwischen dem Nutzen aus den niedrigen Ölpreisen und dem Schutz der amerikanischen Ölindustrie.
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte daraufhin, man verstehe im Kreml den Grund für diese Erklärung von Präsident Trump. Denn viele Unternehmen litten an den niedrigen Ölpreisen – erst recht die Fracking-Förderfirmen in den USA, deren Situation wirklich schlimm sei.
Die Ölpreise waren am Montag nochmals deutlich gefallen. Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent gab auf gut 23 US-Dollar nach – der tiefste Stand seit November 2002. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI fiel auf rund 20 Dollar.
Bei dem zuvor von Trump angekündigten Telefonat sei es auch um weitere Fragen der bilateralen Zusammenarbeit gegangen, hieß es in Moskau. Russland hatte den USA Hilfe im Kampf gegen die Corona-Epidemie angeboten. Putin hatte in der vergangenen Woche vor allem mit Blick auf die USA gefordert, Sanktionen und Handelskriege für die Zeit der Coronavirus-Krise auszusetzen.

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