Presseschau vom 12.03.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

Marcel Joppa: Corona besiegt NATO: Virus lässt „Defender 2020“ kränkeln
Es sollte die größte Truppenübung der vergangenen 25 Jahre werden: Die NATO-Übung „Defender Europe 20“. Doch angesichts der Ausbreitung des Coronavirus schrumpft das Manöver mehr und mehr zusammen, eine generelle Absage scheint nur noch eine Frage von Tagen zu sein. Derweil mussten sich auch hochrangige Militärangehörige in Quarantäne begeben. …
https://sptnkne.ws/BDQW


Maxim Rubtschenko
: Preiskrieg am Ölmarkt: Analysten sehen den Sieger schon kommen
Das Zeitalter von Billig-Öl bricht wieder an. Ölproduzenten nehmen sich Ausweitungen ihrer Fördermengen vor, was zu langfristigen Preissenkungen am Ölmarkt führen muss. Das kann den einen in die Wirtschaftskatastrophe führen, verheißt dem anderen aber mehr Anteile und Einfluss am globalen Ölhandel. …
https://sptnkne.ws/BEfw


abends/nachts:

Wpered.su: In Makejewka wurde Kriegsteilnehmerinnen zum Internationalen Frauentag gratuliert
Komsomolzen aus Makejewka haben zum Internationalen Frauentag eine Gratulation für Kriegsteilnehmerinnen organisiert. Dies teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Die Frauen freuten sich über die gezeigte Aufmerksamkeit, erinnerten sich an die Vergangenheit, sprachen vom Wert des menschlichen Lebens und über ein einfaches Geheimnis für ein langes leben, das in Arbeit besteht – zum Wohl der Heimat, ihrer Landsleute und ihrer Freunde.


vormittags:

de.sputniknews.com: Raketenangriff auf Militärstützpunkt im Irak: Anti-IS-Koalition bestätigt Tod von drei Soldaten
Die internationale Anti-IS-Koalition hat den Tod von drei Soldaten bestätigt, die am Mittwoch bei einem Raketenangriff auf den Militärstützpunkt Taji im Irak ums Leben gekommen sind. Inzwischen ist ein Video im Netz aufgetaucht, das den Angriff zeigen soll.
Die Namen der getöteten Militärs würden vor Benachrichtigung der Angehörigen nicht genannt, hieß es. Auch die Staatsangehörigkeit werde nicht verraten, obwohl in den Medien zuvor berichtet worden war, dass zwei Amerikaner und ein Brite unter den Todesopfern seien.
Laut den Angaben sind zudem weitere zwölf Menschen bei dem Raketenangriff verletzt worden.
Insgesamt sollen 18 Raketenwaffen des Typs „Katjuscha“ gegen die Militärbasis abgefeuert worden sein. Einige Kilometer von dem Militärstützpunkt entfernt habe sich ein selbstgebauter auf einem Lkw installierter Raketenwerfer befunden.
Der Militärstützpunkt Camp Taji sei eine irakische Militärbasis, auf der Soldaten der internationalen Koalition stationiert würden, die irakische Sicherheitskräfte ausbilden, hieß weiter. …

wpered.su: Vertreter der KP der DVR und der KPRF verhinderten die Deportation eines Angehörigen der Miliz des Donbass
Einen Angehörigen der Miliz des Donbass kasachischer Herkunft, Jewgenij Schtscherbak, der sich zurzeit in Tscheljabinsk aufhält, wollten die russischen Behörden nach Kasachstan deportieren. Wie der Korrespondent von „Wperjod“, der internationalistische Kämpfer Benes Aijo mitteilte, wurde ihm dank koordinierter und operativen Eingreifens von Vertretern der KPRF zeitweiliges politisches Asyl in Russland gewährt.
„Ich habe den Abgeordneten der Staatsduma, den Kommunisten, Bürgerrechtler und Patrioten des Donbass Sergej Schargunow und das Mitglied des Moskauer Stadtkomitees der KPRF Dmitrij Sarajew angerufen und ihnen von der juristischen und politischen Willkür, die sich in Tscheljabinsk ereignet, erzählt. Sergej Schargunow seinerseits hat eine außerordentliche Anfrage an den Innenminister Russlands und den Generalstaatsanwalt gestellt und gefordert, den Genossen Jewgenij Schtscherbak in Ruhe zu lassen, Dmitrij Sarajew hat sich mit dem ersten Sekretär des Stadtkomitees der KPRF Tscheljabinsk in Verbindung gesetzt, der Jewgenij Schtscherbak jetzt juristische und politische Unterstützung leistet“, erzählte Benes Aijo.


de.sputniknews.com:
China erholt sich von Coronavirus: Fast 80 Prozent der Infizierten wieder gesund
Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in China ist nach Angaben der Behörden rückläufig: In den letzten 24 Stunden gab es nur 15 neue Fälle. Fast 78 Prozent aller Infizierten sind inzwischen genesen und aus den Krankenhäusern entlassen worden. Die Sterberate liegt bei 3,9 Prozent.
Wie das staatliche Gesundheitskomitee in Peking mitteilte, haben sich in Festlandchina bisher 80.793 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. 62.793 von ihnen (77,7 Prozent) seien genesen und aus den Krankenhäusern entlassen worden.
Insgesamt 3169 Menschen (3,9 Prozent aller Infizierten) sind demnach in China an dem Virus gestorben. In der am stärksten betroffenen Provinz Hubei liegt die Sterberate mit 4,5 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Dort gab es nach Angaben der Behörden bislang 67.781 Infektions- und 3056 Todesfälle.
In den letzten 24 Stunden seien Landesweit nur 15 neue Infektionen nachgewiesen worden, hieß es. Sechs der Infizierten seien aus dem Ausland eingereist.
Weltweit haben sich inzwischen mehr als 114.000 Menschen mit dem neuen Virus Sars-CoV-2 angesteckt, das im Dezember erstmals in China entdeckt wurde. In Deutschland gab es bis Mittwochabend nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 1567 Infizierte und drei Todesfälle. Am gestrigen Mittwoch stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Corona-Krise als Pandemie ein.

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 11. März 20 wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
Syrische Militärs entdecken in befreiter Stadt Gefängnis für Ortsbewohner
Syrische Militärs sind nach eigenen Angaben in der unlängst von Extremisten befreiten Stadt Al-Qasimia in der Provinz Aleppo im Gebäude der ehemaligen Eiskremfabrik auf ein Gefängnis für Ortsbewohner gestoßen.
„Das ist ihr Gefängnis, es gibt mehrere Zellen – sowohl große, als auch kleine. Dort wurden sogar Frauen und Kinder, insgesamt mehr als 500 Menschen, festgehalten“, schilderte ein syrischer Militärangehöriger gegenüber russischen Journalisten vor Ort.
Überall lägen Dinge von Gefangenen und Overalls jener Menschen herum, die öffentlich hingerichtet werden sollten.
„Und das sind Gruben mit Kanaljauchen, wo jene hineingeworfen wurden, die als besonders gefährlich und schuldig galten“, erläuterte er.
„Scharia-Sittenpolizei“
Wie Ortsbewohner erzählten, hätten Extremisten das geringste Fehlverhalten bestrafen können. Dazu hätten die Verletzung der Sperrstunde, die Nichtzahlung von Schulden, das Erscheinen einer Frau mit unbedecktem Kopf in der Öffentlichkeit und sogar die Geringschätzung von Terroristen gezählt. Die sogenannte „Scharia- Sittenpolizei“ habe die Befolgung dieser Regeln überwacht.
„Scharia-Gericht“
In einem Wohnhaus gegenüber des Gefängnisses habe sich das sogenannte „Scharia-Gericht“ befunden. Bei der Flucht hätten die Terroristen das gesamte Archiv zurückgelassen.
Wie der syrische Militär weiter ausführte, hätten Richter die Urteile nach eigenem Ermessen gefällt. Laut Augenzeugen diente öfters Lösegeld als Motiv für die Festnahme. Zudem müssten Strafen in US-Dollar gezahlt werden.
Auf Unterlagen des „Gerichtes“ seien Stempel verschiedener Gruppierungen, darunter auch der „Dschabhat an-Nusra“, entdeckt worden. Dank diesem Archiv sei es möglich, die Namen der vermissten Ortsansässigen zu finden, Verbrechen zu ermitteln und die Identität der Extremisten festzustellen.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 11. März 3:00 Uhr bis 12. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 11.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Golmowskij, Michajlowka, Shabitschewo, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Alexandrowka, Petrowskoje.
Gestern wurden durch Beschuss der BFU sechs Wohnhäuser in Golmowskij beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 125.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 213.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Gespräche zu Idlib: Ankara und Moskau in Großteil der Fragen einig
Bei den seit Dienstag in Ankara andauernden Gesprächen zum Waffenstillstand im syrischen Idlib haben Russland und die Türkei laut dem türkischen Verteidigungsminister Hulusi Akar in den meisten Fragen eine Einigung erzielt.
Ankara halte seine Militärpräsenz im Nordwesten Syriens auch weiter aufrecht, teilte Akar am Donnerstag mit.
Ein Truppenabzug stehe nicht auf der Tagesordnung, türkische Truppen würden nicht ihre Standorte wechseln, betonte er.
Sollten die Waffenruhe in Idlib verletzt werden und die syrische Armee die Stellungen der türkischen Streitkräfte in Syrien erneut angreifen, so würde die Türkei die syrischen Regierungstruppen wieder attackieren.
„Die türkischen Militärs sind zu jeder Entwicklung bereit. Wir werden den Militäreinsatz („Frühlingsschild“- Anm. d. Red.) wiederaufnehmen. Die Vereinbarungen für Idlib entsprechen sowohl den türkischen Interessen als auch denen des syrischen Volkes“, äußerte Akar.
Ankara verfolge aufmerksam die Lage in Syrien, hob Akar hervor.
Ab 15. März würden die Türkei und Russland mit gemeinsamen Patrouillen beginnen, erinnerte er. „Die Details werden in Ankara besprochen“.
„Hoffentlich wird der Waffenstillstand stehen“, resümierte der Minister.
Am Donnerstag waren Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege, Recep Tayyip Erdogan, in Moskau zusammengekommen, um die Situation in Idlib zu besprechen.
Nach sechsstündigen Verhandlungen wurde ein gemeinsames Dokument zur Regelung in Syrien unterzeichnet. Dieses enthält folgende Punkte: Waffenruhe an der vorhandenen Berührungslinie ab Mitternacht des 6. März; Etablierung eines sechs Kilometer breiten „Sicherheitskorridors“ nördlich und südlich der Verbindungsstraße M4 in Syrien durch Russland und die Türkei und Aufnahme gemeinsamer russisch-türkischer Patrouillen entlang der Verbindungsstraße M4 ab 15. März.

Telegram-Kanal des Außenministeriums der DVR: Erklärung der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa aus Anlass der weiteren Fakes westlicher und ukrainischer Massenmedien
In westlichen und ukrainische Massenmedien hat eine Informationskampagne zugenommen, die auf die Diskreditierung der DVR gerichtet ist.
Am 3. Mai hat die niederländische Zeitung De Telegraaf ein Exklusivinterview mit dem Kommandeur der Landstreitkräfte der Niederlande Martin Weiden veröffentlicht, in dem dieser die Verteidiger unserer Republik der unterlassenen Hilfeleistung für internationale Experten beschuldigte, die im Gebiet des Absturzes der Boeing MH17 nach Trümmern des Flugzeugs und Überreste der Opfer des Absturzes suchten.
Nach der Aussage von Martin Weiden „verhielten sich die Milizangehörigen äußerst aggressiv, demonstrierten eine Missachtung gegenüber den Opfern der Katastrophe“. Zur Bestätigung seiner Worte bezog er sich auf Aussagen des Premierminister Mark Rutte und den damaligen niederländischen Außenminister Frans Timmermans auf der Sitzung des UN-Sicherheitsrats am 21. Juli 2014.
Bei dem Interview hat der niederländische Militär offensichtlich vergessen, dass das Kabinett Mark Rutte später nicht nur all diese Behauptungen als Erfindungen zugab, sondern auch sein Bedauern bezüglich der beleidigenden Aussagen gegenüber den örtlichen Einwohnern ausdrückte, die gut und zuverlässig die Arbeiten zur Sammlung von Überresten der Opfer der Flugkatastrophe erledigten und diese in die Niederlande schickten. Er vergaß auch, dass direkt nach dem Absturz Milizangehörige einseitig eine Feuereinstellung für die nächsten drei Tage ausriefen, um die Sucharbeiten zu gewährleisten, und die Sicherheit für alle daran Beteiligten garantierten.
Es ist offensichtlich, dass die Autoren der Publikation, die auf solche Weise die öffentliche Meinung im Vorfeld der beginnenden Gerichtsverhandlung beeinflussen wollen, darauf setzten, dass die Leser auf diese Fakten nicht aufmerksam werden und die Fakes glauben, die von der größten niederländischen Zeitung verbreitet werden. Aber sie haben sich verrechnet.
Nun, was die ukrainischen Massenmedien betrifft: Die Fake-Nachricht, die bei De Telegraaf veröffentlicht wurde, wurde ohne jede kritische Analyse sofort im Medienraum der Ukraine verbreitet. Dabei haben die ukrainischen Propagandisten gezielt vergessen, dass gerade wegen des Beschusses des Absturzgebiets der malaysischen Boeing durch die Artillerie der ukrainischen Streitkräfte der Beginn der Bergungsarbeiten mehrfach verlegt wurde und die niederländischen Ermittler erst am 6. August 2014 an den Ort gelangen konnten, wo sie wieder aufgrund von Beschuss der ukrainischen Artillerie nur 20 Stunden arbeiten konnten.
Wir lenken die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft ein weiteres Mal auf die Unzulässigkeit solcher Versuche die Wahrheit zu verzerren und rufen die niederländische Seite auf, die Spekulationen um die Tragödie mit der malaysischen Boeing zu beenden.


de.sputniknews.com: „Ass im Ärmel“: Erdogan erpresst Europa mit Flüchtlingen – Syriens Botschafter
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan benutzt das Flüchtlingsthema, um die europäischen Länder zu erpressen. Diese Meinung äußerte der syrische Botschafter in Russland Riad Haddad am Donnerstag gegenüber dem russischen Nachrichten-Fernsehsender „Rossiya 24“.
„Er (Erdogan – Anm. d. Red.) verwendet das Thema Flüchtlinge als Ass im Ärmel, um offen gesagt die europäischen Länder zu erpressen. Er spielt es jetzt aus“, so der Botschafter.
Die Türkei hatte Ende Februar die Grenze zur EU für Migranten für offen erklärt. Griechenland erlebt seither einen Ansturm von Flüchtlingen und Migranten. Tausende Menschen begaben sich zur griechischen Grenze, wo viele von ihnen sich nach wie vor befinden. Griechenland weist Migranten immer wieder – auch mithilfe von Tränengas – zurück. Die Verschärfung der Lage im syrischen Idlib soll den Schritt Ankaras veranlasst haben. Allerdings meldete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf griechische Beamte, dass nur sehr wenige der Neuankömmlinge Syrer seien. …


nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 12.03.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern des GZKK der DVR erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden 11-mal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer der 58. und der 59. Brigade Kaschtschenkos und Schapowalows Michajlowka und Golmowskij mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen und Granatwerfern verschiedener Art beschossen. Infolge des feindlichen Beschusses wurden sechs Wohnhäuser in Golmowskij in der Fedosejew-Straße 6, 8, 10 und 13 und der Nikitowskoje-Chaussee 5 und 7 beschädigt.
In Richtung Donezk haben Straftruppen aus der 28., 57. und 92. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Martschenko, Mischantschuk und Kokorjew Shabitschewo und Alexandrowka sowie das Gelände des Flughafens und die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Mariupol haben Kämpfer der 128. Brigade Gontscharuks Petrowskoje mit Schusswaffen beschossen.
Zusätzliche Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung und Schäden an ziviler Infrastruktur durch feindlichen Beschuss werden noch ermittelt.
Die Materialien zu Fällen von Beschuss auf Ortschaften sowie zu groben Verletzungen der Verpflichtungen zur Trennung von Kräften und Mitteln an den vereinbarten Abschnitten wurden an Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, übergeben sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR, um sie den Strafverfahren gegen die Brigadekommandeure der BFU Kaschtschenko, Schapowalow, Martschenko, Mischantschuk, Kokorjew und Gontscharuk hinzuzufügen.
Aus dem Stab der OOS sind Informationen eingegangen, dass im Zusammenhang mit der Entscheidung des Kabinetts der Ukraine über eine nationale Quarantäne wegen der heranziehenden Coronavirus-Epidemie in Slawjansk ein provisorischer behördenübergreifender Stab zur Organisation der Arbeit mobiler Gruppe zur operativen Reaktion in Fragen der Isolation verseuchter Bezirke und Infizierter eingerichtet wurde.
Es ist bereits bekannt, da
ss in der Region ein kritischer Zustand bezüglich eines Mangels an Mundschutzmasken und Handschuhen, individuellen Desinfektionsmitteln in medizinischen Einrichtungen, Lagern und sogar in Apotheken entstanden ist.
In der Verwaltung der Donezker Oblast wurde mitgeteilt, dass es keine Mittel zur Kauf medizinischen Materials gebe und ein Beitrag aus dem Staatshaushalt nicht vorgesehen ist. Deshalb werden die zivilen Behörden keine Unterstützung für die Arbeit mobiler Gruppen leisten können.
Von unseren Quellen in der 28. Brigade wurde uns bekannt, dass Mitarbeiter des SBU einen Soldaten des Verbands, den Feldwebel Lawrut, wegen Waffendiebstahls festgenommen haben. Es ist anzumerken, dass die Mitarbeiter des SBU die Versendung eines Päckchens mit Komponenten einer Maschinenpistole AK-74, zwei Magazinen zu dieser, vier RGD-5-Granaten sowie zehn
Handgranatzündern über das Unternehmen „Nowaja Potschta“ entdeckt hatten.
Wie sich heraus
stellte hat Lawrut dieses Päckchen mit falschen Dokumenten in die Postfiliale gebracht und es an die Adresse eines Komplizen mit Namen Karatschew in Iwano-Frankowsk geschickt, es wurde in der Folge von Mitarbeitern des SBU entdeckt. Der SBU schließt nicht aus, dass der Mitarbeiter der Postfiliale mit dem Absender eine Vereinbarung hatte. Zu diesem Fall werden Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt.
Die Abteilung des SBU für die Donezker Oblast hat vom Kommando der OOS gefordert, das nur benannte verantwortliche Personen in jeder Einheit das Verschicken von Päckchen durch Soldaten über die Post organisieren und hat Listen der genannten Personen zu Kontrollzwecken verlangt.
Die Verantwortung für die Kontrolle der Anweisungen werden die unmittelbaren Kommandeure tragen sowie Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes, die b
eauftragt sein werden, die Päckchen der Soldaten vor dem Abschicken genau zu kontrollieren.
Der SBU erläuterte, dass es zunächst kein Verbot für das Abschicken von Päckchen durch Soldaten geben wird, aber in den Postfilialen werden Sanitä
tsmannschaften im Zusammenhang mit der Coronavirusepidemie im Land arbeiten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der SBU sich Sorgen macht, dass er die Waffenhandelskanäle verlieren könnte, für deren Einrichtung die Mitarbeiter der Staatssicherheit Prämien und Auszeichnungen erhalten.
Mit dem Kommandeur der OOS Krawtschenko sind
Listen von akkreditierten Journalisten der sechs ukrainischen und ausländischen Informationsagenturen „5. Kanal“, „1+1“, „ictv“, „News One“ „Associated Press“ und „Deutsche Welle“ vereinbart, die in der OOS-Zone in Begleitung des Pressedienstes arbeiten.
Das Kommando der OOS plant, über eine operative Gruppe der Kräfte für informationspsychologische Operationen in den Verantwortungsbereichen der 59., 58. und 128. Brigade inszenierte Beschießungen zu organisieren, die von Vertretern der Massenmedien als Beschuss von Seiten der Volksmiliz der DVR festgehalten werden.
Nach genaueren Informationen haben alle übrigen Massenmedien, die in der OOS-Zone arbeiten wollen, eine Absage aufgrund der gesamtukrainischen Quarantäne erhalten. Wie im Stab der OOS mitgeteilt wurde, wird die Arbeit der Massenmedien jetzt um einige
s leichter zu kontrollieren und zu organisieren sein.
In den Plänen der ukrainischen Propagandisten sind auch Aufnahme von Videoreportagen über das Fehlen einer Epidemiegefahr in der OOS-Zone und die durchgeführten Maßnahmen vorgesehen, um die Lage unter Kontrolle zu halten.


de.sputniknews.com: Russland rüstet weiteres Fla-Regiment vorzeitig mit S-400-Systemen aus
Der Rüstungskonzern Almaz-Antey hat an das russische Verteidigungsministerium mehrere Flugabwehrraketensysteme des Typs S-400 übergeben. Die Lieferung, die erste in diesem Jahr, erfolgte nach Konzernangaben vor dem vereinbarten Termin. Die Liefermenge reicht demnach aus, um ein Regiment auszurüsten.
Die feierliche Übergabe fand auf dem Militärgelände Kapustin Jar im südrussischen Gebiet Astrachan statt, wie das in Moskau ansässige Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Vor der Übergabe an die Truppe sei die Technik unter Feldbedingungen getestet worden.
S-400 (Nato-Code SA-21 Growler) ist mit einer Reichweite von 400 Kilometern gegen alle Typen von Flugzeugen über Drohnen bis zu Marschflugkörpern wirksam und kann auch taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben dagegen keine Chance.
Systeme dieses Typs stehen bereits in der russischen Arktis sowie in Zentral- und Südrussland im Dienst. Ihre genaue Anzahl ist nicht öffentlich bekannt. Laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu sollen die russischen Streitkräfte im laufenden Jahr vier weitere Regimenter mit S-400 ausstatten.

Mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Nach Informationen von Vertretern der LVR im GZKK wurden in den letzten 24 Stunden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt. …
Nach Informationen unserer Quelle im Stab der Strafoperation sind neben einer Lungenentzündungsepidemie in den Einheiten der BFU auch Symptome von Coronaviruserkrankungen festgestellt worden. Derzeit wurden 23 Kämpfer mit dem Verdacht auf die Infektion aus den Truppenteilen evakuiert.
Das Kommando der OOS versucht mit allen Mitteln eine Verbreitung dieser Information zu verhindern, die Panik in den Reihen der BFU säen könnte. Zu diesem Zweck bildet das Kommando neben der Quarantänezone in Sewerodonezk für Einwohner der Ukraine, von der wir zuvor berichteten, eine gesonderte Isolationsstation für Soldaten in Rubeshnoje.
Außerdem hat der Stab der „OOS“ bereits Anweisungen zur Beschränkung der Arbeit von Massenmedien und Freiwilligenorganisationen in den Einheiten in die Truppenteile der BFU gegeben.
Gleichzeitig haben die von der Führung der Ukraine durchgeführten Maßnahmen zur Verhinderung einer Verbreitung des Coronavirus, insbesondere die Schließung von Passierpunkten, Schulen, Absage von Massenveranstaltungen und die Bildung einer Quarantänezone für an der neuen Infektion Erkrankte in Sewerodonezk das Heranreifen einer Panik unter der Bevölkerung des von der Ukraine kontrollierten Teils der Lugansker Oblast geführt.
Die örtlichen Einwohner haben begonnen, massenhaft Lebensmittel, Wasser und Antivirusmedikamente zu kaufen, in den Apotheken gibt es bereits keine Mundschutzmasken und Atemfilter mehr.
Die Verwaltungen der besetzten Territorien haben bereits gegenüber der Führung der Ukraine eingeräumt, dass sie nicht in der Lage sind, mit eigenen Kräften die Verbreitung von Panikstimmungen unter der Bevölkerung zu verhindern, und haben eine Vergrößerung der Zahl der Einheiten der Polizei und Nationalgarde erbeten, um die Ordnung zu gewährleisten. Außerdem haben die Beamten Anfragen nach Kiew gerichtet, zwei Millionen medizinische Masken und Atemfilter zu liefern, worauf sie eine Absage der Führung erhielten, die sich darauf bezog, dass die ukrainischen Produzenten derzeit nicht einmal die Hauptstadt versorgen können.


de.sputniknews.com: Iran beantragt fünf Milliarden Dollar Soforthilfe beim IWF
Teheran hat den Internationalen Währungsfonds darum ersucht, wegen des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus fünf Milliarden US-Dollar bereitzustellen. Dies gab der Chef der iranischen Zentralbank Abdolnaser Hemmati bekannt.
„Am 6. März habe ich ein Schreiben an die IWF-Chefin Kristalina Georgiewa gerichtet, in dem ich gebeten habe, ein schnelles Finanzierungsinstrument im Wert von etwa fünf Milliarden US-Dollar einzusetzen – angesichts der umfassenden Ausbreitung des Coronavirus in unserem Lande und der Notwendigkeit, Maßnahmen zur Vorbeugung und um den wirtschaftlichen Auswirkungen (des Coronavirus-Ausbruchs – Anm. d. Red.) entgegenzuwirken zu treffen“, schrieb Hammati auf Instagram.
Außenminister Mohammed Dschawad Sarif bestätigte diese Informationen.
Zuvor hatte sich die Weltbank-Gruppe bereit erklärt, Länder zu unterstützen, deren Wirtschaft von den Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs betroffen ist.
Am 19. Februar hatten iranische Behörden einen Coronavirus-Ausbruch im Lande bekanntgegeben. Seitdem wurden landesweit 9000 Infizierungen registriert, 354 Menschen erlagen der Erkrankung, mehr als 2900 Patienten konnten genesen.


Dnronline.su: Bei einer Besprechung des Oberhaupts des DVR Denis Puschilin mit den Leitern von Städten und Bezirken wurde die Vorbereitung auf die Frühlings- und Sommerzeit 2020 besprochen.
Der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft Segej Naumez erklärte, dass vom 23. März bis 17. Mai in der Republik der Zweimonatszeitraum zur Schaffung von Ordnung in den Ortschaften stattfinden wird, in dessen Rahmen zwei gesamtrepublikanische Subbotniks geplant sind. In den Städten und Bezirken ist geplant, mehr als 18.000 Sträucher und Bäume zu pflanzen, darunter 11.000 junge Bäume, außerdem mehr als 130.000 Blumen. Zum Beispiel sollen in Donezk 3500 Rosen gepflanzt werden. Außerdem haben die Kommunen Maßnahmen zur Reparatur von Straßen, Entfernung illegaler Müllkippen, kleine architektonische Objekte sollen in Ordnung gebracht werden.
Denis Puschilin erteilte den Leitern der Verwaltungen den Auftrag, dringend Maßnahmen zur Organisation der Arbeit der kommunalen Unternehmen zu ergreifen, die Aufmerksamkeit auf den Zustand der Grünflächen etc. zu richten. Besondere Aufmerksamkeit soll darauf gerichtet werden, Denkmäler und Grabstätten in Ordnung zu bringen.


de.sputniknews.com: USA kontrollieren alle Ölvorkommen im Nordosten Syriens – Botschafter
Alle Öllagerstätten im Nordosten Syriens stehen laut dem Botschafter des Landes in Moskau, Riad Haddad, unter Kontrolle der Vereinigten Staaten.
„Die Amerikaner halten sich zurzeit tatsächlich im Nordosten des Landes auf, kontrollieren alle Ölvorkommen und stehlen einfach unser Öl. Wenn es uns gelingt, diese Erdölbohrtürme von der US-amerikanischen Okkupation zu befreien, wird dies zweifellos beim Wiederaufbau unserer Wirtschaft eine große Rolle spielen“, sagte der Diplomat am Donnerstag gegenüber dem russischen Nachrichten-Fernsehsender „Rossiya 24“.
Im Oktober teilte US-Präsident Donald Trump, der zuvor den Abzug aller US-Truppen aus Ostsyrien angekündigt hatte, mit, dass ein Teil der Militärs doch dort bleiben werde.
Trump zufolge ist es das Ziel der USA, „Öl vor den Kämpfern der Terrormiliz ‚Islamischer Staat‘ (auch Daesh, IS) zu schützen“, da die Ölförderung in diesem Gebiet früher ihre Haupteinnahmequelle war. Ferner betonte Trump, dass „es vielleicht an der Zeit ist, dass die Kurden in diese Ölregion ziehen“, weil „sie Geld brauchen“.
Zuvor hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu erklärt, dass die USA Öllagerstätten Syriens offen und bedenkenlos berauben und gleichzeitig mit Sanktionen die Öllieferzungen in dieses Land verbieten würden.

Denis-pushilin.ru: Bei einer Besprechung mit den Leitern von Bezirken und Städten der DVR wurde auch die Frage der Ernährung der Schüler in den allgemeinbildenden Einrichtungen angesprochen.
„Die Gesundheit und eine ausgewogene Ernährung der Kinder ist ein Faktor zum Erhalt und zur Stärkung ihrer Gesundheit. Und hier ist es wichtig an die Frage nicht bürokratisch formal, sondern nicht gleichgültig, mit einem vollen Verständnis der Bedeutung dieses Problems heranzugehen.
Die Kontrollabteilung des Republikoberhaupts hat Maßnahmen zur Kontrolle der Organisation des Prozesses der Ernährung der Schüler in den kommunalen allgemeinbildenden Einrichtungen in den Städten und Bezirken der DVR durchgeführt“, sagte Denis Puschilin und erteilte der Leiterin der Kontrollabteilung Olga Korol das Wort.
Sie teilte mit, dass es in den Städten und Bezirken der DVR 466 kommunale allgemeinbildende Einrichtungen gibt, in 227 von ihnen gibt es Verträge über Dienstleistungen für warme Mahlzeiten für die Schüler.
„Insgesamt werden mehr als 65.000 Schüler von Mahlzeiten auf Kosten des allgemeinen Haushalts erfasst. Bei den Kontrollmaßnahmen wurden stichpunktartig allgemeinbildende Einrichtungen in den Städten und Bezirken besucht. Bei den Kontrollen wurden viele Unzulänglichkeiten entdeckt“, berichtete Olga Korol.
Nach ihren Worten sind in der DVR entsprechende normativ-rechtliche Regelungen noch ungenügend ausgearbeitet, in einer Reihe von Städten und Bezirken werden die Anforderungen der bestehenden normativen Dokumente nicht erfüllt. Außerdem wurden bei den Kontrollen in einer Reihe von allgemeinbildenden Einrichtungen Verstöße gegen die sanitären Normen und Unterschiede bei den Kosten für die Ernährung der Schüler festgestellt.
„Wir meinen, dass das Fehlen einer Formel für die Berechnung der Ernährungskosten pro Tag, die Entschlüsselung der Kalkulationen der Unternehmen, die die Versorgung durchführen, eine der Ursachen für das Ungleichgewicht bei der Berechnung der Preise ist. Außerdem muss die normativ-rechtliche Basis zusätzlich bearbeitet werden.
Auf Grundlage des oben Gesagten kann man den Schluss ziehen, dass Regelungen geschaffen und die Kontrolle von Seiten der örtlichen Verwaltungen verstärkt werden muss“, fasste Olga Korol zusammen.
Puschilin beauftragte die Regierung der DVR, gemeinsam mit der Administration des Republikoberhaupts bis zum 15. Mai 2020 die Erarbeitung und Annahme der notwendigen normativen Akte sicherzustellen.
Das Finanzministerium der DVR muss jedes Quartal einheitliche Kosten für die Mahlzeiten für Kindergartenkinder und Schüler festlegen. Bei der Verteilung der Haushaltsmittel für die Mahlzeiten in Kindergärten und Schulen muss es in allen Bezirken und Städten ein einheitliches Herangehen geben, wobei die Möglichkeiten des republikanischen Haushalts berücksichtigt werden müssen.
Die Leiter der Städte und Bezirke müssen bis zum 25. März Maßnahmen ergreifen, um die Einhaltung der geltenden Gesetzgebung und die Beseitigung aller bestehenden Mängel zu gewährleisten. Bis zum 1. Mai muss eine Inventarisierung der Küchengeräte, Möbel etc. in den allgemeinbildenden Einrichtungen erfolgen, um ein komplexes Programm zur Erneuerung der materiellen Basis der Küchen der Bildungseinrichtungen zu erarbeiten.


de.sputniknews.com: Bloomberg: Russland hat Vorteile im Ölpreiskrieg
Russland könnte sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg als der einzige Ölproduzent erweisen, der im Stande ist, mit billigem saudischem Öl zu konkurrieren.
Nach Ansicht von Experten von der Bank of America und der Raiffeisenbank verfügen russische Ölunternehmen in diesem Wettbewerb über bestimmte Vorteile: Angesichts niedrigster Produktionskosten, eines flexiblen Steuersystems sowie eines freien Rubel-Wechselkurses könnten russische Firmen selbst in einem äußerst pessimistischen Preisszenario weiter pumpen, bis Ölpreise 15 bis 20 Dollar pro Barrel erreichen würden.
Zudem würden die russischen Produzenten einen Teil ihrer Einnahmen in US-Dollar erhalten und fast ausschließlich in Rubel ausgeben. Sie könnten also in die zukünftige Produktion investieren, während die globalen Konkurrenten ihre Ausgaben kürzen müssten.
Zuvor hatte Bloomberg unter Verweis auf mit der Materie vertraute Quellen berichtet, Saudi-Arabien habe Rohöl der Marke Arab Light mit Lieferungen nach Rotterdam zu 25 US-Dollar pro Barrel angeboten. Im Vergleich zu russischem Rohöl der Marke Urals wäre das ein riesiger Rabatt.
Zudem sollen europäische Raffinerien Öllieferungs-Angebote von dem Konzern Saudi Aramco bekommen haben, die die üblichen Volumina wesentlich übertreffen würden.

Ölpreiseinsturz
Am Montag waren die Ölpreise so schnell wie seit 30 Jahren nicht gefallen. Nach gescheiterten Verhandlungen der führenden Förderstaaten über eine Drosselung der Ölproduktion befürchten Investoren einen Preiskrieg. Der Rubel-Wechselkurs zum Euro und dem US-Dollar war ebenfalls gesunken.
Nach einem der stärksten Einbrüche in der Geschichte des Ölmarktes zum Wochenauftakt hat sich die Lage zwischenzeitlich etwas beruhigt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostet am Donnerstagnachmittag 33,57 Dollar.
Gescheiterte Verhandlungen der Opec+-Länder
Vergangene Woche waren die Verhandlungen des Ölkartells Opec mit den in der Opec+ vereinten Förderländern wie Russland gescheitert. Das Opec-Abkommen zur Drosselung der Ölförderung gilt seit Anfang 2017. Seitdem wurde es mehrmals verlängert und seine Bedingungen wurden geändert. Bis Ende 2019 sah das Abkommen eine tägliche Förderkürzung von 1,2 Millionen Barrel im Vergleich zum Oktober 2018 vor. Im ersten Quartal 2020 reduzierte das Kartell die Förderung um 1,7 Millionen Barrel.


Dnronline.su: Erklärung des Oberhaupts der DVR Denis Puschlin zu den Ergebnissen der Verhandlungen in Minsk am 11. März
Seit der Unterzeichnung der Minsker Vereinbarungen und dem Beginn des Verhandlungsprozesses zu Fragen, die mit ihrer juristischen Implementierung zusammenhängen, sind bereits mehr als fünf Jahre vergangen. In dieser Zeit wurde kein einziger Punkt des Maßnahmekomplexes durch die Ukraine vollständig umgesetzt. Aber während es uns in einzelnen Fragen gelungen ist, zumindest einige Berührungspunkte zu finden, so ignoriert das offizielle Kiew ständig die Fragen der politischen Regelung. Und ich erinnere daran, dass gerade von der Realisierung der politischen Punkte des Maßnahmekomplexes eine langfristige und stabile Wiedererrichtung des Friedens im Donbass abhängt.
Dass an der gestrigen Sitzung der Kontaktgruppe Vertreter der derzeitigen ukrainischen und russischen Führung teilgenommen haben, kann Hoffnung auf eine neue produktive Runde des Verhandlungsprozesses säen. Denn gerade dank der erweiterten Sitzung ist es uns zum ersten Mal gelungen, eine protokollarische Formulierung der Entscheidungen und Aufträge zu erreichen. Und wenn die Ukraine diemal nicht ausgedachte Schwierigkeiten vorbringt, so werden wir in Zukunft auf konkrete Handlungen von ihrer Seite rechnen können.
Was die angekündigte mögliche Einrichtung eines Ortes zum Dialog zwischen dem Donbass und Kiew betrifft, so merke ich an, dass wir schon lange von der Notwendigkeit einer solchen Lösung sprechen.
Ein Bestätigung dafür sind unsere mehrfachen Erklärungen, dass wir zu direkten Verhandlungen mit der Ukraine bereit sind. Nur ein solche Formel kann eine maximal operative, effektive und abgestimmte Regelung des Konflikts unterstützen.


abends:

de.sputniknews.com: Chinas leitender Coronavirus-Berater sagt Ende der Pandemie bis Juni voraus
Der Epidemiologe und leitende medizinische Berater der chinesischen Staatsführung Zhong Nanshan hat ein mögliches Ende der weltweiten Coronavirus-Pandemie bis Juni vorausgesagt. Das berichtet die kanadische Tageszeitung „The National Post“.
Allerdings stellte der Forscher klar, dass dies nur in dem Fall eintreten könne, wenn die Länder die Pandemie ernst nehmen und entschlossene Maßnahmen ergreifen würden.
„Ich empfehle allen Ländern, die Anweisungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu befolgen und auf nationaler Ebene zu handeln“, sagte der Berater in einer Pressekonferenz am Donnerstag. Er fügte hinzu: „Wenn sich alle Länder mobilisieren, könnte es bis Juni vorüber sein.“
Laut Zhong, der bereits 2003 an der Bekämpfung der corona-ähnlichen Sars-Krankheit maßgeblich beteiligt war, sind die Viren in den warmen Monaten des Jahres weniger aktiv. Das könnte die Pandemie-Ausbreitung verlangsamen.
Wie das staatliche Gesundheitskomitee in Peking mitteilte, haben sich in Festlandchina bisher 80.793 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. 62.793 von ihnen (77,7 Prozent) seien genesen und aus den Krankenhäusern entlassen worden. Insgesamt seien zwei Drittel aller weltweit registrierten Infektionsfälle in der chinesischen Provinz Hubei aufgetreten. …


de.sputniknews.com: Uno sammelt Geld für Bepflanzung des ausgetrockneten Aralsees in Zentralasien
Das UN-Entwicklungsprogramm UNDP in der zentralasiatischen Republik Usbekistan hat im Internet mit dem Sammeln von Geld zum Anpflanzen von bis zu 100.000 Bäumen auf dem Grund des ausgetrockneten Aralsees begonnen. Das teilte die usbekische UNDP-Repräsentanz am Donnerstag mit.
Der an der Grenze zwischen Usbekistan und Kasachstan gelegene Aralsee war bis 1960 flächenmäßig der viertgrößte See in der Welt. Der aktive Verbrauch von Wasser aus den Flüssen Amudarja und Syrdarja hatte zum Austrocknen des Aralsees geführt.
In den zurückliegenden 55 Jahren schrumpfte die Wasserfläche fast auf ein Drittel. Der Wasserpegel sank um 29 Meter, das Wasservolumen verringerte sich um 94 Prozent und der Fischbestand auf null. Winde treiben Sand vom versalzten Grund des Sees hoch in die Atmosphäre und auf große Entfernungen.
„Wir haben als Erstes vor, auf dem ausgetrockneten Grund des Sees mit 100.000 Stecklingen einen 100 Hektar großen Wald anzupflanzen“, hieß es in der UNDP-Vertretung.
Den Angaben zufolge werden die erforderlichen Mittel über die Internet-Plattform GreenAralSea.org gesammelt. Jeder gespendete US-Dollar werde es ermöglichen, einen Setzling zu besorgen.
Experten zufolge wird der Wald künftig Sand- und Salzstürme verhindern. Die Behörden in Usbekistan planen, zum April dieses Jahres insgesamt rund 1,2 Millionen Hektar der hausgemachten Wüste „Aral-Kum“ mit Pflanzen zu bebauen.

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