Presseschau vom 09.03.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse und Kalinowo-Borschtschewatoje.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern und Schützenpanzerwaffen.


de.sputniknews.com:
Wenn Taliban-Angriffe nicht enden: Afghanische Armee kündigt Offensive an
Die afghanischen Streitkräfte werden in die Offensive gehen, wenn die radikal-islamistische Bewegung Taliban in den kommenden Tagen nicht ihre Angriffe einstellt, teilte der afghanische Verteidigungsminister Asadullah Khalid via Facebook am Montag mit.
„Die Streitkräfte Afghanistans werden nun aufgrund des Dekrets von Präsident Ashraf Ghani und in Übereinstimmung mit dem Friedensabkommen eine Verteidigungsposition einnehmen. Wenn die Taliban ihre Angriffe jedoch bis zum Wochenende nicht stoppen, werden unsere Kräfte den Feind überall im Land angreifen“, hieß es in einer Videobotschaft von Khalid.
Erst am 29. Februar hatten die USA und die Taliban mehr als 18 Jahre nach dem US-Einmarsch in Afghanistan das erste Friedensabkommen unterzeichnet. Demnach sollen die ausländischen Truppen Afghanistan im Laufe von 14 Monaten verlassen. Außerdem soll im März, nach der Vereinbarung über einen Gefangenenaustausch, ein innerafghanischer Dialog aufgenommen werden.
Die Vereinigten Staaten haben sich verpflichtet, die Zahl ihrer Soldaten in diesem Land binnen 135 Tagen von rund 13.000 auf 8.600 zu verringern. US-Außenminister Mike Pompeo sagte am Donnerstag, die USA seien zuversichtlich, dass die Taliban-Führung alles unternehmen werde, um den Deal einzuhalten.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 8. März 3:00 Uhr bis 9. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 16.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Pantelejmonowoka, Krasnyj Partisan, Shabitschewo, Spartak, Donezk (Volvo-Zentrum, Termin, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Petrowskoje.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden im Berichtszeitraum nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 195.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 92.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Sudans Ministerpräsident nach Attentatsversuch wohlauf
Der sudanesische Ministerpräsident Abdullah Hamdok hat in der Hauptstadt Khartum einen Attentatsversuch überlebt. Dies gab das staatliche Fernsehen am Montag bekannt. In sozialen Netzwerken tauchten Videos und Fotos von vor Ort auf.
Ziel der Attacke war demnach der Konvoi des Ministerpräsidenten. Nach Angaben des TV-Senders Sky News Arabia soll ein Sprengsatz explodiert sein. Niemand habe Verletzungen erlitten.
„Der Gesundheitszustand des Chefs des sudanesischen Ministerrats, Abdullah Hamdok, ist gut“, teilte der Pressedienst des Politikers am Montag gegenüber Sputnik mit.
Der Ministerpräsident befinde sich an einem sicheren Ort, so der örtliche Sender Sudan TV. Der Angriff erfolgte laut Medienberichten in der Nähe einer Brückenauffahrt, die vom Norden der Stadt ins Zentrum führt, wo sich Hamdoks Büro befindet.
Die Medien machen unterschiedliche Angaben zu dem Vorfall. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet unter Verweis auf Augenzeugen, der Konvoi sei offenbar von oben angegriffen worden. Sky News Arabia zufolge soll ein an der Fahrbahnseite geparktes Auto explodiert sein, als Hamdoks Konvoi sich genähert habe.
Abdullah Hamdok führt seit August 2019 eine Übergangsregierung im Sudan. Im vergangenen Jahr war der langjährige autoritäre Machthaber Omar al-Baschir gestürzt worden.


Mil-lnr.info: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR am 9. März 2020
Die militärisch-politische Führung der ukrainischen Streitkräfte bemüht sich, das Genozid am Volk des Donbass durch massenhaften Beschuss der Zivilbevölkerung und die Schädigung ziviler Infrastruktur zu verheimlichen. Mit Hilfe von der Ukraine kontrollierter Massenmedien wird versucht, die Weltöffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die Soldaten der Volksmiliz der LVR selbst ihre Infrastruktur vernichten.
Die bewaffneten Formationen unterlassen die Versuche nicht, die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren, und beschießen weiter hinterhältig die friedliche Bevölkerung des Donbass.
So haben Kämpfer der 93. Brigade auf Befehl des Verbrechers Bryshinskij das Feuer mit Schützenpanzern auf Frunse eröffnet und 20 Geschosse abgefeuert. Infolge der Beschusses wurden folgende Wohnhäuser beschädigt; Gagarin-Straße 5 (beschädigt sind das Schieferdach und der Zaun), Gagarin-Straße 8 (beschädigt sind die Fensterverglasung des Hauses, das Schieferdach).
Nach uns vorliegenden Informationen befanden sich während des Beschusses Vertreter der ukrainischen Fernsehsender „1+1“, „ICTV“ sowie Offiziere des Pressedienstes des Stabs der OOS im Verantwortungsbereich der Brigade.
Wir schließen nicht aus, dass Bryshinskij ein weiteres Mal versucht, die nicht kampfbedingten Verluste seiner Untergebenen abzuschreiben und sie gegenüber dem übergeordneten Kommando zu verheimlichen. Bis zum 9. März wurden zwei Selbstmorde von Soldaten, Resakow und Klotschkow, nicht an den Stab der OOS gemeldet.
Wir rufen die OSZE auf, die Kontrolle über diese Abschnitte auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium zu verstärken und die groben Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch ukrainische Kämpfer festzuhalten.


de.sputniknews.com:
Prozessbeginn im Fall MH17: Vier Angeklagte und Zweifel an Ermittlungen
Von Tilo Gräser, Andreas Peter
In den Niederlanden beginnt an diesem Montag der Prozess, der die Schuldfrage im Fall des Absturzes des Fluges MH17 klären soll. Das Internationale Ermittlerteam JIT behauptet, Beweise für eine Schuld Russlands an dem Unglück vorlegen zu können. Russland hat das stets zurückgewiesen. Es gibt erhebliche Zweifel an der Version des JIT.
Am 17. Juli 2014 stürzte die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 auf dem Flug von Amsterdam nach Kuala Lumpur aus bislang ungeklärter Ursache über der Ostukraine ab. 298 Menschen, 283 Passagiere und 15 Crew-Mitglieder, aus 12 Ländern verloren dabei ihr Leben. In der Ostukraine gab es zu diesem Zeitpunkt militärische Auseinandersetzungen zwischen der ukrainischen Zentralregierung und Milizen der selbsternannten Republik Donezk. Das führte kurz nach der Katastrophe umgehend zur Beschuldigung, MH17 sei mit einer Flugabwehr-Rakete vom Typ Buk abgeschossen worden, die aus Russland stammte. Russland hat diese Anschuldigung von Anfang an zurückgewiesen.
192 der Todesopfer stammten aus den Niederlanden. Deshalb und weil der Flug in Amsterdam gestartet war, führte die niederländische Staatsanwaltschaft die Ermittlungen innerhalb eines internationalen „Joint Investigation Team (JIT)“. An diesem sind Ermittler aus Australien, Belgien, Malaysia und der Ukraine beteiligt.
Die Arbeit des JIT wurde von Anbeginn kritisiert: So wurde Malaysia, das die zweithöchste Zahl von Todesopfern zu beklagen hat und aus dem die Fluggesellschaft der Unglücksmaschine stammte, erst mit monatelanger Verzögerung an der Arbeit der Ermittler beteiligt. Die niederländischen Behörden weigerten sich, dieses seltsame Verhalten zu begründen.
Prozess gegen vier Angeklagte
Nicht nur dieser Umstand hat die Ermittlungen belastet und permanenter Kritik ausgesetzt. Die malaysische Regierung beklagte beispielsweise, dass sie keinen Zugang zum Unglücksort und zu den geborgenen Trümmerteilen bekommen hatte. Auch die Umstände der Bergung, Übergabe und Auswertung der Flugschreiber ist bis heute Grund für Zweifel an der Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit der Ermittlungen.
Das JIT beschuldigte schließlich drei russische und einen ukrainischen Staatsbürger, verantwortlich für den Abschuss von MH17 mit einer Buk-Rakete russischer Bauart gewesen zu sein. Sie hätten die Rakete aus Russland in das Krisengebiet gebracht und das entsprechende Abschusssystem danach wieder zurückgebracht, so der Vorwurf.
Gegen diese vier wird nun der am Montag bei Amsterdam beginnende Prozess geführt, in Abwesenheit der vier Angeklagten. Ihnen wird vorgeworfen, sie hätten das Flugzeug absichtlich in Gefahr gebracht, indem sie den Transport der Buk-Rakete organisiert hätten. Sie sollen außerdem die Mannschaft der Buk-Abschussrampe mit den notwendigen Informationen versorgt haben.
Erhebliche Zweifel an offizieller Version
Moskau hat diese Version des Unglücks stets als politisch motiviert zurückgewiesen. Überdies seien die Ermittlungen von Anfang an in rechtsstaatlich unzulässiger Weise durchgeführt worden, mit dem Ziel einer Vorverurteilung Russlands. Die russische Regierung war nicht die einzige, die den Erklärungen und Ermittlungsergebnissen des JIT widersprach und widerspricht.
Unabhängige Ermittler, Experten und Journalisten, aber auch die malaysische Regierung äußerten erhebliche Kritik und legten umfangreiches Material vor, dass begründete Zweifel an der JIT-Version dokumentierte und den Verdacht nährte, dass die Ermittlungen mit Vorurteilen und politischen Zielen geführt worden waren und schwere rechtsstaatliche Mängel aufweisen.
Ein bislang unbekannter Auftraggeber lobte im September 2014 eine zweistellige Millionensumme aus, um die tatsächlichen Umstände und Verantwortlichen des MH17-Unglücks zu ermitteln. Dafür war die Detektei des deutschen Privatermittlers Josef Resch beauftragt worden, zu deren Kunden in der Vergangenheit auch staatliche Behörden Deutschlands gehörten. Im Juni 2015 verkündete Resch, dass die Aufgabe erfüllt und die versprochene Summe ausbezahlt worden sei.
Unerwünschte Erkenntnisse?
Resch erklärte in Schreiben an die niederländischen Behörden seine Bereitschaft, die gewonnenen Erkenntnisse in Anwesenheit von internationalen Medienvertretern dem JIT öffentlich zu übergeben. Das Angebot wurde von der niederländischen Staatsanwaltschaft aber abgelehnt. Auch die von ihm angeschriebenen Redaktionen reagierten nicht auf das Angebot der Privatermittlers.
Resch wurde wie ein lästiger Störenfried behandelt, für dessen Erkenntnisse das JIT kein Interesse zu haben schien. Und das, obwohl das Ermittlungsteam auf seiner Internetseite ausdrücklich die internationale Öffentlichkeit aufruft, Erkenntnisse über Unglücksursache und Verantwortliche zu übergeben. Immerhin aber hat der malaysische Regierungschef in einem Interview mit RIA Novosti seine Bereitschaft erklärt, die von Resch ermittelten Erkenntnisse zu studieren. Im November 2019 erklärte sich Resch dann zu einer Zeugenaussage in dem nun beginnenden Gerichtsverfahren bereit. Das sei weiterhin möglich, wie der Anwalt von Resch auf Nachfrage erklärte.
Innerhalb des JIT scheint es Unstimmigkeiten zu geben. So soll die ukrainische Regierung den leitenden Staatsanwalt der MH17-Ermittlungen entlassen haben. Der leitende niederländische Staatsanwalt wird mitten im Prozess einen anderen Job als Polizeichef von Rotterdam übernehmen. Einer der wichtigsten Belastungszeugen des JIT wurde durch die Kiewer Regierung im mit Russland ausgehandelten Gefangenenaustausch aus ukrainischer Haft entlassen. Der ukrainische Geheimdienst hatte ihn entführt.
Vor kurzem wurde außerdem bekannt, dass das JIT wichtige Dokumente und Erkenntnisse unter ungeklärten Umständen bei ihren Ermittlungen ignoriert hat. Die australischen Behörden bestätigten inzwischen die Echtheit der Dokumente, die diesen ungeheuerlichen Vorgang in den JIT-Ermittlungen dokumentieren. Unter anderem beziehen diese Papiere sich auf den Direktor des niederländischen Militärnachrichtendienstes, Onno Eichelsheim. Der hatte schon 2016 die These des JIT, wonach eine vom Boden aus abgeschossene Buk-Rakete russischer Bauart die MH17-Katatsrophe ausgelöst habe, de facto für nichtzutreffend erklärt. Diese wichtige Aussage hat das JIT komplett ignoriert, weil damit die offenbar angestrebte Beschuldigung Russlands nicht mehr möglich gewesen wäre.
Nicht nur aus diesen Gründen wird der Prozess mit Hochspannung erwartet. Nicht zuletzt von den Angehörigen der 298 Todesopfer. Sputniknews Deutschland wird den Prozess aufmerksam beobachten und darüber berichten.


Dan-news.info: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 11:40 Uhr das Feuer aus Richtung Showanka in Richtung Sajzewo mit Schusswaffen eröffnet.
Infolge des Beschusses erlitt ein Mann eine Verletzung am Bauch. Der Verletzte wurde in das Gorlowker Stadtkrankenhaus Nr. 2 eingeliefert, wo er die notwendige ärztliche Behandlung erhielt.
Genauere Informationen werden noch ermittelt.


nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 09.03.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern des GZKK der DVR erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden 16-mal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Straftruppen aus der 28., 57. und 92. Brigade auf Befehl der Kriegsverbrecher Martschenko, Mischantschuk und Kokorjew Pantelejmonowka, Krasnyj Partisan, Shabitschewo und Spartak sowie das Gelände des Flughafens und die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern verschiedener Art und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 128. Brigade und Kommando von Gontscharuk Petrowskoje mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung und Schäden an ziviler Infrastruktur in der Folge der feindlichen Beschüsse werden noch ermittelt.
Die Materialien zu Fällen von Beschuss auf Ortschaften sowie zu groben Verletzungen der Verpflichtungen zur Trennung von Kräften und Mitteln an den vereinbarten Abschnitten wurden an Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, übergeben sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der DVR, um sie den Strafverfahren gegen die Brigadekommandeure der BFU Martschenko, Mischantschuk, Kokorjew und Gontscharuk hinzuzufügen.
Wir haben Informationen erhalten, dass gestern der Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ Moskaljew in den Stab der OOS gerufen wurde, nachdem die Vertretung der DVR im GZKK einen Videobericht zum Fall der Anwesenheit von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte innerhalb des Trennungsabschnitts Nr. 3 im Gebiet von Petrowskoje veröffentlicht hatte. Nach seiner Rückkehr war Moskaljew in einem Telefongespräch mit dem Kommandeur der 128. Brigade Gontscharuk äußerst unbeherrscht und befahl, an der gesamten Kontaktlinie im Verantwortungsbereich des Verbandes ein System der Videoüberwachung zu installieren. Dabei unterstrich Moskaljew, dass Gontscharuk verpflichtet sei, Videomaterial, das eine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung und der Verpflichtungen zur Trennung von Kräften und Mitteln am Abschnitt Nr. 3 von Seiten der Volksmiliz zur Verfügung zu stellen.
Ein geschäftstüchtiger Brigadekommandeur hat sich eine neue Methode zur Behinderung der Arbeit der OSZE-Mission im Gebiet des Trennungsabschnitts Nr. 3 ausgedacht. Um die Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte in dem genannten Gebiet zu verheimlichen, haben „erfahrene Kämpfer“ trockenes Gras in Brand gesetzt. Aber aufgrund einer Veränderung der Windrichtung verbreitete sich das Feuer auf die Positionen der BFU und rief einen Brand in einem Unterstand hervor, wo die miesen Kämpfer Munition lagerten. Infolge der Detonation der Geschosse starb der Soldat der BFU Tschernych vor Ort, sechs wurden verletzt.
Zu diesem Fall wurde der Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ ein weiteres Mal in den Stab der OOS gerufen.
Auf Anweisung des Kommandeurs der OOS Krawtscehnko wurden komplexe Kommission für alle untergeordneten Verbände benannt, um die Lagerbedingungen für Waffen und Munition sowie die Umsetzung der Brandschutzbestimmungen zu kontrollieren.
N
ach Informationen unserer Aufklärung begannen die Verteidiger der Ukraine gestern die Feiern des „Internationalen Frauentags“ mit drei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von militärischen Fahrzeugen der 28., 128. und 10. Brigade, dabei ist festzustellen, dass die Fahrer in allen Fällen nicht nüchtern waren. Die Soldaten wurden festgenommen und dem militärischen Rechtsordnungsdienst übergeben. Im Zusammenhang damit gingen vom Stab der OOS Anweisungen ein, dass bis einschließlich 9. März keine Fahrzeuge zum Einsatz kommen dürfen.
Außerdem wurden in der 28. mechanisierten Brigade auf den Frontpositionen bei der Fe
ier des Frauentags drei Signalraketen statt eines Festsaluts gestartet, dabei geriet Gras in Brand und es wurden Leitungen von Kommunikationssystemen auf der Ebene Bataillon-Kompanie zerstört.
Das Kommando der OOS seinerseits untersuchte die Sache nicht und beeilte sich, diesen Fall als Ergebnis eines Beschusses von Seiten der Volksmiliz der DVR darzustellen, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von der Verletzung der Verpflichtungen zur Trennung von Kräften und Mitteln von Seiten der ukrainischen Streitkräfte abzulenken.
Von Einwohnern der von Kiew kontrollierten Territorien der Oblast Donezk gehen Informationen über neue Passierregeln an den KPP ein, die vom Kommandeur der OOS festgelegt wurden. Die ukrainische Seite kontrolliert alle Zivilisten, die die Grenze passieren, auf Erkrankungen und erklärt diese Handlungen mit der Sorge um die Bürger der Ukraine und die Notwendigkeit eine Ausbreitung zu verhindern.
Wie uns bekannt wurde, wurden bereits drei Bürger der Ukraine vom staatlichen Grenzdienst der Ukraine am KPP und dem Verdacht einer Erkrankung festgenommen und in unbekannte Richtung weggebracht. Bis heute gibt es keine Informationen über ihren Aufenthaltsort.
So versucht die ukrainische Seite ein weiteres Mal künstlich Hindernisse für die Einwohner des Donbass zu schaffen, die sich ohnehin über die Verzögerung beim Passieren des KPP beschweren.
Das Kommando der Volksmiliz schließt vor dem Hintergrund der genannten Ereignisse eine Aktivierung der Provokationen von Seiten der BFU nicht aus. Im Zusammenhang damit wurden Maßnahmen zur Verstärkung der Wachsamkeit aller Verbände und Truppenteile der Volksmiliz der DVR unternommen.


de.sputniknews.com: Zweiter Raketentest seit Jahresanfang: Nordkorea soll Geschosse abgefeuert haben – Seoul
Nach Angaben des südkoreanischen Militärs soll Nordkorea von seiner Ostküste aus am Montag drei Geschosse ins Meer abgefeuert haben.
Bei den Projektilen soll es sich dem Vereinigten Generalstab Südkoreas (JCS) zufolge um Kurzstreckenraketen handeln. Die Geschosse seien aus der Stadt Sondok abgefeuert worden und in einer Entfernung von 200 Kilometern gefallen. Die Höhe ihrer Flugbahn habe etwa 50 Kilometer erreicht.
„Aufklärungsdienste der USA und der Republik Korea analysieren die zusätzliche Information“, hieß es vom JCS.
Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe sprach laut der Nachrichtenagentur Kyodo in Tokio über einen angeblichen Abschuss „mehrerer ballistischer Raketen“. Sie seien vermutlich ins Japanische Meer außerhalb der ausschließlichen Wirtschaftszone Japans gefallen.
Nordkoreanische Waffentests
Der mutmaßliche Raketenstart vom Montag könnte der zweite solche Test Pjöngjangs seit Jahresbeginn sein. Nordkorea hatte Anfang März nach einer dreimonatigen Pause wieder Kurzstreckenraketen abgefeuert.
Am 28. November 2019 hatte Nordkorea einen „supergroßen“ Mehrfachraketenwerfer getestet und zwei Geschosse abgefeuert.
Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un hatte Ende des vergangenen Jahres angesichts der stockenden Gespräche mit den USA über sein Atomwaffenprogramm die Entwicklung neuer Waffen angedroht. Nordkorea hatte 2019 zahlreiche Waffentests durchgeführt und dabei auch Mehrfachraketenwerfer verwendet sowie ballistische Raketen gestartet. Solche Raketen befördern je nach Bauart konventionelle, biologische, chemische oder sogar atomare Sprengköpfe ins Ziel.


Mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Traditionsgemäß im Vorfeld einer Sitzung der Kontaktgruppe, die am 11. März in Minsk stattfinden wird, hat die ukrainische Seite den Beschuss des Territoriums der Republik aktiviert, um die Einheiten der Volksmiliz zur erwidernden Handlungen zu provozieren, um sie dann der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung zu beschuldigen.
Nach Informationen, die von den Vertretern der LVR im GZKK erfasst wurden, hat der Gegner in den letzten 24 Stunden zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Slawjanoserbsk haben Kämpfer der 93. Brigade auf Befehl des Verbrechers Bryshinskij das Feuer mit Schützenpanzern auf Frunse eröffnet und 20 Geschosse abgefeuert, dabei wurden folgende Wohnhäuser beschädigt: Gagarin-Straße 5 und 8.
Nach Informationen unserer Aufklärung wurden die inszenierten Beschießungen von Filmteams der ukrainischen Fernsehsender „1+1“ „ICTV“ sowie Offizieren des Pressedienstes des Stabs der OOS festgehalten.
In Richtung Popasnaja haben Kämpfer der 72. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Bogomolow Kalinowo-Borschtschewatoje mit 82mm-Mörsern beschossen und 3 Mörsergeschosse auf die Ortschaft abgefeuert.
Alle Materialien zu Ergebnissen der verbrecherischen Handlungen wurden an die Generalstaatsanwaltschaft der LVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher Bryshinskij und Bogomolow hinzuzufügen.
Wir rufen die Beobachter der OSZE-Mission ein weiteres Mal auf, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen, die groben Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainischen Kämpfer zu registrieren und Druck auf die BFU auszuüben, um weitere aggressive Handlungen der Ukraine gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass zu verhindern. …


de.sputniknews.com: Gegen westliche Kriegstreiberei – Friedensgruppe schreibt an Menschen in Russland
Die bundesdeutsche Friedensbewegung protestiert aktiv gegen das im Januar angelaufene US-Großmanöver „Defender Europe 2020“. Die „Berliner Friedenskoordination“ hat sich deshalb mit einem Offenen Brief an die Menschen in Russland gewandt. „Wir lehnen Krieg ab“, heißt es darin ebenso wie: „Russland ist unser Nachbar.“
Das angelaufene US-Manöver „Defender Europe 2020“ ist „eine verantwortungslose Provokation“. Es belaste die deutsch-russischen Beziehungen und erhöhe die ohnehin vorhandenen Spannungen. Das stellt die „Berliner Friedenskoordination“ (Friko) in einem Offenen Brief an die Bevölkerung Russlands fest.
Die Gruppe innerhalb der bundesdeutschen Friedensbewegung erklärt in ihrem am Samstag veröffentlichten Schreiben: „Wir sehen in Russland unseren Nachbarn. Wir wollen mit Ihnen in Frieden leben. Dafür setzen wir uns ein.“
Die Bundeswehr und Armeen von Nato-Staaten unterstützen das größte US-Manöver seit 1989 aktiv. Die Friko bedauert, dass 75 Jahre nach der Befreiung Europas vom Faschismus „maßgeblich durch die Rote Armee“ wieder deutsche Soldaten an der russischen Grenze stehen. „Gleichzeitig werden östlich der Manöverlinie bei den Gedenkveranstaltungen und Siegesfeiern die Erinnerungen an die Nazi-Verbrechen im Bewusstsein der Menschen ganz besonders gegenwärtig sein.“
Die Berliner Gruppe der Friedensbewegung schreibt an die Menschen in Russland: „Wir sind uns der großen Opfer bewusst, die Ihr Volk, die die Völker der Sowjetunion im Kampf gegen den deutschen Faschismus gebracht haben. Wir vergessen nicht: Dem vom faschistischen Deutschland begonnenen Raub- und Vernichtungskrieg von unvorstellbarer Grausamkeit fielen 27 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Sowjetunion zum Opfer.“
Deshalb ist es den Berliner Friedensaktivisten um Laura von Wimmersperg wichtig, die Bewohner Russlands wissen zu lassen, „dass wir Krieg ablehnen“. „Wir verurteilen militärische Provokationen, wie dieses Manöver an der Westgrenze Ihres Landes.“ Gleichzeitig warnt die Friko vor Versuchen im Westen, die Geschichte des 2. Weltkrieges zu fälschen. Das sei ein „Versuch, die aggressive Politik gegen die Russische Föderation zu rechtfertigen“.
Die Berliner Gruppe berichtet von zahlreichen Protestaktionen gegen das Manöver „Defender 2020: „In unserer Stadt, aber auch überall im Land, besonders entlang der Transportwege, die dem Manöver zur Verfügung gestellt wurden, bilden sich Gruppen und Initiativen, die sich untereinander vernetzen. Sie arbeiten daran, gegen das Manöver Widerstand zu leisten und informieren unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger über die konfrontative Politik der NATO-Staaten.“
Der Brief, der auch in Russisch vorliegt, kann auf der Friko-Website mitunterzeichnet werden.


armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 9. März 2020
Im Vorfeld des Treffen der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk am 11. März unternimmt der Gegner weitere Versuche zur Destabilisierung der Lage an der Kontaktlinie und und setzt den Beschuss von Wohngebieten von Ortschaften der Republik fort.
So haben Straftruppen aus der 59. Brigade der BFU heute um 11:40 Uhr auf Befehl des Kriegsverbrechers Schapowalow zielgerichtet das Feuer mit Schusswaffen auf Sajzewo eröffnet, wobei ein Mann, geb. 1964, eine Schussverletzung erlitt. Der Verletzte wurde in ein Gorlowker Stadtkrankenhaus eingeliefert, wo er die notwendige ärztliche Behandlung erhielt.
Diese Verletzung des Regimes der Feuereinstellung wurde auch von Vertretern des GZKK der DVR festgestellt.
Zusätzliche Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Das zielgerichtete Feuer auf friedliche Einwohner der Republik bestätigt die Verlogenheit der Rhetorik der Kiewer Führung, die die internationale Öffentlichkeit von ihren friedlichen Absichten überzeugt.
Die Materialien zum Fall des Beschusses werden an Vertreter internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren gegen den Brigadekommandeur der BFU Schapowalow hinzuzufügen.
Die fünfjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das Genozid an der Bevölkerung des Donbass nur auf Anweisung westlicher Länder an Kiew gestoppt werden kann. Im Zusammenhang damit, rufen wir die führenden Vertreter der westlichen Länder und die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, ihre Aufmerksamkeit auf die Aggressionen der bewaffneten Formationen der Ukraine gegen die Donezker Volksrepublik zu richten und die ukrainische Führung zu zwingen, die erreichten Vereinbarungen umzusetzen, um ein weiteres Blutvergießen auf der vielgeprüften Erde des Donbass zu verhindern.


de.sputniknews.com: IS bekennt sich zum Angriff auf Vereidigungszeremonie in Kabul
Während der Vereidigung des afghanischen Staatsoberhaupts Ashraf Ghani sind am Montag in Kabul zwei Raketen eingeschlagen. Den Angriff hat die Terrormiliz „Islamischer Staat” für sich reklamiert.
Das Bekennerschreiben wurde nach Reuters-Informationen auf einem IS-nahen Telegram-Kanal veröffentlicht.
Ghani wurde am Montag als Afghanistans Präsident vereidigt. Während der Zeremonie soll eine Rakete nahe des Präsidentenpalastes in Kabul niedergegangen sein. Die zweite Rakete ging unweit des Hotels „Serena” nieder, erklärte eine Quelle im Präsidentenpalast gegenüber Sputnik. Dabei sollen zwei Menschen verletzt worden sein.
Ghanis politischer Gegner Abdullah Abdullah hielt parallel eine eigene Zeremonie zur Amtseinführung ab. Er war ebenfalls bei der Präsidentschaftswahl im September als Kandidat angetreten. Abdullah und Ghani ringen seitdem um den Posten des Staatschefs. Die USA hatten versucht, zwischen beiden rivalisierenden Lagern zu vermitteln. Wegen des Konflikts droht Afghanistan das politische Chaos.


Dan-news.info: Zum Zustand des heute in Sajzewo durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte Verletzten äußerte sich das Gesundheitsministerium der DVR.
„Derzeit befindet sich der Mann im Krankenhaus, er wurde operiert. Die Ärzte beurteilen seinen Zustand als ernst. Er erhält weiter die notwendige ärztliche Behandlungen“, teilte das Ministerium mit.


de.sputniknews.com: Kampf gegen IS: Zwei US-Militärs im Dienst getötet
Im Irak sind zwei amerikanische Soldaten bei einer militärischen Operation gegen den „Islamischen Staat“ ums Leben gekommen. Dies hat der Stab der US-Militäroperation „Inherent Resolve“ mitgeteilt.
„Sie haben die irakischen Sicherheitskräfte im Zuge einer Mission beraten und begleitet, die die Vernichtung einer befestigten Zone des IS in einem Berggebiet im nördlichen Teils des Zentraliraks zum Ziel hatte“, heißt es in der Meldung.
Die Umstände des Geschehens und die Namen der Soldaten sind bisher nicht offenbart worden.
Die Operation „Inherent Resolve”, was auf Deutsch „unerschütterliche Entschlossenheit“ bedeutet, ist eine militärische Intervention der USA gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak und in Syrien. Die Operation läuft seit dem Jahr 2014. Daran sind mehr als 60 Länder beteiligt, darunter Deutschland, Großbritannien, Kanada, Australien, Saudi-Arabien, Frankreich, Italien, die Niederlande, Schweden und andere. Die USA und ihre Verbündeten handeln dabei ohne direkte Einwilligung des UNO-Sicherheitsrates.


Wpered.su:
In Moskau nahmen Kommunisten aus der DVR, der RF und Venezuela an einer Kundgebung zum Internationalen Frauentag teil
Am 8. März fand in Moskau am Denkmal für Nadeshda Krupsakaj eine Kundgebung linker Kräfte aus Anlass des Internationalen Frauentags statt. An der Veranstaltung nahmen Vertreter der KP der DVR, der KPRF sowie Kommunisten aus Venezuelas teil, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Kommunistinnen hielten flammende Reden, erzählten über Fälle
der Diskriminierung von Frauen in Russland. Aktivisten der kommunistischen Parteien verteilten allen Anwesenden ihre Zeitungen und Flugblätter. Am Ende der Veranstaltung sprach eine Gruppe radikaler Feministinnen, die Gewalt in der Familie und von Seiten des Staates anprangerten“, berichtete das Mitglied des Donezker Stadtkomitees der KP der DVR Benes Aijo.


abends:

de.sputniknews.com: Marktcrash: Trump macht Russland und Saudi-Arabien verantwortlich
Der US-Präsident Donald Trump hat am Montag den Rekordsturz der Ölweltpreise und den darauffolgenden Sturz der Börsenindexe optimistisch kommentiert.
„Saudi-Arabien und Russland streiten über Ölpreis und Ölumfänge. Dies sowie Fake News sind eben die Ursache für den Marktabsturz! Gut für Verbraucher – die Benzinpreise sinken!“, schrieb Trump auf seinem Twitter.
Am Montag sei zu den Coronavirus-Befürchtungen noch der Ölpreisabsturz um mehr als 30 Prozent hinzugekommen – dies nach dem Zerfall der OPEC+-Allianz und der Aufhebung der Einschränkungen für die Ölförderung ab dem 1. April. Saudi-Arabien hat laut Medienberichten bereits die Erhöhung seiner Ölförderung und die Senkung der eigenen Ölpreise angekündigt.
Die wichtigsten Aktienmärkte des Asien-Pazifik-Raumes schlossen am Montag mit einem Abfall um drei bis sieben Prozent, und in Europa starteten die Börsen mit einem Aktienabsturz um sechs bis neun Prozent. Eine ähnliche Dynamik zeigten auch die Börsen der Länder des Persischen Golfs, Ägyptens und anderer Länder. Die New Yorker Wertpapierbörse hatte ihren Betrieb für 15 Minuten wegen des Absturzes der Hauptindexe um mehr als sieben Prozent vorübergehend einstellen müssen. Nach der Wiederaufnahme blieb der Niedergang der gleiche, verlangsamte sich dann aber auf fünf bis 5,8 Prozent.


de.sputniknews.com: OPEC wählt Hochfahren der Ölförderung und Kampf um Marktanteil – Russlands Energieminister
Russland hat laut seinem Energieminister Alexander Nowak vorgeschlagen, den OPEC+-Deal für das 2. Quartal zu verlängern, die OPEC-Partner wählten jedoch die Steigerung der Ölförderung und den Kampf um ihren Marktanteil.
Russlands Regierungschef Michail Mischustin hat am Montag eine Sitzung zu Wirtschaftsfragen durchgeführt, wobei Maßnahmen zur Erhaltung der Stabilität der russischen Wirtschaft erörtert wurden.
„Die russische Seite hatte vorgeschlagen, die Vereinbarung zu den geltenden Bedingungen mindestens bis zum Ende des zweiten Quartals zu verlängern, um die Situation mit dem Coronavirus-Einfluss auf die Weltwirtschaft und die Ölnachfrage besser zu verstehen. Ungeachtet dessen wurde von den OPEC-Partnern die Entscheidung über die Erhöhung der Ölförderung und den Kampf um den Marktanteil getroffen“, heißt es in der Mitteilung.
Der Energieminister betonte, dass nach dem Ministertreffen der OPEC+-Länder am 6. März in Wien die Entscheidung über die Prolongierung des aktuellen Abkommens hinsichtlich der Reduzierung der Ölförderung ausstehe.
Am Freitag waren die Gespräche zwischen der OPEC und Russland über eine gemeinsame Förderdrosselung gescheitert. Der saudi-arabische Öl-Konzern Saudi Aramco kündigte daraufhin an, den offiziellen Verkaufspreis für alle Öl-Sorten und alle Abnehmer zu senken. So sollten sich Lieferungen nach Nordwest-Europa um acht Dollar je Barrel verbilligen.
Das Königreich Saudi-Arabien – der weltgrößte Öl-Exporteur – will zudem seine Förderung hochfahren, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag von zwei Insidern erfuhr. Der Ölpreis steht bereits wegen der Sorge vor einem Abschwung der Weltwirtschaft im Zuge der Coronavirus-Epidemie unter Druck. Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass auf dem Markt bereits eine Ölschwemme entstanden ist.

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