Presseschau vom 11.02.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

wpered.su: In Donezk wurde das Andenken Wsewolod Petrowskijs geehrt
In Donezk fand eine Reihe von Veranstaltungen statt, die dem Kommunisten, Journalisten und Soldaten Wsewolod Petrowskij gewidmet waren. Er starb als Mitglied der kommunistischen Freiwilligenabteilung in den Kämpfen um Debalzewo am 8. Februar 2015.
Am 7. Februar fand in der Schule Nr. 30, die Sewa besucht hatte, ein Treffen des im Donezker republikanischen heimatkundlichen Museum aktiven Klubs „Patriot“ statt. Die Veranstaltung eröffneten Schüler der Schule mit einer Wsewolod Petrowskij gewidmeten literarischen Komposition. An der Veranstaltungen nahmen Tatjana und Wjatscheslaw Petrowskij teil, die den Anwesenden dafür dankten, dass sie das Gedenken an ihren Sohn aufrecht erhalten. Die Direktorin Natalja Schlenskaja überreichte den Eltern Wsewolods einen Sammelband mit Gedichten Donezker Dichter, in dem auch Verse ihres Sohnes zu finden sind. Im Rahmen der Veranstaltung fand ein Wissenstournier „Was? Wo? Wann?“ statt, das dem Andenken Wsewolod Petrowskijs gewidmet war.
Am 10. Februar legten Abgeordnete des Volkssowjets der DVR, Mitglieder der Gesellschaftlichen Kammer der DVR, Vertreter der Hochschulverwaltung, der historischen Fakultät, Studenten der Universität, Verwandte und Freunde des Toten in der Donezker Nationaluniversität Blumen an der Gedenktafel, die zu seinen Ehren angebracht wurde, nieder.
„Uns freut, dass man sich an Sewka erinnert. Er hinterließ mit seinem kurzen Leben eine helle Spur in dieser Welt. Ich möchte, dass seine Taten nicht vergessen werden. Er sagte die ganze Zeit, dass er nicht weiß, wie viel und wie er kämpfen wird, aber die Hauptsache ist, die Faschisten nicht durchkommen zu lassen“, erinnert sich Tatjana Petrowskaja.
„Sewka hatte zwei Merkmale, die ihn auszeichneten: Gerechtigkeitsgefühl und ein Bestreben zur Wahrheit. Er war sich selbst und seiner Sache und seinen Handlungen gegenüber von Anfang bis Ende ehrlich. Es bleibt allen zu wünschen, dem Gewissen und der Ehre gemäß zu handeln. Dann wird sich in unserem Leben etwas zum Besseren hin ändern“, meint Wjatscheslaw Petrowskij.
Aus Materialien in den Medien


vormittags:

de.sputniknews.com: „Panzir-S“ wehrt zwei Drohnenattacken auf russische Luftbasis Hmeimim in Syrien ab
Russische Militärs auf der Luftbasis Hmeimim in Syrien haben am Sonntag zwei terroristische Drohnen-Attacken abgewehrt. Dies gab am späten Montagabend der Leiter des Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Juri Borenkow, bekannt.
Die Luftabwehrmittel des russischen Luftstützpunktes Hmeimim haben demnach am Abend des 9. Februar zwei Attacken mit Kampfdrohnen-Einsatz registriert und abgewehrt. Ziel des Angriffs sei die Basis gewesen.
Die Fluggeräte wurden Borenkow zufolge vom von Kämpfern kontrollierten Territorium der Idliber Deeskalationszone aus gestartet.
Die erste Attacke aus nordöstlicher Richtung wurde laut seinen Aussagen aus einer Distanz von zwei Kilometern mithilfe des Flugabwehrsystems „Panzir-S“ abgewehrt. Beim zweiten Angriff wurde das Ziel, das sich der Basis vom Nordwesten näherte, aus einer Distanz von sechs Kilometern getroffen.
„Es gibt weder Verletzte noch materielle Schäden. Die russische Luftbasis Hmeimim ist planmäßig in Betrieb“, fügte Borenkow hinzu.
Bereits in der Nacht zum 2. Februar hatten die Terrorkämpfer aus der Deeskalationszone Idlib den russischen Luftstützpunkt Hmeimim mit Drohnen attackiert. Mehrere Drohnen seien mithilfe von Mitteln der elektronischen Kriegführung abgefangen worden.


telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 10. Februar 2020 wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
Iranischer Raketenschlag: Zahl der verletzten US-Soldaten auf 109 gestiegen
Nicht weniger als 109 US-Soldaten sind beim iranischen Vergeltungs-Raketenschlag gegen den US-Stützpunkt im Irak verletzt worden. Damit liegt die Verletztenzahl um 45 höher als zuvor gemeldet wurde, schreibt die Pentagon-Pressestelle am Dienstag.
„Nach heutigem Stand wurde bei 109 Militärs eine leichte Quetschung diagnostiziert, das sind 45 Personen mehr als im vorigen Bericht“, hieß es in der Mitteilung.
76 Soldaten sind bereits zu ihren dienstlichen Pflichten zurückgekehrt. 27 Personen wurden zur Untersuchung nach Deutschland geschickt und 21 von ihnen anschließend in die USA gebracht. Fünf werden weiterhin von Ärzten beobachtet, einer ist bereits in den Irak zum Dienst zurückgekehrt.
Die USA hatten den Chef der iranischen Spezialeinheit al-Quds, General Qassem Soleimani, und den stellvertretenden Chef der irakischen schiitischen Milizen, Abu Mahdi al-Muhandis, in der Nacht zum 3. Januar durch einen Drohnenangriff auf dem Territorium des Irak ermordet. Als Vergeltung bombardierte der Iran einen US-Stützpunkt im Irak.
Das Pentagon beteuerte zunächst, dass keiner verletzt worden sei, was US-Präsident Donald Trump auch bei der Erklärung seiner Entscheidung betonte, keinen Gegenschlag gegen den Iran zu unternehmen, sondern sich stattdessen auf neue Sanktionen zu beschränken.
Danach räumte das Pentagon jedoch ein, dass es Verletzte gibt. Ihre ständig wachsende Zahl wird damit begründet, dass die Symptome einer Quetschung manchmal erst später zu bemerken sind.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 10. Februar 3:00 Uhr bis 11. Februar 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 8.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Michajlowka, Schirokaja Balka, Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Donezk (Volvo-Zentrum), Staromichajowka, Alexandrowka, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 33.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 41.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Maduro macht USA und Kolumbien für „Terrorattacke“ im Norden Venezuelas verantwortlich
Nach schweren Explosionen in strategisch wichtigen Telekommunikationslagern im Norden des Landes spricht der venezolanische Staatspräsident Nicolás Maduro von einem „Terroranschlag“ und gibt den Vereinigten Staaten von Amerika und Kolumbien die Schuld.
Bei den Detonationen in den Lagern im Bundesstaat Carabobo waren am Samstag nach Angaben der betroffenen Unternehmen Cantv und Movilnet strategisch bedeutende Telekommunikationsanlagen vernichtet worden.
„Hinter der terroristischen Attacke stehen rechte Kräfte, die von (US-Präsident) Donald Trump und (Kolumbiens Präsident) Iván Duque geleitet werden, sowie der Vaterlandsverräter Juan Guaidó“, erklärte Maduro bei einem Treffen mit Teilnehmern eines „antiimperialistischen Marsches“, die gegen die jüngsten Sanktionen gegen die staatliche Fluglinie Conviasa protestieren.
Die Regierung in Caracas werde die beiden betroffenen Unternehmen entschädigen, versprach Maduro.
Sowohl die USA als auch Kolumbien unterstützen den venezolanischen Oppositionsführer Juan Guaidó, der den gewählten Präsidenten Nicolás Maduro aus dem Amt jagen will. Guaidó hatte sich vor einem Jahr zum Interimspräsidenten erklärt, nachdem Massenproteste gegen die Regierung Maduro das Land erschüttert hatten.
Präsident Maduro sprach von einem aus Washington inszenierten Putschversuch. In Venezuela kann sich Guaidó bisher aber nicht durchsetzen. Auch international stehen mehrere Staaten, darunter Russland und China, weiter zu Maduro.


de.sputniknews.com: Russland profitiert von US-Sanktionen – Zeitung
Russland hat laut der Zeitung „Die Welt“ von der US-Sanktionspolitik Gebrauch gemacht und seinen Rohölexport in die USA aufgestockt.
In vieler Hinsicht hätten die Einschränkungsmaßnahmen der Vereinigten Staaten gegen Venezuela und den Iran eine Vergrößerung des Exports von russischem Rohöl im vorigen Jahr mit sich gebracht.
In den Jahren davor hatten die USA monatlich 15 bis 20 Millionen Barrel an Öl und zwei Millionen Barrel an Ölprodukten aus Venezuela importiert. Im Sommer 2019 wurde dieser Import aber durch die Sanktionen von US-Präsident Donald Trump gestoppt.
„Die USA versuchen, Russland nicht nur im globalen Waffenhandel zu beschneiden, sondern mit Sanktionen auch die im Bau befindliche Gaspipeline Nord Stream 2 zu torpedieren. Hinter dieser sichtbaren Konkurrenz spielen sich aber weniger sichtbar andere Tendenzen ab“, schreibt das Blatt am Montag.
Russland zweitgrößter Öl-Lieferant der USA
So habe Russland den Export von Erdöl und Erdölprodukten in die USA in den vergangenen beiden Jahren und vor allem 2019 beträchtlich gesteigert. Dabei berief sich das Blatt auf die Daten der Energy Information Administration (EIA) des US-Energieministeriums, denen zufolge Russland im Oktober sogar zum zweitgrößten Öllieferanten der USA hinter Kanada geworden ist und Mexiko überrundet hat.
Während die Lieferungen russischer Unternehmen ab April von zuvor etwa zehn Millionen Barrel pro Monat auf 15 bis 17 Millionen gestiegen seien, so seien es im Oktober 20,9 Millionen Barrel gewesen, heißt es. Im November ging das Volumen nach EIA-Angaben leicht auf 19,2 Millionen zurück, während Mexiko bei 21,2 Millionen lag.
Wie „Die Welt“ weiter schreibt, habe das Novembervolumen bei Ölprodukten einen historischen Rekord erreicht und bedeute mehr als eine zweieinhalbfache Steigerung gegenüber dem Jahresanfang.
Anstieg von russischem Ölexport nach Europa
Russlands Ölexport sei nicht nur Richtung USA, sondern auch Richtung Europa gestiegen. Dabei berief sich das Blatt auf die Angaben des russischen Zollamtes, denen zufolge Russland den gesamten Ölexport in den ersten elf Monaten 2019 um 3,8 Prozent erhöht hat.


de.sputniknews.com: Syrischer Regierungshubschrauber bei Saraqib abgeschossen
Ein syrischer Regierungshubschrauber ist laut heutigen Berichten im Vorort von Al Nerab in der Provinz Idlib abgeschossen worden, wie ein Sputnik-Reporter bestätigte.
Zunächst meldeten die Medien, dass ein Helikopter der syrischen Regierungskräfte von der Opposition bei Saraqib in der syrischen Provinz Idlib abgeschossen worden sei. Weitere Details habe es nicht gegeben.
Später berichtete ein Sputnik-Reporter, dass es zu einer Attacke auf die syrische Armee im Vorort Al Nerab gekommen ist. Im Rahmen dieses Angriffs sollen die Kämpfer einen Kampfhelikopter der syrischen Armee abgeschossen haben. Demnach stürzte die Maschine westlich von Saraqib (auch Sarakeb, Serakib) in der Provinz Idlib ab. Laut dem Reporter wurde die Attacke von Personen verübt, die der Terrormiliz „Dschabhat an-Nusra“ unterstehen.
Laut Augenzeugen konnten sich die Piloten rechtzeitig katapultieren. Ihr Schicksal sei unbekannt. Später teilte eine syrische Militärquelle mit, dass der Kommandeur des Hubschraubers ums Leben gekommen sei.
Das türkische Verteidigungsministerium informierte auch via Twitter über den abgeschossenen Hubschrauber:
Der Vorfall ereignete sich kurz nach Erklärungen des türkischen Verteidigungsministeriums, wonach die türkischen Luftstreitkräfte insgesamt 101 Objekte der syrischen Armee beschossen hätten. Es war die Reaktion auf den jüngsten Angriff der syrischen Regierungsarmee auf einen türkischen Kontrollposten in Idlib.


nachmittags:

de.sputniknews.com: „Vor wem will sich Berlin mithilfe der Nato schützen“? Lawrow über Manöver „Defender Europe“
Moskau wird auf das Nato-Manöver „Defender Europe 2020“ reagieren, in dessen Rahmen Tausende Militärtechnikgeräte der amerikanischen Armee sowie mehr als 20.000 US-Soldaten nach Europa gebracht werden sollen. Dazu äußerte sich Russlands Außenminister Sergej Lawrow gegenüber der Zeitung „Rossijskaja Gaseta“.
„Insgesamt mehr als 40.000 Menschen werden sich an diesem Manöver beteiligen“, so Lawrow in einem Interview mit der russischen Zeitung.
„Natürlich werden wir reagieren. Wir können keine Prozesse ignorieren, die uns große Sorgen bereiten. Aber wir werden so reagieren, dass dadurch keine überflüssigen Risiken entstehen“, erläuterte Russlands Außenminister.
Ferner betonte er, dass formal die Übungen als amerikanische deklariert worden seien, „aber unter Einladung von anderen Nato-Mitgliedern und -Partnern“.
„Ich weiß nicht, woran das liegt, aber einer der möglichen Gründe ist der, dass es für die Amerikaner viel leichter ist, alles selbständig nach dem eigenen Schema zu planen und umzusetzen und nicht einmal symbolisch durch irgendeine Art von Nato-Disziplin verbunden zu sein.“
Lawrow unterstrich, dass man in der Nato die Veranstaltung solcher Manöver mit der Erarbeitung der Verteidigung vor einem „aus der Sicht des Nato-Militärpotentials vergleichbaren Gegner“ begründe. In diesem Zusammenhang verwies der Außenminister auf offizielle ausländische Angaben, wonach „nur europäische Nato-Mitglieder, ohne Rücksicht auf amerikanische Ziffern, unsere Streitkräfte um mehr als das Doppelte“ übertreffen würden.
„Wo sie einen vergleichbaren Gegner gefunden haben, weiß ich nicht“, setzte Lawrow fort.
Die Kreise, die die Durchführung solcher unbegründeter Militärübungen in Europa initiieren würden, „wollen, dass Gegenmaßnahmen folgen, was zu einer weiteren Verschärfung der Spannung führen würde“.
Dabei gebe es einen „wesentlichen Aspekt“:
„Dass wir alles, was wir als Reaktion auf die Bedrohung der Sicherheit Russlands durch die Nato unternehmen, nur auf unserem Territorium tun“.
Genauso wie sich alle russischen Atomwaffen, im Gegensatz zu den amerikanischen, auf „unserem Territorium“ befinden, hob Lawrow hervor.
Darüber hinaus verwies der Diplomat darauf, dass es in der EU eine kleine Gruppe von Ländern gebe, die historische Phobien in Bezug auf Russland stärken und ständig zur Eindämmung Russlands sowie dazu aufrufen würden, den Sanktionsdruck nicht zu mildern.
„Aber plötzlich begann man die Phobien und das Thema eines möglichen Angriffs auch öffentlich zu besprechen – und auch Amtsleute eines Landes wie Deutschland“, so Lawrow.
„Vor einiger Zeit hatte Frankreichs Präsident E. Macron von der Notwendigkeit einer radikalen Nato-Reform gesprochen, davon, dass bei der Allianz der ,Hirntod‘ zu beobachten sei und man etwas unternehmen solle. Können Sie sich erinnern, wie Berlin öffentlich mit dieser Schlussfolgerung nicht einverstanden war? Mein Amtskollege, Deutschlands Außenminister H. Maas sagte, dass sie mit Paris nicht einverstanden gewesen seien. Bei ihnen sei es so, dass man, darunter auch Deutschland, die Nato brauche, weil niemand außer der Allianz Deutschland schützen würde. Wir haben uns sogleich bei Berlin erkundigt, vor wem sie sich mithilfe der Nato schützen wollen. Sie haben darauf nichts geantwortet“, sagte Lawrow. „Danach wurde eine ähnliche Erklärung aus dem Munde der Bundeskanzlerin Angela Merkel laut. Und auch haben die deutschen Kollegen bislang nicht erläutern können, vor wem Deutschland Angst hat.“
„Hirntod der Nato“
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor dem Militärbündnis den „Hirntod” bescheinigt. Aus seiner Sicht werden strategische Entscheidungen ohne Koordinierung zwischen den USA und anderen Verbündeten getroffen. Zudem plädierte er in einem Interview mit dem Magazin „Economist“ für mehr europäische Eigenständigkeit und bezeichnete die Vereinigten Staaten als keinen zuverlässigen Partner.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Macrons Aussagen als überzogen zurückgewiesen. Sie warf Macron „drastische Worte“ und einen unnötigen „Rundumschlag“ vor.
Der deutsche Außenminister, Heiko Maas, hatte als Antwort auf die scharfe Nato-Kritik des französischen Staatschefs die Bildung einer Expertenkommission vorgeschlagen, die Reformvorschläge erarbeiten solle. Die Nato müsse konzeptionell und politisch weiterentwickelt werden. Seinen Vorschlag präsentierte Maas am 20. November bei einem Nato-Treffen in Brüssel.
„Defender Europe 2020“
Das Manöver „Defender Europe 2020“ soll im April-Mai stattfinden. Insgesamt nehmen an dem US-geführten Manöver „Defender Europe 2020“ 37.000 Soldaten aus 18 Staaten teil. Aus den USA werden dafür zusätzlich 20.000 Soldaten nach Europa kommen. Laut Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist das „die größte Entsendung von US-Truppen nach Europa seit mehr als 25 Jahren“.


de.sputniknews.com:
Nato will Antwort auf „gesamtes Spektrum russischer Raketensysteme“ besprechen
Die Nato-Verteidigungsminister beabsichtigen laut dem Generalsekretär der Allianz Jens Stoltenberg, die Reaktion auf die derzeit eingesetzten oder sich in Entwicklung befindlichen russischen Raketensysteme am 13. Februar zu erörtern.
„Wir werden unsere Reaktion auf das gesamte Spektrum der russischen Raketensysteme besprechen – der konventionellen und nuklearen, die derzeit im Einsatz sind oder sich in der Entwicklung befinden“, sagte Stoltenberg in einer Presse-Konferenz am Dienstag.
Ebenfalls am Dienstag war vorher bekannt geworden, dass die Vereinigten Staaten nach Auffassung von Präsident Donald Trump ihre Nuklearstreitkräfte ausbauen müssen, bis mit Russland und China ein Abkommen zur Verringerung der Atomwaffen geschlossen worden sei.
„Derzeit wollen sowohl Russland als auch China mit uns verhandeln, um die wahnsinnigen Ausgaben in Milliarden- und Abermilliarden-Höhe für Nuklearwaffen zu stoppen“, sagte Trump bei einem Treffen mit Gouverneuren von US-Bundesstaaten. Das Weiße Haus hat die Mitschrift des Gesprächs veröffentlicht.
Nato-Strategie
Ende Mai 2019 hatte der Nato-Militärausschuss eine neue Strategie verabschiedet, die laut Stoltenberg auf die angebliche „nukleare Bedrohung“ vonseiten Russlands sowie auf die neuen Herausforderungen im Osten und Süden zurückzuführen ist. Davon ausgehend hat die Nato im Herbst ihren Einfluss im Baltikum erweitert, wo große militärische Kontingente der Mitgliedstaaten der Allianz zur „Abschreckung Russlands“ stationiert sind.
Moskau betonte wiederholt, dass Russland niemals ein Nato-Land angreifen würde. Laut dem russischen Außenminister, Sergej Lawrow, weiß die Nato sehr wohl, dass Moskau keine Angriffspläne schmiedet. Allerdings würde sie diesen Vorwand benutzen, um mehr Technik und Bataillone an die russische Grenze zu bringen.


a
rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 11.02.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern des GZKK der DVR erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden achtmal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Verbrecher der 58. Brigade unter Kommando ihres Anführers Kaschtschenko zweimal die Siedlung des Gagarin-Bergwerks und Schirokaja Balka mit 82mm-Mörsern beschossen.
In Richtung Donezk haben Straftruppen der 28. Brigade Martschenkos Staromichajlowka und Alexandrowka mit Schützenpanzerwaffen, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Kämpfer der 56. Brigade Iwanows und der 92. Brigade Kokorjews haben Michajlowka und den Donezker Flughafen mit 82mm-Mörsern beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 10. Brigade auf Befehl des Verbrechers Subanitsch Sachanka mit Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Die ukrainischen bewaffneten Formationen behindern weiter aktiv die Arbeit der Beobachter der OSZE-Mission, um die Stationierung von verbotenen Waffen zu verheimlichen. In den letzten 24 Stunden haben wir den Einsatz von Stationen zur Funkunterdrückung „Bukowel-AD“ durch Kämpfer des 20. Bataillons für elektronische Kriegführung der BFU im Verantwortungsbereich der 58. Brigade festgestellt, um die Leitungskanäle von Drohnen der Mission in den Gebieten von Nowgorodskoje und Suchaja Balka zu unterdrücken.
Neben dem Einsatz von Mitteln der elektronischen Kriegführung beschießen Kämpfer der bewaffneten Formationen weiter Drohnen der Beobachter. Dabei bemerken wir im Zusammenhang mit der geringen professionellen Ausbildung der ukrainischen Kämpfern Fälle, dass sie eigene Drohnen vernichten. Unter anderem haben Kämpfer der 92. Brigade im Gebiet von Miachajlowka eine Drohne vom Type „Leleka-100“ aus dem Bestand des 130. Aufklärungsbataillons vernichtet, die einen Flug durchführte, um die Tarnung von Positionen und Waffen zu kontrollieren.
In den Einheiten der BFU wachsen die nicht kampfbedingten Verluste unter den Soldaten weiter an.
In den letzten 24 Stunden wurden in
folge persönlicher Unvorsichtigkeit und nicht ordnungsgemäßen gegenseitigen Beziehungen vier Besatzer schwer verletzt.
Im Gebiet von Jelisawetowka gerieten Kämpfer der 28. Brigade bei einer Fahrt mit einem
Privarfahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wodurch ein frontaler Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug erfolgte. Infolge des Verkehrsunfalls wurden Major Matlach und Feldwebel Petrenko verletzt, die Bürgerin Sementschenko, Fahrerin des zweiten Fahrzeugs starb an ihren Verletzungen. Am Unfallort eingetroffene Mitarbeiter der Polizei stellten fest, dass die Verursacher des Unfalls betrunken waren.
Auf den Positionen der 128. Brigade im Gebiet von Wesjoloje verprügelte der Kommandeur des 131. Aufklärungsbataillons Major Korobkow den Soldaten Kopus wegen systematischem Alkoholgenuss.
Anschließe benötigte der Kämpfer ärztliche Behandlung, er wurde mit zahlreichen Prellungen und Rippen- und Armbrüchen in den Sanitätsteil der Brigade eingeliefert.
Auf den Positionen der 10. Gebirgsjägerbrigade im Gebiet von Pawlopol
stolperte der Soldat Iwantschuk und fiel in eine mit einem Tarnnetz verschlossene Grube, infolge des Sturzes wurden bei dem Kämpfer ein Schlüsselbeinbrüche und ein geschlossenen Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert.
Diese Fälle nicht kampfbedingter Verluste wurden bis jetzt von den Brigadekommandeuren nicht an den Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ gemeldet.
Nach Informationen unserer Aufklärung ist unter den Kämpfern der 56. Brigade eine Zunahme der Zahl derjenigen festzustellen, die ihren Dienst in den Reihen der bewaffneten Formationen im Zusammenhang mit den zunehmen Geldeinzügen von Seiten des kommandierenden Personals vorzeitig beenden wollen. Unter anderem hat der Kommandeur der 56. Brigade Iwanow im Zusammenhang mit dem Mangel an Treibstoff aufgrund der zunehmenden Diebstähle im Verlauf der Rotationsmaßnahmen bef
ohlen, von dem Personal Mittel zur Betankung der Fahrzeuge für den Marsch in den ständigen Stationierungspunkt der Brigade in Mariupol einzusammeln.
Außerdem bemerken wir eine
niedriges Niveau der rückwärtigen Versorgung der 57. Brigade, die zur Ablösung der 56. eingetroffen ist. Deren Kämpfer sind gezwungen in Zelten ohne Heizung unterzukommen, weil das Kommando der 56. Brigade sich geweigert hat, die Öfen, die sie auf eigene Kosten beschafft haben, zu übergeben. Im Zusammenhang damit nimmt in der 57. Brigade die Zahl der Fälle von Erkältungskrankheiten und Virusinfektionen der Atemwege zu. Allein in den letzten 24 Stunden wurden sechs Kämpfer ins Krankenhaus eingeliefert.


de.sputniknews.com: Iran zeigt neueste ballistische Rakete
Die neue ballistische Rakete Raad-500 (Blitz-500) ist doppelt so leicht wie ihre Vorgängerin Fateh-110 und hat eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern, wie das iranische Auslandsfernsehen Press TV berichtet.
Die Raad-500-Rakete wurde am Sonntag von der Iranischen Revolutionsgarden Sepah vorgestellt.
Bei der Präsentation wurde betont, dass die Rakete Triebwerke neuer Generation besitze.
Nach den Angaben der Revolutionsgarden wurden die neuen Zoheir-Motoren aus Verbundwerkstoffen hergestellt, die einem Druck von bis zu 100 Bar und einer Temperatur von 3000 Grad Celsius standhalten können.
Das Gewicht der neuen Raad-500-Rakete wurde im Vergleich zu Fateh-110 um die Hälfte reduziert und die Reichweite um 200 Kilometer erhöht.
Laut iranischen Militärs sei die neue Waffe in der Lage, verschiedene Arten von Raketenschildern zu durchdringen, wie das iranische Auslandsfernsehen Press TV berichtet.

de.sputniknews.com: US-Zentrum für Spionageabwehr und Sicherheit zählt Russland zu zentralsten Gefahren
Das Nationale Zentrum für Spionageabwehr und Sicherheit der Vereinigten Staaten hat die nationale Spionageabwehrstrategie für die Jahre 2020-2022 veröffentlicht und Russland und China als erste in der Gefahren-Liste angeführt.
Die Anzahl der Akteure, die sich gegen die Vereinigten Staaten richten, nehme zu, und dies sei der erste der drei Trends in der gegenwärtigen Situation aus Sicht der amerikanischen Spionageabwehr: „Russland und China operieren weltweit, setzen alle Instrumente der nationalen Macht ein, um die Vereinigten Staaten ins Visier zu nehmen, und verfügen über ein breites Spektrum an hoch entwickelten nachrichtendienstlichen Fähigkeiten“, heißt es im Dokument.
Auch „Hacktivisten und Leaktivisten“ mit dabei
Zu den anderen Gefahren würden auch Kuba, der Iran und Nordkorea sowie „nichtstaatliche Akteure“ wie die libanesisch-schiitische Bewegung „Hisbollah“, die Terrormilizen „Islamischer Staat“ und „al-Qaida“ zählen. Gesondert werden „ideologisch motivierte Entitäten wie Hacktivisten, Leaktivisten und Organisationen zur Aufklärung der Öffentlichkeit“ erwähnt.
Immer raffiniertere nachrichtendienstliche Mittel
Bei dem zweiten Trend verweisen die Experten auf immer komplexere nachrichtendienstliche Mittel, die die „bedrohenden Akteure“ einsetzen würden, darunter biometrische Geräte, unbemannte Systeme, hochauflösende Bilder, verbesserte technische Überwachungsausrüstung, fortgeschrittene Verschlüsselungsmechanismen und Big-Data-Analysen.
Immer mehr Schwachstellen
Der dritte Trend sei, dass die erwähnten Mittel bei einem breiten Spektrum von Schwachstellen eingesetzt würden.
Die Aktivitäten der ausländischen Nachrichtendienste würden die meisten US-Ministerien und -Behörden, nationale Laboratorien, den Finanzsektor, die industrielle Basis der USA und andere private und akademische Einrichtungen betreffen.
Einige Gegner würden nachrichtendienstliche Operationen durchführen, die auf entscheidend wichtige Infrastruktur und die militärischen Fähigkeiten der USA und ihrer Verbündeter während einer Krise abzielen.
Fünf strategische Ziele
Die öffentliche Meinung in den USA sowie in den verbündeten Ländern werde ebenfalls vom Ausland aus beeinflusst, betonen die Experten.
In diesem Zusammenhang werden fünf Ziele der nationalen Spionageabwehrstrategie vorgeschlagen: Schutz der kritischen Infrastruktur, Reduzierung der Bedrohungen für wichtige US-Lieferketten, Kampf gegen die Ausbeutung der US-Wirtschaft, Schutz der US-amerikanischen Demokratie gegen ausländische Einflüsse sowie Bekämpfung von Cyber- und technischen Operationen ausländischer Geheimdienste.
Das Zentrum für Spionageabwehr und Sicherheit untersteht dem Büro des Direktors der nationalen Nachrichtendienste.
US-Haushaltsentwurf: Moskau und Peking als Washingtons wichtigste Gegner bezeichnet
Am Montag hatte das Weiße Haus einen Haushaltsentwurf für das im Oktober beginnende Finanzjahr 2021 publik gemacht, der China und Russland als zentralste Gefahren für die nationale Sicherheit der USA deklariert. Das Dokument sieht die Bereitstellung von 763,8 Milliarden US-Dollar vor, um dem „russischen Einfluss“ entgegenzuwirken. 24 Millionen US-Dollar sollten für den Kampf gegen die „russische Desinformation und Propaganda“ ausgegeben werden.
Um dem „bösartigen“ Einfluss Chinas entgegenzuwirken und „die Sicherheit, Demokratie und das Wirtschaftswachstum“ im Indopazifik zu fördern, sollten 1,5 Milliarden US-Dollar bereitgestellt werden. 596 Millionen US-Dollar werden für diplomatische Initiativen der USA in der Region vorgeschlagen.
Der Chef des Außenausschusses des russischen Oberhauses, Konstantin Kossatschjow, äußerte in dieser Hinsicht, Washington sei über Moskaus unabhängige Haltung beunruhigt und sehe den Haushaltsentwurf als ein „Instrument der Wirtschaftsaggression“.


de.sputniknews.com: Schnellzug soll Flughafen von Krim-Hauptstadt mit Hafenstadt Sewastopol verbinden
Zur Erleichterung der Reise zur südlichen Krim-Küste soll ein Zug den Flughafen der Hauptstadt der autonomen Republik Krim, Simferopol, mit einer der touristischen Attraktionen und dem Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte, der Stadt Sewastopol, verbinden. Dies teilte der Krim-Chef, Sergej Aksjonow, am Dienstag mit.
Laut Aksjonow muss dafür eine etwa zwölf bis dreizehn Kilometer lange Anbindung gebaut werden, die den internationalen Flughafen Simferopol mit dem bereits bestehenden Bahnzweig verbinden könnte. Zwischen den beiden Städten solle ein Schnellzug kursieren, damit der Weg von Sewastopol nach Simferopol oder umgekehrt nicht mehr als 50 Minuten in Anspruch nehme, sagte Aksjonow vor Journalisten.
Dies werde die Reise nach Sewastopol sowie zur südlichen Krim-Küste für Touristen erleichtern.
Entsprechende Vereinbarungen mit dem Gouverneur der Stadt Sewastopol seien bereits erzielt und ein Aktionsplan mit dem russischen Verkehrsministerium koordiniert worden.
Darüber hinaus werde ein Schnellzug von Simferopol zur Küstenstadt Jewpatorija in Betracht gezogen, so Aksjonow.
Die Entfernung in der Luftlinie zwischen den beiden Städten beträgt etwa 62 Kilometer, die Eisenbahnstrecke macht jedoch 78 Kilometer aus. Mit dem Schnellzug von Sankt Petersburg nach Sewastopol nimmt die Strecke von dem in der Mitte der Halbinsel liegenden Simferopol zur Küstenstadt Sewastopol 1 Stunde und 40 Minuten in Anspruch.
Der russische Präsident, Wladimir Putin, hatte die Regierung des Landes, die Behörden der Republik Krim und der Stadt Sewastopol damit beauftragt, Angebote zur Projektplanung und zum Bau von elektrisch betriebenen Eisenbahnen auf der Halbinsel vorzubereiten.
Nach der Eröffnung des Eisenbahnteils der Krim-Brücke war die Eisenbahnverbindung zwischen der Halbinsel und dem russischen Kernland aufgenommen worden. Derzeit kann man mit dem Zug von Moskau nach Simferopol oder von Sankt Petersburg nach Sewastopol reisen.
Die Ukraine hatte den Zugverkehr auf die Krim 2014 eingestellt.


de.sputniknews.com: Syriens Regierungsarmee erobert Al Nerab in Idlib nach kurzem Rückzug wieder zurück
Nach ihrem kurzfristigen Rückzug hat die syrische Regierungsarmee die Stadt Al Nerab wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Das berichtet ein Sputnik-Korrespondent vor Ort.
Zuvor habe die Terromiliz „Dschabhat an-Nusra“ die Stadt Al Nerab angegriffen, die sich westlich der Stadt Saraqib befindet. Daraufhin habe die 25. Militärbrigade der syrischen Regierungsarmee einen taktischen Rückzug durchgeführt, so der Korrespondent. Kurze Zeit später habe die Armee einen Gegenangriff eingeleitet, um die Terrorkämpfer zu vertreiben und die Stadt wieder einzunehmen.
Gleichzeitig verstärke die syrische Armee ihre Stellungen westlich und östlich von Saraqib, da man dort Angriffe der Terrormiliz „Dschabhat an-Nusra“ erwarte.
An dem Angriff auf Al Nerab sollen 150 Kämpfer der besagten Terrormiliz beteiligt gewesen sein, von denen 148 getötet worden seien, hieß es mit Verweis auf die syrische Regierungsarmee. Zwei weitere seien verletzt worden und hätten sich in das Kontrollgebiet der Terrormiliz in Idlib zurückgezogen. …


Mil-lnr.info
: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I.M. Filiponenko
Nach Angaben, die von Vertretern der LVR im GZKK erfasst wurden, wurde in den letzten 24 Stunden Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Um eine Entdeckung von Technik der ukrainischen Streitkräfte, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen stationiert wurden, schaffen die Einheiten der ukrainischen Verbrecher weiter Hindernisse für die Drohnen der OSZE-Mission, die Flüge über von den ukrainischen Kämpfern besetzten Territorien durchführen.
Nach Informationen unserer Aufklärung haben am 9. Februar Kämpfer aus der 20. Bataillons für elektronische Kriegführung, die sich im Verantwortungsbereich der 72. Brigade im Gebiet von Solotoje befinden, zweimal Leitungskanäle von Drohnen der Mission blockiert. Diese Fälle kommen auch im Bericht der Mission zum Ausdruck.
Unsererseits hat das Fehlen von Hindernissen für die Arbeit der OSZE-Beobachter von Seiten der Volksmiliz der LVR es der Mission erlaubt festzustellen, dass sich die gesamten abgezogenen schweren Waffen der Volksmiliz an den Lagerorten befinden. ….
Die westlichen Puppenspieler der Ukraine vertrauen den Leitern vor Ort nicht und verschärfen die Kontrolle über die ukrainische Armee. Nach Angaben unserer Quelle ist am 10. Februar in den Einheiten der 59. Brigade eine Delegation des Apparats des Militärattachés der USA unter Leitung von Oberst Smith eingetroffen, um sich mit der Situation in der „OOS“-Zone bekannt zu machen. Außerdem sind im Verantwortungsbereich der Brigade Journalisten der ukrainischen Fernsehsender „5. Kanal“, „Inter“, „Ukraina“ und der französischen Informationsagentur „Queste-France“ eingetroffen, die über die Arbeit der amerikanischen Delegation berichten werden. In diesem Zusammenhang hat in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die Kampfaufgaben in der Zone der Strafoperation ausführen, eine Reihe großangelegter Kontrollen begonnen. So sind am Tag der Ankunft der amerikanischen Delegation in der OOS-Zone in der 46. Luftsturmbrigade Offiziere des Stabs der Besatzungskräfte eingetroffen, um die Dienstführung und die Organisation des Dienstes zu überprüfen. Außerdem arbeiten in der 46. Brigade Mitarbeiter des militärischen Rechtsordnungsdienstes, um eine Reihe von Vorfällen mit Alkohol- und Drogengenuss durch Soldaten zu untersuchen.


de.sputniknews.com: BND und CIA hörten mittels Schweizer Firma Staaten ab – Medienbericht
Der Bundesnachrichtendienst und der US-Auslandsgeheimdienst CIA haben einem Bericht des ZDF zufolge über Jahrzehnte hinweg gemeinsam die verschlüsselte Kommunikation von mehr als 100 Staaten ausgespäht.
Das berichtete der Sender am Dienstag unter Berufung auf Akten, die von führenden BND- und CIA-Mitarbeitern verfasst wurden.
Die US-Zeitung „Washington Post“, die die Geheimdienstberichte mit dem ZDF und dem Schweizer Fernsehen auswertete und analysierte, berichtete, dass sich Regierungen in aller Welt bei der Verschlüsselung ihrer Kommunikation auf die Schweizer Firma Crypto AG verließen.
Die Regierungen hätten allerdings nicht gewusst, dass die Schweizer Firma im Besitz der CIA und des BND gewesen sei und die Geheimdienste die Technik manipulierten, um die Verschlüsselung zu knacken.
Dem US-Blatt zufolge weisen die ausgewerteten Unterlagen darauf hin, dass mehr als 120 Länder zwischen den 1950er und den 2000er Jahren Verschlüsselungstechnik der Firma verwendeten. Nach ZDF-Angaben war die Firma seit 1970 zur Hälfte im Eigentum der CIA, zur anderen Hälfte im Eigentum des BND. Der frühere Kanzleramtsminister Bernd Schmidbauer (CDU) bestätigte dem Sender die Geheimdienstoperation. Der BND habe die Zusammenarbeit mit der CIA demnach aber 1993 beendet.
Schweizer Bundesrat veranlasst Untersuchung
Der Schweizer Bundesrat hat bereits eine Untersuchung zu der Geheimdienstaffäre veranlasst.
„Die zur Diskussion stehenden Ereignisse nahmen um 1945 ihren Anfang und sind heute schwierig zu rekonstruieren und zu interpretieren“, teilte das Schweizer Verteidigungsministerium der Deutschen Presse-Agentur in Wien mit.
Der Bundesrat habe daher am 15. Januar Niklaus Oberholzer, bis Ende 2019 Bundesrichter, damit beauftragt, die Faktenlage zu klären. Oberholzer soll bis Ende des laufenden Jahres Bericht erstatten.
Laut dem schweizerischen Verteidigungsministerium wurde der Bundesrat im „Nachgang der Medienrecherchen2 am 5. November 2019 über den Fall informiert.

abends:

de.sputniknews.com: Bundeswehrhubschrauber geraten in Afghanistan unter Beschuss
Zwei Transporthubschrauber der Bundeswehr sind im Norden Afghanistans mit Handfeuerwaffen beschossen worden. Die Maschinen sollen inzwischen sicher in Kundus gelandet sein.
Die Maschinen vom Typ CH-53 sollen vom Camp Marmal bei Masar-i Scharif zum Camp Pamir bei Kundus unterwegs gewesen sein. Wie das Einsatzführungskommando am Dienstag mitteilte, ist an den beiden Maschinen leichter Sachschaden entstanden. Die Soldaten an Bord seien nicht verletzt worden.
Das Feuer sei gegen 16.20 Uhr Ortszeit (12.50 Uhr deutscher Zeit) vom Boden aus mit Handfeuerwaffen eröffnet worden. Die Hubschrauber hätten sicher in Kundus landen können. Der Vorfall werde untersucht.
Die Bundeswehr ist derzeit mit gut 1100 Soldaten in Afghanistan an der Nato-Ausbildungsmission „Resolute Support“ beteiligt. Im März 2019 hatte der Bundestag die Obergrenze für den Einsatz von 980 auf 1300 Soldaten erhöht.

 

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