Presseschau vom 09.02.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

Liudmila Kotlyarova: „Für Wahrheit“ und gegen „vulgären“ Liberalismus – Neue russische Partei hat Putins Sympathie
In Russland ist kürzlich eine neue Partei entstanden, die nachweislich Unterstützung der Präsidentenadministration genießt. Sie heißt „Für die Wahrheit“, ihr Chef ist der linkspatriotische Meinungsmacher Sachar Prilepin. Experten gehen davon aus, dass sie bei der nächsten Duma-Wahl Teile des Protestpotenzials für sich gewinnen kann.
https://sptnkne.ws/BsBA


abends/nachts:

de.sputniknews.com: „Haben keine Verbrechen begangen“: Zwei Ex-Berkut-Soldaten kehren nach Kiew zurück
Zwei Kämpfer der früheren ukrainischen Spezialeinheit Berkut, die der Erschießung von Protestierenden auf dem Maidan-Platz im Jahr 2014 beschuldigt werden und die Ende 2019 gegen ukrainische Gefangene im Donbass ausgetauscht wurden, sind wieder nach Kiew zurückgekehrt.
Alexander Marintschenko und Sergej Tamtura gehörten zu den fünf Ex-Berkut-Soldaten, die Kiew im Dezember 2019 gegen ukrainische Gefangene in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk austauschte.
Der Anwalt Alexander Goroschinski veröffentlichte auf Facebook ein Schreiben seiner Mandanten an den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski. Diese erklären sich darin bereit, an den Gerichtsanhörungen zu den tödlichen Schüssen auf dem Unabhängigkeitsplatz teilzunehmen. Die ukrainische Revolution 2014 (auch bekannt als „Euromaidan“) bezeichnen sie dabei als „Staatsstreich“.
In ihrem Facebook-Posting behaupten die Ex-Berkut-Kämpfer, sie hätten an dem Austausch im vergangenen Dezember teilnehmen müssen, um diesen nicht zu gefährden. „Eine Weigerung von uns, an dem Austausch teilzunehmen, hätte den ganzen Austausch in Gefahr gebracht.“ Sie hätten Rücksicht auf die Gefühle der Menschen genommen, die auf der „Austausch-Liste“ standen, und hätten ihre eigenen Interessen nicht über die der anderen stellen wollen.
Die Ex-Berkut-Soldaten pochen auf ihre Unschuld: „Wir haben nichts zu verheimlichen – wir haben keine Verbrechen begangen. Wir wollen den ehrlichen Namen der Berkut-Spezialeinheit wiederherstellen und wir wollen, dass diejenigen, die tatsächlich für die Ermordung von Ordnungshütern und Protestierenden verantwortlich sind, ihre Strafe bekommen.“
Marintschenko und Tamtura riefen den ukrainische Präsidenten, Wladimir Selenski, zudem auf, das Amnestiegesetz für die Maidan-Teilnehmer sofort aufzuheben und eine „gerechte und unvoreingenommene Ermittlung“ der Ereignisse des Jahres 2014 zu gewährleisten.
Gefangenenaustausch erntete Kritik
Die Anwälte der Hinterbliebenen der auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew getöteten Protestler – in der Ukraine werden diese Maidan-Toten das „Himmlische Hundert“ genannt – hatten den Austausch der Berkut-Soldaten als „verbrecherische Entscheidung“ kritisiert. Dabei hatten ukrainische Behörden ihnen versichert, dass die Ermittlungen zu den Maidan-Schüssen im Jahr 2014 nicht eingestellt würden.
Tödliche Schüsse auf dem Maidan-Platz
Bei den Protestaktionen in Kiew vom 30. November 2013 bis zum 14. April 2014 kamen laut Angaben des ukrainischen Gesundheitsministeriums insgesamt 106 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen Zivilisten. Bis heute wurden die tödlichen Schüsse auf die Menschenmenge und auf Polizisten nie vollständig aufgeklärt.
Die nach dem Umsturz an die Macht gekommene neue Führung in Kiew machte damals sofort die Polizei und die Spezialeinheit Berkut für die Tötungen verantwortlich: Diese hätten auf Befehl des Ex-Präsidenten Wiktor Janukowitsch auf die Demonstranten geschossen.
Dass bei den Protesten auch Polizisten erschossen wurden, wird in den Medien oft nicht erwähnt: Nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums wurden 13 Beamte getötet, 189 weitere erlitten Schussverletzungen.
Diese Tatsache nährt bei manchen den Verdacht, dass das Blutbad gezielt provoziert worden sein könnte. Im Jahr 2015 hatte der britische Sender BBC Aussagen eines der Protestler veröffentlicht, der nach eigenen Angaben auf die Menschen auf dem Maidan-Platz vom nahegelegenen Konservatorium aus geschossen hatte. Er sei zuvor von einem pensionierten ukrainischen Offizier angesprochen worden, der ihn als potenziellen Schützen habe anheuern wollen.


de.sputniknews.com: Flucht sowjetischer Kriegsgefangener aus NS-Lager: In Deutschland wird der 75. Jahrestag begangen
Anlässlich des 75. Jahrestages der legendären Flucht der sogenannten Dewjatajew-Gruppe hat am Samstag eine feierliche Zeremonie in Peenemünde stattgefunden. Zehn sowjetischen Kriegsgefangenen, allen voran der Kampfpilot Mikhail Dewjatajew, gelang 1945 die Flucht mit einem deutschen Flugzeug aus dem NS-Arbeitslager Karlshagen I.
Die Gedenkveranstaltung, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unbesiegt – Der Widerstand in den faschistischen Konzentrationslagern“ stattfand, hat die „Alexander Pecherskij-Stiftung“ durchgeführt.
„Wir führen Veranstaltungen durch, die den Heldentaten von Sowjetbürgern in nationalsozialistischen Konzentrationslagern gewidmet sind. Das heutige Ereignis anlässlich der Flucht von Dewjatajew ist sehr symbolisch und nach dem Aufstand der sowjetischen Kriegsgefangenen in dem Vernichtungslager Sobibor vielleicht das eindrucksvollste Beispiel dafür, dass es keine solchen ausweglosen Situationen und unerträglichen Bedingungen gibt, unter denen der menschlichen Geist nicht imstande wäre, zu kämpfen und schließlich auch zu siegen“, sagte der Leiter der Alexander Pecherskij-Stiftung, Ilja Wassiljew, gegenüber RIA Novosti.
Wassiljew fügte hinzu, das Thema heroischer Widerstand von Sowjetbürgern in NS-Konzentrationslagern fehle leider „vollständig im Bewusstsein der westlichen Länder“. Der Leiter zeigte sich sehr erfreut darüber, dass neben russischen Diplomaten und dem Sohn von Dewjatajew, Alexander, auch deutsche Journalisten an der Zeremonie teilgenommen hätten.
Alexander Dewjatajew zufolge wurde sein Vater damals von „dem Glauben angetrieben, dass der Mensch Dinge zu leisten imstande ist, die für einen Menschen eigentlich unmöglich sein sollten“. Der Sohn sagte unter anderem, dass in einigen Tagen die Dreharbeiten zu einem Spielfilm über seinen Vater beginnen würden.
Spektakuläre Flucht
Am 8. Februar 1945 kaperten zehn sowjetischen Häftlinge, angeführt von dem Leutnant und Kampfflieger der Roten Armee Mikhail Dewjatajew im Arbeitslager Karlshagen I einen Bomber vom Typ „Heinkel He 111“. An diesem Tag wurden die Kriegsgefangenen einem Arbeitskommando zugeteilt, dessen Aufgabe darin bestand, mehrere Bomber vom Typ Heinkel He 111 mit großen Tarnnetzen abzudecken. Dabei wurden sie nur von einem Wehrmachtsoldaten bewacht, den die Männer bei Beginn ihrer Fluchtaktion erschlugen.
Danach startete Dewjatajew einen der Bomber und die sowjetischen Häftlinge flogen los. Versuche von deutscher Seite, das Flugzeug abzufangen, schlugen fehl. Die Männer flogen in Richtung Südosten und überquerten nach einiger Zeit über Pommern die Frontlinie. Da sie in einem deutschen Bomber flogen, wurden sie von der sowjetischen Flak beschossen. Dewjatajew gelang es, den Bomber auf einer Wiese notzulanden.
Auf Seiten der sowjetischen Abwehr war man der Ansicht, dass eine Flucht ohne Zusammenarbeit mit der deutschen Seite unmöglich gewesen wäre. Dewjatajew wurde verdächtigt, deutscher Spion zu sein, und in eine Strafeinheit der Armee versetzt. So blieb Dewjatajew bis September 1945 in Haft und wurde immer wieder verhört. Die Geflüchteten, von denen nur drei die Kämpfe um Berlin überlebten, sollen den sowjetischen Behörden wertvolle Informationen über das deutsche Raketenprogramm geliefert haben.
Das Arbeitslager Karlshagen I auf der Insel Usedom war eine Erprobungsstelle der Luftwaffe, wo vorwiegend sowjetische Kriegsgefangene für den Bau der Raketen V1 und V2 eingesetzt wurden. Heute befindet sich dort eine Mahn- und Gedenkstätte für Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter.


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 8. Februar 2020 wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
Lech Walesa spottet über polnischen Reparationsanspruch gegenüber Russland
Polens Ex-Präsident Lech Walesa glaubt nicht, dass sein Land Anspruch auf Entschädigungen von Russland für die Zeit des Zweiten Weltkrieges hat. Damit widerspricht der 76-jährige Friedensnobelpreisträger dem polnischen Vizeaußenminister Pawel Jablonski.
Jablonski hatte im Januar dem „Radio Zet“ gesagt, dass Polen durchaus das Recht habe, von Russland einen Schadenersatz für den Zweiten Weltkrieg zu fordern.
Für Walesa wäre das keine kluge Entscheidung:
„Es ist, als wenn ich fordern würde, mir meine jungen Jahre zurückzugeben. Doch die sind vorbei. Man muss nach vorn blicken. Das ist wichtig“, sagte der polnische Altpräsident in einem Interview mit der russischen Zeitung „Sobesednik“.
Nach Ansicht des polnischen Ex-Staatschefs sollten Russland und Polen einen Dialog in Gang setzen, um ihre Beziehungen zu verbessern.
„Wenn man miteinander redet, kann man Probleme besprechen und Lösungen finden“
Laut Walesa haben die beiden Staaten es verdient, „miteinander in Frieden und Freundschaft zu leben“. Die Beziehungen müssten wieder verbessert werden.
„Wenn wir uns streiten, gewinnen Dritte. Für Warschau ist es immer näher bis nach Moskau als bis nach Washington gewesen.“
Er selbst würde gerne zu den anstehenden Feierlichkeiten am 9. Mai in Moskau anlässlich des 75. Jahrestags des Sieges im Zweiten Weltkrieg reisen. Nur habe er keine Einladung“, sagte Walesa.
Der polnische Sejm hatte am 9. Januar eine Resolution verabschiedet, die die Sowjetunion zusammen mit Hitlerdeutschland für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mitverantwortlich macht. Das Vorgehen der „zwei damaligen totalitären Mächte“ habe zum Ausbruch des Krieges geführt, so das Papier. Polen und andere Staaten Mittel- und Osteuropas wären nach dem Molotow-Ribbentrop-Pakt die „ersten Opfer“ gewesen.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute Morgen die Siedlung des Bergwerks 6/7 aus Richtung Schumy mit Mörsern beschossen.
Infolge des Beschusses wurde eine Stromleitung beschädigt, die Siedlung ist vollständig ohne Strom.
Der Beschuss hält derzeit noch an, der Gegner hat 21 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und 20 Granaten mit automatischen Granatwerfern abgefeuert.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, genauere Informationen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com:
Wiederaufbau in Syrien: Neue Schule in Deir ez-Zor eröffnet
Fast drei Jahre nach dem Abzug der Terroristen laufen in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor die Wiederaufbauarbeiten noch immer auf Hochtouren. In der Ortschaft Hatlah ist vor kurzem eine neue Schule eröffnet worden. Sputnik berichtet aus der kriegszerstörten Region.
Vor Kriegsbeginn 2011 hatte es in Deir ez-Zor fast 1500 Schulen gegeben. Nach der Befreiung der Provinz von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) im Jahr 2017 waren es nur noch rund 300. Die syrische Regierung verabschiedete ein Sonderprogramm, um den Wiederaufbau der Bildungsanstalten in Deir ez-Zor zu finanzieren. Im vergangenen Jahr sind dort mehr als 120.000 Kinder zur Schule gegangen.
Nun öffnete auch eine allgemeine Schule in Hatlah ihre Pforten.
Als die Bewaffneten vor sieben Jahren hierhergekommen seien, hätten sie die gesamten Infrastrukturen zerstört, teilte Schuldirektor Salah Ad Din Dschocha gegenüber Journalisten mit.
„Die syrische Armee hat unseren Ort befreit. Die Regierung und unsere russischen Freunde helfen uns, alles wiederaufzubauen, was zerstört wurde, darunter auch Schulen, damit die Kinder wieder lernen können. Ich danke dem russischen Volk und eurem Präsidenten für die Hilfe.“
Die Eltern warten nun auf die Eröffnung eines Kindergartens. „Alles ist wunderbar. Wir möchten aber noch einen Kinderspielplatz“, sagte Anwohnerin Sejna.
Noch in diesem Jahr sollen alle Schulen in Deir ez-Zor wiederaufgebaut werden, was weitere Flüchtlinge zur Heimkehr bewegen soll. Allein durch den Übergang Salhiyah sind bereits mehr als 50.000 Flüchtlinge, davon fast die Hälfte Kinder, nach Deir ez-Zor zurückgekehrt, obwohl noch nicht alle Gebäude in der Region von Minen befreit sind. Fast 20.000 Menschen hatten das von der US-geführten Koalition kontrollierte Flüchtlingslager Rukban verlassen.
Nach Angaben des russischen Zentrums für Aussöhnung der Konfliktparteien sind in Syrien insgesamt 945 kriegszerstörte Bildungsanstalten und 232 Krankenhäuser wiederhergestellt sowie fünf Autobrücken und 1129 Straßenkilometer instandgesetzt worden. Darüber hinaus wurden mehr als 1000 Kilometer Stromleitungen gebaut sowie 14.446 Industriebetriebe, 194 Wasserversorgungsanlagen, 303 Bäckereien und 773 Stromwerke in Betrieb gesetzt.
In den Provinzen Aleppo, Damaskus, Deir ez-Zor, Latakia, Hama, Homs, Daraa, as-Suwaida, Quneitra und Rakka werden gleichzeitig 2752 Wohnhäuser, 226 Schulen, 169 Kindergärten sowie 237 Krankenhäuser, 197 Bäckereien, 200 Stromwerke, 275 Wasseranlagen und 93 Kulturstätten repariert.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 8. Februar 3:00 Uhr bis 9. Februar 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 16.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 55.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Iran meldet Abwehr von „größtem Cyberangriff in der Geschichte“
Der Iran hat den „größten“ Cyber-Angriff, der darauf gerichtet war, Internetprobleme im Land zu verursachen, abgewehrt. Laut dem stellvertretenden iranischen Minister für Informations- und Kommunikationstechnologien, Hamid Fatahi, beginnt jetzt die „zweite Welle“.
„Söldnerhacker haben den größten Angriff auf die Infrastruktur des Landes in der iranischen Geschichte ausgeführt“, schrieb der Minister auf seinem Twitter-Account.
In einer Sendung des TV-Senders IRINN bezeichnete Fatahi die Cyberattacke als beispiellos.
„Diese Angriffe dauern an, die zweite Welle hat begonnen. Wir hoffen, dass es uns gelingt, dem auf die gleiche Weise entgegenzuwirken“, sagte Fatahi und verwies auf einen Cyberangriff auf die Kommunikationsinfrastruktur des Landes.
Die iranischen Behörden meldeten am Samstagnachmittag einen Cyberangriff, bei dem einige Internet-Carrier etwa eine Stunde lang abstürzten.
Im Juni 2019 hatten die USA Medienberichten zufolge den Iran mit einem Cyberangriff ins Visier genommen, der von langer Hand vorbereitet gewesen sein soll. Die Zeitung „Washington Post” berichtete, die Aktion habe das iranische Raketenabwehrsystem außer Kraft gesetzt.


a
rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 09.02.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern des GZKK der DVR erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden dreimal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Verbrecher der 58. Brigade unter Kommando von Kaschtschenko die Siedlung des Bergwerks 6/7 in Gorlowka mit 82mm-Mörsern beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 10. Brigade auf Befehl des Verbrechers Subanitsch Sachanka mit Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Seit Beginn des heutigen Tages hat der Gegner die Siedlung des Bergwerks 6/7 in Gorlowka beschossen und 21 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm sowie 20 Granaten abgefeuert, dabeoi wurde eine Stromleitung beschädigt, die Stromversorgung der Siedlung ist unterbrochen.
Weitere Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Die Materialien zum Beschuss von Ortschaften wurden Vertretern internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafverfahren, die gegen die Brigadekommandeure der BFU Kaschtschenko und Subanitsch eingeleitet wurden, hinzuzufügen.
Die Kämpfer der bewaffneten Formationen der Ukraine verletzen weiter die Minsker Vereinbarungen bezügich der Nutzung von Drohnen. In den letzten 24 Stunden haben wir den Start einer Drohne durch Kämpfer der 10. Gebirgssturmbrigade im Gebiet von Pawlopol festgestellt, wo zu diesem Zeitpunkt Beobachter der OSZE-Mission eine Patrouille durchführten. Es muss angemerkt werden, dass wir angesichts der Unkontrolliertheit der Tätigkeit der Kämpfer der BFU ernsthaft um die Sicherheit der Mitarbeiter der Mission besorgt sind.
Wir erhalten weiter
Informationen über die nicht kampfbedingte Verluste des Gegners. In den letzten 24 Stunden starben in der OOS-Zone drei ukrainische Kämpfer, zwei wurden verletzt.
Ein weiterer Fall von nicht kampfbedingten Verlusten
ereignete sich heute Nacht in der Nähe der Positionen der 58. Brigade, wo einer der Kämpfer bei der Bewegung auf der Position vom Weg abkam und auf ein Minenfeld vor den eigenen Schützengräben geriet, wodurch eine Detonation erfolgte.
Inzwischen hat der Kommandeur der 58. Brigade Kaschtschenko vom Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierungen „Nord“ den Auftrag erhalten, das Feuer im Gebiet des Vorfalls vollständig einzustellen, um die Leiche des Toten bergen zu können.
Es ist wichtig anzumerken, dass der Fall, dass ein Untergebener auf eigene Minen geriet, dem Brigadekommandeur vom Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung bekannt wurde, der seinerseits diese Informationen von Mitarbeitern der Gegenaufklärung des SBU erhielt, was ein weiteres Mal die vollständige Gleichgültigkeit und die Vernachlässigung der Kontrolle durch das kommandierende Personal der Brigade über die Handlungen und die Anwesenheit ihrer Untergebenen in der Konfliktzone unterstreicht.
Während einer Kontrolle der Dienstes auf einem Zugstütztpunkt im Gebiet von Nowoseleowka Wtoraja haben Offziere des Stabs der 128. Brigade zwei Kämpfer ohne Lebensanzeichen entdeckt, den Soldaten Kudinow und den Soldaten Walkowskij.
Nach vorläufigen Informationen trat der Tod der Kämpfer durch von Vergiftung mit minderwertigen Alkohol ein, Flaschen mit solchem wurden am Ort des Geschehens gefunden. Um diese Umstände zu verheimlichen, gab der Brigadekommandeur Gontscharuk sie als Personen aus, die eigenmächtig den Truppenteil verlassen haben.
Auf den Positionen der 28. Brigade im Gebiet von Nowomichajlowka wurden zwei Kämpfer, die Soldaten Werschinin und Gorbyl, im Zusammenhang mit nicht zufriedenstellender rückwärtiger Versorgung, dem Fehlen von Heizmitteln mit der Diagnose allgemeine Unterkühlung, Erfrierungen an den oberen und unteren Gliedmaßen evakuiert. Einem der Kämpfer mussten Finger an der rechten Hand amputiert werden.
Wir bemerken, dass fünf Panzer der 57. Brigade, die an der Eisenbahnstation Krasnoarmejsk im Rahmen der Rottaion der 56. Brigade einget
roffen sind, nicht funktionsfähig sind. Ursache der Schäden ist er „Sommer“-Dieseltreibstoff, mit dem die Panzer betankt wurden.
Außerdem sind unter den eingetroffenen Soldaten acht Fälle von Lungenentzündung festzustellen, dabei wurden die Erkrankten in einer Sanitätskompanie untergebracht, was absolut den Forderungen des Befehls des Kommandeurs der OOS Krawtschenko über eine sofortige Krankenhauseinweisung aller erkrankten Kämpfer in medizinische Facheinrichtung im Zusammenhang mit der Gefahr einer Verbreitung des Koronavirus widerspricht.


Deutsch.rt.com: „Virus als Ausrede für Diskriminierung“: China empört über rassistische Aussagen in deutschen Medien
Die chinesische Botschaft in Berlin kritisierte deutsche Medien, sie würden unter dem Deckmantel des Corona-Virus „Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit“ verbreiten. Es sei „gefährlich, die Epidemie zu nutzen, um Rassismus in Deutschland wieder salonfähig zu machen“.
Die chinesische Botschaft in Berlin sieht wegen der Ausbreitung des Corona-Virus mehr Fälle von Anfeindungen gegen chinesische Bürger in Deutschland. Wie es in einer offiziellen Stellungnahme auf der Webseite der Botschaft heißt, darf eine Epidemie nicht als „Ausrede für Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit“ genutzt werden. Vor allem „einzelne Medien und Medienvertreter“ würden rassistische Äußerungen gegen China veröffentlichen:
„Wir haben gesehen, dass es in Deutschland einzelne Medien und Medienvertreter gibt, die sich zwar Objektivität und Rationalität auf die Fahne geschrieben haben, dennoch aber nicht davor zurückschrecken, rassistische Äußerungen zu veröffentlichen, und ausländerfeindliche, insbesondere gegen China gerichtete diskriminatorische Tendenzen zu dulden oder sogar weiter anzufachen. Dagegen bringen wir unseren entschiedenen Protest und höchste Unzufriedenheit zum Ausdruck.“
Wie es weiter heißt, seien alle Seiten aufgefordert, das gefährliche „politische Virus“ zu bekämpfen:
„China ruft die deutsche Öffentlichkeit auf, die Augen nicht vor solchen Entwicklungen zu schließen, und hofft auch, dass die beteiligten Medien oder Medienvertreter in der Zukunft eine wohlbedachte Haltung zeigen, und sich ihrer Verantwortung bewusst werden, anstatt weiter Panik zu schüren und zu verbreiten.“
Die verurteilende Stellungnahme kam nur wenige Tage, nachdem das Nachrichtenmagazin Der Spiegel auf seinem Titelblatt vom 1. Februar eine Person in Schutzkleidung zeigte. Der Artikel trägt den Titel „Corona-Virus. Made in China. Wenn die Globalisierung zur tödlichen Gefahr wird“. Einige Twitter-Nutzer hatten den Verdacht, den mutmaßlichen Schuldigen für Chinas Empörungswelle gefunden zu haben. Sie nannten den Titel „ein schreckliches Beispiel für Journalismus“, während andere schrieben, dass das neue Titelblatt „nicht das beste“ sei.
Der dazugehörige Artikel befasst sich mit den möglichen Auswirkungen der Corona-Virus-Epidemie auf die Weltwirtschaft. Der Titel war anscheinend aber nicht der einzige Fehler des Spiegel, der bei den Chinesen nicht gut ankam. Xinhua, eine der führenden Nachrichtenagenturen Chinas, hob auch einen weiteren im Spiegel veröffentlichten satirischen Meinungsbeitrag von Stefan Kuzmany hervor. Darin werde „China und das chinesische Volk mit diskriminierender Sprache beschrieben“, so die Nachrichtenagentur. Der fragliche Artikel von Kuzmany verspottet scheinbar übertriebene Befürchtungen über den Ausbruch des Corona-Virus und damit verbundene Spekulationen. Der Artikel „Praktische Tipps zum Umgang mit der trendigen Atemwegserkrankung“ gibt auf satirische Art Ratschläge, wie man sich in Zeiten der Epidemie (nicht) verhalten sollte. Eine Unterüberschrift trägt den besonders kontroversen Titel „Ein wenig Rassismus geht schon in Ordnung“. In diesem Abschnitt schreibt der Autor, dass Menschen, die Chinesen immer schon misstrauisch gegenüberstanden, dies nun mit gutem Gewissen tun können:
„Sollten Ihnen diese seltsamen Chinesen schon länger suspekt gewesen sein, können Sie Ihren Ressentiments einfach freien Lauf lassen. Jetzt ist nicht die Zeit für falsche Zurückhaltung, schließlich haben wir es nur diesen gelbhäutigen Schlitzaugen zu verdanken, dass wir womöglich bald alle tot sind.“
Unklar bleibt, ob die chinesische Botschaft diese Worte für bare Münze oder für einen sehr schlechten Scherz hielt.
Die Botschaft ist außerdem um die Sicherheit ihrer Staatsbürger in Deutschland besorgt. Wie die Berliner Polizei vergangenen Samstag mitteilte, sollen zwei Frauen am Freitagnachmittag im Stadtteil Moabit eine Chinesin rassistisch beleidigt, bespuckt, an den Haaren zu Boden gerissen sowie geschlagen und getreten haben. Die 23-Jährige wurde demnach am Kopf verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Angreiferinnen flüchteten. Die Polizei verwies auf Nachfrage zu den Beleidigungen auf laufende Ermittlungen. Nach dem Fall habe man die chinesischen Staatsbürger in Deutschland in den sozialen Medien und über die eigene Webseite auf die aktuelle Situation hingewiesen, erklärte die Botschaft. Man habe Ratschläge für den Fall einer Provokation oder sogar Straftat gegeben und Aufmerksamkeit in Bezug auf den Schutz der eigenen Sicherheit angemahnt.

d
e.sputniknews.com: Iran überwacht alle US-Militärbasen und Flugzeugträger in der Region – Ex-Chef der Revolutionsgarde
Teheran überwacht nach Ansicht des Sekretärs des iranischen Schlichtungsrates Mohsen Rezai alle Aktivitäten der US-Truppen in der Golf-Region.
„Alle US-Militärstützpunkte in der Region werden von uns überwacht, Flugzeugträger werden von uns verfolgt. Wir wissen, wie viele Schiffe sie haben“, sagte Rezai, der einst die Iranische Revolutionsgarde geleitet hatte, in einem Interview mit dem TV-Sender „Al-Mayadeen“.
„Selbst wenn US-Soldaten in Hotels in Kuwait und Bahrain gehen, überwachen wir sie“, fuhr er fort.
Teherans Informationen über US-Militärs in der Region seien „sehr genaue“, betonte er. …


de.sputniknews.com: Chinesischer Botschafter in Moskau nennt verstecktes Ziel von Coronavirus-Panikmache
Die Panik wegen der Ausbreitung des Coronavirus ist laut dem chinesischen Botschafter in Moskau, Zhang Hanhui, für diejenigen von Vorteil, die die Entwicklung Chinas bremsen wollen.
„Russland ist natürlich unser wahrer Freund. Diejenigen, die die Entwicklung Chinas bremsen wollen, lösten diese Panik aus“, sagte der chinesische Botschafter am Sonntag in Moskau.
Am Mittwoch hatten 23 neue Botschafter ausländischer Staaten ihre Beglaubigungsschreiben an den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml überreicht. Traditionell wandte sich Putin an jeden der Diplomaten. Putin betonte, Russland sei bereit, China im Kampf gegen den Coronavirus zu unterstützen.
Neuartiges Coronavirus
Die chinesischen Behörden hatten Ende Dezember die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den Ausbruch einer Lungenentzündung unbekannter Ursache in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei informiert. Als Krankheitserreger wurde etwas später das Coronavirus 2019-nCoV identifiziert.
Die Zahl der Toten durch den neuen Erreger kletterte indes weltweit auf 813. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg am Sonntag in China um weitere 2656 auf 37.198 Fälle. Außerhalb Chinas wurden bislang mehr als 300 Ansteckungen bestätigt. Nur zwei chinesische Bürger gelten derweil in Russland als infiziert.


Mil-lnr.info
: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I.M. Filiponenko
Nach Angaben, die von Vertretern der LVR im GZKK erfasst wurden, wurde in den letzten 24 Stunden kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Trotz des
Ausbleibens von Beschuss in den letzten 24 Stunden stellen Vertreter der OSZE-Mission Fälle von Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung fest. Beobachter der Mission informieren über den Bechuss von Solotoje-5 durch ukrainische Kämpfer und stellen dabei 70 Detonationen und 115 Salven mit Schusswaffen auf ein Gebiet fest, in dem eine in Betrieb befindliche Schule ist, was ein weiteres Mal den besonderen Zynismus der ukrainischen Straftruppen unterstreicht.
Der Gegner nutzt die Bedingungen des Waffenstillstands zur Stationierung von Militärtechnik in der Nähe von Ortschaften und gefährdet so friedliche Einwohner.
Nach Angaben unserer Quellen, ist ein Schützenpanzerwagen der 93. Brigade im Garten eines privaten Hauses in Krjakowka stationiert. In Nowotoschkowskoje haben Untergebene von Bryshinskij einen Panzertransporter in der Nähe von Wohnhäusern stationiert.
Im Verantwortungsbereich der 72. Brigade wurden in einem privaten Sektor von Popasnaja zwei Schützenpanzerwagen in einem Hof friedlicher Einwohner festgestellt.
Die Fälle von Stationierung von Militärtechnik in Ortschaften werden auch von offiziellen OSZE-Berichten bestätigt.
Das Kommando der BFU unternimmt weiter Versuche, die Lage zu destabilisieren und der tägliche Beschuss in Richtung Slawjanoserbsk ist dafür eine Bestätigung. Fälle von Beschuss des Territoriums der Republik durch ukrainische Kämpfer werden auch von Vertretern der OSZE-Mission festgestellt und von der internationalen Öffentlichkeit ebenflls negativ aufgenommen.
Um eine Diskreditierung der ukrainischen Streitkräfte im Vorfeld der Sitzung der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk zu verhindern, hat der Kommandeur der OOS Krawtschenko einer operativen Gruppe des 74. Zentrums für informationspsychologische Operationen unter Führung des Leiters einer Propagandagruppe der Abteilung für Beobachtung und Spezialaktivitäten, des Kriegsverbrechers Major Kawinez, den Auftrag erteilt, in Zusammenarbeit mit Jorunalisten der ukrainischen Fernsehsender „5. Kanal“, „Inter“, „Ukraina“ und der französichen Informationsagentur „Queste-France“ Reportagen über den Beschuss der Positionen der 93. mechanisierten Brigade von Seiten der Volksmiliz der LVR zu erstellen. Die Journalistengruppen sind bereits im Stationierungsgebiet einer Artillerieabteilung dieser Brigade eingetroffen.
Die ukrainische Seite ist zu allem
bereit, um die Volksmiliz in den Augen der Weltgemeinschaft zu diskreditieren. Wir rufen die internationalen Beobachter auf, besondere Wachsamkeit im Vorfeld des Treffens der Kontaktgruppe in Minsk am 12. Februar zu zeigen. …


de.sputniknews.com: Israel verbietet Export landwirtschaftlicher Güter der Palästinenser
Israel hat den Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus den Palästinensergebieten verboten. Damit reagiert Tel Aviv auf ein Einfuhrverbot für israelische Kälber durch die Palästinensische Autonomiebehörde (PA). Leidtragende sind dabei die Bauern auf beiden Seiten.
Das palästinensische Verbot schade den israelischen Viehzüchtern schwer, so die zuständige israelische Behörde Cogat . Die Palästinenser dürften also ihre Produkte nun bis auf Weiteres nicht mehr über die Allenby-Brücke an der Grenze zu Jordanien ausführen.
Israel kontrolliert den Import und Export der Palästinensergebiete, beispielsweise an der Grenze zu Jordanien.
Israels Verteidigungsminister Naftali Bennett hatte Anfang des Monats bereits ein Importverbot landwirtschaftlicher Produkte aus den Palästinensergebieten nach Israel verhängt. Im Gegenzug unterband die Autonomiebehörde daraufhin den Import weiterer israelischer Produkte wie Obst, Gemüse und Wasserflaschen.
„In dem Moment, in dem die palästinensische Autonomiebehörde ihre Entscheidung, dem Viehhandel mit Israel und dem freien Markt zu schaden, zurücknimmt – wird die Situation wieder normalisiert“, hieß es am Sonntag in der Cogat-Mitteilung.
Palästinenser wollen mehr Unabhängigkeit von Israels Wirtschaft
Der palästinensische Einfuhrboykott israelischer Kälber und Schafe ist bereits seit September vergangenen Jahres in Kraft. Die Palästinenser produzieren vor allem für den eigenen Markt, liefern aber auch nach Israel, unter anderem Gurken und Tomaten.
Ein Sprecher der Palästinenserbehörde bekräftigte im vergangenen Oktober, man wolle sich von Israel wirtschaftlich lösen. Man werde „weiterhin versuchen, israelische Produkte durch arabische Alternativen zu ersetzen“.
Die Palästinenserführung hatte im Oktober 2018 erklärt, angesichts des stockenden Friedensprozesses Israel die Anerkennung als Staat zu entziehen und jegliche Zusammenarbeit zu beenden. Dies betreffe die Sicherheit ebenso wie die Wirtschaft, teilte der Zentralrat der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) damals mit.
Israel hatte 1967 während des Sechstagekrieges unter anderem das Westjordanland, den Gazastreifen und Ost-Jerusalem erobert. Die Palästinenser fordern diese Gebiete für einen Staat Palästina.


abends:

de.sputniknews.com: China stellt mehr als 10 Milliarden Dollar für Bekämpfung des Coronavirus bereit
Die chinesischen Behörden haben bereits 71,8 Milliarden Yuan (etwa 10,3 Milliarden US-Dollar) bereitgestellt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Dies geht aus einer Erklärung des Finanzministeriums Chinas hervor.
„Zunächst müssen wir alles Notwendige tun, um die Bereitstellung von Mitteln zur Vorbeugung und Bekämpfung der Ausbreitung der Krankheit zu gewährleisten“, so die Erklärung. „Seit Beginn des Ausbruchs der durch eine neue Art von Coronavirus verursachten Lungenentzündung sind wir finanzielle Verpflichtungen eingegangen, haben die Gesamtplanung gestärkt und die Mittel für die Bekämpfung der Epidemie aufgestockt“.
Laut dem Finanzministerium haben die Finanzinstitute Chinas insgesamt 71,8 Milliarden Yuan (etwa 10,3 Milliarden US-Dollar) für die Vorbeugung und Bekämpfung der Ausbreitung der Krankheit bereitgestellt. Die Zentralregierung des Landes habe von diesem Betrag 17,3 Milliarden Yuan (rund 2,5 Milliarden US-Dollar) zugeteilt.
Die Sicherstellung einer kontinuierlichen Finanzierung soll entsprechend der Entwicklung der Situation fortgesetzt werden, damit die Menschen keine Angst hätten, wegen Bedenken hinsichtlich der Kosten zu medizinischen Einrichtungen zu gehen. …


de.sputniknews.com: Junioren-Europameisterin: Britische Schwimmerin will künftig für Russland antreten
Die britische Schwimmerin Tatjana Belogonoffa, die 2018 bei der Junioren-EM Gold über 50 m Brust holte, will in Zukunft Wettkämpfe unter der russischen Flagge bestreiten. In Kürze soll sie auch die russische Staatsbürgerschaft bekommen. Das berichtet die russische Sportagentur „R-Sport“.
„Ich habe mir das einige Monate überlegt und konnte keinen Entschluss fassen. Ich musste vieles berücksichtigen. Die Entscheidung traf ich im Mai vergangenen Jahres“, teilte die Schwimmerin mit.
Die Mutter von Belogonoffa ist Russin. Die Schwimmerin verbrachte ihr bisheriges Leben in Großbritannien und trat bei Wettkämpfen unter der britischen Flagge an. Im Sommer 2019 zog die Schwimmerin nach Sankt Petersburg, wo sie derzeit auch wohnt und trainiert.
„Das Verfahren zum Wechsel der Sportnationalität wurde eingeleitet, die Dokumente werden angefertigt“, erklärte inzwischen der Präsident des Russischen Schwimmverbandes, Wladimir Salnikow.
Bei der Junioren-EM 2018 in Helsinki belegte Belogonoffa den ersten Platz über 50 m Brust. Im vergangenen Jahr holte sie bei den Britischen Meisterschaften den zweiten Platz über 100 m Brust. 2019 nahm sie bereits an der Russischen Landesmeisterschaft teil.


de.sputniknews.com: Coronavirus – biologische Waffe? Chinesischer Botschafter nimmt Stellung zu Gerüchten
Der chinesische Botschafter in den USA, Cui Tiankai, hat sich zu den Gerüchten geäußert, laut denen das in China ausgebrochene Coronavirus eine biologische Waffe sein soll. Tiankai bezeichnete dies als Unsinn.
Der Botschafter erklärte, es gebe derzeit viele Spekulationen über die Ursache des Coronavirus. Darunter die Behauptung, das „Virus stamme aus einem chinesischen oder amerikanischen Militärlabor“.
„Wie können wir nur so einem Unsinn Glauben schenken? Das ist vollkommener Quatsch“, sagte der Botschafter in einer Sendung von CBS.
Tiankai zufolge haben die Forscher bislang die Ursache für das Virus nicht feststellen können.
„Nach vorläufigen Angaben stammt das Virus von irgendwelchen Tieren. Aber wir müssen mehr darüber erfahren“, betonte der Botschafter.
Tiankai räumte ein, das die chinesischen Behörden auf die ersten Coronavirus-Meldungen womöglich nicht schnell genug reagiert hätten.
„Das hätte überall passieren können. Aber wir tun alles Mögliche, um das wieder zu beheben“, erklärte er.


 

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