Presseschau vom 26.01.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

Bolle Selke: Glück statt grenzenlosem Kapitalismus: Kann das Bruttonationalglück die Welt verbessern?
Nationen messen ihren Wohlstand häufig am Bruttosozialprodukt. Nicht so das Königreich Bhutan, dort rechnet man seit 2008 in Bruttonationalglück. Eigens dafür wurde das Zentrum für Bruttonationalglück gegründet. Ha Vinh Tho, Gründer und ehemals Direktor dieses Ministeriums, glaubt, dass dieses Konzept auch auf andere Länder angewendet werden kann. …
https://sptnkne.ws/Bh6g

deutsch.rt.com: DDR-Bildungssystem war „sozial gerechter“ als jetztiges – Interview Teil 2
Das DDR-Bildungssystem wurde von vielen westdeutschen Verantwortlichen nach 1990 einseitig verdammt. Doch war wirklich alles im Osten schlecht? Um dieser Frage nachzugehen, hat Hasan Posdnjakow mit zwei kompetenten DDR-Bildungsfachleuten gesprochen. …
https://de.rt.com/230c
Teil 1: https://de.rt.com/22qf


vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 24. Januar 2020 wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
Erdbeben in Osttürkei – Mehr als 15.000 Betroffene mit Notunterkünften versorgt
Die Zahl der Todesopfer hat sich nach dem schweren Erdbeben in der Osttürkei vom Freitagabend auf 31 erhöht. Mehr als 15.000 Erdbebengeschädigte sollen mit Notunterkünften versorgt worden sein, wie die Agentur Anadolu am Sonntag mitteilte.
Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad konnten Retter 45 Verschüttete lebend bergen. Viele werden noch unter den Trümmern vermutet. Nach Angaben von Afad wurden 1607 Verletzte in Krankenhäusern behandelt.
Zudem seien 76 Gebäude eingestürzt und über 1000 weitere stark oder zum Teil beschädigt.
Wie Innenminister Süleyman Soylu berichtete, seien mehr als 15.000 Erdbebengeschädigte mit Notunterkünften versorgt worden.
„Mehr als 15.000 unserer Bürger sind in überdachte Sporthallen, Gasthäuser, zum Uni-Campus gebracht worden. Im Notstandsgebiet wurden etwa 5000 Zelte eingerichtet“, sagte der Minister gegenüber Journalisten.
Erdogan besucht Notstandsgebiet
Indes hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Termine in Istanbul abgesagt und war am Samstagnachmittag kurzfristig nach Elazig gereist.
Die Regierung tue alles – und werde alles tun – was in ihrer Macht stehe, sagte er vor versammelten Menschen. Erdogan nahm auch an der Beerdigung einer 45 Jahre alten Frau und ihres zehn Jahre alten Sohnes teil. Er versprach, dass zerstörte Häuser schnell wieder aufgebaut würden.
Zuvor hatte Erdogan laut Anadolu zugesichert, es würden alle Maßnahmen getroffen, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. In einem Tweet wünschte er den Verletzten schnelle Heilung und den Toten Gottes Gnade.
Erdbeben in der Osttürkei
Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad ereignete sich das Erdbeben der Stärke 6,8 auf der Richterskala am Freitagabend in der Stadt Sivrice in der Provinz Elazig. Das Epizentrum lag in 6,7 Kilometern Tiefe. Auch in den benachbarten Regionen seien 599 Nachbeben gemeldet worden.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 25. Januar 3:00 Uhr bis 26. Januar 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 15.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Schirokaja Balka, Oserjanowka, Pantelejmonowka, Alexandrowka, Staromichajlowka, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Shabitschewo, Wesjoloje, Volvo-Zentrum), Dokutschajewsk, Jasnoje, Leninskoje.
Opfer unter der Zivilbevölkerungwurden bisher nicht festgestellt.
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern das Feuer in Richtung Jasnoje eröffnet, in der Folge gab es Splitterschäden an Dach und Wänden folgender Wohnhäuser:
Pobeda-Straße 17 und 18.
Außerdem wurden infolge von Beschuss eine Tür zwischen den Zimmern, innere Wände und Haushaltstechnik eines Wohnhauses in der Lewanewskij-Straße 90 im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 185.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 79.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Bundeswehr nimmt Ausbildung im Nordirak wieder auf
Knapp drei Wochen nach der Forderung des irakischen Parlaments nach einem Abzug aller ausländischen Truppen hat die Bundeswehr die unterbrochene Ausbildung kurdischer Sicherheitskräfte im Nordirak wieder aufgenommen. Das folgt aus einer Mitteilung der Bundeswehr am Sonntag.
Demnach wird der Ausbildungsbetrieb seit 06.00 Uhr MEZ am 26. Januar im nordirakischen Erbil fortgesetzt.
Die Soldatinnen und Soldaten der Mission Counter Daesh/Capacity Building Iraq führten zwei Lehrgänge im Bereich Ausbildungslehre weiter fort, heißt es. Im Zentralirak ist die Ausbildung zunächst aber ausgesetzt.
Iraks Parlament stimmt für Truppenabzug
Zwei Tage nach der Ermordung des Kommandeurs der iranischen Al-Quds-Brigaden, Qassem Soleimani, durch einen US-Luftangriff im Irak am 3. Januar hatte das irakische Parlament für die Aufkündigung des Abkommens mit der US-geführten Koalition über gemeinsames Vorgehen gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch Daesh; IS) und für den Abzug aller ausländischen Truppen aus dem Irak gestimmt.
Die Bundeswehr unterstützt den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch Daesh; IS) mit Tornado-Aufklärungsjets und Tankflugzeugen sowie mit Militärausbildern im Irak.
Nach der Forderung des irakischen Parlaments nach einem Abzug aller ausländischen Truppen kündigte die Bundeswehr einen Teilabzug ihres Kontingents aus dem Irak nach Jordanien und Kuwait an. Zugleich betonten Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Außenminister Heiko Maas, dass sie den Kampf gegen den IS im Irak für sinnvoll halten.
Die Bundeswehr hatte zuvor knapp 30 im Zentralirak stationierte Soldaten vorübergehend abgezogen. Im nordirakischen Erbil sind nach Bundeswehr-Angaben rund 90 deutsche Soldaten stationiert. …


Telegram-Kanal des Oberstleutnants der Reserve der Volksmiliz der LVR Andrej Marotschko:
Vertreter der OSZE haben begonnen, zielgerichtet an der Diskreditierung der Volksmiliz der DVR zu arbeiten!
In einem Bericht hat die Mission Informationen veröffentlicht, dass eine ihrer Drohnen auf von uns kontrolliertem Gebiet beschossen wurde.
Bei einer genauen Untersuchung der Information wurde klar, dass das eine Provokation reinsten Wassers ist, die auf die Diskreditierung der Volksmiliz der LVR gerichtet ist!
Ausgehend von den veröffentlichten Daten und bei deren Übertagung auf eine Karte wird klar, dass das Feuer von den BFU ausging.
Ich möchte anmerken, dass dies nicht der erste Fall einer Manipulation von Fakten ist.


nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 26.01.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern des GZKK der DVR erfasst wurden, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine in den letzten 24 Stunden 15-mal Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer Kaschtschenkos aus der 58. Brigade der BFU Oserjanowka und Schirokaja Balka mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Verbrecher der 92. Brigade Kokorjews, der 56. Brigade Iwanows und der 28. Brigade Martschenkos Pantelejmonowka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Jasnoje, das Gelände des Flughafens von Donezk und die Siedlungen des Trudowskaja- und des Tscheljukinzew-Bergwerks mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Antipanzergranatwerfern, Abwehrgeschützen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Infolge zynischen Beschusses von ziviler Infrastruktur der Republik durch Kämpfer der 128. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Gontscharuk wurden zwei private Häuser in Jasnoje in der Pobeda-Straße 17 und 18 beschädigt.
In Richtung Mariupol haben Straftruppen der 10. Brigade Subanitschs Leninskoje mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzten un
ter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Die Materialien über Fälle von Beschuss auf Ortschaften wurden Vertretern internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben, um sie den Strafangelegenheiten gegen die Brigadekommandeure der BFU Martschenko und Gontscharuk hinzuzufügen.
Vor dem Hintergrund der weiter bestehenden friedliebenden Rhetorik des Präsidenten Selenskij, die hauptsächlich auf ein ausländisches Auditorium ausgerichtet ist, sehen wir deutlich eine Zunahme der Intensität des Beschusses unserer Republik. Daraus kann man den Schluss ziehen, dass die Wahlkampfversprechungen Selenskijs über das Erreichen von Frieden im Donbass nur ein Mittel waren, den Posten des Präsidenten zu erhalten. Morde an unseren Verteidigern und Zerstörung von ziviler Infrastruktur der Republik durch zielgerichteten Beschuss sind dafür eine Bestätigung.
In den letzten 24 Stunden wurden in der Zone der Besatzungskräfte zwei ukrainische Kämpfer verletzt.
Auf den Positionen eines Panzergrenadierbataillons der 128. Brigade im Gebiet von Beresowoje haben unsere Beobachter einen Fall
der Eröffnung ungeordneten Feuers mit Schusswaffen durch einen Kämpfer der bewaffneten Formationen bemerkt. Sich in der Nähe zu ihm befindende Soldaten versuchten dem Randalierer die Waffe abzunehmen, dabei erlitt einer der Kämpfer eine Schussverletzung. Die am Ort des Geschehens eintreffende diensthabende Gruppe stellte fest, dass sich auf den Positionen betrunkene Kämpfer befanden, Im Zusammenhang damit wurde eilig ein vollständiger Austausch des Personals der Einheit auf dieser Position vorgenommen.
Derzeit arbeiten am Ort des Geschehens Mitarbeiter der Militärstaatsanwaltschaft. Um den Fall zu verheimlichen, hat der Brigadekommandeur Gontscharuk dem Verletzten
versprochen, ihm eine Kompensation wie für eine kampfbedingte Verletztung zu zahlen, wenn er den Ermittler überzeugen kann, dass er durch Beschuss verletzt wurde.
In der 56. Brigade
ereignete sich während des Zusammenbaus einer selbstgebauten Sprengeinrichtung auf einem Stützpunkt der Kämpfer die Explosion einer Handgranate „USRGM“, dabei erlitt der Unteroffizier Belkow eine Detonationsverletzung an der Hand. Das Brigadekommando entschied, ihn in eine medizinische Einrichtung in Krasnoarmejsk zu bringen, wo er als Zivilist ausgegeben wurde.


de.sputniknews.com:
Irans Außenminister: Trump sollte sich bei Außenpolitik nicht auf Fox News-Schlagzeilen stützen
US-Präsident Donald Trump hat dem iranischen Außenminister Dschawad Sarif offenbar in Bezug auf dessen Interview mit „Dem Spiegel“ vorgeworfen, Vorbedingungen für Gespräche zwischen Washington und Teheran zu stellen. Sarif hat diese Vorwürfe entschieden zurückgewiesen.
Trump hatte zuvor unter Verweis auf den TV-Sender via Twitter geschrieben, der iranische Außenminister stelle Verhandlungen mit den USA in Aussicht, wolle aber die Aufhebung von Sanktionen. „Nein, Danke“, twitterte er und wiederholte die Mitteilung auf Farsi.
Sarif reagierte am Sonntag ebenfalls auf Twitter und äußerte, Trump solle sich bei seinen Außenpolitischen Kommentaren und Entscheidungen lieber auf Fakten verlassen als auf Schlagzeilen des US-Fernsehsenders Fox News oder auf seine Farsi-Übersetzer.
Der iranische Außenminister ergänzte seinen Tweet mit einem Auszug aus der englischen Version seines Interviews mit dem „Spiegel”.
Darin hatte Sarif erklärt, er schließe Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten nicht aus. Trumps Regierung könne die Sanktionen gegen den Iran aufheben und an den Verhandlungstisch zurückkehren, so der iranische Minister. Teheran schließe auch nach der Ermordung von General Qassem Soleimani Verhandlungen mit Washington nicht aus, wenn die USA ihren Kurs ändern und die Sanktionen aufheben würden.
„Wir sind immer noch am Verhandlungstisch. Sie sind diejenigen, die gegangen sind“, zitiert ihn „Der Spiegel“.
Am Freitag hatte Sarif via Kurznachrichtendienst geäußert, Teheran stelle keine Vorbedingungen für einen Dialog mit Washington.


Mil-lnr.info
: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Nach Angaben
von Beobachtern der Vertretung der LVR im GZKK, wurde in den letzten 24 Stunden kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Trotz der erhöhten Aufmerksamkeit von Seiten der OSZE-Mission bezüglich des Monitorings von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen auf der ukrainischen Seite hat das Kommando der OOS die Entscheidung getroffen, mit Mitteln der elektronischen Kriegführung zu arbeiten. Wir haben die Aktivität von mobilen Gruppen der elektronischen Kriegführung aus dem 20. Bataillons für elektronische Kriegführung im Verantwortungsbereich der 72. und der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte bemerkt. Beobachter der OSZE erklären in offiziellen Berichten, dass es Fälle der Unterdrückung von Leitungskanälen ihrer Drohnen über von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium in den Gebieten von Popasnaja und Troizkoje gibt. …
Unter Nutzung der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand rüstet der Gegner weiter seine Positionen in technischer Hinsicht aus, wobei es nicht selten zu nicht kampfbedingten Verlusten kommt.
In den letzten 24 Stunden geriet nach Angaben unserer Quelle ein Soldat der 72. Brigade bei der Ausführung technischer Arbeiten im Gebiet von Katerinowka auf eine eigene Mine, in der Folge wurde er in ernstem Zustand in ein Militärhospital in Sewerodonezk eingeliefert. Dieser nicht kampfbedingte Verlust wurde vom Brigadekommando gegenüber dem übergeord
neten Stab als durch Beschuss entstanden dargestellt.


de.sputniknews.com: Fünf Raketen schlagen in Nähe von US-Botschaft im Irak ein – Medien
Fünf Raketen sind am Sonntag in der Nähe der US-Botschaft in der sogenannten grünen Zone in Bagdad eingeschlagen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf zwei Quellen bei den örtlichen Sicherheitskräften.
Als grüne Zone wird ein Areal im Zentrum Bagdads bezeichnet, das heute das Zentrum internationaler Präsenz in der Stadt darstellt. Angaben zu Verletzten oder Zerstörungen gibt es bislang nicht.
Laut einer der Quellen schlugen drei Katjuscha-Raketen in der Nähe der diplomatischen Vertretung der USA ein, während die zweite Quelle von insgesamt fünf Raketen spricht.
Am vergangenen Mittwoch waren ebenfalls Raketen auf die US-Botschaft in Bagdad abgefeuert worden. Nur drei Geschosse konnten Medienberichten zufolge die grüne Zone erreichen, ohne einen nennenswerten Schaden angerichtet zu haben.
Nach der Ermordung des iranischen Generals Soleimani durch eine US-Drohne hat es immer wieder Angriffe auf die hoch gesicherte Grüne Zone in Bagdad gegeben.

 

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s