Presseschau vom 04.01.2020

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

Andreas Peter: Nach US-Attentat auf Irans General Soleimani – Zwischen Rachegelüsten und Aufrufen zur Mäßigung
Nach der Ermordung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch eine Militäraktion der USA ist die deutsche Regierung bemüht, die Emotionen nicht zusätzlich anzuheizen. Berlin reagiert nach außen schmallippig, ist aber hinter den Kulissen auf diversen diplomatischen Kanälen aktiv. …
https://sptnkne.ws/AUkn


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Angriff auf Soleimani größter Strategiefehler der USA in der Region – Teheran
Die Tötung des Kommandeurs der iranischen Al-Quds-Brigaden, Qassem Soleimani, ist laut einer Erklärung des Obersten Nationalen Sicherheitsrats des Irans der größte strategische Fehler der USA in der Region gewesen.
Die USA würden den Konsequenzen dieses Fehltritts nicht einfach ausweichen können, hieß es. Für den „kriminellen“ Angriff auf General Soleimani werde es eine „schwere Vergeltung am richtigen Ort zur richtigen Zeit“ geben, warnte das höchste iranische Gremium für Verteidigungsangelegenheiten. …


wpered.su: Toreser Kommunisten übergaben humanitäre Hilfe an die Front
Aus Anlass des Neujahrsfeiertags übergaben Toreser Kommunisten humanitäre Hilfe an die Front. Die Soldaten erhielten Lebensmittel und warme Kleidung, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Außerdem wurde humanitäre Hilfe in die Kinderbibliothek Jasinowatajas übergeben.


de.sputniknews.com:
Vorsitzender des irakischen Parlaments wirft USA Verletzung der Souveränität des Landes vor
Der Vorsitzende des irakischen Parlaments, Mohammed al-Halbousi, hat erklärt, dass die Luftschläge der USA, bei denen der iranische General Qassem Soleimani getötet wurde, eine grobe Verletzung der Souveränität des Landes seien. Dies meldet der TV-Sender Al-Sumaria.
Nach al-Halbousis Worten sei das Geschehene ein grober Verstoß gegen die Souveränität des Iraks und gegen internationale Vereinbarungen. Er appellierte an die Regierung, nötige gesetzliche und politische Schritte zu unternehmen sowie Maßnahmen im Sicherheitsbereich zu ergreifen, um „derartige Angriffe“ zu stoppen.
Darüber hinaus unterstrich al-Halbousi, dass der Irak „kein Gefechtsfeld und keine Seite in irgendwelchem regionalem oder internationalem Konflikt werden darf“.
Zuvor hatte das Pentagon bestätigt, dass die USA eine Operation gegen den Chef der Spezialeinheit „al-Quds“ des iranischen Korps der islamischen Revolutionsgarden, Qassem Soleimani, geführt hätten. Nach Angaben des iranischen Botschafters im Irak, Iradsch Masdschidi, seien infolge der Schläge nahe Bagdad insgesamt 12 Menschen getötet worden. Unter den Getöteten befand sich außer Soleimani auch der Vizekommandeur der Volksmiliz Abu Mahdi al-Muhandis, den der US-Außenminister Mike Pompeo zuvor des Angriffs auf die US-Botschaft in Bagdad am 31. Dezember beschuldigt hatte. Der Oberste Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, versprach Rache für den Tod von Soleimani.


de.sputniknews.com: Nach Ermordung von Soleimani: Baschar al-Assad bekundet Solidarität mit dem Iran
Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat ein Beileidsschreiben an den Obersten Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, gerichtet, in dem er seine Solidarität mit Teheran wegen des Mordes an dem Chef der Spezialeinheit „al-Quds“, Qassem Soleimani, in Bagdad bekundet. Dies meldet der Pressedienst des Präsidentenpalastes am Freitag.
„Im eigenen Namen und im Namen des syrischen Volkes brachte er (al-Assad – Anm. d. Red.) seine volle Solidarität mit dem iranischen Volk und eine tiefe Kondolenz gegenüber den Familien der Getöteten zum Ausdruck“, heißt es in der Mitteilung.
Al-Assad äußerte die Zuversicht, dass der Tod des hervorragenden Generals „die Achse des Widerstandes gegen die zerstörerische US-Politik in der Region noch stärker zusammenschmieden wird“, heißt es in dem Kommunique.
Der Präsident betonte, dass das syrische Volk den Beitrag von Soleimani im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite der syrischen Armee nie vergessen werde.
Der Chef der Spezialeinheit „al-Quds“ des Korps der islamischen Revolutionsgarden, Qassem Soleimani, wurde in der Nacht zum Freitag im Flughafen der irakischen Hauptstadt getötet. Dabei waren auch mehrere führende Mitglieder der schiitischen Volksmiliz des Iraks „al-Haschd asch-Schaʿbī“ ums Leben gekommen.
Im Pentagon wurde erklärt, dass der Schlag auf den Flughafen vom US-Präsidenten Donald Trump initiiert worden sei. Der getötete Soleimani wird in Washington zu den an den Angriffen auf die Stützpunkte der Koalition und die US-Botschaft in Bagdad Beteiligten gezählt.
Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif bezeichnete den Mord an dem General des Korps der islamischen Revolutionsgarden als einen Akt des internationalen Terrorismus. Sein Amt drückte Washington einen entschiedenen Protest aus.


de.sputniknews.com: Das Morden im Irak: Deutsche Medien faseln von Tötung
Von Uli Gellermann
Seit 2003 besetzen die USA den Irak. Nach einem mörderischen Krieg – 600.000 Tote, ein zerstörtes Land bis heute – in dem die USA wie selbstverständlich das Völkerrecht brachen und eine ganze Region zu einem gefährlichen Kriegsherd bombten – sitzen die Kriegsverbrecher bis heute in einem Land, das vor dem Einmarsch nicht islamistisch geprägt war.
Aus diesem Land heraus morden die USA weiter. Erst jüngst mit einem gezielten Raketenangriff auf den iranischen General Qassim Soleimani in der Nähe des Flughafens von Bagdad. In zivilisierten Ländern nennt man das einen Mord. In den deutschen Medien wird der Mord „Tötung“ genannt. Tötung ist eine Vokabel, die eigentlich für Tiere reserviert ist. Macht nix, sagen sie von der Tagesschau bis zur Bildzeitung. War ja nur ein Iraner. Die gelten in Deutschland ohnehin als Terroristen. Die werden nicht umgebracht, nur getötet.
Dass die USA seit 2003 ein terroristisches Regime im Irak führen? Ein Regime, das wesentlich die zivile Bevölkerung des Landes trifft. Das kommt den devoten deutschen Medien natürlich nicht über die Lippen. Man lebt ja gemütlich in den deutschen Redaktionen. Dass deutsches Militär in den Krieg der USA verwickelt ist? Dass ein neues Irak-Mandat des Bundestages aus dem letztem Jahr, mit dem Wort „Anti-IS-Koalition“ getarnt, diverse deutsche Tornado-Aufklärer und Tankflugzeuge in den Krieg der USA geschickt hat? Das ist doch dem deutschen Redakteur egal. Als wäre alles so wie damals beim Beginn des Irak-Krieges, als bei nicht wenigen deutschen Medien die Freude von demokratisch-getarnt bis brutal-offen zu besichtigen war. Eine Entschuldigung der deutschen Kriegs-Sympathisanten gegen Saddam Hussein steht natürlich bis heute aus.
Seit Monaten ist der schleichende Krieg der USA gegen den Iran zu beobachten: Erst brechen die USA das Atom-Abkommen mit der iranischen Regierung, dann werden Truppen und ein Flugzeugträgerverband in die Region verlegt, schließlich erwischen die militärischen Abwehrkräfte des Iran eine US-Spionage-Drone, nun wird auf Befehl des Donald Trump ein hochrangiger Militär des Iran ermordet.
Und damit die blöden Deutschen auch wissen, dass alles mit rechten Dingen zugeht, titelt die Bildzeitung über General Qassim Soleimani, er sei der „gefährlichste Mann der Welt“. Das deutsche Außenministerium schweigt zwar über die widerliche Legitimierung eines Mordes, „verurteilt“ aber tatsächlich die Demonstranten vor der US-Botschaft in Bagdad. So als ob die USA nicht ein Besatzer-Regime im Irak wären, so als ob die eigene Botschaft betroffen sei.
Ganz sicher wird man in den nächsten Tagen auch wieder auf deutsche Verteidiger des Oligarchen mit den gelben Haaren treffen. Verteidiger, die bis in die Friedensbewegung hinein ihr Wesen treiben. Und wieder werden sie Trump freisprechen und ihn als Gefangenen des „tiefen Staates“ entschuldigen, ohne Namen und Adresse dieses Staates nennen zu können. Als ob Trump diesen Mord an Qassim Soleimani nicht persönlich befohlen hätte, als ob das Pentagon in Washington nicht die Verantwortung übernommen und erklärt hätte: Die Bombardierung sei auf Anweisung von Präsident Donald Trump erfolgt, um weitere Angriffe auf US-Kräfte zu verhindern – als „Akt der Verteidigung”.
Trump befindet sich im Fall Iran in schönster Obama-Clinton-Tradition, wenn er erklären lässt, das Ziel des Angriffs auf den iranischen General sei es, den Iran von künftigen Angriffen abzuschrecken. „Die Vereinigten Staaten werden weiterhin alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um unser Volk und unsere Interessen überall auf der Welt zu schützen.” Klar, seit langem schützen die USA ihr Volk und ihre Interessen im Irak durch Mord und Totschlag: Flucht, Hunger, Korruption und Bürgerkrieg herrschen im Irak seit 2003, seit die USA dort ihre Sorte von Freiheit hergestellt haben. Auf dieses Ziel steuert die US-Außenpolitik gegen den Iran.
Und im Schlepptau dümpelt die deutsche Kanzlerin, die erst jüngst bei ihrem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani die Forderung nach dem Ende der US-Sanktionen gegen den Iran abgelehnt hat. Sanktionen, die wie eine Waffe wirken, die Armut und Arbeitslosigkeit erzeugen und auf den Regime-Change im Iran zielen. Bis jetzt noch mit Methoden des Vorkrieges.


de.sputniknews.com: Trump nach Raketenangriff auf Soleimani: „Bereit, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen”
Nach der Ermordung des iranischen Top-Generals Qassem Soleimani bei einem US-Raketenangriff im Irak hat US-Präsident Donald Trump mitgeteilt, warum er den Angriff befohlen habe.
Nach der Tötung des iranischen Top-Generals Qassem Soleimani bei einem US-Raketenangriff im Irak hat US-Präsident Donald Trump betont, er wolle keinen Krieg mit Teheran.
Man habe so gehandelt, um einen Krieg zu beenden, nicht um einen zu beginnen, sagte Trump am Freitag im US-Bundesstaat Florida.
Die Vereinigten Staaten wollten Frieden, Partnerschaft und Freundschaft mit anderen Ländern.
Die USA wollten auch keinen Regimewechsel im Iran erreichen. Die Vereinigten Staaten täten aber alles, um die eigenen Diplomaten, Soldaten und Bürger zu schützen.
Trump betonte, er sei bereit, weitere Schritte gegen den Iran zu unternehmen, falls „die Amerikaner irgendwo in Gefahr sind”.
„Ich bin bereit und vorbereitet, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen – und das bezieht sich insbesondere auf den Iran”, sagte Trump wörtlich.
Soleimani habe an Angriffsplänen gegen US-Ziele gearbeitet und sei deshalb getötet worden. Wäre er schon früher getötet worden, hätten viele Leben gerettet werden können, behauptete der US-Präsident.
Soleimani, der Kommandeur der iranischen Al-Quds-Brigaden, war in der Nacht zum Freitag bei einem US-Luftangriff nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet worden.


Wpered.su: Kinder aus einem Schulkinderheim gratulierten ihren Altersgenossen aus einer frontnahen Schule in Donezk zum Neuen Jahr
Aus Anlass des Neuen Jahres schrieben Schüler des Donezker Schulkinderheims Nr. 1 Briefe an Schüler ein frontnahen Schule von Donezk. Dies teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Wir erinnern daran, dass Schüler der frontnahen Schule den Waisen zuvor Briefe, Süßigkeiten und Spielzeug als Geschenk zum bevorstehenden Neuen Jahr übergeben hatten. Sie schrieben ihnen Briefe mit Glückwünschen und Worten der Dankbarkeit.
Diese Initiative hatte die stellvertretende Vorsitzende der gesellschaftlichen Organisation „Nadeshda Donbassa“ Nadeshda Retinskaja ergriffen.


de.sputniknews.com: „Verdienste im Kampf gegen IS unbestreitbar“ – Russisches Verteidigungsministerium über Soleimani
Die „kurzsichtige“ Tötung des iranischen Top-Generals Qassem Soleimani durch die USA führt laut dem Verteidigungsministerium der Russischen Föderation zu einer scharfen Eskalation im Nahen Osten und zu negativen Konsequenzen für die internationale Sicherheit.
„Die kurzsichtigen Schritte der Vereinigten Staaten, die bei der Ermordung von General Qassem Soleimani zum Ausdruck kamen, haben zu einer deutlichen Eskalation der militärpolitischen Lage im Nahen Osten und zu schwerwiegenden negativen Folgen für das gesamte internationale Sicherheitssystem geführt“, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums.
General Soleimani sei ein kompetenter General gewesen und habe eine wohlverdiente Autorität und bedeutenden Einfluss im gesamten Nahen Osten gehabt. Unter seiner direkten Führung sei ein bewaffneter Widerstand gegen die in der Russischen Föderation und Deutschland verbotenen internationalen Terroristengruppen IS und Al-Qaida in Syrien und im Irak organisiert worden.
„Seine persönlichen Verdienste im Kampf gegen den IS in Syrien sind unbestreitbar“, heißt es weiter. …

de.sputniknews.com: Nach Tötung von Soleimani: Schweizer Botschafter im Iran erneut einbestellt
Das iranische Außenministerium hat nach dem US-Angriff auf General Qassem Soleimani zum zweiten Mal in Teheran den Schweizer Botschafter einbestellt, der zwischen dem Iran und den USA vermittelt.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete unter Berufung auf das Außenministerium der Schweiz, der Botschafter sei über die iranische Position informiert worden und habe der iranischen Seite eine Botschaft der USA übergeben.
Man habe ihm die Antwort auf die US-Botschaft übergeben, sagte der iranische Außenamtssprecher Abbas Musawi der Nachrichtenagentur Irna.
Der Geschäftsträger der Schweizer Botschaft in Teheran wurde bereits am Mittwoch wegen der US-Vorwürfe gegen den Iran vor dem Hintergrund der gewaltsamen Proteste im Irak einbestellt.


vormittags:

de.sputniknews.com: Sputnik Estland im Notbetrieb: Deutschlands Einsatz für „freie Meinungsäußerung“
Erst im November hat die Bundesregierung Moskau ermahnt, die Meinungsfreiheit zu wahren. In Estland will sie nun „innenpolitischen Vorgänge“, die gegen Journalisten der Nachrichtenagentur Sputnik gerichtet sind, nicht kommentieren. OSZE und die Europäische Journalisten-Föderation (EFJ) kritisieren die Schritte der estnischen Behörden gegen Sputnik.
Ab dem ersten Januar ist die Internetseite der Nachrichtenagentur Sputnik Eesti im „Notbetrieb“. Grund dafür seien Drohungen der estnischen Polizei und der Grenzschutzbehörde, Strafverfahren gegen Journalisten des Senders einzuleiten, wenn diese nicht bis zum Anfang des Jahres ihre Anstellung bei der Medieninformationsagentur Rossiya Segodnya kündigen, teilte die Chefredakteurin von Sputnik Eesti Jelena Tscheryscheva am Mittwoch mit. Damit seien alle estnischen Mitarbeiter der Agentur gezwungen, die Arbeitsverträge mit der Medienholding zu kündigen.
Die Behörden in Tallinn begründen den Schritt mit Sanktionen seitens der EU gegen den Generaldirektor der Mediengruppe, Dmitri Kisseljow.
Auf die Frage eines Sputnik-Redakteurs, nach der Beurteilung der Geschehnisse in Estland, antwortete die stellvertretende Sprecherin der deutschen Bundesregierung, Ulrike Demmer: „Sie kennen unsere grundsätzliche Meinung zur Meinungsfreiheit. Innenpolitische Vorgänge, die mir zum einen zunächst nicht vorliegen und zum anderen würden wir die nicht kommentieren“, sagte Demmer am Freitag in Berlin.
„Deutschland setzt sich weltweit für freie Meinungsäußerung ein“?
Doch gerade Anfang November letzten Jahres hatte die Bundesregierung Moskau zur Wahrung der Meinungsfreiheit aufgerufen, nach dem Inkrafttreten eines umstrittenen Gesetzes in Russland zur Kontrolle des Internets: „Es ist daran zu erinnern, wie grundlegend Informations- und Meinungsfreiheit für das Funktionieren einer jeden Demokratie sind. An diesem auch in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerten Maßstab müssen sich auch das Gesetz und vor allem die Durchführungsbestimmungen und die praktische Umsetzung messen lassen“, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz in der Bundespressekonferenz.
Die Bundesregierung setze sich überall auf der Welt – nicht nur in Russland – für die freie Meinungsäußerung und die Wahrung der Menschenrechte ein, betonte Fietz.
„Dabei geht es immer um eine verantwortungsvolle Abwägung zwischen unterschiedlichen Grundrechten. Die Erwartung an Russland, seinen Verpflichtungen aus der Europäischen Menschenrechtskonvention nachzukommen, betrifft genau diese erforderliche Abwägung“, so die Sprecherin damals.
OSZE und EFJ nehmen die Journalisten in Schutz
Anders als die Bundesregierung, fordert die „European Federation of Journalists“ (EFJ) die estnischen Behörden auf, Drohungen mit strafrechtlicher Verfolgung der Beschäftigten von Sputnik Eesti zu unterlassen. Der Druck auf die Mitarbeiter von Sputnik in Estland, den die dortigen Behörden der Umsetzung von EU-Sanktionen zuschreiben, sei unbegründet. Das teilte der Generalsekretär der Europäischen Föderation der Journalisten (EFJ), Ricardo Gutierrez mit. Gutierrez zufolge handele es sich um eine „exzessive Auslegung“ der europäischen Sanktionen. „Was ist neu seit 2014? Warum diese Bedrohung jetzt anwenden?“, fragte der Generalsekretär und bat die estnische Behörden, ihre Entscheidung bezüglich der Angestellten von Sputnik Estland zu überdenken.
Er fügte hinzu: „Das Vorgehen der Polizei in diesem Fall ist nicht transparent genug und unklar.“ Der Generalsekretär der EFJ forderte Estland auf, keine unnötigen Beschränkungen für die Arbeit ausländischer Journalisten einzuführen, was den freien Informationsfluss beeinträchtige und gegen die Standards des Europarates in Bezug auf die Medienfreiheit verstoße.
Der OSZE-Beauftragte für Pressefreiheit, Harlem Desir, sehe die Maßnahmen Estlands gegen die Mitarbeiter von Sputnik im Land mit Sorge. Er stellte Forderungen an die Behörden: „Ich habe die estnischen Behörden angesichts der Maßnahmen gegen die Journalisten von Sputnik Estonia nach der Verhängung persönlicher Sanktionen gegen Kisseljow angeschrieben. Ich rufe die Behörden dazu auf, keine unnötigen Einschränkungen der Arbeit ausländischer Medien vorzunehmen, die einen freien Informationsfluss beeinflussen könnten”, twitterte Desir.
Tallinn wehrt sich gegen Kritik
Die Behörden seines Landes werden sich laut dem estnischen Außenminister Urmas Reinsalu keinem Druck ausländischer Staaten in der Situation um Sputnik Eesti beugen. Via Facebook teilte der Außenminister wortwörtlich mit: „Estland wird in Fragen, die die unparteiische Umsetzung von Gesetzen auf dem Territorium der Republik betreffen, keinem Druck eines ausländischen Staates nachgeben.“
Ferner hieß es: „Was die Situation um Sputnik angeht, betreiben die estnischen Behörden gemäß der estnischen Rechtsordnung die Sanktionspolitik der EU, die unter anderem eine Reihe von russischen Bürgern betrifft, die die Aggression gegen die Ukraine unterstützen.“
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in einem Kommentar hinsichtlich der Situation um Sputnik Eesti erklärt, dass die russischen Behörden alles tun werden, um Sputnik bei seiner Arbeit in anderen Ländern zu unterstützen. Er bezeichnete die Handlungen der estnischen Behörden bei seiner jährlichen großen Pressekonferenz in Moskau am Donnerstag gegenüber Journalisten der Agentur Sputnik als einen „erstaunlichen Zynismus“.


telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 3. Januar wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com: „Leichen von Amerikanern im ganzen Nahen Osten“: Nachfolger von General Soleimani verspricht Rache
Ismail Qaani, der neue Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Eliteeinheit, hat nach der Tötung seines Vorgängers Qassem Soleimani bei einem US-Angriff im Irak versprochen, US-amerikanische Bürger im gesamten Nahen Osten zu töten. Dies meldete der katarische TV-Sender „Al Jazeera“ via Twitter.
„Wir sagen allen ˏSeid etwas geduldigˊ, und ihr seht die Leichen von Amerikanern im gesamten Nahen Osten“, zitiert „Al Jazeera“ Ismail Qaani.
Qaani war seit 1997 Stellvertreter von Qassem Soleimani. Die Tatsache, dass Kaani der Nachfolger von Soleimani wird, wurde am Freitag bekanntgegeben.
USA bekennen sich zum Angriff im Irak
Zuvor gab das Pentagon bekannt, dass die Vereinigten Staaten eine Operation gegen Qassem Soleimani in Bagdad durchgeführt hätten.
Qassem Soleimani habe in den vergangenen Monaten Angriffe auf Stützpunkte von US-Verbündeten gesteuert und auch die gewaltsamen Proteste an der US-Botschaft in Bagdad gebilligt, hieß es vonseiten Washingtons.
Teheran will den Tod von Soleimani rächen
Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei und Präsident Hassan Rohani drohten den USA wegen der Tötung von Soleimani schwere Rache an. Der iranische Verteidigungsminister Amir Khatami versprach eine „vernichtende Antwort“ auf den Tod des Generals.


de.sputniknews.com: Weiterer Luftschlag bei Bagdad trifft irakische Miliz
Ein Autokonvoi mit Vertretern der schiitischen Miliz „Al-Haschd asch-Schabi“ ist nördlich von Bagdad aus der Luft angegriffen worden. Das folgt aus einem Statement der Streitkräfte, die Sputnik vorliegt. Offenbar wurden fünf Menschen getötet.
Die Attacke wurde laut dem örtlichen Sender „Alsumaria News“ nach Mitternacht im Bezirk Tadschi ausgeführt. Der Miliz zufolge befanden sich Ärzte in dem Konvoi. Medienberichte über den Tod von Befehlshabern – wie etwa von Shibl Al-Zaidi, Hamid Al-Jazaeri oder Raed Al-Karawi – bei der Attacke seien falsch.
Bei dem Luftschlag seien fünf Menschen ums Leben gekommen, ihre Namen seien bisher nicht bekannt, teilte eine Quelle in einem Sicherheitsdienst gegenüber Sputnik mit. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters sollen sechs Menschen gestorben sein, weitere drei hätten lebensgefährliche Verletzungen erlitten.
Wer hinter dem Angriff steht, ist unklar. „Alsumaria News“ sprach von einer US-Luftattacke. Ein Sprecher der von den USA angeführten Militärkoalition behauptete am Samstag auf Twitter, die Koalition habe in den vergangenen Tagen keine Luftschläge unweit der US-Militärbasis Camp Taji geflogen.
Der Tod von Qassem Soleimani
Der Luftangriff in Tadschi erfolgte nur einen Tag nach dem tödlichen US-Angriff auf den iranischen Top-General Qassem Soleimani. Der Kommandeur der iranischen Kuds-Brigaden, der Eliteeinheit der Revolutionsgarde, war in der Nacht zum Freitag getötet worden. Außer ihm waren elf weitere Personen, darunter der stellvertretende Leiter der schiitischen Milizen des Iraks, „Al-Haschd asch-Schabi“, Abu Mahdi al-Muhandis, ums Leben gekommen.
USA übernehmen Verantwortung
Das Pentagon bestätigte, dass der Angriff auf den Flughafen in Bagdad von US-Präsident Donald Trump genehmigt worden sei.
Qassem Soleimani habe in den vergangenen Monaten Angriffe auf Stützpunkte von US-Verbündeten gesteuert und auch die gewaltsamen Proteste an der US-Botschaft in Bagdad gebilligt, hieß es vonseiten Washingtons.
Teheran droht mit Vergeltung
Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei und Präsident Hassan Rohani drohten den Vereinigten Staaten wegen der Tötung Soleimanis schwere Rache an. Der iranische Verteidigungsminister Amir Khatami versprach eine „vernichtende Antwort“ auf den Tod des Generals.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 3. Januar 3:00 Uhr bis 4. Januar 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 2.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Sajzewo, Staromichajlowka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Anzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 4.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegngenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 5.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: US-Journalist offenbart Trumps Reaktion auf verpassten Anruf des russischen Staatschefs
Wieder erscheint auf dem Markt ein Buch mit Insider-Blicken auf das Weiße Haus in der Trump-Ära. In seinem neuen Werk berichtet der Journalist Peter Bergen, wie der US-Präsident im Jahr 2017 seine Untergebenen vermeintlich ausschimpfte, weil sie ihn nicht über einen Anruf des russischen Staatschefs Wladimir Putin in Kenntnis gesetzt hatten.
Laut dem Portal Business Insider schreibt der US-Journalist in seinem neuen Buch „Trump and his Generals: The Cost of Chaos” unter Berufung auf Insiderquellen, dass Trump am 27. Januar 2017 zusammen mit der britischen Regierungschefin Theresa May im Weißen Haus speiste. Sie soll gefragt haben, ob Putin bei ihm angerufen habe. Darauf schüttelte Trump verneinend den Kopf. Der neben ihm stehende Chef des Verteidigungs-Aufklärungsamtes, Michael Flynn, soll sich zu ihm gebeugt und gesagt haben, der russische Staatschef hätte vor mehreren Tagen angerufen.
Verstimmt begann Trump, so Bergen weiter, Flynn und andere Mitarbeiter der Residenz zu kritisieren.
„Soll das dein Scherz sein? Wladimir Putin versuchte mich anzurufen, und du hast mir den Hörer nicht hingehalten. Woran dachtest du?“, zitiert der Autor Trump.
Flynn suchte sich zu rechtfertigen: In den letzten Tagen habe es allzu viele Anrufe im Weißen Haus gegeben. Aber Trump wollte ihm nicht zuhören. Er bezeichnete Putin als „den einzigen Menschen auf der Erde, der die USA vernichten könnte“. Trump habe seinen Unmut über die Entscheidung des Personals geäußert, das Telefongespräch mit Putin zu verschieben, so Bergen.
Das erste Telefongespräch zwischen Putin und Trump hatte im November 2016 stattgefunden. Die Gesprächspartner einigten sich darauf, gemeinsam auf die Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA hinzuarbeiten. Das erste persönliche Treffen der beiden Präsidenten fand am 7. Juli 2017 am Rande des G20-Gipfels in Hamburg statt.
Generalleutnant a.D. Michael Flynn war vom 20. Januar bis 13. Februar 2017 als Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten tätig. Er musste wegen der Beschuldigung zurücktreten, den Inhalt seiner Gespräche mit dem damaligen russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, teilweise geheim gehalten zu haben. Wie Medien unter Berufung auf die US-Geheimdienste berichteten, soll Trumps Berater mit dem russischen Diplomaten über eine mögliche Aufhebung der US-Sanktionen gegen Russland gesprochen haben. Flynn wies diese Information zurück.


de.sputniknews.com: Nach Tötung von General Soleimani: Bundeswehr stoppt Ausbildung im Irak
Nach der Tötung des iranischen Top-Generals Qassem Soleimani bei einem US-Angriff in Bagdad setzt die Bundeswehr laut eigenen Angaben die Ausbildung von Sicherheitskräften der Kurden und der Zentralregierung im Irak aus. Dies sei für alle beteiligten Partnernationen bindend.
Eine entsprechende Entscheidung habe das Hauptquartier der Koalition gegen die Terrormiliz des „Islamischen Staates“* (IS; auch Daesh) zum Schutz der eigenen Kräfte getroffen, teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr den Obleuten im Verteidigungsausschuss des Bundestages am Freitagabend mit. Dies sei für alle beteiligten Partnernationen bindend. „Damit ruht vorübergehend die Ausbildung für die irakischen Sicherheits- und Streitkräfte im gesamten Irak“, hieß es in der Unterrichtung.
Zuvor waren schon im Zentralirak die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt worden. Das Hauptquartier der Militärkoalition ordnete dort Einschränkungen für Bewegungen am Boden und in der Luft an.
Bundeswehr-Einsatz gegen IS
Das deutsche Kontingent für den internationalen Einsatz gegen den IS („Counter Daesh“) zählt derzeit 415 Männer und Frauen. Geführt wird es aus Jordanien, wo rund 280 Soldaten stationiert sind. Knapp 90 Bundeswehrleute sind im nordirakischen Kurdengebiet im Einsatz, um dort kurdische Kräfte auszubilden. Ihre Schulungen ruhen nun. Im Militärkomplex Tadschi, 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad, befassen sich derzeit 27 Bundeswehrsoldaten mit der Ausbildung irakischer Kräfte. Zudem gibt es im Hauptquartier der Anti-IS-Koalition in Bagdad fünf deutsche Soldaten.
Grünen-Chefin fordert Truppenabzug aus dem Irak
Inzwischen forderte Grünen-Chefin Annalena Baerbock nach der Tötung Soleimanis, alle deutschen Soldaten aus dem Irak herauszuholen. „Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eskaliert dramatisch“, sagte Baerbock der Deutschen Presse-Agentur. Damit sei die Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten im Irak nicht mehr zu gewährleisten.
„Wir fordern die Bundesregierung inständig auf, die sofortige Evakuierung aller deutschen Truppen einzuleiten.“
Am Irak-Einsatz jetzt festzuhalten, wäre „schlicht unverantwortlich“.
FDP-Innenexperte warnt vor Vergeltungsschlagen aus dem Iran
Der Innenexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Konstantin Kuhle, fordert mit Blick auf die Eskalation zwischen den USA und dem Iran die Bundesregierung auf, jüdische, israelische und US-amerikanische Einrichtungen besser schützen zu lassen.
„Der Iran und seine Verbündeten werden mit Vergeltungsschlägen antworten, womöglich auch in unserem Land“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Samstag „Bundesinnenminister Seehofer muss schnell reagieren und den Schutz möglicher Ziele iranischen Terrors verstärken.“
Dies gelte vor allem für jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen in Deutschland – aber auch für mögliche Ziele von Cyberattacken.
In Nordrhein-Westfalen sind die Sicherheitsbehörden einem Medienbericht zufolge bereits in erhöhter Alarmbereitschaft. Der Angriff löse unter Regime-nahen Iranern und Anhängern der verbündeten Schiitenmiliz Hisbollah „eine hohe Emotionalisierung“ aus, sagte eine Sprecherin des Landesinnenministeriums der „WAZ“ (Samstag). Es werde daher ein verstärkter Blick in die Szene geworfen. Die Sicherheitsmaßnahmen und der Objektschutz der US-amerikanischen, jüdischen und israelischen Einrichtungen würden entsprechend angepasst.
Der Tod von Qassem Soleimani
Soleimani, der Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Eliteeinheit, war in der Nacht zu Freitag bei einem US-Angriff nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet worden. Das US-Verteidigungsministerium teilte mit, der Angriff sei auf Anweisung von Präsident Donald Trump erfolgt, um weitere Attacken auf US-Diplomaten und Einsatzkräfte zu verhindern.
Teheran kündigt Vergeltung an
Die iranische Führung hatte nach der Tötung Soleimanis Vergeltung angekündigt. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei schrieb am Freitag in einem Beileidsschreiben, die Urheber der Attacke erwarte „eine schwere Rache“. Auch Irans Präsident Hassan Rohani warnte: „Zweifellos werden der Iran und andere unabhängige Staaten dieses schreckliche Verbrechen der USA rächen.“ Außenminister Mohammed Dschwad Sarif sagte auf Twitter voraus, die Ermordung Soleimanis werde zu einer Eskalation der Krise führen.
Washington spricht von Selbstverteidigung
Die USA wiederum bezeichneten Soleimanis Tötung als Akt der Selbstverteidigung. Trump sagte am Freitag, Soleimani habe an „finsteren“ Angriffsplänen gegen US-Ziele gearbeitet und sei deshalb ausgelöscht worden. Die USA wollten keinen Regimewechsel im Iran erreichen. Die Vereinigten Staaten täten aber alles, um die eigenen Diplomaten, Soldaten und Bürger zu schützen.
„Ich bin bereit und vorbereitet, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen – und das bezieht sich insbesondere auf den Iran“, sagte Trump.
Er betonte zugleich, er wolle keinen Krieg mit Teheran: „Wir haben (…) gehandelt, um einen Krieg zu beenden. Wir haben nicht gehandelt, um einen Krieg zu beginnen.“ Die Vereinigten Staaten wollten Frieden, Partnerschaft und Freundschaft mit anderen Ländern. Bei einem Auftritt vor evangelikalen Unterstützern in Miami sagte Trump am Freitagabend (Ortszeit), die USA strebten nach Frieden und Harmonie: „Wir sind eine friedliebende Nation.“
* Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten


nachmittags:

de.sputniknews.com: WADA-Budget 2020: Agentur legt Höhe von russischem Beitrag fest – Medien
Die Höhe des obligatorischen russischen Beitrags zum Haushalt der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) für 2020 wird mehr als eine Million Dollar betragen. Dies hat der Pressedienst der Organisation gegenüber russischen Medien am Samstag bekanntgegeben.
„Die Höhe des russischen Beitrags im Jahr 2020 wird 1.015.977 Dollar (über 900.000 Euro) betragen“, teilte eine Quelle im Gespräch mit Medien mit.
Es ist wahrscheinlich, dass Russland im Jahr 2020 das Land sein wird, das den größten Betrag an die WADA überweisen muss. Dies könnte passieren, wenn der Internationale Sportgerichtshof (CAS) den Forderungen der WADA gegen die Russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA) zustimmt.
In diesem Fall muss RUSADA eine Geldstrafe von 100.000 Dollar (knapp 90.000 Euro) zahlen, und zudem muss Russland die WADA für Ausgaben entschädigen, die mit laufenden Ermittlungen und der Untersuchung der Datenbank des Moskauer Anti-Doping-Labors verbunden sind. Es soll sich dabei um circa zwei Millionen Dollar (knapp 1,8 Millionen Euro) handeln.
WADA-Sanktionen gegen RUSADA
Am 9. Dezember hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) die RUSADA für nicht konform mit dem Anti-Doping-Kodex erklärt und russische Sportler von der Teilnahme an großen Turnieren, darunter auch an den Olympischen Spielen, ausgeschlossen.
Später war berichtet worden, dass die RUSADA mit dem Verbot der russischen Beteiligung an internationalen Sportveranstaltungen nicht einverstanden sei und dagegen eine Beschwerde beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) einreichen werde.
Die WADA-Entscheidung soll nach 21 Tagen oder nach Begutachtung der Berufung im Sportgerichtshof (CAS) in Kraft treten.
WADA-Budget
Jedes Jahr erhöht sich der Beitrag der Länder zum WADA-Haushalt um etwa acht Prozent. Im Jahr 2019 zahlte Russland 946.747 Dollar (mehr als 800.000 Euro).
Die größten Beiträge zum WADA-Budget im Jahr 2019 leisteten die USA (2.531.651 Dollar oder mehr als zwei Millionen Euro), Japan (1.502.800 Dollar oder knapp 1,4 Millionen Euro + 163.312 Dollar oder knapp 150.000 Euro als freiwilliger Beitrag) und Kanada (1.256.826 Dollar oder über eine Million Euro).


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 04.01.2020
Nach Angaben, die von den Beobachtern des GZKK der DVR erfasst wurden, haben die ukrainischen Kämpfer in den letzten 24 Stunden zweimal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Straftruppen der 59. Brigade der BFU des Kriegsverbrechers Schapowalow Sajzewo (jushnoje) mit Antipanzergranatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Martschenkos aus der 28. Brigade der BFU Staromichajlowka mit Antipanzergranatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Wir stellen weiter ein Absinken des moralisch-psychischen Niveaus der Kämpfer der BFU in der OOS-Zone fest.
So haben nach unseren Informationen am 2. Januar Mitarbeiter der Polizei in Krasnoarmejsk ein ziviles Fahrzeug angehalten, in dem sich fünf bewaffnete Offiziere der 92. Brigade in betrunkenem Zustand befanden. Beim Versuch, ihre Dokumente zu kontrollieren, wurden die Polizeimitarbeiter von den Militärs entwaffnet und verprügelt. Nur eine eintreffende Verstärkung von Polizisten erlaubte es, die militärischen Kämpfer zu stoppen. Infolge der Auseinandersetzung erlitten zwei Polizeimitarbeiter Verletzungen und Knochenbrüche.
Um den Konflikt beizulegen, traf der Brigadekommandeur Kokorjew persönlich vor Ort ein, ließ nicht zu, dass eine Offiziere festgenommen wurden und brachte sie in die Einrichtungen des Truppenteils. Nach vorliegenden Informationen waren unter denjenigen, die die Rechtsordnung verletzten, der stellvertretende Leiter des Stabs der Brigade und der Kommandeur eines Bataillons.
Es ist wichtig anzumerken, dass Kokorjew durch Bestechung der Polizisten eine Verheimlichung des Geschehens gegenüber den übergeordneten Stab erreichte.
Unsere Aufklärung hat Informationen über nicht kampfbedingte Verluste unter den ukrainischen Kämpfern erhalten. So erlitten in den letzten 24 Stunden aufgrund von persönlicher Unvorsichtigkeit und nicht ordnungsgemäßen gegenseitigen Beziehungen fünf Besatzer schwere Verletzungen und Knochenbrüche.
In der 128. Brigade erlitten zwei Kämpfer bei Ausschreitungen von Seiten eines Unteroffiziers des Bataillons Nasenbrüche und wurden zum medizinischen Punkt gebracht. Der Fall von nicht ordnungsgemäßen gegenseitigen Beziehungen und Verletzungen wird gegenüber dem Brigadekommando verheimlicht.
In der 28. mechanisierten Brigade im Gebiet von Nowomichajlowka erlitt ein Kämpfer des 2. Bataillons durch einen Fall in einen Schützengraben eine Rissverletzung am Bauch.
In der 92. Brigade erlitt ein Kämpfer des 22. Panzergrenadierbataillons eine Verletzung am Auge. Der Soldat wurde in die medizinische Abteilung der Brigade gebracht. Nach den Worten des Verletzten wurde er verletzt, als er vom Kommandeur der Abteilung wegen Trinkens von Alkohol auf dem Posten verprügelt wurde.
Die Fälle von Verletzungen in der 28. und 92. Brigade werden vom Kommando auch gegenüber dem Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ verheimlicht.


de.sputniknews.com:
„US-Strategie hinsichtlich des Irans wird sich nicht ändern“ – US-Außenministerium
Die Strategie der Vereinigten Staaten in Bezug auf den Iran wird sich laut dem US-Außenministerium nicht ändern. Dies erklärte die außenpolitische Behörde gegenüber dem arabischen TV-Sender „al-Arabiya“.
„Unsere Strategie hinsichtlich des Irans wird sich nicht ändern“, zitiert der TV-Sender die außenpolitische US-Behörde.
Im US-Außenministerium wurde zudem betont, dass die härtesten Sanktionen gegen den Iran fortgesetzt würden und dass die USA Maßnahmen zur Verteidigung ihrer Interessen unternommen hätten.
In der Nacht zum 3. Januar hatten die USA im Raum des internationalen Flughafens Bagdads eine Operation gegen den Kommandeur der Eliteeinheit der iranischen Armee, der Spezialkräfte „al-Quds“, General Soleimani, und gegen den Vizechef der irakischen schiitischen Volksmiliz, Abu Mahdi al-Muhandis, geführt, die in Washington zu den Beteiligten an der Vorbereitung der Angriffe auf die US-Botschaft in Bagdad am 31. Dezember 2019 gezählt werden. Dabei hatten beide und die sie begleitenden Personen den Tod gefunden.


M
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I.M. Filiponenko
Nach Angaben, die von den Beobachtern des GZKK der LVR erfasst wurden, wurde in den letzten 24 Stunden kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Unsere Aufklärung stellt weiter die Stationierung von Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in Ortschaften auf von ihnen kontrolliertem Territorium fest.
So wurde in Krjakowka die Stationierung eines Panzerfahrzeugs der 93. Brigade
registriert.
Diese Information wird auch von OSZE-Beobachtern bestätigt.
Trotz der Anweisungen des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte zur Herstellung und Aufrechterhaltung eines Waffenstillstands in der OOS-Zone ignorieren einzelne Kommandeure offen die Befehle der übergeordneten Führung und versuchen die Lage zu destabilisieren und uns zur Erwiderung des Feuers zu provozieren.
Am 3. Januar wurde dank der koordinierten Han
dlungen der Luftabwehreinheiten im Gebiet von Obosnoje eine Kampdrohne „Phantom“ der 46. Brigade der ukrainischen Streitkräfte abgeschossen, die mit einer Einrichtung zum Abwurf einer Sprengladung ausgestattet war.
Die Materialien zur Fall des Einsatzes einer Drohne durch den Gegner wurden an die Generalstaatsanwaltschaft der Republik übergeben, um ein Strafverfahren gegen den Kommandeur der 46. Brigade Kotenko einzuleiten.
In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die Aufgaben in der OOS-Zone erfüllen, wurde
ein weiterer Fall von Desertion festgestellt.
So führen Vertreter des militärischen Rechtsordnungsdienstes eine Ermittlung zum Fall des eigenmächtigen Verlassens des Truppenteils durch einen Soldaten der 59. Brigade durch, der die Positionen im vorderen Bereich mit seiner Dienstwaffe und Munition dazu verlassen hat. Derzeit ist der Aufenthaltsort der Soldaten nicht bekannt.


de.sputniknews.com:
Tötung von Al-Quds-General: Iran erwägt Angriffe auf 35 US-Ziele im Nahen Osten
Die iranischen Revolutionsgarden, denen die Al-Quds-Brigaden des getöteten Generals Qassem Soleimani angehören, drohen den Vereinigten Staaten in der Nahostregion mit Vergeltung und erwägen Angriffe in der Straße von Hormus. 35 US-Stellungen könnten betroffen werden.
Der Iran werde die Amerikaner bestrafen, wo immer sie erreichbar seien, sagte der Kommandeur der Eliteeinheit in der Provinz Kerman, General Gholamali Abuhamseh, laut der Nachrichtenagentur Tasnim am Samstag. Im Nahen Osten seien seit langem wichtige US-Ziele ausgemacht. 35 amerikanische Stellungen in der Region sowie in der israelischen Stadt Tel Aviv lägen in Reichweite der Islamischen Republik.
„Die Straße von Hormus ist ein wichtiger Punkt für den Westen, und viele amerikanische Zerstörer und Kriegsschiffe passieren sie“, so Abuhamseh.
Die Meerenge verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und ist einer der wichtigsten Schifffahrtswege. Durch die Straße von Hormus gehen etwa ein Fünftel aller weltweiten Öltransporte….


de.sputniknews.com: US-Koalition fährt ihre Anti-IS-Einsätze im Irak zurück – Medien
Die US-Koalition zum Kampf gegen die Terrorgruppierung „Islamischer Staat“* hat laut Medien ihre Einsätze im Irak zurückgefahren. Dies berichtet die Agentur France Press unter Verweis auf einen US-Beamten.
„Unsere erstrangige Aufgabe ist Schutz des Koalitionspersonals“, erklärte der US-Beamte und betonte dabei, dass die von den USA angeführte Koalition die Durchführung von Operationen „eingeschränkt hat“.
Nach Worten des Beamten bedeute dies jedoch nicht die Einstellung von Einsätzen.
„Wir haben die Sicherheits- und Verteidigungsmaßnahmen an den irakischen Stützpunkten, wo die Truppen der Koalition stationiert sind, verstärkt“, präzisierte er.
In der Nacht zum 3. Januar hatten die USA im Raum des internationalen Flughafens von Bagdad eine Operation gegen den Kommandeur einer Eliteeinheit der iranischen Armee, der Al-Quds-Brigaden, General Soleimani, und gegen den Vizechef der irakischen schiitischen Volksmiliz, Abu Mahdi al-Muhandis, geführt, die in Washington zu den Beteiligten an der Vorbereitung der Angriffe auf die US-Botschaft in Bagdad am 31. Dezember 2019 gezählt werden. Dabei hatten beide und die sie begleitenden Personen den Tod gefunden.
*Terrorvereinigung, in Deutschland und Russland verboten


o
mbudsmandnr.ru: Kommentar der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa zum Zustand der beim Austausch am 29. Dezember befreiten Menschen.
Zum Stand am heutigen Tag sind alle Personen, die beim Austausch am 29. Dezember befreit wurden, mit allem Notwendigen versorgt, insbesondere auch mit qualifizierter ärztlicher Behandlung, Lebensmitteln sowie Hygienemitteln. Nach Abschluss der medizinischen Untersuchung ist für alle Personen, die keinen Wohnraum auf dem Territorium der Donezker Volksrepublik haben, bereits Wohnraum mit allen notwendigen Bedingungen bereit gestellt, daneben wir jede Person, die bei dem Austausch zurückgekehrt ist, eine einmalige finanzielle Unterstützung erhalten.
Um Spekulationen zu diesem Thema zu vermeiden, bitte ich darum, im Falle von Fragen zum Zustand der am Austausch Beteiligten sich unmittelbar an den Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR zu wenden.


de.sputniknews.com: Nach Angriff im Irak: Peking wirft den USA Verstoß gegen völkerrechtliche Grundsätze vor
Die risikovollen militärischen Handlungen der USA verstoßen gegen die Grundsätze des Völkerrechts und führen zur Instabilität im Nahen Osten, erklärte der chinesische Außenminister Wang Yi am Samstag in einem Telefongespräch mit dem iranischen Amtskollegen Mohammad Dschawad Sarif.
Die Unterredung fand auf Initiative der iranischen Seite statt. Der iranische Außenminister vertrat den Standpunkt seines Landes zu den jüngsten Handlungen der USA.
Die USA hatten in der Nacht zum Freitag im Raum des internationalen Flughafens von Bagdad eine Operation zur Tötung des Kommandeurs der Al-Quds-Eliteeinheit, General Qasem Soleimani, und des Vizekommandeurs der irakischen schiitischen Volksmobilisierungskräfte, Abu Mahdi al-Muhandis, durchgeführt. Die beiden Militärs wurden von Washington beschuldigt, an dem Angriff auf die US-Botschaft am 31. Dezember in Bagdad teilgenommen zu haben.


de.sputniknews.com: Zeitgleiche Raketenangriffe im Irak: US-Einrichtungen in Bagdad und Militärbasis Balad im Visier
Nachdem das US-Militär in Bagdad den iranischen General und Kommandeur der iranischen Al-Quds-Brigaden, Qassem Soleimani, getötet hat, hat der Iran mit Vergeltung gedroht. In dieser angespannten Lage kam es nun zu Raketenangriffen auf Bagdad und Balad. Offenbar war die US-Botschaft in der Hauptstadt Ziel der Angriffe.
Laut nun bestätigten Angaben kam es am Samstag zu Raketen- und Granatenangriffen in Bagdad. Mindestens ein Geschoss schlug in der Nähe des US-Botschaftsgebäudes, in der so genannten Green Zone, ein.
US-Hubschrauber waren kurz nach den Explosionen über Bagdad am Himmel zu sehen.
Laut lokalen Sicherheitsvertretern hat eine Katjuscha-Rakete in Bagdads „Grüner Zone” eingeschlagen. Tote oder Verletzte soll es nicht geben.
Katjuscha ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen sowjetischen Mehrfachraketenwerfer, der im Zweiten Weltkrieg entwickelt und eingesetzt wurde. Später wurden diese Raketenwerfer weiterentwickelt und werden heutzutage in modernisierter Form von zahlreichen Streitkräften und paramilitärischen Gruppen verwendet.
Zugleich wurde auch Bagdads Stadtteil Jadriya von einem Mörserangriff getroffen. Laut der Polizei gibt es fünf Verletzte nach diesem Angriff.
Medien verbreiteten bereits Aufnahmen, auf denen die Schäden der Angriffe in Bagdad zu sehen sein sollen.
Zu gleicher Zeit Angriff auf Militärbasis mit US-Soldaten
Nahezu zeitgleich trafen auch zwei Katjuscha-Raketen die irakische Luftwaffenbasis Balad, 80 km nördlich von Bagdad, in der US-Streitkräfte stationiert sind. Laut der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf Sicherheitskräfte beruft, soll es keine Opfer geben.
Bereits kurz zuvor wurden in den sozialen Netzwerken Meldungen verbreitet, dass einige Raketen den Luftwaffenstützpunkt Balad getroffen hätten.
Iraner versprechen Vergeltung
Zuvor haben verschiedene hochrangige iranische Vertreter schwere Vergeltung für die Ermordung von General Soleimani versprochen. Ismail Qaani, der neue Kommandeur der iranischen Al-Quds-Eliteeinheit, hat nach der Tötung seines Vorgängers versprochen, US-amerikanische Bürger im gesamten Nahen Osten zu töten.
Laut dem Kommandeur der Eliteeinheit in der Provinz Kerman, General Gholamali Abuhamseh, wird der Iran die Amerikaner bestrafen, wo immer sie erreichbar seien.
Im Nahen Osten seien seit langem wichtige US-Ziele ausgemacht.
35 amerikanische Stellungen in der Region sowie in der israelischen Stadt Tel Aviv lägen in Reichweite der Islamischen Republik.
„Die Straße von Hormus ist ein wichtiger Punkt für den Westen, und viele amerikanische Zerstörer und Kriegsschiffe passieren sie“, so Abuhamseh weiter. …


de.sputniknews.com: Nach Mord an Soleimani: Irak beschränkt Aktivitäten von US-Militär auf seinem Territorium
Der Irak hat beschlossen, die Aktivitäten der US-Militärs auf dem Territorium des Landes nach dem Mord an dem iranischen General Qassem Soleimani und dem Kommandeur der schiitischen Volksmiliz Abu Mahdi al-Muhandis in Bagdad einzuschränken. Dies teilte der offizielle Sprecher der irakischen Streitkräfte, Abdel Karim Halaf, Sputnik mit.
„Sie dürfen nur mit Zustimmung der irakischen Seite agieren, doch nach einem solchen Stich in den Rücken werden wir natürlich ihre Aktivitäten einschränken“, sagte der Gesprächspartner gegenüber der Agentur.
Halaf ergänzte, dass eine Ermittlung eingeleitet worden sei – gegen alle, die über irgendeine Information hinsichtlich der Bewegungsroute des getöteten iranischen Generals und der ihn begleitenden Personen verfügen konnten – insbesondere über seinen Flug aus Damaskus nach Bagdad und über die Fahrt aus dem Bagdader Flughafen.
„Ja, die Ermittlung läuft. Die Ermittlungsmaßnahmen werden all diejenigen betreffen, die über jegliche Informationen innerhalb des Flughafens (von Bagdad – Anm. d. Red.) verfügen konnten“, erläuterte er.
Halaf unterstrich in Bezug auf die vorübergehende Einstellung der Nato-Aktivitäten zur Ausbildung der irakischen Militärs, dass der Irak über eigene Kapazitäten in diesem Bereich verfüge.
„Der Irak ist imstande, selbst mit dieser Aufgabe zurechtzukommen, wie auch mit der Aufgabe zur Verteidigung des eigenen Territoriums. Natürlich haben die Koalitionskräfte aus der Luft geholfen, doch alles andere haben die irakischen Militärs ausgeführt“, betonte der Gesprächspartner der Agentur. …


abends:

de.sputniknews.com: USA schicken Angriffsschiff und Soldaten in Nahen Osten
Angesichts der zunehmenden Spannungen mit dem Iran sagt die US-Marine gemeinsame Übungen mit Marokko ab und leitet das amphibische Angriffsschiff „USS Bataan“ (LHD-5) sowie die 26. Marineexpeditionseinheit in den Nahen Osten um, teilte „USNI News“ unter Berufung auf einen Verteidigungsbeamten mit.
„Die ‚USS Bataan‘ und die (…) Marine Expeditionary Unit (MEU) führen derzeit Routineoperationen durch und demonstrieren die inhärente Flexibilität unserer Seestreitkräfte“, sagte Lieutenant Commander Matthew Comer.
Sie sollen sich den Soldaten aus der 82. Luftlandedivision anschließen, die zuvor als Sicherheitsmaßnahme nach der US-Operation gegen den iranischen Top-General Qassem Soleimani in den Irak geschickt wurden. Was sie dort genau machen werden, habe Comer „aus operativen Sicherheitsgründen“ nicht mitteilen können.
Am Freitag wurde berichtet, dass das Pentagon bis zu 3.500 Soldaten in die Region entsenden wolle, falls der Iran oder von Iranern unterstützte Truppen nach dem Tod von Soleimani Vergeltungsschläge versuchen sollten. …

 

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