Presseschau vom 29.12.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipp:

de.sputniknews.com: „Geht Warschau unter die Haut“: So reagiert Polen auf Putins Urteil zu „antisemitischem Schwein“
Von Liudmila Kotlyarova
Die ohnehin ziemlich kalten russisch-polnischen Beziehungen drohen zum Jahreswechsel noch schwieriger zu werden, nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin am Dienstag den polnischen Botschafter zwischen 1933 und 1939, Josef Lipski, einen „Lumpen und antisemitisches Schwein“ genannt hatte. Dies sorgte für Protestaktionen in Polen…
https://sptnkne.ws/ARBW

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Gestohlene Stalin-Limousine gefunden
Die Polizeibeamten haben die gestohlene ZIS-115 – eine einzigartige sowjetische Limousine, auf der seit 1949 der Vorsitzende des Ministerrates der UdSSR, Joseph Stalin, fuhr, nach Medienberichten in einer Garagenbox gefunden.
Die Diebe hätten das Nummernschild wechseln und das Auto an einen anderen Ort bringen wollen. Sie selbst konnten nicht festgenommen werden.
Am Freitag sei das ZIS-Auto aus einer Garage im Norden Moskaus gestohlen worden. Sechs Männer sollen es auf einen Abschleppwagen geladen und sich damit an einen unbekannten Ort begeben haben.
Seit 1949 sei diese Limousine das offizielle Auto des sowjetischen Staatschefs gewesen. Derzeit gehöre es dem Chef des Sicherheitsdienstes des ukrainischen Oligarchen Ruslan Tarpan. Das Auto sei nicht funktionstüchtig.
Der ZIS-115 war ein sowjetischer Panzerwagen der Spitzenklasse. Heute sollen nur noch vier Fahrzeuge dieses Typs erhalten sein. Nach Einschätzungen der Experten kostet das Autos ungefähr zwei bis zweieinhalb Millionen Dollar.

vk-Seite der Union der Kommunisten des Lugansker Lands:
Der Abgeordnete der Staatsduma der RF Kasbek Tajsajew legte Blumen am Denkmal „Die Unbezwungenen“ in Krasnodon nieder
Das Denkmal „Die Unbezwungene“ liegt am Ort des Schachtes des Bergwerks Nr. 5, in den im Januar 1943 Mitglieder der Untergrundkomsomolorganisation „Junge Garde“ lebend gewor
fen wurden. Nach der Befreiung von Krasnodon wurde eine Bergungsoperation durchgeführt – vom Boden des Schachtes wurden die Leichen von 71 Toten geborgen. Im März 1943 wurden die Untergrundkämpfer auf dem zentralen Platz von Krasnodon begraben, am Ort des Schachtes wurde ein kleiner Steinobelisk aufgestellt.
Zum 40. Jahrestag der Aktivität der Untergrundorganisation wurde entschieden, ein würdiges Denkmal zu errichten, das die Heldentaten der Untergrundkämpfer verewigt. Am 2. Oktober 1982 wurde das Denkmal eingeweiht und erhielt die Bezeichnung „Die Unbezwungenen“.
Gemeinsam mit Vertretern der Kommunistischen Partei der LVR, des Komsomol und Vertretern der KPRF legte der stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Angelegenheiten der GUS Kasbek Tajsajew Blumen am Schacht nieder, wo die Helden der „Jungen Garde“ hingerichtet worden waren.

wpered.su: Boris Litwinow überreichte einem Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs eine Auszeichnung aus Anlass des 140. Geburtstags Josif Stalins
Am 28. Dezember überreichte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow dem Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs, dem pädagogischen Erneuerer, Volkslehrer der UdSSR Wiktor Schatalow aus Anlasse des 140. Geburtstags Josif Stalins eine Medaille des ZK der KPRF. Dies teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Wi
ktor Fjodorowitsch wurde am 30. April 1927 in Stalino (heute Donezk) geboren. Im Dezember 1944 wurde er in die Reihen der Roten Armee einberufen. Er diente bis 1951 als Obermatrose in der Pazifischen Flotte. Er nahm an den Kämpfen gegen das militaristische Japan teil.
Wiktor Schatalow erarbeitete ein Unterrichtssystem unter Verwendung von Stützsignalen – zusammenhängenden Schlüsselwörtern, bedingten Zeichen, Zeichnungen und Formeln
mit kurzer Schlussfolgerung. Er ist Autor von etwa 70 Büchern.
Sein letztes Werk wurde 2016 in Moskau herausgegeben. Es ist eine Übersetzung der Werke des ukrainischen Dichters und Schriftstellers, Gründers der sozialistischen Bewegung in der Ukraine Iwan Franko. Ein Exemplar der Buches schenk
te Wiktor Schatalow Boris Litwinow.

http://wpered.su/wp-content/uploads/2019/12/IMG_20191228_155804-768×576.jpg

de.sputniknews.com: „Alle gegen alle“: Selenski bestätigt Gefangenenaustausch im Donbass am 29. Dezember
Der Austausch von Gefangenen im Donbass soll laut dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski morgen, am 29. Dezember, erfolgen. Der Austausch werde nach der Formel „alle gegen alle“ ausgeführt. Dies bestätigte der ukrainische Staatschef am Samstag.
„Der Austausch soll morgen erfolgen. Wir warten darauf. Bislang ist die Verifizierung aller Menschen nicht völlig abgeschlossen“, sagte der ukrainische Präsident gegenüber den Journalisten.
Er ergänzte dabei, dass die Prozedur der Verifikation der Listen bis dato nicht abgeschlossen sei. Zuvor hatte man in der Volksrepublik Donezk den 29. Dezember als Austauschdatum bestätigt.
Zum Thema des Gefangenenaustausches zwischen Kiew und den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk konnte der tote Punkt nach dem Normandie-Gipfel, der in Paris am 9. Dezember stattfand, endlich überwunden werden. Am 18. Dezember hatte die dreiseitige Kontaktgruppe Verhandlungen zur Erstellung der Listen für den Austausch begonnen. Die genaue Zahl derjenigen, die in den neuen „großen Austausch“ geraten werden, hat keine der Seiten bisher bekannt gegeben.

vormittags:

ukrinform.de: Selenskyj bestätigt Austausch von Gefangenen am 29. Dezember
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hat während seiner Arbeitsreise in die Region Iwano-Frankiwsk erklärt, dass am 29. Dezember ein Austausch von inhaftierten Personen stattfindet.
Darüber berichtet ein Ukrinform-Korrespondent in der Region.
„Der Austausch muss morgen stattfinden. Wir warten darauf. Die vollständige Verifikation aller Personen ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Selenskyj.
Er merkte an, dass diese Frage die schwierigste Aufgabe in diesem Jahr sei.
Der Staatspräsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, hält sich heute in der Karpatenregion im Dorf Dowge-Kaluschske auf, wo der Bau einer Brücke über den Fluss Tschetschwa abgeschlossen wurde.

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK:
Am 28. Dezember wurden keinen Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 28. Dezember 3:00 bis 29. Dezember 3:00
Die Vertretung der
Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse;
Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der
BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Donezk (Volvo-Zentrum, Terminal).
Die Zahl der von den BFU angefeuerten Geschosse beträgt 2.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 56.
Ab 01:01 am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

de.sputniknews.com: Iran, Russland und China wollen auch weiterhin gemeinsame Manöver abhalten – iranisches Militär
Laut dem Stabschef der iranischen Arme, Admiral Habibollah Sayyari, beabsichtigen der Iran, Russland und China, auch in Zukunft gemeinsame militärische Übungen durchzuführen. Dies geht aus einer auf der Webseite der iranischen Armee am Samstag veröffentlichten Mitteilung hervor.
„Das Marine-Manöver des Irans, Russlands und Chinas im nördlichen Teil des Indischen Ozeans ist definitiv nicht das letzte“, so Habibollah Sayyari.
Während der laufenden gemeinsamen Übung der Seestreitkräfte der drei Länder würden Methoden und Ansätze entwickelt, die künftige Manöver ermöglichen würden. Dabei merkte der iranische Armeestabschef an, dass das Manöver nicht auf die Absicht dieser Staaten hindeute, eine Koalition zu bilden.
Zudem gab Sayyari an, dass alle im Raum der gemeinsamen Übung des Irans, Russlands und Chinas gesichteten Aufklärungsflugkörper zerstört würden.
„Natürlich möchten viele Länder wissen, was dort (beim Manöver – Anm. d. Red.) vor sich geht. Auch Späher sind aktiv geworden, aber die gemeinsame Übung ist kein Witz, und wir machen keine Witze. Jeder (im Bereich der Übung aufgetauchte – Anm. d. Red.) Körper – sowohl ein Schwimmapparat als auch ein Flugkörper – wird abgeschossen. Das haben wir bereits demonstriert“, sagte der Admiral weiter.
„Sicherheitsgürtel der Meere“
Das gemeinsame Marine-Manöver des Irans, Russlands und Chinas unter dem Namen „Sicherheitsgürtel der Meere“ hat am Freitag im nördlichen Teil des Indischen Ozeans und im Golf von Oman im Arabischen Meer begonnen und wird bis zum 30. Dezember dauern.
Ziel der Übungen sei es, Maßnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus und Piraterie sowie zur Gewährleistung der Sicherheit abzuarbeiten, sagte zuvor Kazem Jalali, der neue iranische Botschafter in Russland, gegenüber der Agentur RIA Novosti.
Der iranische Außenminister Mohammad Javad Sarif hatte bei seinem Besuch in Moskau betont, dass das Manöver nicht gegen andere Länder gerichtet sei.
Zuvor teilte das Pentagon gegenüber RIA Novosti mit, die Vereinigten Staaten würden das gemeinsame Manöver von Russland, China und dem Iran im Golf von Oman im Arabischen Meer beobachten und seien bereit, die Freiheit der Seefahrt in der Region zu gewährleisten.
US-geführte Mission im Persischen Golf
Ende Juli hatten die USA die Gründung einer Koalition zum Schutz der internationalen Schifffahrt im Persischen Golf angekündigt. Ziel sei es, Seehandelswege offen zu halten, hieß es damals.
Mittlerweile soll die „Operation Sentinel“ genannte Mission, an der neben dem US-Militär auch Kräfte aus Großbritannien, Australien, Saudi-Arabien und Bahrain beteiligt sind, in vollem Gang sein. Die USA seien zudem mit mehreren anderen Ländern im Gespräch und würden davon ausgehen, dass sich noch weitere Staaten der Mission anschließen würden, hieß es weiter.
Berichten zufolge wird wahrscheinlich Anfang 2020 auch Südkorea eine Truppengruppierung entsenden, damit diese an der von den USA geführten Mission zum Schutz von Handelsschiffen auf den Wasserwegen im Nahen Osten teilnehmen könne.
„Koalition der Hoffnung“
Vor diesem Hintergrund hatte der iranische Präsident Hassan Rohani im Seprember bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung in New York Teherans Position zu regionalen und internationalen Fragen dargelegt und einen Plan für die Herstellung des Friedens in der Region unter dem Titel „Hormus-Friedensinitiative“ oder „Initiative der Hoffnung“ vorgestellt.
Der iranische Regierungssprecher Ali Rabie’i hatte damals betont, dass die iranische Initiative, die sogenannte „Koalition der Hoffnung“, gegen kein Land gerichtet sei. und dass diese Initiative die anti-iranische, provokative und feindselige US-Allianz im Persischen Golf ersetzen solle.

Dnronline.su: Mitteilungen des Apparat des Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR
Vom 20. bis 26. Dezember wurden auf dem Territorium der DVR in der Folge der militärischen Aggression der Ukraine drei Menschen verletzt, darunter ein Zivilist und zwei Soldaten der Republik.
Nach operativen Informationen werden am 27.12. von der ukrainischen Seite 240 Menschen festgehalten, darunter
– 87 Menschen, deren Aufenthalt auf ukrainischem Territorium festgestellt und bestätigt ist,
– 153 Menschen, über die Informationen fehlen oder von der ukrainischen Seite ermittelt werden.

Außerdem gelten 465 Menschen als vermisst. Möglicherweise werden auch diese von der ukrainischen Seite festgehalten.

ukrinform.de: Selenskyj signiert Wahlgesetzbuch
Der Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj hat das Wahlgesetzbuch unterzeichnet. Der Vorsitzende der Werchowna Rada (Parlament – Red.) reichte das Wahlgesetzbuch an den Staatschef.
Die diesbezügliche Information wurde auf der Webseite des Parlaments veröffentlicht.
Am 19. Dezember prüfte die Werchowna Rada erneut und verabschiedete das neue Wahlgesetzbuch mit Verbesserungen des Präsidenten. Dafür stimmten 330 Abgeordnete.
Das erneuerte Wahlgesetzbuch wurde am 11. Juli 2019 von der Werchowna Rada der 7. Einberufung verabschiedet. Es sieht Einführung des Verhältniswahlsystems mit offenen Listen bei der Wahl der Parlamentsabgeordneten sowie Änderung des Wahlsystems bei den Kommunalwahlen vor.
Allerdings legte Präsident Selenskyj am 13. September sein Veto gegen das Dokument ein. Er begründete seine Entscheidung dadurch, dass das Wahlgesetzbuch Bestimmungen enthält, die der Verfassung nicht entsprechen, die jüngsten Änderungen des Wahlrechts nicht berücksichtigen, mit den Gesetzen nicht abgestimmt seien, eine angemessene Regelung und Organisation des Wahlprozesses sowie eine wirksame Kontrolle beim Wahlverfahren nicht gewährleisten.
In der Folge reichte das Staatsoberhaupt seine Vorschläge an die Werchowna Rada ein, um sie im Wahlgesetzbuch zu berücksichtigen.

de.sputniknews.com: Maskierte attackieren RT-Journalisten während Protesten in Paris
Maskierte Protestler haben ein Filmteam des Fernsehsenders RT angegriffen. Die Korrespondentin Charlotte Dubenskj sowie ihr Kameramann erlitten Verletzungen, berichtet der Sender, der auch ein Video des Zwischenfalls veröffentlichte.
Die Journalisten filmten demzufolge, wie Unbekannte eine Straße sperrten und versuchten, etwas in Brand zu setzen. Daraufhin hätten sich die Protestler dem Kameramann genähert, zuerst auf die Kamera eingeschlagen und ihn dann gestoßen.
Dubenski wollte dem Kollegen helfen, wurde aber selbst mehrmals geschlagen. Laut dem Sender versuchte sie, einen der Angreifer aufzuhalten.
„Ich griff ihm an die Kleidung, worauf er mir zweimal ins Gesicht schlug und davonlief“, zitiert der Sender die Korrespondentin.
Auf dem am Samstag veröffentlichten Video sind die Schläge gegen Dubenski nicht zu sehen. Man kann jedoch hören, was um die Journalisten herum passiert.
Protestaktionen in Paris
Mitglieder der „Gelbwesten“-Bewegung hatten am Samstag in der französischen Hauptstadt erneut protestiert. Zudem gibt es in Paris seit mehr als drei Wochen Streiks gegen die geplante Rentenreform des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
https://twitter.com/i/status/1210996251325534210

Dan-news.info/dnronline.su: Gefangenenaustausch
10:56: Die in der DVR in der Folge des Konfliktes festgehaltenen Personen wurden an den für den heutigen Austausch geplanten Übergabeort am Kontroll- und Passierpunkt bei Gorlowka eingetroffen. Auch die Fahrzeuge mit den in der LVR festgehaltenen Personen sind bereits eingetroffen.
11:32: Die Fahrzeugkolonne mit den in der DVR und der LVR festgehaltenen Personen fährt in Richtung ukrainisch kontrolliertes Gebiet.
11:43: Der Austausch hat begonnen, teilte die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa mit. Die in der DVR festgehaltenen Personen befinden sich derzeit in der grauen Zone.
11:55: „Nach Informationen der DVR suchen wir in der Ukraine noch etwa 160 Menschen. Wir hoffen, dass dieser Prozess fortgesetzt wird“, teilte Darja Morosowa mit.
12:04: „Die Ukraine ist bereit, uns 87 Gefangenen zu übergeben. In dieser Liste sind nicht die Menschen, die angeblich einen Austausch ablehnen. Nach den Worten der ukrainischen Vertreter haben 22 Personen aus der Liste der DVR einen Austausch abgelehnt. Gestern hat eine Verifizierung stattgefunden und zwei Menschen haben einer Übergabe in die DVR zugestimmt, drei weitere haben dem Austausch zugestimmt, aber den Wunsch geäußert, in der Ukraine zu bleiben“, sagte Morosowa.
12:12: „Was die prozessuale Freistellung betrifft, so haben wir ein Dokument erstellt, dass eine prozessuale Freistellung für die Personen garantiert, gegen die zur Zeit ermittelt wird oder wo zur Zeit Gerichtsverhandlungen stattfinden. Und die ukrainische Seite
muss ihre Verpflichtungen einhalten und nach Abschluss der Verhandlungen müssen alle prozessual freigestellt werden. Die Rede ist von den Menschen, die 2019 ausgetauscht werden“, sagte Morosowa.
12:14: „80 Prozent der Gefangenen, die die Ukraine übergeben soll, sind Einwohner, die jenseits der Abgrenzungslinie leben. Es sind Menschen aus Mariupol, Krasnoarmejsk, Kramatorsk, Charkows und andere“, teilte Morosowa mit.
12:20: „Alle unsere Leute, die freigelassen werden, werden in medizinische Einrichtungen kommen, wo sie untersucht werden, Prophylaxe usw. Dann kehren sie nach Hause zurück und wer keine Wohnung in der Republik hat, wird in provisorischen Unterbringungspunkten untergebracht werden“, sagte Morosowa.
14:52: Die bisher in der Ukraine festgehaltenen Menschen sind auf dem Territorium der Republik eingetroffen.
15:06:
Olga Terlezkaja und Marina Wolkowa, die Kiew im Rahmen des Gefangenenaustauschs übergeben werden sollten, weigerten sich, in die Ukraine zu gehen, da sie aus dem Donezker Gebiet stammen. Darüber sprachen sie mit Journalisten.
„Wir sind aus Richtung Ukraine nach Donezk gefahren, und schon an der Zufahrt zur DVR bat uns ein Ehepaar in sein Fahrzeug, das angeblich aus Dnjepropetrowsk gekommen war, wie sich dann herausstellte, waren es Spione, die für den SBU arbeiteten“, sagte Terlezkaja. „Fast 16 Monate waren wir in Untersuchungshaft“, sagte Wolkowa.

Die Frauen unterstrichen, dass die Rechtsschutzorgane der Republik sich ihnen gegenüber gut verhalten hätten, Beschwerden gegen sie haben sie nicht.
15:55: Der erste Austausch nach zwei Jahren zwischen dem Donbass und der Ukraine ist abgeschlossen.
15:55: „Die ukrainische Seite hat einige Menschen nicht übergeben. Insgesamt sind aus der Ukraine 60 Menschen zurückgekehrt, aus der DVR wurden 52 übergeben“, erklärte Darja Morosowa.
„Der Austausch dauert noch, weil die ukrainische Seite eine bestimmte Zahl von Menschen
nicht übergeben hat. Im Prinzip haben wir bis jetzt 60 Menschen erhalten. Der Austausch ist noch nicht abgeschlossen, aber ich hoffe, dass wir ihn in der nächsten Zeit abschließen werden. Was die DVR betrifft, so haben wir 55 Menschen für den Austausch vorbereitet, tatsächlich haben wir 52 übergeben. Die übrigen haben sich geweigert“, sagte sie.
„Ich freue mich wahnsinnig. Ich habe es noch nicht ganz begriffen, aber ich bin allen dankbar, die mich unterstützt haben“, sagte eine der Freigelassenen, Darja Mastikaschewa.

16:58: „Ich selbst bin aus Mariupol, ich wurde wegen angeblichen Separatismus festgenommen. Sie haben sich natürlich nicht gut verhalten, aber vor allem psychischen Druck ausgeübt. Ich war vier Jahre und vier Monate im Gefängnis. Nach Mariupol werde ich jetzt sicher nicht fahren, ich werde erst einmal hier leben. Endlich bin ich in Freiheit“, sagte einer der befreiten Gefangenen.
16:59: „Was den prozessualen Status, die Freistellung b
etrifft, so kann ich derzeit nichts sagen – wir müssen die Menschen fragen und feststellen, mit welchem prozessualen Status sie gekommen sind. Bisher kann ich sagen, dass alle mit Dokumenten zurückgekommen sind. Die Ukraine hat sie alle mit Personaldokumenten gehen lassen“, sagte Morosowa.
Das letzte Mal fand ein Gefangenenaustausch zwischen der DVR und der Ukraine vor zwei Jahren, am 27.12.2017 statt. Damals übergab die ukrainische Seite Donezk 160 Menschen, nach Kiew gingen 57. Danach erwies sich der Verhandlungsprozess über einen weiteren Austausch als eingefroren. Die Vertreter der DVR in Minsk beschuldigen die ukrainische Seite mehrfach dessen, die Vertreter Kiews ignorierten mehrfach die Sitzungen zur friedlichen Regelung der Situation im Donbass.

de.sputniknews.com: Ukraine stellt zukünftige superschwere Raketen vor
Das ukrainische Konstruktionsbüro „Yuzhnoye“ hat vier zukunftsorientierte Trägerraketen der superschweren Klasse Mayak präsentiert.
Ein Video auf der YouTube-Seite der Organisation zeigt aussichtsreiche Raketen der Serien Cyclone und Mayak, darunter vier superschwere Raketen.
Laut dem Konstruktionsbüro kann die Mayak-SH-3-Rakete bis zu 59 Tonnen Nutzlast in eine niedrige Erdumlaufbahn befördern. Für Mayak-SH-5 liegt dieser Kennwert bei 93 Tonnen, für Mayak-SH-6 bei 109 Tonnen und für Mayak-SH-7 bei 125 Tonnen.
Unter möglichen Nutzlasten wurde das Transportsystem Erde-Mond-Erde genannt, das mit einer Mayak-SH-5-Rakete in den Orbit gebracht werden könnte.

ukrinform.de: Außenminister dankt Deutschland und erhofft militärische Hilfe
Die Ukraine sei Deutschland dankbar für die finanzielle Unterstützung, hoffe aber, auch militärische Hilfe zu bekommen.
Dies sagte der ukrainische Außenminister Wadym Prystajko in einem Interview mit der RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
„Wir sind sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung aus Deutschland und das politische Engagement der Bundesregierung. Unsere Bitte um militärische Hilfe wurde leider abgelehnt. Ich hoffe, dass Berlin diese zurückhaltende Position überdenkt und sich doch entschließen wird, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu stärken“, betonte der Minister.
Prystajko wies darauf hin, dass die Ukraine gerade um ihr Überleben kämpfte. Er sagte, Deutschland und die EU hätten viel für die Ukraine getan, „aber eben nicht genug, um das Sterben von Menschen zu beenden“.

Lug-info.com: Gefangenenaustausch
7:43: „Heute am 29. Dezember 2019 fahren wir an den Passierpunkt „Majorsk“ in der DVR, um die Freilassung und den Austausch festgehaltener Personen vom Territorium der Ukraine und vom Territorium der Republiken vorzunehmen. Gestern wurden Vereinbarungen über die Listen erreicht, abschließende Listen wurden erstellt und wir hoffen, dass die ukrainische Seite bis zum Abschluss ihre Verpflichtungen erfüllt“, sagte die Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe Olga Kobzewa. „Im Zusammenhang damit, dass ein Teil der auszutauschenden Menschen sich weigern könnte, die Kontaktlinie zu überschreiten, wird die genaue Formel des Austauschs erst zum Zeitpunkt des Austauschs bekannt sein“, sagte sie weiter.
11:00: „Wir sind eingetroffen und warten auf eine Mitteilung der Bereitschaft von der ukrainischen Seite“, sagte Kobz
ewa.
11:30: „Von der ukrainischen Seite wurde eine bestimmte Zahl von Menschen begnadigt und eine bestimmte Anzahl von Menschen wurde auf persönliche Verantwortung ohne Begrenzung der Bewegungsfreiheit freigelassen, das sind die, die nicht verurteilt sind, sondern gegen die ermittelt wird“, sagte Kobzewa.
14:37: Der Austausch festgehaltener Personen zwischen der LVR und Kiew ist abgeschlossen. Dies teilte die Vertreterin der Republik in der humanitären Untergruppe Olga Kobzewa mit.
Bei uns hat der Austausch stattgefunden, wir haben 25 Menschen übergeben und 63 erhalten“, sagte Olga Kobzewa.
15:40: „Im Prinzip kann man sagen, dass der Austausch in vollem Umfang entsprechend den Listen aller festgestellten gegen alle festgestellten erfolgt ist“, sagte Olga Kobzewa gegenüber Journalisten. „Die ukrainische Seite hat alle Menschen entsprechend der Liste gebracht, neun Menschen haben sich entschieden, auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium zu bleiben, aber in Bezug auf diese Menschen hat die ukrainische Seite einen Erlass über eine Begnadigung erlassen, das heißt, diese Menschen sind von einer strafrechtlichen Verantwortung freigestellt. Wir rechnen damit, dass ihre Freiheit nicht gefährdet ist“, erklärte die Vertreterin der LVR.
15:58: „Es gibt verschiedene Listen, es sind sowohl Bürger der RF, die als Freiwillige zu uns in die Republik gekommen sind, es sind dort Bürger eines anderen Staates, Rafael Lusvarghi ist in Freiheit. Wir hoffen, dass er gut nach Hause kommt“. Lusavarghi war 2016 von ukrainischen Soldaten festgenommen worden, (Lusavarghi ist Brasilianer, er kämpfte auf der Seite der Volksrepubliken, 2016 wurde er bei einer Zwischenlandung in Kiew festgenommen).

Mechti Logunow, mit 85 Jahren ältester politischer Gefangener in der Ukraine, heute über den Austausch freigekommen

nachmittags:

de.sputniknews.com: Bei Lösung globaler Probleme: Angela Merkel für Deutsche von Wladimir Putin unbesiegt
Viele Deutsche sollen noch immer in Angela Merkel die Politikerin sehen, die am besten geeignet ist, die globalen außenpolitischen Herausforderungen im kommenden Jahr zu meistern. Dies geht aus einer YouGov-Umfrage für „Welt am Sonntag“ hervor.
Unabhängig davon, dass die Bundeskanzlerin vor dem Ende ihrer politischen Karriere steht, setzen 22 Prozent der Befragten ihre Hoffnung genau auf sie. Damit landet sie vor dem russischen Präsidenten Wladimir Putin (20 Prozent), Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron (19 Prozent) sowie vor dem US-Präsidenten Donald Trump (16 Prozent). Auf Merkels potenzielle Nachfolgerin, Verteidigungsministerin und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, setzen nur drei Prozent. 29 Prozent der Befragten trauen keinem Politiker die Lösung der globalen Probleme zu.
Zudem lehnt die Mehrheit der Deutschen laut den Ergebnissen der Umfrage ein stärkeres militärisches Engagement der Bundesrepublik ab. 55 Prozent der Deutschen sprechen sich gegen den verstärkten Einsatz der Bundeswehr zur Lösung außenpolitischer Herausforderungen aus, nur 27 Prozent plädieren dabei für einen solchen Kurswechsel.
Auf der anderen Seite wünscht über die Hälfte der Deutschen ein stärkeres Engagement der Bundesrepublik im Ausland ohne Einbeziehung des Militärs. Nur 23 Prozent lehnen jegliches nicht militärisches Engagement ab.
Vor kurzem war bekannt geworden, dass die Bundesregierung die Bitten Frankreichs um eine Beteiligung an einem Einsatz europäischer Spezialeinheiten für den Kampf gegen Islamisten in Mali bereits zwei Mal abgelehnt hat. Indes sind in Mali schon bis zu 1100 Bundeswehr-Soldaten im Einsatz, Kramp-Karrenbauer erhofft sich allerdings ein noch stärkeres deutsches Engagement. Zuvor hatte sie übrigens für einen deutschen Einsatz bei einer Sicherheitszone in Nordsyrien geworben.
Geht es um die im Bundestag vertretenen Parteien, dann sollen die Befragten der Umfrage zufolge mit 22 Prozent vor allem der Union die Lösung außenpolitischer Konflikte zutrauen. Grüne, SPD und AfD liegen mit jeweils acht Prozent auf dem zweiten Platz. FDP und Linke schneiden lediglich mit vier Prozent ab. 30 Prozent der Befragten sehen gar keine Partei, die die Krisen überzeugend meistern könnte.

ukrinform.de: Selenskyj bezeichnet 2,9 Mrd. USD Entschädigung von Gazprom als Sieg
Der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj hat bei Facebook begrüßt, dass Naftogaz der Ukraine die Entschädigung in Höhe von 2,9 Milliarden US-Dollar nach der Entscheidung des Stockholmer Schiedsgerichts gezahlt hat.
„Noch ein Sieg. Für jemanden, vielleicht ein kleiner. Aber für das Land – ein großer. „Naftogaz Ukraine“ hat von Gazprom 2,9 Milliarden Dollar Entscheidung nach der Entscheidung des Stockholmer Schiedsgerichts erhalten. Das Geld ist bereits auf ukrainischen Konten – gemäß den getroffenen Vereinbarungen“, postete Selenskyj.
Wie berichtet, erhielt die Ukraine von Gazprom auf die Vollstreckung der Entscheidung des Stockholmer Schiedsgerichts 2,918 Milliarden Dollar.

Mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Nach Angaben, die von Beobachtern des GZKK der LVR wurde in den letzten 24 Stunden kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf das Territorium der LVR festgestellt. …
Die ukrainischen Truppen haben die ungeordnete Verminung von Abschnitten in der Nähe der Kontaktlinie aktiviert.
In den letzten 24 Stunden starb nach Angaben einer unserer Quellen im Gebiet von Nowoswanowka ein Soldat der 72. mechanisierten Brigade, als er auf eine Sprengeinrichtung geriet. Die Analyse der offiziellen Berichte des Stabs der Strafoperation erlaubt es, den Schluss zu ziehen, dass der Level der nicht kampfbedingten Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte wächst, im Zusammenhang damit versuchen die ukrainischen Propagandisten diese auf erdachte Beschüsse „abzuschreiben“.
Das Kommando der Besatzungskräfte der Ukraine stationiert weiter Waffen und Militärtechnik in Ortschaften auf von ihm kontrollierten Territorium und gefährdet so das Leben friedlicher Einwohner.
In Nishneteploje wurde ein Schützenpanzer der 46. Brigade bemerkt, am südlichen Rand von Krjakowka sind zwei Abwehrgeschütze der 93. Brigade stationiert.

de.sputniknews.com: Syrische Armee schlägt Terroristen-Angriffe in Idlib zurück
Terroristen haben am Samstag zweimal Stellungen der syrischen Streitkräfte im Raum der Stadt Dschardschanas in der Provinz Idlib angegriffen. Nach Angaben des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien wurden die Attacken abgewehrt, wobei die syrische Armee keine Verluste erlitten hat.
Der Leiter des Zentrums, Juri Borenkow, sagte bei einem Briefing am Samstag: „Die Kämpfer der Terrorgruppierung ‚Hayat Tahrir al-Sham‘* haben mit Unterstützung von Abteilungen der ‚Syrischen Nationalarmee‘ zwei Attacken gegen die Stellungen der Regierungstruppen im Raum der Ortschaft Dschardschanas der Provinz Idlib versucht. An den Angriffen nahmen jeweils bis zu 50 Terrorkämpfer teil. Sie wurden von fünf bis sechs Pick-ups unterstützt, die mit schweren Waffen ausgerüstet waren“, sagte Borenkow.
Die Attacken wurden in den Richtungen Deir El-Gharbi – Meysrun und Maar Shurin – Dschardschanas geführt. Die syrische Armee hat die Angriffe der Terroristen in der Provinz Idlib zurückgeschlagen. Bis zu 30 Terrorkämpfer wurden dabei getötet bzw. verletzt. Laut Borenkow hat die syrische Armee keine Verluste zu beklagen.
*„Hayat Tahrir al-Sham“ – Terrorvereinigung, in Russland verboten

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 29.12.2019
Nach Angaben, die von den Beobachtern des GZKK der DVR erfasst wurden, haben die ukrainischen Kämpfer in den letzten 24 Stunden dreimal das Feuer auf Gebiete von Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 56. Brigade der BFU des Kriegsverbrechers Iwanow das Gebiet des Flughafens und des Volvo-Zentrums in Donezk mit automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.

In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nehmen die nicht kampfbedingten Verluste weiter zu.
So starb nach unseren Informationen gestern ein Pionier eines technischen Zugs bei der Ausführung von Entminungsarbeiten im Gebiet der Positionen des 21. Bataillons der 56. Brigade, außerdem geriet am 26. Dezember in diesem Gebiet ein Lastwagen auf eine Mine.
Nach vorläufigen Informationen geschah der Tod des Pioniers dadurch, dass eine „Mini-Falle“ losging, die von denselben Nationalisten der „Ukrainischen Freiwilligenarmee“ installiert worden waren, auf deren Minen auch der Lastwagen, der Munition an die Font transportierte, geriet.
Trotz des offiziellen Verbots des Kommandos der OOS, dass sich Vertreter nationalistischer Organisationen in der Nähe der Front aufhalten und trotz der kürzlich erfolgten Todesfälle und Verletzungen von vier Kämpfern der 56. Brigade durch Minen von Nationalisten unterstützt das Kommando einzelner Verbände weiterhin den Aufenthalt von Rechtsradikalen auf den Positionen.
So sind nach uns vorliegenden Informationen auf der Position „Djuna“ des 3. Bataillons der 92. Brigade in Werchnetorezkoje Vertreter des „Rechten Sektors“ mit sechs Mann eingetroffen. Die Nazisten kamen in einem Gasel-Fahrzeug, bewaffnet mit automatischen Waffen und Scharfschützengewehren.
Wir schließen nicht aus, dass die eingetroffenen Kämpfer vom Kommando der 92. Brigade zur Durchführung provokativer Beschüsse genutzt werden.
Wir stellen weiter ein Absinken des moralisch-psychischen Zustands der Kämpfer der 10. Gebirgssturmbrigade an der Front fest.
Täglich ist in der Abendzeit die Ankunft von zivilen PKW an den Frontpositionen des 109. Bataillons der Brigade im Gebiet von Pawlopol festzustellen. Nach Informationen unserer Aufklärung werden alkoholische Getränke sowie Frauen mit geringer sozialer Verantwortung aus Mariupol auf die Positionen gebracht.
In der Nacht wird von diesen Positionen das Feuer mit Schusswaffen sowohl in Richtung unserer Republik als auch in die Luft mit Leuchtspurmunition eröffnet.

ukrinform.de: Naftogaz widerlegt vereinbarte Bedingungen des Transits russischen Gases
Mitteilungen russischer Massenmedien über erzielte Vereinbarungen für den Transit des russischen Erdgases durch die Ukraine entsprechen der Wirklichkeit nicht.
Dies teilt der ukrainische Energieversorger Naftogas Ukrainy in Facebook mit.
„Wir machen die Massenmedien darauf aufmerksam, dass sich RIA Novosti bei ihrer Erklärung auf die Vereinbarungen am 20. Dezember berufen hat. Sobald neue Informationen erscheinen, teilen wir sie mit. Einstweilen wird über die Implementierung auf Ebene der Unternehmen weiter verhandelt“, heißt es.
Es handelt sich um die Mitteilung der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti vom 27. Dezember 2019. Energieminister der Russischen Föderation Alexander Nowak erklärte, dass Russland und die Ukraine angeblich Vereinbarungen bereits erzielt hätten, in deren Rahmen gegenseitige Ansprüche auf Null zurückgesetzt und Beschlagnahme des Vermögens aufgehoben wurden, die zur Vollstreckung der Gerichtsurteile vorgenommen wurden.
Dem Exekutivdirektor des ukrainischen Energieversorgers Naftogas Ukrainy, Juri Witrenko, zufolge könnten die Verhandlungen am 27. Dezember vollendet werden. Aber wenn nötig werden sie auch am Wochenende fortgesetzt.

de.sputniknews.com: Wegen Sanktionsdruck: Zahl deutscher Firmen in Russland sinkt
Die vom Westen verhängten Sanktionen und die schwächelnde Wirtschaft lassen die Zahl deutscher Firmen in Russland weiter sinken, wie die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) am Sonntag in Moskau mitteilte.
Seit Ende 2018 sei die Zahl der Firmen mit deutschem Kapital in Russland um acht Prozent auf 4274 zurückgegangen, berichtete die AHK unter Berufung auf die russische Steuerbehörde.
Vor Beginn des Ukraine-Konflikts 2014 waren demnach fast 6200 deutsche Unternehmen in Russland registriert. Seither sinke die Zahl mit jedem Jahr. „Amerika sollte aufhören, auf Kosten deutscher und europäischer Unternehmen immer weiter an der Sanktionsspirale zu drehen, wie es Washington zuletzt mit den Sanktionen gegen Nord Stream 2 getan hat“, sagte AHK-Vorstandschef Matthias Schepp.
Er sprach zugleich von positiven Tendenzen. „Deutsche Firmen investieren nach wie vor stark in Russland. Die Quantität der Unternehmen geht zurück, die Qualität des Engagements aber steigt“, betonte Schepp.
Die EU, die USA und andere Staaten haben wegen des Ukraine-Konflikts Sanktionen gegen Russland erlassen. Zudem schwächelt die Konjunktur im größten Land der Erde. Die deutsche Wirtschaft mahnt auch Reformen in Russland für mehr wirtschaftliche Freiheit an.

de.sputniknews.com: Borej-Klasse: Russische Atom-U-Boote bekommen Banja aus Espenholz – Hersteller
Russische Marinesoldaten, die auf den U-Booten des Projekt 955A „Borej-A“ ihren Dienst verrichten werden, können künftig direkt an Bord eine aus Espenholz hergestellte Banja (russische Sauna) besuchen. Dies hat Witali Bukowski, der Vertreter der „Sewmasch“-Werft in Sewerodwinsk, gegenüber russischen Medien gesagt.
„Die Banja für den Raketenkreuzer ist für drei bis vier Personen ausgelegt. Sie ist aus Espenholz hergestellt worden. Unter den Belastungen, denen der Rumpf des U-Bootes ausgesetzt ist, bricht eine Nadelholzverkleidung schnell zusammen, das Espenholz kann dagegen hohen Belastungen standhalten“, sagte Bukowski, der Chef der Möbelwerkstatt der „Sewmasch“-Werft, die ein Teil der größten russischen Schiffbauunternehmens OSK ist.
Borej“-Klasse
Die Atom-U-Boote des Projekts „Borej“ sind mit den ballistischen Raketen „Bulawa“ (russisch für Keule) ausgerüstet und stellen einen Bestandteil der „Nuklearen Triade“ Russlands dar.
Der Begriff „Nukleare Triade“ steht für die drei Möglichkeiten, Atomwaffen ins Ziel zu bringen: durch landgestützte ballistische Raketen, durch ballistische Raketen aus U-Booten sowie durch Flugzeuge, die nukleare Schwerkraftbomben oder Marschflugkörper tragen.
Zurzeit stehen drei strategische Atom-U-Boote des Projekts „Borej“ im Dienst der russischen Seekriegsflotte: „Juri Dolgoruki“, „Alexander Newski“ und „Wladimir Monomach“. Die anderen fünf – „Knjas Wladimir“, „Knjas Oleg“, „Generalissimus Suworow“, „Imperator Alexander III.“ und „Knjas Poscharski“ – werden nach dem Projekt 955A „Borej-A“ erbaut.
Dabei hat die „Knjas Wladimir“ das staatliche Testprogramm erfolgreich abgeschlossen.
Jedes U-Boot der „Borej“-Klasse besteht aus 1,3 Millionen Bauteilen und Mechanismen; das Gesamtgewicht der Metallteile beträgt 17.000 Tonnen – das ist das 1,5-fache des Gewichts des Eiffelturms. Die Länge aller Rohrleitungen und Kabel des 170 Meter langen Schiffs betrage jeweils 109 und 600 Kilometer, hieß es bei der „Sewmasch“-Werft.
„Floating Hilton“
Richtige Banjas sind erstmals auf den riesigen Atom-U-Booten der „Akula“ (russisch für Hai)-Klasse eingerichtet worden. Wegen des Komforts nannten die Marinesoldaten das U-Boot „Floating Hilton“ (Hilton Worldwide – früher Hilton Hotels – ist ein US-amerikanisches Unternehmen und eine der größten Hotelketten weltweit – Anm. d. Red.). Neben einer mit dem Eichenholz verkleideten Sauna gibt es an Bord auch ein Solarium, einen Fitnessraum, einen Pool und einen Raum für den Stressabbau mit Pflanzen und Tieren.

Dnronline.su: Heute fand in der Hauptstadt der Republik ein Treffen einer Delegation aus der Republik Sacha (Jakutien) mit bedürftigen Einwohnern der DVR statt, denen humanitäre Hilfe geleistet wurde. Zur Delegation gehört der stellvertretende Vorsitzende der Staatsversammlung (Il Tumen) der Republik Sache Wiktor Gubarjew und der Vorsitzender Union slawischer Gemeinschaften Jakutien Alexej Tschertkow.
„Ich möchte unseren Gästen dafür danken, dass sie im Vorfeld des Neuen Jahres zu uns in die Republik gekommen sind. Vertreter der Republik Sacha helfen nicht zum ersten Mal der DVR und in diesem Jahr haben sie entschieden, individuelle Hilfe zu leisten. Bei uns führen Abgeordnete Bürgersprechstunden durch, treffen sich mit den Menschen in den Kreisen und sie haben dabei geholfen, die am wenigsten sozial geschützten Menschen zu finden, um ihnen Hilfe von unseren Freunden, Vertretern Jakutiens zu übergeben. Mit der Republik Sacha haben wir warme freundschaftliche Beziehungen. Ich möchte den Gästen dafür danken, dass sie regelmäßig Hilfe leisten, nicht nur Bürgern, sondern auch Kinderheimen, Vorschuleinrichtungen, die diese benötigen“, sagte der Sprecher des Parlaments der DVR Wladimir Bidjowka.
Wiktor Gubarjew unterstrich, dass internationale Freundschaft der RF immer zu eigen war.

„Wir sind nicht zum ersten Mal hier und halten es für unsere Ehrenpflicht, uns um die Probleme zu kümmern, mit denen die Einwohner der DVR und der LVR zu kämpfen haben. Seit Anfang der Ereignisse des Jahres 2014 standen wir nicht an der Seite, wie auch viele andere ehrliche und gute Menschen. Wir haben zum Mittel der Volksdiplomatie über gesellschaftliche Organisationen gegriffen. Hier waren wir schon mehr als zehn Mal. Das wichtigste ist die Freundschaft zwischen unseren Völkern. Heute haben wir uns davon überzeugt, dass die Volksdiplomatie verstärkt werden muss, um die Möglichkeiten zur Leistung von Hilfe auszuweiten“, fügte er hinzu.
Unterstützung erhielten Familien gefallener Soldaten, Waisen, kinderreiche Familie, bedürftige Bürger, Familien mit Kindern mit Behinderung.
Außerdem erhielten Vorschuleinrichtungen in frontnahen Bezirken, ein Kinderheim sowie eine Rehabilitationszentrum Unterstützung. Insgesamt erhielten 31 Familien und 9 Einrichtungen Unterstützung.
(Anm. d. Übers.: Wiktor Gubarjew gehört der KPRF an, in dem der Meldung beigefügten Video überbringt er auch Grüße der KPRF und weist darauf hin, dass diese, jedoch auch andere Kräfte in Jakutien, seit langem die Anerkennung der Volksrepubliken des Donbass fordern.)

de.sputniknews.com: Vizepremier Russlands: Antwort auf Nord Stream 2-Sanktionen wird „ausgewogen und adäquat“ sein
Der russische Vizepremier Dmitri Kosak hat mitgeteilt, dass die Gegenmaßnahmen Russlands auf die US-Sanktionen hinsichtlich der Gaspipeline Nord Stream 2 ausgewogen und adäquat sein werden.
Der US-Präsident Donald Trump hatte am 20. Dezember den Verteidigungsetat für das Jahr 2020 unterschrieben, der unter anderem Sanktionen gegen die Gasleitungen Nord Stream 2 und Turkish Stream vorsieht. Die USA forderten von den Unternehmen, die ihre Verlegung durchführen, den Bau unverzüglich einzustellen. Das schweizerische Unternehmen „Allseas“, das die Rohre für Nord Stream 2 in der Ostsee verlegt, hat bereits seine Arbeit unterbrochen.
„Wir befassen uns vorläufig mit der Ausarbeitung von Gegenmaßnahmen. Wir werden ausgewogene und adäquate Entscheidungen treffen“, sagte Kosak in einem Interview mit dem TV-Sender „Rossija 1“.
Zuvor hatte der Vizepremier Dmitri Kosak bestätigt, dass die Gaspipeline Nord Stream 2 fertig gebaut werde – trotz jeglicher US-Sanktionen.
„Die Gasleitung (Nord Stream 2) wird trotz jeglicher Sanktionen und Einschränkungen fertig gebaut. Wir wissen, wie das zu machen ist“, sagte Kosak gegenüber dem TV-Sender „Rossija 1“.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht den Bau von zwei Gaspipeline-Strängen mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr von Russlands Küste über die Ostsee bis nach Deutschland vor. Teilnehmer des Projektes sind unter anderem europäische Firmen. Gazprom hatte zuvor mehrmals erklärt, dass geplant werde, die Gaspipeline im Jahr 2020 fertigzubauen.

de.sputniknews.com: Donbass: Volksrepublik Donezk und Kiew vollziehen Gefangenenaustausch
Die selbsterklärte Volksrepublik Donezk und Kiew haben die Prozedur des Gefangenenaustausches im Donbass abgeschlossen. Dies meldet ein Sputnik-Korrespondent am Sonntag.
Zurzeit befinden sich die Anhänger der Volksrepublik Donezk (VRD) und die ukrainischen Geheimdienstler in den Bussen. Die Fahrzeuge sind bereit, das Territorium des Kontrollpunktes am Rande von Gorlowka zu verlassen. Die Prozedur beobachteten Vertreter des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes und der OSZE, darunter der Koordinator in der humanitären Untergruppe für den Donbass vonseiten der OSZE, Tony Frisch.
Die Volksrepublik Donezk hat im Laufe des Austausches 60 Menschen erhalten. Es wurde erwartet, dass noch weitere Anhänger der Republik zum Austauschort gebracht werden. Donezk hatte seinerseits 52 Menschen an Kiew übergeben. Dies berichtete der Ombudsmann der VRD am Sonntag.
Das Office des ukrainischen Präsidenten hat nun bestätigt, dass im Rahmen des Gefangenenaustausches an Kiew 76 Menschen im Donbass übergeben worden seien.
„Die gegenseitige Freilassung der festgehaltenen Personen ist beendet worden. 76 unsere (Menschen) sind in Sicherheit auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium“, heißt es in einer Mitteilung des Präsidenten-Offices auf Telegram.
Es handelt sich um den ersten Gefangenenaustausch binnen zwei Jahren. Zuvor hatte man in der Volksrepublik Donezk die Bereitschaft bekundet, an Kiew 55 Menschen zu übergeben, und geplant, 87 eigene Anhänger zurückzunehmen.
Zum Thema des Gefangenenaustausches zwischen Kiew und den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk konnte der tote Punkt nach dem Normandie-Gipfel, der in Paris am 9. Dezember stattfand, endlich überwunden werden. Am 18. Dezember hatte die dreiseitige Kontaktgruppe Verhandlungen zur Erstellung der Listen für den Austausch begonnen. Die genaue Zahl derjenigen, die in den neuen „großen Austausch“ geraten werden, hatte keine der Seiten bekannt gegeben.

abends:

lug-info.com: „Ein weiterer Sieg des Donbass direkt vor dem Neuen Jahr. Unsere Menschen kehren endlich nach Hause zurück“, schrieb das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik in Twitter. „Ich danke jedem, der an den nicht einfachen Verhandlungen beteiligt war!“.

de.sputniknews.com: Putin und Merkel telefonieren: Nord Stream 2, Ukraine und Libyen im Fokus
Russlands Präsident Wladimir Putin und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben in einem Telefongespräch ihre Einstellung bekräftigt, das Projekt Nord Stream 2 weiterhin zu unterstützen. Dies meldet der Kreml-Pressedienst am Sonntag.
„Es wurden Fragen der Zusammenarbeit im Gasbereich besprochen. Es wurde die Einstellung auf die weitere Unterstützung des Projekts Nord Stream 2 bekräftigt und der Fortschritt bei den Verhandlungen über die Fortsetzung des russischen Gastransits über das ukrainische Territorium nach dem 1. Januar 2020 verzeichnet“, heißt es in der Mitteilung.
Putin und Merkel zum Gefangenenaustausch
Putin und Merkel haben laut dem Pressedienst des Kremls auch den im Donbass erfolgten Austausch der festgehaltenen Personen nach der Formel „alle gegen alle“ positiv eingeschätzt.
„Dem heute im Donezk-Gebiet erfolgten Austausch der festgehaltenen Personen nach der Formel ‚alle gegen alle‘ wurde eine positive Einschätzung gegeben“, heißt es weiter.
Darüber hinaus wünschten Wladimir Putin und Angela Merkel einander frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr. Sie vereinbarten zudem weitere Kontakte.
Am Sonntag erfolgte der erste Gefangenenaustausch binnen zwei Jahren. Kiew übergab den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk über 120 Menschen, Donezk und Lugansk übergaben den ukrainischen Behörden fast 80 Menschen.
Putin und Merkel zur Situation in Libyen
Wladimir Putin hat mit Angela Merkel während des Telefonats die Situation in Libyen besprochen, darunter auch die Vermittlung vonseiten Deutschlands und der Uno.
„Im Laufe des Meinungsaustausches zu Libyen wurde die Zweckmäßigkeit unterstrichen, die politisch-diplomatischen Anstrengungen zur Regelung der Krise zu verstärken – darunter auch unter der Vermittlung Deutschlands und der Uno“, heißt es weiter in der Mitteilung.
Während des Gesprächs wurde laut dem Pressedienst des Kremls „die Situation in Syrien angesprochen“.

dan-news.info: Kommentar der Außenministerin der DVR Natalaj Nokonorowa bezüglich des Austauschs festgehaltener Personen
Heute, am 29. Dezember, fand am Passierpunkt „Majorsk“ ein Austausch von festgehaltenen Personen statt, der der zweite große Austausch in der Geschichte des Konflikts im Donbass war. Die Donezker und die Lugansker Volksrepublik haben der ukrainischen Seite 76 Personen übergeben, die Vertreter der Ukraine ihrerseits 124 festgenommene Personen.
Dabei lenken wir die Aufmerksamkeit darauf, dass dies erst der erste Schritt bei der
Realisierung der Verpflichtungen der Ukraine ist. Entsprechend dem Dokument, das im Rahmen der Videokonferenz am 23. Dezember vereinbart wurde, wird der Austausch erst dann als vollständig angesehen werden, wenn Kiew bestimmte Forderungen erfüllt hat. Insbesondere muss die Ukraine alle Dokumente zur Verfügung stellen, die vom vollständigen Abschluss aller Prozeduren zeugen, die zur Freistellung aller dem Austausch unterliegenden Personen von einer strafrechtlichen Verfolgung zeugen.
Wir danken den Staatsoberhäuptern der Garantenstaaten der Minsker Vereinbarungen sowie den Vermittlern im Verhandlungsprozess in Gestalt der RF und der OSZE für die erhebliche Unterstützung bei der Vereinbarung der Bedingungen und der Vorbereitung des Austauschs. Es ist nicht möglich, die Wichtigkeit dieser freudigen Tatsache, dass die befreiten Personen zu ihren Verwandten und Freunden zurückkehren und gemeinsam die Neujahrsfeiertag begehen, zu überschätzen.

 

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