Presseschau vom 28.12.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

Liudmila Kotlyarova: Wenn alles Schiff läuft: Akademiker rettet Nord Stream 2 – wo ist bloß das deutsche Verlegesystem?
Mit dem Stopp der Bauarbeiten an der russisch-deutschen Gaspipeline Nord Stream 2 durch die schweizerische Allseas drängt sich die Frage auf, welche Alternativen Russland nun bieten kann, solange die Bundesregierung „Verzögerungen fürchtet“. Ein Einblick in die Problematik der Verlegeschiffe. …
https://sptnkne.ws/AQZx


abends/nachts:

dnronline.su: „Die Regierung der Ukraine sollte langsam anfangen die Arithmetik zu lernen, wenn sie es nicht schafft, den Haushalt sachkundig zu verteilen und ihren Bürgern stabile und rechtzeitige Lohnzahlungen zu garantieren. Im Bergwerk „Krasnolimanskaja“ streiken die Bergleute sogar wegen der Lohnrückstände. Die Menschen haben die Löhne nicht einmal für Oktober erhalten, und bald ist schon Ende Dezember! Es ist offensichtlich, dass Kiew mit irgendwelchen wichtigeren Dingen beschäftigt ist als mit der Lösung der Probleme der Ukrainer. Zum Beispiel mit dem Ausdenken einen neuen Vorwands, um Russland seines eigenen Elends zu beschuldigen. Trotzdem glimmt bei mir Hoffnung auf die einfachen Ukrainer, die noch nicht den Verstand verloren haben wie die ukrainische Führung, und bald die Staatsmacht in die eigenen Hände nehmen, wie wir das 2014 getan haben“, sagte die Abgeordnete des Volkssowjets der DVR Marina Shejnowa in einem Kommentar für die offizielle Seite der DVR.


Vk-Seite der Union der Kommunisten des Lugansker Land
es: Vertreter der KPRF haben mehr als 30.000 Kindergeschenke in die LVR gebracht.
Am 26. und 27. Dezember 2019 besuchten die Abgeordneten der Staatsduma der RF der Kommunistischen Partei der RF Kasbek Tajsajew und Nikolaj Kolomejzew die Lugansker Republik. Ebenfalls unter den Gästen waren der Berater des Vorsitzenden der KPRF Gennadij Sjuganow, Wladimir Rodin, der Generalleutnant der Sowjetarmee, der Abgeordnete der Gesetzgebenden Versammlung der Oblast Rostow Grigor Fomenko, der Leiter der Fraktion der KPRF in der Gesetzgebenden Versammlung der Oblast Rostow Jewgenij Bessonow, die Redakteurin der Zeitung „Prawda Moskwy“ Julija Michajlowa, der Abgeordnete der Wolgograder Oblastduma Jewgeinj Schamanajew, der Assistent eines Abgeordneten der Staatsduma Lawr Tscherkaschin und andere Genossen.
Die Gäste besuchten das Lugansker Kinderheim, das Republikanische Kinderkrankenhaus, eine Mittelschule in Chrjaschtschewatoje, ein Sonderschule.
Sie überreichten den Kindern gefallener Soldaten und den Kindern eines Kinderheims in Irmino Geschenke.
Großen Dank und eine tiefe Verbeugung für die regelmäßige Hilfe für die Einwohner der Republik an den Vorsitzenden der KPRF Gennadij Sjuganow, den Leiter des Agrarkomitees der Staatsduma der RF Wladimir Kaschin, den Sekretär des ZK der KPRF Kasbek Tajsajew, den Berater des Vorsitzenden der KPRF Wladimir Rodin. Besonderer Dank gilt dem Oblastkomitee in Rostow und persönlich dem
Ersten Sekretär Nikolaj Kolomejzew!

vormittags:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 27. Dezember wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 27. Dezember 3:00 Uhr bis 28. Dezember 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Donezk (Volvo-Zentrum), Leninskoje.
Die Zahl der von den BFU angefeuerten Geschosse beträgt 33.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 56.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Nord Stream 2 geht Washington nichts an: Russlands Außenministerium weist USA zurecht
Das Nord Stream 2-Gaspipelineprojekt ist laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, eine europäische Angelegenheit, die die Vereinigten Staaten nicht betrifft. Sacharowa äußerte sich dazu am Freitag in einem Interview mit dem TV-Sender „Russland 24“.
„Wenn Nord Stream 2 irgendwie das Territorium der Vereinigten Staaten betreffen würde, könnte ich das Gespräch über die Beteiligung Washingtons an diesen Themen immerhin nachvollziehen. Dies ist aber eine europäische Angelegenheit. Es betrifft niemanden außer den aufgrund der Geographie und Finanzen an diesem Projekt beteiligten Ländern“, sagte Sacharowa.
Zudem thematisierte Sacharowa die Kündigung des INF-Vertrages durch die USA. Diese hätten Russland als „günstigen Punkt“ dafür instrumentalisiert, wobei der wahre Grund in der Besorgnis über Chinas militärische und wirtschaftliche Stärke gelegen habe.
„Die Amerikaner sehen den Hauptgrund für die Zerstörung des INF-Vertrags nicht so sehr in uns als in China, wie später offensichtlich wurde. Daher ist Russland in diesem Fall nur zu einem geeigneten Einstiegspunkt für die Zerstörung eines weiteren internationalen Abkommens geworden“, so Sacharowa.
Es sei es absolut offensichtlich, dass Washington wegen der wirtschaftlichen und militärischen Fähigkeiten Pekings beunruhigt sei, fügte sie hinzu.
„Natürlich sind sie am meisten besorgt über China. Sie sind besorgt über China in Bezug auf die Wirtschaftskraft (…). Sie haben einen echten Handelskrieg gegen China begonnen. Sie sind besorgt über China in Bezug auf die wachsende Militärmacht, den Einfluss in der Region und so weiter“, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums weiter. …


Dan-news.info: „Kiew und der Donbass haben ein Datum für den Gefangenenaustausch nach dem Prinzip ‚alle festgestellten gegen alle festgestellten‘ vereinbart. Es ist Sonntag, der 29. Dezember, das heißt noch vor Neujahr, wie dies die Staatsoberhäupter des „Normandie-Quartetts“ vereinbart haben. Die ukrainische Seite muss 87 Menschen übergeben. Donezk und Lugansk ihrerseits werden 55 freigeben“, wird auf der offiziellen Seite der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR mitgeteilt.


de.sputniknews.com:
Zeitung: US-Auftragnehmer bezahlten angeblich Taliban – Klage erhoben
Größeren US-amerikanischen und internationalen Auftragnehmern, die am Wiederaufbau von Afghanistan beteiligt waren, wird angelastet, die radikale Taliban-Bewegung für Schutzdienste bezahlt zu haben. Die überwiesenen Gelder könnten später für Angriffe auf die US-Truppen verwendet worden sein. Darüber schreibt die „Wall Street Journal“ am Freitag.
Nach Angaben der US-Zeitung wurde am selben Tag ein diesbezüglicher Klageantrag beim Föderalen Gericht eingereicht. Als Kläger treten die Angehörigen von 143 US-amerikanischen Soldaten und Söldnern auf, die im Zeitraum 2009 bis 2017 in Afghanistan getötet oder verletzt wurden.
Wie die Kläger behaupten, haben die genannten Unternehmen wiederholt Geldmittel an afghanische Unterauftragnehmer überwiesen, die ihrerseits Taliban-Teilnehmer bezahlt bzw. angeworben haben. Auf solche Weise hätten die Auftragnehmer an der Sicherheit ihrer Ressourcen und ihres Personals sparen können – „und das ungeachtet des Umstandes, dass diese Gelder es den Terrorkämpfern ermöglichten, Attacken gegen die US-amerikanischen Truppen und auch gegen nicht engagierte Firmen vorzunehmen“, hieß es.
Unter den Unternehmen, gegen die geklagt wird, befinden sich zwei Auftragnehmer der US-Agentur für internationale Entwicklung USAID: DAI Global LLC und Louis Berger Group. Die beiden Unternehmen haben seinerzeit über die Bereitstellung von rund einer Milliarde US-Dollar zur Unterstützung der Entwicklung von Afghanistan im Zeitraum von 2007 bis 2009 Rechnung abgelegt.
Die im Klageschreiben genannten Auftragnehmer haben jeglichen Kommentar dazu verweigert.


Wpered.su:
Eine Delegation der KPRF übergab Kindern eines frontnahen Bezirks von Donezk Geschenke
Eine Delegation der Kommunistischen Partei der RF unter Leitung von Kasbek Tajsajew besuchte den frontnahen Petrowskij-Bezirk von Donezk. Dies teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
In erste Linie besuchten die russischen Kommunisten die Siedlung Alexandrowka, wo in einer örtlichen Schule ein Neujahrsfest stattfand. Sie gratulierten allen zum kommenden Neuen Jahr und überreichten den Kindern süße Geschenke. Dann fuhren sie in das Schulkinderheim Nr. 3 und den Petrowskij-Kulturpalast, wo auch Kindern Süßigkeiten übergeben wurden.
Während des Besuchs wurde die Delegation der KPRF vom ersten Sekretär des ZK der KPRF Boris Litwinow und Vertretern der örtlichen Parteiorganisation unter Leitung von Nelli Taraban begleitet.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Bloomberg: Vermögen reichster Menschen der Welt in 2019 um ein Viertel gewachsen
Im laufenden Jahr ist laut der Agentur Bloomberg das Gesamtvermögen der 500 reichsten Menschen der Welt um 25 Prozent oder 1,2 Billionen US-Dollar angewachsen.
Laut dem jährlichen Bloomberg Billionaires Index wird ihr Vermögen auf 5,9 Billionen Dollar geschätzt.
Spitzenreiter ist in diesem Jahr Bernard Arnault, der Chef des französischen Unternehmens LVMH (Louis Vuitton Moet Hennessy), der Handelsmarken wie Christian Dior, Louis Vuitton und Gevenchy besitzt. Wie Bloomberg berichtet, habe sich das Vermögen des drittreichsten Menschen auf dem Planeten um 36,5 Milliarden Dollar im Vergleich zum vorigen Jahr vergrößert.
Der reichste Mensch in der Welt bleibt nach wie vor Amazon-Chef Jeff Bezos – abgesehen davon, dass er neun Milliarden infolge des Ehescheidungsprozesses verloren hatte. Am Donnerstag waren die Aktien des Online-Retailers gestiegen, nachdem das Unternehmen Rekord-Verkaufe vor Weihnachten gemeldet hatte.


Mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Nach Angaben, die von Beobachtern des GZKK der LVR wurde in den letzten 24 Stunden kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf das Territorium der LVR festgestellt. …
Alle Versuche des Kommandos der Verbände, die Aufgaben in der OOS-Zone erfüllen, den ungesetzlichen Handel mit Waffen und Munition in den Einheiten unter Kontrolle zu bekommen, sind nicht von Erfolg gekrönt, somit gehen die Fälle von Diebstahl durch Soldaten weiter.
Am 27. Dezember haben Mitarbeiter der Polizei in Lissitschansk einen Soldaten der 72. mechanisierten Brigade den Gefreiten S.L Kulinitsch festgenommen, der betrunken war.
Bei einer Durchsuchung wurde bei ihm eine RGD-5-Granate gefunden, die er versuchte auf dem zentralen Markt der Stadt zu verkaufen.
Das Kommando der Besatzungskräfte der Ukraine stationiert verbotene Technik in Ortschaften auf von ihm kontrollierten Territorium in der Nähe der Kontaktlinie.
In Stschastje wurden fünf Schützenpanzer, drei Schützenpanzerwagen und ein Panzer der 46. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, die auf Gelände von Wohnhäusern stationiert sind.
Nach mehrfachen Anfragen von Einwohnern von Stschastje an das Kommando der Brigade und der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ mit Beschwerden über die rechtswidrigen Handlungen der Soldaten, wurde die Militärtechnik aus der Ortschaft nicht abgezogen.
Eine Initiativgruppe örtlicher Einwohner hat eine kollektive Eingabe an den Leiter der Lugansker Oblastverwaltung verfasst mit Forderungen, Maßnahmen zum Abzug des Personals und der Technik der 46. Brigade aus der Ortschaft
einzuleiten.
Wir unsererseits rufen die Einwohner der von der Ukraine besetzten Territorien des Donbass auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, um eine Stationierung von Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe von Wohnhäusern und Objekten der zivilen Infrastruktur zu verhindern und sich mit allen Fällen
der Verletzung ihrer Rechte und Freiheiten an Vertreter der OSZE-Mission zu wenden.


Rusvesna.su: Gegen die russische Armee wird ein schwerwiegender Informationsangriff vorbereitet – Verteidigungsministerium
Ausländische Staaten bereiten eine Informationskampagne vor, um die Führung der Streitkräfte Russlands zu diskreditieren, sagte der erste stellvertretende Verteidigungsminister Ruslan Zalikow in einem Interview mit der Zeitung Krasnaja Swesda.
Nach seinen Worten werde die Arbeit in dieser Richtung werde durch „bestimmte Medien“ geleistet.
„In dem Zusammenhang wird in Kürze eine Verstärkung des Informationsdrucks erwartet, der sich gegen Vertreter der Führung der russischen Streitkräfte auf allen Ebenen richtet … bis hin zur direkten militärpolitischen Führung“, sagte Zalikow.
Der stellvertretende Minister wies darauf hin, dass der Informationsangriff darauf abzielen werde, das Vertrauen der russischen Gesellschaft in die Kampfbereitschaft und die Kampffähigkeit der Armee zu untergraben.
„Das Medien- und Kommunikationssystem ist zu einem Bereich sehr ernster Konfrontation geworden. Darüber hinaus haben sich Informationen in entsprechenden Händen und mit ausreichenden Ressourcen zu einer mächtigen und zerstörerischen Waffe entwickelt “, sagte er.
Laut Zalikow werden die Auftraggeber dieser Kampagne „schmutzige Methoden der Informationskriegführung“ gegen das Verteidigungsministerium anwenden, auf die das Militär mit „ehrlicher und offener Arbeit“ reagieren wird.
Der stellvertretende Minister rief die russischen Journalisten auf, Verbündete des Verteidigungsministeriums zu werden, um diesen Angriff abzuwehren
„Gegenwärtig mögen nicht alle die russischen Streitkräfte. Darum bemühen wir uns auch nicht. Es gibt jedoch Absichten und Pläne, die russische Armee zu diskreditieren, was wir niemals zulassen werden. Und die Auseinandersetzung damit braucht Offenheit.“, schloss er.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 28.12.2019
Nach Angaben, die von den Beobachtern des GZKK der DVR erfasst wurden, haben die ukrainischen Kämpfer in den letzten 24 Stunden dreimal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Iwanows aus der 56. Brigade der BFU das Gelände des Volvo-Zentrums in Donezk mit 120mm-Mörsern, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer Subanitschs aus der 10. Brigade der BFU Leninskoje mit Schützenpanzerwagenwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Wir stellen weiter ein Absinken des moralisch-psychischen Niveaus der ukrainischen Kämpfer an der Kontaktlinie fest, was die Vernichtung von Material und Opfer unter dem Personal nach sich zieht.
So hat nach unseren Informationen am 25. Dezember auf den Positionen „Podoschwa“ der 58. Brigade in der Nähe von Kirowo ein Kämpfer aus dem 15. Bataillon, der zu Ehren der Feiern des katholischen Weihnachten Alkohol getrunken hatte, ein käufliches Mehrfachfeuerwerk gezündet. Eine der Raketen traf ein Lager mit militärischem Material, dadurch entstand ein Brand. Außerdem wurden durch das Feuer der benachbarte Raum eines Kommunikationsknotenpunktes vernichtet.
Bei der Löschung des Brandes erlitten zwei Kämpfer schwere Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung. In dem abgebrannten Lager befand sich Kommunikationsmaterial – Telefonapparate, Kommutatoren und Telefonkabel. An dem Kommunikationsknotenpunkt wurden durch den Brand zwei Funkstationen Harris FALCON II vernichtet.
Eine am Ort des Geschehens eingetroffene Kommission der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ stellte vorläufig fest, dass infolge des Brandes Material in einer Gesamtsumme von mehr als zwei Millionen Griwna vernichtet wurde. Dabei wurde bereits ein Betrugsversuch entdeckt, weil das Kommando des 15. Bataillons die Vernichtung von drei amerikanischen Funkstationen gemeldet hatte, aber die Mitarbeiter der Ermittlungsorgane am Brandort nur die Überreste von zwei fanden.
Der Schuldige an dem Brand wurde von Mitarbeitern des SBU festgenommen; ihm wird vorsätzliche Brandstiftung und Diversion vorgeworfen.
Unsere Aufklärung hat Informationen über die Festnahme von drei Kämpfern der nationalistischen Organisation „Ukrainische Freiwilligenarmee“, die daran beteiligt waren, dass am 26. Dezember ein Lastwagen auf den Positionen der 56. Brigade auf Minensperren geriet, durch Mitarbeiter des SBU erhalten.
Nach der Version der Ermittlung wurden von den Nationalisten insgesamt vier Minen TM-62 am Zufahrtsweg zu den Positionen installiert, eine von diesen vernichtete den Lastwagen und verletzte vier ukrainische Kämpfer, die sich in ihm befanden. Zwei von ihnen starben.
Es ist wichtig anzumerken, dass Kämpfer der 56. Brigade die Nationalisten an den SBU übergaben. Dabei waren die Radikalen heftig verprügelt worden. Nach Informationen von Quellen in der 56. Brigade erfolgte die physische Misshandlung durch Kameraden der toten Soldaten der 56. Brigade, die so ihre Kameraden rächten.


de.sputniknews.com: Russischer Hyperschallgleiter geht in Serie – Verteidigungsministerium
In Russland hat die Serienproduktion eines vielversprechenden Raketen-Komplexes mit dem Hyperschallgleiter „Awangard“ („Avantgarde“) begonnen. Dies hat Alexej Kriworutschko, der stellvertretende Verteidigungsminister Russlands, im Gespräch mit der offiziellen russischen Armeezeitung „Krasnaja Swesda“ am Samstag bekanntgegeben.
„Die Aktivitäten bezüglich der Serienproduktion des vielversprechenden Raketenkomplexes ˏAwangardˊ und der Umstellung des Verbands der strategischen Raketentruppen (RWSN) in Dombarowskij (Gebiet Orenburg im südlichen Ural – Anm. d. Red.) auf dessen Einsatz sind in Angriff genommen worden“, sagte Kriworutschko.
Zudem sei geplant, im nächsten Jahr einen weiteren Dreijahresvertrag zur Herstellung von mobilen Raketensystemen „Jars“ zwecks der Umrüstung von drei weiteren Raketenregimentern sowie zur Herstellung mobiler Raketenkomplexe „Sirena-M“ abzuschließen, fügte der Vizeverteidigungsminister hinzu.
So werde bis 2022 die Ausrüstung der strategischen Raketentruppen (RWSN) mit modernen Waffen 92 Prozent erreichen, hieß es weiter.
Am Vortag teilte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu mit, dass die neue Hyperschallrakete „Awangard“ einsatzbereit sei und den Bereitschaftsdienst in der Raketenformation Jasnenskij (Stadt Jasnyj – Anm. d. Red.) im Gebiet Orenburg aufgenommen habe
„Awangard“
Die Rakete ist in der Lage, Interkontinentalflüge in den dichten Schichten der Erdatmosphäre mit einer Geschwindigkeit zu absolvieren, die die Machzahl um mehr als das 20-fache überschreitet.
Bei der Annäherung an das Ziel führt der Gleiter ein sogenanntes Tiefenmanöver durch – sowohl seitlich über mehrere tausend Kilometer als auch in der Höhe. Dies macht ihn für alle Luft- und Fla-Abwehrsysteme absolut unverwundbar.
Erstmals 2018 präsentiert
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte das Hyperschall-Raketensystem sowie andere neueste russische Waffensysteme in seiner jährlichen Ansprache zur Lage der Nation am 1. März 2018 vorgestellt. Russland ist damit das einzige Land der Welt, das offiziell über Hyperschallwaffen berichtet hat.
Putin nannte „Awangard“ eine „angemessene und asymmetrische Antwort“ auf das US-Raketenabwehrsystem.


Dan-news.info: „Wir planen, im nächsten Jahr eine Menge Sportplätze einzurichten. Das ist nützlich, nötig, deswegen bitte ich das Ministerium für Jugend, Sport und Tourismus, den Akzent vor allem auf Sportsektionen vor Ort zu legen, nicht auf den professionellen Sport. Der Akzent muss auf die Sektionen vor Ort gelegt werden. Davon muss es weitaus mehr geben als jetzt“, sagte das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin nach Angabe seines Pressedienstes in einem Gespräch mit dem Minister für Jugend, Sport und Tourismus Gromakow. Dieser hatte zuvor über die Erfolge von Sportlern der Republik bei internationalen Wettbewerben, der Tätigkeit von Sportschulen, der Sportschule für die olympische Reserve berichtet.
Puschilin regte auch an, Badminton als Schulsport einzuführen und dazu russische Erfahrungen zu übernehmen.


de.sputniknews.com: Millionen-Deal: Pentagon bestellt Luft-Luft-Raketen mittlerer Reichweite
Das US-Verteidigungsministerium hat dem Unternehmen Raytheon nach eigenen Angaben Luft-Luft-Raketen mittlerer Reichweite vom Typ AIM-120 ABRAAM in Auftrag gegeben. Der Wert des Deals betrage 768 Millionen US-Dollar, wird auf der Webseite der Behörde mitgeteilt.
Im Pentagon hieß es weiter, dass 47 Prozent der Kosten durch die Einnahmen aus dem Verkauf von Waffen an US-Verbündete, so an Polen, die Türkei, Rumänien, Saudi-Arabien und weitere 18 Staaten, gedeckt werden sollen.
Die USA haben am 12. Dezember eine landgestützte ballistische feststoffgetriebene Mittelstreckenrakete getestet, die mehr als 500 Kilometer weit flog. Laut veröffentlichten Aufnahmen ähnelt die Rakete der US-amerikanischen zweistufigen Rakete Pershing II, die durch den Vertrag über die Raketen mittlerer und kurzer Reichweite (INF-Vertrag) verboten war.
Der genannte Vertrag, der im Jahr 1987 von den USA und der Sowjetunion geschlossen wurde, hat am 2. August 2019 auf Veranlassung der US-Seite seine Gültigkeit verloren. Die USA hatten Moskau vorgeworfen, durch die Entwicklung der 9M729-Rakete, deren Reichweite angeblich die zulässigen Normen übertreten haben soll, mehrere Vertragspunkte verletzt zu haben.
Der einzig gültige Vertrag zwischen Russland und den USA ist heute der Vertrag über die Reduzierung strategischer Offensivwaffen (START-3), der 2010 unterzeichnet wurde. Das Dokument ist bis Februar 2021 gültig. Russland hat bereits seine Bereitschaft bekundet, diesen Vertrag zu verlängern.


Dan-news.info: „Heute wurde nach acht Jahren das Schwimmbad des Sportpalastes ‚Dynamo‘ wieder in Betrieb genommen, das zu der Haupttrainingsbasis für die Auswahl der DVR im Schwimmsport, die Schüler der Sportschule für die olympische Reserve und für Kinder- und Jugendsportschulen werden wird“, teilte das Ministerium für Jugend, Sport und Tourismus mit.
Das Schwimmbad war 1974 gebaut worden. 2011 traten Schäden an den tragenden Dachkonstruktionen auf, es gab kein Geld für die Reparatur, und die Sporteinrichtung musste geschlossen werden. Die Regierung der DVR beschloss die Situation zu ändern, die Sanierungsarbeiten begannen 2018.


de.sputniknews.com: Uno-Vollversammlung nimmt russische Resolution zum Kampf gegen Cyber-Kriminalität an
Die Uno-Vollversammlung hat laut der Agentur RIA Novosti die von Russland vorgeschlagene Resolution zum Kampf gegen die Cyberkriminalität angenommen – trotz des Entgegenwirkens vonseiten der USA.
Für die Resolution stimmten 79 Länder, 60 waren dagegen, 33 enthielten sich der Stimme.
Während der Sitzung der Uno-Vollversammlung trat die UN-Botschafterin der USA, Cherith Norman Chalet, gegen die Resolution auf und erklärte, dass sie (die Resolution – Anm. d. Red.) „die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen die Cyberverbrechen unterminieren wird, wobei gerade eine stärkere Zusammenarbeit erforderlich ist“.
Der Stellvertreter des russischen UN-Botschafters, Gennadi Kusmin, teilte mit, dass das Sonderkomitee, von dem in der Resolution die Rede ist, im nächsten Jahr seine erste Tagung zu organisatorischen Fragen in New York abhalten werde, damit sich daran eine maximale Zahl von Ländern beteiligen könne.
Was sieht die Resolution vor?
„Während dieser Tagung werden die Modalität und der Plan für weitere Aktionen des Komitees abgestimmt. Die Resolution sieht insbesondere vor, dass das Sonderkomitee die Ergebnisse der Arbeit der Wiener Expertengruppe zur Cyberkriminalität berücksichtigen soll, deren Bericht wir im nächsten Jahr erwarten“, sagte er.
Die Resolution, deren Autoren – gemeinsam mit Russland – weitere 47 Staaten geworden sind, sieht vor, dass die Uno-Vollversammlung ein spezielles zwischenstaatliches Expertenkomitee bilden wird, in dem alle Regionen vertreten sein werden. Es wird sich mit der Ausarbeitung einer internationalen Konvention befassen, die gegen die Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien zu verbrecherischen Zwecken gerichtet ist.
Die Organisationstagung, auf der das Sonderkomitee den Plan und die Reihenfolge der weiteren Arbeit abstimmen wird, ist für August geplant. Dabei muss die Uno-Vollversammlung an den UN-Generalsekretär appellieren – mit der Bitte, nötige Ressourcen für die Arbeit des Komitees bereitzustellen.
Vereinigte Staaten sind dagegen
Die USA hatten auch früher schon ihre Besorgnis hinsichtlich dieser Resolution geäußert. Wie ein hochrangiger Vertreter des US-Außenministeriums erklärte, sei ein solches Dokument nicht nötig, da für den Kampf gegen die Kriminalität im Cyberraum alle Instrumente bereits vorhanden seien. Nach seinen Worten sei Russland „an der Promotion der eigenen Sicht dessen interessiert, wie das Internet in Zukunft aussehen soll“.
Im russischen Außenministerium wurde betont, dass die Resolution die digitale Souveränität der Staaten über den eigenen Informationsraum praktisch verankere und eine neue Seite in der Geschichte des globalen Vorgehens gegen die Cyberkriminalität aufschlage. Es wird unterstrichen, dass unter der Ägide der Uno-Vollversammlung eine neue Verhandlungsplattform für die Ausarbeitung einer universellen Konvention zum Kampf gegen die Cyberkriminalität geschaffen werde.


dnronline.ru: In Donezk wurde heute im Kiewskij-Bezirk ein Fimengeschäft der Vereinigung „Handelshaus Schachtjorsker Geflügelzucht“ eröffnet.
Die Einwohner des Bezirks, der am meisten unter dem Beschuss während der Kämpfe gelitten hat, haben nun die Möglichkeit, die notwendigen hochwertigen Produkte, die von Unternehmen der Republik erzeugt werden, unmittelbar am Wohnort zu kaufen.
Nach den Worten des Generaldirektors der staatlichen Korporation „Agrarnyj Donbass“ Eduard Jerschow ist die Tätigkeit der Vereinigung sozial orientiert und zielt auf die Verbesserung des sozialen Standards bei Dienstleistungen und Versorgung von Bürgern der Republik.
„Vor allem unterstützt die Entwicklung des Handelshauses die Schaffung neuer Arbeitsplätze. So wurden im letzten Jahr bei uns Bürger der Republik eingestellt, die einen angemessenen Lohn erhalten und ein vollständiges soziales Paket“, sagte Eduard Jerschow.


de.sputniknews.com: Ukraine zum Schlichtungsabkommen mit Gazprom bereit
Die ukrainische Regierung hat die Unterzeichnung einer Schlichtungsvereinbarung mit Gazprom zur Regelung von Gerichtsansprüchen des Antimonopolkomitees der Ukraine (AMKU) in Höhe von 7,4 Milliarden Dollar gebilligt. Eine entsprechende Anordnung des Premierministers des Landes, Alexej Gontscharuk, wurde auf dem Regierungsportal veröffentlicht.
Dem Dokument zufolge ist von Kiews Seite der Justizminister der Ukraine, Denis Maljuska, bevollmächtigt, die Vereinbarung zu unterzeichnen. Gazprom bestätigte noch am 21. Dezember seine Bereitschaft, einen Schlichtungsvertrag abzuschließen.
Die Unterzeichnung eines Schlichtungsvertrags ist von dem zwischenstaatlichen Protokoll vorgesehen, welches Russland, die Ukraine und die Europäische Kommission am 20. Dezember in Minsk vereinbart hatten. Von dem Protokoll werden sowohl die Regelung von Gerichtsansprüchen der AMKU an Gazprom als auch die Auszahlung einer Kompensation an Kiew vonseiten des russischen Gaskonzerns in Höhe von 2,9 Milliarden Dollar, die bereits am 27. Dezember erfolgte, definiert. Dem Gazprom-Chef Alexej Miller zufolge sieht das Abkommen zudem den Verzicht auf neue Ansprüche und die Abberufung von Forderungsklagen vor, zu denen keine endgültigen Entscheidungen vorliegen.
Moskau und Kiew hatten während der zweitägigen Konsultationen am 19. und 20. Dezember einen fünfjährigen Vertrag für den Gastransit vereinbart. Die Seiten vereinbarten das Durchpumpen von 65 Milliarden Kubikmetern Gas im Jahr 2020 und von 40 Milliarden Kubikmetern in den nächsten vier Jahren. Als Gegenleistung für die Auszahlung einer fast drei Milliarden Dollar schweren Strafe durch Gazprom hatte die Ukraine versprochen, alle anderen Finanzansprüche in Höhe von 19 Milliarden Dollar zurückzurufen.
Die ukrainische Regierung wird eine Schlichtungsvereinbarung mit Gazprom unterschreiben, mit der die Ukraine die kartellrechtlichen Ansprüche in Höhe von 7,4 Milliarden Dollar zurücknimmt.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Ab dem 1. Januar 2020 gilt der unbefristete Waffenstillstand, der von Seiten bereits im Juli 2019 vereinbart wurde, weiter
Ein weiteres Mal beobachten wir eine vollständig fehlende Synchronisierung in den Handlungen der ukrainischen Vertreter in der Kontaktgruppe bei den Verhandlungen in Minsk und der Vertreter der Führung der Ukraine.
Wie aus einer offiziellen Erklärung des Koordinators der Kontaktgruppe aus der OSZE, Herrn Martin Sajdik, bekannt ist, haben die Konfliktseiten am 18. Dezember ihre Unterstützung einer vollständigen und allumfassenden Umsetzung des Regimes der Feuereinstellung, das als unbefristet am 17. Juli ausgerufen worden war und durch die Umsetzung aller notwendigen Maßnahmen zu seiner Kontrolle und Verstärkung untermauert worden ist, bestätigt.
Keinerlei neue Daten, neue Regimes der Ruhe, neue Bedingungen wurden von den Mitgliedern der Kontaktgruppe erörtert, vereinbart oder erklärt.
Aber dieser Tage hat der Verteidigungsminister der Ukraine eine Erklärung über eine angebliche Vorbereitung der BFU zu einem neuen Waffenstillstand ab dem 1. Januar abgegeben. In diesem Zusammenhang wird klar, warum nach der Erklärung des Koordinators über die Unterstützung des geltenden Waffenstillstands durch die Seiten keine Abnahme des Eskalation an der Kontaktlinie erfolgt ist: Die BFU haben weiter auf das Territorium der Republik geschossen, unter anderem auch unter Einsatz von schweren Waffen.
So hat entweder die ukrainische Seite, von einer nur ihr verständlichen Logik geleitet, wieder einseitig für sich ein neues Datum festgelegt und so von dem gültigen unbefristeten Waffenstillstand Abstand genommen, oder der Verteidigungsminister der Ukraine beherrscht in dieser Frage die Lage nicht.
Es bleibt zu hoffen, dass die ukrainische Seite wenigstens ab 1. Januar des kommenden Jahres endlich beginnen wird, ihre Verpflichtungen zu Einhaltung eines vollständigen und allumfassenden Regimes der Feuereinstellung sowie auch die zusätzlichen Maßnahmen zu seiner Kontrolle umzusetzen.


de.sputniknews.com: USA testen neue Möglichkeiten von Drohnenabwehr: Reaktion auf russische Strategie?
Unbemannte Flugapparate (UAV, Drohnen) werden als ein neues Kapitel in der militärischen Luftfahrttechnik angesehen. Oft sind Drohnen schwerer als bemannte Kampfjets zu entdecken, können jedoch eine ernstzunehmende Gefahr darstellen. Um dieser Gefahr zu begegnen, wollen die USA anscheinend auf altgediente F-16 mit besonderen Lenkraketen setzen.
Wie das US-Portal C4ISRNET, das sich auf neuste Entwicklungen in der amerikanischen Militärtechnik spezialisiert, berichtet, testen die Amerikaner den Einsatz von altgedienten F-16-Kampfjets gegen Kampfdrohnen.
Demnach habe Major Jeffrey Entine am 19. Dezember mit einer F-16C des 85. US-Flugtestgeschwaders einen Testeinsatz in der Nähe der Eglin Air Force Base in Florida absolviert und dabei mit einer lasergesteuerten Lenkrakete eine Drohne abschießen können.
Das erklärte Ziel des Tests bestand darin, „das Abschießen einer kleinen Drohne in geringer Höhe zu demonstrieren“, und es scheint ein Erfolg gewesen zu sein, so das Portal.
Bei der Drohne habe es sich um eine BQM-167 gehandelt – eine Drohne, die speziell für Militärtests als Luftziel entwickelt wurde. Mit einer Länge von rund sechs Metern und einem maximalen Brutto-Startgewicht von über 900 Kilogramm ist die BQM-167 deutlich größer als Copter-Drohnen, jedoch kleiner als bemannte Kampfjets.
Luft-Boden-Rakete gegen Luftziel
Das Besondere sei dabei gewesen, dass für den Abschuss der Drohne keine „normale“ Luft-Luft-Rakete verwendet werden sollte.
Die Waffe, die gegen diese Drohne eingesetzt wurde, sei eine lasergelenkte AGR-20A-Rakete (Advanced Precision Kill Weapon System, APKWS) gewesen, die von der Zielerfassung der F-16 gesteuert wurde.
„Ursprünglich als kostengünstige Luft-Boden-Waffe mit geringem Kollateralschaden für den Einsatz in Afghanistan und im Irak entwickelt, ist die Anpassung der AGR-20A für den Einsatz in der Luft von großer Bedeutung. Die AGR-20A erfordert nur einem Bruchteil der Kosten einer AIM-120-Rakete, die üblicherweise zur Abwehr von Marschflugkörpern verwendet wird“, zitiert hierzu das Portal die US-Luftwaffe.
Zudem könne die AGR-20A schneller als eine AIM-120 geladen werden, und ein Flugzeug könne zwei- bis dreimal so viele Waffen tragen.
Die F-16, ausgerüstet mit billigen AGR-20A-Raketen, könnten damit ein neues „Anti-Drohnen-Werkzeug“ der USA werden.
Anti-Drohnen-Tests – Reaktion auf russische Strategie?
Die Beschleunigung der US-Entwicklung von Anti-Drohnen-Mitteln könnte dabei eine Reaktion auf die neue russische Strategie sein, die wiederum den vermehrten Einsatz von schweren Kampfdrohnen impliziert. So erklärte erst vor kurzem die chinesische Zeitung „Renmin Ribao“, dass Russland in der Armeereform 2015 die Drohnentechnologie im Konzept der russischen Streitkräfte fest verankert habe – die intensive Drohnennutzung in Syrien sei dafür auch ein Beweis.
Insbesondere mit der Drohne „Ochotnik“ S-70 zeige die russische Militärführung die Absicht, nicht nur reine Aufklärungs-UAVs im Dienst zu haben, sondern auch über in Kampfeinsätzen vollwertig einsetzbare Drohnen zu verfügen.
Russland selbst setzt bei der Drohnenabwehr dabei eher auf landbasierte Systeme, wie die S-400, die Panzir und bald die S-500. Für Drohnen bleiben diese Abwehrwaffen praktisch unüberwindbar.
Deutlich zu sehen war dies unter anderem in Syrien, wo die russische Hmeimim-Basis regelmäßig von Drohnenschwärmen angegriffen wurde, die jedoch alle bereits im Anflug abgeschossen oder unter Fernkontrolle übernommen werden konnten.


abends:

lug-info.com: „Im Ergebnis der Verifikation der festgehaltenen Personen, die am 27. und 28. Dezember stattfand, haben fast alle von unserer Seite genannten Menschen, deren Aufenthaltsort festgestellt ist, ihre Zustimmung zum Austausch gegeben“, teilte die Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe Olga Kobzewa mit.
„Wir äußern unsere tiefe Hoffnung, dass die ukrainische Seite ihre im Rahmen des ‚Normandie-Treffens‘ erklärten Verpflichtungen erfüllt und morgen ein vollwertiger Austausch nach dem Prinzip ‚alle Festgestellten gegen alle Festgestellten‘ stattfindet“, fügte die Vertreterin der Republik hinzu.
„Von Seiten der LVR sind dafür alle notwendigen Bedingungen erfüllt“, unterstrich Kobzewa.

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