Presseschau vom 25.12.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

RT deutsch: Venezuela: Die fünf gescheiterten Umsturzversuche der Opposition im Jahr 2019
Die Opposition startete 2019 fünf große Aktionen zum Sturz von Präsident Nicolás Maduro. Sie alle scheiterten. Nach turbulentem Start mit dem neuen „Interimspräsidenten“ Juan Guaidó endet das Jahr mit erstaunlicher Ruhe im Land – und einer Krise in der Opposition.
https://de.rt.com/224k


vormittags:

de.sputniknews.com: Erster Passagierzug überquert Krim-Brücke
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zuvor an der feierlichen Eröffnung des Eisenbahnteils der Brücke, die über die Straße von Kertsch führt, teilgenommen. Und nun fuhr der erste Passagierzug über die längste Brücke Europas, die das Festland mit der Halbinsel Krim verbindet.
Der erste Zug namens „Tawrija” (dt. „Taurien” – frühere Bezeichnung der Halbinsel Krim) aus Sankt Petersbug passierte in der Nacht auf Mittwoch die Straße von Kertsch über die 19 Kilometer lange Brücke.
Russischsprachige Medien sowie der Krim-Chef Sergej Aksjonow bezeichneten das als historisches Ereignis.
„(…) Und heute begrüßen Krim-Bewohner, wie Sie sehen, den Zug mit guter Laune. Der Bahnhof wurde lebendig. Für uns ist es ohne Übertreibung ein historisches Ereignis“, so Aksjonow.
„Danke an die Bauarbeiter und an alle, die an den Arbeiten beteiligt waren. Das ist tatsächlich eine super-schwierige Konstruktion. Es ist etwas, worauf man stolz sein kann.“
Im Instagram-Account des Blogger-Katers namens Mostik (zu dt.: Brückchen), der als Symbol der Krim-Brücke gilt, wurde ein Video veröffentlicht. Es zeigt, wie der Vierbeiner den ersten Zug begrüßt.
„Wie versprochen habe ich die ersten Passagiere persönlich empfangen.“
Der Zug hat 17 Waggons und an Bord befinden sich 530 Fahrgäste. 2741 Kilometer soll er in 43,5 Stunden zurücklegen.
Aus Moskau nach Simferopol
Am Dienstagabend war in Moskau ein zweiter Passagierzug in Richtung Simferopol gestartet. Er soll die Hauptstadt der Krim in 33 Stunden erreichen.
Der russische Staatschef, Wladimir Putin, hatte sich am Montag an der feierlichen Eröffnungszeremonie des Eisenbahnteils der Krim-Brücke beteiligt. Die Autobahnstrecke der längsten Brücke Europas (19 Kilometer) wurde bereits am 15. Mai 2018 eingeweiht. Ihr folgte nun plangemäß der Zugteil.

de.sputniknews.com: Geplante Mondstation: Roskosmos bereit zu neuen Verhandlungen mit Nasa
Russland könnte am US-geführten internationalen Projekt der mondnahen Raumstation Lunar Orbital Platform-Gateway (LOP-G) doch noch teilnehmen. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos ist laut ihrem Chef Dmitri Rogosin zu neuen Verhandlungen bereit.
„Wir haben gegenüber unseren amerikanischen Kollegen, die uns den Entwurf eines Memorandums geschickt haben, bestätigt, dass wir bereit sind, zu verhandeln“, sagte Rogosin im Sputnik-Gespräch.
Die russische Seite möchte dabei nach Prinzipien suchen, „die bei schwierigen Entscheidungen wirken“.
Die Nasa hatte 2017 einen Zeitplan zum Aufbau des LOP-G veröffentlicht. Neben Kollegen aus Japan, Kanada und Europa wollte zunächst auch Roskosmos am Projekt teilnehmen.
Doch dann bemängelte der Chef der russischen Weltraumbehörde, Dmitri Rogosin, dass die Rolle Russlands auf den Bau eines Schleusenmoduls und von Lebenssicherungssystemen beschränkt sei, und deutete einen Rückzug aus dem Vorhaben an.
Daraufhin schloss die Nasa nicht aus, dass Russland mit dem Bau eines Schiffes beauftragt werden könnte, welches Menschen auf eine Mond-Umlaufbahn bringen soll. Laut Rogosin könnte dafür die Sojus-Rakete modernisiert werden, die bisher Raumflieger zur Internationalen Raumstation ISS und zurück auf die Erde bringt.
Bis jetzt ist unklar, ob Russland beim internationalen Projekt mitmacht oder eine eigene Station baut. Vor rund zwei Wochen war bekannt geworden, dass das neue russische Raumschiff „Orjol“ (auch bekannt als „Federazija“), das 2030 erste Kosmonauten zum Mond bringen soll, nach dem aktuellen Planungsstand zu schwer ist, um wie geplant von den Trägerraketen „Angara“ und „Jenissej“ ins All transportiert werden zu können.


Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Nishneje Losowoje.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern.


de.sputniknews.com:
Deutsche Zeitung erwischt Nato bei „Probeaufmarsch“ gegen Russland
Bei der für das Frühjahr 2020 geplanten Nato-Übung „Defender Europe 2020“ will die Allianz laut der Zeitung „Die junge Welt“ einen Aufmarsch gegen Russland im Kriegsfall trainieren.
„Offiziell ist es eine US-Übung, faktisch aber proben die Nato-Staaten den Aufmarsch in einem etwaigen gemeinsamen Krieg gegen Russland“, heißt es.
Dabei handelt es sich dem Blatt zufolge um die größte Verlegung von US-Truppen auf europäischem Boden seit mehr als 25 Jahren.
Wie das Blatt weiter schreibt, würden die USA laut dem Szenario ihre Militärs über den Atlantik nach Westeuropa und weiter nach Polen sowie in die baltischen Staaten verlegen – „also in größtmögliche Nähe zur russischen Grenze“.
Nach Angaben des Blattes würden die US-Streitkräfte „Defender Europe 2020“ nutzen, um ihre gesamte Logistikkette in Richtung Osteuropa zu testen. Deutschland werde dabei „logistische Drehscheibe“ sein.
„Defender Europe 2020“
Die Übung „Defender Europe 2020“ findet im Frühjahr 2020 statt. Daran nehmen Soldaten aus insgesamt 18 Ländern, darunter Deutschland, teil. Erste Truppenbewegungen werden laut dem Blatt im Februar erwartet. Zwischen April und Mai werden die Truppen Medienberichten zufolge mit Unterstützung der Bundeswehr durch Deutschland geführt.
Die USA würden 20.000 Soldaten sowie bis zu 13.000 Einheiten diverser Kampftechnik nach Europa verlegen. Die Bundeswehr werde sich an „Defender Europe 20“ mit rund 1750 Soldaten beteiligen. Insgesamt sollen etwa 37.000 Soldaten an dem Manöver teilnehmen.
Neue Nato-Strategie
Ende Mai hatte der Nato-Militärausschuss eine neue Strategie verabschiedet, die laut Generalsekretär Jens Stoltenberg auf die angebliche „nukleare Bedrohung“ vonseiten Russlands sowie auf die neuen Herausforderungen im Osten und Süden zurückzuführen ist. Davon ausgehend hat die Nato im Herbst ihren Einfluss im Baltikum erweitert, wo große militärische Kontingente der Mitgliedstaaten der Allianz zur „Abschreckung Russlands“ stationiert sind.
Moskau betonte wiederholt, dass Russland niemals ein Nato-Land angreifen würde. Laut dem russischen Außenminister, Sergej Lawrow, weiß die Nato sehr wohl, dass Moskau keine Angriffspläne schmiedet. Allerdings würde sie diese Ausrede benutzen, um mehr Technik und Bataillone an die russische Grenze zu bringen.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 24. Dezember 3:00 Uhr bis 25. Dezember 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 8.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Dolomitnoje, Donezk (Terminal, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Dokutschajewsk, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Zahl der von den BFU angefeuerten Geschosse beträgt 110.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 4.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Nord Stream 2: Russlands Vize-Premier rechnet mit Kompromiss mit EU und warnt vor möglichem US-Druck
Russland und europäische Staaten können eine Lösung des Problems um das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 finden. Dies sagte der russische Vize-Premier Dmitri Kosak gegenüber dem TV-Sender „Rossiya-24“.
„Wir sind uns sicher, dass wir in Zusammenarbeit mit den europäischen Ländern und mit der EU dieses Problem aus der Welt schaffen und einen Kompromiss finden werden“, so Kosak.
Weiterer US-Druck nicht ausgeschlossen
Zugleich schloss er einen weiteren Druck vonseiten der Vereinigten Staaten nicht aus:
„Offenbar wird der Druck auf (Nord Stream 2 – Anm. d. Red.) wachsen, aber die Möglichkeiten dieses Drucks sind auch nicht grenzenlos. Mit Rücksicht der Position der Schlüsselländer der EU, die daran interessiert sind, die Energiesicherheit auf einem notwendigen Niveau zu erhalten. Es ist allen bewusst, dass es ein wirtschaftliches Projekt ist“, so der Vize-Premier.
US-Sanktionen gegen Nord Stream 2
US-Präsident Donald Trump hatte am vergangenen Freitag den neuen Verteidigungshaushalt unterzeichnet und damit die darin enthaltenen Sanktionen gegen Nord Stream 2 in Kraft gesetzt. Als Strafmaßnahmen sind Einreiseverbote und das Einfrieren von Vermögen in den USA vorgesehen.
Sie richten sich gegen Firmen, die am Verlegen der Pipeline beteiligt sind, sowie deren Eigner. Das schweizerische Unternehmen „Allseas“, das mit der Verlegung der Gasleitung Nord Stream 2 beauftragt ist, hat die Arbeit vorerst eingestellt.
Am Montag war berichtet worden, dass das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie den Antrag des Konsortiums Nord Stream 2 zum Pipeline-Bau in den Wintermonaten in deutschen Gewässern genehmigt habe.


nachmittags:

Mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Nach Angaben, die von Beobachtern des GZKK der LVR wurde in den letzten 24 Stunden einmal Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf das Territorium der LVR festgestellt.
In Richtung Debalzewo haben Kämpfer der 59. Brigade auf Befehl des Verbrechers Schapowalow Nishneje Losowoje mit 82mm-Mörsern beschossen.
Die ukrainischen Truppen stationieren weiter Waffen und Militärtechnik in Wohngebieten in von ihnen kontrollierten Ortschaften, was eine Gefahr für das Leben friedlicher Einwohner darstellt.
Im Gebiet von Popasnaja haben Kämpfer der 72. Brigade drei Schützenpanzer
stationiert, im Gebiet von Nowoswanowka vier Schützenpanzer.
In Krjakowka wurde die Stationierung von drei Abwehrgeschützen SU-23 der 93. Brigade bemerkt.

Diese Informationen werden auch von Beobachtern der OSZE-Mission bestätigt. …


lug-info.com:
Kinder aus frontnahen Bezirken besuchten auf Initiative des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik in Lugansk die Haupttanne der Republik und sahen eine Neujahrsvorstellung.
„Ich gratuliere euch zum Neuen Jahr! Ich wünsche euch das
Allerallerbeste! Wir, die Erwachsenen, werden alles tun, damit ihr eine glückliche Kindheit habt, damit ihr glücklich, gesund und gebildet aufwachst“, sagte Pasetschnik zu den Kindern.
Er unterhielt sich mit Schülern, frag
te, ob ihnen die Haupttanne der Republik gefällt, wie es in der Schule aussieht und lud die Kinder dann zu einer Vorstellung in das Lugansker akademische russische dramatische Theater ein.
Nach der
Vorstellung erwarten die Kinder Geschenke vom Oberhaupt der LVR und Überraschungen; Animatoren und Künstler werden sich mit ihnen beschäftigen.


Dan-news.info: „In der Nacht wurden beim Beschuss von Sajzewo durch die Armee Kiews zwei Wirtschaftsgebäude in der Karbyschew-Straße 100 und 104 beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK ist bereits vor Ort.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 14:50 Uhr das Feuer aus Richtung Majorsk in Richtung Gorlowka (Siedlung des Bergwerks6/7) mit Mörsern und Granatwerfern eröffnet.
Infolge des Beschusses erlitt ein Mann, geb. 1970, der sich an einer Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs befand, Splitterverletzungen am hinteren Teil der Schulter und am Hinterkopf. Der Verletzte wurde in das Gorlowker Stadtkrankenhaus Nr. 2 eingeliefert, wo er die notwendige ärztliche Behandlung erhielt.
Genauere Informationen werden noch ermittelt.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 15:05 Uhr das Feuer aus Richtung Krasnogorowka auf Staromichajlowka mit Schützenpanzern eröffnet.
Infolge des Beschusses wurden folgende Schäden festgestellt:
– Schewtschenko-Straße 40 (Dach, Decke, Zaun);
– Schewtschenko-Straße 44 (Dach, Fensterverglasung, Zaun);
– Schewtschenko-Straße 46 (Wirtschaftsgebäude);
– Schewtschenko-Straße 51 (Fensterverglasung);
– Sowjetskaja-Straße 10 (Dach, Fensterverglasung).
Opfer unter den örtlichen Einwohnern wurden nicht festgestellt.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 25.12.2019
Nach Angaben, die von den Beobachtern des GZKK der DVR erfasst wurden, haben die ukrainischen Kämpfer in den letzten 24 Stunden achtmal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Straftruppen der 59. Brigade des Verbrechers Schapowalow Dolomitnoje und die Siedlung des Bergwerks 6/7 mit 82mm-Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Iwanows aus der 56., Martschenkos aus der 28. und Gorntscharuks aus der 128. Brigade Dokutschajewsk, Trudowskije und das Gelände des Flughafens von Donzek mit Abwehrgeschützen, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 10. Brigade Subanitschs das Feuer mit Schusswaffen auf Sachanka eröffnet.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Unsere Aufklärung hat Informationen über die Ankunft einer Kommission der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ unter Leitung des stellvertretenden Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppierung Besbororodow am Stationierungsort der 56. Brigade erhalten, die eine Ermittlung zum Fall des Übergangs eines Soldaten des Verbandes auf unsere Seite durchführen soll.
Derzeit haben die Kontrolleure 57 Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils durch Soldaten der Brigade entdeckt, zwei davon mit der Waffe.
Zur erfolgreichen Verheimlichung der Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils durch Untergebene trägt eine Vereinbarung zwischen dem Brigadekommandeur Iwanow und dem Militärkommandanten von Awdejewka Prichodko über die Suche nach geflohenen Soldaten, ohne einen offiziellen Bericht dazu zu erstellen, bei.
Im Fall des auf unsere Seite übergegangenen W.N. Kulagin bestand eine analoge Situation.
So hat das Kommando der 56. Brigade nach unseren Informationen einen Steckbrief an den militärischen Rechtsordnungsdienst gegeben, in dem angegeben war: „Der Soldat Kulagin hat den Truppenteil mit der Waffe verlassen, er ist alkohol- und drogenabhängig, außerdem aggressiv und psychisch gestört.“ Es ist wichtig, die Aufmerksamkeit auf eine besondere Anmerkung in dem Steckbrief zu richten, dass im Fall einer Nichtunterordnung Kulagins bei der Festnahme empfohlen wird, die Waffe einzusetzen.
Im Ganzen ist dieser Fall für den Kommandeur der 56. Panzergrenadierbrigade Iwanow in Bezug auf Personal, das eigenmächtig den Truppenteil mit der Waffe verlassen hat, alltäglich.
Bei dem Vorfall mit Kulagin ist bekannt, dass er die Positionen am 16. Dezember verließ. Während einer Woche, bis zum 23. Dezember, versuchte das Brigadekommando ihn mit eigenen Kräften zu finden. Als wir aber die Informationen über seinen Übergang auf unsere Seite veröffentlichten, erstattete der Brigadekommandeur Iwanow über den Vorfall Bericht an das Kommando der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“. Um die negativen Folgen aufgrund des nicht erfolgten Berichts zu mildern, gab Iwanow an, dass der Soldat den Truppenteil nicht am 16. sondern am 20. Dezember verlassen habe.
So werden Suchen nach Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die mit der Waffe geflohen sind, formal grundlegend sowohl von Vertretern der Rechtsschutzorgane als auch von der militärischen Führung durchgeführt. Dabei haben die durchzuführenden Maßnahmen eine einzige Richtung – die Kommandeure vor Strafen wegen Nichterfüllung ihrer Pflichten zu schützen und keineswegs die Suche nach Flüchtlingen, die mit ihren gestohlenen Waffen eine Gefahr für friedliche Einwohner darstellen.
Nicht wenige Fragen ruft auch hervor, dass bis jetzt eine offizielle Information vom Stab der OOS zum Fall des Übergangs eines aktiven Soldaten der 56. Panzergrenadierbrigade auf unsere Seite fehlt, dem es als einem der wenigen, die die Willkür der Kommandeure, die Korruption und die nicht ordnungsgemäßen gegenseitigen Beziehungen leid sind, gelungen ist, so sein Leben zu erhalten.
Wir schließen nicht aus, dass W.N. Kulagin in den nächsten Tagen „rückwirkend“ entlassen wird und das Kommando der 56. Brigade so die Verantwortung für das weitere Schicksal seines Soldaten von sich abwälzt und die Verwandten nicht die Wahrheit erfahren.
Wir hoffen, dass es den Verwandten der Soldaten gelingt, der militärisch-politischen Führung klar zu machen, dass das Kommando der Verbände und Truppenteile trotz des Verbots W. Selenskijs zur Eröffnung des Feuers mit Bezug auf geheime Anweisungen des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte weiterhin das Personal zur Erfüllung von Aufgaben im vordersten Bereich motiviert und ihnen Geldprämien für die Vernichtung von Technik und Soldaten der Volksmiliz verspricht, aber nur wenn Video- oder Fotobeweise vorgelegt werden. Mit solchen Handlungen drängen die Kommandeure die Soldaten zur Verletzung des Befehls des obersten Kommandeurs und bringen sie vor ein Militärtribunal.

de.sputniknews.com: Ausbau der Turkish Stream-Pipeline nach Serbien abgeschlossen
Serbien hat die Bauarbeiten an seinem Teil der Gaspipeline Turkish Stream abgeschlossen. Darüber berichtet die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf den Chef des serbischen Gasversorgers Srbijagas, Dusan Bajatovic.
„Gastrans, ein Gemeinschaftsunternehmen der serbischen Staatsgesellschaft Srbijagas und des russischen Gazprom-Konzerns, hat 403 Kilometer Rohre durch das Land bis zur Grenze zu Bulgarien und seinem nördlichen Nachbarn Ungarn verlegt“, berichtet Bloomberg mit Hinweis auf ein Interview von Bajatovic mit dem serbischen TV-Sender PTC.
Die Gaslieferungen sollen im Mai aufgenommen werden, wenn Sofia den Bau an dem Strang auf seinem Territorium beendet. Anfänglich sollen 8,7 Millionen Kubikmeter Gas täglich nach Serbien über die Pipeline aus Russland gepumpt werden – das sind mehr als drei Milliarden Kubikmeter jährlich. Aus diesen Mengen wird Belgrad die Binnennachfrage decken und auch Gas nach Bosnien und Herzegowina liefern.
Das vor drei Jahren von Moskau und Ankara beschlossene Projekt Turkish Stream besteht aus zwei Pipelines mit einer Jahreskapazität von 31,5 Milliarden Kubikmetern. Der erste Strang wird russisches Erdgas direkt in die Türkei liefern, der zweite soll die Kunden in Südeuropa erreichen.
Die Gasleitung soll am 8. Januar 2020 in Betrieb genommen werden. Ende November teilte Gazprom mit, der Probelauf sei in der Endphase und die beiden Stränge mit Gas gefüllt.


Dnronline.su: Heute, am 25. Dezember, sind der Abgeordnete der Staatsduma der RF Nikoloaj Kolmejzew und der Abgeordnete der gesetzgebenden Versammlung der Rostower Oblast Jewgenij Bessonow (beide KPRF; Anm. d. Übers.) zu einem Arbeitsbesuch in die DVR gekommen. Die Parlamentarier besuchten den Kinder- und Jugendpalast von Donezk und die Schule Nr. 2 in Jasinowataja, wo 580 Kinder der Klassen 1-4 Geschenke erhielten.
„Trotz aller Ereignisse, sollen die Kindern hier in Jasinowataja – und das ist praktisch an der Front – Fürsorge spüren, lachen und Geschenke erhalten.
Ich möchte den Kollegen aus der RF danken, die Tausende von Geschenken in die DVR gebracht haben, um im Vorfeld des neuen Jahres unseren Kindern Freude zu machen. Wir haben eine Menge Kinderlächeln gesehen, deshalb denke ich, dass der Festtag für sie heute gelungen ist“, unterstrich der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Wladimir Bidjowka.
Nikolaj Kolomejzew unterstrich die Wichtigkeit der Konsolidierung der Gesellschaft und gratulierte den Einwohnern der Republik zu den kommenden Feiertagen.
„Wir haben ein Ziel – den Kindern, die nicht aus eigenem Willen vom Krieg betroffen sind, Freude zu bringen. Es ist zu sehen, dass das Fest tatsächlich die Gesichter erhellt und Hoffnung gibt. Ich will allen Kindern und Erwachsenen ein friedlichen Himmel über dem Kopf wünschen. Sie wissen wie niemand sonst, wie schlecht es ist, wenn man nicht weiß, was in der Nacht oder am Morgen sein wird. Ich meine, dass man so handeln muss, dass möglichst schnell Frieden eintritt, und wir arbeiten daran.
Allen gute Wünsche zum Neuen Jahr. Glück für Sie, Erfolg und Wohlergehen. Seien Sie gesund“, sagte der Parlamentarier.
Nach den Worten Jewgenij Bessonows werden die Parlamentarier morgen Lugansk besuchen.
„Wir sind nicht zum ersten Mal hier, jedes Jahr übergeben wir den Kindern der LVR und der DVR Geschenke, wir versuchen zu helfen.
Ich meine, es ist nötig, sich zu vereinen, unsere gemeinsame Geschichte zu ehren. Der Sieg wird dann eintreten, wenn alle unsere Völker sich vereinen. Allen Glückwünsche zum Neuen Jahr, Glück, Gesundheit, Erfolge. Russland ist immer mit Euch“, sagte der Abgeordnete.
Außerdem besuchte die Delegation den Kinder- und Jugendpalast in Donezk und die Schule Nr. 2 in Jasinowataja, wo sie den Kindern süße Geschenke überbrachten.
Wir erinnern daran, dass an diesem Tag die Kinder des Charzysker Kulturpalasts, der Schule in Alexandrowka und des Schulkinderheims Nr. 3 in Donezk Geschenke erhielten. Insgesamt haben am 25. Dezember 938 Kinder Geschenke erhalten. Uns insgesamt wurden in der Republik etwa 50.000 Geschenke übergeben.


A
rmiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainischen Kämpfer haben einen weiteren Terrorakt gegenüber friedlichen und völlig unschuldigen Einwohnern des Donbass begangen.
So haben heute Kämpfer aus der 28. Brigade Martschenkos
Staromichajlowka mit Schützenpanzerwaffen beschossen und dabei 15 Geschosse abgefeuert. Infolge des feindlichen Beschusses wurden fünf Häuser in der Schewtschenko-Straße 40, 44, 46,51 und der Sowjetskaja-Straße 10 beschädigt.
Es ist wichtig anzumerken, dass der Beschuss unmittelbar nach einer heftigen Detonation auf den Positionen der ukrainischen Streitkräfte in Krasnogorowka begann. Nach Informationen u
nserer Aufklärung war ihre Ursache, dass ein Lastwagen, der Munition auf die Positionen brachte, auf eine Mine geriet.
So schließen wir nicht aus, dass die ukrainischen Kämpfer das Feuer auf unsere Republik eröffneten, um uns zur Erwiderung des Feuers zu provozieren und so vor der Führung den Notfall mit Verlust von Technik und Personal in
folge des Geratens auf eigene Minensperren zu verheimlichen. Nach Informationen unserer Quellen starben zwei Kämpfer und zwei wurden schwer verletzt. Unsere Einheiten sind auf die Provokation nicht eingegangen.
Außerdem haben die ukrainischen Straftruppen aus der 58. Brigade unter Kommando Kaschtschenkos um 14:50
Uhr das Feuer auf Wohngebiete der Siedlung des Bergwerks 6/7 mit 82mm-Mörsern und automatischen Granatwerfern eröffnet.
In
folge des Beschusses wurde ein ziviler Einwohner der Ortschaft, geb. 1970, der sich zu dieser Zeit an einer Bushaltestelle befand, an der Schulter und am Kopf verletzt.
Nach unseren Informationen erfolgte
das Feuer der Besatzer vor Videokameras von Journalisten des Fernsehsenders ICTV, die sich zu dieser Zeit auf den Positionen der Besatzer befanden.
Es ist wichtig anzumerken, dass währen
d des Feuers von unseren Luftabwehreinheiten eine Drohne abgeschossen wurde, die die Ergebnisse des Beschusses auf Video festhielt, was auch auf die Anwesenheit von Journalisten an den Frontpositionen der BFU hinweist.
Dieser Fall ist ein weiterer Beweis der Prinzipienlosigkeit der ukrainischen Journalisten und Besatzer, die
im Drang nach Prämien, Rating und PR das Regime der Feuereinstellung verletzen, wodurch völlig unschuldige Einwohner des Donbass leiden.
Wir rufen die Vertreter der OSZE-Mission auf, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen, unparteiisch die Fälle von Kriegsverbrechen von Seiten der ukrainischen Kämpfer festzuhalten.

abends:

de.sputniknews.com: Nach erstem Zug über Krim-Brücke: Ukraine leitet Strafverfahren wegen „Grenzverletzung“ ein
Der erste russische Personenzug ist am Mittwoch auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim eingetroffen. Gleich nach seiner Ankunft hat Kiew ein Strafverfahren wegen Grenzverletzung gegen Russland eingeleitet. Der Zug soll auf der Krim-Brücke die Staatsgrenze der Ukraine illegal überquert haben.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Bahnverbindung am Montag mit einer weltweit beachteten Bahnfahrt eröffnet. An dem Tag fuhr auch der erste Zug aus St. Petersburg los, der nun in der Hafenstadt Sewastopol angekommen ist.
In der Zwischenzeit erklärte die zuständige Behörde der Generalstaatsanwaltschaft in Kiew, dass der Personenzug am Mittwoch auf der Krim-Brücke illegal die Staatsgrenze der Ukraine überquert habe. Gemäß dem ukrainischen Strafrecht werde „die illegale Überstellung von Personen über die Grenze der Ukraine“ mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet.
Zuvor hatte ein Vertreter des ukrainischen Präsidenten erklärt, Kiew werde auf die Freigabe des Zugverkehrs über die Krim-Brücke unbedingt reagieren.
Die Ukraine hatte den Zugverkehr auf die Krim 2014 eingestellt. Dass nun erstmals wieder Züge vom russischen Kernland auf die Halbinsel rollen würden, betrachtet Kiew als Verletzung seiner Souveränität und territorialen Unversehrtheit.
Der Zug aus St. Petersburg mit 17 Wagen für insgesamt 600 Passagiere hatte die Strecke von 2471 Kilometern auf die Krim in 43,5 Stunden zurückgelegt. In der Hafenstadt Sewastopol empfing ein Orchester die Reisenden mit festlicher Musik.
Die Krim-Brücke ist mit 19 Kilometern die längste Brücke Russlands und auch Europas. 2018 wurde sie bereits für den Autoverkehr freigegeben.
Russlands Reaktion auf die Kritik
Die EU hatte zuvor die Freigabe der von Russland gebauten Krim-Brücke für den Bahnverkehr als weiteren Völkerrechtsverstoß verurteilt. Der Abgeordnete der Staatsduma Ruslan Balbek bezeichnete den Bau der Krim-Brücke als eine innere Angelegenheit Russlands.
Die EU sei daher nicht berechtigt, dem Land zu sagen, was es in seinen Hoheitsgewässern bauen oder nicht bauen könne, so der Abgeordnete. Außerdem nutze sie veraltete Daten, denn die Krim sei „seit fünf Jahren russisches Territorium“.
Ähnlich äußerte sich auch der Vorsitzende des Staatskomitees der Krim für internationale Beziehungen, Albert Kagnijew. Man solle den „politisierten Erklärungen“ der EU keine Aufmerksamkeit schenken, betonte er. „Die Ukraine hatte seinerzeit mit ihrer zigsten Blockade, darunter auch dem einseitigen Stopp des Eisenbahnverkehrs, sich selbst von der Krim isoliert.“
Krim als Teil Russlands
Die Wiedervereinigung der Krim mit Russland erfolgte nach einem Referendum im März 2014. Bei dem Volksentscheid hatten 96,77 Prozent der Bürger der Republik Krim und 95,6 Prozent der Einwohner von Sewastopol für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt.
Die Ukraine betrachtet die Krim weiterhin als ihr „zeitweilig okkupiertes Territorium“. Laut Wladimir Putin „ist die Frage der Krim endgültig abgeschlossen“.

 

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s