Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 08. bis 15.12.2019

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, Dnrailway sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Montag:

Entwicklung des Bergwerks „Gornjak-95“
denis-pushilin.ru: Am Montag, dem 9. Dezember, hat das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin sich mit dem stellvertretenden Direktor des privaten Produktionsunternehmens „Gornjak-95“ Eduard Poljakow getroffen. Das Arbeitstreffen war der vorfristigen Erfüllung des Programms zur sozial-ökonomischen Entwicklung durch das Bergwerk gewidmet.
Wir erinnern daran, dass Denis Puschilin am 26. Oktober das Investitionsprogramm für „Gornjak-95“ gebilligt hatte. Zuvor hatte das Unternehmen eine Strafzahlung im Umfang von 90 Mio. Rubel auferlegt bekommen, zu einem Zeitpunkt als die gesetzliche Basis dazu gerade erst entwickelt wurde. Die Führung des Unternehmens übernahm die Verpflichtungen, zwei neue Stellen in Betrieb zu nehmen, die Förderung in anderthalb Jahren um das zweifache zu steigern und andere.
Der stellvertretende Direktor berichtete dem Staatsoberhaupt über die erreichten positiven Ergebnisse und die Erfüllung aller Verpflichtungen:
„Das Programm zur sozial-ökonomischen Entwicklung wurde vorfristig erfüllt. Dank des Steuernachlasses, den die Führung der Republik, das Ministerium für Einnahmen und Steuern und das Kohle- und Energieministerium dem Bergwerks gewährt haben, haben wir inzwischen alle unsere Verpflichtungen erfüllt.
Im Vergleich zu den Kennziffern des letzten Jahres ist die Förderung um mehr als das Doppelte gestiegen, die Zahl der Arbeiter ist um mehr als 200 gestiegen, der Lohnfonds ist um 36.5% gestiegen, die Steuerzahlungen sind im Bereich der Zusagen erfolgt und betragen 107%. Außerdem wurden neue Abbauorte eröffnet. In der nächsten Zeit planen wir einen weiteren neuen Abbauort zu eröffnen und die Förderung zu steigern“, sagte Eduard Poljakow. …


Mittwoch und Donnerstag:

Entwicklungsprojekte 2020
dnronline.su: Am 12. Dezember fand im Ministerium für Ökonomische Entwicklung die abschließende Etappe der Präsentation der Projekte zum Wiederaufbau und zur Entwicklung der Ökonomie und des sozialen Bereichs für das Jahr 2020 statt, die von den Verwaltungen der Bezirke Amwrosiweka, Nowoasowsk, Starobeschewo, Telmanowo und von Schachtjorsk erarbeitet worden waren.
Das Oberhaupt der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Oleg Morgun lenkte die Aufmerksamkeit auf die Lösung der wesentlichen Probleme.
„Bei den Kriegshandlungen wurden etwa 800 Häuser, mehr als 20 Objekte der sozialen Infrastruktur zerstört. 357 davon gelang es zu reparieren. Im nächsten Jahr planen wir mehr als 100 Häuser zu reparieren. Was die sozialen Objekte betrifft, so sind fünf von ihnen vollständig wiederaufgebaut. In der Zone, die sich ständig unter Beschuss befindet, planen wir den Kindergarten in Sachanka wiederaufzubauen. Das größte Problem ist, dass man das Tempo des Wiederaufbaus der Objekte beschleunigen möchte.
Im Jahr 2020 planen wir, die Haushaltsmittel und unsere internen Möglichkeiten maximal zu nutzen, zusätzliche Baubrigaden zu bilden und zusätzliche Baumaterialien über das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft zu beziehen, wo wir volles Verständnis und Unterstützung erhalten. Wir haben große Pläne bezüglich unseres Ferienorts Sedowo, es gibt eine Konzeption zu seiner Entwicklung für 2020-2023. Es handelt sich um Straßen, Infrastruktur und vieles andere“, teilte Oleg Morgun mit.
Der Leiter der Verwaltung des Amwrowsiewskij-Bezirk Igor Lysow berichtete über die Pläne zu weiteren Entwicklung dieses Territoriums der Republik.
„Unser Gebiet ist traditionell ein landwirtschaftliches Gebiet. Die Landwirte haben viele Probleme. Aber ich denke, dass wir im nächsten Jahr gute Kennziffern haben werden. Wir bemühen uns, die gestellten Aufgaben zu erfüllen und eine angemessene Ernte zu erreichen. In der Industrie möchten wir den Absatzmarkt für die Produkte der beiden großen, stadtbestimmenden Unternehmen ausweiten. Dies würde sich auf das Leben in Amwrosiewka und den Ortschaften des Bezirks auswirken.
Wir haben ein großes Problem mit dem Defizit von Kadern im Bildungs- und im Gesundheitssystem. Derzeit planen wir, Wohnraum in der Stadt wiederaufzubauen und junge Spezialisten für die Gebiete zu gewinnen, in denen ein Mangel an Kadern besteht. Wir werden auch an der Realisierung des Programms für die Grundsanierung von Objekten arbeiten“, berichtete Igor Lysow.
Der Leiter der Verwaltung von Sneshnoje Alexandr Skorzow lenkte die Aufmerksamkeit auf die Hauptentwicklungsrichtungen seiner Ortschaft.
„Bei uns hat der Wiederaufbau des ökonomischen Potentials der Stadt, von großen Industrieunternehmen, von denen der Lebensstandard der Menschen, ihr bequemes Leben abhängen, Vorrang. Und natürlich ist die Arbeit im Bereich der Stadtpflege sehr wichtig, es ist eine große Menge an Straßen zu reparieren. Ein riesiges Problem ist die Müllabfuhr, wir werden uns mit der Stabilisierung der Lage befassen. Aufmerksamkeit wird der Verbesserung der Wasserversorgung von Sneshnoje gewidmet werden. Unsere Aufgabe ist der Bau einer neuen Wasserleitung, was es erlauben wird, eine stabile Wasserversorgung von drei stadtähnlichen Ortschaften zu gewährleisten. Wir werden dieses Problem 2020 lösen“, sagte er.
Der Leiter der Verwaltung von Shdanowka Sergej Litwinow sprach über die Pläne für 2020.
„Wir haben Pläne zur Entwicklung der Stadt, davon haben wir viele. Während der Kriegshandlungen wurden Häuser zerstört, die wiederaufgebaut werden müssen. Die Infrastruktur und die Pflege der Stadt müssen verbessert werden. Wir planen den Wohnfonds wiederaufzubauen, die Straßen hochwertiger und in größerem Umfang zu reparieren. Wir werden an der Verbesserung der Qualität der Bildung und des Gesundheitswesens arbeiten“, teilte er mit.


Freitag:

Modernisierung der Geflügelzucht
dnronline.su: Das staatliche Unternehmen „Schachtjorsker Geflügelzucht“ des staatlichen Konzerns „Agrarnyj Donbass“ arbeitet ständig an der Verbesserung der Technologie zur Züchtung von Masthähnchen. Dies teilten heute der Direktor des Unternehmens Ilja Musofirow und der Generaldirektor des staatlichen Konzerns „Agrarnyj Donbass“ Eduard Jerschow mit.
Nach den Worten Ilja Musofirows werden derzeit in dem Unternehmen 152.420 Hühner mit Futter, dass aus der RF kommt, gehalten.
„Das Futterwerk schlägt ein neues, modernes Herangehen an die Ernährung des Geflügels vor. Dies ist auf die Senkung der Mastzeit durch eine verbesserte Rezeptur gerichtet, was die Selbstkosten der Produktion senkt“, unterstrich er.
Außerdem läuft eine aktive Arbeit zur Vergrößerung des Produktionsumfangs, eine Erhöhung der Produktivität der Arbeit, eine Verringerung des Ausschusses, eine Vergrößerung der Effektivität, eine Erhöhung des Ausstoßes von Bruteiern pro Henne.
Bis heute ist die Fleischproduktion im Vergleich zu 2017 um 40% gestiegen, 2017 wurden 13.309 Tonnen Fleisch produziert, in den ersten elf Monaten von 2019 18.543 Tonnen.
In dem Unternehmen arbeiten 957 Menschen. In den ersten elf Monaten 2019 wurden 373 neue Mitarbeiter eingestellt. Es gibt freie Stellen, mit denen man sich auf der Seite des staatlichen Konzerns „Agrarnyj Donbass“ bekannt machen kann.
Eduard Jerschow fügte hinzu, dass alle Anstrengungen in die Modernisierung des Produktionsprozess gelegt wurden.
„Nach einem Sturm wurden Dacharbeiten durchgeführt, neue Ausrüstung installiert, die Schlachthalle modernisiert, es wird nach Wegen zur Senkung der Kosten für die Produkte gesucht. Außerdem wird das Netz der Geschäfte zum Verkauf der Produkte der Schachtjorsker Hühnerzucht ausgeweitet“, fasste er zusammen.
Mit dem Verkauf befasst sich das „Handelshaus Schatjorsker Hühnerzucht“. Derzeit gibt es 27 Firmengeschäfte, im Dezember ist die Eröffnung von zwei weiteren geplant.

Neue Melkeinrichtungen
dan-news.info: „Wir erwarten in diesem Monat die Lieferung von Melkeinrichtungen für das staatliche Unternehmen „Sarja Agro“. Mitte Januar werden wie sie installieren und im ersten Quartal des nächsten Jahres in Betrieb nehmen“, teilt der Generaldirektor des staatlichen Konzerns „Agrarnyj Donbass“ Eduard Jerschow mit.
Die Gerätschaften wurden in der Türkei produziert. An der Montage und Einrichtung werden russische Spezialisten teilnehmen. Die neue Melkeinrichtung wird es erlauben, die Produktion zu automatisieren, die veraltete Technik, bei der zu einem großen Maß Handarbeit notwendig ist, zu ersetzen und Qualität des Melkvorgangs zu verbessern.
Das staatliche Unternehmen „Sarja Agro“ ist ein großes landwirtschaftliches Unternehmen, dass auf den Anbau von Getreide und technischen Kulturen spezialisiert ist sowie auf die Zucht von Milchkühen. Es ist in fünf Bezirken der Republik aktiv. 2018 wurde das Unternehmen in den staatlichen Konzern „Agrarnyj Donbass“ aufgenommen.

 

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