Presseschau vom 09.12.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: Russische Militärs rücken in ehemalige „Hauptstadt“ des IS ein
Russische Militärs sind erstmals in die syrische Stadt Rakka (auch ar-Raqqa) eingerückt, die mehrere Jahre lang die „Hauptstadt“ der Terrormiliz IS* („Islamischer Staat“; auch Daesh) war, um dort humanitäre Hilfe zu übergeben.
Die Militärs stellten Einwohnern von Rakka 2000 Lebensmittelbestecke zur Verfügung. Auch trafen Mediziner in der Stadt ein, die bereit sind, alle Notleidenden zu behandeln.
Aktuelle Lage in Rakka
Der Offizier des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien, Wladimir Warnawski, hat mitgeteilt, dass die Infrastruktur von Rakka bei dem von der US-angeführten Koalition durchgeführten Einsatz zur Befreiung der Stadt vollständig vernichtet worden sei.
„Opfer der nichtselektiven Luft- und Artillerieangriffe sind Tausende Zivilisten geworden; in der Stadt sind bislang Enttrümmerungsarbeiten sowie die Minenräumung in der Gegend nicht abgeschlossen worden; es wird ein Mangel an Wasser, Arznei und Lebensmitteln beobachtet“, sagte Warnawski.
Hintergrund
2014 wurde Rakka von IS-Terroristen erobert und zu ihrer de-facto-Hauptstadt erklärt.
Im Oktober 2017 wurde die Stadt nach einem monatelangen Militäreinsatz von den kurdisch geprägten SDF-Einheiten mit Unterstützung der US-geführten Koalition eingenommen.
Im Zuge massiver US-Luftangriffe und der Offensive wurde die Stadt fast komplett zerstört; bislang wurde sie noch nicht wieder aufgebaut.
Das syrische Außenministerium bezeichnete das Vorgehen der Koalition in Rakka als Völkermord.
*Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten

wpered.su: Am 7. Dezember haben die Kommunisten von Charzysk den 5. Jahrestag der Gründung der Stadtparteiorganisation der KP der DVR begangen. Dies teilt ein Korrespondent der Seite „Wperjod“ mit.
Die Festveranstaltung besuchten Kommunisten aus dem Petrowskij-Bezirk von Donezker, Vertreter der Union sowjetischer Offiziere, der Pateneinheit „Patriot“, des Suewker republikanischen Naturschutzparks, der Charzysker Gesellschaft von Menschen mit Behinderung „Iskra“, der Kunstvereinigung „Konfetti“.
Die erste Sekretärin E.M. Podtschernina gratulierte den Anwesenden zum Jubiläum, überreichte A.W. Zapko sein Parteibuch und zeichnete verdiente Kommunisten mit Ehren- und Dankesurkunden aus. Bei der Veranstaltung schenkte Igor Serjuk aus der Kunstvereinigung „Konfetti“ die Versammelten ein Gedicht, das speziell zu diesem Anlass geschrieben wurde:
Wir bewahren das Andenken an unsere Tage und die Ideale,
Die uns erzogen haben, uns zu Menschen gemacht haben,
Fünf Jahre sind für die Geschichte wohl wenig,
Aber diese fünf Jahre konnten unsere
Willenskraft stärken.

de.sputniknews.com: Russische Nordflotte wird Arktis mit Flugabwehrschirm versehen
Alle arktischen Divisionen der russischen Nordflotte werden in den nächsten Jahren mit den S-400-Raketensystemen ausgerüstet. Dies teilte der Kommandeur der Nordflotte, Vizeadmiral und Held Russlands Alexander Moissejew, mit. Ihm zufolge wird es dadurch möglich sein, einen Flugabwehrschirm über dem russischen Teil der Arktis zu schaffen.
„Die Fla-Raketen- und funktechnischen Truppen werden mit neuer Technik aus- und umgerüstet“, sagte er. In diesem Jahr wurden demnach auf Verfügung des auf der Doppelinsel Nowaja Semlja stationierten Fla-Raketen-Regiments die S-400-Systeme in die Bewaffnung aufgenommen. Diese wurden bereits geliefert und sind im Einsatz.
„Man plant, dass in den nächsten Jahren alle unsere Arktis-Divisionen mit ähnlichen Komplexen ausgestattet werden“, so der Kommandeur.
Dadurch wird laut seinen Aussagen die Arktis vor jeglichen Luftangriffen – Flugzeugen, Marschflugkörpern oder ballistischen Raketen – geschützt. In Bezug auf die neue Technik und Bewaffnung betonte Moissejew, dass deren Anteil im Durchschnitt bei etwa 60 Prozent liege, bei einzelnen Positionen, wie beispielweise Panzertechnik, ist dieser Kennwert höher.
Das auf der Doppelinsel Nowaja Semlja stationierte Regiment verteidigt seit 2015 den Luftraum der russischen Arktis. Zuvor wurden Komplexe vom Typ S-300 eingesetzt.
S-400
Im September war mitgeteilt worden, dass das Fla-Raketenregiment der russischen Nordflotte erstmals mit Raketensystemen vom Typ S-400 umgerüstet worden sei.
Das Fla-Raketensystem S-400 aus der Produktion des Konzerns „Almas-Antej“ ist dazu bestimmt, strategische und taktische Fliegerkräfte, ballistische Raketen, Hyperschall-Ziele und sonstige Luftangriffsmittel zu vernichten.

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK:
Am 8. Dezember wurden kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.

de.sputniknews.com: Proteste wegen Gipfels im Normandie-Format: Demonstrierende bauen Zeltlager in Kiew auf
Protestierende haben in der Nacht auf Sonntag Zelte vor dem Büro des ukrainischen Präsidenten aufgeschlagen. Sie warnen den Staatschef Wladimir Selenski davor, bei den Gesprächen in Paris die Bedingungen seines russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu akzeptieren, und drohen nach Angaben der ukrainischen Medien mit endlosen Protesten.
Laut dem Rundfunksender „Hromadske Radio“ fordern die Demonstrierenden von Selenski, Vereinbarungen zu verhindern, die „den nationalen Interessen der Ukraine widersprechen“.
Laut der Online-Zeitung Strana.ua sind auf den Zelten, in denen Tee eingeschenkt und Kekse verteilt werden, Logos der rechtsradikalen nationalistischen Organisationen „Unbekannter Patriot“ und „Demokratische Axt“ zu sehen.
Protestaktionen gegen Kompromisse bei Friedensregelung im Donbass
Am Sonntag hatten Kritiker des Präsidenten Wladimir Selenski landesweite Protestaktionen durchgeführt. Die Teilnehmer der Proteste riefen die ukrainischen Behörden dazu auf, keine Kompromisse in Bezug auf die unitäre Staatsordnung der Ukraine und die „Rücknahme der Krim“ zuzulassen. Zudem forderten sie die Befolgung der europäischen und nordatlantischen Ausrichtung der ukrainischen Außenpolitik.
Die Protestler sprachen sich gegen direkte Verhandlungen mit den Vertretern der Gebiete aus, die nicht von Kiew kontrolliert werden. Außerdem sollten keine Wahlen im Donbass abgehalten werden, bis lokale Milizen Waffen niederlegen würden, hieß es.
Hauptorganisator der Kundgebungen ist der ehemalige Präsident Petro Poroschenko, der auf der Protestaktion in Kiew, die auf dem Unabhängigkeitsplatz (Maidan Nesaleschnosti ) stattfand, mit einer Rede auftrat.
Nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums nahmen an der Protestaktion am Sonntag rund 8000 Menschen teil. Weitere 2000 Protestierende hätten sich am Sonntagnachmittag vor dem Haus des Präsidentenbüros versammelt.
Selenski hatte den Sinn der Protestaktionen im Voraus in Frage gestellt: „Niemand will eine Kapitulation, niemand will unsere Gebiete weggeben. Und wozu versammeln sie sich dann?“, zeigte er sich am Freitag gegenüber dem TV-Sender „Ukraine“ erstaunt.
Am Montag findet in Paris eine weitere Gesprächsrunde der sogenannten Normandie-Vier zur Regelung der Lage in der Ostukraine statt – erstmals seit drei Jahren.
Geschichte des Normandie-Formats
Das Normandie-Format ist eine Kontaktgruppe zur Regelung der Lage in der Ostukraine. Das Format war im Juni 2014 beim Vierer-Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem damaligen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, dem russischen Staatschef Wladimir Putin und seinem französischen Amtskollegen François Hollande ins Leben gerufen worden, das während der Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag der Alliierten-Landung in der nordfranzösischen Normandie stattfand. Damals besprachen die Staats- und Regierungschefs der Vierer-Gruppe zusammen die Regelung des Konflikts im Donbass.
Im Februar 2015 unterzeichnete die sogenannte „Normandie-Vier“ die Minsker Abkommen, die eine Waffenruhe und Versöhnung der Konfliktparteien im Donbass vorsahen. Die Vereinbarungen über den Truppenabzug und die Entwaffnung wurden jedoch mehrmals verletzt.
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt sowie zuerst mehr Selbständigkeit gefordert und dann unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 8. Dezember 3:00 bis 9. Dezember 3:00
Die Vertretung der
Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 6.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse;
Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der
BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Isotow-Bergwerks), Golmowskij, Sajzewo Jushnoje, Alexandrowka.
Opfer unter der friedlichen Bevölkerung und Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 47.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 95.
Ab 01:01 am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

de.sputniknews.com: WADA sperrt Russland für vier Jahre
Das Exekutivkomitee der Welt-Antidoping-Agentur (WADA) hat sich am Montag dafür entschieden, russische Athleten für vier Jahre von der Teilnahme an den Olympischen Spielen auszuschließen.
Diese Entscheidung soll nach 21 Tagen in Kraft treten oder nach Berücksichtigung des Einspruchs im Sportgerichtshof (CAS).
Russland kann damit vier Jahre lang an keinen internationalen Wettkämpfen teilnehmen. Nur „reine“ Athleten mit neutralem Status können an großen Turnieren teilnehmen. Das russische Nationalteam wird sich nicht unter seiner Flagge bewerben können.
Die russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA) wurde für nicht konform mit dem Anti-Doping-Kodex erklärt.
„Es ging alles schlimm aus, aber das wurde auch erwartet. Das WADA-Exekutivkomitee akzeptierte alle Empfehlungen, sie wurden einstimmig angenommen“, sagte die stellvertretende RUSADA-Generaldirektorin Margarita Pachnotskaja.
Sie erklärte, dass russische Athleten und Trainer an internationalen Wettbewerben teilnehmen dürften, wenn sie nachweisen würden, dass sie den globalen Anti-Doping-Kodex befolgen.
Am Montag findet in der französischen Lausanne eine Sitzung des WADA-Exekutivkomitees statt, bei der die Empfehlungen des WADA-Compliance Review Committee (CRC) zum Thema Russland besprochen werden.

de.sputniknews.com: Bombendrohung in Moskau: Mehrere Objekte überprüft – auch Christ-Erlöser-Kathedrale
Die Christ-Erlöser-Kathedrale im Stadtzentrum von Moskau, zwei Bezirksgerichte, 13 Schulen, das Einkaufszentrum „Gorod“ im Südosten der Hauptstadt sowie das Kaufhaus „Zwetnoj“ sind am Montag nach einer anonymen Bombendrohung von den Notdiensten überprüft worden.
„Es sind anonyme Meldungen über eine ‚Verminung‘ der Christ-Erlöser-Kathedrale sowie der Bezirksgerichte Timirjasewski und Solnzewski eingegangen“, sagte ein Sprecher der Notdienste.
Ihm zufolge werden die Objekte nun von Notdienstmitarbeitern durchsucht.
„Auch das Einkaufszentrum ‚Gorod‘ auf der Chaussee Entusiastow, das Kaufhaus „Zwetnoj“ im Zentrum Moskaus sowie 13 Schulen werden nach der Bombendrohung geprüft“, sagte er.
Allein aus der Schule Nr. 2100 auf der Deguninskaja-Straße mussten 850 Menschen evakuiert werden. Aus dem Einkaufszentrum „Gorod“ seien 1300 Menschen in Sicherheit gebracht worden und weitere 750 aus dem Kaufhaus „Zwetnoj“.
Anonyme Meldungen
Die Welle von anonymen Meldungen über eine angebliche „Verminung“ von Gerichtsgebäuden in Moskau und Sankt Petersburg dauert bereits zwei Wochen an. Täglich erhalten verschiedene Bezirksgerichte Briefe mit gleichem Inhalt, wonach Sprengstoffe in Gebäude gelegt worden sein sollen. Spezialdienste durchsuchen die Objekte vor Ort, können aber keinen Sprengstoff finden.
Christ-Erlöser-Kathedrale
Die Christ-Erlöser-Kathedrale befindet sich in der russischen Hauptstadt Moskau. Sie gilt als das zentrale Gotteshaus der Russisch-Orthodoxen Kirche und zählt mit 103 Metern zu den höchsten orthodoxen Sakralbauten weltweit.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Nach WADA-Entscheidung: Russland will für seine Sportler kämpfen
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat auf ihrer Exekutivsitzung in Lausanne beschlossen, Russland für vier Jahre von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften auszuschließen. Laut dem Parlamentsabgeordneten vom Sportausschuss der Duma, Dmitri Swischtschow, will Russland die Entscheidung beim Internationalen Sportgerichtshof (Cas) anfechten.
Laut einer Mitteilung der WADA am Montag wird Russland für vier Jahre von sportlichen Großereignissen ausgeschlossen und die russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA) bis 2023 suspendiert. Die RUSADA muss zudem alle seit Januar 2019 angefallenen Kosten der WADA-Untersuchungen übernehmen und darüber hinaus eine Geldstrafe entrichten, die zehn Prozent ihres Einkommens aus dem Jahr 2019 entspricht. Saubere russische Athleten sollen unter neutraler Flagge aber weiterhin antreten dürfen.
Weiterhin hat das Exekutivkomitee festgelegt, dass russische Regierungsvertreter in dieser Zeit nicht an Sitzungen von Vorständen oder Ausschüssen internationaler Sportorganisationen teilnehmen oder in diese Gremien gewählt werden dürfen.
Zusätzlich dazu darf Russland im genannten Zeitraum sich weder für sportliche Großereignisse bewerben, noch welche ausrichten.
Hintergrund der Entscheidung war, dass die vom Moskauer Labor von 2012 bis 2015 für die forensischen Untersuchungen durch WADA-Experten zur Verfügung gestellten Dopingproben „weder vollständig noch vollständig authentisch“ gewesen sein sollen. Laut WADA sollen „Hunderte von mutmaßlichen nachteiligen Analyseergebnissen gelöscht oder geändert“ worden und 145 mutmaßliche Doping-Fälle vertuscht oder verfälscht worden sein.
Im Vorfeld der WADA-Entscheidung hatte IOC-Präsident Thomas Bach verkündet, „härteste Sanktionen“ gegen Russland unterstützen zu wollen. „Der WADA-Beschluss ist für uns bindend“, hatte Bach betont.
Russland reagierte auf den WADA-Beschluss vom Montag mit der Ankündigung, ihn in Lausanne vor dem Internationalen Sportgerichtshof anzufechten. Russland werde für seine Sportler kämpfen, sagte Parlamentsabgeordnete Swetlana Schurowa der Agentur Interfax.

Dan-news.info: Ein Denkmal für den Volkskünstler der UdSSR, den Helden der Republik Josif Kobson wurde heute in der Allee der Helden im Kiewskij-Bezirk von Donezk neben dem Denkmal für das erste Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko eingeweiht. Die Gedenkkundgebung eröffnete das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin.
„Dieser Mensch war ein herausragendes Talent, aber für uns, die Einwohner des Donbass, war vor allem seine Großherzigkeit besonders spürbar. Ein Mensch, der keine Angst hatte, der schon 2014 die Aufmerksamkeit auf uns, seine Heimat lenkte…, er kam und unterstützt uns. Dies wird uns immer in Erinnerung bleiben“, sagte Puschilin.

Das Staatsoberhaupt unterstrich die Wichtigkeit der humanitären Hilfe, die Kobson der Region leistete, sowie die Bedeutung seines Schaffens, das den Einwohnern des Donbass dabei half, die Schwierigkeiten des Kreis zu durchleben.
Neben vielen Bürgern der DVR war als Gast aus Russland auch der Abgeordnete der Staatsduma der RF Andrej Kosenko anwesend, der ein Grußwort der Witwe des legendären Sängers Ninel Kobson verlas. „Das Bergbaugebiet war Josif Dawydowitsch seit seiner Kindheit teuer, er verehrte die Bergleute und meinte, dass ihre Arbeit die gefährlichste und schwerste ist. Er fuhr mit großer Freude in seine Heimat, er liebte Donezk und begeisterte sich immer über die Schönheit der Stadt der Rosen“, heißt es in dem Text.
Zum Abschluss der Kundgebung legten die Anwesenden Blumen am Denkmal nieder.

de.sputniknews.com: Schoigu spricht von Verstärkung der Luft-Komponente der russischen Atom-Triade
Die Erneuerung der Flotte der Fernfliegerkräfte und die Schaffung neuer Flugzeuge hat die Luftkomponente der Atom-Triade Russlands wesentlich verstärkt. Dies erklärte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu.
„In diesem Jahr hat das Unternehmen Tupolew mit den Tu-95MS-Flugzeugen durch den Wechsel der moralisch veralteten funktechnischen und Navigationsausstattung einen erheblichen Teil zu den Modernisierungsarbeiten der ersten und zweiten Ordnung beigetragen“, sagte der Verteidigungsminister bei einer Telefonkonferenz. Nähere Details dazu nannte er nicht.
Somit gibt es im Bestand der russischen Fernfliegerkräfte „eine planmäßige Zahl von betriebsfertigen strategischen Bombern“, fügte Schoigu hinzu.
Atom-Triade Russlands
„Heute kann man sicher sagen, dass die Erneuerung der aktuellen Flotte der Fernfliegerkräfte und die Schaffung neuer Fluggeräte den Luftbestandteil der Atom-Triade wesentlich verstärkt haben“, sagte er.
Darüber hinaus beauftragte der Minister, die Zahl von Kampfschiffen mit Raketen vom Typ „Kalibr“ und „Zyrkon“ zu vergrößern.
Außerdem sprach er von der Notwendigkeit, „die Nomenklatur von Drohnen, Roboter-Komplexen und Waffen, die auf neuen physischen Prinzipien entwickelt wurden“ auszuweiten.
Die „Atom-Triade“ besteht bekanntlich aus drei Komponenten: der strategischen Luftwaffe, den Interkontinental-Raketen und den Atom-U-Booten. Das sei ein sicherer Schild eines Landes gegen eine mögliche gegnerische Invasion.
Tu-95MS
Die russischen Luft- und Weltraumkräfte verfügen gegenwärtig über einige Dutzend Tu-95MS, deren Hauptwaffe strategische Marschflugkörper Ch-55 sind. Die Tu-95MS gehören zu den weltweit bekanntesten strategischen Propellerturbinen-Raketenträgern.
Das Flugzeug ist etwa 50 Meter lang und hat eine Flügelspannweite von 50 Metern, das maximale Startgewicht beträgt 185 Tonnen. Es ist eines der schnellsten Propellerflugzeuge, das eine Geschwindigkeit von bis zu 830 Kilometern pro Stunde erreichen kann.

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK:
Wie zuvor mitgeteilt wurde, haben die BFU heute das Feuer aus Richtung Krasnogorowka in Richtung Staromichajlowka mit Mörsern des Kalibers 82mm und Schützenpanzern eröffnet.
Nach genaueren Informationen wurden in der Folge eines Beschusses sechs Häuser beschädigt:
– Kotowskij-Straße 8 und 45 (Dach);
– Schewtschenko-Straße 43 (Wirtschaftsgebäude);
– Schewtschenko-Straße 44 (Fensterverglasung, Zaun);
– Kozjubinskij-Straße 8 (Dach);
– Shukowskij-Straße 22 (Dach, Fensterverglasung).
Opfer unter den friedlichen Bürgern wurden nicht festgestellt.

de.sputniknews.com: Russlands Kriegsflotte setzt auf „Kalibr“ und „Zirkon“-Hyperschallraketen
Immer mehr russische Kriegsschiffe sollen in den kommenden Jahren mit Marschflugkörpern „Kalibr“ und Hyperschall-Raketen „Zirkon“ ausgerüstet werden. Eine entsprechende Anordnung hat der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Montag erteilt.
„Es ist notwendig, die Zahl der Schiffe in der Fernseezone im Bestand der Kriegsflotte zu erhöhen, einschließlich der Schiffe mit „Kalibr“-Marschflugkörpern und „Zirkon“-Hyperschallraketen“, sagte Schoigu.
Es soll auch die Anzahl verschiedener Drohnen, Robotersysteme und Waffen, die auf der Grundlage neuer physikalischer Prinzipien funktionieren, vergrößert werden.
Zuvor hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, angekündigt, dass die Zahl der Schiffe mit „Kalibr“-Marschflugkörpern an Bord zum Jahr 2023 verdoppelt wird.
Russische schiffsgestützte „Kalibr“-Marschflugkörper eignen sich für die Vernichtung von Boden-, Wasser- und Unterwasserzielen. Ihr wichtigster Vorteil ist die Reichweite. Diese Raketen gelten derzeit als die effizientesten Kampfmittel der russischen Flotte. Nach dem erfolgreichen Einsatz in Syrien wurden diese Raketen modernisiert, so dass die Zeit für die Zielzuweisung verkürzt wurde.
Die Geschwindigkeit der schiffsgestützten Hyperschall-Rakete „Zirkon“ beträgt neun Mach, was 11.000 Stundenkilometern entspricht. Sie kann Ziele aus einer Entfernung von mehr als 1.000 Kilometer treffen.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 09.12.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer sechsmal das Feuer auf Gebiete von Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Straftruppen aus der 58. Brigade unter Leitung des Kriegsverbrechers Kaschtschenko die Gebiete von Golmowskij, Sajzewo Jushnoje und der Siedlung des Bergwerks 6/7 (Gorlowka) mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm (15 Mörsergeschosse), Antipanzerhandgranatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Martschenkos aus der 28. Brigade der BFU das Gebiet von Alexandrowka mit Granatwerfern verschiedenen Typs, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt haben die ukrainischen Kämpfer auf das Territorium der Republik mehr als 50 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Unsere Aufklärung hat Informationen erhalten, dass gestern, am 8. Dezember, eine Gruppe von Radikalen aus der nationalistischen Organisation „Ukrainische Freiwilligenarmee“ mit 30 Personen in der OOS-Zone eingetroffen ist. Nach uns vorliegenden Informationen sind die Nazisten mit zwei Kleinbussen Mercedes Sprinter mit Nummernschildern aus dem Oblast Poltawa über den Checkpoint im Gebiet von Seljonoje Polje und weiter über Welikaja Nowoselka nach Pawlowka in die Besatzungszone gekommen, wo sie in Häusern örtlicher Einwohner Quartier genommen haben.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Nationalisten bei ihrer Fahrt auf keinerlei Hindernisse von Seiten von Vertretern der Nationalgarde der Ukraine, die Dienst an den Checkpoints in der OOS-Zone tun, trafen – die Busse wurden kein einziges Mal kontrolliert.
Nach uns vorliegenden Informationen ist die Militärführung der OOS erst heute Morgen über die Ankunft der Nationalisten informiert worden. Inzwischen wurde eine Kommission aus dem Stab der OOS in den Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ geschickt, um eine Ermittlung zum Eintreffen der Nationalisten und deren Unterbringung in einer Ortschaft 20km von der Kontaktlinie und in unmittelbarer Nähe vom Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ in Ugledar durchzuführen. Außerdem hat der Kommandeur der OOS Krawtschenko die Führung der ukrainischen Polizei in der Donezker Oblast beauftragt, eine Überprüfung der gesetzeswidrig Eingetroffenen in Bezug auf die Rechtsmäßigkeit ihres Aufenthalts in der OOS-Zone sowie auf das Vorhandensein von Waffen durchzuführen. Wir verfolgen die Entwicklung der Lage weiter.

Wir schließen nicht aus, dass die unbehinderte Bewegung der Nationalisten in der OOS-Zone und das Fehlen von Information darüber im Stab der Besatzer mit der eiligen Ablösung von Mitarbeitern des SBU in dem Donezker Oblast zusammenhängt, für die der Anlass das Scheitern einer Kampfaufgabe zur Destabilisierung der Lage und der Tod von zwei hochrangigen Mitarbeitern des Zentrums für Spezialoperation des des SBU „Alpha“ war.
Nach uns vorliegenden Informationen
wurden inzwischen alle operativen Mitarbeiter des SBU, die mehr als sechs Monate im Donezker Oblast tätig waren, in andere Regionen der Ukraine versetzt und zu ihrer Ablösung sind Mitarbeiter aus westlichen Oblasten des Landes eingetroffen.
Diese Rotation wurde auf Anweisung und unter persönlicher Kontrolle des ersten stellvertretenden Vorsitzen
den des SBU, des Leiters des antiterroristischen Zentrums beim SBU General R.F. Baranezkij durchgeführt, der unmittelbar für den Einsatz der Spezialeinheiten des SBU „Alpha“ verantwortlich ist und der zum Leiter der Ermittlungen zum Scheitern der Spezialoperation ernannt wurde.
Wie wir am 6. Dezember mitgeteilt haben, haben Kämpfer der 28. Brigade im Gebiet von Marjinka beim Trinken von Alkohol und dem Versuch, unsere Positionen zu beschießen, mit einem Granatschuss einen Schützenpanzer einer Aufklärungskompanie des Verbandes vernichtet. Uns wurden die Ergebnisse der Untersuchung, die von Mitarbeitern des militärischen Rechtsordnungsdienstes zum Fall der Vernichtung der Technik durchgeführt, bekannt.
So wurde der Schuss von dem Kämpfer des 1. Bataillons der 28. Brigade dem Soldaten M.S. Petrenko in betrunkenem Zustand durchgeführt.
In der Folge des Granattreffers wurden vernichtet: ein Schützenpanzer mit Bewaff
nung und Munition, 4 Antipanzerlenkraketen, 2 Antipanzerraketenkomplexe „Fagot“, 6 Funkstationen „Motorola“ und „Lebedj“, 2 Nachtssichtgeräte aus US-Produktion, 6 Binokulare ausländischer Produktion, 34 km Feldkommunikationskabel.
Das Vorhandensein dieser Ausrüstung in einem Schützenpanzer an der Front ruft Zweifel hervor. Wir schließen nicht aus, dass dieses Material vor langem gestohlen wurde und vom Brigadekommando auf die Vernichtung der Technik abgeschrieben wurde.
Ein Beispiel eines solchen Betrugs ist der Versuch, Material in der 10. Gebirgssturmbrigade abzuschreiben, wo nach einem Bericht an den Stab der OOS in der Folge eines Brandes am 6. Dezember in den vereinten Lagern des Verbandes am nördlichen Rand von Maripuol 340 Uniformsätze, Geschirr sowie 159 Schutzhelme und 280 Panzerwesten „Korsar“ vernichtet wurden.

Inzwischen haben Mitarbeiter von Ermittlungsorganen der Ukraine bereits den Betrug der Brigadeführung festgestellt, weil keine Überreste des angeblich durch den Brand vernichteten Materials am Ort des Geschehens gefunden wurden. In Bezug auf den Leiter des Lebensmittel-, Material- und Raketenartilleriewaffendienstes hat die Militärstaatsanwaltschaft ein Strafverfahren eröffnet.

de.sputniknews.com: Russland wird mehrere Triebwerke für US-Raketen „Antares“ liefern
Die Wissenschafts- und Produktionsvereinigung (NPO) „Energomasch“ wird in nächster Zeit laut einer offiziellen Mitteilung vier Triebwerke vom Typ RD-181 in die USA liefern. Diese werden in den amerikanischen Trägerraketen vom Typ „Antares“ eingesetzt.
„Am 6. Dezember wurden von Vertretern des amerikanischen Unternehmens Orbital Sciences Corporation Formulare für eine weitere Partie aus vier für den Verkauf bestimmten Triebwerken RD-181 unterzeichnet“, heißt es auf der offiziellen Homepage des russischen Unternehmens.
In den nächsten Tagen sollen die Triebwerke vorbereitet und an den Besteller geschickt werden. Dabei handelt es sich um die zweite RD-181-Lieferung an die USA in diesem Jahr.
Frühere Lieferungen
Im Dezember 2018 hatte das Unternehmen „Energomasch“ erklärt, dass es seit Juni 2015 17 Triebwerke vom Typ RD-181 an die USA geliefert habe. Zwölf von ihnen wurden bereits bei sechs Starts der Rakete „Antares“ eingesetzt.
RD-181
Das Triebwerk RD-181 wurde entwickelt und wird weiter vom Unternehmen „Enrgomasch“ im Rahmen des 2014 geschlossenen Vertrags mit der Orbital Sciences Corporation hergestellt. Das Flüssigkeitsraketen-Triebwerk ist für den Einsatz in den amerikanischen Trägerraketen vom Typ „Antares“ vorgesehen.
Darüber hinaus produziert „Energomasch“ Triebwerke vom Typ RD-191 für die Trägerrakete „Angara“, den RD-180 für die amerikanische Rakete „Atlas-5“ und entwickelt derzeit das Triebwerk RD-171MW für die neue Rakete „Sojus-5“ („Irtysch“).


Mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss des Territoriums der LVR von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Das Kommando der OOS zieht weiter Kräfte und Mittel entlang der Kontaktlinie zusammen. So wurde im Gebiet von Solotoje die Ankunft von drei Schützenpanzern und zwei Schützenpanzerwagen der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Ankunft der Technik mit in Vorbereitung befindlichen Provokationen nationalistischer Formationen in diesem Gebiet zusammenhängt.

de.sputniknews.com: Mit Schröder, Wulff und hohem Besuch aus Moskau: Krönender Abschluß der „Russian Seasons“ in Hamburg
Das Kulturfestival „Russische Saisons“ findet in diesem Jahr in Deutschland statt. Millionen sind bereits in den Genuss der Gastspieloffensive gekommen. Die Bühne für den feierlichen Ausklang bot am vergangenen Wochenende die Elbphilharmonie in Hamburg. Mit dabei: Gerhard Schröder, Christian Wulff und Russlands Kulturminister Wladimir Medinski.
Eine Melange aus klassischen und zeitgenössischen Kompositionen kam in der restlos ausverkauften Elbphilharmonie zu Gehör: Die „Moscow Soloists“ spielten unter der Leitung von Yuri Bashmet Werke von Alfred Schnittke, Kuzma Bodrov und Peter Tschaikowskis Streichsextett „Souvenir de Florence“. Das Kammerensemble musiziert auf wertvollen Leihgaben der vor exakt 100 Jahren gegründeten Staatlichen Musikinstrumentensammlung Russlands, darunter Meisterstücke von Amati, Stradivari und Guarneri aus dem 17. Jahrhundert. Im Publikum: viel Politprominenz.
Ausklang und Ausblick – Kulturdiplomatie
Zum offiziellen Abschlussevent in Hamburg ist der Kulturminister Russlands, Wladimir Medinski, angereist.
​„Vielen Dank Deutschland für den wunderbaren Empfang!“
Dass Kulturdiplomatie wichtig sei, unterstrich der russische Botschafter in Deutschland:
„Volle Säle, die Künstler wurden mit Applaus und freundlicher Haltung begrüßt: Dies ist ein sehr wichtiges Signal für die bilateralen Beziehungen, denn es ist die positive Agenda, die diese Beziehungen brauchen, insbesondere jetzt“, so Sergej Netschajew. Solche Programme wie die „Seasons“ seien im Interesse der russischen Kultur und im Interesse der russisch-deutschen Beziehungen.
Der Chef-Diplomat betonte, dass das deutsche Publikum in seinen Augen warmherzig und aufmerksam sei, gebildet. Zu „musikalisch – das Gebildetste“, ließ sich gar der russische Dirigent und Botschafter der Russian Seasons, Yuri Bashmet, hinreißen.
Christian Wulff fand bei seiner Ansprache einige nachdenkliche Worte. „Die Verhältnisse zwischen Deutschland und Russland sind komplex und schwierig, aber auch emotional“, so der Ex-Bundespräsident. Er sei in diesem Jahr bereits dreimal in Russland gewesen, für ihn grenze es an ein Wunder, dass die Völker der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg Deutschland die Hand gereicht hätten. „In Zeiten von Fake News“ müsse man mit eigenen Augen schauen und auch mal mit denen des Gegenübers, so Wulff.
Auf die seit 1957 bestehende enge Partnerschaft Hamburgs zu St. Petersburg verwies der Kultursenator der Freien und Hansestadt, Carsten Brosda. Sie sei seinerzeit „per Handschlag“ und „in Zeiten, als es noch unmöglich erschien“, gemeinsame Wege zu beschreiten, vereinbart worden. Auch jetzt gelte es, der Kraft der Kunst zu vertrauen, denn sie ermögliche Einblicke und biete die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch über kulturelle Themen hinweg, könne daran gearbeitet werden, die Dinge zu überwinden, die uns trennten, so Brosda.
Ex-Bundeskanzler Schröder erschien in Begleitung seiner Gattin, Kim Soyeon-Schröder. Er gesellte sich in die „Elphi“-Loge der Politiker und wurde auch beim Empfang zum Ausklangs der diesjährigen russisch-deutschen Kultursaison gesichtet.
Kulturinvasion – Deutsches Millionenpublikum gefangen
Die „Seasons“ wahrsten Sinne des Wortes „ausgezeichnetes“ Festival: Erst jüngst gewannen die Russen den renommierten Wettbewerb der internationalen Tagungsindustrie in Italien. In der Kategorie „Best Event Awards World“ in Mailand wurde Spitzenklasse bescheinigt:
Seit dem Auftakt im Januar in der Berliner Philharmonie mit der Tschaikowski-Oper „Jolanthe“ und Putins Lieblingsdirigent Valery Gergiev sollen rund sechs Millionen Menschen in den Genuss der russischen Kulturoffensive gekommen sein.
Auf eine genaue Zahl wollte der russische Minister sich allerdings nicht festlegen – eine Statistik sei ihm gar „schrecklich hoch“ erschienen, bemerkte er schmunzelnd. Doch er bestätigte, dass „mehrere Millionen Menschen die russische Kultur in diesem Jahr besser kennenlernen“.
Auf dem Programmzettel des Festivals, das noch bis Ende diesen und in Teilen bis ins kommende Jahr reicht, stehen mehr als 400 Veranstaltungen in 90 deutschen Städten mit Ausstellungen, Theater und Ballett, Sinfoniekonzerten, Kino, Gastspielen führender Volkskunstgruppen, Zirkus- und Kunstevents.
Mit Ensembles und Künstlern aus den Hauptstädten, aber auch aus entlegeneren Regionen des Riesenlandes, gelangen der Reichtum und die kulturelle Vielfalt Russlands auf deutsches Parkett. Von Dresden bis Hamburg, Düsseldorf über München und Berlin, aber auch fernab der Metropolen: In der Bundesrepublik sind rund einhundert Kulturinstitutionen als Austragungsort beteiligt.
In der Tradition der „Ballets Russes“ geht es weiter
Das Festival selbst steht in der Tradition des großen russischen Impresarios Sergej Diaghilew, der ab 1904 russische Kunst im Ausland zeigte, etwa die „Ballets Russes“ nach Paris brachte und ihnen zu weltweitem Renommee verhalf. Die Idee des Kulturexports griff Russland 2017 wieder auf. Zunächst fanden in Japan hunderte hochklassiger Veranstaltungen in rund 40 Städten statt. Im Folgejahr begeisterten die Gastspiele sechs Millionen Zuschauer in Italien bei 310 Veranstaltungen in 74 Städten.
Auch im nächsten Jahr gehen sie wieder auf Tournee: Die „Russian Seasons“ finden 2020 in Frankreich, Belgien und Luxemburg statt. Dann kann auch das deutsche Publikum schnell rüberfahren, so der Minister.

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Der Gegner unterlässt die Versuche, die Situation an der Kontaktlinie zu destabilisieren, nicht und steigert weiter die Intensität der provokativen Beschüsse des Territoriums unserer Republik im Zeitraum des Treffens im „normannischen Format“ in Paris.
So haben Kämpfer Martschenkos aus der 28. Brigade heute von 12:50 bis 13:20 mit Mörsern des Kalibers 82mm und Schützenpanzerwaffen auf Staromichajlowka geschossen und mehr als 50 Geschosse abgefeuert. Außerdem wurde das Gebiet von Alexandrowka mit Schus
swaffen beschossen. In der Folge des Beschusses wurden Häuser und Wirtschaftsgebäude in der Kotowskij-Straße 8, der Schewtschenko-Straße 43, 44, 45, der Kozjubinskij-Straße 8, der Shukowskij-Straße 22 beschädigt.
Diese Verletzung des Regimes der Feuereinstellung wurden auch von Mitarbeitern des GZKK festgehalten.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzten und der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Diese Fälle von Beschüssen unserer Republik bewerten wir als Akte der Aggression und rufen die OSZE-Mission auf, das Kommando des Stabs der OOS zu zwingen, ihre Kämpfer unter Kontrolle zu nehmen.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, ihre Aufmerksamkeit auf die Aktivität der bewaffneten Formationen der Ukraine während
des Treffens im „normannischen Format“ zu richten, um weiteres Blutvergießen auf der leidgeprüften Erde des Donbass zu verhindern.

ukrinform.de: Gipfel in Paris: Büro des Präsidenten bestätigt Treffen von Selenskyj und Putin
Der Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj will ein Treffen mit dem Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin nach dem Gipfel im Normandie-Format am 9. Dezember in Paris abhalten.
Dies teilte der Vizechef des Büros des Präsidenten Kyrylo Tymoschenko am 9. Dezember auf einem Briefing in Paris mit.
„Zuerst führt Präsident Selenskyj zwei bilaterale Treffen mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron, danach mit Bundeskanzlerin Angela Merkel durch. Und dann findet das Gipfeltreffen der vier Staats- und Regierungschefs im Normandie-Format statt. Nach dem Gipfel der Normandie-Vier führt der Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj ein bilaterales Treffen mit dem Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin durch“, betonte Tymoschenko.
Wie berichtet, wird der Gipfel der Staats- und Regierungschefs im Normandie-Format – Frankreichs, der Ukraine, Deutschlands und Russlands – am 9. Dezember in Paris abgehalten.
Wie die russischen Massenmedien mitteilten, ist der Energieminister der Russischen Föderation, Alexander Nowak, im Bestand der russischen Delegation bei den Verhandlungen in Paris. Darüber hinaus vermuten Journalisten, dass Gasfragen auf die Tagesordnung gesetzt werden können.

de.sputniknews.com: Gipfel im Normandie-Format: Russlands Präsident landet am Flughafen Charles de Gaulle
Der russische Staatschef wird sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (Wladimir Selenski) treffen, um die weitere Entwicklung der Lage im Donbass zu besprechen.
Der russische Staatschef wird sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (Wladimir Selenski) treffen, um die weitere Entwicklung der Lage im Donbass zu besprechen.

ukrinform.de: Merkel trifft sich mit drei Staatschefs vor Vierertreffen in Paris
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wird in Paris bilaterale Gespräche mit den anderen Teilnehmern des Gipfeltreffens im Normandie-Format durchführen.
Wie die stellvertretende Regierungssprecherin, Ulrike Demmer, mitteilte, trifft sich die Bundeskanzlerin mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin, dann mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zu kurzen Gesprächen. Anschließen steht ein Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf dem Programm.

ukrinform.de: Bilaterales Treffen zwischen Selenskyj und Merkel in Paris
Im Élysée-Palast in Paris hat ein Treffen zwischen dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel begonnen,
Das gab das Büro des ukrainischen Präsidenten bekannt. Vor dem Gespräch mit Merkel traf sich Selenskyj mit dem Präsidenten Frankreichs Emmanuel Macron.

de.sputniknews.com: Russland wird von Erdumlaufbahn aus nach Öl suchen
Das Raumfahrtunternehmen „Russian Space Systems“ baut nach eigenen Angaben ein einzigartiges Gerät zur Fernerkundung der Erde: Nämlich einen Infrarotradiometer mit hoher Auflösung, der unter anderem zur Suche nach Bodenschätzen von der Internationale Raumstation (ISS) aus eingesetzt werden kann.
Das neue Gerät soll demnach bei der Beobachtung des Zustandes des Weltmeeres sowie bei der Erforschung von dynamischen Prozessen in verschiedenen Wasserbecken helfen. Zudem solle es zur geografischen und geologischen Kartierung beitragen, die Suche und Identifizierung von Bodenschätzen unterstützen und bei der Entdeckung von Gebieten, in denen sich Gas- und Ölfelder befinden könnten, behilflich sein.
Darüber hinaus werde der Radiometer technogene und Naturkatastrophen, darunter hydrometeorologische Naturkatastrophen, überwachen, Wald- und Untergrundbrände sowie große thermische Schadstoffemissionen aufdecken, die Bodenfeuchtigkeit und Grundwasserspiegel fixieren, und nach Untergrundwasser und Thermalquellen suchen.
Außerdem solle das neue Gerät bei der Untersuchung von eruptiven Aktivitäten der Vulkane, bei der Entwicklung des Permafrosts sowie beim Prognostizieren der seismischen Aktivität eingesetzt werden. Es werde den Zustand von Mülldeponien bewerten und noch weitere andere Aufgaben lösen, heißt es in der Pressemitteilung.
Die Entwicklungsarbeiten seien bereits zu Ende, die Arbeiten zur Herstellung des Geräts würden 2022 abgeschlossen. Der Radiometer soll auf der äußeren Oberfläche des Mehrzwecklabormoduls „Nauka“ (dt.: „Wissenschaft“)der ISS installiert werden, das im November 2020 in Betrieb genommen werden soll.
Das Unternehmen „Russian Space Systems“ gehört zur russischen Weltraumorganisation Roskosmos.

Dan-news.info: „Mehr als 160.000 Anträge auf Erhalt der russischen Staatsbürgerschaft nach vereinfachtem Verfahren sind bei den Empfangspunkten im Oblast Rostow eingegangen. Über 125.000 davon wurde bereits positiv entschieden. Dies wird auf der offiziellen Seite des Innenministeriums der RF mitgeteilt.

abends:

ukrinform.de: Beginn von Normandie-Gipfel verschoben
Der Beginn des Gipfeltreffens im Normandie-Format in Paris wurde um mindestens 30 Minuten verschoben.
Das Treffen sollte um 17 Uhr (Kyjiwer Zeit) beginnen, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Eine Pressekonferenz der Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands, Russlands und der Ukraine wird wahrscheinlich um 22 Uhr beginnen. Früher wurde sie für 19:45 Uhr geplant. Nach nicht offiziellen Angaben kommen die Staats- und Regierungschefs noch zu einem Gespräch zusammen.

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Nach genaueren Informationen wurden in der Folge des Beschusses durch Kämpfer der 28. mechanisierten Brigade der BFU auf Staromichajlowka mit Mörsern des Kalibers 82mm und Schützenpanzerwaffen neun zivile Wohnhäuser in der Kotowskij-Straße 3, 8 und 22, der Schewtschenko-Straße 43, 44, 45, 46, der Kozjubinskij-Straße 8 und der Shukowskij-Straße 22 beschädigt.

Weitere Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Es ist wichtig anzumerken, dass sich zum Zeitpunkt des Beschusses von Staromichajlowka ein Patrouille der OSZE-Mission 1 Kilometer von dort entfernt befand, die auch das Feuer der ukrainischen Besatzer auf unser Territorium registrierte.
Wir hoffen auf die Unparteilichkeit der internationalen Beobachter, damit diese den Fall von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainische Seite und die von ihnen verursachten Zerstörungen im ihrem Bericht festhalten und sie der Öffentlichkeit bekannt machen.

ukrinform.de: Maas sieht keinen Grund, EU-Sanktionen gegen Moskau aufzuheben
Der deutsche Bundesaußenminister Heiko Maas hat auf der offiziellen Seite des Auswärtigen Amtes bei Twitter erklärt, er sehe keinen Grund, das EU-Sanktionsregime gegen Russland zu ändern.
„Russlands Beitrag zur Suche nach Frieden in der Ukraine ist der Schlüssel zur Verbesserung der Beziehungen zwischen der EU und Russland. Die Menschen in der Ostukraine haben viel zu lange auf den Frieden gewartet. Es gibt derzeit keinen Grund, das EU-Sanktionsregime zu ändern“, twitterte er.
Bekanntlich finden heute in Paris Verhandlungen im Normandie-Format über den Konflikt im Donbass statt, woraufhin der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj ein bilaterales Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin haben soll.

Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Nach genaueren Informationen unserer Aufklärung ging dem Beschuss der 28. Brigade auf Wohngebiete von Staromichajlowka, in dessen Folge neun zivile Häuser beschädigt wurden, eine Detonation und eine ungeordnete Schießerei auf den Positionen des 1. mechanisierten Bataillons dieses Verbandes voraus.
Nach Informationen von unseren Quellen detonierte auf den Positionen der 28. Brigade ein Munitionslager der 2. mechanisierten Kompanie, das in einem der zerstörten Gebäude in der Prokofjew-Straße in Krasnogorowka liegt. Im Ergebnis der Detonation starb ein Kämpfer und einer wurde verletzt.
Ursache der Detonation des Lagers war eine Diversion, die von in der OOS-Zone eingetroffenen Nationalisten begangen wurde, um die Lage während des Treffens des Präsidenten der Ukraine Selenskij mit den Staatsoberhäuptern des „normannischen Formats“ in Paris zu destabilisieren.

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