Presseschau vom 01.12.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

de.sputniknews.com: Reisebus stürzt von Brücke: 19 Tote bei schwerem Unglück in Russland
Mindestens 19 Menschen sind am Sonntag bei einem schweren Busunglück in der russischen Region Transbaikalien (Südostsibirien) ums Leben gekommen: Ein Reisebus ist von einer Brücke gestürzt. Mehrere weitere Insassen wurden dabei zum Teil schwer verletzt.
Der Bus, mit dem 44 Menschen aus der regionalen Hauptstadt Tschita (östlich des Baikalsees) nach Sretensk unterwegs waren, war von der Straße abgekommen und von einer Brücke in den zugefrorenen Fluss Kuenga gestützt.
Das Presseamt des lokalen Gouverneurs teilte mit, dass die Zahl der Todesopfer auf 19 gestiegen sei. Weitere 21 Menschen seien verletzt worden. Zunächst war von 15 Todesopfern die Rede gewesen.
Bilder in den sozialen Medien zeigen den schwer beschädigten Bus, der auf dem Dach liegt. Nach Angaben der Verkehrspolizei war ein geplatzter Vorderreifen die Ursache des Unglücks.


telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 30. November wurde kein Beschuss von Seiten der BFU auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com:
Russische S-300-Raketen treten in Tadschikistan den Dienst an
Russland verstärkt seine Militärbasis in Tadschikistan mit Raketenabwehrsystemen des Typs S-300PS. Am heutigen Sonntag tritt eine S-300-Einheit in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik ihren Dienst an.
Die Raketen und die dazu gehörende Technik waren im Oktober per Bahn nach Tadschikistan gebracht worden.
Die S-300PS-Einheit trete am 1. Dezember ihren Dienst an, teilte Alexander Lapin, der Befehlshaber des russischen Militärbezirks Zentrum, am Sonntag mit.
Die Einheit besteht aus einem Befehlsstand, einem Feuerleitradar sowie aus fast drei Dutzend Start- und Versorgungsfahrzeugen. Sie soll nicht nur den russischen Militärstützpunkt, sondern auch ganz Zentralasien im Sinne des Vertrags über kollektive Sicherheit vor Luftfeinden schützen.
Die S-300-Systeme sind in der Lage, Ziele in einer Entfernung von 150 Kilometern und in bis zu 27 Kilometern Höhe zu bekämpfen. Theoretisch können sie auch gegen Bodenziele eingesetzt werden.
Die russische Militärbasis in Tadschikistan wurde 2004 auf der Grundlage der 201. motorisierten Schützendivision gebildet, die aus Sowjetzeiten in der Region verblieben war. 2012 einigten sich Tadschikistan und Russland darauf, dass der russische Militärstützpunkt bis 2042 in der Region bleibt.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 30. November 3:00 Uhr bis 1. Dezember 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Dolomitnoje, Golmowskij, Alexandrowka, Signalnoje, Staromichajlowka, Sachanka
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 5.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 65.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Medien: CIA ließ Assange in Ecuadors Botschaft belauschen – Russen im Visier
Die Sicherheitsfirma soll Berichten zufolge den Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, während seines jahrelangen Asyls in der ecuadorianischen Botschaft in London belauscht und die Daten an den US-Geheimdienst CIA weitergegeben haben. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei Besuchern aus Russland gegolten haben.
Die spanische Sicherheitsfirma UC Global S. L. soll bis 2018 Ton- und Videoaufnahmen von Treffen Assanges mit seinen Anwälten, Besuchern, Botschaftsmitarbeitern und Ärzten weitergegeben haben, berichtet die „Frankfurter Allgemeine“ und beruft sich dabei auf „El País“ und deutsche Sender.
Den Angaben zufolge wurden versteckte Mikrofone angebracht und elektronische Geräte zerlegt. In E-Mails des Unternehmens sei die Rede davon, die Tonqualität der Mitschnitte zu verbessern und einen sicheren Livestream einzurichten.
Besonderes Augenmerk soll die CIA auf Besucher aus Russland und Amerika gelegt haben. Aufzeichnungen existieren laut „El País“ von der Schauspielerin Pamela Anderson sowie bekannten Journalisten wie dem Pulitzer-Preisträger Lowell Bergman.
Auch dem deutschen Hacker Andy Müller-Maguhn galt ein gesteigertes Interesse. So seien der Inhalt seiner Reisetasche und die Seriennummern seiner Mobiltelefone und Kameras fotografiert worden. Vom Ausspähen des weltbekannten Whistleblowers sollen auch drei Mitarbeiter des NDR betroffen sein. Der Sender erstattete Strafanzeige, nachdem NDR und WDR entsprechende Hinweise vorlagen.
Die Sicherheitsfirma weist die Vorwürfe zurück. Dennoch begann der Oberste Strafgerichtshof in Madrid eine Untersuchung. Der Chef der Firma, David Morales, wurde zeitweise festgenommen. Assange verbüßt in London eine Freiheitsstrafe. 2020 soll über eine Auslieferung an die Vereinigten Staaten entschieden werden, wo ihm lebenslange Haft droht.


nachmittags:

de.sputniknews.com: „Flottenadmiral Kasatonow“ trifft mit „Kalibr“-Marschflugkörper Bodenziel
Die Fregatte „Flottenadmiral Kasatonow“ hat am Sonntag im Rahmen der Werftprobefahrt einen Marschflugkörper vom Typ „Kalibr“ aus den Gewässern des Weißen Meeres abgeschossen. „Kalibr“ hat ein bodengestütztes Ziel auf dem Übungsplatz „Tschischa“ im Gebiet Archangelsk getroffen. Das sagte der Sprecher der Nordflotte, Kapitän zur See Wadim Serga.
„Das Schießen erfolgte im Rahmen der nächsten Etappe der Werftprobefahrt. Die Crew hat mit dem ‚Kalibr‘- Marschflugkörper ein bodengestütztes Ziel auf dem Übungsplatz ‚Tschischa‘ im Gebiet Archangelsk (Nordrussland – Anm. d. Red.) getroffen“, sagte er vor der Presse.
Ferner erinnerte Serga daran, dass die Crew der Fregatte erst vor wenigen Tagen Marschflugkörper „Kalibr“ und „Oniks“ auf Überwasserziele abgefeuert habe.
„Flottenadmiral Kasatonow“
Die erste Serienfregatte des Projekts 22350 „Flottenadmiral Kasatonow“ wurde im November 2009 auf der Sewernaja-Werft in Sankt Petersburg auf Kiel gelegt. Seine Übergabe an die russische Nordflotte ist für Ende 2019 geplant.
„Kalibr“ ist eine russische Lenkwaffenfamilie. Kalibr wurde in den 1980er Jahren im Konstruktionsbüro „Nowator“ entwickelt und wird vom Rüstungskonzern „Almas-Antei“ hergestellt. Das Lenkwaffensystem ist modular aufgebaut und kann von verschiedenen Startplattformen aus zum Einsatz gebracht werden.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 01.12.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer siebenmal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben die Straftruppen der 59. Brigade Schapowalows Golomowskij und Dolomitnoje mit Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren, Scharfschützen und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Martschenkos aus der 28. Brigade der BFU Alexandrowka, Signalnoje und Staromichajlowka mit Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer Subanitschs aus der 10. Brigade das Feuer mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Sachanka eröffnet.
Insgesamt haben die ukrainischen Kämpfer auf das Territorium der Republik 5 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Die Führung der ukrainischen Radikalen führt weiter Maßnahmen zur Destabilisierung der Lage im Donbass und zur Sabotage des Prozesses einer friedlichen Regelung des Konflikts durch. Zu diesem Zweck führen ukrainische Extremisten auf Trainingsbasen eine spezielle militärische Ausbildung zur Taktik und zur Durchführung von Spezialoperationen in der Kampfzone durch. Am 29. November wurden im Ausbildungszentrum für Spezialaktivitäten des internationalen Zentrums der Nationalgarde der Ukraine die ersten Kämpfer aus der Regiment „Asow“ mit Zertifikaten über die Absolvierung eines Spezialkurses zur Ausbildung von Scharfschützen entlassen.
Am selben Tag, nach der Entlassungsveranstaltung, wurde eine Gruppe von Scharfschützen in die OOS-Zone geschickt, mit der Hauptaufgabe, die Lage im Vorfeld des „Normandie-Formats“ am 9. Dezember zu destabilisieren. Die Führung der ukrainischen Extremisten, die begreift, dass mit Diversionen gegen Soldaten der BFU und provokativem Beschuss des Territoriums der Republik das erwartete Ergebnis nicht erreicht wurde, hat eine neue und unmenschliche Taktik des Terrors in der Konfliktzone gewählt, nämlich zielgerichtetes Scharfschützenfeuer auf Soldaten und zivile Einwohner der Republik.
So wurde gestern infolge von Aktivitäten feindlicher Scharfschützen ein Soldat der Volksmiliz der DVR verletzt und beim Versuch, ihn zu evakuieren, wurden zwei weitere unserer Soldaten tödlich verletzt. Dieses weitere blutige Verbrechen zeugt nach wie vor von der Unfähigkeit des Kommandos der OOS, die übergeschnappten Nationalisten unter ihre Kontrolle zu bekommen, die zur Erreichung ihrer Ziele den Einsatz „schmutziger“ Methoden der Kriegführung aktiviert haben. Während des erzwungenen gegen die Scharfschützen gerichteten Feuers hatte der Feind Verluste von drei Toten und zwei Verletzten.
Die Einheiten der 10. Gebirgssturmbrigade, die in der OOS-Zone eingetroffen sind, kämpfen nach weiterhin mit Schwierigkeiten des alltäglichen Lebens. Neben dem Fehlen elementarer Lebensbedingungen haben Regenfälle die Probleme für das Personal verstärkt. Gemäß uns vorliegenden Informationen erstellten die Kommandeure der Einheiten Berichte an das übergeordnete Kommando über den Einsturz von Schützengräben und die Überflutung von Unterständen.
Dabei hat sich der Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade in seinen Berichten nicht entschlossen, dem Stab der OOS zu berichten, dass infolge der Überflutung eines Unterstands auf einem der Zugstützpunkte des 108. Gebirgssturmbataillons im Gebiet von Wodjanoje ein ukrainischer Kämpfer ertrunken ist. Im Ergebnis einer vorläufigen Untersuchung einer Kommission der Brigade war der Tote stark betrunken. Seine Leiche befindet sich inzwischen in einer Leichenhalle in Mariupol.


de.sputniknews.com:
National Interest nennt seltsamste sowjetische Sturmgewehre
Das US-Magazin National Interest berichtet von ungewöhnlichen Versuchsmodellen automatischer Waffen, die nie in Betrieb genommen wurden.
Die 1960er und 1970er Jahre waren laut dem Magazin eine interessante Zeit für das experimentelle Design sowjetischer Gewehre. In dem Artikel werden Sturmgewehre vom Typ TKB-011 und TKB-022 behandelt, die den Waffen aus den „Filmen über Außerirdische“ ähneln. Hergestellt werden sie nach dem Bullpup-Schema, bei dem das Schlagwerk und das Magazin hinter dem Abzug im Kolben des Gewehrs platziert werden.
Laut Experten könnte eine solche Zusammenstellung der Waffen Platz sparen, was jedoch für Schützen mit zu langen oder zu kurzen Armen ein Problem darstellen kann. Außerdem verschiebt das in den Kolben eingelegte Magazin den Schwerpunkt der Waffe und macht sie sperrig.
Eine weitere „seltsame“ Entwicklung ist nach Angaben des Blatts ein Sturmgewehr vom Typ TKB-0146. Seine Feuerrate ist überraschend: Im Automatikmodus soll die Waffe rund zweitausend Schüsse abfeuern können. Dieses Modell sei aufgrund übermäßiger Munition-Ausgaben allerdings nie eingesetzt worden.
Die Experten erinnerten sich auch an das Sturmgewehr vom Typ TKB-059. Diese Waffe im Bullpup-Design hatte drei Fässer. Damit wollten die Entwickler die Genauigkeit des Feuers erhöhen. Die Maschine hatte ein spezielles Lager mit drei Innenfächern – jedes davon sollte ein separates Fass mit Patronen füllen.
Zusammenfassend betonten die Autoren des Artikels, dass die erwähnten Modelle, obwohl sie nie in Betrieb genommen worden seien, sich als eine Plattform für Experimente erwiesen und den sowjetischen Büchsenmachern dabei geholfen hätten, ihre Fähigkeiten zu erweitern.


M
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf das Territorium der LVR festgestellt.
Trotz der relativen Ruhe bei den Besch
ießungen ist das Kommando der OOS nicht in der Lage, mit der Aufgabe der Verbesserung des moralisch-psychischen Zustands, der Einhaltung der militärischen Disziplin und dem Erhalt des Lebens und der Gesundheit der Soldaten klarzukommen.
Von einer Quelle im Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ wurden uns Daten bekannt, gemäß denen die
reale Zahl der Verluste unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die nicht mit den Kämpfen zusammenhängen, in den ersten zwei Wochen des Novembers 18 betrug, davon:
in der 46. Luftsturmbrigade – 7 Soldaten begingen Selbstmord;
in der 72. mechanisierten Brigade – 5 Soldaten starben in der Folge von Alkoholvergiftungen;
in der 59. Panzergrenadierbrigade – 6 Soldaten starben bei Verkehrsunfällen.
In dem genannten Zeitraum betrugen die
Verluste durch Verletzungen/Erkrankungen 40 Mann, darunter:
9 Soldaten – in
folge von Erkrankungen (58. Panzergrenadierbrigade – 1, 46. Luftsturmbrigade – 6, 14. mechanisierte Brigade – 1, 59. Panzergrenadierbrigade – 1);
15 Soldaten – in
folge eigener Unvorsichtigkeit (Verletzung von Sicherheitsbestimmungen) (59. Panzergrenadierbrigade – 1, 14. mechanisierte Brigade – 1).
Nach offiziellen Angaben des Pressezentrums des Stabs der OOS waren die Verluste unter den Soldaten jedoch um ein Mehrfaches geringer.
Ursache dieser Lage der Dinge ist die kriminelle Nachlässigkeit der Kommandeure der Verbände, die Aufgaben in der OOS-Zone erfüllen und die fehlende Ergreifung von Maßnahmen zur Schaffung einer regulären Ordnung in den unterstellten Einheiten durch General Romigajlo. …


de.sputniknews.com: Apple verteidigt Markierung der Krim als russisches Gebiet
Der Technologie-Konzern Apple hat die Entscheidung verteidigt, die Schwarzmeer-Halbinsel Krim in seinen Karten- und Wetter-Apps als russisches Staatsgebiet anzuzeigen.
Wie ein Sprecher des Konzerns am Wochenende erklärte, wolle man sicherstellen, dass Kunden überall auf der Welt die Karten und andere Apple-Dienste nutzen könnten.
Zugleich verwies Apple darauf, dass die veränderte Darstellung nur bei Betrachtung von Russland aus gelte, wo dies gesetzlich verlangt werde.
„Wir prüfen genauer, wie wir mit umstrittenen Grenzverläufen in unseren Diensten umgehen, und könnten als Folge in der Zukunft Änderungen vornehmen“, betonte der Sprecher.
Das Unternehmen steckt in der Klemme, weil die USA neben der EU gegen Russland wegen des Beitritts der Halbinsel Krim zu Russland, was im Westen als Annexion betrachtet wird, Sanktionen verhängt haben. Unternehmen, die Russland in der Krim-Frage entgegenkommen, werden oft mit Sanktionen bestraft.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass Apple sich entschlossen habe, der russischen Verfassung zu entsprechen. Es zeige nun russischen Nutzern die Halbinsel Krim in der Wetter- und Karten-App als Teil Russlands an.
Medienberichten zufolge wird das Kartenmaterial, das die Krim Russland zuordnet, allerdings nur angezeigt, wenn Maps und Wetter von russischem Territorium aus abgerufen werden.
Korrektur der Krim-Zugehörigkeit auf Apple-Landkarten
Bisher hatte Apple in seinen Karten- und Wetter-Apps die Staatszugehörigkeit der Krim nicht angezeigt.
Laut Medienberichten gingen der Änderung mehrmonatige Verhandlungen zwischen Apple und dem russischen Parlament voraus. Bereits im April hatten das russische Unterhaus und Apple-Vertreter vereinbart, die Fehler in der Darstellung der Krim-Zugehörigkeit auf den Landkarten zu beseitigen.
In dieser Woche teilte der Chef des Ausschusses für Sicherheit und Korruptionsbekämpfung in der Staatsduma (Russlands Unterhaus), Wassili Piskarjow, mit, dass Apple den Fehler beseitigt habe und die Krim jetzt als russisches Staatsgebiet dargestellt werde.
Krim als Teil Russlands
Die Wiedervereinigung der Krim mit Russland erfolgte nach einem Referendum im März 2014. Bei dem Volksentscheid hatten 96,77 Prozent der Bürger der Republik Krim und 95,6 Prozent der Einwohner von Sewastopol für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt.
Die Ukraine betrachtet die Krim indessen weiterhin als „zeitweilig okkupiertes Territorium“. Den Worten des russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge „ist die Frage der Krim endgültig abgeschlossen“.


armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Wir stellen weiter nicht kampfbedingte Verluste des Gegners fest. Die Einheiten der 10. Gebirgssturmbrigade, die in der OOS-Zone eingetroffen sind, haben nach Regenfällen mit dem Problem des Einsturzes von Schützengräben und der Überflutung von Unterständen zu tun.
Im Vorfeld des Besuchs einer Kommission der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ zur Überprüfung der Befestigungsanalgen der Positionen nach dem Vorfeld mit dem Tod eines Soldaten in einem Unterstand hat der Kommandeur der 10. Brigade die Anweisung gegeben, beispielhafte Positionen einzurichten.
In diesem Zusammenhang haben wir eine Aktivierung von technischen Einheiten zum Aufbau neuer Positionen statt der unbrauchbar gewordenen festgestellt. Aber im Ergebnis der Nichteinhaltung der Sicherheitsbestimmungen bei der Nutzung von technischen Sprengsätzen entstand eine Detonation, in deren Folge zwei Soldaten starben und drei verletzt wurden. Das Brigadekommando hat, um die Umstände des Geschehens zu verheimlichen und um der Verantwortung zu entgehen, ein Bericht über angeblichen Beschuss an den Stab der OOS gegeben.


de.sputniknews.com: Mogherinis Nachfolger äußert sich über EU-Verhältnis zu Russland
Der spanische Ex-Außenminister Josep Borrell, der am 29. November Federica Mogherini als Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik ablöste, hat in einem Interview mit der Zeitung „El Pais“ über die Haltung der Europäischen Union zu Russland erzählt.
Es sei eine „sehr kontroverse“ Frage, welche Position die EU gegenüber Russland einnehmen soll, sagte Borrell. Ihm zufolge zögern einige Länder sehr, die Beziehungen zu Russland zu normalisieren, während andere dies im Gegenteil gerne tun würden.
„Es gibt Sanktionen (gegen Russland), aber sie allein bilden keine Politik. Und ich kann dasselbe über die Situation mit Venezuela sagen“, so Borrell weiter.
Der EU-Chefdiplomat merkte an, dass „es viele Probleme in Bezug auf Verteidigung und Sicherheit gibt, mit denen die Europäer allein fertig werden sollten“.
„Vielleicht werden die Europäer dank (dem US-Präsidenten – Anm. d. Red.) Donald Trump, (dem russischen Präsidenten – Anm. d. Red.) Wladimir Putin, (dem türkischen Präsidenten – Anm. d. Red.) Recep Tayyip Erdogan und anderen Staatschefs gezwungen sein, zu reagieren“, fuhr Borrell fort.
Die Europäer „müssen die Konsequenzen“ der US-Position in Bezug auf „ihre Verpflichtungen gegenüber Europa“ akzeptieren.
„Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bereits gesagt, wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen“, unterstrich Borrell.
„Zweigleisige Ansatz“ der EU gegenüber Russland
Im Juni wurde der EU-Bericht „European Union Global Strategy“ (EUGS) veröffentlicht, der den „zweigleisigen Ansatz“ der Europäischen Union von Dialog und Sanktionspolitik gegenüber Russland als wirkungsvoll bezeichnete.
Bezüglich der europäischen Russland-Politik ist in dem EUGS-Bericht die Rede: „In den letzten Jahren haben wir (die Europäische Union – Anm. d. Red.) einen zweigleisigen Ansatz gegenüber Russland, das eine strategische Herausforderung für die EU bleibt, konsequent umgesetzt.“
„Alter Feind“ Russland
Im Mai hatte Borrell in einem Interview für die Zeitung „El Periodico“ Russland als „alten Feind“ und „Bedrohung“ bezeichnet.
„Unser Verbündeter (die USA) kehrt uns den Rücken. Unser alter Feind Russland sagt wieder, hier bin ich‘ und ist wieder eine Bedrohung, und China scheint ein Rivale zu sein“, sagte damals Borrel.
Daraufhin wurde der spanische Botschafter in Moskau ins russische Außenministerium zitiert. Moskau wertete die Aussagen des spanischen Chefdiplomaten als unfreundlich.


abends:

de.sputniknews.com: Französische Zeitung attestiert „Putins Russland“ Besiegung des Alkoholismus
Die französische Zeitung „Le Monde“ berichtet von einem deutlichen Rückgang des Alkoholkonsums in „Putins Russland“.
Zu diesem Schluss sind die Autoren des Artikels ausgehend von Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gekommen.
Nach Angaben der WHO sank der Alkoholkonsum in Russland bis 2016 um 43 Prozent. Im Jahr 2017 trank ein durchschnittlicher russischer Staatsbürger über 15 Jahren etwa 11,1 Liter reinen Alkohol pro Jahr, während ein durchschnittlicher Franzose 11,7 Liter zu sich nahm.
Laut der Zeitung widerlegen Statistiken die weit verbreiteten Stereotype über „russische Trunksucht“.
Französische Analysten glauben, Russland habe dank der Einführung einer Reihe restriktiver Maßnahmen – wie das Verbot von Alkoholwerbung und nächtlichen Verkaufs von Alkohol – ein beeindruckendes Ergebnis erzielt.

 

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