Presseschau vom 17.11.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Macron will EU unabhängiger von der NATO machen
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron will die Verteidigungskraft der EU erhöhen und damit unabhängiger vom Schutz der Nato werden. Er fordert Änderungen am Gründungsvertrag der Europäischen Union, wie die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf EU-Diplomaten berichtet.
„Dazu soll nach dem Willen der Regierung in Paris die sogenannte Beistandsklausel (Artikel 42 Absatz 7 des EU-Vertrags), die im Fall eines bewaffneten Angriffs auf ein Mitgliedsland alle anderen Staaten zur größtmöglichen Unterstützung verpflichtet, deutlich präzisiert werden“, schreibt das Blatt, ohne in Details zu gehen.
Den Angaben zufolge sollen die geforderten Maßnahmen nach Ansicht der französischen Regierung dazu führen, dass auch kleinere der NATO nicht angehörende EU-Länder wie Schweden, Finnland, Zypern, Malta, Österreich und Irland im Falle eines Angriffs wirksam unterstützt werden können.
Zuständige EU-Botschafter haben Macrons Vorschläge „bereits zweimal –zuletzt vor gut einer Woche – in Brüssel beraten“, schreibt das Blatt.
Macron: „NATO hirntot“
Am 7. November hatte Macron in einem Interview der britischen Ausgabe „The Economist“ der NATO einen „Hirntod“ bescheinigt. Er wies auch darauf hin, dass die Koordinierung zu strategischen Beschlüssen zwischen den USA und ihren NATO-Verbündeten fehlt. Europa stehe vor einem Abgrund und sollte über die Aufstockung der eigenen Verteidigungsmöglichkeiten nachdenken, betonte der französische Präsident

wpered.su: In Donezk wurde das Buch Josif Stalins „Marxismus und nationale Frage“ diskutiert
Am 16. November fand in Donezk der vierte Vortrag aus dem Zyklus „Stalinsche Lesungen -2019“ statt, bei denen Kommunisten und ihre Anhänger das Buch Josif Stalins „Marxismus und nationale Frage“ diskutierten. Moderator der Veranstaltung war der Sekretär des ZK der KP der DVR Stanislaw Retinskij, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Bei dem Vortrag sprach Stanislaw Retinskij
über die Geschichte der Entstehung des Buches Josif Stalins, seine Bedeutung in der internationalen kommunistischen Bewegung, er lenkte die Aufmerksamkeit auf die Entstehung von Nationen.
„Eine Nation ist kein ethnisches Gebilde, wie einige Linke irrtümlicherweise annehmen, sondern eine historisch entstandene Form des Kapitalismus. Solange der Kapitalismus existiert, werden Nationen existieren. Dabei sind sie nicht irgendwie unveränderlich, ein für allemal entstanden. Heute entstehen Nationen, andere verschwinden dagegen. Nach einem Beispiel muss man nicht lange suchen. Im Ergebnis der Niederlage des Sozialismus im postsowjetischen Raum bildeten sich einige Nationen heraus, darunter die ukrainische. Aber letztere beginnt schon zu zerfallen, weil es ihr nicht gelang, sich vollständig zu formieren, was die Ereignisse des Jahres 2014 überzeugend deutlich machen“, unterstrich er.
Weiter zog der Sekretär des ZK der KP der DVR Parallelen zwischen Patriotismus und Nationalismus.
„Heute sind Patriotismus und Nationalismus im Grunde ein und dasselbe, obwohl sie verschiedene Wurzeln haben. Patriotismus entstand schon in der vorkapitalistischen Epoche
und brachte die ökonomische Verbindung des Menschen mit dem Land zum Ausdruck, Nationalismus entstand dann unmittelbar in der kapitalistischen Epoche, bei der Formierung von Nationen. Das Bürgertum hat sich die Idee des Patriotismus einfach angeeignet. Josif Stalin unterstrich in der Arbeit „Marxismus und nationale Frage“, dass der Markt eine Schule darstellt, wo das Bürgertum den Nationalismus lernt. Um als Sieger im Konkurrenzkampf hervorzugehen, muss es „seinen“ „heimatlichen“ Markt sichern“, unterstrich Stanislaw Retinskij.
Die Kommunisten erörterten auch die nationale Politik der Bolschewiki im Verlauf der Schaffung der UdSSR, die Wiedergeburt des russischen Patriotismus in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs, Konflikte zwischen Nationen im postsowjetischen Raum. Die Bilanz des vierten Vortrag ziehend, unterstrich der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow, dass die Kommunisten bei der Erörterung jeder Frage, einschließlich der
nationalen, von einer Klassenposition aus an sie herangehen müssen.

de.sputniknews.com: „Gute Übung für zukünftige echte Kriege“: Westliche Staaten üben in Israel Vorgehen gegen S-400
Am Samstag sind die Militärmanöver „Blue Flag“ in Israel, an denen auch deutsche Kampfjets teilnahmen, zu Ende gegangen. Am letzten Tag wurden dabei nicht nur Luftschläge trainiert, sondern auch das Agieren gegen russische S-400-Systeme, die bei der Übung von westlichen Patriot-Systemen imitiert wurden.
Wie das Portal „Breaking Defense“ berichtet, übte die israelische Luftwaffe am Samstag zusammen mit ihren westlichen Partnern auf dem Luftwaffenstützpunkt Uvda in der Wüste Negev, weniger als 160 Kilometer vom Gazastreifen entfernt, die abschließende Etappe der internationalen Manöver „Blue Flag“.
Während dieser Manöver hatten israelische, US-amerikanische, deutsche, italienische und griechische Kampfjets, darunter die neusten F-35, tagelang Luftkämpfe und Luftangriffe gegen simulierte Luftverteidigungen geübt.
Manöver, während Krieg herrscht
Wie das Portal betont, liefen die Manöver praktisch zeitgleich zu echten Kampfhandlungen und Bombardements, die die israelische Luftwaffe auf Ziele im Gazastreifen flog.
„Die Tatsache, dass die israelische Luftwaffe parallel zu ihrer Teilnahme an den Manövern echte Luftschläge gegen Ziele in Gaza durchführen musste, war die beste Demonstration für die Funktionsweise einer fortgeschrittenen Luftwaffe“, lobte sich selbst eine israelische Quelle gegenüber „Breaking Defense“.
„Die Amerikaner und andere ausländische Piloten konnten einige der Operationen verfolgen, die hochpräzise Schläge gegen Raketenstellungen (der Palästinenser) ermöglichten“, zitiert das Portal weiter.
Besonders schwer seien in diesem Zusammenhang die Schläge gegen mobile Raketenstellungen gewesen.
Diese seien vor allem deshalb gelungen, weil die israelische Luftwaffe auch massiv Aufklärungsdrohnen eingesetzt habe, die dauerhaft den Gazastreifen überwachen und Aufnahmen in Echtzeit liefern, sodass schnelle Luftschläge auch gegen mobile Ziele möglich werden.
Zeitgleich habe man ausländischen Gästen auch zeigen können, wie die Raketenabwehrsysteme Iron Dome funktionieren, die 90 Prozent der in dieser Zeit abgeschossenen palästinensischen Raketen abgefangen hätten.
Agieren gegen russische S-400
Insgesamt hätten an den Manövern dutzende israelische Kampfjets teilgenommen, darunter die neusten F-35, sowie 34 ausländische Kampfjets, die mit zahlreichen F-16, sechs deutschen Eurofightern und anderen Flugzeugen vertreten waren.
Unter anderem hätten die teilnehmenden Jets das Agieren gegen russische Raketenabwehrsysteme S-400 geübt. Diese seien von israelischen Iron Dome und Patriot-Systemen simuliert worden.
Für Israel hätten diese Übungen eine besondere Bedeutung, da Moskau zahlreiche S-400-Systeme an die Türkei bereits liefere sowie weiteren Nahost-Staaten anbiete. Das Agieren gegen diese fortschrittlichen Abwehrsysteme müsse gelernt sein, so die Logik.
„Während die israelische Luftwaffe noch nicht mit den S-400 im Kampf konfrontiert war, sind die simulierten Schlachten eine gute Übung für zukünftige echte Kriege“, so das US-Portal abschließend über den Sinn und Zweck der Manöver.

dnr-news.com: Selensky wurde gedrängt, die Ermittlungen zu den Fällen des „Euromaidan“ nicht einzustellen
Die Beratergruppe des Anwalts, die im Fall Euromaidan die Interessen der Opfer vertritt, forderte den Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selensky, auf, eine außerordentliche Sitzung der Werchowna Rada einzuberufen, um zu verhindern, dass die Ermittlungen zu den Straftaten während der Ereignisse in Kiew 2013-2014 eingestellt werden.
Am Donnerstag fand eine Aktion bei der Selensky-Regierung statt, in der die Untersuchung des EuroMaidan gefordert wurde.
„Wir fordern vom Präsidenten die Einberufung einer außerordentlichen Sitzung der Werchowna Rada und die Abstimmung über die Standards, die die Aufrechterhaltung der Ermittlungen gegen Maidan ermöglicht“, sagte die Anwaltsgruppe auf einer Facebook-Seite am Sonntag.
Die Anwälte fordern außerdem, die Euromaidan-Fälle erst nach der Einrichtung eines Büros zur Strafverfolgung zum Euromaidan vom Ermittlerstab zu übergeben und bis zur Überstellung der Ermittler von der dortigen Generalstaatsanwaltschaft an das Büro zur Strafverfolgung (GBR).
Laut der Rechtsanwältin Yevgenia Zakrevskaya wird die Untersuchung der Euromaidan-Angelegenheiten ab dem 20. November auf unbestimmte Zeit eingestellt, da die Werchowna Rada „keine Zeit hatte“, über die notwendigen Änderungen des Gesetzes über die staatliche Verantwortung abzustimmen.

de.sputniknews.com: US-Experte: Russland und China sind nicht die größten Cyberbedrohungen
Aus Sicht der US-Experten gehen von Russland und China keine großen Cyberbedrohungen aus, berichtet die Webseite Fifth Domain.
Die Experten glauben, man konzentriere sich heutzutage zu viel auf die Großmächte. Insbesondere sei dies in der Nationalen Verteidigungsstrategie der USA 2018 zu sehen: Der Fokus sei von Anti-Terror-Operationen (wie in Afghanistan) auf Bedrohungen aus Russland und China verschoben worden.
„Ich denke, die Cyberaktivität, die wir derzeit sehen, geht von kleineren oder mittleren Mächten aus: von den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, den Philippinen, Vietnam“, sagte Brandon Valeriano, Vorsitzender der Abteilung für bewaffnete Konflikte an der US-Marine Corps Universität und Mitglied der US-amerikanischen Cyberspace Solarium Kommission, während der Konferenz „CyberCon 2019“, die am 12. November stattfand.
Valeriano zufolge sind dies die Länder, wo die Evolution der Cyberkonflikte wirklich stattfindet. Dies soll ein Weg für kleinere und weniger mächtige Gruppen gewesen sein, ihre nationalen Interessen zu verwirklichen, ohne größere Verteidigungsinvestitionen zu tätigen.
Das Ziel vieler dieser Operationen ist es laut dem Vizepräsidenten für Gefahrenerkennung aus dem Cyber-Unternehmen „Dragos“, Sergio Caltagirone, den Einfluss anderer Akteure in der Region zu verringern, die Ölpreise oder -märkte zu manipulieren oder ein Signal über ihre Absicht zu senden.
Valeriano erklärte seinerseits, dass ein Krieg mit einem Land wie Russland und China nicht am Horizont zu sein scheine. Wahrscheinlicher sei jedoch ein Ereignis, das in Syrien oder am Persischen Golf eskaliert. Darum solle man sich heute Sorgen machen.

vormittags:

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lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben einmal in den letzten 24 Stunden das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Krasnyj Liman.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern und Schützenpanzerwaffen.

de.sputniknews.com: Jahr der Literatur und des Theaters: Russland und Österreich fördern Dialog im Kulturbereich
Der russische Kulturminister Wladimir Medinski und der Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres Österreichs, Alexander Schallenberg, haben am Rande des Petersburger Kulturforums eine Erklärung über das Programm des „Jahres der Literatur und des Theaters Österreich – Russland 2020/2021“ unterzeichnet. Dies meldet die Agentur RIA Novosti.
„Dies ist eine Fortsetzung unserer regelmäßigen konsequenten Arbeit auf dem Gebiet der Kultur, die im bedeutenden Maße eine Garantie und natürliche Begleitung der ausschließlichen wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen darstellt, die sich in den letzten Jahren zwischen Russland und der Republik Österreich entwickelt haben“, sagte Medinski.
In den Zeiten der antirussischen Sanktionen nehme Österreich stets eine ausgewogene und unabhängige Position ein, was sich auf die erfolgreichen Beziehungen im Bereich Kultur und Wirtschaft zwischen beiden Ländern auswirke, fügte der Minister hinzu.
Am Rande des Forums sei außerdem ein Memorandum über die Durchführung des „Jahres des Kulturaustauschs“ im Zeitraum 2020-2021 mit dem südkoreanischen Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus unterzeichnet worden. Das Dokument hätten Medinski und sein südkoreanischer Amtskollege Park Yang Woo unterschrieben, hieß es.
Teil des „Sotschi-Dialogs“
Der russische Präsident Wladimir Putin und Bundespräsident Alexander van der Bellen hatten im Mai im Schwarzmeer-Badeort Sotschi das bilaterale Gesprächsforum „Sotschi-Dialog“ eröffnet. Damals kündigten beide Seiten an, in diesem Format im Bereich Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport enger kooperieren zu wollen.
Petersburger Kulturforum
Die Veranstaltung findet vom 14. bis 16. November zum achten Mal in St. Petersburg statt. Das Hauptthema lautet „Kulturkodizes in einer sich globalisierenden Welt“. RIA Novosti fungiert als Hauptinformationspartner des Forums.

Dnr-news.com: Pavel Klimkin sprach über den Erfolg von Wladimir Putin im Donbass
Der russische Präsident Wladimir Putin hat durch die Trennung der Kräfte im Donbass Erfolge erzielt. Eine solche Meinung äußerte der ehemalige Außenminister der Ukraine, Pavel Klimkin, in einem Interview mit Channel 24.
„Leider hat er (Putin – ca.) viele Erfolge. Dieser Erfolg muss noch verwirklicht werden, ist aber symbolisch. Der Erfolg liegt in der Tatsache, dass es eine Trennung gibt (der Truppen im Donbass – Red.), – sagte der ehemalige ukrainische Diplomat.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 16. November 3:00 bis 17. November 3:00
Die Vertretung der
Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 11.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse;
Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der
BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Schirokaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Donezk (Terminal des Flughafens), Petrowskoje.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, haben die BFU das Feuer in Richtung Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7) mit 82mm-Mörsern eröffnet.
In der Folge des Beschusses wurden schäden an einem Wirtschaftsgeäbude in der Konjew-Straße 49 festgestellt.
Außerdem wurde gestern das Feuer von Seiten der BFU in der Zone der Trennung von Kräften und Mitteln eröffnet.

Opfer unter den friedlichen Bürgern wurden bis nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 27.
Wir
erinnern daran, dass die Zahl der abgefeuerten Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 92.
Ab 01:01 am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.

de.sputniknews.com: Nach scharfer Nato-Kritik: Macron will mit Allianz-Partnern Grundsätzliches besprechen
Der französische Präsident Emmanuel Macron will Berichten zufolge beim Gipfel der Nato in London eine Grundsatzdebatte führen.
Das Spitzentreffen findet am 3. und 4. Dezember statt. Dabei müsse auch über den Sinn der Militärallianz sowie geografische und operative Prioritäten gesprochen werden, meldet die DPA unter Verweis auf Kreise des Élyséepalastes.
Darüber hinaus soll ein Gespräch zwischen Macron und der deutschen Bundeskanzlerin, Angela Merkel (CDU), zur Vorbereitung des Gipfels geplant sein. Ein Termin wurde jedoch nicht genannt.
Macron will für die EU mehr Unabhängigkeit von der Nato
Wie die deutsche Zeitung „Welt am Sonntag“ früher unter Berufung auf EU-Diplomaten schrieb, wolle Frankreichs Staatschef die Verteidigungskraft der EU erhöhen und damit unabhängiger vom Schutz der Nato werden. Macron fordere Änderungen am Gründungsvertrag der Europäischen Union.
Nato „hirntot“
Am 7. November hatte Macron in einem Inteiew der britischen Zeitung „The Economist“ der Nato einen „Hirntod“ bescheinigt. Er wies außerdem darauf hin, dass die Koordinierung zu strategischen Beschlüssen zwischen den USA und ihren Nato-Verbündeten fehle.
Europa stehe vor einem Abgrund und sollte über die Aufstockung der eigenen Verteidigungsmöglichkeiten nachdenken, betonte der französische Präsident. Die Vereinigten Staaten seien kein zuverlässiger Partner mehr.
Führende Politiker anderer Nato-Länder kontern Macron
Merkel wies die Einlassung Macrons mit deutlichen Worten zurück. In einem in der Online-Ausgabe der deutschen Zeitung „Der Spiegel“ veröffentlichten Gastbeitrag warb Deutschlands Außenminister, Heiko Maas (SPD), für eine starke Nato. Eine Außen- und Sicherheitspolitik ohne Washington wäre „unverantwortlich“, eine „Entkopplung europäischer und amerikanischer Sicherheit gefährlich“.
Der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdogan, zeigte sich über Macrons Nato-Kritik empört. Dies sei „inakzeptabel“, sagte Erdogan laut dem Weißen Haus nach dem Treffen mit US-Präsident, Donald Trump, am 13. November in Washington.

nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 17.11.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 11 Mal das Feuer auf Gebiete von Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Strafsoldaten Schapowalows aus der 59. Brigade Schirokaja Balka und das Gebiet der Siedlung des Bergwerks 6/7 in Gorlowka mit 82mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen, in der Folge wurde ein Wohnhaus in der Konjew-Straße 49 beschädigt.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Martschenkos aus der 28. und Iwanows aus der 56. Brigade der BFU die Gebiete von Jasinowataja, Spartak, Kaschtanowoje und des Flughafens von Donezk mit 82mm-Mörsern, automatischen Granatwerfern,großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer des kommissarischen Kommandeurs der 128. Brigade Gontscharuk das Gebiet von Petrowskoje mit 82mm-Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt haben die ukrainischen Kämpfer auf das Territorium der Republik
27 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Die Verteidiger Republik kontrollieren die Handlungen des Gegners an der gesamten Kontaktlinie und halten dabei das Regime der Feuereinstellung ein.
Nach wie vor bemerken wir eine Aktivierung der ukrainischen Radikalen in den Gebieten der Abschnitte zur Trennung von Kräften und Mitteln. Neben der Durchführung von Terrorakten gegen Personal der BFU und provokativen Beschüssen von Mitarbeitern des Zivilschutzministeriums, die Minenräumarbeiten im Gebiet von Petrowskoje erledigen, hat eine nicht weniger wichtige Bedeutung die ideologische Bearbeitung sowohl der Bevölkerung als auch der Soldaten. Dabei werden verzerrte Informationen genutzt, die die für die ukrainische Gesellschaft schmerzlichsten Themen betreffen. Namentlich die Vorbereitung und Durchführung von Verhandlungen im „normannischen Format“, die Vereinbarung der „Formel Steinmeiers“ durch die ukrainische Seite, den Abzug von Truppen im Gebiet der OOS und die Abschaffung sozialer Ermäßigungen für Teilnehmer an Kriegshandlungen. Dazu wird an den Stationierungsorten der Einheiten breit eine anschauliche, gegen die Regierung gerichtete Agitation (Flugblätter) eingesetzt. Hauptthematik ist der „Verrat W. Selenskijs am ukrainischen Volk“ mit Aufrufen an die ukrainischen Soldaten, die Befehle des Kommandos zum Abzug von Truppen zu sabotieren.
Um eine Destabilisierung der Lage und gesetzeswidrige Entscheidung zum Schaden der Sicherheitsinteressen der Ukraine zu verhindern, wurde den Kommandeuren der Einheiten befohlen, mit dem Personal Aufklärungsarbeit zu betreiben, die auf die Vermittlung der offiziellen Positionen der Staatsführung in Fragen der Außen- und Innenpolitik der Ukraine gerichtet ist, den Mechanismus der Realisierung und die zu erwartenden Ergebnisse der Maßnahmen, die zur Beendigung des bewaffneten Konflikts im Donbass eingesetzt werden, zu erklären, an die Verantwortlichkeit im Falle der Nichtausführung der Befehle der Führung zu erinnern.
Gleichzeitig stellen wir weiter die Ankunft nationalistischer Einheiten an der Kontaktlinie und von ihnen begangene Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung fest. So wurde in Kirillowka in Richtung Mariupol die Ankunft der 23. Brigade der Nationalgarde der Ukraine bemerkt. Zur Unterbringung des Kommandostabs dieser Brigade wurde das Gebäude des einzigen Kindergarten
s in dem Bezirk gewählt. Außerdem haben sich nach der Ankunft der Nationalgardisten die Fälle gehäuft, dass örtliche Einwohner Minen und andere Sprengeinrichtungen in der Nähe von Wohngebieten gefunden haben. Trotz der Empörung der Bürger und Beschwerden an das übergeordnete Kommando spitzt sich die Lage in dem Bezirk weiter zu.

de.sputniknews.com: Russland kann Türkei bei Schaffung von Kampfjet fünfter Generation helfen
Russland ist bereit, die Türkei bei der Schaffung eines nationalen Jagdflugzeugs der fünften Generation mit Technologie zu unterstützen. Dies erklärte Dmitri Schugajew, Direktor der Föderalen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit, gegenüber Journalisten auf der am Sonntag in Dubai eröffneten Airshow 2019.
„Wir haben unseren türkischen Partnern in diesem Bereich (bei der Schaffung eines türkischen Jagdflugzeugs der fünften Generation – Anm. d. Red.) aus der Sicht verschiedener Systeme etwas zu bieten. Sie haben auch große Erfolge erzielt. Wir können ihnen bedeutend helfen“, sagte Schugajew.
Die Lieferungen der neuesten russischen S-400-Luftabwehrsysteme, die zu einer Krise in Ankaras Beziehungen zu Washington geführt hatten, begannen Mitte Juli. Laut Präsident Recep Tayyip Erdogan werden die S-400 im April nächsten Jahres voll einsatzbereit sein. Die Vereinigten Staaten forderten, den Deal aufzugeben und im Gegenzug Patriot-Systeme zu übernehmen, wobei sie gedroht hatten, den Verkauf der neuesten F-35-Kämpfer an die Türkei zu verzögern oder gar abzusagen sowie Sanktionen gemäß CAATSA (das Gesetz „Über die Bekämpfung der amerikanischen Gegner durch Sanktionen“) zu verhängen. Ankara weigerte sich, Zugeständnisse zu machen.

de.sputniknews.com: Gelieferte S-400 sollen zum Frühjahr für Flugabwehr der Türkei einsatzbereit sein
Das Flugabwehr-Raketensystem S-400 wird von der türkischen Armee bis zum Frühjahr 2020 in Dienst gestellt, und die Ausbildung türkischer Spezialisten soll bis Ende 2019 abgeschlossen werden. Dies sagte Dmitri Schugajew, Direktor der föderalen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit, gegenüber Journalisten auf der Airshow 2019 in Dubai.
„Der S-400-Vertrag mit der Türkei wird routinemäßig ausgeführt. Bis Ende des Jahres werden wir die Ausbildung der türkischen Fachleute abschließen. Bis zum Frühjahr wird das System im Gefechtseinsatz sein. Alles läuft nach Plan“, sagte Schugajew
Die Lieferungen der neuesten russischen S-400-Luftabwehrsysteme, die zu einer Krise in Ankaras Beziehungen zu Washington geführt hatten, begannen Mitte Juli. Laut Präsident Recep Tayyip Erdogan werden die S-400 im April nächsten Jahres voll einsatzbereit sein. Die Vereinigten Staaten forderten, den Deal aufzugeben und im Gegenzug Patriot-Systeme zu übernehmen, wobei sie gedroht hatten, den Verkauf der neuesten F-35-Kampfjets an die Türkei zu verzögern oder gar abzusagen sowie Sanktionen gemäß CAATSA (dem Gesetz „Über die Bekämpfung der amerikanischen Gegner durch Sanktionen“) zu verhängen. Ankara weigerte sich jedoch, Zugeständnisse zu machen.

Mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden
haben die ukrainischen Streitkräfte einmal das Territorium der Republik beschossen.
In Richtung Slawjanoserbsk haben Soldaten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte auf Befehl des Kriegsverbrechers Wojtschenko das Gebiet von Karsnyj Liman mit 82mm-Mörsern und Schützenpanzern beschossen und 6 Mörsergeschosse und zehn Granaten abgeschossen.
Informationen über Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung werden noch ermittelt.
Die BFU nutzen weiter Objekte der zivile
r Infrastruktur zur Stationierung von Waffen und Militärtechnik.
Unsere Aufklärung bemerkt die Stationierung von einem Antipanzergeschütz MT-12 „Rapira“ des Kalibers 100mm, das der 14. Brigade gehört, bei Priwolje.
Diese Information wird auch von OSZE-Beobachtern bestätigt. Wir schließen nicht aus, dass die genannte Waffe von ukrainischen Kämpfern für Beschüsse von Ortschaften der Republik verwendet wird.
Auf dem Hintergrund der anhaltenden Konflikte in den USA zwischen dem Präsidenten und politischen Kräften bei der Lösung der Frage bezüglich der Wiederaufnahme der Militärhilfe für die Ukraine haben besonders begabte Brigadekommandeure der ukrainischen Streitkräfte nicht
s Klügeres erdacht, als amerikanische Fahnen auf ihren Positionen zu hissen.
So haben am 16. November die „Patrioten der Ukraine“ und Kommandeure der 14. und 59. Brigade Wojtschenko und Schapowalow befohlen, US-Fahnen im Gebiet von Krymskoje und Mironowskij zu hissen. Mit solchen Aktivitäten versuchen die nicht weitsichtigen ukrainischen Heerführe
r um jeden Preis die Aufmerksamkeit ihrer Schutzherren zu erregen und ihnen zu verstehen zu geben, dass sie voll und ganz zu allem bereit sind, um ein Almosen von der Herrenhand zu erhalten.
Aber wenn sich diese miesen Kommandeure wenigstens an ein bisschen aus dem Schulunterricht in solch einem Fach wie Geschichte erinnern würden, so wüssten sie, dass d
as Hissen einer Fahne dieses oder jenes Staates auf einem Abschnitt oder einem Objekt deren Zugehörigkeit gerade zu diesem Staat symbolisiert, dessen Flagge über ihnen weht…
Mit solchen Handlungen demonstrieren die ukrainischen Kommandeure offen, unter wessen Führung und allseitiger Unterstützung der Krieg im Donbass geführt wird und auch, wem namentlich der militärische Konflikt im Osten des europäischen Kontinents nützt.
Außerdem muss die Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden, dass die Fahnen am Vortag des Besuchs des amerikanischen Journalisten Hoffman Wayne von der angesehenen amerikansichen Zeitung New York Times gehisst wurden, der zur Arbeit in die Brigaden der BFU, die zur operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ gehören, gekommen ist. So hoffen Wojtschenko und Schapowalow darauf, dass ihre Bestrebungen von dem amerikanischen Korrespondenten nicht unbe
achtet bleibt und eine breite Öffentlichkeit Amerikas erfährt, wie sehr es in der Ukraine geliebt und erwartet wird.

de.sputniknews.com: Pjöngjang bezeichnet UN-Resolution zu Menschenrechten in Nordkorea als Provokation
Die UN-Resolution zur Verurteilung der Menschenrechtsverletzungen in der Demokratischen Volksrepublik Korea ist laut dem Außenministerium des Landes eine Provokation. Dies berichten internationale Medien am Sonntag übereinstimmend.
Die UNO sei eine „Marionette“, die unter Befehl der Vereinigten Staaten handele, was durch die Annahme der Resolution erneut bewiesen worden sei.
„Der dritte Ausschuss der 74. Tagung der UN-Generalversammlung verabschiedete unter Druck eine Resolution zu Menschenrechtsverletzungen in der DVRK. Zweifellos betrachten wir diese Resolution als eine bedenkenlose politische Provokation feindlicher Mächte, die darauf abzielt, unser politisches System gewaltsam und vollständig zu zerstören, und wir verurteilen sie strikt“, heißt es in der Erklärung des nordkoreanischen Außenministeriums, die der Nachrichtenagentur RIA Novosti vorlag.
Die Verringerung des Umfangs der Militärübungen zwischen den USA und Südkorea habe Pjöngjang anfangs als ein Zeichen für den Wunsch Amerikas nach einem Dialog und dem Abbau der Spannungen betrachtet. Allerdings habe diese Resolution eindeutig gezeigt, dass die Vereinigten Staaten weiterhin „davon träumen, das politische System der DVRK zu zerstören“.
Der dritte Ausschuss der UN-Generalversammlung für soziale, humanitäre und kulturelle Angelegenheiten habe am 14. November eine Resolution verabschiedet, in der die DVRK für schwere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich gemacht werde. Das Dokument sei zum 15. Mal in Folge verabschiedet worden. Die UN-Generalversammlung werde es voraussichtlich nächsten Monat genehmigen.
Laut der Nachrichtenagentur Yonhap erklärte der Botschafter der DVRK bei den Vereinten Nationen, Kim Song, die Resolution habe nichts mit dem echten Schutz der Menschenrechte zu tun, und die angeblichen Verstöße seien von Nordkoreanern vorgetäuscht worden, die aus dem Land geflohen wären, nachdem sie Verbrechen begangen hätten.

de.sputniknews.com: „Grober Fehler“: So bewertet Lukaschenko Nicht-Einladung Russlands zu Weltkriegsgedenkfeier
Polen hat laut dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko einen „groben Fehler“ begangen, indem es den russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht zur Gedenkfeier anlässlich des Beginns des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren eingeladen hat.
„Wenn Sie meine Meinung darüber wissen wollen, dass Polen den russischen Präsidenten nicht eingeladen hat, muss ich sagen, dass es euer gröbster Fehler war. Der gröbste (Fehler) ist es, den Russen, den Präsidenten Russlands, nicht einzuladen. Und alle (sowjetischen) Republiken spielten eine große Rolle bei der Befreiung Polens vom Nationalsozialismus, und plötzlich keine Einladung (…). Sie haben das Falsche getan“, antwortete Lukaschenko am Sonntag in Minsk auf eine Frage polnischer Journalisten.
Keine Einladung für Putin
Die polnische Führung hatte die Gedenkfeiern anlässlich des 80. Jahrestages des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges in Form eines Treffens der derzeitigen „Verbündeten und Partner“ von Warschau aus der EU und den Nato-Mitgliedsstaaten veranstaltet. Die Entscheidung, keine Vertreter Russlands einzuladen, hatte der Leiter der polnischen Präsidialkanzlei, Krzysztof Schersky, damit erklärt, dass im Jahr 1939 angeblich das Völkerrecht verletzt worden sei.
Das russische Außenministerium hatte diese Entscheidung als Verfälschung der Geschichte bezeichnet, die „auf dem Gewissen der derzeitigen polnischen Regierung bleiben wird“. Laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, können Gedenkveranstaltungen in jedem Land der Welt, die dem Jahrestag des Großen Vaterländischen Krieges und Zweiten Weltkrieges gewidmet sind, ohne die Beteiligung der Russischen Föderation nicht als vollwertig angesehen werden.

de.sputniknews.com: Restaurierung der Notre-Dame: Frankreich lädt russische Experten ein
Frankreichs Botschafterin in Russland, Sylvie Bermann, hat die Einladung russischer Fachleute zur Teilnahme am Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame bestätigt, in der im April ein verheerender Brand ausgebrochen war.
Die französische Seite pflege in der Frage des Wiederaufbaus von Notre-Dame Kontakte zu Russland, gab Bermann bei einem Besuch in der westsibirischen Stadt Chanty-Mansijsk (Jugra) am Samstag vor der Presse bekannt.
„Wir sind bereit, mit Russland zusammenzuarbeiten, wir haben sie offiziell eingeladen und sind dankbar, dass sie uns helfen“, so die Diplomatin.
Sie sei „berührt“, dass Russen in der Zeit des Unglücks Mitgefühl gezeigt hätten.
Moskau bietet selbst die Hilfe an
Dass Frankreich seine Absicht bekräftigte, Russland offiziell zur Teilnahme an der Restaurierung der Kathedrale Notre-Dame einzuladen, teilte Michail Schwydkoi, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für internationale kulturelle Zusammenarbeit, zuvor gegenüber der Agentur RIA Novosti mit.
Schwydkoi zufolge wurden im Laufe des Jahres Verhandlungen darüber geführt. Dabei habe Moskau selbst seine Hilfe angeboten. Die Entscheidung von Paris zeuge von der Anerkennung der Verdienste der russischen Wissenschaft.
Hilfe bei der Restaurierung der Kathedrale sowie der Spendensammlung wurde auch von internationalen Organisationen und großen Unternehmen angeboten.
Wie lange wird der Wiederaufbau dauern?
Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte seine Absicht angekündigt, Notre-Dame innerhalb von fünf Jahren wiederaufzubauen. Experten zweifeln allerdings an dem Fünf-Jahres-Ziel: Angesichts der Komplexität der Aufgabe müsse man eher zehn bis 15 Jahre veranschlagen.
Brand in Notre-Dame
Der schwere Brand in der Kathedrale Notre-Dame war am 15. April ausgebrochen und hatte das historische Bauwerk im Zentrum von Paris schwer beschädigt. Das Feuer hatte den Dachstuhl zerstört, die Außenmauern stark beschädigt und den Dachreiter zum Einsturz gebracht. Jedoch sind laut den Feuerwehrleuten die Struktur von Notre-Dame und die Hauptkunstwerke erhalten geblieben.
Die Pariser Staatsanwaltschaft gab als mögliche Ursachen des katastrophalen Großbrandes unter anderem auch eine nicht ganz ausgelöschte Zigarette und eine defekte Stromleitung an.

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK:
Wie zuvor mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 12:15 das Feuer aus Richtung Krasnogorowka in Richtung Staromichajlowka mit Schützenpanzern, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen und Schusswaffen eröffnet.
In der Folge des Beschusses wurde ein Schaden an einer tragenden Wand eines Wohnhauses in der Frunse-Straße 14 festgestellt.
Opfer unter den friedlichen Bürgern wurden bisher nicht festgestellt. Genauere Informationen werden ermittelt.

Rusvesna.su: Das kann nicht sein: Der engste Verbündete Selenskys erwies sich als US-Bürger
David Arahamia, Vorsitzender der Fraktion „Diener des Volkes“ in der Rada, hat den Status einer US Person – dieser Begriff wird in Bezug auf US-Bürger verwendet.
Dies schrieb der ehemalige Abgeordnete und Parteimitglied Lyashko Igor Mosiychuk auf seiner Seite im sozialen Netzwerk.
Gemäß seinen Worten wird die Staatsbürgerschaft des Abgeordneten durch einen entsprechenden amerikanischen Pass bestätigt, der auf den Namen David Arakhamiya ausgestellt ist.
„Die Präsenz des US-amerikanischen Staatsbürgers bei Arahamia wurde 2010 während des Gerichtsverfahrens gegen das Microsoft-Unternehmen TemplateMonster (Mitbegründer – der US-amerikanischer Staatsbürger David Arahamia) festgestellt. David Arahamia erhielt die amerikanische Staatsbürgerschaft als Mitbegründer der amerikanischen Firma Template Monster, in der er sieben Jahre lang tätig war und die später an einen privaten Investmentfonds verkauft wurde “, schreibt Mosiychuk…

de.sputniknews.com: Nur in diesem Fall kriegt Türkei russische Su-57-Kampfjets – Behörde
Russland kann die Tarnkappen-Jets der 5. Generation Su-57 erst dann der Türkei liefern, sobald die eigene Armee voll versorgt ist. Dmitri Schugajew, Direktor der für militärtechnische Zusammenarbeit zuständigen russischen Behörde FSWTS, hat sich dazu am Sonntag bei der Internationalen Luftfahrtmesse Dubai Airshow 2019 gegenüber Reportern geäußert.
„Die Frage einer möglichen Lieferung von Su-57 an die Türkei kann erst dann in Betracht gezogen werden, wenn der anfängliche Bedarf der russischen Armee an Kampfjets der fünften Generation gedeckt sein wird“, sagte Schugajew.
Russland sei bereit, die Lieferung von Kampfflugzeugen des Typs Su-35 an die Türkei zu prüfen, wenn Ankara Interesse daran zeigen werde.
Türkisches Interesse an Su-57 und Su-35
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte im August die Luftfahrtshow MAKS 2019 gemeinsam mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin besucht. Erdogan habe Interesse für die russischen Kampfjets Su- 35 und Su-57 gezeigt, hieß es damals. Danach hatte der türkische Staatschef erklärt, dass er die Möglichkeit eines Kaufs von Su-35 und Su-57 nicht ausschließe, sollten sich die USA weigern, die F-35-Jets an die Türkei zu liefern.
Die Dubai Airshow 2019
Die Internationale Dubai Airshow (Vereinigte Arabische Emirate, VAE) die zu den fünf größten Luft- und Raumfahrtmessen der Welt gehört, findet vom 17. bis 21. November bereits zum 16. Mal statt und verspricht, die größte Veranstaltung in ihrer mehr als 30-jährigen Geschichte zu werden: Es ist die Teilnahme von 1.300 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern angekündigt worden.
Auch der russische Rüstungskonzern Rosoboronexport wird mit dabei sein und unter anderem öffentlich eine Präsentation zum Thema „Russische Drohnen-Abwehr-Systeme“ durchführen.

de.sputniknews.com: Nach Zwischenfall in Meerenge von Kertsch: Russland übergibt festgesetzte Kriegsschiffe an Ukraine
Die bei einem Zwischenfall in der Meerenge von Kertsch vor einem Jahr beschlagnahmten Schiffe der ukrainischen Marine haben am Sonntag nach Angaben aus Sicherheitskreisen einen Hafen der Halbinsel Krim verlassen. Für Montag ist die Übergabe in neutralen Gewässern des Schwarzen Meeres geplant.
Die Kriegsschiffe „Nikopol“ und „Berdjansk“ sowie der Schlepper „Jany Kapu“ hatten am 25. November 2018 die russische Staatsgrenze in der Nähe der Krim verletzt und waren als Folge von russischen Spezialkräften festgesetzt worden.
„Geste des guten Willens“
Sergej Tsekow, Mitglied des Ausschusses für internationale Angelegenheiten im russischen Föderationsrat, sieht die Entwicklung als „eine Geste des guten Willens“.
„Mit dieser Geste zeigen wir, dass wir bereit sind, die Beziehungen zur Ukraine und den Dialog mit der Ukraine zu normalisieren“, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Besuch aus Deutschland
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) reist an diesem Montag zu Gesprächen in die Ukraine, um weitere Schritte in dem Konflikt auszuloten. Über die bis Dienstag angesetzte Reise informierte der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, am Sonntag bei Twitter.
24 Matrosen freigelassen
Die 24 nach dem Zwischenfall inhaftierten Matrosen waren Anfang September im Rahmen eines Gefangenenaustausches zwischen Russland und der Ukraine freigekommen.
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein ukrainischer Amtskollege Wladimir Selenski betonten später in einem Gespräch, die gegenseitige Freilassung nach der Formel 35 gegen 35 sei von großer Bedeutung für die „Normalisierung und Gesundung der bilateralen Beziehungen“ gewesen.

rusvesna.su: Die Übergabe der ukrainischen Kriegsschiffe aus der Bucht von Kertsch: exklusives Filmmaterial
Die gepanzerten Artillerie-Schiffe „Berdyansk“ und „Nikopol“ wurden 2018 wegen Verletzung der Staatsgrenze der Russischen Föderation festgesetzt.
Die ukrainischen kleinen gepanzerten Artillerie-Schiffe Berdyansk und Nikopol sowie der Schlepper Yany Kapu, die 2018 wegen der Verletzung der Staatsgrenze festgesetzt wurden, wurden in Begleitung der Küstenwache aus der Bucht von Kertsch eskortiert. Dies berichtete der Korrespondent von „Swjesda“ vom Ort des Geschehens.
Während dieser ganzen Zeit standen die Schiffe und der Schlepper der ukrainischen Marine angekettet am Grenzkontrollpier, und jetzt haben sie zum ersten Mal seit vielen Monaten die Liegeplätze verlassen.
Im weiteren werden „Berdyansk“, „Nikopol“ und „Yana Kapu“ zum Ankerplatz geschleppt, wo die Schiffe auf die ukrainische Seite verlagert werden.
Berichten zufolge sind bereits zwei weitere Schlepper und ein Such- und Rettungsschiff zum festgelegten Punkt vorgerückt, um die Boote zum Hafen von Odessa zu eskortieren.
https://tvzvezda.ru/news/vstrane_i_mire/content/201911171223-wZgQE.html

abends:

de.sputniknews.com: Indien verzögert Unterzeichnung des Hubschrauberabkommens mit Russland
Indien verzögert die Unterzeichnung einer festen Vereinbarung über den Kauf von 140 russischen Hubschraubern, obwohl alle Informationen hierzu vorgelegt sind. Dies teilte Reuters am Sonntag mit unter Berufung auf den Chef von Russian Helicopters, Andrej Boginski.
Die Gründe für die Verzögerung seien der russischen Seite nicht bekannt.
„Wir haben signifikante Erfolge erzielt und dem indischen Verteidigungsministerium alle Informationen zur Verfügung gestellt. Leider gibt es von indischer Seite keinen effizienten und schnellen Weg“, sagte Boginski gegenüber Reuters auf der Dubai Air Show.
Außerdem wird Indien Boginski zufolge zugutekommen, wenn der geplante Auftrag über 100 Drehflügler für die indische Marine mit einem Auftrag über 140 Drehflügler für die indische Armee kombiniert werden könnte.
Indien und Russland unterzeichneten 2015 im Rahmen des „Make in India“-Programms des indischen Premierministers Narendra Modi einen Vertrag über die Lieferung von 140 KA 226T-Hubschraubern. Dabei sollte Russland 60 Hubschrauber nach Indien liefern, während der Rest in Indien zusammengebaut und hergestellt werden sollte.
Laut Boginski haben die beiden Länder auch Vorgespräche über die Lieferung von über 100 KA 226-T-Hubschraubern für die indische Marine geführt.
Russian Helicopters gehört dem staatlichen russischen Konglomerat Rostec. Zivile Hubschrauber machen etwa 30-35 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus, während die restlichen 65-70 Prozent Militärhubschrauber seien.

 

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