Presseschau vom 08.11.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-Rinfo, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

Liudmila Kotlyarova: „Machen Sie weiter so!“: Militärexperte Braun hat nach „mehr Auslandseinsätzen“ einen Deal für AKK
https://sptnkne.ws/As2k


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt, teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo und Nishneje Losowoje.
Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.


de.sputniknews.com: Russische Helikopter beginnen Patrouille im Nordosten Syriens
Russische Hubschrauber haben die erste Patrouille im Nordosten Syriens im Rahmen des russisch-türkischen Memorandums geflogen. Dies teilte Generalmajor Juri Borenkow, Leiter des russischen Versöhnungszentrums in Syrien, mit. Später gab der russische Militärpilot Dmitri Iwanow Details dazu bekannt.
„Mit den Bemühungen Russlands wird die Umsetzung der Punkte des russisch-türkischen Memorandums zur gegenseitigen Verständigung vom 22. Oktober 2019 fortgesetzt (…)“, sagte Borenkow am Donnerstag.
Die Kräfte der russischen Heeresfliegerei unternahmen demnach eine Luftpatrouille auf der Route Militärflugplatz Kuweyres – Ortschaft Ain Issa – Ortschaft Raqqa (Rakka) – entlang des Assadsees – Militärflugplatz Kuweyres
Borenkow präzisierte dabei nicht, welche Hubschraubertypen bei der Patrouille eingesetzt wurden.
Laut dem Piloten der russischen Luft- und Weltraumkräfte, Dmitri Iwanow, werden die Flüge täglich in allen Richtungen der Patrouille absolviert. Die Hauptaufgabe der Hubschrauber ist die Gewährleistung von Sicherheit und die Begleitung der Kolonnen der russischen Polizei.
Die Flüge werden von mehreren Hubschrauberpaaren in einer Höhe von 50 bis 60 Metern durchgeführt.
Am Dienstag hatte Russlands Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die zweite russisch-türkische Patrouille im Norden Syriens absolviert worden sei. Die erste Patrouille wurde am 1. November durchgeführt. …


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 7. November 3:00 Uhr bis 8. November 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 21.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Dolomitnoje, Michajlowka, Jasinowataja, Spartak, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Donezker Flughafen (Terminal), Alexandrowka, Petrowskoje, Ukrainskoje, Kulikowo, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurde durch Beschuss von Seiten der BFU auf Kominternowo ein Wohnhaus in der Achmatowa-Straße 15 beschädigt.
Außerdem wurden infolge von Beschuss von Seiten der BFU auf die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks eine Gasleitung in der Lugowskij-Straße 52 beschädigt sowie zwei Wohnhäuser:
– Pawlowskaja-Straße 5 (Fensterverglasung, Fassade);
– Anosow-Straße 37 (Dach).
Opfer unter drt Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 246.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 283.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Tote und Verletzte bei Erdbeben im Iran
Ein Erdbeben der Stärke 5,9 hat in der Nacht zum Freitag den Nordwesten des Iran erschüttert, teilte der iranische Fernsehsender Press TV mit. Nach neuesten Angaben sind dabei fünf Menschen ums Leben gekommen und mindestens 120 verletzt worden.
Das Epizentrum lag 156 Kilometer südöstlich von Tabris, der Hauptstadt der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan. Laut der europäischen Erdbebenwarte EMSC wurde eine Bebenstärke von 5,7 gemssen. Der Erdbebenherd befand sich in einer Tiefe von zehn Kilometern. Press TV berichtete über acht Kilometer Tiefe.
Nach Angaben des Leiters der Krisenbehörde von Ost-Aserbaidschan, Mohammad Baker Honar, seien acht Rettungsmannschaften in das Katastrophengebiet geschickt worden.


Dan-news.info: Erklärung des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin bezüglich der Aussagen des vorläufigen Beauftragten der USA in der Ukraine
Der vorläufige Beauftragte der USA in der Ukraine William Taylor hat eine Erklärung abgegeben, die, gelinde gesagt, bei uns Besorgnis hervorruft. Sie betraf die bevorstehende Trennung von Kräften und Mitteln am Abschnitt in der Nähe von Petrowskoje. Der amerikanische Diplomat benannte die Wichtigkeit dieses Prozesses vor dem bevorstehenden Treffen der Regierungschefs der Länder des „Normandie-Formats“ und unterstrich, dass nach dem Abzug der Truppen aus der benannten Zone unbehindert ukrainische Polizisten und Angehörige der Nationalgarde werden kommen können.
Ein solch unprofessionelles, nachlässiges Herangehen des amerikanischen Vertreters in dieser Frage ist unzulässig, weil es irgendwen von den ukrainischen Beamten in die Irre führen kann. Ich möchte den Diplomaten aus den USA daran erinnern, dass gemäß den Rahmenvereinbarungen der Kontaktgruppe über die Trennung von Kräften und Mitteln an den Trennungsabschnitten sich unter keinen Bedingungen irgendwelche bewaffneten Formationen befinden können.
Dort können nur Offiziere des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination sein. Das ist die einzige Ausnahme.
Leider haben wir wieder mit einer widersprüchlichen und verzerrten Interpretation der Rahmenvereinbarungen von Seiten des Westens zu tun.
Ich erklärte verantwortlich, dass im Fall des Aufkommenes einer Situation, in der an den Trennungsabschnitten Vertreter der ukrainischen Polizei und Nationalgarde erscheinen, spiegelbildlich und symmetrisch auf diesen Territorien Vertreter der militärischen Einrichtungen der Republik anwesend sein werden: des Staatssicherheitsministeriums und des Innenministeriums. Und der Prozess der Trennung an neuen Abschnitten wird undurchführbar werden.


Rusvesna.su:
Beginn des Verkaufs von Zugtickets auf die Krim
Die Verlegung der Eisenbahnschienen entlang der Krimbrücke nähert sich dem Ende, und die Betreiber beginnen mit dem Verkauf von Fahrkarten für die ersten Züge, die schon Ende Dezember vom Festland zur Halbinsel und zurück fahren werden.
„Der Verkauf ist eröffnet. Tickets sind auf der neuen Website grandtrain.ru und in der mobilen App ‚GSE Bilety‘ erhältlich, auch an den Bahnkassen im ganzen Land “, so der Pressedienst der Firma „Grand Service Express“, die diesen Transport übernehmen wird.
Fahrkarten werden auch an Krimbahnhöfen verkauft, allerdings bisher nur nach Moskau und St. Petersburg. Der Pressedienst des Landesunternehmens „Krimskaja Shelesnaja Doroga“ informierte über den Verkaufsstart.
Der erste Zug fährt voraussichtlich am 23. Dezember um 14:00 Uhr in St. Petersburg ab, am 24. Dezember um 23:45 Uhr in Moskau.
Nachdem die Ukraine 2014 die Eisenbahnverbindungen mit der Halbinsel unterbrochen hatte, waren Bahnhöfe und Stationen leer, es fuhren nur Vorortzüge, und selbst das war selten. Die einst lauten Bahnhöfe von Simferopol, Evpatoria und Sevastopol schienen für immer still zu sein. Bald aber ertönt wieder die Meldung „Achtung, auf dem ersten Gleis, dem ersten Bahnsteig, kommt der Zug Moskau-Sewastopol an“.
Das Unternehmen „Grand Service Express“ teilte mit, dass die Kosten für Tickets aus Moskau bei 2966 Rubel, aus St. Petersburg – bei 3500 Rubel beginnen.


Lug-info.com: Erklärung des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik
Die Worte des vorläufigen Beauftragten der USA in der Ukraine William Taylor, dass nach Abschluss des Prozesses der Trennung in Solotoje ukrainische Polizei und Nationalgarde in diese Zone kommen können, muss als erschreckende Inkompetenz und Verdrehung des Sinns der Rahmenvereinbarung über die Trennung von Kräften und Mitteln, die u. a. von Vertretern der Ukraine unterzeichnet wurde, aufgefasst werden.
Nach dieser Vereinbarung dürfen sich in der demilitarisierten Zone keine bewaffneten Personen befinden. Keinerlei verzerrte Interpretation und Versuche, das Wesen der Rahmenvereinbarung auf Weisung des Westens zu verändern, wird ihren Inhalt verändern.
Ich erkläre, dass in dem Fall, dass das von Mister Taylor beschriebene Szenario durch die ukrainischen Ausführenden realisiert werden sollte, eine Trennung an neuen Abschnitten unmöglich sein würde.
In die demilitarisierte Zone werden dann symmetrisch Einheiten des Staatssicherheitsministeriums und des Innenministeriums der LVR geschickt.
Wir verhalten uns gegenüber unseren Verpflichtungen sehr ernsthaft. Wir haben die Absicht sie umzusetzen und achten ständig darauf, dass die gegnerische Seite sie nicht aus Vorsatz oder Unachtsamkeit verletzt.


de.sputniknews.com:
„Der Zerstörung nah“: Lawrow äußert Hoffnung auf Rettung von Iran-Atomdeal
Trotz des inakzeptablen US-Vorgehens hat der gemeinsame umfassende Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA) weder an Wirksamkeit noch an Bedeutung verloren. Dies erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow.
„Trotz des bekannten, absolut inakzeptablen Vorgehens Washingtons hat der gemeinsame umfassende Aktionsplan seine Bedeutung nicht verloren. Er ermöglichte es, alle vorhandenen Fragen der Internationalen Atomenergie-Organisation an Teheran von der Agenda zu nehmen, schuf den Modus eines maximal transparenten Iran-Atomprogramms, bestätigte die legitimen Rechte dieses Landes auf die Erschließung und Entwicklung der friedlichen Kernenergie unter Kontrolle der Agentur“, erklärte Lawrow bei der Moskauer Nichtverbreitungskonferenz.
Zugleich warnte er, dass das Iran-Atomabkommen „der Zerstörung nahe“ sei.
„Ich hoffe noch darauf, dass der gemeinsame umfassende Aktionsplan gerettet werden kann“, so der Außenminister.
Er betonte, dass der Aktionsplan zuvor als größte Errungenschaft nicht nur in Bezug auf das Iran-Programm, sondern auch auf die Verstärkung der Nichtverbreitung atomarer Waffen begrüßt worden sei.
Hintergrund
Die 5+1-Staaten (UN-Vetostaaten und Deutschland) und der Iran hatten im Juli 2015 ein Abkommen erzielt. Der Iran verpflichtete sich, wesentliche Teile seines Atomprogramms zu beschränken. Im Gegenzug wurden Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen den Iran aufgehoben.
Im Mai 2018 stiegen die USA einseitig aus dem Atom-Deal und aus und setzten die scharfen Wirtschaftssanktionen gegen Teheran wieder in Kraft.
Die anderen Vertragspartner, darunter Deutschland, Frankreich und Großbritannien, versuchen, die Vereinbarung zu retten. Am 8. Mai 2019, genau ein Jahr nach diesem Schritt der USA, kündigte der Iran einen Teilausstieg aus dem Atom-Deal an.
Raketen in Europa
Ferner äußerte sich Lawrow zum Moratorium-Aufruf des russischen Präsidenten Wladimir Putin an die Chefs der Nato-Staaten und der Länder der Asien-Pazifik-Region:
„Es gab keine klare Antwort seitens der Allianz.“
Darüber hinaus deute sich an, dass die Nato nicht dazu bereit sei.
„Da die USA bereits mit der Schaffung von bodengestützten Raketen von mittlerer und kürzerer Reichweite begonnen haben, werden wir, wie der Präsident (Russlands, Wladimir Putin – Anm. d. Red.) gewarnt hat, spiegelbildlich agieren“, sagte Lawrow.
Vorschlag zum Moratorium
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in einem Schreiben vom 19. September zahlreiche Länder und Organisationen dazu aufgerufen, ein Moratorium für die Stationierung von Mittel- und Kurzstreckenraketen in Europa und anderen Weltregionen zu verhängen. Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Ryabkov teilte später mit, dass die Reaktion der Nato enttäuschend sei. Die Nato wiederum erklärte, das Angebot sei „unglaubwürdig, da es die Tatsachen vor Ort ignoriere“.
Bis zum 2. August bestand zwischen den USA und Russland der INF-Vertrag (Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme), der ein vollständiges Verbot dieser Raketensysteme vorsah. Anfang dieses Jahres verkündete Washington die Absicht, aus diesem Vertrag aussteigen zu wollen, und warf Russland Verstöße bei der Einhaltung des Vertrages vor. Moskau wies alle Vorwürfe zurück. Der russische Außenminister Sergej Lawrow betonte, dass Moskau ernsthaft bezweifle, dass die USA ihren vertraglichen Pflichten nachgekommen seien.


Dan-news.info: „Das Kohle- und Energieministerium der DVR erfüllt weiter die soziale Garantien für die Bergleute bezüglich der Versorgung mit kostenloser Kohle für Haushaltszwecke, seit Beginn des Jahres wurden zu diesem Zweck 144.230,5 Tonnen Kohle abgegeben“, teilte das Ministerium mit.
Unter anderem wurde Arbeitern und Rentnern folgender staatlicher Unternehmen Kohle zugeteilt: Toresantrazit (55.387 t), Donezker Kohle- und Energiegesellschaft (19.501 t), Makejewugol (16.161 t), Komsomolez Donbassa (10.773 t).


nachmittags:

dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR hat heute ein außerordentliche Besprechung im Zusammenhang mit den Erdstößen in der Siedlung Objedinennyj im Sowetskij-Bezirk von Makejewka durchgeführt.
„Wir alle sind über die Situation mit den Erdstößen unbekannter Herkunft beunruhigt, die immer öfter von den Einwohnern der Siedlung Objedinennyj wahrgenommen werden. Es darf kein Risiko für Leben und Gesundheit unserer Bürger eingegangen werden und keine unkontrollierte Entwicklung des Prozesses zugelassen werden“, sagte Puschilin.
In diesem Zusammenhang fand die Besprechung statt. Weil es die Experten noch nicht gelungen ist, die Natur der Erscheinung festzustellen, wurden präzedenzlose Maßnahmen ergriffen. „Ich habe die Anweisung gegeben, die Arbeiten des Bergwerks Kalinowskaja-Wostotschnaja in der entsprechenden Zone einzustellen, um festzustellen, ob sie eine Auswirkung auf das Geschehen haben. Der Zivilschutzminister Alexej Kostrubizkij wurde beauftragt, eine sorgfältige seismologische Untersuchung zu veranlassen.
Seit einigen Monaten waren von Einwohnern der Siedlung starke Erdstöße festgestellt worden, die schon zu Schäden geführt haben.
Zusätzlich wird der Vorsitzende der Parlamentsfraktion von Donezkaja Respublika Skorochodow für eine gewisse Zeit in die Siedlung ziehen, um die Situation vor Ort mitzubekommen. Er wird zweimal täglich an Puschilin berichten.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Pressemitteilung des besonderen Vertreters Sajdij im Namen der dreiseitigen Kontaktgruppe bezüglich der Entscheidung über den Beginn des Abzugs von Kräften und Mitteln im Bereich von Petrowskoje
Kiew, 8.11.19 – Im Namen der dreiseitigen Kontaktgruppe hat der besondere Vertreter des Vorsitzenden der OSZE in der Ukraine und in der dreiseitigen Kontaktgruppe Martin Sajdik heute folgende Erklärung abgegeben:
„Die dreiseitige Kontaktgruppe hat unter Beteiligung von Vertretern der einzelnen Gebiete der Donezker und Lugansker Oblaste der Ukraine ein Datum und eine Zeit für den Beginn des Abzugs von Kräften und Mitteln am Trennungsabschnitt im Gebiet von Petrowskoje festgelegt.
Der Abzug von Kräften und Mitteln wird am Samstag, dem 9.11.19, um 12:00 nach Kiewer Zeit beginnen“.


Dan-news.info: Erklärung der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa über die bevorstehende Trennung von Kräften und Mitteln in Petrowskoje
Nach langen Verhandlungen und Konsultationen mit dem Koordinator der OSZE-Mission der Kontaktgruppe Herrn Sajdik und dank seiner persönlichen aktiven Position ist es gelungen, etwas Konstruktives von den Vertretern Kiews zu erreichen und kollegial ein neues Datum für den Beginn der praktischen Maßnahmen zur Beseitigung der Verstöße am Abschnitt in der Nähe von Petrowskoje, an dem bereits zuvor eine Trennung der Seiten erfolgt war, zu vereinbaren, den 9. November.
Wir bestätigen vollständig unsere Bereitschaft zu einem synchronen und spiegelbildlichen Abzug an dem vereinbarten Datum und danken Herrn Sajdik für die eingebrachten Anstrengungen bei der Erreichung einer Vereinbarung mit der ukrainischen Seite.
Wir äußern die Hoffnung, dass die ukrainische Seite auch ihre Zustimmung mit konkreten Handlungen untermauern wird und wir morgen um 12 Uhr nach osteuropäischer Zeit (13 Uhr nach Moskauer Zeit) synchron und spiegelbildlich mit der Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen am Trennungsabschnitt entsprechend dem Zeitplan beginnen werden.
Wenn dies tatsächlich geschehen wird, so wird dies ein ernsthafter Schritt in eine konstruktive Richtung und ein bedeutsamer Fortschritt in der Erfüllung der Aufträge der Normandie-Vier sein sowie ein bestimmtes Signal bezüglich der Versuche der Führung der Ukraine zu einer friedlichen Regelung des Konflikts zu kommen.


de.sputniknews.com: Iran schießt Drohne nahe Hafen im Persischen Golf ab – Medien
Der Iran hat am Freitag laut der Nachrichtenagentur ISNA eine nicht identifizierte Drohne nahe der Küste des Persischen Golfs abgeschossen.
Die iranische Armee schoss demnach am frühen Morgen eine Drohne nahe der Hafenstadt Mahschahr im Südwesten des Landes ab. Derzeit gebe es keine weiteren Details.
Mahschahr liegt im Norden des Persischen Golfs nahe der Grenze zum Irak.
Die Situation im Persischen Golf hatte sich verschärft, nachdem die iranischen Revolutionsgarden den britischen Öltanker „Stena Impero“ am 19. Juli in der Straße von Hormus festgesetzt und ihn dann zum Hafen Bandar Abbas begleitet hatten. Der Vorfall mit der „Stena Impero“ war faktisch die Antwort der iranischen Behörden auf die Aufbringung des iranischen Öltankers „Grace 1“ vor dem britischen Gebiet Gibraltar am 4. Juli.
Die USA erklärten, sie würden eine internationale Koalition bilden, um die Gewässer vor dem Iran und dem Jemen zu überwachen. Großbritannien bekundete ebenfalls die Absicht, eine gesamteuropäische Mission zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus einzuberufen. Später erklärte sich Großbritannien bereit, sich der US-Mission anzuschließen.


a
rmiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 2. November bis 8. November 2019
In den letzten 24 Stunden haben die bewaffneten Formationen der Ukraine 12-mal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In
Richtung Gorlowka haben Strafsoldaten Schapowalows und Kaschtschenkos aus der 59. und 58. Brigade Michajlowka, Dolomitnoje und die Siedlung des Bergwerks 6/7 mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Antipanzer- und automatischen Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer Kokorjews aus der 92., Kaschtschenkos aus der 56. und Martschenkos aus der 28. Brigade die Gebiete von Jasinowataja, Spartak, Alexandrowka, des Flughafens und der Siedlung Trudowskije von Donezk mit 82mm-Mörsern, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Mariupol haben Kämpfer aus der 36. Brigade Gnatows und der 128. Brigade Korostelews das Feuer mit automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Leninskoje, Kominternowo, Petrowskoje, Kulikowo, Ukrainskoje und Sachanka eröffnet.
Insgesamt haben die ukrainischen Kämpfer
257 verschiedene Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
In den letzten 24 Stunden wurden durch feindlichen Beschuss drei Soldaten der Volksmiliz der DVR tödlich verletzt.
Informationen über Opfer unter der
Zivilvevölkerung und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Alle Materialien
zu Verbrechen der ukrainischen Kriegsverbrecher werden an internationale Rechtsschutzorganisationen und die Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben.
In der letzten Woche haben die BFU 140-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter auch mit verbotenen Arten von Waffen. Auf die Gebiete von 34 Ortschaften der Republik hat der Gegner 4 122mm-Artilleriegranaten, 606 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm, 1 Antipanzerlenkrakete und 863 weitere Granaten verschiedener Art abgefeuert.
In
folge von Beschuss der BFU wurden 10 Wohnhäuser und Infrastrukturobjekte in Sajzewo, Staromichajlowka, Kominternowo, der Siedlung des Bergwerks 6/7 in Gorlowka und der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk in Donezk beschädigt.
Alle Informationen wurden mit Fotos und Videomaterial an Vertreter internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden sowie an die Generalstaatsanwaltschaft zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher Schapowalow, Iwanow, Kaschtschenko, Martschenko, Kokorjew, Korostelew und Gnatow übergeben.
Seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstands am 21. Juli hat der Feind ihn 1442-mal verletzt. Insgesamt starben durch Beschuss der BFU zwei zivile Einwohner und 20 wurden verletzt, es wurden 270 Wohnhäuser und Infrastrukturobjekte beschädigt.
Unsere Aufklärung bestätigt Fälle von
Stationierung von 5 Artilleriegeschützen, 42 Schützenpanzer(wagen) und 20 Abwehrraketenkomplexen, die von den BFU in Verletzung der Minsker Vereinbarungen in der Nähe von Wohnhäusern und auf dem Territorium von kommunalen Objekten stationiert sind:
59. Panzergrenadierbrigade –
in Winogroadnoje ein Abwehrraketenkomplex „Osa; in Sajzewo 2 Abwehrraketenkomplexe „Osa“ und ein Schützenpanzerwagen; in Kodema ein Abwehrraketenkomplex „Osa“; in Mironowskij ein Schützenpanzerwagen und ein Panzertransporter; in Wosroshdenije ein Abwehrraketenkomplex „Osa“ und eine Haubitze „Msta-B“; in Krinitschnoje- ein Abwehrraketenkomplex „Osa“;
58. Panzergrenadierbrigade – in Nowgorodskoje 2 Schützenpanzewagen; in Perwomajskoje eine Haubitze und 2 Abwehrraketenkomplexe „Osa“; in Andrejewka eine Haubitze „Msta-B“; in Belaja Gora ein Abwehrgeschütz 3U-23, 2 Panzertransporter, 3 gepanzerte Aufklärungsfahrzeuge;
92. mechanisierte Brigade –
in Troizkoje 4 Schützenpanzerwagen und 1 Schützenpanzer; in Werchnetorezikoje ein Schützenpanzerwagen und ein Abwehrraketenkomplex „Schilka“; in Nowobachmutowka ein Schützenpanzerwagen „Grom“; in Awdejewka ein Schützenpanzer;
56. Panzergrenadierbrigade – in Karlowka ein Schützenpanzerwagen;
28. mechanisierte Brigade – in
Krasnogorowka ein Schützenpanzer und ein Panzertransporter; in Marjinka 2 Schützenpanzer; in Ostroje ein Schützenpanzerwagen;
128. Gebirgssturmbrigade – in Kasjanowka ein Abwehrraketenkomplex „Osa“; in Polkowoje und Kasjankowka – 2 Abwehrraketenkomplexe „Osa“; in Starognatowka 2 Schützenpanzer; in Nowoselowka Wtoraja ein Schützenpanzer und ein Panzertransporter; in Nowoselowka ein Abwehrraketenkomplex „Strela-10“ und ein Abwehrgeschütz 3U-23; in Nikolajewka ein Schützenpanzerwagen;
36. Marineinfanteriebrigade – in Pischtschewik 4 Schützenpanzerwagen; in Tschernenko 3 Schützenpanzerwagen; in Gnutnowo 2 Schützenpanzerwagen; in Kalinowo 2 122mm-Haubitzen „Gwosdika“; in Mariupol 4 Abwehrraketenkomplexe „BUK“; in Schirokino 3 Schützenpanzerwagen und eine Abwehrgeschütz 3U-23.
Wir merken an, dass die bewaffneten Formationen der Ukraine in der letzten Zeit die
Zahl der Beschießungen von Ortschaften der Republik vergrößert haben und dabei 60mm-Mörser verwenden, die sie von NATO-Staaten erhalten haben. Wir stellen Ihnen hier Fragmente von 60mm-Mörsergeschossen vor, die wir und örtliche Einwohner nach Beschießungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in ihren Häusern gefunden haben.
Außerdem
setzt der Gegner in Verletzung der Minsker Vereinbarungen weiter Drohnen entlang der gesamten Kontaktlinie ein. Hauptsächlich werden Drohnen zur Leitung des Mörser- und Artilleriefeuers eingesetzt. Foto- und Videomaterialien von Datenträgern füllen regelmäßig die Beweisdatenbank der unmenschlichen Verbrechen der ukrainischen Kämpfer gegen Bürger der Republik auf. Ein solches Video ist auf der Seite des Pressedienstes der Volksmiliz der DVR veröffentlicht, und wir stellen es Ihnen hier vor.
Die letzte Woche war von einer weiteren
Sabotage des Prozesses der Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Petrowskoje durch die ukrainische Seite charakterisiert, die unter dem Vorwand erdachten Beschusses von Seiten der DVR das Datum der Trennung der Seiten auf den 8. November verlegt hat. Die Volksmiliz ihrerseits hält ihre Verpflichtungen und das Regime der Ruhe tadellos ein, was in den offiziellen Berichten der OSZE-Mission bestätigt wird.
Nach uns vorliegenden Informationen ist die Sabotage des Prozesses einer friedlichen Regelung durch das Kommando der OOS vor allem mit der
Angst vor einem Wiederaufkommen bewaffneter Auseinandersetzungen mit Nationalisten verbunden, die massenhaft weiterhin im Gebiet von Bogdanowka, Nikolajewka und Nowognatowka eintreffen. Hauptziel der Nazisten ist es, zu jedem Preis die Realisierung des Plans zur Trennung der Seiten zu verhindern. So versucht das Kommando des Stabs der OOS durch die Verzögerung des Abzugs von Kräften und Mitteln wenigstens etwas Zeit zu gewinnen, um seine Pläne zu korrigieren und vertrauliche Verhandlungen mit den Anführern der Nationalisten zu führen.
Außerdem merken wir
an, dass das Kommando der BFU weiter die Minsker Vereinbarungen ignoriert, in deren Verletzung es schwere Waffen in der Nähe der Kontaktlinie und bei sozialen Objekten stationiert. Gemäß den Anweisungen des Kommandeurs der OOS Krawtschenko unterdrücken Einheiten für elektronische Kriegführung weiterhin die Leitungskanäle der OSZE-Drohnen, um Fälle von Stationierungen verbotener Militärtechnik zu verheimlichen. In der letzten Woche haben wir zahlreiche Fälle der Aktivität von Komplexen der elektronischen Kriegführung „Bukowel-AD“ und R-934B aus dem Bestand des 20. und 305. Bataillons für elektronische Kriegführung der ukrainischen Streitkräfte bemerkt. Die Aktivität erfolgt vornehmlich in Richtung Mariupol, wo in den Gebieten von Lebendinskoje, Tschermalyk, Stapenowka, Lastotschkino und Wiktorowka Beobachter der OSZE-Mission gezwungen waren, den Einsatz von Drohnen aufgrund der Gefahr ihres Verlustes abzubrechen. Außerdem haben ukrainische Verbrecher im Gebiet von Tschermalyk das Feuer mit Schusswaffen auf eine Drohne der internationalen Mission eröffnet.
In ihrem Bestreben sich gegenüber der Leitung einzuschmeicheln sind ukrainische Spezialisten für elektronische Kriegführung bis zum Absurden gegangen und haben sich zum Gespött der gesamten Gruppierung gemacht. So hat der Kommandeur der OOS Krawtschenko am 3. November versucht, mit einem Hubschrauber in die 406. Artilleriebrigade zu fliegen, um den Soldaten zum „Tag der Raketentruppen und Artillerie“ zu gratulieren. Auf der Route im Gebiet von Tschermalyk war der Hubschrauber des Kommandeurs aktiv von Funkstörungen betroffen, deshalb musste der Pilot gezwungenermaßen landen. Zu diesem Fall wird eine Ermittlung durchgeführt.
So sehr sich auch die obersten Beamten im Verteidigungsministerium der Ukraine bemühen, die Bürger des Landes davon zu überzeugen, dass die „Krieger des Lichts“ im Donbass auf Ruf ihres Herzens gegen „Terroristen“ kämpfen, nimmt die überwiegende Mehrheit der ukrainischen „Verteidiger“ an dem Bürgerkrieg nur Teil, um sich zu bereichern. Dabei ist keiner einziger von ihnen bereit, sein Leben für den „Sieg“ zu opfern.
So hat die Hauptabteilung für moralisch-psychische Betreuung der ukrainischen Streitkräfte einen Bericht mit einer Analyse des Ausscheidens von Soldaten im Jahr 2019 für den Leiter des ukrainischen Generalstabs erstellt. Zum Stand am 1. November haben 22.934 Soldaten die Reihen der ukrainischen Streitkräfte verlassen, davon 2.582 Offiziere, 20.352 Soldaten und Unteroffiziere. Im analogen Zeitraum 2018 schieden 19.840 Soldaten aus.
Als Hauptgründe werden angegeben: geringes Niveau der materiellen Versorgung, Fehlen von sozialem und rechtlichem Schutz, langer Aufenthalt in der Kampfzone, Angst zu sterben oder verletzt zu werden.
Allein in der letzten Woche betrugen die nicht kampfbedingten Verluste des Gegners 9 Tote und 18 Verletzte und in den letzten drei Monaten betrug ihre Zahl mehr als 100.
Auf Anweisung des stellvertretenden Verteidigungsministers der Ukraine wurde auf die Schnelle eine
Expertengruppe des ukrainischen Verteidigungsministeriums und des Generalstabs zur Lösung der kritischen Situation mit dem anhaltenden Absinken des Prestiges des Dienstes in den ukrainischen Streitkräften gebildet.
Außer den eigenen Bürgern verlieren auch die Kuratoren aus den USA das Vertrauen zum ukrainischen Verteidigungsministerium. Ein großer Teil der Militärhilfe der Sponsoren, die den ukrainischen Truppe
n geleistet wird, wird unterschlagen und verkauft. Besonderer Nachfrage erfreuen sich technische Aufklärungsmittel. Um das Ausmaß des Schadens festzustellen, ist für den 6. bis 14. November in den untergeordneten Verbänden und Truppenteilen des operativen Kommandos „Nord“ die Arbeit der Generalinspektion des Verteidigungsministeriums der USA zu Fragen der Buchhaltung und Inventarisierung von Nachtsichtgeräten und Infrarotsichtgeräten, die in die OOS-Zone geliefert wurden, geplant.
Im Vorfeld des Besuchs der Kommission aus den USA hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte eine eigene Überprüfung initiiert. In deren Ergebnis wurde ein Fehlbestand von vier Nachtsichtgeräten AN/PVS-14 in der 59. Panzergrenadierbrigade festgestellt.
Gleichzeitig wurde am 2. November zur Verheimlichung des Diebstahls der gelieferten eine vorsätzliche Brandstiftung eines Unterstands auf den Positionen der 2. Kompanie der 4. Brigade, die operativ der Nationalgarde der Ukraine zugeordnet ist, vorgenommen. Gemäß den Dokumenten der Ermittlung gingen in der Folge des Brandes ein weiteres Nachtsichtgerät AN/PVS-14 und eine UKW-Funkstation „Motorola DM 4801“ verloren.


de.sputniknews.com:
„Interessen des Irans müssen gesichert werden“: Teheran stellt Atomdeal-Forderung an Europa
Abbas Araghchi, der iranische Vizeaußenminister, hat sich am Rande der Moskauer Nichtverbreitungskonferenz in einem Sputnik-Exklusivinterview zu den Perspektiven des Atomabkommens geäußert. Eine Rückkehr zur Umsetzung der Vereinbarung sei nur dann möglich, wenn Europa die Sicherstellung der iranischen Interessen gewährleiste, lautet die Botschaft.
„Es müssen die Interessen des Irans sichergestellt werden. Das wichtigste davon ist die Möglichkeit, Erdöl zu exportieren sowie Zahlungen für den Erdölverkauf über Banken zu erhalten“, sagte Araghchi. Damit antwortete der stellvertretende iranische Vizeaußenminister auf die Frage, welche Schritte Teheran von Europa erwarte, um zur Umsetzung der Atomdeal-Vereinbarung zurückzukehren.
Ihm zufolge wird sich der Iran vollständig aus dem Atomabkommen zurückziehen, wenn die europäischen Teilnehmer ihren Verpflichtungen nicht nachkommen sollten.
„Natürlich wird das so sein“, beantwortete Araghchi die entsprechende Frage.
Was die Frage anbetrifft, wann der Iran zu jenem Niveau der Urananreicherung zurückkehren wird, das vor dem gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPoA) der Fall war, so sagte Araghchi Folgendes:
„Wir werden Entscheidungen auf der Grundlage der aktuellen Situation treffen. Jetzt können wir nicht über irgendwelche Entscheidungen sprechen“, so der iranische Vizeaußenminister.
Zudem hat er sich zu der möglichen Rückkehr der USA zum Atomabkommen geäußert.
„Sie müssen alle Sanktionen aufheben, die sie bis heute (gegen den Iran – Anm. d. Red) verhängt haben“, sagte Araghchi zu der Frage, welche Bedingungen die USA erfüllen müssten, damit der Iran zum Atomdeal zurückkehren könne.
Die auf den 5. November 2020 anberaumten Präsidentschaftswahlen in den USA würden keinen Einfluss auf das iranische Atomprogramm haben. …


Mil-lnr.info:
Pressekonferenz des Leiters des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann Ja. A. Osadtschij über Situation an der Kontaktlinie vom 2. November bis 8. November 2019
Guten Tag!
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie und über die Ergebnisse der Tätigkeit der Einheiten der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zweimal das Territorium der Republik beschossen und versucht die Soldaten der Volksmiliz der LVR zu erwidernden Maßnahmen zu provozieren.
Kämpfer der 59. Brigade haben das Gebiet von Nisheneje Losowoje mit Schützenpanzerwaffen beschossen.
Außerdem wurde von den Positionen der 72. Brigade das Gebiet von
Kalinowo mit automatischen Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In der letzten Woche haben die BFU insgesamt 15-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden die Gebiete von sieben Ortschaften beschossen.
Leider gab es in der letzten Woche Opfer
unter den Verteidigern der Republik. Am 4. November starb ein Soldat der Volksmiliz bei der Verteidigung der Grenzen im Gebiet von Donezkj durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. Wir äußern den Verwandten und Freunden des Toten unser Mitgefühl und rufen die OSZE-Mission auf, die Handlungen der ukrainischen Truppen rechtlich zu bewerten und Kiew zu zwingen, die Vereinbarungen einzuhalten.
Der Fall von Beschuss, der den Tod eines Soldaten der Volksmiliz nach sich gezogen hat, ist dokumentiert, die Materialien wurden Vertretern internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, übergeben sowie der Generalstaatsanwaltschaft der LVR, um sie dem Strafverfahren gegen den Kommandeure der 14. Brigade Wojtschenko hinzuzufügen.
Der Gegner nutzt weiter den Waffenstillstand zur Konzentration und Umgruppierung von Kräften und Mitteln sowie zur Konzentration von Waffen in der Zone der Strafoperation.
Zur Stationierung von Militärtechnik nutzten die Besatzer Objekte der zivilen Infrastruktur und gefährden so
örtliche Einwohner. …
Außerdem haben Verteter der OSZE-Mission das Fehlen von Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte an den Abzugsorten festgestellt. In der letzten Woche haben die Beobachter das Fehlen von 25 Haubitzen „Akazija“, 15 Haubitzen D-30 festgestellt. …
Um die Entdeckung von Technik der ukrainischen Streitkräfte zu verhindern,
unterdrücken die ukrainischen Streitkräfte weiter die Leitungskanäle von OSZE-Drohnen.
Nationalistische Organisationen behindern weiter den Friedensprozess im Donbass. Wie wir bereits mitgeteilt haben, rufen Anführer radikaler Bewegungen in den sozialen Netzwerken und den kontrollierten Informationsagenturen Soldaten dazu auf, ihren Truppenteil zu verlassen und in die zentralen Oblaste der Ukraine zu kommen, um an nicht genehmigten Kundgebungen zum Jahrestag des Staatsstreich in Kiew teilzunehmen. Gemäß den uns vorliegenden Informationen haben einzelne Kommandeure von Einheiten der Nationalgarde bereits dem Urlaub ihrer Untergebenen in der zweiten Novemberhälfte zugestimmt, was von einer Absprache dieser Offiziere mit den Anführern der sog. Freiwilligenbataillonen bezüglich einer Teilnahme an den Kundgebungen spricht.
Die „Freiwilligen“formationen ihrerseits, die mit den Friedensinitiativen Selenskijs nicht einverstanden sind. Führen in der Region bewaffnete Provokationen durch, um die Lage zu destabilisieren. Um zu versuchen, die ukrainischen Truppen zu zwingen auf die Ausgangslinien zurückzukehren, führen die ukrainischen Nationalisten Beschießungen sowohl des Territoriums der LVR als auch von Ortschaften auf vom den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium durch. Es ist bemerkenswert, dass es trotz der Erklärungen des offiziellen Kiew über die Entwaffnung der sog. „Freiwilligen“formationen Waffen und Munition bei den Kämpfern gibt und sie werden in Verstecken, die in unmittelbarer Nähe der von den ukrainischen Truppen verlassenen Positionen sind, aufbewahrt.
Neben Provokationen haben die Nationalisten, die Solotoje besetzt halten, mit der Säuberung unter den örtlichen Einwohnern, die die LVR unterstützen begonnen. Bewaffnete Kämpfer führen Hausdurchsuchungen in den Häusern örtlicher Einwohner durch und gegen solche, die dagegen Protest äußern, wird physische Gewalt eingesetzt. In diesem Zusammenhang ist die Hilflosigkeit der ukrainischen Regierung gegenüber den nationalistischen Formationen, die versuchen, den Friedensprozess im Donbass zu sabotieren, offensichtlich.
Gleichzeitig hat die ukrainische Regierung, die ihre Unterstützung der Friedensinitiativen Selenskijs erklärt, gestern einen Gesetzentwurf in die Oberste Rada eingebracht, der die
sogenannte „Militärabgabe“ wiederaufnimmt. Besondere Aufmerksamkeit verdient, dass die Forderungen des Gesetzes eine Zahlung von 10% der monatlichen Eionkünfze der Bürger vorsieht – vor dem Hintergrund des 1%, das von der vorhergehenden Regierung festgelegt wurde, deren Kurs auf eine Militarisierung des Landes gerichtet war. …
In der letzten Woche haben
Soldaten der Volksmiliz eine humanitäre Aktion durchgeführt und Lebensmittel zu Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges gebracht, die auf dem Territorium der Republik leben. Bei der Aktion wurden mehr als 50 Lebensmittelpakete an Veteranen übergeben.


abends:

de.sputniknews.com: Modernste russische Raketenabwehr S-500 bald im Dienst
Das modernste russische Raketenabwehrsystem vom Typ S-500 wird termingerecht in Dienst gestellt. Das kündigte Russlands Vizeregierungschef Juri Borissow am Freitag in Moskau an.
„Erprobungen des Systems stehen kurz vor ihrem Abschluss“, fügte er hinzu. Seinen früheren Erklärungen zufolge wird S-500 im Jahr 2020 an die Truppen ausgeliefert. Das genaue Datum steht noch nicht fest.
Bei S-500 „Prometheus“ handelt es sich um die Weiterentwicklung des S-400-Systems, das Russland bereits in Syrien zum Schutz seiner Stützpunkte stationiert hatte.
Das vom Rüstungskonzern Almaz-Antey konstruierte System S-500 kann gleichzeitig bis zu zehn ballistische Kurz- und Mittelstreckenraketen, aerodynamische Ziele wie Flugzeuge, Hubschrauber und sonstige Flugapparate sowie Satelliten in tiefen Umlaufbahnen bekämpfen. S-500 ist in der Lage, US-amerikanische Tarnkappanflugzeuge F-22 und F-35, die bislang als „unsichtbar“ galten, zu orten und zu vernichten.
Borissow teilte ferner mit, dass der Luftraum Russlands jetzt komplett geschützt ist: Luftangriffe, aus welcher Richtung auch immer, würden zuverlässig abgewehrt.


de.sputniknews.com: „Europa muss Sprache der Macht lernen” – Von der Leyen fordert von EU „Muskeln”
Europa muss nach Auffassung der künftigen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen energischer in der Welt auftreten. Ihre Meinung unterstrich sie mit fast martialischer Rhetorik.
„Europa muss auch die Sprache der Macht lernen”, sagte sie am Freitag in Berlin in einer Europa-Rede vor der Konrad-Adenauer-Stiftung.
„Das heißt zum einen, eigene Muskeln aufbauen, wo wir uns lange auf andere stützen konnten – zum Beispiel in der Sicherheitspolitik”, sagte die frühere deutsche Verteidigungsministerin.
Zum anderen müsste man die vorhandene Kraft gezielter einsetzen, „wo es um europäische Interessen geht.”
Als Beispiel nannte von der Leyen die Handelspolitik. China sei zwar ein wichtiger Handelspartner für Europa. Aber umgekehrt sei die EU Pekings größter Handelspartner.
„Wir können die Bedingungen beeinflussen, zu denen wir Geschäfte machen”, sagte von der Leyen. Dies geschehe auch bereits.
So freue man sich über jedes ausländische Unternehmen, das an Ausschreibungen in der EU teilnehme, sei es für den Bau von Autobahnen oder Stromtrassen.
„Aber wir werden künftig stärker darauf achten, dass sich diese Unternehmen auch an unsere Standards halten, zum Beispiel was Arbeitsbedingungen und Umweltschutzvorschriften angeht.”
Von der Leyen rief Europa auf, sich auf seine Stärken zu besinnen. Für Verzagtheit gebe es keinen Grund.
„Europa ist heute attraktiver, als wir es oft wissen oder zumindest darüber reden.”
Die neue Kommissionspräsidentin sprach sich auch für eine „strategische Erweiterungspolitik” aus.
„Dass der Westbalkan eine europäische Perspektive hat, ist in unserem ureigensten Interesse. Wir teilen dieselbe Geschichte, denselben Kontinent, wir haben dieselbe Kultur und dieselben Herausforderungen.”
Mit Nordmazedonien und Albanien müssten Beitrittsgespräche beginnen. Beide Länder hätten alle Forderungen erfüllt.
„Wenn wir Europäer dem Westbalkan keine Perspektive an unserer Seite geben, dann werden andere in diese Lücke stoßen, seien es China oder Russland, die Türkei oder Saudi-Arabien”, so von der Leyen.


de.sputniknews.com: Gericht ordnet Freilassung von Brasiliens Ex-Präsident Lula da Silva an
Ein Gericht in Brasilien hat am Freitag entschieden, den zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilten Ex-Präsidenten des Landes, Luiz Inácio Lula da Silva, aus dem Gefängnis zu entlassen.
Der Richter Danilo Pereira Junior ordnete die Freilassung an, nachdem der Oberste Gerichtshof beschlossen hatte, dass der in erster und zweiter Instanz verurteilte Lula bis zur Ausschöpfung aller möglichen Rechtsmittel auf freiem Fuß bleiben dürfe. Die Richter votierten dafür am Donnerstag mit sechs zu fünf Stimmen.
​„Das gibt Brasilien wieder Hoffnung”, zitierte die New York Times den brasilianischen Kongressabgeordneten von der Arbeiterpartei, Maria do Rosário Nunez. „Lulas Freilassung könnte ein Gegengewicht zu den rigiden Ansichten bilden, die man im Land aufzwingen will.”
Lula, der von 2003 bis 2010 Brasiliens Präsident war, wurde im April 2018 verhaftet und hinter Gitter gebracht. Wegen Korruption und Geldwäsche wurde er zu zwölf Jahren Haft verurteilt.


de.sputniknews.com: Die vom Iran abgeschossene Drohne stammt nicht aus den USA – Pentagon
Das Zentralkommando der US-Streitkräfte im Nahen Osten (Centcom) hat Berichte zurückgewiesen, wonach die durch die iranische Luftabwehr am Freitag abgeschossene Drohne aus den USA stammen soll.
„Die angeblichen Meldungen über den Abschuss einer US-amerikanischen Drohne sind unkorrekt”, twitterte das US-Militärkommando.
Die Herkunft der Drohne bleibt bisher unbekannt.
Der Iran hat am Freitagmorgen eine nicht identifizierte Drohne nahe der Hafenstadt Mahschahr abgeschossen. Über den Vorfall berichtete die Nachrichtenagentur ISNA. Iranische Behörden bestätigten später diese Informationen. …


de.sputniknews.com: US-Druck auf China: Komplette Zollaufhebung nicht in Sicht – Trump
Von einer vollständigen Aufhebung der US-Zölle auf chinesische Waren kann laut dem Präsidenten Donald Trump noch keine Rede sein.
„Ich werde es nicht tun”, erklärte Trump auf Journalistenanfrage und räumte anschließend ein, dass die Unterzeichnung des als „erste Phase“ bezeichneten Teilabkommens im Streit mit China nicht in Europa, sondern „möglicherweise in Iowa” stattfinden könnte.
Die USA hatten Mitte Oktober die geplante Erhöhung der Strafzölle auf chinesische Güter von 25 auf 30 Prozent ausgesetzt. Trump kündigte später auf Twitter an, ein Teilabkommen mit Chinas Staatschef Xi Jinping in kurzer Zeit auf den Weg bringen zu wollen. …

 

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