Fünf Jahre Kommunistische Partei der Donezker Volksrepublik: Auf dem Weg Lenins, auf dem Weg des Oktober

wpered.su: „5 Jahre Kommunistische Partei der Donezker Volksrepublik: Auf dem Weg Lenins, auf dem Weg des Oktober“
Bericht des Ersten Sekretärs des ZK der KP der DVR Boris Litwinow auf dem erweiterten Festplenum des ZK und der ZKK der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik

Liebe Genossen Mitglieder und Kandidaten des ZK der KP der DVR, Mitglieder der ZKK der KP der DVR, liebe ausländische Gäste und Teilnehmer unseres Plenums, im Namen des Präsidiums des ZK der KP der DVR begrüße ich Sie in diesem schönen Saal, zum Jahrestag des ersten bedeutsamen Datums im Leben der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik. Ich danke allen auf dem Plenum Anwesenden, allen, die in diesem Saal und außerhalb die frohe Stimmung aus Anlass des 5. Jahrestags der Gründung unserer Partei teilen, aber gleichzeitig mit uns zu weiterer schwieriger Arbeit bereit sind, das Vermächtnis W.I. Lenins, das Vermächtnis des Großen Oktober ins Leben umzusetzen.

Die Bestrebungen Lenins und seiner Kampfgenossen, die sie zum Kampf begeisterten, kann man in wenigen Worten zum Ausdruck bringen: den Armen und Entrechteten Wohlergehen und Wohlstand geben, eine Gesellschaft aufbauen, in der die materiellen und geistigen Bedürfnisse eines jeden Bürgers befriedigt werden. Und der sowjetische Staat löste diese Aufgabe.

Je weiter sich die Tage, als das Volk eines großen Landes in der Euphorie eines süßen Betrugs von Seiten der weltweiten Konterrevolution an kapitalistisches Wohlleben im Marktglück glaubte, von uns entfernen, desto deutlicher wird die Bedeutung des sozialistischen Landes der Sowjets, das eine unauslöschliche Spur in der Weltgeschichte hinterlassen hat. Wir, die Kommunisten und unsere Anhänger in der DVR und anderen Ländern, vertiefen sich aufmerksam und tief in die praktische Erfahrung unserer Vorgänger sowie in die Erfahrung des Aufbaus souveräner Staaten in unserer geschichtlichen Zeit.

Vor ganz kurzem hat unsere Volksrepublik ihren fünften Geburtstag begangen. Bei zahlreichen Treffen mit Einwohnern der Republik werden uns Kommunisten ernste Fragen über den Sinn des Geschehens in unserem Land und der Welt gestellt, aber oft sprechen die Menschen auch ihre Empfehlungen aus, an was und wie alle arbeiten müssen, wer die Verantwortung für unsere junge Republik übernommen hat. Die Aussagen verallgemeinernd will ich das wichtigste hervorheben:

Erstens – es ist notwendig einen starken Staat der Werktätigen mit Hilfe des brüderlichen Russland aufzubauen, aber operieren muss man auf den eigenen Kräften und Ressourcen.

Zweitens – im 6. Jahr des Aufbaus eines eigenen Staats ist es notwendig, Sowjets und eine Sowjetmacht als politische Organisation des arbeitenden Volks zu schaffen und wiederzubeleben. Nur Sowjets können eine wahre Volksmacht gewährleisten.

Drittens – wenn man eine Volksrepublik führt, müssen vor allem die Wünsche, grundlegenden Bedürfnisse und Hoffnungen der einfachen Menschen berücksichtigt werden, muss man sich bei der Stellung und Lösung von staatlichen Aufgaben von ihren Interessen leiten lassen.

Die Einwohner der Republik müssen vollständig fühlen und begreifen, dass die DVR ihr Land ist, ihr Volksstaat, ihre Heimat, für die man sich im Kampf erheben kann, wie das die sowjetischen Soldaten in dem heiligen Ruf „Für die Heimat. Für Stalin“ getan haben.

Vor mehr als fünf Jahren, direkt nach dem nationalistischen Staatsstreich in Kiew und der Installierung eines faschistischen Bandera-Regimesin der Ukraine sind die Kommunisten der Donezker Oblast zur Verteidigung unseres sowjetischen Heiligtümer aufgestanden – der Denkmäler für Lenin, für staatliche und gesellschaftliche Aktivisten des Sowjetlandes, für sowjetische Soldaten. Die Traditionen des Kampfes für die eigenen Rechte, ein proletarisches Bewusstsein wurden im Donbass schon in den Kämpfern gegen den Zarismus in den Jahren der ersten russischen Revolution 1905-1907 geboren. Und seit dieser Zeit sind die Kommunisten, die Bolschewiki niemals aus dem Donezker Land verschwunden. In den Jahren des Großen Oktober und des Bürgerkriegs, in den Jahren der Vorkriegsfünfjahrespläne, während der Hitler-Besatzung, während des friedlichen sozialistischen Aufbaus und der Arbeitstaten wuchs die Bedeutung der Kommunisten zusammen mit der großen Sache des großen Landes.

Die ganze Welt kennt die Namen der Werktätigen und die Sache der Kommunisten des Donbass – Nikita Isotow, Alexej Stachanow, Pascha Angelina, Pjotr Kriwonos, Makar Masaj, Iwan Streltschenko, Wladimir Degtjarjow, Georgij Beregowoj, Leonid Bykow, Grigor Bondarj, Josif Kobson und tausende weitere berühmte Söhne unseres Landes.

Und schon in unserer tragischen und gleichzeitig heldenhaften Zeit haben die Kommunisten und Komsomolzen, nun bereits der Donezker Volksrepublik, Willen, Bewusstsein und Mut bei der Gründung der Volksrepublik gezeigt. Die Kommunisten der Donezker Oblast haben in der Mehrheit der Städte die Arbeit zur Organisation und Durchführung des Referendums geleitet, bei dem die Einwohner ihren Willen zur Unterstützung der Deklaration und des Akts über die Ausrufung der Donezker Volksrepublik zum Ausdruck gebracht haben. Als eine strukturierte und ideologisch zusammengeschlossene Organisation haben die Kommunisten den Hauptteil der Arbeit beim Referendum übernommen. Und trotz des Widerstands bei der Organisation des Referendums von Seiten einiger damaliger Leiter der Oblastparteiorganisation hat der Hauptteil der Kommunisten mit ihre seine Pflicht erfüllt, die Kommunisten waren mit dem Volk. Und Mitglieder der Kommunistischen Partei sind sofort, ohne die Ergebnisse des Referendums abzuwarten, in die Reihen der Miliz eingetreten. Ein Teil von ihnen gab sein Leben und seine Gesundheit, als sie die Wahl des Volks verteidigten, andere bei der Arbeit zur Vereinigung der Menschen zum Kampf für unsere Republik.

Tausende ruhmreicher Söhne und Töchter des Donezker Lands gaben ihr Leben auf dem Kampffeld oder starben an Verletzungen. Darunter sind Mitglieder des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der DVR: Wadim Jakowlewitsch Sajbert, stellvertretender Kommandeur der 1. Slawjansker Brigade, Abgeordneter des Volkssowjets der DVR, Pawel Petrowitsch Skakun, Organisator der Produktion von militärischer Ausrüstung, Abgeordneter des Obersten Sowjets der DVR, Mitglied des ZK der KP der DVR, Sekretär des Budennowskij-Bezirkskomitees der KP der DVR. Bei der Verteidigung unserer Heimat starb der Kommunist und Offizier der Armee der DVR Iwan Washnenko. Durch Bandera-Kugeln und -Geschosse starben ganz junge Komsomolzen auf dem Kampffeld – Denis Gridnjew, Stanislaw Guz, Alexandr Krawzow. Aufgrund von Krankheiten, Stress, Arbeitsüberlastung starben das Mitglied des ZK der Partei, der erste Sekretär des Toreser Stadtkomitees der Partei Nikolaj Sewostjanowitsch Kotlubej, das Mitglied des ZK der Partei, die erste Sekretärin des Charzysker Stadtkomitees der Partei Walentina Iwanowna Judina, der Vorsitzende der Kontroll- und Revisionskommission der Donezker Parteiorganisation Swjatoslaw Alexejewitsch Dowgij, unerwartet starb das Mitglied des Büros des Kirowskij-Bezirkskomitees der KP der DVR, die Vorsitzende des Ortschaftsrats Ljudmila Wasiljewna Litwinenko.

Aufgrund von psychischer physischer Anspannung der Kräfte, aufgrund von Hunger und Kälte, Entbehrungen durch den Krieg starben viele unserer Genossen. Aber sie alle waren davon überzeugt, dass die Entscheidung über die am 7. April 2014 ausgerufene und am 11. Mai 2014 in einem allgemeinen Referendum bestätigte Schaffung einer souveränen Donezker Volksrepublik der Anfang des Weges zu einer friedliebenden, sozial gerechten, internationalen, sozialistischen Gesellschaft ist. Ich bitte, das Andenken aller Kommunisten und Parteilosen, die mit dem Glauben an unseren Sieg aus dem Leben gegangen sind, mit einer Schweigeminute zu ehren (Schweigeminute).

Sehr geehrte Genossen, in den ersten Monaten des militärischen Konflikts mit den nationalistischen Bataillonen und den ukrainischen Streitkräften wurden die Grundlagen der Staatlichkeit geschaffen. Aber bereits im Juli-August 2014 wurde endgültig klar, dass die DVR trotz des kolossalen militärischen Drucks von Seiten der ukrainischen Truppen leben wird. Es stellte sich die Frage der Gründung einer kommunistischen Partei in den jungen Staat. Nach mehrfachen Konsultationen mit Genossen aus der KPU, der KPRF und G.A. Sjuganow persönlich wurde die endgültige Entscheidungen getroffen, einen Gründungsparteitag der Kommunistischen Partei der DVR einzuberufen.

Auf Initiative der Genossen B.A. Litwinow, A.P Chmelewoj, S.A. Shiwotowskaja, S.W. Astachowaja, W.A. Smoljar versammelte sich am 8. Oktober 2014 im Saal des Hotels „Atlas“ der erste, der Gründungsparteitag der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik. Auf dem Parteitag waren 123 Delegierte, mehr als 20 Beobachter und ein Dutzend Massenmedien registriert. Der Parteitag beschloss die KP der DVR zu gründen. Nach Einhaltung und Ausführung aller notwendigen Formalitäten, die damals in der DVR galten, wurde die Partei von der Zentralen Wahlkommission registriert. Das Justizministerium existierte damals noch nicht und das Recht, gesellschaftliche Vereinigungen und Parteien zu registrierten, hatte die Zentrale Wahlkommission. Und schon am 13. Oktober 2014 wurde dem Zentralkomitee die Bestätigung über die Registrierung der KP der DVR unter der Nummer 000008, Beschluss Nr. 35 übergeben.
Nicht alle Delegierten des ersten Parteitags haben bis heute aktiv in der Partei gearbeitet. Ein Teil der Menschen haben den angespannten Arbeitsrhythmus und die Schwierigkeiten der Organisation der Parteistrukturen nicht ertragen. Ein Teil hat die Republik verlassen. Einige sind Mitglieder anderer gesellschaftlicher Vereinigungen geworden, die sich heute an der Regierung befinden. Aber ein erheblicher Teil dieser ersten befindet sich auch heute in den Reihen unserer Partei. Unter ihnen sind die Sekretär des ZK B.A. Litwinow, A.P. Chmelewoj, S.G. Retinskij, der Sekretär des Stadtkomitees von Schachtjorsk Je.W. Wolynez, der Sekretär des Budjennowskij-Bezirkskomitees P.I. Judin, die Leiterin der Organisationsabteilung des ZK S.A. Shiwotowskaja, das Mitglied des Kirowskoje Bezirkskomitees A.B. Kortschagin, das Mitglied der Zentralen Kontrollkommission W.D. Chlodow, das Mitglied des Präsidiums des ZK N.P. Ragorin, das Mitglied des ZK, der Vorsitzende der Union Sowjetischer Offiziere der DVR Oberst E.B. Ljubimow, der Leiter der internationalen Abteilung des ZK M.M. Kuchtin, das Mitglied des Kirowoskij-Bezirkskomitees und des Donezker Stadtkomitees I.W. Nowikow, der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees S.W. Jurtajew. Ich habe nur einige Teilnehmer des ersten Parteitags genannt, die, denen die Kommunisten übertragen haben, diesen oder jenen Abschnitt der Parteiarbeit zu leiten. Ich sehe im Saal noch viele andere Teilnehmer dieses ersten, des Gründungsparteitags. Ich will allen, sowohl denen, die am Beginn der Schaffung der Kommunistischen Partei der DVR standen, als auch denen, die etwas später in die Partei kamen, und denen, die erst vor ganz kurzem Kommunisten wurden, sowie denen, die Anhänger unserer Partei sind, aber noch nicht die endgültige Entscheidung über den Eintritt in ihre Reihen getroffen haben, und denen, die unsere Aktivitäten beobachten sagen – seien Sie überzeugt, dass die Kommunisten im Donezker Land immer für die Interessen der Lohnarbeiter kämpften, kämpfen und kämpfen werden.Unser mittelfristiges Ziel ist der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft, die Wiedererstehung einer Union Slawischer Staaten in Freundschaft mit den Völkern und Ländern des Eurasischen Raums. Auf dem Weg zu diesem Ziel steht und eine schwere und gefährliche Arbeit bevor. Schwer deswegen, weil sie viel Zeit erfordert, physische und psychische Kräfte. Heute leisten die Kommunisten ihre ganze Arbeit auf ehrenamtlicher Grundlage. Die geringen Parteibeiträge, die die Mitglieder der Partei zahlen, gehen hauptsächlich in die Zahlung der kommunalen Dienstleistungen und in die Beschaffung einfacher Blumen, um sie an Feiertagen an Denkmälern und Gedenkorten niederzulegen. Gefährlich deswegen, weil sich um unsere Volksrepublik Schwärme kapitalistischer Aasgeier verschiedener Schattierungen herumtreiben und die Kommunisten mit ihren ideologischen Bestrebungen für sie die gefährlichsten Feinde sind. Nicht wenige unserer ideologischen Gegner befinden sich im Inneren der Republik. Wenn das nicht so wäre, so könnte die Kommunistische Partei angemessen sowohl in den gesetzgebenden als auch in den ausführenden Staatsorganen vertreten sein. Ja und der psychische Druck vor Ort und der physische Druck und Gefahren für das Leben der Kommunisten schaffen eine angespannte Atmosphäre in der Tätigkeit der Partei. Aber wie sagte ein Klassiker, es gibt keine Festungen, die die Bolschewiki nicht einnehmen könnten. In unsere Partei treten die Menschen nicht zwangsweise oder unter Druck oder zu ihrem Nutzen ein. In unsere Partei treten sie aufgrund ihrer Überzeugungen ein. Es treten die ein, die bereit sind, für die Aufbau eines sozialistischen Staates bis zum Ende zu gehen.

Liebe Genossen, in fünf Jahren hat die Partei 5 Parteitage durchgeführt, 3 ordentliche und 2 außerordentliche. Auf den Parteitagen und auf mehr als zehn Plena haben wir verschiedene Aspekte unserer Arbeit behandelt, Arbeitspläne für die Perspektive entworfen. Auf dem kürzlichen fünften ordentlichen Parteitag haben wir genau über unsere Arbeit berichtet und heute ist es nicht notwendig, das bereits gesagte zu wiederholen. Aber ich will für unsere Gäste unterstreichen, dass wir und alle Menschen im postsowjetischen Raum in den nächsten Monaten bedeutsame Daten begehen werden. Am 21. Dezember ist der 140. Geburtstag J.W. Stalins. Am 16. April 2020 ist der 100. Jahrestag der Gründung des Komsomol des Donbass. Am 22. April 2020 ist der 150. Geburtstag W.I. Lenins. Und am 9. Mai werden die ganze Welt und wir den 75. Jahrestag des Siegs im Großen Vaterländischen Krieg begehen. All diese Gedenktage und Jubiläen werden ihren Ausdruck in der Arbeit unserer Partei finden. Aber all diese Daten und Feiertage, besonders der 75. Jahrestag des Sieges, werden breit auf staatlicher Ebene begangen werden. Und im Zusammenhang damit will ich die Aufmerksamkeit sowohl der Mitglieder unserer Partei als auch der parteilosen Gäste darauf lenken, dass die großen Menschen Stalin und Lenin, die größte und heldenhafteste Jugendorganisation, der Sieg nur zustande kamen und gelangen, weil ihnen das Bestreben zugrunde lag, die sozialistischen und kommunistischen Ideen ins Leben umzusetzen, die Überzeugung, dass es notwendig ist, das sowjetische sozialistische Vaterland, unsere Heimat, ein Land für das Volk, durch Mittel des Volks, durch Kräfte des Volks zu verteidigen und aufzubauen. Und es darf nicht zugelassen werden, dass Kräfte, die ein Land für einen engen Kreis von Personen oder für Ausgewählte aufbauen, Errungenschaften der vorangegangen Generationen ausbeuten oder schlimmer noch deren Wesen und fundamentalen Grundlagen entstellen. Die Vorbilder und die Erfahrung des sowjetischen Systems müssen dem Voranbringen der Ideen des Sozialismus dienen. Anders wird es keinen Sieg geben. Und diese Vorbilder sind unzählbar. Das nicht sozialistische, nicht dem Volk zugehörige, nicht sowjetische Europa und ja, die übrige Welt haben gegenüber Gefahren in gezählten Tagen oder sogar Stunden aufgegeben.

Sehr geehrte Genossen, ihrem fünften Jahrestag ging eine stabile, sich planmäßig entwickelnde Organisation entgegen. In der Mehrheit der Städte und Bezirk de Republik sind örtliche Parteiorganisationen aktiv. Aber vor Ort, in den Städten und Bezirken haben die Aktivisten oft mit Schwierigkeiten bei der Arbeit aufgrund von Positionen von Beamten zu kämpfen. Noch mit ukrainischer Ideologie der „Dekommunisierung“ und des „Antisowjetismus“ getränkt verstehen sie oft nicht, dass die Kommunisten die am besten dafür geeigneten Menschen zur Herausbildung des Bewusstseins über die Notwendigkeit unsere Republik zu stärken bei den Bürgern sind. Für das Zentralkomitee in der Hauptstadt der DVR, in Donezk, ist es um einiges leichter, ein gegenseitiges Verständnis mit den republikanischen Beamten und Organisationen zu finden. Immerhin sind hier in Donezk die am besten ausgebildeten und qualifizierten Leiter konzentriert. Und selbst wenn gewisse Missverständnisse oder Konfliktsituation aufkommen, werden sie in Donezk schneller gelöst.

Heute zählt die Partei mehr als 750 Mitglieder, die Parteibücher erhalten haben. 2016 betrug die Mitgliederzahl der Partei mehr als 1080. Aber die Migration der Bevölkerung in andere Länder, vor allem nach Russland, der Tod von Veteranen, das Fehlen eines Gesetzes über politische Parteien hat die Reihen der Partei etwas verringert. Heute ist es keine Seltenheit, dass Mitglieder unserer Partei, die russische Pässe erhalten haben, ihren Wortort in russische Städte verlegen und Mitglied der KPRF werden. Aber in den letzten 3 bis 4 Monaten hat sich die Aktivität der Einwohner bei der Suche nach dem Sinn der weiteren Staatlichkeit, der Bewegungsrichtung unseres Staates verstärkt. Die Kommunistische Partei der DVR arbeitet mit anderen patriotisch eingestellten informellen Organisationen an der Schaffung einer Union der volkspatriotischen Kräfte. Ziel unserer Arbeit ist es, die Organisationen und Menschen, die bereit sind, aktiv an der Stärkung der Staatlichkeit der DVR zu arbeiten, zu vereinen. Auf Arbeitssitzungen, in einer Atmosphäre des gegenseitigen Verständnisses und der kritischen Analyse läuft eine Suche nach dem Sinn, den Zielen, Wegen und Methoden der Arbeit zur Entwicklung unserer Staatlichkeit mit dem Schwerpunkt auf die eigenen Kräfte, auf das personelle, industrielle, wissenschaftliche, landwirtschaftliche Potential des Donbass.

Unter den vorrangigen, erstrangigen Gebieten der zu schaffenden Union der volkspatriotischen Kräfte will ich die folgenden nennen:

1. Schaffung von Bedingungen und einer gesetzgeberischen Basis zur Entwicklung des politischen Systems des Staates und der Zivilgesellschaft. In der derzeitigen Entwicklungsetappe werden drei bis vier Parteien, die die Interessen und den Willen der hauptsächlichen Gruppen der Bevölkerung unseres Staates zum Ausdruck bringen, als zielführend angesehen.

2. Schaffung von Bedingungen und praktischen Möglichkeiten für ein gleiches und allgemeines Wahlrecht für alle Bürger und Parteien. Dabei wäre es möglich das Wahlrecht nur für die Vertreter des Kapitals zu beschränken, die die Regierung der Nationalfaschisten aufgebaut haben und diejenigen unterstützt haben, die die Einwohner des Donbass ermordeten und sein ökonomisches Potential vernichteten.

3. Die Konfiszierung des Eigentums von Faschisten und ihrer unmittelbaren Komplizen. Dieses Eigentum muss dem Staat übergeben werden und in den Unternehmen müssen staatliche Verwaltungen eingerichtet werden oder es muss die Möglichkeit gegeben werden, Volks- das hießt kollektive Unternehmen zu gründen.

4. In einer Republik der Volksdemokratie müssen kooperative und private Unternehmen erhalten bleiben und eine sichere Entwicklung erfahren können. Aber in den Basisbranchen der Industrie muss der staatliche Sektor die Hauptrolle bei der Stärkung der ökonomischen Entwicklung des Landes spielen.

5. Die Heranziehung eines möglichst breiten Kreises von Bürgern der Republik, gesellschaftlichen und politischen Kräften in das politische Leben wird es erlauben, das Potential der schöpferischen Massen zum Wohl aller Bürger unseres Volksstaats zu eröffnen und dabei wird die Legitimität der Staatsmacht und das Vertrauen in unsere gemeinsame Sache – den Aufbau der Donezker Volksrepublik – gestärkt werden.

Dies sind nur einige Thesen, an den die Partei in Freundschaft mit anderen gesellschaftlichen Organisationen jetzt arbeitet.

Wenn man die wesentlichsten Arbeitsgebiete der Partei in den fünf Jahren nennt, muss die aktive Arbeit zur Herstellung von freundschaftlichen Verbindungen mit kommunistischen, Arbeiter- und antifaschistischen Organisationen im Ausland genannt werden. Heute hat die KP der DVR stabile zwischenparteiliche Verbindungen mit mehr als 40 Organisationen. Die engsten und freundschaftlichsten Beziehungen unterhält die Partei mit der KPRF. Die vieljährige Hilfe für die Republik mit humanitären Lieferungen, die zielgerichtete Arbeit mit Kindern und die Organisation der Erholung von 1000 Kindern pro Jahr, die Möglichkeit für unsere Parteikader in der politischen Schule der KPRF zu studieren, die Teilnahme an Seminaren des Komsomol, der Union sowjetischer Offiziere, in Frauenorganisationen, Organisationen von Wissenschaftlern und in vielen anderen Organisationen unserer russischen Genossen stärkt unsere Partei organisatorisch. Gleichzeitig geben wir durch die regelmäßige Teilnahme an der Arbeit der internationalen Organisation SKP-KPSS auch unsere Erfahrungen des Kampfes für die Interessen der Werktätigen, des Kampfes gegen die Kräfte der Weltreaktion weiter. Stabile Parteiverbindungen mit der Moskauer Stadtorganisation der KPRF, der Interbrigade des Moskauer Stadtkomitees der KPRF helfen unserer Partei bei der Entwicklung internationaler Beziehungen. Besondere Bedeutung für unsere Partei, ja und für die ganze Republik, hat die feste und beständige Positionen der KPRF und ihres Vorsitzenden G.A. Sjuganow, der auch in unserer Republik gut bekannten Abgeordneten der Staatsduma Russlands K.K. Tajsajew und L.I. Kalaschnikow bezüglich der Verteidigung der Interessen der DVR und der LVR sowie der Forderung der Anerkennung unserer Republiken. Diese Positionen der KPRF gibt uns Zuversicht in unserem gemeinsamen Kampf.

Unter den Ländern des weiteren Auslands müssen unsere freundschaftlichen und Arbeitsverbindungen mit der Deutschen Kommunistischen Partei genannt und besonders unterstrichen werden. Die mehrfachen Besuche des Mitglieds des PV der DKP Renate Koppe, ihre systematischen Reportagen über unseren gerechten Kampf, Übersetzungen aus unserer elektronischen Zeitung „Wperjod“ für die deutsche Presse und die Zurverfügungstellung von Materialien über die Arbeit der Kommunisten Deutschlands schaffen Bedingungen für eine wahrheitsgemäße Informationen über unseren Kampf für Europa. Danke Renate für die gemeinsame Arbeit!

Ich muss auch die Arbeit mit der „Antifaschistischen Karawane“ erwähnen, die von italienischen Kommunisten und dem Genossen David Cacchione geleitet wird. Die jährlichen Besuch in der DVR, die Leistung erheblicher materieller Hilfe für behinderte Menschen, Kinderorganisationen, die Vereinigung von Antifaschisten aus einem Dutzend Länder der Welt unterstützt die Verbreitung eines positiven Bildes unserer Republik in der Welt. Wir danken den italienischen Genossen und allen Teilnehmern der Karawane für die Unterstützung unseres Kampfs und des antifaschistischen Widerstands auf der ganzen Welt.
Sehr geehrte Genossen, im Rahmen des heutigen festlichen Plenums muss auch ein Thema berührt werden, dass in der letzten Zeit das Bewusstsein unserer Bürger und das der Bürger der Ukraine stark erregt. Ich habe die Debatten um die Minsker Vereinbarungen, die „Formel Steinmeiers“ und andere außenpolitische Initiativen im Blick. Unsere Partei hat dazu ihre Position mehrfach deutlich gemacht. Wir unterstützten den Minsker Prozess in dem Grade, in eine Feuereinstellung und eine Trennung der Kräfte an der Kontaktlinie auf einen Abstand, der unseren Bürgern ein ruhiges Lebens sichert, gewährleistet werden kann. Wir unterstützen das Bestreben zur Herstellung von Handbeziehungen auf gegenseitig nutzbringender Grundlage. Wir sind für einen direkten Dialog zwischen der Führung der Ukraine und unserer Republik. Aber wir haben auf vielen unserer Foren erklärt: die Kommunisten werden keinerlei Handel mit unserer Souveränität unterstützen. Das Volk hat seine Wahl im Jahr 2014 getroffen, es hat „Ja“ zur DVR gesagt. Und eine andere Entscheidung hat das Volk nicht festgelegt. Diese Position zeigen auch das Oberhaupt der DVR und unser Außenministerium. Und verschiedene Formel und Formate – das sind alles außenpolitische Manöver der Seiten, die an einem Abbau der Sanktionen gegeneinander interessiert sind. Uns Kommunisten ist klar und gut bekannt: um Formel und verschiedene Prozesse zu realisieren, müssen das politische Feld und die Gesetze der Ukraine kardinal verändert werden, einschließlich wesentlicher Veränderungen in der Verfassung. Dies kann mit der Zeit geschehen, aber dann zerfällt die Ukraine in Stücke. Nun, wenn das irgendwann geschieht, werden wir es nicht stören, wir werden uns mit diesen Stücken vermehren. Aber solange, verehrte Genossen, müssen wir uns auf die Entwicklung und Stärkung der eigenen Staatlichkeit konzentrieren. Wenn wir alle patriotischen Kräfte unserer Republik konsolidieren und auf die Lösung unserer innerrepublikanischen Probleme konzentrieren können, und das werden wir können, haben wir die Chance uns und der ganzen Menschheit zu beweisen, dass die Leninschen Worte, die auf der Säule auf dem zentralen Platz eingemeißelt sind und vor fast 100 Jahren zum ersten Mal gesagt wurden, war sind: „Der Donbass ist kein zufälliger Bezirk, er ist ein Bezirk, ohne den der sozialistische Aufbau ein einfacher, guter Wunsch bleiben wird!“

Sehr geehrte Genossen, erlauben Sie mir ein weiteres Mal, uns allen eine gute Stimmung, fruchtbare Arbeit, Ausdauer und Standhaftigkeit im Kampf, Einheit beim Erreichen unserer Ziele, Glück in jeder Familie und Frieden in unseren Häusern und in unserem Staat zu wünschen.

Unser Ziel ist der Sozialismus!

 

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