Presseschau vom 10.10.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


v
ormittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 9. Oktober wurde kein Beschus von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine auf das Territorium der LVR festgestellt.

dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 9. Oktober 3:00 Uhr bis 10. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 21.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Wasiljewka, Mineralnoje, Jasinowataja, Krutaja Balka, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Staromichajlowka, Petrowskoje, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka.
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern um 11:00 Uhr das Feuer mit großkalibrigen Maschinengewehren, Scharfschützen- und Schusswaffen in Richtung des Abschnitts zur Trennung von Kräften und Mitteln Nr. 3 „Bogdanowka-Petrowskoje“ eröffnet, wo sich Vertreter der DVR im GZKK und der OSZE-Mission befanden, die den Beschuss von Seiten der BFU registriert haben.
Außerdem hat die ukrainische Seite ihre Bereitschaft gemäß dem in Minsk vereinbarten Zeitplan zur Beseitigung der Verstöße an dem Abschnitt bei Petrowskoje, wo zuvor eine Trennung von Kräften und Mitteln stattfand, nicht bestätigt; heute um 12:00 Uhr wird ein zweiter Versuch der Wiederaufnahme des Abzugs unternommen werden.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht registriert.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 117.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 38.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Nach Festnahme im Iran: Russische Journalistin freigelassen und in Moskau angekommen
Die zuvor im Iran festgenommene russische Journalistin Julia Jusik ist von iranischen Behörden freigelassen worden und am Donnerstag bereits in Moskau eingetroffen.
„Dank gemeinsamer Bemühungen des russischen Außenministeriums und der russischen Botschaft in Teheran wurde von der iranischen Seite die Entscheidung über die Freilassung der russischen Bürgerin Julia Jusik getroffen“, teilte zuvor Russlands Botschaft in Teheran mit.
Gegen 06:00 Uhr (Moskauer Zeit) landete das Aeroflot-Flugzeug mit Jusik an Bord auf dem Flughafen Moskau-Scheremetjewo.
Frau Jusik soll den Flughafen nicht über den Hauptausgang verlassen haben.
Am 4. Oktober hatte Russlands Botschaft in Teheran bekanntgegeben, dass die Journalistin am 29. September auf der Basis einer privaten Einladung in Teheran angekommen sei. Am Flughafen hätten Grenzbeamte ihren Pass beschlagnahmt. Am 2. Oktober wurde sie im Hotel festgenommen.
Der Presseattaché der russischen Botschaft in Teheran, Andrej Ganenko, teilte unter anderem mit: „Laut den Aussagen der Mutter wurde Julia vorgeworfen, für israelische Geheimdienste tätig gewesen zu sein.“
Später erklärte der iranische Regierungssprecher, Ali Rabiei, dass die Festnahme der Journalistin nichts mit Spionage zu tun habe und wegen eines Verstoßes gegen Visabestimmungen erfolgt sei.
Jusik hat als Korrespondentin für die russische Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ und das Magazin „Russian Newsweek“ gearbeitet. Sie ist unter anderem für ihr 2003 veröffentlichtes Buch „Die Bräute Allahs“ bekannt, das von Selbstmordattentäterinnen aus der russischen Kaukasus-Region handelt.
2016 war sie als Kandidatin der oppositionellen Partei der Volksfreiheit (Parnas) bei der Staatsduma-Wahl angetreten. Unterstützt wurde sie von der Bewegung „Offenes Russland“ des derzeit im Ausland lebenden russischen Oligarchen Michail Chodorkowski.

Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Heute hat das ukrainische Kommando einen weiteren Versuch unternommen, seinen Teil der Vereinbarungen zu erfüllen und die ihm unterstellten Einheiten am Abschnitt der Trennung von Kräften und Mitteln Nr. 3 „Bogdanowka-Petrowskoje“ abzuziehen.
Nach uns vorliegenden Informationen haben Soldaten der 35. Marineinfanteriebrigade, die Positionen in diesem Gebiet einnehmen und äußerst radikale nationalistische Ansichten vertreten, sich geweigert, den Befehl ihres Kommandos von den eingenommenen Positionen abzuziehen verweigert und dies mit der Unzulässigkeit begründet „ukrainischen Boden dem Gegner zu überlassen“ und „die Interessen des Landes zu verraten“.
Verhandlungen des Kommandos der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ mit den ukrainischen Nationalisten haben kein positives Ergebnis gebracht. Das Kommando der ukrainischen bewaffneten Formationen hat Einheiten des 3. Spezialregiments der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt, um die Nationalisten zum Verlassen der Positionen zu zwingen. Um 9:50 Uhr fand nicht weit von dem vorgesehenen Abschnitt zur Trennung der Seiten ein Gefecht zwischen ukrainischen Spezialkräften und Nationalisten aus der 35. Marineinfanteriebrigade statt. Es wurden Schusswaffen eingesetzt, der Abschuss einer Antipanzerlenkrakete wurde registriert.
Diese Sachverhalte sind unbestreitbare Beweise der Sabotage des Prozesses der Trennung von Kräften und Mitteln durch die ukrainischen Nationalisten und für ihre Versuche, die Führung der Landes zur Verweigerung eines Kurses der friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass zu zwingen.
Wir rufen die OSZE-Mission auf, den ukrainischen Radikalen nicht die Möglichkeit zu geben, den Friedensprozess zum Scheitern zu bringen und zu gewährleisten, dass die ukrainische Seite ihre Verpflichtungen erfüllt.


nachmittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK/dan-news.info: Trennung von Kräften und Mitteln bei Petrowskoje – Versuch Nr. 2 der Wiederaufnahme des Abzugs
12:13 Uhr: Um 12:10 Uhr wurde von Seiten der DVR wieder eine weiße Signalrakete gestartet, um die Bereitschaft anzuzeigen mit der Beseitigung der Verstöße an dem Abschnitt bei Petrowskoje zu beginnen, wo früher bereits eine Trennung stattgefunden hatte.
13:02 Uhr: Bisher gibt es noch keine Antwort von Seiten der Ukraine.
14:11 Uhr: Um 14:10 Uhr wurde von Seiten der DVR erneut eine weiße Signalrakete gestartet. Bisher gibt es keine Antwort.
14:31 Uhr: Noch keine Antwort, der Leiter der Vertretung der DVR im GZKK Ruslan Jakubow teilte mit, dass man noch bis 16:00 Uhr warten würde und ggf. am morgigen Tag einen weiteren Versuch unternehmen.
15:07 Uhr: Um 15:00 Uhr hat die DVR eine dritte Signalrakete gestartet. Bisher gibt es keine Antwort von Seiten der Ukraine. Die Vertreter des GZKK werden den Abschnitt zusammen mit der OSZE-Patrouille verlassen.
15:18 Uhr: „Die ukrainische Seite unternimmt nichts und informiert unsere Seite nicht über ihre Bereitschaft zur Trennung. Aber es gibt noch den morgigen Tag, bisher kann ich nicht sagen, dass der Prozess gescheitert ist, aber er wird vorsätzlich verzögert“, sagte Ruslan Jakubow. Die ukrainischen Truppen seien bereit zum Abzug, haben aber keinen Befehl aus Kiew erhalten.


Lug-info.com: Trennung von Kräften und Mitteln bei Solotoje – Versuch Nr. 2 der Wiederaufnahme des Abzugs
11:59 Uhr: Genau um 12: Uhr Uhr startet die LVR eine weiße Signalrakete.
12:10 Uhr: Die OSZE-Patrouille auf der ukrainischen Seite hat die Rakete von Seiten der LVR gesehen.
12:24 Uhr: Der Leiter des OSZE-Teams in Lugansk ist auf die ukrainische Seite gefahren, um herauszufinden, warum es keine Antwort von Seiten der Ukraine gibt.
13:06 Uhr: „Die ukrainische Seite unternimmt nicht einmal einen Versuch zur Trennung von Kräften und Mittel am Abschnitt Nr. 2 bei Solotoje. Leider muss festgestellt werden, dass unser guter Wille, der heute beim zweiten Start einer Rakete zum Ausdruck kam, in der Hoffnung, dass die ukrainische Seite umgedacht hat und beginnt die Minsker Vereinbarungen umzusetzen, keine Wirkung gezeigt hat“, teilte der Leiter der Vertretung der LVR im GZKK Gardeoberst Michail Filiponenko mit.
13:12 Uhr: „Derzeit haben wir keinerlei Mitteilung, dass eine Trennung von Kräften und Mitteln erfolgen wird. Es gab weder eine Absage noch eine Bestätigung“, sagte der Leiter des Lugansker Teams der OSZE-Mission Esad Chumo gegenüber der Presse und fügte hinzu, dass die ukrainische Seite „gar nichts unternommen hat“.


de.sputniknews.com:
Merkel und Selenski schätzen Möglichkeit von Gipfeltreffen im Normandie-Format ein
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Staatschef Wladimir Selenski haben bei einem Telefongespräch die Möglichkeit eines Gipfeltreffens im Normandie-Format eingeschätzt. Mehr Details dazu gab der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, bekannt.
Das Telefonat fand am Mittwoch statt. Laut Seibert stand die Vorbereitung für ein mögliches Gipfeltreffen im Normandie-Format im Mittelpunkt.
„Beide waren sich einig, dass die Voraussetzungen für ein solches Treffen erfüllt sind, nachdem sich die Trilaterale Kontaktgruppe am 1. Oktober auf eine weitere Truppenentflechtung an der Kontaktlinie, die Abfolge von Kommunalwahlen in Teilen der Ostukraine sowie das Inkrafttreten des Sonderstatus für diese Region einigen konnte“, heißt es im offiziellen Schreiben.
Unter anderem sollen Merkel und Selenski den Gastransit aus Russland besprochen haben.
Die Spitzenpolitiker der Länder der Normandie-Vierergruppe (Russland, Frankreich, Deutschland und die Ukraine) hatten im Jahr 2015 in der weißrussischen Hauptstadt Minsk einen Komplex von Maßnahmen erarbeitet, die auf die Beilegung des Konflikts im Südosten der Ukraine abzielen. Die Treffen im Normandie-Format erfolgen auch auf der Ebene der Außenminister der vier Länder und auf Expertenebene.


m
il-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
In den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.
Unter Missachtung der Friedensinitiativen des Präsidenten der Ukraine zur Regelung des Konflikts im Donbass, stationieren die BFU weiter Waffen in der Nähe der Kontaktlinie.
Nach Angaben unserer Aufklärung haben die Untergebenen des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der 72. Brigade Bogomolow in der Nähe des Trennungsabschnitts Nr. 2 Solotoje einen Schützenpanzer stationiert. Außerdem wurde Militärtechnik auf den Positionen der 72. Brigade in Nowoswanowka und der 46. Brigade in der Nähe von Peredelskoje entdeckt, wo der Gegner je einen Schützenpanzerwagen stationiert hat.
Außerdem verletzen die BFU weiter die Minsker Vereinbarungen und behindern die Arbeit der OSZE. Die Beobachter der Mission stellten weiteer 280 Antipanzerminen in der Nähe des Abschnitts zur Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Solotoje fest.
Die BFU verwenden weiter aktiv Drohnen an der Kontaktlinie. Ich versichere den ukrainischen Besatzern, dass diese Handlungen nutzlos sind, weil die Einheiten der Luftabwehr der Volksmiliz der LVR sorgfältig Dienst tun und alle Versuche des Gegners, den Luftraum der Republik zu verletzten, unterbinden.
Gestern wurde im Gebiet von Sokolniki eine
Drohne des Gegners entdeckt und abgeschossen, die versuchte Luftaufklärung zu betreiben. Der Kommandeur der 14. Brigade der BFU Wotschenko hat ein weiteres Beobachtungsmittel verloren. Die Materialien, die von der Drohne aufgenommen wurden, enthalten Fotos und Videos von Feuerstellungen von Mörsereinheiten der BFU, die sich in Bereitschaft befinden, sowie von Bewegungen von OSZE-Patrouillen. …
Die ukrainischen Truppen sabotieren die Friedensinitiativen zur Regelung des Konflikts im Donbass und stellen in den Medien als eine der Ursachen der Unmöglichkeit des Abzugs ihrer Einheiten den Druck von Seiten nationalistischer Einheiten dar. Tatsächlich verstecken sich die ukrainischen Militärs nur hinter den Nationalisten, denn gemäß der Rahmenvereinbarung gehört Solotoje selbst nicht zur Zone des Abzugs von Kräften und Mitteln, deshalb kann die Anwesenheit nationalistischer Gruppierungen in Solotoje die ukrainischen Gruppen nicht einschnken, und dies ist eine erdachte Ursache, um die Abzugsmaßnahmen nicht auszuführen, die auf die Sabotage der Friedensinitiativen zur Regelung des Konflikts ausgerichtet ist. Und die Kämpfer des Regiments „Asow“ und des „Nationalistischen Korps“ sind auch nur Marionetten im großen Spiel der militärisch-politischen Führung der Ukraine, in dem der derzeitige Präsident Selenskij leider keine führende Position einnimmt und auf die Situation selbständig nicht einwirken kann.
Eine weitere Ursache für das Scheitern der Maßnahmen zur Trennung sind nach Meinung der ukrainischen Seite Beschießungen auf Solotoje, angeblich von Seiten der Volksmiliz der LVR. Aber die Vertreter der OSZE, die sich während des von der Ukraine genannten erdachten Beschusses am Trennungsabschnitt befanden, bestätigen diese Information nicht, es gab keinerlei Beschuss von den Positionen der Volksmiliz. Also sind die lautstarken Beschuldigen der ukrainischen Seite eine vom Kommando der 72. Brigade geplante Provokation, um die Einheiten der Volksmiliz der LVR der Sabotage der Trennung der Truppen zu beschuldigen.
Heute war die Volksmiliz der LVR ein weiteres Mal bereit, die Maßnahmen zur Abzug von Kräften und Mitteln am Abschnitt Nr. 2 bei Solotoje zu erfüllen. Aber die Ukraine hat wieder die Bedingungen der Rahmenvereinbarung nicht erfüllt.
Die Volksmiliz äußert die Hoffnung auf eine möglichst schnelle Lösung der Situation auf dem von Kiew kontrollierten Territorium der Lugansker Oblast und eine E
rfüllung ihrer Verpflichtungen zur friedlichen Regelung des Konflikts durch die Führung der Ukraine.


de.sputniknews.com: Lawrow: Russland will Dialog zwischen Ankara und Damaskus durchsetzen
Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow will Moskau einen Dialog zwischen Damaskus und Ankara durchsetzen. Lawrow hat sich zu dem Thema vor dem Hintergrund der Militäroperation der Türkei in Syrien gegenüber Journalisten geäußert.
„Jetzt werden wir die Notwendigkeit durchsetzen, einen Dialog zwischen der Türkei und der Arabischen Republik Syrien einzurichten. Wir haben Grund zu der Annahme, dass dies im Interesse beider Parteien ist“, zitiert die Agentur RIA Novosti Lawrow.
Ihm zufolge ist der militärische Kommunikationskanal zwischen Russland und der Türkei intakt.
„Wie Sie wissen, hat der Präsident (der Türkei Recep Tayyip – Anm. d. Red.) Erdogan den Präsidenten (Russlands – Anm. d. Red.) Putin angerufen. Zuvor hatte mich der Außenminister der Republik Türkei, Mevlüt Çavuşoğlu, angerufen. Wir verfügen über einen Kanal der Konflikt-Entschärfung, einen regulären Kommunikationskanal. Unsere Streitkräfte stehen miteinander in Kontakt. Wir sind an einer raschen Beruhigung der Lage interessiert, vor allem auf der Grundlage des Grundsatzes der Achtung der Souveränität und der territorialen Integrität der Arabischen Republik Syrien“, so Lawrow weiter.
Seit Beginn der Krise in Syrien, so der russische Außenminister, habe Russland stets betont, dass es die berechtigte Sorge der Türkei um die Sicherheit ihrer Grenzen verstehe.
„Dabei haben wir nachdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Bedenken im Rahmen des Abkommens zwischen Damaskus und Ankara, des so genannten Adana-Abkommens von 1998, ausgeräumt werden müssen“, sagte Lawrow.
Am 9. Oktober hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Beginn der Operation „Friedensquelle“ (Peace Spring) der türkischen Streitkräfte in Syrien gemeinsam mit den Kräften der Freien Syrischen Armee gegen die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und die Terrorvereinigung IS* („Islamischer Staat“; Daesh) angekündigt. Die Europäische Union (EU) rief daraufhin Ankara auf, die Operation zu stoppen.
Es ist bekannt, dass die ersten türkischen Luftschläge gegen die Grenzstadt Ras al-Ain geführt wurden. Die Kämpfer der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) haben als Antwort auf den Beginn der türkischen Operation die Stadt Nusaybin im Südosten der Türkei beschossen.
Später startete die Türkei eine Bodenoffensive. Nach neuesten Informationen des türkischen Verteidigungsministeriums griff das Militär nach Beginn der Operation „Friedensquelle“ 181 Ziele kurdischer Truppen in Nordsyrien an.
Laut den dem syrischen Staatsfernsehen vorliegenden Informationen sind beim türkischen Beschuss der Grenzstädte Ras al-Ain, Qamischli, Al-Darbasiya und Al-Mashraf acht Zivilisten getötet und 20 verletzt worden.
Die Regierung in Damaskus hatte die Besatzungspolitik der Türkei in Nordsyrien wiederholt verurteilt.


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rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 10.10.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 21-mal das Feuer auf Ortschaften der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer aus der 53. Brigade des Kriegsverbrechers Poljakow das Gebiet des Gagarin-Bergwerks mit 82mm-Mörsern beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Kokorjews aus der 92., Iwanows aus der 56. und Martschenkos aus der 28. Brigade Wasiljewka, Jasinowataja, Staromichajlowka, Mineralnoje, Krutja Balka sowie das Trudowskaja-Bergwerk und das Gelände des Flughafens von Donezk mit 82mm- und 120mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Strafsoldaten der 35. Brigade des Verbrechers Palas Petrowskoje mit Scharfschützen- und Schusswaffen beschossen, um die Trennung von Kräften und Mitteln zum Scheitern zu bringen. Die Kämpfer Gnatows aus der 36. Brigade haben das Feuer mit Panzern, 120mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Leninskoje, Kominternowo und Sachanka eröffnet.
Insgesamt hat der Gegner auf das Territorium der Republik 117 verschiedene Geschosse abgefeuert. Alle Informationen werden mit Fotos und Videomaterialien an Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, geschickt und außerdem an die Generalstaatsanwaltschaft zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die ukrainischen Kämpfer übergeben.
Seit Beginn des heutigen Tages haben die bewaffneten Formationen der Ukraine mit 82mm- und 120mm-Mörsern, Schützenpanzern, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen die Gebiete von Sachanka, Dokutschajewsk, Spartak und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks sowie das Gelände des Donezker Flughafens beschossen.
Im Verantwortungsbereich des 88. Bataillons der 35. Brigade im Gebiet von Nowogirowka wurde ein Gefecht zwischen Kämpfern der bewaffneten Formationen der Ukraine unter Einsatz von Antipanzerlenkraketen und Schusswaffen bemerkt.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
In den letzten 24 Stunden hat sich die Zahl der nicht kampfbedingten Verluste der bewaffneten Formationen der Ukraine in der Zone der Besatzungskräfte vergrößert.
So explodierte gestern beim Beschuss unseres Territoriums auf einer Mörserposition der 59. Brigade im Gebiet von Gladosowo in der Folge einer doppelten Ladung ein 82mm-Mörser. Im Ergebnis des Vorfalls starben zwei Kämpfer und zwei wurden verletzt. Dabei ist im Bericht des Kommandos der 59. Brigade an den Stab der Besatzungskräfte nur von einem Verletzten die Rede.
Heute wurde entsprechend dem Maßnahmeplan zur Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Petrowskoje in Anwesenheit von Beobachtern der OSZE-Mission eine Signalrakete gestartet, die von der Bereitschaft unserer Einheiten zeugte, mit dem Abzug zu beginnen. Die bewaffneten Formationen der Ukraine ihrerseits haben trotz aller diplomatischen Anstrengungen ihre Bereitschaft zum Abzug bisher nicht bestätigt, weswegen die Trennung von Kräften und Mitteln am Abschnitt im Gebiet von Petrowskoje ein weiteres Mal durch die Schuld der ukrainischen Seite gescheitert ist.
Das Kommando der Volksmiliz der DVR
erklärt, dass unsere Einheiten alle vorbereitenden Maßnahmen entsprechend dem Plan ausgeführt haben und bereit sind, mit der Trennung zu beginnen. Wir sind nach wie vor auf eine möglichst schnelle Realisierung der Rahmenvereinbarung über die Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Petrowskoje ausgerichtet.
Die ukrainischen nationalistischen Banden unterlassen die Versuche nicht, den Prozess der friedlichen Regelung des Konflikts zu sabotieren. Die Anführer der Nationalisten erklären weiter offen ihre Absicht, die Positionen der bewaffneten Formationen der Ukraine gewaltsam einzunehmen. Dabei bemerken wir einen völligen Verlust der der Kontrolle über die Situation in der OOS-Zone von Seiten der ukrainischen Truppen. Bewaffnete Radikale dringen unter Gewaltanwendung über die Checkpoints der Polizei und Nationalgarde in die Konfliktzone ein. Nach uns vorliegenden Informationen gibt es unter den militärischen Einheiten erste Verletzte. In den letzten 24 Stunden wandten sich acht Mitarbeiter der Polizei an medizinische Einrichtungen. Dennoch ist der Kommandeur der Besatzungskräfte Krawtschenko weiter tatenlos und verschweigt die wahre Lage der Dinge gegenüber dem Generalstab der BFU.
Um die Situation in der OOS-Zone zu verzerren arbeiten Filmteams kontrollierter Massenmedien, deren Hauptaufgabe es ist, die Einwohner der Zentralukraine zu überzeugen, dass die Einwohner der Oblaste Donezk und Lugansk gegen die Trennung von Kräften und Mitteln auftreten.
So absurd es auch klingen mag, nach Meinung der Radikalen sind die Einwohner der frontnahen Gebiete bereit, auch weiter unter nicht endendem Beschuss der ukrainischen bewaffneten Formationen zu leben.


Dan-news.info:
Erklärung der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa über die Situation mit der Trennung der Truppen am Abschnitt in Petrowskoje
Trotz des Zugeständnisses der DVR, dass ein weiterer Versuch der Trennung von Kräften und Mitteln am Pilotabschnitt „Petrowskoje – Bogdanowka“ erfolgen kann, hat die ukrainische Seite wieder ihre Verpflichtungen zum Prozess der Wiederaufnahme der Trennung ignoriert.
Heute, am 10. Oktober, haben Vertreter der Volksmiliz der DVR ein weiteres Mal in Anwesenheit der OSZE-Mission eine Signalrakete abgeschossen, aber von Seiten der Ukraine sind keine spiegelbildlichen und synchronen Handlungen erfolgt. So sind wir gezwungen festzustellen, dass die ukrainische Regierung ein zweites Mal den Beginn des Prozesses der Beseitigung der Verletzungen an den Abschnitten, wo zuvor bereits ein Abzug stattgefunden hatte, zum Scheitern gebracht haben. Gleichzeitig ist entsprechend dem Zeitplan für diesen Prozess noch ein Tag möglich.
Morgen, am 11. Oktober, mittags, werden die Vertreter der Volksmiliz der DVR wieder eine Signalrakete starten. Aber der morgige Tag ist die letzte Möglichkeit zur Beseitigung der Verstöße. Wenn die ukrainische Seite auch morgen ihre Verpflichtungen gemäß dem von der Kontaktgruppe gebilligtem Zeitplan sabotiert, so wird der Prozess der Wiederaufnahme der Trennung als durch die Schuld Kiew nicht erfolgt zu betrachten sein. In diesem Fall wird die Ukraine nicht nur für eine weitere grobe Verletzung der Minsker Vereinbarungen verantwortlich sein, sondern auch für das Scheitern des Gipfels der „normannischen Vier“, für dessen Durchführung die Wiederaufnahme der Trennung an den Pilotabschnitten „Petrowskoje – Bogdanowka“ und „Solotoje“ eine notwendige Voraussetzung ist.


L
ug-info.com: Erklärung des Außenministers der LVR Wladislaw Dejnego über die wiederholte Sabotage der Trennung von Kräften und Mitteln bei Solotoje durch Kiew
Der von der LVR unternommene wiederholte Versuch (nach dem gestrigen von der ukrainischen Seite sabotierten), heute mit der Wiederaufnahme der Trennung von Kräften und Mitteln am Trennungsabschnitt in Solotoje zu beginnen, wurde von der ukrainischen Seite wieder ignoriert.
Wahrscheinlich hat die Kiewer Regierung ernsthafte Probleme mit der Erfüllung der Verpflichtungen, die am 1. Oktober in Minsk auf direkte Anweisung der „normannischen Vier“ vereinbart wurden. Was natürlich die Unfähigkeit demonstriert, die Bedingungen für einen Gipfel der normannischen Vier zu erfüllen, den ihr Präsident so anstrebt.
Aber die LVR ist bereit, morgen um 12 Uhr einen weiteren, letzten Versuch der Wiederaufnahme der Trennung zu unternehmen.
Der abgestimmte Zeitplan sieht drei Tage für die Ausführung des Abzugs der Einheiten und Waffen vor und diese drei Tage müssen vollständig genutzt werden.
Und wenn die Sabotage der Trennung keine bewusst getroffene Entscheidung ist, sondern ein weiteres „technisches Missverständnis“, so wird die Ukraine möglicherweise die Entschlossenheit finden, mit einer synchronen gleichzeitigen Erfüllung der vereinbarten Schritte zu beginnen.
Wenn aber diese Art zu handeln bei der Ukraine durch eine veränderte Positionen bedingt ist, so steht den Vertretern der Ukraine eine nicht leichte Erklärung mit den Beteiligten der Minsker Verhandlungen auf der nächsten Sitzung der Kontaktgruppe am 15. Oktober bevor. Eine offene Sabotage der Beschlüsse wird eine deutlich negative Bewertung hervorrufen, sowohl im Minsker als auch im normannischen Format.


de.sputniknews.com:
Wegen Attacken: Rotes Kreuz stellt Nothilfe in Ecuador vorübergehend ein
Die Niederlassung des Roten Kreuzes in Ecuador hat angesichts der Massenproteste im Lande die vorübergehende Einstellung der Nothilfeleistung auf dem ganzen Territorium des Landes nach einer Reihe von Angriffen auf ihre Mitarbeiter verkündet. Dies ist einer Erklärung der Organisation zu entnehmen.
„Ecuadors Rotes Kreuz stellt wegen der ausstehenden Garantien zur Gewährleistung der Sicherheit seines Personals die Nothilfeleistung (Arbeit von Ambulanzwagen und Hilfsärzten) vorübergehend ein“, heißt es in der Erklärung.
Wie die Vertreter der Niederlassung des Roten Kreuzes in Ecuador bei der Pressekonferenz am Mittwoch mitteilten, seien seit Anfang der Proteste im Lande fünf Zentren der Organisation sowie Mitarbeiter des Roten Kreuzes, die in den Ambulanzwagen tätig sind, Angriffen ausgesetzt gewesen.
Laut dem Papier der Organisation habe auch das Zentrum für Blutspende Schwierigkeiten wegen des Rückganges der Blutspenderzahl und wegen Straßensperren, was die Lieferung von nötigen Stoffen behindere.
Anfang Oktober begannen in Ecuador Manifestationen von Bürgern, die mit den Wirtschaftsreformen der Regierung unzufrieden sind. Den Mitarbeitern von Verkehrsbetrieben schlossen sich Vertreter von gesellschaftlichen Organisationen an. Es wurde die fristlose Mobilisierung der indigenen Bevölkerung zum Protest gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung angekündigt.
Der ecuadorianische Präsident hatte im Zusammenhang mit den Protesten den Ausnahmezustand ausgerufen und den Hauptsitz der Regierung aus Quito in die Großstadt Guayaquil im Westen des Landes verlegt.
Laut jüngsten Angaben des Innenministeriums sind infolge der Proteste in Ecuador fast 450 Menschen, einschließlich Polizisten, verletzt worden. Mehr als 700 Personen seien festgenommen worden.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie
bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 6:40 Uhr das Feuer aus Richtung Nowotroizkoje in Richtung Dokutschajewsk unter Einsatz von großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
Nach genaueren Informationen wurde in
folge des Beschusses ein Schaden an der Fensterverglasung in der Lenin-Straße 82, Wohnung 53 festgestellt.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 17:00 Uhr das Feuer mit Mörsern und Granatwerfern auf Sajzewo eröffnet.
Dabei wurde ein Zivilist, geb. 1955, verletzt. Der Verletzte wurde mit zahlreichen Splitterverletzungen im Bereich des Halses und der Beine in das Stadtkrankenhaus Nr. 2 von Gorlowka gebracht, sein Zustand wird als ernst eingeschätzt.


Armiyadnr.su:
Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die bewaffneten Formationen der Ukraine unterla
ssen die Versuche, die Situation im Donbass zu destabilisieren, nicht. Dazu beschießen die unkontrollierten Kämpfer zielgerichtet Wohngebiete unserer Republik.
Um 17:00
Uhr haben die Strafsoldaten Kaschtschischins aus der 59. Brigade das Feuer mit 82mm-Mörsern, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Sajzewo jushnoje eröffnet. Infolge des Beschusses wurde ein Zivilist, geb. 1955, verletzt, ein privates Wohnhaus in der Straße der Roten Partisanen 8 wurde beschädigt.
Zusätzliche Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Kein einziger Beschuss von Seiten der ukrainischen Kämpfer wird unbestraft bleiben, die Kämpfer werden sich für jeden Tropfen Blut, der im Donbass vergossen wurde, verantworten. Alle Materialien werden an internationale Rechtsschutzorganisationen und die Generalstaatsanwaltschaft der DVR übergeben werden.
Wir wenden uns an die Beobachter der OSZE-Mission und rufen auf, sich in das Geschehen einzumischen und die bewaffneten Formationen der Ukraine zu zwingen, die erreichten Vereinbarungen einzuhalten.


de.sputniknews.com:
Neue Milliarden für F-35: Die Niederlande wollen mehr Kampfjets von Washington
Die Niederlande haben die Entscheidung bekannt gegeben, neun weitere F-35-Kampfjets der fünften Generation aus den USA zu kaufen. Das Gesamtvolumen des Vertrages werde rund eine Milliarde Euro betragen.
Wie das Portal Defenseworld berichtet, soll mit diesem Neukauf die allmählich veraltende Luftwaffe des Landes modernisiert werden. Das Rückgrat der Luftstreitkräfte des Landes würden derzeit US-Jets vom Typ F-16 darstellen, die bereits seit 1979 im Einsatz seien.
Allerdings besitzt das Land bereits Dutzende F-35-Jäger – offiziell sind es 37 Stück. Nach Abschluss des neuen Vertrags wird sich ihre Zahl auf 46 erhöhen. Fraglich bleibt, warum ein Land wie die Niederlande eine derart hochgerüstete Luftwaffe braucht – mit modernsten, aber immer noch pannengeplagten Stealth-Kampfjets.
Zudem ist der Preis von einer Milliarde Euro eher horrend, auch wenn er die Lieferung von Ersatzteilen, Trainingssimulatoren und Trainingssystemen beinhaltet.
Das Ziel der Niederlande soll jedenfalls sein, mit den neuen F-35-Jets die dritte Staffel dieser Flugzeuge der fünften Generation in der niederländischen Luftwaffe aufzubauen. Dieser Plan wurde bereits Ende 2018 von der Regierung angekündigt.
Die Jets sollen jedenfalls nicht nur für die Verteidigung des Landes, sondern auch als Teil der Nato-Koalitionstruppen bei gemeinsamen Missionen eingesetzt werden.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Denis Puschilin: Die Erklärungen Selenskijs zeigen seine Kopflosigkeit
Die letzten Erklärungen des Präsidenten der Ukraine Wladimir Selenskij zeigen seine Kopflosigkeit und das Fehlen eines Verständnisses dafür, was zu tun ist.
Der von Selenskij aufgeführte sogenannte Plan A und Plan B, das sind Träume, die keinerlei Beziehung zu den Minsker Vereinbarungen haben. Den Maßnahmeplan erwähnt er mit dem Vorbehalt, dass die Ukraine nicht der Reihenfolge seiner Erfüllung zufrieden sei.
Wir hören von Selenskij wie zuvor von Poroschenko, dass ihn vor allem ein Vordringen an die Grenze mit der RF interessiert, obwohl davon in den ersten Punkten der Vereinbarungen bei weitem nicht die Rede ist. In den Erklärungen Selenskijs sehen wir inhaltsleere Überlegungen, keine Politik, die real den Frieden anstrebt, und einen Menschen, dem das Wesen der Minsker Vereinbarungen nicht klar ist. Genauso wie ihm nicht die Tatsache vermittelt wurde, dass für den Beginn des Prozesses der Beseitigung der Verstöße an den Abschnitten, aus denen bereits zuvor einmal die Truppen abgezogen worden waren, keine sieben Tage Ruhe notwendig sind. Als Folge davon hat die ukrainische Seite heute wieder ihre Verpflichtungen bezüglich des Prozesses der Wiederaufnahme der Trennung am Abschnitt Petrowskoje – Bogdanowka ignoriert.
Ausgehend davon, dass Selenskij direkt davon spricht, dass er mit dem Dokument, das in Minsk unterzeichnet wurde, nicht zufrieden ist, drängt sich der offensichtliche Schluss auf: Die Ukraine hat nicht vor ihre Verpflichtungen zu erfüllen.


abends:

de.sputniknews.com: Türkische Armee und Verbündete kesseln zwei syrische Städte ein
Die türkische Armee und die mit ihr verbundenen Rebelleneinheiten haben bei ihrer Offensive im Nordosten Syriens nach eigenen Angaben die Städte Ras al Ain und Tel Abjad eingekesselt. Das teilte ein Sprecher der sogenannten Nationalen Armee am Donnerstag mit.
Die Nationale Armee unterstützt das türkische Militär im Kampf gegen die von der Kurden-Miliz YPG geführten Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF), wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete.
Türkische Bodentruppen und die Nationale Armee hätten zuvor mehrere Dörfer in der Umgebung der Städte unter ihre Kontrolle gebracht, sagte der Sprecher.
In den von der SDF kontrollierten beiden Städten leben hauptsächlich arabische Syrer. Die Orte sind ein wichtiges Ziel der türkischen Führung. Diese setzt darauf, dass sich die arabische Ortsbevölkerung von der kurdischen Regionalverwaltung lossagt.
Die Türkei hatte am Mittwoch ihre seit längerem angedrohte Offensive unter dem Namen „Quelle des Friedens“ im Nordosten Syriens gestartet. Ankara will entlang der Landesgrenze auf syrischem Gebiet eine 30 Kilometer tiefe Sicherheitszone errichten und verlangt den Abzug der Kurden-Miliz aus dem Gebiet. Dort sollen dann bis zu zwei Millionen in die Türkei geflohene meist arabische Syrer angesiedelt werden. Die Türkei befürchtet ein Erstarken der Kurden jenseits ihrer Südgrenze und damit auch der nach Autonomie strebenden türkischen Kurden.


de.sputniknews.com: Türkische Streitkräfte nehmen dem syrischen Ras al-Ain die Wasserversorgung
Die Wasserversorgungsstation „Aluk“ in der Umgebung der Stadt Ras al-Ain ist laut dem syrischen staatlichen TV-Sender im Zuge der anhaltenden Kampfhandlungen der türkischen Truppen im Nordosten Syriens außer Betrieb gesetzt worden.
Nach Angaben des TV-Senders sei die Stromversorgung der Station infolge der Bombardements völlig zusammengebrochen.
Die Wasserversorgungsstation „Aluk“ ist indes die einzige Quelle, aus der das administrative Zentrum der Provinz – die Stadt al-Hasaka – Trinkwasser bekommt.
Am Mittwoch war berichtet worden, dass die türkische Armee Schläge gegen den Damm in der Provinz al-Hasaka geführt hätte, was die Funktionsfähigkeit des Wasserspeichers, der eine Zwei-Millionen-Bevölkerung mit Trinkwasser versorgt, einer Gefahr ausgesetzt habe. …

 

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