Presseschau vom 01.10.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Russland: Großflächige Waldbrände in Sibirien endgültig gelöscht – Forstverwaltung
Die Feuer in den Wäldern Sibiriens sind nach Angaben russischer Behörden komplett gelöscht. Es gebe landesweit keine Waldbrände mehr, teilte die russische Forstverwaltung am Montag mit.
Noch am Sonntag wurden demnach sieben Brandherde auf einer Fläche von 94 Hektar bekämpft. 100 Einsatzkräfte seien beteiligt gewesen. Zwei Löschflugzeuge unterstützten dabei aus der Luft.
Im Sommer hatte es über mehrere Monate in den Wäldern Sibiriens gebrannt. Betroffen war auch die für das Weltklima wichtige Taiga. Neben den Löscharbeiten half vor allem der Regen dabei, dass die Brände zuletzt deutlich zurückgedrängt werden konnten. Auch das russische Militär setzte Löschflugzeuge ein.
Die Behörden schätzten, dass mehr als neun Millionen Hektar Wald abgebrannt sind – die Fläche ist mehr als doppelt so groß wie Nordrhein-Westfalen. Abschließende Zahlen lagen zunächst nicht vor. Greenpeace dagegen behauptet, dass es ein viel größeres Ausmaß an Waldbränden gegeben habe. Den Menschen in den betroffenen Regionen hatte vor allem der Qualm zu schaffen gemacht.
In Sibirien kommt es im Sommer immer wieder zu Bränden. Sie fielen diesmal aber heftiger aus als sonst. Die Behörden verwiesen unter anderem auf Trockenheit und Hitze.


de.sputniknews.com: Iran zu detaillierten Gesprächen über Sicherheit im Persischen Golf bereit
Teheran ist laut dem offiziellen Vertreter der iranischen Regierung Ali Rabiei bereit, ernste Verhandlungen über die Sicherheitsinitiative des iranischen Präsidenten Hassan Rohani im Persischen Golf zu führen.
Mit dieser Initiative war Rohani bei der 74. UN-Vollversammlung in New York aufgetreten.
„Jetzt kann kein Land dieses Projekt (zur Sicherheit im Persischen Golf) ignorieren. Der Iran ist bereit zu detaillierten Verhandlungen zu diesem Thema“, sagte Rabiei während einer Pressekonferenz.
Er merkte an, dass der Iran bereit sei, dieses Thema ernsthaft zu besprechen.
Ihm zufolge unterscheidet sich der Vorschlag des iranischen Präsidenten von der von den USA geschaffenen Golf-Sicherheitskoalition darin, dass Teheran sich beim Aufbau von Sicherheit auf die Länder in dieser Region stütze.
Zuvor hatte Rohani der Uno einen Dokumententwurf über die Zusammenarbeit mit den Ländern der Region bei der Gewährleistung der Sicherheit im Persischen Golf und in der Straße von Hormus vorgestellt.
Rohani schlug vor dem Hintergrund der US-Bemühungen um eine Koalition zur Gewährleistung der Sicherheit auf See in der Nähe des Irans eine alternative Option vor – den Aufbau einer regionalen „Koalition der Hoffnung“. Wie der iranische Präsident mitteilte, wird die Koalition auf der Grundlage der Grundsätze des gegenseitigen Respekts, der Gleichheit, des Dialogs, der Achtung der territorialen Integrität, der friedlichen Beilegung aller Widersprüche sowie auf der Grundlage des Grundsatzes einer „Nichtaggression und Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des jeweils anderen“ handeln.


de.sputniknews.com:
Wegen Rückkehr Russlands: Zwei litauische Abgeordnete boykottieren PACE-Sitzung
Zwei litauische Abgeordnete – Emanuelis Zingeris (konservative Partei Vaterlandsbund – Christdemokraten Litauens) und Simonas Gentvilas (Liberale Bewegung der Republik Litauen) – haben die Herbstsitzung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) aus Protest gegen die Rückkehr Russlands zur Organisation boykottiert.
„Nach der Bitte von Yasko (Leiter der ukrainischen Delegation bei der PACE – Anm. d. Red.) können wir aus Solidaritätsgründen nicht gleichgültig bleiben. Aus diesem Grund haben wir einstimmig beschlossen, an der Herbstsitzung der Versammlung nicht teilzunehmen, in Anbetracht dessen, dass Russland die internationalen Verpflichtungen vernachlässigt und erneut eine militärische Aggression demonstriert“, schrieb Zingeris auf seinem Facebook-Account.
Die PACE-Herbstsitzung findet vom 30. September bis 4. Oktober in Straßburg statt. Wegen der Rückkehr Russlands hat sich die neue Delegation der Ukraine bei der PACE offiziell geweigert, an dieser Sitzung teilzunehmen.
Im Jahr 2014, nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland, wurde der russischen Delegation in der PACE eine Reihe von Rechten entzogen. Als Reaktion darauf hatte Moskau die Teilnahme an den Sitzungen ausgesetzt und 2017 die Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge unter der Bedingung eingestellt, dass seine Vollmachten wiederhergestellt werden müssen.
Ende Juni 2019 hatte Russland sein Stimmrecht in der PACE zurückbekommen, am darauffolgenden Tag wurden die Vollmachten der russischen Delegation in vollem Umfang bestätigt.
Kiew versuchte auf jede erdenkliche Weise, die PACE-Rückkehr Russlands zu verhindern. Die ukrainische Delegation hat Hunderte von Änderungsanträgen zum Resolutionsentwurf zur Wiederherstellung der russischen Befugnisse eingebracht. Sie bat auch darum, die Behandlung des Themas auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, doch ihre Initiative fand keine Unterstützung.


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der Republik im GZKK mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Nishneje Losowoje, Kalinowo-Borschtschewatoje und Krasnyj Jar.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern und Schusswaffen.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 30. September 3:00 Uhr bis 1. Oktober 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 15.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Dokutschajewsk, Alexandrowka (Siedlung des Abakumow-Bergwerks), Luganskoje, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, erlitt gestern infolge von Beschuss ein Mann, geb. 1960, der sich auf dem Gebiet des KPP Majorsk in einem privaten Fahrzeug befand, eine Schussverletzung am Kopf. Nach genaueren Informationen wurde der Verletzte in das Stadtkrankenhaus Nr. 2 von Gorlowka gebracht. Sein Zustand ist ernst.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 54.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 170.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Erfundene „Bedrohungen“: Moskau reagiert auf Äußerungen des britischen Verteidigungsstabs
Großbritanniens Verteidigungsministerium und Militärs erfinden weit hergeholte Bedrohungen zur Rechtfertigung ihrer geforderten Budgetaufstockungen. Dies geht aus einer veröffentlichten Mitteilung auf der Webseite der russischen Botschaft in London hervor.
Damit reagieren Diplomaten auf die Äußerungen von Nick Carter, dem Chef des britischen Verteidigungsstabs, gegenüber „Daily Telegraph“, dass sein Land sich wegen angeblicher „ständiger Cyberattacken“ vonseiten Russlands und anderen Ländern täglich „in einem Krieg befindet“.
„Der Zweck solcher Aussagen ist klar. Es gibt keine wirklichen militärischen Bedrohungen, aber die Militär- und Verteidigungsverantwortlichen müssen ihre Existenz, ihre zunehmende Teilnahme am politischen Diskurs und ihre hohen Etatforderungen rechtfertigen. Deshalb werden ˏBedrohungenˊ erfunden, die traditionell nicht militärisch sind, die man aber als solche präsentieren möchte“, so der Sprecher der Botschaft in London.
In der Mitteilung heißt es außerdem, man sollte sich vielmehr anstrengen, die echten weltweiten Probleme, wie die Rolle neuer Informationstechnologien zwischen konkurrierenden Staaten, sachlich und professionell auf internationalen Plattformen zu erörtern.
„Allerdings gibt die Rhetorik des führenden britischen Militärbefehlshabers Anlass zur Sorge. Tatsächlich gibt er an, dass unter modernen Bedingungen die vertraute Grenze zwischen Krieg und Frieden aufgehoben wird und der General selbst sich ˏwie im Krieg fühltˊ, weil ˏder Wettbewerb zwischen den Weltmächten und der Ideenkampf zwischen Staaten und nichtstaatlichen Akteuren zunimmtˊ“, so die Botschaft. Zudem werde behauptet, dass „Russland heute eine größere Gefahr darstellt als noch vor fünf Jahren“.
Zuvor war berichtet worden, dass Großbritannien eine Einheit zur Bekämpfung von Cyber-Gefahren aufstellen wolle. Die neue Cyber-Operationseinheit, die sogenannte 6. Division, soll nicht nur auf Attacken in den sozialen Medien reagieren, sondern selbst ähnliche Offensiven „proaktiv“ gestalten.
Wie der Chef des britischen Heeres, Generalleutnant Ivan Jones, gegenüber der Zeitung „The Telegraph“ mitteilte, soll sie „über und unter der Schwelle des konventionellen Konflikts“ operieren, um „bösartigen Aktivitäten“ Russlands und Bedrohungen von technologisch fortgeschrittenen Terrorgruppen wie dem „Islamischen Staat“ (IS; auch Daesh) entgegenzuwirken.
Das russische Außenministerium erklärte seinerseits, Moskau fürchte sich nicht vor solchen Einheiten. Laut dem Direktor der Abteilung für neue Herausforderungen und Bedrohungen des Außenministeriums Russlands, Wladimir Tarabrin, wisse Russland sich zu schützen.
„Solche Berichte über verschiedene Arten von ‚Einheiten‘ sind rein propagandistischer Natur. Wenn die westlichen Länder echte Dialogabsichten hätten, würden sie nicht Ankündigungen machen. Sollen sie dies mit ihrem Gewissen vereinbaren. Wir fürchten keine solchen ‚Einheiten‘, wir werden uns schützen“, betonte Tarabrin.


Lug-info.com: Die erste Volkszählung der Geschichte der LVR hat heute begonnen. Sie findet vom 1. bis 14. Oktober 2019 statt.
Die Zählung wird durchgeführt, indem Volkszähler die Häuser abgehen. Um die Identität des Zählers festzustellen, können sich Einwohner an eine Hotline wenden. Außerdem gibt es stationäre Zählbüros, wohin jeder sich selbst wenden kann. Diese sind von 8 bis 20 Uhr geöffnet.


de.sputniknews.com:
China zeigt neueste Interkontinentalrakete DF-41
Bei der großen Militärparade zum 70. Gründungstag der Volksrepublik hat Chinas Militär am Dienstag erstmals seine neue Interkontinentalrakete des Typs „Dong Feng 41“ (zu Deutsch: Ostwind) präsentiert.
Die 21 Meter lange Rakete kann von mobilen Startrampen auf Lastwagen oder Zügen sowie aus Silos gestartet werden. Sie kann nach Expertenangaben mit bis zu zehn nuklearen Sprengköpfen bestückt werden und zählt mit einer Reichweite von zwischen 12.000 und 15.000 Kilometer zu den mächtigsten Raketen der Welt.
Die Zahl der Sprengköpfe im chinesischen Nukleararsenal wird auf 290 geschätzt. Rund 180 bis 190 sollen für landgestützte Raketen sein, während die anderen von Schiffen oder U-Booten sowie von Flugzeugen gestartet werden können.
Neben der DF-41 wurden unter anderem auch der neue Hyperschallgleiter DL-17, die Drohne Li-Jian (zu Deutsch: Scharfes Schwert), der Hyperschall-Marschflugkörper DF-100 sowie U-Boot-gestützte Raketen JuLang-2 zur Schau gestellt.
China veranstaltete am Dienstag die größte Militärparade seiner Geschichte, an der fast 15.000 Soldaten der Volksbefreiungsarmee, 580 Waffensysteme, 160 Flugzeuge und Hubschrauber beteiligt waren.
Präsident Xi Jinping hielt während der Veranstaltung eine Rede. In seiner Ansprache betonte er, dass China auf dem Weg der friedlichen Entwicklung bleiben werde und dass das Militär die Souveränität und Sicherheit des Landes schützen werde.


Dan-news.info: Die erste Volkszählung in der DVR beginnt heute.
Ziel ist es, offizielle Daten über die Zahl, Struktur und Verteilung der Bevölkerung auf das Territorium unter Berücksichtigung von sozialökonomischen Kennziffern, Nationalität und Sprache sowie Bildungsniveau der Bürger zu erhalten.
Die Volkszählung wird durchgeführt, indem Zähler die Häuser abgehen. Sie können sich durch spezielle Ausweise ausweisen.
Außerdem gibt es stationäre Zählbüros in jeder Stadt und in den Bezirkszentren der Republik, insgesamt 538, davon 153 in der Hauptstadt.
Abgefragte Informationen sind Geschlecht, Alter, Staatsbürgerschaft, Nationalität, Bildungsstand, Familienstand, Wohnbedingungen. Die Beteiligung an der Volkszählung ist freiwillig.


de.sputniknews.com:
„Todeslager“ Rukban: Russland und Syrien werfen den USA Vereitlung der Flüchtlingsrückkehr vor
Die Koordinierungsstäbe Russlands und Syriens fordern laut einer offiziellen Erklärung die USA auf, das besetzte syrische Territorium zu verlassen. Laut Moskau und Damaskus ist das Kommando der amerikanischen Truppen in der Zone At-Tanf nicht fähig, ihre Verpflichtungen zur Umsetzung des operativen UN-Plans zu gewährleisten.
In diesem Zusammenhang fordern unter anderem die Koordinierungsstäbe Russlands und Syriens die USA, der legitimen syrischen Regierung zu ermöglichen, „die Verfassungsordnung festzustellen und diesen Bezirk von Terroristen zu säubern“.
Darüber hinaus appellieren die Stäbe an regionale Vertreter der Uno, die für die Lösung von humanitären Fragen in Syrien verantwortlich sind, das US-Vorgehen einzuschätzen:
„Wir denken, dass der einzige Weg zum Wiederaufbau Syriens nur durch die Vernichtung des Terrorismus, die Befreiung von allen von den USA und ihren Verbündeten besetzten Territorien des Landes und die Rückkehr von Syrern in ihre Heimatorte“ möglich sei.
Ferner verwiesen Generaloberst Michail Misinzew, Chef des Nationalen Verteidigungszentrums, und der syrische Minister für Kommunalverwaltung und Umwelt, Hussein Machluf, darauf, dass derzeit man nur die Hälfte der Einwohner aus dem „Todeslager“ Rukban habe retten können. Etwa 18.000 Syrer konnten demnach in ihre ursprünglichen Wohnorte zurückkehren; ein Prozess, der „dank syrisch-russischer Bemühungen gestartet“ wurde.
Für die endgültige Lösung des Problems des Flüchtlingscamps hatte die syrische Regierung den von der Uno entwickelten operativen Plan zur Evakuierung von restlichen Einwohnern von Rukban unterstützt. Der praktische Teil dieses Plans sah die Evakuierung der Syrer in Gruppen von 2000 bis 3500 Menschen innerhalb von 30 Tagen vor.
„Aber durch die Nichterfüllung der eigentlich zugesicherten Verpflichtungen von der US-Seite ist die Umsetzung dieses Schrittes gescheitert. Am 29. September trafen wir am Kontrollpunkt Dzhleb statt über 2000 nur 336 Syrer“, die evakuiert werden konnten.
Nach Angaben derjenigen, die aus dem Lager fliehen konnten, verhindere die „Administration“, faktisch die von den USA unterstützten Milizen, das Verlassen des Camps, wohl sogar unter Todesandrohung, heißt es in der Mitteilung.
„Einerseits haben die USA zynischerweise dem operativen UN-Plan zugestimmt – sie gaben irgendwelche Garantien für die Mitarbeiter der Uno und des Syrisch-Arabischen Roten Halbmonds in der 55-Kilometer-Zone At-Tanf, darunter innerhalb des Camps Rukban. Zugleich haben sie faktisch keine Maßnahmen zur Erfüllung der angenommenen Verpflichtungen ergriffen“, so die Stäbe abschließend.
Der US-Militärstützpunkt At-Tanf befindet sich in der Nähe des gleichnamigen Grenzüberganges an der Grenze zu Jordanien. Das Flüchtlingscamp Rukban liegt in der 55-Kilometer-Zone einer US-Militärbasis. Russische Militärs sowie Vertreter des russischen und des syrischen Außenministeriums haben mehrmals darauf verwiesen, dass die Situation im Lager einer humanitären Katastrophe ähnele.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Heute sind Reparaturbrigaden unter Koordination und Unterstützung einer operativen Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK, Vertretern der OSZE-Mission sowie des IKRK an den Ort gefahren, wo die Stromversorgung in Kominternowo wieder in Betrieb genommen werden soll.
Trotz des zuvor vereinbarten Regimes der Ruhe haben die BFU das Feuer mit Schusswaffen auf das Gebiet, in dem die Reparaturarbeiten stattfinden, eröffnet.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Schäden und Verletzte. Genauere Informationen werden ermittelt.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Proteste in Hongkong: Polizisten mit ätzender Flüssigkeit attackiert
Polizisten und Journalisten haben Verletzungen erlitten, nachdem die Anti-Regierungs-Demonstranten in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong eine ätzende Flüssigkeit benutzt haben. Dies hat die Polizeibehörde in Hongkong am Dienstag via Facebook mitgeteilt.
„Randalierer haben im Raum Tuen Mun ätzende Flüssigkeit verwendet und mehrere Polizisten und Reporter verletzt. Die Polizei verurteilt nachdrücklich die Gewaltakte und appelliert an die Öffentlichkeit, auf ihre persönliche Sicherheit zu achten“, heißt es im Facebook-Beitrag.
Auf einem von der Polizei veröffentlichten Foto ist eine durch ein Ätzmittel angegriffene Polizei-Uniform zu sehen. Eine andere Aufnahme zeigt einen Polizisten, der Verletzungen erlitt, die durch Säure verursachten Verätzungen ähneln. …


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Traditionsgemäß demonstriert das ukrainische Kommando im Vorfeld der Sitzung der Kontaktgruppe, die heute in Minsk stattfindet, den Unwillen das Regime der Feuereinstellung einzuhalten und beschießt das Territorium der Republik und versucht so, die Einheiten der Volksmiliz zu erwidernden Handlungen zu provozieren.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Slawjanoserbsk haben Kämpfer der 46. Brigade der BFU auf Befehl des Kriegsverbrechers Kotenko das Gebiet von Krasnyj Jar mit Schusswaffen beschossen.
In Richtung Debalzewo haben die Untergebenen des Kriegsverbrechers des Kommandeurs der 59. Brigade Kaschtschischin die Umgebung von Nishneje Loswoje mit 120mm-Mörsern beschossen und vier Geschosse abgefeuert. Auf Kalinowo-Bortschtschwatoje hat der Gegner drei Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert.
Dennoch gehen die Soldaten der Volksmiliz nicht auf die Provokationen des Gegners ein und halten das Regime der Feuereinstellung weiter ein.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE auf, während der Sitzung der Kontaktgruppe in Minsk Einfluss auf die BFU zu nehmen, um den Waffenstillstand zu erhalten. …
Nach den Erklärungen der militärisch-politischen Führung der Ukraine bezüglich der Trennung von Kräften und Mitteln an der gesamten Kontaktlinie und die Absichten, den militärischen Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen, haben sich in den Einheiten der BFU in der OOS-Zone die Proteststimmungen verstärkt, viele Soldaten sind mit der Politik der derzeitigen Regierung nicht einverstanden. Dieses Moment versuchten die Gegner Selenskij zu nutzen. Die Opposition, die die Rückkehr der bisherigen Regierung wünscht, nutzt zu ihren politischen Zielen kontrollierte Medien.
So kommen Korrespondenten von Informationsagenturen, deren Eigentümer Vertreter des Teams Poroschenkos sind, eilig in die OOS-Zone, um die notwendigen Materialien zu erstellen. Unter Anschein der Aufnahme von Videoreportagen, angeblich zur Diskreditierung von Soldaten der Volksrepubliken, nutzen ukrainische Journalisten zuvor ausgebildete Soldaten, die für eine bestimmte Geldzahlung vor der Kamera über ihre fehlende Übereinstimmung mit der Politik der gegenwärtigen Regierung und ihren Unwillen, die eingenommenen Positionen zu verlassen, sprechen.
Im Verantwortungsbereich der 72. Brigade, im Gebiet der geplanten Trennung von Kräften und Mitteln in der Nähe von Solotoje ist eine Gruppe von Journalisten der von Poroschenko kontrollierten Fernsehsender „Prjamoj“ und „Pjatyj“ eingetroffen. Die oppositionellen Korrespondenten begleitet der Kommandeur einer taktischen Gruppe des 74. Zentrums für informationspsychologische Operationen Major O.E. Turbenko. Hauptaufgabe der ukrainischen Propagandisten ist es, Videomaterialien über den Unwillen von Soldaten der 72, Brigade, von den eingenommenen Linien abzuziehen, zu erstellen, sowie Falschinformationen zu verbreiten, die die Führung der Republik der Verletzungen der Minsker Vereinbarungen bezichtigen.
Die wahren Ziele der Arbeit der nicht von der derzeitigen Regierung kontrollierten Medien wurden dem Kommando der vereinigten Kräfte bekannt. Derzeit wird eine Untersuchung zum Zugang von Journalisten zu den Positionen der 72. Brigade durchgeführt. Nach Mitteilung einer Quelle wurde der Brigadekommandeur Bogomolow in den Stab der OOS gerufen, um Auskunft zu dieser Frage zu geben.


de.sputniknews.com:
Russische Militärberater in Venezuela eingetroffen
Russische Berater für militärtechnische Unterstützung sind laut dem russischen Vize-Außenminister Sergej Rjabkow im Rahmen einer geplanten Rotation in Venezuela angekommen.
„Dort ändert sich die Zusammensetzung unserer Gruppen, die dort regelmäßig die Technik warten. Die Rotation ist geplant und hängt davon ab, welche Art von Ausrüstung und Technik Service benötigt. Es handelt sich nicht um eine Aufrüstung und es gibt kein Kontingent von uns“, sagte Rjabkow am Dienstag.
Ende September sagte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro, dass es im Land zwei russische Flugzeuge mit Personal für militärtechnische Unterstützung gebe.
Im August hatten die Verteidigungsminister Russlands und Venezuelas, Sergej Schoigu und Vladimir Padrino Lopez, ein Abkommen über die Besuche von Schiffen ihrer Seestreitkräfte in den Häfen der beiden Länder unterzeichnet.
Mitten in der venezolanischen Machtkrise hatte Russland im März rund einhundert Militärangehörige mit zwei Flugzeugen nach Venezuela gebracht. Mit der Verlegung des Personals, die nach eigenen Angaben im Rahmen der militärtechnischen Zusammenarbeit erfolgte, zog Russland den Unmut der Amerikaner auf sich, die offenbar einen Machtwechsel in dem ölreichen südamerikanischen Land anstreben. Der damalige Nationale Sicherheitsberater der Vereinigten Staaten, John Bolton, sprach von einer „direkten Bedrohung“. US-Präsident Donald Trump war noch deutlicher: „Russland muss raus“ aus Venezuela, sagte er.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 01.10.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 15-mal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer der 53. und der 59. Brigade der Kriegsverbrecher Poljakow und Kaschtschischin Sajzewo und das Bergwerk 6/7 in Gorlowka mit 82mm-Mörsern, Antipanzer- und automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Infolge des Beschusses der ukrainischen Straftruppen wurde ein Zivilist, geb. 1960, verletzt.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Martschenkos aus der 28. Brigade die Gebiete von Luganskoje und des Abakumow-Bergwerks in Donezk mit Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Strafsoldaten der 35. Brigade des Verbrechers Palas das Gebiet von Dokutschajewsk mit großkalibrigen Maschinengewehren beschossen, die Kämpfer Gnatows aus der 36. Brigade haben das Feuer mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf die Gebiete von Leninskoje, Kominternowo und Sachanka eröffnet.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden von Seiten der BFU 41 verschiedene Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Mit Beginn des heutigen Tages haben Strafsoldaten der 53. Brigade den Beschuss unserer Republik fortgesetzt und das Feuer mit 120mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf das Gebiet der Siedlung des Gagarin-Bergwerks fortgesetzt.
Im Vorfeld des Treffen der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk, das heute in Minsk stattfindet, verletzt der Feind neben der Steigerung der Intensität der Beschüsse des Territoriums unserer Republik weiterhin die Vereinbarungen bezüglich des Einsatzes von Drohnen.
Die Luftabwehreinheiten der Volksmiliz gewährleisten effektiv die Sicherheit der Republik gegen Bedrohungen aus der Luft. Dank den professionellen Handlungen unserer Verteidiger wurde in den letzten 24 Stunden im Gebiet von Staromichajlowka
eine weitere Drohne der bewaffneten Formationen der Ukraine des Typs „Krylo“, die von den Kämpfern der 28. Brigade zur Aufklärung genutzt wurde, vernichtet. Gestern haben in diesem Gebiet Beobachter der OSZE-Mission gearbeitet. Wir wir zuvor mitgeteilt haben, beobachten die bewaffneten Formationen der Ukraine aktiv die Arbeit der Patrouillen der Beobachtermission, unter anderem unter Einsatz von Drohnen. Eine solche ständige Aufmerksamkeit von Seiten der Kämpfer muss Befürchtungen bezüglich der Sicherheit der internationalen Beobachter hervorrufen.
Zur Verheimlichung von verbotenen Waffen, die in der Nähe von Objekten der zivilen Infrastruktur und Häusern friedlichen Einwohner stationiert sind, behindern die ukrainischen bewaffneten Formationen weiterhin das Monitoring durch Patrouillen der OSZE-Mission. So hat unsere Aufklärung im Gebiet von Granitnoje die Aktivität einer mobilen Gruppe eines Kompanie für elektronische Kriegsführung der 36. Marineinfanteriebrigade, die in diesem Gebiet zur Unterdrückung der Leitungskanäle von OSZE-Drohnen unter Einsatz eines Komplexes „Bukowel-AD“ eingetroffen ist, bemerkt. Außerdem hat der Kriegsverbrecher Gnatow den Kämpfern Prämien von 1000 Griwna pro abgeschossene OSZE-Drohne zugesagt.
Wir erhalten weiter Informationen über nicht kampfbedingte Verluste der bewaffneten Formationen der Ukraine in der Zone der Besatzungskräfte.
Im Gebiet von Werchnetorezko haben Soldaten der 92. Brigade bei der Ausrüstung von Positionen in technischer Hinsicht in der Erde ein Versteck mit Munition entdckt, das ihre Vorgänge aus der 93. Brigade hinterlassen haben. Als sie es mit eigenen Kräften aushoben, ohne Rettungskräfte hinzuzuziehen, erfolgte eine Detonation, in deren Folge zwei Kämpfer starben.


de.sputniknews.com:
Moratorium zur Raketenstationierung: Moskau über Nato-Reaktion auf Putins Angebot enttäuscht
Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow hat vor Journalisten die Reaktion der Nato auf das von Russland vorgeschlagene Moratorium zur Stationierung von Mittel- und Kurzstreckenraketen in Europa und anderen Regionen kommentiert.
„Das Moratorium wurde vom Staatschef Putin am 2. Februar angekündigt“, merkte Rjabkow an.
„Die Reaktion der Nato im Allgemeinen und die der Mitglieder enttäuscht. Leider sehen wir keine Bereitschaft, unserem Beispiel zu folgen“, sagte der russische Vize-Außenminister weiter.
„Aber wir werden in dieser Richtung weiter arbeiten, damit diese Idee realisiert wird, denn die Alternative ist die rapide Verschlechterung der Situation um die Sicherheit in Europa und vielleicht in anderen Regionen“, warnte er.
Am 26. September hatte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärt, dass Russlands Präsident Wladimir Putin eine Botschaft über die Stationierung von Mittel- und Kurzstreckenraketen „zirkulär an die wichtigsten Länder Europas, Asiens und unterschiedliche internationale Organisationen“ geschickt hatte. Zuvor schrieb darüber die russische Zeitung „Kommersant“. Demnach hatte der russische Staatschef den Nato-Staaten schriftlich einen gegenseitigen Verzicht auf die Stationierung landgestützter atomarer Mittelstreckenraketen in Europa vorgeschlagen.
Später bestätigte ein Sprecher der Bundesregierung den Erhalt eines entsprechenden Schreibens des russischen Präsidenten Wladimir Putin an die Nato-Länder. Das Schreiben sollen auch die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sowie der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bekommen haben.


Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Obwohl das Treffen der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk begonnen hat, unterlässt der Gegner die Versuche, die Situation an der Kontaktlinie zu destabilisieren nicht und verstärkt dazu die Intensität des provokativen Beschusses des Territoriums unserer Republik.
Heute haben unkontrollierte Kämpfer Gnatows aus der 36. Brigade einen Beschuss des Gebiets von Kominternowo mit Schusswaffen durchgeführt, wo zu diesem Zeitpunkt Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme der Stromversorgung mit Unterstützung von Vertretern der OSZE-Mission und des IKRK durchgeführt wurden.
Dieser Sachverhalt erfuhr eine kritische Bewertung von Seiten der internationalen Beobachter und objektiv im Bereicher der Beobachter der OSZE-Mission zum Ausdruck kommen, die durch glücklichen Zufall nicht die nächsten Opfer des verbrecherischen ukrainischen Regimes wurden. Trotz der Erklärungen Selenskijs über eine Erfüllung der Minsker Vereinbarungen gefährden die dem entgegen handelnden ukrainischen Straftruppen den Friedensprozess.


de.sputniknews.com: China hat eigene riesige Gas- und Erdöl-Vorkommen entdeckt
Das chinesische nationale Öl- und Gasunternehmen CNPC – das größte Erdöl- und Gasunternehmen des Reiches der Mitte – hat die Entdeckung neuer Vorkommen von „flüssigem Gold“ und Schiefergas im Lande bekannt gegeben.
Laut der Information, die auf der Webseite des Unternehmens veröffentlicht wurde, sind im Nordwesten des Landes riesige Vorräte von Erdöl, die auf 693 Millionen Tonnen geschätzt werden, entdeckt worden. Dabei wird betont, dass die CNPC noch in diesem Jahr 640.000 Tonnen des „flüssigen Goldes“ fördern wolle. Im Jahr 2020 werde geplant, den Umfang der Erdölförderung bis auf 3 Millionen Tonnen zu erhöhen.
Darüber hinaus seien in der Sichuan-Tiefebene, die im Südwesten Chinas liegt, über 740 Milliarden Kubikmeter neuer Vorräte von Schiefergas erkundet worden. Dabei sollen die entdeckten Vorräte des Unternehmens in dieser Region bereits über eine Billion Kubikmeter erreicht haben.
Doch das Unternehmen will damit nicht aufhören und im Jahr 2019 die Gewinnung von Schiefergas bis auf zehn Milliarden Kubikmetern erhöhen.


abends:

de.sputniknews.com: Singapur errichtet Freihandelszone mit Eurasischer Wirtschaftsunion
Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) und Singapur haben am Dienstag in der armenischen Hauptstadt Eriwan ein Abkommen über die Bildung einer Freihandelszone geschlossen.
Der Unterzeichnung wohnten die Spitzenpolitiker der EAWU-Teilnehmerstaaten sowie Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong bei.
Mitte September hatte die Handelsministerin der Eurasischen Wirtschaftskommission, Weronika Nikischina, gesagt, die Freihandelszone mit Singapur werde eine komplizierte Form haben. Sie werde nicht nur den Handel mit Waren, sondern auch den mit Dienstleistungen und Investitionen betreffen.
„Im Ergebnis dieser Besonderheit ist die Unterzeichnung eines Pakets aus sieben verschiedenen Abkommen vorgesehen. Wir signieren am 1. Oktober in Eriwan das erste der sieben Abkommen – ein gemeinsames Abkommen über Waren. Dann folgen bilaterale Abkommen über Dienstleistungen und Investitionen“, hatte Nikischina erläutert.
Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) ist eine internationale Integrationsvereinigung, der die Zollunion und der Gemeinsame Wirtschaftsraum zugrunde liegen und die seit 1. Januar 2015 gültig ist. Der EAWU gehören Russland, Armenien, Weißrussland, Kasachstan und Kirgistan an.


de.sputniknews.com: Selenski bestätigt Unterzeichnung der „Steinmeier-Formel“ durch Kiew
Die aus Ukraine, der OSZE und Russland bestehende trilaterale Kontaktgruppe sowie Vertreter der selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk haben am Dienstag in Minsk die „Steinmeier-Formel“ für den Donbass unterzeichnet. Die Billigung dieser Formel durch Kiew bestätigte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenski bei einem Pressegespräch.
„Wir haben auf ein Schreiben des (OSZE-Sonderbeauftragten für die Ukraine – Anm. d. Red.) Herrn Sajdik geantwortet, dass wir dem Wortlaut der ‚Steinmeier-Formel‘ für den Donbass zustimmen. Die ‚Steinmeier-Formel‘ muss in das neue noch zu verabschiedende Gesetz über den Sonderstatus (des Donbass – Anm. d. Red.) implementiert werden“, sagte Selenski (auch Wolodimyr Selenskyj) am Dienstag bei einem Pressegespräch in Kiew, das vom TV-Sender TCH auf YouTube veröffentlicht wurde.
Wie er weiter betonte, sehe die „Steinmeier-Formel“ Wahlen in den nicht von Kiew kontrollierten Territorien der Gebiete Donezk und Lugansk nach geltendem ukrainischem Gesetz vor. Daraufhin trete das Gesetz über den Sonderstatus des Donbass in Kraft, wenn OSZE-Beobachter konstatieren, dass die Wahlen nach den OSZE-Standards stattgefunden haben.


de.sputniknews.com: Nord Stream 2 kommt voran: 83 Prozent der Pipeline fertiggestellt – Medien
Die Gaspipeline Nord Stream 2 ist gegenwärtig zu 83 Prozent fertig gebaut. Darüber berichten die Medien unter Verweis auf eine Mitteilung des russischen Gaskonzerns Gazprom.
„Der Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 geht weiter. Zum aktuellen Zeitpunkt sind am Ostsee-Boden 2042 Kilometer Gasleitung gelegt worden – 83 Prozent ihrer Gesamtlänge“, hieß es aus dem Konzern.
Zuvor hatte der Vize-Premierminister zu Fragen der Integration mit der EU, Dmitri Kuleba, die Diskrepanzen zwischen den Positionen der Ukraine und der Europäischen Union zum Projekt der Gaspipeline Nord Stream 2 bekannt gegeben.
Wie der ukrainische Staatschef Wladimir Selenski betonte, stelle das Projekt der Gaspipeline eine „allmähliche Aufhebung der Sanktionen“ von Russland dar.
Mitte September hatte der russische Gaskonzern Gazprom mitgeteilt, dass die Nord-Stream-2-Pipeline bereits zu 81 Prozent fertiggestellt sei
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen von der russischen Küste auf dem Grund der Ostsee bis zur Küste Deutschlands parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream vor. Die geplante Durchlasskapazität beträgt insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Ursprünglichen Plänen zufolge dürfte die Gasleitung noch im laufenden Jahr fertiggebaut werden. Ihre Inbetriebnahme könnte wegen der Haltung Dänemarks, das bislang keine Genehmigung für den Bau von Nord Stream 2 erteilt hat, allerdings hinausgezögert werden.

 

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