Presseschau vom 29.09.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info.
Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B.
BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


v
ormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der Republik im GZKK mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok, Kalinowo-Borschtschewatoje und Logwinowo (zweimal).
Geschossen wurde mit 82mm- und 120mm-Mörsern, einem großkalibrigen Maschinengewehr und Schusswaffen, außerdem wurden Schützenpanzerwaffen eingesetzt.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 28. September 3:00 Uhr bis 29. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 16.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Siedlung des Isotow-Bergwerks), Dolomitnoje, Spartak, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Staromichajlowka, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Nowolaspa, Leninskoje, Sachanka.
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU das Feuer auf Dokutschajewsk eröffnet. Infolge des Beschusses wurden folgende Schäden festgestellt:
– Watutin-Straße 15, Wohnung 32 (beschädigt sind Fenster, Möbel und der Innenputzer einer Wand der Wohnung).
Außerdem wurden im Ergebnis von Beschuss der BFU auf Staromichajlowka folgende Schäden festgestellt:
– Oktjabrskaja-Straße 4 (Wirtschaftsgebäude);
– Oktjabrskaja-Straße 7 (Dach);
– Frunse-Straße 62 und 64 (jeweils Zaun und Fassade).
Durch Beschuss der BFU auf Alexandrowka wurden das Dach und eine Wand des Wohnhauses in der Tscheljukinzew-Straße 1 beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 70.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 74.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Sarif: USA werden von ihnen entfesselte Kriege nicht beenden können
In einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit dem Sender NBC hat Irans Außenminister Dschawad Sarif Washington des Cyberkrieges bezichtigt und die Anschuldigungen der US-Geheimdienste gegen Teheran angesprochen.
Auf die Frage des NBC-Moderators Chuck Todd, ob sich der Iran in die US-Wahlen einmische und dies als effiziente Taktik erachte, antwortete Sarif: „Wir haben bei euren Wahlen keine Präferenzen.” Die von den US-Geheimdiensten erhobenen Vorwürfe einer solchen Einmischung wies er entschieden zurück.
„Es wird aber ein Cyberkrieg geführt. Die USA haben diesen Krieg entfesselt, als sie unsere Atomanlagen angriffen – auf eine sehr gefährliche verantwortungslose Weise, die Millionen Menschen hätte töten können“, erläuterte Sarif.
In diesem Zusammenhang erwähnte er das Schadprogramm Stuxnet sowie die Cyberattacke Operation Olympic Games, die gegen iranische AKWs gerichtet waren.
An diesem Cyberkrieg sei der Iran beteiligt, gestand der Außenminister ein. Daraufhin warnte er: „Jeden Krieg, den die USA entfesseln, werden sie nicht beenden können.“
Ende August erhielt die Zeitung „New York Times“ Informationen, denen zufolge die USA Mitte Juni im Rahmen der sogenannten „Tankerkrise“ militärische Computersysteme der Iranischen Revolutionsgarde lahmgelegt hatten.
Operation Olympic Games war eine 2006 unter US-Präsident George W. Bush begonnene Sabotagekampagne, welche die Arbeit iranischer Atomanlagen stören sollte. Diese gilt der „New York Times“ zufolge als der erste nachhaltige Einsatz von Cyberwaffen durch die USA. Der Computerwurm Stuxnet, der sogenannte Zero-Day-Lücken in der Software ausnutzte, soll Teil dieser Operation gewesen sein.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Gratulation des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin zum Tag des Maschinenbauers
Heute begehen in der Donezker Volksrepublik die Arbeiter der Maschinenbauunternehmen und die Mitarbeiter des Ministeriums für Industrie und Handel ihren Berufsfeiertag.
Der Maschinenbau war immer eine Visitenkarte des Donbass. Unsere Bergbau- und Kokereiausrüstung, Elektromotoren und Kühlschränke sind in der ganzen Welt bekannt. Der Maschinenbau bestimmt nach wie vor das Potential der Ökonomie und gibt die Richtung seiner Entwicklung an, er ist einer der perspektivreichsten Gebiete für die Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit.
An diesem Berufsfeiertag möchte ich allen Arbeitern, Ingenieuren und Beamten der Maschinenbaubrache für ihre Arbeit, Treue zur gewählten Sache und ihren Beitrag zur Entwicklung der Ökonomie der Donezker Volksrepublik danken.
Frieden Ihnen, Glück und Erblühen!


Lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik gratulierte in seinem Twitter-Account den Arbeiten des Maschinenbaus zu ihrem Berufsfeiertag
„Heute wird in der Republik der Tag des Maschinenbauers begangen! Diese Branche war immer eine der führenden in unserer Region. Ich danke allen, die ihre Stadt 2104 nicht verlassen haben, weiter arbeiten und die Wirtschaft unserer Republik in einer schwierigen Periode aufbauen. Zum Feiertag!“


vk-
Seite der Union der Kommunisten des Lugansker Landes: Komsomolzen aus Lugansk haben das Andenken der Junggardistin Nina Inwanzowa geehrt
Ende September wird der Jahrestag der Gründung des Komsomol-Untergrund
es „Junge Garde“ in Krasnodon begangen. Nina Iwanzowa war eine der aktiven Mitglieder des Untergrundes, der es 1943 gelungen ist, die Frontlinie zu überschreiten und der Hinrichtung durch die faschistischen Henker zu entgehen. Gerade sie organisierte zusammen mit Sergej Tjulenin das deutsche Arbeitsamt, um die Abfahrt des Todeszuges zu sabotieren.
Nach dem Krieg arbeitete Nina Iwanzowa im Woroschilowgrader Oblast-Komitee der Partei
und in der Maschinenbauuniversität. Sie starb am 1. Januar 1982. Lange Zeit war das Grab der Junggardistin verloren gegangen und im Stich gelassen worden. Vom russischen Schriftstellerverband wurde 2017 eine Suche organisiert. Eine Gruppe Komsomolzen der LVR fand im Ergebnis der Sucharbeiten die ausgeraubte und zugewucherte Grabstelle auf einem alten Friedhof im Gebiet des Lugansker Busbahnhofs und restaurierten sie. Das Grab Nina Iwanzowas befindet sich unter Patenschaft der Lugansker Kommunisten und Komsomolzen.
Am 29. September brachten Lugansker Komsmolzen die Umgebung des Grabe
s der legendären Junggardistin in Ordnung und legten Blumen nieder.

nachmittags:

mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Slawjanoserbsk haben Kämpfer der 14. Brigade der BFU auf Befehl des Kriegsverbrechers Wojtschenko das Gebiet von Shelobok mit 82mm-Mörsern und Schützenpanzerwaffen beschossen.
In Richtung Popasnaja haben Kämpfer der 72. mechanisierten Brigade Bogomolows Kalinowo-Borschtschewatoje mit Granatwerfern verschiedener Art beschossen.
Die größte Zahl von Besch
ießungen wurde in Richtung Debalzewo festgestellt, wo der Gegner von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen einsetzte. Von den Positionen der 59. Brigade haben Kämpfer auf Befehl des Verbrechers Kaschtschischin das Gebiet von Logwinowo mit Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen zweimal beschossen. Die Kämpfer der 59. Brigade setzten Granatwerfer und großkalibrigen Schusswaffen gegen Logwinowo ein.
Insgesamt hat der Gegner 43 verschiedene Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Dennoch sind die Soldaten der Volksmiliz nicht auf die Provokationen des Gegners eingegangen und halten das Regime des Waffenstillstands w
eiter ein.
Fälle von Verletzung
en des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainischen Formationen stellt auch die OSZE-Mission in ihren Berichten fest.
So haben Vertreter der Mission am 27. September innerhalb des Trennungsabschnitts im Gebiet von Solotoje die Bewegung eines militärischen Ural-Fahrzeugs mit 12 Soldaten der 14. Brigade der B
FU festgestellt, das zur Kontaktlinie fuhr. Später registrierten die Beobachter in diesem Gebiet einige Salven aus Schusswaffen.
Diese Information bestätigt auch den am 27. September festgestellten Beschuss des Territoriums der LVR im Gebiet von Solotoje-5.
Die ukrainischen Besatzer
stationieren während des Waffenstillstands neben dem Beschuss der Republik auch Militärtechnik in der Nähe von Objekten der zivilen Infrastruktur und bringen die friedliche Bevölkerung in Lebensgefahr.
Unsere Aufkärung hat im Verantwortungsbereich der 14. Brigade der BFU die Stationierung von drei 82mm-Mörsern „Wasilek“ auf dem Territorium eines Wohngebiets in Nowoajdar festgestellt.
Um die Stationierung schwerer Waffen zu verheimlichen, hat der Kommandeur der OOS Krawtschenko den Befehl erteilt, die Aktivität von Komplexen der elektronischen Kriegsührung zur
Unterdrückung der Leitungskanäle der OSZE-Drohnen zu organisierten.
Wir stellen weiter die Aktivität mobiler Gruppen der elektronischen Krieg
führung aus dem Bestand der 201. Kompanie des 20. Regiments für elektronische Kriegführung der BFU im Verantwortungsbereich der 72. Brigade fest. Diese Gruppe verfügt über einen mobilen Komplex der elektronischen Kriegführung „Bukowel-AD“ auf Basis eines Geländefahrzeugs vom Typ Mitsubishi L200. Die OSZE-Beobachter haben mehrfach in offiziellen Berichten erklärt, dass die Leitungskanäle ihrer Drohnen über von den BFU kontrolliertem Territorium im Gebiet von Nowoswanowka blockiert wurden.
Nach Information einer Quelle entstand am 25. September bei der Verwendung dieses Komplexes durch „Spezialisten“ ein Brand.
Der Störsender geriet in Brand, dadurch brannte die teure Station einschließlich des Fahrzeugs ab.
Das Kommando der 72. Brigade versuchte der Verantwortung zu entkommen und berichtete der übergeordneten Führung, dass die Station
durch Beschuss von Seiten der Volksmiliz der LVR abgebrannt sei. Aber eine komplexe Kommission des Stabs der OOS stellte vor Ort die wahren Ursachen der Vernichtung der teuren Ausrüstung fest. Gegen den Leiter der Station wurde ein Strafverfahren eingeleitet.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 29.09.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 16-mal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer der 53. Brigade Poljakows die Gebiete von Dolomitnoje sowie der Siedlungen des Gagarin- und des Isotow-Bergwerks mit 120mm- und 82mm-Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Martschenkos aus der 56. Brigade und aus der 28. Brigade Iwanows die Gebiete von Spartak, Staromichajlowka, Alexandrowka und des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk mit Schützenpanzerwaffen, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Dabei wurden fünf private Wohnhäuser beschädigt:
Alexandrowka Tscheljukinzew-Straße 1;
Staromichajlowka Oktjabrskaja-Straße 4, 7 und Frunse-Straße 62, 64.

In Richtung Mariupol haben Strafsoldaten aus der 35. Brigade des Verbrechers Palas Nowolaspa und Dokutschajewsk mit 120mm-Mörsern und Antipanzergranatwerfern beschossen, die Kämpfer Gnatows aus der 36. Brigade haben das Feuer mit Antipanzergranatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren auf die Gebiete von Leninskoje und Sachanka eröffnet.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden von Seiten der BFU 70 verschiedene Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Heute Morgen haben die bewaffneten Formationen der Ukraine
Golmowskij beschossen, dabei wurde eine Transformatorunterstation beschädigt und die Ortschaft hat teilweise keinen Strom.
Dank der professionellen Handlungen unserer Verteidiger hat der Feind in den letzten 24 Stunden eine weitere Drohne des Type „Phantom“, die nach Art des IS zum Abwurf von selbstgebauten Sprengeinrichtungen ausgerüstet war, verloren. Die Kämpfer von „Ajdar“ aus der 53. Brigade versuchten die Drohne zum Beschuss auf friedliche Stadtteile unserer Republik einzusetzen. Von den früher von den Besatzern eingesetzten Drohnen unterscheidet sich dieses Exemplar durch die Möglichkeit, gleich zwei Granaten abzuwerfen.
Bei der Untersuchung der Informationen aus der Drohne haben wir einen weiteren Fall von Verbrechen der ukrainischen Strafsoldaten gegen die Zivilbevölkerung festgestellt. Auf einem der Videofragmente ist der Moment des Abwurfs von Sprengeinrichtungen auf ein Gebiet mit ziviler Infrastruktur festgehalten. Diese Materialien wurden der Staatsanwaltschaft zur Aufnahme eines Strafverfahren gegen den Brigadekommandeur, den Kriegsverbrecher Poljakow übergeben.
In den Verbänden und Truppenteilen der BFU in der „OOS“-Zone gibt es weiter Fälle von
Desertion von Soldaten. So hat der Kommandeur eines Zugs des 501. Bataillons einer Brigade Oberleutnant A.S. Antonow den Stationierungsort des Truppenteils eigenmächtig verlassen, weil er den Druck von Seiten des Brigadekommandos nicht ertrug. Nach Informationen von Kameraden Antonows in den sozialen Netzwerken hat der Brigadekommandeur Palas, der Informationen über eine geplante Überprüfung des Vorhandenseins von Waffen und Munition in der Brigade durch Mitarbeiter der Gegenaufklärung des SBU erhalten hatte und verstand, dass alle dunklen Geschäfte mit Diebstahl und Verkauf von Waffen ans Tageslicht kommen könnten, beschlossen, Antonow als Sündenbock zu nutzen und die gesamte Schuld für den Diebstahl von Waffen und Munition auf ihn abzuwälzen. Antonow, der begriff, dass er für fremde Machenschaften mit Waffen eine reale Freiheitsstrafe erhalten könnte, ergriff die Flucht. Derzeit sind in die Suche auch Kräfte der Nationalgrade und des militärischen Rechtsordnungsdienstes eingeschaltet.
Allein am ersten Tag der Arbeit haben die Mitarbeiter des SBU in der Brigade Fehlbestände von 3 Antipanzergranatwerfern und 10 Geschossen dazu sowie von 15.000 Patronen 4,45mm und 3 AK-74-Maschinenpistolen festgestellt.


de.sputniknews.com: UN-Syrienvermittler: Präsenz von fünf Armeen bedroht Souveränität des Landes
In einem Sonntags-Interview mit RIA Novosti hat der UN-Sonderbeauftragte für Syrien, Geir Pedersen, über das neulich geschaffene Verfassungskomitee für die Regelung der politischen Situation sowie über die Zukunft Syriens gesprochen.
Pedersen zeigte sich „sehr besorgt“ darüber, dass die Armeen von fünf Staaten im Land präsent sind.
„Dies bedroht offensichtlich die Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität Syriens“, sagte Pedersen und fügte hinzu, dass dies die Situation in der ganzen Region beeinflusse.
Man müsse somit die Wiederherstellung der Kontrolle der syrischen Regierung über das ganze Land anstreben.
„Ich denke, der Ausschuss wird keine Beobachterstaaten haben, weil es die Syrer betrifft – sie müssen selbst eine Verfassung entwickeln, die den Bestrebungen des syrischen Volkes gerecht wird“, erläuterte er.
Der einzige Vermittler im Komitee werde also die Uno sein, fuhr er fort.
Darüber hinaus hoffe Pedersen auf eine engere Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Astana-Verhandlungen (Russland, der Iran und die Türkei) und der sogenannten Kleinen Gruppe (Ägypten, Frankreich, Deutschland, Jordanien, Saudi-Arabien, Großbritannien und USA).
Ende Januar 2018 trafen auf Einladung Russlands mehr als 1.000 Syrerinnen und Syrer bei einer „Konferenz für den Nationalen Syrischen Dialog“ in Sotschi zusammen. Die Delegierten kamen aus allen Teilen Syriens und aus dem Ausland. Am Ende der Konferenz wurde unter Verweis auf die UN-Sicherheitsratsresolution 2254 der Beschluss gefasst, ein Komitee zur Überarbeitung der syrischen Verfassung zu bilden.
Der neue Verfassungsausschuss tritt erstmals am 30. Oktober zusammen.


A
rmiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Das ukrainische militärisch-politische Kommando unterlässt die Versuche, die Situation zu destabilisieren, nicht. Da es seine Hilflosigkeit erkennt, greifen die Besatzer neben regelmäßige
m zielgerichteten Beschuss von ziviler Infrastruktur immer häufiger zur Taktik der terroristischen Gruppierung IS.
Heute, während einer Patrouille der Straßen in Makejewka, durch die Volksmiliz der DVR, wurde eine selbstge
baute Sprengeinrichtung entdeckt. Die vor Ort eintreffende Gruppe von Rettungskräften vernichtete die Einrichtung aus Sicherheitsgründen vor Ort.
Dank der professionellen Handlungen der Soldaten der Volksmiliz der DVR konnten Opfer unter der
Zivilbevölkerung des Donbass vermieden werden.
Das Kommando der Volksmiliz ruft alle Bürger zur Wachsamkeit auf! Gehen Sie beim Entdecken verdächtiger Objekte nicht näher und berühren Sie sie nicht! Informieren Sie sofort telefonisch die Notfalldienste des Zivilschutzministeriums, des Innenministeriums, des Staatssicherheitsministeriums oder der Militärkommandantur. Gehen Sie auf einen sicheren Abstand und sperren Sie bis zur Ankunft der Spezialisten den Zugang zu diesem Ort ab.


de.sputniknews.com: US-Sanktionen gegen den Iran: Teheran fordert Entschädigung in Milliardenhöhe
Laut Mohsen Rezai, dem Sekretär des iranischen Wächterrates, müssen die USA Teheran einen Schadenersatz in Höhe von 50 Milliarden Dollar für die von den Sanktionen verursachten Verluste zahlen. Zudem müsse Washington selbst zunächst zum Atomabkommen zurückkehren, wenn es wolle, dass der Iran das tut, so die Botschaft des hochrangigen Politikers.
„Wir brauchen Bedingungen, die über den gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPoA) hinausgehen. Wenn die Amerikaner wollen, dass wir zum JCPoA zurückkehren, müssen sie das selbst tun und mindestens 50 Milliarden Dollar Entschädigung für Sanktionen zahlen“, zitiert die iranische Nachrichtenagentur ISNA Mohsen Rezai.
Was die gegen den Iran verhängten US-Sanktionen anbetrifft, so sagte er, dass Washington versuche, die Handelsbeziehungen des Landes zu kappen und damit dessen Blockierung zu erreichen.
Zuvor hatte Brian Hook, der Sonderbeauftragte des US-Außenministeriums für den Iran, erklärt, die USA würden die Verluste des Iran durch Öl-Sanktionen auf 50 Milliarden Dollar schätzen.
Der Wächterrat ist der mächtigste Teil der iranischen Regierung. …


A
rmiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die bewaffneten Formationen der Ukraine unterlassen die Versuche, die Situation an der Kontaktlinie zu destabilisieren, nicht.
Strafsoldaten der 59. Brigade haben auf Befehl des Kriegsverbrechers Kaschtschischin das Feuer mit 82mm-Mörsern, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf
Sajzewo jushnoje eröffnet.
In
folge des verbrecherischen Beschusses wurde ein Zivilist, geb. 1965, verletzt. Der Verletzte wurde in das Stadtkrankenhaus von Gorlowka eingeliefert.
Wir warnen das Kommando der Besatzungskräfte, dass die schuldigen Personen für alle hinterhältigen Beschüsse die verdiente Strafe erhalten werden. Auf alle rechtswidrigen Ausfälle der außer Kontrolle geratenen Kämpfer wird die Volksmiliz unverzüglich eine adäquate Antwort geben.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, die Fälle von Verletzung des Waffenstillstand, die Tod und Verletzung von Bürgern unserer Republik nach sich ziehen, festzuhalten und auch die bewaffneten Formationen der Ukraine zu zwingen, die Beschüsse von Ortschaften der Republik einzustellen.


W
pered.su: In Donezk wurde der 115. Geburtstag Nikolaj Ostrowskis begangen
Am 29. September fand in der zentralen Kinderbibliothek des Petrowskij-Bezirks von Donezk eine Versammlung der Pioniereinheit „Orljonok“ statt. Hauptthema des Treffens war der 115. Geburtstag Nikolaj Ostrowskis, des Autors des Werks „Wie der Stahl gehärtet wurde“, teilte ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
An der Veranstaltungen nahmen der erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der DVR Boris Litwinow, Mitglieder der Bezirksparteiorganisation der KP der DVR im Petrowskij-Bezirks, der Union sowjetischer Offiziere der DVR, der Literaturvereinigung „Wir – Petrowsker“ und Schüler teil. Die Anwesenden erörterten die Biographie Nikolaj Ostrowskijs und sein Werk. Während der Veranstaltungen traten örtliche Dichter auf, die Boris Litwinow einen Sammelband mit Gedichten überreichten.


abends:


mil-lnr.info:
Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Im Vorfeld des Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk, das für den 1. Oktober geplant ist, haben die Kommandeure der Verbände der OOS traditionsgemäß planmäßig die Intensität
des Beschusses von Ortschaften der LVR vergrößert und versucht, die Einheiten der Volksmiliz zu erwidernden Handlungen zu provozieren, um sie dann der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung zu beschuldigen.
Um 19:05
Uhr hat der Gegner das Territorium unserer Republik mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen beschossen. Diesmal haben Untergebene des Kommandeurs der 59. Brigade Kaschtschischin das Gebiet von Logwinowo mit 120mm-Mörsern und Antipanzergranatwerfern beschossen und dabei 15 Geschosse abgefeuert.
Heldenhaft das Territorium unserer Republik verteidigend
starb ein Soldat der Volksmiliz. Wir äußern den Verwandten und Freunde des Toten gegenüber unser Mitgefühl.
Es ist bedauerlich zu erkennen, dass die Aggression der ukrainischen Seite mit schweigender Zustimmung der Führung der Ukraine erfolgt, obwohl die Garantenstaaten der Minsker Vereinbarungen ein Maximum an Anstrengungen zur Wiederherstellung Frieden auf dem leidgeprüften Land des Donbass einbringen.
Wir warnen das Kommando der OOS, dass
für alle hinterhältigen Angriffe die schuldigen Personen die verdiente Strafe erhalten werden. Auf alle rechtswidrigen Ausfälle der außer Kontrolle geratenen Kämpfern wird die Volksmiliz unverzüglich eine adäquate Antwort geben.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, die Fälle von Verletzungen des Waffenstillstands, die Tod und Verletzung von Verteidigern unserer Republik nach sich ziehen, festzuhalten und auch die militärisch-politische Führung der Ukraine zu zwingen, die provokativen Handlungen an der Kontaktlinie, die auf eine Eskalation des Konflikts im Donbass gerichtet sind, einzustellen.


de.sputniknews.com: Kein neuer Deal: Iran fordert von Washington Respekt für zuvor erzielte Vereinbarungen
Der Iran ist laut seinem Außenminister Dschawad Sarif bereit, Verhandlungen mit den USA zu führen, allerdings nicht zu einem neuen Deal – Washington soll seinen Respekt gegenüber den unterzeichneten Dokumenten demonstrieren.
„Wir warten, wann diese Administration zu sich kommt, oder die nächste Administration. Natürlich werden wir (Gespräche führen – Anm. d. Red.), doch nicht zum neuen Deal. Sie sollen demonstrieren, dass sie die Unterschrift (unter dem Dokument – Anm. d. Red.) respektieren. Wenn sie dies nicht zeigen werden, haben Verhandlungen keinen Sinn“, sagte er am Sonntag in einer Live-Sendung des TV-Senders NBC.
Nach seinen Worten habe der US-Präsident Donald Trump die Situation erschwert, und die Verhandlungen könnten nicht zwei Jahre, wie es bei der Arbeit an dem Abkommen zum Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA) der Fall gewesen sei, sondern länger dauern.
„Nehmen wir an, dass Präsident Trump wiedergewählt wird. In zwei Jahren bleiben von seiner zweiten Präsidentenfrist nur drei Jahre. Werden wir da zwei Jahre dafür vergeuden, um ihm einfach einen Vorteil zu geben?“, sagte Sarif.
Dies bedeute jedoch nicht, dass der Iran zu Verhandlungen mit der aktuellen Administration nicht bereit sei, ergänzte er.
Zum ersten Mal hatte Teheran auf eine Reihe von Einschränkungen in Bezug auf sein Atomprogramm zum ersten Jahrestag des Ausstiegs der USA aus dem Atomdeal verzichtet – Washington hatte den Vertrag am 8. Mai 2018 verlassen.
Teheran reagierte darauf ein Jahr später und nannte dies eine „strategische Geduld“. Der Verzicht auf die Erfüllung von einer Reihe von Punkten des JCPOA zum iranischen Atomprogramm betraf in der ersten Etappe die Vorräte des angereicherten Urans und des schweren Wassers. Später hatte die Regierung in Teheran die zweite Etappe der Reduzierung ihrer Verpflichtungen zum Atomdeal angekündigt und erklärt, dass der Iran das Uran bis zu jenem Grad anreichern werde, welcher für das Land erforderlich sei. Die dritte Etappe begann am 6. September: Der Iran erklärte, dass das Land (…) sich im Bereich der Atomforschungen und Entwicklungen nicht durch die Paragraphen des JCPOA einschränken lassen werde.


de.sputniknews.com: SDF-Kämpfer entführen hunderte Zivilisten in Syrien – SANA
Kämpfer der von den USA unterstützten arabisch-kurdischen „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) haben bei Razzien in der nordsyrischen Provinz Al-Hasaka 300 Zivilisten entführt. Das teilte die Agentur SANA am Sonntag mit.
Laut der Meldung handelt es sich dabei um die Städte Raʾs al-ʿAin und Asch-Schaddadi sowie um die Ortschaften Tell Tamer und Tell-Hamis.
Nach Angaben der Agentur hatten SDF-Kämpfer 300 Männer gefangengenommen, um diese zum Wehrdienst zu zwingen. So hätten die Bewohner in Al-Hasaka, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, eine Massenkundgebung gegen das Vorgehen der SDF-Kämpfer veranstaltet.
Die „Demokratischen Kräfte Syriens“ sind ein im Oktober 2015 gebildetes Militärbündnis im Bürgerkrieg in Syrien. Die Gebiete im Nordosten Syriens werden von den US-gestützten „Demokratischen Kräften Syriens“ kontrolliert. Damaskus hatte das Vorgehen der SDF als illegitim erklärt und deren Kämpfer als Separatisten eingestuft.
Offiziell stehen die arabisch-kurdischen Formationen nicht im Krieg mit der syrischen Armee und führen Kampfoperationen gegen den „Islamischen Staat“ durch.


A
rmiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Der Feind überlässt die Versuche, die Situation an der Kontaktlinie durch die Vergrößerung der Intensität der
Feuerangriffe auf das Territorium zu verschärfen nicht und verletzt so grob die Minsker Vereinbarungen. Dabei wählen die unkontrollierten Strafsoldaten immer häufiger zivile Infrastruktur und Häuser friedlicher Einwohner als ihre Ziele.
Um 18:10
Uhr haben Kämpfer Poljakows aus der 53. Brigade einen hinterhältigen Beschuss mit 82mm-Mörsern, automatischen Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren auf Oserjanowka durchgeführt. Mit Trauer teilen wir mit, dass ein Verteidiger unserer Republik starb, als er zum Preis seines Lebens zivile Einwohner der Ortschaft schützte und ihnen Unterstützung leistete, damit sie an einem vor dem plötzlichen begonnen Beschuss sicheren Ort kommen konnten.
Die Handlungen der ukrainischen Besatzer werden nicht unbestraft bleiben, für jeden Tropfen Blut unserer Verteidiger wird der Feind die verdiente Straf
e erhalten.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, sich in das Geschehen einzumischen und Einfluss auf die BFU auszuüben, um sie zur Einhaltung eines nachhaltigen Regimes der Feuereinstellung zu zwingen.


de.sputniknews.com: Russland: Rund 20.000 Menschen demonstrieren in Moskau – diesmal bei genehmigter Demo
Tausende Menschen haben in Moskau am Sonntag demonstriert und unter Anderem die Freilassung zuvor inhaftierter Protestler gefordert.
Bei leichtem Regen versammelten sich nach Polizeischätzungen am Sonntag etwa 20.000 Protest-Teilnehmer in der russischen Hauptstadt. Die Demonstration schloss an den Protestsommer an, der sich gegen den Ausschluss einiger Kandidaten von der Moskauer Wahl zum Regionalparlament richtete.
Auch der im Westen bekannte Oppositionelle Alexej Nawalny nahm an der genehmigten Demonstration teil.
Seit Juli hatte es zuvor mehrere nicht genehmigte Demonstrationen der Opposition gegeben, bei denen es zu zahlreichen Rechtsverstößen, darunter auch Angriffen auf Polizeibeamte, kam.
Wegen dieser Verstöße wurden zahlreiche Teilnehmer festgenommen. Die teils hohen Gefängnisstrafen hatten allerdings zu einer scharfen Kritik in Teilen der Öffentlichkeit geführt.
Die Behörden unterstrichen ihrerseits, dass den festgenommenen Demonstranten Gesetzesbruch und Gewalt gegen Polizeibeamte vorgeworfen wird. Auch hätten sie Unfrieden stiften wollen.
Zudem seien die Proteste nicht genehmigt gewesen. Die Demonstration am Sonntag wurde dagegen gestattet – Zwischenfälle wurden zunächst nicht gemeldet.

 

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s