Presseschau vom 19.09.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

Karin Leukefeld: Warum Präsident Assad in Syrien eine Amnestie verkündet hat und wem sie nutzt
https://sptnkne.ws/9NKJ


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Kiew lehnt „Steinmeier-Formel“ ab – Maas telefoniert mit Lawrow
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bei einem Telefonat mit seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas am Mittwoch die Aussichten für die Regelung der Lage in der Ukraine besprochen. Dies geht aus einer Mitteilung hervor, die auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde.
Die beiden Politiker hätten die Aussichten für die Umsetzung der Minsker Maßnahmen zur Regelung in der Ukraine angesichts dessen besprochen, dass der ukrainische Vertreter in der Sitzung der Minsker Kontaktgruppe am 18.September die von den außenpolitischen Beratern der Länder des „Normandie-Formats“ behandelten Vorschläge nicht unterstützt habe, heißt es in der Mitteilung.
Das Telefongespräch habe auf Initiative der deutschen Seite stattgefunden.
Zuvor hatte der bevollmächtigte Vertreter Moskaus in der Kontaktgruppe für die Beilegung der Krise in der Ostukraine, Boris Gryslow, geäußert, Kiew habe den Gipfel der „Normandie-Vier“ (Frankreich, Deutschland, Russland und die Ukraine) in Frage gestellt, indem es sich weigerte, die sogenannte „Steinmeier-Formel“ zu unterzeichnen. Die im Jahr 2015 vereinbarte und 2016 bestätigte „Steinmeier-Formel“ sieht die Verabschiedung des Gesetzes über den Sonderstatus der Donbass-Region vor.


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der Republik im GZKK mit.
Beschossen wurden das Gebiet von Logwinowo. Geschossen wurde mit Granatwerfern und einem großkalibrigen Maschinengewehr.


Lug-info.com: Der 86. Konvoi des Zivilschutzministeriums der RF mit humanitärer Hilfe für die Einwohner des Donbass ist in Lugansk eingetroffen. Es handelt sich um 10 Lastwagen, die 159 Tonnen Güter in die LVR bringen, darunter medizinische Ausrüstung und medizinisches Material.


de.sputniknews.com:
Europa ist die Ukraine leid – Estlands Präsidentin
In einem Interview für die Online-Zeitung „Jewropejskaja Prawda“ hat die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid darüber geklagt, dass Europa von der Ukraine müde ist. Denn das Land befolge nicht den Rat der EU.
Dies verlautbarte die Staatschefin nach der Bemerkung eines Journalisten, dass in Europa wegen der Ukraine eine Erschöpfung zu vernehmen sei. Kaljulaid pflichtete dem Reporter bei und betonte, Tallinn würde Kiew weiterhin unterstützen, sehe aber nach wie vor keine Verbesserungen.
„Wir geben schon seit vielen Jahren dieselben Empfehlungen und sehen nicht, dass in der Ukraine weniger Korruption herrscht, die Wirtschaft weniger von Oligarchen kontrolliert wird und so weiter.“
Laut Kaljulaid verstehen die Bürger ihres Landes, dass ein Teil der EU-Mitgliedstaaten trotz allem „gegen die Interessen von Kiew vorgehen wird, um Wirtschaftsbeziehungen mit Russland aufrechtzuerhalten“. Das werde auch gelten, wenn die Ukraine den Kampf gegen die Korruption gewinnt.
Auf die Frage, ob die EU in diesem Jahr die Sanktionen gegen Russland aufheben oder deutlich lockeren würde, meinte Kaljulaid, dies werde vermutlich „nicht passieren“.
Die Ukraine muss jetzt zeigen, dass das Wachstum des Landes besser voranschreiten wird.
In dem Interview versicherte die Staatschefin Kersti Kaljulaid außerdem, dass die Visafreiheit für Ukrainer in Estland in Kraft bleiben werde.
Estlands Innenminister Mart Helme von der Estnischen Konservativen Volkspartei (EKRE) hatte zuvor vorgeschlagen, die visafreie Einreise von Ukrainern in sein Land zu verbieten. Dadurch wollte er den Massenansturm von Arbeitsmigranten aus der Ukraine stoppen, die die Esten um ihren Job brächten und den Arbeitsmarkt mit Billiglöhnen ruinierten.
„Das ist zuallererst eine neue Partei, die zum ersten Mal in der Regierung sitzt. Wir müssen ihnen ihre Inkompetenz verzeihen. (…) Unser Außenminister hat sehr schnell darauf reagiert und gesagt, dass wir unsere Visafreiheit mit der Ukraine nicht ändern werden. Da können Sie sich sicher sein“, kommentierte die Regierungschefin das Verhalten des Innenministers.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 18. September 3:00 Uhr bis 19. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 14.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Jasinowataja, Mineralnoje, Staromichajlowka, Spartak, Dokutschajewsk, Nowaja Tawrija, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo, Dsershinskoje.
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine Kominternowo beschossen. Dabei wurde eine Stromleitung beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 114.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 82.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Syrien: Mehr als 635.000 Flüchtlinge heimgekehrt
Vor Krieg und Gewalt ins Ausland geflohene Syrer kehren nun in ihre Heimat zurück. Nur an einem Tag sind nach Angaben des russischen Militärs 1300 Flüchtlinge aus den Nachbarstaaten Jordanien und Libanon nach Hause gekommen. Demnach gibt es seit Russlands Militärintervention vor vier Jahren bereits mehr als 635.000 Heimkehrer.
Innerhalb der letzten 24 Stunden seien 948 Menschen, darunter 284 Frauen und 483 Kinder, durch den Grenzübergang Nassib aus Jordanien nach Syrien zurückgekehrt, teilte das 2015 eingerichtete russische Zentrum für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien mit.
Aus dem benachbarten Libanon seien in diesem Zeitraum 418 Flüchtlinge, darunter 125 Frauen und 213 Kinder, durch die Grenzübergänge Dschejdet-Jabus und Tell-Kallach zurück ins Land gelassen worden.
Rückkehrer gibt es demnach auch unter Binnenvertriebenen: 263 Menschen sollen an einem Tag in ihre Heimatorte zurückgekehrt sein. Seit September 2015 seien es gerade mal 1,3 Million gewesen.
Erschwert wird die Heimkehr unter anderem durch Minen, die nach dem Rückzug von Terroristen und Rebellen in Wohngegenden übrig geblieben sind. Nach russischen Angaben haben die Minenräumer der syrischen Regierungsarmee allein seit dem gestrigen Mittwoch in den Provinzen Daraa und Damaskus 2,9 Hektar entmint und 29 explosive Überreste des Krieges unschädlich gemacht.
„Seit dem 30. September 2015 sind insgesamt 635.280 Menschen aus anderen Staaten nach Syrien zurückgekehrt, darunter 190.871 Frauen und 324.271 Kinder“, so das Versöhnungszentrum des russischen Militärs.
Nach seinen Informationen sind in Syrien insgesamt zwölf Grenzübergänge für heimkehrende Flüchtlinge eingerichtet, die rund um die Uhr offen sind.
Laut UN-Angaben befinden sich immer noch mehr als 6,6 Millionen syrische Männer, Frauen und Kinder im Ausland. Die Flüchtlinge halten sich in 45 Ländern auf.
Die russische Luftwaffe hat am 30. September 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus erstmals Angriffe in Syrien geflogen. Mit dem Einsatz unterstützt Moskau die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen Daesh, die al-Nusra-Front und weitere Terrormilizen, die ab 2011 weite Teile des vorderasiatischen Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Seitdem konnte die syrische Regierung die Kontrolle über das Land weitgehend zurückgewinnen.


Lug-info.com (Zusammenfassung mehrerer Meldungen): Eine Überführung an der Kreuzung der Lutuginskaja- und der 2. Stroitelnaja-Straße in Lugansk wurde ifolge eines Terroraktes beschädigt. Dies teilte der Innenminister der LVR Igor Kornet bei einer Sitzung des operativen Stabs mit dem Vorsitzenden der Regierung der LVR Sergej Koslow mit.
„Ein Terrorakt wurde an der Kreuzung der Lutuginskaja- und der 2. Stroitelnaja-Straße begangen – eine Überführung, die wichtige soziale Bedeutung hat, über sie erfolgt der Transport von Bäckereiprodukten“, erklärte Kornet.
„Der Terrorakt wurde durch die Sprengung von drei Brückenpfeilern durchgeführt. Die Betonkonstruktion wurde teilweise zerstört, aber die Armaturen haben der Detonation widerstanden“, fügte er hinzu.
„Zu dieser Zeit kam ein humanitärer Konvoi aus der RF zu uns, sehen Sie da einen Zusammenhang?“, fragte Sergej Koslow.
„Ja eindeutig. Die weißen Kamas-Lastwagen, die kamen, sollten auf dieser Strecke zu den Lagern fahren“, erklärte Kornet. „Nach dem Vorfall wurden die Lastwagen umgeleitet, und unsere weißen Kamas-Lastwagen haben die Lager gut erreicht“.
Die Regierung hat einen Ermittlungsstab organisiert, die militärischen Einrichtungen der LVR sind vor Ort. Der Schutz strategischer wichtiger Objekte wurde verstärkt. Es werden Umleitungsstrecken für den Verkehr erarbeitet und die Finanzierung für den Wiederaufbau geklärt. Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik wies an, dass die Brücke in kürzester Zeit wiederaufgebaut werden soll.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Roskosmos-Chef erklärt, warum USA weiterhin russische Raketentriebwerke kaufen
Der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, hat am Donnerstag offenbart, warum in den Vereinigten Staaten russische Raketentriebwerke gefragt sind.
Die Raketentriebwerke, die Russland in seinem Angebot habe, hätten das beste Preis-Leistungsverhältnis. Dies sei „der Hauptgrund für die Wahl der amerikanischen Kollegen“, so Rogosin.
„Die Frage der wiederverwendbaren Stufen einer Weltraumrakete hat nicht nur eine technische, sondern vielmehr eine wirtschaftliche Bedeutung. Warum die Amerikaner auf die Stufen zurückgreifen? Weil ihre Triebwerke im Vergleich zu den russischen viel teurer sind. Dies erklärt übrigens den Erfolg unserer (Triebwerke – Anm. d. Red.) RD-180 und RD-181 in den USA. Sie werden trotz Sanktionen, einschließlich der sektoralen, bereitwillig gekauft”, gab der Roskosmos-Chef zu.
Der hohe Preis für amerikanische Raketenkomponenten, vor allem für Triebwerke, sei der Hauptanreiz für die Entwicklung von wiederverwendbaren Stufen in den Vereinigten Staaten, „obwohl alles nicht so einfach ist”.
Dass die russischen Raketentriebwerke in die USA exportiert werden, sei ein gegenseitig vorteilhaftes Projekt. Rogosin erinnerte auch daran, dass die hohe Qualität der russischen RD-180-Triebwerke durch ihre unfallfreien Einsätze in der Vergangenheit bestätigt sei. Darüber hinaus hätten sie eine Zertifizierung für bemannte Starts in den USA erhalten.
„Wenn die amerikanischen Partner bereit sind, weiter zusammenzuarbeiten, sind wir das auch”, betonte er.
Neben Raketentriebwerken vom Typ RD-180 liefert Russland auch Raketentriebwerke RD-181 an Washington. Diese werden von der russischen Firma Energomasch im Rahmen des im Dezember 2014 mit dem amerikanischen Unternehmen Orbital ATK unterschriebenen Vertrags hergestellt. Die Raketentriebwerke werden auf amerikanischen Trägerraketen Antares angebracht.


Dan-news.info: Puschilin in Zchinwali (Zusammenfassung mehrerer Meldungen): Das Oberhaupt der DVR befindet sich zu einem Staatsbesuch in der Republik Südossetien. Dort besuchte er Veranstaltungen zum Tag der Fahne und zum Tag der Republik Südossetien und sprach auf einer erweiterten Sitzung von Politikern der DVR und Südossetiens in Zchinwali sowie auf einer Pressekonferenz.
„Der Konflikt im Donbass ist leider nicht beendet, und in der nächsten überschaubaren Perspektive kann von seiner Beendigung nicht die Rede sein. Dies kann man aus dem Verhalten schließen, dass wir von Seiten der neuen ukrainischen Regierung sehen. Wenn jemand Illusionen hatte, so waren sie schnell vorbei. Im Prinzip wird der Weg Poroschenkos wiederholt. Die Ukraine ist kein Subjekt, das irgendwelche Entscheidungen trifft, selbst nicht diejenigen, die für die Ukraine selbst bedeutsam sind“, sagte Puschilin.
„Wenn die Weltgemeinschaft so blindwütig eine Sanktionspolitik betreibt, so ist es höchste Zeit, gegenüber der Ukraine, die die letzten Vereinbarungen nicht erfüllt, schon gar nicht von vorherigen zu reden, über Sanktionen zu sprechen. Insbesondere von Seiten Deutschlands und Frankreichs, die Garanten der Vereinbarungen sind“, sagte Puschilin.
„Von außerordentlichen Maßnahmen von unserer Seite nach dem Terrorakt in der LVR zu sprechen ist nicht ganz richtig, weil wir ständig im Rahmen möglicher Terrorakte von Seiten der Ukraine leben. Regelmäßig werden Sprengsätze entdeckt. Irgendwelche außerordentlichen Schritte wird es nicht geben, aber alle Anweisungen zu einer Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen sind bereits an die entsprechenden militärischen Strukturen gegangen“, sagte Puschilin.
Bei einem Treffen der Republikoberhäupter Denis Puschilin und Anatolij Bibilow wurde eine Ausweitung der Zusammenarbeit besprochen. Sie betrifft unter anderem das Gesundheitswesen, bei der Ausbildung von Ärzten, aber auch die Ökonomie, die Kultur und andere Gebiete.


de.sputniknews.com:
US-Luftverteidigungssysteme konnten Angriff auf saudische Ölanlagen nicht abwehren – Moskau
Die bekannten amerikanischen Luftverteidigungssysteme von Typen „Patriot” und „Aegis” sind laut einer hochrangigen Quelle im russischen Verteidigungsministerium nicht in der Lage gewesen, den Angriff auf Ölanlagen in Saudi-Arabien abzuwehren.
Dies sei ein Beweis dafür, dass sie die geforderten Qualitätsstandards nicht erfüllen würden und nicht dazu bereit seien, massive Luftangriffe wie diesen zu verhindern, heißt es.
An der nördlichen Grenze Saudi-Arabiens seien 88 einsatzbereite Patriot-Raketen stationiert, 52 davon in der neuesten Version PAC-3. Im Persischen Golf vor der Küste des Landes befinden sich unter anderem drei mit dem Aegis-Raketenabwehrsystem ausgestattete US-Zerstörer, so die Quelle.
„Es stellt sich die Frage, wie ein so leistungsstarkes Luftverteidigungssystem Dutzende von Drohnen und Marschflugkörpern verfehlen kann. Dafür kann es nur einen Grund geben: die von den Amerikanern hochgepriesenen Luftverteidigungssysteme Patriot und Aegis entsprechen nicht den deklarierten Standards – sie haben eine geringe Effizienz beim Einsatz gegen kleine Luftziele und Marschflugkörper”.
US-Außenminister Mike Pompeo hatte zuvor die amerikanischen Luftabwehrsysteme „Patriot” nach dem jüngsten Vorfall in Saudi-Arabien verteidigt: Dass diese Systeme die Angriffe auf saudische Ölanlagen nicht abwehren konnten, ist laut dem Chefdiplomaten der Vereinigten Staaten nichts Außerordentliches. …


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Die Lage an der Kontaktlinie hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Kaschtschischin haben Kämpfer der 59. Brigade der BFU das Gebiet von Logwinowo mit Antipanzergranatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Verluste unter der
Zivilbevölkerung oder den Soldaten der Volksmiliz der LVR gibt es nicht.
Die Kiewer Truppen verletzen weiter die Minsker Vereinbarungen und nutzen den Waffenstillstand zur Konzentration ihres militärischen Potentials in der Zone der Strafoperation.
Im Gebiet von Solotoje am Abschnitt zur Trennung von Kräften und Mitteln wurde ein Schützenpanzerwagen aus der 72. Brigade entdeckt,
außerdem hat das Kommando der 72. Brigade, statt vorbereitende Maßnahmen zur Trennung der Kräfte durchzuführen, wie das die ukrainische Seite lautstark erklärt, eine technische Gruppe in das Gebiet von Solotoje geschickt, mit Technik, um neue Schützengräben zu graben und Feuerpositionen für Soldaten und Militärtechnik auszurüsten.
Die Konzentration von Technik und die Erstellung neuer Befestigungseinrichtungen im Gebiet von Solotoje bestätigen, dass das Kommando der OOS und der 72. mechanisierten Brigade die Initiativen des obersten Kommandeurs Selenskij über eine Trennung der Seiten ignorieren.
Im von den Kämpfern der 14. Brigade besetzten Trjochisbjonka
wurde in der Nähe eines Wohngebiets ein Schützenpanzer und in Mironowskij ein Panzertransporter der 59. Brigade stationiert.
Wir rufen die Beobachter der OSZE-Mission auf, auf das Kommando der BFU Einfluss auszuüben und den Abzug der Waffen der ukrainischen Truppen auf den vorgeschriebenen Abstand zu erreichen, um eine Destabilisierung der Lage in der Konfliktzone auszuschließen.
Nach Informationen einer Quelle sind im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Vertreter ausländischer Informationsagenturen eingetroffen, um sich mit der Lage bekannt zu machen und über die Tätigkeit der Streitkräfte der Ukraine zu berichten. Aber angesichts der zahlreichen Fälle von Verletzungen der Minsker Vereinbarungen von Seiten der ukrainischen Truppen, insbesondere der Stationierung verbotener Waffen in der Nähe der Kontaktlinie, versucht das Kommando der Strafoperation die Verbreitung solcher diskreditierender Fakten im Medienraum zu verhindern.
Zu diesem Zweck hat das ukrainische Kommando entschieden, den Arbeitsbereich der Journalisten einzuschränken und eine Berichterstattung über die Lage in der Trennungszone bei Solotoje auszuschließen. In diesem Gebiet ist die größte Zahl von Militärtechnik und Waffen der BFU konzentriert sowie Abschnitte mit Minensperren, worüber mehrfach in den OSZE-Berichten berichtet wurde. Die Anweisungen an die Kommandeure der Einheiten, Vertreter der Presse nicht in den Trennungsbereich zu lassen, habt der Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Mikaz selbst erteilt.
Um den ausländischen Journalisten die Möglichkeit zu geben, interessantes Material aufzunehmen, hat Mikaz die Einheiten der Spezialoperationskräfte be
auftragt, in der Nähe der Kontaktlinie bewaffnete Provokationen zu organisieren, um dann Soldaten der Volksmiliz dessen zu beschuldigen.
Ich meinerseits erkläre, dass die Einheiten der Volksmiliz nicht auf Provokationen des Gegners reagieren und die Bedingungen des Waffenstillstands vollständig einhalten, um den Vertretern der Informationsagenturen keinen Anlass zu geben, sie zu diskreditieren.


de.sputniknews.com:
Irans Außenminister droht mit einem „umfassenden Krieg”
Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif warnt vor einer drastischen Eskalation des Konflikts mit Saudi-Arabien und den USA, sollte sein Land angegriffen werden.
„Wir wollen keinen militärischen Konflikt … aber wir würden nicht mit den Augen zwinkern, unser Land zu verteidigen“, sagte Sarif in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN. Ein Militärschlag gegen den Iran auf der Basis einer „Irreführung“ würde zu einem „umfassenden Krieg“ mit vielen Opfern führen, so der iranische Chefdiplomat.
Sarif wies erneut jegliche Beteiligung des Irans an den Angriffen auf wichtige saudi-arabische Ölanlagen zurück.
„Ich weiß, dass wir das nicht waren“, so Sarif.
Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben den Angriff mit Drohnen und Raketen für sich reklamiert. US-Außenminister Mike Pompeo bezeichnete die Angaben der Huthis als falsch und machte den Iran direkt verantwortlich.
Außerdem sei der Iran auch weiterhin bereit, sowohl mit Saudi-Arabien als auch mit den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sprechen, sagte Sarif. Mit den USA werde der Iran nur dann verhandeln, wenn alle Sanktionen gegen sein Land aufgehoben worden seien.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 19.09.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer
14mal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Kokorjews aus der 92. Brigade und Martschenkos aus der 28. Brigade die Gebiete von Jasinowataja, Mineralnoje, Spartak und Staromichajlowka mit Schützenpanzerwaffen, Antipanzerhandgranatwerfern und automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer Gnatows aus der 36. Brigade und Palas‘ aus der 35. Brigade das Feuer mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf die Gebiete von Dokutschajewsk, Nowaja Tawrija, Sachanka, Kominternowo, Dsershinskoje und Leninskoje eröffnet.

Seit Beginn des heutigen Tages haben die BFU Petrowskoje und das Gelände des Flughafens von Donezk mit Schützenpanzerwaffen, Antipanzer- und automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In die Kommandantur des Bezirks Marjinka ergoss sich ein
ununterbrochener Strom von Beschwerden von zivilen Einwohnern aus Krasnogorowka und Marjinka über den Terror von Seiten der Kämpfer der 28. Brigade. Diese Brigade ist vor kurzem zur Ablösung der 24. Brigade eingetroffen, hat es aber schon geschafft, eine Menge Lärm unter den örtlichen Einwohnern zu erzeugen. Nachdem sie mit der Zerlegung von Wirtschaftsgebäuden, um Baumaterial zu bekommen, begonnen haben, sind sie auf ein neues Niveau übergegangen. Die sich straflos fühlenden Banditen haben begonnen die Zivilbevölkerung offen auszurauben, dabei widmen sie nachts geöffneten Geschäften besondere Aufmerksamkeit.
Der letzte empörende Fall
ereignete sich in Krasnogorowka, wo Plünderer der 28. Brigade ein Geschäft ausraubten und physische Gewalt gegen eine Verkäuferin anwandten.
Die örtliche Verwaltung, die sich zum Kampf gegen die Strafsoldaten der 28. Brigade nicht auf den militärischen Rechtsordnungsdienst verließ, war gezwungen in dem genannten Gebiet ein Regiments des Patrouillendienstes „Dnjepr-1“ der Nationanalpolizei des Innenministeriums einzusetzen.
Uns wurden
Fälle weiterer nicht kampfbedingter Verluste der BFU in der OOS-Zone bekannt. Während er Arbeit von Mitarbeitern des staatlichen Grenzdienstes des Ukraine wurde im Gebiet von Majorsk die Leiche eines Kämpfers der 53. Brigade gefunden. Es wurde festgestellt, dass der Tod infolge eines Pistolenschusses in den Hinterkopf eintrat. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, das Waffe und Dokumente fehlen. Nach der Version der Ermittlung ist die „Hinrichtung“ ein Ergebnis der Neuaufteilung der Einflusssphären über die Schmuggelströme zwischen den benachbarten nationalistischen Kämpfern des Bataillons „Ajdar“ und der BFU.


de.sputniknews.com: US-Geheimdienstler schlägt nach Trumps Gespräch mit „ausländischem Spitzenpolitiker“ Alarm
Ein Mitarbeiter des US-Geheimdienstes hat bei seinem Vorgesetzten eine Beschwerde wegen eines „höchst besorgniserregenden” Telefongesprächs des Präsidenten Donald Trump mit einem ausländischen Spitzenpolitiker eingereicht, wie die Washington Post unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet.
Trump soll demzufolge Versprechungen gegenüber seinem Gesprächspartner gemacht haben, die die Sicherheit des Landes bedrohen würden.
Generalinspektor Michael Atkinson von der internen Aufsicht der US-Geheimdienste hätte die Klage für „glaubwürdig” und „beunruhigend genug“ befunden, um diese als „dringende Angelegenheit“ anzusehen, hieß es.
Auf Anfrage der Zeitung gab es dazu zunächst keine Stellungnahme des Weißen Hauses.
Die Beschwerde bei Atkinsons Büro soll am 12. August eingereicht worden sein, als Trump in seinem Golfresort in New Jersey war. Aus den Unterlagen des Weißen Hauses geht laut dem Blatt hervor, dass Trump in den letzten fünf Wochen Gespräche mit mindestens fünf ausländischen Staatsmännern geführt hatte.


T
elegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Durch Beschuss von Seiten der BFU wurde ein Einwohner von Donezk verletzt
Wie
bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 16:00 Uhr das Feuer mit Schusswaffen aus Richtung Marjinka in Richtung Donezk, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks eröffnet.
Dabei wurde ein Mann, geb. 1974, verletzt, der sich zur Zeit des Beschusses in der Mark-Osernyj-Straße befand.
Inzwischen wurde der Verletzte in das Stadtkrankenhaus Nr. 14 von Donezk eingeliefert. Diagnose – Schussverletzung am rechten Knie.
Genauere Informationen zu Schäden werden ermittelt.


de.sputniknews.com: Pentagon: Nato verliert Überlegenheit über Russland
Der Vorsitzende Chef des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte Joseph Dunford ist auf die Ergebnisse der jüngsten Sitzung des Nato-Militärausschusses in Slowenien eingegangen und hat die angeblich von Russland ausgehende Bedrohung betont. Dies geht aus einer Mitteilung auf der Webseite des US-Verteidigungsministeriums hervor.
In einem Gespräch mit Reportern bezeichnete Dunford Russland als Konkurrenten der Nato und betonte, dass die Überlegenheit des Bündnisses gegenüber Russland „erodiert“ worden sei. Dies würden die Nato-Verteidigungsminister anerkennen, daher hätten sie im Mai eine neue Strategie der Allianz genehmigt, betonte er.
Während des dreitägigen Treffens in Ljubljana, das am 15. September zu Ende gegangen sei, hätten die Verteidigungsminister der Allianz ein umfassendes Konzept für die Verteidigung und Abschreckung und ein grundlegendes Konzept für Nato-Operationen behandel, sagte er.
„Wir bringen eine Kohärenz in die Planung, die innerhalb der Nato stattfindet, sowie in die gemeinsamen Anstrengungen zur Entwicklung der Fähigkeiten“, äußerte Dunford.
Dunfords Äußerung sei nicht ernst zu nehmen, sagte der russische Politologe Konstantin Blochin vom Zentrum für Sicherheitsstudien der Russischen Akademie der Wissenschaften gegenüber Sputnik.
„Der gemeinsame Verteidigungsetat der Nato-Länder ist 20 Mal Größer als der russische Verteidigungshaushalt“, erinnerte er das Publikum. „Sie sind unaufrichtig, wenn sie behaupten, sie hätten ihre Überlegenheit verloren – sie tun das, um ihre Rüstungsindustrien, vor allem die Rüstungsindustrie der USA noch mehr zu fördern“, sagte Blochin.
Zudem sei der Westen heutzutage bei allen Hauptthemen gespalten, die einzige Grundlage für das Zusammenschließen sei das antirussische Thema. Nach dem Zerfall der UdSSR habe der Westen plötzlich keinen Hautgegner mehr gehabt und Russland für diese Rolle gewählt.
„Das ist ein Vorwand für sie, ihre Militärpräsenz in verschiedenen Regionen aufrecht zu erhalten und das Netz ihrer Militärbasen zu rechtfertigen. Und sie werden selbstverständlich versuchen, ihren Verteidigungshaushalt in die Höhe zu treiben“.
Zuvor hatte der amerikanische Verteidigungsminister Mark Esper behauptet, Russland sei den USA angeblich bei der „hybriden Stellvertreterkriegsführung“ deutlich überlegen. Die USA seien zu dieser neuen Form der Kampfführung nicht bereit und müssten ihre Pläne korrigieren, äußerte der Minister.
Ende Mai hatte der Nato-Militärausschuss eine neue Strategie verabschiedetet, die auf die „Anpassung des Nordatlantischen Bündnisses an die immer komplizierteren Sicherheitsherausforderungen“ sowie auf die Festsetzung der Kriterien für eine „wirkungsvolle Abschreckung und Verteidigung“, des Entscheidungsprozesses, der zukünftigen Pläne und der „Abgestimmtheit der gemeinsamen Bemühungen“ abzielen sollte. Details der Strategie wurden jedoch nicht veröffentlicht.
Der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte geäußert, die neue Strategie der Allianz sei auf die angebliche „nukleare Bedrohung“ von Seiten Russlands sowie auf die neuen Herausforderungen im Osten und Süden zurückzuführen.


Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Der Feind unterlässt die Versuche, die Situation an der Kontaktlinie zu destabilisieren, nicht.
Die Straftruppen der 28. Brigade haben auf Befehl des Kriegsverbrechers Martschenko zweimal das Feuer mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf das Gebiet der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks eröffnet.
Infolge des verbrecherischen Beschusses, erlitt ein friedlicher Einwohner, geb. 1974, eine Schusswunde am rechten Knie. Der Verletzte wurde in das Stadtkrankenhaus Nr. 14 von Donezk eingeliefert.
Während Selenskij in der internationalen Arena mit Friedensinitiativen auftritt und verspricht, das Blutvergießen zu stoppen, provozieren die unkontrollierten bewaffneten Formationen der Ukraine zielgerichtet eine Verschärfung der Lage im Donbass. Es ist bedauerlich zu erkennen, dass die Aggression der ukrainischen Seite unter schweigender Zustimmung der Führung der Ukraine und des Kommandos der OOS weitergeht, obwohl die Garantenstaaten der Minsker Vereinbarungen ein Maximum an Anstrengungen zur Wiederherstellung des Friedens in unserem Land einbringen.
Wir warnen das Kommando der Besatzungskräfte, dass die schuldigen Personen für alle hinterhältigen Beschießungen ihre verdiente Strafe erhalten werden. Auf alle rechtswidrigen Ausfälle der außer Kontrolle geratenen Kämpfer wird die Volksmiliz unverzüglich eine adäquate Antwort geben.
Wir rufen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission auf, die Fälle von Verletzungen des Waffenstillstands, die Tod und Verletzung von Bürgern unserer Republik nach sich ziehen, festzuhalten und außerdem die bewaffneten Formationen der Ukraine zu zwingen, den provokativen Beschuss an der Kontaktlinie zu beenden.


de.sputniknews.com: Blinis, Hockey, Flussfahrt: Freundschaft zwischen Xi Jinping und Wladimir Putin
Der chinesische Vizeaußenminister Le Yucheng hat in einem Interview am Dienstag von der Freundschaft zwischen dem Generalsekretär Xi Jinping und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen.
Der Vizeaußenminister verwies darauf, dass die beiden Staatschefs sich in den letzten sechs Jahren 30 Mal getroffen haben, im Durchschnitt also fünf Mal im Jahr.
„Die Freundschaft von Präsident Putin und Parteichef Xi hat bei allen einen guten Eindruck hinterlassen. (…) Sie sind zusammen im Zug gefahren, haben Hockey geschaut, sind auf dem Fluss Newa gefahren, haben Blinis gebacken, alles wurde von der Öffentlichkeit stark diskutiert“, sagte Yucheng in dem Interview.
Er erinnerte sich auch an das Geburtstagsgeschenk, dass Präsident Putin Xi Jinping zu dessen 66. Geburtstag gemacht hatte.
„Am 15. Juni waren sowohl Präsident Putin als auch Präsident Xi auf der Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (CICA) in Duschanbe. Präsident Putin brachte speziell eine russische Torte aus Moskau mit in die Residenz, wo sich Xi aufhielt (…). Die beiden Staatschefs brachten beim Torteessen einen Toast aus und besprachen ihre Freundschaft. Alle waren gerührt“, sagte er.


de.sputniknews.com: Serbien: Ukrainischer Botschafter ruft Weltgemeinschaft auf, Zerfall Russlands anzustreben
Der ukrainische Botschafter in Serbien, Alexander Aleksandrowitsch, hat in einem Gastbeitrag für das Portal censor.net. die internationale Gemeinschaft aufgerufen, den Zerfall Russlands zu ihrem Ziel zu erklären.
Alle Versuche, eine Einigung mit Moskau auf zivilisierte Weise zu erreichen, seien zum Scheitern verurteilt, da sie „den Richtlinien des Kreml-Regimes widersprechen“, heißt es in dem Artikel mit dem Titel „Der einzige Weg, Russland zu bekämpfen”.
Der ukrainische Diplomat fügte hinzu, das Ziel erfordere keine militärischen Maßnahmen. Ihm zufolge reicht es aus, Russland mit Hilfe von „echten Wirtschaftssanktionen” zu isolieren.
Der frühere Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine Alexander Turtschinow hatte zuvor gesagt, die Ukraine könne Russland keinen Krieg erklären, da Kiew keine Atomwaffen besitze. Deshalb müsse das Land vorerst sein militärisches Potenzial stärken.
Außerdem sagte er weitaus größere „Probleme” für Moskau voraus, als die der Sowjetunion vor ihrem Zusammenbruch.


abends:

de.sputniknews.com: Wegen Anwerbung von Jugendlichen für Syrien-Krieg: Deutschland liefert 19-Jährigen an Russland aus
Deutschland hat einen Mann an Russland übergeben, der Jugendliche für die Teilnahme an einer Terrormiliz in Syrien angeworben haben soll. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Ermittlungskomittees hervor.
Demnach handelt es sich um einen 19-Jährigen, der aus einer russischen Teilrepublik im Nordkaukasus stammen soll. Der mutmaßliche Täter soll Anhänger für eine Terrormiliz von Deutschland aus angeworben haben.
Nach dem heutigen Ermittlungszustand kommunizierte der Beschuldigte über ein soziales Netzwerk und Instant-Messaging-Dienste unter anderem mit zwei russischen Minderjährigen. Er soll die Jugendlichen für den Beitritt zu einer Terrormiliz in Syrien rekrutiert haben. Die jungen Leute hätten zwar zugestimmt, Geheimdienstmitarbeiter hätten sie jedoch daran gehindert, ins Kampfgebiet zu reisen.
Zu dem Vorfall wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Die Jugendlichen seien identifiziert und zur strafrechtlichen Verantwortung gezogen worden. Ein Gericht in Südrussland verurteilte sie zu drei Jahren Freiheitsstrafe in einer Besserungsanstalt mit strengeren Vollzugsbedingungen.
Die Ermittler hätten nach ihrem „geistigen Lehrer“ gefahndet, bis sie im April entdeckt hätten, dass er in Deutschland lebe. Später sei er im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit und mit Unterstützung durch Interpol an seinem Wohnsitz in Husum festgenommen worden.
Nun sei das Ausweisungsverfahren abgeschlossen und der mutmaßliche Täter ins südrussische Gebiet Wolgograd gebracht worden, heißt es in der Mitteilung. Entsprechend dem Artikel 51 der Verfassung der Russischen Föderation habe er die Aussage verweigert.


de.sputniknews.com: UN-Sicherheitsrat lehnt Resolutionsentwurf von Moskau und Peking zu Idlib ab
Die USA, Frankreich und Großbritannien haben neben einer Reihe anderer Mitglieder des UN-Sicherheitsrats gegen einen von Russland und China vorgelegten Resolutionsentwurf zu einer Feuerpause im syrischen Idlib gestimmt.
Insgesamt stimmten neun Länder dagegen, vier Mitglieder des UN-Sicherheitsrates enthielten sich der Stimme.
Der Resolutionsentwurf forderte dazu auf, den Waffenstillstand in Idlib ab 00 Uhr am 20. September auszurufen.
„Der Waffenstillstand wird nicht auf Militäreinsätze gegen einzelne Personen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen ausgeweitet, die mit Terrorgruppen verbunden sind, wie es vom UN-Sicherheitsrat festgelegt worden ist“, hieß es in dem Dokument.
Zudem verwiesen die Verfasser des Entwurfes darauf, dass die geographischen Koordinaten der Objekte, die in die sogenannten Deconflicting-Listen der Parteien aufgenommen werden sollten, nicht der tatsächlichen Lage entsprechen würden.
Die Verfasser zeigten sich außerdem darüber besorgt, dass es Abweichungen bei der Angabe der Zweckbestimmung einiger Objekte gebe.
Zuvor hatten Deutschland, Belgien und Kuwait einen Resolutionsentwurf zur Situation in Idlib vorgelegt, der zur Waffenruhe ab dem 21. September 12 Uhr Ortszeit aufgerufen hatte. Der Resolutionsentwurf wurde nicht angenommen, da Russland und China dagegen stimmten.
Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja hatte den Autoren der Resolution vor der Abstimmung vorgeworfen, ihr eigentliches Ziel sei es, „die in Idlib verwurzelten internationalen Terroristen vor ihrer endgültigen Niederlage zu bewahren“. Derzeit gebe es keine großangelegten Militäreinsätze in Idlib, sagte Nebensja. In der Provinz gelte eine Feuerpause, die die Terroristen regelmäßig verletzen würden.
Das Deconflicting-System in Syrien setzt voraus, dass die Vereinten Nationen den Konfliktparteien Informationen über die Lage der zivilen Objekte gewähren, damit sie bei den Kämpfen nicht geschädigt werden.
Dieses System sei zwar früher erfolgreich gewesen, als die Daten von der Uno oder deren Partnern gewährt worden seien. Derzeit gebe es jedoch keine UN-Mitarbeiter

 

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