Presseschau vom 18.09.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und
Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der Republik im GZKK mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Donezkij. Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen, einem großkalibrigen Maschinengewehr und Schusswaffen.


de.sputniknews.com: Saudi-Arabien schließt sich US-geführter Mission im Persischen Golf an
Saudi-Arabien ist der von den USA angeführten internationalen Koalition für maritime Sicherheit in der Golfregion beigetreten. Darüber berichtet am Mittwoch die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Riad.
„Diese internationale Allianz dient dem Ziel, Handelsschiffe durch Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt sowie des (funktionierenden) internationalen Handels zu schützen, es geht dabei auch um Verteidigung der Interessen der Mitgliedsstaaten, um die Sicherheit von Handelsschiffen, die die Meerenge passieren, zu garantieren”, heißt es.
Das Einsatzgebiet der von den USA angeführten Mission umfasse die Straße von Hormus und die Meerenge Bab al-Mandeb sowie den Persischen Golf und den Golf von Oman.
Der Koalitionsbeitritt Saudi-Arabiens ziele darauf ab, die Partner zu unterstützen und die Bedrohungen für die Seeschifffahrt und den Welthandel einzudämmen. Riad bemühe sich unter anderem um „globale Energiesicherheit” und „einen kontinuierlichen Energiezufluss in die Weltwirtschaft”. …


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 17. September 3:00 Uhr bis 18. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 14.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Wasiljewka, Belaja Kamenka, Alexandrowka, Krutaja Balka, Dokutschajewsk, Sachanka, Kominternowo, Leninskoje.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 82.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 81.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Russische Investitionen in US-Staatsanleihen um mehr als zwei Milliarden Dollar gesunken
Russland hat im Juli nach Angaben des Finanzministeriums in Washington seine Investitionen in US-Staatsanleihen weiter auf 8,5 Milliarden Dollar reduziert.
Rund 6,239 Milliarden Dollar davon entfielen auf langfristige Geldanlagen in Wertpapiere und 2,262 Milliarden auf kurzfristige. Die russischen Investitionen gingen von 10,85 Milliarden im Juni um 2,35 Milliarden Dollar zurück. Russland gehört nicht auf die Top-30-Liste der größten US-Schuldner.
Seit April 2018 hat Russland die Investitionen in amerikanische Wertpapiere deutlich reduziert, während im September und Oktober 2018 ein leichter Anstieg zu verzeichnen war. Im November 2018 begann Russland erneut, Investitionen in US-Staatsanleihen zu verringern.
Den größten Teil von US-Staatsanleihen im Juli hielt Japan mit einem Investitionsvolumen von 1,131 Billionen Dollar und damit um 7,9 Milliarden mehr als im Juni. Darauf folgen China mit 1,11 Billionen und Großbritannien mit 334,7 Milliarden Dollar.


nachmittags:

mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Die Lage an der Kontaktlinie hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Wojtschenko haben Kämpfer der 14. Brigade der BFU das Gebiet von Donezkij mit Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Verluste unter der
Zivilbevölkerung oder den Soldaten der Volksmiliz der LVR gibt es nicht.
Die Kiewer Truppen verletzen weiter die Minsker Vereinbarungen und nutzen den Waffenstillstand zur Konzentration ihres militärischen Potentials in der Zone der Strafoperation.
Im Gebiet von Solotoje am Abschnitt zur Trennung von Kräften und Mitteln wurde ein Schützenpanzerwagen aus der 72. Brigade entdeckt.
Im von den Kämpfern der 14. Brigade besetzten Bobrowo ist in der Nähe eines Wohngebiets ein Schützenpanzer und in Staniza Luganskaja ein Panzertransporter der 46. Brigade stationiert.
Wir rufen die Beobachter der OSZE-Mission auf, auf das Kommando der BFU Einfluss auszuüben und den Abzug der Waffen der ukrainischen Truppen auf den vorgeschriebenen Abstand zu erreichen, um eine Destabilisierung der Lage in der Konfliktzone auszuschließen.
Außerdem verwenden die ukrainischen Streitkräfte, die die Minsker Vereinbarungen weiter ignorieren, aktiv
Drohnen an der Kontaktlinie ein. Ich versichere den ukrainischen Besatzern, dass diese Handlungen sinnlos sind, weil die Einheiten der Luftabwehr der Volksmiliz der LVR wachsam Dienst tun und alle Versuche des Gegners, den Luftraum der Republik zu verletzen, unterbinden.
So wurde
gestern im Gebiet von Kalinowka eine Drohne des Gegners vom Typ „Prisrak T-2“ abgeschossen, die versuchte Luftaufklärung zu betreiben. Die Materialien von der Drohne enthalten Fotos und Videos der Feuerstellungen von Mörsereinheiten der BFU, die sich in Feuerbereitschaft befinden.
Die ukrainische Seite erleidet weiter nicht kampfbedingte Verluste, die meisten davon in letzter Zeit aufgrund der Detonation eigener Minen.
Nach Informationen einer Quelle im Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ starb in den letzten 24 Stunden in der 59. Brigade ein Soldat, zwei wurden unterschiedlich schwer verletzt. Dies geschah bei der Installation von Minen im Gebiet von Troizkoje. In diesem Monat ist das schon der dritte Fall
der Detonation von Minen in dieser Einheit. Um seine kriminelle Verantwortungslosigkeit zu verheimlichen, die Tod und Verletzung von Soldaten nach sich zieht, hat der Anführer der 59. Brigade der BFU Kaschtschischin an den übergeordneten Stab berichtet, dass die Verluste durch Beschuss von Seiten der Einheiten der Volksmiliz erfolgt seien.
Heute findet in Mins
k ein weiteres Treffen der Vertreter der dreiseitigen Kontaktgruppe statt. Wir rufen die ukrainische Seite auf, das Regime der Feuereinstellung einzuhalten und die Soldaten der LVR nicht zu provozieren.


de.sputniknews.com:
„Warnung“ an Riad: Rohani zu Angriffen auf saudische Ölanlagen
Irans Präsident Hassan Rohani hat am Mittwoch die Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien als eine Warnung an die Verantwortlichen für den Bürgerkrieg im Jemen bezeichnet. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf iranische Staatsmedien.
Rohani betonte demnach, Teheran wolle keinen Konflikt in der Region, und fügte dem hinzu, die USA sowie die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hätten den Krieg im Jemen entfesselt.
„Wer hat den Konflikt verursacht? Nicht die Jemeniten. Es waren Saudi-Arabien, die Emirate, die USA, bestimmte europäische Länder und das zionistische Regime (Israel), die den Krieg in dieser Region ausgelöst haben”, sagte er in einer Videobotschaft, die die iranischen Medien übertrugen.
Die jemenitischen Huthi-Rebellen hätten die Ölanlagen angegriffen, um Riad eine Warnung zu senden, hieß es weiter.
Rohani hatte zuvor die Angriffe in Saudi-Arabien mit den Worten kommentiert, dass das jemenitische Volk ein Recht auf Selbstverteidigung habe.
Vorwürfe an Teheran
Der iranische Verteidigungsminister Amir Hatami hat am Mittwoch die Vorwürfe an Teheran im Zusammenhang mit den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien zurückgewiesen.
„Es ist ziemlich offensichtlich. Es war ein Zusammenstoß zwischen den beiden Ländern. Eine Seite waren die Jemeniten, die direkt erklärten, dass sie es getan hätten”, sagte er laut der Nachrichtenagentur Isna.
Drohnenattacken auf Ölanlagen in Saudi-Arabien
Die größten Ölraffinerien des staatlichen Öl- und Gasunternehmens Saudi Aramco – im Bezirk Abqaiq im Osten des Landes und in dem östlich von Riad gelegenen Bezirk Churais – waren in der Nacht auf Samstag mit Drohnen angegriffen worden. Die Attacken haben nach offiziellen Angaben aus Riad zu einem Einbruch der Produktionsmenge geführt.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 18.09.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 14-mal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Kokorjews aus der 92. Brigade die Gebiete von Wasiljewka und Krutaja Balka mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Antipanzerhandgranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Unter Beschuss der feindlichen Truppen geriet das Gelände der Wasiljewker Pumpstation

Seit Beginn des heutigen Tages hat der Feind weiter das Territorium unserer Republik mit 82mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen in den Gebieten von Alexandrowka, Krutaja Balka und Wasiljewka beschossen.
Unter Beschuss geriet erneut das Gelände der Wasiljewker Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke erster Ebene. Die Arbeiter der Station waren gezwungen, ihre Arbeitsplätze zu verlassen und den Beschuss im Schutzraum abzuwarten.
Die Banditen aus der 28. Brigade haben auf Befehl ihres Anführers Martschenko das Feuer mit Schützenpanzerwaffen und Antipanzerhandgranatwerfern auf das Gebiet von Alexandrowka eröffnet.
In
Richtung Mariupol haben die Kämpfer Gnatows aus der 6. Brigade und des Kriegsverbrechers Palas aus der 46. Brigade das Feuer mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Antipanzergranatwerfern und automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf die Gebiete von Dokutschajewsk, Kominternowo, Sachanka, Belaja Kamenka und Leninskoje eröffnet.
Die Gesamtzahl der von Seiten der BFU abgefeuerten Geschosse betrug in den letzten 24 Stunden 82.
Seit Beginn des heutigen Tages hat der Feind weiter das Territorium unserer Republik mit Antipanzer- und automatischen Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen in den Gebieten von
Jasinowataja und Mineralnoje beschossen.
Die bewaffneten Formationen der Ukraine setzten weiter
Drohnen zur Leitung des hinterhältigen Beschusses auf Objekte der zivilen Infrastruktur ein. In den letzten 24 Stunden hat der Feind dank der professionellen Handlungen unserer Verteidiger ein weiteres „Spielzeug“ verloren – eine Drohne des Typs „Mara“, die versuchte wurde im Gebiet von Kominternowo einzusetzen.
Nach Angaben einer unserer Quellen find
et zurzeit in der OOS-Zone die Ausbildung von zehn Drohnenmannschaften zur Durchführung gemeinsamer Aufgaben mit Artillerieabteilungen statt. Die Luftabwehr der Volksmiliz der DVR ihrerseits vervollkommnet ständig ihre Fertigkeiten und Mittel des Kampfes gegen die Drohnen des Gegners und die Trümmer dieser Drohne sind dafür eine Bestätigung. Die Foto- und Videomaterialien von der Drohne werden von unseren Spezialisten untersucht.
Bei
Razzien zur Bekämpfung des Verkaufs von militärischem Material in der OOS-Zone haben Vertreter des SBU zwei Männer festgenommen, die versuchten 20 km Feldkabel an einen Unternehmer in Nowotroizkoje zu verkaufen. Die Festgenommenen erwiesen sich als Kämpfer der 137. Bataillons der 35. Brigade, die in den Listen derjenigen standen, die eigenmächtig den Truppenteil verlassen haben. Zu diesen Sachverhalten hat in der 35. Brigade die Arbeit einer Kommission des militärischen Rechtsordnungsdienstes begonnen. Außerdem wurde eine Kontrolle der Organisation und der Ausführung des Dienstes durch das Personal im vordersten Gebiet begonnen.
Die bewaffneten Formationen der Ukraine erleiden weiter
nicht kampfbedingte Verluste in der OOS-Zone infolge von Alkohol- und Drogenkonsum.
Ein Soldat der 36. Brigade eröffnete im Gebiet von Pischtschewik aufgrund von Eifersucht gegenüber einem Freiwilligen unter Drogeneinfluss das Feuer mit einer Maschinenpistole auf seinen Kameraden. Der Durchgedrehte konnte nur durch Schusswaffeneinsatz neutralisiert werden. Im Ergebnis des Vorfalls wurden zwei Strafsoldaten getötet und einer am Bein verletzt.
Außerdem wurde uns bekannt, dass im Gebiet von Peski ein Schützenpanzer beschädigt und ein Kämpfer der 23. Bataillons der 56. Brigade getötet wurde. Als der Schützenpanzer auf ei
gene Minensperren auffuhr, ereignete sich eine Detonation, in deren Folge der Kommandeur des Schützenpanzers Feldwebel N.D. Foborin starb.


de.sputniknews.com:
Trump ernennt neuen Nationalen Sicherheitsberater
Eine Woche nach dem Rauswurf des Hardliners John Bolton hat US-Präsident Donald Trump die Ernennung des Diplomaten Robert O’Brien zum neuen Nationalen Sicherheitsberater angekündigt.
O’Brien sei bislang „sehr erfolgreich“ als Sondergesandter für Geiselangelegenheiten im Außenministerium tätig gewesen, erklärte Trump am Mittwoch auf Twitter.
Der Jurist wird der vierte Nationale Sicherheitsberater in Trumps Amtszeit.
Fünf Kandidaten für den Job
Der Nationale Sicherheitsberater spielt bei der Ausarbeitung der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik eine wichtige Rolle. Er ist dem Präsidenten direkt unterstellt. Trump hatte am Dienstag auf einem Flug von Albuquerque nach Mountain View nach Angaben mitreisender Journalisten die Namen von fünf Kandidaten für den Job genannt, die in der engeren Auswahl waren.
Darunter war auch O’Brien, über den der US-Präsident den Angaben zufolge sagte: „Ich denke, dass er fantastisch ist.“
Nach dem Rauswurf Boltons hatten mehrere US-Medien übereinstimmend berichtet, dass auch der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, als möglicher Nachfolger gehandelt werde.
Bolton machte „einige sehr schwere Fehler“
Trump hatte Bolton am Dienstag vergangener Woche überraschend wegen inhaltlicher Meinungsverschiedenheiten gefeuert. Trump sagte anschließend, Bolton habe „einige sehr schwere Fehler“ gemacht – etwa als er ein „libysches Modell“ zur nuklearen Abrüstung für Nordkorea vorgeschlagen habe. Der libysche
Staatschef Muammar al-Gaddafi hatte 2003 unter internationalem Druck zugestimmt, sein Programm für Massenvernichtungswaffen aufzugeben. Wenige Jahre später wurde Gaddafi entmachtet und getötet.
Bolton lag bei mehreren außenpolitischen Themenfeldern über Kreuz mit Trump. So gab es etwa Differenzen bei der Frage, ob die USA mit den Taliban in Afghanistan ein Abkommen schließen sollte
n. Er war zudem einer der glühendsten Verfechter des US-Einmarsches in den Irak, den Trump als schweren Fehler kritisiert hat. Bolton verfolgte auch eine unversöhnliche Haltung im Iran-Konflikt. Irans Außenminister Sarif warf Bolton vor, Trump in eine militärische Konfrontation mit seinem Land verwickeln zu wollen.
O’Brien wird Trumps vierter Nationaler Sicherheitsberater. Nach Boltons Abgang hatte dessen bisheriger Stellvertreter Charlie Kupperman das Amt geschäftsführend übernommen.


D
nr-online.ru: Heute fand ein Treffen des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin mit dem Oberhaupt der Republik Nordossetien-Alanija Wjatscheslaw Bitarow statt. Bei der Veranstaltung waren auch der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Wladimir Bidjowka, der Vorsitzende des Parlaments der Republik Nordossetien-Alania Alexej Matschnjew, der Abgeordnete der Staatsduma der RF Kasbek Tajsajew anwesend. …
„Sie kommen nicht zum ersten Mal zu uns. Unser Volk kennt Sie und hat großen Respekt für die Arbeit, die Sie zum Wohl des Volks der DVR tun. Ich bin froh über unser Treffen und möchte, dass die Beziehungen zwischen der DVR und der Republik Nordossetien nur stärker werden“, sagte Wjatscheslaw Bitarow.
„Sie sind für uns keine Fremden, weil sie sich an der Verteidigung der Rechte der einfachen Bürger der friedlichen Bevölkerung beteiligt haben, als die Aggression begann, der Staatsstreich in Kiew stattfand. Wenn wir hierher kommen, spüren wir Ihre Gastfreundschaft und fühlen uns unter uns nahestehenden Menschen.,,,“, sagte Denis Puschilin.
Kasbek Tajsajew unterstrich, dass schon vor vier Jahren, als die DVR einen Mangel an Spezialisten hatte, Nordossetien erhebliche Hilfe geleistet hat und als eine der ersten Studenten aus dem Donbass aufgenommen hat.
„Dank Nordossetien haben viele Studenten der DVR die ersten russischen Diplome erhalten“, sagte Kasbek Tajsajew. …


de.sputniknews.com:
Mann in Kiew droht Brücke zu sprengen und eröffnet Feuer
Ein unbekannter Mann hat angedroht, eine Brücke in Kiew zu sprengen und hat das Feuer eröffnet. Der Tatort liegt nahe einer Metrostation, meldet die Polizei am Mittwoch. Inzwischen wurde der mutmaßliche Täter festgenommen.
Nach Angaben der Zeitung „Ukrainskaja prawda“ nahm die ukrainische Polizei den Mann fest, der mit der Sprengung der Brücke „Metro“ in Kiew gedroht hatte. Der Innenminister Arsen Awakow habe die Informationen bestätigt.
Laut der Zeitung handelt es sich um einen Mann namens Belko, der am Militäreinsatz im Osten der Ukraine teilgenommen haben soll. Der mutmaßliche Täter soll Kommandeur einer Funkstation gewesen sein. Sein Truppenteil sei im Gebiet Kiew stationiert.
Am 26. Juni habe ein Gericht Belko der unerlaubten Entfernung von der Truppe schuldig gesprochen und zu einer Woche Haft verurteilt.
Laut dem ukrainischen Innenminister wurde bei der Festnahme niemand verletzt. Der mutmaßliche Täter sei in ein Polizeirevier gebracht worden.
Wie der Pressesprecher des ukrainischen Innenministers, Artjom Schewtschenko, mitteilte, habe die Polizei eine Pistole, eine Flinte mit glattem Lauf, und eine Flinte mit gezogenem Lauf sowie einen Granatwerferkoffer am Tatort sichergestellt.
Dem Chef der Kiewer Polizei, Andrej Krischtschenko, zufolge hatte der Festgenommene keine Forderungen gestellt. Gegen 16.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr MESZ) habe es Anrufe bei der Polizei gegeben, denen zufolge ein Unbekannter mit einem Auto den Verkehr auf einer Brücke gesperrt und mehrmals in die Luft geschossen hatte.
„Er stellte keine Forderungen, er schrie nur, er habe Sprengstoff bei sich, der explodieren könnte, sollte sich jemand ihm nähern“, sagte Krischtschenko bei einem Briefing, das der TV-Sender „Ukraine 112“ übertragen hat.
Der mutmaßliche Täter habe keine konstruktive Kommunikation gewollt, er habe nur verlangt, mit seiner Freundin zu sprechen, so der Polizeichef. „Es gab weder vernünftige Forderungen noch zusammenhängende Gedanken. Daher wurde beschlossen, einen Sturm durchzuführen“. Der Festgenommene könnte unter Alkohol- oder Rauschgifteinfluss gestanden haben und werde sich medizinischer Untersuchung unterziehen.
Zudem teilte der Kiewer Polizeichef mit, dass der Verdächtige bereits vor drei Monaten aus den ukrainischen Streitkräften entlassen worden sei.
Zuvor war berichtet worden, dass der mutmaßliche Täter mit einem Auto auf die Brücke gekommen war, einen Gegenstand, der einem Sprengsatz ähnelt, sowie ein Sturmgewehr aus dem Fahrzeug geholt und um sich geschossen hatte. Der Mann scheint etwa 35 Jahre alt zu sein.


d
an-news.info: „Heute wurde Jelenowka von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine beschossen, eine Hochspannungsleitung wurde beschädigt, die die Eisenbahn, die Brotfabrik und die Verbraucher der Dokutschajewsker Stromgesellschaft versorgt“, teilte das Kohle – und Energieministerium der DVRm it.
925 Haushalte, ein Kindergarten und eine Schule hatten keinen Strom. Spezialisten des republikanischen Unternehmens „Regionale Energielieferungsgesellschaft“ haben die Unterstation auf eine Reserveleitung umgeschaltet, die Stromversorgung ist wieder in Betrieb.
Nach Beseitigung der Schäden, wird die Stromversorgung wieder in üblicher Weise verlaufen.


Dnr-online.ru: Die dringenden Fragen und Probleme der Einwohner der frontnahen Ortschaft Alexandrowka wurden heute während einer Versammlung der Bürger erörtert. Diese Ortschaft wird täglich von Seiten der BFU beschossen, deshalb befindet sich die Situation hier unter besonderer Kontrolle der örtlichen Staatsorgane.
„Dies ist eine systematische planmäßige Arbeit – regelmäßige Treffen mit den Einwohnern des Petrowskij-Bezirks und der dazugehörigen Territorien. Besondere Aufmerksamkeit wird der Ortsverwaltung von Alexandrowka gewidmet. Die dringenden Fragen, die das Leben der Menschen auf dem frontnahen Gebiet betreffen, nehmen wir unter besondere Kontrolle“, kommentierte der Leiter der Ortsverwaltung von Alexandrowka Konstantin Tschalyj.
Auch der Vorsitzende der gesellschaftlichen Kammer der DVR Alexandr Kofman machte sich mit den Problemen der Einwohner bekannt. „Solche Treffen sind notwendig. Dies ist bei weitem nicht der erste frontnahe Bezirk, den wir besuchen. Die örtlichen Verwaltung lösen praktisch alle Probleme. Die gesellschaftliche Kammer wird an der Lösung der ernsthaften Probleme des Wiederaufbaus von zerstörtem Wohnraum, der Energieversorgung und anderen teilnehmen“, sagte er.


abends:

de.sputniknews.com: Nato weitet sich in Süddeutschland aus – Schnelle Truppenverlegung nach Osteuropa zum Ziel
Von Liudmila Kotlyarova
Am Dienstag haben Vertreter der Nato-Staaten in süddeutschen Ulm ein neues Nato-Kommando eingeweiht. Laut dem Oberstleutnant a. D. Jürgen Rose handelt es sich dabei um eine qualitative Aufrüstung mit Blick auf die „Sicherheitsparanoia in Polen und im Baltikum“.
Laut einer entsprechenden Mitteilung der Nato wird das neue Nato-Kommando für schnelle Truppen- und Materialtransporte (Joint Support and Enabling Command) als „Teil der verstärkten Abschreckung und Verteidigung der Nato als Reaktion auf ein verändertes Sicherheitsumfeld“ dienen. Es werde dazu beitragen, die Bewegung der alliierten Waffen und Infanterie über die europäischen Grenzen hinweg zu beschleunigen, zu koordinieren und zu sichern, geht aus der Mitteilung hervor.
In Friedenszeiten wird das neue Kommando für gemeinsame Unterstützung und Ermöglichung insgesamt 160 Mitarbeiter beschäftigen und voraussichtlich bis 2021 voll besetzt sein. Im Krisenfall wird es auf bis zu 600 Mitarbeiter zurückgreifen können. Es soll „eine rasche Weitergabe der alliierten Verstärkungen“ sicherstellen. Der US-General und Oberste Befehlshaber der Alliierten in Europa, Tod D. Wolters, wird für das Zentrum verantwortlich sein.
Da die US-Truppen sich im westpolnischen Zagan versammeln, verläuft die Truppenverlegung vor allem durch Brandenburg. Eine Optimierung dieser, aber auch anderer Truppenbewegungen durch Deutschland soll also die Aufgabe des neuen Zentrums sein. Mit dessen Bildung wurde noch 2018 begonnen.
„Eine Form von qualitativer Aufrüstung“
„Nach dem Putsch in der Ukraine und der Eingliederung der Krim in die Russische Föderation fühlt man sich in den Nato-Staaten plötzlich von Russland bedroht“, erklärt der Oberstleutnant a. D. der Bundeswehr, Jürgen Rose, gegenüber Sputnik. Er sei von der Idee „nicht unbedingt begeistert“, möchte aber betonen:
„Bei der Sicherheitsparanoia in Polen und im Baltikum sind aber die westlichen Alliierten nicht unbedingt die Haupttreiber der Idee.“
Nach dem Kalten Krieg heiße für die Nato, so Rose weiter, ob man im Falle eines bewaffneten Konflikts in der Lage sei, qualitativ und quantitativ die erforderlichen Truppen an die Ostgrenze der Nato zu verlegen. Da man sich zugleich an die Abmachung mit Russland halten wolle, keine dauerhaften Stationierungen vorzunehmen, setze man jetzt verstärkt auf die temporären. „Für den Fall eines Konfliktes reichen sie aber nicht aus und man will die zusätzlichen schneller verlegen können.“
Im Großen und Ganzen gehe es um eine Form von qualitativer Aufrüstung. Man vermehre die Truppen nicht, sondern arbeite daran, dass man sie effektiver einsetzen könne, sagt Rose. Das trage allerdings nicht zwingend zur friedlichen Lösung der Konflikte bei, und dass es entsprechende Reaktionen bei Russland hervorrufe sei klar.
Momentan laufen die Vorbereitungen für die nächste Verlegung von US-Truppen Mitte Oktober über niederländische Häfen quer durch Deutschland nach Polen. Dabei werden laut Angaben der US-Streitkräfte rund 3.500 Soldaten sowie mehr als 2.000 Militärfahrzeuge, darunter 85 Abrams-Kampfpanzer und 120 Schützenpanzer vom Typ „Bradley“, aus Texas nach Polen gebracht. Dort sollen sie eine ungefähr ebenso große Einheit ablösen, die nach neun Monaten militärischer Aktivitäten in Ost- und Südosteuropa in die USA zurückkehren wird. Seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts führen die US-Militärs in den Ländern von Estland bis Rumänien bzw. vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer regelmäßig Manöver gemeinsam mit den deutschen und den einheimischen Streitkräften durch.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine heute um 19:00 Uhr Kominternowo beschossen.
Dabei wurde eine Stromleitung beschädigt. Derzeit hat die Ortschaft keinen Strom.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Genauere Informationen werden ermittelt.


de.sputniknews.com: Iran kündigt für Sonntag Marineparade an – „Mehr als 200 Schiffe”
Der Iran hält Medienberichten zufolge am Sonntag im Persischen Golf eine jährliche Marineparade ab. Daran werden mehr als 200 Schiffe teilnehmen, teilte die Nachrichtenagentur Fars am Mittwoch unter Verweis auf Admiral Modschtaba Mohammadi mit.
„Mehr als 200 Schiffe der Seestreitkräfte der Armee, der Küstenwache und der Revolutionären Guarde werden an der Parade teilnehmen“, zitierte die Agentur Fars Mohammadi.
Anlass sei der Jahrestag des Beginns des Iran-Irak-Krieges 1980. Die Lage in der Golf-Region ist unter anderem nach einem Angriff auf saudi-arabische Öl-Anlagen am Wochenende gespannt. Die USA und Saudi-Arabien werfen dem Iran eine Verwicklung vor, die Regierung in Teheran weist die Vorwürfe zurück.

 

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