Presseschau vom 14.09.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

Tilo Gräser: Russischer General: „Deutschland ist bester Freund“ – trotz Enttäuschung nach Abzug 1994
https://sptnkne.ws/9JTR

rt.deutsch: Sacharow-Preisträger Oleg Senzow gesteht Beteiligung an „Gesprächen über Sprengungen“
https://de.rt.com/1z7n


abends/nachts:

wpered.su: Donezker Kommunisten brachten humanitäre Hilfe in eine frontnahe Ortschaft
Kommunisten und sowjetische Offiziere es Petrowskij-Bezirk von Donezk besuchten Alexandrowka, um den Einwohnern der frontnahen Ortschaft zum Tag der Ortschaft zu gratulieren. Außerdem brachten sie humanitäre Hilfe, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
„Wir kommen nicht zum ersten Mal hierher. Wir kennen einander lange, und in der Kriegszeit sind wir uns nahe gekommen – wir haben zusammen alle Unbilden durchlebt.
Zum Leiter der Verwaltung Konstantin Wiktorowitsch Tschalyj sind die Beziehungen besondere. Gemeinsam haben wir 2014 zur Waffen gegriffen, gemeinsam haben wir den Einwohnern der Ortschaft geholfen. Trotz der ständigen Beschüsse lebt die Ortschaft, entwickelt sich, wird wieder aufgebaut“, erzählte die erste Sekretärin der Bezirksorganisation des Petrowskij-Bezirk der KP der DVR Nelli Taraban.
Während der feierlichen Veranstaltung gaben junge Künstler ein Konzert für die Gäste.


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Krasnyj Jar, Kalinowo-Borschtschewatoje, Losowoje und Solotoje-5.
Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 13. September 3:00 Uhr bis 14. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 22.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Siedlung des Isotow-Bergwerks), Golmowskij, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Mineralnoje, Spartak, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Kominternowo, Kulikowo, Sachanka.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurden infolge von Beschuss von Seiten der BFU auf Gorlowka (Siedlung des Isotow-Bergwerks) folgende Schäden festgestellt:
– Jakub-Kolas-Straße 41/1 – Zaun und eine Wasserleitung,
– Jakub-Kolas-Straße 4 – Fensterverglasung und die Wand eines Wirtschaftsgebäudes.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 125.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 202.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Mehr als 37.000 Operationen: Schoigu über Leistungen russischer Ärzte in Syrien
Russische Militärärzte in Syrien haben seit 2015 mehr als 37.000 Operationen durchgeführt, wie der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Freitag bei der Preisverleihung für die Gewinner des Festivals „Russische Armee 2019” bekanntgab.
„Wir müssen uns an unsere wunderbaren Ärzte erinnern, die während dieser Zeit (seit 2015) mehr als 37.000 Operationen allein in Syrien durchgeführt haben. Das ist eine selbstlose Arbeit. Leider war sie nicht friedlich und sicher, unsere wunderbaren Mädchen aus dem östlichen Militärbezirk haben dort ihr Leben verloren. Die Mädchen, die dorthin gereist waren, um zu helfen“, sagte Schoigu.
Der Syrien-Konflikt war im März 2011 ausgebrochen. Auf Bitte von Damaskus hin schalteten sich die Luft- und Weltraumtruppen Russlands 2015 in den Kampf gegen die Terroristen ein.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wir bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine heute das Feuer aus Richtung Talakowka in Richtung Kominternowo mit Mörsern des Kalibers 120mm eröffnet.
Infolge des Beschusses wurden Schäden an der Außenwand eines Wohnhauses in der Achmatowa-Straße 42 festgestellt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt. Genauere Informationen werden noch ermittelt.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie schon mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern um 19:13 Uhr das Feuer aus Richtung Nowgorodskoje in Richtung Schirokaja Balka mit Mörsern des Kalibers 82mm sowie Schützenpanzern eröffnet.
Im Ergebnis des Beschusses wurden folgende Schäden festgestellt:
Plotinnaja-Straße 15, 17, 19, 31/2, 118 – in allen Fällen direkte Treffer von Geschossen.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt. Genauere Informationen werden ermittelt.


de.sputniknews.com: Einschränkung im Zugang von Gazprom zu Opal-Transitkapazitäten bereits in Kraft
Das deutsche Unternehmen Opal Gastransport GmbH & Co. KG hat gemäß dem jüngsten Beschluss der Bundesnetzagentur den Zugang zu den Transitkapazitäten der Opal-Gaspipeline für den russischen Gaskonzern Gazprom reduziert. Die Neuregelung ist am Samstag, dem 14. September, um 06.00 Uhr MESZ in Kraft getreten.
Demnach ist es der Opal-Betreiberfirma nicht länger erlaubt, die teilregulierten entkoppelten Ein- und Ausspeise-Verbindungskapazitäten in Höhe von 15,86 Mio. kWh/h zu vermarkten sowie jegliche Transporte, welche auf solchen bereits gebuchten Kapazitäten beruhen, durchzuführen.
Die Bundesnetzagentur begründet ihre Entscheidung damit, dass dem russischen Gaskonzern alternative Transportrouten und Zustellungspunkte im Rahmen der Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Union zur Verfügung stünden.
Zuvor hatte das Gericht der Europäischen Union (EuG) auf eine Klage der polnischen Behörden hin den Beschluss der EU vom Jahr 2016 aufgehoben, wonach Gazprom einen erweiterten Zugang zu den Opal-Kapazitäten erhielt und diese von 40 auf 80 Prozent hochfahren und damit zusätzlich 10,2 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr transportieren durfte.
Gazprom und die russische Regierung erwägen derzeit eine offizielle Antwort auf den Gerichtsbeschluss. Wie der russische Energieminister Alexander Nowak dazu äußerte, könnte die Einschränkungsmaßnahme die Gas-Verhandlungen mit der Ukraine und der EU-Kommission beeinflussen sowie die Situation um die Energieversorgung der europäischen Länder betreffen. Vizepremier Dmitri Kosak schloss eine Berufung gegen das Verdikt nicht aus.
Bei der Opal-Leitung handelt es sich um die Verlängerung der seit 2011 betriebenen Pipeline, die russisches Gas durch die Ostsee nach Europa transportiert. Opal leitet das Gas dann weiter durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen bis nach Tschechien.


Dan-news.info: Kommentar des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin bezüglich der Aussagen Leonid Kutschmas
Die Erklärung Leonid Kutschmas, dass Wladimir Selenskij einer massenhaften Amnestie und einem besonderen Status des Donbass nicht zustimmen werde, ruft bei niemandem Verwunderung hervor. Die Rhetorik der ukrainischen Politiker, darunter auch offizieller Persönlichkeiten, ändert sich nicht und wird sich wohl auch nicht ändern. Die Minsker Vereinbarungen existieren, die Verhandlungen an diesem Ort werden nicht eingestellt. Aber Kiew ignoriert weiter die erzielten Vereinbarungen und strebt nicht danach, den unterzeichneten Maßnahmekomplex zur Regelung des Konflikts im Donbass umzusetzen. Leider ändert sich die Situation in der Ukraine nicht, und die neue politische Elite hat bis heute keinen deutlich formulierten innen- und außenpolitischen Kurs.
Davon zeugt auch die enorme Zahl verschiedenster Erklärungen, angefangen von Versprechungen, die Prozedur zur Erhalt von Rentenzahlungen zu erleichtern, bis zur Ausarbeitung eines Fahrplans mit festen Fristen für dessen Umsetzung. Jetzt gibt es die Erklärung, dass die Formel Steinmeier eine Utopie ist. Die Antwort ist einfach – die Umsetzung von Minsk ist nicht im Interesse Kiews.
Im Unterschied zur Ukraine werden wir auch weiter unsere prinzipiellen Positionen aufrechterhalten und für die Umsetzung des Maßnahmekomplexes der Minsker Vereinbarung in vollem Umfang eintreten.


Lug-info.com: Erklärung des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik
Leonid Kutschma, Wladimir Selenskij und die ganze übrige Führung der Ukraine müssen die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass weder die Minsker Vereinbarungen noch der Maßnahmekomplex Gegenstand von Diskussionen sind. Im Normandie-Format wurde ein Dokument bestätigt, klar und verständlich, das in Punkten ein Schema zur Verständigung des Donbass und der Ukraine regelt. Ein anderes solches Dokument gibt es nicht und wird es nicht geben.
Zurückkehrend zu den Worten Kutschmas und dazu, was der Ukraine passt und was nicht, komme ich nicht umhin zu fragen: Ist es Ihnen nicht peinlich über blutige Hände zu reden, wenn die ukrainischen Streitkräfte, Ihre Generäle und Ihre Soldaten, vor dem Hintergrund der Einhaltung des Waffenstillstands von Seiten der Republik weiter regelmäßig den Donbass beschießen und friedliche Einwohner töten? Wie gehen Sie mit übrigens mit denen um, deren Hände wirklich blutig sind? Oder haben sie in der Weltgeschichte kein derartiges Beispiel gefunden?
Zur Vermeidung weiterer Spekulationen und Missverständnisse wiederhole ich ein weiteres Mal: Die Position der LVR und der DVR ist unverändert, und wir haben nicht die Absicht Handel zu betreiben. Wenn Sie Frieden wollen, erfüllen Sie den Willen unserer Menschen, erfüllen Sie „Minsk“. Wollen Sie irgend etwas vereinbaren, erörtern Sie das mit uns und nicht mit den USA oder sonst wem.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Zahl der über Hundertjährigen in Russland mehr als verdoppelt
Die Zahl der über hundertjährigen Menschen in Russland hat sich nach Daten der Statistikbehörde Rosstat in den zurückliegenden zehn Jahren um mehr als das Doppelte erhöht.
Laut Rosstat-Angaben stieg die Zahl der über 100-jährigen Russen von 7718 im Jahr 2009 auf 20.582 zu Beginn des Jahres 2019, mehr als die Hälfte darunter sind Frauen.
Nach dem Stand vom 1. Januar 2019 lag die Zahl der Männer im Alter von über 100 Jahren bei 5895, bei Frauen waren es 14687.
Den größten „Club der Hundertjährigen“ hat Japan: Dort leben derzeit nach Angaben der Regierung mehr als 70.000 Menschen im Alter von 100 oder mehr Jahren.
Laut dem nationalen Projekt „Demografie“, das in diesem Jahr ins Leben gerufen wurde, soll die durchschnittliche Lebenserwartung in Russland bis 2024 auf 78 Jahre steigen. Die Lebenserwartung im vergangenen Jahr lag dem Gesundheitsministerium zufolge bei 72,9 Jahren.


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Staniza Luganskaja haben die Untergebenen des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der 46. Brigade der BFU Kotenko Krasnyj Jar mit Schusswaffen beschossen.
In Richtung Popasnaja haben Kämpfer der 72. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Bogomolow Kalinowo-Borschtschwatoje mit Schützenpanzerwaffen beschossen. Die Umgebung von Solotoje-5 wurde mit Granatwerfern verschiedener Art beschossen.
In Richtung Debalzewo haben Kämpfer von den Positionen der 59. Brigade der BFU auf Befehl des Verbrechers Sulimow das Gebiet von Losowoje mit Granatwerfern verschiedener Art beschossen.
Die Soldaten der Volksmiliz sind auf die Provokationen des Gegners nicht eingegangen und halten weiter das Regime der Feuereinstellung ein.
W
ir rufen die internationalen Beobachter der OSZE ein weiteres Mal auf, sich in das Geschehen einzumischen und auf die ukrainischen bewaffneten Formationen Druck auszuüben, um den erreichten Waffenstillstand zu erhalten.
Die ukrainischen Besatzer stationieren weiter Militärtechnik in der Nähe von Häusern und Objekten der zivilen Infrastruktur und gefährden so die Zivilbevölkerung.
Unsere Aufklärung hat die Stationierung von
durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt: 2 Haubitzen D-30 auf dem Gebiet eines Wohnhauses in Toschkowka, eine Haubitze „Gwosdika“ am Rand von Gretschischkino und 2 Schützenpanzer in den Gebieten von Nowoswanowka und Swetlodarsk.
Die Beobachter der OSZE-Mission stellten in ihren Berichten das
Fehlen von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen der BFU an den Lagerorten fest.
Am 12. September haben Vertreter der Mission im von den Kiewer Formationen kontrollierten Teil des Lugansker Oblast das Fehlen von 40 Haubitzen „Akazija“, „Gwosdika“ sowie D-30 an den Abzugsorten festgestellt.
Um die fehlenden Waffen im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ zu suchen, ist die Arbeit von Vertretern der Administration des Präsidenten der Ukraine geplant.
Nach Informationen einer Quelle im Stab der OOS wird die Kommission der Administration des Präsidenten die Dienstbedingungen des Personals der Einheiten in der OOS-
Zone im Zusammenhang mit den zunehmenden Beschwerden von Soldaten zu überprüfen.
Außerdem befindet sich die Aufdeckung der Ursachen für die
Zunahme von Fällen nicht kampfbedingter Verluste in den zur Ablösung eingetroffenen Einheiten unter besondere Kontrolle.
Ein weiterer Vorfall
ereignete sich am 13. September im Gebiet von Mironowskij, wo ein Ural-4320-Fahrzeug mit Kämpfern der 59. Panzergrenadierbrigade der BFU auf eine Antipanzermine fuhr, die von technischen Kräften der aus der Zone der Strafoperation abgezogenen 30. Brigade installiert worden war. Infolge der Detonation wurden sieben Personen, die sich in dem Fahrzeug befanden, unterschiedlich schwer verletzt.
Insgesamt wurden in der letzten Woche in den Einheiten der 59. Brigade durch Minen, die von ihren Vorgängern installiert worden waren, neun Soldaten verletzt. Hauptursache der nicht kampfbedingten Verluste ist das Fehlen von Minenwarnzeichen und von Karten von Minenfeldern, die bei der Rotation vom Kommando der 30. Brigade nicht übergeben wurden.
Die Volksmiliz der LVR lässt in ihrer Wachsamkeit nicht nach und widmet den Fragen der Sicherheit der Republik erhöhte Aufmerksamkeit. Mit dem Personal der Einheiten werden ständig Übungen zur militärischen Ausbildung und zu den Sicherheitsanforderungen durchgeführt.
Die Soldaten der Volksmiliz halten die Minsker Vereinbarungen streng ein, aber im Fall einer direkten Aggression von Seiten der ukrainischen Truppen sind sie bereit entschieden zu handeln.


de.sputniknews.com:
Syrien: An-Nusra-Kämpfer verhindern Evakuierung von Einwohnern aus Idlib
Extremisten der Terrormiliz „Haiʾat Tahrir asch-Scham“ (ehemals „Dschebhat an-Nusra“) verhindern die Evakuierung der Einwohner aus den von ihnen kontrollierten Gebieten der syrischen Provinz Idlib. Das teilte die syrische staatliche Agentur SANA am Samstag mit.
Wie es heißt, sei der humanitäre Korridor „Abu al-Duhur“ im Raum der gleichnamigen Ortschaft zur Aufnahme der Ortsansässigen bereit, die die von Terrorkämpfern kontrollierten Territorien verlassen würden.
„Es liegen Informationen vor, dass die Terrorkämpfer von ‚Dschebhat an-Nusra‘ mehreren Autos nicht erlauben, die Bevölkerung aus Idlib hinauszubringen. Sie haben diese Wagen unter Beschuss genommen“, berichtete die Agentur.
Demnach hat bisher kein einziger Ortsbewohner Idlib über den Korridor verlassen können.
Am 31. August hatte die syrische Regierungsarmee einseitig die Kämpfe in der Deeskalationszone Idlib eingestellt. Mit einer Offensive auf die letzte große Terroristenhochburg Idlib im Nordwesten Syriens hatte die syrische Regierungsarmee Ende April begonnen.
„Haiʾat Tahrir asch-Scham“ ist ein extremistisch-islamistisches Bündnis verschiedener Milizen, die im Bürgerkrieg in Syrien kämpfen. Es wird international mehrheitlich als Terrororganisation eingestuft, darunter auch von der Türkei, Kanada und den USA.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 14.09.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 22-mal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In
Richtung Gorlowka haben die Kämpfer Poljakows und Schwdjuks aus der 53. und 59. Brigade die Gdbiete von Schirokaja Balka, Golmowskij, der Siedlungen des Isotow- und des Gagarin-Bergwerks mit 82mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer Kokorjews und Iwanows aus der 92. und 56. Brigade die Gebiete von Jasinowataja, Mineralnoje, Trudowskije und Spartak mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Mariupol haben die Kämpfer Gnatows aus der 36. Marineinfanteriebrigade das Feuer mit 82mm-Mörsern, Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf die Gebiete von Kominternowo, Sachanka und Kulikowo eröffnet.
Die Gesamtzahl der von Seiten der BFU abgefeuerten Geschosse betrug in den letzten 24 Stunden 125.
Seit Beginn des heutigen Tages haben Kämpfer aus der 36. Brigade mit Mörsern des Kalibers 120mm geschossen und drei Mörsergeschosse auf das Gebiet von Kominternowo abgefeuert.
Wir stellen weiter
Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten in den Reihen der BFU fest.
So kam es am 11. September während der Durchführung von Arbeiten zum Wiederaufbau der Positionen nach einem Brand durch Kämpfer der 28. Brigade im Gebiet von Krasnotgorowka zur Detonation eines Sprengsatzes, der zuvor von Kämpfern der 24. Brigade installiert worden war. In
folge der Detonation starb ein Besatzer, ein weiterer wurde verletzt.
Uns wurden schockierende
Einzelheiten eines Mordes bekannt, der von Kämpfern der 24. Brigade der BFU an einem örtlichen Einwohner, einem Invaliden der 2. Gruppe, geb. 1994, dem Bürger Chaladshi, begangen wurde.
Auf der Suche nach leichtem Geld entführten fünf Strafsoldaten – Karljus, Tityka, Bespalow, Stepanjuk und Rudjaschka unter Drohung mit Waffengewalt den Bürger Chaladshi, der nach Konstantinopolskoje fuhr, um eine Rente aufgrund seiner Behinderung zu erhalten. Nach dem Erhalt von Geld entführten ihn die Mör
der und brachten ihn in eine der Boxen auf dem Territorium eines ehemaligen Getreidesilos in Marjinka, wo sie ihm sein Geld abnahmen und durch Foltern versuchten, aus ihm ein Geständnis heruszuprügeln, dass der Invalide der zweiten Gruppe Dienst in der Volksmiliz der DVR tut.
Als sie kein Ergebnis erzielten, brachte der Anführer der Bande, der vorbestrafte Gespalyj, geb. 1964, den Bürger Chaladshi mit seinen Komplizen auf das Territorium eines verlassenen landwirtschaftlichen Betriebs im Gebiet von Marjinka, wo sie ihn erschossen, die Leiche warfen sie in einen Metallbehälter, schütteten Müll dazu und zündeten ihn an.
Die Kaltblütigkeit und der Zynismus der Strafsoldaten, mit denen sie mit einem jungen Mann abrechneten, bestätigen ein weiteres Mal, dass die Kämpfer der bewaffneten Formationen der Ukraine nur zu einem Zweck in den Donbass kommen – um zu töten. Es ist bemerkenswert, dass die Ermittlungsorgane der Ukraine, die diese Angelegenheit untersuchen, zur
zeit Versuche unternehmen, sie zu vertuschen.
Jeder Kämpfer der BFU muss sich daran erinnern, dass Kriegsverbrechen nicht verjähren und dass er, wenn er auf den Auslöser drück
t oder in Richtung einer Ortschaft zielt, sich für die Folgen gemäß der ganzen Strenge des Gesetzes wird verantworten müssen.
Kein einziger Verbrecher wird der Verantwortung entgehen, wir verfügen über die Personaldaten aller fünf Mörder, und sie werden die verdiente Strafe erhalten.
Wir rufen die Weltgemeinschaft und die Vertreter der internationalen Organisationen, die sich auf dem Territorium der Republik befinden, auf, die verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Seite gegen friedliche Einwohner des Donbass nicht außer Acht zulassen und alle notwendigen Maßnahmen zu unternehmen, damit die Verbrecher die verdiente Strafe erhalten.


abends:

de.sputniknews.com: Donbass-Konflikt: Slowakischer Außenminister spricht sich für „Steinmeier-Formel“ aus
Die sogenannte „Steinmeier-Formel“ sollte als Anleitung für die ordnungsgemäße Umsetzung der Minsker Vereinbarungen gelten, die auf die Beilegung der Situation in der Donbass-Region abzielen. Der slowakische Außenminister Miroslav Lajčák hat sich auf der 16. Konferenz der Yalta European Strategy (YES) in Kiew zu dem Thema geäußert.
Wie Lajčák sagte, ist die vollständige Umsetzung der Minsker Vereinbarungen Voraussetzung für die Rückkehr des Vertrauens. Dies sollte aber transparent und verantwortungsbewusst gemacht werden. Es gebe in dieser Hinsicht sogar eine Anleitung, die es ermögliche zu verstehen, wie die Minsker Vereinbarungen zu lesen seien: die „Steinmeier-Formel“, so der slowakische Außenminister weiter. Diese könne als Grundlage für die weitere Arbeit zur Beilegung (der Situation in der Donbass-Region – Anm. d. Red.) gelten.
Zuvor sagte Leonid Kutschma, der Vertreter von Kiew bei der Kontaktgruppe zur Lösung des Donbass-Konflikts und Ex-Präsident der Ukraine, dass es hinsichtlich der „Steinmeier-Formel“ bestimmte Punkte gebe, denen man zustimmen könne. Manche Stellen seien jedoch völlig inakzeptabel. Kutschma vertritt die Ansicht, dass die Entscheidungen in Bezug auf die „Steinmeier-Formel“ von den Staats-und Regierungschefs der am „Normandie-Format“ beteiligten Länder (Deutschland, Frankreich, Ukraine und Russland) getroffen werden sollten.
Die im Jahr 2015 vereinbarte und 2016 bestätigte „Steinmeier-Formel“ (Frank-Walter Steinmeier war damals Außenminister Deutschlands) sieht eine Reihenfolge bei der Verabschiedung des Gesetzes über den Sonderstatus der Donbass-Region und der Organisation der Wahlen vor. Demnach würden die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk am Wahltag nur temporär einen Sonderstatus erhalten, der erst dann dauerhaft werden solle, wenn die Wahlen von der OSZE anerkannt worden seien.
Die Slowakei hat 2019 den OSZE-Vorsitz von Italien übernommen.


de.sputniknews.com: Huthi-Angriffe auf Raffinerien „treffen ins Herz“ saudischer Ölindustrie – Reuters
Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben mit den jüngsten Drohnenattacken ins Herz von Saudi-Arabiens Ölindustrie getroffen, schreibt Reuters am Samstag.
Nach Auskunft eines Insiders ist die Förderung von fünf Millionen Barrel Rohöl pro Tag betroffen. Das wäre nahezu die Hälfte der Produktion des weltgrößten Ölexporteurs. Das staatliche Fernsehen berichtete dagegen, die Ausfuhren gingen weiter.
Von dem Ölriesen Saudi Aramco und den Behörden lagen zunächst keine Stellungnahmen dazu vor. Das Innenministerium teilte lediglich mit, die Brände an den beiden Standorten seien unter Kontrolle. Berichte über Tote oder Verletzte gab es zunächst nicht.
Den Insidern zufolge hat Aramco die Notfallstufe erhöht und ein Krisentreffen abgehalten. Analysten zufolge könnte der Angriff weitreichende Folgen haben.
„Das ist eine relativ neue Situation für die Saudis“, sagte Kamran Bokhari, Gründungsdirektor des Center for Global Policy mit Sitz in Washington. „Lange Zeit hatten sie keine großen Ängste, dass ihre Ölanlagen aus der Luft getroffen würden.“
Bob McNally, der den Analysedienst Rapidan Energy Group leitet, urteilte: „Ein erfolgreicher Angriff auf Abqaiq käme einer heftigen Herzattacke für den Ölmarkt und die Weltwirtschaft gleich.“
Trotzdem sieht die Internationale Öl-Agentur IEA bislang keine Versorgungs-Engpässe für die globalen Energiemärkte – diese seien derzeit gut versorgt.
In der Nacht zum Samstag griffen die jemenitischen Huthi-Rebellen mehrere saudische Objekte mit Drohnen an, darunter die Ölraffinerien in Abqaiq und Churais. Die erste Anlage ist der weltgrößte
Ölverarbeitungs-Komplex.


de.sputniknews.com: Pompeo wirft Iran Angriffe auf saudische Ölraffinerie vor
Der US-Außenminister Mike Pompeo macht den Iran für die schweren Drohnenangriffe auf eine Ölraffinerie in Saudi-Arabien am Samstag verantwortlich.
„Inmitten der Rufe nach Deeskalation hat der Iran jetzt einen beispiellosen Angriff auf die Welt-Energieversorgung verübt. Es gibt keinen Beweis, dass die Angriffe vom Jemen kamen.”
Zuvor hatten sich die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen aus dem benachbarten Jemen ausdrücklich zu den Angriffen bekannt.
Pompeo forderte alle Nationen dazu auf, die iranischen Angriffe „öffentlich und eindeutig” zu verurteilen. Die USA würden sicherstellen, dass der Iran für seine Aggression zur Rechenschaft gezogen werde.
Inzwischen bestätigte das Weiße Haus, dass US-Präsident Trump dem saudischen Kronprinzen, Mohammed bin Salman, Hilfe nach den jüngsten Angriffen angeboten habe.
In der Nacht zum Samstag wurden mehrere saudische Objekte mit Drohnen angegriffen, darunter die Ölraffinerien in Abqaiq und Churais. Die Tat sorgt bei mehreren Experten für Bedenken über mögliche negative Auswirkungen auf die globalen Ölmärkte.
Saudi-Arabien führt im Jemen eine von den USA unterstützte Militärkoalition an, die gegen die Huthis kämpft. Diese werden wiederum vom Iran unterstützt und halten große Teile des Nordjemens inklusive der Hauptstadt Sanaa unter Kontrolle. In den vergangenen Monaten hatten die Huthis bereits mehrere Angriffe mit Drohnen auf Ölpipelines und Flughäfen in Saudi-Arabien durchgeführt.

 

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