Presseschau vom 07.09.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp:

Alexander Boos: Verborgene Seite der US-Geheimdienste: So vereitelte die „junge CIA“ Hitler-Attentate
https://sptnkne.ws/9Fk5


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Neuer deutscher Botschafter in Moskau spricht von „großer Sympathie für Russland“
Géza Andreas von Geyr, der neue deutsche Botschafter in Moskau, ist nach eigenen Worten in Russland mit einer großen Sympathie angekommen.
„Ich begrüße Sie sehr herzlich als deutscher Botschafter in Moskau. Ich freue mich und bin gespannt auf die Vielfalt der deutsch-russischen Beziehungen. Ich freue mich auf die vielen Menschen, die sich engagieren für diese Beziehungen und die Vielfalt unserer Zusammenarbeit“, sagte er in einer Rede via Facebook.
„Ich komme mit großer Sympathie für die Menschen, die Kultur und das Land“, so der Botschafter weiter.
Géza Andreas von Geyr wurde der Nachfolger von Rüdiger von Fritsch, der seit März 2014 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Russland war. In dieser Woche überreichte der neue Botschafter dem stellvertretenden Außenminister Russlands, Wladimir Titow, Kopien seiner Beglaubigungsschreiben.


wpered.su:
In Amwrosiewka wurde der Tag der Befreiung des Donbass gefeiert
Heute, am 6. September, haben sich in Amwrosiewka Einwohner der Stadt zu einer Kundgebung zum 76. Jahrestag der Befreiung des Donbass von den faschistischen deutschen Besatzern versammelt. Vor den Versammelten sprachen die Leiter von Bezirk und Stadt, des Veteranenrats, des Militärkommissariats sowie die erste Sekretärin des Amwrosiewker Bezirkskomitees der Kommunistischen Partei der DVR Ljudmila Jakubowskaja, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Ljudmila Jakubowskaja sprach über die Heldentaten der Soldaten der Roten Armee, der Partisanen und Untergrundkämpfer, der Werktätigen im Hinterland. Sie wünschte allen Versammelten Frieden und schloss ihre Rede mit den Worten J.W. Stalins „Der Feind wird zerschlagen werden, der Sieg wird unser sein“.
Nach einer Schweigeminute und der Salve einer Ehrenwache legten die Versammelten Blumen am Ewigen Feuer nieder.


de.sputniknews.com: Während der Wahlen: Russland fordert von Google und Facebook Verbot politischer Werbung
Am Sonntag sind in Russland mehrere Kommunalwahlen angesetzt, darunter auch in Moskau. Die russische Medienaufsicht hat nun in diesem Zusammenhang die US-Konzerne Facebook und Google aufgefordert, politische Werbung am kommenden Wochenende zu streichen.
Wie die Aufsicht am Freitag mitteilte, dürfen die US-Konzerne Facebook und Google am Wochenende keine politische Werbung veröffentlichen, um den Wahlgang nicht zu stören. Ein Missachten dieser Anordnung werde als Einmischung in innere Angelegenheiten Russlands gewertet. Dies könnte Reaktionsmaßnahmen der Behörde nach sich ziehen.
Zuvor war es in der russischen Hauptstadt im Laufe mehrerer Wochen zu nicht genehmigten Demonstrationen gekommen. Die Demonstranten protestierten gegen den aus ihrer Sicht unfairen Ausschluss einiger Kandidaten von der Wahl.
Die Kundgebungen provozierten teilweise massiven Polizeieinsatz, bei dem hunderte Protestler wegen verschiedener Rechtsverstöße (darunter auch Angriffe auf Polizisten) festgenommen wurden.
Die Befürchtungen, dass Internetkonzerne Wahlen beeinflussen könnten, sind nichts Ungewöhnliches. In den USA gehen die Behörden etwa Vorwürfen nach, dass der US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 über Internet-Medien zugunsten von Amtsinhaber Donald Trump beeinflusst worden sei.
Einige US-Politiker warfen Russland daraufhin vor, den Wahlkampf beeinflusst zu haben. Russische Vertreter hatten diese Vorwürfe stets abgestritten und auf das Fehlen von jeglichen Beweisen hingewiesen.


vormittags:

wpered.su: In Donezk wurde der Tag der Befreiung des Donbass gefeiert
Am 6. September fand am Monument „Deinen Befreiern, Donbass“ eine Festkundgebung zum Tag der Befreiung des Donbass statt. An ihr nahm auch die Kommunistische Partei der DVR teil, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.



lug-info.com: Ansprache des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik zum 224. Gründungstag von Lugansk
Liebe Landsleute!
Durch gemeinsame Anstrengungen haben wir die Freiheit und Unabhängigkeit der Hauptstadt der Lugansker Volksrepublik verteidigt und begehen mit Stolz den 224. Jahrestag der Gründung von Lugansk.
Diese Stadt hat kein einfaches Schicksal: in ihrer mehrhundertjährigen Geschichte hat sich ihr Status mehrmals verändert, aber gemeinsam stellen wir die historische Gerechtigkeit wieder her und überzeugt kehren wir nach Hause zurück und nehmen Kurs auf die Integration mit der Russischen Föderation.
Lugansk ist durch seine Unternehmen berühmt, die Produkte höchster Klasse sind breit bekannt, aber ihr größter Wert besteht in den Menschen. Unsere Hauptstadt hat der Welt begabte Schriftsteller, Heerführer, Wissenschaftler gegeben. Hier leben wirklich mutige Menschen, die bereit sind, sowohl zu schaffen und zu arbeiten als auch zu jeder Zeit zur Verteidigung der Heimat mit der Waffe in der Hand aufzustehen. Dies wurde nicht in Worten, sondern in Taten in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges und im Krieg gegen die ukrainischen Nazisten gezeigt.
Solche Verdienste der Stadt können nicht unbemerkt bleiben, deshalb erhält Lugansk an diesem schönen Feiertag den Rang einer „Heldenstadt“. Zweifellos haben sowohl Lugansk als auch seine Einwohner eine solche hohe Auszeichnung verdient!
Ich gratuliere allen Luganskern und Einwohnern der Republik zum 224. Jahrestag seit der Gründung der Heldenstadt Lugansk! Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen starke Gesundheit, Wohlergehen, Erfolge in allen Guten Angelegenheiten und einen friedlichen Himmel!


de.sputniknews.com: Nach Freilassung aus ukrainischer Haft: Journalist Wyschinski fliegt heute nach Moskau
Der Chef des Kiewer Büros der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti, Kirill Wyschinski, der Ende August in der Ukraine auf freien Fuß gesetzt wurde, soll am Samstag von Kiew nach Moskau fliegen. Dies teilte der Chef der russischen Mediengruppe „Rossiya Segodnya“, Dmitri Kisseljow, mit.
Gegen 09.00 Uhr MESZ erklärte Kisseljow, dass sich Wyschinski „innerhalb weniger Minuten” nach Moskau begeben würde.
Am 28. August beschloss das Kiewer Appellationsgericht, Wyschinski aus der Haft zu entlassen. Es war allerdings kein Freispruch – die Gerichtsverhandlungen zu den ihm vorgeworfenen Delikten stehen noch bevor. Darüber hinaus ist er nun verpflichtet, bei erster Aufforderung ein Gericht oder den Ermittler aufzusuchen, diese über die Änderung seines Aufenthalts oder Arbeitsplatzes zu informieren und keinen Kontakt zu Zeugen aufzunehmen.
Der ukrainische Geheimdienst SBU hatte Wyschinski am 15. Mai 2018 in Kiew festgenommen. Ihm werden Landesverrat sowie Unterstützung der selbsterklärten Republiken der Donbass-Region vorgeworfen. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft.
Der Kreml hatte das Vorgehen der ukrainischen Behörden scharf verurteilt und Gegenmaßnahmen versprochen. Moskau richtete eine Protestnote mit der Forderung an Kiew, die Gewalt gegen Medienvertreter einzustellen.
Während einer Gerichtverhandlung hatte der Chef von RIA Novosti Ukraine den russischen Präsidenten Wladimir Putin um Hilfe ersucht und erklärt, dass er sich von der ukrainischen Staatsbürgerschaft lossagen werde.
Putin nannte die gesamte Situation beispiellos und betonte, dass der Journalist explizit wegen seiner beruflichen Tätigkeit verhaftet worden sei. Wyschinski selbst bezeichnete das gegen ihn eingeleitete Verfahren als “Wahnsinnsprojekt von Ex-Präsident Petro Poroschenko“.
Auch der Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Thomas Greminger, äußerte sich kritisch zur Inhaftierung Wyschinskis. Greminger verwies darauf, dass alle Mitgliedsländer der OSZE die internationalen Standards der Meinungsfreiheit einhalten und sich nicht in die Arbeit der Medien einmischen sollten.


lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben zweimal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo-Borschewatoje und Solotoje-5.
Geschossen wurde mit automatischen Granatwerfern und einem Mörser des Kalibers 82mm.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 06. September 3:00 Uhr bis 07. September 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 11.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Jasinowataja, Donezk (Spartak, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Grigorowka, Kasazkoje, Katschkarskoje, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka.
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU Katschkarskoje (Gehöft Rosa) mit 152mm-Artillerie beschossen. Dabei wurden zwei zivile Einwohnerinnen verletzt:
geb. 1957 – Brandwunden 2. und 3. Grades an den oberen Gliedmaßen;
geb. 1943 – Prellungen.
Außerdem wurden infolge des Beschusses folgende Häuser vollständig zerstört:
– Zentralnaja-Straße 1, 4, 6, 7.
Außerdem wurde eine Stromleitung in der Zentralnaja-Straße 6 beschädigt.
Infolge des Beschusses wurde eine Gasleitung in der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk in der Krasnaja-Swesda-Straße 41 beschädigt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 145.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 114.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Iran setzt Schiff wegen angeblichen Ölschmuggels fest – Bericht
Die iranische Küstenwache hat ein Schiff wegen angeblichen Treibstoffschmuggels im Persischen Golf beschlagnahmt und seine zwölf philippinischen Besatzungsmitglieder festgenommen. Dies meldet Reuters unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur ISNA.
Das Schiff beförderte etwa 284.000 Liter Diesel, teilte die Nachrichtenagentur am Samstag mit.
Aufgrund starker staatlicher Subventionen und des Verfalls der Währung gehört der Iran zu den Ländern mit den niedrigsten Treibstoffpreisen in der Welt. Teheran kämpft deshalb gegen den Treibstoffschmuggel auf dem Landweg in die Nachbarländer und per See in die Golfstaaten.
In den vergangenen drei Monaten hat der Iran drei Handelsschiffe in der Straße von Hormus festgenommen.
So beschlagnahmte seine Küstenwache am 19. Juli den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker „Stena Impero“. Das Schiff habe gegen die Seeverkehrsregeln verstoßen, die Warnungen des Militärs ignoriert und die Ortungsvorrichtung ausgeschaltet. Es sei mit einem iranischen Fischerboot zusammengestoßen.
Iran stellte klar, dass die Beschlagnahmung der „Stena Impero“ nicht als Vergeltung für das Festsetzen des iranischen Supertankers „Grace 1“ durch die Behörden von Gibraltar erfolgt war.
Der Iran nahm außerdem einen Tanker unter Panama-Flagge und einen irakischen Tanker fest. Panama bestätigte, dass sein Schiff in rechtswidrige Handlungen verwickelt war, während der Irak jegliche Verbindung zu dem zweiten inhaftierten Schiff bestritt.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie schon mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 9:15 Uhr das Feuer aus Richtung Wodjanoje in Richtung Kominternowo mit automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
Dabei entstand ein Brand in einem zweistöckigen Wohnhaus in der Achmatowa-Straße 15. Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt. Genauere Informationen werden ermittelt.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 7:05 Uhr das Feuer aus Richtung Dsershinsk (Jushnaja-Bergwerk) in Richtung Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks) mit Mörsern und Granatwerfern eröffnet.
Infolge des Beschusses wurden Schäden am Dach eines Wohnhauses in der Wesennjaja-Straße 29 festgestellt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt. Genauere Informationen werden ermittelt.


Dnr-online.ru: Der Apparat der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte teilt mit:
Gemäß operativen Informationen werden von der ukrainischen Seite 255 Menschen festgehalten, darunter sind:
– 103 Menschen, deren Aufenthalt auf ukrainischem Territorium bestätigt ist. Ein Mann, geb. 1978, wurde entsprechend der ukrainischen Gesetzgebung freigelassen. Ein weiterer Mensch wurde aus der Liste der Personen, bei denen Informationen von der ukrainischen Seite ermittelt werden, übertragen – sein Aufenthalt ist festgestellt und bestätigt.
– 152 Menschen, bei denen Informationen fehlen oder von der ukrainischen Seite ermittelt werden.
Zum Stand am 6. September galten 460 Menschen als vermisst, möglicherweise befinden auch sie sich in ukrainischer Gefangenschaft.


nachmittags:

de.sputniknews.com: USA wollen keine Hyperschallraketen aus Russland erwerben
Laut einem hochrangigen Beamten der US-Regierung beabsichtigt Washington nicht, Hyperschallraketen aus Russland zu kaufen.
Die USA hätten „wenige Gründe“, eine solche Möglichkeit in Betracht zu ziehen, weil sie einen „komparativen Vorteil in diesem Bereich haben“, so der Vertreter des Weißen Hauses.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor dem US-Präsidenten vorgeschlagen, bei Russland Hyperschallwaffen zu erwerben.
Nach seinen Worten sei bei dem Treffen in Osaka (Ende Juni – Anm. d. Red.) die Frage gestellt worden, wie moderne russische Waffen in gemeinsamen Vereinbarungen zu erfassen seien, darunter Hyperschall-Angriffsraketenkomplexe, wie sie heute keinem anderem Land zu Verfügung stünden.
Zuvor war bekannt geworden, dass Washington bis spätestens 2021 Waffen entwickelt haben will, die mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit ihr Ziel angreifen können. Dafür hatte das Pentagon im Oktober 2018 beschlossen, mehrere Rüstungsprogramme zusammenzulegen, denn bis dato entwickelte jede Teilstreitkraft ihre eigene Hyperschallwaffe: Die Armee und die Marine arbeiteten an der Advanced Hypersonic Weapon (AHW) und die Luftwaffe entwickelte die Hypersonic Conventional Strike Weapon (HCSW). Daneben existiert das „Prompt Global Strike“-Programm.


de.sputniknews.com: Wer wollte das deutsche Volk kleinkriegen? Historikerin weist auf Geschichtsverheimlichung hin
Von Liudmila Kotlyarova
Zum 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges sprachen manche westlichen Spitzenpolitiker der Sowjetunion ihre Leistungen im Kampf gegen das NS-Regime ab. Laut der russischen Historikerin Dr. Elena Ponomarewa verheimlichen sie dabei gerne, wer zu Kriegszeiten – anders als die Sowjetunion – selbst die Zivilbevölkerung Deutschlands bedrohte.
Das kroatische Volk habe angesichts der Gesamtbevölkerung den größten Beitrag zum antifaschistischen Kampf in Europa geleistet, sagte die kroatische Präsidentin bei den Feierlichkeiten in Polen anlässlich des 80. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkrieges – mehr als eine halbe Million kroatischer Bürger hätten daran teilgenommen.
Während die Polen das Land gegen den Nazi-Überfall verteidigt hätten, steuerte der britische Ministerpräsident Boris Johnson in einer Twitter-Videobotschaft hinzu, hätten die sowjetischen Streitkräfte sie im Osten angegriffen, infolgedessen sei Polen „zwischen dem Hammer des Faschismus und dem Amboss des Kommunismus“ gelandet.
Bulgarien seinerseits stemmte sich gegen eine russische Ausstellung mit Fotos der Befreiung Osteuropas von der Wehrmacht und warf der russischen Botschaft eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes vor. Nach Einschätzung der bulgarischen Diplomaten war der Krieg der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland keine Befreiung Osteuropas.
Die Geschichtsprofessorin der Moskauer Staatlichen Hochschule für internationale Beziehungen (MGIMO), Dr. Elena Ponomarewa, verweist in einem Sputnik-Gespräch darauf, dass all diese Spitzenpolitiker dabei gerne weglassen, dass die Sowjetunion eben ein Objekt der NS-Aggression gewesen sei. Mehr noch: Sie würden verheimlichen, dass die Sowjetunion – anders als die Angelsachsen, die heute als „richtige Befreier“ gefeiert werden – nie das Ziel erwogen oder verfolgt hätte, neben dem NS-Regime auch das gesamte deutsche Volk zu bedrohen, also die Nazis nicht über einen Kamm mit den Deutschen geschert hätte.
Gegen die Nazis und nicht gegen die deutsche Bevölkerung
Es lohnt sich laut Ponomarewa ebenfalls, die Haltung der sowjetischen Führung und beispielsweise der Briten gegenüber Deutschland und den Deutschen zu vergleichen.
„Sie müssen sich darüber im klaren sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt“, schrieb Winston Churchill unter anderem Ende der 1930er Jahre.
Joseph Stalin dagegen mahnte in seinem Befehl des Volksverteidigungskommissars der Sowjetunion im Februar 1942, die Rote Armee habe ein edles Ziel, nämlich die Befreiung der Heimat von dem Angreifer:
„Es wäre lächerlich, Hitlers Clique mit dem deutschen Volk, mit dem deutschen Staat zu identifizieren. Die Erfahrung der Geschichte besagt, dass die Hitlers kommen und gehen und das deutsche Volk und der deutsche Staat bleiben.“
Im Mai 1942 schrieb er, der Krieg habe dem deutschen Volk große Enttäuschung, Millionen von Menschenopfern, Hunger und Verarmung gebracht. Es sei dem deutschen Volk laut Stalin zunehmend klar geworden, dass der einzige Ausweg aus dieser Situation darin bestehe, Deutschland von der abenteuerlichen Hitler-Göring-Clique zu befreien.
„Genosse Ehrenburg simplifiziert“
Auch die sowjetische Presse setzte auf einen konstruktiven Umgang mit den Deutschen. So konterte die leitende sowjetische Zeitung „Prawda“ im April 1945 den Artikel des russischen Journalisten Ilja Ehrenburg in der Zeitung „Roter Stern“.
„Genosse Ehrenburg versichert den Lesern, dass alle Deutschen gleich und gleichermaßen für die Verbrechen der Nazis verantwortlich sind. In dem Artikel ‚Genug!‘ meint er, dass es kein Deutschland gibt, sondern eine riesige Bande, die wegläuft, wenn es um die Verantwortung geht.“
Jetzt sei jeder überzeugt, schreibt die „Prawda“ weiter, dass verschiedene Deutsche unterschiedlich kämpfen und sich unterschiedlich verhalten – dies zeige sich besonders deutlich in der Erfahrung der letzten Monate. Einige deutsche Offiziere würden für das „kannibalische“ System weiter kämpfen, während andere Bomben auf Hitler und seine Clique werfen oder die Deutschen davon zu überzeugen versuchen, die Waffen niederzulegen. „Genosse Ehrenburg spiegelt in diesem Fall nicht die öffentliche Meinung der Sowjets wider. Die Rote Armee, die ihre große Befreiungsmission erfüllt, kämpft für die Liquidierung der Naziarmee, des Hitlerstaates und der Hitlerregierung, hat sich aber nie zum Ziel gesetzt, das deutsche Volk auszurotten.“ Einige russische Historiker gehen davon aus, dass dieser Artikel vielen Deutschen letztendlich das Leben gerettet hat.
USA: Für die Nazis und gegen die Bevölkerung?
Anders als die westlichen Alliierten hatte die Rote Armee auch keine zusätzliche halbe Million Zivilisten durch Luftschläge getötet. Nie hatte es in der Sowjetunion einen Plan wie den Morgenthau-Plan der USA gegeben. Dessen Ziel war es laut Ponomarewa, den Deutschen einen maximalen psychologischen und demografischen Schaden zuzufügen. Mit dem Plan wollte der US-amerikanische Finanzminister Henry Morgenthau bis zu einem Skandal in der Presse im September 1944 Deutschland in einen Agrarstaat verwandeln. Der Plan, der danach jedoch nicht zum Staatsprogramm wurde, hätte laut der Kritik des Ex-US-Präsidenten Herbert Clark Hoover nur dann erfüllt werden können, wenn 25 Millionen Deutsche ermordet oder deportiert worden wären. Auf jegliche Ideen mit dem Agrarstaat hatte man mit dem Beginn des Kalten Krieges 1947 verzichtet und dagegen auf den Marshall-Plan gesetzt.
Die ganze Logik des rationalen Imperialismus hätte die Amerikaner letztendlich dazu gebracht, das wirtschaftliche Potenzial Westdeutschlands zu nutzen und dessen großen Markt zu erobern, schreiben die Historiker weiter. Unter den Umständen des absehbaren Wettbewerbs zwischen den USA und der Sowjetunion wäre es nicht rational gewesen, einen anderen Weg zu wählen, unabhängig davon, welche germanophoben und chauvinistischen Gefühle die einzelnen Spitzenpolitiker der USA bewegt hätten. Auf den deutschen Markt hatten große US-Unternehmen wie etwa der Autokonzern Ford oder der Ölgigant Standard Oil of New Jersey (heute ExxonMobil) übrigens eben in Hitlers Krieg gesetzt, indem sie Flugmotoren, Autos und Treibstoff an sein Deutschland verkauften.


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Die Lage an der Kontaktlinie hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Popasnaja haben Kämpfer der 72. Brigade der BFU auf Befehl des Kriegsverbrechers Bogomolow Solotoje-5 und Kalinowo-Borschtschewatoje mit 82mm-Mörsern und automatischen Granatwerfern beschossen.
Opfer unter der Zivilbevölkerung und Zerstörungen ziviler Infrastruktur konnten vermieden werden.
Die Fälle von Beschuss auf Ortschaften sind dokumentiert, die Materialien wurden an die Generalstaatsanwaltschaft der LVR zur Aufnahme von Strafverfahren gegen den Kommandeur der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Bogomolow.
Wir rufen die internationalen Organisationen ein weiteres Mal auf, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen und auf die ukrainischen bewaffneten Formationen Druck auszuüben, um den erreichten Waffenstillstand zu erhalten.
Die ukrainischen Besatzer stationieren während des Waffenstillstands neben dem Beschuss der Republik Militärtechnik in der Nähe von Objekten der zivilen Infrastruktur und bringen das Leben der Zivilbevölkerung in tödliche Gefahr.
Es ist die Durchführung von Arbeiten durch Kämpfer der BFU zur zusätzlichen Ausrüstung ihrer Positionen am Abschnitt zur Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Solotoje in der Nähe des Eisenbahnübergangs festzustellen sowie die Stationierung eines Schützenpanzerwagens, was die grobe Verletzung der Vereinbarungen bestätigt.
Um die Entdeckung der Technik der ukrainischen Streitkräfte, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen stationiert ist, zu verhindern, schaffen die Einheiten der ukrainischen Verbrecher weiter Hindernisse für die Funktion der Drohnen der OSZE-Mission, die Flüge über von den BFU besetzten Territorien durchführen. Am 5.. September haben Verbrecher der BFU die Leitungskanäle von Drohnen der OSZE-Mission im Gebiet von Popasnaja unterdrückt. Die Mission war gezwungen die Beobachtung des von den BFU besetzten Territoriums einzustellen….
Die Einhaltung des Regimes der Ruhe ist für die Volksmiliz nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben. Wir sind nach wie vor auf die Lösung des Konflikts am Verhandlungstisch ausgerichtet. Aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, entschieden im Interesse der Verteidigung ihrer Bürger zu handeln.
Im Namen der Volksmiliz und in meinem eigenen gratuliere ich allen Luganskern zum Geburtstag unserer geliebten Stadt, der Hauptstadt unserer Republik!
Ich wünschen unserem heimatlichen Lugansk Stabilität und Erblühen und seinen Einwohnern starke Gesundheit, Erfolge, Glück, Wohlergehen, Vertrauen in die eigenen Kräfte und den morgigen Tag! Zum Feiertag liebe Freunde!


de.sputniknews.com:
Russland und die Ukraine tauschen Gefangene aus – Flugzeuge in Moskau und Kiew gelandet
Russland und die Ukraine haben am Samstag einen historischen Austausch von Dutzenden politischen Gefangenen durchgeführt.
Insgesamt kehrten 70 Menschen in ihre Heimatländer zurück, teilte Russlands Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa mit.
„Es hat eine historische großangelegte humanitäre Aktion stattgefunden, um die Bürger Russlands und der Ukraine zu ihren Familien zurückzubringen. 35 Menschen von der einen sowie 35 Menschen von der anderen Seite überquerten die Grenze und passierten alle Kontrollpunkte“, sagte sie.
Moskalkowa fügte hinzu, dass dieses Ereignis eine neue Seite in den humanitären und rechtlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern geworden sei.
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bestätigte, dass unter den nach Russland zurückgekehrten Gefangenen der Chefredakteur des Portals RIA Novosti Ukraine, Kirill Wyschinski, sei.
Laut Angaben ukrainischer Medien landete heute ein Flugzeug aus Moskau mit 35 ukrainischen Staatsbürgern im Flughafen Kiew-Boryspil.


de.sputniknews.com: Experte: Beziehungen zwischen China und USA „unter dem Gefrierpunkt“
Der Vorsitzende des US-Nationalkomitees für amerikanisch-chinesische Beziehungen, Stephen Orlins, hat bei der Eröffnung des internationalen „Forums der Zivilisationen“ im Hotel Taihe in Peking den heutigen Stand der Beziehungen zwischen beiden Ländern kommentiert.
„Es ist offensichtlich, dass die Beziehungen zwischen China und den USA momentan unter ‚den Gefrierpunkt‘ gesunken sind. Das ist die bisher schlimmste Situation, die ich jemals miterlebt habe“, so der Komitee-Vorsitzende.
Orlins sagte zugleich, er sehe die langfristigen Perspektiven optimistisch, „obwohl in den Beziehungen zwischen China und den USA kurzzeitige Probleme zu beobachten sind“.
„Sowohl in Shanghai als auch in New York machen sich die Mütter gleichermaßen Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder. Unsere Länder können ebenso wie unsere Völker Wege und Möglichkeiten finden, um zusammen alles Mögliche im gemeinsamen Kampf gegen wahre Herausforderungen, darunter gegen den Terrorismus, den Klimawandel, Wirtschaftskrisen und Infektionskrankheiten, zu tun“, so Orlins.
Handelsstreit zwischen USA und China
Heute richten sich alle Blicke auf die Verhandlungen zwischen den USA und China, die vor dem Hintergrund des Handelskrieges zwischen beiden Ländern laufen. Nach Meinung von US-Präsident Donald Trump habe China keine andere Wahl, als sich mit den USA über den Handel zu einigen. Trump ist davon überzeugt, dass Peking baldmöglichst einen Deal vereinbaren wolle, denn die chinesische Wirtschaft müsse große Verluste hinnehmen. Die US-Wirtschaft werde laut Trump nur Vorteile davon bekommen.
Am 1. September sind neue gegenseitige Zölle der USA und Chinas in Kraft getreten. Die USA haben die Zölle für eine Gruppe chinesischer Waren im Gesamtwert von 300 Milliarden US-Dollar um 15 Prozent angehoben. China hat im Gegenzug die Zölle für Waren aus den USA erhöht, gegenüber Washington Protest erhoben und ein Ermittlungsverfahren bei der Welthandelsorganisation initiiert.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 07.09.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer
13mal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Guds‘ aus der 24. Brigade und Kokorjews aus der 92. mechanisierten Brigade Jasinowataja, Spartak und die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks mit 120mmm- und 82mm-Mörsern, Antipanzerlenkraketen, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Infolge des Beschusses wurde in der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in der Krasnaja-Swesda-Straße 41 eine Gasleitung beschädigt.
In Richtung Mariupol haben die Banditen Gnatows und Palas‘ aus der 36. und der 35. Marineinfanteriebrigade das Feuer mit 152mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern, automatischen und Antipanzergranatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf die Gebiete von Katschkarskoje, Kasazkoje, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka und Grigorowka eröffnet.
Durch des Artilleriefeuer wurden zwei zivile Einwohnerinnen verletzt, das Gehöft Rosa praktisch vollständig vernichtet – es wurden Wohnhäuser in der Zentralnaja-Straße 4, 5, 6 und 7 zerstört, die Schule und der Kindergarten in Katschkarskoje wurden beschädigt.
Außerdem s
tarb durch Beschuss der ukrainischen Terroristen ein Soldat der Volksmiliz der DVR.
Die Gesamtzahl der von Seiten der ukrainischen Streitkräfte abgeschossenen Mörser- und Granatgeschosse betrug 145.
Heute um 7:05
Uhr haben die ukrainischen Straftruppen aus der 53. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Poljakow das Feuer auf die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Mörsern und Granatwerfern eröffnet.
Dabei wurde das Dach des Wohnhauses in der Wesennjaja-Straße 29 beschädigt.
Um 9:15
Uhr haben Kämpfer der 36. Brigade auf Befehl des Strafsoldaten Gnatow das Feuer mit automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf Kominternowo eröffnet.
In
folge des Beschusses entstand ein Brand an einem zweistöckigen Haus in der Achmatowa-Straße 15.
Die vor Ort eintreffende Feuerwehrmannschaft konnte wegen des fortgesetzten Beschusses nicht mit der Löschung beginnen.
Dadurch brannte das Haus vollständig ab.
Informationen über Opfer und
weitere Zerstörungen werden ermittelt.
Die Beobachter der OSZE-Mission haben bei ihrer Arbeit ein weiteres Mal die
Folgen des Beschusses von den Positionen der 36. Brigade der BFU auf Kominternowo mit 122mm-Artillerie erfasst. Nach Angaben der Beobachter befinden sich 15 Detonationskrater in einem Abstand von 55 bis 65 Metern von Wohnhäusern, was von einem zielgerichteten Beschuss von ziviler Infrastruktur und der Zivilbevölkerung der Republik zeugt.
Nur eine objektive Arbeit der OSZE-Mission in Bezug auf die Verbrechen der ukrainischen Seite wird es erlauben, den Mord an friedlichen Bürgern zu stoppen.
Die Luftabwehreinheiten der Volksmiliz der DVR gewährleisten weiter effektiv die Sicherheit der Republik gegen Gefahren aus der Luft. Im Gebiet von Jasinowataja wurde
eine weitere Drohne der BFU vom Typ „Phantom“ vernichtet, die von den Kämpfer der 92.Brigade zur Feuerleitung von 120mm-Mörsern genutzt wurde. Ich erinnere daran, dass dies vom 2. bis 6. September bereits die sechste Drohne ist, die in der Folge von sachkundigen Handlungen unserer professionellen Militärs abgeschossen wurden.
Wir erhalten weiter Informationen über die
Verheimlichung von nicht kampfbedingten Verlusten der BFU gegenüber dem Kommando der OOS.
So
starb am 6. September auf einem Schießplatz im Gebiet von Mariupol aufgrund der Verletzung der Sicherheitsbestimmungen bei der Durchführung von Schießübungen der Soldat der 36. Brigade Kriwenko. Es muss angemerkt werden, dass Gnatow entschieden hat, diesen Soldaten als einen, der eigenmächtig den Stationierungsort des Truppenteils verlassen hat, auszugeben. Somit wird traditionsgemäß über die Entdeckung des Leiche des genannten Soldaten mit der Formulierung „Selbstmord“ berichtet werden.
Wir wenden uns an die Eltern, deren Kinder in die OOS-Zone geschickt wurden, wir rufen Sie auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, um sie vor der Willkür, die in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte herrscht, zu bewahren.


de.sputniknews.com:
Pentagon-Chef nennt Bedingungen für russisch-amerikanische Zusammenarbeit
Um mit den USA zusammenzuarbeiten, muss Russland laut dem Pentagon-Chef Mark Esper sein Verhalten ändern und sich nicht auf Unterschiede konzentrieren, sondern auf die ähnlichen Positionen der beiden Länder.
„Russland trägt weiterhin zur Instabilität bei, da es die territoriale Integrität seiner Nachbarn verletzt“, sagte Esper während einer Pressekonferenz in Paris.
„Es wäre großartig, wenn Russland sich wie ein normales Land verhalten könnte, das die westlichen Werte teilt, die auch die Vereinigten Staaten, Frankreich und unsere anderen NATO-Verbündeten teilen … Russland muss sein Verhalten ändern und sich gemäß den Regeln und Normen verhalten, die wir haben. Dies ist der beste Weg, um voranzukommen“, antwortete der Pentagon-Chef auf die Frage hinsichtlich der Aussage des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dass es ein großer strategischer Fehler sei, Russland von Europa abzuwenden.
Esper bedauerte, dass sich die Länder jetzt in einer solchen Situation befinden:
„Unser Ziel ist es, es (Russland) auf den besten Weg zu bringen, auf dem wir uns nicht auf Unterschiede, sondern auf das Gemeinsame konzentrieren können und für unseren gemeinsamen wirtschaftlichen Wohlstand zusammenarbeiten, indem wir unsere Werte und Interesse fördern würden“ , schloss Esper.
Nach dem Treffen mit Wladimir Putin am 19. August sprach der französische Präsident Emmanuel Macron seine Leser auf Facebook direkt auf Russisch an. Sein Posting sorgte in Russland für Schlagzeilen:
„Russland ist ein zutiefst europäisches Land. Wir glauben an ein Europa, das sich von Lissabon bis nach Wladiwostok erstreckt“, schrieb Macron.
„In vielen politischen wie wirtschaftlichen Fragen sind Fortschritte zu verzeichnen, denn wir bemühen uns um die Entwicklung der französisch-russischen Beziehungen.“


de.sputniknews.com: „Ein hoffnungsvolles Zeichen“: Merkel begrüßt ukrainisch-russischen Gefangenenaustausch
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den jüngsten Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland begrüßt und ein hoffnungsvolles Zeichen genannt. Das folgt aus einer Meldung der Bundesregierung.
„Ich freue mich für die ukrainischen Seeleute und Oleg Senzow, die nun endlich wieder nach Hause können“, sagte Merkel laut der Agentur dpa.
Zugleich habe Merkel dazu aufgerufen, weiter mit aller Kraft an der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zu arbeiten.
„Die Bundesregierung ist dazu bereit“, so Merkel.
Auch US-Präsident Donald Trump begrüßte den Gefangenaustausch zwischen Russland und der Ukraine im Rahmen der bilateralen Vereinbarungen.
Auf Twitter schrieb Trump: „Russland und die Ukraine haben erst jetzt eine große Anzahl von Gefangenen ausgetauscht. Eine sehr gute Nachricht, vielleicht der erste gigantische Schritt zum Frieden. Herzlichen Glückwunsch an beide Länder!“
Auch Frankreich, die OSZE und der Europarat äußerten ihre Unterstützung für die gegenseitige Freilassung der inhaftierten Russen und der Ukrainer.
Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine
Am Samstag erfolgte ein historischer Austausch von Dutzenden politischen Gefangenen zwischen Russland und der Ukraine. Insgesamt kehrten 70 Menschen in ihre Heimatländer zurück. Der Austausch sollte nach der Formel 35 gegen 35 erfolgen.
Flugzeuge beider Länder landeten fast gleichzeitig auf den Flughäfen der Hauptstädte. Unter anderem ist der Chef des Kiewer Büros der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti, Kirill Wyschinski, der Ende August in der Ukraine auf freien Fuß gesetzt wurde, am Samstag von Kiew nach Moskau geflogen.
In Kiew trafen auch die 24 ukrainischen Seeleute ein, die seit November in Russland in Haft gesessen hatten. An Bord der Maschine war außerdem Oleg Senzow, der im Mai 2014 wegen des Verdachts der Planung terroristischer Handlungen auf der Krim verhaftet und nach Moskau überstellt worden war.


Wpered.su:
In Saur-Mogila wurde der Tag der Befreiung des Donbass begangen
Am 7. September fanden auf der legendären Höhe Saur-Mogila feierliche Veranstaltungen zum 76. Jahrestag der Befreiung des Donbass von den faschistischen deutschen Besatzern statt. An ihnen nahmen Kommunisten Amwrosiewkas, Sneshnoje, Tores‘, Schachtjorsks teil, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.

dan-news.info: Die Heldentaten der sowjetischen Soldaten in den Jahren des großen Vaterländischen Krieges sind ein Vorbild für die heutige Generation von Verteidigern des Donbass, sagte heute das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin bei den Feierlichkeiten zu Ehren des 76. Jahrestags der Befreiung des Donbass am Denkmalkomplex „Saur-Mogila“.
„So ist es geschehen, dass vor 76 Jahren gerade diese Höhe, dieser legendäre Hügel
und seine Verteidigung zu einem Durchbruchsmoment wurde, mit dem die Vertreibung der faschistischen deutschen Besatzer aus dem Donbass begann“, sagte Puschilin. „Es sind Jahre, Jahrzehnte vergangen, aber unser Land muss auch die heutige Generation verteidigen. Zweifellos sind die Heldentaten unserer Großväter und Urgroßväter ein Vorbild an Kühnheit, Mut und Liebe zu ihrem Land. Die heutige Generation, die heutige Miliz sind die Nachfolger der Sieger, die tatsächlich dem Andenken unserer bereits legendären Großväter und Urgroßväter würdig sind“.
Er fügte hinzu, dass die Einwohner der Republik die Erinnerung an das Heldentum der Verteidiger des Donezker Landes erhalten und an ihre Nachkommen weitergeben müsse.
Das Staatsoberhaupt der DVR legte Blumen am Denkmal für die während der Befreiung des Donbass im Großen Vaterländischen Krieg Gefallenen nieder sowie am Grabmal für die Milizangehörigen der Republik.




de.sputniknews.com: Syrien: Luftabwehr wehrt Drohnenangriff der Terroristen in Hama ab
Die syrische Luftabwehr hat in der Provinz Hama eine Attacke von drei mit Sprengstoff bestückten Drohnen abgewehrt. Das teilte die syrische staatliche Agentur SANA unter Berufung auf eine Quelle in den Militärkreisen am Samstag mit.
Laut der Meldung ereignete sich der Vorfall am Freitagabend.
„Die syrische Luftabwehr hat drei mit Sprengstoff bestückte Drohnen bewaffneter Terrorgruppierungen abgeschossen, die versucht haben, die Armeestellungen im Raum von Sahel Al-Gab in der Provinz Hama anzugreifen. Es gibt keine Opfer“, hieß es.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch IS / Daesh) in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Regionen dieser Länder dauern noch Kämpfe gegen die Terroristen an. Die größte Aufmerksamkeit wird gegenwärtig der politischen Regelung, dem Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr von Flüchtlingen gewidmet.


Dan-news.info: Erklärung der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa zur Befreiung von Personen, die im Zusammenhang mit dem Konflikt auf dem Territorium des Donbass festgenommen wurden
„Ich bin aufrichtig froh über die Befreiung von Julija Prosolowa, Wladimir Zemach und anderer politischer Gefangener, die auf dem Territorium der Ukraine festgehalten wurden. Ich äußere gegenüber der Führung der RF tiefe Dankbarkeit für die Anstrengungen in dieser nicht einfachen Angelegenheit, für ihre Konsequenz und Prinzipientreue, unter anderem gegenüber Personen, die im Zusammenhang mit dem Konflikt auf dem Territorium des Donbass festgenommen wurden.
Ich halte es für besonders bezeichnend, dass dieses lang erwartete Ereignis am Vortag eines bedeutsamen Datums stattfand – des Tags der Befreiung des Donbass von den faschistischen deutschen Besatzern. Für jeden von uns ist der heute erfolgte Austausch ein großer Sieg! Ein Sieg, der Hoffnung darauf sät, dass in der nächsten Seite die Anhänger der Donezker Volksrepublik, die immer noch von der ukrainischen Seite festgehalten werden, auch in die Heimat werden zurückkehren können und sich mit ihren Familien, Verwandten und Freunden vereinen können.
Das heutige Ereignis ist ein deutliches Beispiel dafür, dass eine wichtige Bedingung aller Friedensinitiativen das Vorhandensein eines politischen Willens ist. Seine logische Fortsetzung wäre die Freilassung aller festgehaltenen Personen, was im Maßnahmekomplex zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen vorgesehen ist. Im Zusammenhang damit rufe ich die Teilnehmer des Verhandlungsprozesses auf, die Arbeit auf konstruktive Weise fortzuführen und eine möglichst schnelle Realisierung der erreichten Vereinbarungen zur Durchführung eines Austausches im Format „alle gegen alle“ durchzuführen.“
Zuvor hatte heute ein Austausch von festgehaltenen Personen zwischen der Ukraine und Russland nach der Formel „35 gegen 35 stattgefunden. Unter den von der ukrainischen Seite freigelassenen Menschen befinden sich die Einwohnerin von Donezk Julija Prosolowa, die der SBU 2017 festgenommen hatte, und der ehemalige Milizangehörige aus Sneshnoje Wladimir Zemach, den Spezialdienste der Ukraine im Juni 2019 entführt hatten.


de.sputniknews.com: Lang erwarteter Gefangenenaustausch mit Ukraine kommt zustande: Moskau kommentiert
Die gegenseitige Freilassung von Gefangenen durch Russland und die Ukraine ist deshalb möglich geworden, weil die von den Staatschefs beider Länder erzielten Vereinbarungen erfüllt wurden, ließ das russische Außenministerium verlauten.
„Im Unterschied zu ihrer Vorgängerin hat die neue Administration von Wladimir Selenski eine vernünftige Herangehensweise und Kompromissbereitschaft an den Tag gelegt“, hieß es.
Das russische Außenministerium brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass „die abgestimmte gegenseitige Freilassung von Personen der Konsolidierung aller gesunden politischen Kräfte in der Ukraine um die Idee der baldmöglichsten Beendigung des blutigen Konfliktes (im Donbass – Anm. d. Red.) sowie der Normalisierung der gutnachbarlichen Beziehungen mit Russland dienlich sein wird“.
Russland und die Ukraine hatten am Sommerende mit der Arbeit zur gleichzeitigen Freilassung von verurteilten und inhaftierten Personen begonnen. Wie der russische Präsident Wladimir Putin beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok erklärte, werde diese Frage in allernächster Zeit erledigt. Die betreffenden Personen sind am Samstag im Rahmen dieses Prozesses in ihr jeweiliges Heimatland – nach Russland bzw. in die Ukraine – zurückgekehrt.

de.sputniknews.com: Langjährige Entwicklung vom F-35 Stealth-Kampfjet: Was USA dadurch verloren haben – ein Überblick
Die Indienststellung der amerikanischen F-35 Stealth-Kampfjets läuft. Erst in diesem Monat hat das US-Marine Corps seine erste Staffel von F-35B für teilweise einsatzbereit erklärt. Insgesamt dauerte die Indienststellung 18 Jahre seit dem Start des F-35-Programms, gewaltige Summen wurden verschlungen.
Das F-35-Programm hat offenbar endlich seine (zumindest teilweise) Einsatzfähigkeit erreicht. Gedauert hat es wahrlich lange genug.
Seit dem Start des Grundprogramms als Joint Advanced Strike Technology (JAST) im Jahr 1993 vergingen 26 Jahre, 18 Jahre vergingen, nachdem 2001 der Konstruktionsvertrag für den zukünftigen F-35 Joint Strike Fighter an Lockheed Martin gegangen war.
In diesem Zusammenhang haben die Analysten des US-Portals „National Interest“ vorgerechnet, was passiert wäre, wenn das US-Militär sich nicht für das F-35-Programm entschieden hätte.
Was alles hätte erreicht werden können, wenn die Abermilliarden zur Entwicklung dieses Stealth-Jets lieber in andere Projekte geflossen wären?
Ausgehend vom Selected Acquisition Report vom Dezember 2014 hatte allein das US-Verteidigungsministerium schon zu diesem Zeitpunkt knapp 100 Milliarden US-Dollar für seine F-35 bereitgestellt.
Über die Hälfte davon entfiel auf Entwicklung und Konstruktion; nur rund 45 Milliarden US-Dollar flossen in die Erstproduktion der ersten rund 300 Flugzeuge. Bis 2019 dürften die Summen noch viel gewaltiger gewesen sein.
Statt diese F-35-Geldfresser zu entwickeln, hätte das US-Verteidigungsministerium allein für die ersten 100 Milliarden US-Dollar etwa 740 Eurofighter Typhoon-Kampfflugzeuge oder gar 1300 von den F/A-18E/F Super Hornet kaufen können – und diese Flugzeuge wären im Prinzip sofort im Einsatz gewesen, rechnet das „NI“ vor.
Auch andere Vorteile gäbe es:
– Die Navy hätte keine zusätzlichen Sorgen über nicht bereite Flugzeugträger, die die F-35 tragen müssen,
– das Prestige der US-Luftwaffe hätte nicht so gelitten, wie durch die andauernden Pannen der F-35-Entwicklung,
– der chinesische Geheimdienst hätte keine Versuche unternommen, an die neuen Pläne für die Stealth-Jets zu kommen,
– generell wären vermutlich die chinesische J-20 und die russische Su-57 nur Prototypen geblieben, da es kein Wettrennen um die Jets der fünften Generation gäbe.
All das wäre nur positiv, meint hierzu das Fachportal.
F-35 Kampfjets als Reaktion auf China und Russland?
Zugleich meint das „NI“ die Antwort darauf zu haben, warum das F-35-Programm doch gestartet werden musste. Zum einen seien es die fortschrittlichen russischen Raketenabwehrsysteme S-300 und S-400, die in zunehmend mehr Ländern der Welt auftauchen. Gewöhnliche vierte-Generation-Jets würden gegen diese Systeme gewaltige Verluste erleiden.
Auch auf See hätten gewöhnliche F-18 keine Chance gegen Kampfschiffe mit modernen Verteidigungssystemen. Die amerikanische Luftwaffe wäre kaum noch ein Kraftargument – so die Argumentationstendenz des „NI“.
Um eben dies zu vermeiden, sei ein „Überspringen einer Techonologiegeneration“ nötig gewesen, sodass die F-35-Entwicklung angestoßen worden sei. Zu fragen bleibe dennoch, welche Technologie genau hier hätte übersprungen werden müssen.
Laut mehreren von „NI“ befragten Experten hätte es eben die F-35-Technologie gewesen sein müssen, die man überspringe.
Stattdessen hätten die Kräfte und das Geld in Kampfjets der sechsten Generation gesteckt werden sollen.
„Ohne die F-35 (…) wäre die Navy möglicherweise direkt auf die sechste Generation (der Kampfjets) umgestiegen“, so die Experten wörtlich.
Auch hätten die gewaltigen Summen in Langstrecken-Drohnen investiert werden können. Das Produkt hätte wohl die beste Drohne der Welt werden können.
„Überlegen Sie, wie viel mehr mit nur einem Teil dieser hundert Milliarden Dollar hätte erreicht werden können“, so das „NI“ abschießend.


abends:

de.sputniknews.com: Nord Stream 2: Schäuble spricht über verlorenes Vertrauen – und warnt vor „Sabotage”
Die Erdgas-Pipeline in der Ostsee Nord Stream 2 spaltet weiterhin die Geister in Deutschland und Europa und ist längst zum Spielball der internationalen Politik geworden. Nun hat sich Parlamentspräsident Wolfgang Schäuble in der „Welt“ zu Wort gemeldet und zwei Gedanken über das Projekt geäußert.
Demnach habe sich die deutsche Politik ungeschickt im Umgang mit Nord Stream 2 verhalten – vor allem wenn es darum ging, die Meinung der östlichen Nachbarn zu dieser Frage zu berücksichtigen.
„Die Sichtweise unserer östlichen Nachbarn übergangen zu haben, gehört nicht zu den Glanzpunkten deutscher Politik und hat viel Vertrauen zerstört“, so Schäuble in einem „Welt“-Gastbeitrag.
Zugleich müsse das Projekt dennoch weiter fortgesetzt und zu Ende gebracht werden.
Der Bundestagspräsident warnte die osteuropäischen Länder eindringlich davor, jetzt noch – quasi im Nachhinein – gegen Nord Stream 2 zu arbeiten.
„Das Projekt auf Umwegen zu sabotieren, ist aus gesamteuropäischer Sicht trotzdem keine vernünftige Lösung“, so Schäuble.
Die europäische Einigung sei „kein westeuropäisches Projekt mehr“, so Schäuble weiter.
„Für das gemeinsame Europa tragen wir alle Verantwortung: in Berlin und Paris ebenso wie in Warschau und Budapest.“
Blockadehaltung von Dänemark
Eine besondere Rolle im Zusammenhang mit der Beendigung des Projekts hat mittlerweile Dänemark eingenommen. Es ist das einzige Land, das bislang keine Genehmigung für den Bau des letzten Abschnitts der Pipeline erteilt hat.
Alle anderen Ostsee-Anrainer, durch deren Gewässer die Leitung verläuft – Deutschland, Finnland, Schweden und Russland – haben die notwendigen Formalitäten schon längst erledigt.
Die Haltung Dänemarks könnte auch damit erklärt werden, dass das Land damit versucht, das eigene Konkurrenzprojekt – die Pipeline Baltic Pipe – durchzudrücken, für das Kopenhagen die notwendige Genehmigung sehr schnell gewährt hatte.
Die Baltic Pipe soll Gas aus Norwegen über Dänemark bis nach Polen transportieren.
Nord Stream 2 spaltet den Westen
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von insgesamt zwei Strängen von der russischen Küste auf dem Grund der Ostsee bis zur Küste Deutschlands parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream vor.
Die Durchsatzkapazität soll insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr betragen. Ursprünglichen Plänen zufolge sollte die Leitung noch im laufenden Jahr fertiggebaut werden, wegen der Blockadehaltung Dänemarks sind diese Termine aber in Gefahr.
Auch die Ukraine, Polen, das Baltikum und die USA sind gegen das Projekt und versuchen, es zu stoppen. Da die Pipeline von Russland nach Deutschland auf dem Meeresboden der Ostsee unter Umgehung der Ukraine und Polen verlaufen wird, stößt sie auf schärfste Kritik seitens dieser Länder, da sie erhebliche Verluste bei Transitgebühren befürchten. Auch äußern sie regelmäßig die Sorgen, dass Moskau die neue Pipeline als politisches Druckmittel einsetzen könnte.
Russland hatte das stets abgestritten und wiederholt betont, dass das Projekt Nord Stream 2 einen ausschließlich wirtschaftlichen Charakter habe und auf die Erhöhung der europäischen Energiesicherheit gerichtet sei.
Die USA versuchen ihrerseits, die Pipeline zu verhindern oder zumindest zu verzögern, um statt dem russischen Erdgas ihr LNG-Flüssiggas massenweise nach Europa liefern zu können.


telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 18:40 Uhr das Feuer aus Richtung Wodjanoje in Richtung Kominternowo mit Abwehrgeschützen eröffnet. Dabei entstand ein Brand in der Kirow-Straße 73. Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt. Genauere Informationen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com: Keine US-Hilfe für illoyale Staaten: Trump nennt Grund
In naher Zukunft wird Washington laut dem US-Präsidenten Donald Trump illoyalen Staaten keine Hilfe mehr leisten.
Es sei notwendig, die Hilfe zugunsten jener Ländern umzuverteilen, die Washingtons Politik unterstützen, so Trump.
Wie die Zeitung „Politico“ unter Verweis auf den US-Staatschef schreibt, sollten illoyale Länder generell von der finanziellen Unterstützung ausgeschlossen werden.
Einer der Gründe für eine solche mögliche Entscheidung sei der Wunsch der Vereinigten Staaten, vor dem Hintergrund der zunehmenden Konkurrenz durch Russland und China neue Verbündete zu gewinnen.
Daher wird das Weiße Haus laut der „Politico“ aufhören, Ländern zu helfen, die dessen Ansätze auf internationaler Ebene nicht teilen und „beispielsweise in Richtung China schauen“.
Eine solche Strategie soll Washington helfen, nicht nur Staatsgelder einzusparen, sondern auch die „Führung im globalen Energiesystem“ zu sichern, so die Zeitung.

 

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