Presseschau vom 30.08.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Nachtrag vom 28.8.:

Dnrailway.ru: Musik für Frieden und Wiedergeburt auf dem Bahnhof
Gestern (Dienstag, den 27. August) fand auf dem Bahnhof Debalzewo mit Unterstützung des Verkehrsministeriums und der
Donezker Eisenbahn ein einzigartiges Konzert aus der Reihe Musik für Frieden und Wiedergeburt statt. Die berühmte Pianistin Walentina Lisiza interpretierte an einem auf einem Flachwagen aufgestellten Flügel virtuos Werke bekannter Klassiker. Unter Begleitung des Kammerorchesters Viola der staatlichen Donezker akademischen Philharmonie spielte sie für die Bürger der Stadt des militärischen Ruhms Debalzewo unsterbliche Werke von Mozart, Tschajkowskij, Rachmaninow, Beethoven und Prokofjew.
Die Aktion
Musik für Frieden und Wiedergeburt wurde vom Kulturministeriums der DVR auf Initiative der staatlichen Donezker akademischen Philharhonie organisiert. Walentina Lisiza hat eine ganze Reihe von Konzerten geplant; die nächsten finden in Jenakiewo und in Gorlowka statt.


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt, teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Nishneje Losowoje.
Geschossen wurde mit 120mm-Mörsern und Granatwerfern.


de.sputniknews.com: USA wollen von China Altschulden eintreiben
Die Administration von US-Präsident Donald Trump zieht die Möglichkeit in Betracht, von Peking die Rückzahlung der von China geliehenen Gelder in Form von Obligationen zu fordern.
Wie die Agentur Bloomberg berichtet, hat sich Trump bereits mit einer Gruppe von Obligationsinhabern getroffen, die die Idee durchsetzen wollen, von China die Rückzahlung der Schulden zu fordern.
Im Kaiserreich China waren Anfang des 20. Jahrhunderts Obligationen mit dem Ziel herausgegeben worden, Finanzmittel für den Bau von Eisenbahnen im Land zu beschaffen. Die meisten dieser Obligationen werden heute bei US-amerikanischen Sammlern aufbewahrt. Auch können solche Schuldscheine bei Online-Auktionen erworben werden.
Nach Berechnung eines Mitgründers des Fonds der Inhaber chinesischer Obligationen dürfte die gesamte Rückzahlungssumme unter Berücksichtigung der Inflation, der Zinsen und möglicher Entschädigungen mehr als eine Billion US-Dollar betragen.
Die chinesischen Behörden wollen die Schulden der vorrevolutionären Regierung nicht anerkennen und verweigern daher deren Rückzahlung.
Seit dem Sommer 2018 schwelt zwischen China und den USA ein ökonomischer Konflikt. Washington hatte damals Zölle in Höhe von 25 Prozent auf 818 Warenarten aus China im Gesamtwert von 34 Milliarden US-Dollar im Jahr verhängt. Peking reagierte spiegelbildlich.
Trump hat im August angekündigt, ab dem 1. September die Zölle für chinesische Waren im Gesamtwert von 300 Milliarden US-Dollar um 15 Prozent und nicht um 10 Prozent, wie zuvor geplant, zu erhöhen. Die Höhe der Zölle für eine andere Gruppe von Waren im Gesamtwert von 250 Milliarden US-Dollar soll ab dem 1. Oktober 30 Prozent statt der zuvor geplanten 25 Prozent betragen.


dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 29. August 3:00 Uhr bis 30. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 16.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Siedlung des Isotow-Bergwerks), Sajzewo, Dolomitnoje, Spartak, Alexandrowka, Mineralnoje, Grigorowka, Kominternowo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, ist durch Beschuss der BFU auf Sajzewo ein Wohnhaus in der Geroitscheskaja-Straße vollständig abgebrannt.
Außerdem ist infolge des Beschusses auf Sajzewo ein Brand an einem Wohnhaus in der Rybalko-Straße 161 entstanden.
Darüber hinaus haben die BFU massiv Kominternowo beschossen. Infolge direkter Treffer von Geschossen entstanden Brände an folgenden Infrastrukturobjekten und Wohnhäusern:
– Achmatowa-Straße 27 – Kulturhaus;
– Tschnjachowskij-Straße 4 und 6.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 203.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 108.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Iran dementiert Berichte über Raketenexplosion bei Satellitenstart
Irans Minister für Informations- und Kommunikationstechnologien, Dschawad Asari Dschahromi, hat am Freitag Berichte westlicher Medien über den misslungenen Start eines Satelliten bestritten.
Der Politiker kommentierte auf seinem Twitter Medien-Beiträge, die den angeblichen Fehlstart einer Rakete mit dem iranischen Satelliten „Nahid 1“ an Bord gemeldet hatten.
„Es gibt Nachrichten darüber, dass der dritte Versuch eines Bahneinschusses des Satelliten fehlgeschlagen ist. In Wirklichkeit ist ‚Nahid 1‘ in einem guten Zustand, zurzeit befindet er sich im Labor“, schrieb Dschahromi.
Er lud daraufhin Reporter zu einem Besuch am Testgelände ein, um den Zustand des Gerätes selbst zu überprüfen.
Zuvor hatten mehrere Medien, darunter der US-amerikanische Radiosender NPR und die Nachrichtenagentur AP, mit Verweis auf Satellitenbilder über eine mögliche Explosion einer iranischen Weltraumrakete am Startplatz berichtet. Diese sollte sich am Donnerstag bei dem Weltraumzentrum in der Provinz Semnan im Nordiran ereignet haben.


Telegram-Kanal der Vertretung DVR im GZKK: Heute, am 30. August, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine unter Einsatz einer Kampfdrohne zweimal, um 8:10 Uhr und um 9:45 Uhr, einen Schlag auf Golmowskij verübt.
Nach genaueren Informationen erfolgte das Feuer zielgerichtet auf die Kooperative „Sojus“ in der Sagorodnaja-Straße 20.
Unter Beschuss gerieten Zivilisten, die sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Territorium einer Autokooperative befanden, sie waren gezwungen, im Verwaltungsgebäude Schutz zu suchen, dass auch von der Drohne aus beschossen wurde.
Bisher wurden Schäden an zwei Garagen, am Verwaltungsgebäude und an einem Fahrzeug festgestellt.
Außerdem wurde die Fensterverglasung von folgenden Wohnhäusern beschädigt:
– Muschketowskaja-Straße 12, Wohnung 8, 11, Wohnungen 9, 11, 16.
Wir erinnern daran, dass die Garagenkooperative „Sojus“ bereits dreimal im letzten halben Jahr von Seiten der BFU beschossen wurde.


de.sputniknews.com:
„Schicksalhafter Schritt“: Türkischer Experte zu möglichem Kauf russischer Kampfjets durch Ankara
Laut dem Chef der russischen Föderalen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit Dmitri Schugajew hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Interesse an russischen Flugzeugen gezeigt. Dazu äußerte sich gegenüber Sputnik der Experte im Militär- und Sicherheitsbereich sowie Ex-Vorsitzende des Veteranenrates der Türkei, Koray Gürbüz.
Am Dienstag hatten der türkische Staatschef, Recep Tayyip Erdogan, und sein russischer Amtskollege, Wladimir Putin, die Internationale Luft- und Raumfahrtmesse MAKS-2019 besucht. Der Chef der russischen Föderalen Behörde für militärtechnische Zusammenarbeit (FSWTS), Dmitri Schugajew, erklärte später, dass Erdogan Interesse an russischen Maschinen der Typen Su-35, Su-57 und MiG-35 gezeigt habe. Und die Medien berichteten unter anderem, dass Erdogan nicht ausgeschlossen habe, anstelle der amerikanischen F-35 russische Maschinen zu kaufen.
„Die Türkei will jene Bewaffnung kaufen, die sie benötigt, und nicht jene, die man ihr aufdrängt“
Laut dem türkischen Experten Koray Gürbüz erwarb die Türkei nach 1945 Militärflugzeuge „entsprechend jener Rolle, die für uns Amerika gewählt hat“. „Und diese Rolle lautete seit Ende der 1940er Jahre ,Vorposten im Widerstand gegen die Sowjetunionʻ.“ In diesem Zusammenhang hätten die Amerikaner überwiegend Weitstreckenkampfflugzeuge an die Türkei geliefert und sich dabei bemüht, die Maschinen mit keiner anderen Optionenpalette an Ankara zu verkaufen.
„Der Bedarf des Landes an Militärflugzeugen soll nicht von Außenspielern, die mit globalem Konkurrenzkampf beschäftigt sind, sondern durch Militärressour
cen des Landes, die reale innere und regionale Probleme offenlegt, bestimmt werden“, so der Experte.
Ein sehr wichtiger Schritt
„Die Türkei wird einen sehr wichtigen, schicksalhaften Schritt unternehmen, wenn sie Flugzeuge wie die Su-35, MiG-35 und Su-57 kauft. Dieser Kauf wird grundlegend gegen das amerikanische System in der Türkei schlagen, weil die Infrastruktur der türkischen Militärfliegertruppen sowohl aus Sicht der Logistik und technischen Materialien, als auch aus der Sicht der Ausbildung und Personalfrage nach den Standards des amerikanischen Systems für die bequeme Nutzung der Maschinen aus amerikanischer Produktion gebildet wurde“, präzisierte er.
US-Handeln im eigenen Interesse
Ferner verwies der Militärexperte darauf, dass die USA nur aus eigenem Interesse Bewaffnun
gssysteme an jegliche Länder liefern würden. Sie verkaufen demnach Waffen zu einem ziemlich niedrigen Preis, erhöhen aber danach die Preise für Bestandteile und Munition. Für die amerikanischen Waffensysteme würden dabei nur amerikanische Bestandteile passen, deren Preis auf US-Wunsch steigen könne. „Somit bilden sich Abhängigkeitsbeziehungen zwischen den USA und dem Land, das ihre Waffen kauft.“
Als Beispiel dafür verwies Gürbüz auf die Geschichte um den Kauf amerikanischer Schützenpanzer durch Ankara. Nachdem man mit deren Einsatz im Anti-Terror-Kampf begonnen hätte, seien plötzlich die Lieferungen von Bestandteilen eingestellt worden. Aus diesem Grund habe man lange Zeit die Technik nicht nutzen können, weil die Türkei die notwendigen Bestandteile dafür nicht habe kaufen können. „Es gibt er
nsthafte Schwierigkeiten für die Türkei in Bezug auf den Einsatz der amerikanischen bzw. Nato-Bewaffnung.“
„Der Kauf der russischen Kampfjets durch die Türkei ist ein Schritt, der die Umsetzung einer Reihe von Änderungen, sowohl im Ausbildungs- und Logistikbereich als auch in Bezug auf die technische Seite fordert. Falls das Zusammenwirken mit Russland in dieser Frage richtig geregelt werde und sich die Seiten auf eine gemeinsame Herstellung der Bestandteile und Munition einigen würden, werde dies in der Perspektive der Türkei viel Nutzen bringen“, fuhr der Experte fort.
Kauf russischer Maschinen als präzise Botschaft an Amerika
Abschließend betonte er:
„Die Türkei ist ein Nato-Mitglied. Trotzdem liefern bekanntlich die USA Waffen an die kurdischen Kräfte YPG und PKK, die für die Türkei feindlich sind. Das ist eine absolut inakzeptable Situation. Mit Rücksicht darauf gehe ich davon aus, dass es für die Türkei notwendig ist, Flugzeuge vom Typ Su-35, MiG-35 und Su-57 zu erwerben, um somit eine präzise Botschaft an Amerika zu senden und die Ausgaben in der Zukunft zu vermindern.“


Wpered.su: Die Amwrosiewker Kommunisten zeichneten einen Parteiveteranen aus
Am 29. August wurde der Veteran der Arbeit und der Partei Iwan Wasiljewitsch Ischtschenko 85 Jahre alt. Um ihm zu gratulieren, kamen Kinder und Enkel sowie das Sekretariat des Amwrosiewker Bezirkskomitees der Kommunistischen Partei der DVR in seiner Gesamtheit, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Der Jubilar arbeitete mehr als 40 Jahre als Fahrer. Im Jahr 1968 wurde er in die Reihen der KPdSU aufgenommen, nahm aktiv an der Wiedergründung der KPU teil, trat als einer der ersten im Amwrosiewka in die Kommunistische Partei der DVR ein. Im Auftrag der Führung der KP der DVR überreichte Ljudmila Jakubowskaja Iwan Wasiljewitsch eine Gedenkmedaille des ZK der KPRF „140 Jahre J.W. Stalin“.


nachmittags:

armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 30.08.2019
Vor dem Hintergrund der Anstrengungen Selenskijs bezüglich eines Gefangenenaustauschs destabilisieren die Nazisten aus „Asow“ weiterhin die Lage in Richtung Gorlowka.
So haben und Beobachter heute Nacht an der Kontaktlinie eine Gruppe des Gegners mit acht Mann bemerkt, die sich in der „Grauen Zone“ aus Richtung Nowoluganskoje zu unseren Positionen bewegten.
Als sie etwa gleich weit von unseren und den feindlichen Positionen entfernt war, machte die Diversionsgruppe halt und vier der Diversanten begannen Aktivitäten, die wie eine Verminung der Örtlichkeit wirkten.
Unsere Verteidiger beobachteten und waren bereit, das Feuer zu eröffnen, aber das Losgehen einer Signalmine zwang den Feind, eilig in Richtung seiner Positionen zurückzukehren.
Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, auf die ukrainische Seite einzuwirken und von ihr eine Beendigung der Destabilisierung der Lage an der Kontaktlinie zu erwirken.


armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 30.08.2019
Der Feind unterlässt die Versuche, die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren, nicht.
Um 12:20 Uhr haben ukrainische Besatzer aus der 36. Brigade während einer halben Stunde die Umgebungen von Leninskoje und Sachanka in Richtung Mariupol unter Einsatz von 82mm-Mörsern beschossen. Inzwischen haben die Kämpfer 33 Mörsergeschosse auf die friedlichen Ortschaften abgefeuert.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden ermittelt.
Nach uns vorliegenden Informationen führten Kämpfer, die früher in der 51. mechanisierten Brigade der BFU, die im Jahr 2014 in einem „Kessel“ zerschlagen und vertrieben wurde, gedient hatten, den Beschuss als Rache am Jahrestag der Niederlage bei Ilowajsk aus.
Wir rufen die internationalen Beobachter auf, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen und bei der ukrainischen Seite eine vollständige Einhaltung der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand und eine Einstellung der Beschüsse unseres Territoriums zu erwirken.


de.sputniknews.com: Russland gewährleistet Sicherheit der Türkei in Idlib – Çavuşoğlu
Russland hat laut dem türkischen Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu Sicherheitsgarantien für türkische Beobachtungsposten in der syrischen Provinz Idlib gegeben.
„Russland hat gewährleistet, dass die Streitkräfte des Assad-Regimes unsere Beobachtungsposten in Idlib nicht angreifen werden“, sagte Çavuşoğlu während seines Besuchs in Norwegen.
Ferner betonte er, das türkische Militär würde Syrien verlassen, sobald eine politische Lösung für die Krise im Land gefunden sei.
Wie Sputnik zuvor von einer syrischen Quelle erfuhr, habe die Regierungsarmee Syriens die Stadt Chan Scheichun im Süden der Provinz Idlib eingenommen. Dort seien Räum- und Entminungsarbeiten im Gange.
Im Ergebnis von Syrien-Verhandlungen im kasachischen Nur-Sultan war am 2. August in Idlib eine Waffenruhe eingeführt worden. Die syrische Militärführung erklärte, sie stelle die Kampfhandlungen unter der Bedingung ein, dass die Türkei ihren Verpflichtungen aus dem russisch-türkischen Vertrag nachkommen werde, der im September 2018 in Sotschi abgeschlossen worden war. Dessen Hauptpunkt ist der Rückzug von schweren und mittleren Waffen der Terrorkämpfer um 20 Kilometer von der entmilitarisierten Zone in Idlib.
Drei Tage später, am 5. August, hat die Armee ihre Operation fortgesetzt, weil die Terrormilizen diese Bedingung nicht erfüllten, sondern die Waffenruhe nutzten, um die Stellungen der syrischen Armee im Norden der Provinz Hama anzugreifen und Wohnsiedlungen in dieser Region zu beschießen.
Damaskus hat wiederholt die Präsenz der türkischen Truppen in einem syrischen Grenzgebiet, wo die Türkei eine Operation gegen die kurdischen Formationen führt, als unrechtmäßig bezeichnet und Ankara zu einem Truppenabzug aufgerufen.


Dan-news.info: Die Tarife für einige Wohn- und kommunalen Dienstleistungen in der DVR werden erhöht. Dies teilte heute bei einer Pressekonferenz in Donezk der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der Republik Sergej Naumez mit.
„Der republikanische Dienst für Tarife wurde beauftragt, eine Erhöhung für einige Arten von Dienstleistungen zu kalkulieren. Dies sind Wasserversorgung, Müllabfuhr und Wohnraum. Damit die Einwohner nicht übermäßig belastet werden, wird die Erhöhung minimal sein. Die Zahlungen für eine Zweizimmerwohnung mit drei Personen werden etwa um 200 Rubel pro Monat angehoben werden“, sagte Naumez.
Der Leiter des republikanischen Dienstes für Tarife Alexandr Alipow teilte mit, dass die Erhöhung zum 1. September geplant ist. Die Müllabfuhr und die Wohnungsmieten werden um 30% erhöht, die Wasserversorgung in Donezk fast auf das doppelte, in den anderen Städten und Bezirken auf das anderthalbfache.
Nach den Worten Alipows werden die Tarife für Heizungs-, Strom- und Gasversorgung nicht erhöht werden.
Die Arbeits- und Sozialministerin Larissa Tolstykina fügte hinzu, dass das Ministerium derzeit einen Maßnahmekomplex zur Senkung der Belastung für bedürftige Bürger erarbeitet.
Wir fügen hinzu, dass die Erhöhung der Tarife durch folgende Faktoren hervorgerufen wurde: Abnutzung der Ausrüstung der kommunalen Dienste; Fehlen vollwertiger Reparaturen und einer qualitativen Entwicklung der Unternehmen in Bereich der kommunalen Dienstleistungen; im Vergleich zu anderen Wirtschaftssektoren nicht konkurrenzfähige Löhne der Mitarbeiter; Steigen der Preise für Treibstoff; Verteuerung des Materials.
Die Tarife für die Dienstleistungen der kommunalen und Wohnungswirtschaft sind seit fünf Jahren in der DVR nicht gestiegen, während diese in der Ukraine inzwischen im Durchschnitt 40% des Einkommens ausmachen.


de.sputniknews.com:
Syrien: Henker aus Rakka festgenommen – Medien
Einer der bekanntesten militanten Kämpfer der Terrorvereinigung „Islamischer Staat“, Anouar Haddouchi, ist laut Medien von syrischen Kurden gefangengenommen worden.
Er ist auch unter dem Namen Abou Souleymen al Belgiki bekannt. Später erhielt er den Beinamen „Henker aus Rakka“: Er wird des Mordes an mehr als hundert Bürgern der Stadt verdächtigt.
„Zurzeit wird er in einem Gefängnis der ‚Demokratischen Kräfte Syriens‘ festgehalten, nachdem er zusammen mit seiner Ehefrau Julie Maes von den kurdischen Kräften verhaftet wurde“, teilte die belgische Zeitung „De Morgen“ mit.
Die Staatsanwaltschaft Belgiens verdächtigt Haddouchi auch der Finanzierung der Terrorangriffe in Paris und Brüssel.
Nach Angaben des Blattes ist bisher nicht bekannt, wo der Terrorkämpfer verurteilt wird: in Syrien, Belgien oder Frankreich.


Wpered.su:
In Donezk wurde das Andenken des Volkskünstlers der UdSSR Josif Kobson geehrt
Am 30. August fand in Donezk eine Trauerkundgebung zum ersten Todestag des Volkskünstlers der UdSSR und der DVR Josif Kobson statt. Um sein Andenken zu ehren, kamen das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin, Vertreter von Delegationen aus der Russischen Föderation und der Republik Südossetien. An der Veranstaltung nahmen auch Kommunisten unter Leitung des ersten Sekretärs des ZK der KP der DVR Boris Litwinow teil, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Während seines Beitrag
s sagte der Abgeordnete der Staatsduma der RF von der Fraktion der KPRF Kasbek Tajsajew, dass er persönlich mit Josif Kobson bekannt war. Für ihn, wie für alle Einwohner der UdSSR, war er ein herausragender Mensch.
Josif Kobson, der aus dem Donbass stammt, starb am 30. August 2018 nach einer langwierigen Krankheit in Moskau in seinem 81. Lebensjahr. Während des Krieg
es im Donbass reiste er mehrfach mit kostenlosen Konzerten und humanitärer Hilfe in die DVR und die LVR.


de.sputniknews.com: Ukraine will langfristigen Gastransitvertrag durchsetzen
Die neue Regierung der Ukraine beabsichtigt laut dem Ministerpräsidenten des Landes, Alexej Gontscharuk, einen langfristigen Vertrag über den Transit von russischem Gas nach Europa durchzusetzen.
„Natürlich müssen wir einen langfristigen Transitvertrag durchsetzen. Dafür muss hart gearbeitet werden“, zitiert der ukrainische Sender „Hromadske“ den Regierungschef.
Ihm zufolge wird derzeit Kiews Position im Hinblick auf die bevorstehende Verhandlungsrunde festgelegt.
Zudem thematisierte Gontscharuk die Notwendigkeit, in den kommenden Wochen das sogenannte Unbundling, also die Trennung von Erzeugung, Übertragung, Verteilung und Verkauf innerhalb des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz, zustande zu bringen.
Zuvor teilte der russische Energieminister Alexander Nowak mit, es habe Gespräche über das Datum des Treffens gegeben, bei dem die Frage des Gastransits angesprochen werden soll.


Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 24. bis 30. August 2019
Seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstands ab 00:00 Uhr am 21. Juli hat der Feind ihn 247-mal verletzt. In 211 Fällen setzte er Schusswaffen ein, in 70 Fällen Granatwerfer verschiedener Art, in 49 Fällen Mörser der Kaliber 120 und 82mm und in je einem Fall hat der Gegner Panzer und 122mm-Artillerie eingesetzt.
Insgesamt wurden in dem genannten Zeitraum 36 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 26 Panzergeschosse, 452 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm und 759 Granaten verschiedener Art auf das Territorium unserer Republik abgefeuert.
Unsere Einheiten haben das Feuer nicht erwidert und halten den Waffenstillstand vollständig ein.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 16-mal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In Richtung Donezk haben die Kämpfer der 92., 56. und 24. Brigade unter Kommando von Kokorew, Iwanow und Guds die Gebiete von Spartak, Alexandrowka und Mineralnoje mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer aus der 36. und 35. Marineinfanteriebrigade unter Kommando von Gnatow und Palas das Feuer mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen auf die Gebiete von Kominternowo und Grigorowka eröffnet.
Infolge des Beschusses des Gebiets von Grigorowka starben drei unserer Verteidiger fünf wurden verletzt. Außerdem entstand aufgrund des Beschusses der Besatzer auf Kominternowo ein Brand an zwei Häusern in der Tschernjachowskij-Straße 4 und 6 sowie am Kulturhaus in der Achmatowa-Straße 27.
In Richtung Gorlowka befanden sich Sajzewo, Dolomitnoje sowie die Siedlungen des Gagarin-Bergwerks und des Bergwerks 6/7 unter dem Feuer der Kämpfer der 30. und der 53. Brigade sowie der Nazisten aus dem Regiment „Asow“, die mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen schossen.
Gestern haben zwei unserer Verteidiger zum Preis ihres Lebens den Durchbruch einer feindlichen Diversionsgruppe in Richtung Gorlowka verhindert, drei weitere wurden gefangen genommen. Durch zielgerichtetes Feuer der Besatzer unter Einsatz von Brandgeschossen entstand ein Brand am Haus in der Rybalko-Straße 161, und ein Wohnhaus in der Geroitscheskaja-Straße 118 in Sajzewo brannte vollständig ab.
Insgesamt haben die BFU in der letzten Woche 60-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter auch mit verbotenen Arten von Waffen, und dabei auf 22 Ortschaften der Republik 12 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 20 Panzergeschosse, 171 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm sowie 82 Granaten verschiedener Art abgefeuert.
Durch Beschuss der BFU wurden 20 Wohnhäuser und Infrastrukturobjekte in Sajzewo, Gorlowka, Golmowskij und Kominternowo beschädigt.
Bei der Verteidigung der Grenzen unserer Republik gegen die ukrainischen Besatzer starben fünf Soldaten der Volksmiliz und fünf wurden verletzt, außerdem ist einer unserer Verteidiger, die vom Gegner gefangen genommen wurden, in einem ernsten Zustand, über das Schicksal von zwei weiteren ist derzeit nicht zuverlässig bekannt.
Die Fälle von aggressiven Handlungen der ukrainischen Seite demonstrieren offen das Verhältnis der politischen und militärischen Führung der Ukraine zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen.
Alle Informationen wurden mit Fotos und Videomaterial an Vertreter internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden sowie an die Generalstaatsanwaltschaft zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher Prokopenko, Garas, Poljakow, Iwanow, Gnatow, Palas, Guds und Kokorjew übergeben.
Wir stellen eine Verschärfung der Situation an der Kontaktlinie fest. Die schwierigste Situation besteht weiter in Richtung Gorlowka. Allein in der letzten Woche hat der Feind im Norden unserer Republik 18-mal das Feuer auf Gorlowka und seine Umgebung eröffnet. In 15 Fällen schoss der Feind mit 120mm und 82mm-Mörsern auf friedliche Stadtteile und hat dabei insgesamt 107 Mörsergeschosse auf die friedliche Ortschaft abgefeuert. Dreimal beschoss der Feind die Umgebung von Ortschaften mit Schützenpanzerwaffen und hat 50 zielgerichtete Schüsse auf Wohnhäuser und Gebäude abgegeben.
Am 28. August haben die Besatzer einen Artillerieschlag mit 122mm-Geschützen auf Wohngebiete verübt und dabei 12 großkalibrige Geschosse abgefeuert.
Außer dem Beschuss mit Rohrwaffen setzt der Feind die Taktik des Terrors fort und bombardiert Wohngebiete unter Einsatz von Drohnen.
So wurde heute ein Splittergeschoss von einer Drohne auf Wohnhäuser in Golmowskij abgeworfen. Durch Splitter wurden zwei Häuser in der Muschketowskaja-Straße 11 und 12 beschädigt sowie ein Wirtschaftsgebäude und ein ziviles Fahrzeug. Die feindliche Drohne wurde von Luftabwehreinheiten unserer Republik vernichtet. Sie wird heute auf der Pressekonferenz vorgestellt.
Dabei erleidet der Feind weiter nicht kampfbedingte Verluste bei der Vorbereitung und Durchführung von Terrorakten.
So wurden gestern, am 29. August, bei der Vorbereitung eines Schlags auf Wohngebiete von Kominternowo unter Einsatz einer Drohne drei Besatzer aus einer Aufklärungseinheit der BFU durch die Detonation einer BOG-17-Granate verletzt.
Im Ergebnis einer vorläufigen Ermittlung wurde festgestellt, dass die ukrainischen Aufklärer aus dem 74. Aufklärungsbataillon, die sich auf der Position „Kot“ befanden, die Splittergranate bei ihrer Befestigung an der Drohne beschädigt hatten. Gleichzeitig befand sich der Leiter der Abteilung für technische Mittel der Aufklärung A.A. Lisowskij in den Räumlichkeiten.
Infolge der Detonation des Geschosses wurden einem Kämpfer beide Hände abgerissen – er versuchte die Granat vom Boden zu nehmen, der zweite erlitt Splitterverletzungen am Rücken. Der Aufklärungsoffizier A.A. Lisowskij wurde mit zahlreichen Splitterverletzungen im Leistenbereich in ein Krankenhaus von Mariupol eingeliefert.
Das Kommando der BFU führt die Politik des Ignorierens der Minsker Vereinbarungen fort, in deren Verletzung stationiert es schwere Waffen in der Nähe der Kontaktlinie und von sozialen Objekten. Gemäß den Anweisungen des Kommandos der OOS setzen Einheiten der elektronischen Kriegführung die Funkunterdrückung der Leitungskanäle der Drohnen der OSZE-Mission fort, um Fälle von Stationierung verbotener Militärtechnik zu verheimlichen.
In der letzten Woche haben wir zahlreiche Fälle von Aktivität mobiler Gruppen der elektronischen Kriegführung aus dem 305. und dem 20. Bataillon für elektronische Kriegführung der ukrainischen Streitkräfte bemerkt. Ihre Aktivität wurde entlang der gesamten Kontaktlinie festgestellt, am häufigsten in den Gebieten von Bogdanowka, Pleschtschejewka, Soledar, Widrodshennja, Konstantinowka, Nelepowka, Kalinowo, Jurjewka, Krasnogorowka, Awdejewka, Stepanowka, Wolnowacha, Petrowka, Prochorowka und Tschermalyk bemerkt, wo Beobachter der OSZE-Mission gezwungen waren, die Arbeit mit Drohnen wegen der Gefahr des Verlustes einzustellen. In allen diesen Gebieten hat unsere Aufklärung eine Konzentration von Spezialtechnik des Gegners festgestellt.
Außerdem bemerkt unsere Aufklärung Militärtechnik, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen in der Nähe von Wohnhäusern auf dem Territorium kommunaler Objekte in Krasnaja Gora, Podgornoje, Konstantinowka, Mariupol, Awdejewka, Satischnoje, Marjinka, Nowomichajlowka, Taramtschuk, Nowobachmutowka, Sajzewo, Troizkoje, Belaja Gora, Netajlowo, Alexandro-Kalinowo, Tschernenko, Winogradnoje, Nowoselowka, Pischtschewik und Primorskoje stationiert ist.
Wie wir am 16. August mitgeteilt haben, wurde die 30. Brigade angesichts der Entbindung des Kommandeurs, des Leiters des Stabs und des für Bewaffnung zuständigen stellvertretenden Brigadekommandeurs von ihren dienstlichen Pflichten außerplanmäßig aus der OOS-Zone abgezogen. Ich erinnere daran, dass gegen das kommandierende Personal der 30. Brigade Strafverfahren wegen ihrer Beteiligung an gesetzwidrigem Handel mit Waffen und Munition aufgenommen wurden.
Zur Ablösung der 30. Brigade kommt die 59. Panzergrenadierbrigade, deren Personalausstattung 53% beträgt. Die Rotation hat schon begonnen. Derzeit arbeiten im Verantwortungsbereich der 30. Brigade technische Einheiten der 59. Brigade.
Die Ankunft und die Arbeit von Spezialisten zur Minenräumung hängt mit dem Boykott des Personals der 30. Brigade zusammen, der im Zusammenhang mit der verspäteten Auszahlung von Geldprämien für den Aufenthalt an der vordersten Verteidigungslinie steht.
So haben sich die Besatzer geweigert, Karten von Minenfeldern an die zu ihrer Ablösung eingetroffenen Vertreter der 59. Brigade zu übergeben. Außerdem weigern sich einzelne Einheiten der 30. Brigade, ihre Positionen zu verlassen und sie ihrer Ablösung zu übergeben ehe nicht alle Schulden getilgt wurden.
Mehr noch, der zunehmende Mörserbeschuss unseres Territoriums in den letzten Tagen hat zwei Ziele: erstens uns zur Erwiderung des Feuers zu provozieren und zweitens die Verheimlichung und Vernichtung nicht verbuchter Geschosse. So ging dem Mörserbeschuss der Terroristen der 30. Brigade am 28. August auf Dolomitnoje die Ankunft von Vertretern des Raketenartilleriewaffendienstes des Stabs der OOS und von Ermittlern der Militärstaatsanwaltschaft zur Überprüfung der Buchhaltung und des Vorhandenseins der Munition auf den Positionen voraus.
Es ist wichtig anzumerken, dass das Kommando der OOS keinerlei wirksame Maßnahmen zur Schaffung von Ordnung in der außer Kontrolle geratenen Brigade unternimmt. Mehr noch, der Fall der Weigerung, die Positionen zu übergeben, erfreut die Führung vollständig angesichts dessen, dass die eingetroffene 59. Brigade aufgrund der geringen Personalausstattung nicht in der Lage ist, den gesamten ihr zugeteilten Verantwortungsbereich einzunehmen.
Dabei werden nach uns vorliegenden Informationen Kämpfer, die sich weigern die Positionen zu verlassen, in die 59. Brigade abkommandiert, um die Ausgaben zu senken und auch um sie zu bestrafen.
Außerdem werden die Listen der Kämpfer, die aus der 30. in die 59. Brigade überführt werden, an die Militärkommissariate der Ukraine übergeben, um die Ausgabe von Bestätigungen für Teilnehmer an Kampfhandlungen und für vorgesehene Ermäßigungen zu verzögern. Grundlage dafür wird die Fortsetzung des Aufenthalts in der Konfliktzone sein.
Derzeit beträgt die Ausstattung der BFU mit Offizieren der Kategorie „Leutnant – Oberleutnant“, das heißt solchen, die unmittelbar mit dem Personal arbeiten, in der OOS-Zone weniger als 50%. Zur zusätzlichen Besetzung dieser Funktionen hat das Verteidigungsministerium der Ukraine sogar entschieden, Änderungen in die „Instruktion über die Ausübung des Militärdienstes“ einzufügen.
So können jetzt gemäß den Änderungen für Offiziersfunktionen mit Zuweisung entsprechender Offiziersränge folgende Personen ernannt werden:
– Personen, die keine höhere Ausbildung haben, aber Wehrdienst in den militärischen Einrichtungen der Ukraine durchlaufen haben;
– Personen, die Vorstrafen wegen leichter und mittelschwerer Vergehen haben, wenn sie Dokumente über den Abschluss einer höheren Bildungseinrichtung haben;
– Personen, die zuvor Dienst in den Rechtsschutzorganen geleistet haben und spezielle Offiziersränge haben – ihnen werden gleichlautende Ränge beim Eintritt im Dienst beim Verteidigungsministerium zuerkannt.
So wird das Offizierskorps der Ukraine, dass auf den ruhmreichen Traditionen der Sieger über den Faschismus im Großen Vaterländischen Krieg ausgebildet wurde, immer mehr einer Bande von Kriminellen und Versagern ähneln, die für sich keinen anderen Platz gefunden haben und in die BFU gekommen sind, um am Mord an friedlichen Einwohnern des Donbass zu verdienen.
Unsere Aufklärung hat Informationen über die Durchführung von vertraulichen Verhandlungen zwischen Vertretern des Führung des Generalstabs der BFU und der Führung des „Ukrainischen Freiwilligenkorps des ‚Rechten Sektors‘“ in der letzten Woche erhalten. Die Verhandlungen erfolgen zur Frage der Bildung von gesonderten Einheiten aus nazistischen Kämpfern innerhalb der BFU analog zum 24. Bataillon „Ajdar“ und dem 46. Bataillon „Donbass“.
Dabei sind die Nazisten auch an einer Rückkehr an die Front interessiert, aber sind nur dann mit dem Vorschlag des Verteidigungsministeriums einverstanden, wenn ihnen große Selbständigkeit im Vergleich mit anderen Einheiten der BFU zugebilligt wird.
So bestehen die Mitglieder des „Rechten Sektors“ darauf, dass sie das Recht erhalten, selbständig über das Feuer auf unser Territorium bis hin zum Einsatz von 120mm-Mörsern zu entscheiden. Dabei behalten sich die Nationalisten das Recht vor, das Feuer nicht nur im Fall von Erwiderung auf Handlungen der Volksmiliz zu eröffnen, sondern auch im Rahmen von „beunruhigendem“ Feuer sowie für (ich zitiere) „den Kampf gegen Feinde des ukrainischen Volks“. Was das bedeutet konnte auch das Verteidigungsministerium der Ukraine nicht verstehen, aber wir schließen nicht aus, dass die Nazisten so die Erlaubnis erhalten wollen, auf alle zu schießen, darunter auch auf friedliche Einwohner unserer Republik, die sie als Feinde der Ukraine ansehen.
Wir schließen nicht aus, dass die Führung der BFU auf die Forderungen der „Rechten Sektors“ eingegangen ist, weil der Leiter des „Rechten Sektors“ der Nazis Stempizkij am 28. August in Konotop in der Oblast Sumy eine Versammlung mit Funktionären des „Korps“, Vertretern des Oblast- und Bezirkszellen dieser Organisation, die aus der ganzen Ukraine gekommen waren, zu Fragen der Mobilisierung der derzeitigen Kämpfer sowie zur Durchführung Agitation unter den Einwohnern des Landes bezüglich des Eintritts in die Reihen der Nazisten mit darauf folgendem Dienst in den nazistischen Einheiten in der OOS-Zone durchgeführt hat.
In der letzten Woche wurden mit dem Personal der Einheiten der Volksmiliz bataillonstaktische Übungen mit Überwindung von Wasserhindernissen durchgeführt, zu denen etwa 1000 Soldaten herausgezogen wurden, es wurden etwa 40 Stück Militär- und Spezialtechnik eingesetzt.
Eine bataillonstaktische Gruppe hat unter Deckung von Artillerie ein Wasserhindernis überwunden, das nach dem Übungsplan die hypothetische Frontlinie war, danach haben sich die Artillerieeinheiten auf die Infanterie folgend auf dem gegenüberliegenden Ufer festgesetzt. Außerdem wurden Fragen der Gewährleistung von Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Einheiten bearbeitet. Alle Normative wurden mit der Note „ausgezeichnet“ erfüllt.
Im Rahmen der Hilfeleistung für Einwohner unserer Republik wurden gemeinsam mit gesellschaftlichen Organisationen Möbel, Baumaterialien und Unterrichtsmaterial an Bildungs- und Kindereinrichtungen im Amwrosiewka-Bezirk und im Petrowskij-Bezirk von Donezk geliefert. Außerdem wurde eine Fahrt von Mitgliedern des Fallschirmclubs DOSAAF (Jenakiewo) nach Taganrog organisiert, wo Fallschirmsprünge stattfanden.


de.sputniknews.com:
Von Terroristen geräumt: Syrische Armee meldet Befreiung von zehn Orten in Idlib
Die syrische Armee hat am Freitag zehn Orte, die sich nördlich der freigekämpften Stadt Chan Scheichun in der Provinz Idlib befinden, unter ihre Kontrolle gebracht. Das erfuhr Sputnik von einer syrischen Militärquelle.
„Die Armee setzte ihren Vormarsch in Idlib – im Süden und im Südosten der Provinz – fort. Sie führte Schläge gegen Vorposten der Terrormilizen durch, verdrängte diese aus den Gebieten, wo sie sich verschanzt hatten, und brachte ihnen große Verluste an Menschen, Material und Waffen ein“, so die Quelle.
Ihr zufolge setzt die syrische Regierungsarmee ihre Operation zur Befreiung der Provinz Idlib von den Terroristen fort.
Der Generalstab der syrischen Streitkräfte hatte am 23. August die Befreiung der Großstadt Chan Scheichun, die seit 2014 von Extremisten kontrolliert worden war, sowie etlicher Dörfern im Norden der Provinz Hama bekanntgegeben. Das Militär kündigte an, den Vormarsch der Truppen weiter nach Norden fortzusetzen, bis das gesamte Territorium des Landes befreit werde.
Im Ergebnis von Syrien-Gesprächen in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan war am 2. August in Idlib ein Waffenstillstand eingeführt worden. …


Mil-lnr.info:
Pressekonferenz des Leiters des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Hauptmann Ja. A. Osadtschij über Situation an der Kontaktlinie vom 23. bis 30. August 2019
Guten Tag!
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie und über die Ergebnisse der Tätigkeit der Einheiten der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
In der letzten Woche haben die bewaffneten Formationen der Ukraine achtmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 120mm-Mörser, Granatwerfer, großkalibrige und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden die Gebiete von
drei Ortschaften der LVR beschossen. Infolge des barbarischen Beschusses von Golubowskoje wurden vier Wohnhäuser in der Jubilejnaja-Straße 66, der Schirokaja-Straße 27, 29 und 41 beschädigt.
Die Fälle von Besch
uss von Ortschaften sind dokumentiert, die Materialien wurden Vertretern internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der LVR zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die Kommandeur der 14. und 30. Brigade der ukrainischen Streitkräfte übergeben.
Der Gegner nutzt weiter den Waffenstillstand um Kräfte und Mittel zu konzentrieren und umzugruppieren sowie um schwere Waffen in der Zone der Strafoperation zusammenzuziehen.
Zur Stationierung von Militärtechnik verwenden die Besatzer Objekte der zivilen Infrastruktur.
In der letzten Woche hat unsere Aufklärung die Ankunft von drei Schützenpanzerwagen aus der 72. Brigade der BFU im Gebiet von Popasnaja bemerkt, die Stationierung eines Abwehrgeschützes 3RI 9K35 „Osa“ auf dem Gebiet eines Wohnhauses in Sirotino sowie vier Panzertransportern im Gebiet des KPP „Staniza Luganskaja“.
Im Gebiet von Gejewka wurde die Ankunft von fünf Schützenpanzerwagen und eines Aufklärungs- und Spähfahzeugs der 3. bataillonstaktischen Gruppe der 46. Luftsturmbrigade bemerkt.
Es wurde die Stationierung eines Schützenpanzers der 14. mechanisierten Brigade auf dem Gebiet eines Wohnhauses von Nowotoschkoskoje bemerkt.
In Rajgorodka haben Kämpfer der 3. bataillonstaktischen Gruppe der 46. Luftsturmbrigade einen Schützenpanzerwagen in unmittelbarer Nähe einer Schule stationiert sowie einen Abwehrraketenkomplex „Osa“ in einem Wohngebiet.
In Tschabankowka haben die Besatzer einen Mehrfachraketenwerfer Grad 40 Meter von Wohnhäusern und 120 Meter von einer Schule stationiert.
Im Gebiet von Troizkoje und Nowoswanowka wurden auf den Frontpositionen getarnt und verteilt etwa 10 Schützenpanzerwagen der BFU festgestellt.
Um die Entdeckung der Technik der ukrainischen Streitkräfte, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen stationiert ist, zu verhindern, schaffen die Einheiten der ukrainischen Verbrecher weiter Hindernisse für die Arbeit der internationalen Beobachter durch Beschuss, der auf die Vernichtung von OSZE-Drohnen gerichtet ist, die Flüge über dem von den BFU besetzten Territorien durchführen.
Am 24. August haben die Verbrecher der 72. Brigade eines weiteres Mal eine Drohne der OSZE im Gebiet von Solotoje-4 mit Schusswaffen beschossen.
Am 29. August haben Kämpfer die Leitungskanäle von OSZE-Drohnen in den Gebieten von Popasnaja und Komyschewacha unterdrückt.
Die Fälle von Stationierung von Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte werden auch in den offiziellen Berichten der OSZE-Mission bestätigt.
Ukrainische Militärtechnik und Waffen, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen außerhalb der Lagerorte befinden, kommen auch regelmäßig in den täglichen offiziellen OSZE-Berichten zum Ausdruck.
In der letzten Woche wurden außerhalb der Lagerorte festgestellt:
1 Abwehrraketenkomplex „Osa“
22 Schützenpanzerwagen
1 Mehrfachraketenwerfer „Grad“
4 Geschütze MT-12 „Rapira“
5 Mörser 2B9 „Wasilek“. …
Das Kommando der Besatzungskräfte versucht verzweifelt seine Soldaten dazu zu motivieren, ihre Aufgaben zu erledigen. Nach Angaben unserer Quellen hat der Kommandeur der OOS Krawtschenko den Kommandeuren von Verbänden und Truppenteilen die Anweisung erteilt, die Regeln für Geldprämien für Kämpfer für jede vernichtete Technik der Volksmiliz zu erläutern.
Für ein zerstörtes Transportmittel sind 12.000 Griwna vorgesehen, für eine abgeschossene Drohne 36.000 Griwna, für Schützenpanzer und Schützenpanzerwagen 24.000, für einen Panzer 48.000.
Solche Anweisungen des Besatzungskommandos führen zu einer Verschärfung der Situation an der Kontaktlinie und stellen eine Gefahr für das Leben nicht nur der Soldaten der Volksmiliz sondern auch der friedlichen Bevölkerung dar. Außerdem schaffen die Versprechung für Geldprämien eine unlenkbare Situation von Seiten der BFU bezüglich der Einhaltung der Vereinbarungen über eine Feuereinstellung.
In der letzten
Woche haben Spezialisten der LVR mit Unterstützung der Vertretung der LVR im GZKK die Arbeit zur Vorbereitung der Reparatur der Brücke über den Sewerskij Donez fortgesetzt.
Spezialisten der DVR demontieren die Befestigungsan
lagen der Volksmiliz im Rahmen der Vereinbarungen, die am 21. August 2019 in Minsk erzielt wurden. Die ukrainische Seite verzögert weiter die Durchführung der Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten und zeigen nur in Anwesenheit von OSZE-Vertretern und vor Kameras der propagandistischen ukrainischen Medien eine eifrige Tätigkeit. Sobald die OSZE-Beobachter die Arbeitszone verlassen, stellt die ukrainische Seite jegliche Arbeit zur Demontage ihrer Befestigungsanlagen ein.
Unsere Einheiten sammeln weite Erfahrungen und erhöhen die Professionalität ihrer militärischen Fertigkeiten.
Während der Sommerausbildungsperiode gehen auf den Übungsplätzen der Volksmiliz der LVR Maßnahmen zur militärischen Ausbildung weiter.
In der letzten Woche haben die Einheiten der Volksmiliz der LVR Übungen zur Verteidigungsthematik durchgeführt, bei denen die Soldaten der Volksmilz ihr äußerst hohes Niveau zeigten, fest, schnell und fehlerlos die Übungsaufgabe zu erledigen und sie haben so ihre Fähigkeit gezeigt, jederzeit die staatliche Souveränität der LVR und die Sicherheit ihrer Einwohner zu schützen.
Bei den Übungen war das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik anwesend, der seinerseits das hohe Niveau der professionellen Ausbildung der Soldaten der Volksmiliz einschätzte.
Die Einheiten der Volksmiliz der LVR tun weiter ununterbrochen Dienst, halten das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen ein.
Wir sind auf die Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg ausgerichtet, aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, operativ mit Gegenmaßnahmen zu reagieren und eine adäquate Antwort zu geben.


de.sputniknews.com: Türkei verlegt Panzertechnik an die syrische Grenze – Medien
Das türkische Militär setzt die Verlegung von Panzertechnik an die Grenze zu Syrien fort. Das teilte die Agentur Anadolu am Freitag mit.
Demnach hat ein Konvoi mit Panzern und Schützenpanzerwagen aus verschiedenen türkischen Truppenteilen den Raum der Stadt Antakya in der an die syrische Provinz Idlib angrenzenden südtürkischen Provinz Hatay erreicht.
Die Kolonne bewege sich unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen zu den Truppenteilen an der Grenze zu Syrien.
Zuvor am Freitag hatte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu erklärt, Russland habe Sicherheitsgarantien für türkische Beobachtungsposten in der syrischen Provinz Idlib gegeben.
Nach den Syrien-Verhandlungen in der kasachischen Hauptstadt Nursultan war am 2. August in Idlib eine Waffenruhe in Kraft getreten. …


Lug-info.com: Die Gewerkschaftsföderation der LVR hat ein Grußwort an die Teilnehmer der ersten internationalen Solidaritätskonferenz mit dem Volk der Bolivarischen Republik Venezuela geschickt, die in diesen Tagen in der Hauptstadt des Landes Caracas stattfindet.
Organisatoren der Veranstaltung sind die Gewerkschaften Venezuelas, insbesondere die Bolivarianische Föderation der Transportarbeiter Venezuelas.
„Sehr geehrte Kollegen! Brüder! Im Namen der Gewerkschaftsföderation der LVR, im Namen von mehr als 188.000 Mitgliedern unserer Gewerkschaften, grüßen wir Euch und bringen unsere Solidarität mit dem arbeitenden Volk von Venezuela zum Ausdruck. Uns sind alle Probleme, mit den die Einwohner eures Landes in den letzten Monaten kämpfen, gut bekannt. Der Weltimperialismus hat in Gestalt seines Hegemons, der USA, einen aktiven Angriff auf die Souveränität Venezuelas verübt. Dasselbe geschah 2014 auch mit der Ukraine, als westliche Imperialisten mit Unterstützung örtlicher Verräter einen bewaffneten Staatsstreich durchführten. In der Folge wurde die Macht im Lande von Menschen ergriffen, die ihre Sympathien für ultrarechte Gruppierungen nicht verbergen und oft selbst Anhänger einer offen nazistischen Ideologie sind.
Das Volk des Donbass konnte diese Regierung, den Nazismus offen unterstützte und sogar ermutigte, nicht akzeptieren. Für uns wäre das Verrat an unseren Vätern und Großvätern gewesen, an all denen, die auf den Schlachtfeldern gegen den deutschen Faschismus in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges fielen. Deshalb gingen wir auf die Straßen unserer Städte und forderten, die Ordnung im Staats wiederherzustellen. Aber Kiew hörte nicht auf das Volk des Donbass. Stattdessen hat die ukrainische Regierung eine sogenannte Antiterroroperation initiiert, die im Grunde ein Krieg gegen die Bevölkerung des DVR und der LVR ist.
Nur weil wir beschlossen standzuhalten und unser Heimatland zu verteidigen, hält die Kiewer Regierung uns alle für Verbrecher und Terroristen. Dabei ist gerade Kiew dafür verantwortlich, dass unser Volk nun schon mehr als fünf Jahre unter wirklich härtesten Bedingungen lebt. Blutige Kämpfer, nicht endende Beschüsse von Städten, eine humanitäre, ökonomische und Verkehrsblockade – das ist bei weitem nicht die gesamte Liste der Schwierigkeiten, mit denen das Volk des Donbass jeden Tag zu tun hat. Die ukrainischen Straftruppen zerstören zielgerichtet die Infrastruktur unserer Städte. Sehr oft treffen Geschosse gerade dorthin, wo sich Kindergärten, Schulen, Wasserleitungen und Elektrounterstationen befinden. Kiew hat alle ökonomischen Verbindungen, die den Donbass mit der Ukraine verbanden, vollständig blockiert, dabei wird die Ökonomie unserer Industrieregion zielgerichtet vernichtet. Mehr noch, die ukrainische Regierung hat normativ-rechtliche Akte beschossen, den Einwohnern des Donbass auf gesetzgeberischer Ebene ihre Rechte und Freiheiten entzogen. Uns versucht man selbst solche grundlegenden Menschenrechte zu entziehen wie das Recht auf Leben und das Recht auf Arbeit. Dies ist ein wirklicher Genozid an den Einwohnern des Donbass. Wir sind Anhänger einer friedlichen Regelung des Konflikts, wir treten für die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen ein. Wir bitten euch, im Rahmen eurer Vollmachten, die Ukraine zur Einhaltung der Minsker Vereinbarungen aufzurufen, die sie seit fünf Jahren in jeglicher Weise sabotiert.
Wir sehen und wissen klar, dass die Ereignisse, die sich jetzt in Venezuela entfalten, nach einem den Ereignissen im Donbass sehr ähnlichen Szenario verlaufen. Den gesetzlich vom ganzen Volk gewählten Präsidenten Nicolás Maduro versucht man zu stürzen, indem man die Amerikanische Marionette Guaidó nutzt. Der einzige aber wesentliche Unterschied zwischen der Situation in der Ukraine im Jahr 2014 und der in Venezuela besteht darin, dass der ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch sein Volk im Stich gelassen hat und aus seinem Staat geflohen ist und so dem Westen die Möglichkeit gegeben hat, praktisch ungehindert einen Staatsstreich durchzuführen. Zu unserem großen Bedauern versuchte Janukowitsch nicht einmal, Standhaftigkeit und Mut in einer für das Land schweren Stunde zu zeigen. Im Unterschied zum Führer Venezuelas Nicolás Maduro, der allem zum Trotz seinen Bürgern treu bleibt. Genauso wie seinerzeit der Genosse Stalin und Präsident Allende wahre Führer für ihre Völker blieben, selbst in den schrecklichsten Augenblicken der tödlichen Gefahr.
Wir sind aufrichtig von dem Mut und der Ergebenheit gegenüber ihren Idealen, die die Einwohner Venezuelas heute der ganzen Welt zeigen, begeistert. Wir unterstützen euren Kampf für den Schutz des gesetzlich gewählten Präsidenten und halten es für eine Ehre, euch jedwede Unterstützung in der Verbreitung wahrheitsgemäßer Informationen über die Ereignisse in eurem Land zu leisten. Wir wären froh über eine Zusammenarbeit mit den Kollegen aus den Gewerkschaftsorganisationen Venezuelas in allen Bereichen, die von besonderem Interesse sind.
Wisst, dass die Gewerkschaften der Lugansker Volksrepublik mit euch und eurem guten Kampf gegen die Einmischung des imperialistischen Westens in die inneren Angelegenheiten des Staates solidarisch sind. Wir halten euch für Waffenbrüder, denn Venezuela und der Donbass sind zwei Teile einer Front. Und wir werden auf jeden Fall siegen!“, heißt es in dem Text des Grußworts.
Die Gewerkschaftsföderation der LVR teilte mit, dass Ende September eine Skype-Konferenz zwischen den Gewerkschaften der LVR und Venezuelas zu Fragen der Zusammenarbeit stattfinden wird.


de.sputniknews.com: Nach erfolglosem Treffen mit Amerikanern: Lukaschenko telefoniert mit Putin
Einen Tag nach den erfolglosen Gesprächen des US-Sicherheitsberaters John Bolton mit dem weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko hat der Letztere mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin telefoniert. Das teilte Lukaschenkos Pressedienst am Freitag mit.
Demnach fand das Telefonat auf Initiative der weißrussischen Seite statt. Die Spitzenpolitiker beider Länder hätten den Ausbau der bilateralen Beziehungen sowie die Umsetzung der bilateralen Vereinbarungen zur Erörterung gebracht.
Wie es weiter heißt, hätten die Präsidenten unter anderem Meinungen über internationale Fragen ausgetauscht.
Auf der offiziellen Webseite des Kremls wurde am Freitag ein Glückwunschschreiben veröffentlicht, in dem Putin seinem weißrussischen Amtskollegen zum 65. Geburtstag gratuliert.
„Sie stehen 25 Jahre an der Spitze Weißrusslands, arbeiten unermüdlich an der Festigung des Ansehens des Landes in der internationalen Arena und an der Lösung der vor dem Land stehenden sozial-wirtschaftlichen Aufgaben“, betonte Putin.
Zuletzt war der russische Staatschef Putin mit Lukaschenko am 17. und 18. Juli in Russland zusammengetroffen.
Am Donnerstag hatte sich US-Sicherheitsberater John Bolton zu einem Besuch in Minsk aufgehalten. Am Rande der Verhandlungen mit Lukaschenko sagte Bolton vor der Presse, er habe in Minsk keinerlei konkrete Entscheidungen über Problemfragen in den Beziehungen zwischen beiden Ländern getroffen.
Zugleich hob er die Wichtigkeit hervor, alle diese Fragen zu besprechen. Ferner teilte Bolton mit, er habe mit Lukaschenko nicht die Frage bezüglich der Wiederherstellung der diplomatischen Präsenz auf Botschafterebene zwischen beiden Ländern angeschnitten.


abends:

Telegram-Kanal des Außenministeriums der DVR: Kommentar der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa zur Erklärung Wadim Pristajkos (neuer Außenminister der Ukraine, Anm. d. Übers.) über die Absicht, den Konflikt im Donbass innerhalb eines halben Jahres zu beenden
Der Abschluss des Prozesses der friedlichen Regelung im Donbass innerhalb eines Jahres ist eine äußerst optimistische Prognose von der ukrainischen Seite, weil gerade Kiew über fünf Jahre hinweg keine einzige seiner Verpflichtungen bezüglich des Maßnahmekomplexes erfüllt hat. Man möchte glauben, dass die ukrainische Seite tatsächlich die Absicht hat, auf beschleunigte Weise die Formel Steinmeier in das Gesetz über einen besonderen Status des Donbass zu implementierten, den besonderen Status in der Verfassung festzuschreiben, eine Amnestie durchzuführen usw. und alle o.g. Schritte mit den Vertretern der Republik zu vereinbaren. Aber ausgehend von der Praxis verhalten wir uns recht skeptisch gegenüber kühnen Erklärungen. Die neue ukrainische Regierung hat ihre „kreative Sicht“ auf die Minsker Vereinbarungen bereits herausgestellt und jede ihrer Initiativen entfernt die Perspektive einer politischen Regelung weiter.
Neben den Erklärungen des Herrn Pristajko über die Absicht „den Konflikt innerhalb eines halben Jahres zu beenden“ sind seine folgenden Worte nicht weniger interessant. Für ihn hat es keine Bedeutung, ob der Konflikt durch die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen oder mit Hilfe einer ausländischen Friedensmission beendet wird. Faktisch ist das das Eingeständnis, dass die ukrainische Seite ihre Verpflichtungen aus den Minsker Vereinbarungen nicht begreift, was wir schon über die ganzen letzten Jahre hinweg gesagt haben.
Wir hoffen, dass die neue Führung der Ukraine die Tatsache anerkennt, dass der Maßnahmekomplex ein alternativloser Mechanismus der politischen Regelung ist, der von UN-Sicherheitsrat unterstützt wurde, und das heißt, er hat verpflichtenden Charakter. Nur die genaue Ausführung seiner Regelungen wird uns helfen, den Konflikt zu beenden und in kürzester Zeit Frieden herzustellen.


de.sputniknews.com: „Pure Verleumdung“: Chinas Botschafter zu Washingtons Vorwurf über Entwendung von F-35-Technologien
Du Wei, der chinesische Botschafter in der Ukraine, hat den Vorwurf des US-Sicherheitsberaters John Bolton gegenüber China, Technologien des US-amerikanischen Jagdflugzeuges F-35 gestohlen zu haben, als Verleumdung bezeichnet.
„Mr. Boltons Aussagen, dass China angeblich Technologien anderer Länder stiehlt, sind pure Verleumdung“, sagte Du Wei bei einem Briefing am Freitag.
Zuvor hatte sich Bolton besorgt darüber gezeigt, dass „die Militärtechnologien nach China gegangen sind“. Dabei verwies es auf die äußerliche Ähnlichkeit des chinesischen Jagdflugzeugs der fünften Generation mit der F-35 und brachte die Ansicht zum Ausdruck, dass Peking die US-amerikanische Flugzeugtechnologie „gestohlen“ habe.
Die Lockheed Martin F-35 Lightning II ist ein Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeug, das aus dem Joint Strike Fighter-Programm (JSF) des US Department of Defense (DoD) hervorgegangen ist.
Der Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin stellt drei Versionen des Mehrzweck-Tarnkappenflugzeugs F-35 Lightning II her: die konventionell startende und landende Version F-35A für die US-Luftwaffe und den Export, das Kurzstartflugzeug F-35B mit Senkrechtlandekapazität und den trägergestützten Jet F-35C für die US-Navy sowie das US-Marinekorps.


Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die Besatzer aus der 93. und der 36. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Kokorjew und Gnatow fühlen ihre angebliche Straflosigkeit und verübten einen Mörserschlag auf die Umgebungen von Oserjanowka und Leninskoje.
Um 18:37 Uhr haben Kämpfer aus der 36. Brigade mit 82mm-Mörsern Leninskoje beschossen und auf die Umgebung von Wohngebieten acht Mörsergeschosse abgefeuert.
Um 19:00 Uhr haben Strafsoldaten aus der 92. Brigade fünf 82mm-Mörser auf die Umgebung der Ortschaft abgeschossen sowie mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden ermittelt.
Es ist wichtig anzumerken, dass wir täglich zur Abendzeit eine Zunahme der Zahl und eine Verstärkung der Beschießungen von Seiten der Besatzer feststellen. Wir schließen nicht aus, dass die Wahl der Zeit direkt mit dem Ende der Arbeit der OSZE-Mission in diesen Gebieten zusammenhängt.
Wir rufen die Beobachter der Mission auf, den Mörserbeschuss auf friedliche Ortschaften zu registrieren und bei der ukrainischen Seite eine Einhaltung der Friedensvereinbarungen zu erreichen.


de.sputniknews.com: USA rufen Russland zu Verhinderung von Eskalation zwischen Georgien und Südossetien auf
Die USA haben Russland aufgerufen, einer Konfrontation an der Grenze zwischen Südossetien und Georgien mit allen nur möglichen Mitteln vorzubeugen. Das geht aus einer am Freitag in Washington veröffentlichten Erklärung des State Departments hervor.
„Die Vereinigten Staaten verfolgen Meldungen über die Aufstockung militärischer Kräfte an der administrativen Grenze zu der von Russland okkupierten georgischen Region Südossetien. Wir rufen alle Seiten auf, eine Eskalation zu vermeiden und via Hotline der Europäischen Beobachtermission und der Kovorsitzenden des Genfer internationalen Dialogs im Interesse der Beilegung zu arbeiten“, hieß es in der Erklärung.
Die Behörden Georgiens und Südossetiens hatten am Freitagmorgen einander die Schürung von Spannungen in der Region vorgeworfen. Zuvor hatte die südossetische Seite gefordert, dass Georgien seinen Polizei-Wachposten im Raum der Siedlung Uista (Znelis) bis
Gegenseitige Anschuldigungen
Das georgische Außenamt zeigte sich am Freitag besorgt über die Konzentration südossetischer Militärtechnik und Soldaten im Raum der Siedlung Tschortschan. „Georgien erfüllt strikt alle Verpflichtungen und setzt auf die friedliche Beilegung des Konflikts“, hieß es einer Erklärung.
Seinerseits erklärte das Komitee für Staatssicherheit Südossetiens, dass die georgische Seite es ist, die die Spannungen an der Grenze schürt.
Unabhängigkeit Südossetiens von Georgien
Südossetien hatte sich nach dem Fünf-Tage-Krieg zwischen Georgien und Russland im August 2008 für selbstständig erklärt. Am 26. August erkannte Russland die Unabhängigkeit Südossetiens sowie der ehemaligen georgischen Republik Abchasien an. Georgien, die USA und ihre Verbündeten betrachten die beiden Regionen weiterhin als georgisches Staatsgebiet.


Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Wir haben operative Informationen erhalten, dass nach der Gefangennahme unserer Soldaten durch eine ukrainische Diversions- und Erkundungsgruppe eine Kommission des Stabs der OOS in der Einheit von „Asow“ eintraf und eine Ermittlung zum Diversionsausfall am 29. August auf Positionen der Volksmiliz der DVR und der groben Verletzung der erreichten Vereinbarungen zur Einhaltung des Waffenstillstands durchführte.
Im Ergebnis der Ermittlung entschied der Kommandeur der OOS Krawtschenko mit dem Ziel, der Verantwortung zu entgehen, Personal aus dem 74. Zentrum für informationspsychologische Operationen der BFU, dessen grundlegende Fachrichtung die Verheimlichung von Verbrechen des ukrainischen Kommandos ist, heranzuziehen.
So war gestern und heute im Gebiet der Gefangennahme unserer Soldaten in Richtung Gorlowka die Arbeit von Gruppen von Journalisten ukrainischer Massenmedien zur Erstellung von inszenierten Propagandamaterialien zu bemerken.
Außerdem wurde die Arbeit von Journalisten im Militärhospital im Tschasow Jar festgestellt, wo sich unserer Soldat mit Stich- und Schnittverletzungen in bewusstlosem Zustand befindet.
Wir unsererseits ergreifen alle Maßnahmen zur Rückkehr unserer Verteidiger und rufen die OSZE-Mission, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und die Vertretung der UNO für Menschenrechte auf, in dieser Frage Unterstützung zu leisten.


de.sputniknews.com: Slowakei kritisiert Serbiens Annäherung an Eurasische Wirtschaftsunion
Pläne Belgrads, im Oktober ein Abkommen mit der von Russland dominierten Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) zu unterzeichnen, tragen nicht zur Annäherung Serbiens an die EU bei. Das erklärte der slowakische Außenminister Miroslav Lajčák am Freitag in Helsinki.
„Das irritiert. Sie können nicht zeitgleich in mehrere Richtungen gehen“, sagte Lajčák auf einer Pressekonferenz am Rande eines informellen Treffens der EU-Außenminister. Die Pressekonferenz wurde vom Pressedienst der EU-Kommission live übertragen.
„Wenn sie Ihre europäische Wahl ernst nehmen, sollten Sie selbstverständlich politische Entscheidungen treffen, die Sie (der EU) näher bringen. Und dieser Beschluss zählt nicht dazu“, sagte der Minister.
Zuvor hatte Serbiens Vizeregierungschef Rasim Ljajic in einem Interview der Agentur Sputnik mitgeteilt, dass Ende Oktober in Moskau ein Abkommen über den freien Handel zwischen Serbien und der EAWU unterschrieben werden solle.
„Serbien kann und wird bis zu seiner Aufnahme als gleichberechtigtes EU-Mitglied mit allen Staaten und Organisationen Abkommen signieren und freien Handel betreiben“, betonte Ljajic.
Russlands Ministerpräsident Dmitri Medwedew hatte zuvor im August auf die Notwendigkeit hingewiesen, Freihandelsabkommen zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion, Serbien und Singapur schnellstmöglich zu unterzeichnen.

 

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