Presseschau vom 27.08.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

wpered.su: Boris Litwinow nahm an der Absendung des Jubiläumskonvois der KPRF mit humanitärer Hilfe in den Donbass teil
Am 26. August, im Vorfeld des neuen Schuljahrs, haben die Kommunisten der Moskauer Oblast, Moskaus, Tulas, Woroneshs, Brjansks, der Republik Marij El und anderer Städte Russlands aus der Lenin-Sowchose bei Moskau den 80. Jubiläumskonvoi mit humanitärer Hilfe in den Donbass entsandt. An der Veranstaltung nahm der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow teil, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Vor den Anwesenden sprach der Vorsitzende des ZK der KPRF Gennadij Sjuganow, der die Wichtigkeit dieser Unterstützung für die Schüler des Donbass unterstrich.
Zum humanitären Konvoi gehören Schulkleidung und Schule, Schreibwaren, Bücher, Unterrichtsliteratur. Ebenfalls wurden Nudeln, Grieß, Mehl, Zucker, Öl, Konserven, Honig, Süßigkeiten und Medikamente in die Fahrzeuge verladen.


armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainischen Besatzer versuchen weiterhin die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren und unsere Verteidiger zur Erwiderung des Feuers zu provozieren. Ein weiteres Mal gerieten unbewaffnete friedliche Menschen und Wohnhäuser unter Feuer.
So haben Kämpfer aus der 36. Marineinfanteriebrigade unter Kommando von Gnatow heute um 17:45 Uhr Kominternowo mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen unter Einsatz von Brandmunition beschossen. Infolge des Beschusses geriet ein Wohnhaus in der Achmatowa-Straße 23 und Ackerland in Brand.
Zur Löschung des Feuers sind zwei Feuerwehrautos des Zivilschutzministeriums der DVR eingetroffen. Aber sie können nicht zum Brandherd fahren, weil die Besatzer den Beschuss dieses Territoriums mit Schusswaffen fortsetzen.
Wir rufen die internationalen Beobachter auf, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen, von der ukrainischen Seite eine Feuereinstellung zu erreichen und alle zugänglichen Maßnahmen zur Verhütung von derartigen Vorfällen in der Zukunft zu ergreifen.


Wpered.su:
Komsomolzen aus Makejewka gratulierten Veteranen der Bergbauarbeit zum Berufsfeiertag
Auf Initiative des ersten Sekretärs des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Kommunistischen Jugendverbands der Donezker Volksrepublik Anton Sajenko haben Mitglieder der Organisation zum Tag des Bergmann Veteranen der Bergbauarbeit zu Hause besucht und ihnen Haushalts- und Lebensmittelpakete übergeben. Dies teilte ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Der Beruf des Bergmanns hat in unserer Region immer eine besondere Bedeutung. Das arbeitsame Volk des Donbass arbeitete und arbeitet weiterhin in ganzen Dynastien in den kohlefördernden Unternehmen der Region.
An diesem besonderen Tag haben Komsomolzen aus Makejewka sechs Veteranen der Bergbauarbeit besucht, sich mit ihnen unterhalten und Gratulationen mit besten Wünschen im Namen der Kommunisten der Republik überbracht. Eine der Heldinnen dieses Feiertags ist die Einwohnerin des Kirowskij-Bezirk der Stadt – Walentina Stepanowna Didenko, die 34 Jahre ihres Lebens der Arbeit im Bergwerks „Butowka Sewernaja“ widmete. Als Walentina Stepanowna 21 Jahre alt war, starb ihr Mann Wiktor Parfilowitsch in diesem Bergwerk und die junge Frau beschloss, koste es was es wolle, genau dort zu haben. Obwohl sie vorher niemals gedacht hatte, dass sie so viele Jahre in einem der größten Bergwerke des Donbass, dessen Kohlevorräte bis heute nicht erschöpft sind, arbeiten würde.
„Am 15. Oktober 1959 starb mein erster Mann und ich entschied mich, koste es was es wolle, im Bergwerk „Butowka Sewernaja“ zu arbeiten, wo er gearbeitet hatte. Ich ging zum Direktor des Bergwerks und erklärte, dass ich arbeiten wolle, aber ich hatte ein einjähriges Kind und musste sechs Jahre warten, bis meine Tochter in die Schule kam. Erst dann war man einverstanden, mich mit einer Probezeit von einem Monat einzustellen. 17 Tage lang durchlief ich ein Ausbildungsprogramm für Dispatcher/Telefonisten, das für ein halbes Jahr ausgelegt war, ich legte die Prüfung vorzeitig gegenüber dem Bergwerksdirektor Wladimir Kirillowitsch Furman ab und man sagte mir: Sie werden nachts arbeiten. Uns, die wir nachts als Dispatcher/Telefonisten arbeiteten, nannten die Bergleute „Spiegel des Bergwerks“. Obwohl wir nicht unter Tage arbeiteten, aber unsre Arbeit gehört auch nicht zu den leichten. In kürzester Zeit musste man auf 100 Anrufe antworten, deren Signale aus verschiedenen Ecken des Unternehmens, der Oblast kamen. Im allgemeinen hatte ich das ganze Bergwerk auf dem Kopf (mit einem Sprechgerät, das wir auf dem Kopf trugen). Wir waren ein freundschaftliches, fröhliches Kollektiv, dass mehr als 2500 Menschen zählte. Aber ich musste eine sehr unerfreuliche Arbeit erledigen, bei der mich bis heute, wenn ich mich daran erinnere, ein Schauer durch den Körper läuft. Wenn es im Bergwerk Unfälle gab, mussten wir, die Dispatcher/Telefonisten, alle Dienste darüber benachrichtigen und am schrecklichsten, darüber mit den Verwandten der Toten sprechen … Für mich war das das Schrecklichste. Im Bergwerk, in dem ich arbeitete, lernte ich meinen zweiten Mann kennen, der auch den Namen Didenko trug. Mit ihm lebte ich bis zum Ende seiner Tage zusammen. Meine Tochter trat in meine Fußspuren und arbeitete nach der Schule im selben Bergwerk wie ich, ihr Mann war auch Bergmann. So haben eine solche Bergmannsdynastie. Als ich 2016 auf Einladung des Makejewker Stadtkomitees der Kommunistischen Partei in den Kulturpalast des Butowskaja-Bergwerks im Tscherwonogwardejskij-Bezirk eingeladen wurde, erinnerte ich mich sofort, wie ich dort einmal auf dieser Bühne stand und der Bergwerksdirektor uns, den Siegern des sozialistischen Wettbewerbs, den Bestarbeitern der kommunistischen Arbeit Ehrenurkunden, Prämien, Danksagungen für unsere Arbeit überreichte, uns gratulierte. Für mich sind die wärmsten Erinnerungen mit unserem legendären Unternehmen verbunden“, erzählte Walentina Didenko dem Korrespondenten von „Wperjod“.


Dan-news.info: Der Kontroll- und Passierpunkt „Jelenowka“ an der Abgrenzungslinie zwischen der DVR und den von der ukrainischen Regierung kontrollierten Gebieten hat heute testweise seine Funktion nach einer groß angelegten Modernisierung aufgenommen. Die Ergebnisse der Modernisierung sah sich das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin an.
„Heute sehen wir, wie bisher nur testweise, noch nicht mit voller Kapazität der KPP „Jelenowka“ in Betrieb genommen wird. In absehbarer Zukunft werden wir seinen vollwertigen Betrieb sehen können. Die Veränderungen in der Infrastruktur sind sichtbar“, stellte das Staatsoberhaupt fest.
Nach den Worten Puschilins wurden Kritik und Wünsche der Einwohner berücksichtigt, die in der Administration des Staatsoberhaupts eingegangen waren. Insbesondere sollte die Kapazität des KPP erheblich erweitert werden. „Jelenowka“ wir mit voller Kapazität den Betrieb nach der Einstellung zusätzlichen Personals aufnehmen. …
An der Abgrenzungslinie gibt es vier Passierpunkte. Bei drei von ihnen wurde die Modernisierungsarbeiten begonnen.
Auch die drei Passierpunkte an der Grenze zur RF sollen modernisiert werden.


vormittags:

de.sputniknews.com: Sojus MS-14 mit Roboter „Fedor“ an Bord dockt an ISS an
Beim zweiten Versuch hat das Raumschiff Sojus MS-14 mit dem ersten russischen humanoiden Roboter „Fedor“ im automatischen Regime erfolgreich an die Internationale Raumstation ISS angedockt.
„Es gibt eine Kopplung“, verrät ein Ansager im russischen Zentrum für Flugkontrolle.
Das Andocken erfolgte einige Minuten vor der berechneten Zeit, als sich die ISS gerade über China befand.
Roskosmos-Chef äußert sich
Der Chef der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, verfolgte den ganzen Prozess und erläuterte unter anderem, warum der erste Ankopplungsversuch der MS-14 misslungen sei. Laut seinen Aussagen war die Technik des Kopplungssystems außer Betrieb.
„Die Technik antwortete nicht auf Signale des Schiffes, aber diese Technik ist zehn Jahre alt und stammt nicht aus russischer Produktion“.
Laut Angaben aus offenen Quellen wurde diese in der Ukraine hergestellt.
Im Zusammenhang mit dem am Samstag missglückten Andocken versprach Rogosin die Bildung einer Kommission, die den Zustand der Station und all ihrer Blöcke bewerten soll, und bedankte sich bei allen Spezialisten für ihre Professionalität.
Fedor entschuldigt sich
Der Roboter „Fedor“ veröffentlichte einen Twitter-Beitrag, in der er sich für die Verzögerung entschuldigte.
„Es hat einen Stau gegeben. Ich bin für weitere Arbeit bereit.“
Das unbemannte Raumschiff Sojus MS-14 mit dem russischen anthropomorphen Roboter Skybot F-850 „Fedor“ an Bord war am Donnerstag vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur gestartet. Am Samstag sollte es um 08.30 Uhr Moskauer Zeit (07.30 MESZ) an die ISS andocken.
Allerdings stoppte das Raumschiff 99 Meter von der ISS entfernt und bewegte sich nicht weiter. Daher wurde es auf einen Sicherheitsabstand von 279 Metern zurückgesetzt.
Am Montag war berichtet worden, dass der russische Kosmonaut Alexander Skworzow das Schiff Sojus MS-13 von einem ISS-Modul zu einem anderen transportiert habe. Aufgrund dessen konnte mit dem humanoiden Roboter „Fedor“ an Bord ein erneuter Ankopplungsversuch der MS-14 unternommen werden.


telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 26. August 2019 wurden von Seiten der bewaffneten Formationen ein Feuerangriff mit automatischen Granatwerfern aus Richtung Luganskoje in Richtung Nishneje Losowoje festgestellt.


de.sputniknews.com: US-Senator beschwert sich über angebliche Visaverweigerung – Moskau kontert
Die russische Botschaft in Washington und der Pressedienst des russischen Außenministeriums haben die Anschuldigungen des republikanischen US-Senators Ron Johnson zurückgewiesen, der Russland vorgeworfen hatte, ihm ein Einreisevisum zu verweigern.
Am Montag hatte Johnson, Chef des US-Senatsunterausschusses für Zusammenarbeit im europäischen und regionalen Sicherheitsbereich, behauptet, die russische Regierung habe seinen Antrag auf ein Visum abgelehnt. Er habe geplant, Russland als Mitglied einer Delegation des US-Kongresses zu besuchen, um sich dort mit russischen Beamten, Vertretern der US-Geschäftskreise und „Organisationen der Zivilgesellschaft“ zu treffen.
„Der Senator hat in unserer Botschaft kein Visum beantragt und uns nicht über seine Pläne informiert, Russland zu besuchen“, heißt es in einer Mitteilung der Botschaft, die auf ihrem Twitter-Account veröffentlicht worden ist.
Zudem verwiesen die russischen Diplomaten auf ihre Aufforderungen, die sogenannten Schwarzlisten abzuschaffen: „Wir haben seit langem die USA aufgerufen, die Gesetzgeber von allen Reiseeinschränkungen auszuschließen, und damit den ersten Schritt in Richtung der Abschaffung aller ‚Schwarzlisten‘ unternommen“, heißt es weiter.
Angesichts Johnsons haltloser Vorwürfe gebe es keine Zweifel daran, dass der Senator nicht einen Dialog, sondern eine Konfrontation anstrebe. „Er verzerrt auf seine übliche russophobe Art und Weise die russische Außenpolitik und erlaubt sich grobe Äußerungen. In Bezug darauf kann man seine Statements über angebliche Vorhaben, einen direkten Dialog mit den russischen Abgeordneten wiederaufzunehmen, kaum ernst nehmen“, schreiben russische Diplomaten.
Der Pressedienst des russischen Außenministeriums teilte mit, Johnson sei in eine „Stopp-Liste“ der Russischen Föderation aufgenommen worden und habe das seit langem gewusst.
Die russische Schwarzliste war als Reaktion auf die Sanktionen erstellt worden, die die USA gegen eine Reihe von russischen ranghohen Beamten verhängt hatten. Die Vereinigten Staaten führten finanzielle Strafmaßnahmen und Reiseeinschränkungen gegen die sanktionierten Personen ein.
Der Senator manipuliere Informationen, hieß es aus dem Ministerium. „Er hat kein Visum beantragt, jedoch alles so dargestellt, als ob ihm nach einer Beantragung einer Absage erteilt wurde“.
Johnson ist dafür bekannt, eine Reihe von antirussischen Gesetzentwürfen zu unterstützen. Unter anderem hatte er US-Präsident Donald Trump aufgefordert, nach dem Zwischenfall in der Straße von Kertsch einen internationalen Militäreinsatz gegen Russland im Schwarzen Meer durchzuführen. Zudem arbeitete der Senator an einer Resolution, die Empfehlungen zur Verhinderung des Baus der Gasleitung Nord Stream 2 beinhaltete.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine heute um 4:40 Uhr einen Schlag mit Panzergeschützen auf Kominternowo verübt. Geschossen wurde aus Richtung Talakowka, der Gegner feuerte 20 Geschosse ab.
Infolge des Beschusses wurden Schäden an folgenden Häusern festgestellt:
– Achmatowa-Straße 35 (Fensterverglasung);
– Achmatowa-Straße 37 (Zaun, Fensterverglasung);
– Achmatowa-Straße 48 (direkter Treffer auf das Dach des Hauses);
– Achmatowa-Straße 50 (Fensterverglasung).
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Genauere Informationen werden ermittelt.


de.sputniknews.com:
Irans Präsident nennt Bedingung für Treffen mit Trump
Irans Präsident Hassan Rohani hat die Bedingungen genannt, unter denen positive Veränderungen in den Beziehungen zwischen Washington und Teheran zu sichten sind.
Der Schlüssel für positive Veränderungen liege in Washingtons Händen. Als Bedingung für ein Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump nannte Rohani wie folgt: „Zuerst sollten die USA alle illegalen, ungerechten und unfairen Sanktionen gegen den Iran aufgeben“, wird er von Reuters zitiert.
„Falls dies (die Aufhebung der Sanktionen – Anm. d. Red.) passiert, könnte man über weitere positive Entwicklungen reden“, verlautbarte der iranische Präsident.
„Lediglich ein paar Bilder mit Hassan Rohani zu machen, das geht nicht“, fügte er hinzu.
Am Montag war berichtet worden, dass US-Präsident Donald Trump nach den Worten von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in den nächsten Wochen mit dem iranischen Staatsoberhaupt Hassan Rohani zusammenkommen werde.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 26. August 3:00 Uhr bis 27. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Golmowskij, Ukrainskoje, Kominternowo, Sachanka.
Durch Beschuss der BFU auf Kominternowo entstand ein Brand an einem Wohnhaus und an Wirtschaftsgebäuden in der Achmatowa-Straße 23.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 14.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 23.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: „Nicht Liberalismus, sondern Krokodilismus“: Sacharowa kritisiert G7
Dass sich die sieben führenden Industriestaaten als ein „Club liberaler Demokratien” verstehen, ohne diesem Namen grundsätzlich zu entsprechen, wirft laut der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa jede Menge Fragen auf.
„Wenn wir über Liberalismus als politisches System, als eine Wertematrix, sprechen, dann ist dessen wichtigstes Postulat die Freiheit der Weltanschauung… Warum haben sich diese Länder dann zu einem geschlossenen Club vereint, der nur ihresgleichen aufnimmt? Nur diejenigen, die entsprechend den von jemandem festgelegten Werten denken und leben?“, schrieb Sacharowa auf Facebook.
Man könne nicht liberale Ideen durchsetzen und gleichzeitig kein „friedliches Andersdenken” tolerieren, bemängelte sie anschließend.
Was die liberalen Prinzipien als Grundlage der G7-Wirtschaft anbelange: Dies sei einst so gewesen.
„Die Wirtschaftsmodelle dieser Länder werden heute nicht mehr durch Marktmechanismen bestimmt, die in erster Linie auf den Gesetzen des freien Wettbewerbs beruhen, sondern durch strengen staatlichen Protektionismus. Sie werden von Hand mit Hilfe von Sanktionen, Finanzmanipulationen und (externen – Anm. d. Red.) Einwirkungen auf die Preise von Energieträgern durch aggressive Außenpolitik gesteuert“, fügte Sacharowa hinzu.
Eine liberale Wirtschaft habe nichts mit dem Handelskrieg gemein, in dem „sich alle Mittel bewähren, bis hin zur Zerstörung des bestehenden Rechtssystems der Beziehungen. Das ist dann nicht Liberalismus, sondern Krokodilismus“, so die Diplomatin.
Damit reagierte sie auf den Bericht der britischen „Guardian”, wonach US-Präsident Donald Trump bei dem G7-Gipfel in Biarritz mit seinem Werben für eine Rückkehr zu G8 mit Russland die Schlüsselteilnehmer polarisiert hatte.
Trump soll in einer Diskussion am Sonntag vorgeschlagen haben, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum nächsten Treffen der führenden Industriestaaten 2020 einzuladen.
Laut den diplomatischen Quellen, auf die sich die Zeitung beruft, war der scheidende italienische Regierungschef Giuseppe Conte der Einzige, der die Initiative unterstützte.


nachmittags:

Wpered.su: Die Amwrosiewker begingen den Jahrestag der Befreiung ihrer Stadt von den faschistischen deutschen Besatzern
In Amwrosiewka fand am „Ewigen Feuer“ eine Festkundgebung zum Tag der Befreiung statt. Dies teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
An der Veranstaltung nahmen Leiter von Stadt und Bezirk, Veteranen des Großen Vaterländischen Krieg
es, Einwohner der Stadt, Vertreter von Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen des Bezirks teil. Die Kommunisten von Amwrosiewka nahmen auch an der Kundgebung teil. Die Sekretäre des Amwrosiewker Bezirkskomitees der Kommunistischen Partei der DVR Ljudmila Jakubowskaja und Michail Bogomolez legten Blumen am „Ewigen Feuer“ nieder. Die Anwesenden ehrten das Andenken der Soldaten, die ihr Leben gegeben haben, mit einer Schweigeminute.


de.sputniknews.com:
S-400 für Türkei: Zweite Lieferetappe gestartet
Moskau hat begonnen, Bestandteile der zweiten Batterie der russischen Raketensysteme S-400 an Ankara zu liefern, gab das türkische Verteidigungsministerium am Dienstag bekannt.
Das erste Flugzeug mit Elementen der zweiten S-400-Batterie traf in der Türkei ein, so die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die Behörde.
Die Maschine aus Russland landete auf dem Luftwaffenstützpunkt Murted nahe Ankara. Die Lieferungen sollen einen Monat andauern.
Am 12. Juli begann die Überbringung russischer Raketenabwehrkomplexe in die Türkei. Bereits am 25. Juli konnte die erste Etappe abgeschlossen werden.
Moskau und Ankara hatten den Vertrag über die S-400-Lieferungen im Jahr 2017 geschlossen. Danach machten sich die Vereinigten Staaten gegen den Deal stark und drohten der Türkei wegen des Erwerbs russischer Waffen mit Sanktionen.


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt und Nishneje Losowoje mit einem automatischen Granatwerfer beschossen.
In
folge des Beschusses gibt es keine Zerstörungen oder Schäden an ziviler Infrastruktur. Verluste unter der Zivilbevölkerung oder den Soldaten der Volksmiliz der LVR gibt es nicht.
Die
Kiewer Truppen nutzen weiter den Waffenstillstand zur Umgruppierung der Kräfte und Mittel sowie zur Konzentration ihres militärischen Potentials in der Zone der Strafoperation.
Unsere Aufkärung hat die Ankunft eines Schützenpanzerwagens im Gebiet von Solotoje-4 und die Stationierung eines Panzerfahrzeugs in der Nähe des KPP „Staniza Luganskaja“ bemerkt, trotz der Vereinbarungen über eine Trennung von Waffen und Militärechnik.
In der Zeit,
in der am Abschnitt zur Trennung von Kräften und Mitteln bei Staniza Luganskaja Arbeiten zur Demontage der Befestigungsanlagen im Rahmen der Vorbereitung zur Reparatur der Brücke über den Sewerskij Donez laufen, setzten die ukrainischen Besatzer die chaotische Verminung der Territorien im Gebiet von Stschastje fort.
Heute wurden die Informationen über neue Minensperren der 46. Brigade der BFU im Gebiet von Stschastje von internationalen Beobachtern der OSZE-Mission bestätigt.
Bei der Einrichtung von Minensperren markieren die Verbrecher der BFU die verminten Gebiete nicht mit Hinweisschildern zur Minengefahr und erstellen auch keine genauen Karten von Minenfeldern.
Wir wenden uns ein weiteres Mal an die Einwohner von Stschastje, seinen Sie wachsam! Die Verminung der Örtlichkeit durch ukrainische Besatzer ist eine direkte Gefahr für Ihr Leben!
Wir erhalten weiter Informationen über
Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils durch Soldaten der BFU. Solche Fälle sind nicht nur unter einfach Soldaten verbreitet, sondern auch unter dem Offizierspersonal der bewaffneten Formationen der Kämpfer.
Am 24. August während der Feiern zum sogenannten Unabhängigkeitstag entstand zwischen Offizieren der 2. bataillonstaktischen Gruppe der 46. Luftsturmbrigade der BFU ein Konflikts unter Alkoholeinfluss.
Nach den Worten von Augenzeugen schlug der Kommandeur der 3. Luftsturmkompanie Hauptmann Jewtuschenko einen Bataillonskommandeur aufgrund von Beleidigungen ihm gegenüber, danach floh er in unbekannte Richtung.
Heute ist der Soldat nicht zum Dienst erschienen, eine Ermittlung zu diesem Fall erfolgt nicht, ein Bericht an übergeordneten Stab ist nicht erfolgt.


de.sputniknews.com:
USA verlegen mehrere strategische Bomber nach Großbritannien
Die US-Luftwaffe hat strategische Bomber des Typs Northrop B-2 Spirit nach Großbritannien verlegt, teilt das Europäische Kommando der Vereinigten Staaten (EUCOM) am Dienstag mit.
Demnach sollen die Tarnkappen-Bomber die „Theaterintegration“ üben und eine Flugausbildung durchführen. Die Maschinen sollen auf dem Militärflugplatz Fairford im Südwesten Englands stationiert werden.
Die gemeinsamen Trainingsflüge, die die US-Maschinen zusammen mit den Flugzeugen der europäischen Verbündeten abhalten würden, sollten zur Verbesserung der operativen Vereinbarkeit der Bomber beitragen sowie den Aufbau strategischer Beziehungen ermöglichen, die notwendig seien, um eine breiten Palette von globalen Herausforderungen zu bewältigen, hieß es in der Pressemitteilung.
Inzwischen berichteten britische Medien, dass am Dienstagmorgen drei Bomber B-2 Spirit in Fairford gelandet seien. Demnach trafen zwei der Flugzeuge vor 1:00 Uhr Ortszeit ein, während die dritte Maschine ein wenig später landete.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 27.08.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer
siebenmal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In
Richtung Gorlowka haben die Banditen Garas‘ aus der 30. Brigade das Gebiet von Golmowskij mit 120mm- und 82mm-Mörsern, automatischen Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Mariupol haben Kämpfer aus der 36. Brigade unter Kommando von Gnatow das Feuer mit automatischen Schusswaffen auf die Gebiete von Kominternowo, Sachanka und Ukrainskoje eröffnet.
Im Ergebnis von feindlichem Feuer ist ein Brand an einem Gebäude in der Achmatowa-Straße 23 und an Ackerland in Kominternowo entstanden.
Heute Morgen hat der Feind Kominternowo mit Panzern beschossen. In der Folge des Beschusses wurden vier Häuser in der Achmatowa-Straße 35, 37, 48, 50 beschädigt.
Unsere Aufklärung hat Informationen erhalten, dass der Kommandeur der Besatzungskräfte Krawtschenko die 30. und 53. Brigade der BFU besucht hat. Dabei erfolgte der Besuch nicht zum Zweck der Kontrolle der unterstellten Verbände, sondern zur
Teilnahme an inszenierten Reportagen von eingetroffenen Journalisten ukrainischen Massenmedien.
So begleitet Krawtschenko derzeit gleichzeitig Filmteams von sechs Fernsehsendern – „5. Kanal“, „News ONE“, „Fakty“, „2+2“, „TSN“, „1+1“. So zählt die Fahrzeugkolonne des Kommandeurs der OOS 12 Fahrzeuge, ohne die Fahrzeuge der Wachmannschaften.
Wenn er im Stab einer Einheit eintrifft, posiert Krawtschenko vor den Kameras der Journalisten, hört den Bericht der Brigadeführung, geht das Territorium ab und geht dann in Begleitung des Brigadekommandeurs zum Essen. In dieser Zeit werden die Filmteams von Kämpfern an die Frontpositionen gebracht, wo, um schöne Bilder für die Reportage zu haben, imitierte Geschosse detoniert werden, die Besch
uss von Seiten der Volksmiliz demonstrieren sollen. Solche Aktivitäten fanden in der 30. und der 53. Brigade statt.
Es ist wichtig anzumerken, dass während des Besuchs von Krawtschenko in der 30. Brigade bei der Imitation eines Mörserbeschusses im Gebiet von Nowoluganskoje ein Sprengtechniker unter den Kämpfern verletzt wurde. Wegen des Fehlens von Transportmöglichkeiten auf den Positionen wurde der Verletzte mit dem leichten Fahrzeug eines der Filmteams zu einem medizinischen Punkt in Artjomowsk transportiert.
Später berichtete der Stab der Besatzer über Mörserbeschuss von unserer Seite, um die Verletzung von Sicherheitsbestimmungen durch den verletzten Kämpfer bei dieser Art von „Theateraufführung“ zu verheimlichen.
Aber unter der Überschreitung der Vollmachten durch das Kommando der Besatzer leiden nicht
nur die ihm unterstellten Kämpfer, sondern auch zivile Einwohner.
So erlitt am 24. August bei der Durchsuchung am Checkpoint „BP-2S002“ an der östlichen Ausfahrt aus Mariupol der
örtliche Einwohner A.W. Kulinenko, geb. 1993, Schussverletzungen, die zu ernsthaften Körperverletzungen führten.
Das Feuer auf ihn eröffneten Kämpfer der Nationalgarde der Ukraine aus Saporoshe (Truppenteil 3029) aufgrund seiner Weigerung, die für die Fahrt über den Checkpoint festgelegte Summe zu zahlen, die derzeit hundert Griwna für ein Fahrzeug und den Fahrer und 50 Griwna für jeden Passagier beträgt.


de.sputniknews.com: Trump überlässt Anti-IS-Kampf in Afghanistan… Russland und dem Iran
Laut US-Präsident Donald Trump sollten die an Afghanistan grenzenden Länder noch stärker gegen den IS kämpfen, da die US-Truppen die Region irgendwann verlassen werden. Wie er sagte, gehören zu diesen Ländern Russland und der Iran, die Türkei und der Irak, Afghanistan, Pakistan und Indien.
„In einem gewissen Moment müssten all diese Länder, neben denen der IS aktiv ist, dagegen kämpfen“, so Trump. Das US-Staatsoberhaupt erklärte auch, dass sein Land nach seiner Auffassung das so genannte Kalifat, das zuvor vom IS ausgerufen worden war, zu 100 Prozent vernichtet hätte. Bedeutet das aber, dass die USA ihre wichtigste Aufgabe am Hindukusch nicht in den Griff bekommen können, so dass jetzt Afghanistans Nachbarländer die Folgen der 18 Jahre dauernden Präsenz der Amerikaner am Hindukusch zu beseitigen haben?
Der Direktor des Instituts für internationale Studien bei der Moskauer Hochschule für internationale Beziehungen (MGIMO), Andrej Suschenzow, der auch Programmdirektor des Waldai-Klubs ist, findet, dass die Unterdrückung der Taliban in einem solchen Land wie Afghanistan, wo die Bevölkerungsdichte so groß sei, ohne eine vollständige Besatzung unmöglich wäre. Die USA bräuchten zu diesem Zweck noch viel, viel mehr Ressourcen, als sie bisher in ihren Einsatz am Hindukusch gesteckt haben.
Nach Einschätzung des Experten steht vor den USA schon seit etwa zehn Jahren die Aufgabe, Bedingungen zu schaffen, damit sie ihre Truppen aus Afghanistan so abziehen könnten, dass sie dann nicht als Verlierer dastehen. „Es sieht danach aus, dass dieses Thema inzwischen intensiver als früher diskutiert wird. Denn die Verhandlungen der Amerikaner mit den Taliban haben dann einen konstruktiven Punkt erreicht, wenn die USA nicht unbegründet glauben, dass ihr Truppenabzug keine katastrophalen Folgen für die Machtstruktur haben würde, die in Afghanistan unter ihrer Mitwirkung gebildet wurde.“
Suschenzow zufolge könnten sich die Amerikaner einen längerfristigen Aufenthalt in Afghanistan nur auf minimalem Niveau leisten, indem sie die afghanischen Sicherheitskräfte und den Haushalt dieses Landes finanziell unterstützen würden. Allerdings sei man in Washington offenbar der Auffassung, dass dies keine strategische Bedeutung mehr habe, und sei bereit, das Risiko einzugehen, dass der Weggang der USA zum Zusammenbruch der Sicherheitslage in Afghanistan und in ganz Zentralasien führt.
Ahmad Saeedi, afghanischer Experte für internationale Politik, zeigte sich gegenüber Sputnik überzeugt, dass Präsident Trump keine klare Strategie in Bezug auf Afghanistan und die ganze Welt habe und jetzt versuche, die Schuld für die Untauglichkeit seiner Politik in Afghanistan anderen Ländern zu geben: „So ist er nun einmal als Mensch: Heute sagt er etwas und morgen etwas anderes. Alle seine Erklärungen haben keinen klaren Effekt.“ Da die US-Außenpolitik unter Trump kurzsichtig sei, versuche das amerikanische Establishment, „das Taliban-Problem nicht als amerikanisches oder afghanisches, sondern als ein globales Problem darzustellen. Die USA wollen quasi sagen, dass das Problem in Afghanistan global sei, so dass die Schuld an ausbleibenden Verhandlungen in Afghanistan nicht nur bei den USA, sondern auch bei allen anderen Ländern liege. Nach den Verhandlungen mit den Taliban bereiten die USA ein neues Szenario vor, in dem ein gewisser Platz für den IS vorgesehen ist. Dabei erwähnen sie Dutzende andere terroristische Gruppierungen nicht, solche wie al-Qaida, Lashkar-e-Taiba, Jaish-e-Mohammed“, so der Politologe.


abends:

de.sputniknews.com: Syrien-Regelung, Jets, Hubschrauber, Weltraum: Darüber sprachen Putin und Erdogan
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege, Recep Tayyip Erdogan, sind nach Verhandlungen bei Moskau vor die Presse getreten. Sputnik sammelte die wichtigsten Äußerungen der beiden Staatschefs zur Lage in Syrien sowie zur möglichen Zusammenarbeit der zwei Länder in den Bereichen Weltraum und Luftfahrt.
Die Gespräche fanden am Rande der 14. Internationalen Luft- und Raumfahrtmesse MAKS 2019 statt, die vom 27. August bis zum 1. September in Schukowski bei Moskau stattfindet.
Fortsetzung des Astana-Prozesses
Die Lage in Syrien wurde zu einem der wichtigsten Themen beim Treffen zwischen Putin und Erdogan. Laut dem russischen Präsidenten treten Moskau und Ankara für die territoriale Integrität der arabischen Republik ein und sehen das so genannte Astana-Format als effektivsten Mechanismus für die Syrien-Regelung.
Darüber hinaus teilte Putin mit, dass Russland, die Türkei und der Iran – die Garantie-Mächte des Astana-Prozesses – Mitte September für Verhandlungen in Ankara zusammenkämen. Außerdem besprachen der russische und der türkische Staatschef die Bildung des syrischen Verfassungskomitees, das zeitnah seine Arbeit in Genf beginnen soll.
„Aus unserer Sicht ist es auf dieser Stufe wichtig, sich auf die Stabilisierung der Lage in Syrien ‚auf dem Land‘ zu konzentrieren und den Prozess der politischen Regelung gemäß der Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrates voranzutreiben“, so Putin.
Deeskalationszone an der Grenze
Erdogan kritisierte seinerseits die Handlungen der syrischen Regierungstruppen. Sie beeinträchtigen dem türkischen Präsidenten zufolge die relative Stabilität, die dank dem im September 2018 unterzeichneten Sotschi-Memorandum erreicht worden sei.
„Die Regierungstruppen bombardieren leider seit Mai unter anderem auch zivile Objekte und haben diese relative Ruhe gestört. Das ist es, was die Erfüllung des Sotschi-Memorandums leider erschwert“.
Er sprach weiter die Erschaffung einer Deeskalationszone im Norden Syriens an und betonte, dieses Thema stünde im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der türkischen Minister für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung.
„Die Terrororganisationen (…) müssen diese Region schnell verlassen und ihr Versprechen betreffs der Schaffung einer Sicherheitszone erfüllen“.
Vom syrischen Grenzgebiet aus würde regelmäßig Artilleriebeschuss geführt. Deshalb treffe die Türkei „Vorbereitungsmaßnahmen“.
Putin: Sicherheits-Interessen der Türkei legitim
Der russische Staatschef hob hervor, dass er Ankaras Besorgnisse verstehe. Die Interessen der Türkei bei der Gewährleistung ihrer Sicherheit im Grenzgebiet seien legitim.
„Die Schaffung einer Sicherheitszone für die Republik Türkei an ihrer südlichen Grenze wird eine gute Bedingung für die Gewährleistung der territorialen Integrität von Syrien selbst. In diesem Sinne unterstützen wir alle Bedingungen, die auf die Deeskalation in dieser Zone abgezielt sind“, sagte Putin.
Die Deeskalationszone sollte jedoch kein Terroristen-Zufluchtsort und keine „Basis für die Durchführung weiterer Angriffe“ werden. Gemeinsame Maßnahmen zur Neutralisierung der Terrorherde in Idlib und zur Normalisierung der Lage in dieser Region sowie in ganz Syrien seien bei dem Treffen in Schukowski behandelt worden.
Weltraum und Luftfahrt
Neben der militärischen Kooperation besprachen Putin und Erdogan unterschiedliche Formate der Zusammenarbeit bei Luftfahrt und Kosmonautik. Dem russischen Staatschef zufolge wurde über die Kooperation bei Flugzeugen Suchoi Su-35 und Su-57 sowie Hubschraubern Mil Mi-38 gesprochen.
Die türkischen Partner hätten sich für viele Punkte hinsichtlich der gemeinsamen Produktion interessiert, so Putin.
Treffen im Astana-Format
Im Januar 2017 wurde das erste Gipfeltreffen im damaligen Astana (heute Nur-Sultan), der Hauptstadt von Kasachstan, zur Syrien-Regelung durchgeführt, wobei Russland, der Iran und die Türkei als Garanten auftraten. Bis zum Jahresende sollen in Nur-Sultan weitere Gesprächsrunden im Astana-Format abgehalten werden.


dnr-online.ru: Am 27. August fand im Donezk im Skotschinskij-Bergwerks ein Treffen des Vorsitzenden der Donezker territorialen Gewerkschaftsorganisation der Gewerkschaft der Arbeiter der Kohlindustrie der DVR, des Abgeordneten des Volkssowjets Gennadij Kowaltschuk mit Arbeitern des Bergwerks, die in frontnahen Bezirken der Stadt wohnen ,statt.
Während des Treffens wurden Fragen sozialökonomischen Charakters sowie Fragen der Nichteinhalt
ung des „unbefristeten Waffenstillstands“ und die fehlende Erfüllung der Minsker Vereinbarungen durch Kiew behandelt.
„Die Mitarbeiter des Skotschinskij-Bergwerks brachten ihre Missbil
ligung, ihren Protest bezüglich der weiteren Eskalation des Konflikts von Seiten der Ukraine zum Ausdruck. All diese Menschen arbeiten in einer Tiefe von 1300 Metern, jeden Tag, riskieren ihr Leben in der Produktion. Aber aber zuhause ist ihr Leben in Gefahr. Unsere Leute wohnen im Staromichajlowka, Alexandrowka, der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks und hören jeden Tag das Pfeifen von Kugeln und die Detonationen von Geschossen. Die Versicherungen des Selenskijs, dass die Ukraine in eine Phase des Waffenstillstands eintritt, sind eine offene Lüge. Wir alle wissen sehr gut, dass das kriminelle Verhalten gegenüber den Einwohnern des Donbass weitergeht. Auf der heutigen Versammlung wurde entschieden, sich offiziell an internationale gerichtliche Instanzen zu wenden und die äußerst grobe Verletzung ihrer Rechte anzuzeigen. Im Vorfeld des neuen Schuljahrs sind die Arbeiter des Unternehmens besonders beunruhigt. Und solche Menschen wie Awakow, Poroschenko, Turtschinow müssen natürlich auf der Anklagebank sitzen und sich für alles verantworten“, sagte Gennadij Kowaltschuk.
„Ich lebe in Staromichajlowka, mein Haus befindet sich 1000 Meter von den Positionen der ukrainischen Truppen. Allein 2016 trafen 16 Mörsergeschosse in das
Grundstück meines Hauses, es gab drei direkte Treffer auf das Haus. Ich habe das Haus 2013 gebaut, was mich viel Arbeit gekostet hat, und in einem Moment haben es ukrainische Soldaten zerstört. Heute um 6 Uhr morgens gab es wieder Beschuss. Jeden Tag, wenn sie zur Arbeit gehen, wissen die Menschen nicht, ob sie wieder nach Hause kommen. Wir sehen, dass die Minsker Vereinbarungen nicht eingehalten werden und dies auch nicht geschehen wird. Die Kiewer Regierung hat nur eine Politik, die Einwohner des Donbass zu vernichten. Die vorhergehende Regierung wie auch der neue Präsident der Ukraine unterstützen diese Linie. Menschen, die ihr auf dem Territorium der Ukraine lebt, nehmt keine Waffen in die Hand, kommt nicht in den Donbass, euch wurde nur der Kopf vernebelt, wir sind alle friedliche Menschen, wir wollen in Frieden leben“, sagte Oleg Kalinitschew, Maschinist einer Elektrolok unter Tag im Skotschinskij-Bergwerk.

 

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