Presseschau vom 25.08.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipps:

Anton Latzo: Polen als Schild und Stachel der USA gegen Russland
Teil 1: https://de.rt.com/1ym9
Teil 2: https://de.rt.com/1ymd

Zlatko Percinic: Projekt „New Ukraine“: George Soros und das US-Außenministerium.
https://de.rt.com/1yme


vormittags:

wpered.su: Zum Tag der Befreiung des Dorfes Olginskoje haben Kommunisten ein Grabmal von Rotarmisten in Ordnung gebracht
Die Kommunisten des Dorfes Olginskoje im Amwrosiewka-Bezirk L.I Anischtschenko, Je.I. Sribnaja, Ju. P. Klimanow, Je.I. Tkatschenko und S.P. Feschtschenko haben ein Grabmal von Soldaten der Roten Arbeiter- und Bauernarmee, die bei der Befreiung des Dorfes starben, in Ordnung gebracht. Sie strichen das Denkmal an, befestigten einen Fahnenmast mit einer roten Fahne, erstellten eine Informationstafel, teil ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Nach Angaben des Militärkommissariats von Amwrosiewka ist nur der Name eines einzigen der 18 dort begrabenen Soldaten bekannt – des Rotarmisten Sergej Karlowitsch Lantratow, geb. 1914, gefallen am 1. September 1943.



telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 24. August 2019 wurde ein Beschuss von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt.
Aus Richtung Luganskoje wurde Nishneje Losowoje mit Granatwerfern beschossen.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 24. August 3:00 Uhr bis 25. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Dolomitnoje, Jasinowataja, Leninskoje.
Opfer unter der Zivilbevölkerungwurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 30.
Wir erinnern daran, dass die Zahl derGeschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 59.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com: Syrische Armee wehrt israelischen Raketenangriff auf Damaskus ab
In der Nacht zum Sonntag hat die israelische Armee laut eigenen Angaben Objekte der iranischen Streitkräfte nahe Damaskus beschossen. Syrien konnte die meisten Raketen erfolgreich abwehren, berichtete das staatliche Fernsehen des Landes.
Gegen 23.20 Uhr Ortszeit wurden Explosionen über der syrischen Hauptstadt gemeldet. Daraufhin erklärte der staatliche Sender Ikhbariya, dass die Luftabwehr Syriens Angriffe auf Damaskus zurückschlage. Die meisten der abgewehrten Raketen wurden demnach über südlichen Teilen Syriens abgeschossen.
Wie die israelischen Streitkräfte mitteilten, hatte ihr Angriff Objekte der iranischen Quds-Einheit sowie der schiitischen Truppen in der Ortschaft Aqraba nahe Damaskus zum Ziel. Damit wollten sie einen angeblichen Drohnenangriff auf Israel vereiteln.
Dies bekräftigte auch der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu auf Twitter. „Bei einem großen Einsatz haben wir einen Angriff der iranischen Quds-Streitkräfte und der schiitischen Milizen auf Israel vereitelt. Ich wiederhole: Der Iran hat nirgends Immunität. Unsere Streitkräfte wirken in allen Bereichen der iranischen Aggression entgegen“, schrieb Netanjahu.
Dazu zitierte er aus dem Talmud: „Wenn jemand kommt, um dich zu töten, erhebe dich und töte ihn zuerst.“
Der Sprecher der israelischen Armee, Jonathan Conricus, gab bei einer Pressekonferenz an, dass es infolge der Angriffe Opfer geben könnte. „Wir haben Infrastruktur angegriffen, aber es ist wahrscheinlich, dass es Todesfälle gibt. Wir wissen, dass sich dort Truppen aufhielten“, sagte er.
Israel führt regelmäßig solche Angriffe auf Ziele in der syrischen Hauptstadt und Umgebung durch. Am 1. Juli wurden Damaskus und die Provinz Homs angegriffen, am 12. Juni wurde Südsyrien beschossen. Am 3. Juni griffen israelische Flugzeuge einen Flugplatz in Homs an, wobei ein Soldat starb und zwei weitere verletzt wurden.


Dnr-online.ru: Gratulation des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin zum Tag der Stadt Donezk
Ich gratuliere allen Einwohnern der Hauptstadt der Donezker Volksrepublik zum Tag der Stadt!
In diesem Jahr begeht Donezk seinen 150. Jahrestag. Es ist eine Heldenstadt, eine Stadt der Werktätigen! Und dazu machen sie die Menschen – ihre Einwohner. Dank der Donezker, die ihre kleine Heimat aufopferungsvoll und selbstlos lieben, lebt Donezk, entwickelt sich, bleibt für uns die beste Stadt auf der Welt.
Trotz Beschusses, wirtschaftlicher Schwierigkeiten und der Blockade, bleibt die Bergbauhauptstadt das Herz des Donbass, das um sich ein freiheitsliebendes und starkes Volk vereint. Ich bin überzeugt, dass es eine große Zukunft hat!
Heute ist Donezk die Lokomotive der Integrationsbewegung – der Bewegung in Richtung Russland. Die Donezker Hochschulen erhalten russische Akkreditierungen, die Industrie und die Wirtschaft orientieren sich auf den ökonomischen Raum der Russischen Föderation, die Donezker werden Bürger der Russischen Föderation. Das hießt, dass Donezk eine russische Stadt war, ist und sein wird!
An diesem Jahrestag wünsche ich allen Donezkern Erblühen, Glück, Gutes und am wichtigsten, einen friedlichen Himmel über dem Kopf!
Denis Puschilin, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik


de.sputniknews.com: Nordkorea meldet Test von „übergroßem“ Raketenwerfer
Nordkorea hat einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge eine „übergroße” Vorrichtung für den Mehrfachraketenabschuss erfolgreich erprobt.
Der von Staatschef Kim Jong-un überwachte Test am Samstag habe bewiesen, dass „alle taktischen und technologischen Charakteristika des Systems die festgelegten Kriterien erfüllen“, heißt es.
Kim betonte laut der Agentur, Nordkorea müsse die Entwicklung neuer strategischer und taktischer Waffen vorantreiben, um sich erfolgreich gegen „immer weiter zunehmende militärische Bedrohungen und die Druckoffensive feindlicher Kräfte” zu wehren.
Nordkorea hatte nach südkoreanischen Militärangaben bereits am Samstagmorgen zwei ballistische Kurzstreckenraketen ins Japanische Meer abgefeuert. Dies soll der erste Test seit den gemeinsamen Übungen der USA und Südkoreas im Zeitraum vom 5. bis 20. August gewesen sein.


Dnr-online.ru: Gratulation des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin zum Tag des Bergmanns
Liebe Landsleute! Ich gratuliere allen Arbeitern der Kohlebranche herzlich zum Tag des Bergmanns!
Dies ist tatsächlich einer der wichtigsten Berufsfeiertage unseres Staates. Die Kohleindustrie ist ein führendes Glied im System der Energiesicherheit und Unabhängigkeit der Donezker Volksrepublik.
Heute fördern in unserem Land 18 große Bergwerke Kohle. Trotz der schwierigen ökonomischen Bedingungen, der Blockade, nicht endender Kämpfe wurden während der Existenz unseres Staates in den kohlefördernden Betrieben 46 neue Stollen und eine neue Bergbaufläche eröffnet, die Arbeitskollektive erfüllen und übererfüllen regelmäßig ihre Produktionsaufgaben. In diesen Jahren haben die Bergleute der DVR 42 Millionen Tonnen Kohle gefördert, die Ausschachtungsbrigaden haben 217km Stollen geschaffen.
Trotz aller Schwierigkeiten hat die Kohlebranche standgehalten, wurde wieder aufgebaut und entwickelt sich weiter und ist die Lokomotive der Ökonomie der Republik.
Ich danke allen Mitarbeitern der Kohlebranche für ihren Mut, ihre Treue zum Beruf und die tägliche Heldentat bei der Arbeit. Wir wissen sehr gut, wie schwer und gefährlich die Arbeit der Kohlearbeiter ist, deshalb wünsche ich Ihnen, dass bei Ihrer Arbeit niemals ein Notfall aufkommt. Dass die Zahl der Abstiege immer gleich der Zahl der Aufstiege sein wird!
Zum Feiertag!
Denis Puschilin, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik


Lug-info.com: Ansprache des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik zum Tag des Bergmanns
Sehr geehrte Bergleute und Veteranen der kohlefördernden Branche!
Der Tag des Bergmanns ist einer der Hauptfeiertag unseres Gebiets, und ich gratuliere Ihnen herzlich zu diesem bedeutsamen Tag!
Der Donbass rühmt sich seinen Arbeitsdynastien der Bergleute. Mehr als 200 Jahre haben sich die Bergleute führende Positionen bei der Förderung des schwarzen Goldes eingenommen, und Sie haben durch Übererfüllung der Pläne mit ihrer Arbeit die Ökonomie des Donbass vorangebracht.
Die Entwicklung der Kohleindustrie hat eine enorme Bedeutung für den Staat. Trotz des politischen und ökonomischen Drucks durch Kiew unterstützt die Branche nach wie vor die finanzielle und soziale Stabilität der Republik.
Im Jahr 2014 sind einfache Bergleute ohne spezielle Kenntnisse unbewaffnet zur Verteidigung ihrer Heimaterde gegen den ukrainischen Nazismus aufgestanden, sie haben versucht, ein Blutvergießen zu verhindern und die ukrainischen Nationalisten aus dem Donbass zu vertreiben. Dank Ihrer Selbstlosigkeit und Kühnheit ist es uns gelungen, das Vaterland zu verteidigen. Leider zum Preis des Lebens vieler Bergleute.
Heute durchlebt die Bergbaubranche der Lugansker Volksrepublik eine neue Periode: Auf staatlicher Ebene werden die Fragen der Logistik und des Abschlusses von Verträgen mit neuen Handelspartnern gelöst, es werden alle Anstrengungen zum Wiederaufbau und zur folgenden groß angelegten Inbetriebnahme von Kohleunternehmen unternommen.
Sehr geehrte Bergleute! An diesem Feiertag wünsche ich Ihnen aufrichtig starke Gesundheit, Wohlergehen, ein festes Dach und weiche Kohle!
Mit Hochachtung
Das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik Leonid Pasetschnik


de.sputniknews.com: „Wegen Wirtschaftsterrorismus“: Iran nimmt US-Stiftung in Sanktionsliste auf
Teheran hat den US-amerikanischen Think Tank Foundation for Defense of Democracies (FDD, dt.: „Stiftung für den Schutz der Demokratien“) und dessen Chef Mark Dubowitz auf die Sanktionsliste gesetzt. Dies geht aus einer Mitteilung des iranischen Außenministeriums hervor.
Demnach wurde diese Entscheidung im Rahmen des Gesetzes zur Bekämpfung der Menschenrechtsverletzungen und terroristischen Aktivitäten der Vereinigten Staaten in der Region gefällt. Nach diesem Gesetz war das Zentralkommando der US-Streitkräfte bereits als Terrororganisation eingestuft worden.
Das iranische Außenministerium wirft der Denkfabrik Aktivitäten vor, die auf die Erhöhung des wirtschaftlichen Drucks auf das Land abzielen sollen. Die Stiftung habe Fehlinformationen verbreitet, Propaganda betrieben und somit die Stärkung des „Wirtschaftsterrorismus“ gegen den Iran durch die USA gefördert.
Dieser „Wirtschaftsterrorismus“ habe den Wechsel der Gesellschaftsordnung im Iran, die Beeinflussung von Entscheidungen der Regierung des Landes sowie die Beeinträchtigung der nationalen Sicherheit und der Souveränität des Landes zum Ziel.
Zudem wirke sich der Druck vonseiten der USA auf die Verkehrssicherheit in der Luft und auf See aus und gefährde das Leben und die Gesundheit der iranischen Bürger.
2018 waren die USA einseitig aus dem Atom-Deal mit dem Iran ausgestiegen und hatten die Sanktionen gegen Teheran wieder in Kraft gesetzt. Der Iran, Russland, China, Frankreich, Großbritannien und Deutschland sprachen sich mehrmals für das Aufrechterhalten des Abkommens aus.
Das Atomabkommen war im Juli 2015 von den 5+1-Staaten (UN-Vetostaaten und Deutschland) mit dem Iran vereinbart worden. Der Iran verpflichtete sich, wesentliche Teile seines Atomprogramms zu beschränken. Im Gegenzug wurden Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen den Iran aufgehoben.


w
pered.su: Zum Feiertag, liebe Bergleute!
Am 25. August begehen mutige Menschen, deren nicht einfache Arbeit ein Unterpfand der erfolgreichen Entwicklung der Ökonomie der Republik ist, ihren Berufsfeiertag.
Für unsere Region ist der Tag des Bergmanns ein wichtiger Feiertag, weil die kohlefördernde Industrie eine der Schlüsselbranchen unserer Ökonomie, die die Unternehmen und die Bevölkerung mit Brennstoff versorgt, war und bleibt. Von der Menge und Qualität des geförderten Rohstoffs hängt ab, ob es in den Häusern der Einwohner der Republik Wärme und Strom gibt. Das heutige Datum ist auch ein Anlass, um an diejenigen zu erinnern, die der Bergmannssache ihr Leben gaben, und ihr Andenken zu ehren.
Die Kommunistische Partei und der Komsomol der DVR gratulieren allen Arbeitern der Branche aufrichtig zum Feiertag! Sie wünschen Glück, Gesundheit und neue Errungenschaften bei der Arbeit!
Das ZK der KP der DVR und das ZK des Leninschen Komsomol der DVR



nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 25.08.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer
dreimal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben die Banditen Garas‘ aus der 30. Brigade das Gebiet von Dolomitnoje mit Schützenpanzerwaffen beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer Kokorjews aus der 92. Brigade das Gebiet von Jasinowataja mit Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer aus der 36. Brigade unter Kommando von Gnatow das Feuer mit Schusswaffen auf das Gebiet von Leninskoje eröffnet.
Nach Informationen, die unsere Aufklärung erhalten hat, hat die Militärstaatsanwaltschaft am 25. August gemeinsam mit dem militärischen Rechtsordnungsdienst und dem SBU eine Spezialoperation zur Auffindung und Festnahme von Personen aus der BFU unternommen, die an der Lagerung, dem Genuss und der Verbreitung von Drogen beteiligt sind. Ursache dafür war die Festnahme des operativen Diensthabenden des Stabs der OOS M.W. Nagaj am 21. August, der unter Drogeneinfluss mit Bezug auf eine angebliche Anweisung des Kommandeurs der OOS befahl, einen Mörserbeschuss von Belaja Kamenka durchzuführen.
Die Maßnahmen wurden in Einheiten durchgeführt, die zu den Besatzungskräften gehören.
Ergebnis der Arbeit war die Festnahme von mehr als 180 Personen, die an gesetzwidrigem Handel mit Drogen in den BFU beteiligt sind, außedem wurden 67 Kämpfer gefunden, die sich unter Drogeneinfluss befanden.
Die Festnahmen fanden unter anderem auch
an Frontpositionen der BFU statt. Dabei führte die unerwartete Razzia von Vertretern des militärischen Rechtsordnungsdienstes und der Staatsanwaltschaft zu einem Schusswechsel und einer Auseinandersetzung. Dies geschah auf den Positionen der 35. und der 36. Marineinfanteriebrigade.
So wurden die am Abend eintreffenden Rechtsschützer von den Marineinfanteristen als eine Diversionsgruppe angesehen und festgenommen, mit Schüssen und unter Anwendung physischer Gewalt. Nach Auffassung der Ermittlungsorgane jedoch haben die Kämpfer so ihre Kameraden gedeckt, die sich in dieser Zeit der Beweismittel entledigten, die auf ihre Beteiligung an illegalem Drogenhandel hinwiesen.
Heute ist ein bedeutsamer Tag – 150 Jahre seit der Gründung der Hauptstadt unserer Republik Donezk und der Tag des Bergmann! Diese beiden Feiertage sind für uns bedeutsam und teuer!
Lieber Einwohner von Donezk!
Heute ist unserer gemeinsamer Feiertag. Wie unterschiedlich wir auch sind, wie sich auch unsere Schicksal gestaltet haben, uns alle vereinigt die Liebe zu unserer gemeinsamen Sache, zu unseren Traditionen.
Aufrichtigen Dank Ihnen für die selbstlose Arbeit, die Zuverlässigkeit und das Verantwortungsbewusstsein. Dass die Herzen von Wärme erfüllt seien genauso wie die Häuser, in die Sie Licht, Gutes und
Gemütlickeit bringen.
Ich wünsche Ihnen Gesundheit und Wohlergehen, Erfolge in allen guten Dingen und Angelegenheiten!
Zum Tag der Stadt, zum Tag des Bergmann, liebe Landsleute!


de.sputniknews.com:
Israelische Drohne in Beirut explodiert – Libanon spricht von offener Aggression
Eine israelische Drohne ist am Sonntag laut einem Vertreter der Hisbollah-Partei in einem südlichen Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut abgestürzt. Ein weiteres Fluggerät soll knapp über dem Boden explodiert sein.
Die zweite Drohne habe bei ihrem Absturz in der Nähe des Medienzentrums der schiitischen Miliz Schäden verursacht, sagte der Hisbollah-Sprecher. AP zufolge wurden dabei drei Menschen leicht verletzt.
Einwohner berichteten, sie hätten eine Explosion gehört. Ein Augenzeuge sagte, die Armee habe die Straßen in einem Viertel abgeriegelt, wo ein Feuer ausgebrochen sei.
Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri verurteilte in einer von seinem Pressedienst unterbreiteten Erklärung die Drohnenabstürze als eine „offene Aggression gegen die Souveränität“ Libanons.
Wie eine Quelle am Flughafen von Beirut gegenüber RIA Novosti erklärte, flogen Jets der israelischen Armee kurz nach den Drohnenabstürzen im libanesischen Luftraum.
In Bezug auf den jüngsten Raketenangriff Israels auf das Gebiet um die syrische Hauptstadt Damaskus berichtete ein Hisbollah-naher Informant, dass zwei Mitglieder der libanesischen Bewegung infolge des Anchlags ums Leben gekommen seien.
Zuvor hatten die Streitkräfte Israels kundgetan, dass sie in der Nacht zum Sonntag Luftangriffe gegen in Syrien befindliche Objekte der iranischen Armee ausgeführt hatten.
Israel bezeichnet die vom Iran unterstützte Hisbollah-Bewegung als die größte Bedrohung von jenseits der Grenze, obwohl die Partei ihre meisten Einheiten in den letzten Jahren bei der Unterstützung der syrischen Regierung einsetzt.
Der Libanon hat sich bei den Vereinten Nationen darüber beschwert, dass israelische Flugzeuge in den vergangenen Jahren immer wieder in seinen Luftraum eingedrungen seien.


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner ein weiteres Mal hinterhältig seine Verpflichtungen bezüglich des Waffenstillstands verletzt und versucht die Einheiten der Volksmiliz zur Erwidrung des Feuers zu provozieren.
Die ukrainischen Kämpfer der 30. mechanisierten Brigade haben auf Befehl des Kriegsverbrechers Garas das Gebiet von
Nishneje Losowoje in Richtung Debalzewo mit einem automatischen Granatwerfer beschossen.
Die Verteidiger unserer Republik sind nicht auf die Provokationen des Feindes eingegangen und haben der Regime der Feuereinstellung eingehalten.
Die ukrainischen Besatzer nutzen weiter den Waffenstillstand zur Umgruppierung von Kräften und Mitteln und zur Konzentration ihres militärischen Potentials in der Zone der Strafoperation. Zur Stationierung von Militärtechnik nutzt der Gegner wie zuvor Objekte der zivilen Infrastruktur.
Unsere Aufklärung hat die Ankunft von Panzertechnik der 3. bataillonstaktischen Gruppierung der 46. Luftsturmbrigade im Gebiet von Gejewka bemerkt, wo fünf Schützenpanzerwagen und ein
Aufklärungs- und Patrouillenfahrzeug dieser Einheit bemerkt wurde.
Es wurde die Stationierung eines Schützenpanzers der 14. mechanisierten Brigade auf dem Gebiet eines Wohnhauses in Nowotoschkowskoje festgestellt.
In Rajgorodka haben Kämpfer der 3. bataillonstaktischen Gruppe der 46. Luftsturmbrigade einen Schützenpanzerwagen in unmittelbarer Nähe einer Schule sowie einen Raketenabwehrkomplex „Osa“ in einem Wohngebiet stationiert.
In Staniza Luganskaja befinden sich nach wie vor vier Panzertransporter des Gegners auf Kampfpositionen innerhalb der Ortschaft.
Der Gegner setzt die chaotische Verminung der Örtlichkeiten im Gebiet der Brücke in Stschastje fort, was seinerseits eine direkte Gefahr für Leben und Gesundheit
der friedlichen Einwohner, die auf diesem Gebiet leben, ist.
Um eine Entdeckung der Technik der ukrainischen Streitkräfte, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen stationiert ist, zu verhindern, schaffen die Einheiten der ukrainischen Verbrecher weiter Hindernisse für die Aktivität von Drohnen der OSZE-Mission, die Flüge über den von den BFU besetzten Territorien ausführen.
Am 24. August haben Verbrecher aus der 72. Brigade ein weiteres Mal mit Schusswaffen eine Drohne der OSZE-Mission im Gebiet von Solotoje-4 beschossen.
Mit ihren barbarischen Handlungen zeigen die Kämpfer der BFU der ganzen Welt ihre Missachtung der Minsker Vereinbarungen sowie ihren vollständig fehlenden Respekt gegenüber den internationalen Beobachtern!
Nach Informationen unserer Quellen ist in der 46. Luftsturmbrigade eine Kommission des Stabs der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ eingetroffen, um eine Ermittlung zum Fall von massenhaftem Drogengenuss in der Brigade durchzuführen.
So wurde zuvor von uns mitgeteilt, dass 12 Kämpfer der 46. Brigade in das Krankenhaus von Stschastje mit der Diagnose Lebensmittelvergiftung eingeliefert wurden. Im Blut der Soldaten wurde eine hohe Konzentration von Drogen festgestellt. In der Brigade läuft eine Ermittlung zur Aufdeckung der Lieferkanäle für Drogen an Soldaten.
Im Namen der Volksmiliz der LVR und in meinem eigenen will ich den Arbeitern der Kohleindustrie zu ihrem Berufsfeiertag gratulieren, zum Tag des Bergmanns! Und sichere Abstiege und Aufstiege wünschen, Zuversicht und Stabilität, Heldentaten bei der Arbeit und einen friedlichen Himmel über dem Kopf!
Der Nutzung der Bergmannsarbeit ist immens! Solange es euch gibt, gibt es in den Häusern eines jeden von uns Wärme und Strom. Zum Feiertag Bergleute!


deutsch.rt.com:
Vier-Tage-Arbeitswoche: Fast Hälfte der Russen unterstützt Vorschlag von Premier Medwedew
Fast die Hälfte der Menschen in Russland begrüßt den Vorschlag des Premierministers des Landes, eine Vier-Tage-Arbeitswoche einzuführen. Weniger als ein Drittel sprach sich dagegen aus. Das zeigte eine aktuelle Umfrage eines russischen Jobportals.
Etwa die Hälfte der befragten Russen unterstützen den Vorschlag des Premierministers Dmitri Medwedew zur Einführung einer Vier-Tage-Woche in Russland, während sich etwas weniger als ein Drittel dagegen ausspricht. Das zeigte eine Umfrage der Online-Jobbörse SuperJob. Das Unternehmen teilte mit:
„Fast jeder zweite Befragte (49 Prozent) unterstützt die Initiative des Premierministers, 31 Prozent sagten, sie seien dagegen, während jeder fünfte Befragte (20 Prozent) in dieser Frage unentschieden blieb.“
Die Umfrage wurde im August 2019 unter der Erwerbsbevölkerung in ganz Russland durchgeführt, wobei 1.600 Personen ab 18 Jahren befragt wurden.
Auf die Frage, was sie mit der zusätzlichen freien Zeit machen würden, antwortete ein Drittel, dass sie die Zeit mit der Familie und den Kindern verbringen würden. Jeder fünfte Befragte würde sich nach einem zweiten Job umzusehen. Weitere 16 Prozent gaben an, dass sie sich auszuruhen würden, wohingegen 15 Prozent sagten, dass sie die freien Tage der eigenen Weiterbildung widmen, ihre beruflichen Fähigkeiten weiterentwickeln und Fremdsprachen lernen würden.
Einige der Befragten gaben an, dass sie Hausarbeit leisten (sieben Prozent), ihre Zeit für Outdoor-Aktivitäten (sieben Prozent), Hobbys (vier Prozent), kulturelle Veranstaltungen und Reisen (zwei Prozent) verwenden würden.
Laut SuperJob gaben letztes Jahr 76 Prozent der fünf Tage pro Woche arbeitenden befragten Russen an, dass sie ihre Arbeit in vier Tagen erledigen könnten.
Premierminister Medwedew hatte zuvor das Ministerium für Arbeit und Sozialschutz beauftragt, seine Haltung zu den Aussichten auf die Einführung einer Vier-Tage-Arbeitswoche in Russland bis zum 30. September 2019 darzulegen.


L
ug-info.com: „Die LVR erfüllt all ihre Verpflichtungen, die bei den Minsker Verhandlungen festgelegt wurden. Derzeit wird vom Zivilschutzministerium der LVR die Demontage der Befestigungsanlagen am nördlichen Teil der Brücke über den Sewerskij Donez durchgeführt“, teilte der Offizier der Vertretung der LVR im GZKK Alexej Getmanskij mit.
„Wir hoffen, dass die ukrainische Seite auch ihre Verpflichtungen erfüllen wird. Die Vertretung der LVR im GZKK führt rund um die Uhr ein Monitoring der Demontage der Befestigungsanlagen im Trennungsabschnitt Nr. 1 durch“, fügte er hinzu.


de.sputniknews.com: Iran dementiert Israels Angaben zu Luftangriffen in Syrien
Der Generalsekretär des iranischen Schlichtungsrats, Mohsen Rezai, hat am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur ILNA Israels Angaben zu den Luftanschlägen gegen iranische Ziele nahe Damaskus als falsch zurückgewiesen.
„Die USA und Israel sind nicht in der Lage, iranische Zentren und Positionen anzugreifen, und die Behauptung Israels, dass iranische Objekte zu ihrem Ziel geworden seien, ist eine Lüge, (…) unsere Beratungszentren wurden nicht beschädigt”, sagte Rezai.
Er fügte hinzu, dass das Vorgehen der USA und Israels in Syrien und im Irak völkerrechtswidrig sei.
„Die Verteidiger des Irak und Syriens werden bald darauf reagieren”, so Rezai.
Die israelische Armee hatte zuvor angegeben, in der Nacht zum Sonntag Luftanschläge gegen iranische Objekte nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus geflogen zu haben. Der Angriff galt demnach der iranischen Quds-Einheit sowie den schiitischen Truppen in der Ortschaft Aqraba.
Der Sprecher der israelischen Armee, Jonathan Conricus, wollte nicht ausschließen, dass die Attacken womöglich zu Todesopfern geführt hatten.


Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Ein weiterer Fall von Selbstmord ereignete sich in der 35. Marineinfanteriebrigade, die den Süden des Donezker Oblast besetzt hat.
Während er sich auf einer Patrouille in Wolnowacha befand entfernte sich der 20jährige Kämpfer W.O. Sobko von der Route und erschoss sich. Durch eine dienstliche Ermittlung wurde festgestellt, dass der Kämpfe sich aufgrund nicht erwiderter Liebe erschoss.
Außerdem war nach uns vorliegenden Informationen der Selbstmörder ein entfernter Verwandter des Kommandeurs der 128. Gebirgssturmbrigade des Kriegsverbrechers S.S. Sobko und sollte in der nächsten Zeit zu seinem Verwandt nach Transkarpatien versetzt werden.
Gerade die Tatsache, dass ein so hochrangiger Verwandter des „Helden der Ukraine“ vorhanden ist, ermöglichte die Überführung des Kämpfers, der sich selbst erschossen hatte, aus der Abteilung „nicht kampfbedingte Verluste“ in „kampfbedingt“, um ihn in der Folge mit Ehrungen und erhöhten Rentenzahlungen für seine Familie auszuzeichnen. Es wird nicht erstaunlich sein, dass der Selbstmörder in der Folge für eine Auszeichnung als „Held“ vorgeschlagen wird, weil er am Unabhängigkeitstag der Ukraine starb.


abends:

de.sputniknews.com: Macron trifft Irans Außenminister Sarif in Biarritz
Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif ist von Frankreich völlig überraschend an den Tagungsort des G7-Gipfels eingeladen worden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron traf sich am Sonntagabend selbst mit Sarif in Biarritz. Der iranische Außenminister schrieb auf Twitter mit Blick auf eine Annäherung, das werde ein schwerer Weg. Nach dem Gespräch mit Macron seien Deutschland und Großbritannien informiert worden, erklärte Sarif. Die Iran-Krise ist eines der großen Konfliktthemen des Gipfels der sieben großen Wirtschaftsnationen (G7). Die USA sehen im Iran einen Feind.
Mit Spannung wurde deshalb erwartet, wie US-Präsident Donald Trump auf die Anwesenheit des Iraners in Biarritz reagiert. Trumps Regierung hatte gegen Sarif erst Ende Juli Sanktionen verhängen lassen und dies damit begründet, dass dieser die „rücksichtslose” Agenda von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei umsetze und der „wichtigste Sprecher des Regimes in der Welt” sei.
Die USA seien mit dem Besuch Sarifs einverstanden gewesen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Abend unter Berufung auf das Präsidialamt. Die Diskussion mit Sarif sei positiv gewesen und solle fortgesetzt werden. Die Zusammenkunft im Rathaus von Biarritz habe rund drei Stunden gedauert, zunächst mit Außenminister Jean-Yves Le Drian, dann mit Macron. Von deutscher Seite wurde der außenpolitische Berater von Kanzlerin Angela Merkel, Jan Hecker, informiert, erfuhr die dpa. Am Abend verließ Sarif Biarritz wieder.
Erhalt des internationalen Atomabkommens
Bei den Gesprächen zwischen Sarif und der französischen Regierung sollte es um den Erhalt des internationalen Atomabkommens mit dem Iran und die Sicherheitslage in der Golfregion gehen. Kanzlerin Merkel sagte, Sarifs Besuch sei „ein Parallelereignis am gleichen Ort, aber keine G7-Bewegung”. Man sei sich aber einig, dass jeder Versuch einer Deeskalation in dem Atomkonflikt mit dem Iran wertvoll sei. Sie räumte ein, dass sie von Sarifs Besuch überrascht worden sei.
Merkel sagte, Deutschland arbeite bei dem Iran-Thema aber gut mit Frankreich und Großbritannien zusammen. Zwischen den Europäern und Trump gibt es seit Monaten Streit über die Iran-Politik. Trump will den Iran mit maximalem politischen und wirtschaftlichen Druck zu einem Kurswechsel in der als aggressiv erachteten Außenpolitik zwingen. Die Wiedereinführung von Wirtschaftssanktionen hat bislang allerdings lediglich die Spannungen weiter angeheizt – unter anderem mit der Folge, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus als nicht mehr sicher gilt.
Länder wie Deutschland und Frankreich erachten den US-Kurs deswegen als falsch und gefährlich – vor allem weil er den Erhalt des internationalen Abkommens zur Verhinderung einer iranischen Atombombe bedroht. Die USA argumentieren hingegen, das Abkommen sei unzureichend. Sie waren deswegen bereits im vergangenen Jahr einseitig aus dem Deal ausgestiegen.
Keine Annäherung
Beim G7-Treffen gab es nach Angaben aus Verhandlungskreisen zunächst keine Annäherung bei der Frage, wie eine Lösung des Konfliktes aussehen könnte. Bei Abendessen der Staats- und Regierungschefs am Samstagabend sei man sich lediglich einig gewesen, dass man Stabilität und den Frieden in der Region wolle und gemeinsam das Ziel habe, den Iran dauerhaft am Bau einer Atombombe zu hindern.
Trump dementierte am Sonntag auch Berichte, nach denen Macron von der G7-Runde einen Auftrag bekommen habe, eine Botschaft an den Iran zu richten.
„Nein, ich habe das nicht diskutiert”, sagte Trump. Er sagte aber auch, dass er nichts gegen einen solchen Schritt hätte. „Wir können Menschen nicht davon abhalten zu reden. Wenn sie reden wollen, können sie reden.”
Paris schwebt laut Diplomaten vor, dass die USA einen Teil ihrer Wirtschaftssanktionen gegen den Iran zeitweise aussetzen und es dem Land gestatten, eine bestimmte Menge von Öl zu exportieren. Gleichzeitig soll der Iran seine Verpflichtungen aus dem Atomabkommen wieder einhalten.
Im Zuge des Streits hat der Iran bereit damit begonnen, gegen einzelne Abmachungen aus dem Deal zu verstoßen und die Urananreicherung wieder auszubauen. Im September will er beim Ausbleiben einer Einigung weitere Schritte unternehmen.
Teherans Position
Die Regierung in Teheran rechtfertigt ihre Position damit, dass ihr für die Einschränkung ihres Atomprogrammes eine Aufhebung der wirtschaftlichen Isolierung versprochen worden war. Diese Zusage sieht sie nach dem einseitigen Ausstieg der USA und der damit verbundene Wiedereinführung von US-Wirtschaftssanktionen nicht mehr als erfüllt an.
Sarif war bereits am Freitag in Paris mit Macron zusammengekommen.
„Wir werden den diplomatischen Kanal mit unseren Vertragspartnern weiterhin offen halten, aber für uns ist das Wiener Atomabkommen nicht neu verhandelbar”, erteilte Sarif danach einer Neuverhandlung des Atomabkommens eine Absage.
Sarif gilt als einer der Architekten des Deals. Der 1960 in Teheran geborene Diplomat hat in San Francisco studiert und besitzt einen Doktortitel in Politologie der Universität Denver. Von 2002 bis 2007 war er iranischer Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York.
Überraschungsbesuch
Zuvor war berichtet worden, dass Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif völlig überraschend im französischen G7-Gipfelort Biarritz eingetroffen war. Nach Angaben aus Elyséekreisen sei Sarif nicht als Gast beim eigentlichen G7-Treffen. Der Iraner werde sich mit dem französischen Außenminister Jean-Yves Le Drian treffen. Gespräche mit Vertretern der US-Delegation seien zunächst nicht geplant gewesen.
Auf dieser Basis sei es wichtig darüber zu sprechen, wie man eine Deeskalation in der Golfregion erreichen könne. Die G7-Chefs hätten das Thema beim Abendessen am Samstag lang diskutiert. Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien und Kanada wollen an dem Atomabkommen mit Iran festhalten, das US-Präsident Donald Trump ablehnt.


de.sputniknews.com: Merkel wurde von Besuch Sarifs in Biarritz überrascht
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nach eigenen Angaben erst kurz vor der Landung über den Überraschungsbesuch des iranischen Außenministers Mohammed Dschawad Sarif am G7-Gipfelort Biarritz informiert worden.
„Ich habe mich gut informiert gefühlt”, sagte Merkel am Sonntag am Rande des Treffens. Sie wisse nicht, ob dies gewesen sei, als die Medien die heranfliegende Maschine schon entdeckt hatten oder nicht.
Merkel kritisierte den von der französischen Regierung geplanten Besuch aber nicht.
„Ich finde es absolut richtig, jede Möglichkeit auszuloten”, sagte sie mit Blick auf die Iran-Gespräche.
Ohne eine Bewegung müsse man Sorge haben, dass Iran im September noch weiter aus dem internationalen Atomabkommen aussteigen werde. Man müsse sehen, ob es auch Wege gebe, Iran wieder zu einer vollen Akzeptanz der Vorgaben verpflichten zu können. Die G7-Regierungen seien sich einig gewesen, dass man keine militärische Lösung wolle, der Iran aber auch keine Atomwaffen entwickeln dürfe.
Sie selbst plane nicht, sich mit Sarif zu treffen. Die drei EU-Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien arbeiteten aber sehr eng zusammen. Die französische Regierung habe ihn offenbar nach den Iran-Gesprächen am Samstagabend eingeladen, um ihn über das Ergebnis zu informieren. Man habe Optionen durchgespielt, wie man zu einer Deeskalation kommen könne. „Das ist sozusagen ein Parallelereignis am gleichen Ort, aber keine G7-Bewegung”, beschrieb sie den Besuchs Sarifs.

de.sputniknews.com: Merkel und Macron wollen schnell Ukraine-Gipfel mit Putin
Deutschland und Frankreich sehen Chancen für einen zeitnahen neuen Anlauf zur Lösung der Ukrainekrise und wollen ein Gipfelttreffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem Amtskollegen Wladimir Selenski abhalten. Das gab die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag am Rande des G7-Gipfels in Biarritz bekannt.
Die Gespräche im sogenannten Normandie-Format (Deutschland, Frankreich, Russland und die Ukraine) sollen der Kanzlerin zufolge in Paris geführt werden. Das Video von Merkels Pressekonferenz erschien auf YouTube.
„Wir haben vor allen Dingen auch deutlich gemacht – Frankreich und Deutschland –, dass wir sehr schnell (…) einen Gipfel wollen mit dem russischen Präsidenten und dem ukrainischen Präsidenten“, so die Politikerin.
Dem Gipfel würde dann ein Vorbereitungstreffen der Berater gegebenenfalls der Außenminister vorausgehen.
„Wir werden uns bemühen, dass das (Treffen – Anm. d. Red.) (…) sehr zeitnah jetzt auch stattfinden kann, um doch einige Erfolge vielleicht voranzubringen“.
Der französische Präsident, Emmanuel Macron, und Putin hatten eine weitere Zusammenkunft im Normandie-Format am 19. August bei ihrem Treffen in Macrons Mittelmeerresidenz Fort Bregancon besprochen.
Wiederaufnahme Russlands in die Gruppe führender Industrienationen
Darüber hinaus äußerte sich Merkel zu den Perspektiven für eine Rückkehr zur G8-Gruppe mit Russland. Sie stehe im Zusammenhang mit der Umsetzung des Minsker Abkommens.
„Ich habe für Deutschland deutlich gemacht, dass wir Fortschritte brauchen bei der Umsetzung des Minsker Prozesses, um über die Einbeziehung von Russland in das G7-Format wieder reden zu können“.
Diese Meinung sei „von anderen auch vertreten worden“. Einen entsprechenden Vorstoß von US-Präsident Donald Trump zur Wiederaufnahme Russlands hatten die G7-Partner am Samstagabend als verfrüht abgelehnt.
Donbass-Konflikt
Im Osten der Ukraine schwelt seit 2014 ein militärischer Konflikt zwischen der ukrainischen Staatsmacht und den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk.
Insgesamt sind laut UN-Angaben seit Konfliktbeginn mindestens 13.000 Menschen bei den Gefechten zwischen den Konfliktparteien ums Leben gekommen.
Um eine Friedenslösung in diesem Konflikt herbeizuführen, wurde 2014 die Minsker Kontaktgruppe geschaffen. Diese Kontaktgruppe arbeitet im sogenannten Normandie-Format, bei dem Deutschland, Frankreich, die Ukraine und Russland zusammenkommen, und verabschiedete bereits mehrere Dokumente, in denen Schritte zur Deeskalation des Konflikts aufgezeigt sind. 2015 wurde unter anderem ein Waffenstillstand vereinbart. Trotzdem kommt es zu immer neuen Feuerangriffen zwischen den Konfliktseiten.
G8
Das G8-Format existiert seit dem Ausschluss Russlands im Jahr 2014 nicht mehr. Die Gipfelteilnehmer begründeten ihre damalige Entscheidung mit der Wiedervereinigung der Halbinsel Krim mit dem Land, bei der es sich aus ihrer Sicht um einen illegalen Anschluss handelte.

 

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