Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 11. bis 18. August 2019

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, Dnrailway sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Sonntag:

Zur Lage der Kohlebranche in einem frontnahen Rajon
Lug-info.com: Leiter des Rajons Slawjanoserbsk und der dortigen Kohleunternehmen sprachen mit dem Informationszentrum über Gegenwart und Zukunft der Branche.
Das Bergwerk Tscherkȧsskaja
Zu den Unternehmen der Branche gehören gegenwärtig mehrere Unternehmen. Das bedeutendste bleibt das Bergwerk
Tscherkasskaja, das zum staatlichen Unternehmen Zentrūgol der LVR gehört. Es wurde 1957 mit einer projektierten Förderleistung von 900.000 Tonnen Kohle pro Jahr in Betrieb genommen und und verfügt über die riesigen Vorräte von 17 Millionen Tonnen Kohle. Das Bergwerk förderte Gaskohle mit einem Aschegehalt von 23%. Im April 2013 war mit Rekonstruktionsarbeiten an den bestehenden Anlagen mit dem Ziel der Inbetriebnahme eines neuen Stollens mit einer Kapazität von 1000 Tonnen pro Tag begonnen worden, aber wegen fehlender Finanzmittel und dem Beginn des Krieges wurde das Projekt auf Eis gelegt. Ein Vorteil dieses Bergwerks besteht darin, dass die Kohle auf Förderbändern zur Anreicherungsfabrik Slawjānosjėrbskaja transportiert werden kann und keine größeren Transportkosten entstehen. Auf der Gehaltsliste des Unternehmens stehen 525 Menschen, aber da die Arbeit zur Zeit ruht, ist ein Teil mit 125 Personen in die staatliche Ūgljerēstruktūrisāzija überführt worden, die anderen fanden Arbeit in anderen Objekten.
Die Anreicherungsfabrik Slawjānosjėrbskaja ..
.. ist ein weiteres großen Unternehmen von
Zentrūgol. Die Fabrik besteht aus zwei Teilen und kann bis zu 1000 Tonnen Kohle am Tag verarbeiten. Bei entsprechenden Investitionen könnte die Kapazität verdoppelt werden. 2018 hat das Unternehmen 100.300 Tonnen im Wert von umgerechnet fast 237.000 Euro angereichert.
Das Werk 2 ..
.. des Pjerewalsker Reparaturwerks von
Zentrūgol befindet sich in der Siedlung städtischen Typs Lotikowo, repariert und unterhält Bergwerks- sowie andere Baumaschinen. Auf einer Fläche von zehn Hektar gibt es das Verwaltungsgebäude und unter anderem Kranbahnen. … Das Unternehmen könnte 127 Menschen beschäftigen, aber wegen der geringen Auftragslage sind es zur Zeit nur 30. Eine Umstrukturierung zur Reparatur von Landmaschinen ist denkbar.
Die Realität
Der Leiter des Rajons, Ale
xandr Dejneka verweist auf grundlegende Probleme der Gegend mit über 90 Kilometern Frontlänge (zum von Kiew kontrollierten Teil der Oblast, Anm. d. Übers.). „Reale Faktoren beeinflussen heute den wirtschaftlichen und sozialen Erfolg des Rajons spürbar. Von einer stabilen Lage bei den vorher strategisch wichtigen Industrieunternehmen kann heute keine Rede sein. Eine erdrückende Mehrheit der Unternehmen kämpft mit Problemen, die für die Frontnähe typisch sind. Deshalb hat auch ein Teil von ihnen die Arbeit noch nicht wieder aufgenommen“, sagte Dejneka und erwähnte die Schwierigkeiten im Bergwerk Tscherkȧsskaja. …
„Wir wissen, dass diese Probleme nicht von gestern auf heute entstanden sind, sondern sich in all den Jahren der
Njėsalėshnost (Unabhängigkeit der Ukraine 1991, Anm. d. Übers.) angehäuft haben, und dass das Werk auf Verschleiß betrieben wurde. Aber die die Einwohner der Gegend von Simogorje und die Rajonsleitung hoffen, dass die Kohleunternehmen mit der wachsenden Wirtschaftskraft unserer jungen Republik wieder zu Flaggschiffen der Bergbaubranche werden“, sagte Dejneka. So wie die Anreicherungsfabrik Slawjānosjėrbskaja wieder arbeitet, gibt es positive Tendenzen.
Es war nicht einafch
„Die beiden Anreicherungsfabriken
Tscherkȧsskaja und Slawjānosjėrbskaja gibt es seit 1957; bei einer Reorganisation im Jahre 1997 wurde die Erstgenannte in die andere integriert. In den 60 Jahres des Bestehens beider wurden 45,197 Millionen Tonnen Kohle verarbeitet, der Ausstoß betrug 32,994 Mio. Tonnen Konzentrat“, sagte Direktor Pawel Rodtschenko. „2014 wurde es für uns schwierig. Es wurden keine Löhne mehr gezahlt und die Produktion kam zum Stillstand. Doch Dank unseres gefestigten Kollektivs konnte die Fabrik erhalten werden. Trotz des Beschusses kamen die Arbeiter in die Fabrik und retteten die Anlagen. Im Dezember 2015 wurden wir in das neue Handelsregister eingetragen und begannen wieder zu produzieren“, erinnert sich Rudtschenko. … „Seit Beginn 2019 hat das Unternehmen 33.000 Tonnen im Wert von umgerechnet 73.790 Euro zu 28.000 t Kraftwerkskohle, deren Qualität allen Normen entspricht, verarbeitet“, sagte der Direktor. … „Unser größtes Problem ist zur Zeit der Personalmangel. Von 180 Planstellen sind gerade mal 90 besetzt. Der durchschnittliche Monatslohn beträgt ca. 114 Euro. Um die zweite Abteilung wieder in Betrieb zu nehmen, benötigen wir Schlosser, Förderbandbediener und andere Spezialisten.
Das chemische Laboratorium
Leiterin Nina Mituschewna sagte, dass während des Krieges kein einziger Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz verlassen habe und dass sie die Einrichtungen mit vereinten Kräften erhalten hätten. „Wir kamen mit Glaube und Hoffnung, dass die Stunde kommen würde, wo wir die Produktion wieder aufnehmen würden. Klar, jetzt haben wir die Wirtschaftsblockade und verstehen, in welchem Zustand sich die Kohlebranche befindet. Aber wir bleiben bemüht und glauben an eine bessere Zukunft“, sagte sie.
Der Glaube der Bergleute
Albina Kijko von der Abteilung für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Rajonsverwaltung meinte, die wirtschaftliche Entwicklung sei die Grundlage der Unabhängigkeit und eine starke, konkurrenzfähige Wirtschaft sei das Fundament eines entwickelten Staates, der Einmischungen von außen zu widerstehen und seinen Bürgern einen hohen Lebensstandard zu gewähren vermag. Unsere Administration hat ein Entwicklungsprogramm des Rajons Slawjanoserbsk zur Stabilisierung und Lageverbesserung der Kohlebranche für 2019 beschlossen, und erste Ergebnisse sind schon spürbar“, sagte die Ökonomin. „Unsere Republik ist jung und unser Erbe nicht leicht. Die Grenznähe spricht für sich, aber nichtsdestotrotz glaubt unsere Bergbaugegend an die Wiederauferstehung der Kohlebranche“, unterstrich Kijko.


Montag:

Arbeitssitzung mit Leitern von Unternehmen der Leichtindustrie
mpt-dnr.ru: Am Montag, de
m 12. August 2019 fand im Ministerium für Industrie und Handel der DVR eine Arbeitssitzung statt, an der die Leiterin der Abteilung für Leicht- und weiterverarbeitende Industrie Jelena Woronina, Leiter von Unternehmen der Leichtindustrie aus der Textilunterbranche der Republik teilnahmen.
„Im Ergebnis der Arbeit der Branche im ersten Halbjahr 2019 ist eine Steigerung der Produktion um 18,9% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum festzustellen, der Umsatz stieg um 15,4%. Konkret in der Textilunterbranche ist der Umsatz um 40,4% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen“, berichtete Jelena Woronina.
Sie merkte auch an, dass die republikanischen Textilunternehmen ihr Sortiment ausweiten.
Außerdem erörterten die Spezialisten Fragen der Ausbildung von Kadern, Maßnahmen zur Gewinnung von Jugendlichen für den Beruf. Zur Hebung des Prestiges von Arbeiterberufen wurde die Durchführung eines Wettbewerbs zu beruflichen Kenntnissen erörtert, weil heute wie nie zuvor ein Bedarf an Textilberufen in der Republik besteht.

Fahrgastzuwachs absolut und in Prozent
Dnrailway.ru: Anhand der Verkaufszahlen der Fahrkartenschalter der
Donjėzkaja Shelėsnaja Dorōga wurden die Fahrgastzahlen für die ersten sieben Monate 2019 berechnet. Demzufolge nutzten 831.897 Personen (+ 24,3% im Vergleich zu Januar – Juli 2018) die Züge. Auf den Fernverkehr entfielen 86.155 (+ 19,4%) und auf den Vorortverkehr 745.742 (+ 24,9%). 337.580 kamen in den Genuss von Ermäßigungen verschiedener Art. Nur auf die Monate Juli bezogen waren es 133.384 (+ 13,3%), 14.902 (+ 4,6%), 118.482 (+ 14,5) bzw. 51712.


Anstieg der Industrieproduktion durch nationale und internationale Kooperation

Lug-info.com: Die Entwicklung der nationalen und der internationalen Kooperation gestattete einen Anstieg der Industrieproduktion, so der Minister für Industrie und Handel der LVR, Jurij Gowtwin, bei einem Briefing im Informationszentrum.
„Ich möchte sagen, durch Mitwirkung des Ministeriums ist es zu vielschichtigen Verknüpfungen zwischen weiterverarbeitenden Unternehmen gekommen. So arbeitet zum Beispiel die Waggonfabrik Stachanow mit
Lūgastāl, Lūgzentrokūs (Schmiedewerk) und einer Stahlmühle zusammen, das Eisenlegierungswerk Stachanow mit der Privatfirma Irbis, einigen anderen und wiederum Lūgastāl und der Waggonfabrik“, sagte er und fügte hinzu, Lūgzentrokūs, Lūgastāl und die Waggonfabrik arbeiteten auf dem Gebiet von Ersatzteilen für Eisenbahnfahrzeuge mit Unternehmen der Russischen Föderation zusammen.
„Es gibt schon einige positive Resultate. Im Eisenlegierungswerk Stachanow (Filiale
13 der [geschlossenen] Wnjėschtorgserwis AG) wurde der neue elektrische Ofen 7 zur Produktion von EisenManganSilizium-Legierungen in Betrieb genommen. Das Metallkombinat Altschewsk (Filiale 12 von Wnjėschtorgserwis) hat den Ausstoß von Agglomerat und Stahl gesteigert“, sagte Gowtwin.
Das Ministerium hatte zuvor einen Runden Tisch zum Thema ‚Entwicklungsperspektiven der nationalen Kooperation in der LVR‘ organisiert, an dem Empfehlungen erarbeitet wurden. Regierungschef Sergej Koslow fügte hinzu, an den oben genannten Kooperationen sei auch die staatliche
Lugansker Eisenbahn beteiligt.


Zielgerichtete Wirtschaftsförderung

Lug-info.com: Das Ministerium für Industrie und Handel der LVR möchte einige Industrieunternehmen der Republik fördern. Das erklärte Minister Jurij Gowtwin bei einem Briefing im Informationszentrum.
Gowtwin zufolge sollen für einen weiteren Anstieg der Industrieproduktion folgende Maßnahmen getroffen werden:
die Wiederaufnahme der spezifischen Produktion der Waggonfabrik Stachanow und des Lugansker Flugzeugreparaturwerks
– die Förderung einiger metallurgischer und Maschinenbauunternehmen mittlerer Größe, darunter das Werk für Gewächshausbau in Antrazit, die Firma
Ekologītscheskaja iniziatīwa, das Schmiedewerk Kirowsk und die Gesellschaft Poljēsnyje iskopājemyje (nützliche Bodenschätze)
– die Förderung der Auslastung von Firmen der Gruppe
Wnjėschtorgserwis
… Bei einem Gespräch mit dem Verwaltungsleiter von Stachanow, Sergej Shewlakow, vor einiger Zeit erklärte das Staatsoberhaupt der LVR, Leonid Pasetschnik, die Waggonfabrik habe einen Auftrag zum Bau von Drehgestellen erhalten, der bis zu 1000 Arbeitsplätze sichert.


H
otelminikühlschränke der Donfrost GmbH aus der DVR erobern den Weltmarkt
Mpt-dnr.ru: Das eröffnete Geschäftsführer Konstantin Klimow im Mai diese
s Jahres auf einer Leistungsschau der DVR. „Wir haben dieses Projekt sehr ernst genommen, uns auf dem Binnenmarkt und dem der Lugansker Volksrepublik relativ schnell etabliert. Jetzt sind wir in Verhandlungen über Lieferung dieser Kühlschränke nach Russland“, sagte Klimow. Die Produktion dieses Modells wird schrittweise gesteigert; monatlich verlassen jetzt über 1000 die Werkshallen. „Damit sind wir zur einem ernsthaften Konkurrenten Chinas geworden, das noch bis vor Kurzem praktisch eine Monopolstellung in diesem Segment innehatte, und wir arbeiten jetzt an einer Verbesserung der Verhältnisses von Preis, Qualität und Produktionsmenge“, meinte der Firmenchef. Bis zum Ende des Jahres planen wir, eine Stückzahl von 10.000 Minikühlschränken zu erreichen.
Donfrost stellt Ein- und Zweikammerkühl- und -gefrierschränke her. Die Produktion eines neuen Kompaktmodells mit einer Höhe von 53 Zentimetern wurde im Juni 2019 aufgenommen. Eine Besonderheit dieses Typs ist das große Gemüsefach, mit elf Litern das größte der Klasse. Besonders populär sind die Geräte in Hotels, Büros und Gästehäusern. Auch bei Landhaus- (Datscha-) besitzern sind sie beliebt.


Auf dem Weltmarkt

Smdnr.ru: Unternehmen der Donezker Volksrepublik exportieren in die Russische Föderation, Südostasien, Südamerika und einige Mittelmeerländer. Das sagte der Vizeregierungschef der DVR Wladimir Paschkow in einem Interview mit dem Fernsehsender
Junion und wies besonders darauf hin, dass der Export bei weitem nicht nur aus Kohle bestünde. „Es handelt sich auch um Produkte des Maschinenbaus, der chemischen Industrie und der Landwirtschaft. Die Unternehmen beschäftigen sich auch mit der Weiterverarbeitung, was Mehrwert generiert und den ökonomischen Effekt vergrößert“, erklärte Paschkow.
Der stellvertretende Regierungschef erwähnte die Teilnahme der DVR an bedeutenden Wirtschaftsforen 2019, so dem XXIII. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum und dem V. Internationalen Wirtschaftsforum in Jalta (Republik Krim), die half, neue Märkte für die Unternehmen der Republik zu öffnen (die
Alternative Presseschau berichtete). In Jalta bekundeten besonderes Interesse an Produkten ‚Made in DPR‘ Vertreter der Islamischen Republik Iran, der Syrischen Arabischen Republik und Deutschlands.


Dienstag:

Bilanz der sozialökonomischen Entwicklung der Städte im ersten Halbjahr
dnr-online.ru: Das Ministerium für ökonomische Entwicklung der DVR hat im Rahmen einer komplexen Analyse des Zustands der administrativ-territorialen Einheiten der DVR die Bilanz der sozialökonomischen Entwicklung der Städte und Bezirke im 1. Halbjahr dieses Jahres gezogen. Die Analyse der grundlegenden makroökonomischen Kennziffern erfolgte im Vergleich zur entsprechenden Periode des Jahres 2018.
Industrie
Im 1. Halbjahr ist ein Wachstum der Umsatzes der Industrieproduktion in der Mehrheit der administrativ-territorialen Einheiten zu beobachten:
Im Amwrosiewka-Bezirk erfolgte ein Wachstum dieser Kennziffer um 111% aufgrund der Ergebnisse der Arbeit der Unternehmen der weiterverarbeitenden Industrie, insbesondere bei der Lebensmittelproduktion, der Produktion von Gummi- und Kunststoffwaren, anderer nichtmetallischer Produkte (Zement, Schiefer, Rohre).
In Shdanowka stieg der Umsatz von Industrieprodukten um 83% aufgrund der Arbeit der zentralen städtischen Betriebe der kohlefördernden Industrie.
In Sneshnoje stieg diese Kennziffer um 50% aufgrund der Ergebnisse der Unternehmen der Leichtindustrie sowie des Maschinenbaus und der Metallverarbeitung.
In Debalzewo bleibt traditionsgemäß eine positive Dynamik dieser Kennziffer erhalten, die um 48% stieg, hauptsächlich aufgrund von Maschinenbau, außerdem Reparatur und Montage von Maschinen und Ausrüstung, Lebensmittelproduktion.
Trotz des positiven Trends während des Berichtszeitraums beim Umsatz von Industrieproduktion sank die Kennziffer in Charzysk (-16%), Donezk (-14%), Schachtjorsk (-1%) und dem Telmanowo-Bezirk (-10%).
Hauptursache sind der Wechsel des zeitweiligen Verwaltung beim staatlichen Unternehmen „Silur“ in Charzysk, das Sinken der Kennziffern in den Metallunternehmen und den fördernden Industrien und der Nutzung von Steinbrüchen in Donezk. Außerdem ist eine erhebliche Verringerung der Produktion von nicht raffiniertem Sonnenblumenöl in den Unternehmen des Telmanowo-Bezirks im Zusammenhang mit beschränktem Rohstoff und der Verarbeitung der Ernte des letzten Jahres zu bemerken.
Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie
Bei den grundlegenden ökonomischen Kennziffern der Landwirtschaft ist eine positive Dynamik der Produktion der grundlegenden Produkte der Viehzucht in den landwirtschaftlichen Betrieben erhalten geblieben.
Positive Ergebnisse bei Vieh und Geflügel zur Fleischproduktion (im Lebendgewicht) sind in Gorlowka (um 33%), in Schachtjorsk (um 17%), im Amwrosiewka-Bezirk (um 14%) zu beobachten, was durch den Kauf von
Jungtieren bedingt ist. Dabei gab esbei einer Reihe von administrativ-territorialen Einheiten einen erheblichen Rückgang dieser Kennziffer, namentlich in Dokutschajewsk (um 52%) und Sneshnoje (um 17%) aufgrund von geringeren Verkäufen.
Ein positives Ergebnis bei der Produktion von Milch durch landwirtschaftliche Betriebe ist in Dokutschajewsk festzustellen – um 25%. Bei der Produktion von Eiern ist das größte Wachstum bei Unternehmen in Charzysk (20%) und Donezk (10%), dem Starobeschewo- und dem Amwrosiewka-Bezirk mit 12% bzw. 7% festzustellen.
Ein Verringerung der Produktion von Milch und Eiern ist in Schachtjorsk zu beobachten – um 26% bzw. 28%, was durch die Verringerung der Produktivität der Milchkühe aufgrund ihres physiologischen Zustands sowie durch die Änderung der Produktionszyklen beim staatlichen Unternehmen „Schachtjorsker Geflügelzucht“ bedingt ist.
Interner Handel
Unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Sammlung und Verarbeitung von statistischen Daten der sozialökonomischen Entwicklung im Bereich des internen Handels werden die Ergebnisse der Monate Januar bis März 2019 im Vergleich zu analogen Vorjahreszeitraum dargestellt, diese sind durch eine erhebliches Anwachsen des Einzelhandels gekennzeichnet.
Hauptursachen der positiven Dynamik ist die Zunahme der Zahl der Unternehmen im Handelsbereich, im Restaurantbereich sowie bei Dienstleistungen, das Waren- und Dienstleistungssortiment erlaubt es die Käufernachfrage in vollem Umfang zu befriedigen. Die Verwaltungen von Städten und Bezirken führen auf regelmäßiger Basis Marktveranstaltungen und Verkaufsausstellungen durch, um den Warenumsatz zu vergrößern.
Bau- und Wiederaufbauarbeiten
Im Rahmen von Bau- und Wiederaufbauarbeiten ist eine erhebliche Zunahme in Jasinowataja (um das 2,1fache), Charzysk (um 69%), Gorlowka (um 47%), Makejewka (um 26%), Chachtjorsk (um 18%) und Sneshnoje (um 17%) zu beobachten.
Arbeitsmarkt
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist stabil, wovon die positive Dynamik bei der Abnahme der Arbeitssuchenden, die bei den örtlichen Arbeitsämtern registriert sind, zeugt. Ausnahmen sind Sneshnoje und Debalzewo, wo die Kennziffer um 14% bzw. 5% stieg.
Der größte Rückgang der Kennziffer ist in Gorlowka und Jenakiewo (jeweils um 29%), Charzysk (um 27%), Jasinowataja )um 24%), Makejewka (um 21%) und Donezk (um 13%) zu beobachten.
Das größte Wachstum der Zahl der auf unbefristeten Arbeitsplätzen beschäftigten Person ist in Dokutschajewsk (40%), dem Starobeschewo-Bezirk (30%), Donezk (27%), Debalzewo (13%) und im Nowoasowsk-Bezirk (5%) zu beobachten. In den übrigen Gebieten ist diese Kennziffer gesunken.
Besonderheiten der Entwicklung der administrativ-territorialen Einheiten
Trotz der Unterschiede in der sozialökonomischen Lage der administrativ-territorialen Einheiten gibt es in allen Städten und Bezirken gemeinsame Probleme, unter anderem:
– Zerstörung und Schäden an einer erheblichen Zahl von Objekten der Produktion, der Infrastruktur, des Wohnraums, des sozialen Bereichs in der Folge der Kampfhandlungen;
– das Fehlen einer vollständigen Nutzung und Wiederverarbeitung der Abfälle;
– Schwierigkeiten bei der Vorbereitung auf die Heizperiode 2019/20;
– die Notwendigkeit einer grundlegenden Sanierung der Straßen und Objekte der Straßeninfrastruktur.
Grundlegende geme
insame Aufgaben und Zielindikatoren bleiben bei den Verwaltungen der Städte und Bezirke nicht nur die Erhöhung der Lebensqualität der Bevölkerung, der Wiederaufbau und die Sanierung von Infrastrukturobjekten, sondern auch die Steigerung der ökonomischen Kennziffern durch die Verbesserung der Bedingungen für Unternehmen und die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen, die Ausweitung der Absatzmärkte und die Erhöhung der Investitionen in den Territorien.


Alle staatlichen Unternehmen der Republik befinden sich unter besonderer Kontrolle der Regierung

dnr-online.ru:
Vor dem Hintergrund aller möglichen Spekulationen bezüglich der Situation mit der Ernennung von zeitweiligen Administratoren bei staatlichen Unternehmen berichtete der Minister für Einnahmen und Abgaben der DVR Jewgenij Lawrenow in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR darüber, was jetzt in solchen Unternehmen wie dem Charzysker Stahlseilwerk „Silur“, dem Gorlowker Fleischkombinat, dem Konzern „Stirol“ und anderen geschieht.
„Vor einigen Monaten haben das Oberhaupt der Republik Denis Puschilin und der Vorsitzende der Regierung Alexandr Anantschenko mehrfach erklärt, dass Kommissionen
sich mit der Aktivität aller staatlichen Unternehmen beschäftigen werden.
Das Ministerium für Einnahmen und Abgaben führt im Rahmen einer speziellen Kommission Kontrollen in allen staatlichen Unternehmen durch. In erster Linie betraf das Unternehmen von republikweiter Bedeutung wie d
as Jusowskij-Metallwerk, den Konzern „Stirol“, das Stahlseilwerk „Silur“ und andere. Die vorläufigen Ergebnisse dieser Revisionen brachten sehr unerfreuliche Resultate“, teilte Jewgenij Lawrenow mit.
Der Minister unterstrich, dass es drei Probleme gibt, die es nicht erlauben „Stirol“ vollwertig in Betrieb zu nehmen. Das
sind die Energiesicherheit, die Lieferung von Rohstoffen und Beschuss von Seiten der BFU. „Natürlich gibt es die Hoffnung auf eine Inbetriebnahme von ‚Stirol‘, aber in welchem Zeitraum das geschehen wird, ist schwer zu sagen“, erklärte der Minister.
Im „Silur“-Werk wurde auch eine Kontrolle und Bewertung der Effizienz durchgeführt, in deren Ergebnis deutlich wurde, dass der vorläufige Schaden durch die bisherige zeitweilige Verwaltung für die Republik 152 Mio. Rubel betrugt.
„Das sind die Mittel, die der Staatshaushalt nicht erhalten hat. Deshalb wurde entschieden, die zeitweilige Administration zu wechseln. Ich will unterstreichen, dass die
s nicht bedeutet, dass das Werk in irgendjemandes Eigentum übergeben wird. Der neue zeitweilige Administrator des Werks ‚Silur‘ hat bereits Geld in das Unternehmen investiert, der Kauf von Rohstoffen wird vorbereitet. Ich versichere Ihnen, dass das Werk arbeiten wird“, unterstrich Jewgenij Lawrenow.
Gleichartige Veränderungen betrafen das Gorlowker Fleischkombinat, wo die Leitung ein neuer zeitweiliger Administrator übernommen hat. „Jetzt läuft der Prozess der Analyse der Arbeit des Unternehmens, eine Einschätzung können wir noch nicht geben. Aber ich will unterstrichen, dass zu den Aufgaben des neuen Administrators des Fleischkombinats die Wiederherstellung der Produktion im vollen Umfang, die Entwicklung des Distributionsnetzes und Überlegungen zum Export gehören“, kommentierte der Minister.
Jewgenij Lawrenow unterstrich gesondert, dass eine zeitweilige Administration nicht das Eigentumsrecht ändert. Sie schützt das Entwicklungsprogramm des Unternehmens, in dem die Aktivitäten des Unternehmens festgeschrieben sind, der Erhalt oder die Zunahme von Arbeitsplätzen, Mittel, die vom zeitweiligen Administrator in das Unternehmen eingebracht werden und die Gewinne für den Staat in Form von Steuern und Abgaben.

 

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