Presseschau vom 13.08.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Strahlungsanstieg nach Explosion auf Militärgelände in Russland: Experten klären über Folgen auf
Die Zunahme des Strahlungshintergrunds infolge der Explosion auf einem militärischen Testgelände im Gebiet Archangelsk (Nordwesten Russlands) war laut den russischen Experten äußerst gering und stellte keine Gefahr für den Menschen dar.
„Die Strahlungsbelastung, die durch diesen Anstieg zusätzlich akkumuliert wurde, liegt auf dem Niveau von Mikroreststoffen. Dies ist tausendmal weniger als die zulässige jährliche Strahlungsdosis“, betonte der Direktor des Instituts für die sichere Entwicklung der Kernenergie bei der Russischen Akademie der Wissenschaften, Leonid Bolschow.
„Es gibt einfach keinen Grund, von der Gefahr einer Sicherheitsverletzung zu sprechen.“
Bolschow zufolge ist das in der Region funktionierende Strahlungsüberwachungs- und Notfallabwehrsystem so perfekt, dass es sehr kleine Änderungen des Strahlungshintergrundes aufzeichnet, die „nichts mit der menschlichen Gesundheit zu tun haben“.
Ferner unterstrich er, dass nach dem Auslösen des Reaktionssystems eine spezielle Notfallkommission in der Region eingerichtet sowie zusätzliche Messungen durchgeführt worden seien, die bestätigt hätten, dass keine Gefahr bestanden habe.
Der Chefredakteur des Portals AtomInfo.ru, Alexander Uwarow, hat seinerseits erklärt, dass infolge der Explosion keine radioaktive Umweltverschmutzung eintreten könne, die eine Gefahr für den Menschen darstelle. Die Radioisotopenquelle, die Teil des Steuersystems eines gezündeten experimentellen Antriebssystems ist, hat seiner Meinung nach nur sehr geringe Aktivität und kann nur dann gefährlich sein, wenn man sich in unmittelbarer Nähe befindet.
„Dies ist kein Kernreaktor. Es hat keine unangenehmen Spaltfragmente, die zur Verschmutzung führen. Schon in einigen zehn Metern Entfernung ist es ungefährlich“, sagte Uwarow.
Er stellte klar, dass eine lokale und kurzfristige Zunahme des Strahlungshintergrunds im Gebiet aufgrund des Eindringens eines radioaktiven Isotops in die Luft auftreten könnte, das für die Arbeit einer Radioisotopquelle verwendet wird. Gleichzeitig habe dieser Anstieg praktisch keine Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, betonte der Experte.
Bei einer Explosion in einer Militäreinheit in der russischen Oblast Archangelsk sind am 8. August nach Angaben des Verteidigungsministeriums fünf Menschen ums Leben gekommen.


de.sputniknews.com:
Gewalt in Hongkong: China spricht über erste Anzeichen des Terrorismus
Seit Wochen gibt es Demonstrationen mit Ausschreitungen in Hongkong. Was als Kundgebung gegen ein Auslieferungsgesetz angefangen hatte, scheint sich zu einem größeren gewaltbereiten Protest auszuweiten. Die chinesische Regierung hat nun in scharfen Worten die Demonstrationen kritisiert.
Nach Ansicht der chinesischen Regierung zeigt die Gewalt in Hongkong erste Anzeichen des Terrorismus. Die Demonstranten haben in den vergangenen Tagen „häufig extrem gefährliche Werkzeuge eingesetzt, um die Polizei anzugreifen“, erklärte ein Sprecher der für Hongkong-Macau-Fragen zuständigen Behörde am Montag.
Dabei handle es sich um schwere Verbrechen, bei denen „Sprösslinge des Terrorismus“ aufkeimten.
„Hongkong steht am Scheideweg“, so der Sprecher weiter.
Wer sich um die Zukunft der Stadt sorge, müsse aller Gewalt und allen gewalttätigen Personen eine Absage erteilen.
Bei den seit Wochen anhaltenden Protesten in der Stadt hat die Gewalt zugenommen. Die Demonstranten errichteten am Wochenende Barrikaden und bewarfen die Polizei mit Gegenständen. Diese setzte ihrerseits Tränengas und Schlagstöcke ein.


vormittags:

mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com: Sarif: USA machten Golfregion zum „Pulverfass“ – Pompeo ruft zu mehr Druck auf Iran auf
Der amerikanische Waffenhandel hat die Region des Persischen Golfs in ein „Pulverfass“ verwandelt, das in die Luft gehen kann. Dies erklärte der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif.
„Voriges Jahr haben die USA an die Region Waffen im Wert von 50 Milliarden US-Dollar verkauft. Einzelne Länder der Region, in denen weniger als ein Drittel unserer Bevölkerung lebt, investieren 87 Milliarden US-Dollar in Militärausgaben. Wollen wir einen Vergleich machen: Voriges Jahr hat der Iran 16 Milliarden US-Dollar für seine Streitkräfte ausgegeben, wobei es in der Armee knapp eine Million Menschen gibt“, wird Sarif von „Press TV“ zitiert.
Ferner sagte der iranische Außenminister:
„Wenn Sie von Bedrohungen sprechen, die aus der Region stammen, dann kommen diese Drohungen aus den USA und von ihren Verbündeten, die die Region mit Waffen bestücken, wobei sie diese (Region) zu einem Pulverfass machen, das in die Luft gehen kann.“
Später twitterte der amerikanische Außenminister Pompeo wie folgt:
„Die Uhr tickt. Die Zeit läuft bald ab, bevor das UN-Verbot für die Waffenlieferungen in den Iran (…) außer Kraft ist.“
Die USA rufen ihm zufolge ihre Verbündeten und Partner dazu auf, den Druck auf das iranische Regime zu verstärken, bis es sein Destabilisierungsverhalten stoppt.


Dnr-sckk.ru:
Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 12. August 3:00 Uhr bis 13. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der
Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 5.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse;
Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der
BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Isotow-Bergwerks, Oserjanowka), Spartak, Leninskoje, Oktjabrj..
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurden infolge des Beschusses von Seiten der BFU in Oktjabrj folgende Häuser beschädigt:
– Swjosdnaja-Straße 4a (das Dach des Hauses und eines Wirtschaftsgebäudes sind beschädigt);
– Swjosdnaja-Straße 5, 6 und 20 (Fensterverglasung beschädigt);
– Swjosdnaja-Straße 8 (Fassade des Hauses, Zaun und Wirtschaftsgebäude beschädigt);
– Swjosdnaja-Straße 9 (Treffer auf das Gebäude eines Geschäfts);
– Swjosdnaja-Straße 10 (direkter Treffer ein Geschosses auf das Haus, das Dach ist zerstört, Treffer auf die Scheune);
– Swjosdnaja-Straße 13 (direkter Treffer eines Geschosses);
– Swjosdnaja-Straße 15 (Schäden an der Fassade des Hauses, Fensterverglasung, Zaun);
– Swjosdnaja-Straße 17 (Dach, Fensterverglasung, Türen und Zaun beschädigt);
Außerdem wurden eine Stromleitung und eine Gasleitung beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 115.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 52.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
Nach Krim-Besuch von Putin: Russische Politiker nehmen Stellung zu Reaktion aus US-Botschaft in Kiew
Russische Politiker haben die jüngste Erklärung der amerikanischen Botschaft in der Ukraine kommentiert, wonach der Krim-Besuch durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin „ein Verstoß gegen die ukrainische Souveränität“ sei.
Am vergangenen Wochenende war Russlands Präsident Wladimir Putin zu einer Motorrad-Show in Sewastopol auf der russischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim mit einer „Ural“-Maschine angereist.
US-Botschaft kommentiert
Die US-Botschaft in Kiew äußerte sich auf Twitter zur jüngsten Krim-Reise des russischen Staatschefs Wladimir Putin, wobei sie diese als „inakzeptablen Verstoß gegen die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine“ bezeichnete. „Wir sprechen uns zusammen mit der ukrainischen Bevölkerung gegen die russische Aggression aus.“
Protest aus der Ukraine
Zuvor hatte das ukrainische Außenministerium gegen die Putin-Reise auf die Halbinsel Krim protestiert. Solche Besuche durch offizielle Beamte seien inakzeptabel, da die Krim und Sewastopol „ein integraler Teil des souveränen Territoriums der Ukraine“ seien.
Reaktionen aus Russland
Russische Politiker kommentierten nun die entstandene Situation. Einige von ihnen sogar mit Ironie:
„Sägen Sie, Schura, sägen Sie!“
Beispielweise verglich Franz Klinzewitsch, Mitglied des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Föderationsrates, das US-Vorgehen mit einer Szene aus dem Roman „Das goldene Kalb“ von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, in der die Roman-Figur Michail Panikowski seinen Kammeraden Schura Balaganow überredet, die gestohlenen Gewichte zu sägen, die, wie sich herausstellte, nicht aus Gold waren.
„Und die USA (…) wollen nicht das Scheitern ihrer Pläne, die die Krim betreffen, anerkennen. Darum sägt und sägt Kiew“, sagte der Politiker.
„Zumindest dumm“
Sergej Zekow, Mitglied des Komitees für auswärtige Angelegenheiten im Föderationsrat, äußerte sich ebenfalls dazu:
„Die Amerikaner wissen, dass die Krim heute ein Bestandteil Russlands ist. Sie (…) hoffen darauf, dass sie mit ihrem Vorgehen Moskau zu Gesprächen über den Status der Krim bewegen können. Aber unsere Leitung erklärte mehrmals, dass diese Sache erledigt ist.“
Die Erklärung der US-Botschaft in der Ukraine sieht ihm zufolge „zumindest dumm“ aus.
Den Mond anbellen
Der Abgeordnete des Krim-Parlaments, Wladislaw Ganschara, teilte unter anderem mit, dass eine Meinung, die irgendwo geäußert wird, nicht wichtig für die Einwohner der Halbinsel sei, da der Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin eine innere Angelegenheit Russlands sei. Washington versuche erneut, über den Krim-Status zu spekulieren, obwohl man nur „den Mond anbellt“.
Krim als Teil Russlands
Die Krim war im März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew.
Die ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an. Die westlichen Staaten haben den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch und die von der Opposition gestellte Regierung in Kiew akzeptiert, jedoch nicht das Krim-Referendum. Nach dem Beitritt der Halbinsel zu Russland verhängten die USA und die EU Sanktionen gegen Russland und die Krim.


W
pered.su: Die Amwrosiewker begingen den 150. Jahrestag der Stadt
Am 10. August begingen die Einwohner von Amwrosiewka den Tag der Stadt, die 150 Jahre alt wurde, und den Berufsfeiertag, den Tag des Bauarbeiters. Dies teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Der Leiter der Verwaltung des Amwrosiewka-Bezirks Igor Lysow sowie die Bürgermeisterin von Amwrosiewka Natalja Dokuka zeichneten Leiter von Unternehmen,
Arbeiter der Produktion und Veteranen der Arbeit mit Ehrenurkunden aus. Unter den Ausgezeichneten sind der Veteran der Arbeit und der Partei W.W. Lewtschenko und die erste Sekretärin des Amwrosiewker Bezirkskomitees der KP der DVR L.A. Jakubowskaja.
Zu Ehren des Feiertag
s wurde ein Turnier in Kampfsportarten um den Pokal des Leiters der Verwaltung des Amwrosiewka-Bezirks ausgetragen. Die Preise überreichte der Held der DVR, der Präsident der Judo-Föderation der DVR W.P. Kononow den Siegern. Dann fand ein Festsalut statt.


n
achmittags:

Telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Heute um 9:25 Uhr haben die BFU das Feuer aus Richtung Solotoje-4 (Rodina) in Richtung Solotoje-5 (Michajlowka) mit Schützenpanzerwaffen eröffnet, zwei Sprenggeschosse.
Infolge des Beschusses wurde die Schule Nr. 45 beschädigt und ein Wirtschaftsgebäude (Sommerküche) geriet in Brand, der Brand wurde gelöscht.
Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung sind nicht eingegangen, genauere Informationen werden ermittelt.
Dan-news.info: „Heute wurde durch die Detonation von Sprengeinrichtungen, die an vier Hochspannungsmasten installiert worden waren, die Stromversorgung in einer Reihe von Bezirken von Schachtjorsk und in der Nähe gelegener Ortschaften unterbrochen“, teilte das Staatssicherheitsministerium der DVR mit. „Die Mitarbeiter des MfS haben einen Verdächtigen festgenommen“.
Gegen die Verdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen „ungesetzlicher Beschaffung, Weitergabe, Verkauf, Lagerung, Transport oder Tragen von Waffen, deren Hauptbestandteile, Munition, Sprengstoffen und Sprengeinrichtungen“ sowie wegen „Terrorakt“ aufgenommen.
„Zurzeit führen Mitarbeiter einen Maßnahmekomplex zur Minimierung und Beseitigung der Folgen des Terroraktes durch. Die Stromversorgung von kritischen Infrastrukturobjekten ist wieder in Betrieb“, unterstrich das MfS.
Die Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen werden fortgesetzt.


de.sputniknews.com: Kiew erklärt russischen Diplomaten zur Persona non grata
Ein russischer Diplomat ist in der Ukraine zur unerwünschten Person erklärt worden. Dies teilte am Dienstag der ukrainische Sicherheitsdienst mit.
Laut ukrainischen Beamten geht es um einen Mitarbeiter des Generalkonsulats in Lwiw, der gewisse Angaben von einem Einheimischen erhalten haben soll, der angeblich von russischen Geheimdiensten im Jahre 2014 angeworben worden sein soll.
Der russische Diplomat wurde demnach zur Persona non grata erklärt. Er habe das ukrainische Territorium verlassen.
Dem ukrainischen Einwohner, bei dem es sich um einen Rentner handelt, drohen Medienberichten zufolge bis zu 15 Jahre Haft.
Aus dem russischen Außenministerium gab es bislang keine Kommentare.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 13.08.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer neunmal das Feuer auf das Territorium der Republik eröffnet.
In Richtung Gorlowka haben die Banditen aus der 53. und 92. Brigade unter Kommando von Poljakow und Kokorjew Osjernowka und die Siedlung des Isotow-Bergwerks in Gorlowka mit Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 56. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Iwanow Spartak mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern verschiedener Art und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer aus der 36. Brigade unter Kommando von Gnatow Oktjabrj und Leninskoje mit 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen.
Heute hat der Feind bereits 14-mal das Territorium unserer Republik unter Einsatz von 82mm-Mörsern, verschiedenen Arten von Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Wir haben genauere Informationen über die Detonationen und Vorfälle, die sich gestern, am 12. August, auf den Positionen im Hinterland der ukrainischen Besatzer ereignet haben, erhalten.
So ist der Brand in Awdejewka in einem Gebäude entstanden, indem sich ein Frontleitungspunkt der 92. Brigade befindet. Ursache des Brandes war die Detonation einer Gasflasche während der Durchführung von Bauarbeiten. Es ist wichtig anzumerken, dass infolge des Brandes, den die Besatzer erst nach vier Stunden löschen konnten, eine Radarstation zur Artillerieaufklärung vom Typ AN/TPQ-36 beschädigt wurde, die zuvor aus den USA in die Ukraine geliefert worden war.
Wir schließen nicht aus, dass der Brand vorsätzlich provoziert wurde, um den Diebstahl von Material und Lebensmitteln, deren Lager zwei Wochen zuvor in dieses Gebäude verlegt wurden, zu verheimlichen. Aber das Feuer geriet außer Kontrolle und vernichtete die amerikanische Artillerieaufklärungsradarstation.
Gestern tagsüber fand im Gebiet von Marjinka ein Schusswechsel zwischen Kämpfern der 24. Brigade statt. Bei der Ermittlung, die von Vertretern des militärischen Rechtsordnungsdienstes durchgeführt wurde, wurde festgestellt, dass die Ursache der Schießerei ein Versuch war, eine Schusswunde zu verheimlichen, die einer der Kämpfer bei unvorsichtigem Umgang mit der Waffe einem Kameraden zugefügt hatte.
So ging auf den Positionen der 1. Kompanie während der Reinigung von Waffen bei einem der Kämpfer zufällig ein Schuss los und verletzte einen Kameraden. Der Kommandeur der Einheit beschloss die Verletzung als Ergebnis eines Beschusses von unserer Seite darzustellen, um die nicht kampfbedingte Verletzung zu verheimlichen und ein Strafverfahren in der Einheit zu vermeiden. Dazu gab er seinen Untergebenen den Auftrag, einen nicht zielgerichteten Beschuss von ihrer Position in Richtung der benachbarten abzugeben. Aber die eingetroffenen Ermittler fanden die gesamte Wahrheit heraus und bereiten Materialien für die Staatsanwaltschaft zur Aufnahme eines Strafverfahren vor.


de.sputniknews.com: US-Drohung mit Truppenabzug aus Deutschland: Amerikaner sollten ihre Atomwaffen mitnehmen
US-Botschafter Richard Grenell hatte vorige Woche mit einem Teilabzug der US-Truppen aus Deutschland gedroht. Grund dafür: Deutschland habe seine Verteidigungsausgaben bisher nicht bis auf zwei Prozent des BIP erhöht und verwende den Handelsüberschuss für heimische Zwecke.
Darauf reagierte unter anderem der Bundestagsabgeordnete von der Linken-Partei Dietmar Bartsch. „Die Bundesregierung sollte dieses Angebot unbedingt annehmen und mit den USA einen Plan für den Truppenabzug besprechen“, sagte der Politiker dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Ferner fügte er hinzu:
„Wenn die Amerikaner ihre Soldaten abziehen, sollten sie ihre Atomwaffen mitnehmen.“
Dabei betonte Bartsch: „Und natürlich nach Hause, nicht nach Polen, denn das wäre eine weitere dramatische Zuspitzung in den Beziehungen zu Russland, die nicht im europäischen und deutschen Interesse liegt.“


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Die Situation an der Kontaktlinie
hat sich erheblich verschärft.
So wurden i
n den letzten 24 Stunden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt, aber heute hat der Gegner sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Slawjanoserbsk wurden auf Befehl des Kommandeurs der 14. mechanisierten Brigade Wojtschnkeo die Gebiete von Sokolniki und Shelobok mit Granatwerfern verschiedener Art und einem großkalibrigen Maschinengewehr beschossen.
In Richtung Popasnaja haben Kämpfer der 72. Brigade der BFU auf Befehl des Kriegsverbrechers Bogomolow das Gebiet von Solotoje-5 mit einem Antipanzergranatwerfer und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Debalzewo haben Kämpfer der 30. mechanisierten Brigade auf Befehl des Verbrechers Garas das Gebiet von Nishneje Losowoje mit einem großkalibrigen Maschinengewehr beschossen.
Durch hinterhältigen Beschuss der ukrainischen Kämpfer wurde ein Wohnhaus in der Kortschagin-Straße 44 in Solotoje-5 (Michajlowka) beschädigt.
Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung werden noch ermittelt.
Wir fordern von den internationalen Beobachtern, sich unverzüglich in das Geschehen einzumischen und bei der ukrainischen Seite eine Einhaltung des Waffenstillstands zu erreichen!
In Verletzung der Minsker Vereinbarungen setzt der Gegner weiterhin aktiv Drohnen ein. Im Gebiet von Kalinowo haben unsere Soldaten eine Drohne vom Typ Mavicpro beim Versuch der Luftaufklärung entdeckt und vernichtet. Der Kriegsverbrecher und Kommandeur der 72. Brigade der BFU Bogomolow hat ein weiteres Mittel der Luftbeobachtung verloren. Die Fotos und Videos von der Drohne werden von unseren Spezialisten untersucht.
Der Gegner nutzt den Waffenstillstand weiterhin, um Kräfte und Mittel in der Zone der Strafoperation umzugruppieren.
So hat unsere Aufklärung die Ankunft von zwei Schützenpanzerwagen im Gebiet von Stschastje und die Stationierung von vier Schützenpanzerwagen im Gebiet von Rajgorodka festgestellt.
Außerdem wurde die Ankunft von drei Abwehrraketenkomplexen 9K35 „Strela-10“ und sieben 120mm—Mörsern Nona-C in Rubeshnoje festgestellt.
Trotz der aggressiven Ausfälle des Gegners tun die Volksmiliz und die Führung der Repubik alles ihnen
Mögliche, um Frieden im Lugansker Land zu erreichen.
Die Mitarbeiter der Vertretung der LVR im GZKK haben heute gemeinsam mit der gesellschaftlichen Organisationen „Union der Veteranen Afghanistans“ der ukrainischen Seite die Leiche des
Diversanten der Nationalgarde der Ukraine übergeben, der am 10. August starb, als er bei der Leitung von Scharfschützenfeuer auf eine Mine der BFU geriet.
Die Leiche wurde Vertretern des humanitären Projekts „Evakuierung 200“ beim Verteidigungsministerium der Ukraine übergeben.
Vertreter der OSZE-Mission haben den Transport der Leiche auf von der Ukraine kontrolliertes Territorium festgehalten.


de.sputniknews.com: Su-27-Jets verjagen Nato-F-18 vom Flugzeug russischen Verteidigungsministers
Ein Nato-Jagdflugzeug vom Typ F-18 hat versucht, sich dem Flugzeug des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu über den neutralen Gewässern der Ostsee anzunähern, wurde jedoch von russischen Su-27-Kampfjets verjagt.
Die Maschine des Ministers war unter Begleitung von zwei Jagdflugzeugen der Fliegerkräfte der Baltischen Flotte von Kaliningrad (nordwestliche Exklave Russlands) nach Moskau unterwegs.
Das ist nicht der erste Versuch einer Nato-Maschine, sich dem Flugzeug des russischen Verteidigungsministers anzunähern. Im Juni hatte ein Kampfjet vom Typ F-16 dem Ministerflugzeug angenähert und wurde von einer russischen Su-27 zum Rückzug gezwungen.

Dan-news.info: Kommentar der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa zur Entlassung des Vertreters Kiews in der Minsker politischen Untergruppe
Die Entlassung des Vertreters der Ukraine in der Gruppe zu politischen Fragen anderthalb Monate nach seiner Ernennung ist am ehesten eine Folge seiner äußerst uneindeutigen Erklärungen bezüglich der Minsker Vereinbarungen. In der letzten Woche hat Herr Bessmertnyj sich durch eine große Zahl von Provokationen im Medienraum ausgezeichnet: Er hat direkt erklärt, dass die Ukraine den Maßnahmekomplex im Teil des besonderen Status für den Donbass und der Durchführung von Verfassungsreformen nicht ausführen wird, er sprach von der Sinnlosigkeit der Sitzungen in Minsk ohne Treffen im „Normandie-Format“, und er rief dazu auf, die Blockade der Republiken von Seiten Kiews noch zu verschärfen.
Eine so provokative Rhetorik erwies sich selbst für die ukrainische Regierung als übermäßig, denn Kiew muss wissen, dass eine offene und außerdem öffentlich von einem offiziellen Vertreter geäußerte Verweigerung der Erfüllung des vom UN-Sicherheitsrat gebilligten Maßnahmekomplexes die Position der Ukraine als Subjekt des internationalen Rechts sehr ernsthaft diskreditieren kann.
Dennoch sind wir bezüglich der Perspektiven der Ernennung eines neuen Vertreters Kiews in der politischen Untergruppe nicht besonders optimistisch. Seit praktisch fünf Jahren versucht die Ukraine, in der Arbeit dieser Gruppe nur eine konstruktive Tätigkeit zu imitieren, ohne tatsächlich zu einem produktiven Dialog und realen Schritten zu kommen. Dabei muss Kiew in jedem Fall seine Verpflichtungen im Rahmen des Maßnahmekomplexes einschließlich der politischen Punkte erfüllen, ohne deren Implementierung es unmöglich ist, eine langfristige und stabile Wiederherstellung des Friedens im Donbass zu erreichen.


Telegram-Kanal des Außenministeriums der DVR: Erklärung der Außenministerin der DVR im Zusammenhang mit der Sprengung von Strommasten in Schachtjorsk
Die ukrainischen bewaffneten Formationen verletzen weiter das in Minsk vereinbarten Regime des Waffenstillstands, indem sie zielgerichtet zivile Infrastruktur der Republik vernichten. Die Sprengungen von vier Hochspannungsmasten in Schachtjorsk, und der massive Beschuss des südlichen Teils der DVR und Gorlowkas, die vor dem Hintergrund von Erklärungen der Vertreter der Ukraine in der politischen Gruppe erfolgen – all dies ist offene Sabotage der Friedensplans zur Regelung des Konflikts von Seiten Kiews.
Es entsteht der Eindruck, dass die ukrainische Seite die Unterbrechung im Verhandlungsprozess nicht dazu nutzt, sorgfältig ihre Verhandlungspositionen zur Schaffung eines konstruktiven Dialogs in Minsk vorzubereiten, sondern zu einer Intensivierung der Spannung des Konflikts. Ein solches Herangehen stellt nicht nur die weitere friedliche Regelung in Frage, sondern bedroht auch das Leben und die Gesundheit völlig unschuldiger Einwohner auf beiden Seiten der Kontaktlinie. Wenn die ukrainische Regierung meint, dass sie der Verantwortung für diese Handlungen würde entgehen können, so irrt sie – wir halten alle Fälle von Verletzung des Waffenstillstands fest, und auf der nächsten Sitzung in Minsk haben wir die Absicht, von der ukrainischen Seite zu fordern, eine Untersuchung durchzuführen, um alle Schuldigen an solchen Provokationen zu finden und zu bestrafen.
Wir rufen erneut die Garanten der Minsker Vereinbarungen auf, auf Kiew Druck auszuüben, um die Lage zu deeskalieren. Die Führung der Ukraine muss schließlich erkennen, dass die Lösung des Konflikts ausschließlich in der politisch-diplomatischen Sphäre liegt und dass keinerlei Provokationen der ukrainischen Seite helfen werden, die Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem Maßnahmekomplex zu umgehen.


abends:

de.sputniknews.com: Moskau antwortet Kiew und verweist ukrainischen Diplomaten in St. Petersburg des Landes
Als Antwort auf die Ausweisung eines russischen Diplomaten durch Kiew hat das russische Außenministerium am Dienstag einen Mitarbeiter des ukrainischen Generalkonsulats in St. Petersburg zur unerwünschten Person erklärt und ihn des Landes verwiesen. Das folgt aus einer Mitteilung des russischen Außenministeriums.
„Bereits im Mai 2019 haben die ukrainischen Geheimdienste eine weitere Provokation angezettelt, einen Mitarbeiter des russischen Generalkonsulats in Lwiw unbegründet zur Persona non grata erklärt. Es wurden wie üblich keinerlei Belege für seine angeblich rechtswidrigen Aktivitäten vorgelegt, die über den Rahmen der mit der Tätigkeit des Konsulats verbundenen Berufsverpflichtungen hinausgehen würden“, so das Außenministerium.
Als Gegenmaßnahme zu diesem unfreundlichen und unmotivierten Schritt Kiews sei die russische Seiten gezwungen gewesen, „auf Grund der Gegenseitigkeit einen Mitarbeiter des ukrainischen Generalkonsulats in St. Petersburg zur unerwünschten Person zu erklären“.
„Die Tatsache, dass der ukrainische Sicherheitsdienst SBU drei Monate lang die Veröffentlichung dieser Information verschoben hat, hängt offenbar mit den innenpolitischen Spielen in der Ukraine zusammen“, heißt es.
Zuvor am Dienstag hatte der ukrainische Sicherheitsdienst mitgeteilt, dass ein Mitarbeiter des russischen Generalkonsulats in Lwiw zur Persona non grata erklärt worden sei. Er habe bereits die Ukraine verlassen.


de.sputniknews.com: Vorfall über Ostsee: Warum kam F-18 dem russischen Regierungsjet so nah? Nato rechtfertigt sich
Die Nato hat den Vorfall mit der Teilnahme ihres Kampfjets F-18 kommentiert, der sich über der Ostsee dem Flugzeug des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu angenähert hatte.
Demnach bestand das Ziel der Annäherung darin, die russische Maschine zu identifizieren.
Die Nato bestätigt zwar die Annäherung ihres Kampfjets an ein russisches Flugzeug am Himmel über der Ostsee, besitzt aber keine Informationen, wer sich an Bord dieser Maschine befunden hatte.
„Ein russisches Flugzeug, begleitet von mindestens einem russischen Jagdflugzeug, wurde zuvor am Dienstag über der Ostsee verfolgt“, sagte ein Nato-Beamter gegenüber der Agentur RIA Novosti.
Ihm zufolge wurden Jagdflugzeuge der NATO-Luftpatrouille über der Ostsee geschickt, um „ein Flugzeug, das sich dem Luftraum der Verbündeten angenähert hatte, zu identifizieren“.
„Sobald das Flugzeug identifiziert worden war, kehrten die NATO-Kampfjets an ihren Stützpunkt zurück“, sagte der Beamte.
Zuvor am Dienstag hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass ein Nato-Jagdflugzeug vom Typ F-18 versucht habe, sich dem Flugzeug des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu über den neutralen Gewässern der Ostsee anzunähern. Die Nato-Maschine sei jedoch von russischen Su-27-Kampfjets verjagt worden.


de.sputniknews.com: „Atomexplosion in Russland”? Englischsprachige Medien blamieren sich mit Fake News
Die englischsprachigen Medien wollten die in der letzten Woche in Nordwestrussland erfolgten Explosionen nicht außer Acht lassen. So zum Beispiel haben auch der Sender Al Jazeera und der US-TV-Sender MSNBC dieses Thema aufgegriffen – allerdings mit Fotos vom falschen Ort und mit irreführender Wortwahl.
Die Geographie Russlands mag vielen englischsprachigen Journalisten Probleme bereiten – zu groß sind die Entfernungen und zu ungewöhnlich die Namen.
Doch in manchen Fällen sind die Meldungen von einigen Medien vermutlich nicht unbedingt auf Erdkunde-Schwäche zurückzuführen, sondern könnten auch als gezielte Stimmungsmache interpretiert werden – so nun auch mit den beiden Unfällen im Gebiet Archangelsk (Nordwesten Russlands) und Region Krasnojarsk (Ostsibirien).
Was war passiert…und wo:
Explosion in Archangelsk
Am Donnerstag hatte sich auf dem Versuchsgelände des Verteidigungsministeriums im Gebiet Archangelsk (Nordwesten Russlands) beim Testen eines neuartigen Flüssigkeitsantriebssystems eine Explosion mit nachfolgender Entflammung ereignet.
Rosatom teilte den Tod von fünf seiner Mitarbeiter mit.
Es handelt sich um Mitarbeiter des Russischen Föderalen Kernenergiezentrums und des Allrussischen wissenschaftlichen Forschungsinstituts für experimentelle Physik (RFJaZ-WNIIEPh). Bei dem Unfall war teilweise radioaktive Strahlung entwichen. Es gibt Vermutungen, dass es sich hierbei um Forschung an einem neuen atomwaffenfähigen Flugkörper handelte.
Explosionen in Munitionsdepot in Ostsibirien
Am 5. und 9. August war es zu einem Brand und nachfolgenden Explosionen im Munitionslager im Bezirk Atschinsk in Ostsibirien gekommen.
Dort waren laut dem Katastrophenschutzministerium großangelegte Einsätze und Evakuierungen der Bevölkerung im Gange.
Auf dem Territorium des Gebiets Atschinsk, wo sich die betroffene Garnison befand, musste der Notstand ausgerufen werden.
In dem Munitionslager befanden sich tausende ausgediente konventionelle Geschosse.
Was englischsprachige Medien daraus machten
Die Journalisten haben den Unfall im Gebiet Archangelsk mit einem Foto veranschaulicht, das die Detonationen im Munitionsdepot im Bezirk Atschinsk in der ostsibirischen Region Krasnojarsk zeigte.
So verwendete Al Jazeera am Dienstag ein falsches Bild für einen Artikel unter dem Titel „Russische Atomingenieure nach ‚Skyfall-Atomexplosion’ begraben“. Später wurde das Foto jedoch durch ein anderes ersetzt.
Der TV-Sender MSNBC machte einen ähnlichen Fehler:
„Eine nukleare Explosion in Russland offenbarte den Versuch, einen neuen Raketenantrieb zu entwickeln “, heißt es in der Schlagzeile der von Rachel Maddow moderierten Sendung.
Als Ort des Geschehens nannte sie dabei aber die ostsibirische Region Krasnojarsk, obwohl sie offensichtlich die Explosion im Gebiet Archangelsk meinte.
Die Wirkung der irreführenden Überschriften und Bilder war dabei eindeutig.
Zusammen mit Titeln wie „Atomexplosion” oder „nukleare Explosion” erweckte das Bild der Explosion eines konventionellen Geschosses aus Atschinsk den Eindruck, dass über Russland eine atomare Pilzwolke in die Luft steigen würde.


de.sputniknews.com: Konflikt vor Gibraltar: Medien nennen Termine für Freilassung des iranischen Öltankers
Der im Juli vor Gibraltar von der britischen Marine festgesetzte iranische Öltanker „Grace 1“ wird innerhalb von zwei Tagen freigelassen werden. Das teilte die iranische staatliche Rundfunkgesellschaft IRIB am Dienstag unter Verweis auf gut unterrichtete Quellen mit.
Laut der Meldung soll der Tanker dank der Anstrengungen iranischer Diplomaten und Rechtsanwälte binnen 48 Stunden freigelassen werden. Vorerst liegen keine weiteren Angaben vor.
Zuvor hatte die Agentur Fars unter Berufung auf einen Sprecher der Regierung von Gibraltar in dem britischen Überseegebiet berichtet, dass der iranische Öltanker am Dienstag freigelassen werden könne.
Indes bestätigten die Behörden von Gibraltar diese Informationen nicht.
Am 19. Juli hatte ein Gericht beschlossen, das Festhalten des iranischen Öltankers „Grace 1“ um 30 Tage zu verlängern.
Wenige Tage zuvor hatte die Polizei von Gibraltar vier Crewmitglieder der „Grace 1“ gegen Kaution freigelassen.
Am 4. Juli hatte die britische Marine den iranischen Öltanker „Grace 1“ vor Gibraltar festgesetzt. Dem Tanker wurde vorgeworfen, gegen die europäischen Sanktionen gegen Syrien verstoßen zu haben. Die EU stellt seit 2011 Öllieferungen an Syrien unter Strafe. Das Öl in dem Schiff soll aus dem Iran stammen, was wiederum die US-Sanktionen gegen die Islamische Republik verletzen würde.
Der Iran wies den Verdacht von sich und bezeichnete das Vorgehen der britischen Behörden als „Piraterie“.


de.sputniknews.com: Trump droht erneut mit Austritt aus der WTO
US-Präsident Donald Trump hat sich erneut für den Ausstieg seines Landes aus der Welthandelsorganisation (WTO) ausgesprochen.
„Wir werden gehen, wenn es sein muss“, sagte Trump am Dienstag bei einer Rede in einer Chemiefabrik im US-Bundesstaat Pennsylvania.
Die WTO-Regeln helfen laut Trump nur anderen Ländern, zwecks eigener Bereicherung von den USA „Gebrauch zu machen“. Als Beispiel führte der US-Präsident China an, mit dem die USA faktisch in einem Handelskrieg stehen würden.
Zudem nannte Trump die Zulassung Chinas zur WTO eine „furchtbare Entscheidung“.
Trump hatte bereits mehrfach damit gedroht, der WTO den Rücken zu kehren. Im Juli hatte Trump dazu aufgerufen, die Organisation zu reformieren. Er beklagt unter anderem, dass Länder wie China als Entwicklungsland eingestuft würden. Nach seiner Einschätzung würden die USA dadurch benachteiligt.


de.sputniknews.com: Großbritannien schickt weiteres Kriegsschiff in Straße von Hormus
Ein weiteres britisches Marineschiff – die „HMS Kent“ mit Heimathafen in Portsmouth – ist laut der Royal Navy in den Persischen Golf geschickt worden, um Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu eskortieren sowie die Sicherheit in der Region zu gewährleisten.
Die „HMS Kent“ wird gemeinsam mit der US-Marine Aufgaben erfüllen – vor allem soll das Schiff sich auf Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung und zur Bekämpfung des Schmuggels konzentrieren.
Außerdem werde die „HMS Kent“ zusammen mit dem anderen Kriegsschiff – der „HMS Montrose“ – die britischen Schiffe in der Straße von Hormus begleiten.
Es wird auch berichtet, dass das Kriegsschiff „HMS Defender“ in die asiatisch-pazifische Region geschickt worden sei.
In einer Erklärung vom 5. August hatte der britische Außenminister Dominic Raab verkündet, dass sich Großbritannien der von den USA angeführten „Sicherheitsmission“ im Persischen Golf anschließen werde. Der Text der Erklärung lag der Nachrichtenagentur Bloomberg vor.
Der sogenannte „Tankerstreit” begann mit einer Festsetzung des iranischen Öltankers „Grace 1“ durch Großbritannien im britischen Gebiet Gibraltar. Daraufhin setzte der Iran den britischen Tanker „Sten Impero” am 19. Juli in der Straße von Hormus fest. Darüber hinaus wurden in letzter Zeit weitere Schiffe festgenommen, die laut Angaben Teherans Öl aus dem Golf schmuggelten.
Washington fordert seit etlicher Zeit eine Antwort auf diese Handlungen des Irans in Form einer internationalen maritimen Sicherheitsmission.

 

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