Presseschau vom 04.08.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp

Entdollarisierung der Weltwirtschaft: Finanzexperte Lucas Zeise im Interview
https://de.rt.com/1y3d


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der Republik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk und Logwinowo.
Geschossen wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.


Lug-info.com: Aufruf des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik zum Tag des Eisenbahners
Ich gratuliere den Arbeiten und Veteranen der Eisenbahnbranche der Lugansker Volksrepublik zum Berufsfeiertag!
Die Eisenbahn war und bleibt zu allen Zeiten das Kreislaufsystem der Ökonomie eines Staates. Von ihrer Tätigkeit hängen Haushaltseinnahme, die Entwicklung von Unternehmen und in der Folge die Aufrechterhaltung der sozialen Bereiche der Republik ab.
Die Mitarbeiter der Branche bringen Anstrengungen zum Erhalt und zur vollwertigen Funktion der Eisenbahn und der Eisenbahntechnik in der Republik ein. Dank Ihrer Treue zur geliebten Sache nehmen wir neue Passagierlinien in Betrieb und erhalten alle Wirtschaftsbereiche der Eisenbahn.
Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen starke Gesundheit, Wohlergehen und Erfolge in der Arbeit und einen friedlichen Himmel über dem Kopf!


de.sputniknews.com: Syrien: Russische Militärs versorgen Ost-Ghuta-Bewohner mit humanitären Hilfsgütern
Vertreter des russischen Versöhnungszentrums in Syrien haben rund drei Tonnen humanitäre Hilfsgüter in die Ortschaft Beit Sawa in der Region Ost-Ghuta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus gebracht.
Es handelt sich demnach um Nahrungsmittel-Pakete mit Reis, Tee, Mehl und Dosenmilch.
„Vor Beginn des Krieges lebten hier 11.000 Menschen. Die Stadt war fast leer, aber jetzt sind schon rund 7.000 Menschen zurückgekehrt. Wir bauen allmählich die Infrastruktur, vor allem die Schulen, wieder auf, damit die Kinder lernen können. Das Hauptproblem sind die vielen zerstörten Häuser“, sagte der Verwaltungschef von Beit Sawa gegenüber Journalisten.
Wie er weiter betonte, sei auch der Besuch russischer Militärärzte wichtig. Für viele Bewohner sei dies die einzige Möglichkeit, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Das ist bei weitem nicht die erste humanitäre Aktion des russischen Militärs in Vororten von Damaskus. So hatte das russische Versöhnungszentrum in Syrien im Mai über zwei Tonnen humanitäre Hilfe an die Bevölkerung der Ortschaft Misraba östlich von Damaskus geliefert.
Damaskus verkündete im Frühjahr 2018 die Rückeroberung von Ost-Ghuta, nachdem die Regierungstruppen im April desselben Jahres die Stadt Duma, die letzte Hochburg der Extremisten in diesem Gebiet, unter ihre Kontrolle gebracht hatten.
In den befreiten Vororten von Damaskus erfolgen zurzeit Wiederaufbau- und Minenräumungsarbeiten. Auch Infrastruktur und Straßen werden wiederhergestellt.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 3. August 3:00 Uhr bis 4. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 3.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Dolomitnoje, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Oktjabrj.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastrukturobjekten wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 7.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 22.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


Denis-puschilin.ru: Glückwunsch des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin aus Anlass des Tages des Eisenbahners der DVR
Sehr geehrte Arbeiter des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“!
Ich gratuliere Ihnen zum Berufsfeiertag – dem Tag des Eisenbahners der Donezker Volksrepublik!
Diese Brache ist ein sehr wichtiger Sektor der Industrie für jeden Staat. Und unter Bedingungen des militärischen Konflikts und der Blockade vollbringen unsere Eisenbahner ohne Übertreibung eine Heldentag bei der Arbeit, den oft riskieren viele von ihnen, wenn sie zur Arbeit gehen Leben und Gesundheit.
Seit Beginn der Kämpfe im Donbass waren die Objekte der Eisenbahn unter den vorrangigen Zielen von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine . In mehr als fünf Jahren wurden etwa 1600 Objekte der Eisenbahninfrastruktur zerstört – Bahnhöfe, Brücken, Unterführungen.
Heute wird die Donezker Eisenbahn wiederaufgebaut und entwickelt sich. Es wurden fast 1300 Infrastrukturobjekte repariert, es fahren Nahverkehrszüge, es gibt einen Eisenbahnverbindung mit der Lugansker Volksrepublik, es wurde eine Strecke bis Uspenka eingerichtet. Es gibt weitere Pläne zur Entwicklung der Passagierverbindungen.
Am Berufsfeiertag wünsche ich allen Arbeitern der Branche Gesundheit und Glück, Frieden und Gutes!
Zum Tag des Eisenbahners!


nachmittags:

Dan-news.info: Der Vorschlag des ersten Präsidenten der Ukraine Leonid Krawtschuk, einen landesweiten Runden Tisch zu den Minsker Vereinbarungen durchzuführen, ist auf die Rechtfertigung der Sabotage des Friedensplans von Seiten Kiews gerichtet. Diese Auffassung vertrat das Mitglied des Komitees des Volkssowjets der DVR für Bildung, Wissenschaft und Kultur Miroslaw Rudenko.
Wir merken an, dass der erste Präsident der Ukraine Leonid Krawtschuk am 2. August vorgeschlagen hatte, zur Erörterung der Minsker Vereinbarungen einen landesweiten Runden Tsich zur „Erhöhung des Status“ dieses Dokuments durchzuführen. Nach seiner Meinung sollten daran Vertreter alle Regionen der Ukraine teilnehmen. Sie sollten in dem Dokument über Frieden im Donbass Punkte benennen, die sofort erfüllt werden können, was nach den Worten Krawtschuks die allgemeine Meinung in der ukrainischen Gesellschaft zum Ausdruck bringen würde.
„Die ukrainischen Politiker sind bereit, was auch immer zu tun, nur nicht die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen. Der Vorschlag Krawtschuks ist ein weiterer Versuch, die Sabotage der übernommenen Verpflichtungen zu rechtfertigen. Damit, sie nicht einfach nur so die Minsker Vereinbarungen nicht erfüllen, sondern weil ein Runder Tisch das so entschieden hat“, unterstrich Rudenko. ….


de.sputniknews.com:
Wegen Schmuggels: Iran setzt erneut ausländischen Öltanker fest
Die iranischen Revolutionsgarden haben laut dem staatlichen Fernsehen des Landes erneut einen ausländischen Öltanker im Persischen Golf festgesetzt, meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag.
Dem iranischen Fernsehen zufolge soll das Schmugglerschiff etwa 700.000 Liter Treibstoff in mehrere arabische Staaten transportiert haben, heißt es in der Meldung. An Bord würden sich sieben Mann Besatzung befinden.
Am 19. Juli hatten die iranischen Revolutionsgarden den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker „Stena Impero” in der Straße von Hormus festgesetzt und ihn später zum Hafen Bandar Abbas begleitet. Der Öltanker war laut Teheran in einen Unfall mit einem Fischerboot verwickelt gewesen.
Die 23 Besatzungsmitglieder, darunter drei Russen, halten sich derzeit an Bord des vor Anker liegenden Schiffes auf. Indes haben die Schiffsbesitzer offiziell einen Besuch auf dem Öltanker beantragt und warten nun auf die Antwort der iranischen Behörden.
Der Vorfall mit der „Stena Impero“ war faktisch die Antwort der iranischen Behörden auf die Aufbringung des iranischen Öltankers „Grace 1“ im britischen Gebiet Gibraltar am 4. Juli. Das Schiff stand im Verdacht, die EU-Sanktionen gegen Syrien verletzt zu haben.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 04.08.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer
fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Gorlowka haben Nationalisten aus dem Regiment „Asow“ Dolomitnoje mit 82mm-Mörsern beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer aus der 24. Brigade unter Kommando von Guds die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks im Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Granatwerfern beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Besatzer aus der 36. Brigade unter Kommando von Gnatow Oktjabrj mit Schusswaffen beschossen und außerdem versucht, unter Nutzung einer Kampfdrohne zivilen Einrichtungen Schaden zuzufügen.
Die Besatzer leisten weiter der Arbeit der internationalen Beobachter der OSZE-Mission durch die Unterdrückung der Leitungssignale der Drohnen der Mission Widerstand. Weitere Fälle der Verwendung von Systemen der elektronischen Kriegführung durch die BFU wurden von uns in Richtung Donezk in den Gebieten von Slawnoje, Starognatowka und Nowognatowka festgestellt. Es ist wichtig anzumerken, dass die Fälle des Unterdrückens der Signale von Drohnen der OSZE in diesen Gebieten auch von offiziellen Berichten der OSZE-Mission bestätigt werden.
Außerdem hat unsere Aufklärung einen weiteren Fall
der Stationierung von Militärtechnik in der Nähe von Wohnhäusern auf dem Territorium von kommunalen Objekten in Krasnogorowka und Nowobachmutowka festgestellt. Die Kämpfer aus der 92. Brigade tarnen die Technik, die in den Häusern von von ihnen eingenommenen Häusern stationiert ist, nicht einmal.
Das ukrainische Kommando unternimmt weiter alle Versuche, um das
moralisch-pschische Niveau seiner Kämpfer anzuheben.
So ist eine weitere Neuerung, die in den Reihen der bewaffneten Formationen der Ukraine eingeführt wurde, die Auszeichnung von Soldaten mit der Medaille „Für eine Verletzung“. In allen Streitkräften der Welt wird eine Auszeichnung für eine Verletzung von den Soldaten auf Wunsch getragen und ist nicht verpflichtend. Und nur in den bewaffneten Formationen der Ukraine ist es umgekehrt, für eigene Dummheit der Kämpfer, wenn sie keine Schutzausrüstung benutzen, wenn sie Sicherheitsregeln beim Umgang mit der Waffe verletzten, wegen Verletzungen während der Erledigung von alltäglichen Aufgaben wird man mit Medaillen ausgezeichnet.
Mehr noch, die vorgesehene Zahlung einer zusätzlichen finanziellen Stimulation in Höhe von sieben Soldzahlungen für jeden Kämpfer, der mit einer Medaille „Für eine Verletzung“ ausgezeichnet wurde, hat die Korruption verstärkt. So reichen einzelne Kommandeure in Absprache mit Ärzten und ihren Kämpfern für eine „Abgabe“ Dokumente für die Auszeichnung mit dieser Medaille ein, obwohl der Kämpfer die Verletzung durch
Selbstverstümmelung erlitten hat oder überhaupt nicht verletzt wurde. Das Schema funktioniert folgendermaßen: der Kämpfer erhält sieben Soldzahlungen, zwei gibt er dem Kommandeur, zwei dem Arzt, der das medizinische Gutachten geschrieben hat, drei behält er selbst.
Die Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine hat festgestellt, dass die Auszeichnung mit der Medaille „Für eine Verletzung“ in jedem dritten Fall nicht rechtmäßig war. Aber selbst ohne die offizielle Schlussfolgerung der Staatsanwälte ist klar, dass die Korruption blüht. So wurden nach unseren Informationen bis jetzt 768 aktive Kämpfer der BFU mit dieser Medaille ausgezeichnet. Dabei wurde seit Einführung dieser Auszeichnung (im April 2019) offiziell über 254 Verluste in der Zone der sogenannten OOS berichtet, davon sind 221 nur Verletzungen. Wer die übrigen 550 Personen sind, die mit diesem schändlichen Abzeichen ausgezeichnet wurden, sind und wo die Ukraine noch kämpft, ist absolut unverständlich.
Es gibt weiter Fälle von nicht ordnungsgemäßen gegenseitigen Beziehungen in den Einheiten der BFU:
So haben im 1. Bataillon der 53. Brigade einen Monat lang altgediente Kämpfer der Einheiten einen Kameraden gequält, der vor kurzem in die Reihen der BFU eingezogen wurde, den Soldaten A.P. Parchuta.
Am Anfang kontrollierten sie seine Kenntnisse der Regeln und verweigerten ihm den Urlaub, wenn er sie nicht wusste, außerdem überprüften sie seine physische Ausbildung, indem er täglich Richtwerte erfüllen musste.
Aber in der Nacht vom 2. auf den 3. August gerieten die Misshandlungen auf ein neues Niveau. Die altgedienten Kämpfer, die Alkohol getrunken hatten, beschlossen zu kontrollieren, wie der junge Parchuta in der Lage ist in einer Kampfsituation zu handeln. Angesichts des Fehlens von Beschüssen von Seiten unserer Republik, bauten die Kämpfer die Kampfsituation selbst auf. Sie jagten Parchuta auf ein Feld hinter ihren Positionen, begannen ungezielt um die Beine und über den Kopf des Gequälten zu schießen und jagten ihn durch die Örtlichkeit. Aber einer der Lehrer beschloss die Aufgabe zu erschweren und schoss mit einem Unterlaufgranatwerfer auf Parchuta. Im Ergebnis wurde der Soldat mit zahlreichen Splitterverletzungen
am Rücken und am Gesäß in ein Krankenhaus in Tschasow Jar eingeliefert.
Das Kommando der 53. Brigade verheimlicht den Fall nicht ordnungsgemäßer gegenseitiger Beziehungen in der Einheit und schiebt die Verletzung von Parchuta auf einen Beschuss von unserem Territorium aus, dabei erlitt der Kämpfer die Verletzungen zwei Kilometer von der Kontaktlinie entfernt.
Mehr noch, das Kommando bereitet bereits vor, Parchuta für eine Auszeichnung mit der Medaille „Für eine Verletzung“ vorzuschlagen. Was zu beweisen war.


de.sputniknews.com:
„Gewünschter Effekt bleibt aus“: Experte zu möglichen US-Sanktionen gegen Nord Stream 2
Laut Eugene Rumer, dem Direktor des „Russia and Eurasia Program“ der US-amerikanischen Denkfabrik Carnegie Endowment for International Peace, werden die von den US-Senatoren jüngst genehmigten Sanktionen gegen die Gasleitung Nord Stream 2 deren Bau nicht stoppen, sondern die Zusammenarbeit Russlands mit China stärken.
„Wir sollten unsere Gegner nicht näher zusammenrücken lassen“, heißt es in einem in der US-Zeitung „Politico“ veröffentlichten Beitrag von Rumer. Zudem warnt der Politologe, dass sich die möglichen US-Sanktionen gegen das Nord Stream 2-Projekt negativ auf die US-Beziehungen zu Deutschland auswirken könnten.
Sollten diese Sanktionen per Gesetz verankert werden, werde ihr gewünschter Effekt ausbleiben: Die Pipeline, die von der deutschen Regierung und der Wirtschaft unterstützt werde, werde trotzdem fertiggestellt, heißt es weiter im Text. Mögliche restriktive Maßnahmen könnten an den Plänen der europäischen Partner oder der Politik Moskaus nichts ändern.
Auch wenn einige Unternehmen von der Teilnahme am Projekt abgehalten werden, so der Autor, würden sich andere Firmen daran beteiligen. Rumer zufolge sollten die USA das Pipeline-Projekt unterstützen, wenn sie wirklich daran interessiert sind, den russischen Einfluss auf Europa zu verringern.
In der modernen Realität sollten die Amerikaner keine Angst vor dem Bau der Nord Stream 2-Gasleitung haben, so der Politologe. Die Zeiten, in denen Russland oder die Sowjetunion die Gaslieferungen nach Europa kontrollierten und das Gas abstellen konnten, seien vorbei. Der europäische Energiemarkt sei heute einem ernsthaften Wettbewerb ausgesetzt, resümierte Rumer.

mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In
Richtung Popasnja haben auf Befehl des Kriegsverbrechers Majstrenko Kämpfer der 54. mechanisierten Brigade Perwomajsk mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Debalzewo wurde auf Befehl des Kommandeurs der 30. mechanisierten Brigade, des Verbrechers Garas, Logwinowo mit einem Antipanzergranatwerfer, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
folge des gegnerischen Beschusses gab es keine Schäden an ziviler Infrastruktur. Verluste unter der Zivilbevölkerung gibt ebenfalls nicht.
Nach 00:00 Uhr heute wurde keine Beschuss auf die Positionen der Volksmiliz der LVR festgestellt.
Die Verteidiger der Republik kontrollierten den Gegner an der Kontaktlinie zuverlässig und halten dabei das Regime der Feuereinstellung ein.
Der Gegner nutzt weiter den Waffenstillstand zur Umgruppierung von Kräften und Mitteln und nutzt dabei Objekte der zivilen Infrastruktur zur Stationierung von Waffen und Militärtechnik.
So hat unsere Aufklärung die Ankunft von drei Schützenpanzern in Solotoje und deren Stationierung auf dem Territorium einer zivilen Hauses festgestellt.
Um die Entdeckung der Technik der ukrainsichen Streitkräfte, die in Verletzung der Minsker Vereinbarungen stationiert ist, zu verhindern, vewenden die Einheiten der ukrainischen Verbrecher weiter Komplexe der elektronischen Kriegsführung, um die Leitungskanäle der Drohnen der OSZE-Mission in der Nähe der Kontaktlinie zu unterdrücken.
Der moralisch-psychische Zustand der Soldaten, die an der Strafoperation teilnehmen, bleibt weiter auf niedrigem Niveau.
Im Z
usammenhang mit den zahlreichen Fällen von Verletzung der militärischen Disziplin, des verbreiteten Alkoholismus und Beschwerden von Seiten der örtlichen Bevölkerung hat das Kommando der „OOS“ die Entscheidung getroffen, die Rotationsmaßnahmen zur Ablösung der 54. mechanisierten Brigade der BFU durch die 72. Brigade zu beschleunigen.
Aber die Ablösung der einen Verbrecher durch andere hat sich in keiner Weise auf die Situation im Verantwortungsbereich des Verbandes ausgewirkt. Sie waren noch nicht ganz an der Kontaktlinie, als es den Einheiten der 72. Brigade gelangt, sich von einer negativen Seite zu zeigen.
Am 2. August veranstalteten die in der OOS-Zone eingetroffenen Soldaten einer Sanitärkompanie der 72. mechanisierten Brigade ein Saufgelage aus Anlass ihrer Ankunft.
Nach dem Trinken von Alkohol gerieten die Ärzte der 72. Brigade einen einen Konflikt mit Kämpfer der 54. Brigade, die den Tag der Luftlandetruppen feierten.
In der Folge des Streits erlitt einer der Kämpfer eine Messerverletzung. Der Soldat der Sanitärkompanie, der den Messerstich ausgeführt hatte fürchtete sich, die Verantwortung für das Verbrechen zu übernehmen und verließ eigenmächtig den Stationierungsort des Truppenteils mit seiner Waffe. In der Brigade findet dazu eine Ermittlung statt.


de.sputniknews.com: Bei Treffen mit Rand Paul: Irans Außenminister Sarif erhält Einladung ins Weiße Haus
Der iranische Außenamtschef Mohammed Dschawad Sarif hat bei einem kürzlichen Treffen mit dem US-Senator Rand Paul in New York von dem republikanischen Politiker eine Einladung in das Weiße Haus zu einem Gespräch mit Präsident Donald Trump erhalten, meldet die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag.
Auf einer Pressekonferenz in Teheran bestätigte dies der iranische Regierungssprecher Ali Rabiei: „Erst trifft sich ein US-Senator mit Sarif, dann wird er sogar (in das Weiße Haus – Anm. d. Red.) eingeladen, am Ende aber wird er von den USA sanktioniert […] Das ist doch wirklich kindisch und albern.“
Zuvor hatten US-Medien berichtet, dass sich Paul in New York mit Sarif getroffen und diesem die Einladung des US-Präsidenten übermittelt habe. Diese sei jedoch vorerst abgelehnt worden. Sarif habe argumentiert, die iranische Regierung müsse darüber entscheiden, ob er sie annehme.
Weitere Details zu dem Treffen mit dem US-Senator und der Einladung nach Washington werde der iranische Außenminister selbst demnächst bekanntgeben, so der Sprecher.
US-Präsident Donald Trump hatte laut eigener Aussage am 19. Juli den Senator Paul damit beauftragt, die Möglichkeit von Gesprächen mit Teheran auszuloten. Die iranische Wirtschaft befinde sich im freien Fall, sagte der US-Staatschef zu jenem Zeitpunkt, und er sei zuversichtlich, dass es bald eine Einigung im Konflikt mit dem Iran geben werde.
Rabiei sagte außerdem, dass ein iranisch-amerikanisches Treffen ohne eine Rückkehr der USA zum Atomabkommen von 2015 und ohne die Aufhebung der Wirtschaftsbeschränkungen nicht akzeptabel sei.
Die USA hatten in der vergangenen Woche Sanktionen gegen den iranischen Außenminister als Person mit der Begründung verhängt, dass Sarif das „internationale Gesicht dieses Regimes“ sei und die „Propaganda und die Desinformationskampagnen zur Unterstützung von Teherans Nuklearprogramm, ballistischen Raketen und Terrornetzwerken“ anführe.
Das iranische Außenamt bezeichnete dies als „Gipfel der Dummheit“, Präsident Hassan Ruhani nannte die Entscheidung kindisch und „ein politisches und moralisches Armutszeugnis“ der US-Außenpolitik.
Die Spannungen zwischen Washington und Teheran haben sich verstärkt, nachdem die Vereinigten Staaten 2018 einseitig aus dem internationalen Atomabkommen, das eine iranische Atombombe verhindern soll, ausgestiegen waren und schwerwiegende Sanktionen gegen die islamische Republik wieder in Kraft setzten.

Mil-lnr.info: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Die bewaffneten Formationen der ukrainischen Straftruppen haben ein weiteres Mal ihre Verpflichtung zur Einhaltung des Waffenstillstands verletzt.
Um 16:50 Uhr haben Kämpfer der 54. mechanisierten Brigade der BFU Solotoje-5 mit Schusswaffen beschossen.
Dank der hohen Professionalität der Soldaten der Volksmiliz wurde kein Verteidiger der Republik verletzt.


abends:

de.sputniknews.com: Großeinsatz gegen Waldbrände in Sibirien: Flammen auf über 750.000 Hektar Wald gelöscht
Die Flugzeuge des russischen Verteidigungsministeriums haben innerhalb von vier Tagen Waldbrände in den Gebieten Krasnojarsk und Irkutsk auf einer Fläche von 753.000 Hektar gelöscht. Dies meldet die Militärbehörde.
„Innerhalb von vier Tagen des Einsatzes von Flugzeugen des russischen Verteidigungsministeriums in den Gebieten Krasnojarsk und Irkutsk ist es gelungen, Waldbrände auf einer Fläche von 753.000 Hektar zu löschen“, heißt es in der Mitteilung.
In der Behörde wurde betont, dass am 4. August die Flugzeuge Il-76 der Transportfliegerkräfte des Verteidigungsministeriums 24 Flüge ausgeführt und dabei 1008 Tonnen Wasser auf die in Flammen stehenden Waldgebiete ausgeschüttet hätten. Darüber hinaus hätten die Hubschrauber Mi-8 der Armeefliegerkräfte bei 37 Flügen insgesamt 650 Tonnen Wasser auf die Flammen ausgeschüttet.
Allein binnen nur eines Tages seien 303.000 Hektar des brennenden Waldes und 56 Herde eines offenen Aufflammens gelöscht worden, betont die Behörde.
Seit Anfang der Operation sind durch die Fliegerkräfte des Verteidigungsministeriums Russlands auf die vom Feuer umzüngelten Waldgebiete etwa 6000 Tonnen Wasser abgeworfen worden. Die Flugzeuge Il-76 der Weltraum- und Luftstreitkräfte Russlands haben 94 und die Hubschrauber Mi-8 der Armeefliegerkräfte 153 Flüge zur Brandlöschung ausgeführt.

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