Presseschau vom 01.08.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

de.sputniknews.com: US-Regierung verhängt Sanktionen gegen iranischen Außenminister Sarif
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump setzt den iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif auf die Sanktionsliste. Das verlautete am Mittwoch aus Regierungskreisen in Washington.
Zur Begründung hieß es: „Sarif ist das internationale Gesicht dieses Regimes, der die Propaganda und die Desinformationskampagnen zur Unterstützung von Teherans Nuklearprogramm, ballistischen Raketen und Terrornetzwerken anführt.”
Die neuen Sanktionen gegen den als moderat geltenden Außenminister dürfte die Spannungen zwischen den beiden Ländern weiter verschärfen.
Sanktionen gegen Irans obersten Anführer
Im Juni hatten die USA Sanktionen gegen Irans obersten Anführer, Ajatollah Ali Chamenei, und gegen mehrere hochrangige Angehörige der Revolutionsgarden verhängt. Die Regierung hatte zugleich angekündigt, auch Sarif auf die Sanktionsliste setzen zu wollen.
„Genug ist genug, hat Präsident Trump heute entschieden”, hieß es am Mittwoch. „Sarifs Büro funktioniert als eine Verlängerung des Büros des Obersten Anführers.” Die US-Regierung werde ihre Strategie des maximalen Drucks gegen den Iran fortsetzen.
Weiter hieß es aus Regierungskreisen in Washington, ins Hauptquartier der Vereinten Nationen könne Sarif weiterhin reisen. Die Vereinigten Staaten würden sich weiter an ihre Verpflichtungen unter den entsprechenden UN-Vereinbarungen halten.
Ausstieg aus dem Atomdeal
Die USA waren im Mai 2018 einseitig aus dem Atomdeal ausgestiegen. Mit harten Sanktionen gegen den iranischen Öl- und Bankensektor wollen sie die Führung in Teheran seitdem dazu zwingen, einem neuen Atomabkommen mit härteren Auflagen zuzustimmen. Der Ölsektor ist die Haupteinnahmequelle des Landes. Das Atomabkommen soll die Islamische Republik davon abhalten, Nuklearwaffen zu entwickeln.
Sarif gilt als einer der Architekten der Vereinbarung. Der in Teheran geborene Diplomat hatte beste Voraussetzungen für einen Durchbruch bei den Verhandlungen: Der 59-Jährige hat in San Francisco studiert, besitzt einen Doktortitel in Politologie von der Universität Denver und spricht perfekt Englisch. Außerdem war er von 2002 bis 2007 Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, wo er schon damals mehrere inoffizielle Treffen mit US-Politikern hatte.
Im Zuge der Verhandlungen für das Abkommen entwickelten Sarif und sein damaliger US-Kollege John Kerry eine gut funktionierende Arbeitsbeziehung, was angesichts der jahrzehntelangen Feindschaft zwischen den beiden Ländern bemerkenswert war. Der Demokrat Kerry nannte Sarif einen „Patrioten”.
Trumps Regierung hingegen hat kein gutes Wort für den Diplomaten übrig. So bezeichnete Außenminister Mike Pompeo Sarif und den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani im Februar auf Twitter als „Frontmänner einer korrupten religiösen Mafia”.


mil-lnr.info: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Während der letzten zehn Tagen können wir eine positive Tendenz des Rückgangs der Zahl der Provokation und vorsätzlichen Handlungen des Gegners feststellen, die das Ziel haben, die LVR der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung zu beschuldigen.
Aber entgegen der Friedensbestrebungen der Seiten hat sich die Führung des Innenministeriums der Ukraine negativ zu dem fortschreitenden Dialog in Minsk verhalten und verfolgt offensichtlich seine Ziele, indem es unbegründet die Einheiten der Volksmiliz der LVR des Beschusses des Gebiets von Popasnaja beschuldigt hat, wo, wie behauptet wird, im Ergebnis eines Beschusses eine Wasserleitung beschädigt wurde.
Die populistischen Beschuldigungen erfolgten auf Grundlage von Meinungen von Pseudo-Experten einer operativen Ermittlungsgruppe des Innenministeriums der Ukraine, die danach streben einen destruktiven Anteil in den Dialog der Seiten zu bringen, indem sie ihre Mutmaßungen äußern, ohne irgendwelche Beweise, Splitter oder andere Bestätigungen ihrer Worte vorzulegen.
Die Volksmiliz erklärt, dass sie das Friedensszenario der Regelung des Konflikts im Donbass unterstützt und ruft zur Zurückhaltung bezüglich unbedachter Schritte auf, die in der Lage sind, den politischen Prozess zu schädigen.


de.sputniknews.com: Moskau wirft USA Ausbildung von Terroristen nahe At-Tanf vor – Pentagon reagiert
Das Pentagon hat seine Aktivitäten in der Umgebung des syrischen At-Tanf mit dem Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ gerechtfertigt.
Am Montag hatte der Chef der Hauptverwaltung Operatives des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Generaloberst Sergej Rudskoi, mitgeteilt, US-Militärausbilder würden Kämpfer der Miliz „Mahavir as-Saura“ in der 55-Kilometer-Zone rund um die Stadt At-Tanf trainieren. Die gesamte Anzahl der ausgebildeten Extremisten betrage rund 2700 Menschen. Manche Kämpfer würden mit Hubschraubern der US-Luftwaffe jenseits des Euphrats befördert, sagte Rudskoi. Sie würden mit Sabotageakten, Zerstörung der Objekte der Öl- und Gasunternehmen sowie Terroranschlägen gegen syrische Regierungsbehörden beauftragt.
„Die aus 80 Ländern bestehende internationale Koalition hilft weiter unseren Partnerkräften beim Kampf gegen den ‚Islamischen Staat‘“, hieß es aus dem Pressedienst der Koalition. „Die Combined Joint Task Force – Operation Inherent Resolve arbeitet nebenan und schafft durch Kräfte der Partner bei der Bekämpfung des IS in bestimmten Gebieten von Syrien und dem Irak Bedingungen für weitere Aktivitäten zur Erhöhung der Stabilität in der Region“, hieß es weiter in der Mitteilung, die der Nachrichtenagentur RIA Novosti vorliegt.
Seit 2011 dauert in Syrien ein bewaffneter Konflikt an. Ende 2018 war die Niederlage der Terrormiliz „Islamischer Staat“ bekanntgegeben worden.


Armiyadnr.su:
Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die Handlungen der bewaffneten Formationen der Ukraine widersprechen nach wie vor den Erklärungen der Vertreter der Ukraine beim heutigen Treffen der dreiseitigen Kontaktgruppe.
So provozieren trotz der Versicherungen der ukrainischen Politiker und gesellschaftlichen Aktivisten in Minsk über die Unterstützung der Ukraine für die friedliche Regelung des Konflikts im Donbass deren bewaffnete Formationen weiterhin die Soldaten der Volksmiliz der DVR zur Erwiderung des Feuers.
Um 19:30
Uhr haben Kämpfer des 88. Bataillons der 35. Marineinfanteriebrigade im Verlauf von 20 Minuten einen provokativen Beschuss der Umgebung von Petrowskoje mit Schützenpanzern (15 Schüsse), automatischen Granatwerfern (15 Granaten) und Schusswaffen durchgeführt.
Um 20:20
Uhr haben die Kämpfer der 24. Brigade aus Richtung Marjinka ein 82mm-Mörsergeschoss mit einem Mörser und drei aus mit einem Antipanzerhandgranatwerfer auf die Umgebung von Donezk abgefeuert.
In allen Fällen sind unsere Verteidiger auf die Provokationen nicht eingegangen und halten den geltenden Waffenstillstand ein.
Wir fordern von der ukrainischen Seite, die Provokationen, die auf eine Eskalation des Konflikts gerichtet sind und die auch zu Opfern und der friedlichen Bevölkerung führen können, einzustellen.


vormittags:

de.sputniknews.com: Putin und Trump im Telefongespräch – Kreml und Weißes Haus geben Details bekannt
Russlands Präsident Wladimir Putin und sein amerikanischer Amtskollege Donald Trump haben ein Telefongespräch geführt.
Das Gespräch fand auf Initiative der amerikanischen Seite statt.
Während des Telefonats bot der US-Staatschef Hilfe im Kampf gegen die Waldbrände in Russland an. Seinerseits bedankte sich der russische Präsident bei seinem amerikanischen Amtskollegen für dessen Hilfeangebot und Unterstützung und fügte hinzu, dass er bei Bedarf dieses Angebot nutzen werde. Putin informierte Trump darüber, dass in Sibirien bereits eine starke Fliegergruppe für den Kampf gegen die Waldbrände gebildet wurde.
Der Kreml-Pressedienst betonte, dass der russische Präsident diesen Schritt seitens Trumps als Gewähr dafür eingeschätzt habe, dass in der Zukunft umfangreiche Beziehungen zwischen den beiden Ländern aufgebaut werden können. Die Staatschefs verständigten sich auf weitere Kontakte sowohl im Telefonformat als auch bei persönlichen Treffen.
Die Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg melden unter Berufung auf das Weiße Haus, dass die beiden Staatschefs neben den Waldbränden in Russland die Handelsbeziehungen zwischen Russland und den USA behandelt hätten. …


mil-lnr.info: In den letzten 24 Stunden wurde kein Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen auf das Territorium der LVR festgestellt.


de.sputniknews.com: USA verlängern nukleare Beschränkungen gegen Iran
US-Außenminister Mike Pompeo hat die restriktiven Maßnahmen gegen das Atomprogramm Teherans prolongiert. Eine entsprechende Erklärung wurde in der Nacht zum Donnerstag auf der Webseite des Außenministeriums veröffentlicht.
Der Schritt soll dazu beitragen, die Kontrolle über das zivile Nuklearprogramm des Iran zu bewahren, das Proliferationsrisiko zu verringern und die Fähigkeit des Landes zu beeinträchtigen, die für die Herstellung einer Atomwaffe nötige Zeitperiode zu verkürzen.
„Der weltweit führende staatliche Sponsor des Terrorismus nutzt sein Nuklearprogramm weiterhin, um die internationale Gemeinschaft zu erpressen und die regionale Sicherheit zu bedrohen“, hieß es in der Erklärung.
Die Vereinigten Staaten seien entschlossen, dem Iran „jeglichen Zugang zu Atomwaffen“ zu verweigern und das „gesamte Spektrum“ von diplomatischen und wirtschaftlichen Instrumenten zu nutzen, um die iranischen Nuklearaktivitäten einzuschränken.
„Solange das iranische Regime die Diplomatie ablehnt und sein Nuklearprogramm erweitert, wird der wirtschaftliche Druck und die diplomatische Isolation zunehmen“, so das Statement weiter. …


de.sputniknews.com: Russland wird milliardenschwere Ansprüche von Naftogaz anfechten
Russland will die beim Ständigen Schiedshof in Den Haag erhobene Klage anfechten, mit der das ukrainische Gasunternehmen Naftogaz 5,2 Milliarden Dollar von dem russischen Energieriesen Gazprom fordert. Dies geht aus einer Mitteilung des Justizministeriums vor.
Naftogaz behauptet, durch die angebliche Enteignung seiner Aktiva nach der Wiedervereinigung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim mit Russland Verluste erlitten zu haben.
Wie der Pressedienst des russischen Justizministeriums anmerkte, erkennt Moskau in solchen Verfahren erlassene Schiedssprüche nicht an, weil die Krim als Teil Russlands außer der Gerichtsbarkeit von Schiedsgerichten steht.
Deswegen hat Russland einen Antrag eingereicht, um sich an dem Gerichtsverfahren zu beteiligen und unter anderem die vorherigen Entscheidungen bezüglich der Gerichtsbarkeit sowie die von Naftogaz geforderte Entschädigung anzufechten.
Der Ständige Schiedshof in Den Haag hatte bereits im März einer weiteren Klage von Naftogaz gegen Russland stattgegeben, in der es ebenfalls um verlorene Vermögenswerte durch die Wiedervereinigung der Krim mit Russland ging.
Moskau hatte das Teilurteil nicht anerkannt.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 31. Juli 3:00 Uhr bis 1. August 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Jasinowataja, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Petrowskoje, Styla, Ukrainskoje, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an Wohnraum und Infrastrukturobjekten wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den BFU abgefeuerten Geschosse beträgt 28.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
Ab 01:01 Uhr am 21. Juli 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, bedingungslosen, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung in Kraft.


de.sputniknews.com:
„Ozean-Schild 2019“: Großmanöver russischer Seekriegsflotte in Ostsee gestartet
Das operative Manöver „Ozean-Schild 2019“ findet im Zeitraum vom 1. bis 9. August auf der Ostsee statt. Dies teilte am Donnerstag das russische Verteidigungsministerium mit.
Das Manöver wird demnach unter der Leitung des Oberbefehlshabers der Russischen Marine, Admiral Nikolai Jewmenow, durchgeführt. Ziel der Übungen ist es, die Bereitschaft der russischen Flotte zur Verteidigung der nationalen Interessen Russlands zu prüfen und die Fertigkeiten zur Leitung der Flottenkräfte einzuüben.
Die Basis der Schiffsgruppierung besteht aus Schiffen und Wasserfahrzeugen, die sich an der Großen Schiffsparade zum Tag der Kriegsmarine beteiligt hatten.
Eingesetzt werden 49 Schiffe und Kampfboote, 20 Versorger, 58 Fluggeräte der Kriegsmarine und Weltraum- und Luftstreitkräfte sowie 10.634 Menschen.


nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 01.08.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer
die Gebiete von sieben Ortschaften der Republik mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 24., 56. und 92. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Guds, Iwanow und Kokorjew die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks im Petrowskij-Bezirk von Donezk und Jasinowataja mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. und der 35. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Gnatow und Palas Petrowskoje, Ukrainskoje, Sachanka und Styla mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Die Gesamtzahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU betrugt 7.
Zur Verheimlichung der Verlagerung von Technik und der Ausrüstung von Befestigungseinrichtungen hält der
Kampf gegen Drohnen der OSZE-Mission unter Nutzung der Mittel des 20. Bataillons für elektronische Kriegführung der BFU im Gebiet von Gnutowo, Fjodorowka und Nowoselowka Wtoraja an.
Dabei setzt die ukrainische Se
ite weiter ihre Drohnen in Verletzung der Minsker Vereinbarungen ein.
So haben die ukrainischen Besatzer Gestern während
des 20-minütigen Beschusses der Umgebung von Petrowskoje mit Schützenpanzerwaffen, automatischen Granatwerfern und Schusswaffen versucht, Aufklärung unter Einsatz einer Drohne zu betreiben. Aber unsere Verteidiger haben nicht erlaubt dies zu tun und die Drohne, die Ihnen hier vorgestellt wird, vernichtet.
Wir wir
schon mitgeteilt haben, nutzt die ukrainische Seite den geltenden Waffenstillstand weiter zu technischen Ausrüstung und Verminung ihrer Positionen.
So wurde heute Nacht die Arbeit von technischen Einheiten der Besatzer im Gebiet von Opytnoje festgestellt, wo sie unter Nutzung eines universellen Minensperrgeräts aus der Ferne eine Verminung des vorderen
Bereichs ihrer Positionen mit Antipersonenminen unternommen haben.
Wir rufen die
Zivilbevölkerung auf, beim Verkehr in diesem Gebiet Vorsicht walten zu lassen, weil die Besatzer bei der Fernverminung keine Karten von Minenfeldern erstellt und auch keine Hinweisschilder über Minengefahr vor Ort aufgestellt haben.
Wir rufen die internationalen Beobachter auf, sich unverzüglich in die Handlungen der ukrainischen Seite, die das Leben friedlicher Bürger, die in der Grenzzone leben, gefährden, einzumischen.
Weitere Informationen von der Aufklärung der DVR:
Am 28. Juli starben in Nikolajewka im ständigen Stationierungspunkt der 79. Luftlandebrigade bei Übungssprüngen mit dem Fallschirm auf das Wasser im Rahmen des Trainings der Einheiten vor der Abfahrt in die OOS-Zone zwei Soldaten, einer weil sich das Fallschirmsystem nicht entfaltet hat, einer ertrank nach dem Aufsetzen auf dem Wasser.
Gestern wurden nach Angabe der Leitung der Awdejewker Kokerei 27 Mitarbeiter des Unternehmens entlassen, weil sie sich weigerten, zwangsweise an den Festlichkeiten zum fünften Jahrestag der Einnahm von Awdejewka durch die bewaffneten Formationen der Ukraine, die von den Besatzern offiziell „Befreiung“ genannt wird, teilzunehmen. Die Entlassenen verweigerten ihre Teilnahme, weil sie der Überzeugung sind, dass es sich um eine Besetzung von Awdejewka durch ukrainische Truppen im Jahr 2014 handelt.


de.sputniknews.com:
Pentagon bereitet große Truppenverlegung in Europa vor
Das Heeresamt, eine von drei Fachabteilungen im Pentagon, sucht Auftragnehmer für eine umfangreiche Verlegung der US-Truppen innerhalb Europas. Dies geht aus der entsprechenden Ausschreibung hervor, die die Behörde in der vergangenen Woche auf ihrer Webseite veröffentlicht hat und die sie regelmäßig aktualisiert.
In dem Dokument geht es konkret um einen Vertrag für den kommerziellen Transport von Personal und schweren Militärgütern der in Europa stationierten 7. US-Armee („United States Army Europe“ bzw. „USAREUR“).
Das Ziel dabei soll eine schnelle Verlegung und der Einsatz großer Armeeverbände sowie die Transportunterstützung der wichtigsten Militärübungen sein.


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und hat eine Tendenz zur Stabilisierung.
Unter Nutzung der Bedingungen des Waffenstillstands gruppiert das Kommando einzelner Brigaden der ukrainischen Streitkräfte weiter Kräfte und Mittel um und rüstet neue Positionen aus.
So hat unsere Aufklärung neue Positionen der ukrainischen Kämpfer im Verantwortungsbereich der 25. Brigade entdeckt, die sich 30 Meter von einem Wohngebäude in Staniza Luganskaja befinden.
Im Gebiet von Krymskoje im Verantwortungsbereich der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurde die Ankunft von drei Schützenpanzerwagen festgestellt. Im Gebiet von Popasnaja wurde die Stationierung eines Schützenpanzers im Verantwortungsbereich der 54. mechanisierten Brigade entdeckt.
In den Truppenteilen und Verbänden der ukrainischen Streitkräfte ist ein geringes Niveau der Versorgung mit allen Arten von Lebensmitteln festzustellen.
Im Zusammenhang mit zahlreichen Beschwerden von Soldaten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ist am 30. Juli im Verantwortungsbereich des Verbandes der Kommandeur der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Generalmajor Mikaz zu einer Kontrolle eingetroffen. Während der Kontrolle der Lebensmittel- und Materialversorgung der Soldaten sowie ihrer Lebensbedingungen wurden zahlreiche Verstöße entdeckt. So hat u. a. eine Kommission des medizinischen Dienstes in dem Verband am 31. Juli das Verschwinden von 80 individuellen Apothekenpäckchen bemerkt, die als Hilfe von ausländischen Staaten zur Verfügung gestellt wurden.
In den Verbänden der ukrainischen Streitkräfte sind
Probleme mit der Energieversorgung festzustellen. Die bewaffneten Formationen haben in den provisorischen Stationierungspunkten auf dem Gebiet von zivilen Objekten über einige Jahre den Strom nicht bezahlt. Jetzt hat die „Luganker Energievereinigung“ GmbH wegen Schulden neun militärischen Objekten in Stschastje den Strom abgestellt. Weitere Abschaltungen erwarten Formationen in Swatowo, Belowodsk, Belokurakino, Popasnaja.
Die Soldaten der Volksmiliz vervollkommnen unverändert weiterhin ihre militärischen Kenntnisse. So fanden gestern in den Einheiten der Volksmilz Qualifikationstests für das R
echt das olivfarbene Barett zu tragen statt. Im Ergebnis der Tests hatten fünf Soldaten der Volksmiliz die Ehre, ein olivfarbenes Barett von erfahrenen Aufklärern, die die Grenzen der Republik verteidigen, zu erhalten.


de.sputniknews.com: Pentagon bestätigt Ausbildung oppositioneller Kämpfer in Syrien
Die Combined Joint Task Force – Operation Inherent Resolve der US-geführten Anti-IS-Koalition hat bestätigt, dass die Koalition Kämpfer der oppositionellen Miliz „Mahavir as-Saura“ in der Nähe der syrischen Stadt At-Tanf ausbildet.
Am Montag hatte der Chef der Hauptverwaltung Operatives des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Generaloberst Sergej Rudskoi, mitgeteilt, US-Militärausbilder würden Kämpfer der Miliz „Mahavir as-Saura“ in einer Zone von 55 Kilometern rund um die Stadt At-Tanf trainieren. Die gesamte Anzahl der ausgebildeten Extremisten betrage rund 2700 Menschen. Manche Kämpfer würden mit Hubschraubern der US-Luftwaffe jenseits des Euphrats befördert, sagte Rudskoi. Sie würden mit Sabotageakten, Zerstörung von Objekten von Öl- und Gasunternehmen sowie Terroranschlägen gegen syrische Regierungsbehörden beauftragt.
„Partnerstreitkräfte der Koalition in der Nähe von At-Tanf, Syrien, sind die Maghawir al-Thawra“, hieß es aus dem Pressedienst der Koalition. Die Miliz habe „ihre Wirksamkeit bei der Bekämpfung des ‚Islamischen Staates‘ und der Aufrechterhaltung der Sicherheit innerhalb der Konfliktvermeidungszone At-Tanf“ bewiesen. „Wir werden weiterhin Koalitionstruppen in der Nähe von At-Tanf ausbilden und beraten, um eine dauerhafte Niederlage von Daesh zu erreichen und Bedingungen für die regionale Stabilität zu schaffen“, hieß es weiter in der Mitteilung, in der die Koalition auf Anfrage von Sputnik die Aussage von Rudskoi kommentierte.
Seit 2011 dauert in Syrien ein bewaffneter Konflikt an. Ende 2018 war die Niederlage der Terrormiliz „Islamischer Staat“ bekanntgegeben worden. Zurzeit werden im Lande die politische Regelung, der wirtschaftliche Aufbau und die Heimkehr der Flüchtlinge in den Vordergrund gerückt.


Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Der Feind provoziert weiter unsere Verteidiger zur Erwiderung des Feuers, um dann uns der Verletzung des geltenden Waffenstillstands zu beschuldigen.
So haben heute um 12:55 Uhr Kämpfer aus der 36. Marineinfanteriebrigade in Richtung Mariupol die Umgebung von Kulikowo mit einem 120mm-Mörser beschossen und das Territorium unserer Republik im Gebiet von Sosnowskoje mit einem Antipanzergranatwerfer.
Unsere Einheiten sind auf die Provokation nicht eingegangen und halten den Waffenstillstand vollständig ein.
Wir fordern von der ukrainischen Seite, die Provokationen, die auf eine Eskalation des Konflikts abzielen, einzustellen und die internationalen Beobachter bitten wir, hartnäckig zu sein, und von der Ukraine die Einhaltung der gelten Vereinbarungen zu erreichen.


Mil-lnr.info: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Die bewaffneten Formationen der ukrainischen Straftruppen unterlassen die Versuch, die Einheiten der Volksmiliz zur Erwiderung des Feuers zu provozieren, nicht.
Heute um 13:25 Uhr haben die Verbrecher aus der 54. Brigade der BFU die Positionen unserer Verteidiger im Gebiet von Solotoje-5 beschossen.
Dank der hohen Professionalität unserer Soldaten wurde infolge des feindlichen Beschusses niemand verletzt.
Unsere Einheiten halten die Vereinbarungen über den Waffenstillstand vollständig ein und gehen nicht auf Provokationen des Feindes ein.
Wir rufen die internationalen Organisationen auf, Druck auf die ukrainischen bewaffneten Formationen auszuüben, um den Waffenstillstand zu erhalten.


de.sputniknews.com: „Infantile“ Sanktionen zeigen Angst der USA vor Sarif – Irans Präsident
In einer Erklärung am Donnerstag hat Präsident Hassan Ruhani die Verhängung von US-Sanktionen gegen den iranischen Außenminister Dschawad Sarif als „kindisches Verhalten“ verunglimpft.
Washington „greife auf kindisches Verhalten zurück“, sagte Ruhani. Die Sanktionen seien am besten als „infantil“ zu bezeichnen.
„Sie haben jeden Tag beteuert, sie wollten reden ohne Vorbedingungen. Und dann verhängen sie Sanktionen gegen den Außenminister“, erklärte Irans Präsident.
Offenkundig fürchteten sie sich vor Sarifs öffentlichen Äußerungen. „Die Säulen des Weißen Hauses wackeln angesichts der Worte und des Wissens eines aufopferungsvollen Mannes und Diplomaten.“
Zuvor hatte auch der Sprecher des iranischen Außenministeriums Abbas Mousavi die Meinung geäußert, dass Washington Angst vor dem Verhandlungsgeschick Sarifs habe.
Auch die EU hat die Sanktionen gegen den Außenminister heftig kritisiert. Wie ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini verlautbarte, bedauere die Europäische Union diese Entscheidung und werde mit Sarif weiter zusammenarbeiten.
Dschawad Sarif gilt als einer der Architekten des 2015 vereinbarten Atomdeals. Der in Teheran geborene Diplomat hatte beste Voraussetzungen für einen Durchbruch bei den Verhandlungen: Der 59-Jährige hat in San Francisco studiert, besitzt einen Doktortitel in Politologie von der Universität Denver und spricht perfekt Englisch. Außerdem war er von 2002 bis 2007 Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, wo er schon damals mehrere inoffizielle Treffen mit US-Politikern hatte.
Im Zuge der Verhandlungen für das Abkommen entwickelten Sarif und sein damaliger US-Kollege John Kerry eine gut funktionierende Arbeitsbeziehung, was angesichts der jahrzehntelangen Feindschaft zwischen den beiden Ländern bemerkenswert war. Der Demokrat Kerry nannte Sarif einen „Patrioten”.
Trumps Regierung hingegen hat kein gutes Wort für den Diplomaten übrig. So bezeichnete Außenminister Mike Pompeo Sarif und den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani im Februar auf Twitter als „Frontmänner einer korrupten religiösen Mafia”.


Dan-news.info: Das staatliche Unternehmen „Medikamente des Donbass“ wird im August mit der mobilen Apotheke 31 abgelegene oder an der Frontlinie liegende Ortschaften und Stadtbezirke besuchen. Der Zeitplan wurde heute veröffentlicht.


Lug-info.com: 670 Einwohner der von Kiew kontrollierten Bezirke des Lugansker Landes haben seit Beginn des Jahres in der Republik einmalige Zahlungen im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass erhalten. Darunter sind 67 Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges und 599 kinderreiche Familien.


de.sputniknews.com: Deutsche Industrie für europäischen Marine-Einsatz in Straße von Hormus
Die deutsche Industrie hat sich für einen europäischen Schutz-Einsatz zur Sicherung der Schifffahrt im Persischen Golf ausgesprochen.
„Eine defensive, europäisch geführte Schutzmission wäre nach wie vor ein starkes und wichtiges Signal”, sagte Stefan Mair aus der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland” am Donnerstag. Die Freiheit der Meere sei ein unverzichtbares Gut: „Eine funktionierende Handelsschifffahrt ist für die Exportnation und das Industrieland Deutschland von herausragender Bedeutung.” Richtig sei allerdings, dass sich die Bundesregierung nicht an einem US-geführten Einsatz beteilige. Damit hätte man sich der Politik des maximalen Drucks der USA angeschlossen.
Die USA haben im Konflikt mit dem Iran ihre Verbündeten und darunter auch Deutschland aufgefordert, sich einem Einsatz in der Straße von Hormus am Ausgang des Persischen Golfs zu beteiligen. Vorausgegangen waren der Abschuss einer US-Drohne und Übergriffe auf Öl-Tanker, für die der Iran verantwortlich gemacht wird.
Die Bundesregierung hatte auf die US-Anfrage uneinheitlich reagiert. Während Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) eine Beteiligung offen ließ, hatte Außenminister Heiko Maas (SPD) diese ausgeschlossen. Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer hatte jedoch einen europäischen Einsatz als erwägenswert bezeichnet. Hierzu sei Deutschland mit Frankreich und Großbritannien im Gespräch.


Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR
Die ukrainische Seite hat in grober Verletzung der geltenden Vereinbarungen über eine Feuereinstellung einen Schlag auf die Positionen der Volksmiliz im Süden unserer Republik verübt.
Heute um 14:05 Uhr haben die ukrainischen Besatzer im Gebiet von Oktjabrj unter Nutzung einer Kampfdrohne eine WOG-17-Granate auf unsere Positionen abgeworfen. Infolge der Detonation wurden drei unserer Verteidiger verletzt. Inzwischen sind Verletzten in eine medizinische Einrichtung evakuiert worden, sie wurden qualifiziert ärztlich behandelt, ihr Zustand ist stabil. Die feindliche Drohne wurden von den Luftabwehreinheiten der Volksmiliz vernichtet.
Um 14:35 Uhr hat der Feind einen zweiten Versuch eines Luftschlags unternommen, aber beim Anflug auf unsere Positionen wurde die Drohne abgeschossen und fiel auf das von der Ukraine kontrollierte Territorium. In der Folge der Detonation der Sprengladung entstand ein Brand von trockenem Gras bei den ukrainischen Positionen, und der Brand hält derzeit noch an.
Wir fordern von den internationalen Beobachtern der OSZE-Mission, den Fall des Einsatzes von Kampfdrohnen durch die ukrainische Seite, der Opfer unter denen, die den Waffenstillstand einhalten, nach sich gezogen hat, zu registrieren und außerdem von der Ukraine eine Einstellung der Provokationen, die auf eine Eskalation des Konflikts gerichtet sind, zu erreichen.


abends:

de.sputniknews.com: Britische Armee wird Russland in sozialen Netzwerken bekämpfen
Die britische Armee hat die Schaffung einer neuen Einheit zur Bekämpfung von Cyber-Gefahren angekündigt. Darüber berichtete die Zeitung „The Telegraph“.
Demnach wird die neue Cyber-Operationseinheit, die sogenannte 6. Division, nicht nur auf Attacken in den sozialen Medien reagieren, sondern auch ähnliche Offensiven „proaktiv“ unternehmen.
Die 6. Division solle „über und unter der Schwelle des konventionellen Konflikts“ operieren, um „bösartigen Aktivitäten“ Russlands und Bedrohungen von technologisch fortgeschrittenen Terrorgruppen wie dem „Islamischen Staat“* entgegenzuwirken, teilte der Chef des britischen Heeres, Generalleutnant Ivan Jones, gegenüber der Zeitung mit.
„Der Charakter der Kriegführung verändert sich weiter, da die Grenzen zwischen konventioneller und unkonventioneller Kriegsführung zunehmend verschwimmen“, sagte Jones. „Die Armee muss anpassungsfähig bleiben und sich als eine Kampfkraft entwickeln“, fügte er hinzu.
Außerdem solle die neue Truppe die öffentliche Meinung beeinflussen. In Bezug darauf erwähnte Jones die jüngsten Skandale mit einem britischen Kontingent in Kroatien, wo einige britische Soldaten erfolglos versucht haben sollen, ein Kind zu entführen.
„Was geschah, war, dass eine Handvoll Vorfälle, die sich nach der Übung ereigneten, bedauerliche Geschichten von Soldaten, die des Vandalismus oder Urinierens in der Öffentlichkeit beschuldigt wurden, online vor Ort übertrieben wurden und in den lokalen Medien auftauchten. Wir brauchen Leute vor Ort aus der neuen 6. Division, die dem schnell entgegenwirken können“, sagte Jones. An der Spitze der neuen Einheit werde der heutige Chef der logistischen und Kampfunterstützungstruppen James Bowder stehen.
Die Besatzung der 6. Division solle aus dem britischen Heer sowie der Kriegsmarine und der Luftwaffe stammen. Zudem sollten auch Reservisten für die Arbeit herangezogen werden.
Die russische Botschaft in London hatte betont, die von der britischen Regierung thematisierten Cyberangriffe seien kein tatsächliches Problem, sondern ein Vorwand zur Förderung der antirussischen Einstellung. Russland habe den britischen Partnern auf verschiedenen Ebenen mehrmals Zusammenwirken bei der Bekämpfung der Cybergefahren angeboten, betonten die russischen Diplomaten. Großbritannien habe jedoch auf diese Ansätze nicht reagiert, was von einem fehlenden Interesse vonseiten Londons für einen professionellen, gegenseitig respektvollen Dialog zeuge, hieß es.


de.sputniknews.com: Zerstörungen im syrischen Idlib: Uno schafft Kommission – Moskau stellt wahren Grund in Frage
Der stellvertretende Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Dmitri Polanski, hat die von UN-Generalsekretär Antonio Guterres angeordnete Untersuchung der Zerstörungen humanitärer Einrichtungen in der syrischen Provinz Idlib kritisiert.
Zuvor hatte UN-Generalsekretär António Guterres eine Untersuchung der Zerstörungen von Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen in der syrischen Provinz Idlib angeordnet. Eine interne Kommission soll die Fakten zusammentragen und Bericht erstatten, teilte Guterres am Donnerstag in New York mit.
Moskau bezweifle, dass diese Entscheidung tatsächlich auf eine Untersuchung und nicht auf haltlose Vorwürfe gegenüber Russland und Syrien abziele, sagte Poljanski.
„Wir waren überrascht, und wir bedauern diesen Schritt”, so Poljanski.
„Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber wir glauben, das war ein Fehler. Wir bedauern, dass einige Länder, die tatsächlich keinen Frieden für Syrien wollen, Druck auf den Generalsekretär ausgeübt haben“, fügte er hinzu.
Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Dienstag hatten die USA, Großbritannien sowie der UN-Nothilfekoordinator und Stellvertreter des UN-Generalsekretärs für humanitäre Angelegenheiten, Mark Lowcock, Russland und Syrien vorgeworfen, Angriffe gegen zivile Einrichtungen zu fliegen. Der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, hat diese Vorwürfe zurückgewiesen, und die Partner aufgerufen, die Informationen zu prüfen. Die Behauptungen, dass Russland vorsätzlich Luftschläge gegen Krankenhäuser und Schulen versetze, bezeichnete er als falsch.
Nach der Sitzung trafen sich die Vertreter von Frankreich, Großbritannien, den USA, Peru, Belgien, der Dominikanischen Republik, Deutschland, Indonesien und Kuwait mit dem UN-Generalsekretär, um die Möglichkeiten einer Untersuchung der Luftschläge gegen Krankenhäuser im Nordwesten Syriens zu prüfen.

 

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