Presseschau vom 10.07.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Außer der Reihe – Lesetipp

Andreas Peter: Gleichwertige Lebensverhältnisse, aber wie? – Vorschläge der Regierungskommission
https://sptnkne.ws/5Gwt


a
bends/nachts:

mpt-dnr.ru: Studenten von gestern, jetzt junge Spezialisten, haben die Hörsäle des Donezker Elektrometallurgischen Technikums (DEMT) verlassen und gehen zur Arbeit in die Industriebetriebe der Republik.
104 junge Spezialisten bereiten sich nach der erfolgreichen Verteidigung ihrer Diplomarbeiten vor den Mitgliedern der staatlichen Prüfungskommission darauf vor, ihre Arbeitsplätze in Industriebetrieben der Republik einzunehmen. In feierliche Atmosphäre wurden jungen Spezialisten ihre Diplome über eine mittlere Berufsbildung, Zeugnisse über eine Facharbeiterausbildung sowie Urkunden über das Recht, Arbeiten mit erhöhter Gefährdung auszuüben, überreicht.
„Die jungen Leute haben eine gute theoretische Ausbildung erhalten. Ich hoffe, dass sie sich schnell an ihre Arbeitsplätze gewöhnen: zum Wissen kommt Erfahrung hinzu und sie werden unsere Bildungseinrichtung würdig in der Produktion vertreten“, sagte der Leiter der Abteilung für Produktionspraktika Andrej Shelesnjakow.
Er fügte hinzu, dass viele Absolventen der Bildungseinrichtungen nach ihrem Abschluss entweder Stellen in Industrieunternehmen angetreten haben oder oder ihre Ausbildung in Hochschulen fortgesetzt haben. Jetzt arbeiten sie in Industrieunternehmen der Republik und der Russischen Föderation: den staatlichen Unternehmen der DVR – „Jusowskij-Metallwerk“, „Donezkgormasch“, „Donezkgorteplosetj“ – sowie der geschlossenen Aktiengesellschaft „Wneschtorgservis“ – Filiale Nr. 3 „Makejewker Metallwerk“ -, der Donfrost GmbH, dem Donezker experimentellen mechanischen Reparaturwerk AG, dem „Donezker Werk für Hochspannungsmäste“ AG, dem Republikanischen Unternehmen „Energija Donbassa“ und anderen.
Wir fügen hinzu, dass das Donezker Elektrometallurgische Technik 1963 gegründet wurden. Heute bildet es Spezialisten für die Metallindustrie, den Maschinenbau, für Unternehmen der Heizungsversorgung, für Automatisierungstechnik, Informatik und Computertechnik, Elektro- und Wärmeenergetik sowie für andere Industriebranchen aus. Seit einem Vierteljahrhundert sind mehr als 7500 Spezialisten in der Bildungseinrichtung ausgebildet worden, die heute in Industrieunternehmen der DVR, der RF und den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion arbeiten.


telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Nach genaueren Informationen haben die BFU heute um 11:45 Uhr das Feuer aus Richtung Gnutowo in Richtung Wedenskoje mit Artillerie des Kalibers 152mm eröffnet.
Infolge des Beschusses brannte ein Weizenfeld auf einer Fläche von etwa 10 Hektar ab.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden nicht festgestellt. Genauere Informationen werden ermittelt.


Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreter der Volksmiliz der DVR am 09.07.19
Die ukrainischen Verbrechen haben das Genozid an der Zivilbevölkerung der Republik fortgesetzt und sich vorgenommen, nicht nur die zivile Infrastruktur zu zerstören, sondern auch die Getreideernte zu vernichten, die die Bauern der Republik in schwerer Arbeit angebaut haben.
Um 11:45 Uhr hat eine Bande aus der 40. Artilleriebrigade mit persönlicher Erlaubnis des Kriegsverbrechers Lawrienko das Feuer mit Rohrartillerie des Kalibers 152mm auf Wedenskoje und die umliegenden Gebiete eröffnet und 20 Granaten abgefeuert. Infolge des Feuers entstand ein Brand auf einem Winterweizenfeld auf einer Fläche von 10 Hektar, der wegen des andauernden Beschusses nicht gelöscht werden konnte.
Wir rufen die internationalen Organisationen auf, die verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Seite, die den Erklärungen der Führung der Ukraine über die Unterstützung eines Kurses der friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass widersprechen, nicht unbeachtet zu lassen.


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der Republik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung (GZKK) mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Frunse und Losowoje.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.


de.sputniknews.com:
Athen und Washington appellieren an Ankara: Illegales Bohren in Gewässern Zyperns stoppen
Das Außenministerium Griechenlands hat in einer Presseerklärung die illegalen Bohrarbeiten der Türkei in den Hoheitsgewässern Zyperns verurteilt und einen sofortigen Stopp gefordert. Das State Department der USA stützt diese Haltung.
Das Ressort missbilligte am Dienstag die Handlungen der Türkei in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Zyperns als einen eklatanten Verstoß gegen das Völker- und Seerecht und verwies darauf, dass sie eine internationale Verurteilung veranlasst hätten.
„Es stellt eine weitere Provokation dar, die die Stabilität und Sicherheit im Ostmittelmeer untergräbt“, verlautete es aus dem griechischen Außenministerium.
Die provokative Haltung der Türkei gegenüber den Hoheitsrechten eines EU-Mitgliedstaates sei „bei weitem nicht das Verhalten, das ein Kandidatenland an den Tag legen soll“ und bestätige die Aktualität der Maßnahmen gegen Ankara, die der EU-Rat am 20. Juni beschlossen habe.
„Wir bringen unsere uneingeschränkte Solidarität mit der Republik Zypern zum Ausdruck und fordern die Türkei erneut auf, ihre illegalen Aktivitäten unverzüglich einzustellen und die Souveränität sowie die Hoheitsrechte Zyperns zu achten“, hieß es.
Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Morgan Ortagus, folgte ihren griechischen Kollegen, indem sie die Bohrarbeiten als eine Provokation bezeichnete, welche die Spannungen in der Region verschärfen könnte.
Sie unterstrich, dass die betreffenden Bodenschätze „gleichermaßen zwischen den beiden Gemeinschaften“ verteilt werden sollen.
Die Türkei wies die Vorwürfe zurück, dass ihre Borharbeiten illegitim seien. Dies ging aus einer Erklärung des türkischen Außenministeriums hervor, die Reuters vorlag. Die Behörde stellte fest, dass Ankara trotz Widerstand aus der EU weiter in diesen Gewässren bohren werde.
In der Ausschließlichen Wirtschaftszone Zyperns befinden sich zurzeit zwei türkische Bohrschiffe – Fatih und Yavuz. Das Letztere traf in den Gewässern um der Karpas-Halbinsel am vorigen Dienstag ein. Zypern und Griechenland erachten die Bohrtätigkeit der Türkei in diesen Gewässern als eine Provokation.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 9. Juli 3:00 Uhr bis 10. Juli 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 22.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Dolomitnoje, Oserjanowka, Golmowskij, Leninskoje, Wedenskoje, Kominternowo, Sachanka, Besymennoje, Donezk (Flughafen, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Spartak, Alexandrowka, Staromichajlowka.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, ist gestern durch Artilleriebeschuss der BFU auf Wedenskoje ein Weizenfeld auf einer Fläche von 10 Hektar abgebrannt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung sowie Schäden an Wohnraum wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 246.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 183.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com: Seit zwei Tagen: Britische Aufklärungsflugzeuge nähern sich russischer Grenze immer mehr an
Zwei Tage in Folge führen Aufklärungsflugzeuge des Typs Bombardier Global Express Sentinel R1 der britischen Luftwaffe Flüge nahe der russischen Grenze über dem Schwarzen Meer durch. Dies geht aus Mitteilungen der Flugtracker-Webseite PlaneRadar hervor.
Demnach wurde eine Maschine mit dem Kennzeichen ZJ692 und Rufzeichen RRR7309 um 4.05 Uhr MESZ geortet, als sie die Krim-Küste entlangflog. Dabei sei das Flugzeug 66 Kilometer von der Küstenlinie entfernt gewesen.
Um 6.40 MESZ schloss es seine Aufklärungsmission ab und begab sich in Richtung seines Stützpunktes.
Am Montag wurde eine Maschine von demselben Typ in dieser Region auf einer zum Teil ähnlichen Flugroute geortet. Die Maschine war in einer Entfernung von lediglich 100 Kilometer von der russischen Küste unterwegs.
In letzter Zeit werden ausländische Drohnen und Aufklärungsflugzeuge besonders oft an den Grenzen Russlands gesichtet. Sie werden über dem Schwarzen Meer, nahe des nordwestrussischen Gebiets Kaliningrad sowie in der Nähe der russischen Stützpunkte in Syrien geortet. Dies gilt vor allem für Flugzeuge der Vereinigten Staaten.
Trotz deutlicher Aufforderungen vonseiten des russischen Verteidigungsministeriums weigert sich das Pentagon, Geheimdienstoperationen an der russischen Grenze einzustellen.


Dan-news.info: Das kommunale Unternehmen „Woda Donbassa“ teilte mit, dass die Wasserversorgungseinrichtungen, auf von Ukraine kontrolliertem Territorium, deren Stromversorgung im Mai eingestellt worden war, da sie Schulden bei den ukrainischen Stromversorgern hatten, wieder Strom haben. Von dem Ausfall der Wasserversorgung waren 16 Ortschaften mit einer Bevölkerung von mindestens 23.000 Einwohnern auf von der Ukraine kontrollierten Gebiet betroffen.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Wegen Iran: USA wollen Schiffe internationaler Koalition in die Golfregion schicken
Die Vereinigten Staaten wollen ihre Pläne für eine internationale Koalition zum Schutz von Handelsschiffen in der Golfregion vorantreiben. Dies verkündete US-Generalstabschef Joseph Dunford, dessen Worte die Agentur AP am Mittwoch wiedergibt.
Über die Initiative wird in den USA seit dem Vorfall im Golf von Oman sinniert, bei dem Unbekannte zwei Öltanker Saudi-Arabiens angegriffen hatten. Washington erachtet den Iran als schuldig für die Attacken und behauptet, das Land sei eine Bedrohung für kommerzielle Schiffe.
Klare Pläne
Marine-General Joseph Dunford äußerte, das Pentagon habe einen konkreten Plan entwickelt. In ein paar Wochen soll deutlich werden, welche Staaten bereit seien, sich dem Vorhaben anzuschließen.
„Wir bereiten uns jetzt auf das Ausrücken vor“, zitiert AP die Rede des Generals im US-Bundesstaat Virginia am Dienstag. „Wir haben eine ziemlich eindeutige Vorstellung davon, was wir tun wollen“.
Er räumte ein, dass das Projekt mit einer kleinen Koalition beginnen und schrittweise ausgeweitet werden könne.
Aufklärung und Begleitung
Die Hauptaufgabe des US-Militärs würde Dunford zufolge darin bestehen, Schiffe der Koalitionspartner, welche in der Region patrouillieren werden, mit Aufklärungs- und Überwachungsinformationen zu versorgen. Dies tangiere in erster Linie die Straße von Hormus sowie den Bab al-Mandab – beides stark befahrene Nahost-Meeresstraßen.
Für Begleitungsaufträge würden Militärschiffe entsprechend der Flagge des zu begleitenden Handelsschiffs eingesetzt, fügte Dunford hinzu.
Spannungen in der Region
Im Juni waren in der Straße von Hormus, auf die 40 Prozent des gesamten auf hoher See beförderten Öls entfallen, zwei Tankschiffe Saudi-Arabiens sowie Schiffe der VAE und Norwegens von Unbekannten attackiert worden. Die Amerikaner warfen den Angriff dem Iran vor und schickten den Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ und vier B-52-Bomber in den Persischen Golf. Die internationale Gemeinschaft befürchtete, dass im Persischen Golf ein neuer Krieg ausbrechen könnte.


dnr-online.ru/dan-news.info: Heute, am 10. Juli fand in der Hauptstadt der Republik eine Pressekonferenz der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa und der Tochter des entführten Soldaten der DVR im Ruhestand Wladimir Zemach, Marija Zemach, statt. Während der Pressekonferenz berichtete die Tochter Wladimir Zemachs über seine Entführung, seine Haftbedingungen und seinen Dienst, Darja Morosowa berichtete über eine Reihe von Maßnahmen, die zur Aufklärung aller Einzelheiten dieser Angelegenheit und zur Rückkehr des entführten Bürgers der Republik unternommen wurden.
„In der letzten Zeit ist eine deutliche Tendenz der groben Verletzung des internationalen Rechts von Seiten der ukrainischen Regierung festzustellen. So haben Mitarbeiter des SBU am 27. Juni 2019 Wladimir Zemach, geb. 1961, Soldat der DVR im Ruhestand, vom Territorium der Republik entführt“, erklärte Darja Morosowa.
Die Tochter des Entführten erläuterte, dass die Verbindung mit Wladimir Zemach am 27. Juni abbrach. Am nächsten Tag wurde der Familie mitgeteilt, dass der Soldat gesetzeswidrig von Mitarbeitern des SBU entführt worden war.
„Der Vater ging am 27. Juni um 9:20 Uhr nicht mehr ans Telefon. Als die Mutter nach der Arbeit nach Hause kam, fand sie Spuren eines Kmapfes: zerschlagene Fenster, Spuren von Blut. Außerdem war das Auto nicht mehr an seinem gewöhnlichen Platz. Wir waren aufgeschreckt, wir hatten uns so etwas nicht vorstellen können. Wir riefen die Krankenhäuser, die Polizei an, aber niemand hatte sich gemeldet“, erzählte Marija Zemach.
Am nächsten Tag, dem 28. Juni, traf bei der E-Mail-Adresse im Sneshnojer Bergbautechnikum eine Mail von dem Rechtsanwalt Roman Kontarjow ein, der den Vater im Rahmen von kostenlosem Rechtsschutz vertritt. Er teilte mit, dass Wladimir Zemach von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine am 27. Juni gegen 11:00 Uhr festgenommen wurde.
„Ich habe mich mit einem Rechtsanwalt in Verbindung gesetzt, um zu erfahren, wo mein Vater jetzt ist und wessen er beschuldigt wird. Am Freitag konnte ich mit ihm sprechen, der Rechtsanwalt hat mir Fotos von meinem Vater geschickt, auf denen Verletzungen sichtbar waren. Außerdem hat man meinem Vater irgendwelche Präparate eingeflößt und ihn in einem Rollstuhl unter dem Anschein eines kranken Verwandten auf das Territorium der Ukraine gebracht. Wir haben uns an Darja Morosowa mit der Bitte um Unterstützung gewandt“, erzählte Marija Zemach.
Nach den Worten des Rechtsanwalts wurde versucht, Wladimir Zemach der Beteiligung an dem Absturz der Boeing im Juli 2014 im Donbass zu beschuldigen. Marija Zemach ihrerseits unterstrich, dass ihr Vater erst im Oktober Leiter der Luftabwehr wurde, er fuhr nicht einmal an den Absturzort und hat keinerlei Verbindung zu dieser Tragödie. Zum Zeitpunkt seiner Entführung unterrichtete Wladimir Zemach seit mehr als einem Jahr Sport im Sneshnojer Bergbautechnikum.
Nach den Worten Darja Morosowas wurden bereits Anfragen an internationale Rechtsschutzorganisationen gestellt.
„Auf offiziellen ukrainischen Seiten erschienen jeden Tag Informationen über festgenommene Bürger auf beiden Seiten der Abgrenzungslinie, aber Anfragen an die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR gibt es nicht. Ich bitte die Verwandten von Personen, die von Mitarbeitern des SBU festgenommen wurden, auf jeden Fall ihre Anfragen an die Bevollmächtigte für Menschenrechte zu schicken oder über die Hotline anzurufen“, fügte Darja Morosowa hinzu.


de.sputniknews.com:
Nach Streit mit Trump: Britischer Botschafter tritt zurück
Der britische Botschafter in den Vereinigten Staaten Kim Darroch ist nach Streitigkeiten mit dem US-Präsidenten Donald Trump aus dem Amt ausgeschieden. Seine per Email verbreitete Erklärung lag der Nachrichtenagentur Reuters vor.
„Die derzeitige Situation macht es unmöglich, meine Rolle so wahrzunehmen, wie ich es möchte”, schrieb Darroch.
Seitdem aus der britischen Botschaft offizielle Dokumente geleakt worden seien, werde viel über seine Position und verbleibende Amtszeit spekuliert, so Darroch. Diesen Mutmaßungen habe er ein Ende setzen wollen.
Darroch bedankte sich bei allen, die ihn unterstützt hatten, sowie bei den Menschen, mit denen er während seiner Karriere als Botschafter zusammengearbeitet hatte.
Zuvor hatten Medien durchgesickerte Auszüge aus Darrochs geheimen diplomatischen Telegrammen und Informationsschreiben zitiert, in denen er unter anderem seine Zweifel äußerte, dass die Regierung Trump „erheblich normaler wird; weniger funktionsgestört; weniger unberechenbar; weniger zerstritten; weniger diplomatisch unbeholfen und unfähig“.
Darroch hatte demnach Trump in seinen Notizen „unfähig“ und „inkompetent“ genannt sowie die britische Regierung gewarnt, Trumps Karriere könnte „schmachvoll enden“.
Der US-Präsident kommentierte den Skandal vor Journalisten wie folgt: „Der Botschafter hat dem Vereinigten Königreich nicht gut gedient. Wir sind keine großen Fans dieses Mannes“. Später schrieb Trump auf Twitter, dass er Darroch persönlich nicht kenne, aber gehört habe, dass er ein „wichtigtuerischer Dummkopf” sei. Von dem „blöden Botschafter” sei er nicht bezaubert, denn Darroch sei ein „sehr dummer Kerl”.


Dan-news.info: „Zum fünften Jahrestag der Katastrophe mit der malaysischen Boeing wurde der Bürger der DVR Wladimir Zemach – ein ehemaliger Milizangehöriger – entführt. Es ist offensichtlich, dass bei diesem Bürger Methoden physischer Gewalt bei seiner Entführung angewandt wurden. Es ist offensichtlich, dass diese Methoden auch verwendet werden, um irgendwelche Geständnisse zu erlangen, allem Anschein nach versucht die ukrainische Seite ihn zur Fälschung der Sachverhalte, die sich während der Katastrophe abspielten, zu nutzen“, erklärte die Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa.
Sie unterstrich, dass in den fünf Jahren kein einziger überzeugender Beweis der Beteiligung der Miliz der Republiken der Donbass am Absturz des Flugzeugs vorgelegt wurde, weil die Milizen weder Mittel noch Motive hatten, um dieses Verbrechen zu begehen.
„Die Tatsache, dass die Ernennung Wladimir Zemachs auf den Posten eines Kommandeurs einer Einheit der Luftabwehr im Oktober 2014 stattfanden, das heißt drei Monate nach der Katastrophe stört die ukrainische Seite überhaupt nicht“, fügte Nikonorowa hinzu.


de.sputniknews.com:
Nach Tanker-Stopp in Gibraltar: Irans Präsident warnt Großbritannien vor Folgen
Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat den Stopp eines iranischen Öltankers in Gibraltar als Fehler bezeichnet und Großbritannien vor Konsequenzen gewarnt. Seine Aussagen wurden auf dem Werbeportal des iranischen Präsidialamtes veröffentlicht.
Die Briten hätten ungerechtfertigt das Schiff im Territorialgewässer Spaniens gekapert, wobei sie auf diesem Territorium sowie bei Gibraltar Okkupanten seien, da „dieses Territorium Spanien gehört“.
„Der Stopp des Supertankers durch die Briten war ein Fehler und dumm (…)“, so der Staatschef.
„Wir müssen uns alle dafür einsetzen, dass die internationale Schifffahrt sicher bleibt“ und sie nicht mit solchen Aktionen unsicher machen, sagte Ruhani am Mittwoch. Großbritannien solle dies beherzigen, „um später nicht die Konsequenzen zu tragen“.
Der iranische Supertanker „Grace 1” war am vergangenen Donnerstag vor Gibraltar wegen des Verdachts illegaler Öllieferungen für Syrien gestoppt worden. Auch die britische Marine war an der Aktion beteiligt. Der Iran protestierte gegen den Stopp seines Öltankers, bestellte den britischen Botschafter in Teheran ein und forderte, das Schiff sofort weiterfahren zu lassen. Gibraltar am Südzipfel Spaniens steht seit 1713 unter britischer Souveränität. Das Gebiet wird aber von Spanien beansprucht.
Nach Angaben von Araktschi war der iranische Öltanker in internationalen Gewässern unterwegs. Kein internationales Gesetz erlaube es der britischen Marine, das Schiff einfach zu stoppen, fügte er hinzu. Iranische Juristen seien dabei, die Angelegenheit auch mit der spanischen Regierung zu klären, fügte der Vizeminister hinzu.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 10.07.2019
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer die Gebiete von zwölf Ortschaften der Republik beschossen. Insgesamt wurden 109 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm, davon 58 des Kalibers 152mm und 97 Mörsergeschosse, davon 55 des Kalibers 120mm, abgefeuert.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer Poljakows und Garas‘ aus der 53. und 30. Brigade Dolomitnoje, Oserjanowka und Golmowskij mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern verschiedener Art, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 56. und der 24. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Bryshinskij und Guds Staromichajlowka, Alexandrowka, die Gebiete von Trudowskije und des Flughafens von Donezk mit 120- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer aus der 36. und 406. Brigade unter Kommando Gnatows und Schuwins den Beschuss von Kominternowo, Leninskoje, Wedenskoje, Sachanka und Besymennoje mit Rohrartillerie des Kalibers 152 und 122mm, 120mm- und 82mm-Mörsern, Abwehrgeschützen, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen fortgesetzt.
Durch Beschuss von Seiten der BFU starb einer unserer Verteidiger. Wir bringen seiner Familie, seinen Verwandten und Freunden unser aufrichtiges Mitgefühl zum Ausdruck.
Die Gesamtzahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU betrug 22.
Da er keine Erfolge auf der taktischen Ebene hat, hat der Kommandeur der OOS Syrskij den Befehl zum Beschuss von Ortschaften in der Tiefe unserer Republik unter Einsatz von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Artilleriesystemen der Kaliber 152 und 122m erteilt. Ein klarer Beweis dafür ist der Artilleriebeschuss von Wedenskoje auf Anweisung des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der 36. Brigade Gnatow, der sich mehrfach durch zielgerichteten Beschuss der Zivilbevölkerung ausgezeichnet hat. Infolge des Beschusses entstand ein Brand auf einem Weizenfeld auf einer Fläche von 10 Hektar. Dieser Fall zeugt klar davon, dass die ukrainischen Verbrecher mit der Realisierung einer neuen Phase des Plans zur Auslöschung der Einwohner des Donbass begonnen haben, indem sie begonnen haben, nicht nur zivile Infrastruktur, sondern auch landwirtschaftliche Flächen zu vernichten. Es muss angemerkt werden, dass das verbrecherische Kommando die Durchführung seines hinterhältigen Plans genau während der Ernte begonnen hat, wo das Getreide reif ist und erhöhte Brandgefahr besteht, was den ukrainischen Banditen die Arbeit zu seiner Vernichtung erleichtert.
Syrskij hat ein weiteres Mal
Anweisungen an die Einheiten der Luftabwehr und der elektronischen Kriegführung gegeben, zu verhindern, dass die Beobachter der OSZE-Mission verbotene Waffen der BFU an der Kontaktlinie entdecken. Die Drohnen der Beobachter der Mission kämpfen mit starken Funkstörungen, die von den Einheiten der elektronischen Kriegführung der ukrainischen Streitkräfte verursacht werden, was verhindert, dass die Artillerie- und Mörsermannschaften der ukrainischen Kämpfer entdeckt werden.
So haben wir zahlreiche Fälle der Aktivität von mobilen Gruppen der elektronischen Kriegführung aus dem 305. Bataillon für elektronische Kriegführung der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, vornehmlich in Richtung Mariupol, wo in den letzten drei Tagen aktiv von den Minsker Vereinbarungen verbotene Rohrartillerie de
r Kaliber 152 und 122mm eingesetzt wird.
Das verbrecherische Kommando der Strafoperation
versinkt in Absprache mit seinen Kollegen aus dem GZKK in Lügen, indem es unsere Einheiten des Beschusses von von ihnen kontrollierten Ortschaften bezichtigt. Das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination der ukrainischen Seite veröffentlicht Mitteilungen über angeblichen Beschuss und schämt sich nicht, seinen Erklärungen einen Monat alte Fotos hinzuzufügen.
So hat das Pressezentrum des Stabs der OOS gestern in Person von Oberst Guzuljak die
Einheiten der Volksmiliz der DVR der Verletzung der Minsker Vereinbarungen und des Beschusses von Wodjanoje bezichtigt. Der Erklärung wurden Fotos hinzugefügt, die bereits zuvor mehrfach zur Beschuldigung der Volksmiliz verwendet wurden. Das in der Eile vom Stab der OOS fabrizierte Material ist auf den 8. Juni 2019 datiert und wird ein weiteres Mal als Beweis vorgelegt. So versucht das verbrecherische Team Syrskijs sich gegenüber der Öffentlichkeit für den Einsatz von 152mm-Artillerie auf Krasnoarmejskoje und Leninskoje, wo mehr als 30 Häuser zerstört und eine Schule beschädigt wurden, zu rechtfertigen.
Ich will die ukrainischen Straftruppen daran erinnern, dass alle Fälle von Besch
uss auf Ortschaften dokumentiert werden, die Materialien werden den Vertretern internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, übergeben sowie der Staatsanwaltschaft der DVR zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die ukrainischen Kriegsverbrecher.


de.sputniknews.com:
Leitender „Welt“-Redakteur: An Sowjetkämpfer erinnernde Kapelle „müsste sofort abgerissen werden“
Dem leitenden Redakteur Geschichte bei „Die Welt“ zufolge, müsste ein an gefallene sowjetische Soldaten erinnernder Glockenturm, der von ihm fälschlicherweise als Kapelle bezeichnet wird, „sofort abgerissen werden“. Solche Ideen dürfen heutzutage jedoch niemandem mehr einfallen, kommentiert der russische Historiker und Politologe Michail Smolin.
Das besagte Denkmal bei Prochorowka (Prochorowka ist eine größere Siedlung etwa 100 Kilometer südlich von Kursk), das zum Gedenken an die im Juli 1943 Gefallenen in der Panzerschlacht bei Prochorowka errichtet wurde, sollte abgerissen werden, da es dort keine große Schlacht und keinen Sieg der Roten Armee gab. Diese Meinung äußerte Sven Felix Kellerhoff in der Zeitung “Die Welt”. Kellerhof arbeitet bei dem Blatt als leitender Redakteur Geschichte.
„Eigentlich müsste dieses Denkmal sofort abgerissen werden. Denn neueste Forschungsergebnisse, gestützt auf unzweifelhaft echte Fotos, bestätigen: Bei Prochorowka gab es weder einen sowjetischen Sieg noch überhaupt eine gewaltige Panzerschlacht“, schreibt der Autor.
Als Beweise werden Forschungsergebnisse des deutschen Militärhistorikers Karl-Heinz Frieser sowie des britischen Forschers Ben Wheatley angeführt, der im amerikanischen Nationalarchiv in College Park (US-Bundesstaat Maryland) deutsche Luftaufklärungsbilder von der Ostfront gefunden haben soll. „In Wirklichkeit kämpften 186 deutsche Kampfwagen gegen 672 sowjetische; am Abend des Tages betrugen die Verluste rund 235 Panzer bei der Roten Armee und fünf bei der Wehrmacht“, so der Journalist.
Die Handlungen der sowjetischen Soldaten in dieser Schlacht werden vom Autor des Artikels als ein „Kamikaze-Angriff“ bezeichnet. Es wird hervorgehoben, dass sich sowjetische „Panzer vor der schmalen Brücke stauten – und perfekte Ziele für zwei auf der anderen Seite des Grabens liegende Bataillone des II. SS-Panzerkorps boten“.
Der Politologe Dr. hist. Michail Smolin nahm im Sputnik-Interview Stellung zu den Worten des deutschen Journalisten: „Ich denke, dass solche Erklärungen ein Versuch sind, die Geschichte zu manipulieren, ein revanchistisches Verhalten zur Geschichte.“
Besonders wenn man bedenke, so der Historiker, dass Menschen ausgehend von irgendwelchen eigenen Vorstellungen vom Geschehenen Russland ihre Vision aufdrängen wollen und sogar noch weiter gehen und fordern, Denkmäler in Russland abzureißen.
„Meines Erachtens können wir in Russland Denkmäler aufstellen, wo wir wollen. In diesem Fall gab es bei Prochorowka tatsächlich eine große Panzerschlacht, die in jedem Fall mit unserem Sieg endete, weil ja die Schlacht bei Kursk im Ganzen von der Sowjetunion gewonnen wurde“, sagte Smolin.
Niemandem sollte heutzutage einfallen, die Geschichte zu revidieren, geschweige denn Denkmäler abzureißen, fügte er hinzu.
Die Schlacht bei Prochorowka war ein Kampf zwischen Einheiten der Wehrmacht und sowjetischen Truppen während der Verteidigungsphase der Schlacht bei Kursk. Sie ereignete sich am 12. Juli 1943 an der Woronescher Front bei Prochorowka. Keine der Seiten hatte damals ihre zum 12. Juli gestellten Ziele erreicht – die Deutschen haben es nicht geschafft, Prochorowka einzunehmen, die Verteidigung der Roten Armee zu durchbrechen, die sowjetischen Truppen haben es ihrerseits nicht geschafft, den Gegner einzukesseln.
Bei der Einschätzung der Kampfverluste gibt es in verschiedenen Quellen starke Unterschiede. Nach Angaben des Militärexperten der Militärakademie des Generalstabs der russischen Streitkräfte Waleri Makowski wurden von 670 Panzern und Selbstfahrlafetten der Roten Armee, die am Gegenangriff bei Prochorowka teilnahmen, 470 Einheiten Panzertechnik verloren. Die Deutschen hatten den Verlust von 50 von 490 Einheiten Panzertechnik zu verzeichnen.
Laut Studien, die sich auf Angaben des deutschen Bundesmilitärarchivs berufen, beliefen sich die gesamten Verluste des II. SS-Panzerkorps auf 80 Kampfmaschinen.
Nach der Schlacht von Kursk als Gesamtheit der Verteidigungs- und Offensiv-Operationen der Roten Armee ging die Initiative endgültig an die Sowjetunion über. Sowjetische Truppen schlugen die deutschen Militäreinheiten; die von der Wehrmacht besetzten strategischen Aufmarschgebiete wurden zutrückgewonnen.
Zum Gedenken an die Gefallenen bei Prochorowka wurde zum 50. Jahrestag des Sieges 1995 am Ort der Schlacht ein Denkmal des Sieges eingeweiht – ein Glockenturm und die Peter-und-Paul-Kirche. Diese Objekte gehören zu einer Museumsanlage.


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il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I.M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen bewaffneten Formationen dreimal das Regime der Feuereinstellung mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen verletzt.
In
Richtung Slawjanoserbsk wurde auf Befehl des Kommandeurs der 14. mechanisierten Brigade, des Kriegsverbrechers Wojtschenko, Frusnse mit 82mm-Mörsern beschossen.
In Richtung Popasnaja wurde auf Befehl des Kommandeurs der 54. mechanisierten Brigade, des Kriegsverbrechers Majstrenko. Perwomajsk mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Debalzewo wurde auf Befehl des Kommandeurs der 30. mechanisierten Brigade, des Kriegsverbrechers Garas, Losowoje mit 82mm-Mörsern beschossen.
In den Einheiten der 54. mechanisierten Brigade nehmen die Fälle von Treibstoffdiebstahl zu. Zur Überprüfung der Lage der Dinge und des Vorhandenseins des Materials ist eine Kommission aus dem Stab der OOS eingetroffen, zu der Offiziere des rückwärtigen Dienstes gehören.
Vor dem Besuch der Kommission haben die Funktionsträger der Brigade, die an den Diebstählen beteiligt sind, aktiv begonnen Dieseltreibstoff und Benzin bei Tankstellen von Popasnaja zu kaufen, um die Fehlbestände aufzufüllen. Nach Mitteilungen von örtlichen Einwohnern ist in dem Gebiet bereits ein Treibstoffdefizit zu beobachten, das von den ukrainischen Soldaten provoziert wurde.
Von einer Quelle aus dem Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ gehen weiter Informationen über
Vorfälle und Verbrechen in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone ein.
In der Nacht vom 6. auf den 7. Juli haben betrunkene Soldaten der 25. Luftlandebrigade in
folge von unvorsichtigem Umgang mit Feuer ihren eigenen Unterstand in Brand gesetzt. Das Feuer breitete sich über die Holzkonstruktionen und trockenes Gebüsch schnell über die gesamte Stellung aus.
In
folge des Vorfalls starben zwei Soldaten, sieben erlitten unterschiedliche schwere Verbrennungen. Außerdem wurden mehr als 10.000 Patronen des Kalibers 5,45mm durch das Feuer vernichtet.


de.sputniknews.com:
Kiew wirft russischem Schiff Eindringen in Nato-Manöver-Sperrzone vor – Moskau dementiert
Die russische Schwarzmeerflotte hat den Bericht der ukrainischen Marine dementiert, in dem dem russischen Patrouillenschiff „Smetliwy“ vorgeworfen wird, im für den Seeverkehr gesperrten Gebiet des Nato-Militärmanövers Sea Breeze unterwegs gewesen zu sein.
Zuvor hatte der Pressedienst der ukrainischen Seestreitkräfte mitgeteilt, das Patrouillenschiff hätte jenes Gebiet befahren, in dem im Rahmen des Nato-Militärmanövers Sea Breeze 2019 Schießübungen abgehalten worden seien.
Die Mitteilung entspreche nicht der Wirklichkeit, hieß es aus der Pressestelle der russischen Schwarzmeerflotte. Das russische Schiff erfülle zwar eine Reihe von Aufgaben zur Überwachung der Nato-Schiffe, um auf mögliche die zivile Schifffahrt gefährdende Ausnahmesituationen reagieren zu können. „Dabei hält die ‚Smetliwy‘ die Völkerrechtsnormen streng ein“, heißt es in der Mitteilung.
Die ukrainische Marine hatte unter anderem behauptet, ihre Fregatte „Hetman Sahaidatschny“ habe das russische Patrouillenschiff einem internationalen Protokoll entsprechend befragt. Allerdings habe die „Smetliwy“ so reagiert, „als ob es Verbindungsprobleme gebe“.
Vergangenen Freitag hatte der Pressedienst des russischen Militärbezirks Süd mitgeteilt, russische Militärs hätten planmäßige Übungen im Schwarzen Meer gestartet. Rund zehn Kriegsschiffe seien involviert.
Das Nato-Militärmanöver Sea Breeze 2019 findet vom 1. bis zum 12. Juli im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres statt. Nach Angaben der ukrainischen Nationalgarde beteiligen sich rund 30 Schiffe, 30 Flugzeuge und Hubschrauber und mehr als 900 Marinesoldaten.
Das russische Außenministerium bezeichnete Sea Breeze als eine gefährliche Idee und sicherte zu, ihm entsprechend zu begegnen.


Lug-info.com: Im Dorf Adrianopol im Bezirk Perewalsk der LVR wurde heute die Gasversorgung für die Bevölkerung in Betrieb genommen.
Bei der feierlichen Inbetriebnahme erläuterte der Leiter der Verwaltung des Bezirks Perewalsk Witalij Michajlow, dass die Einrichtung einer Gasversorgung im Rahmen des Programms zur sozialökonomischen Entwicklung der LVR bis 2023 „Unsere Wahl“ erfolgt ist.
„Ich gratuliere uns allen! Heute gibt es hier Gas. Krieg oder nicht Krieg, in Friedenszeiten haben wir es nicht geschafft, jetzt konnten wir es tun, und ich denke, dass das Leben in diesem Dorf sich jetzt grundlegend ändern wird, weil hier, wenn es Gas gibt, nun mehr Menschen leben wollen, die zurückkommen, die es verlassen haben“, sagte Michajlow.
Er überreichte Arbeitern, die sich beim Bau der Gasleitung ausgezeichnet hatten, Urkunden der Bezirksverwaltung.
„Nun gibt es in der LVR ein weiteres Dorf, dass Erdgas nutzen kann. Das ist sehr bequem, die Menschen müssen jetzt jetzt keine Brennholzvorräte für den Winter anlegen“, sagte die Generaldirektorin von Luganskgas Tatjana Bogorodko. …
Heute wurden 15 Häuser an die Gasversorgung angeschlossen, in der Warteschlagen stehen 15 weitere, insgesamt können alle 245 Häuser des Dorfes an die neue Gasleitung angeschlossen werden. …
Der Bau der Hochdruckgasleitung vom Dorf Seljosnewka nach Adrianopol wurde 2010 begonnen, jedoch nicht fertiggestellt. Die Gesamtlänge beträgt 8,9 km, wovon bis 2017 6 km fertiggestellt waren. Die Gesamtkosten betrugen 6,7 Mio. Rubel.


de.sputniknews.com: Prochorowka – Sieg oder Niederlage? Russlands Top-Experte lehrt „Welt“-Redakteur Professionalismus
Liudmila Kotlyarova
Es ist laut dem prominenten Militärhistoriker Waleri Samulin extrem problematisch, wenn ein Deutscher entscheidet, welche Denkmäler Russland abreißen sollte und welche nicht. Der neueste „Welt“-Artikel über die Schlacht bei Prochorowka hat in Russland für viel Aufsehen gesorgt. Im Sputnik-Gespräch erklärt Samulin, wo dessen Autor falsch liegt.
Nicht einmal den Namen des Dorfes, wo im Juli 1943 eine der dramatischsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges stattfand, konnte der leitende „Welt“-Redakteur für Geschichte, Sven Felix Kellerhoff, richtig schreiben. Im Artikel unter dem Titel „Der ‘Sieg’ der Roten Armee, der in Wirklichkeit eine Niederlage war“ erwähnt er im Lead ein gewisses „Prochokowka“ statt des Dorfes Prochorowka bei der Stadt Belgorod. Bei Prochorowka habe es überhaupt keine gewaltige Panzerschlacht gegeben, so Kellerhoff, die dramatischen sowjetischen Verluste seien durch einen „Kamikaze-Angriff“ erfolgt und hätten die deutschen ziemlich übertroffen.
Die vom deutschen Historiker Karl-Heinz Frieser und seinem britischen Kollegen Ben Wheatly vorgelegten angeblich neuen Luftaufnahmen für den Kampf am 12. Juli sollen sein Urteil beweisen. Der Schluss seiner Entmystifizierungskampagne: Bei Prochorowka habe es gar keinen sowjetischen Sieg gegeben. Das Denkmal südwestlich von Prochorowka soll „abgerissen werden“. Dabei lässt Kellerhoff völlig weg, dass selbst der zitierte Wheatly im verlinkten Artikel seine „aufrichtige Bewunderung für die sowjetischen Panzerbesatzungen und das Opfer der Roten Armee“ ausdrückt.
„Mein erster Eindruck als Mensch und nicht als Forscher war: Es ist falsch, wenn ein Ausländer oder gar ein Deutscher diktiert, welche Denkmäler wir aufstellen und welche wir abreißen sollen, besonders wenn er sich nicht mit der Problematik auskennt“, kommentiert der wohl bekannteste russische Forscher der Schlacht bei Prochorowka, Dr. Waleri Samulin, gegenüber Sputnik.
Seit 30 Jahren beschäftigt sich der leitende wissenschaftliche Mitarbeiter bei der Universität Kursk gerade mit diesem Thema, seine Werke sind in mehrere Sprachen übersetzt worden. „Das Denkmal steht in erster Linie im Gedenken an die gefallenen Soldaten da, die ihr Leben für den Sieg opferten.“ Laut Samulin reduziert Kellerhoff weiter bewusst oder unbewusst die gesamte siebentägige Schlacht auf einen Tag, den 12. Juli, was historisch falsch sei. Jedoch kann Samulin trotz der verfälschten Darstellung von Fakten den Kern des von Kellerhoff angesprochenen Problems aufdecken:
„Die sowjetische ideologische Maschine hatte wirklich einen Mythos kreiert, laut dem es am 12. Juli eine gewaltige Panzerschlacht gegeben hat, mit etwa 1200 Panzern von den beiden Seiten, und die sowjetischen Menschen den Feind geschlagen hatten.“
Die russische Seite sei selbst schuld daran, dass dieser Mythos weiter zur verfälschten Deutung der Geschichte beitrage, so Samulin weiter. Aber: dieser sei von Samulins Kollegen längst bloßgestellt worden. „Hätte sich Kellerhoff mit dem Thema gewissenhaft auseinandersetzen wollen, hätte er dies auch berücksichtigt“, so der Historiker.
Was in der Schlacht bei Prochorowka wirklich geschah
Die Schlacht am Kursker Bogen fing am 5. Juli 1943 an. Am 9. Juli hätten deutsche Panzertruppen der Vierten Panzerarmee unter Generaloberst Hermann Hoth zwei Verteidigungslinien der Roten Armee durchbrochen und sich der dritten hinteren Verteidigungslinie angenähert, sagt Samulin weiter. Bei Prochorowka habe Hoth am Abend befohlen, das Dorf und das angrenzende Gebiet durch drei Panzerdivisionen zu erobern und Kursk ins Ziel zu nehmen. Am nächsten Tag, dem 10. Juli, habe die Schlacht bei Prochorowka angefangen, betont der Historiker. Die Hauptaufgabe der sowjetischen Truppen der Woronescher Front, die sich auf einem Abschnitt der hinteren Verteidigungslinie von 40 Kilometern befunden hätten, sei die Verteidigung gewesen. Die Verteidigung habe bis zum 16. Juli gedauert. In der Nacht zum 17. Juli habe die sowjetische Luftaufklärung festgestellt, dass die Deutschen begonnen hätten, Panzertruppen in Richtung Belgorod, d.h. in ihre Ausgangspositionen, zurückzuziehen.
Das bedeutete, dass die Deutschen ihr Ziel nicht erreicht haben: Sie sollten sich nach sieben Tagen Schlacht zurückziehen. Hätten sie gesiegt, hätten sie Kursk erreicht. Sie waren aber im Herbst schon am Dnepr.“
Was aber ist genau am 12. Juli passiert? „Das sowjetische Kommando beschloss, die Form der Verteidigungsoperation zu ändern“, erklärt der Experte weiter.
„Es wollte bei Prochorowka eine mächtige Panzerfaust von 670 Einheiten zusammenstellen und den Angriff des SS-Körpers zurückschlagen. Bisher befand sich die Infanterie in den Schützengräben, wurde von Artillerie unterstützt, die Panzer unternahmen kurze Gegenangriffe und Flugzeuge bombardierten den Feind. Die Verluste waren am 12. Juli gewaltig, aber auch die deutsche Seite hatte ihr Ziel nicht erreicht. Und trotzdem war es noch nicht das Ende der Schlacht.“
Da die Gegenangriffe der Roten Armee – und zwar nicht nur bei Prochorowka, sondern auch bei Belgorod und Brjansk – sich nicht bewährt hätten, hätte das sowjetische Kommando auf die alte Verteidigungsform zurückgegriffen. Der Historiker verweist dabei darauf, dass es keinen Befehl gegeben habe, die Deutschen zu „zerdrücken“, denn die Panzer seien zum Manövrieren da. Samulins Kernargument bleibt aber: Es sei falsch, eine der größten Schlachten am Kursker Bogen, an der innerhalb von sieben Tagen über 200.000 Menschen und 1000 Panzereinheiten teilgenommen hätten, alleine auf den 12. Juli zu reduzieren.
Der wissenschaftliche Leiter der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft, Michail Mjagkow, erklärte seinerseits im Sputnik-Gespräch auch die angeblich sehr niedrigen Verluste der deutschen Truppen. „Die Berechnung der Verluste ist bei den Deutschen schon sehr eigenartig. Die Panzer, die im Kampf vorübergehend deaktiviert waren, hielt die sowjetische Seite für geschlagen. In Deutschland wurden solche Maschinen, die keine langfristigen Reparaturen erforderten, nicht berücksichtigt“, so Mjagkow. Laut den russischen Quellen haben die Deutschen in den Kämpfen bei Prochorowka über 300 und die Rote Armee über 500 Panzer verloren.
„Wie kann sich der Autor auf einige Fotos beziehen, wenn sie über die Verluste sprechen, wenn es echte Dokumente gibt? Lassen Sie den Autor unsere Archive kennenlernen und erst dann Schlüsse ziehen“, sagt er abschließend.

abends:

de.sputniknews.com: „Welt”-Artikel über Prochorowka „inakzeptabel und nicht nachvollziehbar“ – Russlands Botschafter
Der in der „Welt” kürzlich erschienene Artikel über die Panzerschlacht bei Prochorowka verzerrt laut dem russischen Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, die historische Realität. Die kritischen Ausführungen des Autors über das Denkmal für den Sieg der Roten Armee seien schlicht „inakzeptabel und nicht nachvollziehbar“.
In dem Text heißt es nämlich, dass ein an gefallene sowjetische
Soldaten erinnernder Glockenturm, der darin fälschlicherweise als Kapelle bezeichnet wird, „sofort abgerissen werden“ müsste.
Netschajew kommentierte am Mittwoch auf Journalistenanfragen, man habe die „Welt”-Veröffentlichung vom 9. Juli empört und frustriert aufgenommen.
„Darin wird versucht, die Panzerschlacht bei Prochorowka im Juli 1943, eine der wichtigsten Episoden des Zweiten Weltkriegs, die direkt dessen weiteren Verlauf beeinflusst hatte, als ‚katastrophale Niederlage der Roten Armee‘ darzustellen“, kritisiert der Diplomat.
Unter Berufung auf „irgendwelche neue Akten aus US-Archiven“ und ohne sich um eine „tiefgehende Geschichtsanalyse“ zu bemühen, ignoriere man die öffentlich bekannten Fakten zum Kampfverlauf sowie der gescheiterten Wehrmacht-Operation „Zitadelle” samt der Niederlage der deutschen Divisionen und der endgültigen Kriegswende nach der Schlacht bei Kursk.
Im Fokus dabei stehe eine deprimierende Botschaft mit dem Ziel, die Bedeutung dieser Ereignisse und die entscheidende Rolle der Roten Armee bei der Bekämpfung der faschistischen Okkupation kleinzureden.
Über die Geschehnisse der damaligen Zeit hätten bereits die Historiker anhand von zahlreichen Zeugnissen und Archivmaterialien ein klares Wort gesagt.
„Diese Fakten wecken jetzt wie auch zuvor bei irgendjemanden einschließlich der deutschen Historiker-Gemeinschaft keinen Zweifel”, so Netschajew.
„Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und seine Ergebnisse können nicht revidiert werden”, betonte er.
Der leitende „Welt“-Redakteur für Geschichte, Sven Felix Kellerhoff, veröffentlichte am Dienstag einen Artikel unter dem Titel „Der ‘Sieg’ der Roten Armee, der in Wirklichkeit eine Niederlage war“, in dem der Sieg der Roten Armee in der Schlacht bei Prochorowka in Abrede gestellt wird.
Die vom deutschen Historiker Karl-Heinz Frieser und seinem britischen Kollegen Ben Wheatly vorgelegten angeblich neuen Luftaufnahmen für den Kampf am 12. Juli sollen sein Urteil beweisen. Der Schluss seiner Entmystifizierungskampagne: Bei Prochorowka habe es gar keinen sowjetischen Sieg gegeben. Das Denkmal südwestlich von Prochorowka soll „abgerissen werden“.


lug-info.com: Die Einwohner von Tschwonopartisansk führten heute eine Trauerkundgebung zum Gedenken an ihre Landsleute durch, die während der Kämpfe im Sommer 2014 durch den Beschuss der Stadt von Seiten der Kiewer Truppen starben.
Der erste
Zivilist starb in Tschwerwonopartisansk am 2. Juli 2014. Acht Tage später fand ein massiver Beschuss der Stadt statt. Am 10. Juli 2014 geriet am Lüftungsschaft des Bergwerks „Krasnyj Partisan“ ein Bus mit Bergleuten unter Artilleriebeschuss der ukrainischen Streitkräfte. Nach Berichten von Augenzeugen, wurde der Bus buchstäblich in zwei Teile auseinandergerissen. Vier Bergleute starben vor Ort, mehr als zehn wurden verletzt. Insgesamt starben vom 2. Juli bis 3. August 18 Einwohner der Stadt. …
Im Ort gibt es ein Denkmal für die Toten,
an dem die Kundgebung stattfand.
„Unsere Verletzung ist zu tief, als dass sie im Gedenken geheilt werden könnte. Fünf Jahre sind seit diesen tragischen Ereignisse
n vergangen, als uns die schreckliche Nachricht erreichte. Und seit dieser Zeit ist die Politik der ukrainischen Regierung auf den Krieg gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass gerichtet, seitdem sterben weiter Menschen“, sagte der Leiter der Verwaltung des Bezirks Swerdlowsk Andrej Suchatschew. …
Er äußerte die Überzeugung, dass die Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte keine Verjährungsfrist haben und die Schuldigen am Genozid an den Einwohnern des Donbass ihre Strafe erhalten werden. …


de.sputniknews.com: Wegen Sputnik und RT: Chefin der Auslandspresse-Vertretung übt Kritik an London
Die italienische Journalistin Deborah Bonetti, Direktorin der „Foreign Press Association“ – die Vertretung der Auslandspresse in London – hat die Nichtzulassung von Sputnik und RT zur in der britischen Hauptstadt stattfindenden Konferenz über Pressefreiheit kritisiert.
Die Organisations-Chefin kommentierte gegenüber RIA Novosti die Entscheidung des britischen Außenministeriums, Sputnik und RT die Akkreditierung zu der Veranstaltung zu verweigern.
„Ich denke nicht, dass der Ausschluss von jemandem unter nicht klaren Kriterien irgendwelchen Nutzen bringen kann“, sagte Bonetti.
Viele Mitglieder der Zusammenkunft „fragen sich“ demzufolge, warum „einige die Konferenz zur Pressefreiheit besuchen durften, andere jedoch nicht“.
Die „einzig mögliche Weise“, auf die die Pressefreiheit und der Journalistenschutz voranschreiten können, sei es, „echte Journalisten, die ihre Arbeit erfüllen, zu vereinen“. Das gelte besonders für diejenigen, die ihre Arbeit unter „schweren Bedingungen ableisten“.
Zuvor hatten die Organisatoren der Global Conference for Media Freedom, die am 10. und 11. Juli in London stattfinden soll, einem Sputnik-Korrespondenten die Akkreditierung verweigert. Die russische Botschaft in London bezeichnete diese Entscheidung als eine Diskriminierung durch das britische Außenministerium. Nach Informationen der Chefredakteurin von Sputnik und Russia Today, Margarita Simonjan, hatte das für die Zulassung der Presse zu der Veranstaltung zuständige Team bekanntgegeben, dass es keine freien Plätze mehr gebe.
Das britische Außenamt begründete seinen Verzicht, Sputnik und RT für die Konferenz zu akkreditieren, mit deren angeblichen „aktiven Rolle bei der Verbreitung von Desinformation“. Das Ministerium berief sich dabei auf die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom, die RT zuvor eine Verletzung der Regeln der Fernsehausstrahlung vorgeworfen hatte. Der russische Sender bestritt die Beschuldigungen.
In Bezug auf Sputnik folgte keine Antwort vom britischen Außenministerium.
Die „Foreign Press Association“ ist eine der ältesten Verbindungen ausländischer Journalisten in der Welt. Sie funktioniert seit 1888 und ist die einzige Organisation, die in London tätige ausländische Journalisten akkreditieren darf.

 

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