Presseschau vom 27.06.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Außer der Reihe – Lesetipps:

Alexander Boos: „Märchen im Mordfall Lübcke“: Wie ein „Einzeltäter“ gefunden wird
https://sptnkne.ws/mKEp

Andreas Peter: Als hätte es nie Kriegslügen gegeben – NZZ rollt Ex-Trump-Berater McMaster den roten Teppich aus
https://sptnkne.ws/mKBA


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Syrien: Terroristen attackieren russische Hmeimim-Basis – Raketenabwehr greift ein
Die Lage in Syrien bleibt weiterhin angespannt. Erneut haben Terroristen versucht, die russische Hmeimim-Basis mit Drohnen anzugreifen. Der Angriff erfolgte bei Anbruch der Dunkelheit am Mittwoch.
Wie das russische Versöhnungszentrum in Syrien am Mittwoch mitteilt, haben Terroristen bei Anbruch der Dunkelheit die russische Hmeimim-Basis mit Drohnen angegriffen.
„Am 26. Juni, bei Anbruch der Dunkelheit, versuchten Kämpfer illegaler bewaffneter Gruppierungen, den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim mit unbemannten Luftobjekten anzugreifen”, erklärte hierzu Generalmajor Alexej Bakin bei einer Pressekonferenz.
Die russische Raketenabwehr konnte alle feindlichen Fluggeräte ausfindig machen und zerstören.
Es gebe keine Verletzten unter russischen Soldaten, die russische Basis setze alle ihre Missionen regulär fort.
Zugleich betonte der russische Vertreter, dass nach vorliegenden Informationen nach wie vor die Gefahr bestehe, dass Mitglieder terroristischer Organisationen im südlichen Teil der Deeskalationszone von Idlib Provokationen mit giftigen Substanzen planen würden.
Das Ziel der Terroristen sei es, syrische Regierungstruppen des Einsatzes chemischer Waffen gegen Zivilisten zu beschuldigen.


de.sputniknews.com: Trump: Deutschland weicht Aufstockung der Verteidigungsausgaben aus
Deutschland weicht laut dem US-Präsidenten Donald Trump einer Erhöhung der Ausgaben für die Verteidigung aus, dabei zahle es aber Milliarden Dollar an Russland weiter, das nach seinen Worten ein „potenzieller Gegner“ der Nato sei.
„Deutschland zahlt an Russland Milliarden Dollar für Energieressourcen. Also, sie zahlen Russland Milliarden Dollar, und dabei sollen wir Deutschland verteidigen; Deutschland entzieht sich den Auszahlungen“, sagte er in einem Interview mit dem TV-Sender „Fox Business“.
Trump unterstrich, dass er Russland „nicht Gegner, sondern potenzieller Gegner“ nenne.
„Deutschland zahlt einem potenziellen Gegner, vor dem wir es verteidigen müssen“, so Trump.
Zuvor hatten sich die Länder der Allianz verpflichtet, die Verteidigungsausgaben bis auf zwei Prozent ihres BIP zu erhöhen. Den Löwenanteil des Nato-Budgets machen die US-Ausgaben aus, und Trump hatte die Verbündeten dafür mehrmals kritisiert. Insbesondere hatte der US-Präsident den unzureichenden Beitrag Deutschlands hervorgehoben. Ihm zufolge betragen Deutschlands Verteidigungsausgaben „nur“ ein Prozent vom BIP, und daher „müsse es bedeutend mehr zahlen“.
Russland merkt in den letzten Jahren eine präzedenzlose Aktivität der Nato bei seinen Westgrenzen an. Die Nato erweitert Initiativen und nennt dies „Zügelung der russischen Aggression“. Moskau hatte mehrmals seine Besorgnis wegen der Verstärkung der Kräfte der Allianz in Europa geäußert. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten hatte zuvor erklärt, dass Russland für niemanden eine Gefahr darstelle, allerdings werde es die für seine Interessen gefährlichen Handlungen nicht außer Acht lassen.


telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 18:20 Uhr Kominternowo beschossen.
Infolge des Beschusses wurde eine Stromleitung in Kominternowo beschädigt, derzeit haben zwei Straßen in Kominternowo und eine Straße in Sachanka keinen Strom.
Nach vorläufigen Informationen wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung festgestellt. Genauere Informationen werden ermittelt.


de.sputniknews.com:
Israel meldet mysteriöse GPS-Störungen in seinem Luftraum
Israel hat in den letzten drei Wochen Störungen der GPS-Navigation in seinem Luftraum festgestellt und versucht nun, deren Ursache zu ermitteln. Dies teilt die Nationale Flughafenbehörde mit.
„Die Störungen werden nur in der Luft und nicht durch die Sensoren am Boden festgestellt. Ihre Auswirkungen sind bei der Flugzeugsteuerung durch die Besatzungen und in gewissem Maße bei der Flugüberwachung erheblich“, heißt es in der Mitteilung.
Die Behörden geben an, die Landungen von Flugzeugen angepasst zu haben, und versichern, dass es aus diesem Grund keinen einzigen Vorfall gegeben habe.
Das Problem sei im gesamten Luftraum Israels vorhanden, und alle zuständigen Dienste seien mit der Suche nach dessen Ursache und Lösung beauftragt, so die Nationale Flughafenbehörde.


Dan-news.info: Kommentar der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa zum Prozess der Trennung von Kräften und Mittel bei Staniza Luganskaja
Um irgendeine Bewertung der Trennung von Kräften und Mitteln in Staniza Luganskaja abzugeben, ist es vor allem notwendig, die reale Ausführung abzuwarten. Heute hat der Prozess erst begonnen, gemäß der Rahmenvereinbarung sind für seine Realisierung mindestens drei Tage notwendig.
Besondere merken wir an, dass die Trennung von Kräften und Mitteln bereits vor drei Jahren erfolgen sollte, aber die ukrainische Seite hat 80 Mal ihren Anfang sabotiert. Wir hoffen, dass die ukrainische Seite diesmal ihre Verpflichtungen im Rahmen der Trennung vollständig realisiert und nicht die beklagenswerten Erfahrung der letzten Regierung wiederholen wird.


de.sputniknews.com:
Ehemaliger SPD-Chef Sigmar Gabriel wird neuer Vorsitzender der Atlantik-Brücke
Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel ist neuer Vorsitzender der Atlantik-Brücke. Diese kümmert sich um die „Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen”.
Wie der Verein mitteilte, wurde der ehemalige Außenminister am Mittwochabend zum Nachfolger von Friedrich Merz (CDU) gewählt, der zehn Jahre an der Spitze gestanden hatte.
Merz betonte bei seinem Abschied die Bedeutung der deutsch-amerikanischen Beziehungen:
„Das transatlantische Verhältnis ist mehr als Handelspolitik, mehr als ein sicherheitspolitisches Bündnis. Es ist eine Wertegemeinschaft, in der wir auch unsere Interessen vertreten müssen.”
Gabriel seinerseits erklärte, dass das Verhältnis zu den USA nicht besser oder schlechter sei, als man es seit den 50er Jahren gewohnt sei, „sondern schlicht anders”.
Die Atlantik-Brücke ist nach Ansicht von Gabriel „genau der richtige Ausgangspunkt”, um dem neue Impulse zu geben.
Auch die beiden Stellvertreter von Merz, Ex-Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) und der Unternehmensberater Burkhard Schwenker, schieden aus ihren Ämtern.
Zu ihren Nachfolgern wurden der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU), und der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, bestimmt.


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung (GZKK) mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5, Nishneje Losowoje, Logwinowo und Kalinowo-Borschtschwatoje.
Geschossen wurde mit Schützenpanzerwaffen, automatischen Granatwerfern und Schusswaffen.


de.sputniknews.com:
Auf See und in der Luft: USA halten russische Schiffe auf Kuba im Visier
Das US-Militär behält nach eigenen Angaben den Schiffsverband der russischen Nordflotte im Auge, der sich seit Montag zu Besuch auf Kuba aufhält. Das Nördliche Kommando der Vereinigten Staaten (U.S. Northern Command, kurz: NORTHCOM) informierte über „Maßnahmen“ zu Wasser und in der Luft.
Der russische Verband um die Fregatte „Admiral Gorschkow“ war am Montag in Havanna eingetroffen. Zuvor bereits hatten die russischen Schiffe Dschibuti und Colombo den chinesischen Hafen Qingdao besucht.
„Wir wissen vom Einsatz des russischen Schiffes Gorschkow Bescheid und unternehmen Schritte, um es aktiv zu beobachten“, twitterte das U.S. Northern Command am Mittwoch.
„Wir wollen nicht über alle ergriffenen Maßnahmen informieren, aber NORAD (Nordamerikanisches Luft- und Weltraum-Verteidigungskommando – Red.) führt Luftoperationen zur Verteidigung der USA und von Kanada durch und USNORTHCOM setzt Seekräfte ein, um Gorschkow zu beobachten“, hieß es.
Die „Admiral Gorschkow“ und Begleitschiffe hatten am 26. Februar ihren Stützpunkt Seweromorsk verlassen.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 26. Juni 3:00 Uhr bis 27. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 20.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sajzewo, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Donezker Flughafen (Terminal), Krasnyj Partisan, Wasiljewka, Jasinowataja, Spartak, Alexandrowka, Kominternowo, Sachanka.
Wie schon mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern das Mörserfeuer auf die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk eröffnet. Infolge des Beschusses erlitt eine Einwohnerin, geb. 1960, Splitterverletzungen an der vorderen Bauchwand, an der Lendenkreuzbeingegend und im Bereich des linken Schulgelenks.
Außerdem wurden durch Beschuss von Seiten der BFU auf Kominternowo mit Mörsern des Kalibers 82mm folgende Häuser Beschädigt:
– Achmatowa-Straße 27 (Fassade, Fensterverglasung);
– Achmatowa-Straße 37 (Fassade);
– Kirow-Straße 82 (Fassade, Dach, Zaun)
Außerdem entstanden infolge des Beschusses von Seiten der BFU auf Sajzewo Brände an folgenden Häusern:
– Brusilow-Straße 18 (das Haus geriet in Brand);
– Brusilow-Straße 27 (ein Wirtschaftsgebäude geriet in Brand).
Darüber hinaus haben die BFU gestern zielgerichtet eine Reparaturbrigade beschossen, die Arbeiten zum Wiederaufbau und zur Wartung der Unterstation „Rasdolnaja 35 JAPTF“ in Krasnyj Partisan vornahm. Die Durchführung der Arbeiten wurde gestoppt. Nach genaueren Informationen haben derzeit 585 Verbraucher, die Schule, der Kindergarten, der Ortschaftsrat, der Sanitätspunkt und die Postfiliale keinen Strom.
Während des abendlichen Beschusses von Seiten der BFU auf Kominternowo wurde eine Stromleitung beschädigt,dadurch haben zwei Straßen in Kominternowo und eine Straße in Sachanka keinen Strom.
Außerdem entstand infolge des abendlichen Beschusses in Kominternowo ein Brand an einem Haus in der Watutin-Straße 2.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 401.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 336.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com: Trump erwartet „gutes Gespräch“ mit Putin in Osaka – Treffen bestätigt
Wladimir Putin und Donald Trump werden am Freitag am Rande des G20-Gipfels in Osaka ein separates Treffen abhalten. Dies bestätigten der Helfer des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, sowie die Pressestelle des Weißen Hauses gegenüber Journalisten.
Laut Uschakow könnten auf dem Treffen die strategische Stabilität sowie regionale Konflikte, darunter Syrien, Afghanistan, Ukraine und Venezuela, aber auch das Iran-Problem besprochen werden. Wie ein Vertreter des Weißen Hauses zuvor gegenüber den Journalisten ankündigte, könnte Trump auch die Rüstungskontrolle und die russische „Einmischung“ in die US-Präsidentschaftswahlen ansprechen. Das Gespräch soll ungefähr eine Stunde dauern, gleich nach der ersten Sitzung des Gipfels. Uschakow fügte hinzu, dass es die US-Seite gewesen sei, die sich um die Räumlichkeiten für das Treffen bemüht habe.
US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch vor seiner Abreise nach Japan gegenüber Journalisten, er erwarte ein „gutes Gespräch“ mit Putin in Osaka. „Ich werde ein gutes Gespräch führen, aber was ich da sagen werde, geht euch nichts an“, so Trump.
Laut seiner Pressestelle wird Trump beim Gipfel dann dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman bin Abdelasis al-Saud noch 15 Minuten Zeit schenken sowie ein Gespräch mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe führen. Nach dem Gespräch mit Putin folgt eines mit dem brasilianischen Machthaber Jair Bolsonaro.
Der russische Präsident seinerseits wird laut Uschakow am Rande des G20-Gipfels etwa ein Dutzend Treffen mit Staatschefs abhalten, darunter an einem Treffen mit den Staatsoberhäuptern der BRICS-Staaten (Russland, Brasilien, Indien, China, Südafrika) im RIC-Format (Russland, Indien, China) teilnehmen. Außerdem gibt es separate Gespräche mit der britischen Premierministerin Theresa May, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah Al-Sisi, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, dem südkoreanischen Präsidenten Moon Zhe Ying und dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa.
Der G20-Gipfel findet vom 28. bis 29. Juni im japanischen Osaka statt.


Dnr-online.ru: In der DVR ist eine der vorrangigen Aufgaben die Erhöhung des Lebensstandards der Bürger trotz aller Schwierigkeiten der Kriegszeit, sagte das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin in einem Interview mit der Zeitung „Moskowskij Komsomolez“.
– Welches sind die wesentlichsten Problem der DVR?
– Das größte Problem, außer der Herstellung von Frieden natürlich, ist der niedrige Lebensstandard der Menschen. Noch vor kurzem hätte ich hinzugefügt, dass es auch eine Erschöpfung aufgrund der Unsicherheit unserer Lage gibt. Aber nach dem Erlass des Präsidenten der RF W. Putin über eine erleichterte Regelung zur Erlangung der Staatsbürgerschaft der RF haben die Einwohner der Republik die Bestätigung, dass ihre Bestrebungen und Hoffnungen Teil des Landes zu werden, das für die Mehrheit der Bevölkerung die große Heimat ist, realisiert werden. Das ist ein wirkliches Glück für alle. Was den Lebensstandard betrifft, so arbeiten wir daran. Ab dem 1. Juli wird eine erste Etappe der Erhöhung von Löhnen und Renten erfolgen, ab Beginn des nächsten Jahres die zweite.
Die Mindestrente steigt um 25% – sie wird dann 4000 Rubel betragen. Außerdem wird eine Neuberechnung der Rentenzahlungen mit Berücksichtigung der Arbeitsjahre erfolgen. Früher wurden Arbeitsjahre über die Norm hinaus bei der Berechnung der Rente nicht berücksichtigt, diese Ungerechtigkeit ist jetzt beseitigt. Es werden auch einige Sozialzahlungen erhöht werden. Aber der zweiten Jahreshälfte ist die Erhöhung der Löhne der Staatsbeschäftigten um 20%, der öffentlichen Beschäftigten um 35% geplant.
Das sind sehr wichtige Entscheidungen für unsere Leute. Die Aufgabe der Regierung ist es jetzt, einen Anstieg der Preise zu verhindern, dies fürchten die Einwohner der Republiken sehr. Wichtig ist, dass die Menschen die Steigerung der Einkünfte spüren.
– Gibt es bei den Einwohnern der DVR Vorbehalte gegenüber Russland, weil es die Republiken bisher nicht anerkannt hat?
– Bei uns wissen wohl schon die Kinder, was Geopolitik ist. Sie ist nicht irgendwo weit weg, ihre Dickichte betreffen jeden von uns. Man kann soviel man will auf irgendwen zeigen, Schuldige suchen, aber wir wissen genau, warum wir uns im Frühjahr 2014 erhoben haben und diese fünf Jahre extremes Chaos in der Ukraine hat nur unsere Richtigkeit gezeigt. Ja, wir haben es schwer, aber unser Freund, Partner Russland ist in jeder Hinsicht in der Nähe. Seine politische, humanitäre Unterstützung ist unschätzbar. Und das übrige verstehen wir, soweit es möglich ist
– Was haben haben Sie vor zu unternehmen, damit die Jugend nach Erhalt der Pässe nicht nach Russland geht?
– Unsere Jugend ist patriotisch, aber das materielle Interesse hat niemand abgeschafft. Ja, im Vergleich zu den russischen Löhnen verlieren wir, aber bei uns gibt präzedenzlose soziale Aufstiegsmöglichkeiten. Wir ziehen die Jugend bewusst, systematisch an die Leitung des Staates heran, durch das Jugendparlament. Viele, die uns besuchen, stellen fest, dass die Atmosphäre unserer Behörden voll von Bewegung, Energie in Richtung auf junge, im guten Sinne kühne Einrichtungen ist. Ich bin überzeugt, dass die, die vorziehen auf Donezker Land zu arbeiten, sich nicht irren. Nicht nur, weil wer hier geboren ist, hier auch von Nutzen ist. Die Anstrengungen, die wir jetzt unternehmen, werden auf jeden Fall ein Ergebnis zeigen und nicht erst in ferner Zukunft.
– Warum ist bei der klaren Richtung auf Integration nach Russland in der DVR der Minsker Prozess nach wie vor eine wichtige Komponente der Politik der Republik?
– Wieder eine geopolitische Angelegenheit. Das ist der einzige internationale Ort, wo irgendwie doch die Stimme der DVR und der LVR gehört wird. Dazu kommt, wenn es überhaupt eine Chance gibt, den militärischen Konflikt mit der Ukraine auf politischem Weg zu lösen, muss diese Möglichkeit erhalten werden, und nicht zu reden davon, dass bei den Treffen der Kontaktgruppe trotz allem Fragen gelöst werden, bei denen es unmenschlich wäre, sie zu sabotieren, z. B. bei der Versorgung des Donbass mit Wasser.
– In jeder Situation gibt es Plus und Minus. Ihre Minuspunkte sind klar, welche Pluspunkte wurden in den fünf Jahren Existenz der DVR realisiert?
– Davon gibt es viele. Wir sprechen russisch und tragen mit Stolz das Georgsband. Wir errichten Denkmäler und erhalten das Andenken und zerstören es nicht, wie in einem sattsam bekannten Land. Der Donbass kann das Seinige verteidigen, kann kämpfen, kann arbeiten. Wir können unseren Kindern mutig in die Augen schauen, wir haben etwas, was wir ihnen als geistiges Erbe übergeben können.


de.sputniknews.com:
UN-Experte: Westliche Medien verschweigen Wahrheit über Fall Assange
Westliche Medien wollen nicht die Wahrheit über die Affäre um den WikiLeaks-Gründer Julian Assange offenbaren und sehen davon ab, über Rechtverletzungen in diesem Fall zu berichten. Diese Auffassung vertrat der UN-Sonderbeauftragte für Folter, Nils Melzer, bei einem Briefing in Genf.
Laut Melzer hat er alle Fakten und Rechtsverstöße im Fall Assange in einer Kolumne zusammengefasst und den Text führenden westlichen Medien angeboten. Diese hätten sich unter verschiedenen Vorwänden geweigert, die Kolumne zu veröffentlichen.
„Ich spreche hier von Guardian, Times, Financial Times, Sydney Monitor, Australian Times, Canberra Times, Telegraph, New York Times, Washington Post, Thomson Reuters Foundation und Newsweek. Eine volle Liste. Ich bekam entweder keine oder eine negative Antwort. Manchmal wurde mir geantwortet: ‚Das kommt zeitlich ungünstig‘, ‚Das ist keine heiße Nachricht‘ oder ‚Das ist nicht das, was uns interessiert‘“, sagte Melzer.
Zudem habe der Fernsehsender BBC ihm die Teilnahme an einer Talkshow verweigert.
Solche Tendenzen sind laut Melzer gefährlich, denn das Verschweigen von Fakten und das öffentliche Desinteresse am Fall Julian Assange oder dem Mord am Journalisten Dschamal Chaschukdschi im Generalkonsulat Saudi-Arabiens in Istanbul könnten schwere Folgen nach sich ziehen.
Der Australier Julian Assange wurde als Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks bekannt, auf der über das Vorgehen der USA während ihrer Militäroperationen in Afghanistan und im Irak, darunter über die Ermordung von Zivilisten, berichtet wurde. Assange veröffentlichte ferner Informationen zu den Haftbedingungen im US-Gefängnis Guantanamo auf Kuba.
Der Whistleblower wurde im Jahr 2010 in Schweden wegen sexueller Belästigung und Vergewaltigung angeklagt. Er wies diese Anschuldigungen zurück.
Seit 2012 lebte Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London, nachdem das lateinamerikanische Land ihm Asyl gewährte und damit vor einer Auslieferung nach Schweden wegen den Vergewaltigungsvorwürfen schützte. Inzwischen wurden die Ermittlungen in Schweden eingestellt. Am 11. April 2019 wurde Assange auf Antrag der USA festgenommen. Am 1. Mai wurde er zu 11,5 Monaten Gefängnis wegen Verstoßes gegen seine Kautionsauflagen verurteilt. Das britische Gericht soll Anfang 2020 die Auslieferung des WikiLeaks-Gründers verhandeln.


nachmittags:

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Gestern haben die BFU Alexandrowka im Westen von Donezk beschossen.
Nach genaueren Informationen wurden infolge des Beschusses in der Schewtschenkostraße 51 das Dach, die Fensterverglasung und Wirtschaftsgebäude beschädigt, außerdem starben Haustiere. Opfer unter der friedlichen Bevölkerung wurden nicht festgestellt.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 14:40 Uhr ein weiteres Mal Alexandrowka im Westen von Donezk beschossen.
Dabei entstand ein Brand in der Mark-Osernyj-Straße 71. Genauere Informationen werden ermittelt.


Dan-news.info/Lug-info.com:: Die Oberhäupter der DVR und der LVR Denis Puschilin und Leonid Pasetschnik haben zugestimmt, als Geste des guten Willens vier festgehaltene Personen freizulassen.
Wie die russische Informationsagentur Tass berichtet, haben sich Puschilin und Pasetschnik heute mit dem Vorsitzenden des Politrats der ukrainischen Partei „Oppositionsplattform – für das Leben“ Wiktor Medwedtschuk in Minsk getroffen.
„Wir hoffen, dass die Freilassung der vier Personen es erlauben wird, die Ukraine zu stimulieren und zu einem Austausch aller festgestellten gegen alle festgestellten Personen zu kommen. Das ist zielführend“, antwortete Puschilin auf die Bitte Medwedtschuks zur Freilassung der Gefangenen.
Das Oberhaupt der LVR sagte, dass die Übergabe der vier in den Republiken des Donbass festgehaltenen Personen am Freitag in Minsk stattfinden. „Sie werden Medwedtschuk übergeben“, unterstrich Pasetschnik.
Medwedtschuk merkte an, dass unter den vier Personen drei Soldaten sind. Er versicherte auch, dass die ukrainische Seite weiter die Liste zum Austausch mit der DVR und LVR studiert. Dabei sagte der Politiker, dass die ukrainische Seite gegen ihn ein Strafverfahren wegen der Vereinbarungen mit dem Donbass aufgenommen hat. „Aber das stoppt uns nicht“, unterstrich Medwedtschuk.
Nach seiner Meinung ist die derzeitige Regierung der Ukraine nicht auf eine friedliche Regelung der Situation im Donbass und auf die Durchführung einer vollständigen Freilassung aller Personen, die von den Konfliktseiten festgehalten werden, ausgerichtet.
„Die Positionen Kiews ist nicht auf einen Austausch aller festgestellten gegen alle festgestellten ausgerichtet. Selenskij ist nicht auf eine friedliche Regelung der Situation im Donbass ausgerichtet. Die Regierung kommt ihren Bürgern nicht entgegen, die dort festgehalten werden“, sagte der Vorsitzende des Politrats der „Oppositionsplattform – Für das Leben“.
„Wir haben entschieden, die Initiative der Partei „Für das Leben“ zu unterstützen. Vier Personen werden morgen in Minsk an Wiktor Medwedtschuk übergeben“, sagte Pasetschnik. „Es handelt sich um Dmitrij Nikolajewitsch Welikij, geb. 1988, der von einem Gericht der DVR wegen Terroraktivitäten zu 15 Jahren Freiheitsentzug verurteilt wurde; Jakow Petrowitsch Weremejtschik, geb. 1986, der des Genozids und der Verwendung verbotener Mittel der Kriegsführung beschuldigt wird; Eduard Anatoljewitsch Michejew, geb. 1960, der wegen Landesverrat zu 12 Jahren verurteilt wurde, Maxim Anatoljewitsch Gorjanow, geb. 1984, der in der DVR zu 15 Jahren wegen terroristischer Aktivität verurteilt wurde“.


de.sputniknews.com:
Krise im Kosovo: Droht Serben eine humanitäre Katastrophe?
Die Regierung Serbiens befürchtet, dass im Kosovo eine humanitäre Katastrophe droht. Seitdem die örtliche Regierung die Strafzölle auf alle serbischen Güter auf 100 Prozent erhoben hat, mangelt es im serbisch besiedelten Norden des Kosovo an Nahrungsmitteln, teilt der serbische Handelsminister Rasim Ljajic mit.
Die seit 2018 eingeführten Zölle belasten die bilateralen Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo, der Dialog unter Beteiligung der EU wurde gestoppt.
Seitdem ein Kosovo-Einsatzkommando in den nördlichen, von Serben besiedelten Teil des Landes einmarschiert ist, sei auch die Kontrolle über einfahrende LKW’s verschärft worden, teilt Ljajic mit. Seit der Zolleinführung soll der Wert der nach Kosovo eingeführten serbischen Waren im Vergleich zum vergangenen Jahr um 228 Millionen Euro gesunken sein, wobei die Lebensmittelpreise um 5,3 Prozent gestiegen sind.
„Am Morgen wurde uns erzählt, dass es am meisten an Milch, Obst und Gemüse mangele … Andere Nahrungsmittel gehen auch allmählich aus. Manche Händler sagen, dass sie keine klare Vorstellung davon hätten, was am Ende dieser Woche passiert“, sagte Ljajic am Mittwoch einem offiziellen Fernsehsender. Es fehle auch an Mehl und Zucker, fügte er hinzu.
Belgrad werde sich um die Abschaffung der Strafzölle auf globaler Ebene bemühen, damit die Situation nicht in eine humanitäre Katastrophe hinüberwachse.
„Wir werden dafür sorgen, dass die Bevölkerung alle benötigten Grundnahrungsmittel bekommt“, fügte er hinzu.
1999 hatte die bewaffnete Konfrontation albanischer Separatisten von der paramilitärischen „Befreiungsarmee des Kosovo“ einerseits und der jugoslawischen Armee wie Polizei andererseits Nato-Bombenangriffe auf Jugoslawien zur Folge gehabt. Die Nato bombardierte Serbien 78 Tage lang. Die genaue Zahl der Opfer der Luftoperation der Allianz wurde offiziell nicht genannt, doch nach Einschätzung der serbischen Seite sind dabei 1200 bis 2500 Menschen ums Leben gekommen, rund 6000 wurden verletzt. Der materielle Schaden wird nach unterschiedlichen Angaben auf 30 bis 100 Milliarden Dollar geschätzt. Im Jahr 2004 kam es im Kosovo zu schweren Ausschreitungen, die vielen Einwohnern das Leben kosteten. Viele Serben sahen sich gezwungen, Kosovo zu verlassen. 2008 hat Pristina einseitig die Unabhängigkeit des Kosovo erklärt. Bis heute erkennen etwa 90 Länder die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an. Darunter auch Serbien, Russland, China, Spanien, Griechenland, Zypern, Rumänien und die Slowakei.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 27.06.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 20-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von elf Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer der 53. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Poljakow Krasnyj Partisan mit großkalibrigen Maschinengewehren, Schusswaffen sowie Abwehrgeschützen mit Brandmunition beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer der 93., 57. und 24. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Bryshinskij, Mischantschuk und Guds Jasinowataja, Wesjoloje, Wasiljewka, Jakowlewka, Alexandrowka, Trudowskije, Spartak und das Gelände des Donezker Flughafens mit 120- und 82mm-rsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern verschiedener Art, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Gnatow Kominternowo und Sachanka mit 120mm- und 82mm-Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Haus in Alexandrowka in der Schewtscheko-Straße 51 beschädigt, sowie eine Stromleitung in Kominternowo, und es wurden die Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an einer Elektrounterstation in Krasnyj Partisan gestoppt, weswegen mehr als tausend Verbraucher keinen Strom haben.
Alle Fälle von Besch
ießungen von Ortschaften sind dokumentiert, die Materialien wurden den Vertretern der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die ukrainischen Kriegsverbrecher übergeben.
In der 93. mechanisierten Brigade der BFU wurde die Vorbereitung des Personals auf die lang erwartete Ablösung festgestellt, was in einer Menge an Diebstählen von militärischen Material und allem, was im Vorfeld des Abzugs verkauft werden kann, durch Soldaten zum Ausdruck kommt. Der größten Nachfrage bei den Zwischenhändlern erfreuen sich weiterhin amerikanische Nachtsichtgeräte, die der Brigade im Rahmen der US-Militärhilfe geliefert worden waren.
Der militärische Rechtsordnungsdienst der Ukraine hat bei einer Razzia auf Märkten von Awdejewka einige Stück amerikanischer Infrarosichtgeräte mit Seriennummern, die im Inventar von Einheiten der 93. Brigade zu finden sind, entdeckt,
daraufhin hat der Stab der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ am 26. Juni eine Ermittlung zu diesem Sachverhalt angesetzt. Die Kuratoren aus den USA ihrerseits haben, da sie begründet dem Kommando der OOS nicht trauen, ihre Vertreter in die Kommission eingeschlossen.
Außerdem haben Mitarbeiter der Gegenaufklärung des SBU in Wolnowacha drei Marineinfanteristen aus der 35. Brigade festgenommen, darunter den Unteroffizier Sabluzkij und den Matrosen Suprun, die in Absprache mit dem Kommandeur ihres Bataillons versuchten, eine Partie Waffen und Munition mit dem Zug in den Oblast Odessa zum Verkauf zu befördern.
Nach Informationen aus dem Stab der OOS hat sich das Brigadekommando bereits mit der Führung des SBU in Verbindung gesetzt, um gegen die Rechtsverletzer wegen eines weniger aufsehenerregenden Paragraphen „ungesetzlichen Waffenbesitz“ zu ermitteln.


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I.M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen bewaffneten Formationen viermal das Regime der Feuereinstellung mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen verletzt.
In Richtung Popasnaja wurden Kalinowo-Borschtschewatoje und Solotoje-5 auf Befehl des Kommandeurs der 54. mechanisierten Brigade des Verbrechers Majstrenko mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Debalzewo wurden Logwinowo und Nishneje Losowoje auf Befehl des Kommandeurs der 30. mechanisierten Brigade des Verbrechers Garas mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Die Fälle von Beschuss der Ortschaften sind dokumentiert, die Materialien wurden an die Generalstaatsanwaltschaft der LVR zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die Kommandeure der 54. und 30. Brigade übergeben.
Im Zusammenhang mit der Verstärkung des Monitorings von Seiten der OSZE-Mission auf von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen auf der ukrainischen Seite hat das Kommando der OOS entschieden, die Scharfschützeneinheiten an der vordersten Verteidigungslinie zu verstärken.
Nach Informationen unserer Aufklärung sind
am Stationierungsort der 14. Brigade im Gebiet von Sokolniki 5 Scharfschützenpaare eingetroffen, die im 142. Ausbildungs- und Trainingszentrums der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte ausgebildet wurden.
Im Zusammenhang damit
schließen wir Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in dieser Richtung nicht aus.
Die moralischen Qualitäten der Kommandeur
e der Verbände in der OOS-Zone bleiben auf geringem Niveau.
Nach wie vor gibt es Vorfälle, die mit dem
Verkauf von Material und Treibstoff an die Zivilbevölkerung zusammenhängen.
So haben Funktionsträger einer Kompanie zur materiellen Versor
gung der 14. Brigade im Verlauf des Juli 5 Tonnen Benzin und 3 Tonnen Diesel verkauft, der in der Folge als bei der Verwendung von Technik, die tatsächlich nicht funktionsfähig ist, genutzt abgeschrieben wurde.
Im Zusammenhang mit der Verheimlichung dieses Falls ist in der 14. Brigade der Besuch einer Kommission des Treibstoffdienstes und des Fahrzeugdienstes des Stabs der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ zur Durchführung von Ermittlungen zu erwarten.


de.sputniknews.com: S-400-Kauf: Nato rechnet mit „Fortschritt“ nach Treffen Trump-Erdogan in Osaka – Medien
Jens Stoltenberg, der Nato-Generalsekretär, erwartet laut Medienberichten, dass das Gespräch zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan am Rande des G20-Gipfels in Osaka (Japan) dazu beitragen wird, in der „schwierigen Frage“ des Kaufs der russischen S-400-Fla-Komplexe durch Ankara voranzukommen.
Stoltenberg zufolge ist dieses Thema am Rande mehrerer Ministerkonferenzen der Nato-Länder besprochen worden. „Das ist eine schwierige Frage“, so der Nato- Generalsekretär.
„Ich begrüße es, dass die USA und die Türkei sowohl bei solchen Gesprächen als auch in Osaka, wo Trump und Erdogan zusammentreffen werden, einen Dialog zu diesem Thema führen. Ich hoffe, dadurch lässt sich ein gewisser Fortschritt in dieser schwierigen Frage erzielen“, so Stoltenberg weiter.
Die USA und andere Nato-Länder hatten Ankara wiederholt wegen des Deals mit Moskau kritisiert. Zudem hatte das Pentagon der Türkei klar gemacht, dass der Erwerb der russischen Raketenabwehrsysteme S-400 ihre Teilnahme am Programm zur Entwicklung des neuesten US-amerikanischen F-35-Jagdbombers völlig ausschließen werde.
Zuvor hatte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Eric Pahon, gegenüber russischen Medien erklärt, dass Washington den S-400-Erwerb durch die Türkei als einen „strategischen Trick“ Moskaus betrachte, der darauf abziele, einen Keil zwischen Ankara und seinen westlichen Verbündeten zu treiben.


L
ug-info.com: „Nach uns vorliegenden Informationen imitiert die Ukraine, wie wir auch angenommen hatten, nur ihre Bereitschaft zur Trennung der Kräfte in Staniza Luganskaja“, teilte der Außenminister der LVR Wladislaw Dejnego mit.
„Vor mehr als zwei Wochen, am 10. Juni, haben sie die Trennung unter ausgedachten Vorwänden abgelehnt, weil das Regime der Feuereinstellung angeblich in der Nacht vom 7. auf den 8. Juni verletzt wurde, was sie nach unseren Informationen selbst organisiert haben. Diesmal haben sie einen anderen Vorwand gefunden, um die Trennung zu verweigern. Für morgen hat die ukrainische Seite Provokationen geplant. Ihr Vertreter plant öffentlich die Verweigerung der Trennung bekannt zu geben. Als Anlass wird das Vorhandensein eines Objekts der zivilen Infrastruktur im Trennungsabschnitt genannt werden“, erklärte Dejnego.
„Die Ukraine fordert, diese Infrastruktur zu liquidieren, obwohl dies von der Rahmenvereinbarung nicht vorgesehen
ist. Wir sind bereit, Zusätze zur Rahmenvereinbarung beim nächsten Treffen in Minsk zu erörtern“, sagte der Minister.
„Alle Handlungen der Seiten müssen symmetrisch und gleichwertig sein. Alle Bedingungen der Trennung müssen in Dokumenten festgehalten werden. Heute gibt es, wir wiederholen, dort diese Bedingungen nicht. Die Ukraine muss auch entsprechende Objekte liquidieren, wenn wir dies werden vereinbaren können“, unterstrich Dejnego.
„Wir meinen, dass die für morgen vorbereitete Demarche der ukrainischen Seite ein weiteres Mal bestätigt, dass die Politik der Ukraine die vorherige bleibt und auf die Sabotage des Minsker Friedensprozesses gerichtet ist. Wir rufen die Ukraine auf, umzudenken und eine abschließende Trennung der Kräfte am Abschnitt bei Staniza Luganskaja zu gewährleisten und aufzuhören Forderungen vorzubringen, die nicht von Entscheidungen der Kontaktgruppe vorgesehen sind. Wir rufen die OSZE und persönlich Martin Sajdik auf, keine weitere Sabotage der Trennung der Kräfte in Staniza Luganskaja zuzulassen. Die Ukraine hat dies schon 80-mal getan. Es muss endlich diese Verhöhnung des gesunden Menschenverstands aufhören“, erklärte er.
„Die Volksmiliz der LVR hat gemäß der Rahmenvereinbarung der Kontaktgruppe über die Trennung von Kräften und Mitteln ihre Kräfte und Mittel von den Positionen im Gebiet des Abschnitts „Staniza Luganskaja“ abge
zogen“. Wir wollen hoffen, dass die ukrainische Seite das gleiche tun wird“, sagte er.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie
bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 17:25 Uhr das Feuer aus Richtung Nowoselowka Wtoraja in Richtung Wasiljewka mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
Unter Beschuss geriet das Gebiet der
Wasiljewker Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke, die Mitarbeiter waren gezwungen, den Schutzraum auszusuchen.
Nach vorläufigen Informationen wurden keine Opfer und Zerstörungen an ziviler Infrastruktur festgestellt. Genauere Informationen werden ermittelt.


abends:

de.sputniknews.com: Deal zwischen Iran, Türkei und Russland wird Dollar-Dominanz „entscheidenden Schlag versetzen“
Die Behörden des Irans verhandeln derzeit mit mehreren Ländern – darunter die Türkei, Russland, China, Aserbaidschan und Indien – über die Unterzeichnung eines Finanzabkommens. Nach Ansicht des Nahost-Experten Mehmet Ali Güller wird dieses Abkommen der Dominanz des US-Dollars einen entscheidenden Schlag versetzen.
Der türkische Journalist, Kolumnist, Autor mehrerer Bücher über den Nahen Osten, Mehmet Ali Güller, nahm in Sputnik-Interview Stellung zur jüngsten Erklärung des iranischen Außenministers Dschawad Sarif, dass die Behörden des Irans mit mehreren Ländern, darunter die Türkei, Russland, China, Aserbaidschan und Indien, über die Unterzeichnung von Finanzabkommen verhandeln, die auf die Beschränkung der Dollar-Nutzung im Handel abzielen.
Bezüglich der Tatsache, welchen Einfluss solche Abkommen auf die Befreiung der Länder der Region vom wirtschaftlichen und politischen Druck der USA ausüben können, sagte Güller:
„Da ist nicht einmal das Ausmaß und Umfang dieser Abkommen, sondern vor allem die Tatsache ihres Abschlusses wichtig. Es geht darum, dass sie in der Zukunft die Anwendung der US-Sanktionen unmöglich machen werden. Finanzabkommen, gemeinsame Zahlungsmechanismen, Handel in Nationalwährungen – das sind ergänzende Schritte auf dem Weg zum Sturz des Dollar im internationalen Wirtschaftssystem. Gerade deswegen stemmen sich die USA gegen den von Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen mit dem Iran eingerichteten INSTEX-Mechanismus.“
Die türkisch-iranischen Abkommen würden es ermöglichen, die bilateralen Verbindungen qualitativ zu entwickeln. „Solche bilaterale Abkommen und gemeinsame Zahlungsmechanismen werden reale Auftragnehmer vor Ort zur Einhaltung des Gesetzes im Rahmen der zwischen den Ländern erreichten Vereinbarungen motivieren. Der gegenseitige Handel unter Bedingungen der Sanktionseinschränkungen mit der Nutzung verschiedener illegaler Methoden im Rahmen des von den USA kontrollierten Finanzsystems bietet den Auftragnehmern die Möglichkeit, sich zu bereichern, bereitet jedoch Probleme in den bilateralen Beziehungen und bringt den USA einen weiteren Trumpf. So sind die Probleme in den türkisch-iranischen Handelsbeziehungen in den vergangenen Jahren, die via Vermittlern und Zwischenhändlern erfolgten, leider bis heute ein Trumpf, den die USA gegen die Türkei nutzen. Angesichts dessen würde die Unterzeichnung eines bilateralen Finanzabkommens zwischen der Türkei und dem Iran die Entwicklung und die Festigung der Handelsverbindungen zwischen den beiden Ländern auf einer gesunden und festen Grundlage gewährleisten“, so Güller.
Auf die Wichtigkeit hinweisend, dass dieses Thema auf die Tagesordnung gebracht wurde, als Präsident Donald Trump einen Erlass über die Verschärfung der Sanktionen gegen Teheran unterzeichnete, sagte Güller: „Die wirtschaftliche Größenordnung dieser Länder ist größer als die der US-Wirtschaft, und sie sind nicht verpflichtet, einen Handel zu den von den USA gestellten Bedingungen zu führen. Nachdem China der WTO beigetreten war und sein Gewicht im IWF und in der Weltbank stieg, begannen die von den USA entworfenen Finanzrahmen, sich zu erweitern und zu verändern. Bekannt ist, dass viele der genannten Länder in denselben Strukturen vertreten sind und den Übergang zur nationalen Währung im gegenseitigen Handel beschlossen haben. Dieser Beschluss widerspiegelt sich bereits in ihren Handelssystemen. Das ist ein heftiger Schlag gegen die Herrschaft des US-Dollar.“
Zum Schluss hob der Experte hervor, dass die volle Unabhängigkeit eines Staates nur unter Bedingung der Gewährleistung seiner wirtschaftlichen Unabhängigkeit möglich ist, worauf solche Modelle des Zusammenwirkens wie bilaterale Finanzvereinbarungen abzielen.

 

Dan-news.info: „Das zentrale Exekutivkomitee der Gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ hat sich vollständig der Initiative unserer Aktivisten angeschlossen und schließt sich der Aktion „Wahl des Donbass“ an. In jeder Stadt und jedem Bezirk der Republik arbeiten unsere Freiwilligen. Sie sind bereit alle nötigen Informationen zu geben, ihren Sinn zu erklären, Daten auf die Internetseite zu übermitteln“, sagte der Leiter des Exekutivkomitees Muratow.
Er erklärte, dass sich dem Aufruf auch Einwohner des nicht von der DVR und LVR kontrollierten Gebiets der Oblaste Lugansk und Donezk angeschlossen haben sowie aus anderen Städten der Ukraine.
Wir erinnern daran, dass die Aktion im Mai dieses Jahres begonnen hat. Ihre Teilnehmer fordern insbesondere von Selenskij einen besonderen Status für den Donbass, die Beschüsseießungen einzustellen, die Renten wieder zu zahlen, das Recht auf Integration mit der RF anzuerkennen. Auch in der LVR haben sich zahlreiche Funktionsträger und Bürger der Aktion angeschlossen.
Der Aufruf lautet: „Wir, die Einwohner des Donbass, fordern vom Präsidenten der Ukraine Wladimir Selenskij den Beschuss unserer Häuser zu stoppen!. Wir fordern, den Menschen die Renten wiederzugeben! Wir fordern, uns das Recht zu geben, in unserer russischen Muttersprache zu sprechen! Erkennen Sie das Recht des Donbass auf Integration mit Russland an! Gegen Sie uns die Möglichkeit, unsere Wirtschaft zu entwickeln! Erlauben sie unserer Miliz, uns zu verteidigen! Bestrafen Sie die Verbrecher Pjotr Poroschenko, Alexandr Turtschinow, Igor Kolomojskij, Ruslan Chomtschak und weitere, die die Befehle gegeben haben, friedliche Einwohner zu töten.
Wir fordern einen besonderen Status für den Donbass!“

de.sputniknews.com: Erstes schwimmendes Atomkraftwerk der Welt offiziell zugelassen
Der Inbetriebnahme des ersten schwimmenden Atomkraftwerks der Welt steht nichts mehr im Wege. Die technische Aufsichtsbehörde Rostechnadsor gewährte dem AKW-Betreiber Rosenergoatom eine Betriebslizenz für den ersten Reaktor des AKW „Akademik Lomonossow“, teilte der Betreiber am Donnerstag auf seiner Homepage mit.
Ende August soll das Kraftwerk zu seinem Standort vor dem Hafen Pewek im Autonomen Bezirk der Tschuktschen im äußersten Nordosten Russlands geschleppt werden. Bis Jahresende wird vor Ort auch die notwendige Infrastruktur auf dem Meeresgrund und auf dem Festland fertig gebaut.
Das in der St. Petersburger Baltischen Werft gebaute Kraftwerk war Ende April 2018 nach Murmansk bugsiert worden, wo es mit Kernbrennstoff beladen wurde. Beim Transport nach Pewek wird der physikalische Schutz des AKW im Notfall von einem Kriegsschiff gewährleistet, das den Tross in den beiden Etappen der Fahrt begleitet.
Die schwimmende Atomanlage eignet sich für die Erzeugung von Strom und Wärme sowie für das Entsalzen von Meereswasser. Das AKW hat zwei Reaktoren vom Typ KLT-40S, die jeweils bis zu 70 Megawatt Strom und 50 Gcal/h Wärme erzeugen werden. Das dürfte für die Versorgung einer Stadt mit einer Bevölkerungszahl von bis zu 100.000 ausreichen.
Das Kraftwerk in Pewek soll das alternde AKW Bilibino und ein Wärmekraftwerk in Pewek ersetzen. Das Kraftwerk in Bilibino erzeugt bislang bis zu 80 Prozent der Elektrizität in dem von allen anderen Stromnetzen abgeschotteten örtlichen Verbundsystem.
Der Reaktorblock 1 in Bilibino sollte laut Plänen im Dezember 2018 gedrosselt werden. Die Stilllegung der Blöcke 2, 3 und 4 ist für Dezember 2021 geplant. Der weitere Einsatz der 1974-1976 gebauten vier Homogenreaktoren vom Typ EGP-6 mit Zwangsumlauf des Wärmeträgers wird gemäß den modernen Sicherheitsvorschriften nicht mehr möglich sein.
Die „Akademik Lomonossow“ soll zu einem Schlüsselelement der Infrastruktur im Rahmen eines Programms zur Entwicklung der Nordostpassage werden. Das Hauptziel besteht darin, entlegene Industriebetriebe, Hafenstädte und Bohrinseln mit Strom zu versorgen. Die erste Reaktoranlage wird laut Plänen im Dezember 2019 ans Netz gehen.

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