Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 17. bis 23. Juni 2019

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, Dnrailway sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Dienstag:

Donfrost GmbH gehört zur Avantgarde des Gerätebaus
Mpt-dnr.ru: Mitarbeiter des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR machten einen Arbeitsbesuch bei der Donfrost GmbH. Dabei erörterten sie mit der Unternehmensleitung den aktuellen Zustand der Firma und machten sich mit der Produktion der neuen Kompaktkühlschränke Kubikow 402 und 506 bekannt.
„Das eine Modell hat einen Tiefkühlteil mit Temperaturen von -1 bis -4 C°, das andere nicht. Beide Typen haben ein Fassungsvermögen von 60 Litern und ein Format von 50 x 50 x 50 cm. Solche Kühlschränke sind auf dem auf dem Markt gefragt, was wir an den Verkaufszahlen unserer chinesischen Konkurrenten bemerkt haben. Unsere Experten haben ein Vorausmuster konstruiert und auf wissenschaftlich-technischer Grundlage die zu erwartenden Selbstkosten berechnet. Wir gehen davon aus, dass die einheimischen Modelle für die Verbraucher interessant und konkurrenzfähig sein werden. Bis heute haben wir bereits 600 Stück hergestellt“, sagte Oleg Shenikow, Entwicklungsleiter bei Donfrost. „ Die Donfrost GmbH ist ein Flaggschiff des Gerätebaus und gehört zur Avantgarde der Branche. Trotz der allgemeinen Lage in der Republik zeigte das Werk im Verlauf der vergangenen fünf Jahre eine positive Dynamik, was Produktion und Absatz betrifft. Dieses Jahr soll die Produktion um 27% gesteigert werden. Besondere Beachtung wird auch einem Design, das dem aktuellen Geschmack entspricht, geschenkt“, sagte Dmitrij Schewtschuk, Experte aus der Maschinenbauabteilung des Industriedezernats des Ministeriums.


Mittwoch:

Facharbeiterausbildung am Technikum
mpt-dnr.ru: In den Bildungseinrichtungen der Republik hat die Verteidigung der Diplome begonnen. Die Mitglieder der staatlichen Prüfungskommission der staatlichen berufsbildenden Einrichtung „Donezker Elektrometallurgisches Technikum“ (DEMT) müssen die Prüfungen abnehmen und über das professionelle Niveau der Ausbildung von 104 zukünftigen Spezialisten entscheiden. An der Arbeit des Prüfungsausschusses nehmen nicht zum ersten Mal Mitarbeiter des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR teil.
„Zwischen unserer Bildungseinrichtung und dem Ministerium für Industrie und Handel existieren schon lange partnerschaftliche Beziehungen. Nach Abschluss des Technikums erhalten viele unserer Absolventen mit Facharbeiterabschluss Arbeitsplätze in staatlichen Unternehmen, die sich im Bereich des Ministeriums befinden“, sagte der Direktor des Technikums Igor Karawan.
Er fügte hinzu, dass die Absolventen des DEMT heute in vielen Industriebranchen der Republik anzutreffen sind.
„Die Absolventen des Technikums durchlaufen eine praktische Ausbildung und viele nehmen anschließend Arbeitsplätze in den staatlichen Unternehmen „Donbassteploenergo“, „Donezker Kohle- und Energiegesellschaft“, „Jusowskij Metallwerk“ sowie der geschlossenen Aktiengesellschaft „Wneschtorgservis“, dem republikanischen Unternehmen „Energija Donbassa“, „Starobeschewsker Kraftwerk“, der privaten Aktiengesellschaft „Donezker Werk für Hochspannungspfeiler“, dem republikanischen Unternehmen „Regionale Energielieferungsgesellschaft“, der „Donfrost“ GmbH und anderen Unternehmen an. Donezker Spezialisten – Absolventen des Technikums – kann man auch in vielen Industrieunternehmen der RF finden“, fügte der Leiter der Bildungseinrichtung hinzu.
Er erläuterte, dass die Verteidigung der Diplomprojekte und Diplomarbeiten im DEMT bis zum 29. Juni dauern wird. Die Auswahl neuer Studenten beginnt am 25. Juni.
Das DEMT wurde 1963 gegründet. Heute bildet es Spezialisten für den Maschinenbau, für Unternehmen der Wärmeversorgung, für automatisierte Systeme, Informatik und Computertechnik, Elektro- und Wärmeenergie sowie für andere Industriebereiche aus.


Produktion des Maschinenbaus der DVR in Russland konkurrenzfähig

Mpt-dnr.ru: Das staatliche Unternehmen ‚Elektrotechisches Werk (in) Tores‘ (TES) hat langjährige Kontakte zu Maschinenbaukollegen in der Russischen Föderation.
„Wir fertigen zurzeit die zweite Serie von Wechselstromleitungsverbindern für 660 bis 1140 Volt (SNW-M) in der explosionsgeschützten Ausführung für einen der größten Maschinenbaubetriebe Russlands. Die erste Serie von 60 Stück gelangte Anfang dieses Jahres zur Auslieferung“, sagte Werksdirektor Igor Njewaljonnyj und fügte hinzu, die russischen Maschinenbauer schätzten die Arbeitsqualität der Kollegen in der DVR hoch ein und seien deshalb treue Kunden des TES.
„Wir bemühen uns, die Qualität unserer Produkte auf hohem Niveau zu halten. Deshalb arbeiten unsere russischen Partner schon lange Jahre zufrieden mit uns zusammen. Für die erste Lieferung unserer Verbinder haben wir gute Kritiken bekommen; ich bin sicher, dass die zweite Lieferung von 66 Stück qualitativ genauso gut ausfallen wird“, sagte der Dierktor.
Das Elektrotechnische Werk Tores ist auf Elektroanlagen sowohl an der Oberfläche als auch in Bergwerken spezialisiert, setzt aber auch elektrische Antriebsanlagen instand. Es hat sein Sortiment in den vergangenen Jahren ausgeweitet, stellt jetzt auch Technik für die Landwirtschaft sowie Anlagen des öffentlichen Bedarfs für Arbeit und Erholung her und repariert sie.


Donnerstag:

Hochschulausbildung von Facharbeitern
mpt-dnr.ru: Der Ausbildung von Kadern und der Weiterbildung von Arbeitern des staatlichen Unternehmens „Charzysker Stahlseilfabrik Silur“ wird große Aufmerksamkeit gewidmet.
Seit der Wiederinbetriebnahme des Unternehmens im Jahr 2017 wurde in dem Unternehmen eine große Arbeit auf diesem Gebiet geleistet. Es fanden folgende Ausbildungskurse für das Personal statt:
– zu Fragen der Arbeitssicherheit – 991 Personen;
– berufliche Bildung – 263 Personen;
– zum Aufstieg in höhere Funktionen – 39 Personen;
– Erhöhung der Qualifikation – 343 Personen.
Eines der vorrangigen Gebiete der Kaderpolitik des staatlichen Unternehmens „Charzysker Stahlseilfabrik Silur“ ist die Ausbildung einer Kaderreserve.
Seit dem 01.01.2019 wurde gemäß dem Punkt 7.7 des Tarifvertrags (für die Jahre 2017-2019) in dem Unternehmen die Ausbildung von Arbeiten in höheren Bildungseinrichtungen der DVR in Abend- und Fernkursen ohne Unterbrechung der Berufstätigkeit und auf Kosten des Unternehmens begonnen.
Mehr als 30 Personen haben sich sich für diese Hochschulausbildung beworben.
Hauptsächliche Fachgebiete, die von den Arbeitern gewählt wurden und die auch die in dem Unternehmen am meisten gefragten sind, sind die folgenden: Druckbearbeitung von Metall, Metallurgie, Mechanik und Elektroversorgung.
Die Führung des Unternehmens führt auch eine Auswahl von zukünftigen Arbeiter des Unternehmens durch und schließt Verträge zur Ausbildung in Hochschulen auf Kosten des Unternehmens ab.
So realisiert das staatliche Unternehmen „Charzysker Stahlseilfabrik Silur“ ein komplexes Programm zur Gewinnung von Kadern.


Samstag:

Ernte im Starobeschewo-Bezirk
Dnr-online.ru: Die Getreidebauern des Starobeschewo-Bezirks planen in ein bis anderthalb Wochen, wenn das Getreide reif ist, die Ernte der Frühgetreidekulturen auf einer Flächen von 36.600 ha zu beginnen, davon sind 25.500 ha Winterweizen. Das teilte heute der Leiter des Starobeschewo-Bezirks Nikolaj Michajlow mit. Außerdem müssen Früh- und Wintergerste auf 9.500 ha eingeholt werden, 355 ha Hafer, 511 ha Erbsen und 730 ha Roggen müssen geerntet werden.
„Es wurde ein Plan für die Erntearbeiten erstellt. Vor uns liegen große Aufgaben. Im Starobeschewo-Bezirk gibt es 101 Mähdrescher (85 sind funktionsfähigk) und 362 Traktoren, davon befinden sich derzeit 329 in funktionsfähigem Zustand“, sagte er.
Nikolaj Michajlow sprach auch einige problematische Fragen an, darunter sind Zahlungsrückstände von weiterverarbeitenden Betreiben gegenüber den Landwirten. „Diese Gelder sind gerade jetzt nötig, um Ersatzteile, Treibstoff usw. für die Erntekampagne zu beschaffen“, sagte er. Außerdem gibt es bei der importierten Erntetechnik bestimmte Schwierigkeiten mit der Lieferung von Ersatzteilen.
Der Leiter der Bezirksverwaltung teilte mit, dass nach dem Plan, wenn nicht ungünstige Wetterbedingungen eintreten, die Frühgetreidekulturen innerhalb von zwei Wochen geerntet sein sollen.
„Die Stimmung ist kämpferisch. Traktoristen haben wir. Der notwendige Vorrat an Treibstoff ist vorhanden. Mit Diesel sind wir zu 91% versorgt, mit Benzin zu 90%, mit Maschinenölen vollständig“, sagte Nikolaj Michajlow.
Über den Ertrag zu sprechen hält er bisher noch für verführt, weil nach einem Sprichwort gilt: „Es zählt nicht das Getreide auf dem Feld, sondern das in den Kornkästen“. „Unser Bezirk befindet sich in einer risikoreichen landwirtschaftlichen Zone, obwohl der frühe Frühling für uns sehr günstig war. Es gab rechtzeitig Niederschläge, unsere Werktätigen haben den gesamten Komplex von Arbeiten erledigt: rechtzeitig wurden alle Winterkulturen gedüngt, Schädlingsbekämpfung wurde durchgeführt. Warten wir die Ergebnisse ab“, fasste Nikolaj Michajlow zusammen.

 

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