Presseschau vom 13.06.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Teheran nennt Bedingung für Ende des Konflikts mit USA
Der Iran und die USA befinden sich in einem Dauerkonflikt, glücklicherweise bislang nicht in einem militärischen. Nun hat Teheran die Bedingung genannt, die für ein Ende dieser Dauerkonfrontation nötig sei.
Das Ende des Konflikts zwischen den USA und dem Iran ist nach den Worten von Präsident Hassan Rouhani nur denkbar, wenn die US-Sanktionen aufgehoben werden.
„Die Wurzel der Spannungen in der Region ist der Wirtschaftskrieg (der USA). Und sobald der beendet ist, werden wir auch wieder Stabilität haben“, sagte Rouhani am Mittwochabend nach einem Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe in Teheran.
Der Iran will laut Rouhani keinen militärischen Konflikt in der Region, „auch nicht mit den USA”. Zugleich betonte der iranische Präsident, dass sein Land keineswegs wehrlos sei.
Würde er angegriffen, so werde der Iran jeden Angriff konsequent erwidern.
Auch das Atomabkommen wurde angesprochen. Rouhani betonte, dass der Iran zwar daran festhalten möchte, jedoch auch unter Bedingungen.
Das Abkommen war 2015 nach zwölfjährigen Verhandlungen abgeschlossen worden. Neben Deutschland und dem Iran gehören Großbritannien, Frankreich, Russland und China zu den Unterzeichnern. Die USA sind vor einem Jahr ausgestiegen und setzen den Iran seitdem wieder mit massiven Wirtschaftssanktionen unter Druck. Vor einem Monat stellte auch der Iran das Abkommen infrage und setzte den anderen Vertragspartnern eine Frist bis zum 7. Juli, um die wirtschaftlichen Verpflichtungen zu erfüllen.

 

vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen zweimal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung (GZKK) mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5 und Nishneje Losowoje.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern.


de.sputniknews.com: USA verleihen ukrainischer Hauptstadt „neuen Namen“
Das United States Board on Geographic Names hat sich entschieden, orthographische Änderungen im Wort Kiew vorzunehmen. Dies teilte der Pressedienst der ukrainischen Botschaft in den USA mit.
Aufgrund einer entsprechenden Anfrage des ukrainischen Botschafters in den USA, Walerij Tschalyj, beschloss die amerikanische Behörde einstimmig, die Bezeichnung der ukrainischen Hauptstadt zu modifizieren. Nun soll unter anderem an Flughäfen und bei internationalen Organisationen statt „Kiev“ „Kyiv“ geschrieben stehen.
Am 17. Juni sollen die Änderungen in Kraft treten.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 12. Juni 3:00 Uhr bis 13. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 17.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Isotow-Bergwerks), Golomowskij, Dolomitnoje, Sajzewo, Wasiljewka, Jasinowataja, Spartak, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum, Shabitschewo), Signalnoje, Dokutschajewsk, Sachanka, Kulikowo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurden gestern Schäden in Sajzewo in der Obrutschew-Straße 6 und der Rybalko-Straße 214 infolge von Beschuss von Seiten der BFU festgestellt.
Außerdem wurden beim Beschuss von Dokutschajewsk eine Garage und die Fensterverglasung eines Hauses in der Gribnaja-Straße 3 beschädigt.
Darüber hinaus ist infolge von Beschuss auf Kominternowo ein Haus in der Achmatowa-Straße 49 vollständig abgebrannt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 224.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 367.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com:
Zwei Öltanker im Golf von Oman angegriffen – Medien
Im Golf von Oman soll es am Donnerstagmorgen zu zwei großen Explosionen gekommen sein. Offenbar sind zwei mit Rohöl beladene Supertanker angegriffen worden, berichten iranische Medien am Donnerstag unter Berufung auf Quellen im Oman.
Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge handelt es sich um die „Front Altair“ unter der Flagge der Marshallinseln und die „Kokuka Courageous“, die unter der Flagge von Panama fährt. Nach einem Medienbericht wurde die „Front Altair“ von einem Torpedo getroffen. Laut einem anderen Insider könnte das Schiff auch von einer Seemine getroffen worden sein.
„Front Altair“, einer der zwei im Golf von Oman angegriffenen Tanker, ist gesunken. Dies berichtet die iranische Agentur IRNA.
Die „Kokuka Courageous“ gehört der Hamburger Reedereigruppe Bernhard Schulte Shipmanagement, so Reuters. Bei dem anderen Wasserfahrzeug soll es sich Schifffahrtskreisen zufolge um einen Öltanker der norwegischen Gesellschaft Frontline handeln.
Das mit Methanol beladene Schiff wurde von der japanischen Firma Kokuka Sangyo Co betrieben, meldet die örtliche Agentur Kyodo unter Verweis auf das Unternehmen Mitsubishi Gas Chemical Co. in Tokio.
Der Iran rettete 44 Seeleute von den attackierten Öltankern und brachte sie auf sein Territorium, meldet IRNA unter Berufung auf eine Quelle.
23 Menschen, die sich an Bord der „Front Altair“ befunden hatten, sind laut der norwegischen Zeitung „VG“ in Sicherheit. Sie seien auf ein anderes Schiff gebracht worden.
Dem Unternehmen Frontline zufolge waren elf Russen, elf Philippiner und ein Georgier unter den Crewmitglieder. Alle wurden evakuiert. Die russische Botschaft im Oman verfügt allerdings über keine Informationen darüber, ob sich Russen an Bord eines der attackierten Tanker befinden.
In den Häfen im Oman und in Pakistan gingen laut dem Portal Iran Front Page Notrufe ein. Die in Bahrain stationierte Fünfte Flotte der US-Navy bestätigte die Attacke, so die Nachrichtenagentur AP. Die Flotte habe Seestreitkräfte geschickt, um den zwei Schiffen zu helfen.
Die Agentur „Bloomberg“ berichtet derweil unter Verweis auf den Manager der „Kokuka Courageous“, das Schiff sei auf dem Weg von Saudi-Arabien nach Singapur bei einem „mutmaßlichen Angriff“ beschädigt worden.
Die Tanker seien mit Hilfe der US-Navy evakuiert worden, meldet Reuters unter Berufung auf Quellen. Die Besatzung befinde sich in Sicherheit.
Das britische Militär und die US-Marine erklärten, sie wüssten von einem Vorfall in der Region. „Großbritannien und seine Partner ermitteln“, erklärte die britische Navy laut Reuters, ohne nähere Details zu nennen.
Ein mutmaßlicher Angriff auf die zwei Tankschiffe trieb am Donnerstag den Ölpreis in die Höhe. Leichtes US-Öl und Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um jeweils mehr als einen Dollar auf 52,41 beziehungsweise 61,64 Dollar je Barrel (159 Liter).


Lug-info.com: Die Regierung der LVR wird die Löhne für die Beschäftigten der öffentlichen Bereiche und der staatlichen Dienste erheblich erhöhen, auch die Renten werden steigen. Dies teilte heute das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik mit.
„Die erste Erhöhung wird am 1. Juli dieses Jahres stattfinden, dabei werden sich die Löhne der Beschäftigten der öffentlichen Bereiche und der staatlichen Dienste um 35% erhöhen, die Renten um ein Viertel, das heißt um 25%“, sagte er.
Pasetschnik fügte hinzu, dass „die Löhne einer Reihe von Mitarbeitern der militärischen Strukturen erhöht werden, auch die Sozialunterstützung und die Versicherungszahlungen werden erhöht werden“.
„Ab Januar 2020 werden die Löhne der öffentlichen und staatlichen Beschäftigten zusätzlich um 35% erhöht, so beträgt die Gesamtsteigerung von jetzt aus gesehen 70%. Zu diesem Zeitpunkt werden die Renten um 27% erhöht, das heißt, es wird eine Gesamterhöhung um 52% geben“, teilte das Republikoberhaupt mit.


Dan-news.info: „Im öffentlichen Bereich und im staatlichen Dienst der Republik ist geplant, ab 1. Juli 2019 die Löhne um 35% zu erhöhen, die Renten sollen dann um 25% erhöht werden“, teilte das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin mit.
Er unterstrich, dass auch geplant ist, die Löhne einiger Kategorien von Mitarbeitern der militärischen Strukturen, die Sozialunterstützung und die Versicherungszahlungen zu erhöhen.
„Eine zusätzliche Erhöhung der Löhne der öffentlichen und staatlichen Beschäftigten und der Renten ist ab Januar 2020 geplant. Die Löhne werden um 35 Prozent steigen, das hießt von jetzt aus gesehen beträgt die Erhöhung 70%. Die Renten werden mit Beginn des nächsten Jahres um 27% erhöht werden, die Gesamtsteigerung im Vergleich zur derzeitigen Höhe beträgt also 52 Prozent“, fügte Puschilin hinzu.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Auf Ankaras Bitte: Russische Flieger bombardieren Stellungen von Terroristen in Idlib
Russische Flugzeuge haben die Stellungen von Terroristen in der syrischen Provinz Idlib als Vergeltung für ihren früheren Angriff auf türkische Militärs beschossen, teilte das Verteidigungsministerium Russlands am Donnerstag mit.
In der Nacht zum Donnerstag hatten mit der Al-Nusra-Front verbündete Terroristen einen Beobachtungsposten der türkischen Armee in Idlib beschossen. Daraufhin bat die Türkei Russland darum, „die Sicherheit ihrer Soldaten zu gewährleisten und die Positionen der Terroristen anzugreifen”, so das Verteidigungsministerium.
„Anhand der von der türkischen Seite angegebenen Koordinaten führten die russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräften vier Bombenangriffe durch. Infolgedessen wurde in den Gebieten der Siedlung Dokmak und auf der Dschebel-Tavert-Höhe eine große Anzahl von Militanten und Feldartillerie-Positionen zerstört, von denen aus der türkische Beobachtungsposten beschossen wurde”, hieß es weiter.
Die Attacke auf die türkischen Stellungen wurde trotz der Waffenruhe durchgeführt, die am 12. Juni in der Deeskalationszone von Idlib verhängt worden war.
Das Verteidigungsministerium unterstrich, dass russische und türkische Militärs ihre enge Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Terrormilizen in Idlib fortsetzen würden.


smdnr.ru/dnr-online.ru: Besprechung des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin mit Mitgliedern der Regierung, Leitern von Städten und Bezirken zur Vorbereitung auf die Urlaubszeit, zu Fragen der Müllabfuhr u.a.
Der Leiter der Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Oleg Morgun berichtete, dass die Ortschaft Sedowo für die Urlaubssaison 2019 bereit ist. Die Ortschaft wurde begrünt, wilde Müllkippen beseitigt, der Straßenbelag repariert, Wasserversorgung und Beleuchtung in Ordnung gebracht, die Kontroll- und Passierpunkte sind organisiert, es können jetzt 100 Personen pro Stunde passieren.
„Im Nowoasowskij-Bezirk liegen 43 Erholungseinrichtungen, davon 39 unmittelbar im Sedowo. Für die Sommerurlaubszeit 2019 sind 28 Einrichtungen bereit, 24 Urlaubsbasen und 4 Zeltplätze, die etwa 5000 Urlauber gleichzeitig aufnehmen können“, sagte Oleg Morgun.
Das Republikoberhaupt wies an zu gewährleisten, dass die Wirtschaftssubjekte die geltenden Gesetze und die Preispolitik im Bereich des Handels, von Restaurationsbetrieben, Haushaltsdienstleistungen einhalten und bis zum 31. August zu kontrollieren, dass ein freier Zugang zu den Stränden im Bereich von Sedowo gewährleistet ist.
Oleg Morgun sprach das Problem der nicht zufriedenstellenden Arbeit der staatlichen Unternehmen „Märkte des Donbass“ und „Ritual“ an.
„In der letzten Zeit gingen zahlreiche Anfragen und Beschwerden von Einwohnern der Republik zur Arbeit von ‚Märkte des Donbass‘ und ‚Ritual‘ ein. Die Situation auf den Märkten ist in Donezk besonders schwierig – die Menschen beschweren sich über die fehlende Einhaltung sanitärer Normen und den Unwillen der Führung von ‚Märkte des Donbass‘, Maßnahmen zu Beseitigung der Probleme zu ergreifen. Außerdem bestehen Probleme mit den Dienstleistungen des Beerdigungsunternehmens ‚Ritual‘ bezüglich der Preispolitik. In Gorlowka, Donezk, Makejewka und Tores gab es überhöhte Preise und unvollständige Dienstleistungen…“.
Denis Puschilin wies an, bis zum 21. Juni 2019 eine Sitzung mit den Leitern der Städte und Bezirke unter Beteiligung von Vertretern der Regierung zu den Problemen der beiden Betriebe durchzuführen und konkrete Lösungswege vorzustellen. ….
Die nächste Frage war das Problem der Müllabfuhr in Donezk.
„In Donezk erfolgt die Müllabfuhr für die Bevölkerung teilweise durch die GmbH ‚Ökologische Gesellschaft Gromada‘. Derzeit gibt es eine äußerst schwierige Situation mit der Arbeit dieses Unternehmens. Es gehen zahlreiche Anfragen und Beschwerden von Einwohnern über die Nichteinhaltung der Zeitpläne für die Müllabfuhr und eine Überfüllung der Tonnen in den Bezirken, für die das genannte Unternehmen zuständig ist, ein“, stellte Denis Puschilin fest.
Dazu erklärte der Bürgermeister von Donezk Alesej Kulemsin. „Zur Unterstützung der Gromada GmbH haben wir kommunale Dienste herangezogen, Treibstoff und zinslose Kredite zur Verfügung gestellt. Wir sind bereit, gemeinsam mit dem Unternehmen alle Probleme zu lösen“, sagte er. …
Weiter wurde die Frage der Beschaffung von Spezialtechnik für die Städte und Gemeinden besprochen.
Der stellvertretende Vorsitzende der Regierung Wladimir Paschkow erklärte, dass die vorbereitende Arbeiten zum Kauf von Spezialtechnik abgeschlossen sind und ausgehend von den finanziellen Möglichkeiten 223 Stück gekauft werden, mehr als 70 Müllwagen, Busse, Krankenwagen, Bagger, Bulldozer. Die erste Partie wird im Juni/Juli geliefert, der Rest im September.


de.sputniknews.com:
„Immer schlimmer“: Beziehungen zwischen USA und Russland – Putin
Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland degradieren und verschlechtern sich zusehends, erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin. Darüber hinaus gab er in einem Interview mit dem russischen TV-Sender „Mir“ seine Einschätzungen zu den Beziehungen zu der Ukraine und Moldawien preis.
Die offizielle Kreml-Webseite veröffentlichte Putins Interview mit dem TV-Sender „Mir“, in dessen Rahmen sich der Staatschef unter anderem zu den aktuellen Beziehungen Russlands zu Ländern wie den USA, der Ukraine und Moldawien äußerte.
Immer schlimmere Beziehungen zu Washington
„Sie (die Beziehungen) degradieren, werden immer schlimmer. In den letzten Jahren hat die bestehende Administration (der USA) aus meiner Sicht bereits mehrere Dutzend Entscheidungen zu Russland getroffen, die mit den Sanktionen zu tun haben“, so der Präsident.
Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass Russland und die USA nach dem G20-Gipfel im japanischen Osaka konstruktive Wirtschaftsentscheidungen erreichen können.
Russland-Ukraine-Beziehungen unter neuem Präsidenten Selenski
„Der Wiederaufbau unserer Beziehungen ist unabwendbar; anders kann es zwischen Teilen derselben Bevölkerung oder zwischen zwei Brudervölkern nicht sein, wie auch immer sich unsere Beziehungen zu den Eliten bilden (…) “, so Putin.
Er zeigte sich hoffnungsvoll, dass sich die neue Führung (der Ukraine) frei fühle, „wobei sie auf das Vertrauen baut, das die ukrainische Bevölkerung dem neu gewählten Präsidenten (Wladimir Selenski) geschenkt hat“ und „resolut Schritte in Richtung Wiederaufbau der Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland und Lösung der inneren Probleme unternehmen“ könne. Dabei hegt er unter anderem die Erwartung, dass sich die neue ukrainische Leitung nicht mit antirussischen Ideen bedecken wird, um damit die Lösung der ukrainischen inneren Probleme, vor allem in der Wirtschaft und im Sozialbereich, zu unterbinden.
Russland wird Moldawiens Staatschef unterstützen
„Zweifellos werden wir den Präsidenten Dodon und seine Koalitionspartner unterstützen, damit sie endlich (…) die Menschen loswerden können, die bis vor kurzem die Macht in Moldawien usurpiert haben, und trotz möglicher innerer Widersprüche schließlich die Kräfte finden können, um die Zusammenarbeit im Interesse des moldawischen Staats und der moldawischen Bevölkerung aufzubauen. Und wir werden sie auf jeden Fall unterstützen“, versicherte der russische Staatschef.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 13.06.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 17-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von 12 Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer der 30. und der 53. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Garas und Poljakow Dolomitnoje, Jasinowataja, Golmowskij, den südlichen Rand von Sajzewo und die Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Antipanzergranatwerfern, und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer der 35., 57. und 24. Brigade unter Kommando der Verbrecher Palas, Mischantschuk und Guds Dokutschajewsk, Wasiljewka, Shabitschewo, Alexandrowka, Trudowskije und das Gelände des Flughafens von Donezk mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. Brigade unter Kommando des Verbrechers Gnatow Besymennoje mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt hat der Gegner in den letzten 24 Stunden 72 Mörsergeschosse, davon 30 des Kalibers 120mm, auf das Territorium unserer Republik abgefeuert.
Heute haben Kämpfer der 35. Brigade der ukrainischen Streitkräfte von 6:00 bis 6:30 Uhr auf Befehl des Verbrechers Palas mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen das Feuer auf Dokutschajewsk eröffnet. Der Gegner hat 20 122mm-Granaten abgeschossen. Infolge des Beschusses wurde ein Wohnhaus in der Thälmann-Straße 49 beschädigt. Durch glücklichen Zufall konnten Opfer unter der Zivilbevölkerung vermieden werden.
Alle Fälle von Beschuss auf Ortschaften sind dokumentiert, die Materialien wurden Vertretern internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die ukrainischen Kriegsverbrecher übergeben.
Das moralisch-psychische Niveau der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte sinkt weiter kontinuierlich. Insbesondere die Kämpfer der 35. Marineinfanteriebrigade, die von der zunehmenden Willkür von Seiten des Kommandos ermüdet sind, trinken weiter aktiv Alkohol.
Nach Angaben aus dem Stab des 137. Bataillons der 35. Brigade wurde am 12. Juni Dokutschajewsk von betrunkenen Mörserschützen dieses Bataillons beschossen. Es ist wichtig anzumerken, dass beim Feuern der Kämpfer der 1. Kompanie D.D. Alasaroj eine Verletzung am Kopf erlitt.
Derzeit verheimlicht das Kommando der 35.
Brigade aktiv die Fälle von nicht genehmigtem Feuer auf friedliche Ortschaften unserer Republik und die Verletzung seiner Untergebenen. Dazu wird versucht, die Verantwortung für den Beschuss von Donezk auf das 1. Panzergrenadierbataillons der 24. Brigade zu schieben, das Positionen an der linken Flanke einnimmt, und die Verletzung als bei einem mythischen Beschuss von unserer Seite erfolgt darzustellen.
Besonders „offiziersmäßig“ sieht ein solcher Versuch des Kommandeurs der 35. Brigade Palas, seine Verantwortung auf den Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade Guds zu schieben, auf dem Hintergrund, dass der letztere sich auch beim Kommandeur der OOS Syrskij in Ungnade befindet, aus.
Nach unseren Informationen wird
morgen (14. Juni) eine Delegation aus Litauen in der OOS-Zone eintreffen. Die offizielle Version des Besuchs ist es, sich mit der Organisation der medizinischen Versorgung im 66. Hospital in Pokrowsk bekannt zu machen. Aber nach uns vorliegenden Informationen ist ein solch eiliger Besuch mit der Durchführung von Ermittlungen zu Verletzungen von vier Söldnern aus Litauen verbunden, die diese bei einem Massenstreit mit Nationalisten des „Rechten Sektors“ am 10. Juni im Gebiet von Uspenowka erlitten haben.


de.sputniknews.com:
„Schon gekauft“: Türkei reagiert auf Brief aus Pentagon
Die Türkei lässt sich von der Verschärfung des Tons aus dem Pentagon im Zusammenhang mit dem Erwerb russischer Abwehrsysteme S-400 nicht beeindrucken. Wie der Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Donnerstag wiederum vor Journalisten beteuerte, kann auch der Brief des amtierenden Pentagon-Vize Shanahan Ankara nicht dazu bewegen, den Deal abzublasen.
„Wir sagen nicht, dass wir S-400 kaufen wollen. Wir haben sie schon gekauft“, sagte der türkische Minister und schlug den USA vor, falls sie sich Sorgen um S-400 und F-35 machen, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu bilden, damit die Experten diese Frage prüfen.
„Präsident Trump sagt ‚ja‘, doch einige US-Behörden sagen ‚nein‘. Nach solchen Briefen wird die Türkei nicht auf die S-400 verzichten“, sagte Cavusoglu weiter. Ankara bereite eine Antwort auf diesen Brief vor.
„Niemand darf mit der Türkei in einer ultimativen Sprache sprechen“.
Am 6. Juni hat der geschäftsführende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan dem Nato-Partner Türkei mitgeteilt, dass die Ausbildung der türkischen Piloten in den USA Ende Juli gestoppt werden solle. Es würden auch keine weiteren türkischen Piloten mehr an F-35 Kampfjets ausgebildet.
Die USA haben die Auslieferung von F-35-Kampfjets an die Türkei gestoppt, weil Ankara sich als erstes Nato-Mitglied russische Luftabwehranlagen S-400 anschafft. Die ersten Systeme sollen schon im Juli geliefert werden. Washington setzt Ankara mit allen Mitteln unter Druck, damit es auf den Kauf der russischen Systeme verzichtet. Die Türkei hält jedoch an ihren Plänen fest. Ankara ist nicht nur Käufer von F-35, sondern ist auch mit mehreren Unternehmen an dessen Herstellung beteiligt. …


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il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I.M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen bewaffneten Formationen zweimal das Regime der Feuereinstellung mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen verletzt.
In Richtung Debalzewo wurde auf Befehl des Kommandeurs der 30. mechanisierten Brigade des Kriegsverbrechers Garas Nishneje Losowoje mit Granatwerfern beschossen.
In Richtung Popasnaja wurde auf Befehl des Verbrechers Majstrenko Solotoje-5 mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Die Fälle
von Beschuss der Ortschaften sind dokumentiert, die Materialien wurden an Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden übergeben, sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der LVR zur Aufnahme von Strafverfahren gegen Brigadekommandeure der ukrainischen Streitkräfte.
Wir stellen weiter ein Absinken des moralisch-psychischen Niveaus in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte fest. Dies wird durch einen weiteren Fall von Desertion in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte bestätigt.
Ein Soldat aus der 25. Luftlandebrigade, der den Druck und die Erniedrigung von Seiten des Kommandos nicht ertrug, hat eigenmächtig den Truppenteil verlassen und eine AK-74-Maschinenpistole mit der Nummer 4506849 mit Munition und 3 F1-Granaten mitgenommen.
In der 14. Brigade ist der Unwille des Personals zu bemerken, Dienst in der Zone der Strafoperation zu tun, in der Folge gibt es Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils und Nichtrückkehr aus dem Urlaub. Derzeit haben 19 Soldaten den Truppenteil eigenmächtig verlassen und 22 sind nicht aus dem Urlaub zurückgekehrt.
Außerdem fand am Abend des 12. Juni in einer Einheit der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen das Feuer mit einer Maschinenpistole auf seine Kameraden eröffnete. In der Folge der Schießerei wurden zwei Soldaten verletzt.
Zur Durchführung von Ermittlungen sind in der 25. und der 14. Brigade Kommissionen des Stabs der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ eingetroffen.
Die ukrainischen Truppen verstärken weiter ihre Positionen und konzentrieren Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie.
Am 12. Juni haben wir im Gebiet der Trennung von Kräften und Mittel in Solotoje drei Schützenpanzer und ein Abwehrgeschütz 3U-23 bemerkt.
Die auf Befehl der Kommandeur der Einheiten der 54. Brigade eingetroffenen Waffen und Technik wurden in der Nähe von Wohnhäuser der Ortschaft stationiert und gefährden so Leben und Gesundheit friedlicher Einwohner.
Wir rufen die Einwohner der von der Ukraine besetzten Territorien des Donbass auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, um eine Stationierung von Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe von Häusern und Objekten der zivilen Infrastruktur zu verhindern und sich mit allen Fällen von Verletzung ihrer Rechte und Freiheiten an die Vertreter der OSZE-Mission zu wenden.

de.sputniknews.com: Niedersachsens Ministerpräsident plädiert für Ende der Russland-Sanktionen
Stephan Weil, der Ministerpräsident von Niedersachsen, hat sich gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ für die Lockerung der Russland-Sanktionen ausgesprochen.
„Mit jedem Jahr wird deutlicher, dass die Sanktionen keinen politischen Vorteil bringen, dafür aber wirtschaftliche Nachteile für beide Seiten“, so Weil. Die internationale Politik müsse auch Realpolitik sein, äußerte er im Hinblick auf die Sanktionen nach dem Beitritt der Halbinsel Krim zu Russland.
„Was wir jetzt erleben, bringt nichts außer Schaden“, fügte Weil hinzu.
Als Beispiel dafür führte er an, dass die Strafmaßnahmen zu deutschen Verlusten auf dem russischen Markt führten, „weil ihn andere unter sich aufgeteilt“ hätten.
Vorige Woche war der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer für eine Beendigung der Sanktionen gegen Russland eingetreten. Gleichzeitig hat er eine Normalisierung der Beziehungen zu Moskau gefordert.
Die Krim war im März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew.
Nach dem Beitritt der Halbinsel zu Russland verhängten die USA und die EU Sanktionen gegen Russland und die Krim.

de.sputniknews.com: Weitere US-Handlungen in Polen: Stationierung von Drohnengeschwader geplant
Washington wird im Rahmen der militärischen Zusammenarbeit mit Warschau ein Geschwader von Aufklärungsdrohnen MQ-9 Reaper in Polen aufstellen, geht aus der gemeinsamen Erklärung des US-Präsidenten Donald Trump und seines polnischen Amtskollegen Andrzej Duda hervor.
„Die Aufstellung eines Geheimdienst-, Überwachungs- und Aufklärungsgeschwaders aus Drohnen MQ-9 der US-Luftwaffe in Polen“, hieß einer der Punkte der gemeinsamen Erklärung, die nach dem Treffen von Trump und Duda im Weißen Haus am Mittwoch unterzeichnet wurde.
„Die Vereinigten Staaten planen, ihre derzeitige militärische Präsenz von etwa 4500 US-Rotations-Militärangehörigen in Polen zu verstärken. Diese dauerhafte Präsenz wird voraussichtlich kurzfristig um etwa 1000 zusätzliche US-Militärangehörige erweitert werden und sich auf die Gewährleistung zusätzlicher Verteidigungskräfte sowie Abschreckungsfähigkeiten in Polen konzentrieren“, lautet es im Dokument weiter.
Darüber hinaus zeigte Polen Engagement, Infrastruktur für gemeinsame Projekte bereitzustellen. Unter anderem sieht die Erklärung die Schaffung eines Combat Training Centers in der Stadt Drawsko Pomorskie sowie an mehreren anderen Standorten und die Stationierung eines US-Divisionshauptsitzes im Land vor.
Früher war berichtet worden, dass die Vereinigten Staaten mehr als 1000 Militärs in Polen stationieren wollten. Bereits zuvor war klar, dass die mögliche Aufstockung der US-Präsenz in Polen ein Thema sein wird. Duda hatte vor seiner Abreise in einem Interview gegenüber Reuters die Vorlage eines Plans in dieser Woche angekündigt, der eine Erhöhung der US-Präsenz in seinem Land vorsieht.
Es gehe um eine „größere Qualität und Quantität“, sagte er. Darunter soll beispielsweise auch eine Landebahn für Drohnen diskutiert werden.
Außer der Truppenverlegung geht es auch um den möglichen Verkauf von amerikanischen F-35-Jets an Warschau. Trump kündigte nämlich eine umfangreiche Vereinbarung mit Polen über den Kauf der neuesten amerikanischen F-35-Jagdbomber an.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie schon mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine heute um 15:20 Uhr zielgerichtet die Wasiljewker Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke mit Antipanzerlenkraketen beschossen.
Aus Richtung Nowoselowka Wtoraja hat der Gegner direkt nach der Abfahrt der Arbeitsschicht von der Station zwei Raketen abgeschossen. Eine von ihnen detonierte auf der Straße, wo kurz zuvor der Bus mit den Mitarbeiter der WPS fuhr.
Die zweite Rakete beschädigte eine Stromleitung, die die Wasiljekwer Pumpstation versorgt. Derzeit hat die WPS keinen Strom, sie läuft nur mit 10% der Kapazität. Das Personal befindet sich im Schutzraum. Durch glücklichen Zufall wurde niemand verletzt.
Außerdem brennt dort, wo die Stromleitung beschädigt wurde, trockenes Grad. Es ist aufgrund des anhaltenden Beschusses mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen nicht möglich den Brand zu löschen.


de.sputniknews.com: Kein russisches Gas in Deutschland, dafür US-Gas in Polen? „Das schlägt dem Fass den Boden aus“
US-Präsident Donald Trump hat erneut die Gaspipeline Nord Stream 2 kritisiert und Deutschland mit Sanktionen gedroht. Die SPD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern wirft Trump angesichts eines Milliarden-Flüssiggas-Deals mit Polen Dreistigkeit vor.
Thomas Krüger, SPD-Fraktionsvorsitzende im Schweriner Landtag, macht seinem Ärger über Trumps neueste Kritik an Nord Stream 2 in einer Pressemitteilung Luft: „Deutschland ist eine souveräne Nation und braucht sicher keine Belehrung durch einen Mann, der Mauern zu seinen Nachbarn errichten will. Deutschland treibt die Energiewende voran.“
Voraus gegangen waren erneute ablehnende Äußerungen des US-Präsidenten zu Nord Stream 2, die ihm Krüger nicht abkaufen will: „Präsident Trump behauptet, die USA würden Deutschland beschützen und die Deutschen würden sich dafür selbst zur Geisel Russlands machen. Nun will der Prophet des ‚America first‘ also die Deutschen vor sich selbst schützen und sei es mit der Gewalt wirtschaftlicher Sanktionen. Das schlägt dem Fass den Boden aus.“
Laut dem SPD-Politiker verfolge der US-Präsident eigene Interessen: „Die Drohungen des Herrn Trump sind der skurrile Text zu seiner Werbekampagne für amerikanisches Flüssiggas. Dass die erneuten Drohungen während eines Besuchs in Polen stattfinden, wo ein Milliarden-Dollar-Deal für Flüssiggas unterzeichnet wurde, unterstreicht noch die Dreistigkeit der Aussage.“
Krüger erinnert daran, dass Russland selbst in der unterkühltesten Phase des Kalten Krieges seine Partner vertragskonform mit Erdgas beliefert habe. Und er erinnert abschließend: „Androhungen von Sanktionen gab es von russischer Seite in dieser Sache nie.“


de.sputniknews.com: „Wir berücksichtigen das bei der Verteidigungsplanung“: Moskau zu US-polnischen Vereinbarungen
Das russische Außenministerium hat am Donnerstag den Beschluss der Vereinigten Staaten kommentiert, US-Aufklärungsdrohnen in Polen zu stationieren sowie die US-Militärkontingents in dem Land zu vergrößern.
„Die Absichten der Nato sind offenbar nach wie vor unverändert aggressiv, und ihre Gründe sind erfunden“, sagte der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Donnerstag vor Journalisten. Russland habe ja in all den zurückliegenden Jahren im strengen Einklang mit seinen internationalen Verpflichtungen gehandelt.
„Und die Versuche, die freie Wahl der Krim-Bevölkerung im Rahmen der Umsetzung ihres Selbstbestimmungsrechts als destabilisierende Aktivitäten Russlands darzustellen, sind zumindest unredlich“, so der Vizeaußenminister.
Die jüngsten Aktivitäten des Nordatlantischen Bündnisses würden die „in den Hauptstädten der Nato-Länder etablierte politische Linie“ widerspiegeln, die „auf das geopolitische Umformatieren der Region und die Schaffung von für uns ungünstigen Entwicklungsbedingungen“ abziele, so Rjabkow.
Moskau habe mehrmals die Nato-Länder aufgefordert, Maßnahmen zur Beilegung der Eskalation an der Berührungslinie zwischen Russland und dem Bündnis zu besprechen – unter anderem auch im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), so Rjabkow weiter. „Bislang haben wir keine Bereitschaft, weder von Seiten der Nato-Mitglieder noch von Seiten des internationalen Sekretariats dieser Einrichtung gesehen, unseren Signalen ihr Ohr zu leihen und diese adäquat wahrzunehmen“, fügte er hinzu.
Das russische Außenministerium veröffentlichte zudem einen Kommentar, der auf den geplanten Ausbau des US-Militärkontingents in Polen eingeht.
„Die Beteuerungen, dieser Ausbau sei angeblich nur gering, dürfen nicht irreführen“, heißt es in dem Kommentar. Die Strukturen des Stabes, die in Polen für diesen Ausbau geschaffen würden, würden über ein weitaus größeres Potential verfügen. „Wir sehen darin einen Hinweis auf die Vorbereitung auf eine künftige umfassende Entfaltung“, heißt es weiter im Kommentar.
Russland müsse dies „bei seiner Verteidigungsplanung sowie in seinen praktischen Aktivitäten“ berücksichtigen, betont das Außenministerium.
Erstmals entstehe eine Situation, in der die USA auf der Grundlage ihrer bilateralen Vereinbarungen mit einzelnen „privilegierten“ Verbündeten ihre Verpflichtungen umgehen würden, die sie im Rahmen der Nato übernommen hätten. Somit entstehe ein neuer Faktor der militärpolitischen Spannungen in Europa, denn Washington stocke sein Militärpotential in Europa auf, ohne auf seine europäischen Verbündeten Rücksicht zu nehmen.
Am Vortag hatten US-Präsident Donald Trump und sein polnischer Amtskollege Andrzej Duda eine gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich unterzeichnet, die die Stationierung einer Staffel von Aufklärungsdrohnen des Typs MQ-9 in Polen vorsieht. Zudem bestätigten die Vereinigten Staaten ihre Absicht, die Zahl ihrer Soldaten in Polen von 1.000 auf 4.500 zu erhöhen.


de.sputniknews.com: Nach Vorfall im Golf von Oman: Teheran hegt Verdacht
Der iranische Außenminister Dschawad Sarif hat in einem Twitter-Eintrag die Angriffe auf zwei Öltanker im Golf von Oman am Donnerstag als mehr als verdächtig bezeichnet.
„Berichte über Angriffe auf Tanker mit Japan-Bezug“ erschienen demzufolge vor dem Hintergrund eines Treffens zwischen dem japanischen Premierminister, Shinzo Abe, und dem geistlichen Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei.
„Verdächtig beschreibt nicht einmal annähernd, was sich vermutlich an diesem Morgen herausgestellt hat“, so der Minister.
Im Golf von Oman soll es am Donnerstagmorgen Medienberichten zufolge zu zwei großen Explosionen gekommen sein. Offenbar sind zwei mit Rohöl beladene Supertanker angegriffen worden. Es handelt sich um die „Front Altair“ unter der Flagge der Marshallinseln und die „Kokuka Courageous“, die unter der Flagge von Panama fährt.
Das mit Methanol beladene Schiff wurde von der japanischen Firma Kokuka Sangyo Co betrieben, meldet die örtliche Agentur Kyodo unter Verweis auf das Unternehmen Mitsubishi Gas Chemical Co. in Tokio.
Der Iran rettete 44 Seeleute von den attackierten Öltankern und brachte sie auf sein Territorium, meldet IRNA unter Berufung auf eine Quelle.

abends:

telegram-Kanal der Vertretung der LVR im GZKK: Am 13. Juni 2019 geriet in der Folge einer Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine aus Richtung Solotoje-4 (Rodina) auf das Territorium der LVR in Solotoje-5 (Michajlowka) ein Wohnhaus in Brand und es wurden neun Objekte der zivilen Infrastruktur beschädigt:
– Krupskaja-Straße 9 – durch einen direkten Treffer geriet ein Wohnhaus in Brand,
– Wojkow-Straße 3a (Schule Nr. 4) – die Fensterverglasung des Hauptgebäudes wurde beschädigt;
– Kruspkaja-Straße 8 – die Fassade des Wohnhauses wurde beschädigt;
– Internationalnaja-Straße 10/1 (Geschäft) – die Fassade wurde beschädigt;
– Kutusow-Straße 20 – Fensterverglasung und Fassade eines Wohnhauses beschädigt;
– Potschtowaja-Straße 32 (Geschäft) – Fassade beschädigt;
– Potschtowaja-Straße 40 – Fensterverglasung des Wohnhauses beschädigt;
– Wojkow-Straße 2/26 – Fensterverglasung des Wohnhauses beschädigt;
– Tschapajew-Straße 2 – Dach des Wohnhauses beschädigt;
– ein Stromleitung wurde beschädigt.

Durch Analyse von Geschossfragmenten wurde festgestellt, dass der Beschuss mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen des Kalibers 12,7mm und 7,62 mm erfolgte.
Dieser Vorfall bestätigt ein weiteres Mal, dass die Erklärungen der offiziellen Vertreter Kiews über ihre Unterstützung einer Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung nicht der Wahrheit entsprechen.


de.sputniknews.com: Russland stellt Europarat Ultimatum
Die russische Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates könnte an der Tagung am 26. Juni und an der Wahl des Generalsekretärs der Organisation teilnehmen. Dafür ist jedoch nur das Wenige notwendig – Russland muss seine Rechte in vollem Ausmaß zurückbekommen.
Der Europarat stimmt am 24. Juni über die Resolution zur Wiederherstellung von Russlands Rechten ab. Sollte die Resolution im Volltext „ohne Ausnahmen“ angenommen werden, wird die russische Delegation zwei Tage später an der Tagung teilnehmen, wie der Chef der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, am Donnerstag mitteilte.
In jedem anderen Fall würden die russischen Delegierten den Saal verlassen. Damit werde auch das Mandat des neuen Generalsekretärs „in Zweifel gezogen“, hieß es weiter.
Der Streit über die russische Mitgliedschaft läuft schon seit fünf Jahren. Nach der Aufnahme der Schwarzmeer-Halbinsel Krim in den Staatsverband Russlands 2014 hatte der Europarat Sanktionen gegen Moskau verhängt. Der russischen Delegation wurde unter anderem das Stimmrecht entzogen. Als Reaktion darauf beschloss Russland, keine Delegation mehr zu entsenden. Im Juni 2017 stellte Moskau die Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge an den Europarat ein.


Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR E. Basurin am 13. Juni 2019
Unsere Aufklärung hat Informationen über die Vorbereitung einer Informationsaktion durch die Kräfte für informationspsychologische Operationen der ukrainischen Streitkräfte erhalten, die als Hauptziel eine Sabotage der Verhandlungen zur Annahme einer Entscheidung über die Ausrufung eines Waffenstillstands am 19. Juni in Minsk hat.
Dazu treffen zur Zeit im Gebiet von Awdejewka Journalisten der ukrainischen Fernsehsender „1+1“, „5. Kanal“, „TCH“, „112“ ein. Vom 14. bis 15. Juni wird ein spezielles „Imitations“team mit 6 Mann aus dem 73. Zentrum der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte eintreffen, das die Aufgabe hat, an die Kontaktlinie im Verantwortungsbereich der 93. mechanisierten Brigade im Gebiet von Awdejewka vorzudringen und von dort aus Mörser- und Schusswaffenbeschüsse von rückwärtigen Positionen der eigenen Brigade sowie von zuvor zum Angriff bestimmten Wohnhäusern von Awdejewka durchzuführen. Als Kommandeur der Gruppe ist Hauptmann S.W. Petrenko benannt worden.
Der Kommandeur der OOS Syrskij hat die persönliche Verantwortung für den rechtzeitigen Abzug des unterstellten Personals in die Unterstände, den Zugang der „Imitationsgruppe“ zum Ort der Durchführung der Spezialoperation und der Vertreter der Massenmedien auf die Positionen der Brigade, um den inszenierten Beschuss festzuhalten, dem Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade dem Kriegsverbrecher Bryshinskij übertragen.
Diese Handlungen der militärischen Führung der Ukraine demonstrieren deutlich nicht nur ihre absolute Ablehnung einer Beendigung des Konflikts auf diplomatischem Weg, sondern auch die offene Sabotage der Anweisungen und der Politik von W. Selenskij zur Herstellung von Frieden im Donbass.


de.sputniknews.com: US-Außenminister Pompeo: Iran für Tanker-Angriffe im Golf von Oman verantwortlich
Nach dem Zwischenfall im Golf von Oman, bei dem am Donnerstagmorgen zwei mit Rohöl beladene Tanker angegriffen wurden, hat US-Außenminister Mike Pompeo den Iran verantwortlich gemacht. Er beschuldigte Teheran einer inakzeptablen Eskalations-Kampagne.
Diese Informationen basierten unter anderem auf Geheimdienstinformationen, auf den eingesetzten Waffen und auf ähnlichen Angriffen in jüngster Vergangenheit, hieß es.
„Diese durch nichts provozierten Angriffe sind eine Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit, ein offener Angriff auf die Freiheit der Schifffahrt und demonstrieren eine inakzeptable Kampagne für die Eskalation der Spannungen seitens des Irans“, sagte Pompeo gegenüber Journalisten.
Am Nachmittag (Ortszeit) wollte sich in New York der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit dem Vorfall befassen.
Ein deutsches und ein norwegisches Frachtschiff waren am Donnerstagmorgen im Golf von Oman attackiert worden. Der Iran rettete 44 Seeleute von den attackierten Öltankern und brachte sie auf sein Territorium, meldet IRNA unter Berufung auf eine Quelle.


Mil-lnr.info: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Mit schweigender Zustimmung des Präsidenten Selenskij haben ukrainische Terroristen in Erfüllung eines Befehls von General Syrskij zur Vernichtung der zivilen Infrastruktur des Donbass von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen gegen die Zivilbevölkerung der Republik angewendet.
Heute haben die ukrainischen Straftruppen unter Nutzung der Taktik von Faschisten zielgerichtet das Feuer mit Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen auf Wohngebiete von Solotoje-5 eröffnet und mehr als 20 Geschosse abgefeuert. In der Folge des Beschusses wurde die Schule Nr. 4 in der Wojkow-Straße 3, ein Lebensmittelgeschäft sowie sieben Wohnhäuser beschädigt, von denen eines vollständig abbrannte, außerdem wurde eine Stromleitung beschädigt. Mehr als 50 Häuser haben keinen Strom.
Das Feuer erfolgte aus dem Gebiet von Solotoje-4 von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Majstrenko ist.
Der Fall von Beschuss ist dokumentiert, die Materialien werden Vertretern internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der LVR zur Aufnahme von Strafverfahren gegen Majstrenko übergeben.
Wir wenden uns ein weiteres Mal an die OSZE-Mission, damit diese den Fall von Beschuss von zivilen Objekten und einer Bildungseinrichtung in Solotoje-5 festhält und Druck auf die Kiewer Regierung ausübt. In der Folge der ukrainischen Aggression leiden weiter völlig unschuldige friedliche Einwohner.


de.sputniknews.com: USA fürchten: Russland und China sind „schrecklich erfolgreich“ beim Militär
Die größte Gefahr für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten sind… nicht die international vernetzten Terroristen, nein. Es sind, so schreibt es ein ehemaliger Beamter der US-Regierung, Russland und China. Die Zeitung „Rossijskaja gaseta“ berichtet.
Dass China und Russland die größte Sicherheitssorge der USA sind, darüber herrscht Einigkeit in Washington. Das schreibt Dov Zakheim, ehemaliger Mitarbeiter der US-Regierung, in einem Artikel für „The Hill“.
In seinem Beitrag verweist er auf den chinesischen Verteidigungsminister, General Wei Fenghe. Dieser hat auf einer Fachtagung kürzlich gesagt, „einige große Länder mischen sich in regionale Angelegenheiten ein und gehen dann wieder, wobei sie Chaos hinterlassen“. Zudem sagte der General, als Reaktion auf die Präsenz US-amerikanischer Schiffe und Flugzeuge im Südchinesischen Meer werde China den Bau der Militärinfrastruktur dort fortsetzen.
Auch vonseiten Russlands erkennt der Experte Zakheim eine Bedrohung für die USA: Dass eine russische Su-35 einen amerikanischen Fernaufklärer über dem Mittelmeer abgefangen hat, sei eine „Aggression“. Und dass sich ein russischer Zerstörer einem amerikanischen Kreuzer „gefährlich“ genähert habe, auch.
Besonders betont der Autor aber die „wichtigen Modernisierungsprogramme“, die Moskau und Peking für ihre Streitkräfte aufgelegt haben: „China verfügt über deutlich größere Ressourcen zur Unterstützung seines Militärs. Indes hat Moskau nahezu alle seine neuen Waffen während des Bürgerkriegs in Syrien im Kampf erprobt und kann auf eine über Jahre gewachsene Expertise bei der Waffenentwicklung zurückgreifen“, schreibt Zakheim.
Währenddessen gelingt China laut dem Experten der Durchbruch bei KI- und Weltraum-Technologien. Auch arbeite das Land an einem hochmodernen Flugabwehrsystem und einem Tarnkappenbomber.
Noch ist die Stealth-Technologie zwar eine Domäne der Vereinigten Staaten, doch in anderen Bereichen der Militärtechnik werden die USA weder China noch Russland überrunden können, befürchtet Zakheim: „Vor allem bei der Entwicklung von Hyperschallwaffen scheint Amerika zurückgefallen zu sein.“
China hat im August letzten Jahres sein Hyperschallvehikel „Xingkong-2“ getestet. Russland verfügt über die „Sarmat“-, die „Kinschal“- und die „Zirkon“-Rakete. Auch entsteht in Russland gegenwärtig das Raketenabwehrsystem „Nudol“ und das Flugabwehrsystem S-500.
Die USA planen indes, das erste Hyperschallsystem erst 2023 in Dienst zu stellen. „Seit gut zwei Jahrzehnten arbeitet das Pentagon an der Entwicklung von Hyperschallsystemen, hat jedoch bisher nahezu keine Erfolge vorzuweisen“, moniert Zakheim.
Anlass zur Hoffnung könnten die sogenannten Schwarzprogramme geben – also Rüstungsprogramme, von denen die Öffentlichkeit nichts weiß. Vielleicht zeitigen diese Programme der US-Regierung bald schon Erfolge bei der Entwicklung von Hyperschallwaffen. Aber auch bei „Schwarzprogrammen“ kann Washington seinen potenziellen Gegnern bislang nichts vorweisen. Das haben Geheimprogramme nun mal so an sich.

 

 

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