Presseschau vom 11.06.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


v
ormittags:

de.sputniknews.com: Ausbildung auf US-Stützpunkt: Flüge von türkischen Piloten mit F-35 eingestellt
Türkische Piloten, die auf dem Luftstützpunkt „Luke“ in Arizona für die Flüge mit den Kampfjets vom Typ F-35 ausgebildet werden, haben ihr Training unterbrochen. Dies meldet Reuters unter Berufung auf Quellen, die dies mit dem türkisch-russischen Deal über den Kauf russischer S-400-Raketenkomplexe verbinden.
„Dem Ministerium ist bekannt, dass die türkischen Piloten auf dem Luftstützpunkt Luke aktuell nicht fliegen“, so der Pentagon-Sprecher Oberstleutnant Mike Andrews gegenüber Reuters.
„Ohne Änderungen in der türkischen Politik werden wir eng mit unserem türkischen Verbündeten an der Reduzierung seiner Teilnahme am F-35-Programm arbeiten.“
Eine namentlich nicht genannte Quelle teilte unter anderem mit, dass der Kommandeur des Luftstützpunktes „Luke“ wegen Sicherheitsbedenken bereits vergangene Woche die Ausbildung der türkischen Piloten und Wartungscrews eingestellt habe. Laut der Quelle sollen einige vom Wartungspersonal ihre Ausbildung auf einem Luftstützpunkt in Florida fortsetzen.
Zuvor hatte die Zeitschrift „Foreign Policy“ berichtet, dass der Pentagon-Chef Patrick Shanahan seinen türkischen Amtskollegen Hulusi Akar informiert habe, dass die Piloten, die am F-35-Jet in den USA ausgebildet werden, bis zum 31. Juli das Land verlassen müssen.
Die Türkei hatte zuvor Interesse bekundet, US-Kampfflugzeuge des Typs F-35 zu kaufen. Zugleich will Ankara russische Luftabwehrkomplexe S-400 erwerben, was Washington als eine Gefahr für seine Jets erachtet. Die USA hatten die Türkei mehrmals aufgefordert, auf den Kauf russischer Verteidigungssysteme zu verzichten. Ankara bleibt aber bei seinen Plänen und erwartet die erste S-400-Lieferung im Juli.


lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen einmal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung (GZKK) mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Losowoje.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern und einem großkalibrigen Maschinengewehr.


de.sputniknews.com:
Ostsee: Russische Su-27 fängt Flugzeuge aus den USA und Schweden ab
Ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Su-27 ist zum Abfangen zweier Flugzeuge der amerikanischen und schwedischen Luftstreitkräfte nahe der russischen Grenze abgehoben. Dies teilte Russlands Verteidigungsministerium mit.
Der Vorfall ereignete sich demnach am Montag über der Ostsee. „Die Besatzung des russischen Kampfjets näherte sich aus einer sicheren Distanz zu Luftobjekten und identifizierte diese als Aufklärungsflugzeuge der amerikanischen und schwedischen Luftstreitkräfte vom Typ RC-135 bzw. ,Gulfstreamʻ“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.
Der Pilot der russischen Su-27 begleitete die ausländischen Maschinen und verhinderte die Verletzung der russischen Luftraumgrenzen im Rahmen notwendiger Sicherheitsmaßnahmen.
Derzeit findet im südlichen Teil der Ostsee das Nato-Manöver BALTOPS-2019 statt. Im Zeitraum vom 9. bis zum 21. Juni sind etwa 40 Schiffe sowie circa 40 Flugzeuge wie -körper aus 18 Ländern daran beteiligt.


de.sputniknews.com: USA reichen in Großbritannien Auslieferungsantrag für Assange ein – Medien
Das US-Justizministerium hat an die britischen Behörden einen offiziellen Antrag auf die Auslieferung des WikiLeaks-Gründers Julian Assange eingereicht. Dies berichtet die Zeitung „The Washington Post“ unter Berufung auf Quellen.
Ein namentlich nicht genannter US-Beamter teilte mit, dass eine entsprechende Anfrage am vergangenen Donnerstag eingereicht worden sei. Gemäß dem Vertrag zwischen den beiden Ländern soll dies innerhalb von 60 Tagen nach der Festnahme Assanges ausgeführt werden.
Die Zeitung behauptet unter anderem, dass der die Übereinkunft zwischen Washington und London den USA verbiete, Assange andere angebliche Verbrechen, neben den im Auslieferungsantrag aufgezählten, vorzuwerfen – es sei denn, diese werden nach der möglichen Auslieferung verübt.
Die US-Behörden hatten in 18 Punkten Anschuldigungen gegen den Whistleblower erhoben, beispielsweise wegen rechtswidriger Gewinnung und Offenlegung von Geheiminformationen. Nun drohen Assange bis zu 175 Jahre Haft.
Seit 2012 hatte sich der Whistleblower in der ecuadorianischen Botschaft in London aufgehalten, um der Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Im April 2019 hat Ecuador das Asyl für Julian Assange widerrufen und ihn aus der Botschaft in London ausgewiesen. Der WikiLeaks-Gründer wurde am 11. April anhand der von Schweden und den USA erteilten Haftbefehle von der Polizei in London festgenommen.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 10. Juni 3:00 Uhr bis 11. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 20.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Wasiljewka, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Donezker Flughafen, Spartak, Shabitschewo, Werchnetorezkoje nishneje, Gorlowka (Siedlung des Bergwerks 6/7), Sajzewo, Besymennoje.
Wie bereits mitgeteilt wurde, geriet gestern das Gebiet der Wasiljewker Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke unter Beschuss der BFU Infolge des Beschusses wurden eine Garage und ein Zaun auf dem Gelände der Station beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 220.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 245.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com:
Kosovo: USA plädieren für Ende der UN-Mission
Washington plädiert dafür, die Interimsverwaltungsmission der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK) abzuschaffen. Den Vorschlag machte der amtierende ständige Uno-Vertreter der USA, Jonathan Cohen, bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur Lage im Kosovo.
Der Diplomat unterstützte die Sonderoperation der kosovarischen Spezialkräfte, bei der Friedenstruppen und Zivilisten verletzt wurden, und bezeichnete den Vorfall mit den Missionsvertretern als eine „ernst zu nehmende Angelegenheit“, die einer eingehenden Untersuchung bedürfe.
„Der Rat sollte eine wichtige und gefragte Rolle spielen, aber letztendlich von einer Gruppe von Ländern durchgesetzt werden. Die Vereinigten Staaten schlagen vor, die UNMIK-Mission zunehmend zurück zu rufen. Sie hat ihr ursprüngliches Mandat erfüllt und ihre Befugnisse sollten auf ein Komitee von Ländern übertragen werden“, so Cohen.
Er rief Serbien und den Kosovo dazu auf, die Spannungen abzubauen, und betonte, dass die Unabhängigkeit einer teilweise anerkannten Republik „Realität“ sei.
Zuvor hatte der Leiter der UN-Mission im Kosovo, Zahir Tanin, Pristina für den Vorfall mit den Friedenstruppen verantwortlich gemacht, welche von Spezialeinheiten angegriffen wurden.
Kräfte der Spezialeinheit der Kosovarischen Polizei Regional Operational Support Unit (ROSU) waren am 28. Mai in den nördlichen von Serben besiedelten Teil der kosovarischen Stadt Mitrovica eingedrungen. Angeblich handelte es sich um eine Razzia gegen Schmuggler.
Der russische Mitarbeiter der UNMIK, Michail Krasnoschtschjokow, wurde bei der Operation in Mitrovica schwer verletzt. Er erlitt einen Kieferbruch und es besteht Verdacht auf innere Verletzungen, teilte sein Anwalt, Goran Petronijevic, gegenüber Sputnik mit.
Neben Krasnoschtschjokow erlitt neben drei Polizisten und einem Journalisten ein weiterer UN-Mitarbeiter Verletzungen. Die kosovarische Polizei berichtete, 19 ihrer Mitarbeiter seien im Rahmen der Aktion festgenommen worden. Laut den Behörden Serbiens wurden neun Bürger inhaftiert.
Der russische UNMIK-Mitarbeiter wurde zur Behandlung nach Belgrad gebracht. Das Außenministerium der teilweise anerkannten Republik Kosovo hat ihn zu einer unerwünschten Person erklärt. Das russische Außenministerium stufte diesen Schritt der kosovarischen Behörden als einen unverhohlenen Schritt zur Verschärfung der zwischenethnischen Beziehungen ein.


n
achmittags:

Dan-news.info: Die Jungarmisten des militärisch-patriotischen Klubs „Berkut“ haben für Schüler unterer Klassen eine Ausstellung zu Waffen und Munition organisiert. Die Veranstaltung fand in der Turnhalle der Donezker Schule Nr. 48 statt.
„Bei der Ausstellung haben wir Waffen aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges und des heutigen Konflikts vorgestellt. Außerdem haben die Kinder jetzt Ferien und manchmal geraten sie leider an explosive Objekte, die nach Kämpfen übriggeblieben sind. Deshalb ist es sehr wichtig darüber mit den Kindern zu sprechen, wie sie aussehen und was man im Fall ihrer Entdeckung tun muss“, sagte der Leiter des Klubs Eduard Kostik.
Insgesamt gab es 30 Exponate, darunter Rohre von Granatwerfern und Feuerwerfern, Gewehre, Maschinenpistolen und -gewehre sowie Schutzausrüstung für die Soldaten – Gasmasken und Panzerwesten.
Während des Gesprächs mit den Schülern berichteten die Jungarmisten über Minen, Granaten und Sicherheitsregeln, falls man ein explosives Objekt findet.
Die Kinder konnten die Panzerwesten anziehen und die verschiedenen Waffen in die Hand nehmen.


de.sputniknews.com:
Eine Woche verschollen: Indische Luftstreitkräfte entdecken Wrackteile von An-32
Die indischen Luftstreitkräfte (IAF) haben laut einer offiziellen Twitter-Mitteilung Wrackteile des am 3. Juli verschollenen Militärtransportflugzeuges vom Typ An-32 gefunden.
„Die Wrackteile der verschwundenen An-32 wurden heute 16 Kilometer nördlich von der Ortschaft Lipo entfernt geortet“, heißt es. Diese wurden von der Besatzung des IAF-Helikopters Mi-17 in einer Höhe von mehr als 3500 Metern bemerkt.
Das Frachtflugzeug vom Typ An-32 der indischen Luftstreitkräfte war am 3. Juni verschwunden. An Bord der Maschine, die aus der Stadt Jorhat im Bundesstaat Assam nach Arunachal Pradesh unterwegs war, befanden sich 13 Menschen.


Dnr-online.ru: Am 10. Juni nahmen zwei neue Erholungseinrichtungen des staatlichen Unternehmens „Toresantrazit“ die ersten 213 Menschen auf. Im Sommer 2019 können sich dort mehr als 3000 Bergleute und Mitglieder ihrer Familien aus Schachtjorsk, Sneshnoje und Tores erholen. Insgesamt sind sieben Aufenthalte zu je 7 Tagen geplant, teilt das Kohle- und Energieministerium der DVR mit. ….
Auch in diesem Jahr können sich die Bergleute von „Toresantrazit“ nicht nur am Asowschen Meer, sondern auch außerhalb der Republik erholen.
Nach den Worten des Vorsitzenden der Toreser Organisation der Bergarbeitergewerkschaft der DVR Fjodor Galisin ist geplant, dass in diesem Sommer mehr als 1100 Werktätige von „Toresantrazit“ zum Urlaub auf die Krim und in den Krasnodarsker Kreis der RF nach Anapa, Diwnomorsk und Feodossijy fahren können.
Außerdem können sich mehr als 800 Mitarbeiter des republikanischen Unternehmens „Regionale Energieversorgungsgesellschaft“ und Mitglieder ihrer Familien auch im Ferienort der DVR Sedowo am Asowschen Meer in einer Ferieneinrichtung erholen. Mehr als 200 Kinder von Mitarbeitern dieses Unternehmens fahren in diesem Sommer entweder in Kinderferieneinrichtungen in Sedowo oder im Oblast Rostow der RF. …
Mehr als 1000 Werktätige des republikanischen Unternehmens „Energija Donbassa“ und Mitglieder ihrer Familien können in diesem Jahr in Sedowo Urlaub machen sowie in der Erholungseinrichtung „Schachtjorskije Sori“ in der LVR und an der Schwarzmeerküste der RF. 140 Kinder von Mitarbeitern dieses Unternehmens fahren in die Kindererholungseinrichtungen „Orljonok“ im Amwrosiewka-Bezirk der DVR und in Einrichtungen in Taganrog in der RF und der LVR. …


de.sputniknews.com:
Nichtangriffspakt: Lawrow kommentiert Vorstoß des Iran
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich hinter die Idee eines Nichtangriffspaktes zwischen dem Iran und anderen Golf-Staaten gestellt. Die Anregung stammt vom iranischen Außenminister, die er wegen der zunehmenden Spannungen seines Landes mit den USA geäußert hat. Lawrow erinnert nun an einen ähnlichen russischen Vorstoß.
„Der iranische Außenminister Dschawad Sarif schlug vor kurzem vor, dass sein Land und der Golf-Kooperationsrat einen Nichtangriffspakt schließen. Das wäre natürlich von Nutzen“, sagte Lawrow am Dienstag auf einer internationalen Expertenkonferenz in Moskau.
Dabei verwies Lawrow darauf, dass Russland bereits Anfang der 2000er ein Sicherheitskonzept für den Persischen Golf vorgeschlagen habe, das eine Normalisierung zwischen dem Iran und anderen Golf-Staaten zum Ziel hatte.
Das Ziel sei es gewesen, durch Vertrauensmaßnahmen, militärische Transparenz sowie durch Hinzuziehung der Arabischen Liga, der EU, des UN-Sicherheitsrates und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit einen Dialog zwischen dem Golf-Kooperationsrat und dem Iran in die Wege zu leiten, sagte der russische Außenminister.
Das Konzept, das auf der Erfahrung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) fußte, sei mehrmals diskutiert, jedoch bisher nicht vereinbart worden.
In den vergangenen Wochen haben die USA ihren Druck auf den Iran deutlich verschärft. Nachdem Amerika eine Flugzeugträgerkampfgruppe und Bomber in die Region entsandt hat, kündigte Washington Ende Mai an, zusätzlich 1500 Soldaten in den Nahen Osten zu verlegen. Der Iran sprach von einer Bedrohung und einer „großen Gefahr für den internationalen Frieden“. Die Regierung in Teheran schlug den anderen Golf-Staaten vor, einen Nichtangriffsvertrag zu unterzeichnen.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 11.06.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 20-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von neun Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer der 30. und der 53. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Garas und Poljakow Sajzewo jushnoje, Werchnetorezkoje nishneje und die Siedlung des Bergwerks 6/7 mit Artillerie des Kalibers 122mm, 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Donezk haben Kämpfer aus der 93., 57. und 24. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Bryshinskij, Mischantschuk und Guds Wasiljewka, Shabitschewo, Spartak, Trudowskije und das Gelände des Flughafens von Doenzk mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. Brigade unter Kommando des Verbrechers Gnatow Besymennoje mit Schusswaffen beschossen.
Insgesamt hat der Gegner 8 Granaten des Kalibers 122mm und 92 Mörsergeschosse, davon 31 des Kalibers 120mm, auf das Territorium unserer Republik abgefeuert.
Alle Fälle von Beschuss von Ortschaften sind dokumentiert, die Materialien wurden Vertretern internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die ukrainischen Kriegsverbrecher übergeben.
Wir stellen eine weitere Veschlechterung des moralisch-psychischen Zustands der Soldaten der BFU, die in der OOS-Zone Dienst tun, fest. Es ist bemerkenswert, dass unter diese Kategorie nicht nur Personal fällt, das sich seit langer Zeit an der Front befindet, sondern auch Soldaten, die gerade erst in der Zone der Strafoperation eingetroffen sind. Die Rede ist von der 36. Marineinfanteriebrigade, die direkt nach der planmäßigen Ablösung der 79. Brigade das Regiment in Richtung Mariupol übernommen hat und regelmäßig Ortschaften der Republik beschießt. Seit den ersten Tagen des Aufenthalts an der Front haben acht Marineinfanteristen eine Beschwerde über das Brigadekommando bezüglich Geldabgaben für eine angebliche Verbesserung der Lebensbedingungen an die Militärstaatsanwaltschaft geschrieben. Außerdem sind Beschwerden über die geringe Qualität des Essens, Mangel an sauberem Trinkwasser und unhygienische Lebensbedingungen festzustellen. 14 Soldaten haben einen Antrag auf Entlassung gestellt. Die Personalausstattung der Einheiten der Brigade ist gering. Als Beispiel kann man das 1. Bataillon der 36. Brigade anführen, bei dem 130 Soldaten fehlen und die allgemeine Personalausstattung 70 Prozent nicht überschreitet.
Zur Durchführung einer Ermittlung zu diesen Sachverhalten ist in der 36. Brigade eine Kommission des Stabs der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ unter Leitung von deren Kommandeur General Sodol eingetroffen.
Außerdem wurde festgestellt, dass am 9. Juni der Richtschütze eines Panzerbataillons der 36. Marineinfanteriebrigade der Matrose Ja.B. Marzenjuk den Stationierungsort des Truppenteils eigenmächtig verlassen hat. Der Brigadekommandeur Gnatow hat mit Kräften der Einheiten eine Suche nach dem Soldaten organisiert, aber bis jetzt wurde der Deserteur nicht gefunden. Den Fall von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils durch den Matrosen verheimlicht Gnatow gegenüber dem übergeordneten Kommando.


de.sputniknews.com:
„Bis zum Letzten kämpfen“: Peking antwortet auf neue US-Drohungen
Der chinesische Außenamtssprecher Geng Shuang hat am Dienstag die Drohungen von US-Präsident Donald Trump kommentiert, chinesische Waren mit zusätzlichen Sperrzöllen zu belegen. China will laut Geng Shuang zwar keinen Handelskrieg mit den USA, hat aber auch keine Angst davor.
„Wenn die USA nur eine weitere Eskalation der Handelsdifferenzen anstreben, werden wir eine entschlossene Antwort geben und bis zum Letzten kämpfen“, sagte der Sprecher.
Wenn Washington zu gleichberechtigten Konsultationen bereit sei, sei die Tür Pekings offen.
Zudem weiß Geng Shuang nach seinen eigenen Worten noch nicht, ob der Vorsitzende der VR China, Xi Jinping, plant, Trump beim G20-Treffen Ende Juni in Japan zu treffen.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA würden chinesische Waren mit zusätzlichen Sperrzöllen belegen, falls Staatschef Xi Jinping nicht zum G20-Gipfel kommt.
Ende Mai hatte US-Finanzminister Steve Mnuchin erklärt, dass möglicherweise in einem Monat neue Einschränkungen für den chinesischen Import verhängt würden. Die Entscheidung dürfte aufgrund der Resultate des Treffens zwischen Trump und Xi am Rande des G20-Gipfels am 28. und 29. Juni im japanischen Osaka getroffen werden.


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I.M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen bewaffneten Formationen einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Debalzewo wurde auf Befehl des Kommandeurs der 30. mechanisierten Brigade des Kriegsverbrechers Garas Losowoje mit 82mm-Mörsern und großkalibrigen Schusswaffen beschossen.
Der Fall von Beschuss der Ortschaft ist dokumentiert, die Materialien wurden an Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden übergeben, sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der LVR zur Aufnahme eins Strafverfahrens gegen den Kommandeur der 30 Brigade der ukrainischen Streitkräfte den Verbrecher Garas.
Die neue Kiewer Regierung setzt das Genozid an der Bevökerung des Donbass fort, indem sie zielgerichtet Hindernisse für die Einwohner der Republik schafft, die die Kontroll- und Passierpunkte überschreiten. Trotz des heißen Wetters ziehen die ukrainischen Soldaten die Zeit bei den Kontrollen hin, schaffen künstlich Schlangen, dabei werden mit männlichen Bürgern lange Gespräche mit Vertretern des SBU durchgeführt.
Solche Handlungen führten zu einem
weiteren Todesfall am KPP „Staniza Luganskaja“. Heute starb bei der Kontrolle durch ukrainische Soldaten ein Mann, Semjon Wasiljewitsch Wakulin, geb. 1938, der auf die ukrainische Seite fuhr, um seine Rente zu erhalten.
Ein
ähnlicher Fall ereignete sich auch gestern am KPP „Gorlowka“, wo durch die Schuld der Kiewer Soldaten ein Mann, geb. 1951, starb.
Es gehen weiter Informatoinen über
Ausschreitungen ukrainischer Soldaten gegen die Zivilbevölkerung in der OOS-Zone ein.
Nach Informationen einer Quelle ist im Gebiet von Nishnetjoploje Dwoje ein Soldat der 25. Luftlandebrigade im betrunken
em Zustand mit einem Schützenpanzer gefahren und fuhr in ein privates Wohnhaus, wodurch es teilweise zerstört wurde. Zu diesem Fall arbeitet ein Kommission des militärischen Rechtsordnungsdienstes der ukrainischen Streitkräfte in der Brigade.
Die Soldaten der 14. mechanisierten Brigade, die neu in der OOS-Zone eingetroffen sind, füllen die Kette von Verbrechen ihrer Vorgänger auf.
In Krymskoje fügten vier Kämpfer dieser Brigade dem
Inhaber eines Lebensmittelgeschäfts schwere Körperverletzungen zu, der sich weigerte die sog. „Schutzsteuer“ zu zahlen. In dieser Einheit arbeitet auch eine Kommission des übergeordneten Stabes zur Aufklärung der Umstände des Geschehens.


de.sputniknews.com:
Deal zwischen Huawei und russischem Netzbetreiber MTS alarmiert die USA
Natalja Dembinskaja
Washington betrachtet Huawei als eine Bedrohung für die nationale Sicherheit. Ein Deal zwischen dem chinesischen Telekom-Riesen und dem russischen Mobilfunknetzbetreiber MTS beunruhigt nun US-Experten.
„Huawei soll Russland dabei helfen, Amerika zu überholen“, warnt CNN. Welche Probleme diese Zusammenarbeit den USA bereiten kann – das erfahren Sie in diesem Artikel.
Ein Abkommen über die Entwicklung der 5G-Technologien in Russland wurde zwischen Huawei und MTS in der vergangenen Woche, kurz vor dem Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) unterzeichnet. Die entsprechende feierliche Zeremonie fand im Kreml im Beisein der beiden Staatschefs Wladimir Putin und Xi Jinping statt.
Nach Angaben des russischen Netzbetreibers will er innerhalb von fünf Jahren mehr als 20 Milliarden Rubel in den Aufbau von 5G-Netzen investieren. MTS und die Moskauer Stadtverwaltung unterzeichneten ein Abkommen über die Implementierung von 5G-Netzen in Moskau. Dabei sind Tests dieser Technologie in den nächsten Monaten vorgesehen. Der Start der kommerziellen Netze ist für das Jahr 2022 geplant.
Experten erklärten, dass dieses Abkommen zwischen Huawei und MTS ein Zeichen des hohen Vertrauens zwischen Peking und Moskau ist. Während Analysten darüber rätseln, wie sich Peking bei Russland für den Zugang zum Markt bedanken wird, sorgt die Tatsache der Kooperation der beiden Länder bei der Entwicklung der 5G-Technologie für Panik im Westen.
„Die USA versuchen, die Verbündeten glauben zu lassen, dass Huawei eine ungeheure Sicherheitsbedrohung darstellt, und Russland vertraut den Chinesen die Entwicklung der drahtlosen Technologie der nächsten Generation an“, schreibt die Zeitung „The New York Times“.
Washington hat US-Firmen verboten, Huawei-Ausrüstungen zu nutzen. Dem chinesischen Unternehmen wird vorgeworfen, Industriespionage zu betreiben und geheime Daten in verschiedenen Ländern zu sammeln. Dieser Vorwurf spitzte die Beziehungen zwischen den USA und China zu und untergrub die Verhandlungen zu einem neuen Handelsabkommen.
Unter dem Druck des Weißen Hauses weigerten sich führende IT-Unternehmen der USA wie Google, Microsoft, Intel, ARM, Qualcomm und Broadcom, Software, Technologien und Ausrüstungen an den chinesischen Konzern zu liefern. Es wird auch versucht, Huawei vom Telekommunikationsmarkt zu verdrängen. So drohte Washington Großbritannien und Deutschland im März mit der Kürzung des Austausches von Aufklärungsdaten, falls sie die Chinesen zum Aufbau der 5G-Netze zulassen werden.
Wofür wird gekämpft?
Huawei liegt auf Platz drei im globalen Ranking der Smartphone-Hersteller – nach Samsung und Apple. Die US-Administration warnte mehrmals, dass der chinesische Konzern die Führungsrolle beim Rennen um die Schaffung mobiler Zukunftstechnologien beansprucht.
Laut CNN verstärkt der Deal zwischen Russland und China diese Besorgnisse. Beide Länder würden dadurch in die Lage versetzt, bei der Entwicklung von Internet-Technologien Fortschritte zu machen.
„Das Huawei-Verbot könnte die Implementierung der 5G-Netze im Land verlangsamen, weshalb Amerika Gefahr läuft, hinter China zurückzubleiben. Nun kann selbst Russland, das gewöhnlich nicht zu den Anführern im Hightech-Bereich gezählt wird, vorstoßen“, so CNN.
Bereits im Februar warnte der ehemalige Sicherheitsberater des US-Präsidenten, James Jones, dass die Chinesen in Bezug auf die 5G-Netze sehr weit voraus seien. Die Führungsrolle ist dabei sehr wichtig – superschnelles 5G-Mobilinternet würde eine Revolution in der digitalen Wirtschaft auslösen.
„Vermutlich ist 5G die wichtigste Durchbruchs-Technologie des Jahrhunderts. China hat alle Chancen, diesen Wettbewerb zu gewinnen“, so Jones. Alle, die die Kooperation mit Huawei vermeiden werden, riskieren, hinterher zu hinken, weil sich die Welt zur nächsten Etappe der digitalen Kommunikation bewegt.
Spaltung des Internets
Die USA fürchten noch eine weitere Bedrohung, die die Kooperation zwischen Huawei und MTS schafft – die Entstehung eines Eisernen Vorhangs im Internet. Es handelt sich dabei um die Teilung des globalen Internets in einzelne nationale Segmente.
„Immer mehr Länder mit China an der Spitze stehen gegen das Prinzip des offenen Internets, die Regierungen überwachen massiv die Grenzen der eigenen Internet-Netze, zwingen ausländische Konkurrenten zur lokalen Aufbewahrung der Daten und Gewährleistung des Zuganges zu ihnen für die inneren Sicherheitsorgane“, so CNN.
Über die drohende Teilung des Internets äußerte sich auch der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt. Ihm zufolge wird es im Ergebnis ein „Internet unter der Federführung Chinas und ein nicht-chinesisches Internet mit Amerika an der Spitze geben“.
Lange Zeit entwickelte sich dieser Trend dank Peking, das gerne Technologien und Expertisen exportierte, um Partnern bei der Schaffung ihrer eigenen scharf kontrollierten Internet-Netze zu helfen. Doch CNN zufolge verstärkte Washington mit seiner aggressiven Kampagne gegen China, den Iran und Russland den Trend zur Spaltung des Internets. Nun wird die Aussicht der Bildung verschiedener nationaler Standards und Regeln der Computernetze zunehmend realer, wobei das Internet in seiner jetzigen Form nicht mehr existieren wird.


Dan-news.info: „Störungsbrigaden des republikanischen Unternehmens „Regionale Energieversorgungsgesellschaft“ haben die Reparaturarbeiten im Nowoasowskij-Bezirk nach de
m Beschuss durch die bewaffneten Formationen der Ukraine abgeschlossen“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.
Das Ministerium teilte mit, dass derzeit die Stromversorgung in Kominternowo, Saitschenko, Dsershinskoje, Leninskoje, Sachanka, Sergejewka und Nowaja Tawrija normal funktioniert.
Es ist anzumerken, dass die Wiederaufbauarbeiten in den letzten Tagen wiederholt erfolgten. Am 9. Juni wurden im Ergebnis von Kampfhandlungen im Nowoasowskij-Bezirk zwei Hochspannungsleitungen beschädigt und zwei Unterstationen außer Betrieb gesetzt. Spezialisten nahmen die Stromversorgung wieder in Betrieb. Aber an diesem Tag wurde die Stromversorgung wieder unterbrochen.


abends:

de.sputniknews.com: Streit um S-400: Türkei gibt den USA eine harte Antwort
Das türkische Außenministerium hat zu der am Montag vom US-Repräsentantenhaus verabschiedeten Resolution, in der der Verzicht der Türkei auf die russischen Raketenkomplexe S-400 gefordert wurde, Stellung genommen.
Laut der Mitteilung des Ministeriums enthält das Dokument unbegründete Angriffe auf Ankaras Außenpolitik und beschädigt das Vertrauen zwischen den beiden Ländern.
„Die Resolution des Repräsentantenhauses des US-Kongresses ist ein Schlag gegen das Vertrauen zwischen unseren Ländern. Die in dem Dokument enthaltenen unbegründeten und ungerechten Angriffe auf die Außenpolitik der Türkei sind inakzeptabel. Unzulässig sind auch die Erklärungen in Bezug auf die Bereitschaft, Sanktionen einzuführen, sowie Drohungen und die Schaffung von Hindernissen für die bilateralen Beziehungen“, heißt es.
Am Montag hatte das US-Repräsentantenhaus einstimmig eine Resolution mit dem Aufruf an das Weiße Haus befürwortet, Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen, wenn Ankara an der Anschaffung der russischen Fla-Raketenkomplexe S-400 festhält.
Zuvor hatte Ankara mitgeteilt, dass die Türkei nicht auf den Kauf von S-400 verzichten werde. Die erste Partie werde bereits im Juli geliefert. Die USA behaupten, dass die Raketenkomplexe S-400 nicht mit den Nato-Standards kompatibel seien, und drohen mit Sanktionen für ihre mögliche Anschaffung. Dabei hatten die USA mehrmals betont, dass sie den Verkauf der neuesten Flugzeuge F-35 an die Türkei verschieben oder gar aufheben könnten.


de.sputniknews.com: USA erweitern Sanktionen gegen Syrien – juristische Personen stehen auf der Liste
Washington hat die Sanktionen gegen Syrien erweitert. Das folgt aus einer Mitteilung des US-Finanzministeriums am Dienstag.
Demnach wurden 13 juristische Personen aus Syrien, dem Libanon und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie drei syrische Bürger, die denselben Familiennamen tragen, auf die Sanktionsliste gesetzt.
Mit den Einschränkungen sei unter anderem das Unternehmen ASM International Trading aus den VAE belegt worden. Alle in die Sanktionsliste aufgenommenen juristischen Personen seien ebenfalls mit dieser Firma verbunden.
Wie es weiter heißt, stehen auf der Sanktionsliste auch Handelsgesellschaften, ein Zuckerproduzent aus der syrischen Stadt Homs und die syrische Holding Aman.
Wie das US-Finanzministerium präzisierte, seien die Sanktionen gegen den syrischen Geschäftsmann Samer Foz und sein Bauunternehmen gerichtet.
Nach Behauptungen des US-Finanzministeriums haben Foz und seine Verwandten den Konflikt in Syrien dazu genutzt, um Gewinne zu erzielen. Das Ministerium bezeichnet Foz als „syrischen Oligarchen“, der unmittelbar Damaskus unterstützen und Nobelhotels auf dem von ihm kontrollierten Territorium bauen wollte.
Die Aufnahme in die Sanktionsliste zieht das Einfrieren der Aktiva in den USA nach sich, ebenso das Verbot jeglicher Geschäfte mit diesen Unternehmen für US-Bürger, darunter Finanzoperationen mit Schuld- und Anteilskapital.


de.sputniknews.com: China beschleunigt Flucht vom US-Dollar ins Gold
China hat seine Flucht vom US-Dollar ins Gold beschleunigt. Allein im Mai stockte das Reich der Mitte seine Goldreserven um knapp 16 Tonnen auf, berichtet das russische Portal vestifinance.ru. Das sei das größte Monatswachstum seit Januar 2016.
„Es handelt sich um eine Diversifizierung gegenüber dem US-Dollar, insbesondere im Hinblick auf Handelsspannungen und auf den ‚Kalten Technologiekrieg‘, der bereits entbrennt“, kommentierte Bart Melek vom kanadischen Finanzdienstleister TD Securities. „Wir dürfen nicht vergessen, dass Gold vor niemandem Verpflichtungen hat.“
Es sei betont, dass Peking sechs Monate in Folge Gold kauft, nach einer Pause seit September 2016.
Experte rätseln über die reale Höhe der chinesischen Goldreserven. Manche glauben, dass sie unterbewertet werden. Wichtig ist aber, dass die Regierung in Peking jeden Monat öffentlich über Goldkäufe informiert.
Der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg zufolge demonstriert China mit dieser Politik den Kurs seiner Regierung auf die Diversifizierung und auf die Flucht weg vom US-Dollar. Experten gehen davon aus, dass China bei diesem Tempo im laufenden Jahr bis zu 150 Tonnen Gold erwerben dürfte.
Ronan Manly vom singapurischen Goldhändler BullionStar weist auf die führenden Positionen Chinas auf dem globalen Markt für physisches Gold, neben Indien und Russland, hin. Eben deshalb habe sich der Londoner außerbörsliche Goldhändler (LBMA/London Bullion Market) für das chinesische Shenzhen als Ort einer Jahreskonferenz entschieden, die für Oktober geplant sei. An Themen dürfte es dabei nicht mangeln, sagte Manly.

 

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