Presseschau vom 10.06.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen einmal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung (GZKK) mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Losowoje.
Geschossen wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen.


de.sputniknews.com:
Kasachstan: Tokajew gewinnt Präsidentenwahl – Nachbarn hoffen auf alten Kurs
Kassym-Schomart Tokajew hat die Präsidentschaftswahl in Kasachstan klar gewonnen. Nach Hochrechnungen der Wahlleitung setzte sich der 66-Jährige bei der vorgezogenen Wahl am Sonntag mit mehr als 70 Prozent der Stimmen gegen sechs Herausforderer durch. Die Abstimmung war von Protesten und Festnahmen überschattet worden.
Tokajew ist seit dem überraschenden Rücktritt des langjährigen Staatschefs Nursultan Nasarbajew im März Übergangspräsident der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik.
„Kassym-Schomart Tokajew kommt auf 70,76 Prozent der Stimmen“, teilte Konstantin Petrow, Vizechef der Zentralen Wahlkommission, am Montag in Nur-Sultan mit. Zweitplatzierter sei der Journalist Amirschan Kossanow mit 16 Prozent der Stimmen.
Der Urnengang am Sonntag war von Protesten überschattet. Bei nicht genehmigten Kundgebungen in der Hauptstadt Nur-Sultan und in der Millionenmetropole Almaty wurden nach Angaben des Innenministeriums etwa 500 Menschen festgenommen. Laut Vize-Innenminister Marat Koschajew hatten sie versucht, die „Lage auf den Straßen zu destabilisieren“.
Die Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sprach von „Verletzung der Grundfreiheiten“ und von „Druck auf Kritiker“ während der Wahl. Die Beobachter der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) dagegen stuften die Wahl als „transparent und demokratisch“ ein. Das Exekutivkomitee dieses postsowjetischen Bündnisses, das die Mehrheit der ehemaligen Teilrepubliken der UdSSR vereinigt, hofft, dass Tokajew den Kurs seines Vorgängers fortsetzen wird.
„Wir hoffen, dass alle Versprechen, die Kontinuität des Kurses von Nasarbajew und die freundschaftlichen Beziehungen mit den Nachbarn aufrechtzuerhalten, eingelöst werden“, sagte der Chef des GUS-Exekutivkomitees, Sergej Lebedew, am Montag.
Tokajews Amtsvorgänger Nursultan Nasarbajew war im März – nach gut 30 Jahren an der Macht – im Alter von 79 Jahren überraschend zurückgetreten. Schon wenige Tage später wurde Kasachstans Hauptstadt Astana zu Ehren Nasarbajews in Nur-Sultan umbenannt – trotz der ablehnenden Haltung vieler Bürger.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 7:20 Uhr das Feuer aus Richtung Nowoselowka Wtoraja in Richtung Wasiljewka mit Mörsern des Kalibers 82mm, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
Unter Beschuss geriet das Gebiet der Wasiljewker Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke.
Nach vorläufigen Informationen wurden keine Opfer oder Zerstörungen an ziviler Infrastruktur festgestellt.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 9. Juni 3:00 Uhr bis 10. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 17.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Bajrak, Golmowskij, Sazjewo jushnoje, Oserjanowka), Wasiljewka, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Signalnoje, Staromchajlowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Mitjkowo-Katschkari, Sachanka, Besymennoje, Leninskoje.
Wie schon mitgeteilt wurde, wurden am 8. und 9. Juni durch massiven Beschuss von Seiten der BFU Schäden in Michajlowka, Sajzewo Jushnoje, Golmowskij und Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks) feestgestellt, außerdem wurden zivile Einwohner in Nowaja Marjewka und Golmowskij verletzt.
Außerdem wurden duech Beschuss auf Dokutschajewsk (Siedlung Jasnoje) die Fensterverglasungen der Wohnungen Nr. 1 und 5 in der Walow-Straße 9 beschädigt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 245.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 410.
Ab 01:01Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com:
Machtkampf in Moldawien: Armee verspricht Neutralität
Moldawiens Verteidigungsministerium hat im Zuge des politischen Kampfes um die Macht in der Ex-Sowjetrepublik versprochen, dass die Nationalarmee des Landes neutral bleiben und sich nicht einmischen werde.
„Moldawiens Nationalarmee setzt ihre Arbeit routinemäßig fort, sie wird sich in die Krise nicht einmischen und bleibt an den politischen Spielen unbeteiligt“, hieß es in einer via Facebook veröffentlichen Mitteilung des Verteidigungsministeriums.
Die Nationalarmee werde ausschließlich der Verfassungsordnung unterliegen, solange es keine Klarheit über die politische Lage im Land gebe, so das Ministerium weiter. Der Zugang von dritten Personen in die Militärstützpunkte sei demnach zeitweilig beschränkt worden.
Anfang Juni hat sich die politische Lage in Moldawien zugespitzt. Die pro-russische Partei der Sozialisten von Präsident Igor Dodon und der pro-europäische Parteiblock Acum haben am 8. Juni eine Übereinkunft erzielt und somit eine Parlamentsmehrheit gebildet. Das Land bekam nach dreimonatigem Warten nach den Parlamentswahlen Ende Februar nun endlich eine Regierung.
Doch das Verfassungsgericht erkannte die Legitimität des Parlaments und der Regierung nicht an, da die laut der Landesverfassung für die Regierungsbildung vorgeschriebene Frist am 7. Juni abgelaufen ist. Es beschloss außerdem, die Befugnisse des Präsidenten dem stellvertretenden Premier, Pavel Filip, zu übertragen und das Parlament aufzulösen.
Filip kündigte bereits vorfristige Neuwahlen am 6. September an. Präsident Dodon kritisierte diese Entscheidungen als Versuch der bisher regierenden Partei der Demokraten des Oligarchen Vladimir Plahotniuc, die Macht zu usurpieren.


Dan-news.info: „Gestern entstand im Nowoasowskij-Bezirk in der Nähe der Straße M14, einen Kilometer von Besymennoje, auf dem Gelände der Nowoasowsker Windkraftanlage ein Brand“, teilte der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der DVR mit.
Durch das Feuer wurden ein Lastwagen und Kunststoffflügel für die Windkraftanlage, die in der Nähe des Fahrzeugs lagen, zerstört. Zur Löschung des Brandes wurden zwei Feuerwehrwagen und acht Personen herangezogen.
Der Brand entstand gegen 18:00 Uhr infolge von Beschuss der Armee Kiews.
Außerdem wurde zur gleichen Zeit durch das Feuer der ukrainischen Truppen die Stromversorgung von sieben Dörfern des Kreises Sachanka unterbrochen. 700 Verbraucher hatten keinen Strom. Zurzeit laufen die Reparaturarbeiten.


Vk-Seite der Union der Kommunisten des Lugansker Landes:
Der Berater des Vorsitzenden der KPRF Wladimir Rodin nahm am 5. Plenum des ZK der KP der LVR teil
Am 9. Juni 2019 fand in Lugansk das fünfte Plenum des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der LVR statt. An dem Plenum nahmen Gäste aus Moskau teil: der Berater des Vorsitzenden der KPRF Wladimir Rodin und die Redakteurin der Zeitung „Prawda Moskwy“ Julija Michajlowa. Hauptpunkt der Tagesordnung war die Rolle und die Aufgaben der Kommunisten in der derzeitigen Etappe der Entstehung und Entwicklung der Lugansker Volksrepublik.
Der erste Sekretär des ZK der KP der LVR Igor Gumenjuk umriss in seinem Bericht sachberzogen die äußerst angespannte Situation an den Grenzen der Republik und übermittelte dem Vorsitzenden der KPRF Gennadij Sjuganow, dem Leiter des Landwirtschaftskomitees der Staatsduma Wladimir Kaschin, dem Sekretär des ZK der KPRF Kasbek Tajsajew und allen russischen Kommunisten Dank für die regelmäßige Unterstützung der frontnahen Territorien. Auf dem Plenum sprachen die Abgeordneten des Volkssowjets der LVR Oleg Popow und Alexandr Andrijanow, der Vorsistzende der Union sowjetischer Offiziere der LVR, der zweite Sekretär des ZK Walentin Popow, der Vorsitzende des Komsomol der LVR Gleb Grinko, Sekretäre von Stadt- und Bezirksparteiorganisationen.
Wladimir Rodin schätzte die Arbeit der Lugansker Kommunisten in der für die junge Republik schwierigen Periode hoch ein und wünschte erfolgreiche Arbeit. Wladimir Romanowitsch überreichte dem Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges, dem Teilnehmer des Sturm auf Berlin Wassilij Trofimenko, Veteranen der Partei und Teilnehmern der Kämpfe in der LVR Auszeichnungen.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Russland reagiert auf Nato-Manöver mit Radarflugzeugen
Russland hat seine Luftaufklärer A-50 ins Gebiet Krasnodar verlegt, um die Lage über dem Schwarzen Meer während des großangelegten Nato-Manövers zu kontrollieren. Das teilte der Sprecher des Südlichen Militärbezirks, Wadim Astafjew, am Montag mit.
„Flugzeuge A-50 der russischen Luftabwehr sind auf einen in Krasnodar liegenden Stützpunkt verlegt worden“, hieß es.
Die Aufgabe der Radarflugzeuge sei es, die Lage über dem Schwarzen Meer zu kontrollieren. Der Grund seien die Nato-Manöver, die auf dem Territorium einiger osteuropäischer am Meer liegender Staaten durchgeführt werden.
Damit solle möglichen Zwischenfällen mit zivilen Schiffen und Flugzeugen vorgebeugt werden, die zufällig in der Zone der Übungen erscheinen könnten.
Die Aufklärer werden von Jägern des Typs Su-27 begleitet.


Lug-info.com: Trennung von Kräften und Mittel bei Staniza Luganskaja, Versuch Nr. 80
12:03 Uhr: Vertreter der Volksmiliz der LVR haben im Rahmen eines weiteren Versuchs, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehene Trennung von Kräften und Mittel bei Staniza Luganskaja zu beginnen, ein weiße Signalrakete gestartet, die die Bereitschaft anzeigt, mit dem Abzug der Einheiten der Republik zu beginnen.
12:24 Uhr: Erklärung des Außenministers der LVR Wladislaw Dejnego:
Die ukrainische Seite hat ein weiteres Mal die Realisierung der ersten Etappe der Trennung von Kräften und Mitteln, die von der Rahmenvereinbarung der Minsker Kontaktgruppe vom 21.09.2016 vorgesehen ist, zum Scheitern gebracht.
80-mal hat die LVR nach der Vereinbarung eines Datums in Minsk eine Mitteilung über ihre Bereitschaft, mit der Trennung am Abschnitt Nr. 1 des Anhangs zur Rahmenvereinbarung zu beginnen, eingereicht und 80-mal haben die ukrainischen Streitkräfte die Entscheidung der Kontaktgruppe ignoriert.
Dabei beziehen sich die Vertreter der ukrainischen Streitkräfte auf erdachten Beschuss, den es in den OSZE-Berichten nicht gibt, oder sie beschießen uns vorsätzlich, wie dies am 7. Juni um 22:50 Uhr der Fall war, zwei Schüsse mit Granatwerfern in Richtung des Passierpunkts auf unserer Seite (festgehalten im OSZE-Bericht als nicht identifizierte Detonationen innerhalb des Trennungsabschnitts).
Für uns ist offensichtlich, dass solche Provokationen von der ukrainischen Seite unternommen werden, um die Realisierung der ersten Etappe der Trennung von Kräften und Mitteln zu blockieren. Das wissend und sich in dieser Frage die Unterstützung der OSZE vergewissernd hat die LVR erklärt, dass sie die provokativen Beschießungen der ukrainischen Streitkräfte nicht beachtet und nicht als Hindernis für den Beginn der Realisierung des Trennung betrachtet. Dieses Recht jeder der Seiten – selbstständig die Möglichkeit festzulegen, mit der Trennung zu beginnen – ist in der Rahmenvereinbarung festgehalten.
Die LVR hat ein weiteres Mal alles, was von ihr abhängt, getan, um die Durchführung der Trennung von Kräften und Mitteln in Staniza Luganskaja zu gewährleisten. Aber die Trennung fand wieder nicht statt – die ukrainische Seite hat keine Erklärung über ihre Bereitschaft an die OSZE-Mission übermittelt (wie in den letzten 79 Fällen) und auf unsere weiße Signalrakete nicht reagiert.
Die Ukraine sabotiert seit zweieinhalb Jahren die Erfüllung der Rahmenvereinbarung der Minsker Kontaktgruppe über die Trennung von Kräften und Mitteln. Und nach den Erklärungen der „verantwortlichen Personen“ zu urteilen hat sie nicht vor, die Art der Handlungen zu ändern.
13:13 Uhr: Vertreter der OSZE-Mission haben bestätigt, dass die Kiewer Gruppen nicht einmal mit der Vorbereitung zu einer Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Staniza Luganskaja begonnen haben.
„Leider gab es von der ukrainischen Seite keinerlei Reaktion. Vertreter der OSZE-Mission, die sich auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte befinden, stellten das Fehlen jeglicher Bewegungen und Handlungen fest, die davon zeugen könnten, dass die ukrainische Seite eine Trennung von Kräften und Mitteln plant“, teilte der Leiter der Vertretung der LVR im GZKK Oberst Michail Filiponenko mit.


de.sputniknews.com:
Chinas Außenamt: US-Außenminister Pompeo lügt
Im Konflikt um Huawei weist die chinesische Regierung die Anschuldigungen aus den USA gegen den Telekommunikationskonzern als haltlos zurück und wirft US-Außenminister Mike Pompeo ihrerseits Lüge vor.
Die USA nutzten ihr ganzes Staatspotential, um Huawei unter Druck zu setzen, sagte der chinesische Außenamtssprecher Geng Shuang. Für eine Großmacht seien derartige Handlungen gegenüber einer Privatfirma „beschämend und unsittlich“, kommentierte er die Erklärung Pompeos, dass das chinesische Unternehmen eine Bedrohung darstelle.
„Wir sind darauf aufmerksam geworden, dass der Außenminister Pompeo – wohin er auch reist – in letzter Zeit überall über China redet. Aber all diese Erklärungen sind nichts anderes als eine Lüge. Nehmen wir zum Beispiel die Situation mit Huawei. Die USA behaupten, dass die Company Huawei und andere chinesische Unternehmen ein sogenanntes Risiko für die Sicherheit darstellen, aber sie haben nach wie vor keine überzeugenden Beweise dafür vorgelegt“, erklärte Geng Shuang.
Ihm zufolge „erheben die USA grundlose Beschuldigungen und setzen ihre Staatsstärke dafür ein, um einen Druck auf Huawei auszuüben, das ein privates Unternehmen ist; das ist unsittlich und beschämend; eine Großmacht darf sich nicht so verhalten“.
„Ich möchte Herrn Pompeo daran erinnern, dass seine Rede keine Reaktion von anderen bekommen hat“, sagte der Sprecher der Behörde.
Zuvor hatte US-Außenminister Mike Pompeo in einem Interview mit dem TV-Sender „Euronews“ erklärt, dass die europäischen Länder besser nicht mit dem chinesischen Unternehmen Huawei zusammenarbeiten sollten – wegen seiner Beziehungen zur chinesischen Regierung. Er äußerte zudem, dass China die Werte der westlichen Welt nicht teile.
Das US-Handelsministerium nahm Mitte Mai das chinesische Unternehmen Huawei in die Schwarze Liste auf, die dem Unternehmen den Weg zum Kauf von Bestandteilen und Technologien US-amerikanischer Hersteller versperrt. Huawei steht zudem auf der Liste der Unternehmen, welchen verboten ist, Deals mit US-amerikanischen Firmen in den Bereichen zu führen, die die Übergabe von Ausrüstungen vorsehen.
Google hat die Kooperation mit Huawei in den Bereichen bereits vorübergehend eingestellt, die die Übergabe von Ausrüstungen, Software und technischem Service vorsehen, außer jenen, die anhand einer freien Lizenz allgemein zugänglich sind.
Nach dem US-Beschluss hatten die japanischen Mobilfunkanbieter SoftBank, NTT Docomo und KDDI erklärt, dass sie den für den 24. Mai geplanten Start der Verkäufe der neuen Telefonmodelle vom Huawei-Hersteller verschieben und die Annahme von präliminären Aufträgen vorübergehend einstellen. Der vorhergegangene Stopp von Auftragsannahmen für 5G Handys von Huawei hatten auch mehrere britische Mobilefunkanbieter angekündigt. Washington versucht zudem konsequent, die europäischen Partner davon zu überzeugen, die Kooperation mit Huawei aufzugeben.


armiyadnr.su:
Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 10.06.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 18-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von 14 Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben Kämpfer der 30. und der 53. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Garas und Poljakow Golmowskij, Bajrak, Sajzewo jushnoje und Oserjanowka mit Artillerie des Kalibers 122mm, 120- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In
Richtung Donezk haben die Straftruppen aus der 35., 93. und 24. Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Palas, Bryshinskij und Guds Dokutschajewsk, Signalnoje, Staromichajlowka, Wasiljewka und Trudowskije mit 122mm-Artillerie, Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 36. Brigade unter Kommando des Verbrechers Gnatow Sachanka, Leninskoje, Besymennoje und Mitjkowo-Katschkari mit Artillerie des Kalibers 122mm, 120mm- und 82mm-Mörsern, 120mm- und 82mm-Mörsern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt hat der Gegner 102 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und 85 Mörsergeschosse, davon 33 des Kalibers 120mm, auf das Territorium unserer Republik abgefeuert.
Durch Beschuss auf Dokutschajewsk wurde ein Wohnhaus in der Walow-Straße 9 beschädigt, durch glücklichen Zufall konnten Opfer vermieden werden.
Außerdem haben die BFU das Gebiet der Wasiljewker Pumpstation bei Jasinowataja beschossen. Opfer und Zerstörungen gibt es nicht.
Alle Fälle von Beschießungen von Ortschaften sind dokumentiert, die Materialien wurden Vertretern internationaler Organisationen, die sich in der Republik befinden, sowie der Generalstaatsanwaltschaft der DVR zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die ukrainischen Kriegsverbrecher übergeben.
Der massive Mörser- und Artilleriebeschuss durch die ukrainische Seite auf Ortschaften der Republik, der am 9. Juni erfolgte und zu massenhaften Zerstörungen von Wohninfrastruktur und zur Verletzung von zwei Einwohnern in Golmowskij und Nowaja Marjewka führte, blieb nicht ohne Aufmerksamkeit der OSZE-Mission. Nach uns vorliegenden Informationen verfügen die Mitarbeiter der Mission über eine Aufzeichnung von Videokameras, die entlang der Kontaktlinie installiert sind, die die Fälle von Verwendung schwerer Waffen von Seiten der BFU bestätigt. Patrouillen der OSZE haben auch die Zerstörungen an Gebäuden inspiziert und eine Analyse von Kratern und Geschossen und der Richtung, aus der geschossen wurde, durchgeführt. In Zusammenfassung dieser Informationen wurde ein Dokument an den Leiter der OSZE-Mission erstellt, in dem die ukrainische Seite dieses Verbrechens beschuldigt wird.
Um den Zugriff auf die Aufzeichnungen der Videokameras zu verhindern, hat der unternehmungslustige Sysrskij die Anweisung gegeben, die Kameras zu demontier
en und an ihrer Stelle Attrappen zu installieren. Den ersten Befehl führte der Kommandeur der 30. Brigade Garas, dessen Einheiten gestern massiv auf Ortschaften in Richtung Gorlowka schossen, mit Enthusiasmus durch.
Außerdem hat das Kommando der OOS, um die Erfassung von schweren Waffen an der Front zu verhindern, den Brigadekommandeuren die Anweisung gegeben, regelmäßig Trainings von Kräften und Mitteln der Luftabwehr und der elektronischen Kriegführung zur Vernichtung und Unterdrückung von OSZE-Dohnen durchzuführen.
So hat das ukrainische Militärkommando, das seine Hilflosigkeit und Unfähigkeit erkennt, den Kräften der Volksmiliz zu widerstehen, in kraftloser Wut seine Aufmerksamkeit auf
den Beschuss friedlicher Wohngebiete gerichtet und damit noch mehr Hass von Seiten der Einwohner der Republik auf sich gezogen.
Wir unsererseits warnen das Kommando des Stab
es der OOS, das von der Idee, die Bevölkerung des Donbass zu vernichten, benebelt ist, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit keine Verjährungsfrist haben und jeder der ukrainischen Wahnsinnigen, die den Befehl zur Eröffnung des Feuers auf friedliche Einwohner geben, die verdiente Strafe erhalten wird.


de.sputniknews.com:
Export von russischen Su-57-Kampfjets vorerst verschoben – Grund genannt
Das russische Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeug der fünften Generation Su-57 wird laut dem russischen Vize-Premier Juri Borissow vorläufig nicht zum Export angeboten. Als Grund wird die Absicht genannt, dem gut verkauften Kampfjet Su-35 keine Kunden wegzunehmen.
„Wir halten an der Strategie zur Förderung im Rahmen der militärtechnischen Kooperation fest. Das liegt in unseren Plänen. Wenn die Zeit kommt, werden wir sie (die Su-57 – Anm. d. Red.) voranbringen. Vorläufig wird die Su-35 gut verkauft. Wir sehen keinen Sinn, den eigenen Markt zu untergraben. Wenn die Notwendigkeit entsteht, haben wir immer eine Trumpfkarte“, sagte Borissow am Montag gegenüber russischen Medien.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass alle für den Export der Su-57 nötigen Unterlagen vereinbart worden seien. Als Ort für die Premiere des Jagdflugzeuges wurde die Luftfahrtschau im November in Dubai genannt. Unter potentiellen Käufern der Su-57 seien Algerien, Vietnam, Indien, China und die Türkei.
Medienberichten zufolge ist Russlands Tarnkappenjet Su-57 startklar für die Serienproduktion. Die erste Serienmaschine, die bereits in einem Flugzeugwerk des Suchoi-Konzerns zusammengebaut werde, soll bis November in den Dienst der russischen Luftwaffe gestellt werden.
Suchoi Su-57 ist ein in der Entwicklung befindliches russisches Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeug. Es erfüllt alle Standards der 5. Kampfjetgeneration. Das Flugzeug ist als Gegenstück zur amerikanischen F-22 entwickelt worden. Bis Anfang 2018 hatte der Suchoi-Konzern zehn Prototypen der Su-57 hergestellt.
Die genauen technischen Daten der neuen russischen Maschine sind in der Öffentlichkeit unbekannt. Verfügbar sind nur allgemeinere Informationen zu Auslegung und Eigenschaften. Demnach zählt der russische Jet zur Kategorie schwerer Jagdflugzeuge: Die Su-57 ist unwesentlich größer als die F-22, jedoch kompakter als ihr Vorgänger Su-27.
Bewaffnet ist die Su-57 mit einer 30-mm-Bordkanone (150 Schuss), mit Mittel- und Langstreckenraketen sowie Lenkbomben, die intern in einem Waffenschacht platziert werden. An den Außenlaststationen führt der Jagdbomber Kurzstreckenraketen für den Luft-Luft-Einsatz mit. Die maximale Waffenlast beträgt zehn Tonnen.
Das Hauptmerkmal der Su-57 sind ihre Tarnkappeneigenschaften. Damit ist der russische Kampfjet vom Radar schwer zu erfassen. Für moderne Ortungstechnik ist kein Flugzeug der Welt gänzlich unsichtbar, doch ist es den Ingenieuren gelungen, die Radarsignatur der Su-57 zu minimieren – dies vor allem durch die Form des Flugzeuges und eine Spezialbeschichtung. Außerdem wird die Ortbarkeit der Su-57 durch den Einsatz bordeigener EloKa-Systeme reduziert.


m
il-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I.M. Filiponenko
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen bewaffneten Formationen einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Debalzewo wurde auf Befehl des Kommandeurs der 30. mechanisierten Brigade des Kriegsverbrechers Garas Losowoje mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Der Beschuss der Ortschaft ist dokumentiert, die Materialien wurden an Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden übergeben, sowie an die Generalstaatsanwaltschaft der LVR zur Aufnahme eins Strafverfahrens gegen den Kommandeur der 30 Brigade der ukrainischen Streitkräfte den Verbrecher Garas.
Im Verantwortungsbereich der 54. Brigade sind Korrespondenten ukrainischen Medien eingetroffen, die die Aufgabe haben, Reportagen zu erstellen, um den moralischen Zustand der Soldaten der Brigade und das Image der Soldaten in den Augen der Bevölkerung der Ukraine zu verbessern.
Gleichzeitig wurde auf Befehl des Kommandeurs der 54. Brigade Majstrenko
am 7. Juni eine Patrouille der OSZE-Mission beschossen, die ein Monitoring der Lage in der Nähe von Solotoje durchführte. Der Fall von bewaffneter Provokation wird in einem operativen Bericht der Mission bestätigt.
Bei uns von unseren Quellen im Stab der OOS eintreffende Informationen über die Lage der Dinge in der 25. Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte zwingen den Gegner, zu äußersten Maßnahmen zu greifen. Derzeit arbeitet in der Brigade eine Kommission unter Leitung des stellvertretenden Kommandeurs der OOS zu Fragen der rückwärtigen Versorgung. Die Kommission hat eine Menge Verstöße bei der materiellen, Lebensmittel- und medizinischen Versorgung entdeckt.
Im Zusammenhang mit den
nicht zufriedenstellenden sanitär-hygienischen Bedingungen wurden bei 70 Soldaten Läuse festgestellt. An Orten, die für die Zubereitung von Nahrungsmitteln vorgesehen sind, wurden Darmbakterien gefunden, die Kücheneinrichtung werden nun sanitär überarbeitet.
Heute hat die ukrainische Seite ein weiteres Mal die Rahmenvereinbarung zur Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Staniza Luganskaja sabotiert, die die dreiseitige Kontaktgruppe beschlossen hatte.
Wir sind nach wie vor bereit, die Bedingungen der Trennung der Seite am Abschnitt Nr. 1 im Gebiet von Staniza Luganskaja zu erfüllen und hoffen, dass das Kommando der OOS trotz allem die Verpflichtungen erfüllt, die die politische Führung des Landes übernommen hat.


abends:

de.sputniknews.com: Amerikanische Patriot-Systeme keine Alternative zu russischen S-400 – türkischer General
Die USA und die Nato üben weiterhin Druck auf die Türkei im Zusammenhang mit dem Kauf russischer S-400-Luftabwehrkomplexe aus und schlagen alternativ vor, amerikanische Patriot-Systeme zu liefern. Laut dem türkischen Generalleutnant im Ruhestand, Erdogan Karakus, würden diese Lieferungen die Verteidigungsbedürfnisse Ankaras nicht decken.
„Diese Lieferungen würden den Bedarf der Türkei im Bereich der Luftverteidigung nicht decken können. Aus diesem Grund besteht Ankara darauf, S-400-Komplexe zu erhalten. Die Türkei ist sich bewusst, dass, wenn die amerikanischen Patriot-Systeme zur Verfügung gestellt würden, von einem Technologietransfer keine Rede sein könnte“, sagte Karakus in einem Gespräch mit Sputnik.
Außerdem wollte die Türkei eine Reihe von Ersatzteilen für Patriot-Luftabwehrsysteme auf ihrem Territorium herstellen, stieß jedoch auf Washingtons Ablehnung. „Daher sind wir jetzt entschlossen, S-400 zu kaufen,“ so der hohe Militär.
Zuvor hätte die Türkei geplant, ein in China hergestelltes Luftverteidigungssystem zu erwerben, doch die Amerikaner griffen in diesen Prozess ein, wodurch die Vereinbarung mit der chinesischen Seite aufgehoben wurde. Und jetzt versuchten die USA mit allen Mitteln, den S-400-Kauf zu verhindern.
„Diese Situation zeigt noch einmal, dass die Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Russland in diesem Bereich weiter gestärkt werden muss “, schloss der Generalleutnant a.D.


de.sputniknews.com: Trump droht China neue Sperrzölle an
Die USA werden chinesische Waren mit zusätzlichen Sperrzöllen belegen, falls Staatschef Xi Jinping nicht zum G20-Gipfel kommt. Das erklärte US-Präsident Donald Trump in einem Interview des CNBC-Senders.
Xi müsste zu dem Treffen kommen, das wäre in seinem Interesse. „Ich denke, er kommt, und wir werden einen tollen Vertrag unterzeichnen“, sagte Trump.
„Falls die chinesische Seite das Treffen ignoriert, werden die Zölle auf 34 Prozent bis 40 Prozent steigen. Xi ist ein überaus kluger und phantastischer Mensch. Aber er spielt auf der Seite Chinas, das den USA entgegenwirkt“, betonte der US-Präsident.
Ende Mai hatte US-Finanzminister Steve Mnuchin erklärt, dass möglicherweise in einem Monat neue Einschränkungen für den chinesischen Import verhängt werden. Die Entscheidung dürfte nach Resultaten eines Treffens zwischen Trump und Xi am Rande des G20-Gipfels am 28./29. Juli in Japan getroffen werden. „Ich hoffe aber, dass Washington und Peking ihre Verhandlungen werden wiederaufnehmen können“, sagte Mnuchin.


de.sputniknews.com: Palmyra: Syrische Armee wehrt IS-Attacke in der Wüste ab
Die syrische Armee hat am Montag eine Attacke der Terrormiliz „Islamischer Staat“ auf die Armee-Stellungen im Raum der Stadt Palmyra in der Provinz Homs zurückgeschlagen. Das teilte das syrische Staatsfernsehen mit.
„Die Einheiten der syrischen Armee haben einen Angriff von Resten der Terrormiliz ‘Islamischer Staat‘ auf zwei Posten der Armee in der Wüste östlich von Palmyra im Raum der Station T3 abgewehrt“, berichtete der Sender Syria TV.
Ihm zufolge haben die Terroristen Verluste zu beklagen. Auch die Technik der Extremisten sei beschädigt worden.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch IS/Daesh) in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Regionen dieser Länder dauern noch Kämpfe gegen die Terroristen an. Die größte Aufmerksamkeit wird gegenwärtig der politischen Regelung, dem Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr von Flüchtlingen gewidmet.

 

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