Presseschau vom 07.06.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen zweimal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der LVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung (GZKK) mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Wesjolaja Gora und Golubowskoje.
Geschossen wurde mit Granatwerfern.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 6. Juni 3:00 Uhr bis 7. Juni 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 19.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Siedlung des Bergwerks 6/7), Dolomitnoje, Jasinowataja, Krutaja Balka, Luganskoje, Donezker Flughafen, Spartak, Signalnoje, Kominternowo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurden infolge von Beschuss auf Jasinowataja folgende Wohnhäuser beschädigt:
– Majakowskij-Straße 8 – Wand, Dach und Fensterverglasung;
– Majakowskij-Straße 19 – Fahrzeug;
– Majakowskij-Straße 10 – Dach;
– Majakowskij-Straße 12 – Fensterverglasung und Wand des Hauses;
– Majakowskij-Straße 13 – das Haus geriert in Brand.
Außerdem geriet das Gebiet der Wasiljewker Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke unter Beschuss.
Darüber hinaus wurden durch Mörserbeschuss auf Kominternowo folgende Häuser beschädigt:
– Achmatowa-Straße 21 – direkter Treffer auf das Dach des Hauses;
– Achmatowa-Straße 27 – Fensterverglasung und Fassade eines Klubgebäudes.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 271.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 90.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com: US-Justiz bereitet erweiterte Anklage gegen Assange vor
Nach einem Bericht der Enthüllungsplattform Wikileaks droht ihrem Gründer Julian Assange, eine erweiterte Anklage. Das meldet die Plattform, die sich auf Informationen des niederländischen TV-Sender NOS beruft.
Demnach soll der Schlüsselzeuge der Anklage der ehemalige FBI-Informant Sigurdur Thordarson aus Island sein. Dieser war bereits wegen Schwindels, Pädophilie und des Fabrizierens der Dokumente im Namen von Assange verurteilt worden war.
Nach Informationen des TV-Senders war die FBI-Ermittlerin Megan Brown, am 6.Mai nach Reykjavik geflogen, um Thordarson zu befragen. Brown leitet die Ermittlungen gegen Assange.
In der vergangenen Woche soll der Isländer nach Washington gereist und dort ausführlich vernommen worden sein. Nach Angaben von WikiLeaks hatte Thordarson drei Jahre im Gefängnis gesessen und wurde erst vor kurzem aus der Haft entlassen.
Die von Großbritannien gesetzte Frist, innerhalb der die USA eine Anklage gegen Assange sowie den endgültigen Auslieferungsantrag für ihn einreichen sollen, läuft am 14. Juni ab. Schweden hatte den Wikileaks-Gründer 2010 wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung angeklagt.
Seit 2012 hatte sich der Whistleblower in der ecuadorianischen Botschaft in London aufgehalten, um der Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Im April 2019 hat Ecuador das Asyl für Julian Assange widerrufen und ihn aus der Botschaft in London ausgewiesen. Der WikiLeaks-Gründer wurde anhand der von Schweden und den USA erteilten Haftbefehle von der Polizei in London festgenommen.
Die US-Behörden hatten unlängst weitere Anschuldigungen gegen den Whistleblower in 17 Punkten erhoben, so wegen rechtswidriger Gewinnung und Offenlegung von Geheiminformationen. Nun drohen Assange bis zu 175 Jahre Haft.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie schon mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine heute Nacht um 3:40 Uhr das Feuer mit Artillerie aus Richtung Metallist (ukr. Trawnewoje) in Richtung Golmowskij eröffent, es wurden 13 Geschosse des Kalibers 122mm abgefeuert.
Infolge des Beschusses wurden Schäden an folgenden Wohnhäusern und Infrastrukturobjekten festgestellt:
– Golmowskij, Sagorodnjaja-Straße 20 – Autokooperative „Sojus“ (Dach und Tore von 6 Garagen beschädigt);
– Golmowskij, Bolnitschnaja-Straße 16 (Dach beschädigt);
– Golmowskij, Boltnischnaja-Straße 19/55 (ein Balkon eines mehrstöckigen Hauses ist bschädigt);
– Sajzewo, Brusilow-Straße 14 (Wirtschaftsgebäude sind beschädigt);
– Sajzewo, Brusilow-Straße 18 (direkter Treffen auf die Ecke des Hauses);
– Sajzewo, Brusilow-Straße 20 (Wirtschaftsgebäude sind beschädigt).
Außerdem sind 23 Transformatorunterstationen von der Stromversorgung abgeschnitten. Dolomitnoje und ein Teil von Golmowskij, darunter die Kläranlage der städtischen Wasserwerke, haben keinen Strom.
Nach vorläufigen Informationen wurde keine Opfer unter der Zivilbevölkerung festgestellt, Genauere Informationen werden ermittelt.


de.sputniknews.com: Strafe für S-400: USA wollen keine türkischen F-35-Piloten mehr ausbilden
Die USA haben offenbar beschlossen, keine türkischen Piloten in das F-35-Ausbildungsprogramm mehr aufzunehmen. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag und verweist dabei auf informierte Quellen.
Laut Quellen aus den USA wollen die USA keine türkischen Piloten für den Kampfjet F-35 mehr ausbilden, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Dies sei ein klares Zeichen des eskalierenden Streits über Ankaras Pläne, russische Luftabwehrsysteme S-400 zu beschaffen.
Die beiden US-Beamten, auf die sich die Agentur beruft, ließen die Möglichkeit offen, dass die Entscheidung rückgängig gemacht werden könnte. Das geschehe, wenn die Türkei ihre Pläne ändert. Der Beschluss, das Training einzustellen, gelte nur für neue türkische Piloten und Wartungsteams, die noch nicht in die USA gekommen seien.
Es gibt noch keine offizielle Entscheidung, die Ausbildung der in den USA bereits befindlichen Piloten zu stoppen. Der Schritt wird früheren Berichten zufolge aber von der US-Seite erwogen.
Derzeit trainieren vier türkische Piloten auf der Luke Air Force Base in Arizona auf der F-35, zwei weitere sind als Ausbilder tätig. Darüber hinaus befinden sich dort nach Angaben des US-Militärs 20 türkische Flugzeugwartungskräfte.
Die Türkei hatte zuvor Interesse bekundet, US-Kampfflugzeuge des Typs F-35 zu kaufen. Zugleich will Ankara russische Luftabwehrkomplexe S-400 erwerben, was Washington als eine Gefahr für seine Jets erachtet. Die USA hatten die Türkei mehrmals aufgefordert, auf den Kauf russischer Verteidigungssysteme zu verzichten. Ankara bleibt aber bei seinen Plänen und erwartet die erste S-400-Lieferung im Juli.


Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 07.06.2019
Der Gegner unterlässt die Versuche militärischer Provokationen entlang der Kontaktlinie nicht. Vom Beschuss von Ortschaften der Republik, in deren Folge friedliche Bürger sterben und verletzt werden, sind die ukrainischen Straftruppen zu einer Taktik des offenen militärischen Konflikts übergegangen.
So haben gestern ukrainische Nationalisten aus dem Regiment „Asow“ mit 30 Mann einen Versuch des Durchbruchs durch unsere Positionen in Richtung Gorlowka unternommen. Die Gruppe wurde rechtzeitig von unseren Beobachtern entdeckt, der Angriff wurde zurückgeschlagen, der Gegner war gezwungen, schmählich zu fliehen, dabei geriet ein Teil der Kämpfer auf Minenfelder. Die Verluste der Radikalen betrugen zwei Tote und neun Verletzte. Als sie in Eile den Ort des Gefechts verließen, ließen die Kämpfer zwei ihrer Kameraden auf dem Kampffeld zurück. Der „mit Blut PR betreibende“ Syrskij denkt absolut nicht daran, dass alle Durchbruchversuche im Stadium des Heranrückens an die vorderen Linien unserer Einheiten enden werden.
Diese Provokation sowie alle vorhergehenden, einschließlich des erfolglosen Versuchs eines Durchbruchs einer Diversions- und Erkundungsgruppe aus der 54. Brigade sowie die 53. Brigade, in dessen Folge acht Soldaten in Gefangenschaft gerieten, wurden auf direkte Anweisung des Strohmanns Poroschenkos, des Kommandeurs der OOS Sysrskij durchgeführt, der alle Anweisungen und Initiativen des Präsidenten Selenski vollständig ignoriert.
So ist General Syrskij vor dem Hintergrund des offenen Konflikts des Kommandeurs der OOS und des Präsidenten Selenski zum Nutzen seiner Ambitionen bereit, auf beliebige Abenteuer einzugehen, trotz der vorauszusehenden großen Zahl an Verlusten unter dem Personal. Obwohl er sich erst wenig mehr als einen Monat in seinem Amt befindet, gehen ein getöteter und zehn verletzte Zivilisten auf das Gewissen dieses Heerführers, mehr als 70 Wohnhäuser wurden zerstört oder beschädigt, außerdem kamen 27 ukrainische Soldaten ums Leben, 38 wurden verletzt und elf gerieten in Gefangenschaft. Wir rufen die internationalen Organisationen auf, die verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Seite, die den Erklärungen der Führung der Ukraine über die Unterstützung eines Kurses der friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass widersprechen, nicht ohne Aufmerksamkeit zu lassen.


Ukrinform.ua: Selenski über Lage in der Ostukraine: Russland hat Kontrolle über seine Söldner verloren
Die Artillerieangriffe in der Nacht zum 7. Juni in der Ostukraine, bei denen zwei ukrainische Soldaten getötet und acht verletzt wurden, sind ein Zeugnis davon, dass Russland die Kontrolle über seine Söldner verloren hat. Dies erklärte der Präsident der Ukraine Wladimir Selenskinach nach den Angriffen, teilte die Pressestelle des Staatschefs mit.
Selenski nannte Einsatz von Artillerie einen „schreienden Verstoß“ gegen die Vereinbarungen von Minsk, der ein „Zeugnis des mindestens teilweisen Verlustes des Kommandos und der Kontrolle über die Söldner ist“ „Wir hoffen, dass die russische Seite die Kontrolle über diese Einheiten wiederherstellen wird“, sagte er.
Der Präsident sprach auch den Familien der gestorbenen Soldaten sein Beileid aus und dankte den Militärangehörigen, die unter Beschuss geraten sind, für ihre Tapferkeit und Stärke.
Wladimir Selenski erklärte, dass der Angriff „ein offensichtlicher Versuch ist, erneut die Gespräche über eine Waffenruhe zu unterminieren“. „Egal, wer den Befehl gegeben hat, die Streitkräfte der Ukraine werden hart reagieren und entsprechend der Situation. Auf der diplomatischen Ebene bleibt unsere Position über die Notwendigkeit der Waffenruhe und des Gefangenenaustauschs fest und unverändert“, betonte er.
Am 7. Juni verschärfte sich die Lage im Gebiet der Operation der Vereinigten Kräfte in der Ostukraine. Wie die Pressestelle des Stabs der Operation der Vereinigten Kräfte (OVK) mitteilte, setzte der Feind im Operationsgebiet der Gruppe „Nord“ die ukrainischen Einheiten in der Nähe der Ortschaft Nowoluganskoje Artillerie ein. Zwei Soldaten sind dabei ums Leben gekommen. Acht Soldaten erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere. Nach Angaben der Pressestelle erwiderten die Einheiten der Vereinigten Kräfte das Feuer und zerstörten Feuerstellungen des Feindes.


de.sputniknews.com: Beinahe-Kollision zwischen US-Kreuzer und russischem U-Boot-Zerstörer
Ein US-Kriegsschiff hat den Weg eines russischen Kreuzers gefährlich gekreuzt. Das meldet die russische Pazifikflotte. Nach ihren Angaben ist es gelungen, eine Kollision zu vermeiden.
Der US-amerikanische Lenkwaffenkreuzer „USS Chancellorsville“ hat am Freitag im Ostchinesischen Meer den Weg dem russischen U-Boot-Zerstörer „Admiral Winogradow“ gefährlich gekreuzt. Dies geht aus einer Mitteilung des Pressedienstes der Pazifikflotte Russlands hervor. Danach wäre es beinahe zu einer Kollision gekommen.
Der Vorfall ereignete sich danach in den Morgenstunden. Die „USS Chancellorsville“ habe plötzlich ihren Kurs geändert und den Weg des russischen Kreuzers in einer Entfernung von lediglich 50 Metern gekreuzt. Das Team des russischen Zerstörers musste der Meldung zufolge ein dringendes Manöver durchführen, um einer möglichen Kollision zu entgehen.
Das russische Militär hat laut dem Pressedienst der Pazifikflotte gegen diese Handlungen protestiert und sie als unzulässig bezeichnet.


Dnrsovet.su: Kommentar der Abgeordneten des Volkssowjets der DVR und Vorsitzenden des Komitees des Volkssowjets für Haushalt, Finanzen und Wirtschaftspolitik zu dem Vorschlag Jurij Luzenkos über die Wiederaufnahme des Handels zwischen der Ukraine und den Volksrepubliken des Donbass
Am 6. Juni hat der Generalstaatsanwalt der Ukraine Jurij Luzenko auf seiner Facebook-Seite einen Vorschlag vorgebracht, dass für die Ukraine die Wiederaufnahme von Handelsbeziehungen mit den Unternehmen der DVR und LVR unter der Bedingung möglich ist, dass sie auf dem Territorium der Ukraine registriert werden und Steuern in deren Haushalt zahlen.
Die Abgeordnete des Volkssowjets Marina Shejnowa erklärte in einem Kommentar für Ria Nowosti, dass ein solcher Vorschlag für Personen mit einer Basisausbildung in Ökonomie einfach lächerlich aussieht.
„Im Grunde schlägt er den Volksrepubliken des Donbass vor, den Haushalt der Ukraine auf Kosten des Handels mit der DVR und LVR aufzufüllen. Dabei vergisst der Generalstaatsanwalt, dass die Beschießungen von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine nicht aufhören. Das heißt, einen solchen Vorschlag kann man so umformulieren: „Also wir werden euch auf eure Kosten beschießen.“
Als Sponsor für Kriegshandlungen gegen sich selbst aufzutreten – einen solch „günstigen“ Vorschlag haben die DVR und LVR lange nicht erhalten. Die Republiken haben gelernt, mit der ökonomischen Blockade von Seiten der Ukraine klarzukommen. Dabei leisten die RF, die Republik Südossetien und die Republik Abchasien große Unterstützung“, sagte die Abgeordnete.
Marina Shejnowa unterstrich, dass Luzenko seinen Facebook-Post mit einer Illustration mit einer Unterschrift „Handel mit Besatzern ist ein Verbrechen!“ versehen hat.
„Den Vorschlag des Generalstaatsanwalts kann man ein Verbrechen nennen, wenn man die bewaffneten Formationen der Ukraine als Besatzer des Donbass betrachtet“, fasste die Abgeordnete zusammen.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Syrische Armee schlägt Terroristenangriff in Nord-Hama zurück
Die syrischen Streitkräfte haben nach Angaben des Staatsfernsehens des Landes am Freitag einen Angriff bewaffneter Islamisten im Norden der Provinz Hama verhindert.
„Einheiten der syrischen Armee haben Terroristen getötet, die in die Vororte der Dörfer Kafr Hud und Tell-Milch eingedrungen waren, und verfolgen zurzeit die Reste der Terrorgruppe nordwestlich von der Stadt Mhardeh“, teilte der syrische TV-Sender „Ikhbariya“ mit.
Danach zerstörte die Artillerie der Regierungsarmee die Versorgungsrouten der Gruppierung „Kataib al-Izza“. In den Dörfern Murerk, Arbain, Kafr Zita und Hasrayya im Nordwesten der Provinz Hama seien mehrere der Terroristen getötet worden.

ukrinform.ua: Innenministerium: Getötete und Verletzte in der Ostukraine sind Soldaten der Nationalgarde
Im Gebiet der Operation der Vereinigten Kräfte in der Ostukraine sind heute zwei Soldaten der Nationalgarde gestorben. Acht Nationalgardisten wurden verletzt.
Das gab das Innenministerium bekannt. Die Soldaten gehörten zur Einheit der Nationalgarde „Asow“. Laut dem Ministerium schlug eine Mörsergranate mit einem Kaliber von 120 mm in einem Unterstand am Rande der Ortschaft Nowoluganskoje ein.


Dan-news.info:
Kommentar des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin zur Erklärung des Präsidenten der Ukraine im Zusammenhang mit dem Beschuss im Gebiet von Nowoluganskoje
Der Versuch Selenskis, die Schuld für die Verschärfung der Lage im Gebiet von Nowoluganskoje auf unsere Volksmiliz zu schieben ist vor allem ein Versuch, die Kriegsverbrechen gerade der ukrainischen bewaffneten Formationen zu verbergen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte erfolgte am Freitag, de
m 7. Juni, ein massiver Beschuss unserer Ortschaften Golmowskij und Dolomitnoje. Es wurde eine Reihe direkter Treffer auf Objekte der zivilen Infrastruktur festgestellt.
Selenski setzt die Politik der doppelten Moral fort, die ihm als Erbe von Poroschenko zugekommen ist. Die Tatsachen entsprechen kategorisch nicht den Erklärungen und widersprechen dem gesunden Verstand. Ein weiteres Mal versucht die Ukraine, die Russische Föderation zur Konfliktseite zu machen und den Verhandlungsprozess aus einem konstruktiven Rahmen zu ziehen.
In der Realität hat gerade die ukrainische Führung keinerlei Kontrolle über die ukrainischen Streitkräfte, worauf wir mehrfach die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit gelenkt haben.
Die Erklärungen Kiews über eine Notwendigkeit der Feuereinstellung und der Freilassung von Gefangenen bleiben bis heute nur Erklärungen, auf deren Hintergrund ständige Provokationen und Besch
ießuntgen unserer Territorien erfolgen.
Wir rufen ein weiteres Mal die Weltöffentlichkeit und die westlichen Teilnehmer des Verhandlungsprozesses auf, die Kriegsverbrechen der Ukraine zu verurteilen und zu unterbinden und entschlossen auf die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen durch Kiew hinzuwirken, vorrangig bezüglich der Herstellung eine
s dauerhaften Waffenstillstands!
Denis Puschilin, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik
Zuvor hatte heute der ukrainische Präsident von großen Verlusten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte im Zusammenhang mit einer angeblichen Verwendung von schweren Waffen bei Gorlowka durch die Kräfte der DVR und LVR gesprochen. Selenski merkte auch an, dass die Armee der Ukraine „entsprechend der Situation antworten wird“.


de.sputniknews.com:
Spionage, GPS, Wetter und mehr: US-Militär längst im All aktiv – Fachmagazin
US-Präsident Donald Trump hat die US-Streitkräfte in den Kosmos befohlen und den Aufbau der „US Space Force“ angekündigt. Ob damit alte „Star Wars“-Pläne neu aufgelegt werden, wird sich zeigen. Das Fachmagazin „Flug Revue“ berichtet unterdessen darüber, was das US-Militär bereits im Kosmos treibt.
Aus einer Flughöhe von 500 Kilometern können US-Spionagesatelliten ein Objekt von 12 Zentimeter Länge erkennen. Das US-Kriegsministerium Pentagon hat zwei dieser Satelliten vom Typ WFIRST der US-Raumfahrtbehörde NAS überlassen. Diese setzt sie als Weltraumteleskop ähnlich dem „Hubble“-Teleskop ein, wie das Fachmagazin „Flugrevue“ in einem Beitrag über US-Militärsatelliten berichtet.
Das WFIRST-Teleskop hat dem Bericht in der aktuellen Magazin-Ausgabe 07/2019 nach einen ähnlich großen Hauptspiegel wie „Hubble“, mit 2,4 Metern. Ein solcher Satellit könne aber immer nur Schnappschüsse von der überflogenen Region machen und senden. Er sei nicht geostationär über der Erde platziert, von wo aus er eine Region fest im Visier hätte. Doch bei der dafür notwendigen Entfernung von 36.000 Kilometern wäre der Satellit zu weit weg für gute Bilder, so die „Flugrevue“.
Bei Spionagesatelliten, die auch zur zivilen, wissenschaftlichen Erdbeobachtung eingesetzt werden könnten, komme es nicht nur auf die Auflösung an. Bei zu vielen Bildern entstehe auch eine zu hohe Datenmenge, die kaum beherrschbar sei. Die USA betreiben dem Magazin nach nur drei oder vier dieser Satelliten gleichzeitig.
Hilfe von kommerziellen Partnern
„Kleinere, billigere Satelliten erreichen zwar nicht die gleiche Auflösung, können aber größere Regionen beobachten.“ Zudem könnten mehrere von ihnen gleichzeitig eingesetzt werden, so dass eine Zielregion häufiger überflogen werden könne. Das US-Militär nutze dabei auch Satelliten von kommerziellen Anbietern, mit einer Auflösungsfähigkeit von 0,5 bis 5 Metern.
Diese Probleme gebe es bei Spionagesatelliten für Radiofrequenzen nicht. Sie würden geostationär über der Erde platziert und Funksignale auf der Oberfläche orten. Das helfe beim Schutz vor feindlichen Truppen. Das Abhören von Kommunikation im All sei aber schwieriger, wie es im Magazin heißt. Das erfolge mit gerichteten Parabolantennen und sei nur in der Nähe gegnerischer Zielsatelliten möglich. Das erleichtere wiederum Gegenmaßnahmen der ausgespähten Seite.
Militärische Aktivitäten im All sind so alt wie die Raumfahrt seit dem Start von „Sputnik 1“ am 4. Oktober 1957. Fast alle Staaten, die bis heute aktiv Raumflugkörper in den Kosmos schicken, nutzen diese auch für militärische Zwecke.
Nicht so geheim wie gedacht
Der Beitrag in der „Flugrevue“ beschreibt außerdem, wie trotz Geheimhaltung Militärsatelliten beobachtet werden können. Das sei selbst Amateuren möglich, anhand von Raketenstarts, die nach internationalem Reglement gemeldet werden müssen, aufgrund gesperrten Flugraums oder durch das Aufspüren der Satelliten am Himmel.
„Das Gleiche tut auch das Militär unter der Bezeichnung ‚Space Situational Awareness‘“, so das Magazin. Die Teleskope würden dabei durch leistungsfähige Radaranlagen ergänzt, die Teile bis etwa zehn Zentimeter Größe im Orbit erfassen könnten. Daten zu Trümmern würden zu dem öffentlich bekanntgemacht, um Kollisionen im All zu verhindern.
Das US-Militär nutzt laut „Flugrevue“ neben Wettersatelliten Raumflugkörper vor allem für die eigene abhörsichere, verschlüsselte Kommunikation. Dafür würden ältere „Milstar“-Satelliten und das „Defense Satellite Communications Systems“ ebenso wie modernere „Satcom“- und AEHF- sowie EPS-Raumflugkörper genutzt.
Militär könnte GPS abschalten
Geostationäre Orbits seien nur entlang des Erdäquators möglich, so das Magazin. Um die Regionen von Nord- und Südpol zu erreichen, würden Satelliten in stark elliptischen, sogenannten Molniya-Umlaufbahnen platziert, benannt nach den früheren gleichnamigen sowjetischen Satelliten. Dabei bewegen sich die Satelliten in den erdfernen Etappen nur sehr langsam.
Da es mit diesen Militär-Satelliten für die Kommunikation während des Krieges in Afghanistan und gegen den Irak 2003 Probleme wegen Überlastung gab, seien kommerzielle Systeme mitgenutzt worden. Dazu gehören laut „Flugrevue“ die in den 1990er Jahren gestarteten „Iridium“- und „Globstar“-Telefonie-Netzwerk-Satelliten. Diese kommerziellen Anbieter seien durch die Verträge des US-Militärs auch wirtschaftlich gerettet worden.
Das bundesdeutsche Fachmagazin erinnert daran, dass das von vielen im Alltag mit dem Smartphone genutzte „Global Positioning System“ (GPS) auf Basis von US-Militärsatelliten funktioniert. „Im Ernstfall könnte GPS jederzeit vom US-Militär gestört oder abgeschaltet werden.“ Das militärische System werde seit 1983 auch zivil genutzt – nach dem Abschuss eines mutmaßlich verirrten südkoreanischen Zivilflugzeuges (Flug KAL 007) durch einen sowjetischen Kampfjet nahe Kamtschatka.
Das Projekt des Mini-Shuttle X-37B und die wenigen Veröffentlichungen dazu zeigen laut „Flugrevue“, wie eng in den USA die zivile und militärische Raumfahrt miteinander verflochten sind. „Auf der ansonsten streng geheimen Mission wurde auch ein Hall-Effekt-Plasmatriebwerk für Aerojet-Rocketdyne getestet, das auch in kommerziellen Satelliten zum Einsatz kommen soll.“


Dan-news.info:
Kommentar der Außenministerin Natalja Nikonorowa zur Erklärung Selenskis
Die heutige Aussage des Präsidenten der Ukraine hat gezeigt, dass die neue ukrainische Regierung den Sinn und den Inhalt der Minsker Vereinbarungen auf eine sehr eigene Weise versteht. Die Führung der Ukraine erklärt offen, dass die Streitkräfte ihres Staates die Absicht haben, die Kriegshandlungen gegen das Volk des Donbass fortzusetzen und redet dabei gleichzeitig von einer angeblichen Unterstützung eines diplomatischen Mechanismus zur Regelung des Konflikts.
Es tut uns sehr leid, dass die schwachen Versuche, ein Bestreben zu einem konstruktiven Dialog von Seiten der neuen Vertreter auf dem kürzlichen Treffen in Minsk zu demonstrieren, durch weitere Verbrechen der bewaffneten Formationen der Ukraine vollständig zerschlagen wurden. Die Politik Poroschenkos geht auch bei Selenski weiter. In Anwesenheit internationaler Vermittler wird versucht, eine konstruktive Position zu demonstrieren, und buchstäblich am nächsten Tag werden Befehle zum Beschuss friedlicher Einwohner des Donbass erteilt. Von ihrer Seite wurde in der Nacht auf Freitag, den 7. Juni, ein massiver Artilleriebeschuss unserer Ortschaften Golmowskij und Dolomitnoje durchgeführt, dabei wurden Wohnhäuser und Objekte der zivilen Infrastruktur stark beschädigt. Jetzt beobachten wir eine Fortsetzung der doppelzüngigen Rhetorik, mit der auch frühere Kiewer Regierung versuchte, den Beschuss unseres Territoriums zu rechtfertigen und den Unwillen, ihre Verpflichtungen bezüglich der Minsker Vereinbarungen einzuhalten, zu tarnen.
Dennoch rufen wir weiter die ukrainische Seite auf, von diesem militärischen Szenario Abstand zu nehmen, das die vorherige Führung der Ukraine gegen unsere Einwohner durchgeführt hat. Stattdessen ist es notwendig, sich auf die einzig mögliche Art zu konzentrieren, den Frieden im Donbass wiederherzustellen – mit der Realisierung des Maßnahmekomplexes durch die Vereinbarung jedes seiner Punkte mit den Vertretern der Republiken zu beginnen.


de.sputniknews.com:
Xi Jinping erhält Ehrendoktorwürde in Russland
Der chinesische Staatsschef Xi Jinping hat an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg den Ehrendoktortitel in Anwesenheit des russischen Präsidenten Wladimir Putin erhalten. Die feierliche Zeremonie fand in der Aula des Zentralen Campus der Universität statt.
Der chinesische Vizeaußenminister Zhang Hanhui hat bei der Verleihung darauf verwiesen, dass Putin zuvor an der chinesischen Tsinghua-Universität die Ehrendoktorwürde erhalten habe.
​ „Die beiden Universitäten sind die Alma Mater unserer heutigen Präsidenten. Wir gehen davon aus, dass dieser Schritt unsere bilateralen Beziehungen und Ausbildungskooperationen weiter vertieft“, sagte er.
Putin sagte in seiner Rede, dass der Arbeitseinsatz von Xi Jinping für die Entwicklung der diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und China große Aufmerksamkeit verdiene.
„Vor allem wollte ich mich beim Senat der Universität bedanken. Ich kenne den gerade geehrten Doktor schon seit einigen Jahren und darüber hinaus kann ich den Mitgliedern des Senats nur bestätigen, dass Sie sich nicht geirrt haben, dass Sie die richtige Kandidatur ausgezeichnet haben.“
China und Russland bauen ihre politischen Beziehungen weiter aus. Zuvor hatten die beiden Präsidenten sich schon in Moskau getroffen und strategische Verhandlungen zu solchen Themen wie das Projekt „Ein Gürtel – ein Weg“, die nukleare Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel und der Handelskrieg zwischen China und den USA geführt.
Xi Jinping spiele laut dem russischen Präsidenten weiterhin eine große Rolle bei der Lösung globaler politischer Herausforderungen. Beispielsweise mit seinem globalen Projekt „Ein Gürtel – ein Weg“ an dem heute viele Länder beteiligt seien.
„Das ist eine fundamentale, eine hervorragende Arbeit, die ein globales Ergebnis anstrebt. Dutzende Länder sind bereits an diesem Projekt beteiligt und dazu wurden schon einige Millionen Dollar investiert“, fügte Putin hinzu.
China und Russland bleiben auch weiterhin wichtige strategische Partner. Der Staatsbesuch von Xi Jinping in Russland geht heute zu Ende. Die beiden Präsidenten haben sich seit 2013 schon 28 Mal getroffen – zuletzt vor sechs Wochen in Peking. Ihr nächstes Treffen ist in drei Wochen beim Gipfel der großen Wirtschaftsmächte (G20) im japanischen Osaka geplant.

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR über die Situation an der Kontaktlinie vom 1. bis 7. Juni 2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Häufigkeit und Intensität des Beschusses des Territoriums der Republik erheblich gesteigert. Insgesamt wurden 19 Fälle von Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von 10 Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Kämpfer von den Positionen der 30. und der 53. mechanisierten Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Garas und Poljakow aus die Gebiete von Dolomitnoje, des Gagarin-Bergwerks und des Bergwerks 6/7 mit Artillerie des Kalibers 122mm, mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Granatwerfern verschiedener Art und Schusswaffen beschossen.Dabei wurden drei Häuser in Sajzewo in der Brusilow-Straße 14, 18 und 10, Häuser in Golomowskij in der Bolnitschnaja-Straße 16 und 19/55 beschädigt, außerdem geriert die Autokooperative „Sojus“ unter Beschuss. Außerdem wurden 23 Transformatorunterstationen von der Stromversorgung abgeschnitten, dadurch haben Dolomitnoje und ein Teil von Golmowskij keinen Strom, darunter auch die Kläranlage der städtischen Wasserwerke.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 93., 57. und 24. mechanisierten Brigade aus auf Befehl der Kriegsverbrecher Bryshinskij, Mischantschuk und Palas Spartak, Jasinowataja, Luganskoje, Krutaja Balka, Signalnoje und das Gelände des Donezker Flughafens mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol wurde von den Positionen der 79. Luftsturmbrigade aus auf Befehl des Kriegsverbrechers Kuratsch Kominternowo mit 82mm-Mörsern beschossen, idabei wurden zwei Häuser in der Achmatowa-Straße 21 und 27 beschädigt.
Insgesamt hat der Gegner 81 Mörsergeschosse der Kaliber 120mm und 82mm auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Insgesamt wurden in der letzten Woche 118 Beschießungen auf die Gebiete von 19 Ortschaften der Republik festgestellt, wobei 120mm- und 82mm-Mörser, Antipanzerlenkraketen, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt wurden.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 13 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 315 Mörsergeschosse, davon 166 des Kalibers 120mm, sowie drei Antipanzerlenkraketen auf das Territorium unserer Republik abgefeuert.
Der Beschuss durch die ukrainischen bewaffneten Formationen bliebt nicht unbestraft. Infolge von erwiderndem Feuer unserer Verteidiger mit nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen betrugen die Verluste des Gegners in der letzten Woche: sieben tote ukrainische Kämpfer, 22 verletzte.
In der letzten Woche konzentrierten die ukrainischen Kämpfer ihre aggressiven Handlungen auf die Beschädigung und Vernichtung von Objekten der zivilen Infrastruktur. Durch Beschuss von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine wurden 23 Häuser und zivile Objekte in Jasinowataja, Golmowskij und Donezk beschädigt.
Außerdem haben Kämpfer der 93. Brigade Wasiljewka sowie das Gebiet der Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke beschossen, deren Personal den Schutzraum aufsuchen musste.
Durch Beschuss von Seiten der BFU wurden in der letzten Woche vier Zivilisten unterschiedlich schwer verletzt.
Alle Informationen werden mit Fotos und Videomaterialien an die Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, gesandt sowie an die Generalstaatsanwaltschaft zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher Bryshinskij, Guds, Palas, Kuratsch und Poljakow übergeben.
Während des Monitorings der festgelegten Lagerorte für abgezogene schwere Waffen der BFU haben die OSZE-Beobachter folgende Waffen als fehlend festgestellt: 9 152mm-Haubitzen „Akazija“, 23 152mm-Haubitzen „D-20“, 15 152mm-Geschütze „Giazint-B“, 2 152mm-Haubitzen „MSTA-B“, 10 T-72-Panzer und 6 100mm-Antipanzergeschütze „Rapira“. Außerdem hat eine Drohne der Beobachtermission ein Abwehrgeschütz 3RK „Strela-10“ im Gebiet einer in Funktion befindlichen Schule in Tarasowka entdeckt und so die anhaltende Politik der ukrainischen Truppen festgestellt, schwere Waffen an sozialen Objekten zu stationieren und sich hinter friedlichen Einwohnern zu verstecken.
Die letzte Woche war von einer Reihe von Versuchen des ukrainischen Militärkommandos charakterisiert, ein massenhaftes blutiges Verbrechen gegen friedliche Einwohner des Donbass zu begehen. Diesmal war der Anlass für die bewaffnete Provokation der für alle Muslime heilige Feiertag des Ramadan-Festes.
So haben am 4. Juni Kämpfer aus der Bande der 57. Brigade in Erfüllung eines Befehls des Anführers Mischantschuk die Moschee „Achatj Dshami“ in Donezk mit 82mm-Mörsern beschossen. Am nächsten Tag, am 5. Juni, haben ukrainische Banditen den Versuch eines zweiten Angriffs gegen Muslime des Donbass unternommen. Kämpfer aus der 24. Brigade haben auf Befehl des Anführers Guds eine Kampfdrohne gestartet, die mit einer Sprengeinrichtung zur Begehung eines Terroraktes während des Festgebets im Gebiet von Textilschtschik in Donezk geladen war. Durch die Kräfte unserer Luftabwehr wurde die Drohne des Gegners abgeschossen und der Terrorakt konnte verhindert werden. Diese Fakten zeugen davon, dass das verbrecherische ukrainische Kommando beschlossen hat, einen weiteren blutigen Plan auszuführen, der auf die Begehung eines Massenmords an Muslimen gerichtet war, um die Lage in der Republik zu destabilisieren.
Um einer Beschuldigung durch die Weltgemeinschaft wegen des Beschusses der Moschee in Donezk von den Positionen der 57 Brigade im Gebiet von Peski aus zu entgehen, hat die ukrainische Seite im GZKK absurde Schritte unternommen. Es wurde ein Schema dieses Beschuss erstellt und in ukrainischen Massenmedien veröffentlicht, gemäß dem sich Peski und Kontrolle der Volksrepublik befindet.
Aber die Mitarbeiter der ukrainischen Seite des GZKK, die nur über beschränkten Verstand verfügen, haben nicht vorhergesehen, dass am Ort des Beschusses die OSZE-Mission arbeiten könnte, die in ihrem offiziellen Bericht vom 5. Juni bestätigt hat, dass der Beschuss von Norden, das heißt von der ukrainischen Seite kam.
Jetzt ist die Hysterie klar, die von ukrainischen Massenmedien hervorgerufen wurde, die den Befehl von ganz oben erhalten haben, mit allen Mitteln die Beschuldigung bezüglich des Beschusses der Moschee von den BFU abzuwehren. Dieses Verbrechen hat das Image von W. Selenski, der vor kurzem sein Amt angetreten hat, erheblich beschädigt und derzeit hat das offizielle Kiew alle Kräfte und Mittel eingesetzt, um diese Informationen zu dementieren. Allerdings wie immer erfolglos. Die Tatsache des Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen ist beweisen und alle gequälten Bemühungen der Verantwortung zu entgehen sind kläglich und sinnlos.
Trotz der vom Kommando der ukrainischen Besatzungskräfte durchgeführten Maßnahmen zur Popularisierung des Militärdienstes sind in der OOS-Zone nach wie vor negative Tendenzen festzustellen.
So bleibt die schwierigste kriminogene Situation in der 35. Marineinfanteriebrigade. In diesem in der Eile aus jeglichem Gesindel gebildeten Verband haben am 2. Juni vier bewaffnete Soldaten aus dem 137. Bataillon eigenmächtig den Stationierungsort des Truppenteils verlassen. Nach ihnen wird gefahndet. Eine solche Situation besteht auch in den übrigen Truppenteilen der BFU in der OOS-Zone. Das Personaldefizit in den Einheiten erreicht 60 Prozent des normalen Bestands.
Soldaten fliehen massenhaft von den Positionen, weil sie um ihr Leben und die Zukunft ihrer Familien fürchten. Und nicht umsonst. Die kampfbedingten und nicht kampfbedingten Verluste verheimlicht das Kommando des Stabs der OOS nach wie vor vor der Öffentlichkeit.
So starben gemäß einer Erklärung des Pressezentrums der Besatzungskräfte im Mai 2019 5 Soldaten, aber nach Informationen ukrainischer Massenmedien mit Bezug auf Freiwilligenorganisationen gibt es mindestens 9 Tote. Das heißt, die offiziellen Vertreter des ukrainischen Militärkommandos haben die Zahl der Toten um fast die Hälfte herabgesetzt. Aber auch die Freiwilligenorganisationen verfügen nicht über die vollständige Information, und deshalb kann man die wirkliche Zahl der Verluste nur erraten.
Das ukrainische Militärkommando verheimlicht nicht nur die Verluste unter dem einfachen Personal, sondern auch unter den Offizieren.
So starb am 4. Juni im Gebiet von Tschermalyk der Hauptmann A.G. Schunkin, geb. 1966, Soldat der 17. Panzerbrigade, weil er auf eine Sprengeinrichtung geriet, der Feldwebel D.R. Lasarew und der Gefreite A.P. Lin wurden verletzt, sie fuhren im Rahmen einer mobilen Mörsermannschaft in einem GAS-66-Fahrzeug zur Kontaktlinie, um Beschss des Territoriums des Republik durchzuführen. Zu diesem Fall führt der militärische Rechtsordnungsdienst eine Ermittlung durch, und es wurde die Anweisung gegeben, den Tod und die Verletzung der Soldaten vor der Öffentlichkeit zu verbergen.
Von einer Quelle in der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine wurde uns bekannt, dass der Militärstaatsanwlt Matios nach der Inauguration des Präsidenten W.A. Selenski eine außerordentliche Sitzung der Führung der Militärstaatsanwaltschaft einberief. Auf der Sitzung erklärte er seinen Untergebenen, dass der neue Präsident auch sie ihrer Funktionen entheben würde und schlug vor, einen Handlungsplan zum Erhalt ihrer warmen Plätze auszuarbeiten.
Im Ergebnis der Sitzung wurde beschlossen, ein inszeniertes Video über die Annexion eines Teil des Territoriums der Ukraine durch Rumänien zu erstellen. Diese Inszenierung würde es nach Meinung von Matios diesem erlauben, sich aktiv in die Lösung dieses Problems einzuschalten und sich bei dem neuen Präsidenten einzuschmeicheln. Um kein Durchsickern von Informationen zuzulassen, wurden keine Spezialisten von außen herangezogen, und das inszenierte Material wurde unter Nutzung von Computergrafik von eigenen Kräften erstellt. Und die Falschmeldung wurde rechtzeitig erstellt. Buchstäblich nach ein paar Tagen gab es massenhaften Personalwechsel im Verteidigungsministerium der Ukraine und die Führung der Militärstaatsanwaltschaft ist bisher noch auf ihren Posten geblieben.
Solche Fälle sind in der ukrainischen militärisch-politischen Elite keine Seltenheit. Jeder will seine Bedeutung gegenüber dem neugewählten Präsidenten zeigen und sich von Poroschenko lossagen.
In der letzten Woche haben im Rahmen des Programms der militärischen Ausbildung der Volksmiliz der DVR Übungen zur Schießausbildung mit Panzergrenadiereinheiten und Scharfschützenpaaren stattgefunden, außerdem wurden Trainings im Kampfschießen von Mörsermannschaften und Fahrübungen für Schützenpanzerfahrer durchgeführt.


Ukrinform.ua: Stellvertretende Außenministerin in Den Haag: Russland ignoriert neue Beweise im Fall MH17
Im Fall des über dem Donbass abgeschossenen Flugzeugs der Malaysia Airlines MH17 gebe neue Beweise, aber Russland ignoriere sie, erklärte heute vor dem Internationalen Gerichtshof die stellvertretende Außenministerin der Ukraine, Olena Serkal, berichtet die Ukrinform-Korrespondentin in Den Haag.
„Ich bin enttäuscht von Russlands Haltung zur Tragödie von MH17. Es gibt immer mehr Beweise. Alle Seiten der gemeinsamen internationalen Ermittlungsgruppe haben die bis heute vorgelegten Ergebnisse der Untersuchung unterstützt. Die Untersuchung steht kurz vor dem Abschluss, und wir sind überzeugt, dass es bald Anklageakte geben wird. Die Gerechtigkeit in Bezug auf einige Personen ist wichtig, genauso wie dieser Fall. MH17 ist eine tragische Seite in der Geschichte der Terrorismusfinanzierung. Und diese ganze Geschichte muss im ijrem Wesen nach vollständig behandelt werden“, unterstrich Frau Serkal.
Sie sei schockiert dadurch, dass der Vertreter der Russischen Föderation die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates – der Ukraine – vor dem Internationalen Gerichtshof kommentierten.
„Am Montag hat Russland uns des ‚gewaltsamen Staatsstreichs‘ beschuldigt. Gestern hat es versucht, die Ergebnisse unserer Wahlen gegen uns zu nutzen. Aber lassen Sie mich die Zweifel ausräumen: Ich bin hier im Auftrag des Präsidenten der Ukraine, mit einem klaren Mandat, die Interessen der Ukraine zu verteidigen und die Gerechtigkeit für ihr Volk wiederherzustellen“, sagte sie ferner.
Sie merkte an, dass sich die Ukraine an den Internationalen Gerichtshof als die letzte Instanz gewandt hat. „Alles, was wir wollen, ist, dass der Fall der Ukraine im umfassend behandelt wird“, betonte die ukrainische Diplomatin.
Sie rief den Internationalen Gerichtshof auf, das Vorhandensein einer Gerichtsrelevanz in der Klage der Ukraine gegen Russland zu bestätigen.

de.sputniknews.com: US-Medien geben zu: Weltgemeinschaft stemmt sich gegen Dollar-Diktat
Iwan Danilow
Es ist in den vergangenen Jahren nicht zu übersehen gewesen, dass amerikanische Medien, Diplomaten, Beamte und Experten inzwischen ganz offen davon sprechen, dass der Dollar im Grunde nichts als eine Finanzwaffe ist, die Washington zur Unterdrückung der außenpolitischen Konkurrenz der USA einsetzt.
Erst vor relativ kurzer Zeit wurde man für solche Bemerkungen zum Verschwörungstheoretiker und „Kreml-Propagandisten“ abgestempelt. Jetzt aber betitelte selbst das „Wall Street Journal“ einen Beitrag: „The Dollar Underpins American Power. Rivals Are Building Workarounds“ – „Der Dollar liegt der amerikanischen Stärke zugrunde. Die Gegner schaffen Umgehungswege“.
Die Amerikaner machen also nicht nur kein Hehl aus der Aggressivität ihres Finanzsystems, sondern bringen auch ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck, dass ihre Gegner ihre Dollar-Abhängigkeit loswerden wollen.
In letzter Zeit haben die Adepten von Pax Americana die Maxime „Mit dem Dollar-System gibt es keine Probleme“ zum Teil aufgegeben und behaupten in Interviews so etwas wie: „Das Dollar-System ist zwar tatsächlich eine Art Peitsche, aber Ihr könnt ihr nicht entgehen und müsst deshalb die Stiefel der Amerikaner putzen“. Solche Signale kann man in zahlreichen internationalen Medienberichten bemerken, in denen statistische Angaben zum internationalen Handel oder zu Transaktionen durch das SWIFT-System angeführt werden, um zu zeigen, dass weder der Euro noch der Yuan noch das Gold eine richtige Konkurrenz für die US-Währung werden können. Das ist ein guter Propagandatrick, aber kaum tauglich aus der Sicht der Wirtschaftstheorie.
Die Situation um Alternativen für den Dollar im Welthandel lässt sich nicht als Beispiel für eine normale Marktkonkurrenz betrachten. Sie lässt sich auch nicht aus der Sicht solcher Aspekte wie „Marktanteil“ oder „Vorlieben der Verbraucher“ bewerten. Man kann die Situation mittels eine Metapher beschreiben: Man stelle sich ein Land vor, das von Lebensmittellieferungen aus einem anderen Land abhängt, das sich aber unfreundlich verhält. Wenn es keine Alternativen gibt, kann der Lieferant seinen Kunden quasi erpressen, denn die einzige Alternative für seine Lebensmittel wäre Hunger. Und jetzt stelle man sich vor, dass auf dem Markt ein alternativer Lieferant entstanden ist, dessen Angebot aber gering und zudem teuer ist.
Es ist offensichtlich, dass ein solcher zweiter Lieferant unter normalen Konkurrenzbedingungen keine Chancen hätte, einen größeren Marktanteil an sich zu ziehen. Aber allein die Tatsache, dass es ihn gibt, würde die Perspektive für Erpressung mit dem möglichen Hunger beseitigen und das ganze System der Beziehungen zwischen dem Opfer und dem Erpresser, das es bisher gab, zerstören. Mit dem Dollar-System ist die Situation im Grunde dieselbe. Um dem Dollar „die Zähne auszuschlagen“, braucht man keinen vollwertigen Ersatz. Es genügt ja, dass andere Währungen und Handelssysteme entstehen, die den Ländern, die Washington unter Druck setzt, den Außenhandel und Finanzaktivitäten selbst im Falle von US-Sanktionen ermöglichen würden.
Und gerade wegen dieser Risiken sind amerikanische Experten und Medien über die Versuche der Europäischen Union, Chinas, Russlands und sogar Indiens beunruhigt, eigene Handelssysteme zu bilden, die nicht an den Dollar gebunden wären.
„Die Verbündeten der USA wollen die US-Kontrolle über den internationalen Handel schwächen und arbeiten an alternativen Systemen, die von der US-Währung unabhängig wären“, schrieb das „Wall Street Journal“. „Großbritannien, Deutschland und Frankreich haben sich gegen die Sanktionen ausgesprochen, die das Verbot von Dollar-Transaktionen mit iranischen Banken vorsehen. Somit justieren sie das System so, dass ihre Unternehmen mit dem Iran ohne Dollar handeln könnten.“
„Der Iran ist ein langjähriger Handelspartner Indiens, und Indien will iranisches Öl kaufen“, so das „Wall Street Journal” weiter. „Indien setzt ein ähnliches alternatives System seit November ein, und laut Handelsberichten verwenden internationale Unternehmen es schon für den Handel mit iranischen Unternehmen, für die die Sanktionen nicht gelten. China und Russland, die ebenfalls die US-Kontrolle loswerden wollen, bringen ihre eigenen Alternativen für das globale System der Banküberweisungen voran, das die USA de facto kontrollieren, und wickeln Deals in Yuan und Rubel statt Dollar ab.“
Viele Länder, die unter den US-Sanktionen oder dem diplomatischen Druck Washingtons in dieser oder jener Hinsicht leiden mussten, wollen die US-Währung nicht mehr nutzen. Europäische, chinesische und russische Beamte und Unternehmen freunden sich Schritt für Schritt mit dem Gedanken an, dass sie das Dollar-System unbedingt umgehen müssen und dass es für diese Strategie keine Alternativen gibt. Besonders scharf ist der Kampf um die finanzielle Souveränität in der Europäischen Union,
in der die Anwärter auf den Posten des EZB-Chefs sich für die Idee der Internationalisierung des Euros und der Verteidigung der EU gegen den Dollar-Druck engagieren.
Während die aktuelle EZB-Führung die Bemühungen der EU-Kommission (und insbesondere des Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker) um die Erweiterung des Euro-Einsatzes innerhalb der Alten Welt faktisch sabotierte und darauf bestand, dass „der Markt alles entscheiden sollte“, könnte sich Mario Draghis Nachfolger an der EZB-Spitze durchaus als „Euro-Nationalist“ entpuppen. Die „Financial Times“ berichtete überrascht, dass der gegenwärtige Präsident der Zentralbank Frankreichs, Francois Villeroy de Galhau, erklärt hat: „Man kann erwarten, dass die EZB von ihrer bisherigen neutralen Position abrücken und einen positiveren Ton in Bezug auf die internationale Expansion des Euros wählen wird.“
Er plädiert für durchaus pragmatische Schritte: „Die praktische Tagesordnung für die Entwicklung der internationalen Rolle des Euros stimmt immer mehr damit überein, eine richtige (europäische) Vereinigung der Kapitalmärkte zu fördern – bei der Entwicklung von vollständig unifizierten europäischen Zahlungssystemen, integrierten Kapitalmärkten und mit der möglichen Gründung eines in Euro denominierten sicheren Aktivs.“ Mit dem „sicheren Aktiv“ wird wohl eine Alternative für US-Staatsanleihen gemeint – so etwas wie EU-Staatsanleihen also.
Die Möglichkeiten der USA zum Einsatz des Dollars als eine Art „Sanktionskeule“ sind aktuell geringer als bisher – und werden zunehmend beschränkter. Washington muss sich entscheiden: Entweder auf seine „Keule“ – zum Abschluss – voll und ganz zu setzen oder sich zurückzuhalten und die schärfsten Maßnahmen für den äußersten Fall aufzubewahren. Einfach weil Angst häufig die stärkste Waffe ist. Die ersten Jahre der Amtszeit von Präsident Trump lassen vermuten, dass sich das Weiße Haus für die aggressivste Vorgehensweise entscheidet, die aber nur einen kurzzeitigen Effekt haben wird. Die Ironie des Schicksals besteht darin, dass die ganze Welt gerade deswegen noch intensiver an Alternativen für das Dollar-System suchen wird.


Mil-lnr.info:
Pressekonferenz des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij über Situation an der Kontaktlinie vom 1. bis 7. Juni 2019
Guten Tag!
Heute informiere ich über die Lage an der Kontaktlinie und über die Ergebnisse der Tätigkeit der Einheiten der Volksmiliz der LVR in der letzten Woche.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden
haben die ukrainischen Streitkräfte zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Zum Beschuss unserer Ortschaften haben die ukrainischen Besatzer Granatwerfer verschiedener Art verwendet.
In der letzten Woche haben die bewaffneten Formationen der Ukraine 14mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.Dabei hat der Gegner von den Minsker Vereinbarungen verbotene Mörser der Kaliber 120 und 82mm, Granatwerfer, großkalibrige und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden
mehr als 100 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Gebiete von
neun Ortschaften beschossen.
Durch Beschuss mit Granatwerfern von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade auf Donezkij wurde die örtliche Einwohnerin Wera Grigorjewna Michajlenko, geb. 1955, verletzt, außerdem wurde ein Wohnhaus in Golubowskij in der Artjom-Straße 22 beschädigt.
Unsere Aufklärung stellt weiter von den Minsker Vereinbarungen verbotene Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest.
In den Gebieten von Nowoswanowka, Orechowo, Luganskoje, Smoljaninowo, Alexandrowka, Nowotoschkowskoje und Stschastje sind zwei Feuerzüge mit 152mm- und 122m-Haubitzen, ein Panzerzuge und eine Batterie 120mm- und 82mm-Mörser stationiert, die ständig Munition erhalten, um provokative Beschüsse auf unsere Positionen und Ortschaften der Republik durchzuführen.
Es ist bemerkenswert, dass mit der Ankunft von General Sysrskij die Kommandeure der Verbände der ukrainischen Streitkräfte begonnen haben, offen Waffen in Wohngebieten zu stationieren. Eine mögliche Ursache dafür ist das Fehlen einer Reaktion Selenskis auf die Einquartierung von Einheit
en der 25. Brigade in Häusern von Einwohnern von Stschastje und Staniza Luganskaja während seines Besuchs im Donbass.
Die ukrainische Militärtechnik und Waffen, die in Verletzung der Minsker Verreinbarungen in der Nähe der Kontaktlinie stationiert sind, kommen regelmäßig in den täglichen offiziellen Berichten der OSZE-Mission zum Ausdruck.
In der letzten Woche wurden außerhalb der Lagerorte festgestellt:
10 T-72-Panzer;
2 Mehrfachraketenwerfer „Grad“ 122mm;
3
Abwehrraketenkomplexe „Strela-10“;
5 122mm-Haubitzen „Gwosdika“;
12 120mm-Mörser;
6 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
6 Schützenpanzer….
In der letzten Woche beobachteten wir eine Verschärfung der Situation an der Kontaktlinie. Wie wir schon mitgeteilt haben, hat der neugewählte Präsident der Ukraine Selenski unter dem kommandierenden Personal der Operation der Besatzungskräfte im Donbass keine Autorität, deshalb werden seine Befehle einfach nicht erfüllt. Eine der Ursache des negativen Verhältnisses der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zum obersten Kommandeur ist, dass er sich bei einer der Mobilisierungswellen faktisch vor der Einberufung gedrückt hat, nicht am Registrierungsort erschienen ist unter die Vorladung ins Militärkommissariat ignoriert hat. Ich erinnere daran, dass Selenski in seiner Rede bei der Inauguration versprochen hat, den Konflikt im Donbass vollständig zu beenden, aber angesichts seiner Schwäche gegenüber den Nationalisten hat sich die diese Erklärung als eine weitere populistische Erklärung erwiesen.
Nicht weniger wichtig ist es, die personelle
Zusammensetzung des neuen Teams des Präsidenten zu nennen. Neben der Ernennung des Leiters des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte General Chomtschak, der seine Soldaten auf dem Kampffeld im Stich gelassen hat, und des Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ General Mikaz, der sich durch das Zusammenschlagen eines 14-jährigen Mädchens im Ausbildungszentrum DESNA hervorgetan hat, wurde zum stellvertretenden Leiter des SBU Iwan Bakanow ernannt, der seinen Leutnantsrang einige Tage vor seiner Ernennung erhalten hat. Diese Neuigkeit rief eine große Resonanz unter den militärischen und politischen Kräften der Ukraine hervor und hat die Position Selenskis in den Augen der militärischen Führung der ukrainischen Streitkräfte erheblich untergraben. Vor dem Amtsantritt von Selenski hatte Bakanow keinerlei Verbindung zu den militärischen Strukturen, mehr noch, er war nicht einmal Militär.
Wir erhalten weiter Informationen über Fälle von Waffen- und Munitionshandel in den ukrainischen Streitkräften. Mitarbeiter der militärischen Gegenaufklärung des SBU haben in einer Reihe von Lagern und Arsenalen für Raketenartilleriewaffen der ukrainischen Streitkräfte das Verschwinden dernachfolgend aufgezählten Waffen bemerkt, die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte Freiwilligen der Organisation „Kehre lebend zurück“ verkauft haben. (Es folgen Typ und Seriennummern der verkauften Waffen; Anm. d. Übers.).
Nach der Veröffentlichung eines Videos, auf dem der Verkauf von Munition durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an Soldaten der Volksmiliz der LVR festgehalten wurde, ist in der 25. Luftsturmbrigade eine komplexe Kommission unter Leitung des Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ General Mikaz eingetroffen, um die Beseitigung der Missstände in der rückwärtigen Versorgung der Brigade zu kontrollieren, die während des Besuchs von Selenski in der Brigade entdeckt wurden. Gleichzeitig führen Vertreter der Militärstaatsanwaltschaft und der Gegenaufklärung des SBU Ermittlungen zum Vorfall mit dem Verkauf von Waffen an Soldaten der LVR durch.
Der Kommandeur der OOS Syrskij hat entschieden, die planmäßige Ablösung des Verbandes wegen der Ermittlungen zur nicht zufriedenstellenden materiell-technischen Versorgung sowie wegen des Verkaufs von Munition zu verschieben. Mikaz hat entschieden, unabhängig von den Ergebnissen der Ermittlungen die notwendigen Dokumente für die Ent
lassung des Kommandeurs der 25. Brigade Sentschenko vorzubereiten. ….
Die Volksmiliz der LVR ihrerseits spielt eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung von Sicherheit und Schutz der Bürger der Republik, sie hält die Minsker Vereinbarungen streng ein und geht nicht auf Provokationen von Seiten der Ukraine ein.
In den Verbänden und Truppenteilen werden planmäßige Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, die militärischen Kenntnisse, das theoretische Wissen und die praktischen Fertigkeiten werden vervollkommnet.
Hauptziel der militärischen Ausbildung der Volksmiliz ist die Erhöhung der Geschlossenheit der Einheiten sowie des Personals der Volksmiliz der LVR bei der Erfüllung der gestellten Aufgaben in der festgelegten Zeit.


de.sputniknews.com: Juncker wirbt für Kroatiens baldigen Beitritt zu Schengen-Raum und Eurozone
Der EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat sich am Freitag für die Aufnahme Kroatiens in den sogenannten Wechselkursmechanismus II und seinen Beitritt zum Schengen-Raum ausgesprochen.
Juncker betonte Kroatiens hohe Wachstumsraten und rasch sinkende Verschuldung. Dank diesen Kriterien ist das Land nach seiner Ansicht für den Eintritt in das „Euro-Wartezimmer“, den Wechselkursmechanismus II, bei dem die Währung des jeweiligen Landes dort nur noch in einer begrenzten Bandbreite zum Euro auf- oder abgewertet werden kann, gut vorbereitet.
Zudem wolle er den EU-Staaten den Beitritt Kroatiens zum Schengen-Raum noch während seiner Amtszeit vorschlagen, also vor seinem Ausscheiden am 31. Oktober, so der EU-Kommissionschef. Das Schengener Abkommen sieht Reisefreiheit ohne Grenzkontrollen vor.
Vor etwa einem Jahr war die Kommission noch zu dem Schluss gekommen, dass keiner der möglichen Euro-Anwärter in der Europäischen Union die Beitrittskriterien erfülle, auch nicht zum Wechselkursmechanismus II. Mögliche Kandidaten sind neben Kroatien auch Bulgarien, Polen, Rumänien, Schweden, die Tschechische Republik und Ungarn.
Am Donnerstag war Juncker zu einem zweitägigen Besuch in Kroatien eingetroffen.


abends:

de.sputniknews.com: Putin: USA dehnen ihre Gesetze auf die ganze Welt aus
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Freitag in der Plenarsitzung des diesjährigen Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg (SPIEF) die Politik der USA verurteilt, die seiner Meinung nach die ganze Welt zum Geltungsbereich ihrer Gesetze machen.
Laut dem russischen Staatschef besteht die Gefahr, dass das universalistische Modell der Globalisierung in eine „Parodie, eine Karikatur von sich selbst“ ausarten werde.
„In diesem Fall werden allgemeine internationale Regeln durch Gesetze, administrative und gerichtliche Mechanismen eines Landes oder einer Gruppe einflussreicher Länder aufgehoben. Ich stelle mit Bedauern fest, dass die Vereinigten Staaten sich heute auf diese Weise benehmen, indem sie die ganze Welt zum Geltungsbereich ihrer Gesetze machen“.
Als eine weitere Gefahr bezeichnete Putin die „Fragmentierung des wirtschaftlichen Raums, die Politik eines durch nichts begrenzten wirtschaftlichen Egoismus und seiner gewaltsamen Durchsetzung“.
„Das ist jedoch ein Weg zu endlosen Konflikten, zu Handelskriegen und möglicherweise auch zu (tatsächlichen – Anm. d. Red.) Kriegen. Zu Kämpfen ohne Regeln von ‚allen gegen alle‘, bildlich gesprochen“.
Die Versuche, die „neue Technologie-Welle“ zu monopolisieren und den „Zugang zu ihren Früchten“ zu beschränken, sei die wichtigste Quelle der Instabilität.
„Zwei Welten bilden sich – oder ein Versuch, sie zu bilden, wird unternommen. Der Abstand zwischen ihnen wächst ständig. Während die einen den Zugang zu den fortgeschrittensten Ausbildungs- und Gesundheitssystemen sowie zu modernen Technologien haben, haben die anderen keine Aussichten, keine Chancen, sich aus dem Elend zu erlösen. Manche kämpfen überhaupt ums schiere Überleben“. …

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine heute um 18:10 Uhr Wasiljewka beschossen. Nach genaueren Informationen wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm und Antipanzerlenkraketen geschossen.
Infolge des Beschusses wurde eine Stromleitung beschädigt und die Stromversorgung von Wasiljewka wurde unterbrochen.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Genauere Informationen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com: USA setzen Türkei Frist für Verzicht auf S-400-Systeme
Da die Lieferung von russischen S-400-Luftabwehrsystemen an die Türkei immer näher rückt, erhöht Washington seinen Druck: Die USA haben der Türkei nun eine Frist gesetzt, um auf den Kauf zu verzichten.
Die Türkei hat noch bis Ende Juli Zeit, um der Forderung nachzukommen. Sonst würden die in den USA trainierende Piloten der türkischen Luftwaffe ausgewiesen und die Beteiligung türkischer Unternehmen am Bau der F-35-Kampfflugzeuge der Nato beendet, teilte die Staatssekretärin im Pentagon, Ellen Lord, am Freitag mit.


de.sputniknews.com: Putin schließt Vereinigung von Russland und Weißrussland aus
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Spekulationen über eine mögliche Vereinigung von Russland und Weißrussland zurückgewiesen. Dies kann laut Putin nicht passieren.
Von einer Vereinigung der beiden Länder könne keine Rede sein. „Ich sage Ihnen, warum. Weil die Geschichte sich so entwickelt hat, dass unser einiges Volk – und ich glaube, dass die Weißrussen, Russen und Ukrainer ein und dasselbe Volk sind, das habe ich mehrmals gesagt – es ist so gekommen, dass wir in unterschiedlichen Ländern leben, es haben sich unterschiedliche Staaten gebildet“ sagte Putin beim internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg.
„Ich habe mich oft dazu geäußert. Es gibt heute keine Gründe für eine Vereinigung, wir haben keine Pläne und Ziele dieser Art.“

 

Standard

Ein Gedanke zu “Presseschau vom 07.06.2019

  1. Zwei sehr interessante Erkenntnisse:
    a) Man muß, um sich dem dominierenden Einfluß der USA in der Welt zu widersetzen, auch strategische Bündnisse eingehen, selbst wenn politische Ansichten nicht in jedem Falle identisch sind (Verleihung der Ehrendoktorwürde an den chinesischen Staatspräsidenten) z.B. gegen das USA-Dollardiktat.
    b) Eine Vereinigung von Ländern, die gleiche ethnische bzw. soziale Wurzeln haben „unter einem Dach“, ist erst dann sinnvoll, wenn sich auch die „staatlichen Strukturen“ vereinigen lassen – also vorerst nicht.

    Beides sind kluge Entscheidungen, die für Putins Weitsichtigkeit (und die seiner Regierung) sprechen. Dabei ist zweifellos auch klar, daß es sich bei allen genannten Ländern um Länder mit einer kapitalistischen Produktionsweise handelt. Die Behauptung, China sei ein Land, das langfristig den Sozialismus aufbaue, ist irrig, selbst wenn in westlichen Medien die unsinnige Erklärung verbreitet wird, die sog. „Kommunistische Partei Chinas“ würde sich „wie ein Krebsgeschwür“ weltweit ausbreiten. Damit wird nichts anderes bezweckt, als den Kommunismus als „die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt“ (Marx/Engels: „Die deutsche Ideologie“) ein weiteres Mal zu diskreditieren.

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