Presseschau vom 09.05.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR D. Bessonow zur Übergabe der Leiche des toten ukrainischen Diversanten
Wir halten immer unser Wort. Wie wir versprochen haben, haben wir die Leiche des toten Diversanten aus der 35. Marineinfanteriebrigade übergeben. Die uns vorliegenden Informationen erlauben den Schluss zu ziehen, dass der Tote der Matrose Denis Kosma, Codename „Ded“, ist. Aber, die Identität des Toten müssen der Brigadekommandeur Palas und der Kommandeur des 137. Marineinfanteriebataillons Feditschew bestätigen, die ihn in den Tod geschickt haben. Oder der abgesetzte Kommandeur Najew, der bis heute den gescheiterten Ausfall der Diversions- und Erkundungsgruppe nicht zugegeben hat.
Tatsächlich verdient die Identität des vernichteten Diversanten Kosma Aufmerksamkeit. Er ist ein „Star“ zahlreicher Publikationen propagandistischer ukrainischer Massenmedien. Natürlich, er ist ein typisches Beispiel des heutigen „ukrainischen Patrioten“. Kosma war Fan einer der Fußballklubs, die sich als Ultras positionieren und unterstützte blindwütig die nazistische Ideologie.
Gerade die Fußball-Ultras, zu denen Kosma gehörte, waren die Schuldigen an den tragischen Ereignissen in Odessa am 2. Mai 2014. In seinen Interviews hat Kosma nicht verheimlicht, dass er an der Brandstiftung des Gewerkschaftshauses beteiligt war und war sogar stolz darauf. Nachdem er in Odessa auf den Geschmack des Blutes gekommen war, ging er freiwillig, um im Rahmen von nationalistischen Strafbataillonen friedliche Menschen im Donbass zu töten. Aus solchem Abschaum wurde schnell die 35. Brigade gebildet, eine Ansammlung von Nazisten, Drogenabhängigen und Straftätern.
Es ist symbolisch, dass dieser Nazist an dem Tag vernichtet wurde, als alle vernünftig denkenden Menschen das Andenken der vor 5 Jahren getöteten Odessiten ehrten. Ich will mich an die Verwandten der ermordeten unbewaffneten Teilnehmer der friedlichen Aktion auf dem Kulikowo-Feld in Odessa wenden. Ihre Verwandten werden leider nicht mehr zurückkehren. Aber wisst, dass jeder solche Verbrecher seine verdiente Strafe erhalten wird.


Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR D. Bessonow
Die ukrainischen bewaffneten Formationen haben ein weiteres Mal Terrorakte gegen friedliche Bürger begangen. Heute um 13:30 Uhr haben Kämpfer einer der Einheiten der terroristischen Bande „Asow“, die im Verantwortungsbereich der 30. mechanisierten Brigade tätig ist, von den Positionen im Gebiet von Sajzewo (sewernoje) aus einen Beschuss mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen in Richtung des Checkpoints, der zwischen den Kontroll- und Passierpunkten der DVR und des von der Ukraine kontrollierten Territoriums, den KPP „Gorlowka“ und „Majorsk“, liegt, den sogenannten „Nullcheckpoint“ durchgeführt. Zum Glück gab es keine Opfer.
Ich merke an, dass diesem Terrorakt, anders kann man ihn nicht nennen, eine Erklärung der ukrainischen Seite im GZKK vorausging, dass die Volksmiliz angeblich einseitig die Gültigkeit des Regimes der Feuereinstellung entlang der gesamten Kontaktlinie beendet hätte.
Diese Sachverhalten erlauben es den Schluss zu ziehen, dass das Kommando der ukrainischen bewaffneten Formationen mit großer Wahrscheinlichkeit eine weitere Provokation an diesem Abschnitt der Kontaktlinie plant, die Opfer unter der Zivilbevölkerung mit sich bringen könnte.
Wir hegten keine Hoffnung, dass der Wechsel des Kommandeurs der Besatzungskräfte Frieden in den Donbass bringen wird. Aber die Handlungen Syrskijs zeugen von seinen Absichten, die aktive Phase der Kämpfe wiederaufzunehmen. Wir rufen die Führung der OSZE auf, nicht zuzulassen, dass die ukrainische Seite ihr Pläne verwirklicht.


Armiyadnr.su: Dringende Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR D. Bessonow zur Verletzung eines Zivilisten
Die Kämpfer der 24. mechanisierten Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Guds stellen ihr Bestreben, friedliche Einwohner des Donbass zu töten, nicht ein.
Heute wurde beim Beschuss von den Positionen der ukrainischen Kämpfer im Gebiet von Marjinka aus auf Wohngebiete von Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk ein örtlicher Einwohner, geb. 1963, verletzt, als er sich im Hof seines Hauses befand. Der Verletzte ist im Krankenhaus, die Ärzte kämpfen um sein Leben.
In einem Monat ist das schon der zweite derartige Terrorakt, den die Kämpfer der 24. Brigade in diesem Gebiet begangen haben. Zuvor wurde am 12. April durch Beschuss von den Positionen derselben Kämpfer der 24. Brigade eine Einwohnerin, geb. 1966, verletzt, die eine Schussverletzung erlitt.


Dnr-sckk.ru: Die ukrainische Seite hat die Vereinbarung von Sicherheitsgarantien für die Durchführung von Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten entlang der Kontaktlinie eingestellt
Die ukrainische Seite im GZKK hält es für möglich, Garantien zur Einhaltung des Regimes der Ruhe während der Durchführung verschiedener Maßnahmen entlang der Kontaktlinie bei der OSZE-Mission anzufragen, die gemäß ihrem Mandat die Organisation von gegenseitigen Aktivitäten zwischen den Konfliktseiten organisiert und nicht als Sicherheitsgarant auftreten kann.
Bis jetzt wurden von der ukrainischen Seite im GZKK acht Anfragen nach Sicherheitsgarantien zur Durchführung von Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten in den Gebieten von Marjinka, Krasnogorowka, Showanka, Majors, Nowrogodskoje, Tschermaly, Lebendisnkoje u.a. an die Beobachtermission gerichtet.
Statt der Gewährleistung einer Zusammenarbeit zwischen den Konfliktseiten hat die OSZE-Mission einen ungesunden Präzedenzfall geschaffen: indem sie die Anfragen nach Sicherheitsgarantien an sie selbst angenommen hat, hat die Mission der ukrainischen Seite im GZKK erlaubt, unsere Seite als Garanten der Sicherheit auf dem Territorium der DVR aus dem Vereinbarungsprozess auszuschließen.
Leider ist das Team für die Zusammenarbeit mit dem GZKK der Mission tatenlos bei der Lösung der entstandenen kritischen Situation.
In diesem Zusammenhang rufen wir die Führung der OSZE-Mission auf, ihre ständige Aufmerksamkeit auf die ernsthaften Probleme zu richten, die mit dem Reglement der Vereinbarung von Sicherheitsgarantien durch die Konfliktseiten zur Durchführung beliebiger Maßnahmen in der Nähe der Kontaktlinie aufgekommen sind, und die Wiederherstellung des verloren gegangenen Mechanismus für die Vereinbarung wiederherzustellen.
Gesondert unterstreichen wir, dass im März dieses Jahres die Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess einen Entwurf einer einheitlichen „Regelung zur Vereinbarungen zusätzlicher Sicherheitsgarantien an der Kontaktlinie“erarbeitet und der ukrainischen Seite und der OSZE vorgeschlagen hat, der unter anderem einen Mechanismus zur Kontrolle seiner Einhaltung enthält. Dennoch gibt es bis jetzt keinerlei Reaktion weder von der ukrainischen Seite noch von Seiten der OSZE-Mission.
Die ukrainische Seite im GZKK hat ihren „Auswerg“ aus der Situation gefunden: sie hat ihre Verantwortung für die Einstellung der Vereinbarung von Sicherheitsgarantien abgeschoben und die Volksmiliz der DVR einer angeblich einseitigen Aufhebung des Regimes der Feuereinstellung beschuldigt.
Mit alle Verantwortung erklären wird, dass solche Erklärungen ausschließlich provokativen Charakter tragen.
Die Einheiten der DVR unterstützten die Vereinbarungen der Minsker Kontaktgruppe über die Einführung eines „Frühlings“waffenstillstands ab dem 8. März 2019 und haben auch weiterhin vor diese einzuhalten.
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung an der Kontaktlinie


vormittags:

de.sputniknews.com: Venezuela: Vize-Parlamentschef festgenommen
Wenige Tage nach dem versuchten Staatsstreich in Venezuela ist der 1. Stellvertreter des Vorsitzenden der Nationalversammlung, Edgar Zambrano, festgenommen worden. Das teilte der Chef der von der Regierung kontrollierten verfassungsgebenden Versammlung, Diosdado Cabello, im staatlichen Fernsehen mit.
„Ich teile mit, dass einer der Anführer des Staatsstreichs vom 30. April, Edgar Zambrano, vor wenigen Minuten festgenommen wurde“, sagte Cabello.
Zuvor hatte der venezolanische Präsident Nicolás Maduro 55 Armeeangehörige wegen Verwicklung in den versuchten Staatsstreich entlassen.
Wie der selbsterklärte Interimspräsident Juan Guaidó am 5. Mai erklärte, sei der versuchte Sturz von Präsident Nicolás Maduro gescheitert.


lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden vier mal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt, teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit..
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo, Donezkij, Smeloje und Golubowskije
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.

de.sputniknews.com: Ukrainisch oder Strafe – Selenski-Berater nennt neues Sprachgesetz eine „Peitsche“
Das ukrainische Parlament hat ein neues Gesetz über die Regelung ukrainischer Sprache angenommen. Nach Ansicht des Beraters des vor kurzem gewählten ukrainischen Präsidenten, Swjatoslaw Jurasch, ist es eine „Peitsche“, die negative Folgen haben kann.
In einem Interview mit dem Fernsehsender „ZIK“ sagte Jurasch: „Was mich betrifft, so betrachte ich alles, was im Prozess der Ukrainisierung mehr als ‚Zuckerbrot‘ wirkt, als eine viel besser Methode. Wenn wir es zulassen, dass sich stattdessen solche ‚Peitschen‘ im Zusammenhang mit der ukrainischen Sprache häufen, werden wir mit der Zeit mit den negativen Folgen kämpfen.“
Das ukrainische Parlament, die Werchowna Rada, hatte am 25. April ein Gesetz angenommen, dass Ukrainisch als Sprache in öffentlichen Einrichtungen vorschreibt. Demnach müssen Beamte auf allen Ebenen sowie Lehrer, Ärzte und Anwälte in Zukunft Ukrainisch sprechen und werden andernfalls mit Geldstrafen belegt.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bekräftigte am 29. April seine Absicht, das vom Parlament gebilligte Gesetz zu unterschreiben.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 8. Mai 3:00 Uhr bis 9. Mai 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 11.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Sajzewo, Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Donezk (Terminal, Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Nowaja Tawrija.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurde durch Beschuss von Seiten der BFU ein Zivilist, geb. 1963, wohnhaft in Donezk, Seljonyj-Gaj-Straße 50, verletzt.
Schäden an ziviler Infrastruktur wurden nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 116.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 154.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com:
Putin: Lehren aus dem Großen Vaterländischen Krieg aktuell
Die Lehren aus dem Großen Vaterländischen Krieg sind laut Präsident Wladimir Putin nach wie vor aktuell. Russland wird alles Nötige tun, um sein Verteidigungspotential sowie das Ansehen des Militärdienstes zu stärken.
„Die Lehren aus dem vergangenen Krieg sind nach wie vor aktuell. Wir haben alles Nötige getan und werden dies tun, um eine hohe Einsatzfähigkeit unserer Streitkräfte, das Verteidigungspotential des höchsten Niveaus zu gewährleisten. Wir werden auch weiterhin das Ansehen des Militärdienstes, das Ansehen von Soldaten und Offizieren festigen“, sagte Putin am Donnerstag während seiner Rede vor der Militärparade zum 74. Jahrestag des Sieges des Großen Vaterländischen Krieges auf dem Roten Platz.


de.sputniknews.com: Putin: Nazis werden in manchen Ländern als Idole verehrt
Die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges werden in einigen europäischen Ländern absichtlich falsch dargestellt. Außerdem werden solche, die ihre Würde vergessen und dem Nationalsozialismus gedient haben, zu Idolen erhoben. Das sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag vor dem Beginn der Siegesparade am Roten Platz in Moskau.
„Das Andenken an den Großen Vaterländischen Krieg, die Wahrheit darüber appelliert an unser Gewissen und unser Verantwortungsbewusstsein. Wir können heute sehen, dass in manchen Staaten die Ereignisse des Krieges absichtlich falsch dargestellt und diejenigen, die ihre Ehre und ihre Menschenwürde vergessen und dem Nationalsozialismus gedient hatten, ihre Kinder unverschämt anlügen und ihre Vorfahren verraten“, so Putin.
Der Staatschef und Oberste Befehlshaber sagte ferner: „Es ist unsere heilige Pflicht, wahre Helden zu schützen. […] Wir verneigen uns vor allen Veteranen aus der Generation der Sieger. Ihr lebt in verschiedenen Ländern, aber die Heldentat, die Ihr gemeinsam vollbracht habt, kann und darf nicht gespalten werden. Wir werden Euch alle immer verehren und den Sieg rühmen, der für alle untrennbar war und bleibt“, so Putin.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde haben die bewaffneten Formationen der Ukraine das Feuer auf Sajzewo eröffnet. Es wurde aus Richtung Showanka in Richtung Sajzewo mit Mörsern und großkalibrigen Waffen geschossen.
Infolge eines direkten Treffer eines Mörsergeschosses brannte ein Haus in der Lazis-Straße 14 vollständig ab.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden nicht festgestellt.


de.sputniknews.com:
Trump verlängert Sanktionen gegen Syrien
US-Präsident Donald Trump hat den Kongress über eine Verlängerung des Ausnahmezustandes in Syrien und der gegen das Land verhängten Sanktionen in Kenntnis gesetzt. Dies wird auf der Website des Weißen Hauses mitgeteilt.
Der Ausnahmezustand war im Mai 2004 ausgerufen worden. In den vergangenen Jahren wurde der dahingehende Erlass durch zusätzliche Maßnahmen gegen Damaskus ergänzt.
„Der brutale Krieg gegen das syrische Volk, das zur Freiheit und zur Bildung einer repräsentativen Regierung aufruft, bedroht nicht nur das syrische Volk selbst, sondern beschwört auch eine Instabilität in der gesamten Region herauf. Die Handlungen und die Politik des syrischen Regimes (…) leisten dem wachsenden Extremismus Vorschub (… ) und stellen eine außerordentliche Bedrohung für die nationale Sicherheit, die Außenpolitik und die Wirtschaft der USA dar“, heißt es in der Mitteilung.
Am 6. Februar war bekannt geworden, dass der Senat des US-Kongresses für den Gesetzentwurf gestimmt hatte, der Sanktionen gegen Syrien und dessen Verbündete, darunter auch Russland und den Iran, vorsieht.


Lug-info.com Gratulation des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik zum Tag des Großen Sieges
Liebe Landsleute!
Ich gratuliere Ihnen zum Feiertag, in dem Freude, Gedenken und Trauer zusammenkommen – zum Großen Sieg!
Für uns alle ist der 9. Mai ein besonderer Tag, weil es fast in jeder Familie Großväter und Urgroßväter gibt, die selbstlos für die Freiheit des Vaterlandes gekämpft haben.
Ich will allen Frontsoldaten und Arbeitern des Hinterlandes für den Sieg im Großen Vaterländischen Krieg danken. Jeder von ihnen hat nicht in Worten, sondern in der Tag den langerwarteten Frieden näher gebracht. Heute sage ich mit Stolz, dass wir eine Generation von Siegern sind!
Die Geschichte wiederholt sich, wir sind wieder zur Verteidigung unseres Heimatlandes gegen die Schrecken des Krieges, der von Nazisten entfacht wurde, aufgestanden. Unsere Soldaten und Kommandeure haben bewiesen, dass sie würdige Nachfolger der Helden des Großen Vaterländischen Krieges sind, mit Ehre die Aufgaben zur Gewährleistung der Souveränität des Staates erfüllt haben. Die friedlichen Arbeiter des Lugansker Gebiets haben mit Taten bestätigt, dass sie selbst in schwierigen Kriegszeiten unter Bedingungen der sozialen und ökonomischen Blockade bereit sind, die Republik zu bauen und zu entwickeln.
Ewiges Andenken und Ehre den Siegern im Großen Vaterländischen Krieg. Gesundheit und lange Jahre den Lebenden.
Ich wünsche allen Einwohnern der Lugansker Volksrepublik eine starke Gesundheit, Wohlergehen und den lang erwarteten Frieden!
Mit Hochachtung
das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik Leonid Pasetschnik


de.sputniknews.com: Nordkorea feuert unbekanntes Geschoss ab – Südkoreanisches Militär
Pjöngjang hat ein Geschoß von unbekanntem Modell abgefeuert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den südkoreanischen Stabschefs-Ausschuss.
„Nordkorea startete heute um 16.30 Uhr (Ortszeit) aus der Gegend nahe Sinori in der Provinz Pjöngan-Pukto ein unbekanntes Geschoss in Richtung Osten“, zitiert die Agentur das Militär Südkoreas.
Am 4. Mai hatte Nordkorea nach Erkenntnissen seines südlichen Nachbarn erstmals seit 2017 mehrere Kurzstreckenraketen abgefeuert. Diese seien von der Küstenstadt Wonsan in Richtung Osten geflogen, teilte das südkoreanische Militär mit.
Zuvor war berichtet worden, dass sich Südkoreas Präsident Moon Jae In mit Blick auf die bilateralen Beziehungen ungeachtet der festgefahrenen Verhandlungen im Streit um das Atomwaffenprogramm Nordkoreas optimistisch geäußert hatte. „Im Laufe der Jahre, in denen wir der Erklärung von Panmunjom folgen, werden wir auf der koreanischen Halbinsel einen unumkehrbaren Frieden erleben, in dem alle zusammen gedeihen”, sagte Moon am 27. April in Anspielung auf sein erstes Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un in dem Grenzort vor einem Jahr.


denis-pushilin.ru: Gratulation des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin zum Tag des Sieges
Liebe Landsleute! Ich gratuliere Ihnen zum 74. Jahrestag des Großen Sieges über die faschistischen deutschen Besatzer!
Der Tag des Sieges ist ein heiliger Feiertag für jeden von uns. Es ist ein Feiertag des Muts und der Kühnheit. Ein Tag, an dem wir und an die heldenhaften Taten des sowjetischen Volkes erinnern, das die Welt vor dem Faschismus gerettet hat. Der Große Sieg unserer ruhmreichen Befreiervorfahren gibt uns ein Vorbild an Mut und Kühnheit in unserem Kampf gegen die ukrainischen Neonazisten, die die Versuche einer gewaltsamen Einnahme friedlicher Städte und Dörfer des Donbass nicht aufgeben.
An diesem Tag möchte ich unseren lieben Veteranen Worte des Dankes sagen. Eine tiefe Verbeugung vor Ihnen für Ihr Heldentum und Ihre Selbstlosigkeit in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs und in dem Wiederaufbau des Landes nach dem Krieg! Ihre Heldentaten werden immer ein Beispiel für zukünftige Generationen sein.
An diesem Tag gratuliere ich besonders auch allen, die heute würdig die Sache der Großväter und Urgroßväter fortsetzen und die Donezker Volksrepublik verteidigen, unseren lang erwarteten Sieg näher bringen. Dank Ihnen baut die Republik ein friedliches Leben auf, realisiert Pläne für eine glückliche Zukunft.
Liebe Landsleute, ich wünsche Ihnen starke Gesundheit, Erfolge, Wohlergehen und das Wichtigste, Frieden!
Zum Tag des Sieges!
Denis Puschilin, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik


nachmittags:

de.sputniknews.com: Maduro kündigt für diese Woche gesamtvenezolanische Diskussion an
Die venezolanischen Behörden werden Ende dieser Woche laut Staatschef Nicolás Maduro die Bürger in die Diskussion über die Wirtschaftsentwicklung des Landes miteinbeziehen.
„Ich habe den Prozess eines Dialogs mit dem Volk initiiert, um einen Aktionsplan, einen Plan für die Umgestaltung und für Veränderungen in der Bolivarischen Revolution zu erarbeiten. Ich will einen Plan für Veränderungen im gesamten wirtschaftlichen und politischen Leben. Erste Veranstaltungen fanden am Samstag und Sonntag statt, sehr interessante. Nun will ich Ende dieser Woche diese Veranstaltungen in der Öffentlichkeit durchführen, damit Tausende Diskussionen in der Öffentlichkeit stattfinden, damit das Volk, seine Kritik und Vorschläge gehört werden können … Die Menschen wissen alles“, sagte Maduro vor seinen Anhängern.
Zuvor hatte Maduro die Bereitschaft bekundet, einen speziellen Plan zu konzipieren, um die gemachten Fehler zu korrigieren.
Juan Guaidó, Oppositionschef und selbsternannter Präsident Venezuelas, hatte am 30. April an die Armee des Landes appelliert, Staatschef Nicolás Maduro zu entmachten. Guaidó und seine Unterstützer versammelten sich auf der Autobahn vor der Militärbasis La Carlota bei Caracas. Einige bewaffnete Männer befreiten zudem den Oppositionellen Leopoldo López aus dem Hausarrest. Es kam zu gewaltsamen Unruhen mit Dutzenden Verletzten im Land.
Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro und Verteidigungsminister Vladimir Padrino López hatten erklärt, dass die Streitkräfte treu zu den legitimen Behörden stehen.
Einen Tag später erklärte Maduro den Putschversuch für gescheitert und verordnete, wegen der Ereignisse zu ermitteln.

de.sputniknews.com: Russland und Serbien streben verstärkte strategische Partnerschaft an
Die Ähnlichkeit in der Herangehensweise hinsichtlich aktueller europäischer Probleme und das Bestreben nach dem Ausbau der Zusammenarbeit im Geiste der strategischen Partnerschaft haben der Vize-Außenminister Russlands Alexander Gruschko und der Botschafter Serbiens in Moskau, Slavenko Terzić, bei ihrem Treffen am Mittwoch hervorgehoben.
Wie das russische Außenministerium mitteilte, hat „der eingehende Meinungsaustausch zu Hauptthemen der bilateralen und der internationalen Agenda das beiderseitige Bestreben nach der Erweiterung und Vertiefung der Zusammenarbeit in den Hauptbereichen im Geiste der strategischen Partnerschaft sowie ein hohes Maß der Ähnlichkeit im Herangehen an aktuelle europäische Probleme bestätigt“, hieß es in der Behörde.
„Große Aufmerksamkeit wurde praktischen Fragen des russisch-serbischen Zusammenwirkens und dem Zeitplan für politische Kontakte sowie der Umsetzung der erzielten Vereinbarungen und gemeinsamen Projekte, vor allem in den Bereichen Energetik und Infrastruktur, zuteil.“
Die Gesprächspartner legten einen besonderen Akzent auf die gemeinsamen Bemühungen um die Bekämpfung von Geschichtsfälschungen und Versuchen, die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges zu revidieren.
Laut der Mitteilung wurde die Lage auf dem Balkan, vor allem im Hinblick auf die Situation um die Kosovo-Regelung, ausführlich erörtert.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 09.05.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 11-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von fünf Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben ukrainische Kämpfer von den Positionen der 30. und der 53. mechanisierten Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Garas und Grusewitsch die Gebiete von Sajzewo und der Siedlung des Gagarin-Bergewerks mit 120mm-Mörsern, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Donezk haben Kämpfer Mischantschuks dreimal mit 120mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen das Feuer auf den Donezker Flughafen eröffnet und die Strafsoldaten von Guds aus der 24. mechanisierten Brigade haben viermal Trudowskije mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen eröffnet.
Infolge von Beschuss wurde ein Zivilist, geb. 1963, verletzt.
In Richtung Mariupol haben die Banditen des Kriegsverbrechers Kuratsch aus der 79. Luftsturmbrigade das Gebiet von Nowaja Tawrija mit 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen.
Durch erwiderndes Feuer aus nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen wurde ein Kämpfer vernichtet und drei weitere verletzt.
In der Zone der Operation der Besatzungskräfte sind wieder Fälle von bewaffneten Konflikten ukrainischer Kämpfer untereinander festzustellen. Der Konflikt zwischen den Banditen aus der 24. nationalistischen Formation „Ajdar“ und Kämpfern der 53. mechanisierten Brigade ist nur nicht gelöst, sondern es ist im Gegenteil eine Tendenz zur Verschärfung festzustellen.
Ich erinnere daran, dass der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade Grusewitsch entschieden hat, die Einheiten des 24. nationalistischen Bataillons „Ajdar“ weiter von den „Futtertrögen“ in der Nähe des KPP „Majorsk“ zu entfernen. Natürlich waren die Nationalisten nicht begeistert von dieser Entscheidung, die ihnen ihre hauptsächliche Einkommensquelle, Abgaben von friedlichen Bürgern, die den Passierpunkt überschreiten, nahm.
Vor zwei Tagen fand östlich von Dsershinsk zwischen Kämpfern des 24. Bataillons und der 53. Brigade ein weiteres Gefecht statt, in dessen Ergebnis ein „Ajdarer“ mit Namen Drogin starb. In der 53. Brigade betrugen die Verluste zwei Verletzte. Aus Furcht vor einer disziplinarischen Abmahnung vom neuen Kommandeur der Besatzungskräfte Syrskij hat der Brigadekommandeur Grusewitsch die Umstände des Geschehens verheimlicht und dem Stab der OOS die Verletzten und den Toten als kampfbedingte Verluste aufgrund von Schüssen, angeblich von unserer Seite, gemeldet.
Geschäftstüchtige Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade führen vorbereitende Maßnahmen zur bevorstehenden Rotation durch. Unter Nutzung von persönlichen Verbindungen mit Freiwilligen laden die Luftlandesoldaten diese in die Kampfzone ein. Unter Deckung von Hilfeleistung verwirklichen die Freiwilligen ein Korruptionsschema zum Abtransport von Waffen und Munition aus der OOS-Zone.
In der mehrere Monate langen Zeit ihrer Anwesenheit in der Zone der Operation der Besatzungskräfte haben die geschäftstüchtigen Luftlandesoldaten einen imposanten Vorrat an Munition angelegt. Nicht erfasste Patronen wurden in den Einheiten der Brigade fiktiv auf Beschuss auf unsere Positionen abgeschrieben.
Da sie davon weiß, hat die Führung des SBU bereits ihren Anteil vom Kommando der 79. Brigade erhalten und die Sicherheit beim Abtransport der Schmuggelwaren aus Waffen aus der OOS-Zone garantiert.
Im Namen des Kommandos der Volksmiliz gratulieren wir unseren Veteranen, den Soldaten und Einwohnern der Republik zum Tag des Großen Sieges.
An diesem hellen Tag ehren wir das Andenken von Millionen sowjetischer Bürger, die ihr Leben im Kampf gegen den Faschismus gegeben haben.
Zu unserem großen Bedauern versuchen die Verbrecher, die im Ergebnis eines Staatsstreichs an die Macht gekommen sind, die Geschichte umzuschreiben und der Gesellschaft die Ideologie des Faschismus aufzuzwingen.
Außerdem will ich den Bürgern der Ukraine gratulieren, für die der 9. Mai der Feiertag des Großen Sieges geblieben ist. Wir sind stolz auf die Heldentaten unserer Vorfahren.


de.sputniknews.com:
Auf dem Weg in den Zerfall? Rada-Abgeordneter über Situation um Ukraine besorgt
Der Ukraine droht ein Zerfall nach dem Jugoslawien-Leitszenario, sagte der ukrainische Parlamentsabgeordnete Jewgeni Murajew im Fernsehsender „Nasch“.
Seiner Meinung nach ist die Ukraine heute mit einer Riesenbedrohung konfrontiert. „Wir könnten einfach in Stücke gerissen werden: Die Ungarn könnten sich Transkarpatien aneignen und die Rumänen werden Bukowina und Bessarabien und die Polen Galizien in ihren Besitz nehmen wollen“, sagte Murajew. Er schloss dabei nicht aus, dass Russland Interesse an der zwischen der Krim und dem Festland gelegenen Landenge von Perekop zeigen könnte.
Als ein Beispiel dafür nannte der Abgeordnete „verstärkte Aktivitäten“ Rumäniens in Odessa. „Sie handeln über ihre Botschaft und spenden Geld an Kirchen“, sagte Murajew.
Der Abgeordnete kommentierte ferner die Reaktion der ukrainischen Behörden auf die Entscheidung Russlands, den Erwerb der russischen Staatsangehörigkeit durch die Donbass-Bewohner zu erleichtern.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte im April per Erlass ein erleichtertes Verfahren zum Erwerb der Staatsbürgerschaft Russlands für die Donbass-Bewohner angeordnet. Laut Putin sei dieser Schritt von humanitären Erwägungen diktiert worden. Denn die Situation um die Bürgerrechte der Bewohner der Donezker und der Lugansker Volksrepublik überschreite alle Grenzen. Putin merkte an, dass eine solche Herangehensweise auch in anderen Ländern üblich sei, so in Polen, Ungarn und Rumänien.
Wie der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja dazu äußerte, hatten Hundertausende Einwohner der beiden Republiken noch vor der Herausgabe des genannten Präsidentenerlasses um die russische Staatsbürgerschaft gebeten.
In den letzten Jahren haben sich die Beziehungen zwischen Kiew und den europäischen Nachbarländern deutlich zugespitzt. Besonderen Ärger hat dabei das 2017 verabschiedete Bildungsgesetz hervorgerufen, das für die nationalen Minderheiten der Ukraine die Lern- und Studienmöglichkeiten in ihren Muttersprachen drastisch einschränkt. Etliche Staaten, darunter Ungarn und Rumänien, haben diese Entscheidung Kiews heftig kritisiert.
Die ukrainisch-polnischen Beziehungen wurden vorwiegend wegen unterschiedlicher Auffassungen zu historischen Ereignissen getrübt. Warschau hat die Verherrlichung der ukrainischen Nationalisten sowie sich ständig wiederholende barbarische Akte gegen polnische Gedenkstätten auf ukrainischem Territorium kritisiert.


de.sputniknews.com: Europa muss alles tun, damit der Iran im Atomdeal bleibt – Emmanuel Macron
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat laut Medienberichten Europa dazu aufgerufen, sich entschlossen für den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran einzusetzen. Die Islamische Republik müsse in diesem Abkommen bleiben. Macron hat sich am Rande des EU-Gipfels im rumänischen Sibiu zu dem Thema geäußert.
„Der Iran muss in diesem Abkommen bleiben, und wir müssen alle darauf hinarbeiten, dass er bleibt“, sagte Macron gegenüber Journalisten. Man dürfe nun nicht in die Eskalation abrutschen.
„Wir werden zweifellos die Gelegenheit haben, dies jetzt zu diskutieren. Frankreich unterstützt von Anfang an nachdrücklich das von uns unterzeichnete Abkommen. Dieses Abkommen ist nicht ausreichend, wir möchten es unter Berücksichtigung der iranischen Aktivitäten im Bereich Raketenprogramm und auch in der Region ergänzen“, so Macron weiter.
Frankreich sei bestrebt, den Gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA) für das iranische Atomprogramm, diese im Jahr 2015 geschaffene Grundlage, beizubehalten, sagte Frankreichs Präsident.
Zuvor hatte der Iran bekanntgegeben, dass er sich teilweise aus dem Atomabkommen zurückziehen werde. Das Außenministerium in Teheran teilte mit, diese Entscheidung habe der Hohe Sicherheitsrat des Landes getroffen. Schriftliche Kündigungen von Teilen der Atom-Vereinbarungen seien an die Regierungen Chinas, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und Russlands sowie an die EU übergeben worden, hieß es in Teheran.
Hassan Rohani, der Präsident der Islamischen Republik, teilte dazu mit, der Iran werde künftig überschüssiges angereichertes Uran behalten, anstatt es, wie im Atomabkommen vereinbart, zu verkaufen. Die höhere Urananreicherung werde wieder aufgenommen, falls binnen 60 Tagen keine neuen Bedingungen für das Atomabkommen vereinbart werden.
In Reaktion darauf hatten mehrere europäische Staaten die von Teheran gesetzte Frist zum Atomdeal zurückgewiesen. Jegliche Ultimaten würden abgelehnt, hieß es am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens sowie der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini. Sie forderten den Iran „dringend“ auf, seine Verpflichtungen unter dem Abkommen „wie bisher uneingeschränkt umzusetzen und sich aller eskalierenden Schritte zu enthalten“.


mil-lnr.info: Erklärung des Offiziers des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR I. M. Filiponenko
Die ukrainischen terroristischen Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal provokativen Beschuss durchgeführt, darunter mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 30 verschiedene Geschosse abgefeuert.

Infolge der Eröffnung erwidernden Feuers mit nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen starb ein ukrainischer Kämpfer und zwei wurden verletzt.
Kämpfer der 30. mechanisierten Brigade haben auf Befehl des Kriegsverbrechers Garas aus dem Gebiet von Troizkoje heraus die Umgebung von Kalinowo mit 120mm-Mörsern beschossen. Durch zielgerichteten Beschuss wurde eine Hochspannungsleitung beschädigt. Dadurch hatten mehr als 50.000 Verbraucher in Lugansk, Altschewsk, Brjanka, Stachanow, Kirowsk und Perwomajsk einige Stunden lang keinen Strom.
Wir rufen die internationalen Beobachter und Rechsschutzorganisationen auf, die Kiewer Regierung zu zwingen, von ihren verbrecherischen Plänen gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass Abstand zu nehmen.
Das ukrainische Besatzungskommando unternimmt weiter eine Umgruppierung und Verstärkung seiner Postionen in der Nähe von Ortschaften und demonstriert so ihren Unwillen den Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen.
Unsere Aufklärung hat am Rand von Walujskoje, im Verantwortungsbereich der 25. Luftsturmbrigade, drei Schützenpanzer und zwei Panzer bemerkt. Wenn sie sich hinter friedlichen Einwohnern verstecken, fühlen sich die ukrainischen Kämpfer in Sicherheit.
Ich rufe die Bevölkerung des Donbass auf den von Kiew kontrollierten Territorien zur Wachsamkeit auf, bringen Sie ihr Leben nicht in Gefahr! Zu Ihren Schutz gegen die Willkür der ukrainischen Truppen teilen Sie alle Fälle der Verletzung Ihrer Rechte und Freiheiten Vertretern der UN oder der OSZE mit.
Außerdem hört die Kiewer Regierung nicht damit auf, zu den Diensten teurer ausländischer Söldner/Instrukteure zu greifen.
Im Verantwortungsbereich der 54. mechanisierten Brigade im Gebiet von Katerinowka wurde der Aufenthalt von polnischen und litauischen Instrukteuren aus einer ausländischen privaten Militärkompanie festgestellt. Besondere Aufmerksamkeit bei der Ausbildung ukrainischer Kämpfer wird auf die verdeckte Installation von Sprengeinrichtungen sowie auf Diversionen gelegt.
Im Namen der Volksmiliz der LVR und in meinem eigenen gratuliere ich den Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs und allen Einwohnern der Republik zum größten Tag in der Geschichte des Vaterlandes – zum Tag des Sieges! Dieser Feiertag ist ein Symbol des Heldentums unseres Volks, seiner unzerstörbaren Standhaftigkeit und der Unangreifbarkeit seines Willens! Die Veteranen haben einen hohen Preis für den Sieg gezahlt, viele sind heute nicht mehr bei uns! Aber wir erinnern uns an ihren Kampfesruhm! Ich wünsche Ihnen Gesundheit, geistige Wärme, Aufmerksamkeit und Fürsorge von Nahestehenden! Dass der Himmel über Ihnen immer friedlich sein möge!


de.sputniknews.com:
„S Dnjom Pobedy!“ – Russen und Deutsche feiern in Berlin den Tag des Sieges
Armin Siebert
In Berlin stehen der 8. und der 9. Mai ganz im Zeichen des Gedenkens an das Ende des Hitlerfaschismus und an die Befreiung Deutschlands durch die Rote Armee vor 74 Jahren. Gefeiert wird in Treptow, Karlshorst und Tiergarten. Im kommenden Jahr wird der 8. Mai sogar einmalig Feiertag in der Hauptstadt.
Bereits am Morgen haben sich mehrere Hundert Menschen am Sowjetischen Ehrenmal zur großen Kranzniederlegung versammelt. Im Laufe des 9. Mais besuchen gewöhnlich an die 10.000 Menschen den Treptower Park. Viele haben Decken mit Picknick-Utensilien dabei. Schließlich ist der 9. Mai nicht nur ein Tag des Gedenkens, sondern auch des Feierns und der Freude.

Berliner Russen in Uniform
Es dominieren an diesem Donnerstagvormittag russische Farben, das Georgsband, Uniformen. Wenige der letzten noch lebenden Veteranen des Zweiten Weltkriegs stehen in ordenbestückter Paradeuniform am Fuße der Denkmals des unbekannten Soldaten. Aber auch Ehemalige der Sowjetarmee späterer Jahrzehnte und sogar Reservisten der Bundeswehr, von denen sich einige über die Kriegsgräberpflege für die deutsch-russische Freundschaft einsetzen, haben wie jedes Jahr den Weg in den Ostberliner Park gefunden. Viele Berliner Russen verbringen den ganzen Tag hier in Treptow. Am Nachmittag gibt es noch ein Musik- und Kulturfest.
„Wir hoffen sehr, dass sich Deutsche und Russen nicht wieder entfremden“
Am Vormittag findet der offizielle Teil statt. Botschafter ehemaliger Sowjetrepubliken erklimmen zusammen mit dem russischen Botschafter Sergej Netschajew die Stufen zur Krypta unter dem 30 Meter hohen Denkmal des Soldaten mit Schwert und Kind. Gekommen sind unter anderem die Botschafter Aserbaidschans, Kirgistans, Belarus, Tadschikistans, Usbekistans. Selbst die Botschaft Vietnams hatte einen Kranz abgelegt. Es fehlen die Botschafter Georgiens, der Ukraine und der baltischen Staaten.
Der russische Botschafter Netschajew sagt gegenüber Sputnik:
„Das ist ein bedeutender Tag für das russische Volk und für die Völker der früheren Sowjetunion. Das Andenken an die gefallenen Helden dieses Krieges ist für unser Volk Teil unserer DNA. Wir haben 27 Millionen Menschen geopfert auf den Feldern des Krieges, in Konzentrationslagern oder als Kriegsgefangene. Ein riesiger Preis.“
Der Botschafter verweist auch auf das besondere deutsch-russische Verhältnis:
„Auch für Deutschland ist dies ein historischer Tag. Hier in Berlin endete damals der Krieg. Umso mehr freut es mich, dass sich unsere Völker, trotz der schrecklichen Ereignisse des Krieges, die Hände über die Kriegsgräber hinweg gereicht haben. Das hat zu einer historischen Aussöhnung geführt. Wir hoffen sehr, dass sich Deutsche und Russen nicht wieder entfremden.“

„Dieser Tag sollte ewige Mahnung sein“
Von deutscher Seite gab es Kränze der Linken, der Bundesregierung, des regierenden Bürgermeisters von Berlin und des Ministerpräsidenten von Brandenburg. Auch Robby Schlund, Bundestagsabgeordneter der AfD, war dort und hat einen Kranz abgelegt. Schlund ist Vorsitzender der deutsch-russischen Parlamentariergruppe, die gerade zu Beginn der Woche ein Fußballspiel zwischen Abgeordneten des Bundestages und der russischen Staatsduma organisiert hatte.
Der Alterspräsident der Linken und Interims-Regierungschef der DDR in den Monaten nach der Wende, Hans Modrow, war auch wie jedes Jahr im Treptower Park. Er erzählte Sputnik:
„Ich gehöre zu der Generation, die von Beginn an, als das Denkmal hier eingeweiht wurde, dabei war hier am 9. Mai. Es gehört für mich dazu, an diesem Tag in Treptow zu sein. Dieser Tag sollte ewige Mahnung sein.”
Die im Mai 1949 fertiggestellte Anlage ist das größte sowjetische Denkmal außerhalb der Grenzen der ehemaligen Sowjetunion. Die Anlage im Treptower Park in Berlin ist Gedenkstätte und zugleich letzte Ruhestätte für 7000 in der Schlacht um Berlin gefallene Sowjetsoldaten.
Der 90jährige Modrow mahnte:
„Es muss alles dafür getan werden, dass Frieden und Freundschaft zwischen den Deutschen und Russen und den Völkern der ehemaligen Sowjetrepubliken herrscht. Nur so kann es Frieden in ganz Europa geben.“

„Wenn wir die Erinnerung verlieren, wiederholt sich die Geschichte“
Nachdem die offiziellen Delegationen abgereist waren, marschierten im Treptower Park die „Nachwölfe“ auf. Auch dies ist seit einigen Jahren ein Ritual. Die patriotischen russischen Biker sind bereits seit dem 26. April auf Tour durch ganz Europa, bei der sie sowjetische Denkmäler des Sieges über den Hitlerfaschismus besuchen. Unterwegs schließen sich ihnen befreundete Motorradrocker aus Polen oder Serbien an.
Deutschland ist die letzte Station der etwa 100 Biker. Hier führt sie die Tour über Dresden und Torgau nach Berlin. Alexej von den „Nachtwölfen“ sagte zum Ziel ihrer Reise: „Wir tragen die Idee durch ganz Europa, die Erinnerung daran zu behalten, wie schlimm der Krieg war und wie viele Millionen Tote er gekostet hat. Wenn wir die Erinnerung verlieren, wiederholt sich die Geschichte.“ Während die harten Jungs am 8. Mai ausgelassen bei dem Fest im Deutsch-Russischen Museum Karlshorst feierten, zeigten sie am nächsten Morgen in Treptow Disziplin und Respekt und erweisen den Befreiern Berlins die symbolische Ehre mit einem dreifachen „Ura!“.

„Спасибо! Thank you! Merci! Danke!”
Die Abläufe am 9. Mai in Berlin sind inzwischen ritualisiert. Die offiziellen Vertreter der Länder sind um
zehn Uhr zur Kranzniederlegung in Treptow und anschließend noch einmal zum Gedenkakt am Sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten. Hier hat dann auch die nahezu vollzählige Fraktion von DIE LINKE im Bundestag einen Kranz niedergelegt mit der Aufschrift „Спасибо! Thank you! Merci! Danke! DIE LINKE im Bundestag“ Auch Dirk Wiese, der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, war anwesend. Mitglieder der Regierung wurden allerdings weder in Treptow noch im Tiergarten gesehen. Lediglich ein Kranz der Regierung wurde abgelegt.
Um Zwölf Uhr folgte der „Marsch des Unsterblichen Regiments“ vom Brandenburger Tor zum Ehrenmal im Tiergarten. Auch in diesem Jahr nahmen daran wieder etwa 3000 Menschen teil. Bei diesem Gedenkmarsch tragen die Teilnehmer Bilder ihrer Familienmitglieder, die im Großen Vaterländischen Krieg gekämpft haben. Ursprünglich erstand die Idee dazu 2012 in der sibirischen Stadt Tomsk. Seitdem hat sich das „Unsterbliche Regiment“ in ganz Russland und darüber hinaus verbreitet und ist inzwischen Tradition. In Moskau nehmen über eine halbe Millionen Menschen daran teil. Auch Präsident Putin ist schon mitmarschiert.
Der 9. Mai in Berlin ist ein Tag der Freude, des Gedenkens, der Versöhnung. Quasi die Fortsetzung des 8. Mai, der in Deutschland als Tag der Befreiung begangen wird. Eine bessere Brücke kann man eigentlich nicht bauen zwischen den beiden Völkern. Im kommenden Jahr jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Dem zu Ehren soll, auf Antrag der Linken, der 8. Mai 2020 einmalig ein offizieller Feiertag in Berlin sein.

de.sputniknews.com: Staatsstreich in Weißrussland möglich? Lukaschenko nimmt Stellung
Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko hat sich am Donnerstag zu einem möglichen Staatsstreich im Land geäußert. Ihm zufolge ist es Weißrussland in der ganzen Geschichte des Landes gelungen, Versuche eines Staatsstreichs erfolgreich zu verhindern und die Einheit zu bewahren.
„Es ist unmöglich, uns zu beugen und zu stürzen, wie es zurzeit in Venezuela vor sich geht, wie es gestern in Syrien, in Libyen und anderen Staaten begonnen hat und sich auch jetzt weiter fortsetzt. Wir haben dies dank unserer Einheit bewältigen können … Wir haben unser Land gerettet“, zitiert die Agentur BELTA Lukaschenko.
Wenn die jetzige Staatsführung „in den Ruhestand geht“, werde die nächste Generation nicht durch innere Konflikte bedroht sein, so Lukaschenko.
„Wir haben all dies überlebt: sowohl hybride als auch heftige Zusammenstöße und Versuche, die Verfassungsordnung und die jetzige Führung zu stürzen … Wir haben das schon überlebt“, betonte der Staatschef.


de.sputniknews.com:
Unbekannte schänden deutschlandweit zahlreiche Ehrenmale für sowjetische Soldaten
Am 9. Mai feiern Russland sowie weitere Länder das Ende des Zweiten Weltkrieges und den Sieg über den Hitler-Faschismus. Das Andenken an die über 25 Millionen toten sowjetischen Bürger, die für diesen Sieg ihr Leben ließen, steht im Fokus – auch in Deutschland. Zugleich kam es in diesem Jahr deutschlandweit zu Schändungen der Friedhöfe für sowjetische Soldaten.
So meldet die Polizei Brandenburg am Donnerstag, dass das Ordnungsamt der Stadt und die Polizei am Donnerstagvormittag zu dem Friedhof für die gefallenen russischen Soldaten und den Ehrenhain in der Kirschallee gerufen worden seien.
Ein Bürger habe Hakenkreuze und Schmierereien an den Grabtafeln entdeckt und die Behörden alarmiert.
Nach Polizeiangaben hatten in der vorangegangenen Nacht Unbekannte „vier teilweise 150 mal 150 Zentimeter große Hakenkreuze, einen Davidstern und mehrere meterlange Schriftzüge mit Farbe aufgebracht“.
Bei 57 Grabsteinen sowjetischer Soldaten seien zudem die Namenszüge mit Signalfarbe übersprüht worden.
„Der kriminalpolizeiliche Staatsschutz hat umgehend eine Ermittlungsgruppe zur Aufklärung dieser Straftaten wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gebildet und bittet zusätzlich die Bevölkerung um Mithilfe“, erklärt die Polizei weiter auf ihrer Seite.
Sachdienliche Hinweise können telefonisch unter 0355 4937 1227 in der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße oder über das Internet gemeldet werden.
Nahezu zeitgleich wurde auch ein sowjetisches Ehrenmal in Buch einen Tag vor den Gedenkfeiern zum Tag des Sieges über Hitlers Armee mit schwarzer Farbe geschändet.
Die Berliner Polizei hat den Vorfall an der Wiltbergstraße bestätigt und Ermittlungen aufgenommen.
Wie die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes am Morgen des 8. Mai beklagte, haben ähnliche Schmierereien schon mehrfach im Vorfeld des jährlich in Buch stattfindenden Gedenkens an die Befreiung vom Nazi-Regime und an die gefallenen sowjetischen Soldaten stattgefunden.
Die Vereinigung beschuldigt dafür die NPD.
Zuvor hatte bereits die Schändung des Ehrenmals für die gefallenen sowjetischen Soldaten im Berliner Treptower Park für Empörung gesorgt. Unbekannte hatten mit Öl einen Teil das Mahnmals übergossen.
Die russische Botschaft in Deutschland fordert von deutschen Behörden eine entsprechende Reaktion.


de.sputniknews.com:
Minuteman III: USA testen erneut ballistische Interkontinentalrakete
Die USA haben erneut eine ballistische Interkontinentalrakete Minuteman III getestet. Dies ist einer Mitteilung des Stützpunkts Vandenberg im US-Bundesstaat Kalifornien zu entnehmen.
„Der Start von zwei ballistischen Interkontinentalraketen vom Typ Minuteman III im Abstand von einer Woche ist ein echter Beweis für die Leistungsfähigkeit des Vandenberg-Teams“, heißt es in der anlässlich des erneuten Starts veröffentlichten Mitteilung.
Zuvor war am 1. Mai berichtet worden, dass die USA einen weiteren Test vorgenommen hätten, bei dem eine ballistische Interkontinentalrakete Minuteman III erprobt worden sei. Die Rakete soll vom Stützpunkt Vandenberg gestartet, 4200 Meilen (rund 6750 Kilometer – Anm. d. Red.) zurückgelegt und ein Ziel im Raum der Marshallinseln im Pazifik getroffen haben.
Die dreistufigen landgestützten ballistischen Interkontinentalraketen der Familie Minuteman waren ursprünglich für die nukleare Abschreckung während des Kalten Krieges bestimmt.
Nach den neuesten, aus den frei zugänglichen Quellen erhaltenen Angaben verfügen die Vereinigten Staaten derzeit über 450 solche Raketen, die mindestens bis 2020 im Einsatz bleiben sollen.


abends:

de.sputniknews.com: Erstmalig: USA beschlagnahmen nordkoreanisches Schiff nach mutmaßlichen Raketentests
Es ist ein bislang einmaliger Vorgang und dürfte die Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA wieder erheblich verschlechtern. Laut dem US-Justizministerium wurde in Indonesien ein nordkoreanisches Frachtschiff beschlagnahmt.
Der Schritt ist wohl eine Reaktion auf die nordkoreanischen Raketentests in den vergangenen Tagen, die das Land durchgeführt haben soll.
Das beschlagnahmte Schiff heiße „Wise Honest”. Es habe Kohle transportiert und somit möglicherweise gegen die Sanktionen gegen Nordkorea verstoßen, so die Einschätzung des amerikanischen Justizministeriums am Donnerstag.
„Das Sanktionen missachtende Schiff wurde aus dem Verkehr gezogen”, wird der Chef der Abteilung für Nationale Sicherheit im Ministerium, John C. Demers, in einer Mitteilung zitiert.
Das Frachtschiff soll bereits schon einmal im vergangenen Jahr in Indonesien gestoppt worden sein. Damals hatte Washington einen Antrag eingereicht, damit der Frachter in US-Besitz übergehen kann.
Der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea dürfte damit erneut eskalieren. Unklar ist, wie die nordkoreanische Regierung darauf reagieren wird.
Bereits nach dem Scheitern des zweiten Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Kim Jong Un in Hanoi stieg die Spannung in der Region an.


de.sputniknews.com: EU-Beitritt Türkei: Ankara will weiterhin Vollmitgliedschaft anstreben
Die Türkei wird laut dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auch weiterhin Bemühungen mit dem Ziel unternehmen, ein Vollmitglied der EU zu werden.
„Die Türkei wird ihre Bemühungen um einen EU-Beitritt trotz der Aktivitäten derjenigen fortsetzen, die versuchen, sie aus der Europäischen Gemeinschaft auszuschließen“, sagte Erdogan auf der Sitzung einer Reform-Aktionsgruppe in Ankara.
„Die EU braucht die Türkei mehr als die Türkei die EU“, zitiert die Nachrichtenagentur Anadolu den türkischen Staatschef.
Ihm zufolge hat Ankara 66 von 72 Kriterien erfüllt, die von der Europäischen Union als Voraussetzung für die Einführung einer Visumfreiheit aufgestellt wurden. Zudem sollten in naher Zukunft Schritte unternommen werden, um den verbleibenden Kriterien entsprechen zu können.
Zuvor hatte die EU-Kommission einen Bericht mit einem Verweis auf einen Rückschritt im Prozess des EU-Beitritts der Türkei veröffentlicht, der durch die Verletzung der Grundwerte der Gemeinschaft durch das Land verursacht worden sein soll.

 

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