Presseschau vom 20.04.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 19.04.2019
Der Gegner unterlässt die Versuche, die Situation an der Frontlinie im Vorfeld der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine zu verschärfen, nicht.
So hat der Gegner gegen 18:00 Uhr in der Hoffnung, dass die Aufmerksamkeit unserer Verteidiger nach der verlogenen Erklärung der ukrainischen Seite über die einseitige Einführung eines Regimes des „Osterwaffenstillstands“ nachlässt, zweimal mit Diversions- und Erkundungsgruppen mit jeweils 10-12 Mann aus der 79. Luftsturmbrigade einen Versuch unternommen, verdeckt im Gebiet von Oktjabrj auf das Territorium der Republik einzudringen. Während des Vorrückens wurden sie von unseren Beobachtern entdeckt.
Ein Teil der Kräfte der miserablen Diversanten geriet auf ein Minenfeld. Infolge einer Detonation starben drei der ukrainischen Kämpfer, zwei weitere wurden verletzt. Unter Deckung von Artilleriefeuer mit 152mm-Geschützen sowie von Schusswaffen der zweiten Diversions- und Erkundungsgruppe versuchte der Gegner bei der Flucht die Toten und Verletzten zu evakuieren. Im Ergebnis eines unbesonnen Versuchs des Gegners, Positionen unserer Truppen einzunehmen betrugen seine Verluste vier Tote und fünf Verletzte. Zum Stand um 19:00 Uhr befindet sich ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte weiterhin am Ort der Detonation.
Leider gaben während des Kampfes drei unserer Helden ihr Leben bei der Erfüllung ihrer Pflicht zum Schutz der Republik. Während des Kampfes wurden der Kommandeur einer Kompanie Leutnant S.E. Pschnitschnyj und der Unterfeldwebel W.I. Shilzow schwer verletzt und die Sanitätsunteroffizierin Unterfeldwebel L.W. Egalegerdijewa leistete ihm ärztliche Hilfe. Als sie sah, dass der Gegner versuchte, sich den Positionen anzunähern, entschied sie, in den Kampf einzutreten. Indem sie sich von dem Ort, wo sich die Verletzten befanden, wegbewegte, zog Egalegerdijewa das Feuer auf sich, indem sie den Gegner mit einer Maschinenpistole beschoss. Durch gezieltes Feuer erlaubte sie den ukrainischen Faschisten nicht, die Position von der Flanke her zu umgehen. Das Leben der Sanitätsunteroffizierin und der Soldaten endete, als die Kriegsverbrecher der 79. Luftsturmbrigade einen massiven Schlag auf die Position durchführten.
Wir wenden uns an die internationale Öffentlichkeit und die Führung der internationalen Organisationen, die im Donbass aktiv sind. Dieser Fall bestätigt ein weiteres Mal die gesamte Verlogenheit und Leerheit der Erklärungen der ukrainischen Seite über ihre Unterstützung eines Kurses der friedlichen Regelung des Konflikts. Während Poroschenko in Kiew lautstark das Inkraftsetzen eines „Osterwaffenstillstands“ erklärt, um doch noch irgendwie sein gegen Null gehendes Rating zu erhöhen, hat das Kommando der Besatzungstruppen gemäß seinem nicht öffentlichen Befehl einen Versucht unternommen, die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren.
Die Handlungen der ukrainischen Seite tragen verbrecherischen Charakter und sind auf die Verhinderung der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine gerichtet, bei denen ein Sieg von P. Poroschenko wenig wahrscheinlich ist.


de.sputniknews,.com: Kurt Volker: USA sind in die Ukraine auf lange Sicht gekommen
Laut dem Sonderbeauftragten des US-Außenministeriums für die Ukraine, Kurt Volker, sind die USA auf Dauer in die Ukraine gekommen, berichten Medien.
„Am Vorabend der Sonntag-Wahlen (in der Ukraine) möchte ich erneut betonen, dass die USA hier auf Dauer sind. Wir sind hier, um eine friedliebende, starke, demokratische, aufblühende, sichere Ukraine zu unterstützen, deren Grenzen und Territorien, einschließlich der Krim, vollständig wiederhergestellt sind“, schrieb Volker auf seinem Twitter-Account.


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5, Kalinowo und Golubowskoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.


de.sputniknews.com: Bei Ausschluss aus F-35-Programm: Türkei hat offenbar „russischen“ Plan B
Im Fall eines langfristigen Ausschlusses der Türkei aus dem F-35-Programm der USA halten einige türkische Beamte russische Flugzeuglieferungen als die beste Ersatzoption für das Land. Darüber schreibt das Portal Defense News unter Berufung auf anonyme Quellen in der türkischen Verteidigungsbranche.
Wie ein hochrangiger Militäroffizier gegenüber dem Portal offenbarte, könne es sich Ankara nicht leisten, keinen Ersatz für die F-35 zu finden. Er nannte aber keine Substitutionsvarianten, da dies „technologische, wirtschaftliche und politische Erwägungen“ erfordern würde.
Ein Verteidigungsbeamter sagte allerdings gegenüber dem Portal, dass eine geostrategische Bewertung russischer Varianten sich als natürlicher Ersatz erweisen würde.
„Die russische Kampftechnologie wäre die beste Option, wenn sich unsere amerikanischen Verbündeten auf nicht alliierte Weise verhalten und die Mitgliedschaft der Türkei im Joint Strike Fighter-Programm in Frage stellen würden“, zitiert Defense News seinen Informanten.
Anfang April legte das Pentagon die Lieferung und Bedienung von F-35-Jets in der Türkei auf Eis. Grund dafür war die Entscheidung Ankaras, russische Raketenabwehrsysteme S-400 zu beschaffen. Die Türkei beharrt trotzdem darauf, dass die ersten S-400-Lieferungen im Juli erfolgen sollen. Das erste S-400-System soll im September in Betrieb genommen werden.
Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hatte zuvor beteuert, dass die S-400 keine Bedrohung für die F-35 darstellen.
Früher hatte US-Vizepräsident Mike Pence auf einer Konferenz anlässlich des Nato-Außenministertreffens in Washington erklärt, dass der Kauf von russischen Raketenabwehrsystemen S-400 durch die Türkei die Vereinigten Staaten ernsthaft beunruhige sowie die Einheit der Nato bedrohe.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte seinerseits, niemand könne von der Türkei verlangen, auf den Erwerb von russischen S-400-Raketenabwehrsystemen zu verzichten, da dies ihm zufolge ein Hoheitsrecht des Landes sei.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 19. April 3:00 Uhr bis 20. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Wasiljewka, Donezk (Terminal, Alexandrowka), Staromichajlowka, Oktjabrj, Leninskoje, Kominternowo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurde im Ergebnis von Beschuss seitens der BFU ein Brand eines Hauses in Donezk, Rabfakowskaja-Straße 69 festgestellt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 63.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 128.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


n
achmittags:

dnr-online.ru: Heute, am 20. April, fand in der frontnahen Stadt Debalzewo der zweite gesamtrepublikanische Subbotnik im Rahmen des Zweimonatszeitraums zur Reinigung und Begrünung des Territoriums der Republik statt.
An dem Subbotnik nahmen Aktivisten der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ und der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“, Vertreter von Arbeitskollektiven städtischer Unternehmen und Einrichtungen, Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit dem Bürgermeister Debalzewos Igor Marinkow, Kultur- und Bildungsmitarbeiter und weitere Einwohner der Stadt teil.
Zum Abschluss der Arbeiten im
Zentrum der Stadt führten die Teilnehmer des Subbotniks eine Aktion „Sauberer Obelisk“ durch, am Grabmal in Nowogrigorowka wurden trockenes Gestrüpp und Müll beseitigt.


de.sputniknews.com:
Streit um Reparationen: Griechenland erwägt Enteignung deutschen Besitzes
In Bezug auf die Forderung von Reparationszahlungen durch Deutschland für die Kriegsschäden und -verbrechen im Zweiten Weltkrieg will die griechische Regierung offenbar mit mehr Nachdruck vorgehen. Das schreibt die deutsche Zeitung „Spiegel“ unter Berufung auf Quellen.
Um von Berlin Reparationszahlungen für die von deutschen Soldaten in den Jahren 1941 bis 1944 angerichteten Schäden zu bekommen, erwägt Athen dem Blatt zufolge verschiede
ne Möglichkeiten. Neben einer Klage vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag und der Anrufung des Internationalen Schiedsgerichtshofs in London sei die Enteignung deutscher Vermögenswerte in Griechenland in Betracht gezogen worden.
Die Beschlagnahmung von deutschem Eigentum bezeichnete
der „Spiegel“ als „alte Drohung“. Der griechische Justizminister, Nikos Paraskevopoulos, hatte diese Maßnahme bereits 2015 vorgeschlagen. Dadurch sollten die Opfer des Massakers im Dorf Distomo entschädigt werden.
Bislang habe allerdings noch keine griechische Regierung diesen Schritt gewagt, aus Angst die Beziehungen zu Deutschland als Kreditgeber und Handelspartner zu gefährden oder deutsche Touristen zu verschrecken, so die Zeitung. Diese Sorge soll nun geringer geworden sein.
Das griechische Parlament hat am Mittwochabend beschlossen, offiziell von Deutschland Reparationszahlungen für die im Zweiten Weltkrieg angerichteten Kriegsschäden einzufordern. Es soll dabei um bis zu 290 Milliarden Euro gehen.
Mit großer Mehrheit stimmten die Abgeordneten für eine Vorlage des Parlamentspräsidenten, Nikos Voutsis, mit der die griechische Regierung aufgefordert wird, alle notwendigen diplomatischen und rechtlichen Schritte einzuleiten. Zuerst soll eine sogenannte Verbalnote überreicht werden.
Die deutschen Besatzer hatten von April 1941 bis September 1944 rund 300.000 griechische Staatsangehörige getötet und zahlreiche Massaker verübt, etwa in Lyngiades, Distomo, Kalavryta, Kandanos oder Viannos. Darüber hinaus musste die griechische Zentralbank 1942 einen Zwangskredit gewähren, der damals auf knapp 500 Millionen Reichsmark beziffert wurde und heute mit Zinsen einige Milliarden Euro ausmachen würde.


mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, aber kontrollierbar. Die ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter Ortschaften der Republik.
Insgesamt hat der Gegner in den letzten 24 Stunden fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus wurde auf Befehl des Bataillonskommandeurs und Verbrechers Wysokoljan die Umgebung von Solotoje-5 und Kalinowo mit 120mm- und 82mm-Mörsern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte aus wurde auf Befehl des Kriegsverbrechers Subanitsch das Gebiet von Golubowskoje mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 40 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Die Kiewer Truppen behindern weiter die Funktion von Drohnen der OSZE-Mission unter Verwendung von Mitteln der elektronischen Kriegsführung.
Wir haben mehrfach erklärt, dass sich an der Kontaktlinie im Verantwortungsbereich der 54. und 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Komplexe für elektronische Kriegsführung befinden, die auf die Funkunterdrückung ausschließlich für OSZE-Drohnen ausgerichtet sind, um die Entdeckung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen und Technik zu verhindern.
Von unserer Aufklärung wurde die Aktivität einer mobilen Gruppe der elektronischen Kriegsführung im Verantwortungsbereich des 1. Bataillons der 54. mechanisierten Brigade im Gebiet von Solotoje festgestellt.
Die Verwendung von Mitteln elektronischer Kriegsführung des Gegners wird im Gebiet von Solotoje-4, das sich unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte befindet, festgestellt, als dort eine Langstreckendrohne der OSZE Monitoring bezüglich der Einhaltung der Minsker Vereinbarungen zum Abzug von Waffen von der Front betrieb.
Ich merke an, dass die OSZE-Mission im Ergebnis solcher Handlungen der Kräfte für elektronische Kriegsführung der ukrainischen Streitkräfte am 18. April im Gebiet von Nowgorodskoje eine Drohne endgültig verlor.
Im Zusammenhang mit den zunehmenden Fällen von Verletzung und Tod von Soldaten aufgrund der Detonation von Mörserläufen sowie dem hohen Grad an Abnutzung von Waffen und Militärtechnik ist in der 10. Gebirgssturmbrigade eine Kommission des Raketenartilleriewaffendienstes der OOS eingetroffen. Zweck der Arbeit der Kommission ist die Aufdeckung von Verstößen bei der Versorgung des Verbandes mit Raketenartilleriewaffen und es soll der für Bewaffnung zuständige stellvertretende Kommandeur der Brigade zur Verantwortung gezogen werden.
Ich erinnere daran, dass im Zeitraum seit Anfang 2019 aufgrund von Mängeln an Waffen und Technik der ukrainischen Strikfäte acht ukrainische Kämpfer in der OOS-Zone starben, 26 wurden verletzt.
Der moralisch-psychische Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bleibt auf einem äußerst geringen Niveau. Eine Bestätigung dafür ist die Verletzung der militärischen Disziplin auf dem Hintergrund von Alkoholgenuss.
Am 18. April verprügelte der Kommandeur des 1. Bataillons der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in betrunkenem Zustand einen der Untergebenen, im Ergebnis kam der Verletzte mit Rippenbrüchen und einem geschlossenen Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus. Dieser Fall wird sorgfältig gegenüber dem übergeordneten Kommando verheimlicht.
Die Kiewer Truppen verwenden in Verletzung der Minsker Vereinbarungen weiter Drohnen in der Nähe der Kontaktlinie.
Am 19. April wurde dank der sachkundigen und organisierten Handlungen der Luftabwehreinheiten der Volksmiliz der LVR eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte vom Typ „Phantom“, die über dem Territorium der LVR im Gebiet von Solotoje-5 flog, entdeckt und abgeschossen. Ich versichere den ukrainischen Straftruppen ein weiteres Mal die Nutzlosigkeit ihrer Maßnahmen, weil die Einheiten der Volksmiliz der LVR regelmäßig solche Aktivitäten unterbinden. Derzeit wird die Information von der Speicherkarte der Drohne des Gegners von unseren Spezialisten untersucht, die Materialien werden der Generalstaatsanwaltschaft zur Aufnahme von Strafverfahren übergeben werden.
Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen streng ein. Wir sind nach wie vor offen für einen Dialog und bereit zu einer friedlichen Lösung des Konflikts, aber im Fall von Provokationen von Seiten des Gegners, sind wir zu äußerst entschiedenen Handlungen bereit.
Wir erhöhen weiter das Niveau der Professionalität des Personals und die Fähigkeit zur Erfüllung von Aufgaben zur Verteidigung unserer Republik. In den Verbänden und Truppenteilen der Volksmiliz der LVR werden Übungen durchgeführt.


de.sputniknews.com:
Ex-Präsident Jimmy Carter nennt USA das kriegerischste Land der Welt
Jimmy Carter, der einzige US-Präsident, unter dem die Vereinigten Staaten keinen Krieg geführt hatten, hat die Kriegslust seines Landes scharf kritisiert. Die USA könnten sich laut Carter an China ein Beispiel nehmen.
Die USA seien das kriegerischste Land der Welt, sagte Carter in seiner Sonntagsschule in der Maranatha Baptist Church im US-Bundesstaat Georgia.
Der 94-Jährige erklärte, Trump habe ihn am vergangenen Samstag angerufen. Zuvor habe er dem jetzigen US-Präsidenten in einem Brief einen Ratschlag zu den amerikanisch-chinesischen Beziehungen gegeben. Trump sei derzeit darüber besorgt, dass China die USA wirtschaftlich überholen könnte.
„Ich habe das Verhältnis zu China 1979 normalisiert. Wissen Sie, wie oft China seit 1979 Krieg gegen jemanden geführt hat? Niemals! Und wir sind im Krieg geblieben“, so der ehemalige demokratische Staatschef.
In den 242 Jahren ihres B
estehens als Staat hätten die USA lediglich 16 Jahre lang keinen Krieg geführt, betonte Carter.
Dass die USA das kriegsfreudigste Land seien, sei die Folge des US-Drucks auf andere Staaten, amerikanische Prinzipien zu übernehmen.
Die lange Friedenszeit habe es China erlaubt, sein Wirtschaftswachstum voranzutreiben. „Wie viele Meilen Schnellverkehrsbahn haben wir in diesem Land?“ fragte Carter. China habe etwa 29.000 Kilometer Schnellverkehrsbahn, während Washington etwa drei Billionen US-Dollar fürs Militär ausgegeben habe.
Laut einer Studie von Watson Institute of International and Public Affairs gaben die USA seit 2001 insgesamt 5,9 Billionen Dollar für die Kriege im Irak, Syrien, Afghanistan, Pakistan und anderen Ländern aus.
„China hat keinen Cent für Krieg ausgegeben, deshalb sind sie uns voraus. In fast jeder Hinsicht.“ Würden die USA nicht so viel Geld ins Militär stecken, gäbe es mehr gute Straßen und Brücken und ein besseres Bildungssystem.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 20.04.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von sieben Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 24. mechanisierten Brigade und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Guds und Mischantschuk aus Alexandrowka, Staromichajlowka, Wasiljewka und das Gelände des Flughafens von Donezk mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Infolge von Beschuss wurde ein Brand an einem Haus in Donezk, Rabfakowskaja-Straße 69, festgestellt.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Kuratsch das Gebiet von Oktjabrj mit 152mm-Artillerie und Leninskoje und Kominternowo mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Trotz der Erklärung der ukrainischen Seite über das angebliche einseitige Inkraftsetzen eines „Osterwaffenstillstands“ hat der Gegner den Einsatz von Diversions- und Erkundungsgruppen aktiviert. Wie wir bereits mitgeteilt haben, haben gestern zwei Gruppen ukrainischer Diversanten einen Versuch unternommen, verdeckt auf das Territorium der Republik im Gebiet von Oktjabrj einzudringen. Infolge der vom Kommandeur der 79. Luftsturmbrigade nicht sachkundig geplanten Operation geriet der Gegner auf ein Minenfeld und wurde von unseren Verteidigern entdeckt. Die miserablen Diversanten flohen unter Deckung von schwerer Artillerie vom Kampffeld, wobei sie Verluste von vier Toten und fünf Verletzten erlitten. Leider gab es auch Verluste unter unseren Verteidigern. Ihr Leben für den Donbass gaben drei unserer Helden. Helles Andenken den Gefallenen!
Gestern besuchte der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine Mark Etherington die Zone der Operation der ukrainischen Besatzungskräfte. Für das ukrainische Kommando ist es eine „gute“ Tradition während des Besuchs ausländischer Delegationen im Donbass lautstarke Provokationen zu organisieren und durchzuführen, um den Westen davon zu überzeugen, dass die Ukraine eine vorgebliche Aggression aus dem Osten abwehrt und dass es zielführend ist, der ukrainischen Armee Geldmittel der europäischen und amerikanischen Steuerzahler zuzuteilen.
Außer dem gestern von Kommandeur der 79. Brigade in Richtung Mariupol organisierten Kampfausfall von Diversions- und Erkundungsgruppen hat das ukrainiche Kommando eine weitere Provokation durchgeführt, um die Volksmiliz der Repulik der Aggression zu beschuldigen. In der Nacht vom 18. auf den 19. April haben mobile Gruppen aus dem 502. Bataillon für elektronische Kriegsführung eine Langstreckendrohne der OSZE-Mission behindert. In der Folge der Funkstörungen verloren die Beobachter der Mission die Kontrolle über die Drohne, danach stürzte sie im Gebiet des von den ukrainischen bewaffneten Formationen besetzten Nowgorodskoje ab. Es ist nicht ausgeschlossen, dass nach der von den Kräften für elektronische Kriegsführung erfolgreich durchgeführten Operation das Trophäenmuseum des Kommandeurs der Besatzungskräfte Najew sich mit einem weiteren Exponat füllt.
Ich merke an, dass Behinderungen von Drohnen der Mission regelmäßig durch das ukrainische Kommando organisiert werden, um schwere Waffen in der Nähe der Kontaktlinie zu verheimlichen. Zuvor, am 13. April, hatten mobile Gruppen der elektronischen Kriegsführung aus Einheiten der ukrainischen Streitkräfte das GPS-Signal einer Langstreckendrohne der OSZE-Mission unterdrückt, was auch durch einen Bericht der Mission bestätigt wird.
Die ukrainischen Kämpfer nutzen die Kriegshandlungen weiter im eigenen Interesse, um ihre finanzielle Lage zu verbessern. So hat der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade Grusewitsch beschlossen, die sich in seinem Verantwortungsbereich befindliche Einheit der Nationalisten des 24. Bataillons „Ajdar“ zu verdrängen. Grusewitsch passte nicht, dass alle Abgaben von örtlichen Einwohnern, die den KPP „Majorsk“ passieren, an ihm vorbeigehen und zu den Konkurrenten aus „Ajdar“ fließen. Aufgrund seiner Entscheidung verlegte der Kommandeur der 53. Brigade die Nationalisten in Richtung Sewernoje, weiter weg von der „Futterkrippe“, und stationierte auf den Positionen im Gebiet des KPP „Majorsk“ Personen, denen er vertraut, seine Untergebenen aus dem 1. Bataillon.
Ein solcher Umschwung der Ereignisse erzürnte die Kämpfer von „Ajdar“. Gestern ging ein Wortgefecht blitzartig in ein Gefecht mit Schusswaffen zwischen Kämpfern der 53. Brigade und „Ajdarern“ über. Im Ergebnis des Gefechts starb ein Untergebener von Grusewitsch, zwei wurden verletzt. Die Verluste im 24. Bataillon betragen drei Verletzte. Zur Regelung des Konflikts wurden Vertretern des Stabs der Besatzungskräfte und des militärischen Rechtsordnungsdienstes eingeschaltet. Bis jetzt hat keine der Seiten einen Rückzieher gemacht.


abends:

de.sputniknews.com: Präsidentschaftswahl in Ukraine: Klage gegen Kandidatur von Selenski eingereicht
Das sechste Berufungsgericht in Kiew wird am Samstag über eine Annullierung der Präsidentschaftskandidatur von Wladimir Selenski entscheiden. Das teilte der Anwalt und Wahlbeobachter von der Organisation „Aktionärsvereinigung der Ukraine“ Andrej Hilko mit, der eine entsprechende Klage eingereicht haben soll.
Das Gericht habe ein Verfahren gegen die Kandidatur von Selenski eröffnet, schrieb Hilko auf Facebook.
Die ukrainische Justiz bestätigte, dass das Verfahren Nr. 855/124/19 aufgrund der Vorwürfe von Wählerbestechung am Samstag geprüft werde.
Außerdem solle über eine Annullierung des Beschlusses der Zentralen Wahlkommission Nr. 153 vom 30.01.2019 über die Registrierung der Kandidatur von Selenski entschieden werden.
Bei der Präsidentschaftswahl vom 31. März hatte Selenski mit 30,24 Prozent der Stimmen klar gegen Amtsinhaber Poroschenko gewonnen, der nur auf knapp 16 Prozent der Stimmen kam.
Keiner der Kandidaten konnte allerdings die für den Sieg in der ersten Runde erforderliche Stimmenzahl erreichen. Nun soll es am 21. April zur Stichwahl zwischen dem Komiker Selenski und dem amtierenden Staatschef Poroschenko kommen.


armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 20.04.2019
Wir stellen trotz der Erklärungen Poroschenkos über die einseitige Inkraftsetzung eines „Osterwaffenstillstands“ weiter Fälle von Aggression von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen fest. Heute ereignete sich ein weiterer empörender Fall, der den Unwillen der ukrainischen militärisch-politischen Führung bestätigt, den Kurs einer friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass zu unterstützen. Kämpfer aus der 93. mechanisierten Brigade, die auf die Vernichtung von zivilen und Sanitätsfahrzeugen, regelmäßigen Beschuss von Pumpstationen und des Personals, das deren Funktionsfähigkeit gewährleistet, spezialisiert ist, haben wieder einen Terrorakt begangen.
Auf Befehl des Verbrechers und Kommandeurs der 93. Brigade Bryshinskij und unter unmittelbarer Kontrolle des Kommandeurs der 20. Bataillons dieser Brigade Rymarenko wurde gegen 16:00 Uhr aus Richtung Awdejewka zielgerichtetes Feuer auf ein Filmteam der allrussischen Fernseh- und Radiogesellschaft, die eine Reportage über die Lebensbedingungen der örtlichen Einwohner und die Lage im Gebiet von Spartak drehte, eröffnet. Es muss erwähnt werden, dass ein Scharfschütze das Feuer eröffnete, der im Visier die Menschen, auf die er schoss, deutlich sah. Die Aktivität des Scharfschützen wurde durch Feuer mit Granatwerfern gedeckt. Zum Glück erreichte keine der von dem ukrainischen Scharfschützen abgefeuerten Kugeln ihr Ziel, niemand von den Mitgliedern des Filmteams wurde verletzt.
Da sie ihre Straflosigkeit verspüren, beschießen die Mörder aus der 93. Brigade immer öfter Zivilisten und Objekte der zivilen Infrastruktur. Als sie unbewaffnete Journalisten sahen, verübten sie einen Angriff auf deren Leben. Weil dieser Fall ein gröbste Verletzung der Normen des internationalen humanitären Rechts ist, fordern wir von der Führung der OSZE nachdrücklich, ihn nicht unbemerkt zu lassen und die verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Kämpfer entschieden zu verurteilen.


de.sputniknews.com: Ex-Diplomat widerlegt Meldungen über Exzesse Assanges in ecuadorianischer Botschaft
Nach der Festnahme des Wikileaks-Gründers Julian Assange in London kursierten wüste Details über sein angebliches Fehlverhalten während des Exils in der ecuadorianischen Botschaft. Der frühere Konsul der Landesvertretung, Fidel Narvaez, widerlegte am Samstag gegenüber dem britischen Nachrichtensender Sky News die Gerüchte.
Narvaez arbeitete in der ecuadorianischen Botschaft in London zwischen 2010 und 2018. Seinen Worten nach war Assanges Umgang mit allen Angestellten der diplomatischen Vertretung „100 Prozent respektvoll“.
„Julian hatte eine respektvolle Beziehung zum Personal, Diplomaten und administrativen Angestellten. Ich kann mich an keinen einzigen Vorfall erinnern, dass er jemanden verächtlich behandelt hätte, bis ich im Juli 2018 wegging“, zitiert der Sender Narvaez.
Zuletzt sei der Aufenthalt in der Botschaft aber „die Hölle“ für Assange gewesen, der Internet- und Besuchsverbote bekam.
„Die Strategie war sehr klar: ihn zu brechen. Die Regierung hat nicht gewusst, wie das Asyl beenden und deswegen der katastrophalen historischen Scham gegenüberzutreten“.
Ecuadors Präsident, Lenin Moreno, hatte in einem Interview mit dem britischen Fernsehsender BBC den Entzug des diplomatischen Schutzes für Julian Assange damit begründet, dass sich dieser wiederholt daneben benommen habe. Der Wikileaks-Gründer habe das Wachpersonal und Mitarbeiter der Botschaft sowohl verbal als auch physisch beleidigt, Exkremente an die Wände geschmiert, Fußball im Empfangszimmer gespielt, wenn dort Menschen warteten, und sei Skateboard in Unterwäsche gefahren, so Moreno.
Assange hatte 2006 die unabhängige Plattform WikiLeaks gegründet, auf der geheime Informationen über die Tätigkeit einer Reihe von Regierungen – darunter der USA – veröffentlicht werden. Wegen der gegen ihn in Schweden erhobenen Beschuldigungen sexueller Belästigungen hatte er 2012 um Zuflucht in der Botschaft von Ecuador in London gebeten, wo er sich im Laufe von fast sieben Jahren befand. Das südamerikanische Land hatte am 11. April den weiteren Aufenthalt für ihn verweigert, wonach Assange von der britischen Polizei wegen seines Nichterscheinens vor einem Londoner Gericht aufgrund einer Verfügung von 2012 und dann auch wegen des Auslieferungsantrages der USA von 2017 festgenommen wurde.
Der Gründer von WikiLeaks befürchtet, dass ihm im Fall einer Auslieferung bis zu 35 Jahre Haft oder gar die Hinrichtung drohen können. Allerdings behauptet das US-Justizministerium, dass er nur mit fünf Jahren Freiheitsentzug für seine Hackertätigkeit bestraft werden könne.

 

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