Presseschau vom 11.04.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde
n die Gebiete von Frunse, Kalinowo und Kalinowo-Bortschtschewatoje.
Geschossen wurde mit
82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern.


de.sputniknews.com:
Syrien: Offenbar über 230 Kinder im US-kontrollierten Flüchtlingslager gestorben
Im Flüchtlingslager „Al-Hol“ im Nordosten Syriens, das von Truppen der US-Koalition kontrolliert wird, sind wegen schlechter Lebensbedingungen über 230 Kinder ums Leben gekommen. Über die schlimme Lage berichtete der Chef des russischen Versöhnungszentrums in Syrien, Wiktor Kuptschischin.
Er fügte dem hinzu, dass nach Informationen einer aus dem Lager geflüchteten Frau dort eine katastrophale humanitäre Situation herrscht.
„Im Lager sterben täglich zehn bis 20 Menschen, einschließlich Kinder. So kamen in der vergangenen Woche wegen Medikamenten- und Ernährungsmangels sowie unmenschlicher Lebensbedingungen sieben Kinder im Lager ums Leben. Die Gesamtzahl der im Lager ‚Al-Hol‘ verstorbenen Kinder ist auf 235 gestiegen“, tat Kuptschischin am Mittwoch kund.
Daraufhin forderte er internationale Organisationen zur Ergreifung von Maßnahmen auf, um das Leid der Menschen im Lager zu lindern und Hilfe zu leisten.
Das Lager „Al-Hol“ ist eines der größten Flüchtlingscamps Syriens. Laut Angaben des UN-Amts für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten befanden sich dort nach dem Stand vom 31. März 73.041 Menschen. Etwa 65 Prozent davon sind Minderjährige.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 10. April 3:00 Uhr bis 11. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 11.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Dolomitnoje, Sajzewo, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Spartak, Wasiljewka, Sosnowskoje, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 116.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 105.
Ab 01:01Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com: Wegen Sanduhr: Russischer UN-Botschafter gibt deutschem Amtskollegen harte Antwort
Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja hat den Versuch seines deutschen Amtskollegen Christoph Heusgen unterbunden, die Zeit seiner Rede zu verkürzen.
Im Rahmen der Sitzung wurde die Situation in Venezuela besprochen. Der amerikanische Vizepräsident, Mike Pence, hielt eine Rede, woraufhin man den russischen Diplomaten zu Wort kommen ließ. Demonstrativ drehte der deutsche UN-Botschafter Christoph Heusgen als Vorsitzvertreter im Sicherheitsrat während des Auftritts von Nebensja die Sanduhr um und wollte damit an die empfehlenswerte Zeit von fünf Minuten für einen Auftritt erinnern.
„Sie können Ihre wunderbare Uhr so viel umdrehen, wie Sie wollen, aber ich nehme so viel Zeit, wie ich brauche“, zeigte sich Nebensja standhaft.
Der russische Diplomat rief dabei die USA dazu auf, die venezolanische Bevölkerung ihr Schicksal selbst bestimmen zu lassen und sich nicht in die Angelegenheiten des Landes einzumischen.
„Falls Sie Amerika wieder groß machen wollen, woran alle aufrichtig interessiert sind, dann hören Sie damit auf, sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen. Dafür wird man Sie respektieren; Sie mögen es ja auch nicht, wenn man sich in Ihre Angelegenheiten einmischt. Niemand mag das“, so Nebensja.
Anfang April hatte Heusgen die Uhr der Marke „Apart“ von einer Glasbläserei in Steinach im UN-Sicherheitsrat eingeführt. „Die Eieruhr läuft fünf Minuten und 30 Sekunden und soll dabei helfen, dass jeder, der gerade spricht, die Zeit im Blick behalten kann“, hieß es von der deutschen UN-Vertretung in New York. Im April hat Deutschland den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat. …


Dnr-online.ru: Der gesellschaftliche Stab für die frontnahen Gebiete bei der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ hat mit der Ausgabe von Blutdruckmessgeräten und Blutzuckermessgeräten in Ortschaften in der Nähe der Frontlinie begonnen.
Wir merken an, dass eines der dringenden Probleme in der frontnahen Zone heute das Fehlen von medizinischen Dienstleistungen ist. In vielen Ortschaften gibt es keinerlei Gesundheitseinrichtungen und Apotheken. Um medizinische Hilfe zu erhalten, müssen die Einwohner einige Kilometer überwinden, und hauptsächlich leben dort Bürger, die in fortgeschrittenem Alter sind. Deshalb hat der Stab entschieden, Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte für die medizinische Betreuung der Bevölkerung der frontnahen Bezirke auszugeben.
Die ersten medizinischen Pakete wurden gestern in die Siedlung des Gagarin-Bergwerks und des Bergwerks 6/7 übergeben. Vertreter des Stabs – der Abgeordnete des Volkssowjets Alexandr Bykadorow und die Assistentin des Sekretärs der Gorlowker Abteilung von „Donezkaja Respublika“, zuständig für strukturelle Entwicklung, Wiktorija Shkowa lieferten drei Sätze von Messgeräten an die Ambulatorien Nr. 7 und Nr. 9 des medizinischen Basiszentrums Nr. 2. …
Im April sollen insgesamt mehr als 30 Sätze von Messgeräten an die Bürger der frontnahen Bezirken ausgegeben werden.


de.sputniknews.com; Nun eindeutig: Ägypten verzichtet auf Mitgliedschaft in „Arabischer Nato“
Ägypten hat seine Beteiligung an der neuen strategischen Allianz im Nahen Osten mit den USA an der Spitze („MESA“) abgesagt. Darüber hat Kairo die USA bereits informiert, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag berichtet.
Grund für den Verzicht auf die Teilnahme an der so genannten „Arabischen Nato“ ist laut der Regierung in Kairo die Besorgnis, die Allianz könne Spannungen mit dem Iran provozieren. Außerdem seien Trumps Wiederwahlchancen im Jahr 2020 unklar. Falls eine andere Person in den USA zur Macht kommt, wird die Existenz von MESA bedroht, hieß es.
Die Bildung der Allianz haben die USA im August 2018 angestoßen. Nach Washingtons Idee sollen sich sechs Länder am Persischen Golf (Bahrain, Katar, Kuwait, die VAE, Oman und Saudi-Arabien) sowie Ägypten und Jordanien zur Allianz vereinigen. Das von den USA deklarierte Ziel der Verbindung seien Terrorbekämpfung sowie Wirtschafts- und Energiekooperation.

Dan-news.info: Eine Trauerkundgebung zum internationalen Tag der Befreiung der Häftlinge der nazistischen Konzentrationslager fand heute in der Hauptstadt der DVR statt. Aus diesem Anlass versammelten sich einige hundert Bürger am Denkmal für die Opfer des Faschismus im Leninskij-Bezirk
Anwesend waren Abgeordnete des Volkssowjets, Studenten, Schüler, andere Einwohner. Die Teilnehmer ehrten das Andenken der Toten mit einer Schweigeminute und legten Blumen an das Ewige Feuer.
In den Jahren des zweiten Weltkriegs kamen mehr als 20 Mio. Menschen aus 30 Ländern der Erde in die Todeslager. Darunter warten fünf Millionen Bürger der Sowjetunion. Etwa 12 Millionen Menschen überlebten nicht bis zu ihrer Befreiung, darunter zwei Millionen Kinder.

de.sputniknews.com: Roskosmos-Chef wirft USA versteckte Motive hinter geplanter Mondlandung vor
Der Chef des russischen Raumfahrkonzerns Roskosmos hat den USA vorgeworfen, bei ihrem geplanten Mondflug versteckte Ziele zu verfolgen – Washington wolle eine mögliche Mondlandung zu militärischen Zwecken nutzen.
Die Amerikaner hätten sich erneut zum Ziel gesetzt, auf dem Mond zu landen, so Rogosin. „Ich verstehe nicht ganz – wenn sie bereits dort waren, wozu wollen sie denn nochmals dorthin? Um die Heldentat, die 50 Jahre zurückliegt, zu wiederholen? Wir verstehen doch, dass sowohl in den vergangenen Jahrzehnten als auch jetzt solche Operationen im Weltall als Deckmantel für bestimmte unangekündigte Ziele dienen.“ Denn das Weltall sei nie ganz zivil.
Zugleich stellte Rogosin klar, er wolle den Amerikanern nicht die Nutzung des Mondes für militärische Zwecke unterstellen, obwohl er bestimmte Experimente auf dem Erdtrabanten nicht ausschließe, die für das US-Militär von Interesse sein könnten.
Vielmehr gehe es darum, dass Mondflüge zur Entwicklung neuer Technologien dienen könnten, die später beim Militär und insbesondere bei der Rüstungsindustrie zum Einsatz kommen würden, fügte der Roskosmos-Chef hinzu.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor die US-Raumfahrtbehörde Nasa angewiesen, innerhalb von fünf Jahren „mit allen Mitteln“ Menschen zum Mond zu schicken. Russland plant ebenfalls eine bemannte Mondmission, die im Jahr 2031 zustande kommen soll.
Zudem arbeitet die Nasa an der geplanten Raumstation im Mondorbit „Lunar Orbital Platform Gateway“. Das Projekt soll ein internationales sein und unter anderem auch Roskosmos miteinbeziehen.
Rogosin hatte zuvor betont, dass Russland Interesse an der internationalen Mondstation habe. Allerdings solle sie sich nicht im Mondorbit, sondern unmittelbar auf dem Mond befinden.


nachmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 11.04.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 11-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von acht Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer des 3. Bataillons der 30. mechanisierten Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Winnik die Gebiete von Sajzewo und Dolomitnoje mit Mörsern des Kalibers 82mm und Granatwerfern beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 93. und 24. mechanisierten und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Bryshinskij, Guds und Mischantschuk aus Wasiljewka, die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk und das Gelände des Flughafens von Donezk mit Mörsern des Kalibers 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Kuratsch Sosnowskoje und Sachanka mit Mörsern des Kalibers 120mm, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen, auf die Ortschaften wurden fünf Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
Zu unserem großen Bedauern gab es in den Reihen der Volksmiliz Verluste. In der Folgfe hinterhältigen Feuers des Gegners wurde ein Verteidiger der Republik verletzt.
Mit erwiderndem Feuer mit nicht verbotenen Waffen wurden die Feuerstellungen des Gegners vernichtet. Die Verluste des Gegners betrugen: ein Toter und ein Verletzter in der 79. Brigade, außerdem wurden zwei Kämpfer aus der 93. Brigade verletzt.
Wir haben die Öffentlichkeit bereits mehrfach über die Pläne des Kommandos des Stabs der OOS informiert, eine militärische Provokation gegenüber Mitarbeitern der OSZE-Mission durchzuführen, um anschließend die Volksmiliz der Tat zu beschuldigen und eine internationale gesellschaftliche Resonanz hervorzurufen. So haben wir am 25. März einen Versuch der Vernichtung eines OSZE-Fahrzeugs, das sich auf einer Patrouille befand, mit zwei 82mm-Mörsergeschossen, die an einer Drohne befestigt waren, unterbunden. In der Folge fachkundiger Handlungen unserer Soldaten wurde die Drohne des Gegners abgeschossen. Gestern hat der Feind einen weiteren Versuch einer Diversion unternommen. Genau wissend, dass im Gebiet von Dolomitnoje Mitarbeiter der OSZE arbeiteten, erteilte der Kommandeur der 30. mechanisierten Brigade Garas den Befehl zur Eröffnung des Mörserfeuers auf dieses Gebiet. Aber wir waren über die Route der OSZE-Patrouille informiert und erwiderten das provokative Feuer nicht. Wir lenken die Aufmerksamkeit der Führung der OSZE-Mission auf die Provokation, die gegen Mitglieder Mission gerichtet war, und hoffen, dass dieser Beschuss im offiziellen Bericht festgehalten wird.
Das Kommando des Stabs der OOS führt nach wie vor eine Politik der Behinderung des Zugangs von Freiwilligen und unabhängigen Journalisten in die Konfliktzone durch, um zu verhindern, dass objektive Informationen über die Lage bekannt und an die Öffentlichkeit weitergegeben werden. Aber trotz des Verbots des Aufenthalts in der OOS-Zone gelangen Korrespondenten auf verschiedene Weise nach wie vor an die Front, wo sie auf eigene Gefahr und Risiko Reportagen aufnehmen. Aber eine solche Politik des Kommandos beginnt zu tragischen Folgen zu führen. So hat gestern der unabhängige Korrespondent und Freiwillige A.M. Wolkow im Gebiet von Wodjanoje einen Versuch unternommen, die Eröffnung des Feuers von den Positionen der 79. Luftsturmbrigade aus auf das Territorium der Republik zu filmen. Diese Tatsache wurde von Soldaten der Brigade bemerkt, die von dem Journalisten forderten, die Videokamera abzugeben. Um ihren Forderungen eine größere Überzeugungskraft zu verleihen, beschloss einer der Soldaten den Freiwilligen einzuschüchtern, indem er eine Maschinengewehrsalve auf ihn abschoss, dabei wurde er verletzt und in ernstem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert.


de.sputniknews.com:
Moskau zu Assange-Festnahme: „Hand der ‚Demokratie‘ drückt Kehle der Freiheit zu”
Russland sieht nach der Festnahme des Wikileaks-Gründers Julian Assange dessen Aussichten auf ein faires Verfahren in Gefahr.
„Wir hoffen natürlich, dass alle seine Rechte eingehalten werden”, so Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau.
Das russische Außenministerium kritisierte die Festnahme mit scharfen Worten.
„Die Hand der ‚Demokratie‘ drückt die Kehle der Freiheit zu”, schrieb Außenamtssprecherin Maria Sacharowa via Facebook.
Die Sputnik- und RT-Chefin Margarita Simonjan bezeichnete die Festnahme als Sieg der „globalen Heuchelei“ und berichtete über ihr Kennenlernen mit Assange vor einigen Jahren, als er noch in einem englischen Dorf wohnte.
Sie erläuterte, dass sich Assange immer geweigert habe, ernsthafte Gespräche im Haus zu führen, und sie nur während Spaziergängen erlaubt habe.
Assange soll ihr während dieser Spaziergänge erzählt haben, wie „die globale Heuchelei funktioniert“.
„Lange bevor wir alle anfingen, etwas zu ahnen, erklärte er, dass Google und Twitter da seien, um erstens alle auszuspähen und zweitens die Stimmung der Massen zu beeinflussen. (Er erklärte – Anm. d. Red.), dass der große Bruder aus den schrecklichsten Dystopien bereits hier sei. Er ist jeden Tag mit uns, in der Tasche, und wir freuen uns, dass er unser Leben so angenehm und interessant gemacht hat“, fügte sie hinzu.
Assange habe verstanden, dass „die globale Heuchelei einen Anlass finden wird, ihn zu fesseln oder sogar zu töten“. Deswegen habe er Asyl in der ecuadorianischen Botschaft gesucht. In dieser Hinsicht bedauerte Simonjan, dass er nicht bei Russland Asyl beantragt habe. Denn so hätte er „wie Snowden“ leben können – „nach Sotschi reisen, und ich würde ihm beibringen, wie man Krebse kocht“.
Später, als Simonjan ihn in der ecuadorianischen Botschaft besuchte, fragte sie ihn, warum er sein Leben geopfert habe. Er soll darauf geantwortet haben, dass er Lügen hasse und nicht vertrage, betrogen zu werden.
„Was erwartet ihn jetzt? Jahrzehnte in Gefängnissen? Hinrichtung in einem Bundesstaat der Koryphäe der globalen Demokratie? Er war auf alles vorbereitet. Heute hat die globale Heuchelei gewonnen“, schloss sie.
Laut dem russischen Senator Igor Morosow besteht kein Zweifel, dass Assange an die Vereinigten Staaten ausgeliefert werde. Die US-Geheimdienste „werden es an ihm auslassen, da Snowden, der sich in Russland befindet, für sie nicht erreichbar ist“, sagte er.
Ihm zufolge sollte die Weltgemeinschaft und insbesondere Menschenrechtsorganisationen alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um Assange zu schützen.
„Jetzt werden wir herausfinden, wer in Wirklichkeit eine Menschenrechtsorganisation ist“, sagte der Politiker.
Assange wurde kurz zuvor in London in der Botschaft Ecuadors festgenommen, wo er seit Juni 2012 im selbstgewählten Exil lebte. Der 47-Jährige wollte so einer Festnahme und der von ihm befürchteten Auslieferung an die USA entgehen. Wikileaks trat zunächst in Erscheinung mit der Veröffentlichung geheimer US-Dateien, die unter anderem Menschenrechtsverletzungen und die Tötung von Zivilisten durch amerikanische Truppen in Afghanistan dokumentierten.
Zuvor war berichtet worden, dass für den festgenommenen Wikileaks-Gründer Julian Assange ein Auslieferungsersuchen aus den USA vorliegt. Das bestätigte die britische Polizei am Donnerstag in London.


mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen bewaffneten Formationen fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Hauptteil des Beschusses des Territoriums der Republik erfolgte von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kommandeurs des 109. Bataillons der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberstleutnant Posnjak wurde das Gebiet von Frunse mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Beschuss unseres Territoriums erfolgte auch von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers und Bataillonskommandeurs Wysokoljan wurden die Gebiete von Kalinowo und Kalinowo-Borschtschwatoje mit 82mm-Mörsern und Schützenpanzerwaffen beschossen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 80 verschiedene Geschosse abgefeuert.
Die ukrainische Seite demonstriert weiter ihre aggressiven Absichten, sowohl gegenüber den Einwohnern der Volksrepubliken als auch gegenüber den internationalen Beobachterorganisationen, die im Donbass sind.
Auf Anweisung des Kommandeurs der vereinigten Kräfte Najew werden in der Zone der Strafoperation tägliche Trainings mit Mannschaften von Abwehrraketenkomplexen „Strela-10“ durchgeführt, wobei Fragen der Entdeckung und Vernichtung von Luftzielen praktisch bearbeitet werden. Unsere Quellen haben mehrfach bemerkt, dass die realen Ziele für die ukrainischen Luftabwehrmannschaften Drohnen der OSZE waren, die Beobachtungsflüge in den Gebieten unternehmen, wo von den Minsker Vereinbarungen verbotene ukrainische Technik konzentriert ist.
Im Zusammenhang damit erwarten wir in nächster Zeit neue Vorfälle mit Drohnen der OSZE-Mission. Traditionsgemäß werden die ukrainischen Terroristen die Schuld auf die Volksmilz der LVR schieben.
Der moralisch-psychische Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ist weiter schlecht. Die ukrainischen Soldaten, die durch die ständigen Ausschreitungen des Kommandos, das ablehnende Verhalten der örtlichen Bevölkerung, das fehlende Verständnis des Wesens des brudermörderischen Kriegs ermüdet sind, füllen zielstrebig die Listen der nicht kampfbedingten Verluste auf.
So schoss der Soldat der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Schaposchnikow, der keine dienstlichen Pflichten an der Front im Gebiet von Katerinowka ausführen wollte, sich selbst in den rechten Oberschenkel. Nach bereits eingefahrener Praxis verheimlicht der Brigadekommandeur, der Kriegsverbrecher Majstrenko die wahren Ursachen des Vorfalls vorsätzlich gegenüber dem übergeordneten Kommando und gab dies als Ergebnis eines Beschusses von Seiten der Volksmiliz aus, was durch die gestrige Mitteilung des Stabs der Strafoperation bestätigt wird.
Unsererseits erkläre ich, dass die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen und die Verpflichtungen zu einer friedlichen Regelung des Konflikts streng einhält. Dennoch behalten wir uns das Recht vor, im Fall einer militärischen Aggression von Seiten des Gegners operativ auf die Gefahr zu reagieren und ein den Feind entschieden abzuwehren.


de.sputniknews.com:
Streit mit Israel um Golanhöhen: Damaskus schließt militärische Lösung nicht aus
Der Direktor der Golanabteilung im syrischen Ministerkabinett Midhat Salih hat gegenüber der Agentur RIA Novosti die Situation um die Golanhöhen kommentiert.
„Die Golanhöhen sind ein untrennbarer Teil des syrischen Territoriums. Wir haben das Recht, dieses Gebiet jederzeit und auf jede beliebige Weise, die wir für angemessen halten, zurückzugewinnen“, so Salih.
Seiner Meinung nach wird Israel die arabischen Territorien „nur mit Gewalt und Widerstand“ verlassen. Er betonte, dass Syrien und Israel sich derzeit im Kriegszustand befänden.
„(…) Da Israel die internationalen Resolutionen und die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates nicht anerkennt und die USA Israel in dieser Hinsicht unterstützen, haben wir das Recht, die Golanhöhen auf eine uns passende Weise zurückzubekommen, darunter auch durch Krieg oder Volkswiderstand“.
Dies würde Syrien durch internationale Resolutionen gewährt. Salih hoffe, dass die Weltgemeinschaft die Okkupation der Golanhöhen beenden könne. Allerdings seien alle Entscheidungen und Resolutionen seit mehr als 50 Jahren nur Gedrucktes auf dem Papier geblieben.
Laut einer früheren Aussage des syrischen Außenministers, Walid al-Muallim, schließt Damaskus eine militärische Lösung des Problems der okkupierten Golanhöhen nicht aus. Allerdings habe derzeit die Terrorbekämpfung Vorrang.
US-Präsident Donald Trump hatte die von Israel annektierten syrischen Golanhöhen formell als Staatsgebiet Israels anerkannt und bei einem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten, Benjamin Netanjahu, in Washington eine entsprechende Proklamation unterzeichnet.
Seit dem sogenannten Sechstagekrieg von 1967 hält Israel die syrischen Golanhöhen aus Sicherheitsgründen besetzt und annektierte sie im Jahr 1981. Die Frage der Zugehörigkeit des Golan gilt als der wichtigste Gegenstand des israelisch-syrischen Konflikts. Bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien wurden Versuche unternommen, diesen Konflikt zu regeln.
Im Waffenstillstandsabkommen von 1974 wurde eine schmale Pufferzone festgelegt, die von der UN-Mission UNDOF (United Nations Disengagement Observer Force) überwacht wird. Im Syrien-Krieg mussten die Blauhelme die Region 2012 verlassen, weil das angrenzende Gebiet von Gegnern des syrischen Präsidenten, Baschar al-Assad, kontrolliert wurde.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine um 14:25 Uhr das Feuer auf Wasiljewka mit Schützenpanzern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
Unter Beschuss geriet das Gebiet der Wasiljewker Pumpstation. Das Personal befindet sich im Schutzraum.
Wir merken an, dass heute die Arbeiten zur Reparatur der Stromleitung in Wasiljewka abgeschlossen wurden, die infolge von Mörserbeschuss am 29. März beschädigt worden war.
Es ist offensichtlich, dass die BFU zielgerichtet das Gebiet der Pumpstation beschießen, um das lebenswichtige Objekt zum Stillstand zu bringen.
Die Vertretung der DVR im GZKK hat zusätzliche Sicherheitsgarantien bei der ukrainischen Seite im GZKK zur Herstellung eines nachhaltigen Regimes der Ruhe angefragt.


de.sputniknews.com:
„Geldautomat“: Wer profitiert von russischer „Bedrohung“?
US-Oberst a. D. Douglas Macgregor hat in einer Sendung des US-Fernsehsenders FoxNews enthüllt, wer von der Stationierung der US-Truppen in Europa profitiert, und betont, dass Russland Europa nicht angreifen wird. Das Video der Sendung wurde auf YouTube veröffentlicht.
„Keine russischen Armeen versammeln sich an den Grenzen Europas, bereit, den Westen anzugreifen und Europa zu erobern. Keine“, so Macgregor.
Weder die angebliche russische noch die chinesische Gefahr existieren demnach. Fox-Moderator Tucker Carlson wollte wissen, warum US-Militärs im Ausland stationiert seien, statt die US-Grenze zu Mexiko zu stärken. Darauf erklärte Macgregor, dass die Einsätze von US-Truppen außerhalb der Vereinigten Staaten einem engen Kreis Gewinn bringe, und verglich die Stationierung von US-Truppen im Ausland mit einem „Geldautomaten“.
„Bestehende Lobbys – sowohl ausländische als auch heimische – verfügen über kolossale Summen und zahlen Menschen auf dem Kapitol offensichtlich riesige Summen für die Unterstützung jeglicher Projekte, die die Auslandseinsätze mit sich bringen“.
Nach Angaben aus offenen Quellen sind in mehr als 150 Ländern der Welt US-Truppen stationiert. Ungefähr 165.000 aktive US-Soldaten leisten ihren Dienst außerhalb der Vereinigten Staaten ab. Die meisten Militärs – 83.000 – sind in Ost- und Südostasien stationiert, 56.000 davon in Japan. 64.000 US-Soldaten befinden sich in Europa, darunter 35.000 in Deutschland, knapp 13.000 in Italien und 9000 in Großbritannien.


Dan-news.info: „Die Kläranlage in Golmowkij bei Gorlowka, die durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte von der Stromversorgung abgeschnitten war, hat gestern Abend ihre Funktion wieder aufgenommen“, teilte der stellvertretende Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Witalij Kishajew mit.
Störungsbrigaden der Gorlowka Elektrizitätswerke haben die Stromversorgung gestern um 16:30 Uhr wieder in Betrieb genommen.


de.sputniknews.com: Moskau über mögliche Produktion von S-400-Bestandteilen in der Türkei
Russland könnte in der Türkei nur einzelne Bestandteile des Fla-Raketensystems S-400 produzieren lassen. Das teilte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag mit. Um eine komplexe Gemeinschaftsproduktion gehe es nicht.
„Von einer komplexen Produktion der S-400-Komponenten ist keine Rede und kann auch es nicht sein – das sind ja moderne Waffen. Um die Herstellung einzelner Bestandteile könnte es sich natürlich handeln“, sagte Peskow.
Das russische S-400-System (Nato-Code SA-21 Growler) ist mit einer Reichweite von 400 Kilometern gegen alle Typen von Flugzeugen über Drohnen bis zu Marschflugkörpern wirksam und kann auch taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben dagegen keine Chance. Nach bisherigen Angaben kann jedes System gleichzeitig 36 Ziele in bis zu 27 Kilometern Höhe mit insgesamt 72 Raketen beschießen. Das System ist mit vier Raketentypen kompatibel, die sich in Gewicht und Reichweite unterscheiden.

Dan-news.info: „Das Trinkwasser in der DVR entspricht allen normativen Kennziffern. Bezüglich mikrobiologischer und chemischer Kennziffern weichen etwa 2% der genommenen Proben von den Grenzwerten ab“, teilte der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez mit.
Auch der regelmäßige Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und die damit verbundenen Stillstände von Klär- und Filterstationen haben sich nicht auf die Wasserqualität ausgewirkt. Die Wasseraufbereitung wird entsprechend der technologischen Instruktionen durchgeführt.
Um die Sicherheit der Wasserversorgung zu erhöhen, wird von Ende April bis Juni in der Republik eine Desinfektion der Wasserleitungen mit Chlor durchgeführt.


de.sputniknews.com: USA wollen THAAD-System in Rumänien stationieren
Die USA werden nach Militärangaben im Sommer ihr Raketenabwehrsystem THAAD zeitweilig in Rumänien stationieren.
Die Stationierung sei für die Zeit der technischen Arbeiten und Modernisierung des landgestützten Raketenabwehrsystems Aegis Ashore geplant, teilte das US-Kommando in Europa mit.
Die Entscheidung sei nach einem entsprechenden Vorschlag der Nato getroffen worden, hieß es.
Im März hatten die USA ihr Raketenabwehrsystem THAAD zum ersten Mal in Israel stationiert.
Im Juli 2016 hatten Washington und Seoul sich nach fünfmonatigen Verhandlungen auf die Stationierung eines THAAD-Systems in Südkorea geeinigt. Begründet wurde dies mit Bedrohung der Staatssicherheit durch Nordkorea, obwohl Pjöngjang auf Atomtests verzichtet hatte.
Nach Angaben des Pentagons soll der US-Konzern Lockheed Martin bald seine THAAD-Systeme auch nach Saudi-Arabien liefern.

 

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