Presseschau vom 09.04.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

wpered.su: Resolution von Teilnehmern der Kundgebung zum 5. Jahrestag der Ausrufung der Donezker Volksrepublik
Wir, Teilnehmer der feierlichen Kundgebung zum 5. Jahrestag der Ausrufung der Donezker Volksrepublik, die den Willen politisch aktiver Bürger, die an der Schaffung der DVR beteiligt waren, zum Ausdrucken bringen, bringen im Bewusstsein unserer Verantwortung für die Entwicklung unserer Heimat folgende Forderungen zum Ausdruck:
An den Volkssowjet der Donezker Volksrepublik
– seine gesetzgeberische Arbeit auf die Ausarbeitung und Annahme von verfassungsrechtlichen Basisgesetzen zu konzentrieren: Über den Rechnungshof der DVR; Über die Staatsbürgerschaft der DVR; Über die örtliche Selbstverwaltung in der DVR; Über die administrativ-territoriale Untergliederung; Über das Wählerverzeichnis; Über das Wahlsystem; Über die zentrale Wahlkommission; Über gesellschaftliche Vereinigungen von Bürgern; Über politische Parteien in der DVR. Bedingungen für die Durchführung von Wahlen zu den Organen der örtlichen Selbstverwaltung im Jahr 2020 zu schaffen.
An die Regierung der Donezker Volksrepublik
– Bedingungen für einen bereiten Austausch ökonomisch aktiver Bürger mit Vertretern der ausführenden Staatsgewalt zu schaffen, um operativ Fragen der Entwicklung von Unternehmen und der Nutzung des natürlichen und industriellen Potentials der Republik zu lösen. Zum Zweck der Herausbildung eines nachhaltigen Verständnisses der Bürger der Republik über ihre Lebensperspektiven und der Heranziehung breiter Schichten der Bevölkerung zur Lösung staatlicher Aufgaben ein System regelmäßiger Information der Bevölkerung über die Plankennziffern, der Entwicklung der Wirtschaftsbranchen und der tatsächlichen Ergebnisse bei der Erfüllung solcher Pläne zu schaffen.
An die Staatsanwaltschaft der DVR
– zu den zahlreichen Fällen von Aneignung regulativer Funktionen durch einzelne Bürger und zu ungesetzlichen Entscheidungen bezüglich der Aberkennung von Registrierungen einer Reihe gesellschaftlicher Organisationen und Parteien, die 2014 dem Gesetz entsprechend registriert wurden, zu ermitteln.
An das Republikoberhaupt
– die Kontrollorgane der Administration des Republikoberhaupts anzuweisen, die Ausführung dieser Forderungen zu kontrollieren und die Öffentlichkeit regelmäßig über die Massenmedien über den Verlauf der Lösung der Fragen, die von den Teilnehmern der Kundgebung aufgeworfen wurden zu informieren.
Auf dass die Einheit und das Vertrauen des Volkes und der Staatsmacht zum Nutzen und zur Entwicklung der Donezker Volksrepublik sich festigt!
Es lebe die Donezker Volksrepublik!
7. April 2019, Lenin-Platz in Donezk


de.sputniknews.com: Wegen Russland: Ukrainische Abgeordnete sauer auf deutsche PACE-Parlamentarier
Borislaw Berjosa, Abgeordneter der ukrainischen Werchowna Rada, hat sich über die Position der deutschen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) beschwert. „Die Deutschen haben ihre ukrainischen Kollegen beleidigt“, sagte Berjosa nach einer informellen Sitzung, die unter Ausschluss der Presse stattgefunden hatte.
„Sie haben uns grob beschimpft, darunter auch mit Kraftausdrücken“, wurde Berjosa von der Nachrichtenagentur Ukrinform zitiert. Dem Rada-Abgeordneten zufolge wurde in der Sitzung über mögliche Änderungen an der Geschäftsordnung der Parlamentarischen Versammlung mit dem Ziel beraten, eine Rückkehr der russischen Delegation zur PACE zu ermöglichen.
„Wir stellten die Frage, was für PACE am wichtigsten ist, Geld oder Prinzipien. Die darauf folgende Rhetorik deutscher Vertreter war beleidigend.“ Delegationschef Andreas Nick sei zum Lumpenpack verkommen, erklärte Berjosa.
Nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland 2014 wurde der russischen Delegation in der PACE das Stimmrecht aberkannt. Später wurden die Sanktionen nur härter. Russland weigerte sich, unter diesen Bedingungen zu kooperieren, blieb den Sitzungen fern und stellte die Zahlung der Mitgliedsbeiträge ein.
Im Januar reduzierte die PACE die Mitgliederzahl einiger Ausschüsse, darunter die der ukrainischen Abgeordneten im Ausschuss für die Geschäftsordnung, der laut der ukrainischen Presse den Weg zur Rückkehr Russlands in die Versammlung ebnen könnte. Der ukrainische Delegationschef Wladimir Arjew bezeichnete dieses Novum als „kleinliche Rache für die prinzipielle Position Kiews“.
Zuvor hatte die Ukraine mit dem Ausstieg aus der PACE gedroht, sollten die Rechte Russlands in der Organisation wiederhergestellt werden.


dnrailway.ru
Oberleitungsschäden nach Artilleriebeschuss beseitigt
In der Nacht zum 7. April wurde die Oberleitung des zweiten und dritten Gleises in Kilometer 1120 zwischen Gorlowka und Panteleijmonowka durch Kampfhandlungen in Mitleidenschaft gezogen. Nach Angaben des Energieversorgungsdienstes der Donezker Eisenbahn wurden Tragseile, Fahrdrähte, Isolatoren, Leitungen der Sicherungstechnik und Lichtwellenleiterkabel beschädigt. Die Arbeiten zur Schadensbehebung wurden von der Fahrleitungsmeisterei Ilowajsk mit einem selbstfahrenden Oberleitungsmontagefahrzeug ausgeführt. Schon um 10.00 Uhr konnte das dritte Gleis wieder befahren werden und um 14.00 Uhr waren alle Folgen der Feindeinwirkung beseitigt.


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden elfmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Frunse, Kalinowo, Prischib, Shelobok und Golubowskoje.
Geschossen wurde mit 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Heute, am 9. April um 5:30 Uhr, haben die BFU aus Richtung Nowoluganskoje in Richtung Golmowskij mit Schützenpanzerwaffen geschossen. Auf die Ortschaft wurden 20 Geschosse abgefeuert.
Infolge des Beschusses wurde eine 110kW-Stromleitung beschädigt, 21 Transformatorunterstationen und vier Heizwerke haben keinen Strom.
Derzeit haben 3000 Verbraucher keine Strom.
Außerdem wurde ein Schaden an dem Haus in der Gardin-Straße 1 festgestellt.
Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess ist vor Ort um genauere Informationen zu ermitteln.


de.sputniknews.com:
Generalstaatsanwalt: Schaden durch Korruption um zwei Drittel angestiegen
Die russische Justiz hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mehr Korruptionsfälle als 2017 entdeckt. Der geschätzte Schaden war demnach um zwei Drittel höher als 2017, konnte allerdings durch gerichtliche und außergerichtliche Maßnahmen weitgehend wiedergutgemacht werden.
Generalstaatanwalt Juri Tschaika hat am Dienstag dem Föderationsrat (Parlaments-Oberhaus) einen Bericht zur Lage der Rechtsstaatlichkeit in Russland vorgelegt. Darin heißt es, dass die Behörden im vergangenen Jahr mehr Korruptionsverbrechen mit hohem materiellem Schaden als 2017 aufgedeckt hätten.
„Der Umfang des Schadens wuchs dabei um 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 65,7 Milliarden Rubel (fast 890 Millionen Euro)“, so Tschaika in seinem Bericht, der Sputnik vorliegt. Zugleich sei aber auch die Schadenswiedergutmachung deutlich gewachsen.
So seien im Zuge strafrechtlicher Ermittlungsverfahren 2017 rund 26,5 Milliarden Rubel (360 Millionen Euro) durch freiwilligen Schadensersatz und Beschlagnahmen eingetrieben und damit 67 Prozent des zugefügten Schadens wiedergutgemacht worden. 2018 seien es 46,5 Milliarden Rubel (71 Prozent des Schadens) gewesen.
Fast 16.000 Korruptions-Sünder seien 2018 landesweit überführt worden, darunter 10.000 Beamte, so der Generalstaatsanwalt. Bei der Polizei seien 971 Korrupte, beim Ermittlungskomitee 29 und beim Inlandsgeheimdienst FSB 39 aufgespürt worden.
Präsident Wladimir Putin hatte bereits 2016 ein härteres Vorgehen gegen Korruption in Russland gefordert. Noch im selben Jahr wurde erstmals ein Nationaler Aktionsplan gegen Korruption angenommen, der zuletzt 2018 aktualisiert wurde.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 8. April 3:00 Uhr bis 9. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 18.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Donezk (Terminal, Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Alexandrowka), Staromichajlowka, Oktjabrj, Sachanka.
Wie bereits mitgeteilt wurde, erlitt eine zivile Einwohnerin, geb. 1940, die sich zum Zeitpunkt des Beschusses im Hof ihres eigenen Hauses aufhielt, infolge des Beschusses Splitterverletzungen, einen offenen Bruch am linken Unterarm und einen traumatischen Schock.
Darüber hinaus wurde durch Mörserbeschuss von Seiten der BFU auf Sajzewo eine örtliche Einwohnerin, geb. 1982, leicht an den unteren Gliedmaßen verletzt.
Außerdem wurden folgende Wohnhäuser beschädigt.
– Staromichajlowka, Artjom-Straße 9 (Dach beschädigt);
– Sajzewo, Rybalko-Straße 180 (Verglasung beschädigt, durch Splitter ein Auto beschädigt).
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 93.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 41.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com:
Moskau formuliert seine Ziele in der Arktis
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat beim International Arctic Forum in St. Petersburg Russlands Interessen und Aktivitäten in der Region deutlich gemacht.
Hauptziel sei die eigene Sicherheit und die territoriale Integrität. Moskaus Tätigkeit am Nordpol stelle keine Gefahr für jeglichen Staat dar, versicherte der Minister.
„Wir treffen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit unseres Landes und nichts Anderes. Alles, was wir in der Arktischen Region und in jeder anderen Region Russlands tun, zielt ausschließlich darauf ab“, sagte Lawrow. Dabei betonte er, dass Moskau bei den Verteidigungsmaßnahmen die militärpolitische Situation, die sich rund um Russlands Grenzen herausbildet, berücksichtigt. Lawrow wies jegliche Vorwürfe, Russland militarisiere die Arktis, eindeutig zurück.
„Wir sehen hier keine einzige Sache, die eine militärische Lösung fordert, und kein einziges Thema, dass die Aufmerksamkeit der Nato erfordert, obwohl solche Ideen ab und zu geäußert werden.“
Zuvor hatte der Oberbefehlshaber der Nato in Europa, US-General Curtis Scaparrotti, den Rückstand der Allianz gegenüber Russland in der Arktis kritisiert. Moskau betonte, dass die Arktis eine Region für internationale Kooperation sei – trotz der Versuche, sie zu militarisieren.


Dnr-online.ru: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU massiv in Richtung Gorlowka geschossen, ein Teil der Stadt hat keinen Strom. Zahlreiche Transformatorunterstationen sind von der Stromversorgung abgeschnitten. Das Gleiche gilt für das Klärwerk von Golmowskij. Dies berichtet das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft.
Die Abwässer kommen derzeit in Auffangreservoire, die die Abwässer für ungefähr zwei Tage aufnehmen können. Für die Reparaturarbeiten ist eine Vereinbarung der Seiten notwendig, da sich der Ort des Schadens in der „Grauen Zone befindet“.
Das Klärwerk von Golmowskij ist eine der wichtigsten Kläranlagen von Gorlowka und ist seit 1979 in Betrieb, es können 2800 Kubimeter Abwasser pro Tag verarbeitet werden.
Die Hochspannungsleitung ist an einem Ort in direkter Sichtweite der Positionen der Kiewer Truppen, deshalb können die Reparaturbrigaden des republikanischen Unternehmens „Regionale Energielieferungsgesellschaft“ nicht operativ die Reparaturen durchführen.
Über das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination wurde eine Feuereinstellung angefragt, sobald diese vereinbart ist, können die Reparaturarbeiten in kürzester Zeit durchgeführt werden.


Ukrinform.ua: Ausbildung von ukrainischen Soldaten: 150 Soldaten der 101. US-Luftlandedivision kommen in die Ukraine
Rund 150 Soldaten der 101. US-Luftlandedivision kommen demnächst in die Ukraine, um ukrainische Soldaten auszubilden.
Das Soldaten-Training wird im Ausbildungszentrum im westukrainischen Jaworow stattfinden, teilte der ukrainische Botschafter in den USA, Valeri Tschalyi, auf Facebook mit.
Der Botschafter schrieb weiter, dass er vor kurzem mit dem Heereschef und nominierten Generalstabschef der amerikanischen Streitkräfte, Mark Milley, über die Wichtigkeit der strategischen Partnerschaft zwischen der Ukraine und den USA gesprochen habe.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Warschau über Heroisierung von Bandera in ukrainischer TV-Sendung empört
Polens Botschaft in der Ukraine hat Protest wegen einer Sendung der ukrainischen Nationalen öffentlichen Rundfunkgesellschaft erhoben, in deren Rahmen man versuchte, ein positives Bild des Nationalisten Stepan Bandera zu geben.
Die Kopie eines entsprechenden Schreibens an den Chef der Nationalen öffentlichen Rundfunkgesellschaft der Ukraine, Surab Alassanija, wurde im Facebook-Account der polnischen Botschaft in der Ukraine veröffentlicht.
Darin äußerten die polnischen Diplomaten ihre Empörung über den Versuch, ein positives Bild von Bandera zu schaffen. Selbst die „Diskussion“ sei ihnen zufolge vorgeplant gewesen. Der Moderator habe dabei der polnischen Seite keine Möglichkeit für eine Meinungsäußerung gegeben. In ihrem Brief verwies die polnische Botschaft darauf, dass der ukrainische Nationalist am Tod von Tausenden Polen schuld sei.
„Die Republik Polen meint, dass ein historischer Dialog mit der Ukraine absolut notwendig sei. Trotzdem muss er auf der Wahrheit und dem Respekt vor der Empfindlichkeit einer anderen Seite beruhen.“
Am 1. Januar 2019 war der Geburtstag von Bandera in der Ukraine erstmals als staatlicher Feiertag begangen worden. In Kiew gab es an jenem Tag einen Fackelzug zum 110. Geburtstag des Anführers der ukrainischen Nationalisten.
Ende 2018 hatte der Regionalrat des westukrainischen Gebiets Lwow das Jahr 2019 zum Jahr des Anführers der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) Stepan Bandera erklärt.
Stepan Bandera (1909-1959) hatte an der Wiege der Organisation Ukrainischer Nationalisten gestanden. Als deren militärischer Arm war im Oktober 1942 die Ukrainische Aufständische Armee (UPA) gegründet worden. Im Zweiten Weltkrieg hatte sie auf der Seite der Wehrmacht gegen die Sowjetarmee gekämpft.
Im Sommer 1943 richteten die Nationalisten ein Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung an (Massaker von Wolhynien). Selbst ukrainische Historiker gestehen heute die Zahl der polnischen Opfer ein: Bis Ende 1943 wurden 50.000 bis 60.000 Männer, Frauen und Kinder auf unvorstellbar grausame Weise umgebracht. Nach ukrainischer Zählung wurden 500, nach polnischen Schätzungen mehr als 1150 polnische Dörfer zerstört. Sie verschwanden für immer von der Landkarte. Historiker schätzen die Gesamtzahl der Opfer auf 36.000 bis 100.000.


ukrinform.ua:
Zahl der Masernfälle steigt wieder
Die Zahl der Masernerkrankungen in der Ukraine steigt nach einem Rückgang in den letzten Wochen wieder.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind vom 28. März bis 3. April 2250 Menschen an Masern erkrankt. Unter den Erkrankten sind 1129 Kinder. Die Regionen mit den meisten neuen Masernfällen sind Ternopil (242 Maserkranke, 81 Erwachsene und 162 Kinder), die Stadt Kiew (214 Maserkranke, 118 Erwachsene und 96 Kinder), die Region Kiew (175 Maserkranke, 96 Erwachsene und 79 Kinder), Charkow (171 Maserkranke, 110 Erwachsene und 61 Kinder) und Chmelnizk (160 Maserkranke, 84 Erwachsene und 76 Kinder).
2019 sind in der Ukraine bisher 37.328 Menschen an Masern erkrankt, 14 davon gestorben.


de.sputniknews.com: Su-57-Rückkehr nach Syrien? Verteidigungsministerium kommentiert Medienbericht
Das russische Verteidigungsministerium hat Medienberichte kommentiert, wonach Russland Kampfjets vom Typ Su-57 nach Syrien verlegt haben soll.
Zuvor hatten russische Online-Medien unter Berufung auf die Online-Zeitung Al-Masdar News berichtet, dass die russischen Luft- und Weltraumkräfte ein Flugzeug des Typs Su-57 nach Syrien verlegt hätten. AMN verwies auf Fotos, die von einem Satelliten über der russischen Basis Hmeimim gemacht wurden und angeblich eine Su-57 zeigen sollen. Es gab dabei keine Information, wann die Aufnahmen gemacht wurden.
Russlands Verteidigungsministerium dementierte nun diese Gerüchte und äußerte sich zu diesem Bericht folgendermaßen:
„Einzelne Medien, die darauf aus sind, ,heiße Meldungenʻ zu zitieren, die im Namen von wenig bekannten Quellen in sozialen Netzwerken auftauchen, verstehen leider deren Sinn nicht.“
Die veröffentlichten Fotos wurden demnach dem Service Google Maps entnommen, der für alle Nutzer zugänglich ist. Die Fotos der Su-57 wurden laut dem …

mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner elfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt und hat dabei von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen verwendet.
Der Hauptteil des Beschusses auf das Territorium der Republik erfolgte von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Subanitsch wurden die Gebiete von Prischib, Shelobok, Golubowskoje und Frunse mit 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Die Materialien zum Beschuss von Shelobok mit verbotenen Waffen wurde an die Generalstaatsanwaltschaft der LVR übergeben, um ein Strafverfahren gegen den Kriegsverbrecher, den Kommandeur des 8. Bataillons der 10. Brigade Major Golobatjuk zu eröffnen, der unmittelbar den Befehl zur Eröffnung des Feuers erteilte.
Beschuss unseres Territoriums erfolgte auch von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Majstrenko wurden die Gebiete von Perwomajsk und Kalinowo mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Außerdem wurde das Gebiet von Kalinowo von den Positionen der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Garas ist, mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 217 verschiedene Geschosse abgefeuert, davon 19 mit einem Kaliber über 100mm.
Das kommandiere Personal der ukrainischen Truppen wird nur vom tierischen Gefühl des eigenen Gewinns angetrieben. Nach wie vor gibt es Fälle des Verkaufs von Waffen und Munition an die Zivilbevölkerung in der Zone der Strafoperation.
Zur Überprüfung des Vorhandenseins und der Ordnung der Lagerung von Raketenartilleriewaffen ist am 7. April im Verantwortungsbereich der 25. Luftlandebrigade im Gebiet von Krasnyj Oktjabrj eine Kommission unter Leitung des stellvertretenden Kommandeurs der Luftsturmtruppen Oberst Schtscherbanj eingetroffen.
Während der Arbeit der Kommission wurde ein erheblicher Fehlbestand an Material, Waffen und Munition festgestellt. Der Fehlbestand an Waffen beträgt in dem Verband 40%. Die Frage, ob der Brigadekommandant Oberst Sentschenko für seine Funktion geeignet ist, wurde von der Kommission an den übergeordneten Stab weitergeleitet.
Wir wir bereits erklärt haben, haben die ukrainischen Terroristen die Verminung von Abschnitten an der Kontaktlinie aktiviert.
In den letzten 24 Stunden wurde nach unseren Informationen im Gebiet von Luganskoje ein ukrainischer Kämpfer aus der 30. mechanisierten Brigade verletzt, als er auf eine unbekannte Sprengeinrichtung geriet. Die Schuld für die Verletzung des Soldaten liegt beim Kommandeur des 1. Bataillons der 30. mechanisierten Brigade Oberstleutnant Kulikowskij.
Bei der Durchführung einer einfachen Analyse der offiziellen Berichte des Stabs der Strafoperation kann man den Schluss ziehen, dass der Umfangl der nicht kampfbedingten Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte äußerst hoch ist; die ukrainischen Propagandisten versuchen sie auf erdachten Beschuss von Seiten der Republik „abzuschreiben“.
Die Volksmiliz erhöht weiter ihre Erfahrung und die professionellen Fertigkeiten der Soldaten.
Auf dem Übungsplätzen der Volksmiliz finden regelmäßig Übungen mit Panzergrenadiereinheiten statt, bei denen verschiedene taktische Aufgaben wie die Führung von Positionsverteidigung, die Abwehr von Angriffen und der Übergang zum Gegenangriff bearbeitet werden.
Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen streng ein, ist aber zu adäquaten Gegenmaßnahmen im Fall einer ukrainischen Aggression bereit.


de.sputniknews.com: FSB: Ukrainischer „Partisanenführer“ nahe Moskau festgenommen
In der Moskauer Region ist ein Aktivist der extremistischen ukrainischen Organisation „Rechter Sektor“ festgenommen worden, der für Propaganda- und Anwerbungszwecke nach Russland geschickt worden sein soll. Dies teilte die regionale Behörde des Föderalen Sicherheitsdienstes FSB am Dienstag mit.
Nach FSB-Angaben habe der Mann mit dem harmlos anmutenden Nachnamen Piroschok (russisch für „Kleinkuchen“) eine Abteilung des „Rechten Sektors“ geleitet, die „einen Partisanenkrieg gegen Russland geführt hatte“.
Laut der Pressemitteilung war Piroschok im Jahr 2014 in der Ukraine dem „Rechten Sektor“ beigetreten und hatte die Abteilung „Chorti“ (ukrainisch für „Windhunde“) für einen Partisanenkrieg gegen Russland gebildet.
Wie der Geheimdienst feststellte, war Piroschok im Januar 2018 in die Moskauer Region gekommen. Er habe dort in konspirativen Wohnungen gelebt, „Maßnahmen im Interesse des ‚Rechten Sektors‘ organisiert und dessen ideologische und Anwerbungsmaterialien verbreitet“.
Bei Durchsuchungen seien bei Piroschok Druckerzeugnisse, Symbole und Zubehör des „Rechten Sektors“ sowie „andere materielle Beweise für die Zugehörigkeit zu der genannten Organisation“ sichergestellt worden.
Zu dem Fall ist ein Strafverfahren wegen „Förderung der Aktivitäten einer extremistischen Organisation“ eingeleitet worden. Der Tatverdächtige kam in Gewahrsam.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 09.04.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 18-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von acht Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer der 30. mechanisierten Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Garas das Gebiet von Sajzewo mit 82mm-Mörsern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 93. und 24. mechanisierten Brigade sowie der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Bryshinskij, Guds und Mischantschuk aus Jasinowataja, Spartak, Trudowskije, Alexandrowka und das Gelände des Flughafens von Donezk mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Kuratsch Oktjabrj und Sachanka mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt hat der Gegner auf Ortschaften der Republik 34 Mörsergeschosse, davon 7 des Kalibers 120mm und 27 des Kalibers 82mm, abgefeuert.
Durch Mörserbeschuss von Seiten der BFU starb ein Verteidiger der Republik.
Mit erwiderndem Feuer mit nicht verbotenen Waffen wurden die Feuerdtellungen des Gegners vernichtet. Die Verluste des Gegners betrugen vier Tote und drei Verletzte.
Im Vorfeld der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine unternimmt die militärisch-politische Führung weiter Schritte, um eine Verschärfung der sozialen Lage zu verhindern. Eine der realen Gefahren, die sich merklich auf die Situation nach den Wahlen auswirken kann, sind die bewaffneten nationalistischen Banden. Die Führung des Landes ist ernsthaft über die besorgniserregenden Prognosen für eine reale Eskalation der Spannung im Land beunruhigt und versucht, diese Gefahr durch den Abzug der Nationalisten aus der Tiefe des Landes in den Donbass zu beseitigen.
Nach den Einheiten des Regiments „Asow“ wurde die Ankunft des Sturmbataillons „Ajdar“ im Verantwortungsbereich der 53. mechanisierten Brigade in Richtung Gorlwoka registriert. Um sich als „echte Krieger“ zu empfehlen und ihre „Heldentaten“ zu demonstrieren, haben die „Ajdarer“ seit den ersten Tagen ihres Aufenthalts an der Front bereits Verbrechen gegen Zivilisten begangen. So wurde gestern während des Beschusses von Sajzewo eine Frau verletzt, und heute Nacht haben Nationalisten das Feuer mit Schützenpanzern auf Golmowskij eröffnet. Infolge des Beschusses wurde ein Stromleitung beschädigt, 21 Transformatorunterstationen und vier Heizwerke sind von der Stromversorgung abgeschnitten. 3000 örtliche Einwohner haben keinen Strom. Außerdem wurde ein Haus beschädigt.
Diese und andere Verbrechen blieben nicht unbestraft. Infolge von erwiderndem Feuer wurde ein Schützenpanzer des Gegners vernichtet. Nach genaueren Angaben von gegenüber den Ausschreitungen der ukrainischen Kommandeure nicht gleichgültigen Freiwilligen betrugen die Verluste des Gegners einen Toten – Feldwebel N.N. Neshiwij – und zwei schwer Verletzte – Fähnrich A.I. Odinok und Unterfeldwebel R.Ju. Ponomarenko. Ich wage zu hoffen, dass dies für alle, die nach wie vor blutige Pläne hegen und sich erdreisten, auch nur einen Schuss in der Richtung der Republik abzugeben, eine gute Lehre sein wird.


de.sputniknews.com: Nord Stream 2: Gaspipeline zu 40 Prozent fertig
Die Betreibergesellschaft der Gasleitung Nord Stream 2 hat insgesamt 978 Kilometer der Pipeline oder 40 Prozent ihrer Gesamtlänge fertig gebaut. Dies geht aus der Pressemitteilung des russischen Staatskonzerns Gazprom zum Treffen des Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, Alexej Miller, mit der Botschafterin Frankreichs, Sylvie Bermann, hervor.
„Bei dem Treffen wurde besonderes Augenmerk auf den Fortschritt bei der Umsetzung des Pipeline-Projekts Nord Stream 2 gelegt. Es wurde festgestellt, dass inzwischen 978 Kilometer der Rohre in der Ostsee verlegt wurden, was 40 Prozent der Gesamtlänge der Gasleitung bedeutet“, heißt es in der Mitteilung.
Zudem hätten beide Seiten Fragen der Zusammenarbeit im Gassektor diskutiert. Dabei habe es sich unter anderem um Gaslieferungen gehandelt. In den letzten fünf Jahren sei der russische Gasexport nach Frankreich um 58 Prozent gestiegen und im Jahr 2018 habe er 12,9 Milliarden Kubikmeter erreicht.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen mit einer Jahresgesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern Gas vor. Die Stränge sollen parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream von der russischen Ostseeküste bis nach Deutschland verlaufen. 2019 soll die Pipeline in Betrieb genommen werden. Gegen das Projekt machen mehrere Länder Front. Dazu gehört unter anderem die Ukraine, die um ihre Einnahmen aus dem Transit russischen Gases bangt. Die russische Seite hatte wiederholt erklärt, dass es sich um ein rein wirtschaftliches Projekt handle und keinen Stopp des Gastransits durch die Ukraine bedeute.


de.sputniknews.com: Russland baut zweites S-400-Regiment für China fertig
Die für die chinesische Volksbefreiungsarmee hergestellten russischen Fla-Raketenkomplexe vom Typ S-400 „Triumph“ werden zurzeit auf dem Übungsgelände Kapustin Jar im südrussischen Gebiet Astrachan getestet. Das gab eine Quelle aus militär-diplomatischen Kreisen am Dienstag bekannt.
„Das zweite S-400-Regiment ist voll komplett. Die Technik befindet sich auf dem Testgelände, wo eine Abnahmeprüfung erfolgt“, so die Quelle.
Ihr zufolge werden die Tests von „Triumph“ bis zu zwei Monate in Anspruch nehmen. Dann sollten sie an China übergeben werden.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass die Lieferung des zweiten S-400-Regiments an China im Juli 2019 beginnen werde. Die Technik soll mit drei Seetransporten in einen chinesischen Hafen gebracht werden.
Der Vertrag über die Lieferung von zwei S-400-Regimenten an China war im Jahr 2015 unterzeichnet worden. Die Lieferung des ersten Regiments erfolgte im Jahr 2018.
Der Raketenabwehrkomplex S-400 „Triumph“ ist zur Bekämpfung von Störflugzeugen, AWACS-Flugzeugen, Aufklärungsflugzeugen, Flugzeugen der strategischen Fernfliegerkräfte, operativ-taktischen ballistischen Raketen, ballistischen Raketen mittlerer Reichweite, Hyperschall-Zielen und anderen modernen offensiven Flugmitteln bestimmt.

Lug-info.com: Infolge einer Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen auf Solotoje-5 (Michajlowka) wurde in der Friedensstraße 6 die Verglasung eines Wohnhauses beschädigt, teilte die Vertretung der LVR im GZKK mit.
Außerdem wurde
n beim Beschuss auf Perwomajsk durch die BFU in der Lugowaja-Straße 59 die Verglasung, das Dach und der Zaun eines Wohnhauses beschädigt.
Die Verwaltung von Perwomajsk teilte mit, dass der Bes
itzer des Hauses während des Beschusses im Keller war.
„An den Ort des Beschusses fuhren der Bürgermeister von Perwomajsk Nikolaj Tokarjow, sein Stellvertreter Sergej Koljagin, der Leiter der Abteilung zum Wiederaufbau von Infrastruktur Alexandr Soplnitschenko, die sich mit den Bewohnern des Hauses trafen
und die Schäden in Augenschein nahmen. Direkt vor Ort gab der Bürgermeister entsprechende Anweisungen für die Reparatur“, teilte das Bürgermeisteramt mit.


de.sputniknews.com: Putin vergleicht Militäraktivitäten Russlands und der Nato
Die Nato hat laut Wladimir Putin Russlands Vorschlag, alle Militärflüge immer mit eingeschalteten Transpondern auszuführen, zurückgewiesen. Nun fordert der russische Staatschef die Arktis-Anrainerstaaten auf, bei der Allianz nachzufragen, warum sie ihre Flugzeuge nicht identifizieren lassen wollen.
Mit der Initiative, immer mit eingeschalteten Transpondern zu fliegen, habe sich Finnlands Präsident als Vertreter eines neutralen Staates an Russland gewandt. Moskau stimmte zu und brachte den Vorschlag in die Nato ein. „Die Antwort der Nato war negativ“, sagte Putin beim internationalen Arktis-Forum in St. Petersburg.
„Nun fragen Sie die Nato, warum sie sich weigert“, sagte Putin und betonte, dass die Aktivität russischer Fliegerkräfte über der Ostsee und in der Arktis deutlich niedriger als die der Nato sei. „Man muss das wissen“, sagte Putin.
In St. Petersburg ist am Dienstag das fünfte internationale Forum zum Thema „Arktis – Territorium des Dialogs“ eröffnet worden. Das ist eine der wichtigsten globalen Plattformen für Diskussionen zu aktuellen Problemen und Aussichten der Arktis.


abends:

de.sputniknews.com: Putin besorgt über extrem schnelle Erwärmung der Arktis
Die Arktis erwärmt sich vier Mal schneller als die übrige Welt. Das sagte Russlands Präsident Wladimir Putin am Dienstag in St. Petersburg in einer Plenarsitzung des 5. Internationalen Arktis-Forums. Dabei berief er sich auf Daten russischer Forscher.
Dagegen sprach Finnlands Präsident Sauli Niinistö lediglich von einem doppelten Tempo der Arktis-Erwärmung. „Sauli und ich stützen uns auf unterschiedliche Berechnungsmethoden. (…) Aber in beiden Fällen ist die Tendenz besorgniserregend“, sagte Putin. Nach russischen Angaben erwärme sich die Arktis zweieinhalbmal so schnell wie das übrige Russland.
Das internationale Arktis-Forum – „Dialograum Arktis“ – findet am Dienstag und Mittwoch in der einstigen Zarenmetropole Russlands an der Newa statt. Es ist eine der wichtigsten Plattformen für Diskussionen über Probleme und Perspektiven der arktischen Region.
In diesem Jahr steht das Thema „Arktis. Ozean der Möglichkeiten“ auf der Agenda. Das Geschäftsprogramm des Forums gliedert sich in drei Sektionen: „Küstengebiete“, „Offenes Meer“ und „Beständige Entwicklung“.


de.sputniknews.com: Entweder F-35 oder S-400: US-Senatoren setzen die Türkei vor die Wahl
Eine Gruppe von US-amerikanischen Senatoren hat der Türkei Strafmaßnahmen in Aussicht gestellt, sollte die Lieferung der russischen Raketenabwehrsysteme S-400 in dieses Land tatsächlich zustande kommen. Dies ist einem in der Zeitung „The New York Times“ veröffentlichten Gastbeitrag der Senatoren zu entnehmen.
„Bis Ende des Jahres wird die Türkei entweder ein fortschrittliches US-Kampfflugzeug F-35 oder das russische Raketenabwehrsystem S-400 haben. Sie wird nicht beides haben“, heißt es in dem von Jim Inhofe, Jack Reed, Jim Risch und Bob Menendez verfassten Beitrag.
„Die vonm türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan getroffene Entscheidung wird schwerwiegende Folgen für den Platz seines Landes in der Welt, für dessen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und für die Position in der Nato haben“, so die Senatoren.
Sollte Präsident Erdogan die Lieferung von S-400-Systemen akzeptieren, werde die Türkei gemäß den Gesetzen der Vereinigten Staaten sanktioniert, heißt es weiter im Text. „Die Sanktionen werden die türkische Wirtschaft hart treffen und die internationalen Märkte durcheinander bringen“.
Zuvor hatte der US-Vizepräsident Mike Pence auf der Konferenz anlässlich eines Treffens der Außenminister der Nato-Mitgliedstaaten in Washington erklärt, dass der Kauf der russischen Raketenabwehrsysteme des Typs S-400 durch die Türkei die Vereinigten Staaten ernsthaft beunruhige und die Einheit der Nato bedrohe.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte seinerseits, dass niemand von der Türkei verlangen könne, auf den Erwerb von russischen S-400-Raketenabwehrsystemen zu verzichten. Ihm zufolge ist das das Hoheitsrecht des Landes.

 

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