Presseschau vom 07.04.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

Dnr-online.ru: Am 6. April fand in Debalzewo ein gesamtstädtischer Subbotnik statt, an dem der Bürgermeister Igor Marinkow, Mitarbeiter der Verwaltung, Mitglieder der örtlichen Abteilungen der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ und der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ teilnahmen.
Auch Soldaten nahmen gemeinsam mit den Einwohnern der Stadt aktiv am republikanischen Subbotnik teil. Gemeinsam mit dem Bürgermeister Igor Marinkow und dem Leiter der Abteilung von Wohnungs- und Kommunalwirtschaft der Verwaltung Je. Jarow setzten sie eine Allee von Setzlingen von Ebereschen, Ahorn und Weißdorn.
Nach dem Subbotnik führte der Bürgermeister der Stadt Igor Marinkow eine Arbeitssitzung mit der Führung des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“ für die Region Debalzewo durch. Dort ging es um den Umfang der Arbeiten und die Lösung der vorrangigen Aufgaben bei der Rekonstruktion des Sta
dions „Lokomotiw“ als einen Platz für aktive Erholung der Städter und einen Ort, wo die Prüfungen „Bereit für Arbeit und Verteidigung“ abgelegt werden können.


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zeh mal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Donezkij, Kalinowo, Prischib, Nishneje Losowoje und Choroscheje.
Geschossen wurde mit 152mm- und 125mm-Artilleire, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.


de.sputniknews.com: Giftopfer von Amesbury sucht in russischer Botschaft nach Antworten
Der russische Botschafter in London Alexander Jakowenko hat am Samstag Charlie Rowley empfangen. Der Brite, der im Sommer in Amesbury vermutlich mit einem Nervengas vergiftet worden war, stellte Fragen zu dem Vorfall und wollte insbesondere wissen, ob Russland etwas damit zu tun hatte.
Nach Angaben der britischen Behörden war Rowley im Juni mit der Substanz А234, im Westen unter dem russischen Namen Nowitschok bekannt, vergiftet worden. Dieses Nervengift soll einige Monate davor beim Attentat in Salisbury im Spiel gewesen sein, für das die Briten Russland verantwortlich machen.
Rowley kam am Samstagmittag zusammen mit seinem Bruder Matthew in die russische Botschaft. Nach der Unterredung mit Botschafter Jakowenko verließen sie die russische Vertretung, ohne mit der Presse zu sprechen, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Novosti vor Ort berichtete.
Botschafter Jakowenko teilte seinerseits mit, dass sich die beiden Gäste völlig im Unklaren gewesen seien, was sich in Amesbury wirklich zugetragen habe.
„Sie haben uns sehr viele Fragen gestellt. Ich habe alle gern beantwortet“, sagte der Botschafter nach dem Treffen.
Die Brüder hätten insbesondere wissen wollen, ob Russland die Skripals vergiftet habe und wirklich das einzige Land sei, das Nowitschok habe herstellen können, teilte Jakowenko weiter mit.
„Wir haben diesbezüglich eine erschöpfende Auskunft gegeben. Ich habe ein weiteres Mal mithilfe von Fakten belegt, dass jedes beliebige Labor in Europa – in Tschechien und in anderen Ländern – zu Herstellung von Nowitschok fähig ist“, sagte der Botschafter.
Laut Jakowenko hat weder Charlie Rowley noch sein Bruder eine Ahnung davon, was in Amesbury wirklich passiert ist, und müssen sich mit Informationen aus der britischen Presse begnügen. Auch wisse Rowley nicht, mit welchen Medikamenten er nach der Vergiftung behandelt wurde.
Er selbst habe den Eindruck, dass der Mangel an Informationen vonseiten der britischen Behörden und Zweifel an ihrer Darstellung Rowley dazu veranlasste, bei der russischen Seite nach Antworten zu suchen, sagte Jakowenko am Samstag. „Ich hatte sie gebeten, beliebige Fragen zu stellen. Etwa 80 Prozent von dem, was ich ihnen heute sagte, war für sie völlig neu.“
Rowley habe bei dem Gespräch Sorgen um seinen sich verschlechternden Zustand und den Wunsch geäußert, sich in einem dritten Land untersuchen zu lassen, teilte der Botschafter mit. Er habe den beiden einen Bericht übergeben, der die russische Sicht auf den Vorfall in Salisbury darlegt.
Charlie Rowley war am 30. Juni zusammen mit seiner Partnerin Dawn Sturgess in der britischen Stadt Amesbury mit Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Scotland Yard erklärte kurz darauf, das Paar sei mit A-234 kontaminiert worden, demselben Gift, das in Salisbury eingesetzt worden seil. Dawn Sturgess starb am 8. Juli und wurde drei Wochen später eingeäschert, was den Verdacht schürte, dass die britischen Behörden etwas verbergen wollten. Charlie Rowley wurde am 20. Juli aus dem Krankenhaus entlassen.
Sergej und Julia Skripal waren am 4. März 2018 bewusstlos im britischen Salisbury aufgefunden und mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht worden. Von wem und unter welchen Umständen der ehemalige russisch-britische Doppelagent und seine Tochter wirklich vergiftet wurden, ist noch immer unklar. Die britische Regierung behauptete umgehend, dass in den Giftanschlag auf die Skripals mit dem Stoff A-234 der russische Staat verwickelt sei. Russland wies diesen Vorwurf von sich und forderte eine unabhängige Aufklärung.
Die Affäre löste einen diplomatischen Skandal aus: Die britische Premierministerin Theresa May ordnete die Ausweisung von 23 russischen Diplomaten an. Aus „Solidarität“ mit London wiesen auch die USA, Deutschland und viele weitere EU-Staaten Dutzenden russischen Diplomaten die Tür. Der damalige Außenminister Boris Johnson versprach noch im März, „verblüffende Beweise“ gegen Russland präsentieren zu wollen, tat dies bis zu seinem Rücktritt im Juli aber nicht.
Die Skripals haben nach britischen Angaben überleben und sogar schnell genesen können, was einige Experten als merkwürdig bezeichneten. Seitdem ist der Verbleib der beiden nicht öffentlich bekannt. Die russische Seite vermutet sogar, dass Sergej und Julia Skripal in Großbritannien gewaltsam festgehalten werden.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 6. April 3:00 Uhr bis 7. April 3:00 Uhr
Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit:
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 18.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Dolomitnoje, Donezk (Siedlung des Trudwoskaja-Bergwerks), Spartak Shaibtschewo, Wesjoloje, Jasinowataja, Mineralnoje, Staromichajlowka, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Oktjabrj.
Wie bereits mitgeteilt wurde, erlitt durch Beschuss von Seiten der BFU auf die Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks in Donezk ein Mann, geb. 1963, wohnhaft in der Maximeljanowskaja-Straße 30, Splitterverletzungen.
Außerdem wurden durch Beschuss von Seiten der BFU auf die Siedlung des Gagarin-Bergwerks in Gorlowka die Verglasung sowie Haushaltstechnik in einem Wohnhaus in der Marschall-Gretschko-Straße 40 beschädigt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 191.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis unter 12,7mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 102.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com: Nervengas-Opfer Charlie Rowley will sich mit Putin treffen
Der Brite Charlie Rowley, der in Amesbury mit Nervengas vergiftet worden war, hat am Samstag in einem Gespräch mit dem russischen Botschafter in London, Alexander Jakowenko, nach der Möglichkeit eines persönlichen Treffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gefragt.
Wie Rowley gegenüber der Zeitung „Sunday Mirror“ sagte, habe der Botschafter ihm versprochen, eine Anfrage darüber weiterzugeben und nach einem eigenen Gespräch mit dem Präsidenten bzw. nach dem Erhalt von neuen Informationen eine E-Mail zu schicken.
Nach Rowleys Worten hat der russische Botschafter ihm gut gefallen. „Ich bin froh, mit ihm zusammengetroffen zu sein. Ich erfuhr manche Dinge, von denen ich früher nichts gewusst hatte. Aber ich bin immer noch der Meinung, dass Russland diese Attacke (Nervengas-Anschlag in Salisbury – Anm. d. Red.) verübt hat“, zitiert die Zeitung Rowley. …

Dnr-online.ru: 10.000 Menschen verschiedenen Alters nahmen am 7. April an einer Kundgebung in Donezk aus Anlass des 5. Jahrestags der Ausrufung der Donezker Volksrepublik teil. Die Menschen versammelten sich auf dem Platz am Gebäude der Regierung, in dem am 7. April 2014 die Deklaration über die Souveränität der DVR und der Akt über die staatlichen Selbständigkeit der Donezker Volksrepublik verkündet wurden.
„Es sind bereits fünf Jahre seit der Ausrufung der Donezker Volksrepublik vergangen. Fünf Jahre , das ist viel und wenig! In dieser Zeit sind Kinder in der Republik, ihre Altersgefährten, aufgewachsen. Wie viele Ereignisse gab es für unseren Sta
at – es ist schwer sich das vorzustellen!. Vieles war gut, aber es gab auch sehr schwierige und traurige Etappen. Die Donezker Volksrepublik existiert! Uns gibt es! Bei uns hat sich nichts von dem verändert, was wir ausgerufen haben, als wir auf den Kundgebungen standen – wir gehen weiter dorthin! Wir brauchen ein großes Russland! Wir brauchen die Rückkehr in die Heimat! Sehr oft war in jenen Tagen auf den Kundgebungen zu hören: Krim, Donbass, Russland, Referendum. Unser Weg ist weit, aber wir gehen ihn! Uns wird alles gelingen. Zum Feiertag!“, erklärte das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin auf der Kundgebung.
Der Vorsitzende der Fraktion „Donezkaja Respublika“ im Volkssowjet der DVR Walerij Skorochodow erklärte, dass im Frühjahr 2014 Vertreter der territorialen Gemeinschaften des ehemaligen Donezker Oblast die Verantwortung übernommen haben und die Schaffung eines neuen Staates als Antwort auf die Gesetzlosigkeit der neuen Kiewer Regierung erklärt haben. „Wir haben die russische Sprache zu einer Staatssprache gemacht und niemandem erlaubt, über dieses Thema weiter zu spekulieren, wir haben unsere Geschichte, die Heldentaten des großen Sieges 1941-1945 verteidigt“, sagte er.
Die Abgeordnete des Volkssowjets der DVR Klawdija Kulbazkaja unterstrich, dass man heute mit Überzeugung sagen kann, dass die DVR besteht. „An diesem hellen Feiertag kann ich nicht die Menschen vergessen, die starben, als sie zur Verteidigung unserer jungen Donezker Volksrepublik aufstanden. Helles Andenken ihnen! Wir haben ausgehalten, standgehalten und ich weiß, dass wir siegen werden! Wir bauen unsere Republik für unsere Menschen“, erklärte sie.
Nach Meinung des Bergmanns und Brigadiers des Skotschinskij-Bergwerks Alexandr Jefimow haben vor fünf Jahren, als die irrsinnige Kiewer Regierung gegen das eigene Volk vorgegangen ist, unsere Menschen den Donbass-Charakter gezeigt. „Das Volk des Donbass hat seine Wahl getroffen! Jeder von uns hat seinen Stolz und seine menschliche Würde bewahrt“, unterstrich er.
Die Direktorin des Gymnasiums Nr. 70 von Donezk Natalja Silina merkte an, dass der 7. April 2014 für immer in die Geschichte unseres Staates eingegangen ist. „An diesem Tag hat das Volk die Macht in seine Hände genommen! Es ist schwer mit Worten diesen emotionalen Aufschwung wiederzugeben, den es in der Gesellschaft gab. Wir haben verstanden, dass eine neue Geschichte des Donbass entsteht und dass sie das Volk selbst schreibt“, sagte sie.
Die Kundgebung endete mit der Nationalhymne unserer Republik, die vom Volkskünstler der DVR Dmitrij Fjodorow gesungen wurde.
Direkt nach der Kundgebung nahmen etwa 500 Autos an einem Autokorso durch die Straße von Donezk teil. Die etwa 1,5 km lange Kolonne begann an der Kruptskaja-Bibliothek und fuhr durch die Artjom-Straße zum Schachtjorskaja-Platz und dann auf den Kiewskij-Prospekt.


de.sputniknews.com: Russland reagiert auf ZDF-Anmoderation über „Einmarsch“ in Estland
Die Worte des ZDF-Moderators Claus Kleber, der zu Beginn einer „Heute-Journal“-Sendung eine erfundene russische Invasion Estlands gemeldet hatte, haben in den politischen Kreisen Russlands für Aufsehen gesorgt.
Der Vorsitzende des Ausschusses für Informationspolitik beim Föderationsrat (Oberhaus des russischen Parlaments), Alexej Puschkow, sagte, dass der Zweck dieser Worte es sei, mit der NATO mitzuspielen und Russland zu dämonisieren:
„Russland ist nicht in Estland einmarschiert. Und es wird nicht einmarschieren. Und da Russland keine aggressiven Pläne hat, müssen sie erfunden werden. Das ist gerade der Sinn der Informationsprovokation des ZDF“, schrieb Puschkow auf seinem Twitter-Account.
Die russische Botschaft in Kanada nannte Klebers Worte „eine empörende, verhasste Propaganda“, die die Erinnerung an Millionen von ums Leben gekommenen, getöteten und von Nazis zu Tode gefolterten Sowjetbürgern beleidige.
Der Pressesprecher der russischen Botschaft in den Vereinigten Staaten, Nikolai Lachonin, fragte sich kurz und knapp, ob Kleber ein Idiot sei. Er begleitete seine Botschaft mit einem Bild der deutschen Truppen, die 1941 in Narva einmarschierten.
Journalist Wladimir Solowjow nannte Klebers Aussage „eine Provokation aus der Goebbels-Box“.
Am 4. April hatte Kleber im ZDF-Heute-Journal mit der Mitteilung über einen angeblichen Einmarsch Russlands in Estland die Zuschauer förmlich schockiert. Später stellte er klar, dass seine Worte nur eine „realistische Vision” wären.
Link: https://www.instagram.com/p/Bv6NnQ4DHkG


nachmittags:

Dan-news.info: Glückwunsch des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin zum fünften Jahrestag der Ausrufung der Republik
Heute begehen wir ein wichtiges Datum – den Jahrestag der Ausrufung der Donezker Volksrepublik. Genau vor fünf Jahren wurde die Deklaration über die Souveränität der DVR angenommen. Damals haben wir eine wichtige Entscheidung bekanntgegeben – ein allgemeines Referendum über die Unabhängigkeit der Republik durchzuführen.
Fünf Jahre sind vergangen und das ganze Leben wird der Gefühlsaufschwung im Gedächtnis bleiben, mit dem wir uns auf den vieltausendköpfigen Kundgebungen versammelt haben. Dies war eine wahre Vereinigung der Einwohner des Donbass gegen den ungesetzlichen Staatsstreich in Kiew. Wir wussten genau, dass wird einen zuverlässigen Schutz gegen die Politik des Neonazismus und der Russophobie schaffen mussten, mit der das Kiewer Regime nicht nur gegen den Donbass, sondern gegen die gesamt russischsprachige Bevölkerung der Ukraine vorging.
Unsere Treue gegenüber unseren Wurzeln und Werten gefiel der ukrainischen Regierung nicht. Sie setzte in verbrecherischer Weise die Armee gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass ein, zerschoss unsere Städte, unser Land. Aber die Donezker Volksrepublik wurde nicht zerschlagen! Wir überlebten unter den schwersten Bedingungen de Krieges und der Blockade. Trotz der schweren Prüfungen haben wir eine Volksarmee geschaffen, eine Verteidigung aufgestellt, Staatsorgane gebildet. Wir bauen überzeugt ein sozial orientierte Republik und entwickeln die Wirtschaft.
Sehr wichtig ist für den Donbass, dass Russland mit uns ist. Wir fühlen ständig seine Unterstützung und ich glaube, dass die Stunde kommen wird, in der der Donbass, wie die Krim, nach Hause kommen wird.
Zum Feiertag Republik!

de.sputniknews.com: Lawrow fordert von USA ein Ende der „rechtswidrigen Okkupation“ in Syrien
Moskau ruft die USA dazu auf, mit der rechtswidrigen Okkupation des um das Lager Rukban gelegenen Territoriums in Syrien aufzuhören, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow.
„Wir sind bereit, beliebige Schritte zu erörtern, die zum Auszug von Flüchtlingen aus Rukban verhelfen könnten. Aber ich bin der Meinung, dass die Einstellung der gesetzwidrigen Okkupation dieses Territoriums durch die USA die einfachste und effektivste Lösung wäre“, sagte Lawrow bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem jordanischen Außenminister Ayman al-Safadi.
Im Raum von al-Tanf an der Grenze Syriens zu Jordanien befindet sich eine US-Militärbasis. Das Lager Rukban liegt in der 55-Kilometer-Zone rund um die Militärbasis, die von US-Soldaten kontrolliert wird. Das russische Militär sowie Mitarbeiter der Außenministerien Russlands und Syriens haben wiederholt darauf verwiesen, dass sich die Situation in dem Lager einer humanitären Katastrophe nähere.


mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Ja. A. Osadtschij
Im Vorfeld der Sitzung der Kontaktgruppe in Minsk hat der Gegner die Zahl der Beschüsseießungen des Territoriums der Republik erhöht und versucht eine Verschärfung der Lage an der Kontaktlinie zu provozieren.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zehnmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Dier Hauptteil des Beschusses des Territoriums der Republik erfolgte von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Subanitsch wurden die Gebiete von Frunse, Donezkij, Choroscheje und Prischib mit 152mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Außerdem wurde von den Positionen der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Garas ist, die Umgebung von Nishneje Losowoje und Kalinowo mit 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 160 verschiedene Geschosse abgefeuert, davon 55 mit einem Kaliber über 100mm.
Im Vorfeld der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen haben die ukrainischen Spezialdienste die Arbeit zur Entdeckung von Einwohnern den Donbass, die nicht mit dem Kiewer Regime einverstanden sind, auf den von ihnen kontrollierten Territorien aktiviert. Besonders hat sich die Situation in den Gebieten von Rubeshnoje und Sewerodonezk verschärft, wo es immer mehr Menschen gibt, die mit der Situation unzufrieden sind. Dies ist durch stetig wachsende Preise für Lebensmittel und kommunale Dienstleistungen bedingt. Um Kundgebungen und Streiks zu verhindern, haben Spezialdienste unter dem Vorwand des Kampfes gegen Separatisten eine Säuberung dieser Städte begonnen. Aktiv wird ein System von Denunziationen betrieben. Grundlage für die Festnahme eines Menschen kann eine anonyme Anzeige sein, dass er sich gegenüber der LVR und DVR loyal verhält. Einen solchen Fall gab es in der letzten Woche in Starobelsk, wo eine Frau aufgrund eines Alltagskonflikts eine Denunziation über ihren Nachbarn schrieb, der sofort festgenommen wurde.
Die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die sich völlig straflos fühlen, betreiben weiter Ausschreitungen in den Ortschaften, wo ihre Einheiten untergebracht sind. Die Ausschreitungen der Kiewer Straftruppen gegenüber der Zivilbevölkerung des Donbass hören nicht auf.
So töteten Soldaten des 108. Bataillons der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte in Nowotoschkowskaja einen alten Mann, der sich weigerte, ihnen seinen Motorroller zu geben. Alles geschah unter Zeugen, aber die Menschen hatten Angst gegen die betrunkenen Soldaten Soldaten vorzugehen. Der Mann wurde so lange geschlagen, bis er aufhörte sich zu bewegen, danach sagte einer der Soldaten zu den Zeugen, dass es so jedem gehen wird, der versucht ihnen zu widersprechen.
Die vorrangige Aufgabe der Volksmiliz der LVR ist nach wie vor die Gewährleistung der Sicherheit der Republik. Mit dem Personal werden regelmäßig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, bei denen die Kenntnisse und Fertigkeiten der Soldaten vervollkommnet werden.
Wir halten unsere Verpflichtungen streng ein, behalten uns aber das Recht auf erwidernde adäquate Maßnahmen im Fall grober Verletzungen der Vereinbarungen durch die ukrainische Seite vor.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 07.04.2019
Trotz des hohen orthodoxen Feiertags Verkündigung des Herrn hat der Gegner in den letzten 24 Stunden 18-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von zwölf Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer der 30. mechanisierten Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Garas die Gebiete von Dolomitnoje und Gorlowka mit Mörsern des Kalibers 120mm und großkalibrigen Schusswaffen beschossen.
Infolge des Beschusses wurde ein Wohnhaus in der Marschall-Gretschko-Straße 40 beschädigt.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 93. und 24. mechanisierten, der 57. Panzergrenadier und der 35. Marineinfanteriebrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Bryshinskij, Guds, Mischantschuk und Palas aus Jasinowataja, Mineralnoje, Dokutschajewsk, Alexandrowka, der Stadtteil Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk, Shabitschewo, Wesjoloje, Spartak und das Gelände des Flughafens von Donezk mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt hat der Gegner in dieser Richtung 22 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 8 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert.
In Richtung Mariupol haben Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Kuratsch Oktjabrj mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen. Insgesamt hat der Gegner auf die Ortschaft acht Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
Mit erwiderndem Feuer mit nicht verbotenen Waffen wurden die Feuerstellungen des Gegners vernichtet. Die Verluste des Gegners betrugen zwei Tote und drei Verletzte.
Das ukrainische Kommando nutzt, dass die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft durch die Präsidentschaftswahl in der Ukraine vom Konflikt im Donbass abgelenkt ist, und hat die militärischen Provokationen entlang der gesamten Kontaktlinie aktiviert. Es ist bemerkenswert, dass die Vergrößerung der Zahl der Verstöße auf „seltsame Weise“ mit dem Besuch verschiedener Arten internationaler Organisationen in der OOS-Zone zusammenfällt. Als Beispiel kann man den Besuch einer litauischen Delegation unter Leitung des Botschafters Litauens in der Ukraine M. Janukonis anführen, der vom 6. bis 10. April ein Monitoring der Lage in der Konfliktzone durchführt, anführen. Am 19. März war er bereits im Donbass, und jener Besuch war durch eine erhebliche Vergrößerung der Zahl der Verstöße von Seiten der BFU charakterisiert. Wir bemerken, dass die ukrainischen Kommandeure im Zeitraum solcher Besuche den Beschuss auf Ortschaften der Republik aktivieren und Schläge auf lebenswichtige Infrastrukturobjekte und soziale Objekte durchführen. So wurden am 19. März infolge des Beschusses auf Golmowskij vier Wohnhäuser und die Verglasung der in Betrieb befindlichen allgemeinbildenden Schule Nr. 77 beschädigt. Am 6. April, am Tag des Besuchs der litauischen Delegation, wurde ein Zivilist verletzt und das Stadtkrankenhaus Nr. 21 von Donezk beschädigt.
So nutzt das ukrainische Militärkommando die Besuche ausländischer Delegationen, um der Weltöffentlichkeit eine Verstärkung des militärischen Konflikts im Donbass zu demonstrieren, um zusätzliche finanzielle und materielle Mittel zu erhalten sowie zu versuchen uns zu zwingen, auf die militärischen Provokationen zu antworten. Ich wage den ukrainischen Kommandeuren die Perspektivlosigkeit solcher Provokationen zu versichern, da wir nicht auf Wohngebiete und Lebenserhaltungsobjekte schießen, sondern das erwidernde Feuer zielgenau auf Positionen des Gegners, der sich herausnimmt, die Waffen auf die Republik zu richten, richten.


de.sputniknews.com: $900 Milliarden: Polen hält am Thema Kriegsreparationen von Deutschland fest
Warschau will von Deutschland mindestens 900 Milliarden US-Dollar Reparationsmittel zum Ausgleich des Polen im Zweiten Weltkrieg zugefügten Schadens fordern.
„Solange Deutschland seine Schuld gegenüber Polen aus dem Zweiten Weltkrieg – es handelt sich um mindestens 900 Milliarden US-Dollar – nicht getilgt hat, muss es außerordentliche Zurückhaltung üben, wenn es um Angriffe auf die polnische Regierung gehen sollte“, sagte der Sejm-Abgeordnete Janusz Szewczak in einem Interview für die Zeitschrift „Wpolityce“.
Dass die polnischen Behörden in den zurückliegenden 30 Jahren die Frage der Kriegsentschädigungen ignoriert hätten, sei eine „Schande“, betonte der Abgeordnete. „Die Deutschen müssten gebührende Finanzmittel für die Reparationsauszahlung vorbereiten“, fügte er hinzu.
Zuvor hatte der polnische Präsident Andrzej Duda erklärt, dass die Frage der Reparationen von Seiten Deutschlands für den im Zweiten Weltkrieg zugefügten Schaden immer noch offen bleibe.
Die deutsche Bundesregierung hat wiederholt betont, sie sei nicht gewillt, solche Zahlungen an Polen zu leisten. Berlin hält an der Meinung fest, dass Deutschland bereits erhebliche Reparationsbeträge gezahlt habe und es keinen Grund dafür gebe, den von Polen 1953 bekundeten Verzicht auf Reparationszahlungen durch die ehemalige Deutsche Demokratische Republik in Frage zu stellen.


Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR am 07.04.2019
Der derzeitige Präsident der Ukraine nutzt alle möglichen Mittel, um sich auf seinem Sessel zu halten und den zweiten Wahlgang, dessen Ergebnisse nach der Prognose nicht zu seinen Gunsten sein werden, zu verhindern.
Das einzige Mittel für Poroschenko, die Durchführung der Wahlen zu sabotieren, ist eine Verschärfung der Lage im Osten der Ukraine, um anschließend die Volksrepubliken der Eskalation des Konflikts und der Drohung mit Angriffshandlungen zu beschuldigen und im weiteren den Kriegszustand einzuführen.
Im Zusammenhang damit hat der Kommandeur der 79. Luftsturmbrigade die Anweisung erhalten, Provokationen im Gebiet des KPP „Oktjabrj“ durchzuführen, um die Soldaten der Volksmiliz zur Erwiderung des Feuers zu provozieren.
Heute um 8:30 Uhr sind auf Befehl des Kriegsverbrechers Kuratsch zwei Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners mit je 15-20 Mann in Richtung Pischtschewik-Oktjabrj vorgedrungen. Die Aufgabe einer Gruppe war die Provokation der Einheiten der Volksmilz zur Eröffnung des Feuers. Das Personal der zweiten Gruppen sollte nach Beginn des Gefechts Verluste unter der Zivilbevölkerung, die sich im Bereich des KPP „Oktjabrj“ befand, „gewährleisten“, um dann die Soldaten der Volksmiliz der unmenschlichen Vernichtung friedlicher Bürger des Donbass zu beschuldigen.
Beobachter von Einheiten der Volksmilz haben das Vorrücken des Gegners rechtzeitig entdeckt, auf diesen wurde das Feuer eröffnet. Die Verluste des Gegners werden noch ermittelt.
Wir wenden uns an die internationalen Rechtsschutzorganisationen, dass sie unverzüglich Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage an der gesamten Kontaktlinie ergreifen, Opfer unter der Zivilbevölkerung nicht zulassen und den wahnsinnigen Poroschenko auf seinen Platz verweisen.


Wpered.su:
Die Kommunistische Partei der DVR führte eine Kundgebung aus Anlass der Feier des fünften Jahrestags der Ausrufung der DVR durch
Am 7. April fand in Donezk auf Initiative der Kommunisten eine Kundgebung aus Anlass der Feier des fünften Jahrestags der Ausrufung der Donezker Volksrepublik statt. An der Veranstaltungen nahmen Vertreter der KP der DVR, des Leninschen Komsomol der DVR, der Union sowjetischer Militärangehöriger der DVR, der ersten Konzertbrigade der DVR, Abgeordnete des Obersten Sowjets der D
VR und des ersten Volkssowjets der DVR, Einwohner und Gäste der Stadt teil, teilt ein Korrespondent der Seite „Wperjod“ mit.

abends:

de.sputniknews.com: Friedensgespräche: Afghanischer Premier bittet Russland um Hilfe
Der afghanische Regierungschef Abdullah Abdullah hat am Sonntag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti Russland dazu aufgerufen, seinen Einfluss zu nutzen, um die Aufnahme direkter Verhandlungen zwischen der radikalen Taliban-Bewegung und Kabul zu fördern.
„Russland könnte von seinem Einfluss Gebrauch machen, um die Taliban zu bitten, sich an den Verhandlungstisch zu setzen“, so Abdullah.
Ihm zufolge würde ein Friedensabkommen in Afghanistan „allen Nachbarländern“ helfen, die Sicherheit zu festigen, da dort von den Taliban unterstütze Gruppierungen agierten.
Wie Abdullah weiter betonte, werde die Präsenz der US-Truppen in Afghanistan nach der Herstellung des Friedens unnötig sein. „Wenn im Land der Frieden wiederhergestellt ist, wird die Präsenz ausländischer Truppen unnötig sein“, sagte er.
Zudem warnte der Premier vor einer möglichen Zuspitzung der Situation in Afghanistan, sollten die Truppen vor der Unterzeichnung des Friedensabkommens mit den Taliban das Land verlassen.
Der Beginn des direkten friedlichen Dialogs zwischen den Konfliktparteien in Afghanistan wird auf verschiedenen Ebenen diskutiert, darunter auch in Moskau, wo am 9. November 2018 ein Treffen zu Afghanistan hinter verschlossenen Türen stattfand.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass Kabul mit einem möglichst schnellen Beginn direkter Gespräche mit den Taliban rechne und Hilfe anderer Länder bei der Durchführung des Treffens begrüße.
In Afghanistan läuft ein bewaffneter Kampf zwischen Regierungskräften und der radikalen Taliban-Bewegung, die jüngsten Angaben zufolge etwa 50 Prozent der afghanischen Gebiete kontrolliert. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ gewinnt ebenfalls an Einfluss im Land.

 

Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s