Neuigkeiten aus der Wirtschaft der Volksrepubliken des Donbass vom 18. bis 24. März 2019

Quellen: offizielle Seiten der Regierungen der Volksrepubliken, dan-news, lug-info, dnr-online.ru, mptdnr.ru, Dnrailway sowie ukrinform, ria.ru und sputnik
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Montag:

Bahn modernisiert Nachrichtenverbindungen und Sicherungstechnik
Dnrailway.ru – Die Arbeiten zur Modernisierung des Fernmeldenetzes der staatlichen Donezker Eisenbahn werden dieses Jahr mit dem Bau einer Lichtwellenleiterverbindung zwischen Debalzewo, Tores und Ilowajsk fortgesetzt. Der Abschluss der Arbeiten zwischen Rassypnaja und Pelagejewskij ist für Ende Mai geplant. … Alle Arbeiten werden mit Kräften der Nachrichtenmeistereien Donezk, Jasinowataja, Debalzewo und Ilowajsk ohne Beteiligung von Fremdfirmen durchgeführt. Die Modernisierung der Verbindung zwischen diesen Orten wird die Bahnhöfe in vollem Umfang mit schnellen Datenleitungen, Intranet und E-Mail-Verkehr versorgen. Perspektivisch werden zusätzliche Einnahmen durch Öffnung des Netzes für Dritte in Betracht gezogen.
Nach dem Perspektivplan der DShD für 2019 sind dieses Jahr ebenso die Wiederinbetriebnahme des automatischen Streckenblocks zwischen Uglegorsk, Bajrak, Gorlowka und Pantelejmonowka sowie die technische Sicherung eines weiteren Bahnübergangs vorgesehen. Dies wird die Kapazität der Strecken und die Sicherheit für den Straßenverkehr erhöhen.


Dienstag:

Aktueller Stand der Landwirtschaft in der Donezker Volksrepublik
Smdnr.ru/dnrsovet.su – Das Staatsoberhaupt der Donezker Volksrepublik, Denis Puschilin, hat für heute eine Beratung zu Fragen der Frühjahrsaussaat und der Sicherstellung der Lebensmittelversorgung des Landes anberaumt.
„Die Versorgungssicherheit der Republik und die Bezahlbarkeit von Lebensmitteln verpflichtet uns dazu, dem Agrarsektor besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Das vergangene Jahr war für die Landwirtschaft ziemlich erfolglos; und der Grund dafür war nicht nur die schlechte Ernte. Fehler in der Regulierung dieses Marktes führten, gelinde gesagt, zu ungünstigen Bedingungen für alle Beteiligten. Ende letzten Jahres haben wir einschneidende Änderungen in der Gesetzgebung vorgenommen, die den Beginn einer Stimulanz der landwirtschaftlichen Produktion darstellen. Wir werden – wie schon zuvor – der Lösung der Probleme dieser strategisch wichtigen Branche allergrößte Aufmerksamkeit schenken“, sagte Denis Puschilin.
Wie der Minister für Landwirtschaft und Ernährung der DVR Artjom Kramarenko sagte, ist dieses Jahr eine Rekordmenge von Wintergetreidekulturen auf einer Fläche von 108.700 Hektar gesät worden – 12.500 oder 13% mehr als im vergangenen Jahr. „Die vorgesehene Gesamtanbaufläche der Republik beträgt 236.000 Hektar, 173.000 oder 60% davon für Getreide und 64.300 für Hülsenfrüchte. Die Saatfläche zur Gewinnung technischer Rohstoffe beträgt 52.700 ha – 48.500 oder 17% (der Gesamtfläche) für Sonnenblumen, für Kürbisse und Melonen 1300 ha und für Futtergetreide 9000 Hektar“, sagte Kramarenko. … „Der erwartete Versorgungsgrad für Sommergetreidesamen beträgt 100%. Davon sollen 92% aus eigener Produktion stammen und 8% hinzugekauft werden“, fügte der Minister hinzu.
Für die Frühjahrs- und Sommerfeldarbeit 2019 ist die Beschaffung und Einbringung von über 29.600 Tonnen Mineraldünger mit eine
m Wirkstoffgehalt von 13.700 t vorgesehen. „Die Verfügbarkeit der Technik für Feldarbeit beträgt gemittelt 89%. Nach dem Stand vom 13. März 2019 verfügen die Landwirte über Treib- und Schmierstoffreserven von 587 Tonnen – 56,8% des Monatsbedarfs oder 10,5% der Menge für die gesamte Frühjahrsfeldarbeit“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Ernährung. Nach aktuellen Angaben des staatlichen Komitees für Wasser- und Fischwirtschaft der DVR sind zum 1. März 595 Hektar mit künstlicher Bewässerung ausgerüstet – 59% der geplanten Fläche. „Wenn man die Wetterbedingungen dieses Jahres und 2018 vergleicht, begann die Frühjahrsaussaat dieses Jahr bedeutend früher – im Gebiet Telmanowo am 10. März, 2018 und in den Jahren davor war es Ende März“, sagte Artjom Kramarenko.
Bei der Frage der normativen Regelung der Verwendung von Ackerland, dessen Besitzer sich nicht auf dem Territorium der DVR befinden, wandte sich Denis Puschilin mit einer Bitte an den Volkssowjet, vorrangig einen Gesetzesentwurf im Bereich der Regelung der Rechtsverhältnisse zur Aufhebung einiger Pachtverträge über landwirtschaftliche Flächen zu behandeln, das von den Abgeordneten Walerij Skorochodow und Olga Grjasnowa erarbeitet wurde.
In einem Kommentar erklärte dazu der Abgeordnete Walerij Skorochodow:
„In den Regelungen des Gesetzesentwurfs ist vorgesehen, dass Pachtverträge, die vor dessen Inkrafttreten abgeschlossen wurden und auf deren Grundlage Landparzellen, die zur landwirtschaftlichen Nutzung vorgesehen sind, Bürger und juristischen Personen für landwirtschaftliche Warenproduktion zur Verfügung gestellt wurden, durch Auflösung nicht nur durch die Gesetz
e, die auf dem Territorium der DVR gemäß Teil 2 Artikel 86 der Verfassung der DVR übernommen wurden, sondern auch durch ein gesondertes spezielles Gesetz der DVR. (Dieser Artikel der Verfassung sieht als Übergangsbestimmung vor, dass Gesetze, die vor Gründung der DVR galten und nicht der Verfassung widersprechen weitergelten.)
Gemäß der Konzeption des Gesetzesentwurfs wird das Recht auf Pacht einer Landparzelle außergerichtlich beendet, wenn der Verpächter vom Vertrag auf zwei Grundlagen zurücktritt. Wenn der Pächter eine natürliche Person ist, die nicht auf dem Territorium der DVR registriert ist
und ihrer Wirtschaftstätigkeit auf dem Territorium der Republik nachgeht oder nicht nachgeht. Die zweite Grundlage ist, dass der Pächter eine juristische Person ist, die nicht in der DVR registiert ist, unabhängig davon ob sie ihre wirtschaftliche Tätigkeit auf dem Territorium der Republik betreibt oder nicht.

Wiederaufbau wichtiger Eisenbahnbrücke verläuft planmäßig
Dnrailway.ru – Bei der Donezker Eisenbahn werden die Wiederaufbauarbeiten an der kriegsbeschädigten zweigleisigen Brücke in Kilometer 1122,9 zwischen Gorlowka und Pantelejmonowka fortgesetzt. Gestern wurden die Stahlbetonbalken des Überbaus
1 der Brücke ausgehoben. Bei den Arbeiten wurde der Hilfszug 5 des Bahnhofs Debalzewo eingesetzt. Die Betonteile mit einem Gewicht von 112 Tonnen und einer Länge von 14 Metern wurden mit Hilfe eines 250-Tonnen-Krans EDK 2000 (VEB Schwermaschinenbau S.M. Kirow Leipzig ab 1974, Anm. d. Übers.) bewegt. Die Teile werden anstelle der zerstörten im Gleis von Pantelejmonowka nach Gorlowka eingebaut.
Die Brücke mit einer Gesamtlänge von 67 Metern über den Sewer
skij-Donez-Donbass-Kanal und eine Straße war im Krieg 2015 teilweise zerstört worden. Das Wiederaufbauprojekt wurde vom staatlichen Unternehmen Donsheldorprojekt erarbeitet. 2018 hat die Bahn zwei der Zwischenpfeiler erneuert und verschiedene Betonierungsarbeiten ausgeführt. Die Arbeiten zur Erhöhung der Durchlassfähigkeit der Strecke verlaufen planmäßig.


Mittwoch:

Arbeitsmarkt in der DVR entwickelt sich zufriedenstellend     
Dnr-online.ru – Der Arbeitsmarkt in der DVR entwickelt sich stabil, was am Anstieg der wichtigsten Indikatoren zu erkennen ist, berichtet der Pressedienst des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung.
Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Arbeitskräftepotentials spielt ihre Verteilung auf die Schlüsselindustrien der Wirtschaft. Auf dem Arbeitsmarkt waren 2018 eine Reihe positiver Tendenzen zu erkennen. Die Anzahl der fest Angestellten hat in der Republik um 0,6% zugenommen. Einen großen Teil, 35,6% der Arbeitsplätze, stellen Industrieunternehmen. Bedeutende Anteile haben auch der Bildungsbereich mit 17%, das Gesundheitswesen und soziale Dienstleistungen mit 15%.
Die Löhne im Transportwesen und der Lagerwirtschaft sind um 32,1% gestiegen, in der Zwischenlagerung und Organisation von Versorgungsgütern um 17,3%, in der industriellen Produktion um 16,9%, in der Landwirtschaft um 16,7% und bei der Telekommunikation um 12,3%. Die Einkommen sind im monatlichen Mittel um 13,9% gestiegen. Die Lohnzahlungsrückstände sind in der gesamten Wirtschaft 2018 um 5,6% zurückgegangen. In den verschiedenen Industrien haben sie allerdings um 1,5% zugenommen, besonders bei der Trinkwasserversorgung, der Kanalisation (24%) und der weiterverarbeitenden Industrie (20,9%).
In den Industrien ist ein großer Teil der
Beschäftigten (42%), in den weiterverarbeitenden Branchen beschäftigt, in der Rohstoffgewinnung 30,4% – 28,3 % davon im Kohlebergbau – in der Energieversorgung 19,6%. In der Industrie hat sich der mittlere monatliche Lohnzuwachs bis zu 16,9% im Vergleich zu 11,8% 2017 beschleunigt. In der Rohstoffgewinnung sind die Löhne um 28,8% gestiegen, bei der Weiterverarbeitung um 12,6% und in der Energieversorgung um 10,5%.
Nach Angaben des Arbeitsamtes der DVR hat die Gesamtzahl der Beschäftigten um 0,2% zugenommen. Gleichzeitig ist die Zahl der Arbeitsuchenden um 13,9% zurückgegangen.

Standard

Presseschau vom 24.03.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Maas kommentiert Fall der letzten IS-Bastion in Syrien
Die letzte IS-Bastion in Syrien ist gefallen, die Terrormiliz hat keine größeren Stützpunkte mehr. Nun hat Bundesaußenminister Heiko Maas die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ gelobt.
Wie die dpa berichtet, hat Maas nach der Befreiung der letzten IS-Bastion die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ gewürdigt.
Wie Maas am Samstag laut dem Auswärtigen Amt sagte, sei für diesen Erfolg „ziviles und militärisches Engagement“ ausschlaggebend gewesen sowie die Tatsache, dass die beiden Komponenten eng ineinander gegriffen hätten.
„Deutschland hat dazu einen wichtigen Anteil beigetragen“, so Maas.
Dennoch geht laut dem Bundesaußenminister vom IS weiter eine erhebliche Gefahr aus. Die Gruppe habe ihre Terroraktivitäten in Syrien und im Iran in den Untergrund verlagert.
„Wir werden diese Bedrohung nicht unterschätzen. Deshalb geht das gemeinsame Engagement der Anti-IS-Koalition weiter. Aus deutscher Perspektive bleibt die Stabilisierung der vom IS befreiten Gebiete entscheidend“, sagte Maas.
Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hatten am Samstag die letzte IS-Bastion Baghus im Osten des Landes für befreit erklärt.
„Wir stehen hier, um den Sieg über Daesh zu verkünden“, sagte SDF-Kommandeur Maslum Kobane bei einer Militärzeremonie am ostsyrischen Ölfeld Omar.


Dan-news.info:
Judasorden” für Poroschenko
Arbeiter eines Metallbetriebes der Hauptstadt der DVR haben mit der Anfertigung einer „Auszeichnung” für den ukrainischen Präsidenten Poroschenko aus Resten ukrainischer Munition, die auf die Republik abgefeuert wurde, begonnen. Das berichtete der Pressedienst der Gesellschaftlichen Bewegung
Donezkaja Respublika.
Nach Angaben des Pressedienstes wird das Objekt einen Durchmesser von zwei Metern haben und etwa zwei Tonnen wiegen. Aktivisten der Bewegung haben den Prozess verfolgt. Die Überreichung an den Adressaten ist für den Wahlsonntag in der Ukraine, den 31. März, vorgesehen. „Wir alle haben diese Granatsplitter gesammelt. Der fürchterliche Beschuss hat viele Menschen das Leben gekostet. Deshalb sage ich mit Überzeugung: ‚Poroschenko ist dieser Auszeichnung würdig‘”, sagte die Leiterin Kujbyschewer Stadtteilgruppe der
Donezkaja Respublika, Olga Grischanowa. „Wir begleiten den Prozess auch weiter und können es gar nicht abwarten, den verdienten ‚Judasorden‘ für die zerstörten Häuser und die getöteten Verwandten und Bekannten zu überreichen, damit er den ganzen Schmerz der Einwohner des Donbass zu spüren bekommt”, sagte die Assistentin des Abteilungssekretärs der Donezkaja Respublika in Gorlowka, Wiktorija Shukowa. Die öffentliche Aktion „Judasorden” war am 12. Februar von Einwohnern Gorlowkas ins Leben gerufen worden. Die Sammlung der Munitionsreste fand vor dem Hintergrund des Präsidentschaftswahkampfs in der Ukraine statt. Am 18. März sind in Donezk die Gewinner für den besten Entwurf der „Auszeichnung” genannt worden und heute hat die Bewegung die Arbeiten vorgestellt.
Als „Judasorden” wird eine Auszeichnung bezeichnet, die der Hauptmann des Saporoshjer Heeres Iwan Masepa 1709 erhielt. Er hatte unmittelbar vor der Schlacht von Poltawa – einer Schlüsselentscheidung im Nordischen Krieg – Russland verraten und ist zum Feind, dem schwedischen König, übergelaufen. Der Orden bestand aus fünf Kilogramm Silber; auf ihm war ein am Baum hängender Judas Iskariot dargestellt, ihm zu Füßen liegend 30 Silberlinge. Die Inschrift lautete: „Der Sohn der Verdammnis, der unheilbringende Judas, hat sich wegen seiner Geldgier erhängt”.


de.sputniknews.com: Syrien: 21 Menschen mit Gas-Vergiftungserscheinungen in Krankenhaus eingeliefert
In der syrischen Provinz Hama könnte es zu einem erneuten Giftgasangriff der Terroristen auf die Zivilbevölkerung gekommen sein. Laut dem syrischen staatlichen Fernsehen wurden 21 Menschen mit Gas-Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem es dort zuvor zu einem Beschuss durch Terroristen gekommen war.
Der Beschuss durch Terroristen habe sich in der Stadt Al-Suqaylabiyya ereignet. Kurze Zeit später hätten 21 Menschen Gas-Vergiftungserscheinungen gehabt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.
„Der Direktor des republikanischen Krankenhauses in Al-Suqaylabiyya hat bestätigt, dass 21 Patienten aufgrund des Einatmens von Giftgas in das Krankenhaus eingewiesen worden waren, nachdem mehrere Granaten von Terroristengruppen auf die Stadt gefallen waren”, berichtet der Fernsehsender Ikhbariya unter Verweis auf eigenen Korrespondenten vor Ort.
In den syrischen Provinzen Hama und Latakia kommt es regelmäßig zu Mörser- und Granatenbeschuss durch Terroristen. Besonders betroffen sind davon Dörfer im Norden von Hama und im gebirgigen Teil Latakias.


vormittags:

de.sputniknews.com: „Die Flieger müssen fliegen“: Maas verspricht Einhaltung der Nato-Versprechen
Außenminister Heiko Maas hat bekräftigt, dass die Bundesregierung die Versprechen an die Nato in Sachen Verteidigungsausgaben einhalten wird. Laut dem SPD-Politiker muss es eine Ausrüstungsdebatte geben, „weil die Flieger fliegen und die Schiffe fahren müssen“.
„Man muss sich an Dinge halten, die man vereinbart hat. Wenn wir uns dazu verpflichtet haben, wie alle anderen Nato-Verbündeten auch, gilt das“, sagte Maas der „Welt am Sonntag“. Der Beitrag liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.
Die Koalition habe einen Weg beschrieben, wie sie bis 2024 die 1,5 Prozent erreichen wird.
Zum Zwei-Prozent-Versprechen sagte Maas: „Wir werden uns Schritt für Schritt dahin bewegen. Das wird keine Aufrüstungsdebatte, sondern eine Ausrüstungsdebatte, eben, weil die Flieger fliegen und die Schiffe fahren müssen.“ Die Nato-Mitglieder haben sich das Ziel gesetzt, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben.
Die Debatte um die deutschen Verteidigungsausgaben war in den vergangenen Tagen erneut aufgeflammt, nachdem die Eckwerte für den Haushalt 2020 bekannt wurden. Sie sehen zwar mehr Geld für Verteidigung vor, allerdings weniger als von Ressortchefin Ursula von der Leyen (CDU) gefordert. Unter anderem US-Botschafter Richard Grenell hatte den Haushaltsplan als „inakzeptabel“ kritisiert. Mehrere deutsche Politiker verbaten sich daraufhin eine Einmischung in interne Angelegenheiten.


lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5 und Kalinowka.
Geschossen wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen darunter großkalibrigen.

Deutsch.rt.com: 20. Jahrestag des Angriffskrieges gegen Jugoslawien: Kriegsverbrechen und Kriegslügen
Ralph Hartmann
Am 24. März jährt sich zum 20. Mal der Tag, an dem NATO-Bomber von ihren Basen in den USA, Deutschland, Italien und Flugzeugträgern starteten, um ihre todbringende Fracht ins Ziel zu bringen: Hunderte Krankenhäuser, Fabriken und Schulen fielen den Bomben zum Opfer.
54 Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation des faschistischen Deutschlands wurde in Europa wieder Krieg geführt. Und die Bundeswehr war dabei. Deutsche ECR- und Recce-Tornados flogen in der ersten Staffel. Sie trugen am Rumpf das gleiche Balkenkreuz wie einst die Stukas, die im April 1941 auf Befehl Hitlers über Jugoslawien herfielen und Belgrad in Schutt und Asche legten. Dieses Mal währte der Krieg gegen das Balkanland nicht vier Jahre, sondern nur 78 Tage, an denen jedoch mehr Sprengstoff eingesetzt wurde als während des ganzen Zweiten Weltkrieges gegen das damalige, wesentlich größere jugoslawische Königreich.
Bereits während des Krieges pries der Verteidigungsminister und Ex-SPD-Vorsitzende Rudolf Scharping die „Heldentaten“ der deutschen Tornado-Piloten. Sie wurden hoch dekoriert, aber ihre Namen und jeweiligen Kriegsverdienste wurden – wie ungewöhnlich doch für die deutsche Kriegsgeschichte – der Öffentlichkeit verschwiegen. Scharping rühmte deutschen Heldenmut in einem Krieg, den Deutschland angeblich gar nicht geführt hat. Gut erinnerlich sind schließlich die Worte, die Bundeskanzler Gerhard Schröder am Abend des Überfalls über Funk und Fernsehen an die „lieben Mitbürgerinnen und Mitbürgern“ richtete:
„Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen, eine friedliche Lösung im Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen.“
Die Folgen des Nicht-Krieges waren schrecklich. Zertrümmert oder demoliert wurden 60 Brücken, 19 Bahnhöfe, 13 Flughäfen, 480 Schulobjekte, 365 Klöster, Kirchen, Kultur- und historische Gedenkstätten, darunter der Park des Gedenkens an die im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht erschossenen 7.000 jugoslawischen Bürger. Mit herkömmlichen und Graphitbomben wurden die Hauptelektrizitätswerke angegriffen und über längere Zeiträume bis zu 70 Prozent der Bevölkerung von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Auswirkungen für die Grundversorgung der Zivilbevölkerung, für Krankenhäuser, Geburtskliniken, Inkubatoren, Wasserpumpen und viele andere Bereiche waren katastrophal, zeitweilig konnte die Bevölkerung durch den Ausfall der Alarmsirenen nicht einmal mehr vor den Angriffen der Terrorpiloten gewarnt werden. Zerschlagen wurden die Relaisstationen für Rundfunk und Fernsehen, darunter die in der unmittelbaren Nähe der nationalen Gedenkstätten auf dem Avala-Berg bei Belgrad und dem Lovćen in Montenegro.
Zerstört oder beschädigt wurden 110 Krankenhäuser, lebensnotwendige medizinische Geräte, Hilfs- und Arzneimittel. Infolge der Bombardierung von Straßen, Brücken und Bahngleisen sowie des Kraftstoffmangels nach der Zertrümmerung der Raffinerien musste die Behandlung von Patienten mit chronischen Herz- und Nierenerkrankungen, von Diabetes- und Krebspatienten unterbrochen oder verspätet durchgeführt werden. Der wochenlange Aufenthalt in Schutzkellern führte bei vielen zum Ausbruch von schweren Darmerkrankungen.
In Schutt und Asche gelegt wurden 121 Industriebetriebe, in denen 600.000 Jugoslawen in Arbeit standen. Rund 2,5 Millionen Menschen verloren damit ihre Existenzgrundlage. Über 2.500 Menschen wurden getötet, mehr als 10.000 schwer oder leicht verletzt. 30 Prozent aller Getöteten und 40 Prozent der Verstümmelten und Verletzten waren Kinder. ….
(gekürzt, vollständiger Artikel unter https://de.rt.com/1ui0)


de.sputniknews.com: Nato-Militäroperation gegen Jugoslawien: Die Geschichte des Konflikts
Am 24. März startete die Nato unter Umgehung des UN-Sicherheitsrates Bombenangriffe auf Jugoslawien.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 23. März 3:00 Uhr bis 24. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 6.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Mineralnoje, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastrukutr wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 37.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 334.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com: Maduro: „Marionette des Teufels wollte mich töten“
Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro will ein Mordkomplott der Opposition gegen sich entlarvt haben, hinter dem der selbsternannte Präsident Juan Guaidó persönlich gestanden haben soll.
„Wir haben erst gerade einen Plan entlarvt, den die Marionette des Teufels persönlich leitete, um mich zu töten“, sagte Maduro am Samstag im venezolanischen Fernsehen. Er habe Beweise, versicherte der Präsident. Er wollte sich nicht näher zu dem angeblichen Mordplan der Opposition äußern, machte jedoch die USA mitverantwortlich.
Als „Marionette des Teufels“ bezeichnete Maduro während seiner Ansprache wiederholt seinen Widersacher Juan Guaidó. Der 35-jährige Oppositionschef hatte sich während der Proteste gegen die Regierung Ende Januar zum neuen Präsidenten Venezuelas erklärt und wurde von den USA und mehreren EU-Staaten, darunter auch von Deutschland, als solcher auch anerkannt.
Experten kritisierten diese Anerkennung als eine völkerrechtswidrige Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas. Viele weitere Staaten, darunter auch die UN-Vetomächte Russland und China, sehen den seit 2013 regierenden Maduro weiter als legitimen Staatschef an.


Wpered.su: Eine Rechenschafts- und Wahlkonferenz der Gorlowker Stadtorganisation der KP der DVR fand statt
Am 23. März fand eine Berichts- und Wahlkonferenz der Gorlowker Stadtorganisation der Kommunistischen Partei der DVR statt. Dies teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Die Teilnehmer der Konferenz erörterten den Bericht über die Arbeit ihrer Organisation im Berichtszeitraum. Als positiven Faktor in ihrer Arbeit unterstrichen die Kommunisten die Strukturierung der Stadtorganisation, die Schaffung von drei Bezirksorganisationen: im Zetralstädtischen, im Nikitowskij- und im Kalininskij-Bezirk. Die Aufgabe ist es, die wieder geschaffenen Parteistrukturen zu stärken.
Bei den Beiträgen wurde der Notwendigkeit der Parteibildung sowie der praktischen Anwendung der marxistisch-lenininischen Theorie auf die Realitäten unserer Republik besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Genossen I. W. Gretschko und A. A. Sarana sprachen über ihre Erfahrungen bei der Arbeit unter Studenten und der Jugend.
Im Berichtszeitraum wurde ein Pionierorganisation gegründet, aber es gibt Schwierigkeiten mit der Organisation der Arbeit der Komsomol-Organisation. Die Aufgabe des neuen Parteikomitees ist es, der Jugend bei der Auswahl, der Ausbildung und der Stärkung der Kader der städtischen Komsomol-Organisation zu helfen.
Bei ihren Beiträgen äußerten die Kommunisten ihre Besorgnis und manchmal auch Empörung darüber, dass in der Republik gesetzwidrige und ideologisch provokative Handlungen bezüglich der Aufhebung der Registrierung der Kommunistischen Partei der DVR erfolgt sind. Vor Ort ist ein „stiller Widerstand“ und eine Behinderung bei der Verbreitung von Informationen über die Arbeit der kommunistischen Organisation festzustellen.
Ein Problem der gesamten Partei ist das Fehlen einer gedruckten Zeitung. Nicht alle Kommunisten haben die Möglichkeit, sich mit der elektronischen Version der Zeitung des ZK der KP der DVR „Wperjod“ bekannt zu machen.
An der Rechenschafts- und Wahlkonferenz der Gorlowker Stadtorganisation der KP der DVR nahm der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow teil, er sprach dort und antwortete auf zahlreiche Fragen. Vor seinem Beitrag überreichte er im Namen der Redaktion von „Wperjod“ Inna Gretschko eine Urkunde für ihren Beitrag zur Entwicklung der kommunistischen Presse. In seinem Beitrag charakterisierte er die Lage in der Republik im Vorfeld des fünften Jahrestags der Ausrufung und Gründung der Donezker Volksrepublik. Boris Alexejewitsch führte Beispiele der praktischen Arbeit der Kommunisten anderer Parteiorganisationen an, deren Erfahrung auch für die Kommunisten Gorlowka zu übernehmen nützlich wäre. Unter den Aufgaben, die vor den Gorlowker Kommunisten stehen, muss besondere Aufmerksamkeit nicht nur der Arbeit innerhalb der Parteiorganisationen, sondern auch mit breiten Massen der parteilosen Bevölkerung gewidmet werden. In jedem in der Stadt noch bestehenden funktionsfähigen Unternehmen muss eine Parteigruppe gegründet werden, um die Ideen der Partei in das Bewusstsein der Werktätigen zu bringen. Während der Erörterung konkreter Situationen, die bei der Parteiarbeit aufkommen, legten die Kommunisten Gorlowkas gemeinsam mit dem ersten Sekretär des ZK der KP der DVR praktische Formen und Methoden der Arbeit in der Stadt fest.
Die Konferenz wählte ein neues Gorlowker Stadtkomitee aus 15 Personen. Als erster Sekretär des Stadtkomitees wurde einstimmig Eduard Matjucha wiedergewählt. Als Sekretär des Stadtkomitees wurden die Genossen I. I. Pyshkow und I. W. Gretschko gewählt. Vorsitzender der Kontroll- und Revisionskommission wurde W. F. Anpilogow.


de.sputniknews.com:
„Menschenrechts-Bomber“: Warum die Nato samt Bundeswehr 1999 Jugoslawien überfiel
Tilo Gräser
Der österreichische Historiker und Publizist Hannes Hofbauer beobachtet seit Jahrzehnten die Entwicklung auf dem Balkan. Dazu gehören die jugoslawischen Teilungskriege und der sogenannte Kosovo-Krieg vor 20 Jahren. Im Interview äußert er sich zum völkerrechtswidrigen Angriff auf Rest-Jugoslawien und den Hintergründen.
Warum hat die Nato am 24. März 1999 das damalige Rest-Jugoslawien überfallen? Was ist von der damaligen Begründung, die Kosovaren schützen zu müssen, zu halten?
Der Nato-Angriff war der Schlusspunkt im Zerfallsprozess Jugoslawiens, bei dem innere Schwächen und nationale Fliehkräfte von außen zur Katastrophe dynamisiert wurden. Zugleich kennzeichnet das Datum das Ende der europäischen Nachkriegszeit. Der Krieg kam damit nach Europa zurück. Entscheidend für den von der Uno nicht gebilligten Angriff war letztlich die Erkenntnis der westlichen Allianz, den gewünschten Regimewechsel mit politischem Druck allein nicht herbeiführen zu können. Slobodan Milošević war im Westen bereits seit der Jahreswende 1990/1991 zur Feindbild-Figur geworden. Damals stoppte Belgrad den Jeffrey Sachs/Ante Marković-Plan des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Jugoslawien eine Schocktherapie mit Austeritätsmaßnahmen, also Sparmaßnahmen, verordnet hatte. Belgrad warf die Gelddruckmaschine an und druckte Dinars für die Entlohnung von Staatsangestellten und Militärs. Der IWF-Kurs war damit unterlaufen, Sachs zog nach Ljubljana und Warschau weiter.
Das Argument von der nationalen Selbstbestimmung, die den Kosovo-Albanern von Belgrad vorenthalten würde und für die die Nato in den Krieg ziehen müsse, diente als Vorwand. Eine Kritik an der jahrelangen serbischen Repression gegen Kosovo-Albaner macht diese Einschätzung nicht überflüssig. Aber der Nato ging es nicht um Menschenrechte.
Wer waren die Kriegstreiber? War das die bundesdeutsche Regierung? Die spielte ja schon bei den Sezessions-Kriegen in Jugoslawien eine unrühmliche Rolle, indem sie zuallererst Kroatien und Slowenien anerkannte – trotz Warnung des UN-Generalsekretärs Perez de Cuéllar.
Die erste Unterstützung von außen für kroatische und slowenische Sezessions- bzw. Unabhängigkeitswünsche kam aus Deutschland und Österreich. Die beiden Außenminister Hans-Dietrich Genscher und Alois Mock hefteten sich damals das Schlagwort von der „nationalen Selbstbestimmung“ auf ihre Fahnen. Nach der Zerschlagung Jugoslawiens hält man davon in Westeuropa allerdings nicht mehr viel. Nationale Selbstbestimmung wird seither stattdessen von liberalen Kreisen als Nationalismus diskreditiert. Damals, im Juni 1991, verkündete US-Außenminister James Baker in Belgrad noch, dass die USA die Unabhängigkeit der beiden Teilrepubliken nicht anerkennen würden. Mit der Gründung der bosnisch-kroatischen Föderation im Jahr 1995 meldete sich Washington als führende Kraft zurück auf den Balkan.
Der Krieg 1999 ging von den USA aus, die hatte bereits Monate zuvor die sogenannte „Activation Order“ erlassen. Das war eine offene Kriegsdrohung an Belgrad, sich aus dem Kosovo zurückzuziehen, sonst würde die Nato eingreifen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatte den schrittweisen Rückzug überwacht, bis ihr Leiter vor Ort, der US-Amerikaner und frühere CIA-Mann William Walker, ein Massaker im Dorf Račak ohne große Untersuchung sogleich der serbischen Seite anlastete. Die anschließenden Verhandlungen in Rambouillet brachten kein Ergebnis, weil Belgrad dem US-Plan, das gesamte serbische Territorium als Nato-Aufmarschgebiet nutzen zu wollen, nicht zustimmte – und auch nicht zustimmen konnte, wäre das doch das Ende seiner Souveränität gewesen. Die EU setzte dem US-Kriegsplan in Rambouillet nichts entgegen. Ihr Verhandler, der Österreicher Wolfgang Petritsch, ist mitverantwortlich für den ersten Kriegsgang in Europa nach 1945.
Welche Rolle spielten die deutschsprachigen Medien bei diesem ersten Krieg Deutschlands nach 1945?
Bei den führenden deutschen Blättern, insbesondere bei der „Zeit“ und der „Süddeutschen Zeitung“, fühlte man sich an die Hetzschriften von vor dem Ersten Weltkrieg erinnert, die im berüchtigten Kürzel „Serbien muss sterbien“ gipfelten. Die linke Presse, „junge Welt“ und „Neues Deutschland“, bezogen hingegen klare Anti-Kriegspositionen, was ihnen auch starken Zulauf und höhere Verkaufsauflagen brachte. Denn viele Deutsche wollten den Krieg nicht, den ihre Regierung und die meinungsbildenden Medien betrieben und für gut hießen.
Der Angriff auf Jugoslawien gilt als eines der ersten Beispiele einer „humanitären Intervention“ Wie ist das im Rückblick einzuschätzen? Selbst Altbundeskanzler Helmut Schmidt hatte am 20. Mai 2008 in der Maischberger-Talkshow interessante Erkenntnisse zum Thema „Humanitärer Krieg“ kundgetan und gefordert, dass sich Regierungen nicht einmischen sollen. Wenn sie es tun, gebe es meist nur imperiale und koloniale Gründe, wie schon vor hundert Jahren und so auch im Fall Kosovo.
Eine humanitäre Intervention kann nur eine friedensfördernde Intervention sein, niemals ein Krieg. Die Nato als Militärbündnis ist ohnedies für eine „humanitäre Intervention“ völlig ungeeignet. Und die EU hat sich mit dem Amsterdamer Vertrag 1997 ebenfalls einer Kriegslogik verschrieben, indem dort ihre außenpolitischen Aufgaben neu definiert wurden, nämlich von friedenserhaltenden zu friedensschaffenden Interventionen, was einen Euphemismus für militärischen Eingriff darstellt. Der Amsterdamer Vertrag ist zwar erst im Mai 1999 in Kraft getreten, also knapp nach dem Nato-Angriff auf Jugoslawien, aber die „Menschenrechts-Bomber“ aus Deutschland und anderen europäischen Nato-Staaten waren schon im März unterwegs.
Was waren die tatsächlichen Interessen, diesen Krieg zu führen? Sie haben ja 2008 ein Buch über das „Experiment Kosovo. Die Rückkehr des Kolonialismus“ veröffentlicht.
Der Regimewechsel in Serbien ist ja unmittelbar nicht geglückt, weil die Nato auf dem Schlachtfeld keinen Sieg errungen hat. Auch die Herauslösung des Kosovo aus der jugoslawischen/serbischen Staatlichkeit hat nicht wirklich funktioniert. Laut UN-Resolution 1244 ist der Kosovo Bestandteil Jugoslawiens bzw. Serbiens – bis heute. Daran ändert auch die Anerkennung Kosovos durch etwas mehr als die Hälfte der UN-Mitglieder nichts. Auch die fünf EU-Mitgliedsstaaten Spanien, Rumänien, die Slowakei, Griechenland und Zypern erkennen keine kosovarische Staatlichkeit an.
Wenn man sich ansieht, wie der Kosovo aktuell aussieht, kann man – post tragödiam – feststellen, welche Interessen hinter dem Krieg standen: Da ist einmal das vornehmlich US-amerikanische geopolitische Interesse, das kosovarische Territorium militärisch zu nutzen. Mit dem Bau des europaweit größten Militärlagers „Camp Bondsteel“ ist das gelungen. Wirtschaftlich gehört der Kosovo zur Euro-Zone. Für seinen wichtigsten und größten Betrieb, die Trepča-Minen, sucht die unter EU-Beobachtung stehende Privatisierungsagentur einen neuen Eigentümer, was durch die ungeklärte Staatlichkeit erschwert wird.
Nicht vergessen darf man auch, dass der Krieg gegen Jugoslawien für die US-amerikanische Waffenindustrie ein Versuchsfeld war. Da wurden z.B. Graphit- Waffen getestet, die im großen Umkreis ihres Einsatzes Kurzschlüsse verursachten und alle elektrischen Geräte vom Strom nahmen. Und dann war Kosovo (wie andere Teile Jugoslawiens auch) noch eine Art – zynisch gesagt – Entsorgungsgebiet für abgereichertes Uran. Dieses aus der Atomindustrie stammende Material mit Millionen von Jahren an Halbwertszeit müsste sicher gelagert werden. Stattdessen haben es die USA als panzerbrechende Munition verwendet. Die Bevölkerung des Kosovo leidet noch viele, viele Generationen an vermehrten Missbildungen von Neugeborenen und hohen Krebsraten, insbesondere Leukämie.
Wie schätzen Sie die aktuelle Entwicklung im Kosovo ein?
Der Kosovo ist, wirtschaftlich gesprochen, ein schwarzes Loch in der Mitte Europas. Seriöse Investoren schrecken vor der nicht geklärten Staatlichkeit zurück. So mancher der ins zivile Leben zurückgekehrten UCK-Kader bedient sich am ehemaligen Volkseigentum. Der Schwarzmarkt blüht, die Jugend emigriert. Und das alles unter der Ägide der nach wie vor existierenden UN-Verwaltung des Kosovo, dessen oberster Repräsentant zur Zeit der Afghane Zahir Tanin ist. Solange es zu keiner einvernehmlichen Lösung zwischen Belgrad und Prishtine kommt, wird sich an diesem Zustand nicht viel ändern.
Zuletzt war im Sommer 2018 von beiden Seiten die Idee diskutiert worden, auf Basis eines Gebietstausches vom serbisch besiedelten Nord-Kosovo gegen das albanisch besiedelte Preševo-Tal Anerkennung und Frieden zu finden. Das gab Hoffnung, zumal sowohl der serbische als auch der kosovarische Präsident sich positiv dazu äußerten. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel funkte allerdings sogleich dazwischen und meinte, Grenzänderungen entlang ethnischer Linien seien inakzeptabel. Während der Unterstützung der kroatischen und bosnisch-muslimischen Sezessionswünsche in den 1990er Jahren und im Krieg gegen Jugoslawien 1999 hörte sich das noch anders an.


Mil-lnr.info: Dringende Mitteilung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR
Wie bereits mitgeteilt wurde, hatte die ukrainische Seite unter dem Vorwand der Schließung der Brücke am KPP „Staniza Luganskaja“ die einseitige Eröffnung der Autostraße Popasnaja – Perwomajsk geplant. Obwohl die Arbeiten zur Entminung nicht richtig durchgeführt wurden und obwohl ihr die Gefahr für die Einwohner, die die Abgrenzungslinie passieren, bewusst war, versuchte die Kiewer Regierung bis zum Letzten, den hinterhältigen Plan durchzuführen.
Aufgrund der gescheiterten Provokation mit der Eröffnung des Übergangs am KPP „Solotoje“ bereitet das verbrecherische ukrainische Regime eine weitere Aktion zum Bruch des Waffenstillstands und zur Beschuldigung der Volksmiliz der LVR bezüglich einer Verletzung des Regimes der Feuereinstellung vor.
Nach Informationen aus zuverlässigen Quellen werden die ukrainischen Besatzer in Richtung Popasnaja einen Artillerie- und Mörserbeschuss von Ortschaften in der Nähe der Kontaktlinie auf ukrainischen kontrolliertem Territorium durchführen. Anschließend soll dies als Beschuss von Seiten von Soldaten der Volksmiliz der LVR dargestellt werden.
Im Vorfeld der Sitzung der Kontaktgruppe in Minsk, die für den 27. März geplant ist, bereitet die ukrainische Seite inszenierte Materialien zur Diskreditierung der Führung der Republik vor.
Gleichzeitig unterlässt Poroschenko die Versuche, die Macht in seinen Händen zu halten, nicht. Dazu ist er bereit, jegliche blutige Provokation durchzuführen, deren Opfer die Zivilbevölkerung sein kann.
Wir rufen die internationalen Beobachter- und Rechtsschutzorganisationen auf, die Kiewer Regierung zu zwingen, von der Realisierung ihrer verbrecherischen Absichten Abstand zu nehmen.


de.sputniknews.com: Nato-Raketen auf Belgrader Geburtsstation: Wie 48 Mütter mit Babys gerettet wurden
Das Personal der Klinik im Zentrum von Belgrad, die im Mai 1999 von Nato-Flugzeugen angegriffen wurde, hat damals 48 Wöchnerinnen samt Babys gerettet. Darüber berichtete die Krankenschwester Elena Savić, Teilnehmerin dieser Ereignisse, im Gespräch mit Sputnik. Sie ist auch heute noch in der Klinik tätig.
Die Nato-Fliegerkräfte hatten nach Mitternacht am 20. Mai Marschflugkörper gegen die Klinik „Dr Dragiša Mišović“ abgefeuert. Bei dem Angriff wurden drei Patienten der Abteilung Neurologie getötet sowie sieben Gardisten, die sich in LKWs in der Nähe des Krankenhauses befanden. Weitere vier Soldaten erlitten schwere Verletzungen. Der Luftschlag war besonders gefährlich für die Abteilung Gynäkologie, in der sich Schwangere und Wöchnerinnen sowie Personalangehörige aufhielten.
„Freilich hatten wir einen Angriff für möglich gehalten (…). Aber das Krankenhaus arbeitete routinemäßig. An dem Tag, als das Bombardement erfolgte, hatten wir sehr viel zu tun – in unserer Dienstschicht mussten 48 Wöchnerinnen versorgt werden“, so Savić.
Zehn Minuten vor dem Raketenschlag sei ein Kaiserschnitt vorgenommen worden, sagte sie. Durch eine Detonationswelle wurde ihre Kollegin aus dem Operationsraum und sie selbst aus dem Nebenzimmer in den Flur getrieben. Die beiden Frauen eilten in die Intensivstation, wo sich in dieser Zeit eine Kollegin und fünf operierte Patientinnen befanden. Es habe weder Schreie noch Panik gegeben, erinnert sich die Krankenschwester. „Selbstverständlich machten sich die Mütter Sorgen um ihre Kinder. Als ihnen mitgeteilt wurde, dass die Kinder in Ordnung sind, beruhigten sie sich.“
Als erste seien die Kinder und dann ihre Mütter in Sicherheit gebracht worden, so Savić weiter. Nach ihren Worten wurde das Gebäude innerhalb von 20 bis 30 Minuten evakuiert. Man habe auf einen weiteren Schlag gewartet.
„Meine Kollegen hatten Kleinschnitte und Verletzungen durch Glassplitter bekommen. Wir wurden in der Chirurgie-Abteilung untersucht, nachdem die Frauen und die Kinder an einen anderen Ort gebracht worden waren“, so die Krankenschwester.
Am 24. März 1999 hatte die Nato unter Umgehung des UN-Sicherheitsrates Bombenangriffe auf Jugoslawien gestartet, die bis zum 10. Juni andauerten. Nach verschiedenen Angaben kamen dabei rund 2500 Jugoslawen ums Leben.


nachmittags:

rusvesna.su: Die NATO bezeichnete die Bombardierung Jugoslawiens als „notwendig und legitim“
Die NATO hält die Bombardierung Jugoslawiens 20 Jahre nach ihrem Beginn nach wie vor für notwendig und legitim, teilte der Pressedienst der Allianz mit.
Wie im Bündnis festgestellt wurde, wurde mit der Operation „Allied Force“ im Kosovo begonnen, „die humanitäre Katastrophe zu stoppen“.
„Diese Entscheidung wurde nach mehr als einem Jahr Kämpfen im Kosovo und mehreren erfolglosen Versuchen der UN und der Kontaktgruppe, deren Mitglied auch Russland war, eine friedliche diplomatische Lösung für diese Krise zu finden, getroffen,. Der Einsatz der NATO-Streitkräfte war notwendig und legitim “, zitiert TASS aus der Erklärung des Bündnisses.
Darin wird betont, dass der Zweck der Operation darin bestanden habe, „alle Feindseligkeiten und Repressionen gegen die Zivilbevölkerung des Kosovo zu beenden und die Rückkehr der Flüchtlinge sowie den Zugang für humanitäre Organisationen sicherzustellen“.
Die Operation habe diese Aufgabe erfüllt, hieß es in der Zentrale.
Zuvor hatte die Ständige Vertretung Russlands bei der NATO erklärt, dass der Westen die Lektion der Tragödie in Jugoslawien nicht gelernt habe.


de.sputniknews.com:
Sacharowa antwortet auf Pompeos Erklärung zu Golanhöhen und Krim
Der Westen tut laut der offiziellen Sprecherin des Außenministeriums Russlands, Maria Sacharowa, alles Mögliche, damit die Welt nichts über die reale Situation auf der Krim erfährt.
Die Diplomatin kommentierte so die jüngste Äußerung des US-Außenministers Mike Pompeo. Der US-Chefdiplomat sagte, dass sich die Anerkennung der Souveränität Israels über die Golanhöhen von der Situation hinsichtlich der Krim unterscheide.
Ihm zufolge entsprechen die Absichten Washingtons in vollem Maße der „realen Sachlage vor Ort“.
„Eben deswegen unternehmen Washington und Brüssel alles Mögliche, damit in der Welt nichts von der realen Sachlage auf der Krim bekannt wird – sonst erfolgt die Anerkennung automatisch, wie aus der Logik des Außenministers folgt“, schrieb Sacharowa auf ihrem Facebook-Account.
Sie bedankte sich bei Pompeo und erwiderte, dass man in Moskau „alles verstanden“ habe und die Strategie der Informationsarbeit korrigieren werde.
Am 21. März hatte der US-Präsident Donald Trump erklärt, dass die Zeit gekommen sei, die Golanhöhen als israelisches Territorium anzuerkennen.


telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine heute um 14:20 Uhr das Feuer auf Wasiljewka mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
Unter Beschuss geriet das Gebiet der Wasiljewker Pumpstation. Der Beschuss wurde in unmittelbarer Nähe der Maschinenhalle der Station festgestellt, das Personal befindet sich im Schutzraum.


de.sputniknews.com: „Terroristen sind immer noch stark“: US-General kommentiert die Lage in Syrien
Das sogenannte „Kalifat“ der Terrorgruppierung „Islamischer Staat“ ist zerschlagen, jedoch verstecken sich die Terrorkämpfer in den Lagern für die Binnenflüchtlinge und in den abgelegenen Gebieten. Der amerikanische Generalleutnant Paul LaCamera, Kommandeur der US-geführten Anti-IS-Koalition, hat sich am Samstag zu dem Thema geäußert.
„Man sollte sich nicht täuschen, der IS ist immer noch stark. Sie haben eine berechnende Entscheidung getroffen, um das, was von ihrem schrumpfenden Personal übrig geblieben ist, und auch eigene Fähigkeiten zu erhalten, indem sie auf die Lager für Binnenflüchtlinge und das Untertauchen in abgelegenen Gebieten gesetzt haben. Sie warten auf den richtigen Moment, um wieder voranzukommen“, heißt es in einer von der Koalition verbreiteten Erklärung LaCameras.
Ihm zufolge haben sich allein im letzten Monat mehr als 60.000 Terrorkämpfer und Zivilisten in der Ortschaft Baguz ergeben oder sind aus dieser geflohen. „Viele Zivilisten, die aus Baguz evakuiert wurden, gehören zu den Familien der IS-Kämpfer, und sie haben sich bewusst zur radikalen IS-Ideologie bekannt. Diese Familienmitglieder werden auf ihre Ideologie nicht so einfach verzichten“, fügte der US-Generalleutnant hinzu.
Er wies darauf hin, dass die US-geführte Anti-IS-Koalition und die internationale Gemeinschaft jetzt Maßnahmen ergreifen müssen, um die Bedingungen zu beseitigen, unter denen eine Wiederbelebung des IS möglich sei. „Wir müssen unsere Anstrengungen zur Bekämpfung ihrer Ideologie verdoppeln“, resümierte LaCamera.
Zuvor am Freitag soll der US-Präsident Donald Trump laut Medienberichten eine Landkarte der Region vor Journalisten präsentiert haben, die das ehemalige Ausbreitungsgebiet des IS zeigte, sowie eine zweite mit der aktuellen Lage vom Freitag. Nach dieser Karte hat der IS angeblich kein Gebiet mehr unter Kontrolle. „Gratuliere“, sagte Trump und fügte hinzu: „Ich glaube, es wird auch mal Zeit.“ Seine Sprecherin Sarah Sanders soll dazu gesagt haben, der IS sei „zu 100 Prozent“ besiegt.
Die USA und ihre Verbündeten führen seit 2014 eine Operation gegen den IS im Irak und in Syrien durch. Der US-Truppeneinsatz in Syrien erfolgt ohne Genehmigung der Behörden dieses Landes, die dieses Vorgehen als Okkupation betrachten.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 24.03.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von fünf Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 24. und 92. mechanisierten Brigade sowie der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Guds, Bryshinskij und Mischantschuk aus Mineralnoje, Staromichajlowka, Jasinowataja und das Gelände des Flughafens von Donezk mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Granatwerfern, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Kuratsch Sachanka mit großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Durch erwiderndes Feuer mit nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen wurden die Feuerstellungen des Gegners unterdrückt. Im Gebiet von Nowomichajlowka wurden zwei Kämpfer aus der 24. mechanisierten Brigade der BFU vernichtet, drei wurden verletzt. Infolge des Beschusses, der eine weitere Bestätigung der Weigerung der ukrainischen Kämpfer, ihre Verpflichtungen zu erfüllen sind, starben zwei Verteidiger der Republik.
Im Zusammenhang mit der Verschiebung der Rotation ist das moralisch-psychische Niveau des Personals der 58. Panzergrenadierbrigade erheblich gesunken. Am 22. und 23. März wurden neun Fälle von eigenmächtigen Verlassen des Stationierungsortes durch Soldaten des Brigade festgestellt, neun davon mit der Waffe. In diesem Zusammenhang hat das Brigadekommando eine Zusammenarbeit zwischen Einheiten des Innenministeriums, der Nationalgarde der Ukraine und dem staatlichen Grenzdienst der Ukraine zur Suche nach den Flüchtigen organisiert, um ein Übergehen der Soldaten auf das Territorium der Republik zu verhindern.
Die zunehmen Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils sind nicht das einzige Problem des ukrainischen Militärkommandos. Die Soldaten wollen nach wie vor nicht dienen, es werden Fälle von Selbstverletzung festgestellt, um von der Front abgezogen zu werden und in Behandlung zu kommen. So hat sich am 20. März ein Soldat des 137. Bataillons der 36. Marineinfanteriebrigade selbst in die linke Hand geschossen, um Kampfaufgaben im vordersten Bereich zu entgehen. Ein ähnlicher Fall geschah auch im 503. Bataillon der Marineinfanteriebrigade. Zu diesen Vorfällen erfolgt eine Untersuchung.
Außerdem führt die Militärstaatsanwaltschaft eine Untersuchung zum Fall eines Mörserbeschusses auf das 1. Bataillon der 24. mechanisierten Brigade von den Positionen des „Rechten Sektors“ aus durch, in dessen Folge der Soldat des Bataillons Michail Wjatscheslawowitsch Martynow starb.
Die Situation mit dem Personaldefizit, nicht kampfbedingten Verlusten und dem Unwillen in der ukrainischen Armee zu dienen, zwingt das Kommando der BFU zu äußersten Maßnahmen. So wurden Fälle festgestellt, dass die Brigadekommandeure wehrpflichtige Soldaten gezwungen haben, kurzfristige Verträge über sechs Monate zu unterschreiben, um sie dann die die OOS-Zone zu schicken.


de.sputniknews.com: Volkswagen könnte Ukraine Richtung Serbien verlassen – Medien
Der deutsche Konzern Volkswagen könnte laut serbischen Medienberichten seine Betriebskapazitäten in der Ukraine einmotten und die Autoproduktion nach Serbien verlegen, wo die wirtschaftliche und politische Situation stabil sei.
Die im Dorf Solomonowo (westukrainische Region Transkarpatien) ansässige Aktiengesellschaft „Eurocar“ liefert derzeit Fahrzeugmodelle Audi A4 und A6, Škoda Fabia, Octavia, Seat Leon, Altea und Toledo. Die Betriebskapazitäten erlauben es, bis zu 45.000 Fahrzeuge im Jahr zu bauen. Doch wegen der wirtschaftlichen Situation in der Ukraine, die sich seit dem Jahr 2016 verschlechtert hat, liefert das Autowerk jetzt weniger als ein Zehntel davon. So sind 2016 nur noch 4.000 Fahrzeuge vom Band gelaufen.
Laut den Medienberichten betrachtet Volkswagen nun Serbien als ein Land, wo eine Multi-Brand-Produktion organisiert werden könnte. VW-Mitarbeiter haben sich mit Milenko Kostić, dem Chef des Unternehmens, das Škoda-Wagen importiert, in Verbindung gesetzt.
Laut Kostić wäre der „Umzug“ des VW-Konzerns in sein Land ein fantastisches Ereignis.
Die für den Bau eines solchen Betriebes erforderlichen 300 bis 400 Hektar Land gebe es in der nördlichen Provinz Vojvodina, so Kostić.
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte dazu:
„In Bezug auf die Organisation des Volkswagen-Business ist Serbien das stärkste und stabilste Land im Vergleich zu den anderen Staaten, die an solchen Investitionen interessiert sind. Das sind die Türkei, Rumänien, Bulgarien und noch ein Land.“ Vučić will Verhandlungen mit VW-Vertretern führen, die an der in Belgrad laufenden Automesse teilnehmen.
Die Entscheidung des deutschen Autokonzerns zur Produktionsaufnahme in Serbien soll im April bekanntgegeben werden


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il-lnr.info: Erklärung des offiziellenVertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Trotz des Rückgang der Intensität des Beschusses bleibt die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR angespannt.
Auf Befehl des Kommandeurs der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte des Kriegsverbrechers Majstrenko wurde das Gebiet von Solotoje-5 mit Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Von den Positionen der 30. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurde die Umgebung von Kalinowka mit Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen. Den Befehl zur Durchführung des Beschusses erteilte der Kriegsverbrecher Garas..
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nsgesamt wurden 45 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Aufgrund der gescheiterten Provokation mit der Eröffnung eines Übergangs am KPP „Solotoje“, die durch die Veröffentlichung der entsprechenden Information verhindert werden konnte, hat das verbrecherische ukrainische Regime eine weitere Aktion zur Untergrabung des Waffenstillstands und um die Volksmiliz der LVR der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung zu beschuldigen unternommen.
Heute um 7:55
Uhr haben bewaffnete Formationen der Ukraine Solotoje-5, das in der Nähe der Kontaktlinie liegt, mit Granatwerfern beschossen. Dieser Beschuss wird als Beschuss von Seiten der Soldaten der LVR dargestellt werden.
Nach Informationen von zuverlässigen Quellen arbeiten im Gebiet von Popasnaja und Solotoje-4, die unter Kontrolle der Kiewer Kämpfer sind, bereits Filmteams der von Poroschenko kontrollierten Informationsagenturen „5. Kanal“ und „ICTV“, um gefälschte Fakten über einen Beschuss von unserer Seite darzustellen.
Ich erkläre verantwortlich, dass die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen und das Regime der Feuereinstellung streng einhält. Unsere Soldaten haben mit den Beschüssen des o.g. Gebiets nichts zu tun. Die gesamte Verantwortung für diese Handlungen liegt beim Kommando der „OOS“ sowie beim Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade dem Kriegsverbrecher Majstrenko, der den Befehl zum Beschuss auf die friedliche Bevölkerung erteilt hat. …


abends:

de.sputniknews.com: Nach Nato-Bombardierungen: Fast 40.000 neue Krebserkrankungen pro Jahr in Serbien
20 Jahre nach den Nato-Bombardements wird in Serbien bei bis zu 40.000 Patienten jährlich Krebs diagnostiziert. Dies teilte die Leiterin der Abteilung für Neuroonkologie des klinischen Zentrums Serbiens, Danica Grujičić, mit.
Die Nato-Bombenanschläge auf Jugoslawien im Jahr 1999, bei denen Tausende Menschen getötet und verletzt wurden, waren unter dem Vorwand des Schutzes der albanischen Bevölkerung der autonomen Provinz Kosovo und Metochien vor den Aktionen der serbischen Armee und Polizei eingeleitet worden.
Anfang Juni 2018 war ein aus Wissenschaftlern, Rechtsanwälten, Militärs und Ärzten bestehendes Koordinierungsgremium bei der serbischen Regierung gebildet worden, um die Auswirkungen der Bombenangriffe zu untersuchen.
„In Serbien mit seiner Bevölkerung von etwa sieben Millionen Menschen wird jährlich bei bis zu 40.000 Personen Krebs diagnostiziert“, sagte Dr. Grujičić.
„Unser berühmter Onkologe, Professor Slobodan Čikarić, ist der Ansicht, das empfindlichste menschliche Organ für erhöhte Bestrahlung sei das Knochenmark. Der Professor analysierte Fünfjahreszeiträume – fünf und zehn Jahre nach den Bombardements. Dabei stellte er fest, dass die Zahl der Leukämie- und Lymphomen-Kranken um 180 Prozent anstieg, was bedeutet, dass das Knochenmark betroffen war. Die Sterblichkeitsrate war um 200 Prozent angestiegen.“ …


telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie schon mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 18:40 Uhr das Feuer mit 120mm-Mörsern in Richtung Dolomitnoje eröffnet.
Dabei wurde ein Haus in der Shelesnodoroshnaja-Straße 13, in dem zwei Rentnerinnen leben, durch einen direkten Treffer auf das Dach beschädigt.
Nach uns vorliegenden Informationen gibt es keine Verletzten.


de.sputniknews.com: Keine Korruptionsermittlungen gegen Poroschenko: EU dementiert Aussagen Timoschenkos
Die EU hat die Erklärung der Präsidentschaftskandidatin der Ukraine, Julia Timoschenko, dementiert, dass das europäische Antikorruptionsbüro (OLAF) gegen den Amtsinhaber Petro Poroschenko eine Ermittlung wegen Korruption eingeleitet habe. Dies berichtet das Online-Medium „Ewropejskaja Prawda“ unter Berufung auf die OLAF-Vertretung in der Ukraine.
„OLAF (Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung – Anm. d. Red.) bestätigt, dass es keine Ermittlungen im Zusammenhang mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko gibt. Sollten irgendwelche Informationen auftauchen, die für eine Ermittlung von Interesse sein können, wird OLAF diese im Rahmen unserer üblichen Verfahren bewerten“, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes des europäischen Antikorruptionsbüros.
Zuvor war berichtet worden, Timoschenko habe erklärt, dass die EU und die USA gegen den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und seine Umgebung eine Ermittlung wegen Korruption eingeleitet hätten. Ihr zufolge handelt es sich um OLAF, das europäische Antikorruptionsbüro, und SFO, die britische Strafverfolgungsbehörde für schwere Betrugsdelikte.


de.sputniknews.com: US-Flugzeug führt Aufklärung an russischen Grenzen
Der US-Jet für elektronische Aufklärung Boeing RC-135V Rivet Joint ist durch die Fluginformationszone des Gebiets Kaliningrad geflogen, wie die Monitoring-Ressource „Plane Radar“ mitteilte.
Nach Angaben des Portals sei der Aufklärer von einem britischen Luftstützpunkt gestartet, habe Kurs auf das Baltikum genommen und dann den Luftraum des Gebiets Kaliningrad erkundet.
Der Flug habe in 3.500 Metern Höhe stattgefunden.
In der letzten Zeit haben sich die Aktivitäten der ausländischen Aufklärungsflugzeuge und Drohnen nahe der russischen Grenzen und Militärobjekte intensiviert. Die ausländischen Fluggeräte militärischer Zweckbestimmung tauchen regelmäßig über der Ostsee, über der Region Krim und Krasnodar sowie bei russischen Luftstützpunkten in Syrien auf.
Kürzlich seien an den russischen Grenzen nicht nur US-Aufklärer, sondern auch strategische Atombomber gesichtet worden. So hatte zum Beispiel eine Boeing B-52H zuvor mehrmals das Bombardement einer Basis der Baltischen Flotte simuliert, aber dann sofort gewendet, nachdem sie von Überwachungsmitteln der russischen Luftabwehr erfasst worden sei. Darüber hinaus habe Russland mehrmals seine Kampfjets Su-27 wegen der US-B-52H in die Luft aufsteigen lassen.
Russische Behörden haben wiederholt Bedauern wegen der Handlungen von Washington ausgedrückt. In Moskau war betont worden, dass die Flüge der US-Jets an der Staatsgrenze nicht zur Verbesserung der Atmosphäre von Sicherheit und Stabilität führen würden.

 

Standard

Presseschau vom 23.03.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Moskau reagiert auf US-Pläne zu Tests von Abfangraketen SM-3 Block IIA
Moskau wird adäquate Maßnahmen ergreifen, falls Washington seine Pläne zur Erprobung der Abfangrakete vom Typ SM-3 Block IIA realisiert. Das erklärte das russische Außenministerium am Freitag.
Die Pläne waren in einem am 17. Januar veröffentlichten Bericht zur US-Politik im Bereich der Raketenabwehr bekannt gegeben worden. Demnach will das Pentagon 2020 eine lenkbare Rakete dieses Typs erproben, die für das Abfangen interkontinentaler ballistischer Flugkörper geeignet ist.
„Derartige Absichten gemahnen zur Vorsicht. (…) Die Bedrohung wird zur Realität. Russland wird das selbstverständlich berücksichtigen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, darunter auch technischen Charakters“, hieß es in der Erklärung des russischen Außenamtes.


telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie
schon mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine das Feuer in Richtung Siedlung des Gagarin-Bergwerks in Gorlowka eröffnet. Infolge des Beschusses wurde ein Haus in der Alfawitnyj-Gasse 4, Wohnung 2 beschädigt (Fenster).
Opfer unter der
Zivilbevölkerung wurden nicht festgestellt. Genauere Informationen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com: Maas hält Nato-Bomben auf Jugoslawien für „richtig“
Auch 20 Jahre nach dem Beginn der umstrittenen Nato-Luftangriffe auf die damalige Bundesrepublik Jugoslawien hält Außenminister Heiko Maas die deutsche Beteiligung daran für richtig.
„Ich glaube nach wie vor, dass die deutsche Beteiligung ein Ausfluss verantwortungsbewussten Handelns gewesen ist“, sagte der SPD-Politiker den „Stuttgarter Nachrichten“ (Samstagsausgabe).
„Wir haben damals gesehen, dass es massive Menschenrechtsverletzungen gegeben hat, bis hin zu Massenmord. Ich bin der Auffassung, dass das Eingreifen der Nato richtig war. Ich will nicht wissen, was noch alles dort geschehen wäre, wenn es das nicht gegeben hätte“, sagte Maas nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur.
Die Nato hatte im Kosovo-Konflikt vom 24. März bis 8. Juni 1999 ohne UN-Mandat Jugoslawien bombardiert. Bei den Angriffen kamen verschiedenen Schätzungen zufolge zwischen 1200 und 2500 Menschen ums Leben, darunter etwa 270 Soldaten und Polizisten sowie 89 Kinder. Rund 12.500 weitere Zivilisten wurden verletzt. Zerstört wurden 148 Wohnhäuser und 62 Brücken; etwa 300 Schulen, Krankenhäuser und Staatseinrichtungen sowie 176 Kulturdenkmäler wurden beschädigt.
Kritiker, unter ihnen prominente Politiker und Experten, werten die Nato-Angriffe auf Jugoslawien als Völkerrechtsbruch, weil sie ohne Zustimmung der Vereinten Nationen erfolgten. Artikel 2 der UN-Charta besagt: „Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt“.


vormittags:

de.sputniknews.com: Ex-Geheimdienstchef: Poroschenko wollte zum KGB
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und der Ex-Präsident Georgiens und ehemalige Gebietsgouverneur von Odessa, Michail Saakaschwili, wollten einst beim sowjetischen Geheimdienst dienen, sagte der Ex-Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes, Nikolai Malomusch, in einem Interview für den ukrainischen TV-Nachrichtensender „Kanal 4“.
Ihm zufolge hatten Poroschenko und Saakaschwili an der Fakultät für internationale Beziehungen und Völkerrecht der staatlichen Universität Kiew studiert, an der Malomusch Vorlesungen hielt.
„Sowohl Saakaschwili als auch Poroschenko gerieten schon im ersten Studienjahr als mögliche Kandidaten in unser Blickfeld. Wir standen von Anfang an in Kontakt zu ihnen, um zu erfahren, was für Menschen sie sind, wofür sie sich interessieren und was für eine psychische Verfassung sie haben“, so Malomusch.
Poroschenko und Saakaschwili hätten den Wunsch geäußert, dem Nachrichtenwesen zu dienen, so Malomusch weiter. „Wir empfahlen ihnen, zuerst den Wehrdienst abzuleisten und dann zurückzukehren, damit sie sich für den Geheimdienst oder den Abwehrdienst ausbilden lassen konnten.“
Doch in der letzten Etappe habe Poroschenko aus objektiven Gründen den Berufsstandards der Geheimdienste der Ukraine nicht entsprochen, sagte Malomusch. Er ging nicht näher auf die Kriterien ein, die Poroschenko nicht erfüllte.
Saakaschwili habe dagegen alle Anforderungen erfüllt und sei im Begriff gewesen, nach Georgien zu reisen, sagte Malomusch. Als die Sowjetunion zerfiel, sollte er bei den Geheimdiensten des unabhängigen Georgiens eingestellt werden. Sein Heimatland sei jedoch von einem Krieg erschüttert worden, und es habe dort keine Person gegeben, der Saakaschwili sein Empfehlungsschreiben hätte vorlegen können, sagte der ehemalige Geheimdienst-Chef.


lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden elfmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Kalinowo, Frunse, Losowoje und Kalinowo-Borschtschewatoje.
Geschossen wurde mit Antipanzerraketenkomplexen, 122mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern.


de.sputniknews.com: Kasachstans Hauptstadt heißt ab heute Nur-Sultan
Trotz ablehnender Haltung vieler Bürger ist Kasachstans Hauptstadt Astana am Samstag offiziell in Nur-Sultan umbenannt worden. Damit erhielt die Millionenmetropole den Vornamen des langjährigen Staatschefs Nursultan Nasarbajew (79), der in dieser Woche nach 29 Jahren im Amt überraschend zurückgetreten war.
Für die Umbenennung musste das Grundgesetz der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik geändert werden. Der Übergangspräsident Kassym-Schomart Tokajew (64), dem Nasarbajew am Mittwoch die Macht übertrug, unterzeichnete am heutigen Samstag die entsprechenden Novellen, die zuvor bereits vom Parlament gebilligt worden waren. Dies teilte das Presseamt des Präsidenten mit.
Mit der Unterzeichnung durch den Staatschef wurde die Namensänderung nun rechtskräftig.
Die von Tokajew vorgeschlagene Umbenennung war bei den Kasachen auf geteilte Meinungen gestoßen: Neben Zustimmung gab es auch Gegenstimmen. Am Donnerstag lieferten sich Anhänger und Gegner in Astana eine Schlägerei. Augenzeugen berichteten von etwa 20 Festnahmen. Auch am Freitag gab es in Astana und Almaty Medienberichten zufolge Proteste gegen den neuen Namen der Hauptstadt.
Einer Internet-Petition, die ein Referendum über die Umbenennung forderte, schlossen sich bis zum Samstagvormittag mehr als 44.000 Unterstützer an. In Kasachstan leben mehr als 18 Millionen Menschen. Flächenmäßig ist das gas- und ölreiche Land mit mehr als 2,7 Millionen Quadratkilometern fast achtmal so groß wie Deutschland.
Astana hieß zu Sowjetzeiten Akmolinsk (bis 1961), danach bis 1991 Zelinograd und von 1991 bis 1998 Akmola. Den Namen Astana (kasachisch für „Hauptstadt“) erhielt die Stadt 1998, als sie Hauptstadt wurde und damit die größte Stadt des Landes, Almaty (auch Alma-Ata), ablöste.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 22. März 3:00 Uhr bis 23. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 14.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Donezk (Terminal, Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Alexandrowka), Leninskoje, Kominternowo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, wurden durch Beschuss von Seiten der BFU in Richtung Kominternowo eine Stromleitung sowie folgende Häuser beschädigt:
– Achmatow-Straße 65 (beschädigt sind Fassade und Verglasung);
– Achmatow-Straße 92 (beschädigt sind Fassade, Verglasung, es gab einen Treffer in den Hof);
– Achmatow-Straße 112 (beschädigt sind Fassade und Verglasung).
Außerdem wurde durch Beschuss von Seiten der BFU auf Gorlowka ein Haus in der Alfawitnyj-Gasse 4, Wohnung 2 beschädigt (ein Fensterblock ist beschädigt).
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 334.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 183.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com: Syrien: SDF-Miliz erklärt endgültigen Sieg über IS und Ende des Kalifats
Die von den USA unterstützten arabisch-kurdischen Abteilungen der „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) haben am Samstag den definitiven Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ verkündet, aber der Kampf gegen Reste der Gruppierung gehe weiter, schrieb der amtliche SDF-Sprecher Mustafa Bali auf Twitter.
„Die SDF geben die vollständige Vernichtung des so genannten Kalifats und eine hundertprozentige territoriale Niederlage des IS bekannt“, schrieb Bali auf Englisch.
In der arabischsprachigen Fassung seiner Mitteilung unterstrich Bali, dass „der militärische Sieg über den IS“ dank der vollständigen Befreiung des Dorfes Baghus erzielt wurde.
„Wir wiederholen unser Versprechen, den Krieg fortzusetzen und die IS-Reste bis zu ihrer vollständigen Vernichtung zu verfolgen“, schrieb Bali.
Wie die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, am Freitag erklärte, sei Syrien hundertprozentig von den IS-Terroristen befreit worden. Am Donnerstag hatten kurdische Medien berichtet, dass die SDF-Kräfte Baghus – das letzte vom IS besetzte Dorf im Südosten Syriens – vollständig befreit hätten. Diese Information wurde jedoch später dementiert. Ein Sprecher der im Norden Syriens agierenden internationalen Koalition sagte gegenüber Sputnik, dass in dieser Region weiter gekämpft werde.
Syriens UN-Botschafter Baschar al-Dschafari hat die Mitteilungen der USA von einem Sieg über den IS als Bluff abgetan. Ihm zufolge stehen die IS-Kämpfer, die sich im Camp Rukban aufhalten, weiterhin unter dem Schutz der USA.
Die SDF-Abteilungen kämpfen seit mehreren Monaten mit Unterstützung der US-geführten Koalition gegen die IS-Reste. Syrische Medien haben wiederholt über Opfer unter der Zivilbevölkerung und die Verwendung weißer Phosphormunition bei Luftangriffen auf Baguz berichtet.


Lug-info.com:
Erklärung des Außenministers der LVR Wladislaw Dejnego
Die Kiewer Regierung ist in der Wahlkampfagonie bereit, zu beliebigen Provokationen zu greifen, ohne sich um die Folgen zu kümmern. Sie sind bereit, die Gesundheit und das Leben der Einwohner des Donbass zu gefährden, indem sie mit Fragen der Verbesserung der humanitären Situation manipulieren.
Die Absicht, einseitig einen Passierpunkt im Gebiet von Solotoje zu eröffnen, ist dafür ein klares Beispiel. Anstatt sich mit uns in Minsk abzusprechen und auf sich auf angemessene Weise auf die Eröffnung von Passierpunkten in Solotje und Stschastje vorzubereiten, ist Kiew bereit ein weiteres Mal Menschen auf ein Minenfeld zu schicken (und von der Entdeckung ukrainischer Minen auf dieser Straße ist auch im Bereich der OSZE-Mission für den 19. März die Rede). Vorherige derartige Schritte hat die Ukraine im März 2016 und im Oktober 2017 unternommen. Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte 2016 etwa 100 Menschen auf vermintes Territorium geschickt. Damals konnte ein Unglück verhindert werden. Unter anderem auch durch die Unterstützung von Patrouillen der Beobachtermission, die halfen ,die Menschen von dem verminten Abschnitt der Straße wegzubringen.
Aber jetzt ist die Situation weitaus schlimmer. Unter Verletzung der in Minsk erzielten Vereinbarungen über eine Trennung von Kräften und Mitteln hat die Ukraine ihre Truppen und Militärtechnik nach Solotoje zurückgebracht. Fast tägliche verletzen sie das Regime der Feuereinstellung und schießen im Gebiet von Solotoje.
Genau so eine Wahlkampfprovokation sind auch die Erklärungen über eine einseitige Reparatur der Brücke in Staniza Luganskaja, die im März 2015 von ukrainischen nationalistischen Bataillonen gesprengt wurde. Eine Brücke, die die Ukraine dem IKRK bereits seit fast zwei Jahren verbietet zu reparieren. Sie verbietet es, weil der vom IKRK ausgearbeitete Entwurf mit einer provisorischen Konstruktion von drei Metern Breite und einer Tragfähigkeit von 5 Tonnen in der Lage ist, Lugansker Panzer auf das von ihnen kontrollierte Territorium zu lassen (für die, die das nicht wissen, die Breite eines Panzers beträgt 3,45 Meter, von seinem Gewicht gar nicht zu reden). Nichts größeres als Krankenwagen sieht der Entwurf des IKRK vor. Wir haben diesen Entwurf bereits im Herbst 2017 abgestimmt. Die Ukrainer haben das bis heute nicht getan. Das ist der Entwurf, dem Leonid Kutschma, indem er sich über seine Militärs hinweggesetzt hat, im Herbst 2018 in Minsk zugestimmt hat. Aber seine Erklärungen auf der Sitzung der Kontaktgruppe haben sich als unzureichend erwiesen. In der Folge hat die Ukraine alles getan, um zu verhindern, dass dieser Entwurf verwendet wird, sie hat besondere Anforderungen an die Konstruktion vorgebracht, vom IKRK verlangt, einen neuen Entwurf zu machen, manchmal mit einer Breite von 2,6 Metern, manchmal weniger. Bei den letzten Treffen der Kontaktgruppe haben die Vertreter Kiews eine Breite von 2,2 Metern genannt, die keinerlei Kritik standhält und es Krankenwagen und anderem humanitären Transportverkehr nicht erlauben wird zu passieren.
In der entstandenen Situation rufe ich die OSZE und vor allem ihre besondere Beobachtermission in der Ukraine auf, besondere Aufmerksamkeit auf solche nicht abgestimmte einseitige provokative Handlungen der Ukraine zurichten, die eine reale Gefahr nicht nur für das Leben und die Gesundheit der Zivilbevölkerung des Donbass, sondern auch für die friedliche Regelung des Konflikts darstellen.
Erlauben Sie der Ukraine nicht, alle Ihre Anstrengungen durchzustreichen, unterbinden Sie die Versuche den Verhandlungsprozess zum Scheitern zu bringen.
Stoppen Sie die unbedachten Handlungen der ukrainischen Seite, solange diese Handlungen nicht zu einer Katastrophe geführt haben.
Erhalten Sie für die Menschen des Donbass die Möglichkeit einen friedlichen und diplomatischen Ausweg aus dem Konflikt, der von der derzeitigen Kiewer Regierung gegen das eigene Volk entfacht wurde, zu finden.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Warum serbische Armee mit Nato kooperiert – Serbischer General erklärt
Den Veteranen der serbischen Armee, die am Konflikt mit der Nato von 1999 beteiligt waren, fällt laut Generaloberst Vladimir Lasarewic die gegenwärtige Kooperation mit der Nordatlantischen Allianz schwer, doch das sei eine politische Entscheidung zum Nutzen des Landes. Dies sagte er in einem Interview mit Sputnik.
Die Bombardements Jugoslawiens durch Nato-Kräfte vom 24. März bis 10. Juni 1999, die zum Tod und Verletzungen von Tausenden Menschen geführt hatten, waren unter dem Vorwand der Verteidigung der albanischen Bevölkerung der autonomen Region Kosovo und Metochien vor Aktionen der serbischen Armee und Polizei aufgenommen worden.
Generaloberst Vladimir Lazarewic, dem 2003 vom Internationalen Tribunal zu Ex-Jugoslawien in Den Haag gemeinsam mit anderen hochrangigen Offizieren Verbrechen bei der Vertreibung der Albaner aus der Region zur Last gelegt wurden, hatte 1999 während des Konfliktes das Pristina-Corps und die Dritte Armee der serbischen Streitkräfte im Kosovo geführt. Der Generaloberst ging 2005 freiwillig nach Den Haag, wurde verurteilt und verbrachte zehn Jahre im Gefängnis. Im Herbst 2017 nahm er seine Lehrtätigkeit an der serbischen Militärakademie auf.
Serbien trat 2006 dem Nato-Programm „Partnerschaft für den Frieden“ bei und unterzeichnete 2011 den individuellen Partnerschaftsplan (IPAP), der später verlängert wurde. Serbische Militärs beteiligen sich heute an gemeinsamen Übungen mit den Streitkräften der Allianz.
„Es ist schwer, eine Situation zu akzeptieren, bei der man mit denjenigen kooperiert, von denen man gestern unbarmherzig vernichtet wurde, und das gerade im Militärbereich. Ich würde mich noch konkreter ausdrücken – es geht nicht nur darum, dass sie vor 20 Jahren unsere Soldaten und zivile Bürger, Frauen und Kinder getötet haben. Sie töten uns auch heute noch – nach 20 Jahren, weil die Folgen des Einsatzes von radioaktiven Waffen in ganz Serbien katastrophal sind“, erklärte der Generaloberst gegenüber Sputnik.
Lazarewic zufolge starben viele seiner Mitkämpfer im Laufe dieser 20 Jahre infolge der Bestrahlung durch radioaktive Waffen mit abgereichertem Uran. Er wies darauf hin, dass viele Analytiker im Bereich des Gesundheitswesens und der Verteidigung sowie Experten aus der ganzen Welt der Ansicht seien, dass der Einsatz von radioaktiven Waffen seitens der Nato gegen Jugoslawien zu einer schrecklichen Tragödie – viel größer als in Hiroshima – geführt hätte.
„Für mich als Mensch, der das Land vor den Nato-Verbrechern verteidigt hat, ist es schwer, eine solche Kooperation anzunehmen. Andererseits bin ich mir bewusst, dass dies eine politische Entscheidung ist, dass das Land die militärische Neutralität beizubehalten versucht und daher im Rahmen des Programms „Partnerschaft für den Frieden“ mit der Allianz zusammenwirkt. Vielleicht ist das nützlich für das Land und das Volk. Für mich aber, einen Soldaten, ist dies eine schwere Situation“, betonte der Veteran.
1999 führte die bewaffnete Konfrontation der albanischen Separatisten der Befreiungsarmee Kosovo, der serbischen Armee und Polizei zu Bombardements Jugoslawiens (damals waren Serbien und Montenegro im Bestand der Republik) durch Nato-Kräfte unter Umgehung der Position des UN-Sicherheitsrates.
Die Nato-Luftschläge dauerten von 24. März bis 10. Juni 1999 an. Die genaue Opferzahl ist unbekannt. Nach Einschätzung der serbischen Behörden waren bei den Bombenangriffen etwa 2.500 Menschen ums Leben gekommen, darunter 89 Kinder. Verletzt wurden 12.500 Menschen. Der materielle Schaden wird nach unterschiedlichen Angaben auf 30 bis 100 Milliarden Dollar eingeschätzt.


de.sputniknews.com: Kosovo-Konflikt: Serbien nennt Anzahl der Opfer
Etwa 13.000 Menschen verschiedener Nationalitäten sind laut dem Staatssekretär im serbischen Außenministerium und Präsidenten der Kommission für verschwundene Personen, Veljko Odalovic, Opfer des Konflikts im Kosovo und in Metohija (im offiziellen Sprachgebrauch Serbiens die Bezeichnung für den westlichen Teil des Kosovo – Anm. d. Red.) geworden.
Die Verhältnisse während und nach dem bewaffneten Konflikt im Kosovo, einschließlich der Nato-Bombardements, im Zeitraum von 1998 bis 1999 seien so hart gewesen, dass die „mutmaßliche Zahl der Opfer auf 13.000 Menschen berechnet werden kann“, sagte Odalovic auf der internationalen Konferenz anlässlich des 20. Jahrestags des Nato-Angriffs auf Jugoslawien am Samstag in Belgrad.
„Darunter sind 2.197 Serben, 150 Roma (orthodoxe Zigeuner – Anm. d. Red.), 95 Bosniaken (muslimische Bosnier – Anm. d. Red.), 78 Ashkali (muslimische Zigeuner – Anm. d. Red), 75 Montenegriner, 38 Balkan-Ägypter (bei den Balkan-Ägyptern handelt es sich um Angehörige der Roma, die sich als Nachfahren der Ägypter sehen und deswegen ihre Identität als ägyptisch betrachten – Anm. d. Red), 46 Vertreter der übrigen Nationalitäten, die im Kosovo und in Metohija leben. Zudem sind es auch etwa 2.000 Kosovo-Albaner, die von den Angehörigen der sogenannten Kosovo-Befreiungsarmee dafür getötet wurden, dass sie keine Gleichgesinnten waren und ihre Aktionen nicht billigten“, sagte Odalovic.
Ihm zufolge reden derzeit nur wenige davon, dass es unter den 1.653 als vermisst registrierten Menschen 570 Serben und andere Nicht-Albaner gibt.
Die Nato-Flugzeuge hätten neben den zivilen Zielen auch die albanischen Flüchtlingskolonnen angegriffen, so Odalovic.
„Wir hoffen, dass der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) und das Kosovo-Sondergericht mit Sitz in Den Haag Kräfte finden und der Gerechtigkeit Genüge tun werden … Niemand hatte für die Verbrechen gegen die Serben im Kosovo und Metohija Verantwortung getragen: Weder albanische Terroristen noch jemand von den Teilnehmern an den Pogromen von 1999, die sich nach dem Eintreffen der internationalen Mission ereigneten, noch die Beteiligten an den Pogromen von 2004“, sagte der Staatssekretär im serbischen Außenministerium.


mil-lnr.info: Pressekonferenz des Leiters der Vertretung der LVR im GZKK Michail Filiponenko zu Fragen der Minengefahr im Gebiet des KPP „Solotoje“
Weil ihm die Unausweichlichkeit einer Niederlage bei den bevorstehenden Wahlen bewusst ist, versucht Poroschenko mit allen Mitteln seinen Posten zu erhalten. Dafür werden von dem verbrecherischen Regime, das durch einen Staatsstreich an die Macht kam, weitere Provokationen vorbereitet, die Menschenopfer nach sich ziehen können.
Ein weiteres Beispiel für eine solche Provokation ist die am 22. März von der ukrainischen Seite abgegebene Erklärung über die einseitige Eröffnung eine Kontroll- und Passierpunkts im Gebiet von Solotoje.
Dabei wurde die Möglichkeit der Eröffnung eines Passierpunkts „Solotoje“ für Zivilisten in Minsk aus Sicherheitserwägungen nicht behandelt.
Ich erinnere daran, dass 2016 in Minsk ein Rahmenabkommen über die Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Solotoje unterzeichnet wurde. Trotzdem konzentrieren die ukrainischen Truppen weiterhin Waffen und Militärtechnik in diesem Abschnitt. Im Jahr 2015 wurde das Gebiet um Solotoje von der ukrainischen Seite vermint und bis heute nicht entmint, weil die Bedingungen zur Trennung der Seiten an diesem Abschnitt durch die Schuld Kiews ständig verletzt werden. Gleichzeitig wird Solotoje-5 täglich von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen. Diese Information wird systematisch in den OSZE-Berichten und von Mitarbeitern der Vertretung der LVR im GZKK bestätigt. Außerdem unterstreichen die OSZE-Beobachter, dass schon lange keine Entminung an dem Trennungsabschnitt erfolgt ist.
Im Zeitraum seit Beginn des „Frühlings“waffenstillstands wurden in diesem Gebiet elf Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine festgestellt, davon sieben Fälle, bei denen in den OSZE-Berichten angegeben wird, dass Geschosse von einem Kaliber von mehr als 100mm verwendet wurden, die von den Minsker Vereinbarungen verboten sind.
Ohne die aggressiven Absichten zu verbergen haben ukrainischen Massenmedien am 3. Februar eine Videoreportage über einen Beschuss unteres Kontrollpunkts im Gebiet von Solotoje verbreitet, der nach Meinung der Regierung der Ukraine „sicher“ Menschen aufnehmen sollte.
So bleibt es eine Tatsache, dass im Gebiet des KPP „Solotoje“ durch die Schuld der ukrainischen Streitkräfte eine angespannt Lage herrscht. Die Autostraßen und die in der Nähe liegenden Örtlichkeiten sind vermint. Es gibt am Passierpunkt keine Infrastruktur, die es erlaubt, die Sicherheit von friedlichen Bürgern beim Überschreiten der Abgrenzungslinie zu gewährleisten.
Vor diesem Hintergrund tragen die Erklärungen der Kiewer Regierung über die einseitige Eröffnung eines Durchgang für Zivilisten über eine verminte Straße provokativen Charakter und sind auf die Verschärfung der Lage während des Wahlkampfs in der Ukraine gerichtet und schaffen eine reale Gefahr für das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung.
All dies erinnert an die Handlungen der Faschisten in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges, die Kriegsgefangene und Häftlinge von Konzentrationslagern auf Minenfelder trieben, um diese zu entminen. Heute wollen die Nachfolger der Bandera-Nazis die Straße Perwomajsk – Solotoje, die von ihnen selbst vermint wurde, entminen, indem sie durch Betrug örtliche Einwohner dazu bringen, auf ihr zu fahren. Dies alles geschieht, um die Lage zu verschärfen, um den Kriegszustand einzuführen und die Wahlen auf dem von Kiew kontrollierten Territorium der Oblaste Donezk und Lugansk abzusagen, wo Poroschenko nicht die Unterstützung der Bevölkerung erhalten wird.
In diesem Zusammenhang wende ich mich an die Bürger mit der Bitte, keine Fahrten auf das zeitweilig von Kiew besetzte Territorium der LVR zu unternehmen.
Ich rufe die internationalen Organisationen, die im Donbass aktiv sind, auf, auf Kiew einzuwirken, um Provokationen zu verhindern, in deren Ergebnis unschuldige Menschen sterben könnten. Ich hoffe, dass die Wortbrüchigkeit der Kiewer Führung, die bereit ist für ihre politischen Ambitionen Menschenopfer in Kauf zu nehmen, von der internationalen Gemeinschaft nicht unbemerkt bleiben wird.


de.sputniknews.com: Venezuela: Überfall auf Polizeipatrouille – drei Tote
Eine Polizeipatrouille ist im venezolanischen Bundesstaat Carabobo in einen Hinterhalt geraten. Laut einer Quelle in Strafverfolgungsorganen Venezuelas sind dabei drei Menschen getötet worden.
„Wir haben Informationen erhalten, dass eine Gruppe bewaffneter Unbekannter die Polizeiautos, die das Gebiet von La Cabrera patrouillierten, angegriffen hat. Infolge der Schießerei sind zwei Polizeibeamte getötet worden“, sagte ein Polizeibeamter.
Der dritte Polizist soll in kritischem Zustand in das Krankenhaus von Maracay gebracht worden sein, wo er später seinen Verletzungen erlag.
„Den Kriminellen ist es gelungen, vom Tatort zu fliehen. Wir fahnden derzeit nach ihnen“, sagte die Quelle. Die Motive der Angreifer bleiben bislang unbekannt. …


Lug-info.com: Erklärung des Oberhaupts der LVR Leonid Pasetschnik
Einwohner des Lugansker Landes!
Ich wende mich an Sie, unsere Landsleute, von denen uns die militärische Aggression des Regimes Poroschenko gegen das eigene Volk getrennt hat. An jedem Tag des durch die Schuld Kiews entfachten Bürgerkrieges sterben an der Frontlinie Menschen: Ukrainer, Russen – Slawen.
Aber für Poroschenko bedeutet das wenig. Zugunsten seines Wunsches, sich unter allen Umständen an der Macht zu halten und sein Kapital zu bewahren, plant er eine neue Provokation an der Grenze mit der LVR, deren Ergebnis eine Massensterben friedlicher Bürger sein soll.
Trotz des Fehlens einer Vereinbarung zwischen der LVR und der Ukraine über die Eröffnung des Passierpunkts „Solotoje“ hat Kiew die Absicht, am 24. März einseitig einen Übergang zu eröffnen und eine große Zahl von Menschen über diesen in die LVR zu schicken.
Landsleute, fallen Sie nicht auf diese Provokation herein! Man will Sie als Kanonenfutter zur Entfachung einer neuen Runde großflächiger Kriegshandlungen nutzen. Die Arbeiten zur Entminung der um Solotoje liegenden Territorien sind nicht abgeschossen. Aufgrund des Verstoßes der Ukraine gegen die Minsker Vereinbarungen sind die Truppen nicht auf einen sicheren Abstand abgezogen, es gibt ständig Beschuss, darunter mit Artilleriewaffen.
Um die Sicherheit des Lebens und der Gesundheit der Menschen zu gewährleisten, wird der Passierpunkt „Solotoje“ von Seiten der LVR bis zu einer von den Konfliktseiten – der LVR und der Ukraine – vereinbarten Lösung bei den Verhandlungen in Minsk geschlossen bleiben.


de.sputniknews.com: Ukraine: Französischer Minensucher in Odessa eingetroffen
Ein französisches Minensuchboot ist am frühen Samstag in Odessa eingetroffen. Dies meldet die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN.
Am heutigen Morgen traf ein französisches Minensuchboot „M653 Capricorne“ in Odessa ein und machte am 16. Liegeplatz des Seehafens fest. Der Meldung zufolge soll es dort bis zum 26. März bleiben.
Die Aktivitäten sollen im Rahmen der Zusammenarbeit im seemilitärischen Bereich sowie im Bereich Sicherheit auf See ablaufen.
Die „Capricorne“ sei mit zwei ferngelenkten Minenjagddrohnen, PAP 104 Mod 4 und Double Eagle Mk 2, ausgestattet, heißt es in der Meldung weiter. Zudem seien an Bord auch eine 20-mm-Giat 20F2-Kanone und drei Maschinengewehre vorhanden.
Anfang März war berichtet worden, dass zwei Nato-Schiffe, die Fregatte TCG „Barbaros“ und das Raketenschnellboot TCG „Marti“, in den Hafen von Odessa eingelaufen waren.


Dan-news.info: Erklärung Puschilins über die Situation um den Kontroll- und Passierpunkt „Solotoje“
Wir unterstützen die Positionen Leonid Iwanowitsch Pasetschniks über die Unzulässigkeit einer weiteren Provokation von Seiten der Ukraine vollständig.
Die Absicht des offiziellen Kiew, am 24. März einseitig den Passierpunkt „Solotoje“ zu eröffnen und eine große Zahl von Menschen über ihn auf das Territorium der LVR zu lassen, kann nicht anders behandelt werden als als Provokation im Rahmen der Wahlkampf-PR-Kampagne Poroschenkos.
Es ist offensichtlich, dass je näher der Tag der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine kommt, desto zynischer die Handlungen der ukrainischen Seite werden.
Wir treten kategorisch gegen die Nutzung von Zivilisten als Instrument der Manipulation auf! Wir rufen die ukrainische Seite zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen auf und hoffen, dass die europäischen Garanten der Minsker Vereinbarungen den notwendigen Druck auf die ukrainische Führung ausüben und nicht zulassen, Menschen im Interesse einer Wahlkampfkampagne zu benutzen.
Der Passierpunkt „Solotoje“ kann nur gemäß einer Vereinbarung der Seiten nach Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen eröffnet werden. Es geht um das Leben friedlicher Bürger!
Das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin.


de.sputniknews.com: General: Nato wollte im Kosovo mindestens 20.000 serbische Soldaten töten
Vor 20 Jahren hat die Nato Jugoslawien angegriffen. Der serbische Generaloberst Vladimir Lazarević war 1999 Befehlshaber des 80.000-köpfigen Pristina-Korps, das im Kosovo dem überlegenen Gegner die Stirn bot. Der heute 70-Jährige erinnert sich im Sputnik-Interview, wie damals die Kräfte verteilt waren, und schildert die Taktik seines Verbandes.

Diese Aggression sei ohne Beispiel in der Weltkriegsgeschichte gewesen, erinnert sich Lazarević im Sputnik-Gespräch. Denn das Kräfteverhältnis habe 600:1 gestanden.
Nach Einschätzung des Veteranen hatte die Nato wohl damit gerechnet, den Widerstand der jugoslawischen Armee schon in den ersten Tagen weitgehend brechen zu können. Für sein Pristina-Korps sei es besonders schwer gewesen, weil es als Teil der 3. Armee Jugoslawiens für den Schutz von Kosovo und Metochien sowie der 251 Kilometer langen Grenze zu Albanien und Mazedonien zuständig gewesen sei.
„Die Nato wollte in diesen drei bis vier Tagen mehr als 20.000 Mannschaften und Offiziere des Pristina-Korps töten, bei dem ich das Kommando hatte“, behauptet der General. „Um ihr Ziel zu erreichen, setzte die Nato Tausende Flugzeuge und Tausende Marschflugkörper sowie EloKa-Mittel ein und führte auch einen psychologischen Krieg.“
Dabei habe das westliche Militärbündnis nicht nur seine damals modernsten konventionellen Waffen eingesetzt, sondern auch international geächtete Uranmunition, die radioaktiv und chemisch giftig gewesen sei.
„Nach unseren Schätzungen warf die Nato auf 120 Objekte im Kosovo und Metochien sowie auf mehrere Ziele außerhalb insgesamt mehr als 30.000 Projektile mit abgereichertem Uran ab.“
Angesichts dieser hohen Intensität der Angriffe sei sein Korps, das zu Beginn des Nato-Überfalls über rund 1000 Kampffahrzeuge und Geschütze verfügt habe, strategisch in die Klemme geraten.
„Um durchzuhalten, mussten wir uns ständig bewegen und die Stellungen wechseln“, erinnert sich Lazarević, der sich 2005 freiwillig dem Haager Tribunal stellte und wegen Verbrechen gegen die albanische Bevölkerung im Kosovo schuldig gesprochen wurde.
Mit dieser Taktik habe man drohenden großen Verlusten entkommen können, sagt der General. Von den 80.000 Angehörigen seines Korps seien 161 den Nato-Angriffen zum Opfer gefallen. „Durch die Angriffe von Terrorgruppen im Kosovo und Metochien, durch Zusammenstöße an den Grenzen Mazedoniens und Albaniens, die am 9. April 1999 begannen, verlor das Pristina-Korps insgesamt rund 600 Soldaten.“
„Für uns, ihre Kameraden, sind diese Verluste nicht wiedergutzumachen, doch aus militärwissenschaftlicher Sicht sind sie mit nur 0,7 Prozent minimal.“
Viele seiner Kameraden seien jedoch in den folgenden Jahren an den Spätfolgen der Uranmunition gestorben, sagt Lazarević, der nach der Verurteilung durch das Haager Tribunal zehn Jahre im Gefängnis verbracht hat. Seit 2017 unterrichtet er an der Serbischen Militär-Akademie in Belgrad.
Durch die Nato-Bomben auf Jugoslawien waren auch hunderte Bauten zerstört worden: Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser, Brücken und Staatseinrichtungen. Weil die Bombardierungen ohne UN-Mandat erfolgten, werden sie von Kritikern, unter ihnen prominente Politiker und Experten, als Völkerrechtsbruch gewertet.


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rmiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 23.03.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 14-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von fünf Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Drapatyj das Gebiet der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Mörsern des Kalibers 82mm, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
Dabei wurde ein Wohnhaus in der Alfawitnyj-Gasse 4, Wohnung 2 beschädigt.
In
Richtung Donezk wurden von den Positionen der 57. Panzergrenadier- und der 128. Gebirgssturmbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Mischantschuk und Sobko aus Trudowskije und das Gelände des Flughafens von Donezk mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern, Abwehrgeschützen und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Kuratsch Kominternowo und Leninskoje mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Granatwerfern und großkalibrigen Schusswaffen beschossen.
Durch Beschuss wurden eine Stromleitung in Kominternowo und drei zivile Häuser in der Achmatow-Straße beschädigt.
Durch erwiderndes Feuer mit nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen wurden die Feuerstellungen des Gegners unterdrückt. Im Gebiet von Wodjanoje wurden zwei Kämpfer des 2. Bataillons der 79. Luftsturmbrigade und ein Soldat des 73. Marinezentrums für Spezialoperationen vernichtet.
Verluste und dem Personal unserer Einheiten gibt es keine.
Wir stellen weiter Fälle von ungesetzlicher Bereicherung ukrainischer Kommandeure durch Verkauf von Material fest. Nach uns vorliegenden Informationen hat das Kommando der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ im Zusammenhang mit dem Diebstahl von Kommunikationsmitteln in den Einheiten der BFU und deren Verkauf Anweisungen ausgegeben, bis zum 24. März in den untergeordneten Verbänden und Truppenteilen eine außerordentliche Inventarisierung von UKW-Funkstationen „Harris“, die von den USA an das Verteidigungsministerium der Ukraine im Rahmen der militärtechnischen Hilfe übergeben wurden, durchzuführen. Und es wurden bereits erste Ergebnisse von Versuchen einer Inspektion der Kommunikationsmittel von Seiten der Militärstaatsanwaltschaft festgestellt. So hat der Kommandeur des 2. Bataillons der 93. mechanisierten Brigade den Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft den Zugang auf das Territorium und die Durchführung der Kontrolle verweigert. Mehr noch, gegenüber den Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft wurden zur Einschüchterung Waffen verwendet. Derzeit führt der Stab der OOS eine Untersuchung bezüglich des Geschehens durch.
Weil er das sich nähernde Fiasko bei den Präsidentschaftswahlen vorhersieht, versucht Poroschenko alle möglichen Mittel zur Sabotage der Wahlen in der Ukraine zu nutzen. Wie wir zuvor erklärt haben, behandelt die Administration Poroschenkos die Frage der Verhängung des Kriegszustands in einzelnen Regionen der Ukraine. Zur Durchführung der hinterhältigen Pläne benötigen die Mitkämpfer des derzeitigen Präsidenten eine aufsehenerregende militärische Provokation auf internationaler Ebene. Nach uns vorliegenden Aufklärungsinformationen haben die Spezialoperationskräfte die Aufgabe erhalten, eine Reihe provokativer Handlungen durchzuführen, eine davon wird gegen Mitarbeiter der OSZE auf von Kiew kontrolliertem Territorium erfolgen. Das zweite ist der massenhafte Tod der Zivilbevölkerung, die auf dem zeitweilig von Kiew kontrollierten Territorium lebt. Uns ist genau bekannt, dass der zur einseitigen Eröffnung vorbereitete KPP „Solotoje“ vermint ist, die provokativen Handlungen werden nach dem Beginn des Passierens friedlicher Einwohner auf das Territorium der LVR durchgeführt werden.
Nach dem blutigen Szenario werden die Helfershelfer Poroschenkos den KPP „Staniza Luganskaja“ schließen und die
örtlichen Einwohner gewaltsam auf Minenfelder im Gebiet des KPP „Solotoje“ treiben. Die auf Minen geratenen Einwohner werden als ein weiterer Akt der Aggression von Seiten der Volksmiliz dargestellt werden. In diesem Fall werden die Fesseln der verbrecherischen ukrainischen Führung für die Aktivierung der Kriegshandlungen im Donbass gelöst sein.


de.sputniknews.com: SDF-Miliz kündigt neue Etappe der IS-Bekämpfung an
Die von den USA unterstützten arabisch-kurdischen Abteilungen der „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) haben die syrischen Behörden am Samstag aufgerufen, die milizeigenen Selbstverwaltungsorgane im Nordosten Syriens anzuerkennen. Sie kündigten auch eine neue Etappe des Kampfes gegen die Terrormiliz IS an.
Wie die Sprecherin des Weißes Hauses, Sarah Sanders, am Freitag erklärt hatte, sei Syrien hundertprozentig vom IS befreit worden. Die SDF-Miliz erklärte am Samstag den Endsieg über den „Islamischen Staat“, fügte jedoch hinzu, dass der Kampf gegen Reste der Terrorgruppierung weitergehe.
„Wir rufen die Zentralbehörden in Damaskus auf, den Dialog vorzuziehen und mit wirksamen Schritten zu beginnen, um eine politische Lösung zu erzielen, welche auf der Anerkennung der im Nordosten Syriens gewählten Selbstverwaltungsorgane und auf der Billigung der SDF-Spezifik beruhen soll“, heißt es in einer auf der SDF-Webseite veröffentlichten Erklärung.
Die SDF-Miliz hat auch die Türkei aufgerufen, die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens einzustellen und ihre Truppen aus dem syrischen Territorium, darunter auch aus der Stadt Afrin, abzuziehen.
Die SDF-Führung hat außerdem eine „neue Etappe“ des Kampfes gegen den IS angekündigt, in der Einzeloperationen gegen die schlummernden Terroristen-Zellen gemeinsam mit der internationalen Koalition durchgeführt werden sollen.


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il-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Oberleutnant Ja. A. Osadtschij
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 1
1-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Hauptteil de
s Beschusses des Territorium des Republik erfolgte von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Majstrenko wurden die Gebiete von Kalinowo, Kalinowo-Borschtschwatoje und Perwomajsk mit 122mm-Artillerie, 120mm und 82mm-Mörsern, Antipanzerraketenkomplexen und Granatwerfern beschossen.
Von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurde die Umgebung von Frunse mit Schützenpanzerwaffen beschossen. Den Befehl zur Durchführung der Beschüsse erteilt der Kriegsverbrecher Subanitsch.
Außerdem wurde
Losowoje von den Positionen der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Garas ist, aus 120mm-Mörsern beschossen.
Insgesamt wurden mehr als 230 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert, davon 118 mit einem Kaliber über 100mm.
Im Ergebnis der am 22. März von Vertretern der LVR im GZKK festgestellten Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der BFU aus Richtung Popasnaja auf das Territorium der LVR in Kalinowo wurde in der Molodaja-Straße ein Wohnhaus beschädigt. Nur durch glücklichen Zufall konnten Opfer unter der friedlichen Bevölkerung vermieden werden. …
Gleichzeitig haben die ukrainischen Truppen
Flüge von Drohnen an der Kontaktlinie aktiviert und verletzen so weiter die Minsker Vereinbarungen. Ich versichere den ukrainischen Soldaten, dass diese Maßnahmen nutzlos sind, weil die Luftabwehreinheiten der Volksmiliz der LVR regelmäßig rechtswidrige Handlungen des Gegners unterbinden und die ukrainischen Streitkräfte regelmäßig ihre Drohnen verlieren.
So wurde
gestern um 14:10 Uhr eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte, die sich in Richtung Orechowo – Golubowskoje bewegte von den Luftabwehrmitteln der Volksmiliz abgeschossen. Mit Hilfe dieser Drohne haben die ukrainischen Besatzer die Feuerleitung auf friedliche Ortschaften der Republik betrieben. In der abgeschossenen Drohne wurde eine Speicherkarte entdeckt. Bei der Analyse der Videos wurden Informationen entdeckt, die das zielgerichtete Feuer auf Golubowskoje und Donezkij bestätigen. ….


de.sputniknews.com: Verdeckte Steuerung durch westliche Medien – Psychologische Kriegsvorbereitung
Tilo Gräser
Ohne zentrale Steuerung, aber umso effektiver – so funktioniert in westlichen Gesellschaften die Manipulation der Bevölkerung im Interesse der herrschenden Kreise. Das beschreibt der Schweizer Psychologe Mark Galliker im Gespräch mit Sputnik. Er erklärt die Mechanismen und warum es schwer ist, diesen zu widerstehen.
Die etablierten westlichen Medien beteiligen sich an der psychologischen Kriegsvorbereitung. „Ich glaube, das ist interessengebunden“, so der Psychologe Mark Galliker gegenüber Sputnik. „Da werden Journalisten ausgewählt, die auch so denken wie die herrschende Meinung ist. Die Meinung der Herrschenden ist immer die herrschende Meinung.“ Das geschehe nicht bewusst, aber sei bedingt durch die Medien- und Markt-Mechanismen in den westlichen Ländern.
Dazu würden auch sogenannte Pressuregroups und Denkfabriken beitragen, in denen Wissenschaftler und Journalisten mitwirken. „Das ist möglicherweise noch drastischer als in einer Diktatur, wo explizit von oben gesagt wird: Wir müssen das so machen, anders geht es nicht!“ Dieser unbewusst wirkende Mechanismus in den vermeintlich freiheitlichen westlichen Staaten gehört für Galliker zur psychologischen Kriegsvorbereitung.
„Gesellschaftliche Unbewußtheit wird heute durch Medien, Wissenschaft und Schulen tagtäglich ausgeprägt. Die meisten Menschen wissen nicht, dass wir in einem imperialen System leben, in dem die Politik der Monopole bestimmend ist, welche die Marktgesetze weitgehend außer Kraft gesetzt haben. Dieses System hat verheerende Auswirkungen auf viele Länder der südlichen Hemisphäre.“
Galliker verwies dabei auf das Beispiel, dass bei von der Weltbank finanzierten Infrastrukturprojekten in Afrika Armutsvierteil zum Teil ohne Vorwarnung niedergewalzt sowie Bewohner zwangsweise umgesiedelt oder obdachlos gemacht werden. In den Jahren von 2005 bis 2015 hätten zum Beispiel Meldungen zufolge rund 3,4 Millionen Menschen in mehr als 900 Weltbank-Projekten ihr Land oder einen Teil ihrer Lebensgrundlage verloren.
Einseitige Darstellungen
Wie Kriege psychologisch vorbereitet werden war das Thema eines Vortrages, den der Schweizer Psychologe Anfang März in Berlin hielt. Er sprach auf dem viertägigen Jahreskongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP), der dem Thema „Krieg nach innen – Krieg nach außen“ gewidmet war. Galliker hat als Psychologe und Psychotherapeut geforscht und gearbeitet sowie zahlreiche Bücher veröffentlicht.
Er sehe täglich in den deutschsprachigen Zeitungen, wie einseitig Konflikte und Kriege dargestellt werden. Im Gespräch mit Sputnik verwies er insbesondere auf die Erkenntnisse des US-Linguisten Noam Chomsky. Dieser habe analysiert, wie US-Medien bei Kriegen und Massakern zumeist nur über die gegnerische Seite berichten, nicht darüber, wie die eigenen Militärs vorgehen.
Das Grundprinzip hätten Forschungen deutscher und Schweizer Psychologen bestätigt, die innergesellschaftliche Konflikte wie die um Einwanderung und deren mediale Darstellung untersuchten. Die andere Seite, hier die Einwanderer, würde vor allem als gefährlich und kriminell dargestellt. „Wir haben eine systematische Diskriminierung und Delegitimierung von Minderheiten festgestellt, damit man die Probleme im Großen gar nicht sehen muss.“
Verschwiegene Wahrheiten
Dieses Sündenbock-Prinzip komme gerade gegen jene, die zu den Opfern der wirtschaftlichen Expansion der Monopole und der militärischen Interventionen gehören, zum Einsatz. Es werde aktuell wieder gegenüber Russland angewendet, stellte Galliker fest. Ausgehend von Chomskys Prinzipien zeige sich, dass beispielsweise Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin jeweils ganz anders dargestellt würden. „Dabei ist das primitivste wissenschaftliche Prinzip, dass man an beide mit den gleichen Maßstäben herangehen würde. Es ist leicht empirisch zu zeigen, dass das aber überhaupt nicht der Fall ist.“
Das gelte nicht nur für Personen, hob der Psychologe hervor. So werde für die eigene westliche Seite nie von Oligarchien gesprochen, „obwohl das Kapital hier noch viel konzentrierter ist als an anderen Orten“. Galliker nannte als Beispiel, dass die Zeitungen in der Bundesrepublik in den Händen einzelner Milliardäre sind. „Doch da wird nie von Oligarchie gesprochen. Von der Waffen-Industrie oder der Auto-Industrie gar nicht zu reden.“
Die entsprechenden Mechanismen und Filter in den westlichen Gesellschaften würden nur ganz bestimmte Meinungen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens zulassen. In diesen würden Begriffe wie „Kapital“, „Imperialismus“ oder „Klassengesellschaft“ nicht reinpassen. Das nannte der Sozialwissenschaftler als Beispiel für die sogenannten Qualitätsmedien, obwohl diese Wörter treffende Bezeichnungen für die gesellschaftlichen Zustände seien.
Verschwundener Gegenpart
Wer als Journalist oder Wissenschaftler solche Begriffe verwende, der werde zum Beispiel ausgeschlossen, wenn Stellen neu besetzt werden, oder steige nicht auf. „Das sind die Filtermechanismen, die es da gibt. Das habe ich auch in der Wissenschaft gesehen.“ Das sei seit dem Ende des Kalten Krieges besonders deutlich geworden, als die Gegenseite verschwand, die in der Systemkonkurrenz immer eine Rolle gespielt habe. Durch diese sei in westlichen Staaten linke Wissenschaft möglich gewesen.
In den westlichen Gesellschaften werde nun alles abgebaut, was dank des Systemwettbewerbs an Freiheiten möglich war, so der Psychologe. „Wir haben von der Sowjetunion profitiert, hier. Ich hätte in meiner Jugend nicht in der Sowjetunion leben wollen. Aber wir haben davon profitiert.“
Er fügte hinzu: „Jetzt ist das weg. Jetzt muss man keine Rücksicht mehr nehmen.“ Für Galliker befindet sich derzeit das Kapital in großen Schwierigkeiten. Mit der „Annexion der DDR“, wie er es bewusst bezeichnet, sowie der Übernahme der anderen ehemals sozialistischen Länder seien neue Absatzmärkte erobert worden. „Aber das ist nun vorbei. Jetzt haben sie Angst vor China und vor Russland. Die haben wahnsinnige Angst, diejenigen, die das Geld in den Händen haben und alles steuern können.“
Mächtige Mechanismen
Die Frage, warum massenpsychologische Kriegsvorbereitung und -führung immer noch so erfolgreich ist, ist für Galliker – der in der Schweiz und in der Bundesrepublik geforscht und gelehrt hat – die entscheidende Frage. Aus seiner Sicht werden dabei grundlegende psychische Mechanismen ausgenutzt, die zu allen Zeiten wirken. Dazu gehöre das Prinzip, eine Aussage so lange zu wiederholen, bis sie geglaubt wird.
Galliker sagte, es gebe verschiedene Thesen, warum die fortgesetzte Manipulation weiter wirkt. „Die einfachste ist die Distraktions-These. Das bedeutet, dass so lange es geht, wie die Leute zerstreut werden.“ Das erfolge vor allem über die medialen Angebote zur Unterhaltung wie Fußball, die von dem ablenken, was in derselben Zeit die Politik entscheidet oder betreibt.
Weitere Erklärungsmuster bieten laut dem Psychologen die Angst-These und die Theorie von der Themensetzung, das Agenda-Setting. Nach letzterer werden nur bestimmte Themen und Sachverhalte ausgewählt und behandelt, die in der öffentlichen Debatte gewünscht sind. Hinzu komme die Framing-Theorie, nach der bestimmte bekannte Begriffe und Vorstellungen in den Köpfen genutzt werden, um Botschaften zu vermitteln.
Gezielte Ablenkung
Er habe früher nie verstanden, wie zum Beispiel die US-Amerikaner leben, ohne sich dafür zu interessieren, was in ihrem Namen in der Welt geschieht, so Galliker. Doch heute erlebe er selbst in seinem linksliberalen Umfeld eine große Ahnungslosigkeit in Bezug auf das Weltgeschehen. Er glaube nicht, dass das bewusst und zentral gesteuert wird. „Das sind die verschiedenen Einflüsse. Das beginnt beim Fußball, dass jetzt mehrmals Fußball gesendet wird, von Freitag bis Montag. Da sind schon viele Deutsche damit beschäftigt.“
Für den Psychologen sind aktuelle Beispiele für psychologische Kriegsvorbereitung, wie Russland und dessen Politik dargestellt wird, ebenso wie über die Vorgänge in und um Venezuela berichtet wird. Zu Letzterem habe beispielsweise die „Bild“-Zeitung berichtet, dass die Regierung in Caracas keine Hilfsgüter ins Land lasse. Dabei werde weggelassen, dass die westlichen Sanktionen verhindern, dass medizinische Güter nach Venezuela geliefert werden können und das Land nicht auf seine Gelder zugreifen kann. Wer nur „Bild“ lese oder die „Tagesschau“ sehe, erfahre nichts darüber.
Die psychologische Kriegsvorbereitung ist für Galliker nur die Begleiterscheinung der realen Aufrüstung. „Bei allen großen Kriegen bisher wurde ähnlich vorgegangen wie heute gegen Russland“, erinnerte er im Gespräch. „Der Gegner wurde immer völlig abgewertet. Das Gute ist nur bei uns und das Schlechte ist nur bei den anderen. Wir sind natürlich für Menschenrechte, für Freiheit, aber die Russen sowieso nicht, die werden ja unterdrückt.“
Notwendiger Austausch
Die dezentralen Steuerungsmechanismen auf westlicher Seite seien viel schwerer greifbar und somit auch schwerer zu kritisieren, meinte der Psychologe. „Heute sind es alles nur sogenannte Sachzwänge. Wenn man ‚Das Kapital‘ nicht gelesen hat und nichts vom Fetisch-Charakter der Ware weiß, meint man, man ist frei. Aber diese Kräfte sind viel stärker als wenn jemand von oben diktiert.“
Das Problem der heutigen psychologischen Kriegsführung sei, dass niemand die dahinterstehenden ökonomischen Kräfte durchschaue. „Wenn jemand auch etwas von Ökonomie versteht, kann er damit umgehen.“ Hinzu komme, dass Psychologen mit diesen Kräften zusammenarbeiten und sich prostituieren, kritisierte der Forscher die eigene Zunft.
Er erinnerte daran, dass beispielsweise US-Psychologen sich an den CIA-Folterpraktiken beteiligten. „Das haben früher die DDR und die Sowjetunion auch schon behauptet. Da wurde gesagt, das stimmt nicht. Aber jetzt wird es durch Dokumente bestätigt, die zeigen, dass die Psychologen voll einbezogen sind.“ Auch im medialen Bereich seien sie an der Kriegsvorbereitung beteiligt, betonte der Wissenschaftler. „Die Psychologen machen immer mit, wenn es gilt, im Sinne des Kapitals die kriegerischen Interventionen der USA zu unterstützen.“
Die notwendige Aufklärung der Menschen über die Machtmechanismen und ihre Manipulation gelinge nicht durch einzelne Intellektuelle, die selber isoliert sind, meinte Galliker. „Das kann nur durch eine neue Friedensbewegung geschehen. Daran müssten sich die Wissenschaftler, auch die Psychologen, aktiv beteiligen.“ Letztere müssten sich dazu wieder mit anderen gesellschaftlichen Kräften wie den Gewerkschaften verbinden, sich mit diesen austauschen und sich einbringen.


Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin hat einen Erlass herausgegeben, dass Pässe der DVR bereits an Bürger ab dem Alter von 14 Jahren ausgegeben werden.


de.sputniknews.com: Keine Doppelmoral: Pompeo lässt Vergleich von Golanhöhen mit der Krim nicht zu
Die Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump in Bezug auf die Golanhöhen sind nicht als ein Ausdruck der Doppelmoral zu betrachten, sollte man diese mit Washingtons Haltung zur Wiedervereinigung Russlands mit der Krim vergleichen. Der US-Außenminister Mike Pompeo hat sich zu dem Thema gegenüber dem britischen TV-Sender Sky News geäußert.
„Das, was der Präsident in Bezug auf die Golanhöhen gemacht hat, bedeutet eine Anerkennung der Realität und Sicherheitslage vor Ort, die für den Schutz Israels erforderlich ist. So einfach ist das“, heißt es im Abdruck des Interviews, der auf der Webseite des US-Außenministeriums veröffentlicht ist. Damit beantwortete Pompeo die Frage, ob es denn vonseiten Washingtons keine Doppelmoral-Politik sei, die Souveränität Israels über die Golanhöhen anzuerkennen, aber gleichzeitig Sanktionen gegen Russland wegen der angeblichen Krim-Annexion zu verhängen.
Zudem wies der US-Außenminister die Erklärung zurück, eine solche Anerkennung würde die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verletzen.
„Dies entspricht voll und ganz der tatsächlichen Situation vor Ort, den Tatsachen vor Ort“, betonte Pompeo und fügte hinzu, dass die USA an der „Stabilität im Nahen Osten“ interessiert seien.
Ihm zufolge verkörpern die USA in der Region „die Kräfte des Guten“.
„Unsere Absichten sind edel. Die vom Präsidenten getroffene Entscheidung wird die für die Stabilität in der gesamten Region erforderlichen Möglichkeiten erweitern“, resümierte Pompeo.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump auf Twitter mitgeteilt, dass es an der Zeit sei, die Souveränität Israels über diese strategischen Höhen anzuerkennen. „Nach 52 Jahren ist es für die Vereinigten Staaten an der Zeit, die Souveränität Israels über die Golanhöhen, die für den Staat Israel und die regionale Stabilität von entscheidender Bedeutung sind, uneingeschränkt anzuerkennen“, schrieb er im Kurznachrichtendienst.


Dnr-online.ru: Heute, am 23. März, fand in Donezk eine
Sitzung der gesellschaftlichen Organisation „Forum zur Rettung Mariupols“ statt. An der Veranstaltung haben Vertreter folgender Städte teilgenommen: Krasnyj Liman, Arjomowsk, Kramatorsk, Slawjansk, Konstantinowka, Nikolajewa, Dnjepropetrowsk, Odessa, Charkow, Cherson, Saporoshe. Während der Veranstaltung wurden Vereinbarungen über die Zusammenarbeit mit analogen Organisationen Dnjepropetrowsks und Saporoshes unterzeichnet.
„Anlass für die heutige Versammlung waren die Präsidentschaftswahlen, die in der Ukraine stattfinden werden. Sehr viele Menschen, die auf jenen Territorien leben, werden gezwungen sein dorthin zu gehen und für diesen oder jenen Kandidaten zu stimmen. Unter Bedingungen des Terrors, unter Bedingungen fehlender Freiheit des Wortes, sind Wahlen als solche nicht möglich, deshalb wollen wir heute die Menschen, die sich außerhalb der DVR und der LVR befinden, aufrufen, sich nicht an dieser Farce mit der Bezeichnung „Wahlen“ zu beteiligen. Ziel der ukrainischen Politiker ist nur der Erhalt ihrer Ämter und die weitere Auffüllung ihrer Börsen durch den Bürgerkrieg. Diese Menschen, die einen blutigen Staatsstreich begangen haben, wollen durch Wahlen der Verantwortung für ihr Tun, für den Schmerz und das Leid unseres Volks entgehen“, sagte die Leiterin des Forums zur Rettung Mariupols, die Abgeordnete des Volkssowjets der DVR Irina Popowa.


abends:

de.sputniknews.com: Damaskus: USA ernten Früchte von Erfolg russischer und syrischer Armee
Die USA ernten laut der Abgeordneten des syrischen Parlaments Ashwak Abbas die Früchte von Erfolgen Syriens und Russlands im Kampf gegen die Terrorvereinigung „IS“, und ihre Erklärungen hinsichtlich eines totalen Sieges über die Terroristen seien ausschließlich politischer Art. Dies teilte Ashwak Abbas gegenüber Medien am Samstag mit.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, hatte am Freitag erklärt, dass Syrien zu 100 Prozent von IS-Terroristen befreit sei. Am Samstag haben die von den USA unterstützten arabisch-kurdischen Einheiten der „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF, auch DKS) den definitiven Sieg über den „IS“ verkündet, dabei aber bemerkt, dass der Kampf gegen die Reste der Terrorgruppierung weitergehe.
„Wenn wir zählen würden, wie viele Male die USA den Sieg über den ‚IS‘ angekündigt haben, so sind es bereits mehr als zehn Mal. Ich denke, dass dies eine politische Erklärung ist, die nichts mit der Realität zu tun hat und das Ziel verfolgt, die öffentliche Meinung in Aufruhr zu bringen“, erklärte Abbas.
„Die USA wollen Früchte von Erfolgen anderer Länder ernten. Gegen den ‚IS‘ haben die syrischen und russischen Luftstreitkräfte und nicht die Amerikaner gekämpft“, sagte die Abgeordnete.
Sie erinnerte an das Nahen der Präsidentschaftswahlen in den USA und äußerte die Vermutung, dass der US-Präsident Donald Trump einfach „positive“ Momente zu seiner Wiederwahl brauche.


wpered.su:
Donezker Pioniere führten einen Subbotnik am Denkmal für die während des Großen Vaterländischen Krieges Gefallenen durch
Am 23. März fand im Petrowskij-Bezirk von Donezk auf Initiative des örtlichen Rats ein Subbotnik statt. Kommunisten und Mitglieder der Pioniereinheit „Die Vo
ranblickenden“ haben das Territorium und das Denkmal der in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs Gefallenen in Ordnung gebracht, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.


de.sputniknews.com: Klimkin: Bildungswesen in Ukraine seit Austritt aus Sowjetunion degradiert
Der Austritt der Ukraine aus der UdSSR sollte sich laut dem ukrainischen Außenminister Pawel Klimkin auf die Ausbildung positiv auswirken, aber es kam „genau umgekehrt“. Darüber hinaus sei der soziale und materielle Status der Lehrer und Dozenten wohl „bis zum Geht-nicht-mehr“ gesunken.
„Am Anfang unserer Unabhängigkeit haben wir alle aufrichtig erwartet, dass die von den sowjetischen Fesseln befreite ukrainische Hochschule schnell aufholen und rasch mit der europäischen und internationalen Hochschule gleichziehen wird – umso mehr, als wir keinen schlechten Qualitätsvorrat hatten. Leider kam alles genau umgekehrt“, führt das ukrainische Blatt „Ukrainskaja Prawda“ die Worte Klimkins in seiner Kolumne unter der Überschrift „Wissenschaft und Ausbildung. Degradierung stoppen“ an.
Darüber hinaus seien nach Worten des Außenministers viele Einwohner der Ukraine gezwungen gewesen, Wissenschaft und Ausbildung aufzugeben, in private Unternehmen zu gehen oder gar das Land zu verlassen.
„Der soziale und materielle Status des Wissenschaftlers und des Lehrers wurde bis zum Geht-nicht-mehr herabgestuft, ehemalige Musterschüler sind volle Versager geworden – im Vergleich zu aggressiv gestimmten ‚Fünfenschreibern‘, die sich ihren Wohlstand durch Zufall ergattert hatten“, schloss Klimkin.

 

Standard

Sonderthema: „Der Donbass in der weltweiten Konfrontation: ein klassenbezogener Ansatz“ (Einleitung)

Stanislaw Retinskij: „Der Donbass in der weltweiten Konfrontation: ein klassenbezogener Ansatz“ (Einleitung)
übernommen aus wperjed.su

 

Als das Staatsoberhaupt der VR China Chou Enlai gebeten wurde, die Großen Französische Revolution zu bewerten, äußerte er den bekannten Satz, dass noch zu wenig Zeit vergangen sei. Seit Beginn der bekannten Ereignisse im Donbass sind fünf Jahre vergangen. Ist das viel oder wenig? Im Vergleich mit der Revolution in Frankreich ist es offensichtlich nicht viel. Dennoch beginnen diese historischen Ereignisse bereits mit Unwahrheiten umgeben zu werden. So schreiben einige örtliche Massenmedien ernsthaft, dass der Akt über die Ausrufung der staatlichen Selbständigkeit der DVR und die Deklaration über die Selbständigkeit der DVR von Abgeordneten des Donezker Oblastrats ausgerufen wurden, immer seltener wird der Krieg in Slawjansk erwähnt und man spricht überhaupt nicht über die Rolle der Kommunisten in den Ereignissen im Donbass.Noch mehr Verwirrung kommt bei der Bewertung des Geschehens auf. In der Regel befassen sich damit bürgerliche Publizisten, was in der Weltöffentlichkeit, besonders bei Vertretern linker Parteien und Organisationen, eine unrichtige Vorstellung über den Donbass aufkommen lässt. Entgegen der traditionellen Meinung, dass die DVR und die LVR angebliche die vorderste Linie der „russischen Welt“ sind, wird in dem Buch eine andere Deutung der Ereignisse vorgenommen. Der Donbass ist, ob er will oder nicht, ein Teil der antiimperialistischen Front genauso wie Syrien, Venezuela und andere Regionen. Im Endeffekt leisten sie alle dem US-Imperialismus Widerstand.

Wenn linke Autoren einen Artikel oder ein Buch über den Donbass in Angriff nehmen, so bringen sie die Sache nicht selten noch mehr durcheinander. In der Regel läuft alles auf den Einfluss äußerer Kräfte hinaus und die inneren Ursachen erhalten nicht die notwendige Aufmerksamkeit. Dabei werden die Motive der Menschen durch moralische Prinzipien erklärt, aber keineswegs durch ökonomische Interessen. Aber das Problem besteht darin, dass eine Gesellschaft nicht in schlechte und gute Menschen aufgeteilt ist, sondern in ökonomische Klassen, dementsprechend muss bei der Einschätzung dieser oder jener Ereignisse ein klassenmäßige Herangehen gewählt werden. Aber auch sein solches Herangehen ist noch bürgerlich, solange der Begriff des Klassenkampfes nicht zur Anerkennung der Notwendigkeit der Diktatur des Proletariats geführt wird.

Außerdem reicht es nicht aus, einfach die Ereignisse zu beschreiben oder auch zu analysieren. Notwendig ist es, die innere Verbindung offen zu legen. Marxisten müssen präzise begreifen, was genau geschehen ist, woraus es sich ergeben hat und wohin es sich bewegen wird. Aus dieser Bewegung muss eine Taktik für den Klassenkampf, eine Taktik der kommunistischen Partei abgeleitet werden. Eine solche Taktik wird nicht aus dem Nichts ausgearbeitet, sondern unter Berücksichtigung der Erfahrung der vorangegangenen Generationen von Revolutionären. Deshalb wird in dem Buch den Werken Wladimir Lenins, Georg Lukács und Antonio Gramscis besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Die Ereignisse im Donbass lehren uns ihrerseits, dass in einer Epoche sozialer Krisen gewaltige Massen von Menschen nicht nur zu aktiven Handlungen bereit sind, sondern sogar dazu, zur Waffe zu greifen. Eine andere Sache ist es, dass das Proletariat ohne eine revolutionäre Partei seine Klasseninteressen nicht erkennen, seine Forderungen nicht richtig formulieren und keine Taktik und Strategie des Klassenkampfes erarbeiten kann. All dies ist die Aufgabe der Kommunisten. Denn der Marxismus ist der bewusste Ausdruck eines unbewussten Prozesses. Die Aufgabe der kommunistischen Partei besteht auch darin, für die Interessen der Arbeiterklasse zu kämpfen, selbst wenn diese sich jener selbst noch nicht bewusst ist. In diese Richtung haben die Kommunisten seit Beginn der Massenproteste gearbeitet.

Aber die massenhafte Beteiligung von Arbeitern in diesen oder jenen historischen Ereignissen macht diese noch nicht in ihrem Wesen proletarisch. Beim Fehlen eines Klassenbewusstseins werden die Arbeiter unausweichlich die Rolle eines „linken Flügels des Bourgeoisie“ spielen. Wir erinnern uns, dass das Proletariat sich im postsowjetischen Raum vor etwa dreißig Jahren als politisch erwies, aber Ende der 1980er Jahre war sein Kampf gegen die Sowjetmacht gerichtet. So haben die Bergleute des Donbass Massenkundgebungen für eine Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse durchgeführt. Und bis heute ist das Bewusstsein des Proletariats konservativ. Verstehen die heutigen Arbeiter, dass sie einfach eine Ware sind, die auf dem Markt wie Kleidung, Autos oder Lebensmittel verkauft wird? Natürlich nicht. Heute hat die Mehrheit des Proletariats ein bürgerliches Bewusstsein, das nicht im Kampf gegen das System, sondern in dem Bestreben zum Ausdruck kommt, in ihm den Platz des Bürgertums einzunehmen. Daran ist nichts verwunderliches, weil die Gedanken der herrschenden Klasse, wie bekannt, in jeder Epoche die herrschenden Gedanken sind.

Ohne Übertreibung kann man sagen, dass von der ideologischen Reife des Proletariats das Schicksal jeder sozialistischen Revolution abhängt. Kennzeichen der Reife ist das Vorhandensein von Klassenbewusstsein bei den Arbeitern, denn das Proletariat handelt, wenn es seine Lage erkennt. Aber es kann sich nicht eigenständig ein Klassenbewusstsein erarbeiten. Lenin sagte, dass die Arbeiterklasse durch eigene Kraft nur in der Lage ist, ein tradeunionistisches Bewusstsein zu erarbeiten. Was das unmittelbare Klassenbewusstsein betrifft, so kann es nur von außen hereingetragen werden und sein Träger ist eine politische Partei.

Eine solche Organisation gab es 2014 im Donbass noch nicht. Mit Beginn der Kundgebungen hat die Führung der Donezker Oblastorganisation der Kommunistischen Partei der Ukraine nicht nur das Wesen des historischen Moments nicht begriffen, die Notwendigkeit mit den Massen zu arbeiten, dem Proletariat sein Klasseninteresse zu erläutern, sondern hat auch offen die Arbeit der einfachen Kommunisten sabotiert. Als in Kiew der Staatsstreich stattfand, waren gerade Kommunisten die ersten, die das Lenin-Denkmal in Donezk schützten, die aktiv an den Kundgebungen teilnahmen. Das Oblastkomitee der KPU seinerseits forderte, solche Aktivitäten einzustellen und sich auf die Wahlen in der Ukraine vorzubereiten. Im Ergebnis entschieden sich Kommunisten der mittleren Ebene, Leiter von Stadt- und Bezirkskomitees, die Verantwortung für das Schicksal der Partei und der Region zu übernehmen.

Der erste Sekretär des Bezirkskomitees der KPU im Kirowskij-Bezirk von Donezk, der heutige Erste Sekretär des ZK der KPDVR Boris Litwinow, ist Autor des Akts über die Ausrufung er staatlichen Selbständigkeit der DVR und der Deklaration über die Souveränität der DVR. Der Erste Sekretär des Slawjansker Stadtkomitees der KPU und jetziger Zweiter Sekretär des ZK der KPDVR Anatolij Chmeleowj war an den Kämpfen um Slawjansk beteiligt. Unter aktiver Beteiligung von Kommunisten, dank der Existenz von Parteiorganisationen im gesamten Donbass, wurden Wahlkommissionen gebildet und das Referendum am 11. Mai 2014 durchgeführt. Mehr als 20 von 98 Abgeordneten im Obersten Sowjet der DVR waren Kommunisten.

Einer der Punkte der Deklaration der DVR lautet: „Die Republik gewährleistet die Bedingungen für die freie Entwicklung und den Schutz der verfassungsmäßig anerkannten Eigentumsformen, die die Aneignung der Ergebnisse fremder Arbeit ausschließen, Vorrang haben dabei kollektive Formen“.
Auf den ersten Block kann dieser Punkt etwas seltsam scheinen, aber im Grund wird in ihm die gesellschaftliche Eigentumsform an Produktionsmitteln erklärt. Entgegen der traditionellen Auffassung ist Privateigentum nicht Jachten, Werke, Dampfschiffe, sondern die Verfügung über fremde Arbeitskraft. So hat also die Deklaration, die am 7. April 2014 angenommen wurde, das Privateigentum abgeschafft.

Ein Abgehen von diesem Prinzip gab es dann bereits in der Verfassung der DVR, in der vom Schutz des Privateigentums die Rede ist. Ähnliches geschah in der Geschichte bereits mehrfach. Beispielsweise hat zur Zeit der oben genannten Großen Französischen Revolution Mirabeau zu Beginn eine Deklaration der Menschen- und Bürgerrechte ausgearbeitet, in der die allgemeine Gleichheit ausgerufen wurde, aber später ist Sieyès bereits für die Einführung eines Vermögenszensus für die Beteiligung an Wahlen eingetreten. Für eine Verwirklichung der Punkte der Deklaration der DVR, worauf die Kommunisten bestehen, hat nur die Arbeitsklasse unter Führung der kommunistischen Partei die Kraft. In diesem Sinne hat die KPDVR gewisse Ähnlichkeiten mit der KP Portugals. Wie bekannt ist, treten die portugiesischen Kommunisten für eine Realisierung der Regelungen der Verfassung ein, in der der Aufbau des Sozialismus ausgerufen wurde. Sie wurde nach dem Sieg der Revolution vom 25. April 1974, die man auch Nelkenrevolution nennt, erarbeitet.

Die Kommunisten haben seinerzeit einen erheblichen Beitrag zur Schaffung der Republik geleistet. Derzeit betreiben sie eine nicht weniger fruchtbare Arbeit im Bereich ihrer internationalen Anerkennung. Dies zu erreichen ist möglich, unter anderem, dank der Herstellung von internationalen Parteiverbindungen. Die KPDVR hat erhebliche Erfolge auf diesem Gebiet erreicht. Derzeit betreiben die Kommunisten eine aktive Arbeit zur Herstellung internationaler Verbindung mit Bruderparteien, um die Anstrengung im Kampf gegen den Weltimperialismus zu vereinen. Kontakte wurden mit ganz verschiedenen kommunistischen Parteien hergestellt, die verschiedenen internationalen Vereinigungen angehören. So schafft der Donbass auch einen Boden zur Herausbildung einer neuen internationalen kommunistischen Vereinigung.

Heute leben wir nicht in der Epoche des „Kalten Krieges“, als die Wahl zwischen dem Lager des Sozialismus und dem Lager des Kapitalismus getroffen wurde. Wir leben in einer Epoche, in der man zwischen dem US-Imperialismus und all denen wählen muss, die ihm Widerstand leisten. Im Donbass findet ein sehr starker Widerstand gegen die militärische Aggression des proamerikanischen Regimes, das in Kiew in der Folge eines Staatsstreichs installiert wurde, statt. Natürlich kämpfen auf der Seite der DVR und der LVR nicht nur Anhänger linker, sondern auch solche rechter Sichtweisen. So war es bereits früher im postsowjetischen Raum. In seinem letzten Interview hat der Donezker Kommunist Wsewolod Petrowskij, mein Freund und Genosse, der bei den Kämpfen um Debalzewo am 8. Februar 2015 fiel und dessen Andenken dieses Buch gewidmet ist, die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass auch 1993 gegen die Willkür Jelzins nicht nur linke sondern auch rechte Kräfte aufstanden. Folgte daraus, dass die Kommunisten ihren Widerstand einstellten? Natürlich nicht.

Selbst wenn im Donbass sozialistische Prinzipien ausgerufen, aber noch nicht abschließend bestätigt wurden, halten wir Kommunisten es für unumgänglich, den Kampf auf der Seite der Republiken fortzusetzen. Denn dadurch, dass sie den Schlag der Ukraine, der EU und der USA auf sich nehmen, helfen sie, den Sozialismus in anderen Regionen der Welt, unter anderem in Lateinamerika und Südostasien zu stärken. Um den Weltimperialismus zu stürzen, rief Che Guevara in den 1960er Jahren dazu auf, „viele Vietnams“ zu schaffen. Wir Kommunisten der DVR sprechen von der Notwendigkeit „viele Donbasse“ zu schaffen. Auch darin besteht das Wesen des Internationalismus heute.

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Presseschau vom 22.03.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:


dnr-online.ru: Am 21. März unterzeichneten in Donezk das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin und das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik ein Memorandum über gegenseitiges Einvernehmen und Zusammenarbeit im Bereich des Eisenbahnverkehrs zwischen der DVR und der LVR, des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“ und des staatlichen Unternehmens „Lugansker Eisenbahn“.


Wpered.su: Am 20. März fand an der juristischen Fakultät der Donezker Nationaluniversität ein internationalerRunder Tisch zum Thema „Die Verfassung als Grundgesetz des Staates: Fragen einer effektiven und perspektivreichen Reform“ statt. An ihm nahmen der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow, Vertreter der Organe der Staatsgewalt und der örtlichen Selbstverwaltung der DVR und der LVR, Wissenschaftler, Dozenten und Studenten von Hochschulen der Republik teil, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Boris Litwinow berichtete über die Geschichte der Ausarbeitung und der Annahme des Akts und der Deklaration über die Unabhängigkeit der DVR, die prinzipiellen Unterschiede zwischen diesen Dokumenten und der Verfassung der DVR, die Positionen der Kommunisten gegenüber dem Privateigentum.
Im Ergebnis des internationalen Runden Tischs zum fünften Jahrestag der Annahme der Verfassung der Donezker Volksrepublik ist die Herausgabe eines Sammelbandes der Beiträge geplant.


deutsch.rt.com: Simulierter Nuklearangriff auf russische Flotte durch strategische US-Bomber
Sechs strategische B-52-Bomber der US Air Force sind vergangene Woche für NATO-Übungen auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford gelandet. Am Mittwoch flog eine B-52 einen simulierten Angriff auf die russische Baltische Flotte in der Exklave Kaliningrad.
Sie sind teilweise schon über 60 Jahre alt, doch die „Stratofortress“-Bomber (Stratosphärenfestung/Anm.) von Boeing gehören nach wie vor zum strategischen Rückgrat der US-Luftwaffe. Mit einer Reichweite von über 14.000 Kilometern und einer Waffenbestückung von bis zu 32 Tonnen – einschließlich 32 Marschflugkörper mit nuklearen Sprengköpfen und acht Atombomben –, kann die B-52 im Bedarfsfall eine ungeheure Feuerkraft aufbieten.
Normalerweise beim Zweiten Bombenflügel am Luftwaffenstützpunkt Barksdale im US-Bundesstaat Louisiana beheimatet, wurden vergangene Woche sechs B-52-Bomber im Rahmen einer NATO-Übung auf den britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford verlegt. Von hier aus starteten die Bomber bereits 1991 für Angriffe gegen den Irak, 1999 gegen Jugoslawien und 2003 erneut gegen den Irak.
„Während sie hier sind, werden die Bomber in unsere US- und verbündete Streitkräfte integriert, um die Stärke der NATO-Funktionsfähigkeit von gemeinsamen und kombinierten bewaffneten Teams zu demonstrieren“, sagte der Vizekommandant der US-Luftstreitkräfte in Europa, Lt. Gen. Jeffrey Harrigian, am Dienstag.
Am Mittwoch um 11.45 Uhr startete dann ein Bomber mit der Kennzeichnung 60-0024 in Fairford und näherte sich um 13.10 Uhr dem Luftraum der russischen Exklave Kaliningrad.
Rund 160 Kilometer vor dem russischen Luftraum fand dann gegen 13.15 Uhr in einer Höhe von 8.000 Fuß (ca. 2.440 Meter ü. M.) der simulierte Angriff auf die russische Baltische Flotte statt, deren Hauptstützpunkt in Baltijsk liegt, das Hauptquartier in Kaliningrad. Die Baltische Flotte verfügt über 55 Kriegsschiffe und zwei U-Boote.
Erst am vergangenen Freitag hat die russische Armee das neue Flugabwehrsystem S-400 Triumf in die Einsatzbereitschaft der Oblast/Provinz Kaliningrad aufgenommen, was eventuell der Grund für diesen simulierten Angriff der US Air Force war. Durch solche Scheinangriffe werden elektronische Daten von gegnerischen Anlagen gesammelt und ausgewertet, um herauszufinden, was für Systeme genutzt werden. Überwacht und gesteuert wurde dieser Flug von deutschem Boden aus. Wie Lt. Gen. Harrigian mitteilte, spielt der US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein eine zentrale Rolle in der Koordinierung der „klaren und sichtbaren Demonstration der US-Verpflichtung gegenüber globalen Alliierten und Partnern“.


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5, Frunse und Kalinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 21. März 3:00 Uhr bis 22. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 17.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Siedlung des Bergwerks 6-7), Krutaja Balka, Wasiljewka, Spartak, Donezk (Terminal, Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Alexandrowka), Sachanka.
Wie zuvor festgestellt wurde, wurde durch Beschuss von Seiten der BFU die Verglasung in einer Wohnung in Gorlowka, Stoshka-Straße 139, Wohnung 6 beschädigt.
Außerdem wurden nach dem Beschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk in der Wyborskij-Gass 8/2 auf dem Gebiet der Schule Nr. 116 zwei nicht detonierte Geschosse des Kalibers 30mm gefunden.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 183.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 172.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com: Unbekannte werfen Sprengsatz vor russisches Konsulat in Athen
Das Polizei-Wachhäuschen vor dem russischen Konsulatsgebäude in Athen ist in der Nacht zum Freitag durch den Wurf einer Sprengladung beschädigt worden. Das erfuhr Sputnik von der griechischen Botschaft in Moskau.
„In der vergangenen Nacht sind zwei Unbekannte mit einem Motorrad an der konsularischen Abteilung der russischen Botschaft vorbeigefahren und haben eine Sprengladung auf das nahe der konsularischen Abteilung der Botschaft befindliche Polizei-Wachhäuschen geschleudert“, hieß es in der griechischen Botschaft.
„Es entstand ein leichter Sachschaden (…). Die zuständigen Behörden Griechenlands haben Ermittlungen eingeleitet“, sagte ein Sprecher der griechischen Botschaft.
In einem Gespräch mit Sputnik hat der griechische Außenminister Giorgos Katrougalos die Attacken auf das russische Konsulat kategorisch verurteilt.
„Griechenland ist ein gefahrloses Land. Aber auch hier, wie in allen anderen Ländern der Welt, kommt es zu einzelnen unannehmbaren Attacken, wie es sie am heutigen Morgen am russischen Konsulat gegeben hat. Wir haben uns mit der russischen Botschaft in Verbindung gesetzt und unsere nachdrückliche und kategorische Ablehnung gegen solche Ereignisse geäußert. Wir sagten, dass alle notwendigen Maßnahmen (vonseiten) der Polizei getroffen werden, damit sich solche unannehmbaren Fakten nicht mehr wiederholen können.
Wir haben in diesem Kontext auch die sehr freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern bekräftigt.“

Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie schon mitgeteilt wurde, haben heute um 8:55 Uhr die bewaffneten Formationen der Ukraine mit Mörsern des Kalibers 120mm aus Richtung Talakowka Kominternowo beschossen.
Während des Beschusses wurde ein Stromleitung beschädigt. Derzeit gibt es in Kominternowo keinen Strom. Außerdem wurden folgende Häuser beschädigt:
– Achmatow-Straße 65, 92, 112 (jeweils Fassade und Verglasung beschädigt).
Genauere Informationen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com: Lawrow:
Russlands Außenminister Sergej Lawrow im Fernsehinterview zum Film „Kehrtwendung über dem Atlantik“ (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Vom 24. März bis 10. Juni 1999 führte die Nato eine militärische Operation unter dem Vorwand einer „humanitären Intervention“ in Serbien und Montenegro durch, die damals zur Bundesrepublik Jugoslawien gehörten.
Während der elfwöchigen Operation der Nato-Luftstreitkräfte wurden insgesamt 2300 Luftangriffe gegen 995 Objekte verübt. Im Einsatz waren 1150 Kampfflugzeuge, rund 420.000 Geschosse, darunter 20.000 schwere Luftbomben, 1300 Marschflugkörper sowie 37.000 Bomben, wovon viele mit abgereichtertem Uran gespickt waren. Opfer der Bombenangriffe waren mehr als 2000 friedliche Einwohner (vor allem im Kosovo und in Metochien) und 1000 Militärs, mehr als 5000 Menschen wurden verletzt, mehr als 1000 Menschen gelten als vermisst.
Mit Nato-Aggression gegen Jugoslawien begann Untergrabung von Völkerrecht
Westliche Länder, darunter die USA, haben Kurs auf die Zerstörung des Völkerrechts und auf dessen Tausch gegen eigene Regeln genommen, als die Nato 1999 beschloss, Jugoslawien zu bombardieren.
Lawrow zufolge hatten die westlichen ständigen Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrates (Frankreich, Großbritannien und die USA) bei der Konferenz 1999 in Rambouillet eifrig für Gewaltanwendung gegen Jugoslawien plädiert. Mit besonderem Nachdruck hätten Russland und China, aber auch Argentinien und Brasilien dagegen gestimmt.
„Sie wissen, womit das endete. Die Amerikaner waren nicht mehr aufzuhalten. Sie hatten seit langem die Entscheidung darüber getroffen und versuchten nun, sie über den UN-Sicherheitsrat ‚abzusegnen‘. Als ihnen bewusst wurde, dass dabei nichts herausgekommen war, gingen sie zu einer einseitigen Aggression gegen einen souveränen Staat über und verletzten damit die UN-Charta, die Prinzipien der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und im Prinzip auch die gesamte Weltordnung, die sich im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges herausgebildet hatte“, betonte Lawrow.
„Eben damals begann der Prozess der Unterschiebung von Begriffen, und die Amerikaner nahmen Kurs auf die Zerstörung des Völkerrechts und dessen Tausch gegen gewisse Regeln, auf denen die Ordnung beruhen sollte. Westliche Länder gebrauchen heute immer öfter den Terminus ‚die auf den Regeln beruhende Ordnung‘, anstatt dazu aufzurufen, das Völkerrecht einzuhalten. Dieser Unterschied ist klar. Das Völkerrecht ist ein Ergebnis von Konsens-Verhandlungen, während die Regeln von den Westlern selbst erfunden werden, die fordern, dass auch alle anderen sie befolgen. All das begann damals, vor 20 Jahren“, so Lawrow.
Bombenanschlag in Jugoslawien: Russlands Außenminister kommentiert Massaker von Račak
Das Massaker von Račak war ein falscher Vorwand und eine Provokation, um mit den Bombardierungen in Jugoslawien zu beginnen.
„Es war kein Grund, sondern ein künstlich geschaffener Vorwand. Die Tatsache, dass es sich um eine Provokation handelte, war lange bekannt“, sagte Lawrow.
„Die angeblich getöteten Zivilisten waren eigentlich Militärs, Kämpfer der albanischen Befreiungsarmee, der sogenannten ‚Befreiungsarmee des Kosovo’, die einfach zivil gekleidet waren. Es ist schon lange bekannt, dass dies eine Unterstellung war.“
Der damalige US-amerikanische OSZE-Missionsleiter William Walker, der an Ort und Stelle erklärte, dass ein Völkermord stattgefunden hätte, hätte bei der Provokation mitgespielt:
„Ungeachtet dessen, was er dort gesehen hat – und er hat dort eine provokante Dramatisierung gesehen –, hatte er nicht das Recht, solche Erklärungen abzugeben, weil sie über sein Mandat hinausgingen. Schlussfolgerungen über das, was geschah, konnte nur der Ständige Rat der OSZE ziehen.“
Im Allgemeinen spielte Walker dieselbe Rolle wie die sogenannten ‚Weißhelme’ in Syrien, „die ständig Inzenierungen machen, um dem Westen einen Grund zu geben, Schläge gegen einen souveränen Staat zu führen“, betonte der Minister.
Bemerkenswert sei auch, dass die dem UN-Sicherheitsrat vorgelegte Zusammenfassung des Berichts der internationalen Expertengruppe finnischer Pathologen über das Massaker von Račak „maximal gereinigt“ wurde:
„Ich habe im UN-Sicherheitsrat mit Unterstützung vieler meiner Kollegen gefordert, dass der Bericht veröffentlicht wird. Leider wurde er uns nicht vollständig zur Verfügung gestellt. Die damalige Anklägerin des Internationalen Tribunals für das ehemalige Jugoslawien, Carla del Ponte, übermittelte dem UN-Sicherheitsrat eine maximal ‚gereinigte‘ Zusammenfassung, die im Allgemeinen neutral klang. Aber der vollständige Text wurde uns nie zur Verfügung gestellt“, sagte Lawrow.
Russischer Kosovo-Einmarsch 1999: „Es hätte sehr schlimm kommen können“
Fast 20 Jahre nach dem überraschenden Eintreffen russischer Fallschirmjäger im kosovarischen Flughafen Priština stellt Russlands Außenminister Sergej Lawrow fest, dass eine folgenschwere Konfrontation mit den britischen Soldaten damals nur dank dem professionellen Handeln beider Seiten verhindert werden konnte.
Nach dem Ende der wochenlangen Nato-Bombenangriffe auf das damalige Jugoslawien Anfang Juni 1999 hatten rund 200 russische Soldaten buchstäblich über Nacht den Flughafen Priština unter ihre Kontrolle gebracht und den Nato-Truppen noch tagelang den Zugang zu den strategisch wichtigen Landebahnen verwehrt.
Trotz der Forderung von „Hitzköpfen“ in Washington und London hätten die britischen Militärs vor Ort Professionalismus an den Tag gelegt, erinnerte sich Lawrow.
„Ich erinnere mich sehr wohl daran, wie die westlichen Vertreter nachdenklich wurden, als der Flughafen Slatina (durch die russischen Soldaten – Anm. d. Red.) unter Kontrolle gebracht wurde“, sagte Lawrow, der damals russischer UN-Botschafter war. Das russische Kontingent sei damals direkt auf die Briten getroffen.
„Es hätte sehr schlimm kommen können (…) Doch die Militärs auf beiden Seiten legten ein Höchstmaß an Professionalität an den Tag und zeigten sich von der besten Seite“, konstatierte Lawrow.
Ein russisches Fallschirmjäger-Bataillon, das, wie sich die Beteiligten später erinnerten, aus nur rund 200 Mann bestand, war am 11. Juni 1999 auf Befehl aus Moskau mit Schützenpanzern unbemerkt aus Bosnien nach Kosovo ausgerückt. Das Ziel war es, den Flughafen Slatina der kosovarischen Hauptstand Priština zu besetzen, noch bevor dort die Nato-Truppen einmarschiert sind.
Kurz nach Mitternacht des 12. Juni erreichte die Militärkolonne Priština, wo sie von den serbischen Bewohnern bejubelt wurde. In den frühen Morgenstunden besetzten die Fallschirmjäger dann das Flugfeld und stellten dort eigene Checkpoints auf. Damit verhinderten sie, dass das britische Panzerkontingent, das nur wenige Stunden später in Priština auftauchte, das wichtige Flugfeld unter seine Kontrolle bringt.
Der Vorstoß kam für die Nato völlig überraschend. Der britische Kommandeur soll den Befehl erhalten haben, gegen die Russen vorzugehen, diesen jedoch nicht ausgeführt haben.

2008 erklärten die albanischen Behörden e
inseitig die Unabhängigkeit der Provinz (Kosovo). Völkerrechtlich gehört die Region jedoch weiter zu Serbien: Obwohl mehr als die Hälfte der 192 UN-Nationen den Kosovo als unabhängigen Staat anerkannt haben, verpflichtet die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates alle UN-Mitgliedsstaaten zur Wahrung der „Souveränität und Integrität der Bundesrepublik Jugoslawien“, deren Rechtsnachfolger Serbien ist.


D
an-news.info: Eine feierliche Grundsteinlegung für einen Platz des „Russischen Frühlings“ fand heute anlässlich des fünften Jahrestages der Vereinigung der Krim mit der RF in Makejewka statt. An der Veranstaltung nahmen etwa 300 Personen teil.
Anwesend waren das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin, der Vorsitzende des Volkssowjets Wladimir Bidjowka, die Abgeordneten der Staatsduma Andrej Kosenko und Natalja Poklonskaja, der Abgeordnete des Parlaments der Republik Nordossetien-Alania Timur Zachilow und andere Gäste aus der RF.
„Wenn ich mich an das nicht einfache Jahr 2014 erinnere, merke ich an, dass mit uns immer Freiwillige aus Russland und der Krim waren. Heute setzen wir zusammen Bäume. Fünf Jahre sind nicht viel, aber bezüglich der Zahl der Ereignisse, der Gefühle und Siege ist das ein langer Zeitraum. Ich bin überzeugt, dass wir uns weiter bewegen werden. Der Krim-Frühling ist nur der Anfang“, wandte sich Puschilin an die Anwesenden.
Der Platz liegt im Gornjazkij-Bezrik der Stadt in der Nähe des Kulturpalastes des 20. Parteitags. Dort ist ein Gedenkstein in Form der Halbinsel Krim aufgestellt. Er ist eine Art Fundament für einen zukünftigen Park. Er wird durch Krim-Kiefern verschönert werden. Heute wurden etwa 100 Bäume gesetzt, weitere 300 waren bereits vorher angepflanzt worden.
„Vor allen Einwohnern des Donbass muss man sich aufgrund ihrer Muts, ihres Glaubens und der Wahrheit verneigen. Ich bin stolz darauf, dass ich auf dem Lugansker Oblast stimme und daruaf, dass ich auf der Krim aufwuchs. Ich möchte, dass der fünfte Jahrestag Donezk und Lugansk ein schnelleres Tempo gibt, damit es einen friedlichen Himmel gibt und Sie aufblühen und keinen Schmerz und Trauer kennen“, sagte Poklonskaja.
Nach dem offiziellen Teil setzt die Anwesenden die Bäume.



nachmittags:

armiyadnr.su: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der DVR zur Lage an der Kontaktlinie vom 16. bis 22. März 2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 17-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von acht Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer der 58. Panzergrenadierbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Drapatyj die Gebiete des Bergwerks 6/7 und des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 24. und der 93. mechanisierten Brigade und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Guds, Bryshinskij und Mischantschuk aus die Gebiete von Spartak, Krutaja Balka, Wasiljewka, der Siedlung Trudowskije und des Flughafens von Donezk mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Kuratsch die Gebiete von Sachanka und Kominternowo mit Mörsern des Kalibers 120mm, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen. Infolge des Beschusses wurde eine Stromleitung beschädigt und derzeit gibt es in Kominternowo keinen Strom Außerdem wurden drei Häuser in der Achmatow-Straße Nr. 65, 92, 112 beschädigt.
Durch feindlichen Beschuss wurde ein Soldat der Volksmiliz tödlich verletzt, zwei wurden verletzt. Durch erwiderndes Feuer wurden Feuerstellungen des Gegners unterdrückt. Es wurde auch ein Aufklärungs- und Spähfahrzeug mit der Mannschaft vernichtet. Aufgrund einer Marke mit der Personennummer gelang es, einen der Toten zu identifizieren, es ist der Soldat S.W. Walow. Die Identität der übrigen Toten wird noch festgestellt.
Insgesamt wurden in der letzten Woche 68 Beschießungen auf die Gebiete von 22 Ortschaften der Republik festgestellt, wobei Mörser der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen eingesetzt wurden.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Kämpfer ihre aggressiven Handlungen auf die Vernichtung von Objekten der zivilen Infrastruktur konzentriert, es wurden in Betrieb befindliche Schulen in Golmowskij und Trudowskije beschossen. Der Unterricht wurde eingestellt, die Schüler evakuiert.
In der Nacht vom 18. auf den 19. März wurde Staromichajlowka mit Schützenpanzerwaffen beschossen. Splitter von Geschossen beschädigten eine Hochspannungsleitung und führten zu einem Kurzschluss. Die Reparaturbrigaden konnten den Schaden erst am nächsten Tag beheben.
Außerdem haben ukrainische Kämpfer am 19. März das Feuer auf die vielgeprüfte Ortschaft Golmowskij eröffnet. Infolge ihres Feuers mit Mörsern und Schusswaffen wurden Wohnhäuser beschädigt.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden nicht festgestellt.
Durch hinterhältigen Beschuss von Seiten der ukrainischen bewaffneten Banden starben drei unserer Verteidiger bei der Erfüllung ihrer Pflicht, zwei wurden verletzt.
Alle Informationen werden mit Foto- und Videomaterialien an die Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, geschickt sowie an die Generalstaatsanwaltschaft zur Aufnahme von Strafverfahren übergeben.
Beim Monitoring der festgelegten Lagerorte für abgezogene Waffen der ukrainischen Streitkräfte haben die OSZE-Beobachter als fehlend festgestellt:
3 T-72-Panzer,
81 T-64-Panzer,
20 Mehrfachraketenwerfer BM-21 „Grad“,
20 122mm-Haubitzen 2S1 „Gwosdika“,
1 100mm-Antipanzergeschütz MT-12 „Rapira“,
18 152mm-Haubitzen 2S3 „Akazija“,
45 152mm-Haubitzen D-20,
56 152mm-Haubitzen 2A36 „Giazint-B“,
12 152mm-Haubitzen 2A65 „Msta-B“,
26 120mm-Mörser 2B11 „Sani“.
In diesem Zusammenhang hat das ukrainische Militärkommando die Durchführung von Trainings mit Einheiten zur elektronischen Kriegsführung und Luftabwehreinheiten verstärkt. Hauptziel ist die Bekämpfung von OSZE-Drohnen und die Erarbeitung von Fertigkeiten zu ihrer Vernichtung.
Wir stellen weiter Fälle von Desinformation fest, die vom Kommando des Stabs der OOS für die Bevölkerung auf dem Territorium der Ukraine verbreitet werden. In der letzten Zeit sind immer öfter Erklärungen über angebliche Fälle von Vernichtung unserer Drohnen zu hören. Ich will anmerken, dass entsprechend der Minsker Vereinbarungen die Anwendung von Drohnen im Gebiet der Kontaktlinie mit Ausnahme von Drohnen der OSZE-Mission verboten ist. Wir halten unsere Verpflichtungen streng ein und alle unsere Drohnen befinden sich an den festgelegten Lagerorten. Die Erklärung des Stabs der OOS und die Demonstration dieser oder jener Trümmer sind auf die Hebung des Kampfgeistes der Soldaten gerichtet, die Demonstrtation der Möglichkeiten ihrer Luftabwehreinheiten und die Möglichkeit doch irgendwie die Autorität des Kommandos in der Öffentlichkeit zu erhöhen.
Ich will Herrn Poroschenko, der am Mittwoch auf einem Truppenübungsplatz im Oblast Chmelnik beim Test einer türkischen Drohne vom Typ „Bajraktar“ anwesend war, auch versichern, dass im Fall von Versuchen, diese Waffen gegen Soldaten der Volksmiliz zu verwenden, eine türkische oder irgendeine andere Drohne durch unsere Luftabwehrmittel unverzüglich vernichtet werden wird.
Trotz der Erklärungen Poroschenkos, dass sich der militärisch-industrielle Komplex der Ukraine zügig entwickelt, sind die Käufe von Drohnen und anderen Waffen durch die militärisch-politische Führung der Ukraine im Ausland ein deutliches Beispiel für den Zerfall der ukrainischen Verteidigungsindustrie. Und das ist nicht erstaunlich. Gemäß einer Erklärung des Leiters des nationalen Antikorruptionsbüros Artjom Sytink betrugen die Verluste im Verteidigungsbereich der Ukraine in den letzten vier Jahren im Ergebnis massenhafter Diebstähle eine Milliarde Griwna. Strafrechtlich ermittelt wird bezüglich dieser gewaltigen Summe von Unterschlagungen gegen zehn Unternehmen des Staatskonzerns „Ukroboronprom“.
Gemäß einer Entscheidung des Verteidigungsministers der Ukraine wird derzeit eine Inventarisierung praktisch aller Werke, einschließlich des Odessaer Flugzeugwerks, der Panzerwerke in Kiew, Charkow und Shitomir durchgeführt. Und es gibt bereits Ergebnisse. Nach einer Erklärung des Leiters der zentralen Panzerabteilung der ukrainischen Streitkräfte Generalmajor Jurij Melnik wurde bei der Inventarisierung der Werke ein Fehlbestand an Komponenten für Panzerwaffen und andere Technik in einer Summe von mehr als 50 Mio. Griwna festgestellt. So wird klar, warum von 31 Panzern, die den ukrainischen Streitkräften bis zum 20. März geliefert werden sollten, „Ukroboronprom“ nur acht Stück liefern kann und das mit erheblicher Verspätung.
Die bestehende Situation zwingt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte qualitativ minderwertige oder nicht getestete Waffen an die Truppen zu liefern. Trotz des Verbots der Verwendung des Mörsers „Molot“ bis zum Abschluss einer Expertise werden diese Waffen nach wie vor massenhaft in die Truppenteile und Brigaden der ukrainischen Streitkräfte geliefert. In der Folge detonieren Mörser, Mörsermannschaften sterben oder werden verletzt. In der letzten Woche wurden vier Fälle von Detonationen dieser Waffenart festgestellt, die Verluste betragen sieben Tote und zehn Verletzte. Der letzte Fall einer Detonation des Laufs eines Mörsers geschah auf dem Truppenübungsplatz des operativen Kommandos „West“ im Oblast Rowenki während Übungen der 14. mechanisierten Brigade. Ergebnis der „Übungen“: drei tote Soldaten.
Insgesamt betrugen die Verluste des Gegners in der letzten Woche 12 Tote und 16 Verletzte. Der Hauptteil der nicht kampfbedingten Verluste resultiert nach wie vor aus unvorsichtigem Umgang mit der Waffe und Geraten auf Sprengeinrichtungen. Nach wie vor stellen wir Fälle von Desertion aus den ukrainischen Einheiten fest. So hat in der in der Eile aus jeder Art von Pack gebildeten 35. Marineinfanteriebrigade unter Leitung von Oberst Palas ein Soldat, der in betrunkenem Zustand im Dienst war, eigenmächtig die Einheit mit der Waffe verlassen und wurde später von Mitarbeitern des militärischen Rechtsordnungsdienstes festgenommen.
Das Anwachsen der Zahl der nicht kampfbedingten Verluste ist vor dem Hintergrund des katastrophalen Personalmangels in den Einheiten eines der grundlegenden Probleme des ukrainischen Militärkommandos. Um die entstandene Situation zu korrigieren, erklärte der Verteidigungsminister der Ukraine, dass in der Ukraine eine Reserve in einer Gesamtstärke von 200.000 Mann gebildet wird, die es erlauben soll, in kurzer Zeit die Truppen mit ausgebildetem Personal aufzufüllen. Zu diesem Zweck ist im April 2019 auf Basis des 179. Ausbildungs- und Trainingszentrums in Poltawa, im 169. Zentrum in Desna und im 184. Zentrum in Staritschi die Durchführung von Übungen mit Reservisten geplant, bei denen man sie zur Unterzeichnung von Verträgen zwingen wird und dann in die OOS-Zone schicken will.
Das ukrainische Militärkommando ist im Zusammenhang mit der äußerst geringen Personalausstattung selbst in den Eliteeinheiten gezwungen solche Maßnahmen zu ergreifen. So wurden im ersten Quartal dieses Jahres 71 Personen für den Vertragsmilitärdienst in der 35. Marineinfanteriebrigade eingestellt, was 32 Prozent des Notwendigen waren. Für die Luftsturmtruppen wurden nur 114 Personen eingestellt, was 20 Prozent sind. Über andere Einheiten gar nicht erst zu sprechen.
Um irgendwie die Situation in Ordnung zu bringen, hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte die Praxis übernommen, Offiziere aus der Reserve einzuberufen und sie sofort auf Funktionen zu ernennen. So wurde zum für den rückwärtigen Dienst zuständigen stellvertretenden Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade der Reserveoffizier Ruslan Omidanowitsch Nodij ernannt und zum für die Artillerie zuständigen Assistenten des Kommandeurs des 15 Bataillons der Reserveoffizier Roman Alexejewitsch Botscharow.
Im Zusammenhang mit dem Personalmangel in den ukrainischen Streitkräfte steht die Frage der Personalgewinnung an vorderster Stelle. Entsprechend Anweisungen des Kommandeurs der Bodentruppen Generaloberst S. Popko ist bis zum 30. April geplant, die Funktionen von Kompaniekommandeuren zu 100 Prozent zu besetzen und bis zum 30. November von Zugkommandeuren zu 70 Prozent. Der Stand der Personalausstattung am heutigen Tag ist weniger als 55 Prozent. Aber ich kann mit Überzeugung erklären, dass die Fantasien des obersten Kommandeurs auch nur im Form von Verfügungen auf dem Papier stehen werden, weil es mit jedem Tag immer weniger Menschen gibt, die in der „kampffähigsten Armee Europas“ dienen wollen.
Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen erwägt Poroschenko, der ein niedrigen Vertrauensrating unter der Bevölkerung hat, wovon seine Wahlkampftournee durch die Oblaste der Ukraine zeugt, ernsthaft die Frage der Ausrufung des Kriegszustands in einzelnen Regionen der Ukraine. Um das Geplante auszuführen, braucht die Administration des Präsidenten äußerst dringend eine aufsehenerregende militärische Provokation auf internationaler Ebene, um ihre Entscheidungen zur Ausrufung des Kriegszustands zu rechtfertigen. Nach uns vorliegenden Aufklärungsinformationen haben die Spezialoperationskräfte die Aufgabe, eine Provokation gegen Mitarbeiter der OSZE auf dem von Kiew kontrollierten Territorium zu planen. Weil der Stab der Mission die ukrainische Seite täglich über ihre Patrouillerouten informiert, ist es nicht schwierig, den Plan auszuführen, indem man eine funkgesteuerte Sprengladung auf den Weg der OSZE-Patrouille legt.
Nach der Durchführung des Plans wird Poroschenko nicht nur eine Grundlage und die Billigung der Weltgemeinschaft zur Einführung des Kriegszustands erhalten, sondern wird auch der Behandlung der Fragen über eine Stationierung eines Friedenstruppenkontingents der UNO im Donbass näher kommen. Wir schließen auch die Variante nicht aus, dass die Arbeit der OSZE-Mission in der Ukraine in Zusammenhang mit der Lebensgefahr für ihre Mitglieder gestoppt wird. In diesem Fall werden dem ukrainischen Militärkommando die Fesseln gelöst werden und nichts wird es daran hindern, die Kriegshandlungen bis hin zu Angriffshandlungen zu aktivieren.
In der letzten Woche hat in der Volksmiliz der DVR ein Wettbewerb für die beste Panzer- bzw. Schützenpanzermannschaft, Raketenzug und Artilleriemannschaft sowie das beste Scharfschützenpaar stattgefunden.


de.sputniknews.com: Lawrow zu Jugoslawien-Affäre: Nato wollte nach Osten vorrücken
Das Vorgehen der Nato in Jugoslawien ging auf den Wunsch der Allianz zurück, nach Osten – nah an die Grenzen Russlands – vorzustoßen, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag in einem Interview für das russische Fernsehen sagte.
Diese Sachlage habe sich gerade in der Zeit herausgebildet, als „man in Washington zu dem Schluss gekommen war, dass ‚die USA im Kalten Krieg gesiegt haben‘. Denn die Sowjetunion war verschwunden, Russland war schwach und beteuerte, dass es sich den westlichen demokratischen Prozessen anschließen wolle.“
„Washington geriet in Versuchung, die Situation in der ganzen Welt total unter seine Kontrolle zu bringen, von den Prinzipien der Abstimmung der Herangehensweisen an internationale Probleme auf der Grundlage der UN-Charta abzuweichen und alle aufkommenden Fragen in einer Weise zu lösen, um in allen Regionen der Welt dominieren zu können.
Die Geschichte mit Jugoslawien war zweifellos mit dem Wunsch verbunden, die Nato nach Osten, nah an die Grenzen der Russischen Föderation, vorzuschieben. Das steht außer Zweifel. Die nachfolgende Entwicklung zeigte, dass es im Allgemeinen so war“, sagte Lawrow.
Im Jahr 1999 hatte die bewaffnete Auseinandersetzung zwischen den albanischen Separatisten aus der Kosovo-Befreiungsarmee und den Armee- und Polizeikräften Serbiens dazu geführt, dass die Bundesrepublik Jugoslawien (sie bestand aus Serbien und Montenegro) durch die Nato in Umgehung des UN-Sicherheitsrates bombardiert wurde. Die Luftschläge dauerten vom 24. März bis 10. Juni 1999 an. Nach Einschätzung der serbischen Behörden wurden damals rund 2.500 Menschen, darunter 89 Kinder, getötet. Der verursachte Sachschaden betrug schätzungsweise 30 bis 100 Milliarden US-Dollar.


Dan-news.info: „Heute fand in Donezk die Unterzeichnung einer Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen dem Arbeits- und Sozialministerium der LVR und dem Arbeits- und Sozialministeriums der DVR im Bereich der Arbeit, Beschäftigungspolitik und sozialem Schutz der Bevölkerung statt“, teilte der Pressedienst des Arbeits- und Sozialministeriums der DVR mit.
Das Dokument sieht Zusammenarbeit in den Bereichen der sozialen Sicherheit der Bevölkerung, der Beschäftigungspolitik und der Arbeitsmigration vor sowie der Regelung von Arbeitsbeziehungen, Maßnahmen zur Verringerung der Armut, Entwicklung des Berufsbildungssystems usw.
Unterzeichnet haben die Ministerinnen aus der DVR und LVR Larisa Tolstykina und Swetlana Malachowa.


de.sputniknews.com: China empört über Entwurf für den US-Verteidigungshaushalt
Peking spricht laut einer Erklärung des chinesischen Verteidigungsministeriums seinen Protest wegen des neuen Entwurfs für den US-amerikanischen Verteidigungsetat aus, in dem die Volksrepublik China als eine Bedrohung betrachtet werden soll.
„Die USA fördern Diskussionen voller Gedanken im Geist des Kalten Krieges über eine Bedrohung vonseiten Chinas, indem sie die Tatsachen ignorieren. Dies entspricht nicht der gesunden Entwicklung der chinesisch-amerikanischen Beziehungen sowie der Beziehungen zwischen den Streitkräften beider Länder. In diesem Zusammenhang sprechen wird Protest aus“, heißt es in der Erklärung.
Das US-amerikanische Verteidigungsministerium setzt jedes Mal mit Vergnügen auf „kleinliche Berechnungen“, um den Verteidigungshaushalt zu rechtfertigen. Zudem versuche es, die angeblichen Bedrohungen seitens anderer Länder zu übertreiben, um sich mehr Vorteile zu verschaffen.
„Diese Methode ist sehr kurzsichtig und sehr gefährlich. Wir fordern die amerikanische Seite auf, das Denken des Kalten Krieges aufzugeben, den militärischen Aufbau Chinas objektiv zu betrachten, die Verbreitung fehlerhafter Aussagen zu stoppen und mithilfe von praktischen Maßnahmen zur guten Entwicklung der chinesisch-amerikanischen Beziehungen beizutragen“, heißt es weiter in der Erklärung.
Chinas Militärpolitik sei rein defensiver Natur, und die chinesischen Streitkräfte würden den Aufbau einer modernen Armee fördern, indem sie im Geist der Selbständigkeit und Unabhängigkeit handeln und sich auf eigene Kräfte stützen würden.
Die strategische Rivalität mit Russland und China wird in dem vom Weißen Haus für das Jahr 2020 vorgeschlagenen Haushaltsplan als eine Priorität festgelegt. In dem Dokument wird darauf hingewiesen, dass der Etat die Bereitschaft und Kampffähigkeiten der Streitkräfte stärke und der strategischen Rivalität mit China und Russland Priorität einräume. Außerdem sehe das Budget die Bereitstellung von Mitteln vor, um Nordkorea und den Iran einzudämmen.

Dnr-online.ru: Die Situation bezüglich der Gefahr der Abschaltung des Strom bei einer Reihe wichtiger Objekte der Wasserversorgung des Donezker Oblast durch die Holding „DTEK Netze“ kommentierte der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez.
„Leider ist die entstandene Situation das Ergebnis eines dilettantischen und parasitären Herangehens an die ukrainische Ökonomie durch Kräfte, die infolge eines Staatsstreichs vor fünf Jahren an die Macht gekommen sind. Ursache der Schulden des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ gegenüber den Stromlieferanten sind außergewöhnlich stark gestiegene Tarife, die sich nicht nur auf die Kassen der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung ausgewirkt haben, auf deren Schultern die Postmaidan-Regierung die Hauptlast der Ausgaben zur Aufrechterhaltung der Branche gelegt hat, sondern auch das Fehlen eines Mechanismus zur Rückerstattung der Ausgaben für Strom“, kommentierte Sergej Naumez.
Nach den Worten des Ministers werden im Fall einer Abschaltung der Filter- und der Pumpstation des Kanals Sewerskij Donezk – Donbass Verbraucher auf beiden Seiten der Abgrenzungslinie kein Wasser haben.
„Unter anderem trifft die Abschaltung der Wasserversorgungsobjekte Einwohner des zeitweilig von Ukraine kontrollierten Teils der Donezker Region. Es leiden darunter nicht nur Menschen, ernsthafter Schaden wird auch der Ausrüstung der Wasserversorgungsobjekte zugefügt werden, die nach den Kämpfen ohnehin dringend wiederaufgebaut werden müssen“, unterstrich Sergej Naumez und fügte hinzu, dass die Abschaltung des Stroms der wichtigsten Wasserversorgungsobjekte unter keinen Umständen zulässig ist. Damit droht eine ökologische Katastrophe für die ganze Donezker Region, Millionen Menschen werden keine Wasserversorgung haben.
„Das kommunale Unternehmen ‚Woda Donbassa‘ schuldet auch unserem republikanischen Unternehmen ‚Regionale Energielieferungsgesellschaft‘ gewaltige Summen für Strom. Aber da wir die Wichtigkeit der Funktion der Wasserversorgungsobjekte erkennen, behandeln wir die Frage der Abschaltung ihrer Stromversorgung nicht. Mehr noch, zur Unterstützung des kommunalen Unternehmens ‚Woda Donbassa‘ wurde der Tarif für Strom speziell gesenkt (wie es auch für die Bevölkerung der Fall ist), außerdem helfen wir dem Unternehmen mit Reagenzien und anderen Materialien. Wir hoffen, dass die ukrainische Regierung auch Vernunft zeigt und die Entwicklung eines so gefährlichen Szenarios nicht zulässt. Wir verfolgen die Situation und werden die Frage bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe aufwerfen“, erläuterte der Minister.
Wir erinnern daran, dass das ukrainische Holding „DTEK Netze“ vor einer möglichen Abschaltung der Stromversorgung für eine Reihe wichtiger Infrastrukturobjekte ab dem 1. April gewarnt hat, darunter auch des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“. Die kritische Situation entstand, weil die Energielieferungsunternehmen sich geweigert haben, Verträge mit „Woda Donbassa“ abzuschließen, weil es auf der ukrainischen Seite Schulden von einer Mrd. Griwna gibt.


de.sputniknews.com: „Golanhöhen sind syrisches Territorium“ – Russisches Außenministerium
„Die Position Russlands in dieser Frage bleibt unverändert. Die Golanhöhen sind natürlich syrisches Territorium, das Israel infolge des Krieges von 1967 besetzt und 14 Jahre später illegal annektiert hatte“, so die Stellungnahme des russischen Außenministeriums.
In der Erklärung wird betont, Moskau konzentriere sich konsequent auf die Resolution 497 vom 17. Dezember 1981, wonach die Entscheidung Israels, seine Gesetze, Rechtshoheit sowie Verwaltung in diesem Teil Syriens durchzusetzen, ungültig ist und international keine Rechtskraft besitzt.
„Die überwältigende Mehrheit der Mitglieder der internationalen Staatengemeinschaft hält an dem gleichen Ansatz fest, und als dessen Bestätigung wird jedes Jahr die Resolution ‚Besetzter syrischer Golan‘ im Rahmen der Erörterung des Punktes 55 der Tagesordnung der UN-Generalversammlung verabschiedet“, heißt es weiter in der Erklärung.
Russland sei daran interessiert, Frieden in dieser Region zu wahren, betonte das Außenministerium. Es vertritt die Ansicht, ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung sei die Rückkehr des UN-Truppenkontingents für die Truppenentflechtung auf die Golanhöhen. Dies sei größtenteils den Bemühungen Russlands zu verdanken.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump auf Twitter mitgeteilt, dass es an der Zeit sei, die Souveränität Israels über diese strategischen Höhen anzuerkennen. „Nach 52 Jahren ist es für die Vereinigten Staaten an der Zeit, die Souveränität Israels über die Golanhöhen, die für den Staat Israel und die regionale Stabilität von entscheidender Bedeutung sind, uneingeschränkt anzuerkennen”, schrieb er im Kurznachrichtendienst.
Im Jahr 1967 rückte Israel über den Tiberias-See nach Syrien vor und besetzte die Golanhöhen. Die dort lebenden Tscherkessen wurden vertrieben. Nach einem weiteren Krieg 1973 ging ein Teil wieder an Syrien zurück. Der UN-Sicherheitsrat zog eine Waffenstillstandslinie und richtete eine Pufferzone auf dem Golan ein, die seit 1974 von einer UN-Blauhelmmission gesichert wurde.
Unter dem israelischen Ministerpräsidenten Menachem Begin wurde das Gebiet 1981 annektiert, besiedelt und touristisch und militärisch ausgebaut. Wiederholte UN-Resolutionen, das Gebiet an Syrien zurückzugeben, werden von Israel bis heute ignoriert. Verschiedene Verhandlungen zwischen Israel und Syrien blieben ergebnislos.


Mil-lnr.info: Wöchentliche Pressekonferenz des Leiters der Volksmiliz der LVR Oberst M. Ju. Filiponenko über die Situation an der Kontaktlinie vom 16. bis 22. März 2019
Guten Tag! Heute informiere ich über Ergebnisse der Tätigkeit der Volksmiliz der LVR und die Lage an der Kontaktlinie in der letzten Woche.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei haben die von Kiew kontrollierten Kämpfer Mörser der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige und Schusswaffen eingesetzt.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 15-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 120mm- und 82mm-Mörser, Artillerie des Kalibers 122mm, Antipanzerraketenkomplexe, Granatwerfer verschiedener Art, Schützenpanzerwaffen, großkalibrige und Schusswaffen eingesetzt.
Auf das Territorium der Republik wurden insgesamt mehr als 1130 Geschosse abgefeuert.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Gebiete von 17 Ortschaften beschossen.
Während einer am 18. März von Vertretern der LVR im GZKK festgestellten Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen aus Richtung Notowoschkoswkoje auf das Territorium der LVR in Golubowskoje wurden in der Artjom-Straße vier Wohnhäuser beschädigt.
Außerdem wurden vier Häuser in der Kutusow-Straße in Solotoje-5 beschädigt. Der Beschuss erfolgte von den Positionen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die im Gebiet von Solotoje-4 stationiert ist.
Alle Informationen über Beschuss von Ortschaften werden mit Foto- und Videomaterialien an die Vertreter der internationalen Organisationen, die sich in der Republik befinden, geschickt sowie an die Generalstaatsanwaltschaft zur Aufnahme von Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher W.I. Subanitsch (10. Gebirgssturmbrigade) und S.W. Wysokojan (54. mechanisierte Brigade) übergeben.
Leider gab es in dieser Woche Opfer. Bei der Abwehr der Aggression des Gegners starben am 19. März zwei Soldaten der Volksmiliz, drei wurden verletzt. Der Zustand der Verletzten ist zurzeit stabil. Sie erhalten alle notwendige medizinische Behandlung.
Wir drücken den Familien der gefallenen Soldaten der Volksmiliz unser tiefes Mitgefühl aus. Dies sind heldenhafte Menschen, die mit ganzen Herzen der Republik ergeben sind und ihr Leben bei der Verteidigung unseres Vaterlands gegeben haben.
In den Truppenteilen und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die im Donbass kämpfen, wächst die Zahl der nicht kampfbedingten Verluste. Infolge der Unkontrolliertheit und Inkompetenz der Handlungen der Kommandeure hat die operativ-taktische Gruppierung „Nord“ in der letzten Woche neun Menschen verloren, vier Soldaten wurden verletzt. …
Außerdem hat die OSZE-Mission in der letzten Woche das Fehlen von 30 von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen in den Abzugsorten festgestellt:
11 Haubitzen „Akazija“;
2 Haubitzen „Gwosdika“;
15 Antipanzergeschütze „Rapira“;
2 Artilleriegeschütze „Nona-S“.
Nach uns vorliegenden Informationen wird die Mehrzahl dieser Waffen von den ukrainischen Streikräfte zum Beschuss des Territoriums unserer Republik verwendet und ist in Wohngebieten von durch die Straftruppen besetzten Ortschaften konzentriert. Diese Fakten bestätigen den Unwillen der ukrainischen Seite, einen friedlichen Dialog zu führen und die Vereinbarungen zu einer friedlichen Regelung der Situation im Donbass zu erfüllen. Wir bitten die Vertreter der OSZE auf diese Fakten besonders zu achten. …
Das Kommando der Besatzungskräfte hat mit der Ausführung des Befehls des Leiters des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte General Mushenko zur Gewährleistung des Sieges von Poroschenko bei den Wahlen begonnen. Wie wir bereits mitgeteilt haben, nutzen Poroschenko und seine Amdinistration ihre Funktionen um Wahlkampf bei den Soldaten in der OOS-Zone zu betreiben.
Die Situation mit den Wahlen des Präsidenten der Ukraine ist bis zum Absurden gekommen. Aus zuverlässigen Quellen wurde bekannt, dass es auf Grundlage politischer Meinungsverschiedenheiten und einer totalen Agitation des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte zu Gunsten des derzeitigen Präsidenten in den Einheiten Fälle von Konflikten zwischen Soldaten, auch unter Verwendung von Schusswaffen, gibt.
Am 18. März ist ein Offizier des 1. Bataillons der 54. mechanisierten Brigade auf einem Beobachtungsposten bei der Agitation für Poroschenko in einen Schusswechsel mit dem Schützenpanzerfahrer Michajljuk geraten. Weil er keine andere Möglichkeit sah, seine Meinung zu vertreten, gab der Offizier zwei Schüsse auf den Soldaten mit einer Pistole ab. Der Soldat Michajlok kam ins Krankenhaus von Sewerodonezk. Das Verbrechen wurde traditionsgemäß gegenüber dem übergeordneten Kommando verheimlicht. Die Verletzung wurde als Ergebnis eines Beschusses von Seiten der Volksmiliz der LVR dargestellt.
In der letzten Zeit erhalten wir immer öfter Informationen über rechtswidrige Handlungen des SBU gegenüber unseren Landsleuten, die in der Nähe der Kontaktlinie leben.
Eine Einwohnerin von Popasnaja musste eilig ihr Haus verlassen und auf das Territorium der LVR kommen. Grund dafür war der Druck von Seiten von Mitarbeitern des SBU. Wie sie erzählte, erklärten die Mitarbeiter der Staatssicherheit, dass ein Verwandter der Frau Dienst in den Reihen der Volksmiliz der LVR tut. Mehr als drei Monate übten die Verbrecher aus dem SBU psychischen Druck auf sie aus und zwangen sie dann durch physische Gewalt zur Zusammenarbeit und forderten, dass sie ihren Verwandten auf das vom Kiewer Regime kontrollierte Gebiet lockt. Als sie eine kategorische Absage erhielten, gingen die SBU-Mitarbeiter zur offenen Drohungen gegen die Frau über. Eine Anzeige bei der Polizei und der militärisch-zivilen Administration wegen gesetzwidriger Handlungen der SBU-Mitarbeiter brachte kein Ergebnis. Mehr noch, sie wurde zweimal unter einem ausgedachten Vorwand von der Polizei festgenommen. Da ihr die deutliche Gefahr für ihr Leben und ihre Gesundheit klar war, entschied die Frau auf das Territorium der Republik zu kommen.
Leider beschränken sich die Strafsoldaten und ihre Komplizen nicht auf Drohungen durch Worte und physische Gewalt gegenüber Einwohnern der zeitweilig von den bewaffneten Formationen der Ukraine besetzten Territorien.
Zur Erhöhung der statistischen Kennziffern zur Aufdeckung von Verbrechen im Bereich der Schutzes der verfassungsmäßigen Ordnung der Ukraine und des Kampfes gegen den Terrorismus haben Mitarbeiter des SBU am 16. März im Rahmen von geplanten Maßnahmen zwei Einwohner von Starobelsk, geb. 1992 und 1993, unter der fabrizierten Beschuldigung des Separatismus festgenommen. Gegen die jungen Leute wurden Strafverfahren nach dem § 111 „Landesverrat“ aufgenommen, was eine Strafe von bis zu 15 Jahren vorsieht.
Alle o.g. Fälle zeigen die wahren Methoden des SBU, die auf totalem Terror und Einschüchterung der Bürger gründen, sowie das wirkliche Verhältnis zur Einhaltung der verfassungsmäßigen Rechte der Einwohner der Ukraine.
Mit Beginn des Frühlings haben die technischen Einheiten auf dem Territorium der Republik mit der Entminung von Örtlichkeiten und mit der Beseitigung nicht detonierter Geschosse, die von den ukrainischen Truppen in großer Zahl auf unserem Territorium hinterlassen wurden, begonnen.
So wurden in der letzten Woche fünf Kilometer Stromleitungen in den Gebieten von Sheltoje, Krutaja Gora und Rajewka entmint. …
Zum Abschluss will ich erklären, dass die strenge Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung ein untrennbarer Teil des Maßnahmekomplexes zur Gewährleistung des Schutzes und der Sicherheit unserer Republik ist. Unsere Bestrebungen zu einer friedlichen Regelung des Konflikts bleiben unverändert. Die Einheiten der Volksmiliz eröffnen das Feuer nicht, aber tun wachsam Dienst. Im Fall einer Gefahr oder Provokation von Seiten der ukrainischen Truppen sind wir bereit, eine adäquate Antwort zu geben.


abends:

wpered.su: Bei einer gesamtrussischen Aktion fordert die KPRF der Anerkennung der DVR und der LVR
Am 23. März führt die KPRF eine gesamtrussische Protestaktion unter der Bezeichnung „Verteidigen wir die sozialökonomischen Rechte der Bürger“ durch. Unter anderem werden die russischen Kommunisten die Anerkennung der DVR und der LVR fordern, teilt der Pressedienst der KPRF mit.
„Wir werden auf den Aktionen die Anerkennung der DVR, der Lugansker Volksrepublik, der Donezker Volksrepublik als selbständige Subjekte des internationalen Rechts fordern, umso mehr im Licht der letzten Ereignisse, die in der Ukraine geschehen.
Wir, die Fraktion der KPRF, widmen den Einwohnern, den Völkern dieser Republiken ständige Aufmerksamkeit. Wir haben in der ganzen vergangenen Zeit 78 humanitäre Konvois dorthin geschickt. Jetzt wird der 79. humanitäre Konvoi, Hilfe für die Einwohner und Kinder dieser Subjekte und dieser Territorien vorbereitet“, erklärte gestern, am 21. März, auf der Plenarsitzung der Staatsduma der stellvertretende Vorsitzende des Komitees der Staatsduma für Haushalt und Steuern Wjatscheslaw Schurtschanow im Namen der KPRF-Fraktion.


de.sputniknews.com: Quelle im Außenministerium Russlands über US-Erklärung zu IS-Vernichtung in Syrien
Die Erklärungen Washingtons bezüglich einer vollständigen Befreiung des syrischen Territoriums vom IS können laut einer ungenannten Quelle im Außenministerium Russlands nicht als überzeugend bezeichnet werden.
Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, hatte zuvor erklärt, dass das Territorium Syriens zu 100 Prozent von den IS-Terroristen befreit sei.
„Diese Erklärungen können nicht überzeugend genannt werden“, kommentierte die Quelle.
Die Quelle betonte weiter, dass nach unterschiedlichen Angaben noch tausende Terroristen in Syrien sein würden. Ihr zufolge machten die USA „bereits laute Erklärungen bezüglich ihrer Absicht, Syrien zu verlassen“, allerdings hätten sie bis dato noch keine Pläne zum Truppenabzug vorgelegt.

 

Standard

Presseschau vom 21.03.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

wpered.su: Kommunisten erzählten Schülern von den Verhaltensregeln beim Auffinden von explosiven Objekten
Heute, am 20. März, haben Mitglieder der KP der DVR und der Union Sowjetischer Offiziere der DVR die Schule Nr. 103 besucht, die im frontnahen Petrowskij-Bezirk von Donezk liegt. Sie erklärten den Kindern die Verhaltensregeln beim Auffinden von explosiven Objekten, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Außerdem brachten die Kommunisten den Kindern Bücher und Kleidung.


vormittags:

de.sputniknews.com: „Botschaft an Russland“: USA schicken sechs B-52-Bomber nach Europa
Die US-Luftstreitkräfte haben sechs Bomber nach Europa geschickt, berichtet der TV-Sender CNN.
Es geht dabei um sechs strategische Bomber B-52 Stratofortress, die mit Atomwaffen bestückt werden können.
Dieser Schritt wird dem TV-Sender zufolge als „starke Botschaft an Russland“ bezeichnet, das „den 5. Jahrestag der militärischen Krim-Annexion“ feiert.
Die Bomber landeten demnach vorige Woche auf dem Luftstützpunkt RAF Fairford in Großbritannien und „nahmen an unterschiedlichen Trainingsmissionen in Europa teil“.
Am Montag hätten vier US-Bomber Flüge in mehrere europäische Orte unternommen: Sie seien über der Norwegischen See, der Ostsee (Estland) und dem Mittelmeer (Griechenland) gesichtet worden.
Laut CNN flogen die Maschinen auch nach Norden, in die Zone östlich der russischen Halbinsel Kamtschatka.
Am vergangenen Samstag jährte sich das Krim-Referendum, bei dem der Beitritt zu Russland beschlossen wurde, zum fünften Mal.
Die westlichen Länder bezeichnen die Wiedervereinigung der Halbinsel Krim mit Russland weiterhin als „Annexion“. Moskau weist seinerseits diesen Vorwurf mit der Begründung zurück, es habe auf der Halbinsel 2014 ein Referendum stattgefunden, bei dem auch ausländische Beobachter präsent gewesen seien. Knapp 97 Prozent der Krim-Bewohner hatten sich damals für den Beitritt zur Russischen Föderation ausgesprochen.
Der Kreml weist zugleich darauf hin, dass die Bewohner der Halbinsel den nationalistisch geprägten Staatsstreich in Kiew im Jahr 2014 nicht akzeptieren wollten. Auf der Krim befindet sich zudem der für Russland strategisch wichtige Flottenstützpunkt Sewastopol.


lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 13-mal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde
n die Gebiete von Perwomajsk, Solotoje-5, Frunse, Kalinowo, Molodjoshnoje, Kalinowo-Bortschtschewatoje, Smeloje, Losowoje, Obosnoje und Wesjola Gora.
Geschossen wurde mit
122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.


de.sputniknews.com: Insider: Sea Launch verabschiedet sich von ukrainischen Zenit-Trägerraketen
Das russische Privatunternehmen S7 Space, der Besitzer des schwimmenden Weltraumbahnhofs Sea Launch am Äquator, will laut Sputnik-Informationen aus der Branche den vor zwei Jahren geschlossenen Vertrag über den Bau Zenit-Raketen mit dem ukrainischen Betrieb Juschmasch stornieren. Die Produktion von zwölf Trägerraketen steht damit auf der Kippe.
„Die Leitung von S7 Space hat die ukrainische Produktionsvereinigung Juschmasch über eine Aussetzung und eine geplante Kündigung des Vertrags in Kenntnis gesetzt“, erfuhr Sputnik aus den russischen Raumfahrtkreisen. Ein Vertreter von S7 Space bestätigte die geplante Vertragskündigung inoffiziell. Wie es hieß, soll die Produktion im April auf dem jetzigen Stand „auf Eis gelegt“ werden.
Die Juschmasch-Leitung hat sich jeglichen Kommentars dazu enthalten. Der Pressedienst von S7 Space sagte gegenüber Sputnik, der Vertrag sei gültig, gab jedoch keinen Kommentar hinsichtlich des weiteren Verlaufs des Deals ab. Wie es bei der russischen Weltraumbehörde Roskosmos hieß, lägen ihr keine Informationen über eine mögliche Vertragskündigung vor. Bis zum Jahr 2014 hatten in der Ukraine ansässige Betriebe von rund 80 Prozent der Bauteile für die Zenit-Raketen hergestellt.
Der Vertrag zwischen „S7 Sea Launch Limited“ (US-amerikanische Vertretung von S7 Space) und dem ukrainischen Yuzhmash über den Bau von zwölf Zenit-Raketen war am 28. April 2017 geschlossen worden. Die Trägerraketen sollten im Rahmen der Programme „Sea Launch“ und „Land Launch“ (Starts vom Raumbahnhof Baikonur) eingesetzt werden. Die beiden ersten Raketen sollten in den Jahren 2018 und 2019 fertig sein. Wie Sputnik aus einer weiteren Quelle in der russischen Raumfahrt-Branche erfuhr, habe S7 Space einen Teil der vertraglich festgelegten Geldsumme – rund 30 Millionen US-Dollar – an Yuzhmash gezahlt.
Der schwimmende Raumbahnhof „Sea Launch“ wurde 2014, nach seinem bisher letzten Raketenstart, eingemottet. Wegen der Verschlechterung der russisch-ukrainischen Beziehungen hatte die russische Holding Energomash nämlich keine Raketentriebwerke RD-171 mehr geliefert, die an die Zenit-Raketen von Yuzhmash angepasst waren.
Die Gruppe S7 hatte im April 2018 den Kauf des gesamten „Sea Launch“-Vermögens – darunter des Schiffes „Sea Launch Commander“, der Plattform Odyssey und der in Long Beach (USA) befindlichen Ausrüstung – verkündet und war somit zum vollberechtigten Eigentümer des schwimmenden Raumbahnhofes „Sea Launch“ geworden. Der Gesamtwert des Deals, einschließlich der Entkonservierung, beträgt rund 150 Millionen US-Dollar.
Der russische Raketenbauer RKK Energija hatte bereits Anfang 2017 mitgeteilt, dass die S7 Group auf die ukrainischen Zenit-Raketen verzichten wolle.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 20. März 3:00 Uhr bis 21. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Jasinowataja, Jakowlewka, Wasiljewka, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Abakumow-Bergwerks).
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 44.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 172.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com: Maduro wirft US-Behörden Diebstahl von Milliarden Dollar vor
Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat den amerikanischen Behörden den Diebstahl von fünf Milliarden US-Dollar vorgeworfen. Dieses Geld sollte für den Kauf von Arzneimitteln ausgegeben werden.
„Man gibt sich enorme Mühe, damit alle (Venezolaner – Anm. d. Red.) freie und qualitative medizinische Hilfe bekommen und der Aggression der Administration von Donald Trump entgegentreten können“, schrieb Maduro in seinem Twitter-Account.
„Sie (die US-Behörden) haben uns fünf Milliarden Dollar entwendet, die für den Kauf von Arzneimitteln im Ausland bereitgestellt wurden.“
Ferner sagte er, dass die russischen Behörden in der nächsten Woche beginnen würden, Arzneimittel nach Venezuela zu liefern. Es gehe um mehrere Tonnen Medikamente und pharmazeutische Stoffe.
Venezuela ist seit Monaten mit einer Hyperinflation und Versorgungskrise konfrontiert. Der Bevölkerung des ölreichsten Landes der Welt mangelt es an Lebensmitteln und Medikamenten. Vor diesem Hintergrund kam es zu Protesten gegen Staatschef Maduro, der im Mai 2018 für eine zweite Amtszeit gewählt und am 10. Januar vereidigt worden war.
Ende Januar eskalierten die Proteste. Berichten zufolge wurden bei den Auseinandersetzungen mindestens 16 Menschen getötet. Am 23. Januar erklärte der Oppositionschef Juan Guaidó Präsident Maduro für abgesetzt und sich selbst zum Übergangs-Staatschef. In den Folgewochen kam es zu Massendemos zur Unterstützung des gewählten Präsidenten Maduro. Russland, China und eine Reihe anderer Länder bekundeten Maduro ihre Unterstützung.


Dan-news.info: Die Armee der Ukraine hat die Schule Nr. 116 des frontnahen Petrowskij-Bezirks von Donezk beschossen, als dort Unterricht stattfand, es gibt Schäden am Gebäude der Einrichtung.
„Heute gegen 8:00 – 8:10 Uhr, als die Schulglocke läutete und die Kinder in die Klassenräume gingen, begann es heftig zu klirren. Wir haben die Kinder sofort an einen sicheren Ort evakuiert. Insgesamt befanden sich zu der Zeit etwa 100 Kinder in der Schule. Dann kamen zu uns Mitarbeiter des Zivilschutzes und kontrollierten das Territorium, sie entdeckten unter einem Fenster der Schule ein Geschoss“, teilte die Direktorin der Schule Irina Staschewskaja mit.
Sie fügte hinzu, dass es am Gebäude Schäden am Dach und an den Wänden gibt. Der Unterricht wurde eingestellt und die Schüler nach der Evakuierung nach Hause geschickt. Informationen über Verletzte gibt es nicht.
Eine operative Gruppe des Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung ist vor Ort.
Die Schule Nr. 116 des Petrowskij-Bezirk von Donezk hat die ersten Schüler 1939 aufgenommen. Während des Bürgerkriegs in der Ukraine geriet sie mehrfach unter Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. Unter anderem wurden 2014 das Dach, die Fenster und technische Infrastruktur beschädigt. Der Wiederaufbau der Schule begann 2015, aber wegen weiterer Beschüsse mussten die Reparaturarbeiten eingestellt werden, sie gingen erst im Juli 2018 weiter. Im Februar 2019 wurde die Schule wieder für Schüler geöffnet.


de.sputniknews.com: Finaler Brückenschlag zwischen Russland und China perfekt
Russland und China feiern ihre erste Brückenhochzeit: Die beiden Teile der 2215 Meter langen Brücke über den Amur sind nach fünf Baujahren miteinander verbunden worden. Die Eisenbahnbrücke ist die erste überhaupt zwischen beiden Staaten. Sie soll noch 2019 dem Verkehr übergeben werden. Eine zehnmal längere Brücke steht schon in den Startlöchern.
Russland hat am Mittwoch seinen 329 Meter langen Teil der Brücke fertiggestellt, teilte die Regierung der chinesischen Provinz Heilongjiang am Donnerstag mit. Die letzte Stahlkonstruktion sei am 20. März montiert worden und habe die beiden Teile der ersten russisch-chinesischen Eisenbahnbrücke miteinander verbunden.
Die Brücke, die die russische Stadt Nischneleninskoje im Jüdischen Autonomen Gebiet mit der chinesischen Stadt Tongjiang verbindet, soll noch 2019 eröffnet werden. Danach sollen bis zu 21 Millionen Tonnen Frachten im Jahr über sie in beide Richtungen transportiert werden.
China hatte seinen 1886 Meter langen Brückenteil bereits im Oktober fertiggestellt. Nach Angaben der zuständigen russischen Brückenbaufirma Skmost soll die neue Verbindung den Weg russischer Exportartikel nach China und Südostasien um bis zu 1760 Kilometer kürzer machen.
Rund 440 Kilometer nordwestlicher entsteht indes eine weitere, viel größere Grenzbrücke über den Amur: Die fast 20 Kilometer lange Verbindung zwischen dem russischen Blagoweschtschensk und dem chinesischen Heihe soll 2020 dem Verkehr übergeben werden.


de.sputniknews.com: Dumm, dreist, ZDF – „Frontal21“ hetzt erneut gegen Russland wegen Brexit
Das ZDF-Magazin „Frontal21“ berichtete zuletzt über „Dubiose Geldgeber – Die Drahtzieher des Brexits“. Dabei wurde erneut eine angebliche russische Einflussnahme konstruiert. Die neueste Masche der antirussischen Hetze des ZDF kommt aber in einer unverfrorenen Dreistigkeit daher, die selbst in dieser Hinsicht erfahrene Beobachter überrascht.
Wenn es um die Russland-Berichterstattung geht, ist man inzwischen einiges gewohnt vom ZDF und speziell dessen Redaktion „Frontal21“, die als „Das investigative Magazin“ beworben wird. Die aktuelle Sendung vom 19. März 2019 präsentierte allerdings ein Machwerk, das vielleicht als Paradebeispiel für schamlose Propaganda taugt, aber nicht als investigativer Journalismus. Das ist vor allem deshalb ärgerlich bzw. unverständlich, weil der Autor des Beitrages „Dubiose Geldgeber – Die Drahtzieher des Brexits“ als einer der versiertesten so genannten Investigativ-Journalisten Deutschlands gilt, mit Preisen geehrt, gern zitiert und zu Gesprächsrunden eingeladen, in denen er über Qualitätsjournalismus referiert. In der Tat hat seine außergewöhnliche Rechercheleistung zum NSU-Skandal alles Lob verdient. Umso fassungsloser macht deshalb die auf Praktikantenniveau präsentierte Recherche und die willkürliche Verknappung, Auslassung und denunzierende Interpretation der Ergebnisse für den hier in Rede stehenden Beitrag.
In der Anmoderation und in den ersten achteinhalb Minuten des knapp 11-minütigen Beitrages werden die Wörter Russland oder russisch zunächst kein einziges Mal erwähnt. Als es dann ab 08:34 min schließlich losgeht mit den Mutmaßungen, Russland hätte den Brexit auf ungesetzliche Weise und mit viel Geld manipuliert, weiß der Zuschauer endlich, warum er vorher achteinhalb Minuten den Eindruck nicht loswurde, dass zwar Fragen aufgeworfen, aber nicht beantwortet wurden, obwohl es Antworten gibt. Ganz offenkundig passten sie nur nicht zum eigentlichen Ziel dieses Beitrages. Auch dafür gibt es eine Antwort.
Offenkundig Rechercheergebnisse für Wunschgeschichte zurechtgestutzt
Das ebenso wie der Autor viel gepriesene „Netzwerk Recherche“, (der Autor stand dem Netzwerk beispielsweise 2014 für ein „Stammtisch“-Gespräch über investigative Recherche zur Verfügung), bietet in seiner „Werkstatt“-Reihe auch ein „Drehbuch der Recherche“ an. Die Autoren des Leitfadens erklären in der Einleitung, dass sie sich im Wesentlichen auf ihr Handbuch „Story-Based Inquiry: A Manual for Investigative Journalists“ aus dem Jahr 2009 gestützt haben. Eine Story-Based Inquiry ist eine Recherche, die im Prinzip mit dem Ende anfängt, also mit einem Wunschergebnis, auf dessen Erreichen die Recherche ausgerichtet wird. Dabei muss man nur darauf achten, dass man im Verlauf der Recherche im Zweifel akzeptiert, wenn Erkenntnisse ein Wunschergebnis nicht decken, sondern zu einer Verdachtsberichterstattung degradieren.
Diesem Prinzip ist ganz offenkundig auch der Autor des hier behandelten Frontal21-Beitrages gefolgt, hat aber ebenso offenkundig nicht akzeptieren wollen, dass seine Recherche-Ergebnisse sein Wunschergebnis nicht decken, eine russische Einmischung in das Brexit-Referendum zu belegen. Warum die Redaktion ihm das durchgehen ließ, muss eben diese Redaktion erklären.
Aussagen und Fakten führen zu keiner echten russischen Spur, aber Russland ist schuldig
Die Machart des Beitrages suggeriert für einen durchschnittlichen Zuschauer, dass die in den ersten achteinhalb Minuten präsentierten Experten und Fakten die am Ende lancierte Mutmaßung: „Warum traf Banks den russischen Botschafter? Kam von dort Geld für die Brexit-Kampagne?“ belegen, untermauern würden. Doch genau das tun sie nicht. Dass es vorher nicht um Russland, sondern um eine dubiose kanadische Firma ging, die in den Brexit eingegriffen hat, das hat der normale Zuschauer in diesem Augenblick schon vergessen. Vor allem hat er vergessen, dass der Autor des Beitrages die selbst gestellte Kern-Frage nicht beantwortet hat, wer hinter dieser ominösen Firma steht. Obwohl diese Frage eindeutig beantwortet werden kann. Aber auch in diesem Fall passte das Recherche-Ergebnis ärgerlicherweise nicht zum Wunschergebnis des Beitrages.
Deshalb der Reihe nach.
ZDF-Autor gibt sich unwissend
Der Beitrag beginnt mit einer keineswegs neuen Erkenntnis: Das Brexit-Referendum wurde mit semi-geheimdienstlichen Methoden durch die vom US-Milliardär Robert Mercer finanzierte Firma „Cambridge Analytica (CA)“ manipuliert, möglicherweise in einem Ausmaß, welches das Endergebnis zweifelhaft erscheinen lässt. Präsentiert wird Martin Moore, Kommunikationswissenschaftler am Londoner King’s College. Moore berichtet, dass eine Firma namens „AggregateIQ“ massiv mit der „Vote Leave“-Bewegung zusammengearbeitet hat:
„Als ich alles zusammenrechnet hatte, zeigte sich, dass fast die Hälfte der Ausgaben an ein Unternehmen ging, von dem ich noch nie gehört hatte: AggregateIQ, ein winzig kleines Unternehmen an der Westküste Kanadas, das, soweit ich das beurteilen konnte, vorher noch nie eine politische Kampagne durchgeführt hatte. Niemand wusste wirklich, wer diese Firma war, sie antwortete nicht mal auf E-Mails.“
Der Autor kommentiert diese Aussage mit zwei Fragen:
„Wer steckte hinter dieser mysteriösen Firma? Warum bekam sie das viele Geld?“
Dann kommt Shahmir Sanni zu Wort, der als Whistleblower eingeführt wird, der für die „Vote Leave“-Kampagne gearbeitet habe.
Weitere Recherche-Ergebnisse, die den ZDF-Beitrag offenbar störten
Hätte der Autor des ZDF-Beitrages wirklich seriös recherchiert, hätte er seine Fragen nicht zu stellen brauchen, denn sein Gesprächspartner Martin Moore arbeitet seit mindestens Oktober 2008 auch für die britische Zeitung „The Guardian“. Zuletzt veröffentlichte Moore dort am 17. März 2019, also zwei Tage vor dem ZDF-Beitrag, den Artikel „Where now for Mark Zuckerberg after his – and our – loss of innocence?“, in dem er sich auch mit dem Skandal um Cambridge Analytica beschäftigt. Als ein Autor, vor allem aber als Medienwissenschaftler, der so lange mit dieser Zeitung und dem Thema verbunden ist, muss Martin Moore eigentlich auch den „Guardian“-Artikel vom 21. Juli 2018, „Shahmir Sanni: ‘Nobody was called to account. But I lost almost everything’”, kennen. Abgesehen natürlich vom preisgekrönten Investigativ-Journalisten des ZDF.
In diesem Artikel präsentierte die Journalistin Carole Cadwalladr die nicht unkomplizierte Geschichte des Whistleblowers Shahmir Sanni. Der war über eine private Verbindung zum Kampagnenchef von „Vote Leave“, Stephen Parkinson, heute Sonderberater von Premierministerin Theresa May, auch mit den anderen großen Namen dieser Kampagne vernetzt, die aber merkwürdiger Weise im ZDF-Beitrag keine Rolle spielen. Zum Beispiel ist das Boris Johnson, britischer Außenminister, der im Beitrag nur im Bild zu sehen ist; er trat wesentlich aggressiver in der „Vote Leave“-Kampagne auf als der ehemalige UKIP-Chef Nigel Farage, der aber natürlich im ZDF-Beitrag zur Rede gestellt wird, weil er, wir ahnen es, „erklärter Fan von Wladimir Putin“ sei.
Wäre der ZDF-Beitrag seriös recherchiert und präsentiert worden, hätte der Autor um die Artikel von Carole Cadwalladr keinen Bogen machen können. Dann aber wäre er nicht bei seinem Wunschziel Russland gelandet. Cadwalladr hatte nämlich vor ihrem Artikel über Shahmir Sanni am 24. März 2018 zusammen mit Mark Townsend einen anderen Artikel im „Guardian“ veröffentlicht: „Revealed: the ties that bound Vote Leave’s data firm to controversial Cambridge Analytica.“ In diesem Artikel wird nachgewiesen, wie überaus eng die von Martin Moore erwähnte mysteriöse Firma „AggregateIQ (AIQ)“ mit „Cambridge Analytica (CA)“ vernetzt war – personell und technologisch.
„Aggregate IQ“ ist lange bekannt, nur der ZDF-Autor will es nicht wissen
Der ehemalige CA-Mitarbeiter Christopher Wylie, dessen Enthüllungen im „Guardian“ (Sputnik berichtete) wir es überhaupt zu verdanken haben, dass die miesen Praktiken bekannt wurden, mit denen nicht nur das Brexit-Referendum, sondern auch die Wahl des 45. Präsidenten der USA manipuliert wurden, wird in diesem Artikel unter anderem wie folgt zitiert:
„Although AIQ and Cambridge Analytica appeared separate, the two were bound by a skein of threads so intimate that some Cambridge Analytica staff referred to the Canadian data firm as a ‚department‘ within the company. Wylie said that the two businesses shared the same underlying technology. ‚AIQ wouldn’t exist without me‘, he said.”
(Zu Deutsch: Obwohl AIQ und Cambridge Analytica separat auftraten, waren die beiden durch eine Reihe von Strängen auf so intime Weise verbunden, dass einige Cambridge Analytica-Mitarbeiter als „Abteilung“ innerhalb der kanadischen Daten-Firma bezeichnet wurden. Wylie sagte, dass die beiden Firmen die gleiche Technologie teilten. „AIQ würde nicht ohne mich existieren“, erklärte er.)
Der ZDF-Investigativ-Journalist hätte also die Antworten auf seine Fragen: „Wer steckte hinter dieser mysteriösen Firma? Warum bekam sie das viele Geld?“ kennen können und eigentlich auch kennen müssen. Zumal auch ein Wikipedia-Eintrag zu „Aggregate IQ“ existiert und ein Blick in die Historie dieses Artikels belegt, dass er am 7. April 2018 angelegt wurde und alle wesentlichen Informationen seit dem 31. Oktober 2018 einsehbar sind. Und der Wikipedia-Eintrag verweist ebenfalls auf den erwähnten „Guardian“-Artikel von Carole Cadwalladr.
Fragwürdiger britischer Industrieller muss als Verbindung nach Russland herhalten
Doch offenbar wäre dann das Recherche-Wunschziel des Autors nicht zu erreichen gewesen, Russland zu denunzieren. Folgerichtig musste mit aller Gewalt ein „missing link“ oder die „smoking gun“, wie Investigativ-Journalisten so etwas nennen, gefunden werden. Dafür bietet sich der britische Unternehmer Arron Banks an. Er ist der größte Einzelspender der „Vote Leave“-Kampagne. Er ist ein Zeitgenosse, den man ohne Gewissensbisse als schwierig und schmierig bezeichnen kann. Er ist ein Unternehmer, der freimütig zugibt, dass er auf Etikette keine Rücksicht nimmt, wenn er sich angegriffen oder unangemessen und respektlos behandelt fühlt.
Vor allem aber hatte Arron Banks im Vor- und Umfeld des Brexit-Referendums diverse Treffen mit dem russischen Botschafter in London, Alexander Jakowenko, sowie russischen Unternehmen aus der Gold- und Diamantenbranche. Das gefundene Fressen für Investigativ-Journalisten, die besessen sind von einer russischen Spur im Zusammenhang mit dem Brexit. Der ZDF-Beitrag reiste dazu eigens nach Südafrika, wo Banks Diamentenminen kaufte. Der Beitrag suggeriert, Banks hätte gar keine Mittel für diesen Kauf gehabt und die Minen seien erschöpft.
Zitiert wird dazu der südafrikanische Anwalt Peter O’Sullivan, spezialisiert auf Anti-Korruptionsermittlungen. Er kann allerdings lediglich als Belastungszeuge funktionieren, um das Investment von Banks in Südafrika in Frage zu stellen. Eine russische Spur kann auch der als Forensiker bekannte Anwalt nicht beisteuern. Das ist in dem ZDF-Beitrag die Aufgabe des britischen Tory-Abgeordneten Damian Collins, der Banks im Unterhaus in seiner Eigenschaft als Vorsitzender eines Untersuchungsausschusses befragt hatte.
Britischer konservativer Abgeordneter „belegt“ russische Verstrickung für den ZDF-Autor
Aus der Tatsache, dass Banks in der russischen Botschaft mit dem dortigen Hausherrn und anderen russischen Gästen, auch Unternehmern aus der Gold- und Diamantenbranche, zusammentraf, konstruiert der ZDF-Autor einen Beweis für eine russische Verstrickung in den Brexit, indem er Collins sagen lässt:
„Wenn der größte Spender in der politischen Geschichte Großbritanniens mit dem russischen Botschafter über Gold und Diamantenminen verhandelt, ist das nicht normal. Es ist entscheidend zu wissen, ob Geld, das für Kampagnen in Großbritannien gespendet wurde, aus Geschäften mit den Russen stammt.“
Doch das ist eine grobe Verdrehung dessen, was Arron Banks tatsächlich gesagt hat und was die Zuschauer auch wenige Sekunden vorher sehen und hören konnten, weshalb der Autor eigentlich diesen O-Ton einordnen müsste. Tat er aber nicht. Denn Banks hatte nicht berichtet, dass er „mit dem russischen Botschafter über Gold und Diamanten verhandelt“ hat, wie Collins behauptet. Sondern Banks hatte erklärt, dass er sich mit dem Botschafter und russischen Unternehmern getroffen hat, ein himmelweiter Unterschied. Selbst dann, wenn man einräumt, dass Banks verschiedene Versionen, insbesondere über die Anzahl dieser Kontakte, von sich gegeben hat, und auch wenn verständlich ist, dass sowohl Collins als auch der ZDF-Autor eine klare Vorstellung davon haben, was sie in Arron Banks sehen.
Interessanterweise kommt selbst die derzeit wohl beste Kennerin von Banks im britischen Journalismus, die schon mehrfach erwähnte Carole Cadwalladr, die von Banks aufs Übelste beschimpft wurde, weil sie zu seinen Geschäften und Geschäftspraktiken recherchierte und sich dabei offenbar für seinen Geschmack unangemessen respektlos verhielt, nicht auf die Idee, gegen Banks etwas zu behaupten, was sie nicht belegen kann. In dem „Guardian“-Kommentar vom 3. November 2018, „Threats, bullying, vindictiveness: how Arron Banks repels charges against him“, stellte sie sehr deutlich heraus, welche Verdachtsmomente gegen ihn aus ihrer Sicht bestünden, dass er in inakzeptabler Weise Journalisten und Abgeordnete beschimpft, aber ungeachtet dessen auch für Arron Banks die Unschuldsvermutung gilt.
Der „Saubermann“ Damian Collins
Das sehen der ZDF-Autor und sein Gesprächspartner Damian Collins nachweislich anders. Dabei hätte eine simple Recherche ergeben, dass Collins als Hohepriester für Wahrheitsfindung denkbar ungeeignet ist, abgesehen von seinen grundsätzlichen politischen Motiven. Der Artikel des „Independent“ vom 5. Dezember 2010, „MPs who own London homes still claim rent“, belegt, dass Damian Collins hochnotpeinlich werden kann, wenn es um die Finanzen anderer geht, aber merkwürdige Vorstellungen von Transparenz und Wahrhaftigkeit zu haben scheint, wenn sein eigenes Finanzgebaren zur Debatte steht. Die fadenscheinige Ausrede, die Collins seinerzeit vorbrachte, um die Tatsache zu erklären, dass er vom britischen Steuerzahler fröhlich die Erstattung von 4.350 Pfund Mietkosten für drei Monate forderte, obwohl er eine Wohnimmobilie in der britischen Hauptstadt hat, hätte er Arron Banks mit großer Sicherheit so nicht durchgehen lassen.
Bleibt die Frage, warum ein renommierter Autor bei einem Fernsehmagazin, das einen gewissen Qualitätsstandard für sich reklamiert, einen derart schlampig recherchiert und schwerlich mit journalistischen Qualitätsstandards in Einklang zu bringenden, tendenziösen Beitrag sendet. Die Antwort darauf hat der ZDF-Beitrag ungewollt mitgeliefert. Nigel Farage erklärte darin seine Sicht auf die Aggressivität, mit der gegen das Brexit-Votum und die Menschen, die es trugen, seit Monaten polemisiert wird:
„Sie können einfach das Ergebnis nicht akzeptieren, es passt einfach nicht zu ihrer Weltanschauung. Etwas muss schiefgelaufen sein. Lügen müssen schuld gewesen sein, oder, ja, Russland! Was für eine unglaubliche Kampagne! Aber wissen Sie was? Da draußen in Mittelengland interessiert das niemand.“
Umgekehrt haben sich das ZDF und die hysterischen Russia-Gate-Verfechter in Großbritannien und darüber hinaus weder vor dem Brexit-Votum noch danach für die Menschen in Mittelengland interessiert. Das aber ist nicht die Schuld Russlands. Deshalb sollte das ZDF endlich seine Russophobie ablegen und sich auf das konzentrieren, was bereits unstrittig belegt ist, nämlich die Manipulation des Brexit-Referendums durch eine von einem erzkonservativen US-Milliardär gegründete und finanzierte Firma namens Cambridge Analytica und ihre Partnerfirma AggregateIQ.


ukrinform.ua:
Russische Opposition fordert Merkel auf Nord Stream 2 zu stoppen
Der Ständige Ausschuss des Forums Freies Russland hat sich mit einem offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt, in dem es sie ersucht, die Umsetzung des Projekts Nord Stream 2 zu verhindern.
Der Appell ist auf der Webseite der Organisation veröffentlicht.
„Wir, die Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Forums freies Russland, appellieren an Sie, die Umsetzung des Projekts Nord Stream 2 zu verhindern… Das Projekt Nord Stream 2 stellt eine Bedrohung für die globale Sicherheit dar, da es mit hohen politischen, sozialen, ökologischen und klimatischen Risiken verbunden ist“, heißt es in dem Appell.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Moskau: Schwelle zum Atomkrieg sinkt
Das russische Außenministerium teilt die Einschätzung der Nato, dass die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen abgesenkt wird, sieht die Schuld jedoch bei den USA.
„Es ist die neue Strategie der USA, die die Schwelle für die Anwendung von Atomwaffen senkt. Denn sie verwischt die Trennlinie zwischen einem nationalen Konflikt und einem Konflikt unter Einsatz von Atomwaffen“, sagte der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko am Donnerstag.
Damit kommentierte der ehemalige russische Nato-Botschafter die Aussage des jetzigen Generalsekretärs des nordatlantischen Militärbündnisses Jens Stoltenberg. Dieser hatte Russland im Februar vorgeworfen, mit seinem neuen Marschflugkörper 9M729 (Nato-Bezeichnung: SSC-8) die Schwelle zu senken, Kernwaffen in einem Konflikt einzusetzen. Nach russischen Angaben verstößt dieser Marschflugkörper jedoch gegen keinerlei Verträge.
Hinzu komme, dass die USA ihre Freifallbomben in Europa modernisieren, ihre Sprengkraft und Präzision erhöhen, und auch neue Waffensysteme bauen, die von ihrer Wirkung her den Atomwaffen nahekämen, sagte Gruschko. „Auch das senkt die Atomwaffen-Schwelle ab.“
Im russischen Strategiekonzept hingegen komme eine Anwendung von Atomwaffen nur dann in Frage, wenn es eine Bedrohung für die Existenz des Staates gebe bzw. wenn eine solche Bedrohung entstehe, betonte der russische Vize-Außenminister.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 21.03.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von fünf Ortschaften der
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 93. mechanisierten und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Bryshinskij und Mischantschuk aus Jasinowataja, Jakowlewka, Wasiljewka und die Siedlung des Abakumow-Bergwerks mit Mörsern der Kaliber 120mm und 82mm, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Dabei wurde ein Soldat der Volksmiliz tödlich verletzt.
Heute um 9:20 Uhr haben die bewaffneten Formationen der Ukraine das Feuer mit Schützenpanzerwaffen auf Trudowskije eröffnet.
Nach dem Beschuss des Geländes der allgemeinbildenden Mittelschule Nr. 116 wurden zwei nicht detonierte Geschosse gefunden. Der Unterricht wurde eingestellt, die Schüler sind evakuiert.
Inzwischen haben Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der DVR die nicht detonierten Geschosse entschärft.
Durch erwiderndes Feuer wurden die Feuerstellungen des Gegners unterdrückt. Die Verluste unter den Soldaten der 93. mechanisierten Brigade betrugen einen Toten – der Soldat S.W Woloch – und einen Verletzten – der Unterfeldwebel K.S. Fisenko. Die Verluste der 57. Brigade betrugen einen Toten – der Unterfeldwebel S.W. Lisjuk. Ich will diese Information dem Kommando der BFU bekannt geben und erklären, dass wenn „heißblütige ukrainische Kommandeure“ ein weiteres Mal beschließen, in Richtung der Republik zu schießen, die erwidernde Reaktion unverzüglich erfolgen wird. Wie auch im Fall des Beschusses der allgemeinbildenden Schule Nr. 77 in Golmowskij am 19. März. Infolge des erwidernden Feuers werden zwei Soldaten des Regiments „Asow“ nie wieder Waffen gegen friedliche Bürger richten können.
Heute ist im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ ein Arbeitsbesuch einer Delegation der Regierung der Ukraine geplant, bei dem geplant ist, die 93. mechanisierte Brigade zu besuchen, es ist nicht ausgeschlossen, dass die Arbeit dieser Kommission im Rahmen des Wahlkampfs zur Erhöhung des Ratings des derzeitigen Präsidenten der Ukraine stattfindet. Zur Kommission gehören: der Minister für Fragen der zeitweilig besetzten Territorien und interne Vertriebene W. Tschernysch und leitendes Personal zentraler Organe der ausführenden Staatsgewalt.
In diesem Zusammenhang wird im Gebiet von Awdejewka durch eine Gruppe zur technischen Versorgung der Brigade eine Entminung der Örtlichkeit von alten Minenfeldern und nicht detonierten Geschossen durchgeführt. Nach uns vorliegenden Informationen wird die Arbeit der oben genannten Kommission breit in den Massenmedien veröffentlicht werden. Technische Kräfte der 93. Brigade werden nicht detonierte Geschosse und Folgen von Beschuss demonstrieren.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine nutzt weiter die kritische humanitäre Lage in Awdejewka als Hintergrund, um der internationalen Gemeinschaft und der Bevölkerung der Ukraine sogenannte Zeugnisse der „russischen Aggression“ zu demonstrieren.


de.sputniknews.com: Stammt Russland von der Ukraine ab? Historiker Hildermeier klärt auf
Liudmila Kotlyarova
Russland und Weißrussland sollen ihre Entstehung als Staaten der Abtrennung von der Ukraine als der „Erbin der Kiewer Rus“ verdanken. Das behaupten zumindest ukrainische Spitzenpolitiker in ihren Artikeln. In einem Sputnik-Gespräch sagt der prominente Historiker Manfred Hildermeier, was er von der Behauptung hält.
„Die Ukraine-Rus hatte nicht nur Privilegien vom Christentum erhalten, sondern auch der Kirche Christi, Europa und der ganzen Welt viel gegeben. Nach der Taufe der Rus in Kiew breitete sich das Christentum auf die verbliebenen ostslawischen Stämme nördlich und östlich der Kiewer Rus aus, wo einige Jahrhunderte später das heutige Weißrussland und Russland entstanden“, hat kürzlich der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin in einem Artikel für die spanischsprachige Zeitung „Observador“ geschrieben. Er nannte die Ukraine außerdem „die Erbin der Kiewer Rus“ und führte die Entstehung Russlands damit auf die „Abtrennung von der Ukraine“ zurück.
„Dies zu glauben wäre es so, als würde man behaupten, Deutschland stamme vom fränkischen Reich Karls des Großen ab. Es hat im frühen und hohen Mittelalter gar keine Ukraine gegeben“, kommentiert Manfred Hildermeier, renommierter Historiker und Buchautor, gegenüber Sputnik. Seine Forschungsschwerpunkte sind die russische Geschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts und die Geschichte der Sowjetunion, aber auch das Mittelalter.
„Die Ukraine bildete sich seit dem 14. Jahrhundert als südwestlicher Randbezirk des Moskauer Reiches im Übergang zu Polen-Litauen und dem Gebiet der Krimtataren“, sagt Hildermeier weiter. Letzteres sei damals noch größer gewesen, habe über das Schwarze Meer nach Norden hinausgereicht, mit den Kosaken als einer Art von Grenzbauern und Grenzkriegern. Im Laufe von zwei Jahrhunderten sei dann die Ukraine als eine eigene Region entstanden. „Diese Region hat sich dann im 17. Jahrhundert in einen östlichen Teil, der sich dem Zarenreich anschloss und religiös und sprachlich russisch war, und in einen westlichen Teil, der zu Polen-Litauen gehörte und immer stärker westlich orientiert war, gespalten. Diese Art von Spaltung ist bis heute noch ein großes Problem der Ukraine“, sagt der Experte.
Richtig an der Geschichte Pawel Klimkins sei nur, dass die ukrainische Geschichte genauso wie die Russlands im Kiewer Reich im 9. Jahrhundert begonnen habe, wo am Ende des 10. Jahrhundert dann die bekannte Taufe zum orthodoxen Christentum stattgefunden habe, betont der Historiker. Seit dem 13. Jahrhundert habe es einen Neuanfang in Zentralrussland gegeben, verursacht durch eine Migration der Bevölkerung nach Norden und die Verlagerung der großfürstlichen Residenz nach Wladimir und Susdal 1157.
„Die Groß-Ukraine wurde erst in der Sowjetunion begründet“
Klimkin betonte unter anderem das „historische Trauma“ der Ukraine als Teil der Sowjetunion. Hat denn Moskau die ukrainische Staatlichkeit in den Zeiten der Sowjetunion so stark eingeschränkt? Darauf entgegnet Hildermeier: „Die Ukraine im Sinne des großen Flächenstaates ist eigentlich erst nach dem Bürgerkrieg 1922 begründet worden als Ukrainische-Sozialistische Republik und Teil der neuen Sowjetunion“. Die Ukraine in einem regionalen Sinne sei immer weiter westlich und südlich von Kiew und dem Dnepr-Knie gelegen und nicht so groß gewesen. Sie habe die östlichen Gebiete wie Donezk oder Lugansk nicht umfasst. Die Ukraine umfasste „auch nicht die Region am Nordrand des Schwarzen Meeres, die seit der Eroberung des Tataren-Khanats im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts als Noworossija oder Neurussland bekannt war“.
Auch die Krim sei historisch gesehen tatarisch-russisch gewesen, so der Historiker, sei als Kern des letzten Tatarenkhanats nach der Einverleibung 1783 dann russisch besiedelt worden, wobei Katharina II. die tatarische Bevölkerung anerkannte und sogar ihren Adel integrierte; erst Stalin hat sie sogar deportiert. „Ukrainisch im historisch-regionalen Sinn ist die Krim nie gewesen“, so Hildermeier weiter. „Nikita Chruschtschow konnte die Krim 1954 in Erinnerung an den Vertrag von Perejaslaw 1654, als die Ostukraine sich dem Zarenreich anschloss, einfach der Ukraine schenken, weil die Politik ohnehin in Moskau bestimmt wurde“.
„Terroristen wie Stepan Bandera sollte man nicht unbedingt zum Nationalhelden machen“
Laut Horst Teltschik, Berater des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl, liegt einer der großen Fehler des Westens darin, dass die Europäer und die Amerikaner die besondere Verbindung zwischen Russland und der Ukraine nicht berücksichtigt hatten. Ob der Historiker Hildermeier da zustimmen würde?
„Man hätte das bedenken sollen und vielleicht in der einen oder der anderen Form regulieren sollen“, sagt er. „Man darf aber auch nicht vergessen, dass die staatliche Verselbstständigung der Ukraine 1991 von der Ukraine, Boris Jelzin und Weißrussland ausging, die die Sowjetunion praktisch auflösten. Das war eine Bewegung aus der zerfallenden Sowjetunion heraus. Es ist nicht von außen gesteuert worden“.
Ob Hildermeier keine gefährlichen nationalistischen Tendenzen in der Ukraine sieht, die zugleich mit dem Versuch entstehen, die eigene Geschichte zu konstruieren? „Alle neuen Staaten“, merkt Hildermeier dazu an, „haben eine ausgeprägte nationalistische Tendenz“, auch Russland sowohl in den 90ern als auch besonders unter Wladimir Putin. Er sehe keine nachlesbare Diskriminierung der russischen Sprache oder derjenigen in der Ostukraine, die sich immer noch mit Russland verbunden fühle. Ob er selbst die Verkündung des umstrittenen Nationalisten Stepan Bandera zum Nationalhelden für sinnvoll hält? „Terroristen wie Bandera sollte man nicht unbedingt zum Nationalhelden machen. Es war auch ein Fehler, ihm ein Denkmal im Westen der Ukraine zu setzen. Bandera eignet sich sicher nicht als Leitfigur eines neuen ukrainischen Staates“, merkt der Historiker an.
Der ukrainische Nationalist Stepan Bandera war unter anderem als ein bekennender Antisemit und NS-Kollaborateur bekannt. Die Region Lwiw begeht das Jahr 2019 übrigens als Bandera-Jahr.


Lug-info.com: Die Teilnehmer des in Lugansk stattfindenden internationalen Forums „Die Ideologie der russischen Welt und der Aufbau der Weltanschauung der Zivilgesellschaft auf dem Territorium des postsowjetischen Raums“ haben heute an einem Runden Tisch den Entwurf eines Manifests des Volkes der LVR beschlossen.
Teilnehmer des Runden Tischs waren Experten aus der RF, Vertreter aus Ministerien und Behörden der LVR, Abgeordnete des Volkssowjets, gesellschaftliche Aktivisten, Wissenschaftler und Studenten Lugansker Hochschulen.
„Das Manifest ist das Ergebnisdokument des Forums. Es bringt den grundlegenden Sinn der Identität der Einwohner der LVR und der russischen Welt im Ganzen zum Ausdruck. Das Manifest erklärt die grundlegenden, wichtigsten Werte unserer Identität. Und auf Basis der Werte, so hoffen wir, wird sich die humanitäre Politik unseres Staats entwickeln und durchgeführt werden, es soll die Grundlage für die Erziehung in den Bildungseinrichtungen der Republik sein“, sagte der Moderator des Runden Tisches, der Rektor der Lugansker staatlichen Matusowskij-Akademie für Kultur und Künste Walerij Filippow.
Er fügte hinzu, dass der Entwurf des Manifests gestern in der Plenarsitzung und drei Diskussionsgruppen diskutiert wurde. …
„Die Idee des Manifests ist aufgekommen, als wir Fragen erörtert haben, die mit der Realisierung verschiedener Bildungsprogramme, Programme zur patriotischen Erziehung zusammenhängen. Das sind die Programme, die zur Erziehung einer neuen Generation führen und zur Klärung der Weltanschauung nicht nur der Einwohner der LVR, sondern möglicherweise wird auch die Weltgemeinschaft darüber nachdenken“, sagte der Minister für Kultur, Sport und Jugend der LVR Dmitrij Sidorow.
Er fügte hinzu, dass „wenn man von den Werten der russischen Welt spricht, über unsere ostslawische Identität, über Prinzipien und Traditionen, ist es sehr wichtig daran zu erinnern, dass es in den den letzten 100 Jahren oft Änderungen von Begriffen, historischen Fakten gegeben hat, sie wurden unterschiedlich beurteilt.
„Unverändert blieben immer traditionelle Dinge, unsere Werte, das von wo aus im Grunde unser Volk begonnen hat“, unterstrich der Minister.
Der Entwurf des Manifest enthält sieben grundlegende Thesen:
– Hauptwert und Sinn der LVR sind das Volk und jeder Mensch;
– das Volk der LVR ist ein nicht abtrennbar und organischer Teil der russischen Welt;
– das Volk der LVR erkennt als fundamentales Prinzip seines Staates das Prinzip der Kontinuität der Generationen an. Gerade die Kontinuität der Generationen erlaubt es einer Gesellschaft sich nachhaltig zu entwickeln, ihre Identität zu erhalten;
– das Volk der LVR ist ein Volk von Werktätigen. Die Arbeit ist ein Ehrenrecht und eine Sache der Ehre für jeden Menschen;
– das Volk der LVR ist ein Volk, das das Gute liebt. Dies bedeutet ein Leben nach dem Gewissen und zum Wohl des Vaterlands, es ist die Priorität der Beziehungen zwischen Menschen, die auf Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe gegründet sind;
– die LVR ist ein multinationaler und deshalb multikultureller Staat, der auf der Idee des Patriotismus und dem orthodoxen Glauben beruht, ohne andere Gläubige herabzusetzen und zu verfolgen;
– Patriotismus ist die Liebe zu unserer Republik, zu unserem ganzen Volk, es ist das Recht und die Verpflichtung, unsere Heimat zur entwickeln und zu verteidigen, die Ablehnung und Verurteilung von Nationalismus in allen Formen und Erscheinungen;
– das Volk der LVR ist ein friedliebendes Volk. Wir haben entschieden versucht das Aufkommen jeglicher Konflikte zu verhindern, vor allem militärischer, und werden das weiter tun.
„Wir planen, dass der heute von den Teilnehmern des runden Tischs beschlossene Entwurf eines Manifests von der Öffentlichkeit der Republik auf verschiedenen Foren diskutiert wird, gesondert zu jeder These, im Verlauf des ganzen Jahrs 2019“, sagte Sidorow.
„Es ist sehr wichtig, dass dieses Dokument dann in die gesellschaftliche Kammer beim Oberhaupt der LVR gelangt, um auch dort erörtert zu werden. Denn damit dieses Manifest tatsächlich ein humanitäres Manifest der Republik wird, muss das ganze Volk darüber sprechen, ihm Sinn, Ideen und Ideale geben“, unterstrich der Minister.


de.sputniknews.com: Nord Stream 2: Wintershall-Chef zu Resolution des Europaparlaments zum Baustopp
„Die Mehrheit (bei der Abstimmung für die Resolution im Europaparlament – Anm. d. Red.) wird immer weniger. Ich frage mich, wie die Initiatoren weiter abstimmen werden, wenn sie am Ende verlieren. Die Resolution hat keine Bedeutung für die weitere Umsetzung des Projekts Nord Stream 2“, sagte Mehren auf einer Pressekonferenz.
Am 12. März war berichtet worden, dass das Europaparlament bei einer Plenarsitzung in Straßburg eine Resolution zum Verhältnis zwischen der EU und Russland verabschiedet hatte. Das Dokument enthielt Vorschläge zum Baustopp der Gasleitung Nord Stream 2 sowie zur Einschränkung von Russlands Zugang zu Finanzen. Die Resolution rief die EU außerdem dazu auf, die Erweiterung von Sanktionen gegen Einzelpersonen zu erwägen sowie Moskau nicht mehr als strategischen Partner zu betrachten.
Der entsprechende Resolutionsentwurf war zuvor von der lettischen Europaabgeordneten Sandra Kalniete eingebracht worden.
Das Projekt Nord Stream 2 sieht die Verlegung von zwei Strängen von der russischen Küste auf dem Grund der Ostsee bis zur Küste Deutschlands parallel zur bereits bestehenden Pipeline Nord Stream vor. Die geplante Durchsatzkapazität beträgt insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Der Leitung verläuft im Territorialgewässer von Deutschland, Finnland, Schweden und Russland.
Einige Länder, vor allem die Ukraine, protestieren gegen das Gasprojekt. Kiew befürchtet, nach Fertigbau der Pipeline um die Einnahmen aus dem Transit von russischem Gas durch das Territorium der Ukraine gebracht zu werden. Lettland, Litauen und Polen erklären, dass Nord Stream-2 ein „politisches Projekt“ sei.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine heute um 13:40 Uhr das Feuer in Richtung Siedlung des Isotow-Bergwerks in Gorlowka mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen eröffnet.
Dabei wurde die Verglasung einer Wohnung in der Stoshka-Straße 139, Wohnung beschädigt.
Durch glücklichen Zufall wurde niemand verletzt.

ukrinform.ua: Neue Sanktionen der Ukraine gegen Russland in Kraft getreten
Der Erlass des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, Nr. 82/2019 über die Inkraftsetzung des Beschlusses des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine vom 19. März 2019 „Über die Anwendung, den Widerruf und die Vornahme von Änderungen persönlicher spezieller wirtschaftlicher und sonstiger restriktiver Maßnahmen (Sanktionen)“ ist in Kraft getreten.
Der entsprechende Text der Verordnung des Präsidenten wurde in der Parlamentszeitung „Stimme der Ukraine“ veröffentlicht.
Wie Ukrinform berichtete, hat der Präsident Petro Poroschenko den Beschluss des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine vom 19. März 2019 „Über die Anwendung, den Widerruf und die Vornahme von Änderungen persönlicher spezieller wirtschaftlicher und sonstiger restriktiver Maßnahmen (Sanktionen)“ in Kraft gesetzt.
So wurden auf Initiative des Ministerkabinetts der Ukraine, des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) und der Nationalbank der Ukraine (NBU) Sanktionen gegen 294 juristische und 848 natürliche Personen verhängt.
Nach Angaben des Sicherheits- und Verteidigungsrats umfassen
die Sanktionslisten natürliche und juristische Personen, die am Bau der Verkehrsverbindung über die Straße von Kertsch, an dem bewaffneten Angriff und der Festsetzung ukrainischer Militärboote sowie an der rechtswidrigen Inhaftierung ukrainischer Matrosen beteiligt waren.
Außerdem erstrecken sich
die Sanktionen auf Personen, die die Pseudowahlen in den vorübergehend besetzten Gebieten Donezk und Lugansk sowie auf der Halbinsel Krim organisiert, zu ihrer Durchführung beigetragen und demonstrativ gegen die ukrainische Gesetzgebung bezüglich der Ein- und Ausreise auf/aus dem vorübergehend besetzten Gebiet der ukrainischen Krim verstoßen haben, Verlagsprodukte mit anti-ukrainischem Inhalt vertreiben, illegal die Museumssammlung der Ukraine erhalten oder benutzen.
Die Sanktionen wurden auch gegen die Führer des Föderationsrates der Föderativen Versammlung der Russischen Föderation und die Abgeordneten der Staatsduma der Russischen Föderation verhängt.


mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 13-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Hauptteil des Beschusses des Territoriums des Republik erfolgte von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Majstrenko wurden die Umgebungen von Molodjoshnoje, Kalinowo-Borschtschewatoje, Perwomajsk und Solotoje-5 mit 122mm-Artillerie, 120mm-Mörsern, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurden die Umgebungen von Frunse und Smeloje mit Mörsern sowie Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen. Den Befehl zur Durchführung des Beschusses erteilte der Kriegsverbrecher Subanitsch.
Außerdem wurden Losowoje und Kalinowo von den Positionen der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Garas ist, aus mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern beschossen.
Unruhig war es in Richtung Staniza-Luganskaja. Von den Positionen der 25. Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte aus wurden die Umgebungen von Wesjoloaja Gora und Obosnoje mit 120mm-Mörsern beschossen. Den Befehl zur Durchführung des Beschusses erteilte der Verbrecher Sentschenko.
Insgesamt wurden mehr als 300 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert, davon 97 mit einem Kaliber über 100mm.
Das Niveau der Kriminalität in den Einheiten der Besatzungskräfte steigt weiter. Im Zusammenhang damit hat im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ eine Kommission des militärischen Rechtsordnungsdienstes der ukrainischen Streitkräfte mit der Arbeit begonnen, Ziel ist die Überprüfung des Zustands der militärischen Disziplin. Im Ergebnis der Arbeit wurden bis heute zahlreiche Fälle nicht ordnungsgemäßer gegenseitiger Beziehungen, Alkohol- und Drogenkonsum entdeckt, außerdem wurden 15 Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils festgestellt.
Am meisten hat sich der 54. mechanisierte Brigade ausgezeichnet, in der wegen der nachlässigen Erfüllung der Pflichten durch den Brigadekommandeur Majstrenko von der Kommission zwölf Strafverfahren bezüglich eigenmächtigem Verlassen des Dienstortes aufgenommen wurden und drei, weil Soldaten zum Selbstmord getrieben wurden.
Der Führung des Stabs der OOS wurde zur Erörterung übergeben, ob der Brigadekommandeur Majstrenko seiner Funktion entspricht.
Auch die Maßnahmen zur Gewährleistung des Wahlkampfs in der ukrainischen Armee haben keinen positiven Einfluss auf das Niveau des Vertrauens des Personals zu ihrem Kommando.
Nach uns vorliegenden Informationen hat die Finanzabteilung des Verteidigungsministeriums im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine die Aufgabe erhalten, dem höheren kommandierenden Personal der ukrainischen Streitkräfte Prämien in Höhe des Dreifachen des Monatssolds auszuzahlen. Ich möchte anmerken, dass der monatliche Sold von Generälen der ukrainischen Streitkräfte mit allen Zuschlägen etwa eine halbe Million Griwna beträgt. Und dies vor dem Hintergrund dessen, dass der Sold von Soldaten, die an der Strafoperation im Donbass beteiligt sind, nicht mehr als 12.000 Griwna beträgt. Ich wende mich an die ukrainischen Soldaten, dass sie darüber nachdenken, wie die Versprechungen zur Erhöhung des Soldes mit folgender Einschränkung einzuschätzen sind: nach den Wahlen. Während seiner Regierung des Landes hat er außer Versprechungen nichts Wesentliches geleistet.


de.sputniknews.com: Kiew fürchtet Stopp von russischem Gastransit – Experte gibt beruhigende Erläuterung
Das ukrainische Gasversorgungsunternehmen Naftogaz hat Besorgnis über einen Stopp des Transports von russischem Gas durch die Ukraine geäußert. Wie Naftogaz-Chef Andrej Kobolew gegenüber dem Portal RBC-Ukraine sagte, habe Gazprom damit begonnen, die Partner offiziell über die Einstellung des Gastransportes durch die Ukraine zu benachrichtigen.
Dabei hat sich die russische Seite wiederholt bereit erklärt, die ukrainische Gastransportroute beizubehalten, wenn diese wirtschaftlich vorteilhaft sein sollte.
Laut Kobolew wird das von ihm geleitete Unternehmen am 1. Januar 2020 die Leitung des Gastransportsystems an einen unabhängigen Betreiber übertragen, der einen Transitvertrag mit Gazprom unterzeichnen werden müsse.
„Entweder wird Gazprom den Vertrag unterzeichnen, wobei die Frage der Entwertung des Gastransportsystems automatisch aus unserer Klage gestrichen wird, oder Sie werden, entschuldigen Sie, dies entschädigen müssen“, so Kobolew.
Naftogaz hatte bereits früher gedroht, bei einem Arbitragegericht Entschädigung für einen unvollständigen Investitionsrückfluss zu fordern.
Kobolew sagte ferner, Kiew werde sich im Voraus mit Brennstoffen versorgen müssen, sollte der Gastransit durch die Ukraine eingestellt werden.
Laut dem unabhängigen russischen Energieexperten Nikolai Chrenkow betrifft die angekündigte Einstellung des Gastransportes durch die Ukraine den bulgarischen Partner. „… Denn Bulgarien wird in einem Jahr Gas über Turkish Stream beziehen … Eben dafür werden die Pipelines Nord Stream 2 und Turkish Stream verlegt.“ Der Experte merkte zugleich an, dass sich die Situation nach dem 31. Dezember 2019, an dem der aktuelle Vertrag mit der Ukraine abläuft, verändern wird.
Es gebe vorerst keinen neuen Vertrag, so Chrenkow. „Es ist auch unklar, auf welcher Grundlage und auf welche Weise Gazprom Gas durch das ukrainische Territorium liefern soll, solange es keinen Transitvertrag gibt. Die Ukrainer sind sich dessen bewusst, sie sind nervös und heizen die Atmosphäre an, um günstigere Bedingungen für sich auszuhandeln … Selbstverständlich versuchen sie, die Europäer gegen Gazprom aufzubringen, damit die Europäer ihre Interessen schützen“, so der Experte.
Die Frage der Transit-Fortsetzung durch die Ukraine war bei trilateralen Treffen von Vertretern Russlands, der Ukraine und der EU-Kommission besprochen worden. Das bisher letzte solche Treffen fand im Januar in Berlin statt. Die Europäische Kommission schlug vor, einen auf mehr als zehn Jahre befristeten Vertrag zu unterzeichnen und attraktive Bedingungen für Investoren zu schaffen, die an der Modernisierung des ukrainischen Gastransportsystems teilnehmen könnten. Jedoch wurde keine Einigung darüber erzielt. Das Gespräch soll im Mai fortgesetzt werden.


abends:

de.sputniknews.com: US-Bomber nahe russischer Grenze: Kreml nimmt Stellung
US-Bomber, die in der Nähe der russischen Grenze beobachtet wurden, schaffen laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow zusätzliche Spannungen.
„Aus militärtaktischer Sicht können wahrscheinlich nur unsere Militärspezialisten einen Kommentar geben, und ich bin sicher, dass sie es tun werden. Im Allgemeinen werde ich nur sagen, dass solche US-Maßnahmen natürlich nicht zur Stärkung der Sicherheitsatmosphäre und Stabilität in der direkt an Russland grenzenden Region führen“, so Peskow.
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten drückte sein Bedauern über solche Handlungen Washingtons aus.
Zuvor am Donnerstag hatte Russlands Verteidigungsministerium ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie zwei russische Su-27-Kampfjets einen strategischen US-Bomber B-52H begleiten.
Am 15. März hatte Russlands Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass eine B-52 der US Air Force über die neutralen Gewässer der Ostsee parallel zu den Hoheitsgewässern der Russischen Föderation geflogen sei.
Zuvor hatte der TV-Sender CNN berichtet, dass die USA sechs B-52-Bomber nach Europa geschickt hätten.


de.sputniknews.com: Russisches Außenministerium zu Urteil gegen Karadžić
Dem russischen Außenministerium zufolge ist während der Sitzung des Sondertribunals (MICT) zum Verfahren des Ex-Anführers der bosnischen Serben, Radovan Karadžić, das rechtswidrige Vorgehen der Nato-Länder während der Militäraktion im Raum des ehemaligen Jugoslawiens absichtlich ausgeklammert worden.
„Mit Absicht sind die rechtswidrigen Handlungen der Nato-Länder während der Militäraktion im Raum des ehemaligen Jugoslawiens ausgeklammert worden. Obwohl gut bekannt ist, dass die Maßstäbe der Opfer unter der Zivilbevölkerung, der Zerstörungen von Objekten der zivilen Infrastruktur infolge dieser Aktionen bis hin zur Verschmutzung vieler Regionen durch abgereichertes Uran sehr bedeutsam sind“, teilte das Department für Information und Presse beim Außenministerium mit.
Karadžić ist am Mittwoch zur lebenslangen Haft wegen zehn von elf Punkten der Anklage für diverse Verbrechen in Bosnien und Herzegowina gegen Moslems und Kroaten in den Jahren 1992-1995 verurteilt worden. Damit hat die Anfechtungskammer des MICT das Urteil von 2016 für ihn verschärft, als der Ex-Anführer der bosnischen Serben zudem der ethnischen Säuberungen, der Massenausweisung von Menschen und des Völkermords in Srebrenica für schuldig erklärt und zu 40 Jahren Haft verurteilt wurde. Das Urteil von 2016 wurde sowohl von der Anklage, die für den Angeklagten eine lebenslange Haft verlangte, als auch von der Verteidigung, die für ihn Rechtfertigung forderte, angefochten. Karadžić hat seine Schuld nicht eingestanden.


de.sputniknews.com: Libanons Präsident will mit Putin Lage in Nahost besprechen
Der libanesische Präsident Michel Aoun kommt am Montag zu einem zweitägigen Besuch nach Moskau. Er wolle Kriegsfolgen im Nahen Osten, Probleme der Christen in der Region, das Problem Jerusalems und die Entwicklung der Beziehungen zu Russland ansprechen, sagte Aoun am Donnerstag in einem Journalistengespräch in Beirut.
Es handelt sich um seinen ersten offiziellen Besuch in Russland. Mit Präsident Wladimir Putin wolle er insbesondere die bilateralen Kontakte in Handel, Wirtschaft und Kultur erörtern, sagte der libanesische Staatschef.
Im laufenden Jahr begehen Russland und der Libanon den 75. Jahrestag der Aufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen. In diesem Zusammenhang sind zahlreiche Veranstaltungen geplant. Am vergangenen Mittwoch wurde in Beirut ein Wirtschaftsforum eröffnet, an dem russische und libanesische Geschäftsleute teilnehmen. Parallel dazu startete in der libanesischen Hauptstadt ein Festival russischer Filme.
Der russische Gaskonzern NOVATEK nimmt gemeinsam mit der französischen Total und der italienischen Eni an einer Ausschreibung der libanesischen Regierung zur Erschließung von Öl- und Gasfeldern auf dem libanesischen Mittelmeer-Festlandsockel teil.


de.sputniknews.com: Ungarn rechnet 2021 mit Gas aus der Pipeline Turkish Stream
Ungarn rechnet damit, erstes Gas aus der Pipeline Turkish Stream in der zweiten Jahreshälfte 2021 zu erhalten. Das sagte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó in einem am Donnerstag ausgestrahlten Interview des russischen TV-Senders Rossija 24.
„Je mehr Gasleitungen, desto besser. Für uns sind neue Lieferrouten sehr wichtig. Eben deshalb kooperieren wir mit unseren bulgarischen und serbischen Kollegen“, sagte der Minister.
„Wir sind bereits mehrmals zusammengetroffen, um den Terminplan der Arbeiten abzustimmen. Nach aktuellem Stand der Dinge dürfte erstes Gas in der zweiten Hälfte 2021 nach Ungarn fließen. Dazu sind alle Chancen vorhanden“, sagte Szijjártó.
Turkish Stream besteht aus zwei Strängen mit einer Durchsatzkapazität von je 15,75 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Der Unterwasserteil der Leitung wird etwa 930 Kilometer lang sein. Die Pipeline führt von der russischen Schwarzmeerstadt Anapa zur Ortschaft Kıyıköy im türkischen Thrakien. Das durch den ersten Strang zu transportierende Gas ist ausschließlich für die Türkei bestimmt. Der zweite Strang soll laut ursprünglichen Plänen bis zur Grenze zwischen der Türkei und der EU verlängert werden.
Für den Bau des Unterwasserteils der Pipeline, mit dem am 7. Mai 2017 begonnen wurde, ist die 100-prozentige Gazprom-Tochter South Stream Transport B.V. zuständig.
Indes ist der Endpunkt der Gasleitung noch nicht festgelegt. Russlands Energieminister Alexander Nowak zufolge bevorzugt die russische Seite eine Verlängerung nach Bulgarien und Österreich. Im Gespräch ist auch die Variante via Griechenland nach Italien. Abzweigungen sollen auch nach Serbien und Ungarn gebaut werden. Alle interessierten Länder bauen jetzt ihre Gastransportnetze aus.

 

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Presseschau vom 20.03.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

Lug-info.com: Eine Petition zur Nichtanerkennung der für den 31. März geplanten Wahlen des Präsidenten der Ukraine ist auf internationaler Ebene herausgekommen, sie wurde bereits von mehr als 5500 Einwohnern verschiedener Länder unterzeichnet. Dies teilte der Initiator des Dokuments, der Redakteur einer internationalen Nachrichtenagentur, der finnische Bürger Janus Putkonen mit.
Die internationale Petition Stop Fake Elections in Ukraine! Wurde in der letzten Woche auf der Seite www.change.org eingestellt.
Putkonen merkte an, dass „westliche Massenmedien ein positives Image der Situation in der Ukraine aufrecht erhalten und behaupten, dass dort „gerechte und demokratische Wahlen“ stattfinden.
„Sie können irgendjemanden hin und wieder betrügen, aber man kann nicht alle dauerhaft betrügen. Leider sind die Wahlen in der Ukraine Fake-Wahlen“, meint der Journalist.
„Die Petition wurde in englisch Sprache am letzten Montag veröffentlicht, und nennt die ukrainischen Wahlen Fake-Wahlen. Gegen Ende der ersten Woche hat die private Aktion die internationale Ebene erreicht und Aktivisten haben die Petition schon in sieben Sprachen übersetzt“, fügte er hinzu.
Putkonen erinnerte daran, dass die Bürger der Ukraine, die in Russland und im (ukrainisch besetzten Teil des; Anm. d. Übers.) Donbass leben, bei den ukrainischen Wahlen nicht wählen dürfen und äußerte auch Beunruhigung bezüglich der Sicherheit aller Ukrainer.
„Ist es vielleicht Demokratie, wenn Millionen Bürger der Ukraine ihres grundlegenden Bürgerrechts beraubt sind – bei Wahlen abzustimmen?“, fragte der Autor der Petition rhetorisch.
„Die Truppen der Ultranationalisten patrouillieren die ukrainischen Städte. Das berüchtigte Bataillons „Asow“, das der Kriegsverbrechen beschuldigt wurden und Nazi-Symbolik verwendet, hat eine offizielle Akkreditierung zur Wahlbeobachtung erhalten. Der Kommandeur, der für die Wahlbeobachtung verantwortlich ist, wendet im Namen der Gerechtigkeit Gewalt an. Und gleichzeitig wurde internationalen Beobachtern, selbst OSZE-Mitgliedern (aus der RF durch ein Gesetz, das von der Obersten Rada angenommen wurde) die Akkreditierung verweigert“, erklärte der Journalist.

Die Petition findet man hier: https://www.change.org/p/sign-the-petition-stop-fake-elections-in-ukraine?recruiter=false&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=psf_combo_share_initial.pacific_post_sap_share_gmail_abi.gmail_abi&utm_term=share_petition&recruited_by_id=7d07be60-4ae0-11e9-a0c6-dd1c83fc800e&utm_content=fht-14413623-en-us%253Av2


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zwölfmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5, Frunse, Molodjoshnoje, Kalinowo-Bortschtschewatoje, Logwinowo, Sokolniki und Shelobok.
Geschossen wurde mit Antipanzerraketenkomplexen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.
Zwei Soldaten der Volksmiliz der LVR starben, zwei wurden verletzt.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 19. März 3:00 Uhr bis 20. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 16.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Golmowskij, Dolomitnoje, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Oktjabrj, Kominternowo.
Wie schon mitgeteilt wurde, wurden gestern durch Beschuss von Seiten der BFU auf Gomowskij folgende Häuser beschädigt:
– Fedosejew-Straße 37 (das Stromversorgungskabel des Wohnhauses wurde durchtrennt);
– Fedosejew-Straße 39 (die Fassade des Gebäudes wurde durchschlagen und das Stromversorgungskabel des Hauses durchtrennt);
– Fedosejew-Straße 40 (Treffer auf das Dach des Wohnhauses);
– Arenskij-Straße 63 (das Fensterglas des Wohnhauses wurde herausgeschlagen).
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 172.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 253.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com:
Russische Stützpunkte im Visier: US-Aufklärungsflugzeug nahe Syriens Küste gesichtet
Ein amerikanisches Flugzeug hat am Mittwoch laut Angaben des Portals PlaneRadar nahe der syrischen Küste einen Aufklärungsflug absolviert, wo sich der russische Luftstützpunkt Hmeimim und der Punkt für materiell-technische Versorgung in Tartus befinden.
Das US-Flugzeug Boeing P-8A Poseidon mit der Bordnummer 168857 hob demnach vom Nato-Luftstützpunkt Sigonella auf der Insel Sizilien ab. Um 16.10 Uhr (Ortszeit) wurde die Maschine bei der syrischen Hafenstadt Latakia und der Küste des Libanon gesichtet.
Der Flug wurde in einer Höhe von 6,6 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von 732,7 Stundenkilometern durchgeführt. Mehrmals soll die Maschine um das Territorium herum geflogen sein.
Ausländische Spionageflugzeuge, vor allem der Nato und der USA, führen regelmäßig Aufklärungsflüge entlang der russischen Grenzen aus und werden oft nahe den russischen Militärobjekten im Ausland gesichtet. Nicht selten müssen russische Abfangjets extrem nah an die Aufklärungsflugzeuge heranfliegen, um sie zur Umkehr zu bewegen.
Das russische Verteidigungsministerium hat Washington wiederholt gemahnt, von solcherart Operationen abzusehen. Das Pentagon winkte ab.
Allein im vergangenen Jahr haben die russischen Luftstreitkräfte mehr als 980.000 Fluggeräte geortet und begleitet. Rund 3000 waren ausländische Flugzeuge, wovon ein Drittel als Aufklärungsflugzeuge identifiziert wurden. Die Wachdienste des Landes wurden mehr als 4000 Mal in Alarmbereitschaft versetzt.


Lug-info.com: Am 11. März 2019 ging im Volkssowjet der LVR ein Antrag des Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ bezüglich der Notwendigkeit der Entwicklung der Institutionen der Selbstverwaltung in der LVR ein.
Unter Bedingungen einer schweren Kriegszeit ist die vorrangige Aufgabe des Staates die Erfüllung seiner sozialen Verpflichtungen. In einer Zeit des Wiederaufbaus und der Entwicklung der Republik waren die grundlegenden Anstrengungen auf die Schaffung der grundlegenden Institute des staatlichen Systems, der Streitkräfte des Staates und einer konsequenten Herausbildung einer gesetzgeberischen, administrativen, juristischen und ökonomischen Basis gerichtet.
Die Abgeordneten des Volkssowjets der DVR werden auf jeden Fall den Antrag von ML behandeln. Ich halte diese Frage für wichtig und aktuell.
Es ist offensichtlich, dass es derzeit für den Staatsaufbau sowie für die weitere Verbesserung des sozialökonomischen Lebens im Staat äußerst notwendig ist, Organe der örtlichen Selbstverwaltung zu bilden. Dies wird es erlauben, die Schaffung von Bedingungen für eine engere Zusammenarbeit des Volks und der Staatsorgane der LVR zu gewährleisten, es wird breite Möglichkeiten für die Willensäußerung der Bürger zur Verfügung stellen sowie die Realisierung der Aufgaben aus dem Programm zur sozialökonomischen Entwicklung „Nasch wybor“ befördern.
Heute gibt es in der Republik kein System der Selbstverwaltung, was die Ausarbeitung und Annahme eines entsprechenden Gesetztes durch den Volkssowjet der LVR aktuell und zeitgemäß macht.
Der erste stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets der LVR Dmitrij Choroschilow

lug-info.com: Der Ministerrat der LVR hat mit seinem Erlass „Über die Einführung von Änderungen in die provisorische Ordnung zur Regelung und Kontrolle von Preisen für Lebensmittelwaren auf dem Territorium der LVR“ eine Liste sozial wichtiger Lebensmittelwaren aufgestellt, für die minimale und maximale Preise festgelegt werden.
Entsprechend dem Dokument darf der Preis für Weizenmehl höchster Qualität, das in der LVR produziert wurde, nicht mehr als 17,6 Rubel pro kg betragen. Der Höchstpreis für Trinkwasser, das der Bevölkerung in Tankwagen liefert und in Geschäften oder speziellen Handelspunkten verkauft wird, darf 1,5 Rubel pro Liter nicht übersteigen. Der maximal zulässige Preis für gewöhnliches Speisesalz 14 Rubel pro kg.
Der minimale Preis für frisches Huhn erster Kategorie über 1,8 kg beträgt 110 Rubel pro kg, der maximale Preis 116 Rubel; bei einem Gewicht zwischen 1,5 und 18 kg – 108 bzw. 114 Rubel; bei einem Gewicht von 1,25 bis 1,5 kg 106 bzw. 111,3 Rubel; bei einem Gewicht unter 1,25 kg – 104 bzw. 109 Rubel. ….
Mit der gesamten Liste kann man sich auf der Seite des Ministerrats bekannt machen.

de.sputniknews.com: Polen will ohne Russland des Beginns des Zweiten Weltkrieges gedenken
Polens Präsident Andrzej Duda hat Russland nicht zu den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 80. Jahrestages des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges eingeladen. Der ehemalige polnische Abgeordnete Piotr Ikonowicz hat diese Haltung in einem Interview mit Sputnik scharf kritisiert.
Es sei schnöder Undank, Russlands Beitrag im Sieg über den Nazismus zu ignorieren, ist sich Ikonowicz sicher:
„Meiner Meinung nach ist es gelinde gesagt unelegant, und ehrlich gesagt ist es schnöder Undank. Denn trotz der nach der Konferenz von Jalta etablierten Beziehungen gäbe es kein polnisches Volk mehr, hätten nicht 600.000 russische Soldaten ihr Leben geopfert“, sagte er.
„Es tut mir leid, ich schäme mich für meinen Präsidenten, dass er sich so verhalten hat“. Es gebe keine Gründe für ihn, die Sowjetunion zu lieben, betonte Ikonowicz. Allerdings würden die Menschen, die ihr Leben gegeben hätten, um den Faschismus und Nazismus zu bekämpfen und „Polen von diesen Schrecken zu erlösen, Dankbarkeit und Achtung verdienen“, äußerte er.
Selbst vor dem Hintergrund der heutigen schwierigen Beziehungen zwischen dem Westen und Russland habe sich die polnische Staatsmacht nicht von ihrer besten Seite präsentiert, so der Politiker:
„Es gibt Veranstaltungen, die die Alliierten seit dem (Zweiten Welt-)Krieg organisieren. Niemandem in den westlichen Ländern würde einfallen, Russlands Vertreter nicht zu diesen Veranstaltungen einzuladen. Polen fällt auf, im negativen Sinne, wie auch der polnische Präsident.“
Polens Verhalten in diesem Zwischenfall sei der Versuch einer Geschichtsverfälschung, zeigt sich Ikonowicz überzeugt: „Damals war die ganze Welt gegen Hitler. Man muss sich an diese Allianz erinnern, das war eine gerechte Allianz. Und nur durch diese Allianz wurde der Nazismus besiegt“, sagte er abschließend.
Zuvor hatte Duda die Staats- und Regierungschefs der EU, der Nato und der Länder der Östlichen Partnerschaft sowie den UN-Generalsekretär eingeladen, der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs am 1. September beizuwohnen, die „wahrscheinlich in Warschau stattfinden wird“, so ein Sprecher der Administration des polnischen Präsidenten.
An die Staatsbehörden Russlands wurde dabei keine Einladung gerichtet, verlautet es aus einer auf der Webseite des polnischen Staatschefs veröffentlichten Mitteilung.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Gestern um 17:55 Uhr haben die bewaffneten Formationen der Ukraine das Feuer auf Golmowskij unter Verwendung von Mörsern des Kalibers 82mm und Schusswaffen eröffnet.
Außerdem den zuvor genannten Zerstörungen wurde infolge von Beschuss die Verglasung der in Betrieb befindlichen Schule Nr. 77 in der Schkolnyj-Straße 13 beschädigt.
Das Personal der Schule wurde nicht verletzt.

nachmittags:

mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich verschärft.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 12-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Hauptteil des Beschusses des Territorium des Republik erfolgte von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Majstrenko wurden die Umgebungen von Molodjoshnoje, Kalinowo-Borschtschewatoje und Solotoje-5 mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurden die Umgebungen von Sokolniki, Frunse und Shelobok mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen. Den Befehl zur Durchführung der Beschüsse erteilt der Kriegsverbrecher Subanitsch.
Außerdem wurde Logwinowo von den Positionen der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Garas ist, aus mit einem Antipanzerraketenkomplex beschossen.
Insgesamt wurden etwa 320 Geschosse auf das Territorium der Republik abgesfeuert, davon 40 mit einem Kaliber über 100mm.
Zum Schutz unserer Republik wurde eine Feuerstellung des Gegners durch erwidernde Maßnahmen vernichtet, die Verluste der ukrainischen Streitkräfte betrugen drei Tote und vier Verletzte.
Bei der Verteidigung friedlicher Bürger starben zwei Verteidiger unserer Republik, zwei wurden verletzt.
Wir bringen den Verwandten und Freunden der Toten gegenüber unser Mitgefühl zum Ausdruck und rufen die internationalen Rechtsschutzorganisationen auf, Kiew zu zwingen, den Waffenstillstand einzuhalten. Und das ukrainische Kommando warnen wir, dass alle Versuche, die Lage zu destabilisieren, von uns konsequent unterbunden werden.
Das ukrainische Kommando unterstützt aktiv die Heranziehung einer großen Zahl von Vertretern kontrollierter Massenmedien sowie von ausländischen Journalisten in der Zone der Strafoperation, um diskreditierende Materialien zu erstellen und bei der Zivilbevölkerung des Landes ein negatives Verhältnis zur Volksmiliz und zur Führung der LVR im ganzen zu erzeugen.
So sind im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Gruppen von Journalisten der Fernsehsender „5. Kanal“ und „Nastjojaschtscheje wremja“ sowie Journalisten des deutschen Fernsehsenders ARD eingetroffen. Grundlegende Aufgabe der Korrespondenten ist die Diskreditierung der Volksrepubliken im westlichen Informationssegment. Außerdem ist einer der Aufgabe der Journalisten die Erstellung von Reportagen zur „Aufhellung“ der faschistischen Erscheinung des blutigen Regimes Proroschenko in den Augen der Ukrainer und der Weltöffentlichkeit im Vorfeld der Wahlen.
Die Gruppen werden für einige Tage an der Kontaktlinie arbeiten. In diesem Zeitraum sind provokativer Beschuss unseres Territoriums und weitere Beschuldigungen gegenüber den Einheiten der Volksmiliz der LVR besonders wahrscheinlich.
Wir haben Informationen über Erkrankungsfälle beim Personal der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone erhalten, Krätze. Allein in den letzten vier Tragen sind mehr als 50 Soldaten der 25. Luftsturmbrigade in medizinische Einrichtungen gekommen. Ich merke an, dass Hauptursache der Erkrankung nicht zufriedenstellende sanitäre Bedingungen sind, wofür unmittelbar der Brigadekommandeur Oberst Sentschenko verantwortlich ist. Eine kürzliche Kontrolle der Einheiten der 25. Luftsturmbrigade durch eine Kommission des Stabs der OOS unter Leitung von Najew hat die Situation in der Brigade nicht zum Besseren verändert.
Die Massenerkrankungen von Luftlandesoldaten mit Krätze gefährden die Beteiligung eines Teams der 25. Brigade an den Wettwerben um die besten Luftsturmabteilung, die am 27. und 28. März auf Basis des 199. Ausbildungszentrums für Luftsturmtruppen der Ukraine in Shitomir stattfinden. Die vom Brigadekommandeur Sentschenko geschaffenen unerträglichen Dienstbedingungen führen zur Untergrabung der Kampffähigkeit des ihm anvertrauen Verbandes.


de.sputniknews.com: Trump droht Venezuela mit härteren Sanktionen
US-Präsident Donald Trump hat die venezolanische Führung vor härteren Sanktionen gewarnt. Dies verkündete der amerikanische Staatschef nach seinem Treffen mit dem brasilianischen Amtskollegen Jair Bolsonaro in Washington.
„Wir haben noch nicht die härtesten Sanktionen verhängt“, so Trump.
„Wir können noch deutlich härter werden.“
In Bezug auf eine militärische US-Intervention in Venezuela äußerte Trump:
„Alle Optionen sind offen“.
Dem fügte er hinzu: „Wir werden sehen, was passiert.“
Am Dienstag hatten die Vereinigten Staaten Sanktionen gegen den venezolanischen Goldproduzenten Minerven und dessen Chef eingeführt.
Am 23. Januar hatte sich der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaidó während Protesten zum Übergangspräsidenten Venezuelas erklärt. Die USA, mehrere Länder Lateinamerikas und weltweit auch andere, darunter das EU-Parlament, hatten Guaidó umgehend als Interimsstaatschef anerkannt. Russland, China, die Türkei und weitere Staaten bekundeten dagegen Solidarität mit Venezuelas Präsident, Nicolás Maduro, der seinen Rücktritt ablehnte und von einem von den Vereinigten Staaten inszenierten Putschversuch sprach.
Brasiliens neuer Staatschef, der Ex-Militär Jair Bolsonaro, wurde am Dienstag im Weißen Haus in Washington empfangen.
Jair Bolsonaro, wegen seiner populistischen Rhetorik oft als „Trump der Tropen“ bezeichnet, trat am 1. Januar sein Amt als Brasiliens Präsident an. Er wurde im Oktober mit gut 55 Prozent der Stimmen gewählt. Seine umstrittenen Äußerungen über Frauen, Afrobrasilianer und Homosexuelle haben zuletzt für Aufsehen in den Medien gesorgt.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 20.03.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 16-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von zehn Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer der 30. mechanisierten Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Garas die Gebiete von Golmowskij und Dolomitnoje mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen beschossen. Während des Beschusses von Golmowskij wurden vier Wohnhäuser beschädigt: Fedosejew-Straße 39, 37 und 40; Arenskij-Straße 63. Außerdem wurden die Fensterscheiben der in Betrieb befindlichen Schule Nr. 77 in der Schkolnyj-Straße 13 beschädigt Zum Glück wurden die Kinder und das Personal der Schule nicht verletzt.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 24. und 93. mechanisierten und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Guds, Bryshinskij und Mischantschuk aus die Gebiete von Staromichajlowka, Spartak, Jasinowataja und Trudowskije mit Mörsern des Kalibers 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Kuratsch die Gebiete von Kominternowo, Oktjabrj und Leninskoje mit Mörsern des Kalibers 82mm, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Durch den feindlichen Beschuss wurde ein Soldat der Volksmiliz tödlich verletzt. Durch erwiderndes Feuer mit nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen wurden Feuerstellungen des Gegners unterdrückt. Die Verluste der ukrainischen Soldaten betrugen zwei Tote und einen Verletzten.
Wir stellen weiter nicht kampfbedingte Verluste des Gegners fest, insbesondere in der 35. Marineinfanteriebrigade, die zur Ablösung der 128. Gebirgssturmbrigade in der OOS-Zone eingetroffen ist. Am 18. März geriet der Soldat der Brigade W.B. Onisko, der die Situation und die Orientierung nicht in vollem Maße beherrschte, auf ein gekennzeichnetes Minenfeld, wobei ihm infolge der Detonation einer Mine ein Bein abgerissen wurde. Der Soldat wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert.
Ein weiterer Fall von Selbstmord wurde in der 79. Luftsturmbrigade festgestellt. In Awdejewka erschoss sich ein Soldat, der sich zur Bewachung an einem Wahllokal befand, mit einem Maschinengewehr. Offensichtlich hat er den Glauben an eine mögliche Verbesserung des Lebens in der Ukraine nach den Präsidentschaftswahlen verloren.

de.sputniknews.com: Weltraumsegment der US-Raketenabwehr: Lawrow warnt vor Büchse der Pandora
Die Stationierung von Elementen der US-Raketenabwehr im Kosmos kann Weltraumobjekte von Ländern, die von Washington unerwünscht sind, bedrohen. Dies verlautbarte Russlands Außenminister Sergej Lawrow.
„Inzwischen wurden in den USA bereits Mittel für die Schaffung eines Weltraumsegments für Raketenabwehr und die Stationierung von Schlagmitteln in erdnahen Umlaufbahnen bereitgestellt“, so Lawrow.
„Dieses Segment der Raketenabwehr wird offenbar auch Weltraumobjekte treffen können. Wie wird die operierende Kampfstruktur real gebaut werden, die jederzeit im Kosmos das Orbitaleigentum der von Washington unerwünschten Länder beseitigen kann?“, fragte der russische Außenminister weiter.
Ihm zufolge „öffnet das die Büchse der Pandora, da viele Staaten aktiv im Weltraum tätig“ seien.
Er verwies darauf, dass es schon viele gebe, „die sich bereits mit der Entwicklung der Kampfzuladung für den Transport in den Weltraum befassen oder über das notwendige Potential verfügen“ würden.
Vorige Woche war berichtet worden, dass der geschäftsführende US-Verteidigungsminister, Patrick M. Shanahan, einen Erlass über die Gründung der Space Development Agency unterzeichnet hatte.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump das Pentagon aufgefordert, sofort mit der Bildung der US-„Space Forces” (dt.: Weltraum-Streitkräfte) zu beginnen. Der Staatschef erklärte in Washington, die amerikanische „Präsenz im Weltraum“ allein sei nicht ausreichend. Vielmehr müssten die Vereinigten Staaten eine „Überlegenheit“ im All erreichen.

Dnr-online.ru: Im Rahmen der Wahlen zum Jugendparlament der DVR fand im Kraftwerk des staatlichen Unternehmens „Energija Donbassa“ in Sugres ein Treffen mit dem Arbeitskollektiv des Unternehmens statt. Bei dem Treffen wurden Kandidaten für das Jugendparlament aus der Bevölkerung der Stadt und den Arbeitern des Kraftwerks aufgestellt.


Dan-news.info: „Das kommunale Unternehmen „Woda Donbassa“ teilt mit, dass die Gefahr besteht, dass die Stromversorgung von sehr wichtigen Wasserversorgungsobjekten der Donezker Region abgeschaltet wird. Abteilungen des Unternehmens – die regionale Abteilung zur Nutzung der Wasserwerke, die regionalen Produktionsabteilungen für Slawjansk, Pokrowskoje, Mariupol und Tschasow Jar haben Mitteilungen erhalten, dass der Strom von Seiten des staatlichen Außenwirtschaftssunternehmen „Ukrinterenergo“ und der geschlossenen Aktiengesellschaft „DTEK PES – Energougol“ aber dem 1. April 2019 abgeschaltet wird“, teilte der Pressedienst von Woda Donbassa heute mit.
Damit ist auch die Stromversorgung der Filter- und Pumpstationen des Kanals Sewerskij Donez – Donbass gefährdet. Der Pressedienst fügte hinzu, dass die kritische Situation dadurch entstanden ist, dass die Stromlieferungsunternehmen sich weigern, einen Vertrag mit dem Unternehmen abzuschließen, da Schulden von einer Mrd. Griwna bestehen.


abends:

de.sputniknews.com: „Liste der Unantastbaren“ übergeben: Ukrainischer Generalstaatsanwalt belastet USA
Der ukrainische Generalstaatsanwalt, Juri Luzenko, hat in einem Interview eine ziemlich belastende Aussage über die US-Botschafterin in Kiew, Marie Yovanovitch, gemacht. Das US-Außenministerium wies die Vorwürfe des hochrangigen Beamten als erlogen zurück.
Luzenko sagte gegenüber dem Sender Hill.TV, die US-Botschafterin habe ihm bei ihrem allerersten Treffen eine Liste der Personen übergeben, die der ukrainische Staat nicht strafrechtlich verfolgen dürfe. Um welche Personen es sich dabei konkret handelte, sagte er jedoch nicht.
„Meine Antwort darauf war, dass das unzulässig ist. Niemand wird in diesem Land, weder unser Präsident noch unser Parlament oder die Botschafterin, mich davon abhalten, jemanden strafrechtlich zu verfolgen, wenn ein Verbrechen vorliegt“, zitiert „The Hill“ den Beamten.
Das US-Außenministerium soll Luzenkos Aussage über die „Liste der Unantastbaren“ als „unverhohlene Erfindung“ zurückgewiesen haben.
Luzenko beklagte außerdem, dass sein Büro die von der US-Botschaft in Kiew versprochene Finanzhilfe in Höhe von vier Millionen US-Dollar nicht erhalten habe. Das sei „ziemlich merkwürdig“.
Ein Sprecher des State Department bestätigte gegenüber dem Sender diese Informationen: Washington stelle dem Büro des ukrainischen Generalstaatsanwalts derzeit keine Hilfe bereit, habe aber zuvor versucht, nach der „Revolution der Würde“ eine „grundsätzliche Reform des Rechtswesens“ zu unterstützen.
„Als sich der politische Wille für echte Reformen bei mehreren Generalstaatsanwälten als mangelhaft erwies, haben wir unsere Verantwortung gegenüber dem amerikanischen Steuerzahler erfüllt und diese Finanzhilfe an produktivere Projekte umgeleitet.“

 

Standard

Presseschau vom 19.03.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

de.sputniknews.com: Putin wendet sich an Kiew ganz plötzlich auf Ukrainisch: „Sind Sie bescheuert?“
Handlungen ukrainischer Amtsträger machen einen manchmal stutzig, sagte Wladimir Putin am Montag bei einem Treffen mit Vertretern der Öffentlichkeit in der Krim-Hauptstadt Simferopol. Dabei sprach der russische Präsident sogar ein wenig Ukrainisch.
„Das russische und das ukrainische Volk haben nie einen Zwist gehabt. Auch jetzt nicht, davon bin ich überzeugt. Einen Zwiespalt gibt es nur mit der Führung der heutigen Ukraine, mit der es unmöglich ist, einig zu werden und kein positives Resultat in der Entwicklung unserer Beziehungen erzielt werden könnte. Das, was sie anstellen, macht stutzig. Da möchte man fragen: Sind Sie bescheuert?“, wechselte Putin plötzlich ins Ukrainische.
Der Präsident äußerte die Überzeugung, dass tiefe geschichtliche Wurzeln und die gemeinsame Kultur der Russen und der Ukrainer künftig die Oberhand gewinnen und den „politischen Schaum“ wegspülen werden. „Menschen in der Ukraine haben Angst, ihre Angehörigen in Russland anzurufen, weil der (Inlandsgeheimdienst) SBU abhört. Dann hat man massive Probleme, ich kann das verstehen. Aber die Zeit hat heilende Wirkung“, betonte Putin.
Am Montag hatte der Präsident an den Feierlichkeiten anlässlich des 5. Jahrestags der Wiedervereinigung der Krim mit Russland teilgenommen. Zudem nahm er neue Blöcke in zwei Wärmekraftwerken auf der Halbinsel symbolisch in Betrieb.


de.sputniknews.com:
Keine Gefühle von Benachteiligung bei Ukrainern in Russland – Putin
Die in Russland lebenden Ukrainer fühlen sich laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht benachteiligt.
„Ukrainer bilden nach ihrer Zahl die drittgrößte ethnische Gruppe in Russland: Russen sind die ersten, dann folgen die Tataren – rund fünf Millionen, und dann drei Millionen Ukrainer. Ich bin hundertprozentig sicher, dass die Ukrainer keine Benachteiligung fühlen, absolut keine. Auf der Krim ist es auch so”, sagte Putin am Montag, während eines Treffens mit Vertretern der Öffentlichkeit auf der russischen Halbinsel.
Auf der Krim wird heute der fünfte Jahrestag der Wiedervereinigung mit Russland gefeiert.
Die Halbinsel war am 18. März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war der nationalistisch geprägte Staatsstreich in Kiew.
Die ukrainische Regierung weigert sich, die Abspaltung der Krim anzuerkennen. Die westlichen Staaten haben den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch und die von der Opposition gestellte Regierung in Kiew akzeptiert, jedoch nicht das Krim-Referendum.

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Heute um 21:00 Uhr haben die bewaffneten Formationen der Ukraine das Feuer mit Schützenpanzern auf Staromichajlowka eröffnet.
Dabei wurden eine Hochspannungsleitung und eine Transformatorunterstation beschädigt. Der südliche Teil der Ortschaft hat keinen Strom.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer, genauere Informationen werden ermittelt.


de.sputniknews.com:
Antwort auf US-Stützpunkt in Rumänien: Russland stationiert Tu-22M3-Bomber auf Krim
Russland hat auf seine Schwarzmeer-Halbinsel Krim Kampfbomber Tu-22M3 verlegt. Viktor Bondarew, Vorsitzender des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Föderationsrates, hat diesen Schritt vor der Presse kommentiert.
Das Aufstellen US-amerikanischer Flugabwehrwaffen in Rumänien wurde laut Bondarew zu einer großen Herausforderung für Moskau. Im Gegenzug habe das russische Verteidigungsministerium die Entscheidung getroffen, eine Tu-22M3-Staffel auf dem Luftwaffenstützpunkt Gwardejskoje bei Simferopol zu stationieren.
„Dieser Schritt hat das Kräftegleichgewicht in der Region völlig verändert“, so Bondarew.
Dank ihrer Kampfreichweite und der Reichweite der Marschflugkörper, die sie an Bord haben, seien die sich auf der Krim befindenden Bomber im Stande, Flug- und Raketenabwehrsysteme „an jedem beliebigen Ort Europas“ zu vernichten.
Im Laufe einiger Jahre sollen die Jagdflugzeuge modernisiert und mit „neuen Typen von Flugkampfmitteln“ ausgerüstet werden. Das werde sie in ein „universales Mittel“ verwandeln, mit welchem „ein Schlag auf Objekte aller Typen in einer Entfernung von bis zu Tausenden Kilometern versetzt“ werden könnte.
Neben den Tu-22M3 befinden sich Jagdflugzeuge MiG-29 und Su-27, Flugabwehrsysteme S-300, S-400, Buk-M2 und Panzir-S1 sowie Raketensysteme Iskander in zwei Modifikationen laut Bondarew auf der Krim. Außerdem befänden sich dort die U-Boote Nowosibirsk und Rostow-am-Don sowie Raketensysteme der Küstenverteidigung Bal und Bastion, die mit den modernsten, darunter auch Überschallraketen ausgerüstet seien.
„Wären die Krim und Sewastopol nicht rechtzeitig wieder zu einem Teil Russlands geworden, würden sie unter dem US-Protektorat stehen. Die amerikanische ‚Metropole‘ würde dort blitzschnell ihre Kampfsysteme stationieren“.
Im Falle eines Krieges würden dann Hindernisse für russische Schiffe errichtet, beispielweise der Boden des Bosporus vermint. In diesem Fall würde Russlands Marine ihre Kampfaufgaben nicht erfüllen können. „Heute ist das ausgeschlossen“, so Bondarew.
Ihm zufolge kontrollieren Raketensysteme Iskander die gesamte Schwarzmeerküste, einschließlich des Bosporus.
Im Mai 2016 wurde der bodengestützte Teil des US-Raketenabwehrsystems Aegis Ashore im ehemaligen Luftwaffenstützpunkt Deveselu im Süden Rumäniens in Betrieb genommen. Russland verwies mehrmals darauf, dass die in Aegis Ashore genutzten universellen vertikalen Startanlagen Mk-41 technisch nicht nur für Anti-Raketen, sondern auch für Starts von Langstrecken-Marschflugkörpern wie Tomahawk eingesetzt werden können.
In diesem Fall verstoße Aegis Ashore aus Moskaus Sicht gegen den INF-Vertrag, demzufolge die Seiten sich verpflichteten, keine bodengestützten Startanlagen für Marschflugkörper mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern zu stationieren.
Laut dem Pentagon sind die US-Raketenabwehrsysteme Aegis Ashore in Rumänien und Polen nicht fähig, „Tomahawk“-Marschflugkörper zu starten.


de.sputniknews.com:
„Inakzeptable Beiträge“: US-Botschafter kritisiert Bundesetat 2020 wegen Nato-Vorgabe
Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland, Richard Grenell, hat am Montag Kritik am Bundeshaushaltsplan 2020 von Finanzminister Olaf Scholz geäußert, meldet die Nachrichtenagentur dpa.
Grenell zufolge entfernt sich Deutschland damit von den Nato-Vorgaben, jährlich zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Verteidigung auszugeben.
„Die Nato-Mitglieder haben sich klar dazu bekannt, sich bis 2024 auf zwei Prozent zuzubewegen und nicht davon weg“, teilte er mit.
„Dass die Bundesregierung es auch nur in Erwägung zieht, ihre ohnehin schon inakzeptablen Beiträge zur militärischen Einsatzbereitschaft auch noch zu reduzieren, ist ein beunruhigendes Signal Deutschlands an seine 28 Nato-Verbündeten“, so der US-Botschafter.
Der Bundesfinanzminister hat für das Jahr 2020 zwar zwei Milliarden Euro mehr für das Militär eingeplant als im laufenden Jahr, allerdings ist das deutlich weniger, als von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen gefordert.
Ausgehend von den Haushaltseckwerten sollen die Verteidigungsausgaben gemessen am Bruttoinlandsprodukt zwar leicht auf 1,37 Prozent steigen. Die mittelfristige Finanzierung zeigt allerdings, dass der Verteidigungsetat am BIP bis 2023 wieder auf 1,25 Prozent sinkt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte dem US-Präsidenten Donald Trump und anderen Nato-Verbündeten diesbezüglich zugesichert, bei der Finanzierung der Bundesstreitkräfte bis 2024 einen Anteil von 1,5 Prozent am BIP zu erreichen. …


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Uglegorsk, Solotoje-5, Frunse, Golubowskoje, Kalinowka, Molodjoshnoje, Smeloje und Shelobok.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, Antipanzerraketenkomplexen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.


de.sputniknews.com: Poroschenko will mit Putin „keinen Brei kochen”
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat gegenüber dem Sender ICTV die Möglichkeit abgelehnt, mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin „Brei zu kochen“. Dies war die Antwort auf die Aussagen des russischen Staatschefs über die schwierigen Beziehungen zu Kiew.
Bei seinem Krim-Besuch am vergangenen Montag erläuterte Putin, dass das russische und das ukrainische Volk nie einen Zwist gehabt hätten, aber derzeit kein positives Ergebnis bei den Beziehungen zu der Kiewer Regierung erzielt werden könne. Wie er erklärte, könne man mit den ukrainischen Behörden „keinen Brei kochen“ (d.h. nichts Konstruktives vereinbaren). Außerdem verwies er darauf, dass Kiews Benehmen Kopfschütteln hervorrufe.
In einer Ausstrahlung des ukrainischen TV-Senders ICTV am selben Tag zeigte sich Poroschenko von Putins Worten empört.
„Hinsichtlich der Aussage, dass jemand da ‚keinen Brei kochen‘ kann, werde ich mit niemandem weder Brei kochen und essen noch angeln gehen, wie es einige unserer Kandidaten tun“, betonte Poroschenko.
Dem fügte er hinzu, er werde weiterhin auf die Verstärkung des Sanktionsdrucks auf Russland pochen.
Am Montag hatte Putin an den Feierlichkeiten anlässlich des fünften Jahrestags der Wiedervereinigung der Krim mit Russland teilgenommen. Zudem nahm er symbolisch neue Blöcke in zwei Wärmekraftwerken auf der Halbinsel in Betrieb.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 18. März 3:00 Uhr bis 19. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Jasinowataja, Staromichajlowka, Sachanka.
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern Staromichajlowka beschossen,dadurch hat der südliche Teil der Ortschaft keinen Strom.
Außerdem wurden folgende Häuser beschädigt:
– Tschkalow-Straße 43 (Dach beschädigt);
– Tschkalow-Straße 45 (Wand des Hauses beschädigt).
Opfer unter derZivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 253.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 81.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com:
400 Millionen US-Dollar für Syrien-Hilfe: Wofür wird Geld in Wirklichkeit genutzt?
Die von den Vereinigten Staaten für die Syrien-Hilfe bereitgestellten 400 Millionen Dollar werden nicht an die Syrer gehen, sondern in die Finanzierung von Provokationen, darunter auch mit Einsatz von Giftstoffen, fließen. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung der zwischenbehördlichen Koordinierungsstäbe Russlands und Syriens hervor.
„Von den knapp 400 Millionen Dollar, die von der amerikanischen Seite für die Syrien-Hilfe bereitgestellt werden, geht kein Cent an die syrische Bevölkerung“, heißt es in einer entsprechenden Erklärung, die auf der offiziellen Webseite des russischen Verteidigungsministeriums veröffentlicht wurde. Die ganze angegebene Summe sei zwischen UN-Agenturen und Nichtregierungsorganisationen verteilt und sehe die Versorgung und weitere Finanzierung der von „Weißhelm“-Aktivisten durchgeführten Provokationen, mitunter auch mit Einsatz von Giftstoffen, vor.
Die Ergebnisse der Brüsseler Syrien-Konferenz drücken demnach den Syrern weiter Wirtschaftssanktionen auf und ihre Organisatoren erwecken den Anschein, dass sie „der vom achtjährigen Kampf gegen den internationalen Terrorismus müden Bevölkerung helfen“.
Die gesammelten Finanzmittel erhalten laut den Behörden nur jene Flüchtlinge, die auf den Territorien Jordaniens, des Libanons und der Türkei leben, „was ihre Assimilation in diesen Staaten stimuliert“.


Lug-info.com: Ein Auto und die Fenster von fünf Wohnungen wurden bei der Detonation einer nicht identifizierten Sprengeinrichtung in der Nacht auf Dienstag im Osten von Lugansk beschädigt. Das teilte das Zivilschutzministerium der LVR mit.
„Am 19. März 2019 um 01:07 Uhr wurde in Lugansk in der Klubnaja-Straße 57 infolge der Detonation einer nicht identifizierten Sprengeinrichtung ein Fahrzeug vom Typ Daewoo Sens beschädigt, außerdem die Verglasung von 12 Fenstern in fünf Wohnungen der Häuser 55 und 57“, heißt in der Mitteilung.
Tote oder Verletzte gibt es nicht.


de.sputniknews.com:
Bewachung verstärkt: RT France meldet Drohungen gegen Mitarbeiter
Der TV-Sender RT France hat die Polizei über an Mitarbeiter gerichtete Drohungen informiert und die Bewachung der Redaktion in Paris verstärkt. Dies teilte die Chefredakteurin von Sputnik und Russia Today, Margarita Simonjan, mit.
„Was hat man dort über die niederdrückende Hass-Atmosphäre (gesagt)?“, schrieb Simonjan in ihren Accounts in den sozialen Netzwerken.
Unter anderem teilte sie mit, dass die Mitarbeiter von RT France Drohbriefe erhalten hätten.
„Vorher schrieb eine andere Person Briefe an unterschiedliche Adressen von unserem RT-France, rief mehrmals bei der Rezeption an, erzürnte sich sehr – (es ging) etwa um Stalin und darum, dass wir aus Frankreich verschwinden sollen und uns das EU-Parlament weder sehen noch hören will“, erläuterte sie.
Derzeit verfügen Sputnik und der TV-Sender RT über keine Akkreditierung im Elysee-Palast und anderen Behörden. Zuvor hatte die Chefredakteurin von Sputnik France, Natalia Nowikowa, mitgeteilt, dass die Reporter der Agentur, die keine Akkreditierung bekommen hätten, bei der Berichterstattung der Veranstaltungen, die regelmäßig mit Krawallen in Paris begleitet werden, einer Doppel-Gefahr ausgesetzt seien.
Im Kreml bezeichnete man diese Situation als „Informationskrieg“ des französischen Präsidenten gegen russische Medien.
Vergangenen November hatte das Europaparlament eine Resolution mit der Forderung verabschiedet, russischen Medien entgegenzuwirken. Dabei wurden RT und die Agentur Sputnik als Hauptbedrohungen eingestuft.
Ende 2017 hatten Vertreter der französischen Öffentlichkeit CSA-Chef Olivier Schrameck in einem „Le Monde“-Artikel aufgerufen, RT France die Sendelizenz abzuerkennen. Die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete den Vorstoß als eine „grobe Einmischung in die Tätigkeit von Massenmedien“. Die RT-Chefredakteurin warf den französischen Intellektuellen vor, sich über die Parole „Liberté, Égalité, Fraternité“ (zu Deutsch: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) hinwegzusetzen.


Lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik führt am 25. März einen „Direkten Draht“ über Telefon mit Einwohnern der Ukraine durch. Dies teilte er auf seiner Twitter-Seite mit.
„Ich habe mich entschlossen, am 25. März einen „Direkten Draht“ mit den Einwohnern der Ukraine durchzuführen. Die Zahl der Beschwerden über unerträgliche Lebensbedingungen in der Ukraine, die bei uns eingehen, ist um ein Vielfaches gewachsen. Und das sind nicht nur Probleme der Ausschreitungen ukrainischer Soldaten, sondern auch soziale Probleme, Alltagsprobleme und viele andere Fragen“, schrieb Pasetschnik.
Fragen werden über folgende Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse angenommen: ….


n
achmittags:

de.sputniknews.com: Kasachstans Präsident kündigt Rücktritt an
Der Präsident von Kasachstan, Nursultan Nasarbajew, hat am Dienstag seinen Rücktritt angekündigt.
„Ich habe die Entscheidung getroffen, meine Befugnisse als Präsident aufzuheben“, erklärte Nasarbajew in einer TV-Rede der kasachischen Bevölkerung.
„Wir haben alles mit Ihnen gemeinsam gemacht, liebe Kasachen. Sie haben mich bei allen Wahlen unterstützt. Es ist ein Segen, Präsident dieses Landes zu sein. Ich war Ihnen stets treu. Dank Ihnen wurde ich Präsident“, sagte er.
Ende Februar war berichtet worden, dass der Präsident von Kasachstan, Nursultan Nasarbajew, die Regierung des Landes wegen schlechter Arbeit zum Rücktritt aufgerufen habe.
Nasarbajew betonte unter anderem, dass er nach seinem Rücktritt weiterhin Chef des kasachischen Sicherheitsrates und der Vorsitzende der Partei Nur Otan bleibe.
Die Aufgaben des Staatschefs wird bis zu den Präsidentschaftswahlen der Vorsitzende des kasachischen Senats, Kassym-Zhomar Toqajew, erfüllen.
Ende Februar war berichtet worden, dass der Präsident von Kasachstan, Nursultan Nasarbajew, die Regierung des Landes wegen schlechter Arbeit zum Rücktritt aufgerufen habe.
Nasarbajew war seit 1990 Kasachstans Präsident. 2015 wurde er für seine fünfte Amtsfrist neu gewählt.


Dan-news.info: „Energietechniker der Republik haben operativ die Stromversorgung des südlichen Teils von Staromichajlowka, die gestern Abend durch Beschüsse der bewaffneten Formationen der Ukraine unterbrochen worden waren, wiederhergestellt. Die Reparaturarbeiten wurden mit Unterstützung des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung durchgeführt“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.
Es wird angemerkt, dass die Spezialisten die Hochspannungsleitung untersucht, die Schäden gefunden und beseitigt haben. Gegen 13:00 Uhr gab es wieder im gesamten Ort Strom, die Stromversorgung von Staromichajlowka ist derzeit normal.


de.sputniknews.com: Schulbus in Aleppo beschossen: Kind tot – TV
Terroristen haben im syrischen Aleppo einen Schulbus beschossen. Dabei ist ein Kind ums Leben gekommen, berichtet das staatliche Fernsehen Syriens am Dienstag.
„Im Ergebnis des Beschusses eines Schulbusses am Platz an-Nauras im Berzirk as-Sachra durch Terroristen ist ein Kind durch die Kugel eines Scharfschützen gestorben“, teilte der Sender Ikhbariya unter Berufung auf einen Korrespondenten mit.
In den Bezirken Rashidin-4 und Rashidin-5 am Westrand von Aleppo haben sich Terroristengruppen eingenistet. Sie beschießen regelmäßig Wohnviertel der Stadt mit hausgemachten Raketen und Minenwerfern. Darüber hinaus beschießt ein Scharfschütze in der Umgebung des Wohnbezirks as-Sachra gezielt Militärs und Zivilisten.


mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung neunmal verletzt.
Der Hauptteil des Beschusses auf das Territorium des Republik erfolgte von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Majstrenko wurde die Umgebung von Molodjoshnoje und Solotoje-5 mit 122mm-Artillerie und Granatwerfern beschossen.
Von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurden die Umgebungen von Smeloje, Frunse, Golubowskoje und Shelobok mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern großkalibrigen Maschinengewehren beschossen. Den Befehl zur Durchführung der Beschüsse erteilt der Kriegsverbrecher Subanitsch.
Außerdem wurden Uglegorsk und Kalinowka von den Positionen der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Garas ist, aus mit Antipanzerraketenkomplexe, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Insgesamt wurden etwa 140 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert, davon 15 mit einem Kaliber über 100mm.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verheimlicht zynisch Verluste unter dem Personal, darunter auch nicht kampfbedingte, gegenüber der Öffentlichkeit und den Verwandten der toten Soldaten. Die realen Zahlen der Todesfälle übersteigen die vom Stab der OOS angegeben um ein Mehrfaches. Der Tod von Soldaten ist in der überwiegenden Mehrheit mit nicht ordnungsgemäßen gegenseitigen Beziehungen, Selbstmorden, Geraten auf eigene Minenfelder und Schusswechseln zwischen eigenen Einheiten und Einheiten der Nationalisten, deren Abzug aus der OOS-Zone Najew sorgfältig angestrebt hat, verbunden.
So wurde nach Informationen einer unserer Quellen in der Nacht auf den 18. März von den Positionen des nationalistischen Regiments „Asow“ ein Mörserbeschuss des Verantwortungsbereichs der 54. mechanisierten Brigade unternommen. Im Verlauf einer halben Stunde haben die ukrainischen Kämpfer einen Schusswechsel betreieben und etwa 20 Mörsergeschosse abgefeuert, vermutlich des Kalibers 120mm. Infolge eines solchen „Austauschs von Liebenswürdigkeiten“ starben zwei Soldaten der 54. Brigade, ein weiterer wurde verletzt. Die Verluste auf Seiten der Nationalisten werden noch ermittelt.
Im Zusammenhang mit der großen Zahl von nicht kampfbedingten Verlusten und dem niedrigen moralisch-psychischen Niveau des Personals der ukrainischen Streitkräfte, haben die Einheiten in der „OOS“-Zone einen ernsthaften Personalmangel. Derzeit beträgt die Personalausstattung der Brigaden nicht mehr als 50%.
Im Zusammenhang mit dem ernsten Mangel an Soldaten in den Verbänden und Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte führt das Kommando der Bodentruppen auf Basis von Ausbildungszentren in Poltawa, Desna und Staritschi Übungen von Reservisten durch, bei denen die Hauptaufgabe des Verteidigungsministeriums der Ukraine sein wird, die Auszubildenden zur Unterzeichnung von Verträgen zu zwingen und ihnen zu verschweigen, dass sie in die OOS-Zone geschickt werden. Durch Betrug und Zwang plant das Kommando der ukrainischen Streitkräfte die Reservisten zur Auffüllung der Verbände und Truppenteile zu nutzen.
Ich lenke die Aufmerksamkeit der männlichen Bevölkerung der Ukraine darauf, dass es notwendig ist, mit allen Mitteln eine zwangsweise Verlegung in die Zone der Strafoperation zu vermeiden, wo aufgrund von Inkompetenz des kommandierenden Personals und dessen nachlässigem Herangehen an ihre Verpflichtungen täglich Soldaten sterben. Die militärisch-politische Führung der Ukraine kümmert sich nicht um Ihr Leben, sie verfolgt nur persönliche Interessen. Mit lautstarken Erklärungen über den Schutz des Staates planen Poroschenko und seine kriminellen Komplizen an der Regierung zu bleiben, ihre verderblichen Aktivitäten fortzusetzen, die Bevölkerung auszurotten, die Ökonomie des Landes, seine Naturressourcen und alles, was wir als unschätzbare Erbe von unseren viel geprüften Vorfahren erhalten haben, zu vernichten.
Wie wir bereits berichtet haben, ist in der 54. mechanisierten Brigade eine Gruppe von Offizieren des Stabs der Strafoperation eingetroffen, um eine Ermittlung zum Verschwinden des Soldaten Magdenko durchzuführen. Während einer Überprüfung wurde festgestellt, dass die Personalausstattung der Brigade 46% beträgt. Es wurden zahlreiche Fälle entdeckt, wo der Tod von Soldaten verheimlicht wurde. Die Zahl der Fälle von eigenmächtigem Verlassen der Positionen betragen mehr als 30 Fälle und das nur seit Beginn des Jahres. Derzeit wird vom Stab der OOS die Frage behandelt, ob der Brigadekommandeur der von ihm eingenommenen Funktion entspricht.


de.sputniknews.com:
Nordmazedonien erhält von Russland Anerkennungserklärung für neuen Namen
Der russische Botschafter in Skopje, Sergej Basdnikin, hat am Dienstag dem Ministerpräsidenten Nordmazedoniens Soran Sajew das Dokument überreicht, das Russlands Anerkennung des Landes unter seinem neuen Namen bezeugt. Dies gab das Kabinett des nordmazedonischen Premiers bekannt.
Am Montag hatte das russische Außenministerium mitgeteilt, dass Russland den neuen Namen Mazedoniens anerkannt habe.
„Botschafter Basdnikin hat Premierminister Sajew eine Kopie des Schreibens des russischen Außenministeriums vorgelegt, demzufolge es aufgrund des Beschlusses des Präsidenten der Russischen Föderation den neuen Namen unseres Landes – die Republik Nordmazedonien – anerkannt hat”, hieß es in einer Mitteilung des Ministerkabinetts Sajews.
Darüber hinaus wurden beim Treffen die Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Kooperation erörtert. Dabei wurde unterstrichen, dass der Export von nordmazedonischem frischen Gemüse und Obst nach Russland im Januar 2019 im Vergleich zum Januar 2018 um 90 Prozent wuchs.
Im Juli 2018 hatten Athen und Skopje ein Abkommen zur Namensänderung der ehemaligen jugoslawischen Republik am Prespasee unterzeichnet, weswegen das Dokument den Namen „Prespa-Abkommen“ trägt.
Griechenland hatte seit fast drei Jahrzehnten auf die Namensänderung Mazedoniens gedrängt und wegen des Streits jede Annäherung Mazedoniens an die Nato und die EU blockiert. Hintergrund des Streits war, dass die an Mazedonien grenzende nordgriechische Provinz denselben Namen hatte wie der Nachbarstaat.

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 19.03.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von fünf Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 24. und 93. mechanisierten und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Guds, Bryshinskij und Mischantschuk aus Jasinowataja, Trudowskije, Staromichajlowka und der Flughafen von Donezk mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Verbrechers Kuratsch Kominternowo mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Trotz der von den Seiten erreichten Vereinbarung über die Einhaltung eines „Frühlingswaffenstillstands“ beschießt das verbrecherische ukrainische Militärkommando weiterhin täglich Ortschaften der Republik. Da sie nicht in der Lage sind, Kampfhandlungen gegen unsere Verteidiger zu führen, haben sich die BFU auf das Beschießen von lebenswichtigen Infrastrukturobjekten konzentriert. So wurden im Ergebnis eines Beschusses mit Schützenpanzerwaffen auf Staromichajlowka eine Hochspannungsleitung und eine Transformatorunterstation beschädigt. Ein Teil der Ortschaft, einschließlich einer Schule, Kindergärten und einer Poliklinik, hatte keinen Strom. Außerdem wurden zwei zivile Gebäude in der Tschkalow-Straße beschädigt. Der Gegner beschießt zielgerichtet Lebenserhaltungsobjekte und fügt so friedlichen Bürgern, die ohnehin unter dem Krieg leiden, Leid zu.
Heute Morgen haben ukrainische Kämpfer unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers Kuratsch Kominternowo mit 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen. Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Durch erwiderndes Feuer auf die Positionen der Einheiten der 24. und der 79. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die Ortschaften beschießen, wurden Feuerstellungen des Gegners unterdrückt. Die Verluste unter den Strafsoldaten betrugen fünf Tote und sieben Verletzte. Wir warnen die ukrainischen Verbrecher, dass wir auf alle Ausfälle mit Beschuss unserer Ortschaften und Gefahren für friedliche Bürger der Republik adäquat reagieren und die Aggression unterbinden werden.
Die Generalstaatsanwaltschaft der DVR führt derzeit Ermittlungsmaßnahmen durch. Auf Grundlage uns vorliegender Materialien wurden Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher Guds und Kuratsch aufgenommen, die Befehle zum Beschuss friedlicher Ortschaften der Republik erteilt haben.
Im Zusammenhang mit der Verschiebung der Rotationsmaßnahmen ist unter den Kämpfern der 58. Brigade ein weiterer Ausbruch von Unzufriedenheit festzustellen, der sich in direkter Nichtunterordnung und der Sabotage von Befehlen der Kommandeure und Vorgesetzten ausdrückt. Nach Informationen unserer Quellen sind 30% des Personals der Brigade nach Dsershinsk gefahren, um Zeit nach ihrem Belieben zu verbringen.
Zur Regelung der entstandenen Situation wurde dringend eine Kommission unter Leitung des für moralisch-psychische Versorgung zuständigen stellvertretenden Kommandeurs der OOS Gruntowyj in die Brigade geschickt. Wir schließen nicht aus, dass nach dem Abschluss der Arbeit des „leitenden Psychologen“ die Zahl der Beschießungen in dieser Richtung zunimmt.
Gemäß einer Informationen von einer unserer Quellen in der ukrainischen Militärstaatsanwaltschaft wurde am 13. März ein Strafverfahren gegen den Kommandeur des 152. Radarzugs der 1. Radarbrigade, die im Gebiet von Petrowskoje, Wolnowacho-Bezirk, stationiert ist, wegen Diebstahl von Waffen und Material aufgenommen. Der geschäftstüchtige Kommandeur des Zugs konnte innerhalb eines Monats drei Kalaschnikow-Maschinengewehre, etwa 1800 Patronen und ein teures Chiffriergerät „Gnom-E“, das für den kryptographischen Schutz der IP-Netzes vorgesehen ist, verkaufen. Um die Spuren des Verbrechens zu verwischen, hat er das Gebäude in Brand gesetzt, in dem der Zug stationiert war, um so der Verantwortung zu entgehen. Nach den Worten der Quelle in der Staatsanwaltschaft gibt es solche Fälle zu Dutzenden. Neben dem Waffenhandel ist der Verkauf teurer Ausrüstung auch ein einträgliches und alltägliches Geschäft der ukrainischen Kommandeure.


de.sputniknews.com: Solange Poroschenko bleibt: Keine fruchtbare Beziehung zu Kiew in Sicht – Peskow
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat am Dienstag vor Journalisten die jüngste Äußerung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko über das „Breikochen” mit Putin kommentiert und erläutert, wen Russland als nächsten Präsidenten der Ukraine sehen will.
Solange Petro Poroschenko Präsident der Ukraine sei, würden sich die Beziehungen zwischen Moskau und Kiew definitiv nicht verbessern, erklärte er.
Peskow erinnerte zudem daran, dass sich Russlands Präsident, Wladimir Putin, bereits sehr ausführlich zu den Aussichten, wenigstens eine Art Beziehung zu der derzeitigen Führung der Ukraine aufzubauen, geäußert habe.
„Das war sehr ausdrucksvoll und bedarf keiner weiteren Ergänzungen. Was (die Kandidaten – Anm. d. Red.) angeht, unter denen unsere bilateralen Beziehungen besser sein könnten, kann man eindeutig sagen, dass es wiederum mit dem gegenwärtigen (Präsidenten – Anm. d. Red.) nicht besser werden kann”, so der Kremlsprecher.
Er fügte hinzu, man sollte die weiteren Entwicklungen in der Ukraine ganz genau beobachten.
„Für den Kreml wäre es definitiv besser, wenn die Ukrainer einen Präsidenten wählen, der die Realität nüchtern beurteilen würde, bei dem die politische Weisheit vorherrschen würde”, sagte Peskow.
Er solle nicht ein „Kriegs-, sondern ein Friedenspräsident” sein.
Bei seinem Krim-Besuch am vergangenen Montag erläuterte Putin, dass das russische und das ukrainische Volk nie einen Zwist gehabt hätten, aber derzeit kein positives Ergebnis bei den Beziehungen zu der Kiewer Regierung erzielt werden könne. Wie er erklärte, könne man mit den ukrainischen Behörden „keinen Brei kochen“ (d.h. nichts Konstruktives vereinbaren).
Poroschenko reagierte empört und betonte, er lehne die angedeutete Möglichkeit vehement ab. Er „werde mit niemandem Brei kochen und essen oder angeln gehen, wie es einige unsere Kandidaten tun“.
Am Montag wurde auf der Krim der fünfte Jahrestag der Wiedervereinigung mit Russland gefeiert.
Die Halbinsel war am 18. März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war der nationalistisch geprägte Staatsstreich in Kiew.
Die ukrainische Regierung weigert sich nach wie vor, die Abspaltung der Krim anzuerkennen. Die westlichen Staaten haben den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch und die von der Opposition gestellte Regierung in Kiew akzeptiert, jedoch nicht das Krim-Referendum.


abends:

telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie schon mitgeteilt wurde, haben die BFU das Feuer auf Golmowskij eröffnet. Dabei wurden folgende Häuser beschädigt.
– Fedosejew-Straße 39 (die Fassade des Hauses wurde durchschlagen und das Stromversorgungskabel des Hauses durchtrennt);
– Fedosejew-Straße 37 (das Stromversorgungskabel des Hauses wurde durchtrennt“;
– Fedosejew-Straße 40 (Treffer aus das Dach des Wohnhauses);
– Orenskij-Straße 63 (das Fensterglas des Wohnhauses wurde herausgeschlagen).
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden nicht festgestellt. Genauere Informationen werden noch ermittelt.

 

Standard

Presseschau vom 18.03.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

wpered.su: In einem Interview mit „Antifaschist“ berichtete Stanislaw Retinskij über sein Buch über den Donbass
Am 15. März fand in Moskau mit Unterstützung der KPRF ein Präsentation des Buches des Ideologiesekretärs der Kommunistischen Partei der DVR Stanislaw Retinskij „Der Donbass in der weltweiten Konfrontation: ein klassenmäßiger Ansatz“ statt.
Nach den Worten Autors ist sein Buch eine Darstellung der Erfahrung des Kampfes des Volkes des Donbass für Freiheit und soziale Gerechtigkeit, gegen Faschismus und neokolonialistische Bestrebungen der USA und der EU.
„Antifaschist“ besuchte die Präsentation und stellte dem Autor einige Fragen.
– Wie wurde die Idee für Ihr Buch geboren?
– Ich schrieb das Buch, damit es für die praktische Verwendung in unseren Parteiorganisationen von Nutzen ist. Auf seiner Grundlage können politische Bildungsveranstaltungen stattfinden, es kann zur Agitation und Propaganda, bei der internationalen Aktivität genutzt werden, weil dort die Verdienste der Kommunisten bei den Ereignissen im Donbass zum Ausdruck kommen. Das Buch ist dem im Februar 2015 in den Kämpfen um Debalzewo gefallenen Genossen Wsewolod Petrowskij gewidmet, der in einer Einheit der Brigade „Prisrak“ Mosgowojs gekämpft hat. Er versuchte, in diesen Ereignissen den progressiven Kern zu finden, eine Tendenz zum Kampf für den Sozialismus, deswegen ist er gerade in diese Brigade gegangen.
– Derzeit ist die KP der DVR nicht in der Regierung der Republik vertreten, erklären Sie, warum die Kommunisten aus der Regierung gedrängt wurden, wenn gerade sie an den Quellen der Entstehung der Staatlichkeit der DVR standen?
– Die Ereignisse im Donbass tragen widersprüchlichen Charakter, sie können mit Moskau im Jahr 1993 verglichen werden, als sich sowohl Linke als auch Rechte auf einer Seite der Barrikade befanden, zeitweilige Verbündete wurden. Unser gemeinsamer Feind ist der ukrainische Nationalismus, hinter dem der Imperialismus der EU und der USA steht. Aber früher oder später wird zwischen Linken und Rechten ein Kampf beginnen. Das, was die Kommunisten der DVR aus der Regierung drängte, ist eine Erscheinung des Klassenkampfes. Aber wir wir haben nicht vor stehen zu bleiben, wir setzen unsere Aktivität im Bereich der internationalen Anerkennung der Republik fort. Wir meinen, dass die Zukunft im Sozialismus liegt, und wir werden diese Richtung mit allen verfügbaren Mitteln verteidigen.
– Wie groß ist der Einfluss der Kommunisten im Arbeiterbereich des Donbass?
– Der Einfluss der Kommunisten ist unzureichend, weil die Arbeiterklasse mit der Ideologie des Antisowjetismus getränkt ist, der aus der Zeit Ende der 80er bis Anfang der 90er Jahre geblieben ist. Deshalb werden wir einen ideologischen Kampf um die Entstehung von Klassenbewusstsein führen müssen. Es muss nicht nur eine Erhöhung der Löhne, eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erkämpft werden, sondern das System zerschlagen werden, eine sozialistische Entwicklungsrichtung gesetzt werden. Damit müssen sich die Kommunisten befassen.
Im Zusammenhang mit den Kampfhandlungen zieht ein sehr großer Teil der jungen arbeitsfähigen Bevölkerung in die RF und die älteren Menschen, die in der UdSSR geboren und sozialisiert wurden, sind schwer für einen Kampf zu mobilisieren. Es muss eine neue Generation geboren werden, die den Sozialismus nicht gesehen hat und aus den Überresten der sozialistischen Errungenschaften, die noch existieren, keinen Nutzen ziehen konnte.
– Sehen Sie keine Widersprüche daran, dass im Donbass ein antifaschistischer Kampf geführt werden, während er gleichzeitig oft von europäischen Rechtskräften unterstützt wird?
– Im Bereich der Solidarität mit dem Donbass tun Rechte tatsächlich nicht wenig. So werden Vertretungen der DVR in Europa vornehmlich von Menschen mit rechten Ansichten eröffnet, eine Ausnahme ist Griechenland, wo sie von einem Linken geleitet wird. Es kommt eine Verwirrung auf: wenn Rechte Unterstützung leisten, von welchem antifaschistischen Kampf ist dann die Rede? Wir Kommunisten versuchen uns von „rechter“ Solidarität abzugrenzen, zumal sie ausschließlich wirtschaftliche Interessen des Kapitals verfolgt, die mit Handelsbeziehungen zu Russland zusammenhängen. Sie sind bereit, sowohl die DVR als auch die LVR zu unterstützen, egal warum, um diese Verbindungen zu erhalten.
– Wie entwickeln sich die jetzt nationalisierten Unternehmen und wie kann die Ökonomie vom Gesichtspunkt eines klassenmäßigen Herangehens reformiert werden?
– Die Ökonomie entwickelt sich schwierig, weil die Republik nicht anerkannt ist, es muss mit grauen und schwarzen Schemata gearbeitet werden. Um die Kohle des Donbass zu exportieren, sind alle möglichen Vermittlungsfirmen notwendig. Die Hauptsache, damit die Ökonomie in Gang kommt, ist die Anerkennung, in erster Linie die Anerkennung von Seiten der RF, dann wird es möglich sein, mit russischen Unternehmen legal zu arbeiten.
Anfang 2017 wurden die Unternehmen, die ukrainischen Oligarchen gehörten, in erster Linie Rinat Achmetow, unter äußere Leitung gestellt. Aber das darf nicht mit Nationalisierung verwechselt werden. Formal wurden sie staatlich, aber tatsächlich werden sie von Strukturen, die mit einem anderen Oligarchen – Sergej Kurtschenko – verbunden sind, kontrolliert. Wir Kommunisten bestehen auf einer uneingeschränkten Nationalisierung, mindestens, dass der Staat 50% + 1 der Aktien kontrolliert, wie amerikanisches oder europäisches Kapital auf Kuba arbeitet.
– Haben die Kommunisten eine Strategie, um die Unternehmen wieder in staatliche Hand zu bekommen? Denn anscheinend ist es so, dass die Werke einem Oligarchen abgenommen wurden und einem anderen gegeben, der Unterschied liegt nur im Wohnort.
– Die Strategie ist eine klare – die Macht ergreifen und dann die Kontrolle über die Unternehmen zurückerlangen.
– Welche Stimmung besteht bei den Menschen in der DVR und wie stehen sie zu der fehlenden Anerkennung der Republik durch die russische Regierung?
– Was die Stimmung der Menschen betrifft, sie beißen die Zähne zusammen und ertragen weiter die Schwierigkeiten des Lebens, die mit dem Krieg zusammenhängen. Aber wenn es keinerlei Perspektiven in Bezug auf die Anerkennung der Republik gibt, wenn man keine normalen Dokumente hat, wenn man nach Abschluss der Hochschule zum Beispiel in der Wahl des Arbeitsorts beschränkt ist, so ist das bedrückend. Die fehlende Anerkennung, der Schwebezustand bedrückt weitaus mehr als die nicht endenden Kriegshandlungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. Als es kein Szenario analog dem auf der Krim gab, hat das viele enttäuscht. Die russische Führung muss sich über diese Situation im Klaren sein.


de.sputniknews.com:
Möglicher Juncker-Nachfolger: Weber will Nord Stream 2 unbedingt stoppen
Der CSU-Politiker und Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) bei der Europawahl, Manfred Weber, hat versprochen, alles in seiner Macht zu unternehmen, um die im Bau befindliche Gaspipeline Nord Stream 2 zu stoppen, sollte er zum EU-Kommissionspräsidenten gewählt werden.
Nord Stream 2 sei ein „rein politisches“ und kein wirtschaftliches Projekt, das den Interessen der Europäischen Union widerspreche, sagte Weber gegenüber der polnischen Zeitschrift „Newsweek Polska“. Er lehne deshalb den Bau der Gasleitung kategorisch ab.
Es gebe bereits Mittel, um das Projekt zu blockieren, und zwar die Gas- und Energiedirektive der EU. Falls er Jean-Claude Junckers Nachfolger werde, werde er in diesem Dokument nach Optionen suchen, um das Gasprojekt selbst in seiner fortgeschrittenen Phase beeinflussen zu können.
Nord Stream 2 werde den Interessen der Ukraine erheblich schaden und werde die Gaspreise in ganz Europa langfristig beeinflussen, fügte der Politiker hinzu. Russland müsse zudem den Krieg in der Ostukraine, seine „Intervention“ in Syrien und „aggressive Fake-News-Kampagnen“ stoppen.
Vergangene Woche hatte das Europäische Parlament eine rechtlich nicht bindende Resolution verabschiedet, die den Stopp von Nord Stream 2 forderte. In dem Dokument wird zudem aufgerufen, Moskau nicht mehr als strategischen Partner zu betrachten.
Für die Resolution stimmten 402 Abgeordnete. 163 waren dagegen, 89 enthielten sich der Stimme. Der entsprechende Resolutionsentwurf war zuvor von der lettischen Europaabgeordneten Sandra Kalniete eingebracht worden.
Auch die USA machen aktiv Stimmung gegen das Projekt. Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hat mehrfach den Stopp von Nord Stream 2 gefordert, angeblich aus Sorge um die US-Partner, die sich in Abhängigkeit von Russland begeben würden. Dabei will Washington selbst das teurere US-Flüssiggas an Europa verkaufen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt hingegen das Projekt. Schon im Kalten Krieg habe Deutschland schließlich Erdgas aus der Sowjetunion eingeführt, und sie wisse nicht, „warum die Zeiten heute so viel schlechter sein sollen“. Vielmehr müsse man darauf achten, Russland nicht ganz in die Arme Chinas zu treiben.


Mil-lnr.info: Vertreter der Volksmiliz der LVR haben mit Unterstützung der gesellschaftlichen Organisation „Union der Kommunisten des Lugansker Land
es“ humanitäre Hilfe in die Schule der frontnahen Ortschaft Solotoje-5, das ist Marjewka, gebracht, die an Familien mit Anspruch auf Ermäßigungen, an bedürftige und kinderreiche Familien sowie an Familien, die durch die ukrainischen Beschüsse gelitten haben, ausgegeben werden. Die Kiewer Truppen beschießen diese Ortschaft praktisch täglich und verletzten alle möglichen Waffenstillstände.


de.sputniknews.com:
Verhandlungen zu Rüstungskontrolle: USA wollen China ins Boot holen
John Bolton, Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, hat sich am Sonntag gegenüber dem US-Radiosender AM 970 über eine mögliche Teilnahme Chinas an den Verhandlungen über Rüstungskontrolle ausgesprochen.
Bolton zufolge verstärkt China derzeit seine Nuklearkapazität. Das sei einer der Gründe, warum die USA ihr Raketenabwehrsystem verstärken wollen.
„Und das ist einer der Gründe, warum es sinnvoll sein kann, dass China an den Besprechungen teilnimmt, falls wir weitere Verhandlungen über Rüstungskontrolle, zum Beispiel mit den Russen haben sollten“, sagte Trumps Sicherheitsberater.
Die Aufnahme des Interviews wurde auf der offiziellen Seite der Show „The Cats Roundtable with John Catsimatidis“ veröffentlicht.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass Washington am 2. Februar mit dem Ausstiegsverfahren aus dem INF-Vertrag beginne. Präsident Wladimir Putin versprach einen adäquaten Schritt, den Russland auch unternahm. Zugleich erklärte Putin, dass alle Abrüstungsvorschläge Russlands auf dem Tisch blieben und die Türen offen stünden, Moskau aber keine Gespräche mehr initiieren würde. Am 4. März unterzeichnete Putin einen Erlass, mit dem Russland den Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) ab sofort aussetzt. …


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Kalinowoka und Shelobok.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.


de.sputniknews.com:
Um 36 Millionen weniger: Russland baut erneut Investitionen in US-Staatsanleihen ab
Russland hat im Januar 2019 laut den jüngsten Angaben des US-Finanzministeriums seine Anlagen in amerikanischen Wertpapieren reduziert.
Im Januar 2019 umfassten demnach die russischen Investitionen in die amerikanischen Staatsanleihen 13,180 Milliarden US-Dollar. Das ist um 36 Millionen US-Dollar weniger als im vergangenen Monat.
Dabei flossen 6,322 Milliarden in die langfristigen und 6,858 in die kurzfristigen Staatsanleihen.
China verfügt über ein Paket von US-Staatsanleihen im Wert von 1,127 Billionen US-Dollar und belegt somit den ersten Platz. Darauf folgen Japan (1,07 Billionen US-Dollar) und Brasilien mit 305,1 Milliarden US-Dollar.
2018 war berichtet worden, dass Russland seine Anlagen in US-Schatzpapieren mindestens um ein Drittel reduziert habe und damit nicht mehr auf der Liste der größten ausländischen Besitzer von US-Staatsanleihen stehe.
Im April 2018 hatte Russland Wertpapiere des US-Finanzministeriums im Wert von 47,5 Milliarden Dollar verkauft und rutschte somit vom 16. auf den 22. Platz auf der Liste ab. Im März 2018 hatte Russland über amerikanische Staatsanleihen im Wert von 96,1 Milliarden US-Dollar verfügt.
Vor elf Jahren begann Moskau, erheblich in US-Staatsanleihen zu investieren. Der Höchstwert von 176,3 Milliarden Dollar wurde im Oktober 2010 erzielt.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 17. März 3:00 Uhr bis 18. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 10.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Sajzewo, Dolomitnoje, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Wasiljewka, Jasinowataja, Oktjbarj, Sachanka, Kominternowo.
Wie zuvor mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern zum sechsten Mal in diesem Monat das Territorium der Wasiljewker Pumpstation beschossen.
Außerdem ist infolge von Beschuss mit verbotenen Waffen ein Brand an einem privaten Haus in Wasiljewka entstanden.
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 81.
Wir erinnern daran, dass die Zahl derGeschosse mit einem Kaliber bis 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 180.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com:
Flüchtlingscamp Rukban: USA verschweigen positive Entwicklung in Syrien – Moskau
Der Wiederaufbau Syriens schreitet voran und ein friedliches Leben kehrt zurück. Die USA verschweigen jedoch diese positive Entwicklung der Weltöffentlichkeit, besonders den Einwohnern des Flüchtlingscamps Rukban. Dies geht aus einer Erklärung der Koordinierungsstäbe Russlands und Syriens für die Rückführung syrischer Flüchtlinge hervor.
„Die USA wollen sowohl der Bevölkerung des Lagers als auch der Weltöffentlichkeit die positive Dynamik des Wiederaufbaus des friedlichen Lebens verhehlen, die dank den Bemühungen der syrischen Regierung unter Beistand Russlands sowie anderer Länder erreicht worden ist“, heißt es in der Erklärung. Auf diejenigen, die sich bereit erklärten, bei dem Wiederaufbau Syriens zu helfen, werde politischer und Informations-Druck ausgeübt.
So sei bei der III. Internationalen Geberkonferenz für Syrien beschlossen worden, Syrien keine Finanzhilfen bereitzustellen, obwohl sich die Lage im Lande normalisiere, heißt es weiter in der Erklärung. Die Ergebnisse Konferenz hätten bestätigt, dass die USA und die EU an der Heimkehr der syrischen Bürger, die sich zurzeit in Europa aufhalten würden, nicht interessiert seien.
Die „einzig mögliche“ Methode, die Leiden der Bevölkerung des Lagers Rukban zu mindern, sei die Umsiedlung der Einwohner im Einklang mit deren Wünschen, betonten die Koordinierungsausschüsse. Die syrischen Behörden seien bereit, zu jedem Zeitpunkt sechs Konvois aus komfortablen Bussen zur Evakuierung der Flüchtlinge zu schicken und „die leidenden syrischen Bürger zu retten”
Dafür sei lediglich die Zustimmung der US-Seite für die Auflösung des Flüchtlingslagers nötig sowie die Sicherheitsgarantien für die Bewegung der Evakuierungskonvois innerhalb der okkupierten At-Tanf-Zone.
Russland und Syrien begrüßten außerdem die Erklärung der humanitären Beraterin des UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Najat Rochdi, über die Anspornung der Zusammenarbeit mit dem syrischen Außenministerium zur freiwilligen, sicheren und menschenwürdigen Umsiedlung der internen Flüchtlinge aus der Zone At-Tanf.
Russland und Syrien fordern bereits geraume Zeit von den Vereinigten Staaten die Auflösung des Flüchtlingslagers und werfen der US-Seite vor, die Evakuierung der Flüchtlinge zu verhindern.


nachmittags:

de.sputniknews.com: Boeing 737 Max: Piloten erlernten Steuerung via iPad – NYT
Viele Piloten der Boeing 737 Max haben vom Hersteller keine ausführlichen Informationen über die Eigenschaften des Flugzeugs erhalten und seine Steuerung via iPad-App erlernt. Darüber schreibt die Zeitung „The New York Times“ mit Verweis auf Vertreter mehrerer Fluglinien.
Demnach stellte Boeing erst als der neue Passagierjet beinahe flugbereit war Angaben für die Entwicklung eines Flugsimulators zur Verfügung.
„Bei vielen neuen Flugzeugmodellen trainieren Piloten stundenlang mit riesigen, millionenschweren Simulatoren – in Cockpits, die das Flugerlebnis nachahmen und die neuen Funktionen zeigen. Aber im Falle der 737 Max haben viele Piloten, die Erfahrung mit der Boeing 737 hatten, via iPad das Flugzeug studiert“, so die Zeitung weiter.
Darüber hinaus wurden die Ausbildungsmaterialien über den neuen Jet von einer Gruppe von Piloten geschrieben, die das Flugzeug oder einen vollwertigen Simulator nie geflogen hatten.
James LaRosa, ein 737-Pilot und Gewerkschaftsbeamter, der bei der Leitung der Trainingsgruppe half, erklärte gegenüber dem Blatt, er habe sich in einem Boeing-Trainingszentrum mit dem neuen Flugzeug vertraut gemacht. Der dort zur Verfügung gestellte Simulator unterschied sich ihm zufolge sehr stark von den üblichen Simulatoren.
„Neben einem zweistündigen iPad-Trainingskurs von Boeing nutzten LaRosa und seine Kollegen ihre Erfahrung mit diesem Simulator, um ein 13-seitiges Handbuch über die Unterschiede zwischen der 737 Max und ihrem Vorgänger zu erstellen“, erklärte der Autor der Zeitung.
Allerdings wurde in den Schulungsunterlagen eine neue Software nicht erwähnt – nämlich das MCAS-System.
Nach dem Absturz des Flugzeugs von „Lion Air“ im Oktober 2018 wurde die neue Software zu einem Schwerpunktbereich für Ermittler und Piloten.
Die Motoren in den neuen Flugzeugen seien größer als ihre Pendants in der Boeing 737 – damit soll der Konzern versucht haben, die Treibstoffeffizienz zu steigern. Um die sich aufgrund der größeren Motoren unterscheidende Aerodynamik zu kompensieren, installierte Boeing das MCAS-System, das die Nase des Flugzeugs unter bestimmten Umständen automatisch nach unten lenkt.
„Ein zentrales Problem bei der Lion Air-Katastrophe ist, dass das System aufgrund fehlerhafter Sensorablesungen möglicherweise fehlerhaft getriggert wurde“, erklärte der Autor.
Nach dem Absturz war der Zeitung zufolge klar, dass die Piloten der 737 Max nicht vollständig über die neue Software informiert gewesen seien.
„Es ist unklar, wann die Flugzeuge wieder fliegen werden. Erwartet wird, dass das Unternehmen bis April ein Software-Update auf den Markt bringen wird, durch das die Funktionen des Jets rund um das automatisierte System geändert werden“, schließt „NYT“.
Am 10. März war eine Boeing 737 MAX 8 der Linie „Ethiopian Airlines” mit 149 Passagieren und acht Besatzungsmitgliedern an Bord sechs Minuten nach dem Start abgestürzt. Überlebende gab es keine.
Im Oktober 2018 war eine Boeing 737 MAX der indonesischen Billigfluglinie „Lion Air“ ebenfalls kurz nach dem Start abgestürzt. 189 Personen starben.
Der Luftraum über Europa ist inzwischen für Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX gesperrt. Auch weltweit ziehen Airlines bereits Konsequenzen. Obwohl die zuständige US-Luftfahrtbehörde FAA die Boeing 737 MAX 8 weiter für zuverlässig hält, reagieren Passagiere verunsichert.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 18.03.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner zehnmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von neun Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer der 30. mechanisierten Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Garas die Gebiete von Sajzewo und Solomitnoje mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 24. und 93. mechanisierten und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Guds, Bryshinskij und Mischantschuk aus Jasinowataja, Trudowskije, Wasiljewka, und der Flughafen von Donezk mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
Ein weiteres Mal haben die bewaffneten Formationen der 93. mechanisierten Brigade das Feuer auf das Territorium der Wasiljewker Pumpstation mit Mörsern des Kalibers 120mm, Granatwerfern sowie Schusswaffen eröffnet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Station acht Mörsergeschosse abgefeuert. Zum Glück gelang es dem Personal in den Schutzraum zu gelangen und niemand wurde verletzt.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Verbrechers Kuratsch Sachanka, Oktjabrj und Kominternowo mit Mörsern der Kaliber 82 und 120mm, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Trotz des Verbots des Verteidigungsministeriums der Ukraine, Mörser des Typs „Molot“ vor dem Abschluss der Ermittlungen zu den Ursachen der technischen Probleme zu verwenden, stellen wir weiter Lieferungen dieses Waffentyps nicht nur an rückwärtige Einheiten, sondern auch an Brigaden, die entlang der Kontaktlinie stationiert sind, fest. Und die Folgen solcher Lieferungen führen weiterhin zu nicht kampfbedingten Verlusten unter dem Personal der BFU. Gestern explodierte im Gebiet von Wodjanojw während eines Beschusses von Ortschaften der Republik bei einer Mörsermannschaft der 3. bataillonstaktischen Gruppe der 80. Luftsturmbrigade ein Mörser „Molot“, in der Folge starben drei Soldaten und einer wurde schwer verletzt. Im Zusammenhang mit der illegalen Lieferung dieses Waffentype in die Truppe wird der Fall von Explosion eines Mörsers und des Todesfälle beim Personal sorgfältig vom Kommando der OOS verheimlicht. Um das Durchsickern von Informationen von Seiten von Zeugen des Vorfalls zu verhindern, arbeiten Mitarbeiter des SBU am Ort des Geschehens.
Wir stellen weiter einen Konflikt um die Verteilung der Verantwortungsbereiche zwischen den regulären Truppenteilen der BFU und in der OOS-Zone eingetroffenen nationalistischen Einheiten statt. Tägliche bewaffnete Auseinandersetzungen führen zu regelmäßigen Verlusten und dem Personal und zwingen das Kommando der BFU und der Nationalgarde der Ukraine, harte Maßnahmen zur ihrer Unterbindung zu ergreifen. So wurde am 17. März die Ankunft des Leiters des Stabs der NGU Generalleutnant Kriwenko in Kramatorsk festgestellt, um Ermittlungen durchzuführen und die Schuldigen in der 5. Brigade der Natonalgarde zu bestrafen, die das Mörserfeuer auf Einheiten der BFU eröffnet haben. Während der Erwiderung des Feuers erlitt die Brigade Verluste von vier Personen.


deutsch.rt.com:
US-Vorschlag an Russland und China zu neuer Rüstungskontrolle – Moskau ist skeptisch
US-Sicherheitsberater John Bolton hat Russland und China Vorschläge für eine neue Rüstungskontrolle unterbreitet.
US-Sicherheitsberater John Bolton äußert sich besorgt über Chinas wachsendes Nuklearpotenzial und bringt neue Gespräche zur Rüstungskontrolle ins Spiel. Moskau kritisiert die US-Arroganz und sieht die Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten als einzige Alternative.
Alle Gespräche mit den USA werden scheitern, solange Washington nicht seine Arroganz aufgibt und weiterhin versucht, eigenmächtig nach seinen eigenen Bedingungen zu handeln, sagte ein russischer Top-Senator nach erneuten Äußerungen des Nationalen Sicherheitsberaters der USA, John Bolton, zur Rüstungskontrolle.
Bolton äußerte Bedenken über das wachsende nukleare Potenzial Pekings und sagte am Sonntag im AM 970 Radio, dass „wenn wir eine weitere Rüstungskontrollverhandlung, zum Beispiel mit den Russen, führen würden, es sinnvoll sein könnte, auch China in diese Diskussion einzubeziehen“.
„Washington plant immer noch, arrogant und zu seinen eigenen Bedingungen mit China, Russland und Nordkorea zu sprechen“, antwortete Konstantin Kosachev, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im russischen Föderationsrat.
„Es wird viel Zeit und viele weitere US-amerikanische Fehler erfordern, bevor man versteht, dass ein gemeinsamer Ansatz, der die Interessen aller Parteien berücksichtigt, die einzige Alternative ist. Aber diese Zeit wird sicherlich kommen.“
Kosachev wies auch darauf hin, dass der nationale Sicherheitsberater in seiner Erklärung tatsächlich anerkannte, dass „sein radikaler Ansatz aus nicht allzu ferner Vergangenheit“, dass die Macht und der Exzeptionalismus der Vereinigten Staaten diesen erlauben, das Schicksal der Welt allein zu entscheiden, falsch war.
„Das wird nicht funktionieren, und je länger Bolton für die nationale Sicherheit der USA verantwortlich bleibt, desto offensichtlicher wird es werden. Es ist bereits viel Unordnung entstanden, aber es gibt keine Verbesserung der Sicherheit. Es ist genau umgekehrt.“
Der stellvertretende Vorsitzende der Kommission für internationale Beziehungen des Föderationsrates, Wladimir Dzhabarov, sagte, Russland würde die Beteiligung Chinas an Verhandlungen zur Nichtverbreitung von Atomwaffen begrüßen, falls sie jemals stattfinden sollten.
Dmitri Peskow, der Pressesprecher des Russischen Präsidenten, erklärte gegenüber Journalisten, dass „wir bisher keine konkreten Vorschläge“ von der US-amerikanischen Seite zu den Gesprächen erhalten hätten.
Washington hatte Russland wiederholt die Schuld für die Verletzung des INF-Abkommens über nukleare Mittelstreckensysteme gegeben, aber keinen Beweis für die Anschuldigungen geliefert. Moskau wies die Behauptungen zurück und bestand darauf, dass die USA selbst gegen den INF-Vertrag verstießen. Am 1. Februar 2019 erklärten die USA offiziell ihren einseitigen Rückzug aus dem bahnbrechenden Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty (INF) an, so dass Russland keine andere Wahl hatte, als seine Beteiligung an dem Abkommen ebenfalls auszusetzen.
Nachdem Russlands Versuche, das INF-Abkommen zu retten, von Washington beiseite geschoben wurden, sagte Moskau, dass es keine neuen Vorschläge zur Rüstungskontrolle machen werde und nur auf Initiativen der US-Amerikaner warten werde.


mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung viermal verletzt.
Der Hauptteil des Beschusses des Territorium des Republik erfolgte von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte aus. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Subanitsch wurden die Umgebungen von Shelobok und Frunse mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurde die Umgebung von Solotoje-5 mit Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen. Den Befehl zur Durchführung der Beschüsse erteilt der Kriegsverbrecher Majstrenko.
Außerdem wurde Kalinowka von den Positionen der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Garas ist, aus mit Schützenpanzerwaffen beschossen.
Insgesamt wurden etwa 90 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
In den Truppenteilen und Einheiten der sogenannten vereinigten Kräfte hat das Gewährenlassen durch die Kommandeure zu massenhafter Alkohol- und Drogenabhängigkeit unter dem Personal geführt. Die Soldaten verlassen in betrunkenem Zustand die Positionen, geraten auf Minen, überschreiten die Kontaktlinie.
So hat in der 25. Luftlandebrigade am 16. März der Soldat S.A. Sorotschenko eigenmächtig den Truppenteil verlassen, und ein AK-72-Maschienngewehr und Munition sowie Granaten mitgenommen. Im Zusammenhang damit ist in der Brigade eine Kommission aus dem Stab der OOS eingetroffen und hat mit der Arbeit begonnen, es werden Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt. Im Verlauf der Arbeit der Kommission wurden Fälle von gesetzwidrigem Einzug von Geldmitteln vom Personal durch die Kommandeure der Einheiten der Brigade festgestellt sowie einen Monat lang fehlende Zahlungen von Zuschlägen für den Dienst an der ersten Verteidigungslinie.
Derzeit führt das Kommando der 10. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Maßnahmen zur Suche nach einem bewaffneten Deserteur durch, der am 17. März die Frontpositionen an der Kontaktlinie verlassen hat.
Die Materialien zu Fällen von Desertion und Tod unter dem Personal veröffentlicht das Kommando der OOS nicht und verheimlicht es gegenüber den Verwandten der Soldaten, die bei uns eintreffende Information bietet eine Grundlage, um von einer katastrophalen Lage der einfachen Soldaten in der ukrainischen Armee auszugehen.
Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen hält das Kommando der Strafoperation vorsätzlich eine angespannte Lage in der Konfliktzone aufrecht.
So hat nach Information unserer Aufklärung der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Oberst Majstrenko das ihm unterstellte Personal angewiesen, die Wachsamkeit zu verstärken, angeblich im Zusammenhang mit einer möglichen Aktivität einer Diversions- und Erkundungsgruppe der Volksmiliz der LVR in der Nähe der Kontaktlinie. Solche Falschinformationen werden vorsätzlich vom Brigadekommando verbreitet, um den Kampfgeist der Soldaten zu befördern, die von der Willkür und den unerträglichen Dienstbedingungen ermüdet sind und sich weigern, die Befehle auszuführen und weiterhin die Positionen verlassen.
Der sich bei uns befindende Soldat der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Magdenko erzählte über die Erstellung von inszenierten Videoreportagen durch ukrainische Massenmedien in der „OOS“-Zone. Er teilte auch mit, dass das Kommando der Brigade Vorfälle unter Beteiligung von Soldaten der Brigade und Verluste unter dem Personal gegenüber dem Kommando verheimlicht.
Ich erklärte ein weiteres Mal, dass die strenge Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung ein unveräußerlicher Teil des Maßnahmekomplexes zur Gewährleistung des Schutzes und der Sicherheit unserer Republik ist. Unsere Bestrebungen zu einer friedlichen Regelung des Konflikts sind nach wie vor unverändert. Die Einheiten der Volksmiliz eröffnen das Feuer nicht, aber sie tun wachsam Dienst. Im Fall einer Gefahr oder Provokation von Seiten der ukrainischen Truppen, sind wir bereit, eine adäquate Antwort zu geben.


de.sputniknews.com:
Polen will mehr US-Militärs im Land
Die polnischen Behörden streben danach, die Zahl der amerikanischen Militärs im Land zu erhöhen und nicht eine Militärbasis im klassischen Sinne zu schaffen. So äußerte sich der Sprecher des polnischen Präsidenten, Błażej Spychalski, gegenüber dem „RMF FM“ zu den Perspektiven von „Fort Trump“.
Laut seinen Aussagen geht es um die Vergrößerung der Präsenz der US-Truppen und Bewaffnung. „Und das ist Fort Trump“, sagte er. Es werde „kein zweites Malbork“ (der 22. Militärflugplatz der polnischen Streitkräfte östlich des Zentrums von Malbork/Marienburg – Anm. d. Red.) geben, betonte der Sprecher.
Von Anfang an „haben wir von einer ständigen Präsenz der US-Truppen in Polen gesprochen“. Laut Spychalski ist jegliche Erhöhung der US-Präsenz wichtig und für die Sicherheit des Landes grundlegend. Er betonte dabei, dass derzeit entsprechende Verhandlungen geführt würden.
Zuvor hatte die Zeitung „Gazeta Wyborcza“ unter Berufung auf Quellen in polnischen Diplomatenkreisen geschrieben, dass sich die USA wider Erwartungen Polens geweigert hätten, ihre Militärpräsenz in diesem Land zu verstärken.
Mitte September 2018 rief der polnische Staatschef, Andrzej Duda, Washington auf, mehr Truppen nach Polen zu schicken. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass das Weiße Haus die Stationierung einer ständigen US-Basis in Polen erwäge. Diese sollte auf Dudas Vorschlag die Bezeichnung „Fort Trump“ erhalten. Die polnischen Behörden erklärten sich damals bereit, in den Bau der entsprechenden Infrastruktur mehr als zwei Milliarden Dollar zu investieren.
Daraufhin drohte Russland mit der Ergreifung von Antwortmaßnahmen, um diese Bedrohung zu neutralisieren.


Ukrinform.ua:
NATO-Länder rufen Russland auf, der Ukraine Kontrolle über die Krim zurückzugeben
Der Nordatlantikrat fordere die Russische Föderation dazu auf, der Ukraine Kontrolle über die Halbinsel Krim zurückzugeben.
Dies geht aus der anlässlich des 5. Jahrestages der Annexion der Krim durch Russland veröffentlichten Erklärung auf der NATO-Website hervor.
„Vor fünf Jahren setzte Russland Gewalt gegen die Ukraine ein, um die Krim illegal und rechtswidrig zu annektieren. Diese Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine ist eine ernste Verletzung des Völkerrechts und eine Hauptherausforderung für die euro-atlantische Sicherheit. Wir verurteilen entschieden diesen Akt, den wir jetzt nicht anerkennen und auch in Zukunft nicht anerkennen werden. Wir fordern Russland auf, der Ukraine die Kontrolle über die Krim zurückzugeben. Wir bekräftigen unsere volle Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen und Binnengewässer. Die Krim ist Territorium der Ukraine“, heißt es in der Erklärung.


de.sputniknews.com: Peskow zu Belgrad-Protesten: Moskau vertraut der dynamischen Entwicklung Serbiens
Russland wünscht sich ein sich dynamisch entwickelndes Serbien. Laut dem Kremlsprecher Dmitri Peskow ist Moskau überzeugt, dass die serbische Führung alles tun wird, um die Krise und die Protestsituation im Land zu lösen.
„Serbien ist definitiv unser Partner – eine Partnerseite, mit der wir durch historische sowie kulturelle Beziehungen verbunden sind. Daher möchten wir Serbien natürlich als ein stabiles, sich dynamisch entwickelndes Land sehen. Und wir tun alles im Rahmen der bilateralen Beziehungen dafür. Das ist eine interne Sache Serbiens. Wir sind überzeugt, dass die serbische Führung alles unternimmt, um diese Situation zu lösen“, sagte Peskow am Montag vor der Presse.
Seit dem 8. Dezember geht die Opposition jeden Samstag gegen den serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic auf die Straße. Die Demonstranten werfen der Führung des Landes Korruption und die Verletzung demokratischer Grundsätze vor.
Am späten Samstagsabend sind die Demonstranten in das Gebäude des staatlichen serbischen Rundfunks (RTS) eingedrungen. Sie forderten von der Chefredaktion Änderungen in der Informationspolitik des Senders.
Am folgenden Sonntag haben die Demonstranten nach Angaben des serbischen Innenministeriums die Polizeiabsperrung vor der Präsidentenresidenz mit einem Lastwagen durchbrochen. Mehrere Polizisten wurden zudem angegriffen.


Mil-lnr.info: Der Soldat der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Sergej Magdenko, der auf die Seite der LVR übergegangen ist, erzählte, dass die Verheimlichung von Vorfällen unter Beteiligung von Kämpfern des genannten Verbandes gegenüber dem übergeordneten Kommando bereits zur Tradition geworden sind. Das Brigadekommando lässt sich von persönlichen Interessen leiten, versucht der Verantwortung zu entkommen und gibt daher Informationen über die reale Lage der Dinge mit dem Personal nicht an den übergeordneten Stab der Operation der Besatzungskräfte weiter.
Magdenko berichtete über Besuche von Vertretern ukrainischer Massenmedien an den Frontpositionen. Gewöhnlich werden für sie inszenierte Beschießungen vorbereitet, nicht selten auf das eigene Territorium, die durch einfache Machenschaft der verlogenen ukrainischen Journalisten an eine breite Öffentlichkeit als Fälle von Beschüssen von Seiten der LVR ausgegeben werden.
Ständige Trunkenheit, Fälle von Drogenabhängigkeit und das Fehlen von Motivation bei den Soldaten, so charakterisierte Sergej Magdenko die Situation. Nach seinen Worten ist die Ursache des regelmäßige Selbstbeschusses und der großen Zahl nicht kampfbedingter Verluste der ukrainischen Streitkräfte der verbreitete Alkoholismus in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte. Die Opfer solcher Vorfälle werden gewöhnlich in unbekannte Richtung unter Deckung der Nacht abtransportiert und den Kameraden wird von angeblichen „Versetzungen“ in andere Einheiten erzählt.
Auf persönlichen Befehl von Oberst Majstrenko sind in den Unterkünften der Brigade alle Gespräche sowohl über kampfbedingte als auch über nicht kampfbedingte Verluste sowie über Fälle von Desertion und Verbrechen von Soldaten verboten. Für die Verletzung dieser Anweisung wurde in der Brigade sogar ein System von „Strafzahlungen“ eingeführt.


de.sputniknews.com:
Grenell wirft UN-Menschenrechtsrat Antisemitismus vor
Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hat eine angebliche Voreingenommenheit des UN-Menschenrechtsrats gegenüber den israelischen Gewaltaktionen an der Gaza-Grenze scharf kritisiert und die Institution antisemitischer Stimmungen beschuldigt. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa am Montag.
Eine Kommission legte am Montag dem Menschenrechtsrat einen Bericht vor, in dem Israel vorgeworfen wird, Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Laut UN-Experten wurden von Ende März bis Ende Dezember 189 Palästinenser getötet und mehr als 6000 angeschossen.
Gezielte tödliche Schüsse auf Demonstranten seien in den meisten Fällen illegitim, erklärte der Kommissionsvorsitzende Santiago Canton. Zugleich forderte er neue Einsatzregeln für das israelische Militär.
Während der Ratssitzung protestierten mehrere Hundert Demonstranten vor dem europäischen UN-Sitz in Genf gegen die Behandlung Israels unter einem gesonderten Tagesordnungspunkt. Auch Grenell war dabei. Mit Nachdruck betonte er: „Es sagt viel über die Aufrichtigkeit des UN-Menschenrechtsrates, dass die Tagesordnung von denen bestimmt wird, die ihr Mandat am wenigsten respektieren.”
Im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen säßen Militärdiktaturen, Einparteienstaaten und absolute Monarchien. Die Voreingenommenheit begründete er mit Antisemitismus. „Das ist nicht nur eine Form von Fanatismus. Das ist ein Anzeichen von intellektuellem und moralischem Verfall.”
Am 28. Februar hatte die Kommission bereits eine Kurzfassung des Berichts präsentiert. Damals hatte Israel die Vorwürfe scharf kritisiert.
Israel ist kein Mitglied des Menschenrechtsrats und hat mit der Kommission nicht kooperiert. Allerdings schickte Tel-Aviv eine Delegation nach Genf, um den Bericht zu kritisieren. Teilnehmer erklärten vergangene Woche, dass jeder Einsatz tödlicher Gewalt von einem Kommandanten vor Ort genehmigt werde, und nur dann angewendet werde, wenn die Zielperson eine große Gefahr bedeute.

 

Standard

Presseschau vom 17.03.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

lug-info.com: Fünf Jahre LVR: Leutnant Jekaterina Lopatsch: „Zurück in die Ukraine führt kein Weg.”
Vom Dienst in der Armee, von der Familie, vom Frieden erzählt die
Assistentin des Leiters eines Versorgungsbataillons, Leutnant der Volksmiliz der LVR Jekaterina Lopatsch anlässlich des internationalen Frauentages im Rahmen des Projektes 5 Jahre LVR – mit der Republik im Herzen dem Lugansker Informationszentrum (LIZ).
LIZ: Wo stammen Sie her ?
J.L.: Ich bin von hier, eine echte Luganskerin. Geboren, aufgewachsen, gelernt – alles hier in Lugansk. Die Eltern sind auch von hier.
LIZ: Was haben Sie vor dem Krieg gemacht ?
J.L.: Ich habe an einer Schule als Deutschlehrerin gearbeitet. Vorher hatte ich die Fremdsprachenschule absolviert, dann die Lugansker nationale Universität Taras Schewtschenko. Sechs Jahre war ich an der Schule 60 und habe dort auch gelebt.
LIZ: Haben Sie sich vor dem Krieg für Politik interessiert ?
J.L.: Überhaupt nicht. Wir gingen zu den Wahlen, sonst nichts. Ich habe eine Familie und ein Kind, damit war ich nach der Arbeit beschäftigt.
LIZ: Wie haben Sie den Beginn unserer dramatischen Ereignisse erlebt ?
J.L.: Wir sind aufgewacht, weil sich das Kind vom Lärm der Flugzeuge erschreckt hat. Mein Sohn konnte das nicht begreifen – Maschinengewehrsalven. Man musste ihn irgendwie beruhigen. So haben meine Familie und ich das erlebt.
LIZ: Und dann begann der Beschuss ?
J.L.: Ja. Bei uns im Süden der Stadt konnte konnte man das gut hören, und Folgen hatte es auch. Im Haus meiner Mutter nebenan schlug eine Granate ein. Zu der Zeit waren wir alle zu Hause und nicht bei den Eltern. Nur deshalb sind wir am Leben geblieben und niemand hat gelitten.
LIZ: Und was dann ?
J.L.: Als im Sommer der massenhafte Beschuss begann bin ich mit meinem Kind nach Russland gefahren. Am 26. September sind wir zurückgekehrt. Ich ging bis zu meinem Eintritt in die Armee im Januar wieder zurück an meine Schule.
LIZ: Weshalb haben Sie sich zum Dienst in der Armee entschlossen ?
J.L.: Erstens, weil mein Mann schon dort war. Der Dienst kostete ihn viel Zeit, und anfänglich bin ich dorthin gegangen, um mehr mit ihm zusammen zu sein. Außerdem waren da die patriotischen Gefühle. Ich machte mir Sorgen um die Heimat, um unsere Stadt, um die Menschen. Viele haben doch sehr gelitten.
LIZ: Was haben Sie bisher in der Volksmiliz gemacht ?
J.L.: Zuerst war ich Sachbearbeiterin. Jetzt beschäftige ich mich mit Treib- und Schmierstoffen.
LIZ: Was hat sich von diesen fünf Jahren eingeprägt ?
J.L.: Alles war neu, wir hatten so etwas noch nie erlebt. Den Krieg kannten wir nur aus Filmen, sonst nichts. Niemals vorher gab es in meinem Leben Uniform
, Struktur, militärische Disziplin.
LIZ: Ist es schwer ?
J.L.: Hier geht alles glatt, hat sich eingelaufen. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, wie es anders sein könnte. Schwer höchstens, weil die Zeit für die Familie nicht reicht. Manchmal muss ich meinem Sohn irgendwas am Telefon erklären oder ihn bei jemand anderem unterbringen usw.. Ich habe keinen Nachtdienst, aber gibt Fälle, wo ich hier übernachten muss. Und dann muss das Kind zu den Eltern.
LIZ: Was war das wichtigste von diesen Ereignissen ?
J.L.: Bei uns gibt es keine so herausragenden Ereignisse wie z.B. bei den Kampfeinheiten. Alles ist alltägliche Arbeit. Wir sitzen im Büro und machen unseren Job. Letztes Jahr allerdings mussten wir die Maiparade organisieren. Stellen Sie sich mal all diese die Vorbereitungen dazu vor, den Weg der mechanisierten Kolonne. Wenn man das im Fernsehen sieht, sieht alles interessant und sch
ön aus. Das war schon anstrengend. Die Technik ist in keinem einheitlichen Zustand. Das sind Maschinen, die an der Front in der ersten Reihe eingesetzt werden! Da blättert schon mal Farbe ab, gibt es Rost und endlose Reparaturen.
LIZ: Und was muss man machen ?
J.L.: Wie, was? Das
wird alles in Ordnung gebracht, wird angemalt, ‚angehübscht‘, gefettet, und alle sehen das Resultat. Ich habe den Prozess selbst verfolgt, das hat natürlich beeindruckt. Die Soldaten leben dort und kümmern sich um die Technik. Das ist das, was hängengeblieben ist. Wenn man das Fertige sieht, denkt man: „Es kommt aus der Halle, steht bereit und wir fahren los“. Nein, nein, das ist alles kolossale Arbeit.
LIZ: Unterstützt Sie ihre Familie ?
J.L.: Die Eltern unterstützen mich, natürlich.
LIZ: Wie sehen Sie die weitere Entwicklung der Situation im Donbass ?
J.L.: Ich möchte dass alles gut wird. Die Zukunft vorauszusagen ist schwierig, und wir haben eigentlich kein Recht dazu. Aber es ist zu erkennen, dass sich alles zum Besseren bewegt. Jedes Jahr gibt es positive Dynamik, alles wird vervollkommnet – eigentlich nur Pluszeichen.
LIZ: Und was wünschen Sie sich persönlich ?
J.L.: Ich bin zuversichtlich, dass alles gut und friedlich wird, ohne Beschuss, aber wie weiß der liebe Gott. Eins ist klar: Zurück in die Ukraine geht es niemals. Wir hoffen alle sehr, dass wir da nie wieder hinkommen. Das wichtigste ist Frieden, damit unsere Kinder unter einem friedlichen blauen Himmel aufwachsen. Alles andere ist nebensächlich.


W
pered.su: Kommunisten der DVR nahmen an einem Runden Tisch zu Problemen aktueller internationaler Beziehungen teil
Am 15. März fand in der Donezker Nationaluniversität der III. Jährliche internationale
Runde Tisch „Aktuelle Probleme von Ländern und Regionen der Welt: Probleme der internationalen Anerkennung der Unabhängigkeit von Staaten“ statt. Der Runde Tisch war dem 20. Jahrestag der Gründung des Lehrstuhls gewidmet, teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Ehrengäste der Donezker Nationaluniversität waren der stellvertretende Außenminister der DVR Sergej Peresada, die Abgeordneten des Volkssowjets der DVR Miroslaw Rudenko, Oleg Onopko, der erste Sekretär des ZK der Kommunistischen
Partei der DVR Boris Litwinow sowie der leitende Mitarbeiter des Instituts für Orientwissenschaft der Russischen Akademie der Wissenschaften (Moskau) Michail Roschtschin. Außerdem waren am Runden Tisch ausländische Gäste über Videoverbindung beteiligt.
Die Teilnehmer des Runden Tisches erörterten allseitig Fragen der aktuellen internationalen rechtlichen Praxis der Anerkennung von Staaten und Regierungen, ökonomische Perspektiven der Entwicklung nicht anerkannter und teilweise anerkannter Staaten, Probleme nicht anerkannter Staaten im postsowjetischen Raum und Probleme der Gewährleistung der Einheit und territorialen Integrität eines Staates unter Bedingungen des Kampfes der Völker für Selbstbestimmung.
Der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow verlas vor den Teilnehmern des Runden Tisches ein Grußwort von Abgeordneten der KPRF-Fraktion der Staatsduma der Russischen Föderation und übergab sie an den Fachlehrstuhl der Universität. Weiter unterstrich Boris Litwinow in seinem Beitrag, dass in der internationalen Praxis Basiskriterien für die Anerkennung neuer Staaten folgende sind: das Vorhandensein eines Territoriums, das Vorhandensein einer ständig dort lebenden Bevölkerung, das Vorhandensein einer handlungsfähigen Regierung, die Fähigkeit des Staates, internationale Beziehungen auf der Grundlage der Einhaltung der Rechte und Freiheiten des Menschen herzustellen. Aber zu diesen Kriterien muss noch die öffentlich ausgedrückte Absicht der Mehrheit der Bevölkerung, ihren neuen Staat aufzubauen und verteidigen, hinzukommen. Alle Kriterien, durch die sich die Weltgemeinschaft leiten lässt, wurden bei der Gründung der Donezker Volksrepublik erfüllt. Indem die Einwohner des Donbass auf einem der grundlegenden Prinzipien des internationalen Rechts operieren, das das Recht jedes Volkes bezeichnet, die Frage seiner staatlichen Existenz selbständig zu entscheiden, haben die Einwohner des Donbass das Recht, auf eine breite internationale Anerkennung sowohl der Donezker als auch der Lugansker Volksrepublik zu rechnen. Aber die geopolitischen Konflikte der „großen Mächte“ und die Praxis der „doppelten Standards“ im internationalen Recht befördern keine friedliche Entwicklung innerhalb der ukrainischen Konflikte und keine Schaffung von Bedingungen für eine friedliche Koexistenz der Völker, die ihren Entwicklungsweg gewählt haben. In seinem Beitrag lenkte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR die Aufmerksamkeit auf die Praxis der Volks- und gesellschaftlichen Diplomatie. Besondere Aufmerksamkeit schenkten die Teilnehmer des Runden Tischs der Praxis des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der DVR bei der Entwicklung internationaler zwischenparteilicher Verbindungen mit Vertreten von 40 Ländern der Welt. Die Erfahrung der KP der DVR bei der Entwicklung internationaler Verbindungen und die Arbeit mit diplomatischen Vertretern vieler Länder befördert das Vertrauen in unsere Volksrepublik und schafft Voraussetzungen für die Anerkennung unseres Staates. Aber in erster Linie möchte das Volk des Donbass eine solche Anerkennung von der Russischen Föderation. Darauf besteht seit bereits fast fünf Jahren die Fraktion der KPRF in der Staatsduma der Russischen Föderation.
An dem Runden Tisch nahmen Michail Kuchtin, Leiter der internationalen Abteilung des ZK der KP der DVR, Dozent am Lehrstuhl für internationale Beziehungen und Außenpolitik, Kandidat der Politikwissenschaften sowie Wadim Popkow, der erste Sekretär des ZK des Komsomol der DVR teil.


de.sputniknews.com:
Nicaragua: Proteste gegen Präsident Ortega – über 100 Festnahmen
In Nicaraguas Hauptstadt Managua ist es erneut zu Protesten gegen Präsident Daniel Ortega gekommen. Dabei forderten die Demonstranten die Freilassung aller politischen Gefangenen im Land. Polizeikräfte nahmen mehr als 100 Teilnehmer fest, wie die lokale Tageszeitung „La Prensa” mitteilte.
Demnach sprach die zivile Opposition Alianza Cívica Nicaragua am Samstag von illegalen Festnahmen und forderte eine sofortige Freilassung der Regierungsgegner.
Wie viele Menschen an den Kundgebungen in der Hauptstadt Managua teilnahmen, blieb zunächst unklar. Die Polizei sprach allerdings von 107 Demonstranten, die vorübergehend festgesetzt worden seien, so die Agentur Reuters am Sonntagmorgen.
In Nicaragua sind seit November Proteste auf den Straßen verboten.
Erste Demonstrationen hatte es vor rund einem Jahr gegeben, nachdem die Regierung überraschend eine Kürzung der Renten bekanntgegeben hatte. Zwar rückte Ortega schon bald von dem Vorhaben ab. Das gewaltsame Vorgehen gegen Demonstranten führte aber zu einer landesweiten Protestwelle. Insgesamt kamen mehr als 320 Menschen ums Leben, 600 weitere wurden verhaftet. Die Opposition spricht von politischen Gefangenen.
Ortega ist seit 2007 im Amt. Die nächsten Präsidentschaftswahl ist 2021. Ortega hat bis dahin Reformen angekündigt.


Dan-news.info:
Einwohner und Gäste der Krim haben den fünften Jahrestag des Referendums über die Wiedervereinigung mit der RF mit einem großen Motorradfahrt begangen. Auch Motorradfahrer aus der DVR haben sich dem angeschlossen.
Die Kolonne wurde auf dem Leninplatz der Hauptstadt der Krim
Simferopol gebildet. Die wurde von russischen Vertretern des Motorradklubs „Nachtwölfe“ einschließlich ihres Vorsitzenden Aelxandr Saldostanow („Chirurg“) angeführt. In einer Reihe mit ihnen waren auch Teilnehmer aus der Donbasser Abteilung des Motorradklubs.
„Wir sind hierher gekommen, um unsere Republiken zu vertreten und gemeinsam mit den Krimbewohnern den fünften Jahrestag des „Russischen Frühlings“ zu begehen. Die Flaggen unserer Republiken sind in den ersten Reihen der Kolonne“, sagte der Vorsitzende der Abteilung „Donbass“ des Motorradklubs „Nachtwölfe“ Witalij Kischkunow.
Die Teilnehmer fuhren in die Heldenstadt Sewastopol. Die Kolonne zog sich über mehrere Kilometer, sie schloss hunderte Motorräder, Autos und Busse ein. Die Fahrer hatten an ihnen Fahnen Russlands, der Krim sowie der Republiken des Donbass befestigt. In der Kolonne fuhr auch ein Bus mit Journalisten der Donezker Nachrichtenagentur.
Die große Fahrt endete am Gasfort-Berg in der Nähe von Simferopol. Dort wurde eine große russische Fahne gehisst, danach sahen die Teilnehmer eine schöne Vorführung.



vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde
n die Gebiete von Solotoje-5, Frunse und Kalinowka.
Geschossen wurde mit
Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.

de.sputniknews.com: USA wollen mehr als 10.000 zusätzliche Raketen gegen Russland und China – Medien
Das US-Verteidigungsministerium will mehr als 10.000 gelenkte Raketen anschaffen, um diese künftig möglicherweise gegen Russland und China einzusetzen. Dies berichtet das Webportal „Task and Purpose“.
Demnach schlägt das Pentagon vor, 10.193 gelenkte Boden-Boden-Raketen für Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesysteme im Finanzjahr 2020 zu beschaffen. Die Steigerung der Ausgaben in diesem Bereich soll im Vergleich zum Vorjahr 26 Prozent betragen. Für das Jahr 2019 hatte das US-Verteidigungsministerium 8101 Raketen beantragt. Gegenüber dem Jahr 2018 mit 6936 Raketen betrug die Steigerung 47 Prozent.
Der Preis für diese Waffen, die zur „Neutralisierung oder Unterdrückung feindlicher Feldartillerie- und Luftverteidigungssysteme sowie Ergänzung der Feuerkraft der Kanonenartillerie“ dienen sollen, würde rund 1,4 Milliarden US-Dollar betragen.
Dem Portal zufolge ist die sprunghafte Kostenerhöhung bei der Aufstockung des Raketenarsenals auf die Neuausrichtung des Pentagons auf bodengestützte Präzisionswaffensysteme zurückzuführen. Diese werde als Reaktion auf den zunehmenden „Großmacht-Wettbewerb“ mit Russland und China nach der relativen „Niederlage“ des „Islamischen Staates“ im Irak und in Syrien vorgenommen.
Anfang März hatte das Pentagon eine Pressemitteilung zum Haushaltsentwurf für das Finanzjahr 2020 veröffentlicht. Demnach soll „die Verbesserung der Reichweite und der Vernichtungswirkung der Kanonenartillerie sowie die Erhöhung der Raketenfähigkeiten“ höchste Priorität bei der Modernisierung der Armee haben, um den US-Streitkräften „Überlegenheit auf jeder Ebene“ zu sichern.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 16. März 3:00 Uhr bis 17. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 7.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Wasiljewka, Spartak, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Alexandrowka), Oktjabrj, Leninskoje, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 180.
In den vorangegamgenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 44.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com: So stehen Ukrainer zu Russen – TV-Umfrage
Die überwiegende Mehrheit der Ukrainer hat ein positives Bild von den Russen, wie eine Umfrage des ukrainischen Nachrichtensenders NewsOne ergeben hat.
Die Erhebung wurde während einer von NewsOne ausgestrahlten Talkshow durchgeführt. 21.552 Menschen nahmen insgesamt daran teil. Auf die Frage „Wie sind Sie gegenüber den Russen gestimmt“ antworteten 98 Prozent mit „positiv“.
Lediglich zwei Prozent der Befragten gaben „negativ“ an.


Dan-news.info: Gratulation des Oberhaupts der DVR Denis Puschilin zum Tag des Arbeiters der Wohnungs- und Kommunalwirtschaft
Liebe Arbeiter der Wohnungs- und Kommunalwirtschaft der Donezker Volksrepublik! Ich gratuliere Ihnen zum Berufsfeiertag!
Wir alle schätzen Ihren Mut, Ihre Geistesstärke und Ihre Professionalität. Unter Bedingungen von Kriegshandlungen bauen Sie unter Einsatz Ihres Lebens durch Beschuss beschädigte kommunale Netze wieder auf. Unter schwierigsten Bedingungen gewährleisten Sie eine unterbrechungsfreie Funktion der kommunalen Strukturen, die Sauberkeit der Straßen, Wärme und Wasserversorgung. Jeden Tag sehen die Einwohner der Republik die Ergebnisse Ihrer nicht einfachen und oft gefährlichen Arbeit.
In meinem eigenen und im Namen aller Einwohner der Donezker Volksrepublik danke ich Ihnen für die zuverlässige und für die Gesellschaft so notwendige Arbeit!
Ich wünsche Ihnen und den Ihnen Nahestehenden starke Gesundheit, Glück, Frieden und Gutes!
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Denis Puschilin


n
achmittags:

de.sputniknews.com: Hunger und Infektionen in Rukban – Syrer konnten nur gegen Geld fliehen
Die Koordinationsstäbe Russlands und Syriens haben in einer gemeinsamen Erklärung die Bedingungen im Flüchtlingslager Rukban in der vom US-Militär besetzten Zone al-Tanf sowie die Voraussetzungen für das Verlassen des Camps bemängelt.
Die unerträglichen Bedingungen im Lager verschlechtern sich zusätzlich wegen der Gewaltanwendung seitens der Militanten von US-kontrollierten bewaffneten Gruppen (angeführt von der „Mahavir as-Saura“), Hunger, Kälte und gefährlicher Infektionen sowie dadurch, dass man das Camp nicht verlassen kann“, verlautet es aus dem Schreiben.
Der Erklärung zufolge mussten die vertriebenen Personen 300 US-Dollar an die das Lager kontrollierenden Militanten zahlen, um frei zu kommen. Auf diese Weise konnten etwa 800 Menschen Rukban den Rücken kehren.
„Aber heute verlässt niemand mehr ‚Rukban‘. Denn betagte Personen und Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten, Frauen und Kinder verfügen nicht über das nötige Geld“, hieß es.
Die aus dem Rukban-„Getto“ geflohenen Syrer fürchten sich allerdings vor der Veröffentlichung dieser Informationen, da dies die Leben der im Lager verbliebenen Personen gefährden könnte.
Die Koordinationsstäbe appellierten an die Uno, die humanitären Hilfslieferungen nach Rukban zu stoppen. Denn ein erheblicher Teil der Güter diene der Versorgung der US-unterstützten Militanten.
„Wir rufen nachdrücklich dazu auf, die USA zu einer möglichst schnellen Auflösung des Lagers zu bringen. Die Binnenvertriebenen sollen das Lager verlassen können, ohne proamerikanischen Gruppen Abgaben zu zahlen“.
Russland und Syrien fordern bereits geraume Zeit von den Vereinigten Staaten die Einstellung des Flüchtlingslagers.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 17.03.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von sieben Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 24. und 93. mechanisierten und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Guds, Bryshinskij und Mischantschuk aus Wasiljewka, Spartak, Trudowskije und Alexandrowka mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Verbrechers Kuratsch Sachanka, Leninskoje und Oktjabrj mit Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
In den letzten 24 Stunden betrugen die nicht kampfbedingten Verluste der Einheiten der operativ-taktischen Gruppierung „Ost“ in der Zone der sogenannten OOS zwei. Es ist charakteristisch, dass in letzter Zeit im Zusammenhang mit der Verschiebung der Rotation der Einheiten die Fälle von Selbstmord unter dem Personal der ukrainischen Soldaten zugenommen haben. Nach dem von uns veröffentlichten Fall, dass sich ein Soldat des 17. Bataillons der 57. Brigade erhängt hat, wurden weitere Selbstmordfälle aufgedeckt. Unter anderem schoss sich am 16. März ein Soldat der 79. Luftsturmbrigade eine Kugel in den Kopf und am selben Tag beging ein Schütze der 2. Abteilung des 1. Zuges des 42. Bataillons der 57. Panzergrenadierbrigade, der Gefreite S. I. Dorosijenko, Selbstmord. So schafft das Kommando der BFU trotz des „Frühlingswaffenstillstands“ und einem relativen Rückgang der Zahl der Beschießungen weiterhin unerträgliche Bedingungen für das ihm unterstellte Personal und zwingt es aufgrund der Ausweglosigkeit dazu, zu äußersten Maßnahmen zu greifen.
Am 15. März fand im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen auf Basis des 23. Marinewachbataillons eine dienstliche Besprechung mit den Kommandeuren der Einheiten, die zu den Übungen „Arbalet-Mariupol“ herangezogen werden, zu Fragen der Verstärkung der Bewachung von Objekten der militärischen und zivilen Infrastruktur statt. Im Ergebnis der Besprechung wurde entschieden, praktische Fertigkeiten zur Entminung von sozialen Objekten zu erarbeiten. Zu diesem Zweck wurde von einer Diversions- und Erkundungsgruppe des 73. Zentrums für Spezialoperationskräfte eine hypothetische Verminung eines Bahnhofs und der drei Einkaufszentren „Obshora“, „PortCity“ und „Epizentr“ durchgeführt. Aber gemäß den uns vorliegenden vertraulichen Informationen findet die Verminung von Objekten der sozialen Infrastruktur nicht nur im Rahmen von Übungen statt, sondern hat auch zutiefst politischen Charakter. Der Fall von Verminung bestätigt sich, aber nicht im hypothetischen Format, sondern absolut real.
Wir schließen nicht aus, dass dies einer der Pläne des Gegners zur Destabilisierung der Lage für den Fall, dass die Situation im Verlauf der Präsidentschaftswahlen außer Kontrolle der derzeitigen Regierung gerät, um dann in der Folge uns einer blutigen Provokation zu beschuldigen und dann die Kriegszustand auf den Territorien des Lugansker und Donezker Oblast auszurufen. In diesem Zusammenhang wenden wir uns an die Einwohner von Mariupol und die internationalen gesellschaftlichen Organisationen, die Aufmerksamkeit auf diese Information zu richten und nicht zuzulassen, dass die verbrecherischen Pläne der ukrainischen Truppen realisiert werden.


de.sputniknews.com:
Belgrad: Demonstranten durchbrechen Polizeiabsperrung vor Vucic-Residenz
In der serbischen Hauptstadt Belgrad finden am Sonntag Proteste gegen die Regierung statt. Demonstranten haben nach Angaben des serbischen Innenministeriums die Polizeiabsperrung vor der Präsidentenresidenz mit einem Lastwagen durchbrochen.
Mehrere Polizisten wurden demnach angegriffen. Bei den Angreifern handelt es sich laut dem Innenministerium um „mehrere Rabauken“, angeführt vom Leiter der oppositionellen Bewegung „Bündnis für Serbien“.
Der Lastwagen der Demonstranten, auf dem Lautsprecher angebracht waren, hielt vor der Residenz des serbischen Präsidenten, Aleksandar Vucic.
Zuvor hatten Kritiker von Serbiens Staatschef den staatlichen Fernsehsender RTS gestürmt. Die Demonstranten werfen dem Sender vor, nur regierungsfreundlich zu berichten und die Opposition zu wenig zu Wort kommen zu lassen.
Vor der Präsidentenresidenz haben sich mehr als eintausend Menschen versammelt. Sie hielten sich an den Händen und bildeten einen Kreis um die Residenz. Dabei sangen sie die Nationalhymne Serbiens.
Die Kritiker des serbischen Staatschefs fordern, dass Vucic persönlich vor ihnen erscheint und sich ihren Fragen stellt.
Seit dem 8. Dezember geht die Opposition jeden Samstag gegen Vucic auf die Straße. Die Demonstranten werfen der Führung des Landes Korruption und die Verletzung demokratischer Grundsätze vor.


mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung fünfmal verletzt.
Der Hauptteil der Beschusses des Territoriums des Republik erfolgte von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Majstrenko wurde die Umgebung von Solotoje-5 mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurde die Umgebung von Frunse mit Schusswaffen beschossen. Den Befehl zur Durchführung der Beschüsse erteilt der Kriegsverbrecher Subanitsch.
Außerdem wurden Schützenpanzerwaffen im Verantwortungsbereich der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte verwendet, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Garas ist. Der Beschuss erfolgte in Richtung Kalinowka.
Insgesamt wurden etwa 40 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Die ukrainischen Streitkräfte verstecken sich bei der Durchführung provokativen Beschusses weiter hinter friedlichen Bürgern als lebendem Schild. Diese Tatsache bemerken auch internationale Organisationen. Im Bericht der OSZE-Mission vom 16. März ist wieder eine Information erschienen, dass ukrainische Technik bei Wohnhäusern in den Ortschaften Troizkoje, Loskutowka, Nishneteploje, Orecho-Donezkoje und Swetlodarsk ist. Solche Handlungen sind eine direkte Verletzung der europäischen Menschenrechtskonvention sowie des Zusatzprotokoll zur Genfer Konvention. Dies beweist ein weiteres Mal, dass die Ukraine zu einem terroristischen Staats abgesunken ist und die internationalen Gesetzgebung missachtet.
Dennoch beschuldigen die ukrainischen Massenmedien weiterhin uns der Verletzung der Minsker Vereinbarungen und lenken so die Aufmerksamkeit der Bürger der Ukraine von den innenpolitischen und sozialen Problemen ab.
Das moralisch-psychische Niveau der Soldaten der Ukraine in der „OOS“-Zone bleibt äußerst niedrig. Im Zusammenhang damit geht das Anwachsen der nicht kampfbedingten Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte weiter.
Am 15. März entstand im Gebiet von Nowoalexandrowka zwischen zwei Soldaten der 54. mechanisierten Brigade ein Konflikt, in dessen Ergebnis ein Soldat aus nächster Nähe mit einem Maschinengewehr auf seinen Widersacher schoss. Der Soldat starb an Ort und Stelle.
Damit ist die Reihe der Misserfolge für den Kommandeur der 54. Brigade Majstrenko nicht zu Ende. Ein paar Stunden nach dem Mord an dem Soldaten beging ein Soldat, der die Ausschreitungen von Seiten des Kommandeurs der Abteilung nicht mehr aushielt, auf einem Beobachtungsposten im Gebiet von Nowoswanowka Selbstmord. Der junge Soldat beendete sein Leben mit einem Schuss in den Kopf.
Diese Verluste werden wie üblich gegenüber den Familien der Soldaten verheimlicht und dem Brigadekommando als kampfbedingt, angeblich aufgrund von Beschüssen von den Positionen der Volksmiliz der LVR, dargestellt.
Die Willkür des kommandieren Personals, die Schaffung unerträglicher Bedingungen und zusammen damit das völlige Fehlen einer Kontrolle über das Personal bringt die Soldaten der Strafoperation zu der Meinung, dass der Dienst in den Reihen der ukrainischen Armee kriminellen Charakter trägt, und zwingt sie, ihren Dienstort zu verlassen und auf die Seite der Volksrepubliken überzugehen.
So bemerkten gestern Soldaten einer Einheit der Volksmiliz der LVR, die Kampfaufgaben in Richtung Slawjanoserbsk erledigten, einen Mann, der sich mit erhobenen Händen zu unseren Positionen hin bewegte. Unsere Verteidiger ließen den Unbekannten näher kommen und nahmen ihn fest. Der Festgenommene erwies sich als Soldat der ukrainischen Streitkräfte, wovon die bei ihm gefundenen Dokumente zeugen. Aus verständlichen Gründen veröffentlichen wir seinen Namen nicht.
In kurzer Zeit ist das bereits der zweite Soldat, der die Erniedrigungen der Kommandeure, die Willkür in den Einheiten leid ist und auf unsere Seite überging.
Zuvor berichteten wir über den Soldaten der 54. Brigade der bewaffneten Formationen der Ukraine Sergej Magdenko, der die Reihen der ukrainischen Streitkräfte aus denselben Gründen verließ und uns über die Situation in der Brigade berichtete.
Um eine Massendesertion von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zu unterbinden, ist in der Zone der Strafoperation eine Kommission des Sicherheitsdienstes der Ukraine eingetroffen. Die Versuche des Kommandeurs der OOS Najew,, dieses Problem mit eigenen Kräften zu lösen, hat zu nichts geführt. Die Verheimlichung von Informationen über die reale Lage der Dringe in den Najew anvertrauten Truppenteilen hat die Situation nur verschärft und seine Hilflosigkeit und Inkompetenz gezeigt.


de.sputniknews.com:
„Schande!“: Russische Botschaft zu SS-Marsch in Lettland
Die russische Botschaft in Lettland hat den Aufmarsch der Veteranen der Waffen-SS, der am Samstag in der lettischen Hauptstadt Riga stattgefunden hatte, scharf kritisiert. Dies geht aus einer Mitteilung hervor, die die Botschaft auf ihrem Twitter-Account veröffentlichte.
„Es ist eine Schande! Im Zentrum einer europäischen Hauptstadt ‚marschieren‘ wieder mit Ehrenerweisung ehemalige Legionäre der Waffen-SS und ihre Helfershelfer. Und dies im Vorfeld des 75. Jahrestages der Befreiung von Riga von deutsch-faschistischen Eroberern!“, heißt es in der Mitteilung. „Das ist nicht verwunderlich, denn die Demonstration von Hakenkreuzflaggen bei der Feier des hundertsten Jahrestages von Lettland blieb unbestraft“, heißt es weiter.
Während des Zweiten Weltkrieges hatte Nazi-Deutschland in dem besetzten Lettland eine SS-Freiwilligen-Legion gegründet, die aus zwei Waffen-Grenadier-Divisionen bestanden hatte. Später wurde der Begriff „die lettische Legion“ für alle lettischen Einheiten der Waffen-SS verwendet, einschließlich der Polizeibataillone.
Am 16. März 1944 traten die Einheiten der lettischen Legion im Gebiet Pskow in einen Kampf gegen die Rote Armee ein. Seitdem wird der 16. März als ein Gedenktag der Waffen-SS begangen. Die Veranstaltung, an der üblicherweise hunderte Menschen teilnehmen, wird weltweit von antifaschistischen Organisationen scharf verurteilt.
Die lettische Legion war insgesamt rund 150.000 Mann stark.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine heute um 14:30 Uhr das Feuer in Richtung Wasiljewka mit Granatwerfern sowie Schusswaffen eröffnet.
Unter Beschuss geriet das Territorium der Wasiljewker Pumpstation, das Personal befindet sich im Schutzraum.
Derzeit geht der Beschuss mit 120mm-Mörsern weiter.


de.sputniknews.com:
US-Koalitionsangriff im syrischen Baghouz: Zehn Zivilisten tot, darunter Kinder
Das staatliche Fernsehen Syriens hat am Samstag den Tod von zehn Zivilisten infolge eines Angriffs der US-Koalition auf das Dorf Baghouz in der Provinz Deir-ez-Zor gemeldet.
„Zehn Zivilisten, darunter Kinder, sind infolge eines Luftschlags der internationalen Koalition auf ein Lager in Baghouz ums Leben gekommen“, hieß es.
Die arabisch-kurdischen „Demokratische Kräfte Syriens“ (DKS) kämpfen seit Monaten gegen Reste der Extremistenmiliz IS und werden dabei von der US-geführten internationalen Anti-IS-Koalition unterstützt. Die syrischen Behörden hatten der Anti-IS-Koalition mehrmals vorgeworfen, hochgiftige Phosphorbomben bei den Luftangriffen auf Baghouz eingesetzt zu haben und über Todesopfer unter Zivilisten infolge dieser Attacken berichtet.
Mustafa Bali von den DKS sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass circa 15.000 Menschen diese grenznahe Region verlassen hätten, nachdem die DKS am 9. Februar die Schlussphase des Sturmangriffs auf Baghouz angekündigt hatten. Nach Angaben der DKS sind die meisten IS-Kämpfer im Dorf Ausländer. Sie hätten Tunnel gegraben, um sich zu schützen.
Die USA und ihre Verbündeten führen seit 2014 eine Operation gegen den IS in Syrien und im Irak. In Syrien handeln sie ohne Genehmigung der Regierung in Damaskus.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die bewaffneten Formationen der Ukraine um 14:50 Uhr das Feuer mit Mörsern des Kalibers 120mm auf Wasiljewka eröffnet.
Infolge des Beschusses brennt ein privates Haus, das in einer Sommerhauskooperative liegt.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer, genauere Informationen werden noch ermittelt.


de.sputniknews.com:
Die Krim mit den Augen einer ukrainischen Journalistin
Am vergangenen Samstag jährte sich das Krim-Referendum zum fünften Mal, bei dem der Beitritt zu Russland beschlossen wurde. Die Ergebnisse der Abstimmung werden im Westen nicht anerkannt. Die Journalistin der ukrainischen Online-Zeitung „Strana.ua“ Olessja Medwedewa hat die Halbinsel besucht und sie mit der Krim von vor fünf Jahren verglichen.
Medwedewa teilt in einer Serie aus vier Reportagen ihre Erlebnisse auf der heutigen Krim mit. In der ersten Folge hatte sie behauptet, dass sich die Russen auf der Halbinsel „endgültig eingenistet“ hätten. In der vierten und letzten Folge resümiert die Reporterin ihre Eindrücke von der Reise.
In den vergangenen fünf Jahren habe Russland mehr Geld in die Republik investiert als Kiew in den 23 Jahren, in denen die Krim Teil der unabhängigen Ukraine war, so die Reporterin. Als Beispiel nannte sie Projekte wie die Krim-Brücke, die Autobahn „Tawrida“ und den neuen Flughafen von Simferopol. Darüber hinaus würden Kindergärten, Krankenhäuser und Kraftwerke gebaut.
„Alles wird im wahrsten Sinne des Wortes von Grund auf errichtet“, so Medwedewa.
Die verbreitete Vorstellung, dass die Preise auf der „russischen Krim“ nun höher als in der Ukraine seien, konnte die Reporterin nach eigenen Angaben nicht bestätigen: Alles sei unterschiedlich. Es gebe Waren, die auf der Krim teurer seien, zugleich gebe es aber Sachen, die wiederum weniger kosteten.
So würden Benzin sowie Wohnungs- und Kommunaldienstleistungen (insbesondere Heizung) auf der Krim günstiger als in der Ukraine sein. Die Löhne und die Renten seien wiederum höher.
Zugleich verwies die ukrainische Journalistin darauf, dass viele internationale und sogar russische Unternehmen wegen der westlichen Sanktionen an der Arbeit auf der Krim gehindert würden.
Als einen der „unangenehmen Aspekte“ für die Krim-Bewohner nannte Medwedewa die Notwendigkeit, sich an die russischen Gesetze zu halten. So habe hier früher niemand Steuern gezahlt, Unternehmen hätten lediglich die zuständigen Behörden bestochen. In Russland müsse man aber Steuern zahlen.
„In der Ukraine gibt es diesen Glauben, dass nur Dummköpfe Steuern zahlen. Für kleine Unternehmen auf der Krim, die an ganz andere Arbeitsbedingungen gewöhnt sind, ist das ungewöhnlich und sehr unbequem“, betont Medwedewa.
Laut der Reporterin unterstütz
t die Mehrheit der Krim-Bevölkerung tatsächlich die Wiedervereinigung mit Russland: „Gibt es Nostalgie nach der Ukraine? Ich habe danach gefragt, und trotz allem sind 70 Prozent für Russland.“
Wenn es Sehnsucht nach der Ukraine gebe, dann nur nach der Ukraine, wie sie vor dem Jahr 2013 gewesen sei. „Und es liegt nicht einmal an den Löhnen, sondern daran, dass die Ukraine mit ihren heutigen Helden und Werten für die Krim-Bewohner ein fremdes Land ist“.
Der ehemalige georgische Präsident und Ex-Gouverneur von Odessa, Michail Saakaschwili, hatte zuvor in einem Interview gesagt, der ukrainische Präsident Petro Poroschenko habe die Krim sozusagen gegen die Nato „eingetauscht“. Saakaschwili hatte nach eigenen Angaben mit Poroschenko während der Ereignisse auf der Krim im März 2014 gesprochen. „Ich hatte ein Gespräch mit Petro Poroschenko. Er sagte zu mir: Weißt du, Mischa, du hast dich ja praktisch mit dem Gedanken abgefunden, dass Südossetien und Abchasien niemals wieder Teil Georgiens sein werden. Genauso müssen wir uns damit abfinden, dass die Ukraine die Krim verlieren wird. Dafür werden wir sie (die Halbinsel – Anm. d. Red.) gegen die Mitgliedschaft in der Nato und der EU eintauschen.“
Das Interview wurde auf der Facebook-Seite Saakaschwilis veröffentlicht. Wie viel von den Aussagen des Ex-Präsidenten Georgiens der Wahrheit entspricht, lässt sich leider nicht überprüfen.
Westliche Länder bezeichnen die Wiedervereinigung der Halbinsel Krim mit Russland weiterhin als „Annexion“. Moskau weist seinerseits diesen Vorwurf mit der Begründung zurück, es habe auf der Halbinsel 2014 ein Referendum stattgefunden, bei dem auch ausländische Beobachter präsent gewesen seien. Knapp 97 Prozent der Krim-Bewohner hatten sich damals für den Beitritt zur Russischen Föderation ausgesprochen.
Der Kreml weist zugleich darauf hin, dass die Bewohner der Halbinsel den nationalistisch geprägten Staatsstreich in Kiew im Jahr 2014 nicht akzeptieren wollten. Auf der Krim befindet sich zudem der für Russland strategisch wichtige Flottenstützpunkt Sewastopol.

 

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