Presseschau vom 20.03.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

Lug-info.com: Eine Petition zur Nichtanerkennung der für den 31. März geplanten Wahlen des Präsidenten der Ukraine ist auf internationaler Ebene herausgekommen, sie wurde bereits von mehr als 5500 Einwohnern verschiedener Länder unterzeichnet. Dies teilte der Initiator des Dokuments, der Redakteur einer internationalen Nachrichtenagentur, der finnische Bürger Janus Putkonen mit.
Die internationale Petition Stop Fake Elections in Ukraine! Wurde in der letzten Woche auf der Seite www.change.org eingestellt.
Putkonen merkte an, dass „westliche Massenmedien ein positives Image der Situation in der Ukraine aufrecht erhalten und behaupten, dass dort „gerechte und demokratische Wahlen“ stattfinden.
„Sie können irgendjemanden hin und wieder betrügen, aber man kann nicht alle dauerhaft betrügen. Leider sind die Wahlen in der Ukraine Fake-Wahlen“, meint der Journalist.
„Die Petition wurde in englisch Sprache am letzten Montag veröffentlicht, und nennt die ukrainischen Wahlen Fake-Wahlen. Gegen Ende der ersten Woche hat die private Aktion die internationale Ebene erreicht und Aktivisten haben die Petition schon in sieben Sprachen übersetzt“, fügte er hinzu.
Putkonen erinnerte daran, dass die Bürger der Ukraine, die in Russland und im (ukrainisch besetzten Teil des; Anm. d. Übers.) Donbass leben, bei den ukrainischen Wahlen nicht wählen dürfen und äußerte auch Beunruhigung bezüglich der Sicherheit aller Ukrainer.
„Ist es vielleicht Demokratie, wenn Millionen Bürger der Ukraine ihres grundlegenden Bürgerrechts beraubt sind – bei Wahlen abzustimmen?“, fragte der Autor der Petition rhetorisch.
„Die Truppen der Ultranationalisten patrouillieren die ukrainischen Städte. Das berüchtigte Bataillons „Asow“, das der Kriegsverbrechen beschuldigt wurden und Nazi-Symbolik verwendet, hat eine offizielle Akkreditierung zur Wahlbeobachtung erhalten. Der Kommandeur, der für die Wahlbeobachtung verantwortlich ist, wendet im Namen der Gerechtigkeit Gewalt an. Und gleichzeitig wurde internationalen Beobachtern, selbst OSZE-Mitgliedern (aus der RF durch ein Gesetz, das von der Obersten Rada angenommen wurde) die Akkreditierung verweigert“, erklärte der Journalist.

Die Petition findet man hier: https://www.change.org/p/sign-the-petition-stop-fake-elections-in-ukraine?recruiter=false&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=psf_combo_share_initial.pacific_post_sap_share_gmail_abi.gmail_abi&utm_term=share_petition&recruited_by_id=7d07be60-4ae0-11e9-a0c6-dd1c83fc800e&utm_content=fht-14413623-en-us%253Av2


vormittags:

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zwölfmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Solotoje-5, Frunse, Molodjoshnoje, Kalinowo-Bortschtschewatoje, Logwinowo, Sokolniki und Shelobok.
Geschossen wurde mit Antipanzerraketenkomplexen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen.
Zwei Soldaten der Volksmiliz der LVR starben, zwei wurden verletzt.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 19. März 3:00 Uhr bis 20. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 16.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Golmowskij, Dolomitnoje, Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Oktjabrj, Kominternowo.
Wie schon mitgeteilt wurde, wurden gestern durch Beschuss von Seiten der BFU auf Gomowskij folgende Häuser beschädigt:
– Fedosejew-Straße 37 (das Stromversorgungskabel des Wohnhauses wurde durchtrennt);
– Fedosejew-Straße 39 (die Fassade des Gebäudes wurde durchschlagen und das Stromversorgungskabel des Hauses durchtrennt);
– Fedosejew-Straße 40 (Treffer auf das Dach des Wohnhauses);
– Arenskij-Straße 63 (das Fensterglas des Wohnhauses wurde herausgeschlagen).
Opfer unter der Zivilbevölkerung wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 172.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber bis 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 253.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com:
Russische Stützpunkte im Visier: US-Aufklärungsflugzeug nahe Syriens Küste gesichtet
Ein amerikanisches Flugzeug hat am Mittwoch laut Angaben des Portals PlaneRadar nahe der syrischen Küste einen Aufklärungsflug absolviert, wo sich der russische Luftstützpunkt Hmeimim und der Punkt für materiell-technische Versorgung in Tartus befinden.
Das US-Flugzeug Boeing P-8A Poseidon mit der Bordnummer 168857 hob demnach vom Nato-Luftstützpunkt Sigonella auf der Insel Sizilien ab. Um 16.10 Uhr (Ortszeit) wurde die Maschine bei der syrischen Hafenstadt Latakia und der Küste des Libanon gesichtet.
Der Flug wurde in einer Höhe von 6,6 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von 732,7 Stundenkilometern durchgeführt. Mehrmals soll die Maschine um das Territorium herum geflogen sein.
Ausländische Spionageflugzeuge, vor allem der Nato und der USA, führen regelmäßig Aufklärungsflüge entlang der russischen Grenzen aus und werden oft nahe den russischen Militärobjekten im Ausland gesichtet. Nicht selten müssen russische Abfangjets extrem nah an die Aufklärungsflugzeuge heranfliegen, um sie zur Umkehr zu bewegen.
Das russische Verteidigungsministerium hat Washington wiederholt gemahnt, von solcherart Operationen abzusehen. Das Pentagon winkte ab.
Allein im vergangenen Jahr haben die russischen Luftstreitkräfte mehr als 980.000 Fluggeräte geortet und begleitet. Rund 3000 waren ausländische Flugzeuge, wovon ein Drittel als Aufklärungsflugzeuge identifiziert wurden. Die Wachdienste des Landes wurden mehr als 4000 Mal in Alarmbereitschaft versetzt.


Lug-info.com: Am 11. März 2019 ging im Volkssowjet der LVR ein Antrag des Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ bezüglich der Notwendigkeit der Entwicklung der Institutionen der Selbstverwaltung in der LVR ein.
Unter Bedingungen einer schweren Kriegszeit ist die vorrangige Aufgabe des Staates die Erfüllung seiner sozialen Verpflichtungen. In einer Zeit des Wiederaufbaus und der Entwicklung der Republik waren die grundlegenden Anstrengungen auf die Schaffung der grundlegenden Institute des staatlichen Systems, der Streitkräfte des Staates und einer konsequenten Herausbildung einer gesetzgeberischen, administrativen, juristischen und ökonomischen Basis gerichtet.
Die Abgeordneten des Volkssowjets der DVR werden auf jeden Fall den Antrag von ML behandeln. Ich halte diese Frage für wichtig und aktuell.
Es ist offensichtlich, dass es derzeit für den Staatsaufbau sowie für die weitere Verbesserung des sozialökonomischen Lebens im Staat äußerst notwendig ist, Organe der örtlichen Selbstverwaltung zu bilden. Dies wird es erlauben, die Schaffung von Bedingungen für eine engere Zusammenarbeit des Volks und der Staatsorgane der LVR zu gewährleisten, es wird breite Möglichkeiten für die Willensäußerung der Bürger zur Verfügung stellen sowie die Realisierung der Aufgaben aus dem Programm zur sozialökonomischen Entwicklung „Nasch wybor“ befördern.
Heute gibt es in der Republik kein System der Selbstverwaltung, was die Ausarbeitung und Annahme eines entsprechenden Gesetztes durch den Volkssowjet der LVR aktuell und zeitgemäß macht.
Der erste stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets der LVR Dmitrij Choroschilow

lug-info.com: Der Ministerrat der LVR hat mit seinem Erlass „Über die Einführung von Änderungen in die provisorische Ordnung zur Regelung und Kontrolle von Preisen für Lebensmittelwaren auf dem Territorium der LVR“ eine Liste sozial wichtiger Lebensmittelwaren aufgestellt, für die minimale und maximale Preise festgelegt werden.
Entsprechend dem Dokument darf der Preis für Weizenmehl höchster Qualität, das in der LVR produziert wurde, nicht mehr als 17,6 Rubel pro kg betragen. Der Höchstpreis für Trinkwasser, das der Bevölkerung in Tankwagen liefert und in Geschäften oder speziellen Handelspunkten verkauft wird, darf 1,5 Rubel pro Liter nicht übersteigen. Der maximal zulässige Preis für gewöhnliches Speisesalz 14 Rubel pro kg.
Der minimale Preis für frisches Huhn erster Kategorie über 1,8 kg beträgt 110 Rubel pro kg, der maximale Preis 116 Rubel; bei einem Gewicht zwischen 1,5 und 18 kg – 108 bzw. 114 Rubel; bei einem Gewicht von 1,25 bis 1,5 kg 106 bzw. 111,3 Rubel; bei einem Gewicht unter 1,25 kg – 104 bzw. 109 Rubel. ….
Mit der gesamten Liste kann man sich auf der Seite des Ministerrats bekannt machen.

de.sputniknews.com: Polen will ohne Russland des Beginns des Zweiten Weltkrieges gedenken
Polens Präsident Andrzej Duda hat Russland nicht zu den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 80. Jahrestages des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges eingeladen. Der ehemalige polnische Abgeordnete Piotr Ikonowicz hat diese Haltung in einem Interview mit Sputnik scharf kritisiert.
Es sei schnöder Undank, Russlands Beitrag im Sieg über den Nazismus zu ignorieren, ist sich Ikonowicz sicher:
„Meiner Meinung nach ist es gelinde gesagt unelegant, und ehrlich gesagt ist es schnöder Undank. Denn trotz der nach der Konferenz von Jalta etablierten Beziehungen gäbe es kein polnisches Volk mehr, hätten nicht 600.000 russische Soldaten ihr Leben geopfert“, sagte er.
„Es tut mir leid, ich schäme mich für meinen Präsidenten, dass er sich so verhalten hat“. Es gebe keine Gründe für ihn, die Sowjetunion zu lieben, betonte Ikonowicz. Allerdings würden die Menschen, die ihr Leben gegeben hätten, um den Faschismus und Nazismus zu bekämpfen und „Polen von diesen Schrecken zu erlösen, Dankbarkeit und Achtung verdienen“, äußerte er.
Selbst vor dem Hintergrund der heutigen schwierigen Beziehungen zwischen dem Westen und Russland habe sich die polnische Staatsmacht nicht von ihrer besten Seite präsentiert, so der Politiker:
„Es gibt Veranstaltungen, die die Alliierten seit dem (Zweiten Welt-)Krieg organisieren. Niemandem in den westlichen Ländern würde einfallen, Russlands Vertreter nicht zu diesen Veranstaltungen einzuladen. Polen fällt auf, im negativen Sinne, wie auch der polnische Präsident.“
Polens Verhalten in diesem Zwischenfall sei der Versuch einer Geschichtsverfälschung, zeigt sich Ikonowicz überzeugt: „Damals war die ganze Welt gegen Hitler. Man muss sich an diese Allianz erinnern, das war eine gerechte Allianz. Und nur durch diese Allianz wurde der Nazismus besiegt“, sagte er abschließend.
Zuvor hatte Duda die Staats- und Regierungschefs der EU, der Nato und der Länder der Östlichen Partnerschaft sowie den UN-Generalsekretär eingeladen, der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs am 1. September beizuwohnen, die „wahrscheinlich in Warschau stattfinden wird“, so ein Sprecher der Administration des polnischen Präsidenten.
An die Staatsbehörden Russlands wurde dabei keine Einladung gerichtet, verlautet es aus einer auf der Webseite des polnischen Staatschefs veröffentlichten Mitteilung.


Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK: Gestern um 17:55 Uhr haben die bewaffneten Formationen der Ukraine das Feuer auf Golmowskij unter Verwendung von Mörsern des Kalibers 82mm und Schusswaffen eröffnet.
Außerdem den zuvor genannten Zerstörungen wurde infolge von Beschuss die Verglasung der in Betrieb befindlichen Schule Nr. 77 in der Schkolnyj-Straße 13 beschädigt.
Das Personal der Schule wurde nicht verletzt.

nachmittags:

mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich verschärft.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 12-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Hauptteil des Beschusses des Territorium des Republik erfolgte von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Majstrenko wurden die Umgebungen von Molodjoshnoje, Kalinowo-Borschtschewatoje und Solotoje-5 mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurden die Umgebungen von Sokolniki, Frunse und Shelobok mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen. Den Befehl zur Durchführung der Beschüsse erteilt der Kriegsverbrecher Subanitsch.
Außerdem wurde Logwinowo von den Positionen der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Garas ist, aus mit einem Antipanzerraketenkomplex beschossen.
Insgesamt wurden etwa 320 Geschosse auf das Territorium der Republik abgesfeuert, davon 40 mit einem Kaliber über 100mm.
Zum Schutz unserer Republik wurde eine Feuerstellung des Gegners durch erwidernde Maßnahmen vernichtet, die Verluste der ukrainischen Streitkräfte betrugen drei Tote und vier Verletzte.
Bei der Verteidigung friedlicher Bürger starben zwei Verteidiger unserer Republik, zwei wurden verletzt.
Wir bringen den Verwandten und Freunden der Toten gegenüber unser Mitgefühl zum Ausdruck und rufen die internationalen Rechtsschutzorganisationen auf, Kiew zu zwingen, den Waffenstillstand einzuhalten. Und das ukrainische Kommando warnen wir, dass alle Versuche, die Lage zu destabilisieren, von uns konsequent unterbunden werden.
Das ukrainische Kommando unterstützt aktiv die Heranziehung einer großen Zahl von Vertretern kontrollierter Massenmedien sowie von ausländischen Journalisten in der Zone der Strafoperation, um diskreditierende Materialien zu erstellen und bei der Zivilbevölkerung des Landes ein negatives Verhältnis zur Volksmiliz und zur Führung der LVR im ganzen zu erzeugen.
So sind im Verantwortungsbereich der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ Gruppen von Journalisten der Fernsehsender „5. Kanal“ und „Nastjojaschtscheje wremja“ sowie Journalisten des deutschen Fernsehsenders ARD eingetroffen. Grundlegende Aufgabe der Korrespondenten ist die Diskreditierung der Volksrepubliken im westlichen Informationssegment. Außerdem ist einer der Aufgabe der Journalisten die Erstellung von Reportagen zur „Aufhellung“ der faschistischen Erscheinung des blutigen Regimes Proroschenko in den Augen der Ukrainer und der Weltöffentlichkeit im Vorfeld der Wahlen.
Die Gruppen werden für einige Tage an der Kontaktlinie arbeiten. In diesem Zeitraum sind provokativer Beschuss unseres Territoriums und weitere Beschuldigungen gegenüber den Einheiten der Volksmiliz der LVR besonders wahrscheinlich.
Wir haben Informationen über Erkrankungsfälle beim Personal der ukrainischen Streitkräfte in der OOS-Zone erhalten, Krätze. Allein in den letzten vier Tragen sind mehr als 50 Soldaten der 25. Luftsturmbrigade in medizinische Einrichtungen gekommen. Ich merke an, dass Hauptursache der Erkrankung nicht zufriedenstellende sanitäre Bedingungen sind, wofür unmittelbar der Brigadekommandeur Oberst Sentschenko verantwortlich ist. Eine kürzliche Kontrolle der Einheiten der 25. Luftsturmbrigade durch eine Kommission des Stabs der OOS unter Leitung von Najew hat die Situation in der Brigade nicht zum Besseren verändert.
Die Massenerkrankungen von Luftlandesoldaten mit Krätze gefährden die Beteiligung eines Teams der 25. Brigade an den Wettwerben um die besten Luftsturmabteilung, die am 27. und 28. März auf Basis des 199. Ausbildungszentrums für Luftsturmtruppen der Ukraine in Shitomir stattfinden. Die vom Brigadekommandeur Sentschenko geschaffenen unerträglichen Dienstbedingungen führen zur Untergrabung der Kampffähigkeit des ihm anvertrauen Verbandes.


de.sputniknews.com: Trump droht Venezuela mit härteren Sanktionen
US-Präsident Donald Trump hat die venezolanische Führung vor härteren Sanktionen gewarnt. Dies verkündete der amerikanische Staatschef nach seinem Treffen mit dem brasilianischen Amtskollegen Jair Bolsonaro in Washington.
„Wir haben noch nicht die härtesten Sanktionen verhängt“, so Trump.
„Wir können noch deutlich härter werden.“
In Bezug auf eine militärische US-Intervention in Venezuela äußerte Trump:
„Alle Optionen sind offen“.
Dem fügte er hinzu: „Wir werden sehen, was passiert.“
Am Dienstag hatten die Vereinigten Staaten Sanktionen gegen den venezolanischen Goldproduzenten Minerven und dessen Chef eingeführt.
Am 23. Januar hatte sich der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaidó während Protesten zum Übergangspräsidenten Venezuelas erklärt. Die USA, mehrere Länder Lateinamerikas und weltweit auch andere, darunter das EU-Parlament, hatten Guaidó umgehend als Interimsstaatschef anerkannt. Russland, China, die Türkei und weitere Staaten bekundeten dagegen Solidarität mit Venezuelas Präsident, Nicolás Maduro, der seinen Rücktritt ablehnte und von einem von den Vereinigten Staaten inszenierten Putschversuch sprach.
Brasiliens neuer Staatschef, der Ex-Militär Jair Bolsonaro, wurde am Dienstag im Weißen Haus in Washington empfangen.
Jair Bolsonaro, wegen seiner populistischen Rhetorik oft als „Trump der Tropen“ bezeichnet, trat am 1. Januar sein Amt als Brasiliens Präsident an. Er wurde im Oktober mit gut 55 Prozent der Stimmen gewählt. Seine umstrittenen Äußerungen über Frauen, Afrobrasilianer und Homosexuelle haben zuletzt für Aufsehen in den Medien gesorgt.


armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 20.03.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 16-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von zehn Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer der 30. mechanisierten Brigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Garas die Gebiete von Golmowskij und Dolomitnoje mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen beschossen. Während des Beschusses von Golmowskij wurden vier Wohnhäuser beschädigt: Fedosejew-Straße 39, 37 und 40; Arenskij-Straße 63. Außerdem wurden die Fensterscheiben der in Betrieb befindlichen Schule Nr. 77 in der Schkolnyj-Straße 13 beschädigt Zum Glück wurden die Kinder und das Personal der Schule nicht verletzt.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 24. und 93. mechanisierten und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Guds, Bryshinskij und Mischantschuk aus die Gebiete von Staromichajlowka, Spartak, Jasinowataja und Trudowskije mit Mörsern des Kalibers 82mm, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Kriegsverbrechers Kuratsch die Gebiete von Kominternowo, Oktjabrj und Leninskoje mit Mörsern des Kalibers 82mm, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Durch den feindlichen Beschuss wurde ein Soldat der Volksmiliz tödlich verletzt. Durch erwiderndes Feuer mit nicht von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen wurden Feuerstellungen des Gegners unterdrückt. Die Verluste der ukrainischen Soldaten betrugen zwei Tote und einen Verletzten.
Wir stellen weiter nicht kampfbedingte Verluste des Gegners fest, insbesondere in der 35. Marineinfanteriebrigade, die zur Ablösung der 128. Gebirgssturmbrigade in der OOS-Zone eingetroffen ist. Am 18. März geriet der Soldat der Brigade W.B. Onisko, der die Situation und die Orientierung nicht in vollem Maße beherrschte, auf ein gekennzeichnetes Minenfeld, wobei ihm infolge der Detonation einer Mine ein Bein abgerissen wurde. Der Soldat wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert.
Ein weiterer Fall von Selbstmord wurde in der 79. Luftsturmbrigade festgestellt. In Awdejewka erschoss sich ein Soldat, der sich zur Bewachung an einem Wahllokal befand, mit einem Maschinengewehr. Offensichtlich hat er den Glauben an eine mögliche Verbesserung des Lebens in der Ukraine nach den Präsidentschaftswahlen verloren.

de.sputniknews.com: Weltraumsegment der US-Raketenabwehr: Lawrow warnt vor Büchse der Pandora
Die Stationierung von Elementen der US-Raketenabwehr im Kosmos kann Weltraumobjekte von Ländern, die von Washington unerwünscht sind, bedrohen. Dies verlautbarte Russlands Außenminister Sergej Lawrow.
„Inzwischen wurden in den USA bereits Mittel für die Schaffung eines Weltraumsegments für Raketenabwehr und die Stationierung von Schlagmitteln in erdnahen Umlaufbahnen bereitgestellt“, so Lawrow.
„Dieses Segment der Raketenabwehr wird offenbar auch Weltraumobjekte treffen können. Wie wird die operierende Kampfstruktur real gebaut werden, die jederzeit im Kosmos das Orbitaleigentum der von Washington unerwünschten Länder beseitigen kann?“, fragte der russische Außenminister weiter.
Ihm zufolge „öffnet das die Büchse der Pandora, da viele Staaten aktiv im Weltraum tätig“ seien.
Er verwies darauf, dass es schon viele gebe, „die sich bereits mit der Entwicklung der Kampfzuladung für den Transport in den Weltraum befassen oder über das notwendige Potential verfügen“ würden.
Vorige Woche war berichtet worden, dass der geschäftsführende US-Verteidigungsminister, Patrick M. Shanahan, einen Erlass über die Gründung der Space Development Agency unterzeichnet hatte.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump das Pentagon aufgefordert, sofort mit der Bildung der US-„Space Forces” (dt.: Weltraum-Streitkräfte) zu beginnen. Der Staatschef erklärte in Washington, die amerikanische „Präsenz im Weltraum“ allein sei nicht ausreichend. Vielmehr müssten die Vereinigten Staaten eine „Überlegenheit“ im All erreichen.

Dnr-online.ru: Im Rahmen der Wahlen zum Jugendparlament der DVR fand im Kraftwerk des staatlichen Unternehmens „Energija Donbassa“ in Sugres ein Treffen mit dem Arbeitskollektiv des Unternehmens statt. Bei dem Treffen wurden Kandidaten für das Jugendparlament aus der Bevölkerung der Stadt und den Arbeitern des Kraftwerks aufgestellt.


Dan-news.info: „Das kommunale Unternehmen „Woda Donbassa“ teilt mit, dass die Gefahr besteht, dass die Stromversorgung von sehr wichtigen Wasserversorgungsobjekten der Donezker Region abgeschaltet wird. Abteilungen des Unternehmens – die regionale Abteilung zur Nutzung der Wasserwerke, die regionalen Produktionsabteilungen für Slawjansk, Pokrowskoje, Mariupol und Tschasow Jar haben Mitteilungen erhalten, dass der Strom von Seiten des staatlichen Außenwirtschaftssunternehmen „Ukrinterenergo“ und der geschlossenen Aktiengesellschaft „DTEK PES – Energougol“ aber dem 1. April 2019 abgeschaltet wird“, teilte der Pressedienst von Woda Donbassa heute mit.
Damit ist auch die Stromversorgung der Filter- und Pumpstationen des Kanals Sewerskij Donez – Donbass gefährdet. Der Pressedienst fügte hinzu, dass die kritische Situation dadurch entstanden ist, dass die Stromlieferungsunternehmen sich weigern, einen Vertrag mit dem Unternehmen abzuschließen, da Schulden von einer Mrd. Griwna bestehen.


abends:

de.sputniknews.com: „Liste der Unantastbaren“ übergeben: Ukrainischer Generalstaatsanwalt belastet USA
Der ukrainische Generalstaatsanwalt, Juri Luzenko, hat in einem Interview eine ziemlich belastende Aussage über die US-Botschafterin in Kiew, Marie Yovanovitch, gemacht. Das US-Außenministerium wies die Vorwürfe des hochrangigen Beamten als erlogen zurück.
Luzenko sagte gegenüber dem Sender Hill.TV, die US-Botschafterin habe ihm bei ihrem allerersten Treffen eine Liste der Personen übergeben, die der ukrainische Staat nicht strafrechtlich verfolgen dürfe. Um welche Personen es sich dabei konkret handelte, sagte er jedoch nicht.
„Meine Antwort darauf war, dass das unzulässig ist. Niemand wird in diesem Land, weder unser Präsident noch unser Parlament oder die Botschafterin, mich davon abhalten, jemanden strafrechtlich zu verfolgen, wenn ein Verbrechen vorliegt“, zitiert „The Hill“ den Beamten.
Das US-Außenministerium soll Luzenkos Aussage über die „Liste der Unantastbaren“ als „unverhohlene Erfindung“ zurückgewiesen haben.
Luzenko beklagte außerdem, dass sein Büro die von der US-Botschaft in Kiew versprochene Finanzhilfe in Höhe von vier Millionen US-Dollar nicht erhalten habe. Das sei „ziemlich merkwürdig“.
Ein Sprecher des State Department bestätigte gegenüber dem Sender diese Informationen: Washington stelle dem Büro des ukrainischen Generalstaatsanwalts derzeit keine Hilfe bereit, habe aber zuvor versucht, nach der „Revolution der Würde“ eine „grundsätzliche Reform des Rechtswesens“ zu unterstützen.
„Als sich der politische Wille für echte Reformen bei mehreren Generalstaatsanwälten als mangelhaft erwies, haben wir unsere Verantwortung gegenüber dem amerikanischen Steuerzahler erfüllt und diese Finanzhilfe an produktivere Projekte umgeleitet.“

 

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