Presseschau vom 14.03.2019

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


abends/nachts:

Dan-news.info: „Bis heute haben 335 Personen ihren Wunsch geäußert, in die Volkseinheiten der DVR einzutreten. Alle haben mit ihrer Probezeit begonnen“, teilte der Koordinator des Stabs der Volkseinheiten Wladimir Taranenko mit.
Ein Antrag auf Aufnahme kann über die offizielle Gruppe der Volkseinheiten in vk gestellt werden. Außerdem werden Anträge in allen 33 örtlichen Stäben der Volkseinheiten bei den örtlichen Organisationen der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ gestellt werden.
Während der Probezeit bereiten sich die Kandidaten auf das Ablegen der Prüfung „Bereit für Arbeit und Verteidigung“ vor und durchlaufen auch juristische Kurse, wo sie sich mit den gesetzlichen Normen, in deren Rahmen die Einheiten aktiv sein werden, bekannt machen.
Am 1. März hatte der Leiter des zentralen Exekutivkomitees von „Donezkaja Respublika“ angekündigt, dass die freiwilligen Volkseinheiten wiederbelebt werden. Die Einheiten werden die Rechsschutzorgane bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung unterstützen, an der Organisation verschiedener Sportveranstaltungen beteiligt sein, insbesondere an der Durchführung der Prüfungen „Bereit für Arbeit und Verteidigung“. In die Einheiten können Bürger der DVR ab 18 Jahren eintreten, die sportlich gut ausgebildet sind.
Die freiwilligen Volkseinheiten sind eine traditionelle gesellschaftliche Organisation in der UdSSR und Russland, die die staatlichen Rechtsschutzorgane beim Schutz der öffentlichen Ordnung, dem Schutz der Staatsgrenze und von Industriebetrieben unterstützen.

Dnr-online.ru: In der Donezker nationalen medizinischen Gorkij-Universität fand eine Konferenz zu Fragen der Integration der Hochschule in den Bildungsraum der RF statt. An der Konferenz nahmen das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin, die Abgeordneten der Staatsduma der RF Kasbek Tajsajew und Wladimir Rodin (Fraktion der KPRF; Anm. d. Übers.), der Bildungsminister der DVR Jewgenij Gorochow, Professoren und Dozenten sowie Studenten teil.
„Heute durchleben wir ein Ereignis von historischer Bedeutung. Die Donezker medizinische Universität hat als erste der Hochschulen der DVR erfolgreich die Akkreditierung in der RF durchlaufen. Die Akkreditierung gibt die Möglichkeit, unsere Diplome in der RF anerkennen zu lassen, das Image der Universität zu erhöhen, eine große Zahl von Abiturienten heranzuziehen. Uns eröffnet sich auch die Möglichkeit, ausländische Studenten für ein Studium einzuladen. Das ist nicht nur eine Errungenschaft, es ist ein Sieg“, unterstrich der Rektor der Hochschule, der Doktor der Medizin Professor Grigorij Ignatenko.
„… Heute ist der außenpolitische Kurs unseres Staates auf eine allumfassende und maximal enge Annäherung mit der RF gerichtet. An den Integrationsprozessen nehmen Vertreter praktisch aller Bereiche der Republik, gesellschaftliche Aktivisten, Vertreter der Organe der Staatsgewalt, die Abgeordneten, Freiwilligenorganisationen teil. Aber das ist erst der Anfang. Es steht noch viel Arbeit bevor. Wir müssen das republikanische Bildungssystem und den Bildungsraum der RF integrieren. Deshalb rechnen wir mit einer fruchtbaren und effektiven Zusammenarbeit.
In dem halben Jahr seit der Akkreditierung haben die Mitarbeiter der Hochschule und des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR viele Erfahrungen gesammelt. Es wurde ein Fahrplan für die weitere Integration erstellt, konkrete Schritte zur Intensivierung des Prozesses der Annäherung unserer Bildungseinrichtungen, zur Zusammenarbeit zwischen Hochschulen getan. Vor Ihnen steht das wichtige und gute Ziel, die Integration der Bildungseinrichtungen der DVR in den Raum der RF zu befördern. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Aufgabe zurecht kommen werden und die Erfahrung der Donezker nationalem medizinischen Gorkij-Universität ist dafür die beste Bestätigung“, sagte Denis Puschilin.
„Wir konnten uns davon überzeugen, das das Ausbildungsniveau unserer Studenten sehr gut ist. Unsere Absolventen werden in den Regionen der RF geschätzt. Aber das ist auf der anderen Seite ein Problem. Wir müssen die Spezialisten in der DVR halten. Dies können wir nur durch eine Erhöhung der Arbeitsentgelte und andere Motivationskomponenten tun – Wohnraum und weiteres.
Zur Zeit arbeiten wir hartnäckig auf diesem Gebiet. Wir wissen und verstehen, wie wichtig es für einen Spezialisten ist, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren und nicht auf Alltagsprobleme und -fragen, die nicht zum Enthusiasmus beitragen. Natürlich muss der Staat die notwendigen Bedingungen schaffen. Und ohne das werden wir keine Zukunft haben.
Eine analoge Situation gibt es auch in der Bildung. Dozenten und Lehrer müssen ein angemessenes Entgelt erhalten. Weil wir ihnen das teuerste anvertrauen, was wir haben, unsere Kinder. Und wir wollen, dass die Herangehensweise dem entspricht. Deshalb bringen wir alle Anstrengungen ein, damit das Niveau der Arbeitsentgelte entsprechend ist. Diese Frage hat bei uns Vorrang“, unterstrich Denis Puschilin.
„Ich meine, dass die Donezker medizinische Universität einer der besten Bildungseinrichtungen nicht nur der DVR, sondern auch der RF ist. Des ganzen Donbass, der ganzen russischen Welt. Ich hatte die Möglichkeit mit eigenen Augen zu sehen, wie Ihre Studenten die Prüfungen in Nordossetien abgelegt haben. Und in einer so schwierigen Zeit haben sie eine hervorragende Ausbildung erhalten.
Keine Sache kann vorankommen, wenn sie nicht die Unterstützung von Seiten der Staatsführung hat. Und ich bin Denis Puschilin für die sehr große Arbeit, die er im ganzen und im besonderen bei der Unterstützung von Bildung und Wissenschaft leistet, sehr dankbar“, sagte Kasbek Tajsajew.


vormittags:

de.sputniknews.com: Zweiter Tag in Folge: US-Flugzeug inspiziert Luftraum über Russland
Ein amerikanisches Flugzeug vom Typ Boeing OC-135B hat im Rahmen des Programms „Offener Himmel“ erneut einen Beobachtungsflug über Russland absolviert. Dies berichtet das Portal PlaneRadar.
Um 06.35 Uhr (Moskauer Zeit) wurde eine Boeing OC-135B mit der Bordnummer 61-2670 bei Tschita gesichtet.
Gestern wurde dasselbe Flugzeug bei Komsomolsk am Amur geortet.
Zuvor war berichtet worden, dass dieses Flugzeug auch am 11. März einen Flug über Russland unternommen habe. Da flog es ebenfalls im Fernen Osten, darunter unweit der Stadt Tschita.
Flugzeuge OC-135B seien nicht für den Waffeneinsatz geeignet, sagte früher der amtierende Leiter des Nationalen Zentrums für Verringerung der nuklearen Gefahr, Ruslan Schischin. Die Maschine und die Ausstattung seien von einem internationalen Team untersucht worden, darunter auch von russischen Spezialisten. Dies schließe die Nutzung von technischen Mitteln aus, die im Abkommen nicht vorgesehen seien.
Der Vertrag über den „Offenen Himmel“ wurde 1992 unterzeichnet und gilt als eine vertrauensbildende Maßnahme in Europa nach dem Kalten Krieg. Er ist seit dem Jahr 2002 in Kraft und ermöglicht den Teilnehmerländern, offen gegenseitige Informationen über Streitkräfte und Veranstaltungen zu sammeln. Dem Vertrag gehören die Mehrheit der Nato-Länder, Russland, Weißrussland, die Ukraine, Georgien, Bosnien und Herzegowina sowie die neutralen Länder Schweden und Finnland an.


lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Golubowskoje, Smeloje und Prischib.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.


Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 13 März 3:00 Uhr bis 14. März 3:00 Uhr
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 11.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Wasiljewka, Jasinowataja, Shabitschewo, Staromichajlowka, Sachanka, Kominternowo.
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU gestern zielgerichtet eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK und im Verhandlungsprozess und eine Reparaturbrigade des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ während der Durchführung von Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten in der Nähe der Wasiljewker Pumpstation beschossen.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 85.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 27.
Ab 01:01Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.


de.sputniknews.com:
Von außen entfachtes Syrien-Chaos: „Ohne Russland wäre Assad politisch tot“
Der Krieg in Syrien ist wegen der Einmischung externer Kräfte unter dem Vorwand entfesselt worden, die Führung des Landes auszuwechseln. Dabei hat die militärische Präsenz Russlands den Kampf gegen den Terrorismus erheblich verstärkt. Dies teilte der unabhängige Abgeordnete des türkischen Parlaments, Öztürk Yilmaz, am Donnerstag mit.
„Die Intervention von externen Kräften unter dem Vorwand des Regimewechsels und unter Einfluss von Phantasien zum Thema ‚Arabischer Frühling‘ hat den Weg für die Katastrophe in Syrien geebnet. Danach ging die Stabilität in der gesamten Region einschließlich der Türkei zurück. Es gibt nur einen Weg, um den Syrien-Konflikt zu lösen – die territoriale Integrität sowie die politische Einheit Syriens zu gewährleisten. Die Aufteilung des Landes kann keine Alternative sein, da dies noch mehr Chaos auslösen w
ürde“, sagte Yilmaz im Zusammenhang mit dem 8. Jahrestag des Beginns des Syrien-Konflikts am 15. März 2011.
Ein Eingreifen von außen trage nicht zur Lösung der kontroversen Fragen bei, sondern vertiefe sie im Gegenteil weiter. Dies ist laut dem Abgeordneten die wichtigste Konsequenz, die aus dem Syrien-Konflikt gezogen werden sollte:
„Wir haben es nicht nur in Syrien gesehen, sondern auch in Libyen, in Ägypten. Die gewaltsame Durchsetzung der Demokratie bedeutet, die lokale Bevölkerung zu irritieren und sie feindselig zu stimmen sowie eine noch größere Konfliktsituation zu provozieren. Denn alle Versuche von Drittländern, den Spitzenpolitiker im Land auszuwechseln, betrachtet die lokale Bevölkerung nicht als aufrichtige Absicht, sondern als Intervention“, sagte Yılmaz.
„Die Präsenz Russlands und seine aktiven Maßnahmen haben den Kampf gegen den Terrorismus in Syrien und der Region erheblich verstärkt. Der syrische Präsident Baschar al-Assad war fast eine politische Leiche, aber Russland unterstützte ihn und setzte sich an den Verhandlungstisch – ein großer Sieg für die russische Diplomatie und Assad. Auch der Einfluss des Irans nahm zu. Die Türkei handelte zunächst zusammen mit den Vereinigten Staaten, blieb aber später allein zurück. Aufgrund vieler politischer Fehler und Sicherheitsrisiken geriet sie in eine schwierige Situation, begann jedoch später, zusammen mit Russland und dem Iran zu handeln“, sagte der Abgeordnete.
Die Türkei sei zusammen mit Russland und dem Iran der Garant für einen Waffenstillstand in Syrien. Yılmaz zufolge war dies eine wichtige Wende zur Erhaltung der territorialen Integrität Syriens.
„Was für politische Zickzacks es auch immer gegeben hat: Dies war eine wichtige Errungenschaft für Syrien und für die Türkei und für die gesamte Region. Ich hoffe, dass die USA ebenfalls den richtigen Weg finden. Durch gemeinsame Bemühungen wird eine optimale Lösung gefunden. Ich glaube, dass alle Probleme ethnischer Natur und die religiöse Feindschaft überwunden werden. In Zukunft wird der Frieden endlich nach Syrien kommen. Dafür gibt es jetzt Möglichkeiten“, fügte er hinzu.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Regionen dieser Länder dauern noch Kämpfe gegen die Terroristen an. Die größte Aufmerksamkeit gilt gegenwärtig der politischen Regelung, dem Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr von Flüchtlingen.


n
achmittags:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 14.03.2019
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner elfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von neun Ortschaften der Republik beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die Kämpfer der 58. Panzergrenadier- und der 30. mechanisierten Brigade unter Leitung der Kriegsverbrecher Drapatyj und Garas die Gebiete von Sajzewo und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 24. und der 93. mechanisierten Brigade und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Guds, Bryshinskij und Mischantschuk aus Jasinowataja, Wasiljewka, Shabitschewo, Staromichajlowka und der Flughafen von Donezk mit Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Verbrechers Kuratsch Sachanka und Kominternowo mit Schützenpanzern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
Im Zusammenhang mit dem katastrophalen Personaldefizit der Einheiten der BFU, die entlang der Kontaktlinie stationiert sind, hat das Verteidigungsministerium der Ukraine die Entscheidung getroffen, eine außerplanmäßige „Mobilisierungswoche“ durchzuführen. Im Zeitraum vom 11. bis 15. März wird Personal aus der Reserve der zweiten Linie zu Übungen einberufen, die bis zum 10. April dauern werden. Die Ausbildung der Reservisten soll auf Basis des 184. Ausbildungszentrums (Staritschi, Oblast Lwow), des 169. Ausbildungszentrums (Desna, Oblast Kiew) sowie des 179. Ausbildungs- und Trainingszentrums der Kommunikationstruppen (Poltawa) stattfinden.
Im Verlauf dieser Maßnahmen wird aktive Propaganda für das Prestige des Militärdienstes in den BFU unter Heranziehung der Massenmedien betrieben werden, um dann Zwang zur Unterzeichnung langfristiger Verträge auszuüben. Aber schon in der Anfangsetappe kämpfte das ukrainische Militärkommando mit dem Problem des Unwillens der Reservisten an den Übungsmaßnahmen teilzunehmen. Um sie gewaltsam zur Teilnahme an den Übungen zu zwingen, zieht das Kommando aktiv Kräfte des militärischen Rechtsordnungsdienstes und des Innenministeriums heran. Die Führung der staatlichen und privaten Unternehmen haben deutliche Anweisungen erhalten, das Personal über die heranzuziehenden Kategorien, die Fristen für die Ankunft bei den Übungen sowie die Paragraphen, die eine strafrechtliche Verantwortung für eine Sabotage vorsehen, zu informieren. Aber es gibt schon Fälle, dass sich vor den Übungen durch Schmiergelder gedrückt wird, die Summe schwankt zwischen 10.000 bis 15.000 Griwna.
Wir stellen weiter ein Absinken des moralisch-psychischen Niveaus der Soldaten der BFU fest, was mit der Verschiebung der Rotationsmaßnahmen zusammenhängt. Eine schwierige Lage besteht nach wie vor in der 58. Panzergrenadierbrigade, inzwischen im 15. Bataillon, dessen Personal sich am Rand einer Meuterei befindet. In diesem Zusammenhang ist am 12. März der für die moralisch-psychische Versorgung zuständige stellvertretende Kommandeur der OOS Generalleutnant O. Gruntkowskij eingetroffen, um Maßnahmen zur Erhöhung des moralisch-psychischen Zustands des Personals durchzuführen. Außerdem wurden, da die Perspektivlosigkeit der durchzuführenden Arbeit klar ist, alle Raketenartilleriewaffenlager unter verstärkte Bewachung gestellt, um einen bewaffneten Widerstand verhindern.


de.sputniknews.com: Russischer Botschafter über Weißrusslands Souveränität
Russland ist bereit, Weißrussland im Bedarfsfall beim Schutz seiner Souveränität zu unterstützen, sollten vom Westen entsprechende Bedrohungen, die „bunten“ Revolutionen und Staatsstreichen analog sind, ausgehen, sagte der russische Botschafter in Minsk, Michail Babitsch, in einem Interview für Sputnik.
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hatte wiederholt erklärt, die Souveränität des Landes sei ein Heiligtum und dürfe nicht verloren gehen. Wie Lukaschenko im Januar anmerkte, werde Weißrussland in den nächsten Jahren „auf die Probe gestellt“, sodass die Weißrussen zu einer Antwort bereit sein müssten.
Zum Thema Souveränität sagte der Botschafter: „Alle wollen sich seit langem, wie mir scheint, darüber klar werden, wer die weißrussische Souveränität antastet und vor wem man sie schützen will. Wenn es eine Bedrohung vom Westen ist, die den bekannten ‚bunten‘ Revolutionen und Staatsstreichen analog ist, so wird die Russische Föderation, wenn sie darum gebeten werden sollte, als Verbündeter gemeinsam mit Weißrussland diese Souveränität mit allen zu Gebote stehenden Mitteln verteidigen.“
„Sind das Anspielungen auf Russland, so ist das kein partnerschaftliches Verhalten“, so der Botschafter. „Selbst wenn es sich nur um eine Wahltechnologie mit der Bezeichnung ‚Mobilmachung der Wählerschaft durch das Schaffen eines Feindbildes‘ handelt, ist es kaum vernünftig, eine solche Technologie auf Kosten der Beziehungen zum engsten Verbündeten und einem Brudervolk anzuwenden. Russland hat einen solchen Umgang nicht verdient“, betonte der Diplomat.
Er merkte an, dass Russland Weißrussland keinen Vorschlag zu einem Beitritt zum Staatsbestand gemacht habe. „… Umgekehrt, der russische Präsident hat wiederholt – sowohl öffentlich als auch in persönlichen Gesprächen mit dem weißrussischen Präsidenten – seine Haltung dargelegt: Russland tritt ausschließlich für eine bilaterale gegenseitig vorteilhafte Entwicklung des Unionsstaates ein, wenn dies unsere weißrussischen Freunde wünschen“, so Babitsch.
Wenn man in Weißrussland keine Entwicklung des Unionsstaates wolle, so sei es möglich, „ein beliebig anderes Integrationsformat der Beziehungen zu entwickeln“, sagte der Botschafter.
Wie der weißrussische Präsident am 1. März vor Öffentlichkeits- und Medienvertretern sagte, sehe er keine Absicht vonseiten der russischen Behörden, die Republik Weißrussland in den Bestand der Russischen Föderation aufzunehmen. Die Weißrussen wollten mit Russland zusammenhalten und dabei „in einer eigenen Wohnung leben“, betonte Lukaschenko.


mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung viermal verletzt.
Der Hauptteil der Beschüsse des Territorium des Republik erfolgte von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Subanitsch wurde die Umgebung von Prischib, Smeloje und Golubowskoje mit 120mm- und 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Auf das Gebiet von Solotoje-5 hat der Gegner mit Granatwerfern geschossen. Den Befehl für diesen Beschuss erteilt der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der Kriegsverbrecher Majstrenko.
Insgesamt wurden mehr als 40 Geschosse auf das Territorium der Republik abgesfeuert, davon zehn von einem Kaliber über 100mm.
Die Personalausstattung der Verbände und Truppenteile der operativ-taktischen Gruppierung „Nord“ überschreitet nach wie nicht die 50%-Marke. Wie wir zuvor erklärten, fliehen die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in diesem Gebiet vor der Willkür und den Erniedrigungen durch die Kommandeure, vor dem hohen Erkrankungsniveau und den nicht zufriedenstellen Alltagsbedingungen.
Ein weiterer Soldat der ukrainischen Streitkräfte hat sich an uns um Hilfe gewandt, und nun bedroht ihn nichts mehr, er befindet sich in vollständiger Sicherheit.
Die militärischen Behörden der Republik haben gemeinsam mit der Volksmiliz eine erfolgreiche Operation zur Gewährleistung des Übertritts des Soldaten der 54. Brigade der bewaffneten Formationen der Ukraine Sergej Alexandrowitsch Magdenko auf unser Territorium durchgeführt.
Außer den uns übergebenen dienstlichen Dokumenten berichtete der Soldat darüber, wie die Militärkommissariaten versucht, die Pläne zur Auffüllung der Brigade durch sogenannte „Freiwillige“, die in die Kampfzone geschickt werden sollen, zu erfüllen. Das Mittel ist trivial einfach. Die Militärkommissariate nehmen gemeinsam mit der Polizei Bürger im Einberufungsalter fest, danach werden Strafverfahren zu ausgedachten Sachverhalten aufgenommen. Die Festgenommenen werden vor die Wahl gestellt – für ein nicht begangenes Verbrechen verurteilt zu werden oder als „freiwilliger Vertragssoldat“ das Regime Poroschenko zu verteidigen.
Vor der Abfahrt in die Kampfzone durchlaufen die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte eine Ausbildung in Ausbildungszentrums unter Leitung ausländischer Instrukteure, weil es in der ukrainischen Armee keine eigenen Spezialisten gibt. Der auf unsere Seite übergegangene Soldat teilte mit, dass er eine Ausbildung im Ausbildungszentrum der Bodentruppen in Desna, Oblast Tschernigow, durchlaufen hat, wo er persönliche Ausländer gesehen hat, die die Soldaten der Aufklärungseinheiten der ukrainischen Streitkräfte in Sprengstoffkunde ausbilden. Nach einer dreimonatigen Ausbildung werden diese „Freiwilligen“ in die OOS-Zone geschickt.
Er bestätigte auch den niedrigen moralisch-psychischen Zustand in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte.
Wenn sie sich in der Kampfzone befinden, geben die Brigade- und Bataillonskommandeure ihre Untergebenen zur „Ausbeutung“ an Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe als niedrig bezahlte Arbeitskräfte. Alle von ihnen erarbeiteten Gelder geben die Sklavenhalterkommandeure erfolgreiche für ihre Zwecke aus. Dieses Geschäft ist in allen Einheiten der 54. Brigade verbreitet. Diesen Arbeitern im Hinterland gewährleisten ihre Kommandeure die tägliche Zahlungen für Kampfeinsätze. Aber die, die mit dieser Arbeit nicht klar kommen, werden zur Strafe an die Frontpositionen geschickt, wo sie keine zusätzlichen Zahlungen erhalten.
Außerdem bestätigte Magdenko Fälle von zielgerichteten Feuerprovokationen, die die ukrainischen Kämpfer durchführen, um die Erwiderung des Feuers hervorzurufen und uns der Verletzung des Regimes des Feuereinstellung zu beschuldigen.
Poroschenko und die propagandistischen ukrainischen Massenmedien streuen ihren Bürgern Sand in die Augen, wenn sie von einer Verbesserung der Versorgung der Armee sprechen. Tatsächlich, so erzählte uns der Festgenommene, befindet sich die Ernährung und Ausrüstung auf äußerst niedrigem Niveau. Die Soldaten sind gezwungen sich selbst Essen zu besorgen, nicht selten sich auch Fälle von Plünderungen und Diebstahl bei der örtlichen Bevölkerung.
Im Ganzen wird aus den Aussagen des Festgenommenen klar, dass weder die ukrainischen Politiker noch die bewaffneten Formationen an einer Beendigung des Konflikts im Donbass interessiert sind. Alle verfolgen ihre geschäftlichen Interessen und deshalb kann man offensichtlich nicht von einer baldigen Wiederherstellung von Frieden in unserem Land sprechen.
Alle von Magdenko übergebenen dienstlichen Dokumente werden sorgfältig ausgewertet.


de.sputniknews.com: Steckte die CIA hinter dem Angriff auf die nordkoreanische Botschaft in Madrid?
Ilona Pfeffer
Ermittler der spanischen Polizei und des spanischen Geheimdienstes CNI haben eine Verbindung zwischen dem Angriff auf die nordkoreanische Botschaft in Madrid und dem US-Geheimdienst CIA hergestellt. Sollte die CIA tatsächlich etwas mit dem Angriff zu tun haben, könnte das zu einer diplomatischen Krise zwischen Spanien und den USA führen.
Wie die spanische Zeitung „El Pais“ berichtet, haben die Ermittler mindestens zwei der insgesamt zehn Angreifer identifiziert. Diese sollen Verbindungen zum US-amerikanischen Geheimdienst CIA haben. Die CIA habe jegliche Beteiligung an dem Angriff abgestritten, aber Regierungsquellen zufolge soll die Antwort „nicht überzeugend“ gewesen sein.
Wenige Tage vor dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un in Vietnam waren zehn maskierte und bewaffnete Personen in das Botschaftsgebäude in Madrid eingedrungen. Acht Botschaftsmitarbeiter sind gefesselt, geschlagen und verhört worden. Einer Frau gelang schließlich die Flucht durch ein Fenster im zweiten Stock des Gebäudes. Ihre Hilferufe hörte ein Nachbar und verständigte die Polizei.
Die Polizisten sind aber zunächst an der Pforte durch einen Mann abgewiesen worden, der sagte, es sei alles in Ordnung. Wenige Minuten später gelang den Angreifern die Flucht in zwei Luxusautos der Botschaft.
Nach zwei Stunden in Geiselhaft wurden schließlich die acht Botschaftsmitarbeiter durch die Polizei befreit.
Aufgrund des zielgerichteten, perfekt geplanten Vorgehens der Täter gehen die Ermittler laut „El Pais“ davon aus, dass der Angriff von einer „militärischen Zelle“ durchgeführt worden ist. Mit Verweis auf die spanische Zeitung „El Confidencial“ schreibt „Spiegel Online“, die Polizei verfolge gegenwärtig zwar mehrere Fährten, doch die Möglichkeit werde immer wahrscheinlicher, dass „die Geheimdienste der USA die Aktion geplant haben, wahrscheinlich in Zusammenarbeit mit anderen Geheimdiensten oder Partnern“.
Ziel des Angriffs könnte laut „El Pais“ gewesen sein, Informationen über den ehemaligen Botschafter Nordkoreas in Spanien, Kim Hyok Chol, zu sammeln. Dieser ist im September 2017 ausgewiesen worden. Kim Hyok Chol ist ein enger Vertrauter von Kim Jong Un und war maßgeblich an der Organisation des Gipfels in Vietnam beteiligt.
Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass die CIA hinter dem Angriff auf die Botschaft steckte, könnte das zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Madrid und Washington führen. Unter Berufung auf Regierungsquellen schreibt „El Pais“, es wäre „nicht akzeptabel“ für Spanien, wenn ein Verbündeter sich so verhielte. Die USA würden damit internationale Abkommen verletzen, die den Schutz diplomatischer Delegationen regeln.


Dan-news.info: Einwohner der DVR haben mit einer Schweigeminute und dem Niederlegen von Blumen am Denkmal das Andenken der unter dem Feuer der ukrainischen Streitkräfte gefallenen Arbeiter der Kommunalwirtschaft der Republik gedacht. Die Veranstaltung fand heute im Zentrum der Hauptstadt statt.
Auf der Kundgebung waren der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez, die Bürgermeister von Donezk und Gorlowka Alexej Kulemsin und Iwan Prichodko, die Abgeordnete des Volkssowjet Julija Krjkowa, Verwandte der Toten, Kollegen, gesellschaftliche Aktivisten.
Die Teilnehmer drückten den Familien der Toten ihr Mitgefühl aus und dankten den derzeitigen Arbeitern der Branche für ihre Arbeitsheldentaten und Bedingungen nicht endender Kriegshandlungen.
Wir erinnern daran, dass während der bewaffneten Aggression der Ukraine mehr als 30 Arbeiter des kommunalen Bereichs der Republik verletzt wurden, 14 starben. Zum Gedenken an die Helden der kommunalen Dienste befindet sich in Donezk am Gebäude der ehemaligen Oblastabteilung für kommunale Dienste eine Gedenktafel.
Außerdem fand heute in Donezk aus Anlass des Tags der Kommunalwirtschaft der DVR im staatlichen akademischen musikalisch-dramatischen Browun-Theater eine feierliche Veranstaltung statt, bei der etwa 700 Menschen anwesend waren.
Zu Beginn verlas Naumez einen Glückwünsch des Oberhaupts der DVR Denis Puschlin. „Liebe Arbeiter der Kommunalwirtschaft, wir alle schätzen Ihren Mut, Ihre Geistesstärke und Ihre Professionalität. Unter Bedingungen von Kriegshandlungen bauen Sie unter Einsatz des eigenen Lebens durch Beschüsse beschädigte Infrastrukturnetze wieder auf. Jeden Tag sehen die Einwohenr der DVR die Früchte Ihrer nicht einfachen Arbeit. Wir danken für Ihre Arbeit“, heißt es in dem Text.
Während der Feier
wurden die besten Mitarbeiter ausgezeichnet. …
Nach dem Feierlichen Teil traten bei einem Konzert führende Künstler des Theaters auf.


de.sputniknews.com: USA verlegen strategische Bomber nach Europa
Die USA haben drei strategische Bomber B-52H Stratofortress, die mit Atomwaffen bestückt werden können, nach Europa verlegt. Darüber berichten russische Medien unter Hinweis auf die Angaben westlicher Flugdienste.
Die Langstreckenbomber, die nukleare Marschflugkörper und Fliegerbomben tragen können, seien im britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford eingetroffen. Insgesamt werde Großbritannien acht US-Bomber aufnehmen.
Eines der Flugzeuge soll sich Medienberichten zufolge vor seiner Ankunft in Fairford der russischen Grenze im Kaliningrad Gebiet angenähert haben. Der Bomber sei vom Stützpunkt Barksdale im US-Bundesstaat Louisiana gestartet, dann nahe Schottland erschienen, über Deutschland geflogen und habe sich zur Ostsee begeben.
Das Flugzeug habe sich einige Minuten im Aktionsgebiet der russischen Luftabwehr befunden und sei nur 100 Kilometer von der russischen Grenze entfernt gewesen, hieß es.
Die USA haben ihre Bomber im Vorfeld des Nato-Manövers in Georgien, das am 18. März beginnen soll, nach Europa verlegt.


Lug-info.com: Die RF hat der LVR 2018 als humanitäre Hilfe medizinische Ausrüstung in einer Gesamtsumme von 161 Mio. Rubel übergeben, teilte heute die Gesundheitsministerin Natalja Paschtschenko mit.
Dazu gehören Apparaturen wie ein Angiographie-Komplex, Ultraschallgeräte, Kardiographen, Ausrüstung für Intensivstationen, Sauerstoffgeräte, Röntgenapparate sowie ein MRT-Gerät.
Sie teilte weiter mit, dass im Jahr 2018 Reparaturen, Wartungen und Kontrollen von medizinischer und anderer Ausrüstung in einer Gesamtsumme von 22,6 Mio. Rubel durchgeführt wurden.


de.sputniknews.com: Erster deutscher Einsatz seit Kriegsende: Jugoslawien-Konflikt als Büchse der Pandora
Nikola Joksimovic
Zum 20. Jahrestag der Militäroperation der Nato gegen das souveräne Jugoslawien haben russische und serbische Experten eine Diskussion per Videobrücke abgehalten. Das Mitglied des Ausschusses des russischen Föderationsrats für Wissenschaft, Kultur und Bildung, Alexej Kondratjew, betonte besonders die Rolle Deutschlands bei diesem Konflikt.
Russlands Föderationsrat und die „Alexander Newski“-Stiftung haben am 12. März eine Konferenz anlässlich des 20. Jahrestags der Bombenangriffe auf Jugoslawien abgehalten. An den Gesprächen während einer Live-Schaltung zwischen Moskau und Belgrad beteiligten sich Abgeordnete, Diplomaten, Historiker, Journalisten, Vertreter von gemeinnützigen Organisationen aus Russland und Serbien sowie Augenzeugen.
Am 13. März verabschiedete der russische Föderationsrat eine Erklärung, in der die Vereinten Nationen und die Parlamente weltweit zur Verurteilung der Nato-Angriffe auf die Bundesrepublik Jugoslawien im Jahr 1999 und zum Treffen von Maßnahmen zur Überwindung der Folgen aufgerufen werden.
Ein Sputnik-Korrespondent sammelte die Meinungen der russischen und serbischen Experten, die sich an den Diskussionen bei der Videobrücke beteiligten. Sie kamen zum Schluss, dass die Nato-Aggression gegen die Bundesrepublik Jugoslawien kein „lokaler Krieg“, sondern ein Krieg der Nato für ihre eigenen geopolitischen Interessen, ein Manifest der Globalisierung des Interventionismus gewesen sei, der den Weg für viele darauffolgende militärische Invasionen der Allianz an verschiedenen Orten der Welt vom Nahen Osten bis hin nach Venezuela geebnet habe.
Der Minister für Innovationen und technologische Entwicklung Serbiens, Nenad Popovic, äußerte, dass das Hauptziel der Nato-Angriffe auf Jugoslawien die Abtrennung des Kosovo von Serbien gewesen sei, doch diese Intervention könne nicht als erfolgreich bezeichnet werden, weil Kosovo völkerrechtlich bis heute serbisch sei.
„Wichtig ist hervorzuheben, dass Kosovo serbisch für all jene bleiben wird, die das Völkerrecht und vor allem die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrats respektieren, laut der die südliche serbische Region ein unabdingbarer Teil unseres Landes bleibt, darunter dank der Position Russlands. Die Serben sind ihm dafür endlos dankbar“, so Popovic.
Ihm zufolge ist die selbsternannte Republik Kosovo aus rechtlicher Sicht nach wie vor kein Staat.
Laut dem stellvertretenden Chef des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrats, Andrej Klimow, öffneten die Bombenangriffe auf Jugoslawien die „Büchse der Pandora“ und wurden zum Referenzpunkt für viele heutigen Konflikte, darunter für die jüngsten Ereignisse in Venezuela. Ihm zufolge wurde die Konferenz nicht zufällig für den 12. März angesetzt (die Bombenangriffe auf Jugoslawien begannen am 24. März 1999 – Anm. d. Red.) – das ist ein wichtiges Datum für die Weltgemeinschaft, denn vor genau 20 Jahren näherte sich die Nato erstmals nach dem Kalten Krieg den Grenzen Russlands an, wobei Tschechien, Polen und Ungarn aufgenommen wurden.
Serbiens Botschafter in Moskau, Slavenko Terzic, hob hervor, dass die Nato de facto eine Terrororganisation (die Befreiungsarmee des Kosovo – Anm. d. Red.) beim Kampf gegen einen souveränen Staat unterstützt habe. Ihm zufolge hatte die Motivation der Nato nichts mit dem Schutz der albanischen Minderheit in Serbien gemein, sie ist vielmehr auf eigene strategische Interessen im Südosten Europas zurückzuführen.
„Meines Erachtens war ihr Ziel die Annäherung an die Einflusszonen im Schwarzen und Kaspischen Meer, im Nahen und Mittleren Osten, die Kontrolle über die lokalen Gas- und Ölpipelines, die Sicherung der Lieferwege für den Heroinhandel, der Milliarden Dollar Einnahmen brachte“, so Terzic.
Laut dem serbischen Botschafter ist das Kosovo das schwarze Loch Europas, das Zentrum des Drogen-, Menschen-, Waffen- und Organhandels, das jetzt allmählich auch zu einem Zentrum des radikalen Islams wird.
Der Leiter der Abteilung für Serbien, Mazedonien und Montenegro des russischen Außenministeriums, Iwan Gorbunow, betonte, dass Moskau die Anstrengungen Serbiens um die Lösung der Kosovo-Frage sowie seine Souveränität und territoriale Integrität unterstütze. Gorbunow war Augenzeuge der Bombenangriffe, vor 20 Jahren war er als Korrespondent von russischen Medien in Serbien tätig. Ihm zufolge zerstörten die Nato-Angriffe auf Jugoslawien die in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte Ordnung, wobei das Völkerrecht und die UN-Charta verletzt wurden.
„Die Folgen sind bis heute spürbar. Viele Konflikte, an denen die Nato teilnimmt, sind eine direkte Folge des Geschehenen in Jugoslawien 1999. Ich möchte nochmals hervorheben, dass Russland größtmöglich kontinuierlich die Völkerrechtsnormen und Grundprinzipien unterstützt, auf denen Frieden und Stabilität auf der Erde beruhen“, so Gorbunow.
Das Mitglied des Ausschusses des Föderationsrats für Wissenschaft, Kultur und Bildung, Alexej Kondratjew, war während der Bombenangriffe ebenfalls in Jugoslawien. „Heute kann man sicher behaupten, dass die Unterstützung der kosovarischen Albaner durch die Nato eine Fiktion war, weil die albanische Minderheit in Jugoslawien Rechte und Freiheiten hatte, die keine andere nationale Minderheit in der Welt besaß“, so Kondratjew.
Er machte auf die Rolle Deutschlands aufmerksam, das seit der Niederlage im Zweiten Weltkrieg nicht an militärischen Interventionen teilgenommen hatte. Doch seit den Bombenangriffen auf Jugoslawien entsende Berlin seine Truppen zu Nato-Operationen. Als Augenzeuge ist Kondratjew sich sicher, dass die Welt damals am Rande des Dritten Weltkriegs gestanden habe, und Serbien ein Art Testgelände gewesen sei.
„Heute glaubt niemand mehr im Westen an die Lüge, die zum Anlass für die Intervention der Nato wurde“, meint der Direktor des Belgrader Instituts für europäische Studien, Misa Djurkovic.
Er erinnerte daran, dass die Bombenangriffe auf Jugoslawien zum Präzedenzfall wurden, der mehrere Operationen der Nato auf fremdem Territorium nach sich zog – im Irak, in Libyen, Syrien, Lateinamerika. Für Russland, China und den Iran war die Aggression der Nato ein Zeichen dafür, dass die Allianz vor nichts Halt macht, und dass diese Länder selbst mit einer Aggression der Nato konfrontiert sein könnten, wenn sie sich nicht zusammenschließen.
„Die wichtigste Schlacht, die wir heute führen, ist die Schlacht um unser Gedächtnis und die adäquate Wahrnehmung dessen, was mit uns vor 20 Jahren geschehen ist. Ich möchte nur daran erinnern, dass der Botschafter eines westlichen Landes vor sieben bzw. acht Jahren sagte, dass man mithilfe des Bildungssystems und unserer Medien unseren Kindern beibringen sollte, dass wir 1999 ‚zu unserem Wohle‘ bombardiert wurden“, so Djurkovic.


Dan-news.info: „Mit Unterstützung der Vertretung der DVR im GZKK und dank der koordinierten Aktivitäten der Führung und der Reparaturbrigade der Donezker Abteilung von Woda Donbassa wurden die Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an den Einsaug- und Druckkollektoren der Wasiljewker Pumpstation abgeschlossen“, teilte die Vertretung der DVR im GZKK mit.
Die Arbeiten wurden nach einer wiederholten Vereinbarung von Sicherheitsgtien zwischen Kiew und Donezk durchgeführt.


abends:

de.sputniknews.com: Warschau nennt Termin für Inbetriebnahme von US-Raketenabwehrbasis
Die im Bau befindliche US-Raketenabwehrbasis im polnischen Redzikowo wird voraussichtlich Ende 2020 in Betrieb genommen. Das teilte der polnische Außenminister Jacek Czaputowicz auf einer Pressekonferenz in Warschau mit.
In Redzikowo, 150 Kilometer von Gdańsk entfernt, wird die US-Militärbasis errichtet, die Komponenten eines Systems zur Radarortung von Raketen sowie Raketenwaffen umfassen soll.
„Es besteht die Chance, dass diese Basis bis Ende nächsten Jahres fertiggebaut und einsatzbereit sein wird“, so Czaputowicz.
Das erste Objekt des US-Raketenabwehrsystems in Osteuropa war im ehemaligen Luftwaffenstützpunkt Deveselu im Süden Rumäniens eröffnet worden. Wie der russische Präsident Wladimir Putin dazu äußerte, werde Russland auf die Inbetriebnahme des US-Raketenabwehrsystems in Rumänien reagieren müssen. Ihm zufolge könnten in Rumänien Angriffskomplexe stationiert werden, worauf Russland aus Sicherheitsgründen Antwortmaßnahmen ergreifen müssen werde.
Moskau hatte zuvor wiederholt darauf verwiesen, dass die Handlungen der USA und der Nato zur Stationierung des Raketenabwehrsystems in Europa die nationale Sicherheit bedrohen würden und die strategische Stabilität in der Region untergraben könnten.
Moskau hat hervorgehoben, dass es sich beim US-Raketenabwehrsystem in Osteuropa um einen in die Peripherie verlegten Bestandteil des nuklearen strategischen Potentials der USA handele. Die Aufstellung solcher Systeme verstoße gegen den INF-Vertrag, weshalb Moskau gezwungen sein werde, aus Sicherheitsgründen Antwortmaßnahmen zu treffen, hieß es.

de.sputniknews.com: Vorbeugung gegen Hybridkriege: Nato-Fachleute unterweisen usbekische Soldaten
Nato-Fachleute haben die Hörer der Akademie der Streitkräfte Usbekistans in Methoden zur Bekämpfung von Hybridkriegen eingeweiht. Das erfuhr Sputnik am Donnerstag vom Pressedienst des Verteidigungsministeriums der Republik.
Nach seinen Angaben haben Dozenten von der Königlichen Militärakademie Großbritanniens bei ihrem Besuch in Usbekistan eine Serie von Vorlesungen über den Kampf gegen moderne Herausforderungen und Bedrohungen gehalten.
Laut einem Sprecher des usbekischen Verteidigungsministeriums wurde das Hauptaugenmerk auf das Thema Hybridkriege gerichtet. „Es ging unter anderem um deren Nichtzulassung und Verhinderung in der Weltarena“, so der Sprecher.
Im Rahmen des gemeinsamen Trainings sei die Videokonferenzverbindung mit der vereinten Nato-Kommandoführung im niederländischen Brunssum hergestellt worden. Die Seiten hätten Pläne für nächste Besuche von Nato-Fachleuten in Usbekistan besprochen, hieß es.

 

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