Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 14.03.2019

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: In Moskau hat der Verlag URSS das Buch des Sekretärs des ZK der KP der DVR Stanislaw Retinskij „Der Donbass in der weltweiten Konfrontation: Ein klassenmäßiges Ansatz“ herausgegeben.
Es kann auf der Seite des Verlag
s bestellt werden oder indem man sich an die Redaktion (info@wpered.su) wendet.
I
nhaltsangabe
In dem vorliegenden Buch wird ein marxistischer Gesichtspunkt auf den Konflikt im Donbass vorgestellt. Entgegen der üblichen Auffassung, dass hier angeblich ein Kampf für die Interessen der „russischen Welt“ stattfindet, stellt der Autor eine andere Herangehensweise an das Geschehen vor. Nach seiner Auffassung ist der Donbass ein Teil der antiimperialistischen Front genauso wie Syrien, Venezuela und andere Regionen. Im Endeffekt leisten sie alle dem US-Imperialismus Widerstand.
Die Vereinigten Staaten von Amerika, die hinter den ukrainischen Oligarchen und Nationalisten stehen, sind nicht einfach ein imperialistischer Staat, sondern das Zentrum der weltweiten Reaktion. Sowohl der Donbass als auch Syrien und Venezuela führen einen heftigen Kampf gegen dieses Zentrum und schaffen so die notwendigen Voraussetzungen für eine zukünftige sozialistische Weltrevolution. Denn ohne Schwächung des Zentrums ist ein Sieg der Revolution an der Peripherie, beim „schwächsten Glied“ unmöglich.
Je mehr Widerstandsherde es gibt, desto schwächer ist der Weltimperialismus. Und die Interessen des Weltimperialismus fallen heute mit den Interessen der USA zusammen, gegenüber denen die gesamte übrige Welt die Peripherie ist. Im Zusammenhang damit sind Russland, die EU und andere imperialistische Staaten und Unionen, ob sie wollen oder nicht, bisweilen gezwungen antiamerikanische, d.h. antiimperialistische Kräfte in der ganzen Welt zu unterstützten, um für sich einen Teil des Marktes zu erringen. Darin besteht das Wesen der zwischenimperialistischen Konfrontation heute.
In dem Buch wird nicht einfach nur die Situation im Donbass beschrieben, sondern ausgehend davon auf die Taktik der Kommunistischen Partei eingegangen, die unter Berücksichtigung der Erfahrung früherer Generationen von Kommunisten ausgearbeitet wurde. Außerdem betreibt die KP der DVR, der Autor ist Sekretär des ZK, eine produktive Arbeit bezüglich der Organisation von internationalen Verbindung mit Bruderparteien, um die Anstrengungen im Kampf gegen den Weltimperialismus zu vereinen.
Am Ende des Buches stellt der Autor die Gesichtspunkte anderer Autoren auf das Geschehen im Donbass und in der Welt dar, setzt sich mit ihnen kritisch auseinander, verweist auf prinzipielle Unterschiede.
Das Buch ist Wsewolod Petrowskij gewidmet, einem Kommunisten, der in den Kämpfen um Debalzewo im Februar 2015 gefallen ist.

wpered.su: Abgeordnete der Staatsduma von der Fraktion der KPRF übergaben Geschenke an ein Donezker Kinderheim
Am 13. März besuchte eine Delegation Donezker und russischer Kommunisten das Donezker Kinderheim Nr. 1, dies teilt ein Korrespondent von „Wperjod“ mit.
Der Abgeordnete der Staatsduma Russlands, das Mitglied des Präsidiums des ZK der KPRF Kasbek Tajsaje, das Mitglied des ZK der KPRF Wladimir Rodin und die Vorsitzende der Moskauer Abteilung des allrussischen Frauenverbandes „Nadeshda Rossib“, die Redakteurin der Zeitung „Prawda Moskwy“ Julija Michajlowa kamen nicht mit leeren Händen zu den Schülern der Bildungseinrichtung. Die Delegation brachte den Kindern Geschenke, über die sie in ihren Briefen im Rahmen der Aktion „Ein Brief an Väterchen Frost“ geschrieben hatten und die von der Vertreterin der Donezk Abteilung der gesellschaftlichen Organisation „Nadeshda Donbassa“ Nadeshda Retinskaja initiiert worden war.
Die Delegation übergab dem Kinderheim Sportinventar, Haushaltschemie, Elektronik, Gegenstände der persönlichen Hygiene und vieles andere. Diese Geschenke wurden aus Mitteln von Abgeordneten der Staatsduma von der KPRF und Vertretern der Moskauer Abteilung des allrussischen Frauenverbands „Nadeshda Rossii“ gekauft.
Außerdem unterhielten sich die Gäste aus Russland mit den Kindern und luden alle Schüler zur Sommererholung in einen Erholungskomplex ein, der bei Moskau liegt. Die Kinder ihrerseits veranstalteten dankbar ein schönes Mini-Konzert. Die Führung der Bildungseinrichtung überreichte den Gästen Dankesurkunden, die für den Vorsitzenden des ZK der KPRF Gennadij Sjuganow und Vertreter des Zentralkomitees der Partei vorgesehen sind.
Während der Treffens gaben Vertreter der KP der DVR unter Leitung des ersten Sekretärs Boris Litwinow den russischen Kommunisten einige Exemplare eines Buches über den Donbass, das vom Sekretär des ZK der KP der DVR Stanislaw Retinskij geschrieben wurde.‘

Wpered.su: Abgeordnete der Staatsduma der RF besuchten „Gajdarowez“
Am 13. März besuchten Ehrengäste – Abgeordnete der Staatsduma der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation von der Fraktion der Kommunistischen Partei Kasbek Tajsajew (Mitglied des Komitees für Angelegenheiten der GUS, eurasische Integration und Verbindungen mit Landsleuten) und Wladimir Rodin (Mitglied des Komitees für Eigentumsfragen), der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow sowie Korrespondenten russischer Zeitungen – den Makejewker Kinder- und Jugendclub „Gajdarowez“. Darüber berichtete ein Korrespondent von „Wperjod“.
Das Treffen fand in gemütlicher, warmer Atmosphäre statt – es entstand der Eindruck, dass alle einander nicht erst seit einem Jahr kennen. Die pädagogische Organisatorin von „Gajdarowez“ Emma Karapetowa erzählte davon, welche Arbeit der Klub unter der Jugend und Erwachsenen am Wohnort durchführt, über die militärisch-patriotische, sportliche, künstlerische Ausrichtung des Klubs. Boris Litwinow unterstrich, dass die Arbeit des Kinder- und Jugendclubs „Gajdarowez“ bereits weit über die Grenzen der Stadt und der Republik bekannt ist. Die Arbeitserfahrung des Klubs übernehmen heute Kinder- und Jugendorganisationen, Gesellschaften, Klubs Russlands und Europas, über seine Aktivitäten wurde in ausländischen Zeitungen geschrieben. Und das heutige Treffen fiel sogar mit dem Geburtstag des bekannten sowjetischen Pädagogen Anton Semjonowitsch Makarenko zusammen, auf dessen Erfahrung sich viele Pädagogen stützen.
Die Gäste stellten den Kindern und Erwachsenen – den Eltern der Kinder, die die Arbeit mit der heranwachsenden Generation immer unterstützen – eine Menge interessanter Fragen. Rolan Dmitrenko erzählte von der Arbeit, die der Klub bei der Leistung humanitärer Hilfe an bedürftige Einwohner der Stadt leistet und unterstrich, dass bis heute mit Unterstützung des Kommunistischen Partei, des Leninschen Komsomol, der Serafim-Sarowskij-Kirche und nicht gleichgültiger Menschen mehr als 3 Tonnen Lebensmittel, Medikamente und Kleidung an solche Bürger übergeben wurden. Angelina Ositschenko berichtete von ihren Eindrücken von Veranstaltungen, die bei „Gajdarowez“ stattfinden. Timur Kuschtschow, Darja Doronina, Sneshana Sergejewa, Marija Samojlitschenko, Nikolaj und Alexej Putow besuchen den Klub seit drei bis vier Jahren, sie gehören zu den aktivsten Mitgliedern und haben im „Gajdarowez“ Zeichnen, das Dame- und Schachspiel, Darts, Tischtennis, Fußball gelernt, sind zum Sport und einer gesunden Lebensweise gekommen.
Auf die Frage Wladimir Rodins, wer Arkadij Gajdar war, unterstrich das Mitglied des Klubs Rostom Dshordshadse, dass die Kinder und Jugendlichen die Werke dieses bekannten Kinderbuchautors lesen und bei sich am Beispiel seiner positiven Helden die besten menschlichen Qualitäten – Güte, Ehrenhaftigkeit, Freundlichkeit, Treue zur Heimat und zur geliebten Sache herausbilden.
Im Namen des Kollektivs und der Mitglieder der Gewerkschaftsorganisation der Arbeiter in Bildung und Wissenschaft der DVR des Kiewskij-Bezirks von Makejewka äußerte die Vorsitzende Swetlana Nowikowa Dankbarkeit und Worte der Anerkennung gegenüber den Abgeordneten, sie unterstrich auch die wichtige Rolle von „Gajdarowez“ bei der Erziehung der Jugend, von Kindern von Mitgliedern der Fachgewerkschaft und überreichte den Gästen Geschenke sowie Exemplare der Zeitung der Gewerkschaft.
Heute hat die Erziehung eine wichtige Bedeutung im Leben, besonders in dem eines Kindes. Und solche Zentren wie der Klub „Gajdarowez“ bestätigen, dass die Jugend heute nicht gleichgültig gegenüber den Problemen ihrer Umgebung ist. Die Kinder betreiben Sport, im Klub bildet sich bei ihnen eine aktive staatsbürgerliche Positionen heraus und gemeinsam mit der Schule und der Gesellschaft bereiten sie sich darauf vor, zukünftige würdige Bürger unserer Donezker Volksrepublik zu werden.
Swetlana Shekalowa, Ljubowj Jankowaja, Larissa Blagij wandten sich an Eltern von „Gajdarowzy“ an Kasbek Tajsajew, Wladimir Rodin und Boris Litwinow mit der Bitte, den Klub und seine Bestrebungen zu unterstützen und dankten für die Aufmerksamkeit und Fürsorge für die Kinder unserer Republik.
Zum Abschluss des Treffen übergaben die Gäste den Mitgliedern von „Gajdarowez“ ein Notebook für die Arbeit und Organisation der Freizeit der Kinder und die Kinder des Klubs überreichten den Abgeordneten Dankesurkunden sowie ein Plakat, dass sie dem Kampf der Kommunisten gegen Faschismus und Nazismus gewidmet hatten.
Kasbek Tajsajew und Wladimir Rodin unterstrichen nach ihrem Besuch im Klub, dass solche Einrichtungen sehr nützlich sind, weil sie ein wirklich wichtige Funktion bei der Erziehung der heranwachsenden Generation leisten, echte Zentren der Familienerziehung am Wohnort sind und sie unbedingt unterstützt werden müssen, was sie auch versprachen weiterhin zu tun.
Der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR Anton Sajenko

 

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