Presseschau vom 22.12.2018

 

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts

de.sputniknews.com: Nato-Annäherung Georgiens mit 500.000 Euro aus Deutschland unterstützt
Deutschland wird Georgien im Rahmen des „Substantial NATO Georgia Package“ (SNGP) 500.000 Euro zur Verfügung stellen, berichtete die deutsche Botschaft in Tiflis am Freitag. Damit soll eine weitere Annäherung Georgiens an die Nato nachhaltig unterstützt werden.
„Der deutsche Botschafter bei der Nato in Brüssel, Dr. Hans-Dieter Lucas, hat eine weitere finanzielle Unterstützung von insgesamt 500.000 Euro für SNGP-Projekte in Georgien zugesagt”, heißt es in der Mitteilung. Bereits in den Jahren 2016 und 2017 habe sich Deutschland mit jeweils 500.000 Euro am Aufbau der „Defence Institution Building School“ an der Chonkadze Straße in Tiflis und anderen SNGP Projekten wie beispielsweise dem „Georgia Joint Training and Evaluation Center” (gemeinsames Ausbildungs- und Bewertungszentrum der Nato in Georgien) in Krtsanisi beteiligt, so die Botschaft.
Damit unterstreiche Deutschland erneut die Bedeutung des SNGP, das auf freiwillige Zuwendungen der Nato-Partner angewiesen sei, da es über kein eigenes Budget bei der Nato verfüge.
„Deutschland wird Georgien auf seinem weiteren Weg in Richtung Nato auch in der Zukunft tatkräftig mit personellen und finanziellen Ressourcen unterstützen”, versichert die Botschaft.
Seit zehn Jahren arbeiten Deutschland und Georgien aktiv im Verteidigungsbereich. Berlin hilft Tiflis bei der Reformierung seiner Streitkräfte und Ausrüstung der Armee. 2016 hatte das deutsche Verteidigungsministerium dem georgischen 24 Lastwagen übergeben, die zum Schutz vor Massenvernichtungswaffen ausgerüstet sind. Im November dieses Jahres hatten Deutschland und Georgien das erste Verteidigungsabkommen in der Geschichte der beiden Länder unterzeichnet, berichtete das georgische Verteidigungsministerium.
Das SNGP wurde beim Nato-Gipfel 2014 in Wales von Deutschland und anderen Nato-Ländern ins Leben gerufen. Es soll Georgien bei seiner weiteren Annäherung an die Nato nachhaltig unterstützen. Das Abkommen sieht Förderungen in verschiedenen Bereichen vor, darunter Aus- und Fortbildung („Defence Institution Building School“, „Joint Training and Evaluation Centre“), Beschaffungswesen, Cyber-Verteidigung, Luftverteidigung, Krisenmanagement und die Militärpolizei.

de.sputniknews.com: Poroschenko verspricht Einsatz von Airbus-Helikoptern am Schwarzen Meer
Die Nationalgarde der Ukraine und der staatliche Katastrophenschutzdienst haben die ersten zwei Airbus-Hubschrauber zur Verfügung gestellt bekommen. Diese sollen unter anderem am Asowschen und Schwarzen Meer eingesetzt werden, wie am Freitag der Präsident des Landes Petro Poroschenko verkündete.
„Die Ukraine hat Airbus-Hubschrauber erworben, deren erste Charge wir bereits von unseren französischen Freunden erhalten haben. Wir übergeben sie nun an die Nationalgarde der Ukraine und den staatlichen Katastrophenschutzdienst. Dies ist das Ergebnis unserer Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus Deutschland und Frankreich”, so Poroschenko bei der Übergabe der Hubschrauber am Flughafen Borispol.
Die Technik solle bei der Luftaufklärung sowie Transporten von Einsatzgruppen und Rettungskräften in Bergregionen sowie am Schwarzen und Asowschen Meer zum Einsatz kommen.
Der Zeitplan für die Lieferung umfasst drei Jahre.
Zuvor hatte der ukrainische Innenminister, Arsen Awakow, bekannt gegeben, dass die Regierung in Kiew einen Liefervertrag für 55 Hubschrauber mit dem deutsch-französischen Konzern Airbus abgeschlossen hatte.

vormittags:

de.sputniknews.com: Westliche Gönner Kiews übersehen „Bandera-Tag“ in Ukraine – Moskau bedauert
Russlands Außenamt bedauert, dass westliche Gönner Kiews, internationale Organisationen und Menschenrechtsstrukturen es übersehen haben, dass der Geburtstag des Nationalisten Stepan Bandera in der Ukraine nun als Nationalfeiertag begangen wird. Das schrieb das Außenministerium am Freitag auf seiner Homepage.
Zuvor hatte die Werchowna Rada in Kiew einen Beschluss über Gedenktage und Jubiläen im kommenden Jahr gefasst. Auf der Liste steht unter anderem der 110. Geburtstag des Anführers der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), Stepan Bandera. Deren Militärarm UPA – Ukrainische Aufständische Armee – ist in Russland per Gesetz verboten.
„Die Anbetung derart abscheulicher historischer Personen bedeutet nicht nur die Verachtung des ukrainischen Volkes, dessen Mehrheit Bandera nicht für seinen Helden hält. Das bedeutet auch die Verachtung zahlreicher Opfer der Henker und Handlanger Banderas“, fuhr das Außenamt fort.
„Wir rechnen damit, dass die nächste Generation ukrainischer Politiker die Geschichte präziser auslegen und sie nicht gemäß eigenen konjunkturbedingten Bedürfnissen ‚richtigstellen‘ wird, wie das gegenwärtige Kiewer Regime tut“, betonte das russische Außenministerium.

lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurde
n die Gebiete von Donezkij, Kalinowka, Sokolniki und Shelobok.
Geschossen wurde mit
120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter auch großkalibrigen.

de.sputniknews.com: OSZE-Drohne in Ukraine unter Beschuss geraten
Eine Drohne der OSZE-Sonderbeobachtungsmission (SMM) ist in der Ukraine in dem von Kiew kontrollierten Gebiet an der Kontaktlinie im Donbass beschossen worden. Das teilte am Freitag der Pressedienst der SMM mit.
Der Vorfall ereignete sich demnach am 19. Dezember nahe der Ortschaft Nowotoschkowskoje, die von der ukrainischen Regierung kontrolliert wird.
Die Drohne konnte trotz der Schüsse sicher landen, hieß es.
Die ukrainischen Behörden hatten im April 2014 eine Kriegsoperation gegen die selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk begonnen, die ihre Unabhängigkeit nach dem Staatsstreich in der Ukraine im Februar 2014 verkündet hatten. Nach Uno-Angaben seien bereits mehr als 10.000 Menschen Opfer des Konfliktes geworden.
Die Frage der Regelung der Situation im Donbass wird unter anderem während der Sitzungen der Kontaktgruppe in Minsk erörtert. Diese soll seit September 2014 drei Dokumente verabschiedet haben, in denen Schritte zur Deeskalation des Konfliktes festgelegt sind. Doch auch nach den Waffenstillstandsvereinbarungen kommt es immer wieder zu einem Schusswechsel zwischen den Konfliktseiten.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 201. Dezember 3:00 bis 22. Dezember 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen
bewaffneten Formationen 23.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Gorlowka (Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Sajzewo, Donezk (Trudowskije), Donezker Flughafen (Volvo-Zentrum), Mineralnoje, Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Alexandrowka, Sachanka, Oktjabrj, Ukrainskoje, Kominternowo.
Nach vorläufigen Informationen geriet in der Folge eines Beschusses der bewaffneten Formationen der Ukraine mit großkalibrigen Schusswaffen auf Alexandrowka das Dach des Wohnhauses in der Schewtschenko-Straße 24 in Brand.
Opfer unter den friedlichen Bürgern wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgeschossenen Geschosse betrug 50.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 194.
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

de.sputniknews.com: US-Sonderbeauftragter Walker: Ukraine nicht bereit für Nato-Beitritt
Laut dem US-Sonderbeauftragten für die Ukraine Kurt Walker ist Kiew gegenwärtig nicht bereit, um in die Nato aufgenommen zu werden. Das geht aus einem Interview mit der Zeitung „Den“ hervor.
„Die Ukraine ist noch nicht bereit für die Mitgliedschaft. Und die Nato ist auch nicht bereit, einen Konsens über die Aufnahme der Ukraine zu erreichen. Und wir möchten eine Entwicklung in dieser Richtung sehen, und nicht nur die Suche nach Erzielung von bilateralen Vereinbarungen“, so Walker.
Ihm zufolge unterstützen die USA eine mögliche Mitgliedschaft der Ukraine in der Militärallianz und „halten die Türen offen“.
Die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) hatte im Dezember 2014 zwei Gesetzesänderungen vorgenommen und den blockfreien Status des Landes beendet.
Gemäß den außenpolitischen Zielen der Ukraine – einen Beitritt zur Nato zu vollziehen – wurden 2016 weitere Gesetzesänderungen im Parlament vorgenommen.
Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hatte zuvor erklärt, dass die Ukraine für die Aufnahme in das transatlantische Bündnis eine Reihe von Kriterien erfüllen müsse, die viel Zeit benötigen würden.
Experten zufolge wird Kiew in den nächsten 20 Jahren nicht in der Lage sein, die Anforderungen für eine Nato-Mitgliedschaft umzusetzen.

Dan-news.info: „Die ukrainische Seite hat gegen 23:00 Alexandrowka beschossen. In der Folge der Beschüsse brannte ein privates Haus in der Schewtschenko-Straße nach einem Treffer auf das Dach vollständig ab“, teilte der Leiter der Verwaltung von Alexandrowka Konstantin Tschalyj mit.
Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

de.sputniknews.com: Nach Kertsch-Vorfall: USA planen millionenhohen Zuschuss für ukrainische Marine
Washington wird zehn Millionen Dollar zusätzliche Finanzhilfe für die ukrainische Marine zur Verfügung stellen, wie Robert Palladino, Vertreter des US-Außenministeriums, mitteilte.
Die Gewährung der Gelder sei eine Antwort auf „Russlands gefährliche Eskalation und seinen ungerechtfertigten Angriff auf drei Ukrainische Marineschiffe nahe der Straße von Kertsch”, heißt es in der Erklärung.
„Das Außenministerium wird mit Zustimmung des Kongresses im Rahmen der auswärtigen militärischen Finanzierung zusätzliche zehn Millionen US-Dollar für den weiteren Aufbau des ukrainischen Marinepotenzials bereitstellen“, so Palladino am Freitag.
Dies werde zusammen mit Litauen und Großbritannien getan, die ihre Unterstützung für die Ukraine im Sicherheitsbereich auch verstärken möchten.
Washington fordere Moskau auf, „die beschlagnahmten Schiffe und die inhaftierten ukrainischen Besatzungen unverzüglich der Ukraine zurückzugeben und die Straße von Kertsch und das Asowsche Meer für Schiffe, die in und aus ukrainischen Häfen fahren, offen zu halten”.
Außerdem rief Palladino Russland zur Achtung der ukrainischen Souveränität und ihrer territorialen Integrität innerhalb der international anerkannten Grenzen und Hoheitsgewässer auf.
Die russische Küstenwache hatte am 25. November drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die 24-köpfige Besatzung, darunter mindestens zwei Geheimdienstler, festgesetzt. Die Schiffe, die Waffen an Bord hatten, wollten durch die Straße von Kertsch ins Asowsche Meer fahren, ohne dass die Durchfahrt zuvor beim russischen Grenzschutz angemeldet worden war.
Die Schiffe mit abgeschalteten Transpondern drangen unerlaubt in das russische Hoheitsgebiet ein und reagierten nicht auf Warnungen der russischen Seite, dass sie die Staatsgrenze verletzt hätten.
Der russische Präsident, Wladimir Putin, bezeichnete den Vorfall als geplante Provokation, die Petro Poroschenko genutzt hätte, um in der Ukraine im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen das Kriegsrecht zu verhängen.

nachmittags:

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 22.12.2018
In den letzten 24 Stunden wurden
23 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt, der die Gebiete von elf Ortschaften der Republik beschoss.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 72. mechanisierten Brigade unter Kommando von Tatus und der 58. Panzergrenadierbrigade unter Leitung von Drapatij die Gebiete von Sajzewo und der Siedlung des Gagarin-Bergwerks mit Granatwerfern und Schusswaffen, darunter auch großkalibrigen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 28. und der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Martschenko und Kokorjew sowie der 57. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Mischantschuk aus die Gebiete von Spartak, Jasinowataja, Mineralnoje, Krutaja Balka und der Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Granatwerfern uns Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Kuratsch die Gebiete von Ukrainskoje, Sachanka, Kominternowo und Oktjabrj mit Mörsern des Kalibers 120mm, Granatwerfern und großkalibrigen Schusswaffen beschossen.
Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Der Feind zieht weiter eine
Stoßgruppierung in Richtung Gorlowka zusammen.
So haben wir die Ankunft und Stationierung des 46. nazistischen Bataillons „Donbass“ der 54. Brigade am östlichen Rand von Artjomowsk bemerkt. In dem Bataillon, dass durch seine Brutalitäten bereits seit 2014 bekannt ist, haben wir eine große Zahl von Kämpfern festgestellt, die zuvor in den Freiwilligeneinheiten des „Rechten Sektors“ im Gebiet von Awdejewka bemerkt wurden. So sind die nach den Worten Najews aus der Besatzungszone abgezogenen
Vertreter der radikalen Bewegungen mit einem legitimen Status wieder zurückgekehrt. Dabei wurden nach einem Bericht des Kommandeurs der 72. Brigade Tatus an den Stab der Besatzungskräfte mit der Ankunft des 46. Bataillons in Artjowmowsk einige Verbrechen begangen, an denen Vertreter des nationalistischen Bataillons beteiligt waren. Aber der Anführer dieser faschistischen Unmenschen Wlasenko deckt seine Kämpfer, die dreier Diebstähle und schwerer Körperverletzungen mit tödlichen Ausgang verdächtigt werden, und liefert die Verbrecher nicht den Rechtsordnungskräften aus. Dabei hat der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade, der Kriegsverbrecher Majstrenko, sich wegen der Unmöglichkeit, mit der ihm unterstellten Einheit zurechtzukommen, von der Verantwortung zurückgezogen.
Außerdem hat unsere Aufklärung die Stationierung einer Artillerieabteilung mit 152mm-Haubitzen 2S3 „Akazija“ und einer Raketenabteilung (12 Stück Militärtechnik) mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ im Gebiet von Kalinowo (13 km von der Kontaktlinie) festgestellt. Derzeit wird Munition für die Geschütze, darunter auch Phosphormunition, in dies Artillerieeinheiten geliefert.
Es ist wichtig anzumerken, dass trotz der aktiven Vorbereitung zum Angriff ein nicht kleiner Teil der ukrainischen Kämpfer aus Einheiten in Richtung Gorlowka sich nicht auf dieses Abenteuer einlassen will und den Stationierungsort des Truppenteils verlässt.
Das Kommando der Besatzer unternimmt verschiedene Versuche zur Festnahme von Deserteuren. Derzeit haben die Kommandanturen in der Besatzungszone die Anweisung, dass die Suche und Festnahme von Flüchtlingen nur erfolgt, falls sie mit der Waffe geflohen sind, in den übrigen Fällen ist ein Bericht in die Datenbank einzugeben und an die Polizeiorganen zu übergeben. Nach einer Behauptung Najews wird das Defizit an Kämpfern, sowohl durch Geflohene als auch aufgrund freier Stellen, in der nächsten Zeit durch in den Einheiten der Territorialverteidigung im Zusammenhang mit der Einführung des Kriegszustands Mobilisierten aufgefüllt werden.
So versucht die ukrainische Besatzungsmacht mit allen Kräften Angriffshandlungen in Richtung Gorlowka vorzubereiten und durchzuführen und kümmert sich absolut nicht um die
mögliche riesige Zahl an Opfern sowohl unter der friedlichen Bevölkerung dieses Gebiets als auch unter ihren Kämpfern, die in den Einheiten der Territorialverteidigung oberflächliche zweiwöchige Grundkurse im Schießen durchlaufen haben.

de.sputniknews.com: „Schlag gegen Sicherheitsarchitektur“: Moskau zu INF-Abstimmung bei Uno
Das russische Außenministerium hat Enttäuschung geäußert, nachdem die UN-Vollversammlung gegen Russlands Resolution zur Unterstützung des INF-Vertrages gestimmt hatte.
Die Generalversammlung der Uno lehnte Russlands Resolution zum Vertrag über das Verbot von Kurz- und Mittelstreckenraketen ab. Gegen das Dokument stimmten 46 Länder bei 43 „Für“-Stimmen und 78 Enthaltungen.
Das Abstimmungsergebnis zu der von Russland und zehn weiteren Staaten vorgeschlagenen Resolution könne nur Enttäuschung hervorrufen, hieß es in einer Erklärung der Informationsabteilung des Außenministeriums.
„Damit wurde der Architektur der internationalen Sicherheit und Stabilität ein neuer Schlag versetzt. Mit dem Zusammenbruch des INF-Vertrags können nun mehrere Regionen der Welt in ein Wettrüsten oder sogar in eine direkte Konfrontation gestürzt werden”, warnte das Ressort.
Moskau zufolge „haben diese Länder mit ihrer Untätigkeit oder gedankenlosen Beschwichtigung Washington de facto zur Verletzung des Vertrages gesegnet“.
US-Außenminister Mike Pompeo hatte am 4. Dezember erklärt, dass Russland zwei Monate Zeit habe, um „zur Erfüllung des INF-Vertrages zurückzukehren“. Ansonsten werde Washington aus dem Vertrag aussteigen.
Zudem ruft Washington Moskau auf, die Rakete vom Typ 9M729 (NATO-Code: SSC-8) aufzugeben oder das System derart zu modifizieren, dass ihre Reichweite nicht gegen den Vertrag verstoße.
Moskau und Washington werfen seit Jahren einander vor, den INF-Vertrag verletzt zu haben. Russland weist jegliche Anschuldigungen zurück und plädiert für die Erhaltung des Vertrages als eines für die globale Sicherheit wichtigen Abrüstungsdokuments.

de.sputniknews.com: Ukrainisches Naftogaz warnt vor baldigen Problemen bei Gaskäufen
Der ukrainische Monopolenergiekonzern „Naftogaz“ wird Schwierigkeiten beim Ankauf von Gas während der Heizungsperiode 2019 haben. Darüber klagte der Unternehmenschef Andrij Kobolew auf seiner Facebook-Seite.
Eines der wichtigsten Probleme sei die Tatsache, dass „Naftogaz“ Gas unter dem Marktpreis verkaufe. Die ukrainische Regierung sei gesetzlich verpflichtet, die sich daraus ergebenden Verluste zu erstatten, habe dies aber nicht getan.
„Von Oktober 2015 bis Ende Juni 2018 sollte das Ministerkabinett Naftogaz für 102,9 Milliarden Griwna entschädigen. Diese hätten wir für die Entwicklung der ukrainischen Gasförderung sowie für die Bezahlung von Steuern und Dividenden nutzen können. Dazu kam es aber nicht“, schrieb Kobolew am Donnerstag.
Dazu tragen laut Kobolew auch die Schulden bei, welche die Kunden und regionale Gasversorger gegenüber „Naftogaz“ sowie gegenüber dem Gastransportunternehmen „Ukrtransgaz“ haben.
Wegen dieser Faktoren habe „Naftogaz“ 2018 einen negativen Nettogeldstrom und werde das nächste Jahr mit einem „minimalen Kontostand“ beginnen.
Der Rada-Abgeordnete Leonid Kosatschenko schlug der ukrainischen Regierung am 21. Dezember vor, das Unternehmen „Naftogaz“ wegen seiner gewaltigen Verschuldung zu verkaufen.

Mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Oberleutnant Ja. A. Osadtschij
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden wurden
vier Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners festgestellt. Bei den Beschüssen verwendeten die ukrainischen Streitkräfte 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen.
Von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurden auf Befehl des Kriegsverbrechers Subanitsch die Gebiete von
Sokolniki, Shelobok und Donezkij mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und großkalibrigen Maschinengewehren beschossen.
Auf Befehl des Kommandeurs der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte des Henkers Tatus wurde das Gebiet von
Kalinowka mit Granatwerfern beschossen.
Insgesamt wurden mehr als 70 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Bei uns gehen weiter Informationen über die Ankunft von Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in der Konfliktzone ein.
So sind an der Eisenbahnstation in Rubeshnoje zwei Züge mit Panzern (T-64), Antipanzergeschützen (MT-12) und Schützenpanzern eingetroffen. Diese Information bestätigen auch Vertreter der OSZE-Mission in ihrem Bericht vom 21. Dezember 2018.
Im Zusammenhang mit der Verschiebung der geplanten Ablösung der Einheiten in der OOS-Zone durch die Militärführung der Ukraine auf unbestimmte Zeit sinkt der moralisch-psychische Zustand des Personals der ukrainischen Streitkräfte weiter ab.
Die Fälle von Verbrechen, die von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in betrunkenem Zustand oder unter Drogeneinfluss begangen werden, hat merklich zugenommen.
Am 20. Dezember haben 15 Soldaten der 14. mechanisierten Brigade eigenmächtig ihren vorläufigen Stationierungsort mit einem militärischen Fahrzeug „GAS-66“ verlassen. Auf dem Abschnitt der Straße in Richtung Lisitschansk verursachte der betrunkene Fahrer ein Verkehrsunfall, in dessen Folge sich das Fahrzeug überschlug. Sieben Soldaten des 3. Batailons der 14. mechanisierten Brigade wurden unterschiedlich schwer verletzt. Dieser Vorfall wird traditionsgemäß vom Brigadekommando gegenüber der übergeordneten Leitung verheimlicht.
Die Volksmiliz der LVR hält weiter genau die Minsker Vereinbarungen und ihre Verpflichtung zur friedlichen Regelung des Konflikts ein. Dennoch sind unsere Einheiten im Fall einer Aggression von Seiten des Gegners bereit, den Feind entschieden abzuwehren.

ukrinform.ua: Britische Marinesoldaten werden in der in Ukraine gemeinsame Übungen planen
Eine Gruppe der Angehörigen der britischen Royal Navy wird im Januar in die Ukraine kommen, um gemeinsame Übungen mit der ukrainischen Seestreitkräfte zu planen.
Das erklärte der Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, nach dem Besuch des Verteidigungsministers des Vereinigten Königreichs, Gavin Williamson, in der Ukraine. „Die von uns getroffenen Entscheidungen beziehen sich auf die Vorbereitung der Marineinfanteristen. Schon im Januar wird in die Ukraine eine Gruppe der Angehörigen der britischen Royal Navy für die Organisation der Zusammenarbeit, die Planung der gemeinsamen Übungen und die Klärung der notwendigen technischen Hilfe für die Streitkräfte der Ukraine, genau für die Seestreitkräfte, kommen“, so Poltorak.
Laut Poltorak erörterten er und Williamson bei einem Treffen am Freitag die Umsetzung von einer Reihe von Maßnahmen, die in London angesichts der Eskalation der Sicherheitslage in der Straße von Kertsch und der Lage an der ukrainisch-russischen Grenze getroffen wurden. Beide hätten auch über die Beschleunigung der Zusammenarbeit in allen Bereichen besprochen.
Poltorak und Williamson vereinbarten auch die Gründung des „Office von Freunden der Ukraine“ für eine Koordinierung der Hilfe für die Reform der ukrainischen Streitkräfte und den Ausbau der Kapazitäten der Seestreitkräfte.
Der ukrainische Minister teilte auch mit, dass er und Williamson Angehörige der gefangen ukrainischen Soldaten besuchten. Er bedankte sich bei Großbritannien auch für die Bemühungen für die Freilassung der Marinesoldaten, für die Verurteilung der russischen Aggression und die Unterstützung der territorialen Integrität der Ukraine.
Gavin Williamson besuchte am 21. Dezember die Stadt Odesa.

de.sputniknews.com: Britisches Blatt spricht von 3. Weltkrieg: wegen russischem Schiff im Asowschen Meer
Eine russische Fregatte fährt in Richtung des Asowschen Meeres, was die britische Zeitung „The Daily Express“ als einen Schritt zum Ausbruch des dritten Weltkrieges erachtet.
Der Zeitung zufolge wurde das Kriegsschiff mit einem Hubschrauber an Bord etwa 1,5 Seemeilen vor der Krim-Küste gesichtet.
In seinem Artikel unter dem Titel „Dritter Weltkrieg: Russland verlegt Raketenkriegsschiff ins Asowsche Meer, zum Showdown bereit“ erwähnt das Blatt den Kertsch-Vorfall und bezeichnet diesen als einen Akt russischer Aggression.
„Diese Krise hat das Risiko hervorgerufen, die beiden Länder in einen offenen Konflikt zu treiben“, so „The Daily Express“.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, dass Russland seine Militärpräsenz im Asowschen Meer nicht verstärke, sondern die dortigen Streitkräfte zum Schutz der Krim-Brücke nutze.

ukrinform.ua: SBU sperrte 2018 300 prorussische Internetressourcen
Der Sicherheitsdienst der Ukraine SBU hat 2018 Zugriff auf mehr als 300 Internetressourcen blockiert.
Diese Internetressourcen wurden für den hybriden Krieg gegen die Ukraine durch Russland und für die Verbreitung der destruktiven Inhalte durch internationale kriminelle Vereinigungen genutzt, heißt es in der Pressemeldung der Sicherheitsbehörde. Außerdem ermittelt der SBU in 83 Fällen gegen Eigentümer und Moderatoren der antiukrainischen Gruppen, die Aufrufe zum Sturz der Verfassungsordnung, der Regierung und zu Massenunruhen verbreiteten, heißt es. 2018 wurden nach Angaben der Behörde 15 Personen im Zuge dieser Ermittlungen verurteilt. Präventivmaßnahmen würden gegen 220 Moderatoren von Webforen getroffen.

de.sputniknews.com: Su-30 Kampfjets auf rekonstruiertem Krim-Flugplatz eingetroffen
Der Flugplatz Belbek auf der Krim hat erstmals nach seiner Rekonstruktion Kampfjets empfangen. Das Portal „Swesda“ veröffentlichte dazu ein Video.
Die zwei Su-30M2-Mehrzweckkampfflugzeuge sind zuvor vom Flugplatz Krymsk in der südrussischen Region Krasnodar gestartet und anschließend auf dem rekonstruierten Flugplatz Belbek in der Republik Krim gelandet.
In einer der Maschine befand sich General-Leutnant Wiktor Sewostjanow, Kommandant der Luftwaffe und der Luftverteidigung des südlichen Militärbezirks Russlands.
Gegenüber Journalisten teilte Sewostjanow mit: „Wir haben heute den ersten technischen Anflug mit zwei Flugzeugen durchgeführt (und – Anm. d. Red.) den Zustand der Landebahn sowie die Umsetzungen einiger Vorgaben – alles bezüglich

abends:

Dnr-online.ru: Das Staatssicherheitsministerium der DVR hat zuverlässige Aufklärungsdaten über die Vorbereitung des Kiewer Regimes zu Provokationen auf seinem Territorium, die auf die Schaffung von Voraussetzungen für eine großflächige ökologische Katastrophe zielen, um die Volksrepubliken dann dessen beschuldigen zu können, teilte der Presseoffizier des Staatssicherheitsministeriums der DVR Michail Popow mit.
„So haben wir Informationen erhalten, dass der Präsident der Ukraine Pjotr Poroschenko plant, sich ab dem 25. Dezember dieses Jahrs bis zum 7. Januar 2019 in seiner Residenz im Dorf Guta im Boorodtschanskij-Bezirk im Oblast Iwano-Frankowsk aufzuhalten, die mit einem speziellen Bunker zum Schutz gegen stark wirkende gasförmige toxische, chemische Gifte und bakteriologische Waffen ausgestattet ist.
Außerdem wurde festgestellt, dass die ukrainischen Streitkräfte über Munition verfügen, die in Analogie zu den Geschossen des Raketenkomplexes „Sneshnika“, der ausschließlich in der DVR produziert wird, hergestellt wurden und die sie planen, für
Provokationen an den zuvor von uns genannten Chemieunternehmen zu verwenden.
Außerdem hat die Aufklärung der DVR die
Ankunft von Vertretern der „Weißhelme“, von regulären Soldaten von Spezialdiensten der USA und Großbritannien, einschließlich des zuvor von uns genannten Militärattachés bei der US-Botschaft in der Ukraine Oberstleutnant Erik Adams, der die oben genannten Provokationen koordiniert, auf dem Territorium der Ukraine bestätigt.
Wir lenken die Aufmerksamkeit wieder darauf, dass der verbrecherische Plan des Kiewer Regimes darauf gerichtet ist, die Volksrepubliken weitere Male der Aggression gegen die Bevölkerung der Ukraine zu beschuldigen. So rechnen Pjotr Poroschenko damit, sein Rating im Vorfeld der Wahlen in der Ukraine zu erhöhen.
Das MfS der DVR ruft die internationalen Rechtsschutzorganisationen auf, Druck auf das Kiewer Regime auszuüben, um eine Realisierung der verbrecherischen Provokationen nicht zuzulassen, die zu zahlreichen Opfern unter der Zivilbevölkerung führen werden.

 

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