Presseschau vom 04.12.2018

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: Maduro fliegt zu „sehr wichtigem Treffen“ mit Putin
Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro ist zu einem „sehr wichtigen Treffen“ mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin nach Russland geflogen, wie er auf seiner Twitter-Seite bekanntgab.
„Morgen werden wir ein sehr intensives und sehr wichtiges Treffen mit Präsident Wladimir Putin haben“, verkündete der venezolanische Präsident in einem Video.
Die Staatschefs sollen strategische Fragen der Friedensdiplomatie und des Aufbaus einer multipolaren Welt besprechen, so Maduro.
„Zurzeit sind wir auf dem Weg in die Russische Föderation, um unsere diplomatischen Beziehungen und die freundschaftlichen Verbindungen zwischen den Bruderländern zu stärken und auszubauen“, schrieb er.
​Ende Oktober brachte Maduro die Hoffnung zum Ausdruck, dass Russland bei der Gewährleistung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit Venezuelas helfen würde.
In Venezuela herrscht schon seit langem eine Wirtschaftskrise. Nach den Prognosen des Internationalen Währungsfonds kann die Inflationsrate im Land bis Ende 2018 eine Million Prozent erreichen.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Kalinowo, Donezkij, Shelobok und die Umgebung des Denkmals des Fürsten Igor bei Staniza Luganskaja.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Wenn Hetze alles ist, was man zu sagen hat – Neue Dopingreportage von Hajo Seppelt
Die ARD hat am Sonntag eine groß angekündigte Reportage über angeblich neue Beweise im angeblichen russischen Staatsdoping ausgestrahlt. Das einzig Neue: neue Verdächtigungen und Unterstellungen.
Die ARD hat sich Mühe gegeben. Eine Sportschau-Sondersendung. Eine Rahmenmoderation mit dem Brandenburger Tor als Kulisse. Bewerbung der Sendung durch die ARD-Pressestelle. Neue Erkenntnisse zum angeblichen russischen Staatsdoping wurden angekündigt. Vor allem mit Blick auf den gerade begonnenen Biathlon-Weltcup. Dann der Sonntagabend. Das Popcorn steht bereit. Die Nation sitzt erwartungsvoll vor den Fernsehgeräten. Und sie bekommt, was sie bekommen soll. Keine Beweise. Schon gar keine neuen. Dafür die übliche stupide anti-russische Propaganda. Vor allem die Pflege eines Feindbildes, wie die ersten acht Sekunden der Reportage des ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt klarstellen, die Ankündigung des russischen Präsidenten, Wladimir Putin, bei einer Veranstaltung in der Wolgaregion im Oktober.
Damit ist die Sendung eingeordnet. Titel: „Geheimsache Doping. Verräter. Die Folgen des Falls Russland“. Nichts davon wird diese Sendung gerecht. Die einzige wirklich neue Erkenntnis: Wada-Chef Craig Reedie hat angeblich oder tatsächlich belastende Emails aus dem Jahr 2015 nicht – wie das wohl eigentlich seine Pflicht ist – an Hajo Seppelt weitergeleitet, sodass dieser sie sich mühselig von Whistleblowern beschaffen musste. Apropos Whistleblower. Die 21-Minuten-Reportage zeigt uns das russische Sportlerehepaar Vitaly Stepanow und Julija Stepanowa, die – fast ahnte man es – um ihr Leben fürchten müssen. Genauso wie Grigori Rodtschenkow. Der ehemalige Chef eines Moskauer Dopingkontrolllabors darf natürlich nicht fehlen, wenn deutschen Zuschauern beigebracht werden soll, dass russischer Sport nur vom Doping lebt und dass womöglich der russische Präsident persönlich Tabletten verteilt und Spritzen setzt. Seppelt erzählt:
„Wochenlange Absprachen mit Anwälten. Der genau Treffpunkt erst eine halbe Stunde vor dem Termin mitgeteilt. Nach Morddrohungen aus Russland musste Rodtschenkow sein Äußeres verändern, tritt nur noch mit Maske auf, steht unter einem Zeugenschutzprogramm des FBI. Rodtschenkow: Ich verstehe, dass ich das meistgehasste Ziel bin, weil ich einen Tsunami im russischen Sport ausgelöst habe.“
Noch einmal zum Mitschreiben. Hajo Seppelt präsentiert den Gebührenzahlern nach angeblich wochenlangem Warten und Absprachen mit den Anwälten eine Person in Sturmhaube und mit Sonnenbrille, die der Kronzeuge Grigori Rodtschenkow sein soll und die dann ganze acht Sekunden sagt, was wir schon wissen, dass er sich bedroht fühlt. Selbst Hajo Seppelt muss das so albern vorgekommen sein, dass er einen anderen üblichen Verdächtigen um Unterstützung bittet, damit die Zuschauer eine derartige Charade hinnehmen. Der Historiker Juri Felschtinski ist ebenfalls immer zur Stelle, wenn es darum geht zu belegen, dass russische Politik mit Mord und Totschlag operiert. Und Felschtinski liefert Seppelt die gewünschte Legitimation für die Acht-Sekunden-Maskerade in punkto Grigori Rodtschenkow:
„In manchen Fällen hasst dich das System so sehr, dass es nicht nur versucht, dich, sondern auch deine Familie zu bestrafen. Ich würde sagen, seine Familie sollte Russland umgehend verlassen. Sie sind wirklich in Gefahr.“
Warum die blutrünstige russische Regierung die Familie Rodtschenkow nicht schon längst ausradiert hat, wenn das doch zu ihrem Standardrepertoire gehört? Auf die Aufklärung dieser Unlogik müssen die Zuschauer genauso verzichten wie auf andere wichtige Informationen zu Grigori Rodtschenkow.
Der Chemiker war 2011 Gegenstand von Ermittlungen wegen Drogenkriminalität, wie das russische Fernsehen berichtete. Dass Rodtschenkow sich im gleichen Jahr wegen Selbstmordgefahr, aufgrund schwerer psychischer Probleme, monatelang in einer entsprechenden Einrichtung aufhielt, bestätigen sogar nichtrussische Medien. Wegen einer schizotypischen Persönlichkeitsstörung wurde Rodtschenkow nicht verurteilt.
Aber für Qualitätsjournalisten wie Hajo Seppelt sind solche Kronzeugen glaubwürdig, solange sie ihm das gewünschte Material liefern. Tun sie das nicht, dann kräuselt sich seine Stirn vor Unmut, wie er im Oktober demonstrierte. Die Neubrandenburger Zeitung „Nordkurier“ hatte kritisch über einen Dopingopferhilfeverein geschrieben und dazu mit einer Whistleblowerin gesprochen, die wie Rodtschenkow behandlungswürdige mentale Probleme hat. In diesem Fall aber ist das Whistleblowing für Seppelt:
„Eine Kampagne, die hier gefahren wird. Und dann noch den Dopingopferhilfeverein anzugreifen, der über Jahrzehnte hinweg wichtige Aufklärungsarbeit für den Sport betrieben hat, das finde ich sehr, sehr bedenklich.“
Wirklich bedenklich ist, dass die ARD eine Sondersendung über angeblich neue Fakten zu angeblichem russischen Staatsdoping ankündigt und de facto aber nichts weiter vorzuweisen hat, als lediglich neue Verdächtigungen, Mutmaßungen, Beschuldigungen. Aber immerhin verstehen die Gebührenzahler nun, warum sich der ARD-Dopingexperte mit tatsächlich nachgewiesenem Doping, wie dem des Kapitäns des Fußballvereins Real Madrid, Sergio Ramos, nicht beschäftigen kann: Sergio Ramos ist kein Russe.

Dnr-sckk.ru: Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum von 03. Dezember 3:00 bis 04. Dezember 3:00
Die Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: in den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen
bewaffneten Formationen 17.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der
Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen … (es folgt
eine genaue Auflistung der Waffensysteme und Geschosse; Anm. d. Übers.).
In der Beschusszone von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften:
Gorlowka (Oserjanowka), Spartak, Donezk (Volvo-Zentrum, Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks, Alexandrowka), Leninskoje, Sachanka.
Opfer unter den friedlichen Bürgern und Schäden ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgeschossenen Geschosse betrug 193.
Wir erinnern daran, dass die Zahl der abgeschossenen Geschosse mit einem Kaliber unter 12,7 mm nicht in die Gesamtstatistik der Zahl der Geschosse im täglichen Bericht eingeht.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgeschossenen Geschosse 184.
Ab 00:01 am 29. August 2018 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regime der Feuereinstellung im Zusammenhang mit Beginn des Schuljahrs – der „Schul“waffenstillstand – in Kraft.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Abrechnungen zwischen Russland und Argentinien: Gibt es Alternative zu US-Dollar?
Der russische Botschafter in Buenos Aires Dmitri Feoktistow hat gegenüber Sputnik mitgeteilt, welche Währungen bei den Abrechnungen zwischen Russland und Argentinien eine Alternative zum US-Dollar sein könnten.
Der Botschafter verwies darauf, dass Russlands Präsident, Wladimir Putin, und sein argentinischer Amtskollege, Mauricio Macri, im Rahmen des G20-Treffens die Möglichkeit einer Umstellung der Abrechnungen auf nationale Währungen besprochen hätten.
Moskau schlug Feoktistow zufolge den argentinischen Partnern vor, gegenseitige Abrechnungen in nationalen Währungen zu beginnen. Als Beispiel für eine gute Kooperation nannte der Botschafter die identische Vereinbarung zwischen Argentinien und China.
„Es gibt einen Währungsswap für 20 Milliarden US-Dollar, es gibt die Bank ICBC, deren Gebäude von jedem Punkt der Stadt zu sehen ist. Die Chinesen arbeiten aktiv hier, der Yuan ist eine der Reservewährungen Argentiniens“, erläuterte er.
In diesem Zusammenhang fragte er: „Warum würde denn eine russische Bank nicht hierher kommen, die mitunter diese großen Projekte auf Linie unserer unterschiedlichen Unternehmen bedienen wird?“
Diese Fragen wurden ihm zufolge auch während des Treffens der Präsidenten der beiden Staaten behandelt.
„Wir wären sehr daran interessiert, dass es in Argentinien eine russische Bank gibt, die unseren Geschäftsleuten helfen würde, hier die Projekte zu realisieren“, sagte er weiter.
„Eine andere Variante könnte die Nutzung des Euro sein. Es ist verständlich, dass alle Operationen, wenn die Abrechnungen in Dollar sind, durch amerikanische Banken erfolgen. Noch dazu gibt es bislang keine direkten Korrespondenzkonten zwischen den russischen und argentinischen Banken“, erklärte der Botschafter.
„Mit dem Euro wird es solche Probleme angeblich nicht geben“, fügte er hinzu.

Dan-news.info: „Heute wurde im Kiewskij-Bezirk von Donezk ein neues Ambulatorium der kommunalen Einrichtung „Zentrum für medizinische Hilfe Nr. 4 der Stadt Donezk“ eröffnet“, teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.
Dort können mehr als 22.000 erwachsene Patienten und mehr als 2.500 Kinder unter 14 behandelt werden. Das medizinische Personal besteht aus mehr als 20 Personen. Unter den Ärzten gibt es Kinderärzte, Therapeuten, Spezialisten mit breitem Profil. Außerdem gibt es die Möglichkeit für Impfungen. Die Einrichtung liegt in der Swetlow-Straße.
An der Eröffnung nahmen der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin, sein Stellvertreter Boris Kulajew und der Leiter der Kirowskij-Bezirksverwaltung Walentin Lewtschenko teil.
„Früher waren die örtlichen Einwohner gezwungen, sich an andere Krankenhäuser zu wenden. Das ist unbequem und schwierig zu erreichen. Jetzt in dem neuen Ambulatorium können sie qualifizierte medizinische
Behandlung erhalten, ohne an andere Ende der Bezirks zu fahren“, zitierte der Pressedienst Kulesmin.
Die medizinische Einrichtung wurde dank der Zusammenarbeit der Stadtverwaltung und der humanitären Mission „Zentrum für die Entwicklung des Donbass“ eröffnet. Außerdem haben Vertreter des gesellschaftlichen Stabs für die frontnahen Bezirk der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ fünf Heizgeräte in die Einrichtung geliefert.

ukrinform.ua: Poroschenko wirft Putin Aggression am Asowschen Meer vor
Präsident Petro Poroschenko ist überzeugt, die Erklärung Putins beim G20-Gipfel bewies, dass der Staatschef der Russischen Föderation die Aggression am Asowschen Meer organisiert hätte.
Dies erklärte Poroschenko in der politischen Talkshow „Swoboda Slowa“ im Fernsehsender ICTV, meldet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Die Erklärung Putins beim G20-Gipfel hat bewiesen, dass diese Frage in den höheren Etagen organisiert worden war, unmittelbar vom Präsident der Russischen Föderation. Unmittelbar wurden Befehle erlassen, einschließlich des Befehls das Feuer zu eröffnen, als unsere Schiffe in die neutralen Gewässer eingelaufen waren“, sagte Poroschenko. Darüber hinaus verglich er den Angriff auf die ukrainischen Schiffe mit somalischen Piraten. „Es gibt weder das Gesetz noch die Wahrheit“, betonte Präsident.
Präsident der Russischen Föderation erklärte bei der Pressekonferenz nach dem G20-Gipfel in Buenos Aires am 1. Dezember, dass die Frage des Austauschs von 24 ukrainischen Marinesoldaten aus drei Schiffen der Streitkräfte der Ukraine, die von russischen Militärs in der Straße von Kertsch festgehalten wurden, einstweilen nicht auf der Tagesordnung stehe.
Er machte erneut deutlich, dass er den Zwischenfall in der Meerenge von Kertsch am 25. November für eine „offensichtliche Provokation“ halte. Er wies darauf hin, dass die russischen Militärs am 11. September den gleichen ukrainischen Schiffszug nach Mariupol und Berdjansk ohne Problem gelassen hätten.
Die Küstenwachschiffe der Russischen Föderation haben am 25. November die ukrainischen Schiffe aggressiv angegriffen. Die ukrainischen Kriegsschiffe bewegten sich planmäßig aus Odessa in den Hafen Mariupol. Die Sicherheitskräfte Russland haben drei ukrainische Schiffe in der Meerenge von Kertsch beschossen und aufgebracht sowie 24 Marinesoldaten festgenommen.
Die Werchowna Rada verabschiedete am 26. November das Gesetz „Über die Verhängung des Kriegsrechts in der Ukraine“ wegen der Aggression Russlands im Asowschen Meer in zehn Regionen für 30 Tage.

de.sputniknews.com: Toll! Bequeme Schuldzuweisung an Russland durch westlichen „Qualitäts“-Journalisten
Der Zwischenfall in der Meerenge von Kertsch am Eingang zum Asowschen Meer war für die ARD Anlass in oberlehrerhaftem Ton zu fragen, „wie umgehen mit Präsident Putin?“, als sei Russlands Präsident ein ungehorsamer Schüler. „Anne Will“ war auch wieder Lehrstunde in westlicher Arroganz. Von einem Journalisten, der sich unvoreingenommen nennt.
Die Welt kann manchmal so schön einfach sein. Vor allem wenn man Christoph von Marschall heißt. Der ist tatsächlich „Diplomatischer Korrespondent“ der Zeitung „Tagesspiegel“. Von Diplomatie hat der Mann aber nachweislich keine Ahnung, sonst hätte er bei Anne Will nicht Sätze gesagt, die jedem echten Diplomaten Schauer des Grauens auf den Rücken gezaubert hätten:
„Diese Sprache der Diplomatie, wo alle irgendwie ein bisschen Unrecht haben, damit macht man sich zum Komplizen der Rechtsbrecher.“
Und Rechtsbrecher im Zusammenhang mit dem Zwischenfall in der Meerenge von Kertsch zwischen Asowschem und Schwarzem Meer ist für Marschall, der nicht so sehr diplomatischer, sondern US-Korrespondent des Tagesspiegel war, natürlich zweifelsfrei der Russe, wie der Fraktionschef der Linkspartei im Bundestag, Dietmar Bartsch, in einer sehr schönen Kurzerwiderung und zum Gefallen des Publikums herausarbeitete:
„Dass da ein russisches Schiff das gerammt hat, ist doch unstrittig, das bestreitet ja nicht mal Russland. Die Frage ist, warum? Und wie sind die Schiffsverläufe gewesen, und da sagen sie, bei ihnen war das schon vor dem Auslaufen klar, der Russe ist schuld. So einfach ist die Welt nicht.“
„Eskalation im Ukraine-Konflikt – wie umgehen mit Präsident Putin“, lautete der Titel der Sendung. Angeblich soll ja Deutschland in diesem Fall eine Vermittlerrolle zufallen. Doch der Politikwissenschaftler Herfried Münkler, der an diesem Abend eine wohltuende Stimme der Vernunft und des Realismus darstellte, erinnerte daran, was für einen Erfolg eines Vermittlers unabdingbar ist:
„Ein Vermittler, Rolle, die Frau Merkel spielen muss, kann nicht wirklich vermitteln, wen er eine starke Vorstellung, das sind die Opfer und das sind die Täter, hat, dann muss er ein Urteil fällen und sehen, dass er es durchsetzen kann.“
Durchsetzen will Christoph von Marschall, den man ebenso gut auch als Sprecher des Weißen Hauses oder irgendeines US-amerikanischen Think Tank an diesem Abend hätte ankündigen können, dass die Bundesregierung ihre Unterstützung für das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 widerruft, als hätte das etwas mit dem Zwischenfall in der Meerenge von Kertsch zu tun. Aber sei’s drum. Wie verlogen Gegner der Pipeline wie Christoph von Marschall inzwischen agieren, zeigt sich daran, dass sie sich nicht entblöden, offensichtliche Unlogik und zugleich fremde Geschäftsinteressen zu propagieren.
Nord Stream 2 wird auch gebaut, weil Russland sich unabhängiger von Transitrisiken durch die Ukraine und Polen machen will. Das gefährde das Transitentgelt für die Ukraine, schreien die Nord-Stream-2-Gegner. Die gleichen Leute schreien aber auch, Europa mache sich mit Nord Stream 2 zu abhängig von russischem Erdgas, wie auch Christoph von Marschall bei „Anne Will“ wieder zum Besten gab. Doch eines geht nur. Wenn die Ukraine weiterhin mit Transitentgelt rechnen können soll, wie im Übrigen vom russischen Präsidenten ja auch schon zugesichert, dann muss aber auch russisches Erdgas geliefert werden.
Doch mit Logik hat es der „Diplomatische Korrespondent“ des Tagesspiegels genauso wenig wie mit Diplomatie. Weshalb er ganz ungerührt und dreist die Flüssiggasinteressen der US-Fracking-Industrie in der Sendung als Alternative zum Besten gab. Eine solche Abhängigkeit geht natürlich in Ordnung. Und der Rechtsbruch gegenüber der Vertragsseite Russland kümmert Zeitgenossen wie von Marschall sowieso nicht, der zwar auch bei Anne Will von der Verteidigung der Herrschaft des Rechtes salbaderte, aber damit eben doch nur die freche Doppelmoral und die Doppelstandards des Westens meinte.

ukrinform.ua: Präsident: Wir gehen keine Kompromisse ein und fordern sofortige Freilassung der Matrosen
Der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko hat bei dem heutigen Treffen mit Familienangehörigen der gefangenen Matrosen versichert, die Ukraine gehe keine Kompromisse ein. Der erste Schritt für die weitere Lösung der Situation werde ausschließlich die Freilassung der ukrainischen Matrosen sein, die Russland an der Straße von Kertsch gefangen genommen habe, berichtet der Pressedienst des Staatschefs.
Poroschenko zufolge tut die Ukraine alles, damit unsere Marinesoldaten nach Hause zurückkehren. „Wir gehen keine Kompromisse ein. Und wenn gefragt wird, ob es irgendwelche Vorbedingungen gibt, damit wir weitere Schritte machen? Ich sage, der erste Schritt – Soldaten zurück nach Hause“, sagte der Präsident.
Er erinnerte daran, dass die ukrainischen Schiffe an der Straße von Kertsch eine übliche Aufgabe ausführten. Laut der Genfer Konvention gelten die durch Russland gefangen genommenen Matrosen als Kriegsgefangene und können vor kein Kreml-Gericht gebracht werden.
Der Präsident informierte die Angehörigen der Matrosen über die Verhandlungen mit den Staats- und Regierungschefs anderer Länder und Präsidenten der internationalen Organisationen, mit denen die Frage der russischen Aggression gegen Ukraine und die Forderung an Russland, die ukrainischen Soldaten freizulassen, angeschnitten wurde.
„Gleich nach diesen Verhandlungen haben sie alle eine klare Forderung an Präsident Putin gestellt. Die erste Forderung – Heimkehr der Soldaten. Die zweite ist die Rückgabe der Schiffe und die dritte – Gewährleistung der ungehinderten Durchfahrt durch die Straße von Kertsch“, fügte er hinzu.
Der Präsident versicherte auch, dass die gesamte Ukraine stolz darauf sei, wie sich ukrainische Matrosen während der Aggression, während des Angriffs auf die Schiffe „Berdjansk“, „Nikopol“ und den Schlepper verhielten.

dnr-news.com: In Mariupol hat der Sicherheitsdienst der Ukraine einen 70-jährigen Rentner festgenommen, der Poster mit Janukowitsch geklebt hat
In Mariupol hängte ein 70-jähriger Mann Plakate mit der Abbildung des Ex-Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, als Abbild eines Mannes der Roten Armee auf
(Aufschrift: Hast du schon nach den neuen Tarifen bezahlt?, Anm. d. Übers.). Dies wird in der lokalen Ausgabe 0629 gemeldet.
Wie den Journalisten durch den SBU mitgeteilt wurde, wurde der Agitator inhaftiert – ein 70-jähriger Anwohner. Es wird bemerkt, dass der Stab der ukrainischen Spezialdienste „ein präventives Gespräch mit ihm hatte“.
Ich verurteile die Aggression Russlands gegen die Ukraine und halte mich für einen Patrioten, und ich liebe meine Heimat“, sagte der Mariupoler Anatoli nach der Kommunikation mit Mitarbeitern des SBU.
Er sagte auch, dass er diese Plakate nicht gemacht , sondern sie zu Hause gefunden habe.


de.sputniknews.com: Ukrainischer Grenzschutzdienst versetzt Schiffe und Motorboote in Kampfbereitschaft
Alle Schiffe und Motorboote des ukrainischen Grenzschutzdienstes sind laut dem Behördenchef Petro Zigikal nach dem Vorfall im Schwarzen Meer und der Verhängung des Kriegsrechst durch Kiew in Kampfbereitschaft versetzt worden.
„Alle Schiffe und Motoboote des Grenzschutzdienstes sind in volle Kampfbereitschaft versetzt worden. Fast das gesamte seemännische Personal befindet sich heute in der See“, verlautet es auf der offiziellen Homepage der Behörde.
Laut Zigikal wurde darüber hinaus eine regionale Marineverwaltung gegründet.
Früher war die Kampfbereitschaft des ukrainischen Sicherheitsdienstes und der Einheiten der Streitkräfte des Landes angekündigt worden….

Armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung des Volksmiliz der DVR zur Lage am 04.12.2018
In den letzten 24 Stunden wurden
17 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten des Gegners fest, der sieben Ortschaften der Republik beschoss.
In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher der 58. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Drapatyj das Gebiet von Oserjanowka mit Abwehrgeschützen beschossen.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 28. mechanisierten Brigade unter Kommando der Henker Martschenko und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Anführerschaft von Mischantschuk die Gebiete von Spartak, Alexandrowka, das Gebiet des Flughafens und des Stadtteils Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Mörsern des Kalibers 82mm, Granatwerfern, Schusswaffen, darunter auch großkalibrigen, beschossen.
In Richtung Mariupol haben die Kriegsverbrecher der 79. Luftsturmbrigade auf Befehl von Kuratsch Sachanka und Leninskoje mit Mörsern des Kalibers 82mm, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen beschossen.
Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Nach unseren Informationen ist am 6. Dezember die
Ankunft des führenden ukrainischen Oligarchen Poroschenko in der „OOS“-Zone zu erwarten. Der ukrainische Geschäftsmann plant den Stab der „OOS“ zu besuchen, um sich mit der Lage in der Besatzungszone bekannt zu machen, den Motivationszustand der Kämpfer zu beurteilen, die er plant, in der nächsten Zeit in den sicheren Tod zu schicken, um seine politischen Ziele zu erreichen. Dort ist auch ein Treffen mit den Leitern der Besatzungsbehörden der Donezker und Lugansker Oblaste geplant, um deren Ressourcen bei der Vorbereitung einer Aggression gegen die Republiken heranzuziehen.
Am 7. Dezember plant Najew im Gebiet von Mariupol auf Basis der 79. Luftlandebrigade eine Versammlung der Kommandeure der Kämpfer der 79., 80., 36. und 128. Brigade, um Kampfanweisungen für die Verwendung der unterstellten Kräfte auszugeben. Der Angriff kann danach an jedem Tag zu jeder Minute beginnen.
Unsere Beobachter in Mariupol haben die Ankunft von sieben T-64-Panzern an der Eisenbahnstation bemerkt. Zur
zeit entladen Personen in halbmilitärischen Uniformen ohne Erkennungsabzeichen diese Technik. Wir schließen nicht aus, das die Kämpfer an dieser Technik und an ihren Uniformen Erkennungsabzeichen der Volksmiliz anbringen, um in der Folge die blutige Provokation gegen friedliche Einwohner von Mariupol durchzuführen, von der wir zuvor gesprochen haben.
Gleichzeitig damit wurde in den Gebieten von Starognatowka, Anadol, Mirnoje im Verantwortungsbereich der 128. Brigade die A
nwesenheit von Gruppen von Kämpfern aus der „Ukrainischen Freiwilligenarmee“ bemerkt. Derzeit führen Gruppen von Kämpfern in einer Stärke von 30 bis 45 Mann Übungen auf den Truppenübungsplätzen der 128. Brigade durch. Diese Tatsache beweist das leere Gerede Najews, der mehrfach geschworen hat, dass in der „OOS“-Zone keine von ihm nicht kontrollierten ukrainischen Nazisten anwesend sind, und auch nur den Gedanken, dass sie auftauchen könnten, kategorisch ausgeschlossen hat.
Bei uns gehen Beschwerden von Seiten von Einwohnern der besetzten Territorien über eine Zunahme von rechtswidrigen Aktivitäten von Seiten der ukrainischen Kämpfer ein. Unter anderem wurden die ukrainischen
Terroristen mit Zivilkleidung versehen, um die Konzentration von Stoßgruppierungen in Richtung Mariupol und Gorlowka zu verheimlichen. Banden von Besatzern haben in kleinen Gruppen unter Nutzung ihrer Straflosigkeit zu Diebstahl und Raub gegriffen. Ein Teil dieser Fälle endet mit dem Verschwinden von Menschen und dem Tod örtlicher Einwohner. Das Innenministerium der Ukraine und der militärische Rechtsordnungsdienst stellt einen Ausbruch von Kriminalität in den Gebieten, wo die ukrainischen Anführer Kräfte und Mittel für den Angriff konzentrieren, fest. Allein nach offiziellen Angaben hat sich die Zahl der Verbrechen in den letzten zwei Wochen um das Sieben- bis Achtfache erhöht. Diese Statistik erlaubt es uns, die Vergrößerung der Gruppierung des Gegners an einzelnen Abschnitten einzuschätzen.
Und zum Abschluss möchte ich die Aufmerksamkeit Najews auf das ungepflegte Äußere der ukrainischen Besatzer, die die von der „OOS“ kontrollierten Massenmedien jeden Tag zeigen, lenken. Es entsteht der Eindruck, dass zur Beteiligung an den Aufnahmen nur die allerschmutzigsten Kämpfer ausgewählt werden, die sich mit vollständiger Vernachlässigung und fehlendem Respekt zu ihrer Uniform verhalten.
Die Demonstration der Ungepflegtheit der Besatzer ruft Ablehnung unter der Bevölkerung hervor, was ukrainische Freiwillige mehrfach auf ihren Seiten ausgesprochen haben. Mehr noch, der Hauptteil der Kämpfer verschmäht seine Schutzausrüstung in der Nähe der Kontaktlinie, das ist auch auf den Bildern der ukrainischen Journalisten zu sehen.
Das Fehler einer Kontrolle von Seiten der Anführer sowie die zielgerichtete Demonstration schmutziger und verlotterter Kämpfer durch die ukrainischen Massenmedien hat ein Ziel, das ohnehin geringe Vertrauen zu den Kämpfern von Seiten der unter Besatzung stehenden Bevölkerung zu untergraben.

de.sputniknews.com: Nach Umsetzung von Nord Stream 2: Kreml bewertet möglichen Gastransit durch Ukraine
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow hat gegenüber Reportern über die Zukunft des Gastransits durch die Ukraine nach der Umsetzung des Pipeline-Projekts Nord Stream 2 gesprochen.
In Bezug auf die Aussage der Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Notwendigkeit der Beibehaltung des Gastransits durch die Ukraine betonte Peskow, dass der russische Staatschef schon mehrmals zu dieser Möglichkeit Stellung genommen hätte.
„Er (Wladimir Putin – Anm. d. Red.) sprach davon, dass es mit der Inbetriebnahme von Nord Stream 2 in der Tat nicht darum gehe, den Transit durch die Ukraine zu stoppen. Eigentlich wird dieser Transit weiter möglich sein, aber wieder hängt alles von der ukrainischen Seite ab“, verlautbarte Peskow.
Präsident Wladimir Putin hat wiederholt bekräftigt, dass die Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream-2 nicht den Stopp des Transits von russischem Gas durch die Ukraine in die EU impliziere. Sollten die Lieferungen wirtschaftlich rentabel sein, würden sie fortgesetzt.
Der russische Energieriese Gazprom hat seinerseits mehrmals die Bereitschaft geäußert, den Gastransit durch die Ukraine nach 2019 beizubehalten, wenn Kiew die wirtschaftliche Tragfähigkeit des entsprechenden Vertrags nachweist.
Nord Stream 2 ist das Projekt für eine weitere Gaspipeline zwischen Russland und Deutschland, die auf dem Grund der Ostsee verlegt werden soll. Ihre Gesamtkapazität soll etwa 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr erreichen. Der Betriebsstart ist für Ende 2019 geplant.
Der Bundesregierungssprecher Steffen Seibert hatte Ende November das Engagement Deutschlands am Projekt erneut bestätigt.
Bei Nord Stream 2 handele es sich in erster Linie um ein Wirtschaftsprojekt. Es habe aber auch eine politische Dimension, nämlich die Frage der künftigen ukrainischen Transitrolle für russisches Gas. Darüber brauche man Klarheit, so Seibert.

Mil-lnr.info: Erklärung des Leiters des Pressedienstes der Volksmiliz der LVR Oberleutnant Ja. A. Osadtschij
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Befehl der Kommandeure der Kämpfer der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Schwedjuk, der 10. Subanitsch, der 72. Tatus wurden die Gebiete von
Shelobok, Donezkij, Kalinowo, Frunse und das Gebiet des Denkmals des Fürsten Irgor beschossen.
Während der Beschüsse wurden 122mm-Artilleriegeschütze, 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 90 Geschosse abgeschossen, davon 18 des Kalibers 122mm.
Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.
Der Gegner verstärkt weiter die Gruppierung in der Nähe der Kontaktlinie.
Am 3. Dezember wurde der Transport von vier Artilleriegeschützen auf Schleppern sowie die Farht von neun Fahrzeugen mit Munition aus Artjom, Staniza-Luganskaja-Berzik in Richtung Petrowka festgestellt.
In Stschastje auf dem Territorium des Kraftwerks befinden sich drei Mehrfachraketenwerfer „Grad“, im städtischen Stadion sind sechs Haubitzen D-30 stationiert.
In Staniza Luganskaja hat das Kommando der 59. Brigade im privaten Sektor Panzer und Artilleriegeschütze „Akazija“ stationiert.
Im Verantwortungsbereich der 72. Brigade in Swetlodarsk ist eine Einheit mit 28 Mann eingetroffen, die mit NATO-Uniformen ausgerüstet ist und Scharfschützengewehre RPA „Rangemaster“ aus britischer Produktion besitzt.
Im Zusammenhang mit dem Unwillen, an den beginnenden Militärübungen teilzunehmen, hat die
männliche Bevölkerungshälfte der Mehrheit der Ortschaften des Lugansker Oblast ihre Häuser verlassen. Mitarbeiter von Militärkommissariaten gehen zusammen mit Soldaten der Nationalgarde Stadtteile ab, um zum Militärdienst verpflichtete Männer zu entdecken, um sie zwangsweise zu den Übungen zu bringen. Männer, die eigene Fahrzeuge haben, werden verpflichtet mit ihren privaten Autos zu kommen.
Im Zusammenhang mit dem Stopp der planmäßigen Ablösung der Einheiten in der OOS-Zone wächst in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte die Unzufriedenheit unter den Soldaten und in der Folge sinkt das Niveau der Disziplin rapide ab. Seit der Einführung des Kriegszustands haben acht Soldaten der 14. und der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eigenmächtig ihren Dienstort verlassen. Diese Tatsachen werden von den Brigadekommandeuren sorgfältig vor dem übergeordneten Kommando verheimlicht.
Die Volksmiliz der LVR hält trotz der ständigen Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen ihre Verpflichtungen zur Wiederherstellung von Frieden im Donbass ein.
Unsere Einheiten tun ununterbrochen Dienst und führen Übungen durch, um eine hohe Kampffähigkeit aufrecht zu erhalten, um jeder Aggression von der ukrainischen Seite standhalten zu können.

de.sputniknews.com: „Zu tief ins Glas geguckt“: User lachen Poroschenkos Rede aus
Die Rede des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zum Start der Express-Zugverbindung zwischen der Hauptstadt Kiew und dem Flughafen Borispol ist vielen Internetbenutzern lustig aufgefallen. Die User kommentierten die von dem Fernsehsender 112 Ukraina veröffentlichten Aufnahmen.
Poroschenko ist in offensichtlich gehobener Stimmung und spricht etwas undeutlich. Die hinter ihm stehenden Beamten, darunter der ukrainische Regierungschef Wladimir Groisman, können sich das Lächeln nicht verkneifen.
Internetbenutzer vermuteten, dass der Präsident betrunken ist. „Sofort sind Zweifel an der Nüchternheit von Petro Alexejewitsch (Poroschenko – Anm. d. Red.) aufgekommen. In der 11. Sekunde, als er über Apple Pay und Wi-Fi zu sprechen beginnt, wurde klar: Petro Alexejewitsch hat zu tief ins Glas geguckt. Das ist schön“, schrieb der Facebook-Nutzer Alexander Wolkow.
Einige Kommentatoren vermuteten, dass Poroschenko wegen der Kälte undeutlich spricht. Andere meinten sogar, er habe Alkohol getrunken, um sich zu wärmen.
Am nächsten Tag nach der Eröffnung der Verbindung kam es zu einer Panne. Ein Zug konnte nicht starten und Fahrgäste mussten ihn verlassen, um ihre Flüge nicht zu verpassen.
https://www.facebook.com/anon.wm/videos/2341273942775556/

ukrinform.ua: Klimkin nimmt an Sitzung der Außenminister der NATO-Staaten teil
Der Außenminister der Ukraine, Pawlo Klimkin, nimmt am 4.-5. Dezember an Aktivitäten auf der Ebene der Außenminister der NATO-Mitgliedstaaten im NATO-Hauptquartier in Brüssel teil.
Darüber berichtet die Pressestelle des ukrainischen Außenministeriums.
Der Pressedienst stellte fest, dass Klimkin während der Sitzung des Nordatlantikrats die Teilnehmer über die Situation mit der Gefangennahme von Russland der ukrainischen militärischen Boote und ihrer Besatzungen informieren und die Frage der Stärkung der Zusammenarbeit mit der NATO im Kontext der Abwehr der Aggression Russlands erörtern wird.
Der Besuch des Außenministers in Brüssel sieht eine Reihe von bilateralen Treffen, sowie eine Pressekonferenz für die Medien vor.

de.sputniknews.com: Nato will ihre Militärpräsenz im Schwarzen Meer beibehalten
Die Nato-Länder haben laut dem Allianzchef Jens Stoltenberg auf einem Ministertreffen in Brüssel ihre Absicht bekräftigt, die Präsenz im Schwarzen Meer beizubehalten.
„Die Nato hat ihre Präsenz im Schwarzen Meer bereits verstärkt. Bei einem Treffen mit den Alliierten wurde heute ein klares Signal gesetzt, dass es weitere praktische Unterstützung für die Ukraine geben soll und die Präsenz in der Schwarzmeerregion fortbestehen soll“, sagte Stoltenberg.
Die Nato verfolge die Entwicklungen im Schwarzen Meer, fügte er hinzu….

 

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